SportArt_Ausgabe_1_Okt_Nov_17

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 01 | Okt. - Nov. 2017

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

DAS FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG

American

Football

Portrait von

Christopher Sojer,

Middle Linebacker

der Wörgl Warriors

alle 2 Monate

kostenlos an

18.000 Haushalte

in 8 gemeinden

BASEBALL

Kufstein

Tennis

Schwoich

Boxen

Wörgl

Reiten

Langkampfen

Fussball

Kufstein

tischtennis

Kirchbichl

Erstausgabe


2

10 JAHRE TOP LOGISTIK - 10 JAHRE (SPORTLICHER) ERFOLG.

Beständiges und solides Wachstum begleitet

die Firma seit je her - ebenso wie sportliche

Herausforderungen, gemeinsame Team-Bewerbe

und die dazugehörigen Erfolge. Die

einzigartige und „offene“ Arbeitsatmosphäre

wird konsequent um die sportliche Komponente

erweitert und stellt fortwährend ein gutes

und ausgeglichenes Arbeitsklima sicher.

Die sportlichen Aktivitäten stärken nicht nur

den Teamgeist sondern halten die Mitarbeiter

auch körperlich fit – und hier geht es nicht um

sportliche Höchstleistungen als vielmehr um

den Spaß und um die eigene Gesundheit. Gemäß

dem sportlichen Motto von Top Logistik:

WINNING STARTS WITH BEGINNING!

– Auf die Plätze. Fertig. Los!

2


WINNING STARTS

WITH BEGINNING

Das freiwillige und

kostenlose Trainingsangebot

für unsere

Mitarbeiter im

firmeneigenen

Fitnessraum:

Montag

Pounds

meets dance

eine Mischung aus

Zumba und Workout

mit Judith Pirchmoser Zäbisch

Dienstag

Bauch-Beine-Po

Stabilisierung und Kräftigung der

gesamten Rumpfmuskulatur

mit Kathleen Huter

Top Logistik investiert in die

Ausbildung und Gesundheit

der Mitarbeiter

Mittwoch

Spinning

ein Kraft- Ausdauer Workout am

Ergometer mit Intervall Training

mit Kathleen Huter

Donnerstag

Yoga

mit Joe Hochkogler,

Naturheilpraxis

Hochkogler/Venturelli

Unsere Mitarbeiter werden, durch ein

laufendes Aus- und Weiterbildungssystem

(Schulungen, Seminare, Fortbildungen,

Sprachkurse), bestmöglich

gefördert.

Um tagtäglich am Arbeitsplatz fit zu

sein stehen allerdings körperliches

und geistiges Wohlbefinden im Vordergrund.

Gerade am Ende eines fordernden

Arbeitstages können, mittels

völlig kostenlosem und freiwilligen,

internen Sportprogramm, ausgepowerte

Batterien wieder aufgeladen und

dadurch nebenbei auch notwendiger

Teamgeist, Zusammenhalt, Willensstärke

und die individuelle Robustheit

verbessert werden.

Sportliche und wirtschaftliche Erfolge

gehen einander her. So konnten wir

beim Innsbrucker Frauenlauf tatsächlich

den Sieg als schnellste Firma nach

Hause holen. 2016 belegten wir den

2. Platz. Wir stellten auch ein starkes

Team beim Spartan Race in Oberndorf.

TOP LOGISTIK GMBH · Willy Graf Str. 14 · A-6330 Kufstein · Tel.: +43 (0)5372 72022 - 0 · top@toplogistik.com · www.toplogistik.com


4

Es ist vollbracht

Hannes Jenewein

Sport ist wie Yoga:

allfaelliges tritt

Herausgeber

fuer einen augenblick

in den Hintergrund

und man bekommt die

chance fuer einen

neuen, positiven

Blickwinkel

„Ich halte das erste Exemplar der Sport.Art ©

in meinen Händen! Irgendwie noch unwirklich,

irgendwie noch etwas seltsam ... und

bedanke mich herzlich bei den zahlreichen

Unterstützern, welche dies möglich machten!

Worum geht‘s in diesem Magazin, das ab sofort

alle 2 Monate völlig kostenlos in Deinen

Briefkasten fl attert?

Kurz und buendig:

SPORT!

Es wird ausschließlich über regionale Sportthemen

in Kufstein, Wörgl und Umgebung

berichtet. Ziel ist es, die sportliche Vielfalt und

diversen unterschiedlichen Sportmöglichkeiten

der breiten, regionalen Öffentlichkeit,

mittels ansprechender Artikel und Portraits

beeindruckender Sportler/innen aller Bereiche,

quasi aus der direkten Nachbarschaft,

näherzubringen und im Bestfall zur Nachahmung

zu motivieren.

Sport muss nicht zwingend „schneller, weiter,

höher“ sein, sondern kann auch einfach

nur der sinnvollen Freizeitgestaltung oder

sogar der Stressbewältigung dienen. Gerade

wenn man den Eindruck hat, dass einem

die Decke auf den Kopf zu fallen droht, kann

die bewusst gewonnene Auszeit auch beanspruchte

psychische Batterien wieder auffüllen,

den Blickwinkel positiv ändern.

„Die allgemeinen Medien sind randvoll

mit Berichten aus dem globalen

Spitzensport.“

Das Magazin Sport.Art © bietet ausschließlich

unseren eigenen, inspirierenden, heimischen

Sportler/innen endlich eine angemessene

Plattform. 2017 wurden zum Beispiel alleine

von der Stadt Kufstein 167 Sportler aus 36

Sportvereinen in tatsächlich 34 unterschiedlichen

Sportarten aufgrund herausragender

Leistungen geehrt. Wirklich beeindruckend!

Quelle: www.kufstein.gv.at

Bei uns muss es offensichtlich noch mehr, als

Fußball, Tennis oder Schifahren, geben! Für

mich persönlich, als Fußballtrainer, war dies

anfangs, zugegeben, auch etwas befremdlich!

:o)

Mittlerweile, nach meinen zahlreichen Recherchen,

bin ich regelrecht begeistert von

den unterschiedlichen Möglichkeiten die unsere

Region zu bieten hat.

Die generelle, lokale Berichterstattung beschränkt

sich in der Regel auf den reinen

Ergebnisdienst und die stylische Sport.Art ©

wird versuchen vorhandene Lücken bestmöglich

zu schließen.

Ich wünsche viel Spass beim Lesen und bin

schon auf Euer konstruktives Feedback gespannt

(facebook.com/Sport.Art.Magazin).“

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

Telefon +43 (0) 699 - 11 49 96 94 · Auflage: 19.000 Stk. · Kostenlos an die 18.000 Haushalte in Kufstein, Langkampfen, Schwoich, Mariastein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Wörgl.

Der Rest wird an Hotspots in der Region zur freien Entnahme verteilt. Bildnachweis: sämtliche Bilder außer Anzeigen oder separat angeführt © by Brandstift. Produziert in Österreich.


UNTERSTUETZEN SIE DEN heimischen SPORT

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DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

Printversion kostenlos

an 18.000 Haushalte

in 8 Gemeinden im Bezirk Kufstein

Direkt via Postweg an die Haushalte in Kufstein,

Schwoich, Langkampfen, Mariastein, Kirchbichl,

Angerberg, Angath und Wörgl.

Gesamtauflage 19.000 Stk.

KUFSTEIN

MARIASTEIN

ANGERBERG

LANGKAMPFEN

ANGATH

KIRCHBICHL

SCHWOICH

Bei 6-fach Buchung 1/4 Seite schon

WÖRGL

ab EUR 355,-

(Preis pro Schaltung · exklusive 5% Werbeabgabe, exklusive 20% Umsatzsteuer)

Kontakt: office@brandstift.at · Tel. +43(0) 699 -114 99 694

Jede Ausgabe der Sport.Art ©

ist natürlich auch digital auf

sämtlichen Computern, Laptops,

Tablets und Handys mittels

Onlinebroschüre auf

www.brandstift.at & Facebook

weltweit kostenlos verfügbar!


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8 12 16

Baseball Kufstein

Tennis schwoich

Boxen woergl

Ich war zu Gast bei der nagelneuen Heimstätte

der Kufstein Vikings und sofort merklich

überrascht über die Professionalität und das

große Engagement des gesamten Vereines.

Irgendwie habe ich hier in den letzten Jahren

wohl etwas Großes verschlafen.

Ich durfte bei der Schwoicher Tennisanlage

drei beeindruckende, heimische Nachwuchsspieler

kennenlernen, die unterschiedlicher

nicht sein könnten, aber alle samt extremen

Spass am Tennissport haben.

Boxveranstaltungen werden auch bei uns

meistens sehr gut besucht. Zwischen 1.000

und 2.000 begeisterte Zuschauer sind keine

Seltenheit. Das große Nachwuchstalent Peter

Mitterer gab mir einen interessanten Blick

hinter die Kulissen.

METALLBAU

KAPFINGER

MEISTERBETRIEB

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Reiten Langkampfen

fussball Kufstein

Tischtennis kirchbichl

American Football

woergl

Die Reitlehrerin Corina Lintner

aus Langkampfen war bei mir zu

Besuch und gab einen kleinen

Einblick in Ihre pferdeverrückte

Welt.

Markus Duftner, der neue Cheftrainer

der Regionalligamannschaft

des FC Kufstein über

seinen Wechsel, Iststand und

Zukunftsperspektiven.

Der TTC Kirchbichl mit seinem

künftigen, sympathischen Tischtennisstar

Teresa Oppelz im Portrait.

