14.11.2017 Aufrufe

akzent November 2017 GB

Die Jubiläumsausgabe von akzent – Seit 30 Jahren das GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Die Jubiläumsausgabe von akzent – Seit 30 Jahren das GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

akzent

® DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE NOVEMBER 2017

DAS SUPERBLATT

ALLES DRIN IM JUBILÄUMS AKZENT!

WWW.AKZENT-MAGAZIN.COM


Happy Birthday!

Wir danken dem akzent Verlag und dem Team um Markus Hotz für eine 10-jährige professionelle

Begleitung unserer Bauträgermaßnahmen:

Hans-Breinlinger-Straße, Konstanz

Labhardsweg, Konstanz

Seestraße, Reichenau

Kapplerbergstraße, Allensbach

Professor-Schmieder-Straße, Allensbach

Höhrenbergstraße, Allensbach

Radolfzellerstraße, Allensbach

Mühlenweg, Markelfingen

Unterdorfstraße, Markelfingen

Stockacherstraße, Radolfzell

Sankt-Ulrich-Straße, Radolfzell

Muntpratstraße, Konstanz

Wallgutstraße, Konstanz

Maria-Ellenrieder-Straße, Konstanz

Jakobstraße 10, 12 und 26, Konstanz

Schiffstraße 3, Konstanz

Sonnenbühlstraße, Konstanz

Bücklestraße, Konstanz

Ruppanerstraße, Konstanz

Neugasse 3, 5 und 29, Konstanz

Wessenbergstraße 30, Konstanz

Reichenaustraße, Konstanz

Pestalozzistraße, Wahlwies

Zum Gallerturm, Überlingen

Rauensteinstraße, Überlingen

Heinrich-Emerich-Straße, Überlingen

Carl-Benz-Weg, Überlingen

Steigstraße, Meersburg

Waldweg, Uhldingen

Fildenstraße, Fischbach

An der Kalkhütte, Lindau

Die aktuellsten Blue Estate Projekte finden Sie auch in den nächsten 30 Jahren exklusiv im akzent. :-)

Blue Estate Bodensee Immobilien GmbH

Reichenaustraße 11 · 78467 Konstanz · tel +49 7531 91 767 0 · www.blue-estate-bodensee.de


INTRO

30 JAHRE OHNE

„FAKE NEWS“

QUALITÄT IST UNSER TRUMPF!

30 Jahre akzent Verlag: Da sind wir echt selbst platt!

Platt auch, weil die dickste und aufwändigste akzent-Ausgabe aller Zeiten ganz schön

arbeitsintensiv war. Das gesamte Team hat Tagundnacht durchgeschuftet und in unserem

sowiesoschon jedes Jahr heißen Herbst – in dem noch einige andere Magazine

produziert werden – ordentlich eins draufgelegt. Dickes „Danke!“ dafür! Und wenn Sie

nur halb so viel Vergnügen beim Lesen haben wie wir beim Machen, ist es ein „wahrlich

großer Spaß“ zum 30-jährigen.

Mit 1,4 Mio. Gesamtauflage und über 20 Magazinen, die so Jahr für Jahr mit viel Liebe

in unserer kleinen, feinen Buchstabenmanufaktur konzipiert, geschrieben, gestaltet und

final produziert werden, haben wir es immerhin zum größten regionalen Magazinverlag

gebracht – seit 1987, wo wir in Konstanz neudeutsch als Start-up gelauncht sind. Das

wäre ohne ein super Team – von A wie Akquise bis Z wie Zusteller und ohne die besten

und treuesten Kunden der Welt – niemals möglich gewesen. Doppelt dickes „Danke!“

dafür!

Und in den ganzen 30 Jahren haben wir nicht ein Mal einen Skandal produziert oder

„richtig daneben gelangt“ undschongarnienicht „Fake News“ veröffentlicht. Darauf sind

wir auch ein bisschen stolz.

Wir wollen weiterhin mit Qualität die „Großstadt Bodensee“, die Medienlandschaft und

das „gemeinsame Ganze“ bereichern. Dabei ist nicht der kleinste gemeinsame Nenner

gemeint. Es geht um mehr. Denn es kann nicht die Antwort auf die Printkrise sein, dass

Magazinmacher nur noch auf billigstem Papier eingesandte Pressemitteilungen lieblos

zusammenheften können oder vermeintliche Luxus-PRs aneinanderreihen und in Hochglanz

zusammenkleben wollen.

Die Zukunft von gutgemachten Printmagazinen

hat für uns gerade erst begonnen. Da kommt noch

Spannendes auf uns alle zu! Denn Online und Print

sind keine Gegensätze, sondern beflügeln sich sogar.

So ist seit der breiten Einführung des Internets

auf der ganzen Welt mehr gedruckt worden

als je zuvor – doch weil’s „billiger“ wurde, eben

auch so viel wertloses Zeugs wie nie zuvor.

Wir wollen weiterhin Werte schaffen, Magazine,

die nicht als Wegwerf-Produkte daherkommen,

sondern die man in mindestens einem Jahr –

oder mit einem kopfschüttelnden Lächeln sogar

in 30 Jahren – noch gerne anschaut und

spürt, mit wie viel gern getätigter Arbeit,

Leidenschaft und Kreativität jedes Mal

etwas Einzigartiges für die Region rund

um den Bodensee erschaffen wurde.

Qualität als Print-zip!

täglich

Gratis-

Degustation &

Beratung

Ihr Spezialist für:

W e i n

W i n z e r s e k t

F e i n k o s t

BODENSEE

DEUTSCHLAND

INTERNATIONAL

Geschenkideen

Präsentservice

Festtagsangebote

große Auswahl an genussvollen Geschenken,

Glaswaren & Zubehör, Geschenkverpackungen

Bequem Parken & Einkaufen:

Trotz Baustelle am Rheinsteig

können Sie uns problemlos anfahren.

11 kostenfreie Parkplätze in unserem Hof

für die Dauer Ihres Besuchs!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten:

Montag 14.30-18.30 Uhr

Dienstag – Freitag 9.00-18.30 Uhr

Samstag 9.00-16.00 Uhr

Weinmarkt an der Laube

Bodenseeweinkeller Konstanz GmbH

Untere Laube 17 · D-78462 Konstanz

Tel. +49 (0)7531 / 22 131

info@weinmarkt-konstanz.de

www.weinmarkt-konstanz.de

MARKUS HOTZ

DANKBARER HERAUSGEBER

5


INHALT

TITEL

6 Inhalt

8 Impressum

30 JAHRE AKZENT

12 Bleibt alles anders

26 Es waren einmal …

30 Surprise Surprise!

32 30 Cover aus 30 Jahren

36 Bodensee 2030

44 Wir gehören rund um den See zusammen

50 Es ist noch zu früh

56 30 Jahre akzent – kein Grund zum Feiern!

SEE-LEUTE

58 Wie der Jazz Konstanz eroberte

60 Zwischen den Welten

62 Dreimal hoch!

196 Déjà Vu

12

BLEIBT

ALLES

ANDERS

SEEZUNGE

68 30 Jahre Genuss am Bodensee

78 Gerüchteküche: Neues & Interessantes von der Genussfront

82 seezunge Test

84 seezunge Portrait

90 Tipps: Gut essen & trinken

BILDUNG & WIRTSCHAFT

94 Maximale Hightech-Büros

96 Glückwunsch mit Disziplin

98 Ste(h)auf & werde glücklich

99 Lebendige Kommunikation

102 Für alle Lebensbereiche

103 Kolumne: SEEvolution

104 Handel & Wandel

MEHR-WERT + BODY & SOUL

106 Mehr-Wert

122 Body & Soul

WEIHNACHTEN

124 Weihnachtsmärkte in der Region

126 Weihnachtstipps

ERLEBEN

128 Lindauerleben

130 Engenerleben

30 SURPRISE

32 COVER

SURPRISE!

AUS 30 JAHREN

akzent

® DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE NOVEMBER 2017

DAS SUPERBLATT

ALLES DRIN IM JUBILÄUMS AKZENT!

akzent_2017-11_titel.indd 1 22.10.17 15:22

WWW.AKZENT-MAGAZIN.COM

TRAUMZEIT

132 Winter-Wonder-Wedding

134 Neue Traumzeiten

SEERAUM

136 30 Bauten

142 Leben ist wohnen bei der BGO

144 35 Jahre Stadtentwicklung

SEECLASSICS

148 Ein feiner Zug

149 Kolumne: CARle

LEBENSWERT-FREIZEIT

150 20 Jahre Abenteuer mit Komfort

151 Schauplätze der Papstwahl

KULTUR

156 Kunst

164 Live-Musik

170 Bühne

SEEHENSWERT

175 Veranstaltungen

192 Ausstellungen

6


BOGNER KONSTANZ Hussenstraße 34 bogner.com


IMPRESSUM

1 2

akzent Verlags-GmbH

Am Seerhein 6

D-78467 Konstanz

Für Kunden aus der Schweiz:

Postfach 1001

CH-8280 Kreuzlingen

Telefon: +49 (0)7531 99148 00

Telefax: +49 (0)7531 99148 70

Mo–Fr 8.30–12.30 Uhr

info@akzent-magazin.com

www.akzent-magazin.com

Redaktionsschluss:

10. des Vormonats

Termine: 15. des Vormonats

Anzeigenschluss: 15. des Vormonats

Erscheinungsweise: monatlich, jeweils

zum Monatsanfang

Druckauflage: 35 000

Erfüllungsort: Konstanz

4

3

5

Geschäftsführung:

1 Markus Hotz

m.hotz@akzent-magazin.com (mh)

Andreas Querbach

a.querbach@schwaebische.de

Sekretariat & Verteilung:

2 Martina Menz

m.menz@akzent-magazin.com

Traumzeit | Projekte:

3 Viviane Mewes (vm)

v.mewes@akzent-magazin.com

seeclassics:

Thomas Pfeifer

t.pfeifer@seeclassics.com

seezunge:

4 Maria Peschers

m.peschers@seezunge.com

Titel: Otto Kasper

www.kasper-werbung.de

Produktion, Gestaltung & Layout:

5 Chris Bernert

c.bernert@akzent-grafik.com

6 Daniela Schiff-Francois

d.schiff-francois@akzent-grafik.com

Druck:

Konradin Druck GmbH

D-70771 Leinfelden-Echterdingen

17

Redaktion (V.i.S.d.P.):

7 Julia Landig (jl)

j.landig@akzent-magazin.com

8 Michael Schrodt (ms),

m.schrodt@akzent-magazin.com

Autoren:

Nicole Amann (na)

Claudia Antes-Barisch (cab)

9 Dr. Patrick Brauns (pb)

10 Susi Donner (dos)

11 Ruth Eberhardt (rue)

12 Katja Edelmann (ka)

13 Tanja Horlacher (th)

14 Andrea Mauch (am)

Anne Prell (ap)

15 Heide-Ilka Weber (hiw)

Akquise:

Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:

Thomas Pfeifer

t.pfeifer@akzent-magazin.com

Hegau, Schaffhausen:

16 Alexandra Bürgel

a.buergel@akzent-magazin.com

Überlingen, Markdorf, Meersburg:

17 Antje Efkes, ae@efkes.com

18 Silvia Sulger, sis@efkes.com

Friedrichshafen, Lindau, Bregenz:

19 Gisela Hentrich

mail@giselahentrich.de

Oberschwaben:

20 Stefan Blok, sblok@t-online.de

Ravensburg, Weingarten:

21 Damaris Heim

d.heim@akzent-magazin.com

Wellness & Gesundheit:

Bettina Zimmermann-Degener

b.zimmermann-degener@

akzent-magazin.com

CityMags:

Vermarktungsgesellschaft mbH

Varrentrappstr. 53

D-60486 Frankfurt

+49 (0)69 979 517 10

info@citymags.de

www.citymags.de

akzent ist auch auf Facebook!

10

11

12

13

15

Faceb ok Thumbs Up CMYK / .eps

19

7

6

16

18

14

8

9

8

Tuttlingen

Mengen

Bad Schussenried

Bad Saulgau

Ostrach Bad Waldsee

Engen

Pfullendorf Aulendorf

Stockach

Bad Wurzach

Ludwigshafen

Weingarten

Leutkirch

Singen

Salem

Radolfzell Überlingen

Ravensburg

Markdorf

Schaffhausen

Meckenbeuren

Meersburg

Isny

Wangen

Immenstaad

Stein am Rhein

Konstanz

Tettnang

Kreuzlingen

Friedrichshafen

GROSS-STADT Weinfelden Romanshorn

Lindau

BODENSEE

Frauenfeld

Bregenz

Wil Rorschach

Dornbirn

St. Gallen

DAS MAGAZIN VOM

BODENSEE BIS

OBERSCHWABEN

20 21

www.akzent-magazin.com

Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeber.

Für unverlangt eingesandte Beiträge wird keine Haftung übernommen. Die durch den

Verlag gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher

Genehmigung des akzent Verlags weiterverwendet werden.


GANZ

GANZ

GANZ

NEU ...

DIE NEUEN UHRENMODELLE

AB SOFORT BEI UNS. WO SONST.

GOLDSCHMIEDE

WESSENBERGSTRASSE 20 KONSTANZ INFO@GOLDSCHMIEDE-H-J-BAIER.DE


Leistung aus Leidenschaft.

Erleben Sie bei uns auf insgesamt 1.600 qm klimatisierter Ausstellungsfläche in lichtdurchflutetem,

wohnlichem Ambiente 30 hochwertige Küchen und mehr.

Wir führen moderne Küchen, die lange Jahre dem Zeitgeist entsprechen. Unsere Auswahl reicht vom

Einsteigermodell bis zur Exklusivküche und von der Landhausküche bis zur puristischen Designerküche.

Leicht, Eggersmann und Nobilia sind unsere Top-Marken unter den führenden Küchenherstellern.

Speziell die Marke Eggersmann ist in Sachen Steinküchen und Edelstahlküchen nahezu unschlagbar.


G.WURST – küchenstudio

Seerheinstraße 8 . 78333 Stockach

Im Gewerbegebiet Blumhof – gegenüber BMW Auer

Telefon +49 (0) 77 71 - 63 499 - 50

info@kuechenstudio-wurst.de . www.kuechenstudio-wurst.de


MUSTERSEITE

30 JAHRE

BLEIBT

ALLES

ANDERS

kostet. Die Gelegenheit wird auch gleich genutzt, um sich mit Geschäftsführer

Hans-Peter Repp über die neuen Modelle und Innovationen auszutauschen.

Bevor die PS ausgetestet werden, meint Johannes Haller: „Aber jetzt brauchen wir

natürlich erst mal noch Musik.“ Kurzerhand ist das Handy per Bluetooth verbunden

und die Musikanlage wird auf ihr Klangvolumen getestet. Die Fenster werden

runtergekurbelt und das Schiebedach geöffnet. Mit lauten Bässen und bestens

gelaunt verlassen wir Überlingen in Richtung Sipplingen. Auf dem Weg machen

wir an einem der zahlre

D – Konstanz | Vor 30 Jahren taten sich

drei junge Männer zusammen, vereint in

der Idee, die Medienlandschaft kräftig

durchzurütteln.

12


MUSTERSEITE

30 JAHRE

13


W

MUSTERSEITE

30 JAHRE

14


MUSTERSEITE

30 JAHRE

ie die Arbeit damals war, was

sich verändert hat und wie

aus ACCENT irgendwann „akzent

wurde, davon erzählen die beiden

Gründer Florian Armbruster und

Markus Hotz.

30 JAHRE

Unser Familienbetrieb begann 1987 mit traditionellen

Obstbränden. Das Wissen der Brennkunst wird an die

nächste Generation mit Leidenschaft weitergegeben,

dabei entsteht ständig Neues. Lassen Sie sich entführen

in unsere Welt der Gaumenfreuden und besuchen Sie

unseren Direktverkauf für eine Verkostung.

EDELBRÄNDE • LIKÖRE • RUM • WHISKY • GIN • WODKA

FÜHRUNG UND DEGUSTATION

WIE ENTSTAND DIE IDEE, EIN MAGAZIN ZU PRODUZIEREN?

KANNTET IHR EUCH?

Florian Armbruster: Die Idee zu einem regionalen Magazin hatte

ich während des Zivildienstes bei der Arbeiterwohlfahrt. Ich hatte

meine Druckerausbildung hinter mir und auch schon ein halbes Jahr

als Drucker gearbeitet, aber mir war klar, dass ich später eher Druckingenieur

studieren wollte. Mein Cousin machte seinerzeit erfolgreich

das Stadtmagazin Boulevard in Wiesbaden. Mit meinem damaligen

besten Freund Michael Zirkler und meinem Zivi-Kumpel Tobias Bott

fuhren wir also nach Wiesbaden, um uns mal anzuschauen, wie man

so ein Stadtmagazin macht. Wir befanden: Das können wir auch!

Informationen rund um unsere Destillerie erwarten Sie

in einer zwei stündigen Entdeckungstour. Freuen Sie sich

auf die Verkostung ausgewählter Destillate und weiterer

Geschmackserlebnisse.

Edelbrände SENFT

www.senft-destillerie.de

Dorfbachstrasse 10 +49 (0) 75 53 / 88 31

88682 Salem-Rickenbach

Markus Hotz: Da war ich noch nicht mit dabei…

Florian Armbruster: Ja, zu der Zeit kannten wir uns kaum, eigentlich

nur vom Sehen an der Schule und aus dem weiteren Freundeskreis.

Tobias bekam allerdings drei Monate vor dem Start kalte Füße,

begann lieber ein Studium. Michael kannte Markus, der die Schülerzeitung

seit Jahren machte und sowieso in Richtung Journalismus

gehen würde.

Markus Hotz: Die Anfrage kam in der Tat etwas ungelegen, weil

ich grade plante, mit Freunden in einem Auto drei Monate lang von

Konstanz über die Türkei nach Israel und Ägypten zu reisen. Also bin

ich in den Urlaub, habe dort noch Fachbücher gelesen – drei Monate

später, im November, erschien auf jeden Fall die erste Ausgabe.