Mit dem Middle Linebacker

Christopher Sojer in die schmerzvolle

Dimension des American

Footballs bei den Wörgl Warriors

eintauchen.


8

Baseball ist wie

Autofahren,

es zaehlt das, was man

sicher nach Hause

bringt.


Kufstein Vikings

.seit heuer wieder erstklassig

9

Expertentipp

Hubert Rattin

Personalcoach

Ernährungsberater

Personal coaching

Seminare · Workshops

Vorträge

Tel. +43 (0)664 5043513

h.rattin@gmx.at

www.fithura.at

Als einziges Tiroler Team gehen die

Vikings heuer wieder in der höchsten

österreichischen Spielklasse, der BLA

(Baseball League Austria), zusammen

mit den 10 besten nationalen Baseball-

Teams, auf Punktejagd. Das größte Projekt

der Vereinsgeschichte, die neue eigene

Heimstätte zwischen Kufstein und

Ebbs, ist mittlerweile auch abgeschlossen.

Klammheimlich, jedoch mit beeindruckender

Kontinuität, haben sich unsere Vikings seit

Gründung vor über 25 Jahren mit ihren mittlerweile

ca. 100 aktiven Mitgliedern zum Tiroler

Aushängeschild im Baseball entwickelt.

„Man erntet, was man sät!“, wurde von den

weitblickenden Verantwortlichen sehr schnell

erkannt. Ab ca. 6 Jahren werden junge, begeisterte

Spieler/innen in zahlreichen Nachwuchsklassen

(U8, U10, U12, U16) altersgerecht,

mit sehr viel Engagement und vor allem

mit unglaublichen Spass, an den geliebten

Baseballsport herangeführt.

„Baseball kann erst gespielt werden, wenn

man in der Lage ist einen zugeworfenen Ball

mit dem Schläger zu treffen!“

FALSCH!! Begonnen wird mit dem sogenannten

„T-Ball“, wo beispielsweise versucht

wird, einen liegenden Ball von einer

Stange, dem „T“, herunterzuschlagen. Dass

hier bereits der erste Spassfaktor entsteht

liegt regelrecht auf der Hand! Der Gesichtsausdruck,

wenn Kinder den Ball das erste Mal

gut treffen und durch die Luft zischt ist immer

wieder unbezahlbar!

Und so gibt es für jede Entwicklungsstufe

passende Spiel- und kurzweilige Trainingsformen,

welche, unter ständiger Aufsicht erfahrener

Trainer, am heimischen Baseballplatz

od. im winterlichen Hallenbetrieb stattfi nden.

Vereinseigene Ausrüstung ist genügend vorhanden,

sodass Sportschuhe und Sportkleidung

als Mitbringsel vollends ausreichen.

Die Zuschauerzahlen bei Heimspielen der 1.

Mannschaft gehen, speziell seit der Eröffnung

der neuen, sympathischen Spielstätte, ständig

nach oben. In Verbindung mit dem relativ

günstigen Eintrittspreis von EUR 3,00, wobei

hier sogar noch EUR 2,00 als Getränkegutschein

inkludiert sind, ist dies durchaus nachvollziehbar.

Für‘s leibliche Wohl wird zudem

auch von der familiären, liebevollen Gemeinschaft

bestens gesorgt.

Als einziger Tiroler Verein trainiert man außerdem

eine reine Damenmannschaft, das sehr

erfolgreiche Team der Valkyries und momentan

wird auch versucht eine reine Mädchenmannschaft

für den Jahrgang U12 (9 bis 12

Jahre) aufzustellen.

Wer Lust hat Baseball selbst zu testen oder

glaubt, dass seine Kinder großen Spass daran

haben könnten (was übrigens sehr wahrscheinlich

ist), kann, nach vorheriger Anmeldung,

sehr gerne zu einem Schnuppertraining

vorbeikommen. Die Vikings bzw. der Base- &

Softballclub Kufstein freuen sich ständig über

Zuwachs!

Voranmeldungen per WhatsApp an Tel. 0660.4657480

Weitere Infos: www.bsc-kufstein.at

Du bist was du isst!

In diesem Spruch steckt sehr viel Wahres!

Für herausragende Leistungen benötigt

man auch eine, optimal auf die Sportart

abgestimmte, Ernährung. Baseball ist eine

Sportart die Ausdauer, Schnelligkeit, Konzentration,

Technik und Kraft abverlangt!

Umso wichtiger ist es, die Ernährung auf all

diese Fertigkeiten anzupassen. Die Grundlage

bildet eine vollwertige, hochqualitative Basisernährung

mit täglich 5-8 Portionen Gemüse, 2-3

Portionen Obst, Vollkornprodukte (Hafer-, Weizen-,

Roggenfl ocken), Müslis und Crunchies.

Reis, Nudeln, Kartoffeln mit Milchprodukten

wie: Käse (Sauer/Butter/Ziegen) und Kuhmilch,

Topfen und Joghurt sind sehr zu empfehlen.

Nicht zu vergessen sind Eier, Fisch und Fleisch!

Ein oft vernachlässigtes und unterschätztes

Thema ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Es wird seit langem diskutiert wieviel Flüssigkeit

man mind. zu sich nehmen sollte um leistungsfähig

zu bleiben. Ich empfehle mind. 1,5l pro

Stunde Sport (je nach Intensität und Temperatur)

0,5l - 1l zusätzlich pro Tag. Das scheint

auf den ersten Blick sehr viel zu sein, doch man

sollte die Gesamtmenge schluckweise auf den

ganzen Tag aufgeteilt trinken um eine optimale

Aufnahme zu erzielen. Wasser allein ist oftmals

zu wenig, daher sind gespritzte Fruchtsäfte wie:

Johannisbeer-Apfel-Zitronen-Orangensaft verdünnt

mit Wasser sehr zu empfehlen.

Um im Training/Wettkampf die erforderliche

Leistung abrufen zu können sollte je nach

Sportart eine sensible Anpassung der Ernährung

zusätzlich zur Vollwert-Basisernährung

erfolgen. 2-3 Std. vor Training/Wettkampf ist es

ratsam die letzte „GROSSE“ Mahlzeit wie: Reis-

Nudel-Kartoffelgerichte sowie Eier-Fleisch-

Fischgerichte zu sich zu nehmen! Danach sind

Müslis-Crunchies-Hafer-Weizen-Roggenvollkornfl

ocken mit Joghurt sowie diverse Sport/

Energieriegel und Sportgetränke in halbstündlichen

Abständen in Kleinstportionen sehr zu

empfehlen. Bei all diesen Produkten ist auf die

Fett- und Vollkorn-QUALITÄT zu achten!!

Als Grundsatz gilt: es sollte

IMMER schmecken!!

Jeder Mensch braucht seine, an sich persönlich

angepasste, Ernährung! Versucht einfach

mit diesen Basisinformationen das Beste für

Euch rauszuholen.


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das duell zwischen

Pitcher und Patter

macht baseball fuer

mich einzigartig.

Christopher Bunk


11

Christopher Bunk

Spielertrainer der Vikings

Christopher Bunk: Der österreichische

Nationalspieler (Teilnehmer der heurigen

Europameisterschaft in Belgrad)

und Spielertrainer der 1. Mannschaft der

Vikings über den Iststand, Zukunftsperspektiven

und seine Faszination:

„Der Start in die heurige Saison verlief bis dato

rein sportlich für unsere 1. Mannschaft etwas

unter den Erwartungen. Wir waren während

dem Großteil der Vorbereitungszeit mit intensiven

Platzbau beschäftigt. Das, für den

Wettbewerb in der ersten Liga notwendige,

Training musste sehr oft ausgesetzt werden.

Trotz der Tatsache, dass uns die Zusatzbelastung

in dieser Spielklasse an Grenzen stossen

lässt, haben wir uns im Vorfeld bewusst dafür

entschieden. Das eigene Entwicklungspotential

wird gegen gute Gegner besser gefördert.

Unser sportliches Saisonziel, die Liga zu halten,

ist weiterhin möglich und seit wir wieder

regelmäßig Trainingszeiten absolvieren

können, erkennt man in den letzten Wochen

einen deutlichen Aufwärtstrend.

Aus aktueller Sicht wird es, mit hoher Wahrscheinlichkeit,

in der Relegation auf ein packendes,

entscheidendes Derby gegen den

aktuellen Tabellenführer der Regionalliga,

den Tigers aus Schwaz, hinauslaufen. Den

weiteren Verbleib in der höchsten österreichischen

Liga würden wir auf keinen Fall kampflos

verschenken und bei möglichen Playoffs

alles Verfügbare in die Waagschale legen!

Als laufendes Ziel verfolgen wir den kontinuierlichen

Einbau der eigenen Nachwuchsspieler

aus unserer 2. Mannschaft und U16.

Hier leisten wir schon seit etlichen Jahren

eine, speziell für nationale Verhältnisse, herausragende

Arbeit. Die 2. Mannschaft, auch

treffend „Farmteam“ genannt, spielt in der

Landesliga und ist sowohl mit hoffnungsvollen

jungen, aber auch älteren, erfahreneren

Spielern gespickt. Durch diesen Mix können

aufstrebende Hoffnungsträger laufend von

ihren beschlageneren Teamkollegen lernen.

Zudem unterscheidet sich sehr oft das kalendarische

vom biologischen Alter. In unserer 2.

Mannschaft können wir den jungen Spielern

die notwendige Zeit zur behutsamen Weiterentwicklung

geben.

Unsere Situation in der Nationalmannschaft

kann man eventuell mit der unseres Eishockeyteams

vergleichen. Wir konnten heuer

den B-Bewerb in Belgrad gewinnen und spielen

im nächsten Jahr das Aufsstiegsplayoff

um den Einzug in den höchsten (A) Bewerb

gegen Litauen.

Am Baseball generell fasziniert mich vor allem

das laufende Duell zwischen Pitcher (Werfer)

und Patter (Schlagmann), in dem Moment als

jeweilige Einzelsportler. Erst dieses Ergebnis

wird im Anschluss gemeinsam im Team gelöst.

Diese Konstellation ist für mich einzigartig. Ich

vergleiche Baseball aber auch sehr gerne mit

Schach und sehe mich selbst als eine Schachfi

gur des Gesamten. Die Vielseitigkeit der unterschiedlichen

Techniken, Taktiken, die ständige

mentale Herausforderung hochkonzentriert

zu bleiben, die richtigen Entscheidungen zu

treffen, die Kunst Situationen oder Absichten

des Gegners vorherzusehen und mittels, beispielsweise

gegenwirkenden Laufwegen oder

Ballwürfen, sowohl des Einzelnen als auch des

gesamten Teams, blitzschnell erfolgreich zu

lösen, machen Baseball für mich so phantastisch.

Den rein körperlichen Aspekt der ständigen

Stop-and-go Anforderung von 0 auf 100,

darf man auch nicht unterschätzen. Sportler

aus anderen Bereichen stellen oft, speziell

diese, meist ungewohnte Belastungsform, am

darauffolgenden Tag schmerzlich fest. Solche

Erfahrungen werden uns des Öfteren nach unseren

Betriebscups zugetragen.

In fünf Jahren sehe ich die Vikings aufgrund

der guten Nachwuchsarbeit im gesicherten

Mittelfeld der ersten Liga mit Chance auf‘s

Halbfi nale oder Finale.“

Ich geh‘ zum PROFI direkt VOR ORT!

Mitterweg 1 · A-6336 Langkampfen · Tel.: 05332/87319

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12

Schwoicher Tennisstars

von morgen!

Ich versuche nie ein Turnier

zu gewinnen. Ich versuche auch nie

einen Satz oder ein Spiel zu gewinnen.

Ich will nur diesen Punkt gewinnen.

Pete Sampras


Lena Egerbacher

Die Volleyspezialistin

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Der mentale

Axel Mitterer

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach

für Business & Sport

Dr. Stumpf Straße 20

A-6020 Innsbruck

Tel. +43(0)664 205 86 00

offi ce@axelmitterer.at

www.axelmitterer.at

Ihre Trophäenwand kann sich für die

noch jungen 12 Jahre schon stolz präsentieren

lassen! Mittlerweile ganze

6-fache Tiroler Meisterin, 2-fache Vizestaatsmeisterin

und sogar Staatsmeisterin

- Lena Egerbacher aus Schwoich!

Lena trainiert regelmäßig 4 x pro Woche je

2 Std. in Oberaudorf mit dem Trainer August

Schrauf bzw. mit Trainer Emilio Álvarez in

Kitzbühel. Zusätzliche Fitnesseinheiten und

immer wiederkehrende Bewegungsübungen

werden gemeinsam mit ihrer Mutter zu

Hause absolviert. Das Tennisfeuer entfachte

ursprünglich am heimischen Schwoicher Tennisplatz.

„Mein großer Bruder Thomas spielt

gut Tennis, deshalb hab ich‘s mit 4 Jahren

auch probiert!“ ... und dabei ist sie dann

auch geblieben. „Natürlich“ spielt die absolute

Sportskanone in den tennisfreien Zeiten

zusätzlich regelmäßig Vereinsfußball beim

FC Schwoich, reitet gern, fährt Schi, geht

schwimmen, spielt Volleyball, etc. – alles was

sportlich-aktiven Teenagern generell Spass

macht!

Auf die, für Außenstehende vielleicht nachvollziehbare

Frage, ob sich ihre Freunde womöglich

des Öfteren beschweren, weil für sie

vermutlich etwas weniger Zeit bleibt, antwortet

die sympathische Lena lächelnd:“Ich

hab auch gute Freunde, welche nicht Tennis

spielen, die verstehen und unterstützen

mich. Trotz Tennis bleibt immer noch genügend

Zeit um gemeinsam viele tolle Dinge

zu unternehmen!“

Vor Turnieren geht Lena sehr zeitig schlafen

und steht auch früh auf. Zwei Stunden

vor Spielbeginn beginnt das Aufwärmen

und das ca. 1/2-stündige Einschlagen.

Im Anschluss hält sie beispielsweise mit

Seilspringen und weiteren Bewegungsformen

die Spannung. Auf nationaler

Ebene kennen sich die einzelnen Gegner

mittlerweile untereinander recht gut und man

schließt anhand den Ergebnisdiensten in den

digitalen Medien auf deren aktuelle Form. So

wird gemeinsam mit dem Trainer vor jedem

Spiel eine, auf den jeweiligen Kontrahenten

abgestimmte, Taktik erarbeitet und versucht

diese dann bestmöglich umzusetzen.

Lena‘s Spezialitäten sind aus ihrer Sicht Volley-

und Rückhand. Verbessern könnte sie

sich offensichtlich noch beim Laufen. Dabei

ist, auf Nachfrage, nicht das Laufen generell

an sich gemeint, sondern das richtige Antizipieren

(Vorwegnehmen), um schnellstmöglich

die optimale Position zum Erreichen oder, im

noch besseren Fall, zum Attackieren des frühzeitig

erkennbaren Returnballes des Gegners

einzunehmen.

Generell benötigt man beim Tennis vor allem

Spass am Sport, die damit einhergehende

Motivation, neben den körperlichen Voraussetzungen

eine sehr gute Konzentrationsfähigkeit

und das grundsätzliche Vertrauen in

sich selbst. „Speziell bei Rückstand darf ich

nicht nervös werden.“ Zu Lena‘s mentalen

Stärken zählen ihre innere Ruhe und ein gewisses

Maß an notwendiger Sachlichkeit.

Sportler haben oft eigene Rituale, die sie

brauchen um ein gutes Gefühl für den anstehenden

Wettkampf zu bekommen: Lena

bringt immer selbst die Bälle auf den Platz

(„Wer was reinbringt, nimmt auch wieder was

mit raus!“), betritt den Tenniscourt immer auf

der gegenüberliegenden Seite als der Gegner

und sitzt gerne auf dem Platz des vorhergehenden

Gewinners.

Das große Vorbild von Lena ist der bekannte

Schweizer Tennisstar Roger Federer. Wir

wünschen Lena noch sehr viel Erfolg und vor

allem ganz viel Spass!

Jeder von Euch hat nach einem Wettkampf schon

einmal gesagt bzw. gehört: “Diesen Wettkampf

habe ich im Kopf verloren.“

Was frage ich immer, wenn ich so etwas höre? Wie

viele Stunden hast Du letzte Woche in Dein technisches,

taktisches und körperliches Training investiert

und wie viele Sekunden in Dein mentales Training?

Die Antwort ist eh meistens klar ... Da jede Sportart

aus diesen 4 Komponenten besteht, Technik, Taktik,

Körper und Kopf, gilt es auch, alle diese 4 Komponenten

zu trainieren. Wobei man gar kein großes

Defi zit im mentalen Bereich haben muss, um im

mentalen Bereich zu arbeiten.

Viele Spitzensportler die zu mir kommen, um an

ihren mentalen Fähigkeiten zu arbeiten, haben erkannt,

dass sich die meisten Sportler im technischen

und körperlichen Bereich kaum mehr unterscheiden.

Taktisch ist in einigen Sportarten (Fußball, Tennis)

noch Potential, aber vor allem im mentalen Bereich

können sie sich noch von ihren Konkurrenten unterscheiden.

Und es geht ja nicht um viel – es geht

darum, um 2-3% besser zu sein. Es geht um ein

paar Zehntelsekunden, ein paar Zentimeter oder, um

in entscheidenden Momenten fokussierter zu sein.

Man kann sich sein Gehirn wie einen Muskel vorstellen.

Jeder weiß, dass man einen Muskel trainieren

soll und das am besten täglich, sonst lässt die

Leistung bald nach. Genauso läuft es mit mentalem

Training: jeden Tag ca. 15 Minuten können schon den

Unterschied zur Konkurrenz ausmachen.

Hier nun mein Tipp für Tennisspieler:

Grundsätzlich ist es für einen Tennisspieler unumgänglich,

dass er mit Niederlagen umgehen kann.

Ein Tennisspieler verliert irgendwann bei jedem Turnier,

außer er gewinnt das Turnier. Gewinnt er aber

auch nächste Woche? Daher ist es enorm wichtig,

mit Niederlagen positiv umzugehen. Wer die folgenden

5 Grundgesetze mental so verarbeitet hat, dass

er sie auch um 3 in der Früh, direkt aus dem Schlaf,

noch auswendig aufsagen kann, wird sehr viele Spiele

mehr gewinnen:

Die 5 Grundgesetze des Tennis

Jeder Punkt ist gleich viel wert! JEDER!

Der nächste Punkt ist immer der Wichtigste!

Ein gespielter Punkt ist vorbei und kommt

nicht mehr zurück!

Das Match ist aus, wenn es aus ist!

Der bessere Spieler ist IMMER der, der gewonnen

hat! Der Sieger war in der Gesamtheit der

4 Hauptkomponenten des Tennis (Technik,

Taktik, Körper, Mental) der Bessere!