15


MUSTERSEITE

30 JAHRE

Florian Armbruster: Ganz am Anfang waren wir zu dritt. Wir suchten

Leute in unserem direkten Umfeld, die Lust darauf hatten und

eine gewisse Expertise in einem Fachgebiet mitbrachten. Etwa Frank

Asmus, der sich gerade auf sein Studium am Max Reinhardt Seminar

vorbereitete – er fragte dem Dramaturgen Franz Xaver Kroetz

ein ordentliches Loch in den Bauch. So ging es in allen Rubriken

zu – wohlgemerkt ohne Honorare zu Beginn. Woher auch: Wir drei

Gründer schmissen jeder gerade mal 1.500 DM Startkapital in einen

Topf. Um Geld zu verdienen hatten wir Nebenjobs: Markus in der

Studentenkneipe „Commode“, Michael im „Radieschen“ und ich

habe abends und am Wochenende in der Druckerei Maus gejobbt.

WIE SAH DIE MEDIENLANDSCHAFT IN KONSTANZ ENDE

DER 80ER AUS?

Florian Armbruster: Das linkspolitische Magazin Nebelhorn war

damals das Sprachrohr der sogenannten „Gegenöffentlichkeit“, als

Gegengewicht zu den sogenannten „Etablierten“, was vor allem konservativere,

regionale Monopolzeitungen meinte. Daneben gab es ein

sehr kommerzielles Kulturblättle als A5-Blatt in Schwarz-Weiß und

eher zweckmäßig gestaltet.

Markus Hotz: Regional war die Medienlandschaft tatsächlich

schwarz-weiß; es gab nichts „Buntes“, nichts Zeitgemäßes. Die optische

Qualität war eher Kartoffeldruck und oft auf unsäglichem Papier.

Das alles hat uns mit 20 Jahren nicht wirklich angesprochen. Zur

gleichen Zeit kamen die schönen Zeitgeist-Magazine auf; Tempo und

Wiener, und der Grafik-Designer Neville Brody sorgte international

für Furore. Zum eigentlich ersten Mal in der Druck- und Layout-

Entwicklung war es technisch möglich, so etwas auch auf regionaler

Ebene und einigermaßen bezahlbar zu produzieren. Optik wie eine

überregionale Zeitschrift, Inhalt aber regional. So war der Umschlag

von akzent von Anbeginn immer vierfarbig. „Zeitgeist“ war neu neben

dem optisch anderen Umgang mit Typografie und Layout auch neudeutsche

Wortspiele. Plötzlich hatten Geschäfte Namen wie „Licht-

16


MUSTERSEITE

30 JAHRE

NEU IM

HERBST

Art“ und nicht mehr „Lichthaus Müller/Meier“, Friseure „Kopfkunst“,

stylishe Kneipen durften sogar wieder „Heimat“ heißen.

Florian Armbruster: Designerläden hießen schlicht „Nr. 3“, der Bäcker

Keller war jetzt „Reginbrot“, nach Reginbert Keller, ein Schuhladen

trug den Namen des Besitzers …

Markus Hotz: … und diese ganzen modernen, eben „zeitgeistigen“

Geschäfte suchten nach einer Plattform, um sich präsentieren zu

können. „Die heimlichen Hauptstraßen“ zum Beispiel war eine Gemeinschaftsanzeige

von genau diesen angesagten Geschäften in den

frisch renovierten – heute würde man sagen gentrifizierten - Konstanzer

Innenstadt-Seitenstraßen. Reginbrot dürfte somit der wohl längste

kontinuierliche Kunde bei uns sein.

WAS WOLLTET IHR DENN EIGENTLICH ERREICHEN?

NEUER KÜCHENCHEF

NEUE KARTE

NEUE WINTERÖFFNUNGSZEITEN

Unsere à la carte Küche können Sie

wie folgt genießen:

Mo. - Sa. 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Werktags servieren wir weiterhin das

Lunchbuffet von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Florian Armbruster: Überregionales und Regionales sollten aufeinandertreffen.

Für die maximale Aufmerksamkeit wurde immer ein

Titel-Interview mit einer prominenten Person veröffentlicht – im monatlichen

Wechsel jeweils mit einem regionalen und einem überregionalen

Kulturschaffenden. Der junge Konstanzer Filmemacher Douglas

Wolfsperger war in Nummer Eins, und auf Nummer Zwei einer der

damals prominentesten Schriftsteller und Schauspieler Deutschlands:

Franz Xaver Kroetz.

Markus Hotz: Es sollte wie ein überregionales Magazin aufgemacht

sein. Ein Interview auf vielen Seiten, schön layoutet, große Fotos, eigener

Bildstil. Aufsehenerregend waren die Interviews jedenfalls immer;

die Konkurrenz unterstellte, die Artikel seien „doch gekauft – die sind

doch nicht selbst gemacht“, sowas „kann doch gar nicht gehen – wie

sollen die denn sonst an die erste Garde deutscher Kultur-Prominenz“

kommen? Deshalb musste immer ein Foto dabei sein, auf dem die

Interviewer zu erkennen waren.

Florian Armbruster: Der zweite Teil des Konzeptes sah vor, über

anspruchsvolle, aber auch alternative Kultur zu informieren. Wir haben

dabei noch nicht über „die Region“ nachgedacht – da war einfach viel

Intuition dabei. Inwiefern man eine Region wie den Bodensee „vernetzen“

könnte, war weniger Thema. Den Begriff „vernetzen“ gab‘s

noch gar nicht...

Seerheinpromenade | Reichenaustrasse 17

D - 78467 Konstanz

Tel.: +49 (0) 7531 - 12 749 - 777

WWW.RESTAURANT-FRIEDRICHS.DE

17


MUSTERSEITE

30 JAHRE

Markus Hotz: Die Erweiterung der Auflage von Konstanz in die

Region war nicht geplant – die entstand nicht zuletzt auf Kundenwunsch,

denn es war recht schnell klar: Wer nur in Konstanz werben

wollte, brauchte uns nicht unbedingt, aber grenzübergreifend

und regional, das war neben der Zeitgeist-Positionierung die

Chance für uns.

WIE VERÄNDERTE SICH DAS HEFT?

Florian Armbruster: Dieser erste Artikel brachte uns sogar Aufmerksamkeit

von einem Anwalt ein, der uns einen „Leserbrief“ schrieb.

Auslöser war die Formulierung von Markus, der eine Ortsangabe zu

einem Italiener, den wir besprochen hatten, als „Pizzeria im Tal der

fliegenden Messer“ überspitzte. Tatsächlich lag sie im Konstanzer

Pfeiferhölzle, einem Problemviertel. Es kam dann zum Schriftwechsel

zwischen unseren Anwälten, in dem wir uns auf Meinungs- und Pressfreiheit

beriefen – und mit einem eher aussichtslosen Rechtsstreit für

die Gegenseite war’s irgendwann dann auch gut.

Markus Hotz: Die Entwicklungen waren zum Teil marktgetrieben,

zum Teil eigene Ideen. Die Rubrik seezunge etwa haben wir einfach

entschieden, weil wir über Gastronomie zu schreiben sinnvoll fanden,

auch weil es kein anderes Medium tat. Wir waren inhaltlich immer

auf der Suche nach Neuem, was es entweder hier noch nicht gab,

oder eher altbacken daherkam. Davon gab‘s ja genug…

… IM ERSTEN SEEZUNGE-ARTIKEL GING ES UM ITALIENI-

SCHE KÜCHE, VERFASST VON EINER GABY FUNK.

Florian Armbruster: Gaby Funk war ein Pseudonym. Markus hatte

den Artikel umgeschrieben.

Markus Hotz: Umschreiben müssen! Der Ursprungstext war inhaltlich

okay aber schlicht zu langweilig, zu wenig aufmerksamkeitsstark.

WIE WURDEN DAMALS ENTSCHEIDUNGEN GETROFFEN?

Markus Hotz: Immer erst nach vielen hitzigen Diskussionen in verrauchten

Sitzungen. Zum Beispiel auch die, ob wir Zigarettenwerbung

ins Heft nehmen oder nicht. Eine Kontroverse, die übrigens

damals in vielen Stadtmagazinen deutschlandweit mehr oder minder

heftig geführt wurde. Bei uns war allerdings rasch klar, dass wir das

machen. Andere Stadtmagazine konnten ihre Fixkosten mit zehn solcher

überregionalen Markenanzeigen decken. Dass Tabakkonzerne

aber letztlich kaum bei uns geschaltet haben, lag an der Grenzlage:

„Ihr kauft Eure Zigaretten ja sowieso in der Schweiz“, meckerten die

angeblich multinationalen Konzerne. Andererseits war selbst Konstanz

für Markenartikler auf der Landkarte schlicht nicht existent: „Ab

Stuttgart beginnt für uns die Wüste“, sagten die Marketingmanager

unisono. Das ist übrigens noch heute so!

18


MUSTERSEITE

30 JAHRE

Florian Armbruster: Am Anfang war es eher basisdemokratisch,

es hat ja keiner auch nur eine Mark verdient.

Markus Hotz: Anfangs hatten wir keine 60 Seiten Umfang – da kann

man sich vorstellen, was da in Sitzungen los war. Es wurde immer um

jede wertvolle Zeile gestritten. Erst später bekamen die Ressorts feste

Seitenkontingente, was zwar für die Redakteure Sicherheit bedeutete,

für uns aber ein finanzielles Risiko war, da die Seiten gegenfinanziert

werden mussten durch möglichst passende Anzeigenplatzierungen –

gerne durch kreativen Verkauf, etwa eine Schreinerei mit dem Slogan

„Bretter, die die Welt bedeuten“ auf der Theaterrubrik.

Florian Armbruster: Gestritten wurde damals in der Redaktion

auch, ob jetzt Literatur wichtiger sei oder Kunst. Das zeigte sich dann

auch im textlastigen Layout (zeigt auf eine Literaturseite in einem Heft

aus 1989), viel Bleiwüste.

IRGENDWANN WART IHR IN DER GESCHÄFTSLEITUNG

NUR NOCH ZU ZWEIT. WIE KAM DAS?

Florian Armbruster: Quasi sofort, denn Mitgründer Michael Zirkler

stieg schon im Januar 1989 aus. Die verantwortlichen Herausgeber

hießen von nun an Armbruster/Hotz. Allerdings hat sich dann

als Dritter unser Hausgrafiker Harald Schlenker – der das ACCENT-

Logo mit Letrast entworfen hat – angeboten, und so waren wir dann

22 Jahre Durchblick

22 Jahre Optik vom Feinsten

beim schönsten Optiker von

Gross-Wollmatingen mit

Top-Marken, persönlicher

Beratung und immer

einem leckeren Espresso.

Fürstenbergstr. 103, 78467 Konstanz

+49 (0)7531-79952

Barton Perreira · Eric Lauer · Funk · Harbour · Lunor · Maui Jim ·

Munic Eyewear · Oliver Peoples · Paper Style · Silhouette · Vasi · Monty

19


MUSTERSEITE

30 JAHRE

Ganze noch besser und aufwändiger gestalten. Die Mitarbeiter sollten

entscheiden, wohin der Weg gehen sollte. Hätte die Mehrheit bei dem

Entscheid pro „Kleinanzeiger“ gestimmt, wäre ich ausgestiegen.

DANN WURDE AUS ACCENT DAS HEUTIGE AKZENT. WIE IST

DER NAME EIGENTLICH ENTSTANDEN?

Markus Hotz: Da gab es Listen mit Namen, die ich irgendwann mal

später gesehen habe …

Florian Armbruster: Ja, das war noch vor deiner Zeit. Alles war ziemlich

intellektuell, sollte international, französisch klingen – Konstanz

und der ganze deutsche Bodensee waren ja lange französische Besatzungszone,

und in Konstanz gab es lange noch französische Kasernen

mitten in der Stadt. Deshalb entschieden wir uns für ACCENT. Doch

schon zu Beginn begriff keiner, dass es französisch ausgesprochen werden

sollte: „Akzente“ oder „Äxend“ kamen regelmäßig vor. Darum

änderten wir den Namen später in akzent. Der Name ACCENT war eine

Katastrophe – im Nachhinein.

Markus Hotz: Ich erinnere mich, dass wir uns auch für ACCENT entschieden

hatten, weil wir als Kulturmagazin eine Verwechslung mit der

bundesweiten Literaturzeitschrift namens Akzente befürchteten. Im März

1997 kam die Namensänderung auf akzent und die Gesellschaftsformänderung

auf akzent Verlags-GmbH samt großem Relaunch des gesamten

Magazins mit der Agentur Kieweg & Freiermuth. Es war ein Befreiungsschlag:

höhere Auflage, neues Layout, klarer und frischer – aber auch

höhere Preise galt es durchzusetzen, um letztlich profitabler zu werden.

wieder zu dritt – bis 1997 übrigens. Mit Hilfe von Peter Meuser, der

ein totaler Computerfreak war, kauften wir den ersten Computer

und erstellten das erste Magazin auf „Ventura Publisher“, dem ersten

Grafikprogramm überhaupt. Später wechselten wir auf „Adobe

Pagemaker“. Wir hatten eine 100 Megabyte-Festplatte, kurz darauf

eine zusätzliche 500 Megabyte Platte für 4000,- Mark – und diese

große Platte ist uns einmal abgeschmiert und alle, wirklich alle Daten

waren weg.

Und zum Thema Stress: Immer zu Produktionsbeginn arbeitete ich

eine Nacht im Monat durch, jahrelang. Sogar später habe ich noch

davon geträumt. Nachts wurden die fertigen Filme ausbelichtet,

dann wurden sie am Leuchttisch von Hand in Fitzelarbeit montiert,

lithografiert und als Druckplatte bei der Druckerei Maus nachts gedruckt.

Wir wuchsen schnell und irgendwann war Maus zu klein für

die steigende Auflagen- und Seitenzahlen – der Auftrag ging an eine

Freiburger Druckerei, die Druckbögen brachten wir dann mit dem

Auto dorthin.

UND WIESO KAM ES ZU EINER TRENNUNG?

Markus Hotz: Einer der Gründe lag in einer Richtungsentscheidung,

bei der auch unsere Mitarbeiter mitentscheiden sollten. Harry wollte

in Richtung Kleinanzeigenblatt gehen; doch meine und Florians

Vorstellung ging in die komplett andere Richtung. Wir wollten das

20


MUSTERSEITE

30 JAHRE

WANN UND WARUM HAST DU BEI AKZENT AUFGEHÖRT,

FLORIAN?

Florian Armbruster: Zwei Jahre später wollte ich aussteigen. Daraufhin

meinte Markus: „Dann hör’ ich auch auf“. Weil wir Werbeagentur

und Verlag parallel machten, entschloss ich mich, nur noch eines zu

machen: die Agenturseite.

Markus Hotz: Mit Peter Kieweg und Sabina Freiermuth hatten wir

immer viele intensive und produktive Gespräche; sie waren nach 1997

unser eigentlich „dritter Mann“. Seinerzeit waren sie die Werbeagentur

vom Südkurier, und so starteten erste Verkaufsgespräche, später auch

mit dem Schwäbischen Verlag. In einer sehr holperigen Phase haben

wir uns letztlich zum Schwäbischen Verlag durchgehangelt – der richtige

Entschluss, denn bis heute sind wir so erfolgreich weiter gewachsen.

VIELE BETRIEBE HATTEN IHREN ANFANG IN EIGENER GA-

RAGE – WAR DAS BEI EUCH AUCH SO ÄHNLICH?

Markus Hotz: Ich erinnere mich an drei Sachen: Erstens eine Stange

Zigaretten für ein Fotosatzgerät; zweitens die Räume, die Maus von

einer Druckerei-Witwe erhielt, von denen wir zwei benutzen durften

und wie wir uns langsam darin ausbreiten konnten; und drittens die

Vereinbarung mit Wolfgang Maus: „Ihr druckt im ersten Jahr, ich drucke

im zweiten Jahr die Hälfte und im dritten Jahr das Ganze.“ Ob das

jetzt zwei Jahre so im Wechsel lief, drei oder fünf Jahre, sei mal dahingestellt

– er hat uns die wirtschaftliche Starthilfe ermöglicht. Ohne ihn

hätte es uns nicht gegeben …

FLORIAN ARMBRUSTER: Wir bezahlten das Material und er stellte

uns die Maschinen zur Verfügung, an denen ich das Heft dann nachts

druckte.

WELCHE WAR EURE BESTE ENTSCHEIDUNG?

Florian Armbruster: Eine richtig gute Entscheidung war, die seezunge

zu produzieren, würde ich mal sagen. Die erste kam 1999 auf

den Markt. Sie wurde noch von mir organisiert und bei Kieweg &

Freiermuth produziert.

Markus Hotz: Ich weiß noch, dass die Idee zur seezunge ein Jahr,

maximal zwei Jahre nach der ersten gleichnamigen Rubrik im ACCENT

entstanden ist – also 1989. Wir überlegten in Workshops, wie ein

solches Magazin aussehen müsste. Zehn Jahre lag die Idee in der

Schublade, es gab ja immer Wichtigeres. Allen war allerdings auch

klar: Entweder wir machen es richtig oder gar nicht. Es durfte keine

Sparnummer werden. Es ging alles gut!

WENN ES AKZENT NICHT GÄBE, DANN …

Markus Hotz: … wäre ich reich und erfolgreich und um einige Falten

ärmer.

Florian Armbruster: … wäre ich heute nicht dort, wo ich jetzt bin.

Es hat mir schon eine Richtung gegeben.

GEBURTSTAG FEIERN MIT FREUNDEN

Feiern Sie mit Ihrer Familie, mit Ihren Freunden oder Geschäftspartnern an einer Tafel mit bis zu 24 Personen.