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Martin PfIsterer

Die Laufmaschine

Martin nutzt jede Gelegenheit ordentlich

Gas zu geben! Ob Tennis oder Fußball ist

ihm dabei, auf den ersten Eindruck, vollkommen

egal. Die schier unersetzlich

vorhandene Power, der in ihm brodelnde,

unbändige Bewegungsdrang braucht

einfach Platz und den passenden Rahmen

zum Explodieren!

„Tennis und Fußball!“ – darum dreht sich die

sportliche Welt des energiegeladenen 14-jährigen

Schwoichers. Wobei die genannte Reihenfolge

gefühlt dem Beisein der örtlichen

Tennisriege und der seines Vaters schmeicheln

soll, mit dem sich Martin regelmäßig

am heimischen Tennisplatz offensichtlich

sehr harte Duelle liefert. „Lange dauert es

nicht mehr, bis ich ihn besiege!“, verkündet

der kernige Sportler. Mittlerweile trainiert er

1-2 x pro Woche Tennis in Bad Häring mit seinem

Trainer Matthias Raubinger und 3 x pro

Woche Fußball beim FC Riederbau Schwoich.

Am Wochenende noch je ein knackiges Spiel

dazu und dann passt‘s halbwegs! :o)

Die Stärken des 2-fachen Tiroler Tennismeisters

(U10 & U11) und Vereinsmeisters

liegen, aus dessen Sicht, eindeutig in seiner

Schnelligkeit und Ausdauer. Arbeiten könnte

man eventuell noch an der mentalen Ausgeglichenheit,

um bei gehassten Eigenfehlern

kühleren Kopf zu bewahren und die nötige

Konzentration nicht vollends zu verlieren.

„Tennis ist für mich Fetzen, Draufhauen und

Lachen!“

Wer für sich selbst oder für seine Kinder eine

sinnvolle, sportliche Freizeitbeschäftigung

sucht ist beim TC Schwoich mit Sicherheit an

der absolut richtigen Adresse! Egal aus welchem

Gesichtspunkt oder welcher Motivation

man an den „Weißen Sport“ herangeht –

VORSICHT! Die Gefahr Spass zu haben

ist riesengroß!

Mehr Infos unter: www.tc.schwoich.info

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GmbH

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Ihr Nahversorger in Schwoich!


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Noah Lambauer

Der Granatenaufschlag

2-facher Tiroler Meister (U10

& U12) und U14 Gewinner im

Doppelbewerb des bekannten,

heurigen Bambini Tenniseurope

Turnieres 2017 in Kufstein –

exakt der Turnierserie, wo sich

lt. ÖTV schon spätere Tennislegenden

wie zum Beispiel Steffi

Graf, Martina Hingis, Babsi Schett,

Boris Becker oder Goran Ivanisevic,

damals noch als Nachwuchshoffnungen,

in die hochkarätige

Siegerliste eintrugen. Eine, zugegeben,

nicht gerade unbedeutende

Gesellschaft!

Der 14-jährige Schwoicher begann als

stolzer 4-Jähriger mit dem Tennissport,

legte sich jedoch noch nicht eindeutig

darauf fest. Sport ist seine große Leidenschaft:

egal ob Badminton, Tischtennis,

Fußball, Judo, Fechten, Schwimmen,

Snowboarden und vieles mehr – der

4-fache Österreichische Meister im 10

Kampf für Kinder fühlt sich polysportiv in

extrem vielen Bereichen wohl. Erst später

legte er sein Hauptaugenmerk auf Tennis.

Mittlerweile verbringt Noah in der Schulzeit

4 x pro Woche und in den Ferien jeden Tag

bis zu drei Stunden am Tenniscourt. Hauptsächlich

wird in Kitzbühel mit dem Trainer

Emilio Álvarez trainiert. Ab einem gewissen

Hochleistungsniveau sind entsprechend qualifi

zierte Leistungstrainer in der umliegenden

Region aus wirtschaftlichen Gründen eher

Mangelware. Zudem fi nden sich an einzelnen

Hotspots leichter passende Sparringspartner,

um auch beim Training laufend auf obersten

Level gefordert zu werden.

„Mein Aufschlag ist sehr gut! Was ich am

Platz durchaus noch verbessern könnte, wäre

mein etwas aufbrausendes Temperament,

speziell bei eigenen Fehlern raste ich hin und

wieder aus. Die Gefahr deshalb den Fokus zu

verlieren schwebt ständig mit und da muss

ich noch sehr viel an mir arbeiten!“, lacht der

selbstbewusste, stylische Sportler.

„Am Tennis liebe ich, dass man sich sehr gut

auspowern kann und nicht die ganze Zeit an

die Schule denkt. Es ist einfach cool am Platz

zu stehen, Schläge zu spielen und anderen zu

beweisen, dass man etwas kann!“

Noah benötigt laufend drei Tennisschläger,

die ca. im Jahresrhythmus getauscht werden

sollten. Bespannt werden diese regelmäßig

mit der hauseigenen Bespannungsmaschine

seines Vaters, der Noah im Tennisgeschehen

natürlich ständig begleitet und laufend zur

Seite steht.

Das große Vorbild von Noah ist der französische

Tennisspieler Gael Monfi ls. Wenn man

sich die Zeit nimmt und ein paar Videos im

Internet ansieht, erkennt man auf Anhieb, was

diesen außergewöhnlichen Spieler so besonders

macht! Reine Spielfreude und Entertainment

pur! Dazu Noah:„Roger Federer fi ndet

eh jeder toll!“ :o)


16

Du und ich - und auch sonst keiner -

kann so hart zuschlagen wie das Leben!

Aber der Punkt ist nicht der, wie hart

einer zuschlagen kann ... Es zaehlt bloSS,

wie viele Schlaege man einstecken kann

und ob man trotzdem weitermacht.

Rocky Balboa


17

SM BRANDSCHUTZ

S p a r e r M a n u e l

Peter Mitterer

Disziplin und Schweiss

Beeindruckende Kämpfe von Wladimir

Klitschko waren der Auslöser für

die wachsende Faszination am allgemeinen

Boxsport. Mit dem sagenhaften

U17-Vizestaatsmeistertitel 2015

im Schwergewicht (ab 81 kg), nach

gerade mal 4-monatigem Boxtraining,

machte er die Boxwelt auf sich aufmerksam.

Mittlerweile wird der 17-

jährige Peter Mitterer beim Boxclub

Unterberger Wörgl unter anderem

auch vom bekannten Ex-Box-Bundestrainer

der ehemaligen DDR, im

Anschluss der BRD und bis vor kurzem

auch Headcoach des Österreichischen

Nationalteams, Adolf Angrick

trainiert.

„Boxen ist nicht, wie sehr viele glauben,

eine wüste Schlägerei zweier aggressiver

Raufbolde, sondern vielmehr die herausfordernde

Kunst, mittels Antizipation,

Taktik, absoluter Fitness, Schnelligkeit,

Durchsetzungskraft, Robustheit und

mentaler Stärke, seinen Gegner in einem

fairen Zweikampf mit klar festgelegten

Regeln zu besiegen. Dass dabei

die Physis natürlich einen enorm großen

Stellenwert einnimmt, liegt praktisch

auf der Hand. Wer nicht oder nur

weniger trainiert, wird im Ring sehr

schnell schmerzlich die Schattenseiten

des edlen Kampfsportes erfahren

und womöglich nie mehr einen Ring

betreten. Boxen ist, meiner Ansicht

nach, eine der härtesten Sportarten

weltweit und defi nitiv nichts für

„Weicheier“.

Ich trainiere laut einem fi xen Trainingsplan

sehr intensiv 5 x pro

Woche in Wörgl und zusätzlich zu

Hause. Wenn man es genau nimmt

absolviere ich annähernd jeden Tag

mind. eine Einheit. Boxkämpfe sind ab der

ersten Glocke enorm kraftraubend und der

körperlich Belastbarere behält länger den

Fokus, die Konzentration und trifft, im Zuge

dessen auch bei weitem öfter bzw. länger

richtige Entscheidungen, welche blitzschnell

und kompromisslos umgesetzt werden müssen.

Man kann dies sehr leicht an sich selbst

testen: Versuche ausgeruht gewisse Rechenaufgaben

zu lösen und dann nochmal direkt

nach beispielsweise einem hochintensiven

2.500 m Lauf.

Deshalb trainiere ich sehr viel anhand dem

„Wenn-Dann-Prinzip“, in Verbindung mit immer

wiederkehrenden Schlag-, Bewegungsbzw.

weiteren komplexen Mehrfachabfolgen

(Kombinationen), um notwendige Automatismen

zu entwickeln, wovon viele auch in

Phasen körperlicher Erschöpfung, sozusagen

trotz eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit,

taktisch abgerufen und ausgeführt werden

können.

Meine eigenen Stärken liegen momentan im

Hakenbereich (Uppercut, Kopfhaken, etc.). Ich

habe einen sehr harten Punch und mittlerweile

ein recht gutes Auge entwickeln können.

Das frühe Erkennen von Schlägen und das

rechtzeitige, richtige Ausweich- oder Kontermanöver

ist im Boxsport immens wichtig.

Ein einziger Treffer kann schließlich entscheidend

sein. Die akribische Beobachtung und

laufende Beurteilung jeder einzelnen Bewegung

inkl. deren Schlüsse auf die momentane

körperliche und geistige Verfassung des

Gegners oder die räumliche Orientierung im

Ring gehören zum sogenannten „Auge“ natürlich

auch dazu. Es entscheidet mitunter, zu

welchem Zeitpunkt ich besser in der Deckung

bleibe, den Kontrahenten kommen, sich quasi

„müdeboxen“ lasse bzw. wann und wie intensiv

ich in die Offensive gehe. Wenn man

sich in seiner eigenen Aggressivität unkontrolliert

„verliert“, schwebt man in akuter Ge-

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18

Boxen ist nichts

fuer weicheier!

Peter Mitterer


19

Boxclub Unterberger woergl

Abhärtung und Siegeswille

fahr. Ausbaufähig ist bei mir sicherlich noch

die Kondition, aber zu viel davon existiert im

Boxsport generell nicht. Auch an meiner allgemeinen

Körperstatur kann ich noch einiges

verbessern. Wobei hier kein zusätzlicher Gewichtsaufbau

gut wäre, damit ich in der, für

mich momentan optimalen Klasse, Jugend

Halbschwergewicht bleiben kann. An meiner

Schnelligkeit werde ich auch noch sehr viel

arbeiten.

Öfter bin ich etwas größer als mein Gegner,

der meist versuchen muss die Distanz zu verkleinern,

möglichst ungeschoren an mich heranzukommen.

In diesen Fällen konzentriere

ich mich auf entgegenwirkende Bewegungen

und technisch sauberes Boxen. Es ist aber

auch schon vorgekommen, dass, umgekehrt,

ich gezwungen war laufend den Abstand zu

verringern. Beides hat für mich seinen Reiz!

Als Boxer achte ich ständig auf meine Ernährung.

Ich muss direkt vor einem Kampf

unter die, in meiner Klasse erlaubten, max.

81 kg kommen und vermeide während den

Trainingsphasen Fett, Zucker und verzichte

zum Beispiel auf Limonade. Alkohol ist für

mich generell tabu.

Kampfsport hat mich von Anfang an fasziniert.

Ich spielte zwar früher wie so viele andere

Fußball, war aber, zugegeben, etwas zu

„grob“ dafür. So fand ich vom Ranggeln über

Judo schlussendlich mit 14 Jahren zum Boxsport,

der mir den ultimativen Kick gibt. Mich

fesselt einfach die hohe Anspannung und geladene

Atmosphäre im Ring. Sobald die Glocke

ertönt befi nde ich mich im Kampfmodus

und bekomme, außer den Anweisungen meines

Trainers, von Geschehnissen fernab des

Ringes nichts mehr mit. Mein Gegner und ich

sind beinahe in einer eigenen Welt. In diesem

totalen Fokus empfi nde ich weder Angst noch

Schmerz. Mein Kämpferherz und Siegeswille

lässt mich auch nie ans Aufgeben denken.

Mir wurde zwar nach ein paar Kopftreffern

schon mal etwas schwindelig, lag aber Gott

sei dank noch nie auf den Brettern ... selbst

wenn es so wäre würde ich, sofern es mein

Körper zulässt, ständig wieder aufstehen.

Das nächste große kurzfristige Ziel ist der

U17-Staatsmeistertitel. Mittelfristig könnte

ich mir durchaus den Österreichischen

Staatsmeistertitel bei den „Großen“ vorstellen.

Mein größter langfristiger Traum wäre

irgendwann der Einstieg in den Profi bereich

und eine Teilnahme bei der Europameisterschaft.

Ich glaube, wenn ich so konsequent

weiterarbeite wie bisher, sind die doch sehr

hohen Ziele irgendwann greifbar. Ich verlasse

mich hier voll und ganz auf meine erfahrenen

Trainer beim Boxclub Unterberger Wörgl, die

Potentiale richtig einschätzen können. Ob die

Reise tatsächlich so weit geht, liegt einzig und

allein an mir selbst. Wobei natürlich auch die

laufende Unterstützung des Umfeldes, speziell

die meines Vaters, der mir jederzeit zur

Seite steht, eine sehr große Rolle spielt.“

Wer selbst einmal ein Boxtraining

ausprobieren will, kann sich gerne beim

Boxclub Unterberger Wörgl melden!

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20

Reiten ist mehr als

ein Sport. Reiten ist

GefUEhl und Vertrauen,

eine Lebenseinstellung,

voller Faszination,

Leidenschaft und

Sehnsucht.

Photo: TEAM myrtill


21

corina lintner

Reiten mit Herz und Verstand

Der Esel „Alexander der Große“ aus

der direkten Nachbarschaft in der Dornau/Langkampfen

infizierte die damals

achtjährige Corina mit dem Reitervirus.

Ca. fünf Jahre lang pflegte und reitete

sie das überaus freundliche Langohr,

welches unter anderem auch regelmäßig

für den Transport der wöchentlichen

Einkäufe zuständig war.

Sportlich war Corina schon von klein auf –

nach Tiroler Meistertitel und Vizestaatsmeistertitel

im Kunstbahnrodeln und einer mehrjährigen

Fußball-Laufbahn folgte sie mit ca.

14 Jahren ihrem Herzen und widmete sich

in der Freizeit nur noch ihrer großen Leidenschaft,

den Pferden. „Die Faszination dieser

einfühlsamen, sensiblen, trotzdem beeindruckend

kräftigen und oft temperamentvollen

Begleitern ist unbeschreiblich! Mit Ungeduld

oder Zwang erreicht man gar nichts, da man

ja schon aus rein physikalischen Gründen im

Kräfteverhältnis eindeutig das Nachsehen

hat.“, lacht meine zierliche Gesprächspartnerin.

Das leuchtet wohl ein! :o)

„Wenn Du Dich so anstellst, als hättest Du nur

eine Viertelstunde Zeit, wird es den ganzen

Tag dauern, aber wenn Du Dir einen ganzen

Tag Zeit nimmst, hast Du es in einer Viertelstunde

geschafft.“ (Zitat: Monty Roberts)

„Kein Pferd gleicht, wie auch der Mensch,

dem anderen und hat genauso seine individuellen

Charaktereigenschaften, welche förderlich

aber manchmal auch herausfordernd

sein können. Es gibt Tage, da merkt man sehr

schnell, dass Übungen nur ohne Zustimmung

des Pferdes, unter Protest durchführbar

wären. Falls es sich hierbei nicht gerade

um generelle Trotzigkeit oder chronische

Autoritätsunklarheiten handelt, sollte man

umgehend abbrechen und sich anderweitig

positiv mit dem Pferd beschäftigen. Um im

Umgang mit Pferden erfolgreich zu sein, was

immer das auch heissen mag, vielleicht noch

eher glücklich zu sein, sollte man geduldig,

verständnisvoll und vor allem in der Lage

sein, seinem treuen Partner zuzuhören, sich

hineinzufühlen, zu verstehen. In der Regel

lernt immer noch der Reiter vom Pferd

und nicht umgekehrt.“

Begonnen hat Corina mit einer kostenlosen

Reit- und Pfl egebeteiligung des Wallachs

„Lokomotion“ einer Oberländerin, welche aus

zeitgründen jemanden brauchte, der 6x wöchentlich

mit dem Russischen Vollblut arbeitete.

Von der besten Freundin der Besitzerin

erlernte Cori, wie die sympathische Langkampfnerin

liebevoll genannt wird, binnen

vier Jahren sämtliche Techniken des Reitens.

Im Anschluss absolvierte sie am Fohlenhof

in Ebbs den Reiterpass und die Reiternadel.

Daraufhin folgte die Lizenzprüfung und der

Übungsleiter (für Lehrtätigkeit), welche nur

nach erfolgreicher Eigenkönnenbeurteilung in

den Bereichen Dressur, Springen und Longieren

absolviert werden kann. Die nächsthöhere

Ausbildung zum internationalen Reitwart hat

Cori vor einiger Zeit auch schon abgeschlossen

und trainiert, neben ihrer Arbeit als Reitlehrerin,

Pferde externer Züchter ab 3 Jahren

unter anderem für spezielle Leistungsprüfungen

oder Shows.

Im Turnierbereich hat Cori in allen klassischen

Bewerben Erfahrung gesammelt und seit ca.

2 Jahren das Thema Vielseitigkeit für sich

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22

Marie (7 Jahre) auf Rambo, ganz stolz mit Ihrer

geliebten Reitlehrerin Corina bei Ihrem ersten

Reitturnier in Kufstein


23

entdeckt, wo neben den üblichen Disziplinen

Dressur & Springen zusätzlich ein anspruchsvoller

ca. 2,5 km langer Geländeritt mit festen,

natürlichen Hindernissen (durch Bäche,

über Gräben od. Holzstämme, bergauf/bergab,

etc.) in einer bestimmten Zeitvorgabe

(Ø ca. 25 km/h) absolviert werden muss.

„Absolutes Vertrauen zwischen Reiter und

Pferd ist bei dieser umfassenden Herausforderung

notwendig und kann durchaus

als Königsdisziplin des Reitens bezeichnet

werden. Der faire, positive Zuspruch der

zahlreichen Zuschauer ist enorm.“

Mittlerweile hat Cori vier eigene temperamentvolle,

feinfühlige Pferde (eine englische

Vollblutstute, ein Minishetlandpony

„Rambo“ – was für ein Name für „mächtige“

90 cm Stockmaß, eine Hafl ingerstute

und deren Fohlen „Quirina“ mit der Cori

künftig in die Zucht einsteigen will) beim

Weberhof in Oberlangkampfen untergebracht,

wo sämtliche Voraussetzungen

für ein angenehmes, pferdefreundliches

Ambiente und die dazugehörige

Infrastruktur geschaffen wurden. Große

Boxen, tolle Paddocks, gepfl egter Sandplatz,

große Weide und Reitwiese für

genügend Bewegung, Ausreitmöglichkeiten

– Reiterherz, was willst Du mehr!