Weinproben - ab 20 Personen, mit und auch ohne begleitendes Menü. Veranstaltungstechnik wie Beamer, Leinwand, Internet vorhanden.

Erleben Sie und Ihre Gäste italienische Gastfreundlichkeit par excellence.

Feiern Sie vier italienische Abende im

Dezember zum Geburtstag des Christkinds:

Feine italienische Speisen, erlesenen Weinen und

Unterhaltung mit Entertainer Enrico

4 Gänge Fisch- oder Fleischmenü 39,00

mit Weinbegleitung 50,00 € p.P.

6.12./13.12./20.12. – unbedingt reservieren!

Ristorante Arena | Im Haus Greth, 1. Etage

Ladungsplatz 14 | 88662 Überlingen | Tel. +49 (0)7551 / 91 63 26 | www.arena-ristorante.de

Öffnungszeiten: Di-Sa 12-14 Uhr und Sonntag & Feiertag 12 - 15 Uhr und 18 - 22.30 Uhr | montags Ruhetag

21


MUSTERSEITE

30 JAHRE

WAS WAR DENN EINER DER UNANGENEHMSTE

MOMENTE?

Florian Armbruster: In den Anfangsjahren hatten wir mal ein Interview

mit hier protestierenden Studenten zum Massaker auf dem

Platz des Himmlischen Friedens. …

Markus Hotz: …oh ja, war das Scheiße …

Florian Armbruster: … denn wir outeten im Artikel ungewollt eine

Person, deren Identität sich aus dem Artikel erschließen ließ, obwohl

wir vorsichtig agierten.

Markus Hotz: Es ist heute noch die alte Offenheit vorhanden, wenn

jemand in den Verlag kommt und uns was erzählen möchte – wir hören

zu. Es ist wirklich immer noch so. Die wachsenden Verpflichtungen

gegenüber Mitarbeitern, Partnern, Geschäftsfreunden, Kunden

und Lesern kann zwar auch stressig sein, macht aber auch Spaß. Und

mit einem wachsenden Team, einem mitwachsenden Kundenstamm,

größeren Auflagen und mehr Magazinen geht auch ein Mehr an Möglichkeiten

und Sicherheit einher. Heißt doch auch nicht umsonst so

schön: No risk, no fun …

TEXT: GABY FUNK, FOTOS: DEMAEX & ARCHIV AKZENT

Markus Hotz: Und dann saß eine Chinesin bei uns im Büro und

machte sich riesige Sorgen um diesen Studenten. Wir hätten die Ausgabe

ja eingesammelt, aber es war schlicht zu spät. Wir konnten

nichts tun.

Florian Armbruster: Das empfand ich auf jeden Fall auch als den

härtesten Moment, verantwortlich sein zu müssen für ein vielleicht

zerstörtes Menschenleben.

LETZTE FRAGE: WIE VIEL ACCENT STECKT IM HEUTIGEN

AKZENT?

22


MUSTERSEITE

30 DÉJÀ JAHRE VU

DIE REICHENAU: Das Mehl & Eiland

Seit 15 Jahren feine und individuelle Backwaren.

Bäcker- und Konditormeister Tobias Wurz verwendet

unter dem Motto „Alte Tradition neu erwacht“

gerne auch alte Getreidesorten wie Emmer, Einkorn,

Kamut und Amaranth oder bäckt nach Hildegard

von Bingen aus Dinkelmehl. Zudem backt

Wurz nach eigenen Rezepten besondere Brotsorten

wie „Kraft der Erde aus extra lang eingeweichten

Roggenkörnern oder „Reichenauer Gemüsebrot“

mit saisonal wechselnden Gemüsen. Natürlich gibt

es auch tolle Kuchen und süße Teilchen bei Laib &

Seele zum Mitnehmen und im Café genießen: alles

frisch und mit Leib und Seele gebacken, vom Frühstück

bis zum Abend(b)rot.

BÄCKEREI KONDITOREI CAFÉBAR EISSPEZIALITÄTEN

Zelleleweg 2 · 78479 Reichenau

Telefon: +49 7534 7730

www.laibundseele.de

23


EWIGE SC

M A D E B Y P E T E R S

Armreif designed by Peter Schmid.

Rotgold, Platin, Aquamarine by

Tom Munsteiner, Diamanten.


HÖNHEIT.

C H M I D . Tiefergehend wie die Eisberge der Arktis

mit ihren Kristallen hinter den Kristallen.

Schönheit, die von innen kommt und durch

die Reflexionen der Oberfläche ans Licht

dringt. Strukturen, in Jahrmillionen entstanden

und durch den beson deren Schliff für

immer festgehalten. Arbeiten mit Aquamarin

und Quarz, neue Schmuckstücke – zu sehen

in unserer Weihnachtsschau „Ewige

Schönheit“. Ausstellung: 2. Dezember

2017 bis 16. Januar 2018.

ATELIER ZOBEL / ROSGARTEN STR. 4 / 78462 KONSTANZ / WWW.ATELIERZOBEL.COM


30 JAHRE

ES

WAREN

EINMAL …

So beginnen viele schöne Märchen, und die meisten

enden mit „und so leben sie noch heute glücklich und

zufrieden“. Was nie gesagt wird ist allerdings (und das

ist auch der böse Kniff aller Geschichtenerzähler!), als

was und wo und wie überhaupt. Dann, irgendwann,

im Alltagsgrauen angekommen …

26


30 JAHRE

akzent, bekanntlich schon immer dem investigativen

Enthüllungsjournalismus verschrieben,

machte sich daher auf in die staubigen Archive

und suchte nach Namen und Begebenheiten aus

den 30-jährigen Annalen des akzent Verlages. Vor

allem „Namen“ und „Gesichter“ hatten es uns

ja redaktionell seit jeher angetan. Bereits Äonen

vor Entdeckung des Internetzes hatte akzent den

Namen „facebook“ für sich reklamiert gehabt,

großzügigerweise dann einem jungen Start-up

aus dem fernen Amerika überlassen. Wir wissen

ja, wie es ist, als gaaanz junges Unternehmen …

Darum wollten wir anlässlich des Kompendiums,

dass Sie nun gerade gewichtig in den Händen

halten, mal von ein paar der erstaunlicherweise

noch lebenden Zeitzeugen des großen und

weitläufigen akzent-Mitarbeiterstammes – der in

30 Jahren unermüdlicher Medienarbeit Jahresring

um Jahresring weiterwächst – wissen, was

sie denn heute eigentlich so machen.

Immerhin vier Leidens- und Weggenossen der

turbulenten Anfangsjahre, waren bereit, mit

Klarname und ohne Gesichtsbalken Zeugnis

abzulegen von ihrem Werdegang.

Top-Fotografen haben das „Bild“ von akzent von

Anfang an geprägt: War zunächst Max-Otto

Kraus (der uns übrigens bis heute treu geblieben

ist! Danke dafür!) stilbildend mit seinen ungewöhnlichen

Schwarzweißportraits, sollte später

Daniel Karczinski in dessen Fußstapfen treten.

Heute ist Daniel Karczinski mit Peter Martin,

den er damals übrigens als Mitveranstalter der

akzent-Partyevent-Reihe „seeyou“ kennengelernt

hatte, gemeinsam Inhaber der international erfolgreichen

Münchner 75-Mann-Agentur Martin

et Karczinski. Sie sind die „Corporate Lead

1

2

Agentur weltweit“ für die Lufthansa und haben

in den letzten Jahren über 280 Designpreise abgeräumt.

1 Immo Klink

Auch Immo Klink kam als junger Fotograf zu

uns; heute lebt er in London und macht außergewöhnliche

Bildreportagen für internationale

Magazine, fotografiert Portraits von Stars (Michelle

Obama, Christian Bale, Eddie Redmayne,

Alice Cooper, Jean Paul Gaultier uvm.) und Werbekampagnen

(z.B. Levis). Seine Bilder hängen

im Londoner Victoria Museum und in Museen

und Galerien überall in der Welt. Er erinnert sich

gerne an die Zeit bei akzent: „Ich habe damals

noch Jura studiert. Und Chefredakteur Markus

Salfer hatte mir tatsächlich meinen allerersten

Auftrag als Fotograf gegeben. Ich fand’s immer

super, mit ihm Restaurants zu testen und zu fotografieren.

Für einen Studenten war das immer

recht fürstlich. Ich durfte so viel über gutes Essen

und Kochen lernen. Fotografische Höhepunkte

waren: meine Reportage über Klein-Venedig,

eine Story über Asylbewerberheime und mein

Künstlerportrait von Harald F. Mueller, mit

dem ich jetzt noch in Kontakt bin. Heute bin

ich immer noch Fotograf in London und arbeite

für das NYT Magazine, die Zeit, Liberation, den

Independent und viele andere.“

www.immoklink.com

2 Uli Moser

Uli Moser stand für erstklassig geschriebene Portraits

und liebte Literatur. Später lasen wir ihren

Namen in der FAZ. „Wohin der Weg gehen sollte,

wusste ich damals allerdings nicht“, schreibt

sie uns: „Ich war Studentin der Geschichte und

27


30 JAHRE

28

Literaturwissenschaft.

Aber zwischen allen vagen

Möglichkeiten, wie die Zukunft

aussehen könnte,

gab es nun eine, die immer

reizvoller schien. Ich hatte

angefangen, für den Südkurier

zu schreiben. Und,

es muss wohl 1993/94

gewesen sein, auch für

akzent. Hier hatte ich die

Möglichkeit, mich in der

Kulturberichterstattung 4

auszuprobieren, ein modernes,

attraktiv gestaltetes

Magazin und seine Arbeitsweise kennenzulernen. Die Zeit bei akzent

war eher kurz, weil ich Konstanz bald Richtung Frankfurt verlassen habe.

Das Schreiben aber ist geblieben. Ich war Redakteurin der FAZ und dann

der Zeitschrift Die Woche. Habe das Lokale kennengelernt, das Feuilleton,

die Politik. Als Die Woche 2002 eingestellt wurde, habe ich begonnen, als

freie Autorin zu arbeiten, vor allem für das Geschichtsmagazin GEO Epoche.

Lebe jetzt in Berlin-Charlottenburg, mit Mann, zwei Kindern, einem

polnischen Schäferhund und einer Französischen Bulldogge. Im Frühjahr

wird mein Buch Schwindsucht. Eine andere deutsche Gesellschaftsgeschichte erscheinen.

Wieder eine andere Form, ein neuer Weg, doch beim Schreiben

bleibt es.“

3 Anne Haeming

Über Anne Haeming stolperte ich beim Lesen von Spiegel Online und dachte:

Die kennste doch! Damals bei akzent als Redaktionsmitarbeiterin, ist

sie bleibend in Erinnerung – sie war einfach gut!

Erst neulich habe ich sie sogar in Konstanz in der seekuh getroffen. Doch

heute weilt sie – wie so viele – in Berlin. Seit 2006. Davor Studium und

Promotion in Konstanz, Volontariat bei der Bundeszentrale für politische

Bildung in Bonn, und heute freie Journalistin, unter anderem für Spiegel Online,

FAS, Brigitte, taz. Also flugs angemailt und gefragt, an was sie sich bei

akzent erinnert: „Der rote Fiat Panda. Schlimm, dass mir das Redaktionsauto

als erstes einfällt? Dieser herrlich schnörkellose kleine Wagen, mit

dem ich zu Terminen fuhr, gerne frühmorgens die Straße von Meersburg

nach Friedrichshafen entlang, den Blick übers Wasser, während der Wind

durch alle Ritzen pfiff. Panda beiseite, dieses Aufbruchsgefühl hätte es

nicht ohne Markus Salfer gegeben: Der damalige Chefredakteur, dessen

Texte bis heute zum Besten gehören, was ich je las, war der Erste, der in

meiner Schreibe irgendwas Eigenes sah. Der einfach sagte: Klar, schreib

eine Titelgeschichte über den Nebel. Wie viele Seiten? Ach, mach mal. Bei

akzent gab es damals diesen journalistischen Freiraum – neben den Anzeigentexten,

die man heute wohl eher Advertorials nennen würde. So und

nicht anders wollte ich arbeiten. Wir versuchten einmal, den Kaufhaus-

Chef zu überreden, für eine Reportage eine Nacht zwischen Lebensmittelabteilung

und Küchenkram verbringen zu dürfen. Klappte nie. Ehrlich,

ich warte bis heute drauf.“

www.annehaeming.de

3

4 Frank Asmus

FOTO: PRIVAT

Zu Anfang war es so, dass jede/r, die redaktionell unentgeltlich mitwirkten,

ein besonderes Steckenpferd haben sollte. Etwas, worin sich die Person

auskennt wie keine zweite. Ziel war es, die thematischen Rubriken so

zu besetzen, dass die Kultur-Fachwelt maximal kompetente Ansprache,

die Leser fundierte Inhalte erhält.

Die erste Theater-Redaktion unter Frank Asmus sorgte sofort für Furore.

Im Streitgespräch mit dem Singener Theaterintendanten Peter Simon, im

Interview bei Franz Xaver Kroetz oder bei Besprechungen diverser Stadttheater

am See – Asmus, der am Max Reinhardt Seminar in Wien Regie

studierte, war in seinen jungen Sturm & Drang-Tagen bereits bemerkenswert

gut.

Wie der heute bekannte Lichtkünstler Boris Petrovsky, der damals die

Kunstredaktion mitbestimmte, ahnte man damals schon, welch Rohdiamant

unsere schummrige Redaktionsstube zum Leuchten brachte. Später

wurde Frank Asmus bundesweit mit sehr erfolgreichen Inszenierungen

bekannt, stand auf der Bühne der Salzburger Festspiele, dozierte und

leitete eine Schauspielschule in Berlin.

Seit Jahrzehnten ist er allerdings auf ganz anderen Bühnen zuhause: Wenn

er etwa vor über 5 000 Mitarbeitern eine Keynote zum Thema „Innovation“

abhandelt und den ganzen Saal mitreißt, sieht man, wohin das

Know-how als Regisseur ihn letztlich gebracht hat: zum „Regisseur unter

den Top-Trainern“ als Unternehmensberater und Coach. So ist er etwa der

Präsentationsberater für Apple im deutschsprachigen Raum und in den

Führungsetagen von A wie Airbus oder Allianz über BMW und Deutsche

Bank bis zu Zalando fast wie Zuhause. Die Würth-Gruppe und Winterhalter

bringen ihn aus Berlin immer wieder zurück an den See, wo er zum

ersten Mal „Regie“ und „Business“ zusammen leben konnte – bei akzent

www.frankasmus.com

TEXT: MARKUS HOTZ


NIESSING KONSTANZ Zollernstraße 27 konstanz.niessing.com


30 JAHRE

SURPRISE

SURPRISE

D – Bodman | jl. Sex, Gier und Betrug – das

sind die Themen, die das neue Kunstwerk

von Peter Lenk schmücken. Und wer ist mitten

drin? Markus Hotz!

Es sollte eine Überraschung zum 30-jährigen

Jubiläum werden: Eine kleine Büste von Markus

Hotz, gemacht von Peter Lenk. Das passt

nicht nur künstlerisch gut zusammen, sondern

auch, weil Peter Lenk dieses Jahr ebenfalls Jubiläum

feiert: 70 Jahre auf der Welt und 40

Jahre am Bodensee – seine Jubiläumsausstellung

in der Städtischen Galerie in Überlingen

ging gerade zu Ende und war mit über 20 000

Besuchern die bislang erfolgreichste in Überlingen.

Zudem hat akzent sein künstlerisches

Schaffen seit den 80ern begleitet – man kennt

sich also mittlerweile.

Wie bekommt man nun aber eine solche

Skulptur? Angefragt, Bilder von Markus geschickt

und gehofft, dass es klappt. Ein paar

Wochen später dann die vorsichtige Frage:

„Peter, kannst du schon sagen, ob was aus

der kleinen Figur wird …?“ Die Antwort:

„Ihr könnt in vier Tagen vorbeikommen. Ich

habe Markus nun in ein zehn mal sechs Meter

großes Narrenschiff-Relief eingearbeitet,

auf dem er sich zusammen mit Prominenten

amüsiert!“ Aus Markus wurde also keine kleine

Büste, stattdessen ist er Teil eines großen

Kunstwerks? Wie geil ist das denn?

Vier Tage später packen wir also den unwissenden

Markus ins Auto und fahren mit

ihm nach Bodman. Wie er auf sein Abbild

reagiert? Wir würden es eine Mischung aus

Überraschung, Ungläubigkeit und „Was passiert

hier gerade?“ nennen. Und ganz klar: Wir

alle sind riesig begeistert! Das gesamte Kunstwerk

ist – typisch Lenk – ein (groteskes) Fest!

„Gaudeamus – wir freuen uns!“ – so das Motto

des Werks, das sich auf die mittelalterliche

Moralsatire „Das Narrenschiff“ von Sebastian

Brant bezieht. Peter Lenk zeigt mit seinem

Narrenschiff „Raffzähne und Betrüger aus der

heutigen Zeit. Es geht um Gewinn, Kurtisanen

und Futterneid“, erklärt der Bildhauer. „Markus

passt hier gut rein, denn er ist mittendrin,

hält Augen und Ohren auf um zu dokumentieren,

was da passiert.“

Welche Prominenten sich sonst noch auf dem

Narrenschiff tummeln, das wird noch nicht

verraten. Zu groß ist die Wahrscheinlichkeit,

30


30 JAHRE

„Gesellen folgt uns unverwandt!

Wir fahren ins Schlaraffenland

Und stecken doch in Schlamm und Sand …“


DAS NARRENSCHIFF, SEBASTIAN BRANT

dass einige der Abgebildeten klagen könnten.

Am 24. Oktober (leider erst nach Redaktionsschluss)

entscheidet sich, ob das Relief am

vorgesehenen Ort platziert wird. Und dann

kann nichts mehr passieren, denn wenn ein

Kunstwerk einmal steht, kann man es nicht

mehr so schnell abmontieren – dem Gesetz sei

Dank. „Zum Glück leben wir in einer Demokratie

– und das nutze ich auch aus“, lacht Peter

Lenk und zitiert Picasso: „Kunst und Freiheit

muss man wie das Feuer des Prometheus

rauben, um es gegen die bestehende Ordnung

anzuwenden.“

Wer wissen möchte, wer auf dem Kunstwerk

abgebildet ist und wo es seinen Platz am Bodensee

findet, wirft am besten einen Blick

auf www.akzent-magazin.com. Denn hier gibt es

dann die brandaktuellen News.

Doch jetzt bleibt nur noch zu sagen:

Vielen, vielen Dank, Peter!

31


32

30 JAHRE

30 JAHRE

AKZENT

In 30 Jahren Magazinmacherei kommt ganz

schön was zusammen – Artikel, Bilder, Seiten,

allesamt ungezählt (das würde ja ewig dauern).

In all den Jahren gab es viele schöne und provokante

– und ein paar nicht so schöne – Titelseiten.

Unsere Favoriten haben wir hier mal zusammengestellt:

Eine Titelseite aus jedem Jahr!

Wie doch die Zeit vergeht …

NOVEMBER 1987 SEPTEMBER 1988 AUGUST 1989 DEZEMBER 1990

WUSSTEN SIE,

DASS …

… IN DER BODENSEEREGION

35 HOCHSCHULEN MIT 120.000

STUDIERENDEN BEHEIMATET

OKTOBER 1991 MÄRZ 1992 SIND?

AUGUST 1993


30 JAHRE

WUSSTEN SIE,

DASS …

… JEDER DRITTE DEUTSCHE

APFEL VON EINEM DER 1.600

OBSTBAUERN AUS DER REGION

SEPTEMBER 1994 KOMMT?

DEZEMBER 1995 OKTOBER 1996

WUSSTEN SIE,

DASS …

NOVEMBER 1997 DEZEMBER 1998 APRIL 1999

WUSSTEN SIE,

DASS …

… ES IM LANDKREIS GÖTTIN-

GEN DIE 800 SEELEN-GEMEINDE

BODENSEE GIBT?

… MAN AUCH BEI

BESTER SICHT VON BREGENZ

AUS NICHT DAS KONSTANZER

NOVEMBER 2000 OKTOBER 2001 UFER SIEHT (UND UMGEKEHRT)? SEPTEMBER 2002

WUSSTEN SIE,

DASS …

… BIS ZU 250.000 ZUGVÖGEL –

412 VERSCHIEDENE

ARTEN! – AM BODENSEE

RASTEN ODER ÜBERWINTERN?

JULI 2003 JUNI 2004 APRIL 2005

33


34

WWW.AKZENT-MAGAZIN.COM

30 JAHRE

WUSSTEN SIE,

DASS …

… IM BODENSEE ETWA 35

FISCHARTEN LEBEN, VON DE-

NEN DIE HÄLFTE FISCHEREILICH

JANUAR 2006 NOVEMBER 2007 GENUTZT WIRD?

DEZEMBER 2008

WUSSTEN SIE,

DASS …

… IN DER REGION RUND VIER

MILLIONEN MENSCHEN LEBEN?

APRIL 2009 APRIL 2010

JUNI 2011

WUSSTEN SIE,

DASS …

… DIE DREI GRÖSSTEN

STÄDTE DER REGION KONSTANZ

(81.690 EINWOHNER),

ST. GALLEN (78.481) UND

FRIEDRICHSHAFEN (59.108)

JUNI 2012 SIND?

DEZEMBER 2013

SEPTEMBER 2014

akzent

® DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE NOVEMBER 2017

DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE NOVEMBER 2017

DAS SUPERBLATT

ALLES DRIN IM JUBILÄUMS AKZENT!

akzent_2017-11_titel.indd 1 22.10.17 15:22

NOVEMBER 2015 JUNI 2016 MÄRZ 2017 FORTSETZUNG FOLGT …


Marc Cain gratuliert zum Jubiläum!

Marc Cain Stores Dornbirn | Bregenz | Ravensburg

La Vogue Überlingen | Mode Forum Konstanz | Vis à Vis Friedrichshafen

visit www.marc-cain.com


36

30 JAHRE


30 JAHRE

BODENSEE

2030

Als vor 30 Jahren die erste Ausgabe von akzent

erschien, war die Entwicklung der Bodenseeregion

und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

bereits ein wichtiges Thema der

öffentlichen und der politischen Diskussionen.

Drei Jahre zuvor wurde mit dem „Internationalen

Leitbild für das Bodenseegebiet“, das von

der Deutsch-Schweizerischen und der Deutsch-

Österreichischen Raumordnungskommissionen

erarbeitet wurde, erstmalig eine grenzüberschreitend

abgestimmte und politisch

getragene Vorstellung für die Entwicklung der

Bodenseeregion formuliert. Inhaltlich war das

damalige Leitbild – ganz ein Kind seiner Zeit –

durch eine klare Ausrichtung auf den Schutz

des Sees und der Uferzone gekennzeichnet. So

standen die Leitsätze zum Schutz des Sees und

der Uferzone sowie Natur- und Landschaftsschutz

an vorderster Stelle, die Aussagen zu

Wirtschaft und Verkehr nahmen dagegen hintere

Plätze ein. Seitdem ist viel passiert und es

fand immer wieder eine kritische Diskussion

über die Entwicklung der Bodenseeregion statt.

Dr. Roland Scherer, Herausgeber der Studie

Bodensee 2030 – eine regionale Foresightstudie,

blickt für akzent auf die regionalen Herausforderungen

der Zukunft.

37


38

30 JAHRE

Aktuell drängt sich die Frage nach der zukünftigen

Entwicklung der Bodenseeregion auf. Sie

ist wie andere Regionen gezwungen, laufend

zu überprüfen und zu schauen, ob sie für

die Zukunft gerüstet ist. Bieten die aktuellen

Standortbedingungen auch in Zukunft noch

einen ausreichenden Wettbewerbsvorteil? Ist

das heutige Wirtschaftswachstum Garantie

dafür, dass es der Bodenseeregion auch

in zwanzig Jahren noch gut geht? Ohne eine

intensive Auseinandersetzung mit den zukünftigen

Herausforderungen laufen Regionen Gefahr,

ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren

und damit ihre wirtschaftliche Entwicklung

ebenso zu gefährden wie ihre ökologische

Tragfähigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Auch die Bodenseeregion ist

mit diesen Herausforderungen konfrontiert;

sie muss den Blick nach vorne wagen und

sich mit ihrer Zukunft beschäftigen. Gerade

für eine Grenzregion gestaltet sich der Blick in

die Zukunft aber nicht einfach, da hier viele

verschiedene Akteure mit unterschiedlichen

Teilräumen und Perspektiven zusammengeführt

werden müssen.

Es geht uns gut

Betrachtet man die aktuelle Situation im Bodenseeraum,

so zeigt sich deutlich, dass es

der Region in vielfacher Hinsicht sehr gut geht

und sie sich ausnehmend positiv entwickelt.

Im Vergleich zu vielen anderen europäischen

Regionen gilt der Bodenseeraum wirtschaftlich

als eine leistungsfähige Grenzregion,

die in allen Teilräumen überdurchschnittlich

hohe Wachstumsraten aufweist. Dieser

positive Eindruck beschränkt sich nicht nur

auf die wirtschaftliche Entwicklung, sondern

bestätigt sich auch mit Blick auf die stetig

zunehmende Bevölkerungsdichte sowie den

in weiten Teilen der Bodenseeregion kontinuierlich

wachsenden Tourismusbetrieb. Die

Bodenseeregion ist schon seit langem durch

multifunktionale Nutzungen geprägt: Sie ist

nicht nur ein moderner Wirtschaftsstandort

sowie eine attraktive Wohngegend und Ferienregion,

sondern zugleich auch ein überregional

bekannter Produktionsstandort für

landwirtschaftliche Produkte, Trinkwasserspeicher

für sechs Millionen Menschen und

ein Naturraum von europäischer Bedeutung.

Diese unterschiedlichen Raumnutzungen sind

dafür mitverantwortlich, dass das Regionsbild

des Bodensees nicht allein durch seine wirtschaftliche

Bedeutung geprägt wird, sondern

ebenso durch andere Funktionen – allen voran

durch den Tourismus.

Doch ist die Bodenseeregion in ihrer heutigen

Struktur und mit ihren bestehenden

Entwicklungsstrategien ausreichend für die

kommenden Jahre gerüstet? Jahre, in denen

sich der internationale Standortwettbewerb

voraussichtlich weiter verschärfen wird. Viele

der globalen Entwicklungstrends – der demografische

Wandel, technologische Entwicklungen

oder Klimawandel – machen nicht Halt

vor unserer Region, sondern beeinflussen auf

unterschiedliche Art und Weise die regionale

Entwicklung. Auch die anhaltende Urbanisierung,

neue Mobilitätsformen oder die fortschreitende

Digitalisierung werden das Leben

und Arbeiten in der Bodenseeregion verändern.

Manche dieser Einflüsse sind bereits

kurz- bis mittelfristig spürbar, viele werden

allerdings auf lange Sicht zu neuen Rahmenbedingungen

führen und gerade auch die

Positionierung der Bodenseeregion innerhalb

Europas grundlegend verändern.

Was bringt die Zukunft?

Wie reagiert die Bodenseeregion nun auf diese

globalen Herausforderungen und Trends?

Wo liegt der größte Handlungsbedarf, um

auch langfristig ein attraktiver und erfolgreicher

Standort zu bleiben? Und wie sehen die

Akteure aus der Region selbst die Zukunft?


30 JAHRE

All diesen Fragen ist ein internationales und

interdisziplinäres Forschungsprojekt nachgegangen,

das von Forschenden der Universitäten

Konstanz, Liechtenstein, St.Gallen und

der Zeppelin Universität bearbeitet wurde.

An diesem Projekt, das mit finanzieller Unterstützung

der Internationalen Bodensee-

Hochschule IBH durchgeführt wurde, haben

sich rund 1 000 Entscheidungsträger aus

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt

und ihre Einschätzungen zur Zukunft der Region

formuliert. Diese sind sich hinsichtlich

der zukünftigen Perspektiven der Bodenseeregion

erstaunlich einig: Der Bodenseeregion

geht es deren Einschätzung nach heute sehr

gut – und auch im Hinblick auf die zukünftige

Entwicklung der Region ist man sehr optimistisch.

Es werden jedoch auch eine Reihe von

Handlungsfeldern benannt, in denen die Region

aktiv werden muss, um für die Zukunft

gerüstet zu sein. Interessanterweise besteht

bei der Einschätzung der Zukunftsperspektiven

über die Ländergrenzen der Bodenseeregion

hinweg und auch zwischen Wirtschaft,

Wissenschaft und Politik eine hohe

Übereinstimmung. Lediglich im Themenfeld

Tourismus werden die Zukunftsperspektiven

unterschiedlich wahrgenommen, was sicher

auch auf strukturelle Unterschiede zwischen

den einzelnen nationalstaatlichen Teilen der

Bodenseeregion zurückzuführen ist.

Wie sieht der Weg in eine weiterhin erfolgreiche

Zukunft für die Bodenseeregion aus?

Was muss konkret getan werden, damit die

Region und vor allem auch die dort ansässigen

Wirtschaftsunternehmen den bislang

erfolgreichen Entwicklungsweg weitergehen

bzw. sich noch besser entwickeln können? Als

Quintessenz sind es aus Sicht der regionalen

Entscheidungsträger vor allem die folgenden

vier Bereiche, die eine wichtige Rolle für die

Zukunft der Bodenseeregion spielen und in

denen großer Handlungsbedarf besteht:

• Anbindung der Bodenseeregion an die internationalen

Verkehrsnetze und optimale

Verkehrsverbindungen innerhalb der Region

• Sicherstellung einer nachhaltigen Raumund

Siedlungsnutzung und Schutz der einzigartigen

Kultur- und Naturlandschaft

• Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft

und Bildung zur Förderung des Wissens-

und Innovationsaustausches in einem

grenzüberschreitenden regionalen Wissenssystem

WIR LIEBEN HERAUSFORDERUNGEN ...

Corporate Identity. Werbung. Web & Mobile. Public Relations.

www.wemako.ch

39


30 JAHRE

40

• Positionierung der Bodenseeregion als innovativer

und wettbewerbsfähiger Wirtschaftsund

Arbeitsraum mit hoher Wachstumsdynamik

In diesen Bereichen bestehen Handlungsbedarfe

für die gesamte Bodenseeregion, die

durch entsprechende Institutionen aufgegriffen

werden müssen. Hier sind die zentralen

politischen Institutionen der grenzüberschreitenden

Zusammenarbeit – vor allem die Regierungschefs

der Internationale Bodenseekonferenz

(IBK) – gefordert, entsprechend initiativ

zu werden, um eine zukunftsfähige Entwicklung

der Bodenseeregion zu ermöglichen.

Doch nicht alle Aktivitäten müssen zwingend

grenzüberschreitend bzw. für die gesamte Bodenseeregion

sein. Viele Maßnahmen können

nur vor Ort in den Städten und Gemeinden

sowie in den einzelnen Teilregionen angegangen

und erfolgreich umgesetzt werden.

Nichts Neues! Wirklich?

Kritische Leser, die auch durch die Berichterstattung

in akzent die Entwicklung der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am

Bodensee in den letzten 30 Jahren verfolgt haben,

werden zu Recht anmerken, dass diese

Handlungsfelder nichts Neues sind und diese

Themen bereits seit langem diskutiert werden.

Bereits vor 25 Jahren wurden im damaligen

„Impulsprogramm für die Bodenseeregion

1992“ die identischen Handlungsfelder wie

oben aufgeführt: Verbesserung der Verkehrsanbindung,

Kooperationen in Wirtschaft und

Wissenschaft, Raumentwicklung und Standortmarketing.

Auch wenn diese Themen nach

wie vor von großer Bedeutung sind, haben sich

die Rahmenbedingungen doch grundlegend

verändert: Der technologische Fortschritt, die

globale Entwicklung oder gesellschaftliche

Veränderungen wie der Wertewandel sind nur

einige Punkte, die hierfür verantwortlich sind.

In der Folge haben sich auch der Wettbewerb

der Standorte und die Anforderungen, um

in diesem Wettbewerb zu bestehen, gewandelt.

Gleichwohl sind aus Sicht der regionalen

Entscheidungsträger immer noch die gleichen

Handlungsfelder wie vor 25 Jahren relevant.

Woran kann dies liegen?

Grundsätzlich sind hier zwei unterschiedliche

Begründungen denkbar: Zum einen die Annahme,

dass in diesen Handlungsfeldern in

den vergangenen 25 Jahren kaum Fortschritte

erzielt werden konnten und die damals großen

Probleme auch heute noch virulent sind. Hier

ist denkbar, dass zwar aktiv Problemlösung

betrieben wurde, die entsprechenden Anforderungen

jedoch in der gleichen Zeit „mitgewachsen“

sind. Zum anderen zeigt sich hier

auch ein sozialpsychologisches Phänomen: Je

komplexer die Zukunft, desto schwieriger wird

es für Entscheidungsträger, mittelfristige He-


30 JAHRE

rausforderungen zu antizipieren, da sie stark

im Hier und Jetzt verhaftet sind. Das heißt auf

die Situation in der Bodenseeregion übertragen,

dass die gleichen Punkte, die heute und

in den vergangenen Jahren am Bodensee diskutiert

wurden, von den Befragten auch auf

die Zukunft der Bodenseeregion übertragen

werden.

In der Praxis dürften beide Beweggründe eine

Rolle bei der Auswahl dieser „klassischen“

Handlungsfelder für die zukünftige Entwicklung

der Bodenseeregion gespielt haben. So

existieren noch heute viele der Probleme, die

bereits vor 30 Jahren bei der Gründung von

akzent bestanden, auch wenn hier in einigen

Bereichen Positives erreicht werden konnte. Die

begrenzten Erfolge hinsichtlich der verbesserten

Anbindung der Bodenseeregion im Schienenverkehr

sind hierfür symptomatisch – bislang

wurden hier auf keiner der Zulaufstrecken an

den Bodensee grundlegende Verbesserungen

vorgenommen: Weder die Hochrheinstrecke

noch die Gäubahn, die Südbahn oder die Linie

Lindau-München wurden spürbar weiterentwickelt.

Entsprechende Absichtserklärungen liegen

hier zwar inzwischen teilweise vor, müssen

aber noch endgültig umgesetzt werden.

Was bedeutet dies nun für die Zukunft der

Bodenseeregion? Es ist unbestritten, dass in

den genannten Bereichen Lösungen seit geraumer

Zeit gefunden werden müssen. Nur so

können die geeigneten Rahmenbedingungen

geschaffen werden, damit der bislang sehr

erfolgreiche Entwicklungspfad der Bodenseeregion

langfristig weitergeführt werden kann.

Dabei muss auch auf mögliche Konflikte eingegangen

werden, die aus dieser Entwicklung

resultieren bzw. für die Zukunft entstehen

können. Ein Beispiel hierfür sind der anhaltende

Siedlungsflächenverbrauch und die damit

verbundenen räumlichen Nutzungskonflikte.

Mehr Dynamik nötig

Aber wie können auch neue Themen auf die

(politische) Agenda gebracht werden, die

für die Zukunft der Bodenseeregion von großer

Bedeutung sind? Wir gehen davon aus,

dass an die Stelle langfristiger Entwicklungsprogramme

und Leitbilder, wie sie auch am

Bodensee noch von Städten und Regionen

aufgestellt werden, dynamische Prozesse der

Regionalentwicklung treten müssen, die es

erlauben, auch auf neue Herausforderungen

und Trends zu reagieren und regionale

Der Zukunftsforscher

Dr. Roland Scherer, 1965 in Markdorf/

Baden geboren, lebt in Konstanz und

arbeitet in St. Gallen als Direktor des

Instituts für Systemisches Management

und Public Governance IMP-HSG der

Universität St.Gallen. Seit über 30 Jahren

beschäftigt er sich mit Fragen der Entwicklung

der Bodenseeregion und der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

in diesem Raum. Er war Projektleiter des

Forschungsprojektes Bodensee 2030 – eine

regionale Foresightstudie und ist wissenschaftlicher

Leiter des neuen ThinkTanks

für die Bodenseeregion.