Neben Ihrem Fulltimejob beim bekannten

Gartengerätehersteller Viking, arbeitet Cori

täglich bis zu 6 Stunden mit Schülern und

Pferden. Sehr viel Zeit für sonstige Aktivitäten

bleibt hier schon mal rein rechnerisch nicht.

„Und dennoch, einen sonderlich unausgewogenen

oder gar gestressten Eindruck macht

mir mein Gegenüber nicht. Ganz im teil!“

Gegen-

Es muss wohl daran liegen, dass sie für sich

etwas entdeckt hat, das ihr rundum Freude,

Zufriedenheit bereitet und sie aus rein diesen

Gründen so viel Zeit wie möglich bewusst investiert.

Ich bemerke schon während des bisherigen

Gesprächs die Begeisterung, die funkelnden

Augen, wenn Cori über ihre Pferde

spricht. Sehr viele Menschen kommen nach

der Arbeit kaputt nach Hause und legen sich

den restlichen Tag geschafft auf die Couch vor

den Fernseher. Diese Zeit braucht offensichtlich

nicht jeder! Bestimmten Menschen ist es

möglich Kraft und Energie aus der, durch und

durch positiven, Symbiose zwischen Tier und

Mensch zu schöpfen.

Die Frage nach ihrem größten Traum für die

Zukunft hätte ich mir vermutlich sparen, bzw.

selber denken können: „Ein eigener kleiner

Reiterhof mit wenigen, ausgewählten

Einstellern!“ – Eventuell öffnet ja dieser

Artikel die ein oder andere Tür ...

Besuche Cori auf Facebook:

facebook.com/Cori-Lintner-Reiten-mit-Herz-und-Verstand

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24

Wenn mein heimatverein

hilfe braucht,

bin ich fuer ihn da.

Markus Duftner

Wenn ich uebers Wasser laufe,

dann sagen meine Kritiker,

nicht mal schwimmen kann er.

Berti Vogts


25

markus duftner

Der neue Cheftrainer beim FC Kufstein

Nach dem doch sehr kurzfristigen Abgang

des vorherigen Trainers Martin

Hofbauer, war der FC Kufstein gezwungen

zu Beginn der Sommervorbereitung

recht schnell adäquaten

Ersatz für die Regionalligamannschaft

zu finden. Mit Markus Duftner

fiel die richtungsweisende Wahl

auf den einheimischen, ehemaligen

Spieler und Kapitän des FC Kufstein,

der seinem Heimatverein mit 42 Einsätzen

in der zweiten Liga und 272

Einsätzen in der Regionalliga über

beeindruckend lange Zeit verlässlich

zur Seite stand. Ein wahres

Kufsteiner Urgestein!

„Dufti“, wie der charismatische Trainer

von seinem engeren Umfeld liebevoll

genannt wird, hat seine Fußballkarriere

bereits als kleiner Bub in Kufstein

(damals beim ESV Kufstein) begonnen

und als reiner Eigenbauspieler den

Sprung bis in die Kampfmannschaft

nicht nur geschafft, sondern im Anschluss

unzählige Jahre als absoluter

Führungsspieler mitgeprägt. Als reiner

Trainer war er bisher in Hopfgarten

und in Schwoich tätig.

„Der Präsident Hannes Rauch ist auf mich

zugekommen und hat mich gefragt, ob ich

Interesse hätte diesen verantwortungsvollen

Trainerposten zu übernehmen.

Der vorhergehende Headcoach erschien beim

ersten Training der anstehenden Sommervorbereitung

und verkündete, für alle Beteiligten

sehr überraschend, seinen sofortigen Rücktritt.

Die Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt

noch nicht komplett und es standen max.

8 Spieler auf dem Platz – nicht gerade ein

absolutes Wunschszenario für einen neuen

Trainer.

Nach mehreren positiven Gesprächen und

der Gewissheit, dass auch meine Familie voll

und ganz hinter diesem bedeutsamen Schritt

steht, war meine Entscheidung klar. Trotz der

sportlich-herausfordernden Situation ist für

mich persönlich, die Möglichkeit eine Regionalligamannschaft

zu trainieren, eine große

Chance – und wenn mein Heimatverein Hilfe

braucht, kann man auf mich zählen! Zudem

steht mir mit Jasmin Omahic ein ebenso

fachkundiger wie auch mitreißender Co-Trainer

zur Seite, den nicht nur ich seit etlichen

Jahren sehr schätze und eine Zusammenarbeit

schon allein aufgrund der gemeinsamen

Chemie optimal funktioniert.

Ich wurde von sämtlichen Verantwortlichen

sehr freundlich empfangen, zuvorkommend

in die aktuellen Gegebenheiten eingeführt

und konnte, ab dem ersten Tag vom gesamten

Betreuerteam unterstützt, mit meiner Arbeit

beginnen.

Eines meiner großen Hauptziele ist es, Eigenbauspieler

vermehrt in die Kampfmannschaft

einzubauen, der aufstrebenden Jugend

laufend Chancen anzubieten sich in dieser

hohen Spielklasse zu motivieren, zurechtzufi

nden und schlussendlich zu beweisen.

Natürlich muss sich dies zuerst in unserer

Amateurmannschaft in der Landesliga, durch

laufend ansprechende Leistungen sowohl im

Training, als auch bei Spielen, redlich verdient

werden. Dieses deutliche Signal an sämtliche

unserer engagierten Nachwuchsspieler, dass

der Sprung in die Regionalliga nicht nur theoretisch,

sondern auch praktisch möglich ist,

dient der zusätzlichen Motivation jedes einzelnen

jungen Spielers. Bei konstant hohem

Einsatz könnten, unter anderen zum Beispiel

folgende Amateurspieler in absehbarer Zeit

den Sprung in unsere Kampfmannschaft

durchaus schaffen: Mathäus Hundögger, Mario

Geiersberger, Julian Quatember oder auch

Ay Ogün.

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


26

Markus Duftner & Jasmin Omahic -

ein unschlagbares team!

Mein Co-Trainer und ich schauen natürlich, sofern

der eigene Spielplan es zulässt, regelmäßig

bei den Spielen unserer Amateure zu. Wenn sich

die erste, noch etwas turbulente Phase beruhigt,

sich Automatismen entwickelt haben, werde ich

immer wieder im Nachwuchs meine Augen und

Ohren offen halten, in direkter Absprache mit unseren

zuständigen Trainern, die Entwicklung von

Nachwuchshoffnungen mitverfolgen.

Die Vereinsseite hat mir aktuell kein konkretes

Saisonziel vorgegeben. Mein persönliches,

realistisches Ziel in meinem ersten Trainerjahr

beim FC Kufstein ist, schnellstmöglich sicherzustellen,

dass wir mit einem möglichen

Abstieg nichts zu tun haben und wir uns mit

der notwendigen Ruhe auf‘s tägliche Arbeiten

konzentrieren können. Dies wird mit Sicherheit

eine große Herausforderung, da sich die

Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr personell

wieder sehr stark verändert hat und sich diese

erst einspielen bzw. zusammenfi nden muss.

Mir ist durchaus bewusst, dass das Umfeld

unseres Traditionsvereines auf Dauer einen

etwas höheren Anspruch verfolgt. Auch ich

wünsche mir natürlich, dass wir irgendwann

an unsere sehr erfolgreichen, vergangenen

Zeiten in der zweitenhöchsten österreichischen

Liga anknüpfen können. Ich selbst

war beim letzten Aufstieg, damals in die Red

Zack Liga, als Spieler dabei und betrachte

dies persönlich immer noch als unseren

größten Erfolg. Wir waren mit Sicherheit

nicht die fußballerisch beste Mannschaft

der Regionalliga, jedoch für exakt diesen

Zeitpunkt die absolut richtige. Wir bewiesen

welche Berge Teamgeist, Kameradschaft,

Zusammenhalt und unbeugsamer

Wille versetzen können.

Die soeben genannten, wichtigen Parameter

versuchen auch wir zu forcieren.

Ein schnellstmöglicher Aufstieg sollte allerdings,

aus meiner Sicht, nicht um jeden

erdenklichen Preis angestrebt werden.

Langfristig ist der vermehrte Einbau unserer

Eigenbauspieler, welche den, auch

anspruchsvolleren, Zuschauern der Region

eine noch größere Identifi kation mit

der Mannschaft, dem gesamten Verein

ermöglicht, viel wichtiger. Natürlich sind

ab dieser hohen Spielklasse zusätzlich

immer wieder vereinzelt externe, zukunftsträchtige

Verstärkungen notwendig.

Diese sollten aber nicht den Hauptteil

unseres Teams ausmachen.


27

Der FC Kufstein leistet schon seit Jahrzehnten

sehr gute Arbeit im eigenen

Nachwuchs!

Nicht nur bei meiner Arbeit als Fußballtrainer

ist mir kompromisslose Ehrlichkeit und vor

allem Authentizität sehr wichtig. Ich bin laut

meinem Naturell ein eher ruhiger, besonnener

Mensch und wäre schlecht beraten am Fußballplatz

eine andere, zum Beispiel aufbrausendere

oder impulsivere Maske aufzusetzen.

Einerseits würden dies die Spieler sofort merken,

andererseits ist Schauspielerei für einen

selbst bei weitem zu anstrengend und es

würde zu viel Energie sinnlos verbraucht, welche

man bei weitem besser nutzen könnte.