Was uns verbindet schmeckt immer!

Was uns verbindet schmeckt immer!

Alles

Alles

Frische

Frische

aus der Region

aus der Region

Wir gratulieren

Wir AKZENT gratulieren zum

AKZENT 30. Geburtstag zum

30. und Geburtstag wünschen

und weiterhin wünschen seitenweise

weiterhin jugendliche seitenweise Frische

jugendliche Frische

Konstanz, Friedrichshafen, Gottmadingen,

Hilzingen, Mengen www.edeka-baur.de

Herausgeber: Frischemärkte Baur KG, Reichenaustr. 36, 78467 Konstanz

41


30 JAHRE

42

Strategien entsprechend anzupassen. Die

Internationale Bodenseekonferenz geht bei

der Neufassung des Bodenseeleitbildes mit

einem mittelfristig gültigen Leitbild und einer

entsprechenden kurzfristigen Umsetzungsstrategie

bereits diesen Weg. Im heutigen

hyperdynamischen Wettbewerb mit seinen

immer kurzfristigeren Entscheidungsprozessen

ist eine flexible Anpassung auch für die

regionale Politik zwingend notwendig.

Eine Voraussetzung, dass in der Bodenseeregion

solche dynamischen Entwicklungsprozesse

initiiert werden können, ist ein breit abgestützter

(öffentlicher) Diskursprozess über die

Zukunft der Region. In diesen Prozess müssen

die vielfältigen Akteure der Bodenseeregion

mit ihren unterschiedlichen, teilweise auch

voneinander abweichenden Interessen eingebunden

werden. Eine Plattform für diesen

Diskursprozess will der DenkRaum Bodensee

bieten, ein wissenschaftlicher ThinkTank

verschiedener Hochschulen und Forschungseinrichtungen

sowie der Internationalen

Bodensee-Hochschule IBH, der 2018 seine

Arbeit aufnehmen wird. Eine andere wichtige

Plattform für den öffentlichen Diskurs über

die Entwicklung der Bodenseeregion sind natürlich

die regionalen Medien. Hier wünschen

wir uns, dass akzent auch in den kommenden

30 Jahren genauso aktiv sein wird, wie in den

vergangenen.

Die Ausführungen in diesem Beitrag

basieren weitgehend auf der folgenden

Publikation: Roland Scherer (Hrsg.)

Bodensee 2030 – Ein Blick in die Zukunft der

Region, St. Gallen 2017.

Die Publikation ist kostenfrei unter

www.zukunft-bodensee.eu erhältlich.


DIE PERLE

IN DER KONSTANZER

GASTRONOMIE

Die Perle steht symbolisch für 30 JAHRE

GEMEINSAMKEIT. Wir möchten mit Ihnen

gemeinsam feiern.

Zum Beispiel mit unserem prickelnden

Silvester-Menü bei uns im Dezember,

denn DEZEMBER 1987 haben wir eröffnet.

FEIERN SIE MIT!

30 Jahre gemeistert,

voneinander begeistert.

Leidenschaftlich und fantastisch,

heftig, toll, enthusiastisch –

Gastfreundlich und lebensfroh

= 30 Jahre Pinocchio!

Untere Laube 47 · 78462 Konstanz

Telefon: 07531 / 157 77

ristorante@pinocchio-konstanz.de

www.pinocchio-konstanz.de


44

30 JAHRE

WIR GEHÖREN

RUND UM DEN SEE

ZUSAMMEN

D/A/CH – Region Bodensee | Mal eben zum Wandern

in den Bregenzerwald fahren? Oder zu einem

Stadtbummel nach St. Gallen, zum Konzert nach

Konstanz, zum Einkaufen nach Ravensburg?

Alles kein Problem. Die internationale Bodenseeregion

ist durchlässig geworden.

Es gibt hüben und drüben viele Gemeinsamkeiten,

aber immer noch viel Trennendes. Wie sich

die Bodenseeregion, ihre Städte und Gemeinden

vernetzen können, erzählt Josef Büchelmeier, Geschäftsführer

des Internationalen Städtebunds

Bodensee (ISB).

„Unsere Sprache und unsere

Geschichte verbinden uns.“


30 JAHRE

akzent: Herr Büchelmeier, Sie waren von

2001 bis 2009 Oberbürgermeister von Friedrichshafen

und dann die treibende Kraft, als

der Internationale Städtebund Bodensee im

März 2009 gegründet wurde. Welche Vision

hatten Sie damals?

Büchelmeier: Es gab eigentlich drei Anlässe

für die Gründung des Städtebundes. Der erste:

Als ich im Jahr 2001 Oberbürgermeister

von Friedrichshafen wurde, war ich bereits

ein richtiger Fan vom Bodensee. Ich wollte

gemeinsam mit anderen Kommunen

überlegen, wie wir zusammenwachsen

können. Denn die Städte und Gemeinden

sind – im Unterschied zu Nationalregierungen

– ganz nah an den Bürgerinnen

und Bürgern, von denen sie ihren politischen

Auftrag, ihre Macht und ihre finanziellen Mittel

ableiten. Zum anderen war in dieser Zeit

auch die Idee einer internationalen Gartenschau

am Bodensee entstanden. Die Idee wurde

zwar später begraben. Aber die Vertreter

der Bodensee-Städte hatten sich ihretwegen

bereits getroffen und waren dadurch schon

vernetzt. Sie gründeten den Internationalen

Städtebund Bodensee. Damit verfolgten sie

auch das Ziel, von der Internationalen Bodenseekonferenz

(IBK) stärker beachtet werden.

akzent: Heißt das, dass sich die Städte und

Gemeinden von der IBK, in der die Bodensee-

Anrainerländer vertreten sind, damals nicht

wahrgenommen fühlten?

Büchelmeier: So ist es. Dies war der

dritte Auslöser für die Gründung des

Internationalen Städtebunds Bodensee.

Damals plante die IBK ein Leitbild

für die Bodenseeregion, das

mit den Städten und Gemeinden

nicht abgesprochen war. Nach

einem Protestbrief unsererseits

wurden wir dann schon eingebunden.

Heute wird der ISB von

der IBK als Partner auf Augenhöhe

wahrgenommen.

akzent: Welche Ziele verfolgt der Internationale

Städtebund Bodensee heute?

Büchelmeier: Der Städtebund versteht sich

als eine gemeinsame Interessenvertretung der

Kommunen in der internationalen Bodenseeregion.

Wir wollen die Städte und Gemeinden

untereinander vernetzen, grenzüberschreitend

Erfahrungen und Ideen austauschen und uns

einfach bewusst machen, dass wir rund um

den See zusammengehören. Wir haben zum

Beispiel vor einigen Jahren die ÖBB, DB und

SBB gefragt, wie sie ihr Schienenangebot verbessern

wollen. Wir haben uns für die Bodenseefähre

Friedrichshafen-Romanshorn eingesetzt,

als sie bedroht war. Das zeigt, dass wir

gemeinsame Interessen haben und verfolgen.

Wir sind doch alle „Kellerkinder“ in unseren

jeweiligen Ländern, weil wir uns in den Randgebieten

befinden. Unser Motiv lautet: Wir

gucken nicht nur auf unsere Hauptstädte,

sondern wir gucken auf den See und nehmen

uns gegenseitig besser wahr.

akzent: Nun lässt es sich trefflich darüber

philosophieren, ob der Bodensee eine verbindende

oder trennende Wirkung hat. Wie

sehen Sie das?

Büchelmeier: Unsere Sprache und unsere Geschichte

verbinden uns. Hinzu kommt: Wenn

man über das gesamte Bodenseegebiet eine

Umrisskarte von Stuttgart legt, dann wird

deutlich, dass unsere Region genauso groß

ist wie Stuttgart – mit dem Unterschied, dass

45


46

30 JAHRE

wir den Bodensee in der Mitte haben. Allein

die 25 Kommunen, die dem Städtebund angehören,

haben zusammen etwa 700 000

Einwohner.

akzent: Also sind wir die Großstadt Bodensee?

Büchelmeier: Ja, so sehe ich das. Es gibt allerdings

kein Zentrum, sondern es ist alles

dezentral angelegt. Dabei bestehen viele Zusammenhänge,

zum Beispiel im Tourismus, in

der Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt

hier attraktive und internationale Firmen, interessante

Arbeitsplätze, viel Natur und Landschaft,

viele Kulturangebote und Traditionen.

akzent: Und was fehlt der Region?

Büchelmeier: Da gibt es einige Themen, an

denen gearbeitet werden muss. Dazu gehören

die Verkehrswege. Die Bodenseeregion braucht

ein leistungsfähiges Verkehrsnetz. Es verbessert

sich mit der Zeit, aber es gibt hier Bereiche, an

denen wir als Städtebund arbeiten. Zum Beispiel

die Maut und den Mautfluchtverkehr. Unser

Konzept sieht vor, dass die Länder gegenseitig

die Autobahnvignetten für einen begrenzten

Bereich am Bodensee anerkennen. Dann könnte

ein Autofahrer mit nur einer Vignette auf einem

gewissen Teilstück auch im anderen Land

unterwegs sein. Das würde helfen, den Mautfluchtverkehr

zu vermeiden. Interessant wird

dieses Thema, wenn auch in Deutschland die

Autobahnen gebührenpflichtig sind.

30

30 Jahre

erfolgreich am Markt!

Wir gratulieren herzlich zu dieser Höchstleistung

immoleague.ch


30 JAHRE

akzent: Was kann beim Thema Verkehr noch

verbessert werden?

Büchelmeier: Beim Thema Verkehr geht es

auch um die Nutzung des Sees. Man sollte

mehr Schiffsverbindungen auf dem See

schaffen. Das sind die billigsten und besten

Verbindungen. Denn man muss keine Straßen

bauen, braucht keinen Winterdienst …

Die Katamaran-Verbindung zwischen Friedrichshafen

und Konstanz zeigt ja, was möglich

ist. Bei der Bahn ist die Elektrifizierung

wichtig, um den Anschluss an unsere Nachbarn

nicht zu verlieren.

akzent: In welchen Bereichen sollte sich die

Bodenseeregion ebenfalls stärker vernetzen?

Büchelmeier: Zum Beispiel beim Thema Energie

und Elektromobilität. Der Städtebund

hat bereits mehrere Tagungen veranstaltet,

zu denen die Vertreter der am Bodensee ansässigen

Stadtwerke eingeladen waren. Die

Frage ist, wie die Leistungen der Stadtwerke

grenzübergreifend aufeinander abgestimmt

werden können, damit es beispielsweise rund

um den See geeignete Stromtankstellen gibt.

Auch in der Medienlandschaft gibt es Brüche.

Ein Ziel wäre, in der Grenzregion auch

TV-Sender aus den Nachbarländern weiterhin

sehen zu können. Ein weiteres Beispiel

ist das Thema „geflüchtete Menschen“; dazu

hat der Städtebund in diesem Jahr einen

grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch

veranstaltet.

Blumen und schicke

Wohnaccessoires für den

besonderen Moment bei

Herzlichen Glückwunsch

zum akzent-Jubiläum!

Vielen Dank für die gute Betreuung und die

schöne Zusammenarbeit. Auf die nächsten 30 Jahre!

Bei uns finden Sie eine große Vielfalt an

Blumen und herrliche Wohnaccessoires von

Fink, Tiziano, Philippi und Rosenthal.

Mit Leidenschaft binden wir Sträuße und

kreieren außergewöhnliche Gestecke und

Objekte, die Ihr Zuhause verschönern, Ihr

Büro oder das Entrée Ihres Hotels.

Ihre Wünsche zu Hochzeit oder Taufe

sowie Trauerfloristik fertigen wir für Sie

individuell nach fachlicher Beratung. Und

wenn ein Event bevorsteht und man gar

nicht weiß, wo man mit der Planung beginnen

soll, sind Sie bei uns stets in den

besten Händen. Wir setzen alles nach Ihren

Wünschen und Vorstellungen durch gezielt

inszenierte Ereignisse um und führen

Künstler und Dienstleister zusammen.

Als Fleurop Partner mit fünf Sternen ausgezeichnet,

garantieren wir einen hohen

Standard und Frische.

Wir freuen uns auf Sie!

WEBER*S Floristik und Veranstaltungsorganisation, Inh. Silvia Weber | Reichenaustraße 5, D-78467 Konstanz | +49(0)7531 92 28 879, www.webers-konstanz.de

47


30 JAHRE

48

akzent: Diese Themen sind allerdings nicht

neu. Was macht das Zusammenwachsen so

schwierig?

Büchelmeier: Wir haben in den Kommunen

alle dieselben Aufgabenstellungen, aber unsere

nationalen Gesetze und Vorschriften unterscheiden

sich. Trotzdem lernt man durch den

Austausch untereinander, durch den Perspektivwechsel

und sozusagen durch den Blick in

das Zimmer der Nachbarn. Zum Beispiel gibt

es in der Schweiz ein ganz anderes Verständnis

von Kulturarbeit als bei uns. Dort sind nicht die

Städte und Gemeinden die Anbieter von Kultur,

sondern sie treffen Ziel- und Leistungsvereinbarungen

mit diversen Kultureinrichtungen. Ich

halte sehr viel davon, sich über Best Practice

– also über Erfolgskonzepte – auszutauschen.

Der Städtebund bietet dafür die Plattform. Ich

bin sehr froh, dass wir heute an einem Punkt

sind, an dem sich Städte und Gemeinden

grenzüberschreitend vernetzen. Im Frühjahr

wollen wir uns in einem Workshop Gedanken

über die Zukunft des Städtebundes machen.

Denn bisher hat er keinerlei Rechtsform. Er ist

kein Verein, keine GmbH, kein Zweckverband.

Wir wollen mit der Internationalen Bodenseekonferenz

professioneller zusammenarbeiten.

Dazu müssen wir unsere Strukturen professionalisieren

und eventuell noch weitere Kommunen

als Mitglieder aufnehmen.

akzent: Ist es denn überhaupt sinnvoll, die

ganze Bodenseeregion zu vernetzen oder wäre

es besser, sich auf Raumschaften als kleinere

Einheiten zu konzentrieren?

Büchelmeier: Die IBK reguliert vieles für den

gesamten Bodenseeraum. Ich sehe das politisch

und halte es daher für wichtig, dass hier

die kommunale Ebene als eigener Organismus

einbezogen ist. Wir sind wie ein Stockwerk in

dem Gesamtgebäude.

akzent: Diese Form der Vernetzung auf der

Ebene von Politik und Verwaltung ist allerdings

für den Bürger nicht sichtbar. Wie kann

das Zusammenwachsen der Region erlebbar

werden?

Büchelmeier: Das Leben spielt sich in den

Städten und Gemeinden ab, und die Städte

innerhalb der IBK sind wir. Deshalb wirkt

sich diese Arbeit durchaus auf den Bürger

aus. Aber es gibt auch konkrete Beispiele von

Vernetzung über den See hinweg. So pflegen

einige Städte Beziehungen zueinander, wie

Bregenz und Weingarten oder Friedrichshafen

und St. Gallen. Hier kommt es auch zum

Austausch und zu gegenseitigen Besuchen. Es

gibt also viele kleine Blümchen, bei denen es

sich nicht um Mauerblümchen handelt.

akzent: Was ist – um im Bilde zu bleiben – Ihre

Lieblingsblume, die Sie in diesem Garten am

meisten hegen und pflegen würden? Anders

gefragt: Was ist Ihre Vision für den Bodensee?

Büchelmeier: Es müsste noch mehr Durchlässigkeit

über die Grenzen hinweg entstehen. Jetzt

gibt es noch Brüche, zum Beispiel beim Verkehr,

beim gemeinsamen Arbeiten und beim Wissen,

das wir voneinander haben. Diese Brüche

müssten aufgehoben werden. Die Bodenseeregion

müsste sich einen Status als Grenzregion

erarbeiten mit einer demokratisch verfassten

Struktur, die die Zusammengehörigkeit betont,

ohne die nationalen Grenzen und Rechtsräume

abzuschaffen. Mein Traum wäre eine Region

mit einer gewissen Autonomie, damit die Menschen

rund um den See flexibler leben könnten.

Es ist auch ein Traum von mir, dass jährlich ein

gemeinsamer „Bodenseetag“ gefeiert werden

könnte – als Ausdruck des Gefühls, dass die

Menschen hier eng zusammengehören.

TEXT & FOTO: RUTH EBERHARDT


Alle Wege führen nach

Konstanz

KN

Finder

online

suchen

vor Ort

finden

www.konstanz-finder.de

Markenfinder Storefinder Gastrofinder Servicefinder

Egal ob in gedruckter Form oder digital:

Bei uns finden Sie alles was Sie suchen

und alles was Sie brauchen.

Über 400 Geschäfte in der Altstadt

und die vielfältige Gastronomie laden

Sie ein zum Shoppen & Genießen!

Ein Service des

www.a-2-r.de


50

30 JAHRE

ES IST NOCH

ZU FRÜH

Ein persönlicher Blick auf die

internationale Kulturregion Bodensee.

EIN GASTBEITRAG VON SIEGMUND KOPITZKI

„Na ja, antworte ich, wenn mich mal jemand

fragt, wie es mir denn da am Bodensee gefällt,

und zähle auf: Manchmal wünsche ich mir, die

Filme und Theaterstücke zu sehen, von denen ich

nur lese; manchmal würde ich gerne einen Pianisten

hören, den ich auf Platte habe; ich würde

gerne mitbekommen, was junge Leute, politische

Gruppen, Gastarbeiter, Künstlergruppen in den

Metropolen an Ideen vorzeigen; ich würde es

vorziehen, wenn es hier nicht nur eine Partei und

eine Zeitung gäbe; vor allem aber fürchte ich,

dass mir jener Bart ums Bewusstsein wächst, weil

ich einfach nicht erlebe, wie die Hälfte unserer

Bevölkerung leben muss … Ich fürchte, provinzblind

zu werden…“.

Liebeserklärungen an die Heimat,

und sei es nur die Wahlheimat,

lesen sich anders…

Siegmund Kopitzki

Siegmund Kopitzki, 66, war von

1985 bis 2017 Redakteur beim

Medienhaus SÜDKURIER, die

längste Zeit davon in der Kulturredaktion.

Er hat in Konstanz

und in Brighton (GB) Germanistik,

Geschichte und Politik studiert und wollte ursprünglich Lehrer

werden. Kopitzki publizierte etliche Bücher, zuletzt gab er gemeinsam

mit Inga Pohlmann die Freundschaftsgabe „Manfred Bosch

– der literarische Sekretär der Region“ heraus. Im Frühjahr 2018

folgt ein Essay-Band über Martin Walser. Kopitzki ist Mitglied der

Jury Bodenseeliteraturpreis der Stadt Überlingen und seit einigen

Tagen Vorsitzender der literarischen Gesellschaft Forum Allmende.

Mit dieser Furcht schlug sich in den 70er/80er-

Jahren der ansonsten liebenswerte Konstanzer

Schriftsteller Hermann Kinder herum. Man

begegnete dem damals hauptamtlichen Literaturdozenten

in den Seminarräumen der Universität

oder auf dem Fahrrad in seinem geliebten

Hegau. Er war mein Literaturlehrer und er ist

viel mehr, ein bewunderter Freund. Seine heute

etwas larmoyant anmutende – aber durchaus

nicht abwegige – Klage notierte Kinder in seinem

literarischen Essay “Hier bin ich fremd. Hier bin

ich daheim“, der 1990 unter dem Titel „Fremd.

Daheim. Hiesige Texte“ erschienen ist. – Da war

das Kulturmagazin „akzent“ schon drei Jahre alt

oder jung, wie man will. Es war nicht nur eine

geniale Geschäftsidee, sondern Ausdruck dafür,

dass in die Kultur- und Bodenseeregion Bewegung

kam. Solche Magazine brauchte es.

Doch verweilen wir noch etwas beim Gestern.

Lange vor Kinder machten Schriftsteller und

Künstler rund um den See ganz ähnliche Erfahrungen.

Zu ihrer Zeit gab es kein ausgebautes

Verkehrsnetz, das eigene Auto war noch längst

nicht selbstverständlich; es gab kein Fernsehen,

keine Programmkinos, dafür schlecht sortierte

Buchhandlungen; die Universität Konstanz, für


30 JAHRE

die verschlafene Region später so etwas wie Doping,

existierte nicht einmal in den Köpfen ihrer

Gründer. Die Informationsgesellschaft und die

schöne neue Welt der Digitalisierung folgten bekanntlich

Jahrzehnte später.

Zur Erinnerung: Hermann Hesse strandete um

die Jahrhundertwende am Untersee. Wenn es

stimmt, was ein Dichterkollege behauptete,

wollte sich Hesse damals jeden Morgen erschießen.

Die Pistole hatte der schweinemütige Hesse

schon als junger Mann angeschafft. Hesse verließ

die Höri im Jahre 1912, weil da „kein Leben

mehr für ihn gewesen“ sei und er „Menschennähe“

gebraucht habe.

Oder der Maler Otto Dix. Als sich der von

den Nazis als „entartet“ verfemte Verist 1936

in Hemmenhofen am Untersee niederließ,

empfand er die dörfliche Abgeschiedenheit

als Gefangenschaft. Wenige Jahre vor seinem

Tod, 1968 in Singen, bekannte er noch einmal:

„Landschaften habe ich in der Nazizeit

massenhaft gemalt. Hier war ja weiter nichts.

Willi Pramstaller,

Dornbirn, Kulturveranstalter

So sehe ich die Entwicklung der Kulturlandschaft

in der Bodenseeregion: Vor 30

Jahren gab es im Sommer in Vorarlberg

nur das mehr oder weniger klassische

Angebot der Bregenzer Festspiele. Eine

Alternative bot das 1988 von mir gegründete

Festival „ImPuls“ mit Jazz- und

Rockkonzerten sowie dem Circustheater

Federlos aus der Schweiz. Heute gibt es

eine Vielzahl von Initiativen, die während

des ganzen Jahres ein abwechslungsreiches

Kulturangebot in der Region bieten.

Peter Berchtold,

Friedrichshafen,

Kulturveranstalter

Mein kulturelles Highlight

in den letzten 30 Jahren war

der Auftritt von Joe Cocker

auf Schloss Salem Open Air

2013, kurz vor seinem Tod.

Also raus in die Landschaft

und Bäume gezeichnet, paar

Bäume – so Sachen. Ich bin

verbannt worden in die Landschaft.“

Aber immerhin:

Otto Dix überlebte nahe der

Schweizer Grenze das braune

Regime – die Flucht ins

Nachbarland war ihm immer

eine Option. Nach dem Krieg

fand er Gönner und Freunde,

die ihm Aufträge vermittelten

oder selbst Bilder von ihm ankauften. Will sagen:

Die Bedeutung des Malers sowohl für die

Kunst des 20. Jahrhunderts als auch für die

hiesige Kunstlandschaft wurde von den (angeblichen)

Provinzlern am See nie bestritten.

Ein Beleg dafür ist die Gedenkstätte, die die

Höri-Gemeinde gemeinsam mit Kunstfreunden

Ende der 80er-Jahre im ehemaligen Wohnatelier

des Künstlers eingerichtet hat.

Vor kurzem erfuhr das Haus eine aufwändige

Renovierung, es ist seither dem Kunstmuseum

Stuttgart angeschlossen. Das ist ein Segen für

die Region. Das Kunstmuseum besitzt eine der

größten Dix-Sammlungen weltweit. Und im

Hesse-Dorf Gaienhofen erinnert ein zeitgemäßes

Museum an den „Steppenwolf“, den es bekanntlich

ins Tessin zog. Als Hesses Bauernhof

vor gut 30 Jahren zur Gedenkstätte umgebaut

wurde, machten sich der junge Markus Hotz

und sein Team ans Gründerwerk namens „AC-

CENT“. Wir haben das damals sehr wohl (und

wohlwollend) mitgekriegt.

Seit Hermann Kinders Klage, die als Hilferufe

gelesen werden kann, hat sich auch andernorts

einiges getan. Neben der 1966 gegründeten

Universität, entstand in Friedrichshafen

die private Zeppelin-Universität und in

Kreuzlingen etablierte sich die Pädagogische

Hochschule, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Gleichzeitig gewann die Fachhochschule

– jetzt Hochschule für Technik, Wissenschaft,

Gestaltung – an Bedeutung. Der Einfluss dieser

„Denk- und Wissensfabriken“ auf die Region

und ihre Menschen ist nicht hoch genug

einzuschätzen.

Aber werden wir nicht übermütig. Während

die Professoren sich früher in Vororten niederließen,

machen sie heute oft nur für zwei

oder drei Tage in der Woche Station an ihrem

Arbeitsplatz und fliehen resp. fliegen wieder in

ihre Heimatnester – Metropolen, von denen

wir immer noch erzählt bekommen, dass dort

das wahre Leben abgeht. Man darf da Zweifel

anmelden. Aber: Der Diskurs auf dem Gießberg,

der damals in die Stadt und ihre Ränder

schwappte – selbst im Gemeinderat saßen

Professoren oder deren kluge Gattinnen –, der

fehlt heute. Das heißt: die Universität und ihre

Repräsentanten waren schon dichter an der

Stadt und ihrem Leben.

Andererseits: Wenn Politiker, Touristiker, Kulturschaffende

oder empfindsame Kultur-Flaneure

etwa mit dem Reichenauer „Welterbe“ und

anderen Stars und Sternchen der Kulturregion

winken – auch die an sich unsichtbaren Pfahlbauten

wurden zuletzt in die UNESCO-Liste

aufgenommen –, dann trauern sie einer Vergangenheit

nach, die im Fall der Gemüse-Insel ein

Jahrtausend zurückliegt und im anderen Fall

entschieden länger.

Gewiss gab es auch später noch kulturelle Hochzeiten

– man denke an die Zeit des Barock, als

hier kirchliche und weltliche Bauten in einer

unvergleichlichen Fülle und Pracht entstanden,

die Birnau hoch über dem Überlinger See und

die Oberschwäbische Barockstraße sind dafür

die vielleicht bekanntesten Beispiele. Doch den

europäischen Gipfel, auf dem diese Region sich

einst wähnte – das Konzilsjubiläum hat uns den

einstigen Stellenwert noch einmal ins Gedächtnis

gerufen – konnte sie nie mehr erklimmen. Tempi

passati.

Oswald Burger,

Überlingen, Historiker,

Literaturveranstalter, Politiker

Wenn ich nur drei Kulturveranstaltungen

im Jahr besuchen könnte, würde ich ein

Theaterabo am Stadttheater Konstanz

buchen. Ich würde ein Opernabo am

Oprehuus Zürich bestellen. Denn mit

einem Abo entdeckt man stets Neues.

Und ich würde zu allen Konzerten von

Ian Bostridge bei der Schubertiade in

Schwarzenberg fahren – was heißt denn

„ich würde“? Das mache ich!

„Unsere Hügel sind harmlos. Der See ist ein Freund.

Der Himmel glänzt vor Gunst. Wir sind in tausend

Jahren kein mal kühn. Unsere sanften Wege führen

überall hin. Wir schmeicheln uns weiter und wecken

jede Stelle durch einen Kuss. Kirschen, Äpfel, Trauben

und Birnen reichen sich glänzend herum. Zwischen

wachsamen Heiligen lachen wir laut. Die Luft ist süß

von Geschichte, von Durchdachtheit klar. Der Föhn

malt auf Goldgrund die Nähe der Unendlichkeit.“

(Martin Walser)

51


30 JAHRE

So lesen sich Liebeserklärungen…

Poetisches aus einem der schönsten Heimatbücher,

das es gibt (und es gibt derer viele). Notate

von Martin Walser, in Wasserburg bei Lindau geboren,

ein Schriftsteller von Weltrang. Das Buch

heißt schlicht „Heimatlob“, es ist 1979 erschienen,

André Ficus, auch ein Hiesiger, lieferte dazu

Aquarelle. Es geht in dem Buch um den Bodensee

als Heimat. Der See, den schon längst die

Stuttgarter für sich entdeckt haben, hat Walser

am Haken, auch den 90-jährigen. Nur einmal,

ganz kurz, lebte er anderswo. Seit Jahrzehnten

ist der „Patron“, wie ihn seine Kollegen nennen,

mit seiner Familie in Nußdorf bei Überlingen beheimatet,

Blick aufs Wasser inklusive.

Freddy „Gagi“ Geiger, Gründer Open Air St. Gallen

Wenn ich nur drei Kulturveranstaltungen im Jahr besuchen

könnte, wären das ein kleines Nischen-Open-Air-Festival oder

Kleintheater in St. Gallen und der Region, die „Klangwelt Toggenburg“,

bei dem heimisches Kulturschaffen mit fremdländischen

Kulturen gemischt wird, und ein „fetziges“ klassisches Konzert

oder Musiktheater.

Der See hatte schon andere am längeren oder

kürzeren Haken: Hesse, aber auch Schriftsteller

und Philosophen wie Seuse, Montaigne,

die Droste, Mörike, oder Norbert Jaques, ganze

Malergenerationen, Dix, wie gesagt, Koch,

Pecht, Heckel, in der Jetztzeit Matthias Holländer,

Johannes Dörflinger, Diether F. Domes oder

Markus Daum, um nur einige Namen zu nennen.

Dieses Völkchen hat den See auch berühmt gemacht.

Den See als Kulturlandschaft.

Manfred Bosch übrigens, von Walser als der

„literarische Sekretär der Region“ gerühmt,

wurde mit dem Opus Magnum „Bohème am

Bodensee. Literarisches Leben von 1900 bis

1950“ bekannt. Er steht für eine Generation

von Autoren am See, zu der Peter Salomon

und Jochen Kelter, Johanna Walser und Christof

Hamann gehören, die keine Erben hat.

Selbst im literarisch dichten Vorarlberg gibt es

keine nennenswerten Talente. Dort residieren

etablierte Edelfedern wie Arno Geiger, Michael

Köhlmeier, Monika Helfer oder Wolfgang Hermann.

Junge Autoren, wie Philipp Rosenthaler,

der in den 2010er-Jahren in Konstanz studierte,

ziehen ab in die Fremde. Auch Kinder lebt nicht

mehr durchgängig am See.

Das also ist heute anders als vor 30 Jahren.

Und der daraus resultierende Mangel am Diskurs

über Literatur, der mit der „Erzählzeit ohne

Grenzen“ in Singen oder dem „Wortmenue“ in

Überlingen“ nicht wirklich behoben wird. Auch

der Internationale Bodenseeclub (IBC) war in

der Causa Literatur schon besser und schwimmend

(LiteraTour) unterwegs. Und leider hat

sich nicht überall herumgesprochen, dass es in

Gottlieben ein tolles Literaturhaus gibt.

Es gibt noch andere „Neuerfindungen“ in der

internationalen Kulturregion: die Neugründungen

von Museen. Das Dix-Haus und das Hesse-

Museum wurden bereits erwähnt. In Bregenz,

die heimliche Kulturhauptstadt der Seeregion,

wie es bei der Übertragung der diesjährigen

„Carmen“-Inszenierung im Deutschen Fernsehen

hieß, hat mit dem Kunsthaus Bregenz

(KUB) einen Kunsttempel geschaffen, der in der

Europa-League spielt. Der große Architekt Peter

Zumthor hat den Bau vor 20 Jahren geschaffen.

52

Vielfach preisgekröntes

Broadway-Musical neu inszeniert

Fr 1.12.2017

20 Uhr

Vorverkauf:

Kultur & Tourismus Singen

Tourist Information

Stadthalle (Hohgarten 4) oder

Marktpassage (August-Ruf-Straße 13)

78224 Singen

Telefon +49 (0) 77 31/85-262 oder -504

E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

www.stadthalle-singen.de

Vorverkauf: Tourist Information Singen, Stadthalle oder

Marktpassage, Telefon + 49 (0) 77 31 85 -262 / -504,

ticketing.stadthalle@singen.de www.stadthalle-singen.de

Vorverkauf:

Kultur & Tourismus Singen

Tourist Information

Stadthalle (Hohgarten 4) oder

Marktpassage (August-Ruf-Straße 13)

78224 Singen

Telefon +49 (0) 77 31/85-262 oder -504

E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

www.stadthalle-singen.de

Das

STYLISHE

HOTEL

am See

Tel.: +49 (0)75 31 92 15 151 · h9282@accor.com

www.ibis-konstanz.de


30 JAHRE

Und auch das Fürstentum Liechtenstein hat ein

neues Kunstmuseum errichtet, wie paar Kilometer

weiter Chur, die älteste Stadt der Schweiz.

– Da kann Konstanz nur neidisch zusehen, das

weder ein repräsentatives Kunsthaus noch ein

Konzerthaus sein Eigen nennen kann. Hier sind

endlich Ideen gefragt! Auch aus dem Bürgertum,

bitteschön!

Die Stadt Friedrichshafen hat fast alles – eine

vorbildliche Museumslandschaft, die sich nicht

zuletzt der schwerreichen Zeppelin-Stiftung verdankt.

Und jetzt landet bei den Häflern auch

noch der RAF-Terroristenflieger „Landshut“. Das

etwas andere Museum – der vor 40 Jahren nach

Mogadischu entführte Flieger soll zum Dokumentationszentrum

umgebaut werden – wird

noch mehr Besucher nach Friedrichshafen locken.

Blickt man über die Mauern der wirtschaftlich

prosperierenden Stadt ins oberschwäbische

Land hinein, dann stößt man auf Ravensburg –

und kriegt auch hier große Augen. Die ehemals

freie Reichsstadt besitzt neuerdings ein Museum,

das 2016 zum „Kunstmuseum des Jahres“

bestimmt wurde. Da kann das kulturelle Oberzentrum

Konstanz mit der Wessenberg-Galerie,

dem guten alten Rosgarten-Museum, das ein

Buch der Richental-Chronik beherbergt, nicht

mithalten. Und dem rührigen Kunstverein fehlt

das nötige Kleingeld, um hier groß (größer) auftrumpfen

zu können.

Dr. Franz Schwarzbauer,

Ravensburg, Kulturamtsleiter

Aber das ist nicht alles, worüber zu berichten

ist. Singen, die Maggi-Stadt hat kulturell aufgerüstet.

Unvergessen ist das Kunstprojekt „Hier

Da Und Dort“, während der Landesgartenschau

im Jahre 2000 aufgelegt. Etliche der Arbeiten,

die gezeigt wurden, hat die Stadt erworben,

darunter auch die Lichtinstallation des US-amerikanischen

Konzept-Künstlers Joseph Kosuth

am Rathaus der Stadt. Vor drei Jahren eröffnete

das private MAC Museum Art & Cars des Singener

Ehepaars Gabriela und Hermann Maier. Die

Verbindung von Oldtimern und anspruchsvoller

Kunst erwies sich als großer Erfolg – im nächsten

Jahr wird der Erweiterungsbau MAC II eröffnet.

Und schließlich: Auch das Kunstmuseum, das

eine veritable Sammlung von Werken der Höri-

Künstler besitzt, hat nach einer kostspieligen Renovierung

mehr Ausstellungsfläche dazu gewonnen.