Menschen mit unterschiedlichen Charakteren

an unterschiedlichen Orten kann ich persönlich

nicht ganz nachvollziehen. Bei mir weiß

man eigentlich stets woran man ist. Ich glaube,

diese eigene Konstante schafft Vertrauen

und tut nicht nur meinen Spielern gut. Wobei

bekanntlich auch hochexplosive Trainer absolut

erfolgreich sein können, wichtig ist nur

deren Glaubwürdigkeit!

Aktuell sind wir gefordert, neben den taktischen

und technischen Anforderungen,

auch im Bereich der kontinuierlichen Konditionsverbesserung

sehr hart zu arbeiten. Wir

haben hier, im Zuge der ersten Zusammenarbeit,

eindeutig hohes Verbesserungspotential

festgestellt. Dies während der laufenden

Meisterschaft umzusetzen, ist nicht gerade

eine leichte Aufgabe, jedoch für meine Philosophie

eines erfolgreichen, modernen Aktivfußballes,

unumgänglich.“

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RAIBA KIRCHBICHL

Lass niemals den Ball

aus den Augen!


29

Tischtennis

in Kirchbichl

Jeder hat's schon gespielt!

Tischtennisvereine, welche konstant

anspruchsvolle, zielgerichtete Nachwuchsausbildung

betreiben, sind in

unseren Breitengraden definitiv Mangelware.

Beim Tischtennisclub Kirchbichl

hingegen wird schon seit Jahrzehnten,

speziell in diesem Bereich,

sehr viel investiert. Vier staatlich geprüfte,

erfahrene Trainer führen Kinder

jeder Alters- und Entwicklungsstufe,

mittels passenden Spiel- und

Trainingsformen, Schritt für Schritt

an den professionellen Tischtennissport

heran.

Tischtennis als Freizeitbeschäftigung ist

hierzulande sehr verbreitet. Annähernd

jeder hat bei diesem tollen Sport, entweder

in der Schule, bei Freunden im Garten

oder im Freibad schon Riesenspass

erlebt. Ob zu zweit, zu viert oder auch

mit noch mehr Leuten beim unserorts

sogenannten „Lafferl“, gehen regelmäßig

die Wogen hoch und es wird

um jeden einzelnen Punkt mit vollstem

Einsatz gekämpft. Aber die wenigsten

gehen einen Schritt weiter, fi nden den

Weg in einen Verein. Natürlich verhält

es sich hier identisch, wie bei den

meisten Randsportarten. Sportlich talentierte

Kinder behaupten sich meistens

in den Hauptsportarten. Diese

Erklärung alleine reicht jedoch nicht

aus. Das qualitative Angebot ist seit

jeher begrenzt. Der TTC Kirchbichl,

als langjähriger Stützpunkt des Tiroler

Leistungszentrums, betreibt

schon seit 1950 sehr erfolgreich

Pionierarbeit. Der Großteil der aktiven

Mitglieder sind junge, motivierte

Mädchen, weil für sie die generellen

Vereinssportmöglichkeiten immer noch

etwas geringer sind.

Ab stolzen fünf Jahren können Kinder in Kirchbichl

starten und trainieren 2 x 1 Std. pro

Woche (Mo. & Do. von 17.00 bis 18.00 Uhr)

anhand zahlreicher, lustiger Spiele und Übungen

mit, aber auch ohne Ball. Dabei steht die

natürliche Bewegungsfreude im Vordergrund.

Die grundlegenden Elemente zur Körperbeherrschung

(koordinative Fähigkeiten), welche bekanntlich

für jede einzelne Sportart notwendig

sind, werden dadurch spielerisch entwickelt,

ausgebaut bzw. gefestigt. Für die Trainer ist

es eine Wissenschaft, für die Kinder einfach

nur purer Spass! Ein Kind will nicht trainieren,

sondern schlicht und einfach nur Spass haben!

Die damit verbundene Motivation wird von den

weitblickenden Trainern in Kirchbichl sehr gut

ausgenützt.

Offi zielle Meisterschaftsspiele beginnen mit der

U11. Elina HÖPPERGER konnte bei den Tiroler

Meisterschaften 2017 beispielsweise neben 3x

Gold auch noch 1x Bronze gewinnen, sowohl

das U11-Einzel als auch das U13-Einzel für

sich entscheiden. Stark war auch Nicola SALZ-

BURGER (1x Gold, 1x Silber, 3x Bronze) und

Florentina EBERHARTER (1x Gold, 1x Silber, 1x

Bronze). Kirchbichl dominiert bei den Mädchen

unangefochten das Bundesland – so wurden

beim heurigen Bewerb insgesamt 15 Medaillen

eingeheimst. Weitere Erfolge aufzuzählen würde

eindeutig diesen Rahmen sprengen.

Wer künftig nicht nur in Hinterhöfen dem Tischtennissport

frönen oder seinen Kindern einfach

nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten

will, ist jederzeit gerne willkommen. Der Hunger

kommt bekanntlich beim Essen!

Mehr Infos auf www.ttc-raiba-kirchbichl.com

Großer

Flohmarkt

in Ebbs/Tirol

Der große Flohmarkt der Blumenwelt

Hödnerhof in Ebbs ist ein Pfl ichttermin

für jeden Sammler und bereits weit

über die Grenzen hinaus bekannt.

Im Winter und Frühjahr ist der

Flohmarkt in einer großen Halle der

Blumenwelt Hödnerhof. Im Sommer

und Herbst bietet die imposante

Hödnerhof Arena Platz dafür, diese

kann auch bei schlechter Witterung

geschlossen werden.

Es stehen ca. 1000 Parkplätze

kostenlos zur Verfügung.

In der Arena und

am Freigelände

Immer Sonntag

von 09.00 bis 15.00 Uhr

15. und 29. Oktober

12. und 26. November

3./10. und 17. Dezember

Terminänderungen vorbehalten

Weitere Flohmarkt Termine

inkl. Teilnahmebedingungen auf

www.hoednerhof.at


30

RAIBA KIRCHBICHL


31

Teresa oppelz

Kampfgeist und Willenskraft

Vom 9-jährigen Mädchen, das wegen

ihrer besten Freundin mit dem Tischtennissport

begann und mittlerweile

erfolgreich im Jugend-Nationalteam

steht. Heuer nahm sie zum ersten

Mal für Österreich an der U18-Europameisterschaft

in Portugal teil.

An tatsächlich sechs Tagen, jeweils ca.

2 Std., trainiert die heute 17-jährige

Teresa Woche für Woche – und das mit

vollstem Einsatz. Dabei begann alles so

spielerisch ...

„Bis zu meinem 9. Lebensjahr war ich

in keinem Verein aktiv. Klar habe ich

die üblichen Schwimm- oder Schikurse

besucht, aber davon abgesehen

nie regelmäßig trainiert. Erst als mich

meine beste Freundin einmal bat zum

Tischtennistraining beim TTC Kirchbichl

mitzukommen, hab ich mir das

Ganze unverbindlich angesehen. Die

Trainer merkten relativ schnell, dass

ich dafür offensichtlich ein gewisses

Talent hätte und motivierten mich

öfter zu trainieren. Wenn man etwas

gut kann, macht es auch Spass! Die

anfänglichen Fortschritte gingen relativ

einfach von der Hand und ich

bekam laufend Erfolgserlebnisse, die mich

stetig noch sicherer machten und automatisch

zum nächsten Schritt befl ügelten. So

kann ich meinen bisherigen Werdegang zusammenfassen,

weil sich bis jetzt an diesem

Ansatz eigentlich nichts geändert hat. Nur der

Aufwand die einzelnen, ab einem gewissen

Niveau immer kleiner werdenden, Fortschritte

zu erreichen, meine, mit jeder höheren Spielklasse,

besseren Gegner und die stetig wachsenden

Anforderungen in allen Bereichen

sind der Unterschied.

Mein Kampfgeist und meine Willenskraft sind

Punkte auf die ich mich ständig verlassen

kann. Mit der Rückhand fühle ich mich zudem

noch etwas sicherer als im Vergleich zur Vorhand.

Bei der Beinarbeit werde ich noch, in

Absprache mit dem Bundestrainer, an meiner

Schnelligkeit arbeiten.

Am Tischtennis fasziniert mich sowohl die

körperliche als auch mentale Schnelligkeit

des Sports, dass ich meinem Gegner im Duell

direkt gegenüber stehe und für jeden Kontrahenten

eine andere Taktik benötige, also

mein Spiel laufend wandeln muss. Außerdem

merke ich, dass neu erlernte oder gefestigte

Techniken in darauffolgenden Spielen sehr

zügig umgesetzt werden können. Mich begeistern

Punkte, die ich zuvor gründlich vor-

bereitet habe, der „Plan“ sozusagen aufgeht

und versuche daher jeden Ball mit einem gewissen

Hintergedanken für mindestens den

nächsten zu spielen. Diese Strategien zu entwickeln,

auszuführen und das Gefühl zuzusehen

wie diese punkten, ist extrem spannend.

Wenn wichtige Turniere anstehen beginnt das

„Kribbeln“ teilweise schon eine Woche davor.