Die Ausstellungen, die ihr Leiter Christoph

Bauer erdenkt, werden in Stuttgart oder Zürich

wahrgenommen, lieber Hermann Kinder! Und

dass das Zimmertheater „Färbe“, von Peter Simon

1980 in einem alten Bauernhaus mit früherer

Stoff-Färberei gegründet, immer noch

Wenn ich nur drei Kultureinrichtungen (außerhalb Ravensburgs!)

besuchen dürfte, dann würde ich natürlich drei auswählen,

die ihrerseits ein überaus vielfältiges Programm anbieten

(können): das Graf Zeppelin Haus in Friedrichshafen, das

Stadttheater Konstanz und das Kunsthaus Bregenz. Voilà, drei

Leuchttürme der Region!

Regionale

Energiewende:

Wir sind dafür.

Wir planen, bauen und betreiben regenerative Energieanlagen in unserer Region.

Wir sind eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft und verstehen uns als Ihr Bürgerunternehmen.

Tragen Sie unsere Idee mit?

Strom und Wärme sollten dort erzeugt werden, wo sie verbraucht werden. Unterstützen Sie

unsere Arbeit und werden Sie Aktionär bei solarcomplex und damit Teil Ihres regenerativen Stadtwerks.

Aktien können Sie auf unserer Website erwerben. Bei Fragen rufen Sie uns gerne an: 07731 8274-0

www.solarcomplex.de

53


54

30 JAHRE

besteht, zeigt das Interesse der „Singemer“ am

Theater jenseits von populärer Unterhaltung, die

es in der Stadthalle gibt, die wiederum seit zehn

Jahren besteht.

Apropos Theater. Damit kann Konstanz immer

noch punkten. Die Bühne war nicht immer vorzeigbar,

aber Krisen gehören zum System Kunst.

Ab 1980 gab es mit Hans J. Ammann einen

neuen Aufbruch. „Glotzt nicht so blöde“, Bert

Brechts Devise war dem Intendanten Programm.

Ammann pflegte konsequent junge Autoren,

auch und gerade aus der Region, er bezog sogar

Mundart ein, Gastregisseure brachten neuen

Wind mit usw. Diese Schiene befuhr auch sein

Nachfolger Uli Khuon, der erfolgreichste Intendant

Deutschlands, der das Junge Theater in der

Spiegelhalle durchsetzte.

Seit einigen Spielzeiten ist Prof. Dr. Dr. Christoph

Nix am Ruder des Theaters Konstanz. Er hat das

Image eines enfant terrible, aber er macht keinen

schlechten Job. Dass er das Sommertheater

Überlingen an die Wand gefahren hat – okay, die

Überlinger tragen da auch Mitverantwortung –

ist ärgerlich. Es war eine farbige Brücke über den

See, davon gibt es nicht all zu viele. Das Internationale

Bodensee-Festival war so angelegt, als

Kulturbrücke. Es spielt einzig in Friedrichshafen

und Umgebung eine Rolle. Konstanz, vor gut 30

Jahren neben dem Land Baden-Württemberg

und dem Südwestfunk Mitbegründer des Festivals,

spielt nur noch eine Nebenrolle. Schade.

Doppelt schade, eigentlich: Damals wurden

zugunsten des Bodenseefestivals die Musiktage

Konstanz, die immerhin 38 Jahre bestanden, geopfert…

Beat Fehlmann, seit 2013 Intendant

der Südwestdeutschen Philharmonie, die nach

einigen Turbulenzen wieder gut aufgestellt ist,

ist zuzutrauen, dass er die „Musiktage“ wiederbelebt.

Das Bodenseefestival stand wie das Sommertheater

für den neuen Geist, der in der Region

an allen Ecken und Enden spürbar war. Das

Sommertheater, um hier fortzufahren, war

ursprünglich auf dem Gelände der Hämmerlefabrik

in Meersburg angesiedelt. Die Idee dazu

hatten Martin Walser und der Dramatiker Rolf

Hochhuth bei einem gemeinsamen Spaziergang

am See entwickelt. Ammann/Khuon nahmen

die Idee auf und rockten damit nicht nur die

hiesige Theaterszene. Das Sommertheater und

seine Inszenierungen wurde in den Feuilletons

der gesamten Republik gefeiert. Es zog weiter

Jürgen Deeg,

Vorsitzender des JazzPort Friedrichshafen

Meine kulturellen Highlights in den letzten 30 Jahren waren

1. Miles Davis Group auf dem Hohentwiel anno 1990

2. BB King im Graf Zeppelin Haus in Friedrichshafen

3. Herbie Hancock im Konstanzer Zelt 2006

nach Überlingen in die Kapuziner-Kirche. Jetzt

ruht das Projekt. Die Parteien streiten wegen der

angemessenen Finanzierung.

Noch ein gravierender Verlust muss beklagt werden.

Die Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen,

1982/83 von Urs Raussmüller gegründet, wurden

2014 geschlossen. Im Zentrum der 5.500

Quadratmeter großen Ausstellungsfläche stand

Helena & Werner Vayhinger,

Singen, Inhaber Galerie Vayhinger

Unser kulturelles Highlight in den letzten

30 Jahren war das Projekt HIER DA UND

DORT mit internationalen Künstlern anlässlich

der Landesgartenschau 2000 in

Singen.

Joseph Beuys‘ zweistöckige Skulptur „Das Kapital

Raum 1970-1977“. Der Künstler hatte sie

1984 in Schaffhausen eingerichtet. Erstmals war

sie auf der Biennale in Venedig 1980 gezeigt worden.

Ähnlich wie in der Causa Sommertheater,

ging es auch hier um die Finanzierung dieses

Kunstunternehmens, das Besucher selbst aus

Japan anzog.

Vorbei. Sehr schade. Aber vielleicht das noch, als

Trost: In der Nachbarschaft, auf der deutschen

Seite, in Randegg im Hegau, gibt es seit 1988 ein

privates Kunstunternehmen, das Profil gewonnen

hat und sich flächenmäßig bis ins Elsass und

nach Österreich ausbreitet: die „Experimentelle“.

1988 fand sie zum ersten Mal in der Randegger

Sporthalle statt und dauerte drei Tage. Die „Experimentelle“

wurde von dem Galeristen Titus

Koch, dem Künstler Axel Heil und einem Förderkreis

ins Leben gerufen. Das Dreierteam wollte

mit Hilfe namhafter Künstler alle zwei Jahre

Jungartisten ein Forum geben, um sich mit den

Arrivierten zu messen und ihnen gleichzeitig ein

Sprungbrett für die Zukunft bieten. Gewiss ist

nicht alles, was da gezeigt wird, Weltkunst, aber

es schafft Identität – mit der Region und den

Menschen, die hier leben. Kurzum: Experimentelle

gelungen…

Nun der Schluss. Ein Fazit.

In einem Satz. Unmöglich.

Bernhard Leismüller,

Lindau, Gründer Marionettentheater

Oder doch. Vielleicht so: Und sie bewegt sich

doch, die Region, die schon lange mehr als nur

eine Partei kennt. Der erste grüne Oberbürgermeister

wurde in Konstanz gewählt.

Gastarbeiter gibt es hier, seit ich denken kann.

Gerade auch in Singen. Das müsste mein alter

Freund Kinder aber wissen. Er lebte ja zeitweise

unterm Hohentwiel.

Flüchtlinge gibt es auch, wie in Berlin oder in

Hamburg. Und selbst große Fabrikanlagen hat

die Region rund um den See herum zu bieten,

also auch damals schon, als der Literaturlehrer

und Schriftsteller Kinder seine wortstarke Klage

formulierte.

Zuletzt: Die Region ist längst schon mit den großen

Autostraßen vernetzt. Von Konstanz nach

Zürich kann man es mit dem Wagen in 45 Minuten

machen – da gibt es alles, großes Theater,

große Oper, große Kunst. Kostet allerdings auch

großes Geld. Und ja, mit dem Zug ist der hiesige

Kulturmensch, dem vielleicht nach der Stiftsbibliothek

in St. Gallen zumute ist, in knapp 40

Minuten.

Ob das mit der Autobahn ein Gewinn ist – ich

weiß noch, wie der unberührte Hegau aussah,

einfach schön –, darüber ließe sich streiten.

Aber für die Wirtschaft, an der Arbeitsplätze

hängen, ist das Verkehrssystem überlebenswichtig.

Und ehrlich: Auch nach Stuttgart gehts jetzt

schneller als annodazumal…

Nein, mir fällt kein Fazit ein. Es ist noch zu früh

am Tag…

Mein kulturelles Highlight in den letzten 30 Jahren ist noch nicht

so lange her: Ich war letztes Jahr im Sommer 2016 in Bregenzer

Festspielhaus und habe mir die Oper von Jacque Offenbach „Hoffmanns

Erzählungen“ angesehen und war sehr begeistert und habe

durch die Inszenierung viele Eindrücke sammeln können.


Einen Akzent setzen ist gut.

30 Jahre Akzent ist besser!

Wir gratulieren zum Geburtstag.

wohnform

K. H. Schmidt GmbH & Co. KG

Zollernstrasse 29

D-78462 Konstanz

Tel. +49 7531–13 70 0

Fax +49 7531–13 70 80

info@wohnform-konstanz.de

www.wohnform-konstanz.de


30 JAHRE

30 JAHRE AKZENT –

KEIN GRUND

ZUM FEIERN!

Ja, ich weiß, liebes akzent-Magazin, das klingt jetzt nicht nett.

Doch ein 30-jähriger Geburtstag allein ist tatsächlich noch lang

kein Grund zum Feiern. Es ist lediglich ein Anlass.

Aber natürlich gibt es viele Gründe, dein Jubiläum gebührend zu

begehen: Dankbarkeit dafür, dass du dich in der volatilen Medienlandschaft

so lange erfolgreich gehalten hast. Freude darüber, dass

trotz digitaler Medien immer noch Zigtausende rund um den Bodensee

jeden Monat auf deine neueste Ausgabe warten. Ausdruck

von Zuversicht und Hoffnung, dass dein Spagat zwischen Information

und Wirtschaftlichkeit durch immer neue Ideen weiterhin gelingt.

Erst, wenn sich ein Unternehmen solcher Feier-Gründe bewusst

ist, kann aus einer schnell vergessenen Jubiläums-Party ein denkwürdiges

Freudenfest werden. Und gerne erfülle ich dir zu deinem

Geburtstag den Wunsch, ein paar Gedanken zur Feierkunst beizusteuern.

(Mein Buch hast du ja bereits …)

Freude kann man nicht delegieren

Es gibt viele Möglichkeiten für Unternehmen, ihr Jubiläum zu feiern:

Anzeigen, Sonderaktionen (oder -ausgaben), eine Festschrift. Die

Königsdisziplin jedoch ist aus meiner Sicht die Gestaltung einer Jubiläumsveranstaltung,

zu der Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter

und/oder wichtige gesellschaftliche Player eingeladen werden.

Während Anzeigen oder die Jubiläumsausgabe

wochenlang entwickelt und Claims

sorgfältig formuliert werden können, müssen

die Menschen, die bei einer Feier ins

Rampenlicht treten, Gründe, Emotionen,

Werte und Absichten im Moment der Feier

selbst verkörpern und erlebbar machen. Das

können die Protagonisten einer Feier nicht

delegieren.

Und weil davor viele Angst haben, gibt es

so oft langweilige Festakte: Die Organisatoren

flüchten in standardisiertes Essen,

üppige Dekoration und das Abspulen bewährter

Rituale. Geschäftsführer lassen

sich Reden schreiben und lesen diese dann

hinter einem Pult versteckt vor. Emotionen?

Fehlanzeige. Erinnerungswert? Nicht

vorhanden.

Der Feier-Experte

Tobias Bücklein produziert als Kommunikationskünstler

seit vielen Jahren

Shows für Unternehmen, die Bühne

und das Fernsehen. Er unterhält sich

gerne mit interessanten Persönlichkeiten

und präsentiert jeden Sonntag

eine neue Folge dieser Gespräche unter

www.inseldenker.de.

Anfang September erschien sein Buch:

Feierkunst – Leuchtende Augen statt

hohler Rituale. Wie Sie mit klaren

Zielen budgetbewusst feiern.

(ISBN 978-3-86623-584-7)

Sinn & Seele statt Budget & Buffet

Deshalb ist die Voraussetzung für eine gelungene Feier vor allem Mut

zur Individualität und das Wissen darum, dass auch die tollste Location,

der prominenteste Moderator und der luxuriöseste Chauffeurservice

inhaltliche Leere nicht überdecken werden. Im Gegenteil: Wer

selbst leuchten will, sollte um sich herum nicht zu viel Hochglanz-

Fassade aufbauen.

In den Augen (und Herzen) des Publikums spiegelt sich immer nur

das wider, was auch auf der Bühne stattfindet. Nur Begeisterung, die

auch auf der Bühne zu spüren ist, wird weitergetragen und macht eine

Jubiläumsveranstaltung unvergesslich.

Die Entwicklung eines solchen Bühnenprogramms

ist aufwändig. Sich der Gründe bewusst

zu werden, Meilensteine zu formulieren,

Menschen zu finden, die Geschichten dazu erinnern,

gleichzeitig professionell und emotional

zu feiern, das alles braucht Erfahrung, Vorbereitungszeit

und ShowKnowHow. Der Lohn

dafür sind die leuchtenden Augen der Veranstaltungsbesucher

– so wie du sie uns in jeder

Ausgabe auf den letzten Seiten zeigst.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein leuchtendes

Déjà-Vu für die eigene Jubiläumsfeier und

alles Gute zum Geburtstag!

Dein Tobias Bücklein

TEXT: TOBIAS BÜCKLEIN

FOTO: MICHAEL SCHRODT

56


40JAHRE

www.kasper-werbung.de

30JAHRE


58

SEE-LEUTE

WIE DER JAZZ

KONSTANZ EROBERTE

D – Konstanz/Wahlwies | cab. Der Jazz hat in Konstanz Tradition

– und seine Historie ist spannend. Der Wahlwieser Uwe Ladwig 1 ,

selbst Jazzmusiker, holt mit seinem gerade erschienenen Buch „Die

Geschichte des Jazz in Konstanz“ allseits bekannte Namen und Lokalitäten

aus der Vergessenheit, lässt einige Protagonisten ausführlich

zu Wort kommen und beleuchtet die aktuelle Jazzszene. Fazit

vorweg: Der große Rechercheaufwand hat sich gelohnt. Das Buch

bringt Lese-Spaß und Erkenntnisgewinn nicht nur für Jazzfreunde.

Die Idee, die Konstanzer Jazzgeschichte niederzuschreiben, sei ihm im

April dieses Jahres gekommen, erzählt Uwe Ladwig. Bei einem Konzert

des Lake Side Jazz Orchestra mit Jürgen Waidele im Konstanzer

Il Boccone. „In meiner Moderation hatte ich versucht, diese Historie

ansatzweise zu skizzieren. Unter den Gästen waren einige, die die Jazzgeschichte

seit den 1950er Jahren miterlebt und mitgestaltet haben.

Sie boten mir an, mir ihre Erinnerungen und Fotos zur Verfügung zu

stellen, um alles einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Ladwig begann unverzüglich mit der Recherche. Kaum ein halbes Jahr

brauchte er bis zur Fertigstellung des Buches.

Namen wie Jürgen Waidele und Bernd Konrad tauchten immer öfter

auf, und auch Gaby Kemmler und Uli Körner. Franco Manzecchi verlegte

mit seinem Sohn Patrick den Wohnsitz von Paris nach Konstanz.

„Obwohl er schon nach zwei Jahren starb, hat Franco Manzecchi der

Konstanzer Jazz-Szene wichtige Impulse gegeben“, erklärt Uwe Ladwig.

Und so geht es weiter mit Erinnerungen – bis in die Gegenwart. „Ich

habe eine Menge Musiker persönlich getroffen. Wir haben zusammen

Kisten von Speichern geholt, alte Fotos ausgegraben, sogar eine Mu-

1

Ein Buch mit Namen, an die sich so mancher ältere Jazzfreund mit

Wehmut erinnern mag. Zum Beispiel Werner Greiner, Jan Dix und die

Brüder Steckeler in den 50ern, der Blütezeit des Konstanzer Jazz. Helmut

Steckeler, damals der jüngste Kellermeister Deutschlands, war

es, der 1952 in der Spitalkellerei die ersten Versuche mit Jazz-Musik

unternahm. Der Dixie riss damals die Menschen mit. Uwe Ladwig:

„Das war die Zeit des Aufbruchs. Jazz war Popmusik, da wollten alle

hin, wenn irgendwo gespielt wurde.“

Dann die 60er Jahre mit den Halleluja Ramblers, die es mit ihrer Musik

zu Konzertreisen bis in die USA schafften und in New Orleans gar die

Ehrenbürgerwürde erhielten. „Als sie von einer dieser Konzertreisen zurückkehrten,

wurden die Musiker in Konstanz so begeistert empfangen,

als seien sie Fußballweltmeister. Ihre neue Platte war sofort vergriffen.“

Ein Name, der für eine andere Variante des Jazz stand, war Claus Veeser.

Ein, so Ladwig, charismatischer Vertreter des Modern Jazz.

In den 70ern kamen die Jazzkneipen auf. Die „Bunte Kuh“ in Kaltbrunn,

die „Seekuh“, der „Fischkopf“. Es gab die ersten Jazztage,


SEE-LEUTE

NEUES

BAD?

sikkassette, die nie veröffentlicht wurde und die wir jetzt digitalisiert

haben.“ Manche Details wie Nachnamen oder Todeszeitpunkt einzelner

Musiker erfuhr der Autor nur über Umwege, durch intensives

Recherchieren. Auf diese Weise erhalten dank Uwe Ladwigs Unermüdlichkeit

und Hartnäckigkeit längst verstorbene Musiker jetzt späte Aufmerksamkeit.

Und auch ein bisschen Ehre.