Bei der U18-EM begann es übrigens schon

ein Monat davor! Die realistischen Ziele, welche

ich nach aussen mitteile setze ich zur

Sicherheit meistens etwas unter den für mich

persönlichen Erwartungen an. Das nächste

kurzfristige Ziel ist erstmal die anstehende

Matura im BRG Wörgl. Später ist für mich

das Erreichen der ersten Österr. Bundesliga

doch realistisch. Momentan spiele ich auch

mit dem Gedanken mich, durch Aufnahme

in den Heeressportverein, noch intensiver

mit dem Tischtennissport zu befassen. Was

danach noch kommt, kann wirklich keiner

vorhersagen. Ob ich tatsächlich irgendwann

den Sprung in den Profi zirkus schaffe steht

momentan noch in den Sternen.

Susi Liu Jia, unsere chinesischstämmige Nationalspielerin,

ist vielleicht nicht unbedingt

mein absolutes Vorbild, hat mich aber mit Ihrer

netten Art immer schon beeindruckt.

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32

Hart aber fair

American Football in Wörgl

Es kommt nicht

auf die Groesse

des Hundes im Kampf an,

sondern auf die Groesse

des Kampfes im Hund.

Archie Griffi n

Im Frühjahr 2014 haben ein paar wenige

Kerle in Wörgl einfach einen Football-Club

gegründet. Was sich seit dem daraus entwickelt

hat ist wirklich beeindruckend. Mittlerweile

begeistern die mitreißenden Wörgl

Warriors bei Ihren Heimspielen regelmäßig

bis zu 500 Zuschauer und hochkarätige

Gegner zollen allerhöchsten Respekt.

Hämisch belächelt wurde der kleine, bunte Haufen,

der vor ca. 4 1/2 Jahren bei der Wörgler

Sprungschanze einfach, aus dem Nichts heraus,

mit dem Football-Training begann. Viel zu wenig

Spieler um Spiele zu bestreiten oder auch nur

ansatzweise an irgendeiner Meisterschaft teil-


33

zunehmen. Man stelle sich 4-5 erwachsene,

verrückte Typen vor, welche sich in die martialisch

anmutende Ausrüstung stecken, das

Gesicht mit zwei schwarzen Streifen bemalen

und, noch ohne großen Plan, zwei mal pro

Woche hochmotiviert aufeinander losgehen.

„Was ist das für eine Gauklertruppe?“, „American

Football bei uns? Das interessiert doch

wirklich keine Sau!“. Man kann sich durchaus

vorstellen, dass sich die kleine, aber eingeschworene,

Truppe anfänglich so einiges

anhören musste. Aber die Beharrlichkeit und

der Spass an dieser, unserorts noch sehr

wenig verbreiteten, amerikanischen Sportart

blieb ungebrochen. Ganz im Gegenteil! Das

Gemeinsame schweißte noch intensiver zusammen.

Immer wieder kamen neue Spieler hinzu.

Rekrutiert wurde im Freundeskreis und bei

jeder Gelegenheit, natürlich auch im örtlichen

Nachtleben. Klar, an der Bar werden des Öfteren

große Töne gespuckt. Da ist ein Mann

ein Mann und trotzt superheldengleich jeder

noch so großen Herausforderung! :o)

Diejenigen, welche es dann auch tatsächlich

zum Schnuppertraining schafften waren

meistens sehr schnell mit dem Footballvirus

infi ziert. Mittlerweile besteht das Team aus 48

begeisterten Spielern, welche sich regelmäßig

von Thiersee bis Schwaz oder Ellmau auf

den Weg zum Trainingszentrum Wörgl (hinter

ÖAMTC) machen und ihre große Leidenschaft

ausleben. Vor zwei Jahren gingen die Warriors

den nächsten logischen Schritt

und nahmen erstmals am

Meisterschaftsbetrieb in der

untersten Klasse, der Division

4, teil. Am Anfang musste

noch einiges an Lehrgeld

bezahlt werden, doch mit

konstant harter Arbeit kam

man immer näher an die,

bis dato noch bei weitem

erfahreneren, Gegner heran.

Heuer verpasste man in

den sechs Meisterschaftsrunden

mit drei Siegen und

drei Niederlagen nur denkbar knapp den

Aufstieg in die Playoffs für die nächsthöhere

Liga Division 3.

Unabhängig davon muss jedoch festgestellt

werden, dass sich das beeindrucke Team der

Warriors zu einem fi xem Bestandteil unserer

heimischen Sportlandschaft gemausert hat

und dafür allerhöchsten Respekt verdient.

Wer Lust und Laune hat, das Ganze bei

einem Schnuppertraining mal auszuprobieren,

ist herzlich eingeladen. Beim American

Football werden auf den zahlreichen, unterschiedlichen

Positionen, annähernd alle

Größen- oder Gewichtsklassen benötigt.

Aber auch fi tnessbegeisterte Mädls, welche

sich für‘s Cheerleading interessieren,

können sich sehr gerne jederzeit melden.

Mehr Infos auf: www.afc-warriors.at

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34

beim football gibt es

generell nur zwei

entscheidungen:

Entweder du hast schmerzen

oder dein gegner!

Christopher Sojer

Meine frau liebt und hasst

Football: einerseits bin ich

dadurch extrem ausgeglichen,

andererseits wird gemeinsame

zeit knapper, wertvoller.

Christopher Sojer


35

Christopher Sojer

Middle Linebacker Wörgl Warriors

„Meine Freunde haben mich jahrelang

tyrannisiert, ich solle doch endlich

mal zu einem Football-Training

vorbeikommen und ich habe mich

immer gewehrt. Erst mit 31 Jahren

habe ich es dann, damit dieses Thema

endlich vom Tisch ist, einmal

probiert ... und jetzt?“

„Ursprünglich vertrat ich die Meinung

der wahrscheinlich meisten: Football

ist ein bei weitem zu aggressiver Sport

für mich! Nach langjähriger Fußball-

Laufbahn beim FC Schwoich, Erfahrungen

beim Eishockey und Baseball war

ich doch etwas voreingenommen zum

ersten Schnuppertraining erschienen.

Meine Bedenken wurden jedoch in

keinster Weise bestätigt. Mich faszinierte

der überaus herzliche Empfang,

die kompromisslose Kameradschaft,

die Bereitschaft zum Schmerz und

diesen gemeinsam im Team zu erleben,

die durch ständiges Training

stetig wachsende Robustheit des

Körpers, die laufende Überwindung

der natürlichen Angst bis hin zu

deren totalen Ignoranz, die herausfordernde

Kopfarbeit sich unzählige

Spielzüge, Taktiken zu merken, zu

verstehen und erfolgreich umzusetzen. Beim

Football wird nicht, wie man es vielleicht aus

anderen Sportarten kennt, gejammert oder

gar irgendwelche fraglichen Schiedsrichterentscheidungen

kritisiert. Jedoch am Meisten

beeindruckt mich die bedingungslose Fairness

und der absolute Respekt gegenüber

des Gegners.

Selbst nach den allerhärtesten Tackles erkundigt

man sich umgehend nach dem Wohlbefi

nden des Kontrahenten, klatscht ab, trinkt

nach dem Spiel zusammen ein Bier und lacht.

Ein Gentleman-Sport durch und durch!

Meine Aufgabe als Middle Linebacker der

Warriors ist die Führung und Koordination

der Defense (Abwehr), quasi das Gegenstück

zum Quarterback, der bekanntlich die Offense

(Angriff) steuert. Beim Football gibt es eigene

Mannschaftsteile für diese beiden unterschiedlichen

Bereiche. Die Kunst im Abwehren

von akribisch einstudierten Spielzügen

des Gegners liegt darin, diese vorherzusehen

und dessen Raum- oder Punktgewinn mittels

eigenen, defensiven, wiederum laufend trainierten,

Spielzügen zu verhindern. Falls Pässe

des Gegners erfolgreich abgefangen werden

(Bsp. Interception), muss man jedoch auch

als Defensespieler explosionsartig in den eigenen

Raumgewinn, sprich in die Offense,

umschalten können. Die Offense gewinnt das

Spiel, die Defense die Meisterschaft!

Mittlerweile trainiere ich täglich im eigens

eingerichteten Fitnessraum bei mir zu Hause.

Muskelaufbau ist im Football immens wichtig.

Einerseits damit man die nötige Power für die

einzelnen Aktionen bekommt und andererseits,

weil trainierte Muskeln den gesamten

Bewegungsapparat schützen und möglichen

Verletzungen vorbeugen. Dabei steht für meine

Position nicht zwingend der zusätzliche

Aufbau von reiner Muskelmasse oder höheres

Körpergewicht im Vordergrund.

Das Besondere an meiner Mannschaft ist,

dass sie zum Großteil aus Rookies (Anfängern),

welche erst seit ein-zwei Jahren Football

spielen, besteht, trotzdem keine Angst

auf dem Platz kennt und sich vor allem zahlreiche

Freundschaften ergeben haben. Wenn

beispielsweise jemand Geburtstag feiert wird

gemeinsam ausgiebig gegrillt.

Meine Vorbilder spielen nicht wie man vermuten

mag in der weltbekannten NFL, sondern

sind die Swarco Raiders in Innsbruck, wo es

auch bei uns in Tirol eine große Freude macht

packende Football-Spiele mitzuverfolgen.“


Bioprodukte für Genussmenschen mit

Gesundheits- und Umweltbewusstsein

Unsere Mission ist die Produktion und Veredelung von

Biolebensmitteln mit höchster Qualität und nachvollziehbarem

Gesundheitsnutzen. Faire Preise sind uns

ein Anliegen - Bioprodukte sollen bezahlbar sein.

Künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel

sind tabu! Unsere Produkte sind mehrfach geprüft,

werden nach internationalen Lebensmittelstandards

hergestellt.

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