© Keuco Edition Lignatur

Ladwigs Chronik ist voller herrlicher Fotos, die bei den Betrachtern

so manchen überraschten Lacher provozieren werden. Ein großer Teil

des Buches besteht aus Statements bekannter Persönlichkeiten aus

der Jazz-Szene, darunter Jürgen Waidele, Patrick Manzecchi, Thomas

Banholzer und Gaby Kemmler. Beigelegt ist eine CD mit größtenteils

unveröffentlichten Aufnahmen Konstanzer Jazzer. Ein Glücksfall ist das

Buchcover: Es stammt von Otto Dix, ein nicht katalogisiertes Bild, das

die Jazzband seines Sohnes Jan darstellt.

Wer die Chronik möglichst bald haben möchte, sollte sie direkt

bei Uwe Ladwig bestellen:

office@uwe-ladwig.de, +49 (0)7771 92 10 20, www.uwe-ladwig.de.

Oder warten, bis sie in den Buchhandlungen liegt.

WIR ZEIGEN‘S IHNEN!

HERZLICHEN

GLÜCKWUNSCH ZUM

30JÄHRIGEN JUBILÄUM &

WEITERHIN VIEL ERFOLG!

FX RUCH KG

Industriestraße 11–15

D-78224 Singen

Tel. +49/7731/592-0

www.fxruch.de

FX RUCH KG

Fritz-Arnold-Straße 1

D-78467 Konstanz

Tel. +49/7531/892699-0

www.fxruch.de/keller

FX RUCH KG

Karl-Benz-Straße 17a

D-79761 Waldshut-Tiengen

Tel. +49/7741/6840-0

www.fxruch.de/thermpac

59


60

SEE-LEUTE

ZWISCHEN DEN

WELTEN

CH – Zürich | na. Schweiz, Österreich,

Spanien oder Deutschland – die Schweizer

Schauspielerin Luna Wedler kommt viel rum.

Im Coming-of-Age-Drama „Blue my mind“

verkörpert die Züricherin das Teenagermädchen

Mia, die mit den Höhen und Tiefen des

Erwachsenwerdens zu kämpfen hat.

Die 18-jährige Luna Wedler besucht die European

Film Actor School in Zürich und hat die

Schauspielerei zu ihrem Beruf gemacht. Wenn

man bedenkt, dass der Film-Fan erst vor drei

Jahren mit dem Schauspielen angefangen hat,

ist das ein unglaublicher Karriereweg. 2014

besuchte sie aus reiner Neugier das Casting

von „Amateur Teens“ und erhielt ihre erste

Rolle. Luna Wedler liebt die Filmwelt, es sei

immer spannend und abwechslungsreich.

Am meisten angetan haben es ihr dabei die

Verkörperung dramatischer Figuren. Die Auseinandersetzung

mit einem anspruchsvollen

Charakter sieht die junge Schauspielerin als

willkommene Herausforderung. Ihre Rolle in

„Blue my mind“ ist genau das: die 15-jährige

Mia zieht mit ihren Eltern in eine neue Stadt.

Um Anschluss zu finden stürzt sich die pubertierende

Jugendliche ins wilde Teenagerleben.

Dann beginnt sich ihr Körper seltsam zu

verändern. In ihrer Verzweiflung versucht sie

sich mit Sex und Drogen zu betäuben. Doch

die Natur ist stärker und Mias Verwandlung

schreitet unaufhaltsam voran. In Berlin steht

Luna Wedler jetzt für ihren ersten deutschen

Film „Das schönste Mädchen der Welt“ vor

der Kamera, der nächstes Jahr in die Kinos

kommen wird. Auch wenn sie viel in anderen

Städten und Ländern unterwegs ist, kommt

die Schweizerin immer wieder gerne in ihre

Heimat Zürich und die Bodenseeregion zurück.

Freunde und Familie sowie die regionale

Landschaft sind dafür Grund genug. Ihr Vater

Dr. Volker Wedler betreibt außerdem in Kreuzlingen

das Zentrum für Plastische Chirurgie,

wodurch Luna Wedler mit der Umgebung vertraut

und verbunden ist.

Kinostart 09.11. | www.bluemymind.ch

KEIN DESIGN FÜR LIESCHEN MÜLLER

www.casamobile-fretz.de

➙ Nur in Konstanz!

➙ Entspanntes Einkaufen

➙ Kostenlose Parkplätze

➙ D-MwSt zu 100% zurück!

Für Schweizer Kunden

GÄSTEBETT

€ 690,–

CASA mobile by Fretz GmbH | Max-Stromeyer-Str. 174 | D-78467 Konstanz | www.casamobile-fretz.de | Tel. +49 (0)7531 94 23 49-0


SEE-LEUTE

Gewitzt! Der bekannte Schweizer Clown, Schauspieler und Regisseur Olli Hauenstein

(64) erhält den Thurgauer Kulturpreis 2017 für sein außerordentliches künstlerisches

Schaffen. Sein aktuelles Stück „Clown-Syndrom“ mit seinem Bühnenpartner Eric Gadient,

ein Schauspieler mit Down-Syndrom, beweist seinen hohen künstlerischen Anspruch

über die Grenzen des Alltags hinweg. Sein großer Erfolg war der Anlass für den

Aufbau eines professionellen Theaterensembles mit Menschen mit Beeinträchtigung.

FOTO: LEO BOESINGER

VOM KUNSTMUSEUM ZUR

KUNSTHALLE

D – Ravensburg/Tübingen | rue. Nicole Fritz, Leiterin des Kunstmuseums

Ravensburg, übernimmt 2018 die Leitung der Kunsthalle

Tübingen.

Sechs Jahre lang war sie in Ravensburg, hat hier das 2013 eröffnete

Kunstmuseum aufgebaut und zu einer Institution gemacht. „Ich gehe

hochzufrieden und bin glücklich sowohl über die Entwicklung des

Hauses als auch über die des Kunststandortes Ravensburg“, zieht sie

Bilanz. Interesse und Verständnis für Kunst seien sicherlich gewachsen,

das Museum sei regional verwurzelt und strahle überregional aus. „Ich

werde die vielen Menschen vermissen, die interessiert ins Kunstmuseum

gekommen sind und mein Programm über die Jahre getragen

haben.“ Ihnen allen danke sie sehr herzlich, sagt die 48-Jährige, die

sich nun neuen Fragestellungen zuwenden will.

Ausgezeichnet! Regisseur Martin

Gruber (50) wird „Vorarlberger

des Jahres in Wien“. Der Regisseur

und Leiter des aktionstheater

ensemble erhält die Auszeichnung

für über 60 Regiearbeiten

und seinen Beitrag zur kulturellen

Verbundenheit zwischen

Vorarlberg und Wien. Seine

jüngste Produktion „ICH GLAU-

BE“ feierte am 11. Oktober Premiere

im Werk X in Meidling.

FOTO: HERIBERT CORN

Vielversprechend! Bogdan Michael

Kisch (27) erhält den diesjährigen

Förderpreis für junge Künstler

in der Kategorie Musik der Stadt

Konstanz. Der Violoncellist ist

Mitglied des Frankfurter Opernund

Museumsorchesters und

wuchs in Konstanz in einer musikalischen

Familie auf. Sein Spiel

bezaubert durch absolute Hingabe

und kraftvolle Interpretationen

der Klassik und Romantik.

FOTO: MARIO RIEMER

KELLER

FRIEDRICHSTRASSE 89, 88045 FRIEDRICHSHAFEN, TEL 07541-21407,

KELLER

FRIEDRICHSTRASSE 89, 88045 FRIEDRICHSHAFEN, TEL 07541-21407, WWW.MODEHAUSKELLER.DE

ODE – SCHUHE – ACCESSOIRES FÜR DAMEN & HERREN

MODE – SCHUHE – ACCESSOIRES FÜR DAMEN MODENSCHAU & HERREN – 15. / 16. SEPTEM

CHLOE

DOLCE & GABBANA

ETRO

M

Unsere 7 Models führen Ihnen viele Lo

FAY

CHLOE TORY BURCH DOLCE & TOD‘S GABBANA

ETRO

HOGAN

LANVIN

aus unserer Herbst- / Winterkollektion

FAY JIMMY CHOO

TORY BURCH

TOD‘S

ENTINO RED BRUNELLO HOGAN CUCINELLI JIMMY CAMBIO CHOO

Wir

LANVIN

freuen uns sehr auf Ihr Kommen

BOGNER

MISSONI

BURBERRY

VALENTINO RED BRUNELLO CUCINELLI

CAMBIO SHOWS

J BRAND

DIANE VON FURSTENBERG MR & MRS ITALY

AIRFIELD

BOGNER FABIANA FILIPPI

HACKETT MISSONI LONDON

Freitag, BURBERRY 15. September: 15 Uhr und 17:30

WINDSOR

J STEFFEN BRANDSCHRAUT

DIANE VON STONE FURSTENBERG

ISLAND

Samstag, MR & MRS 16. September: ITALY 11 Uhr und 14

AIRFIELD

FABIANA FILIPPI

HACKETT LONDON

WINDSOR

STEFFEN SCHRAUT

STONE ISLAND

DAS MODEHAUS KELLER

WÜNSCHT AKZENT ALLES GUTE

ZUM 30-JÄHRIGEN

JUBILÄUM!

61


62

SEE-LEUTE

DREIMAL HOCH!

D – Konstanz | ap. Nicht nur akzent feiert dieses Jahr Jubiläum! Tolle See-Leute,

Mitgestalter, Querdenker, Künstler, Dichter, Aufrührer und Visionäre feiern runden

Geburtstag und sollen hier mit gebührendem Respekt und einem lauten:

„hoch, hoch, hoch!“ geehrt werden. akzent wünscht den Geburtstagskindern alles

Gute und bedankt sich für viele schöne vergangene Jahre am See.

Tiefgründig! Der Journalist und Autor Arnd

Brummer feierte am 5. Juni seinen 60.

Geburtstag. Geboren 1957 in Bad Mergentheim,

wuchs er in einer katholischen

Familie in Konstanz auf und besuchte das

Heinrich-Suso-Gymnasium. Später konvertierte

er zur evangelischen Kirche. Heute ist

er Chefredakteur und geschäftsführender

Herausgeber der von der evangelischen Kirche

veröffentlichten Zeitschrift „chrismon“.

2011 veröffentlichte er einen persönlichen

Bericht mit dem Titel „Unter Ketzern:

Warum ich evangelisch bin“.

FOTO: LENA UPHOFF

Provokant! Bildhauer Peter Lenk feierte am 6. Juni seinen 70. Geburtstag.

Geboren 1947 in Nürnberg, lebt und arbeitet der Künstler

in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Auch bekannt als Skandal-

Bildhauer, weisen seine oft kolossalen Werke nicht gerade zimperlich

auf gesellschaftliche Missstände neuer und älterer Zeit hin. So

bescherte er der Stadt Konstanz über Nacht die „Imperia“, heute ein

Wahrzeichen der Stadt. Seine bisher letzte Ausstellung in der städtischen

Galerie Überlingen zählte mit über 20.000 Besuchern zu den

bestbesuchten Ausstellungen in Überlingen.

Moralisch! Der deutsche Psychologe Georg Lind ist

bekannt für seine Beiträge zur Moralentwicklung

und die Dilemma-Methode KMDD (Konstanzer

Methode der Dilemma-Diskussion). Geboren 1947

in Gleisweiler, feierte er heuer seinen 70. Geburtstag.

Der Gutachter der Hans-Böckler-Stiftung ist seit

2015 außerplanmäßiger Professor an der Universität

Konstanz und bietet Fortbildung und Zertifizierung

zum KMDD-Lehrer auch für Lehrkräfte, Dozenten

und Professoren an. Vom 12.-15. Mai 2018 bietet

er im Rahmen der VHS Konstanz ein Workshop-

Seminar zur Förderung von Moral- und Demokratiekompetenzen

an.

FOTO: GLENDA LIND

Ehrwürdig! Schriftsteller Martin Walser feierte am 24. März seinen

90. Geburtstag. Geboren 1927 in Wasserburg am Bodensee, zählt er

zu den bekanntesten und gefeiertsten deutschen Schriftstellern. Seine

Haltung zum Holocaust und zum Judentum wurde kontrovers diskutiert.

2017 erschien Ewig aktuell: aus gegebenem Anlass. Der bisher

letzte der ihm fast jährlich verliehenen Preise und Ehrungen war 2015

der Internationale Friedrich-Nietzsche-Preis für sein Lebenswerk.

FOTO: ROLAND RASEMANN

So lang …

100% bio


SEE-LEUTE

Echt Bücklein! Der Entertainer und Eventmanager

Tobias Bücklein feierte am 30. September seinen 50.

Geburtstag mit einem besonderen Konzert. Der Konstanzer

Musiker, inselDENKER und Feierkünstler vom

Bodensee zelebrierte diesen Anlass mit einer musikalischen

Revue der letzten Jahrzehnte. Sein Buch „Feierkunst

– Leuchtende Augen statt hohler Rituale“ erschien

2017.

FOTO: CHRIS DANNEFFEL

Rasant! Die Schriftstellerin und Porscheliebhaberin Gaby Hauptmann feierte am 14. Mai ihren 60. Geburtstag.

Geboren 1957 in Trossingen, lebt sie seit 1982 in Allensbach und genießt den Blick auf den See von

ihrem „Muße-Balkon“. Die Produzentin, Regisseurin, Moderatorin und Schauspielerin war Chefredakteurin

von „seefunk radio bodensee“, arbeitete fürs Fernsehen und startete als Schriftstellerin voll durch. Ihr neues

Buch „Scheidung nie – nur Mord!“ ist seit August 2017 im Handel.

FOTO: OTTO KASPER

Philanthropisch! Guillaume Henri

Dufour wurde am 15. September

1787 in Konstanz geboren und

würde heuer seinen 230. Geburtstag

feiern. Der Schweizer Humanist,

General, Politiker, Kartograf

und Ingenieur war ein echtes

Allround-Talent mit Herz: Er war

Mitbegründer und von 1863 bis

1864 erster Präsident des Roten

Kreuzes. Vom See in die ganze

Welt profitiert die Menschheit

noch heute von seinem Werk. Vielen

Dank!

63


64

SEE-LEUTE

Blickfest! Douglas Wolfsperger feiert am 25. Dezember seinen 60. Geburtstag. Geboren 1957 in Zürich, wuchs

der Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen am Bodensee auf. Sein erster Spielfilm „Lebe kreuz und sterbe

quer“ war 1985 nur der Anfang einer langen Reihe erfolgreicher Filme. Wolfspergers neuestes Werk „Wiedersehen

mit Brundibar“ feierte am 4. Dezember 2014 deutsche Kino-Premiere und bekam den „Doku-Biber“, den Preis für

den besten Dokumentarfilm der Biberacher Filmfestspiele. Aktuell arbeitet er an einem neuen Dokumentarfilm;

Arbeitstitel: Das Scala-Projekt.

FOTO: JOACHIM GERN

Götzlich! Götz Frittrang feierte am 5. Oktober

seinen 40. Geburtstag. Der Stand-Up-Kabarettist

aus Friedrichshafen verteilt die Geschenke

selbst: Mit seinem aktuellen Programm „GötzseiDank“

tourt er durch Deutschland und

kommt am 28.11. zu „Stand up! Zürich!“ ins

Bernhard Theater.

FOTO: STEFAN MARIA ROTHER

Auf der Überholspur! Automobilrennfahrer und Ferrari-Star

Sebastian Vettel feierte am 3. Juli seinen 30.

Geburtstag. Geboren 1987 in Heppenheim, lebt der

jüngste Weltmeister der Geschichte seit 2009 in einer

alten Mühle in Ellighausen im Thurgau am Bodensee.

Er wurde 2010 bis 2013 viermal in Folge Weltmeister

und fährt seit 2015 für Ferrari. Am 12. November

startet Vettel beim Großen Preis von Brasilien in São

Paulo. Sein Lieblingsauto? Ein Ferrari 250 California

natürlich!

FOTO: RED BULL VLADIMIR RYS

… so gut.


SEE-LEUTE

Urgestein! Der österreichische Bildhauer Herbert Albrecht feierte am 7. Februar

seinen 90. Geburtstag. Geboren 1927 in Au im Bregenzerwald, lebt

und arbeitet er heute in der Vorarlberger Gemeinde Wolfurt. Seine aktuelle

Ausstellung mit Plastiken überwiegend in Stein oder Metall ist noch bis zum

14.01.2018 im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen. Bedeutende

Werke sind die Portalplastik der Klosterkirche Mehrerau und das Bühnenbild

für die Tanzproduktion „Kathedral“ bei den Bregenzer Festspielen.

FOTO: GABRIEL RÜF

Literarisch! Der Höri-Künstler, Lektor und

Schriftsteller Manfred Bosch feierte am 16.

Oktober seinen 70. Geburtstag. Geboren 1947

in Bad Dürrheim, erarbeitete er Ausstellungen

unter anderem im Hesse Museum Gaienhofen. Zu

seinen Werken zählen vier Bände mit alemannischen

Gedichten und zahlreiche literarische Veröffentlichungen.

2008 erhielt er den Kulturpreis der Kunstund

Kulturstiftung des Bodenseekreises, und seit 2013

ist er erster Vorsitzender der literarischen Gesellschaft

„Forum Allmende“ und der Leopold-Ziegler-Stiftung.

FOTO: ANNE OVERLACK

Poetisch-frech! Lara Stoll, geboren 1987 in Schaffhausen,

feiert ihren 30. Geburtstag und sprüht vor

Energie. Der 1. Langspielfilm ist abgedreht, ihr neues

Soloprogramm „Krisengebiet 2 – Electric Boogaloo“

kommt bald auf die Bühne und neue Musikprojekte

sind auch geplant. Die Vize-Schweizermeisterin im

Poetry Slam 2016 liebt Rotwein und jedes zweite Jahr

Stricken im Dezember. Prost!

FOTO: JONAS REOLON

100% bio

Alles hier

gebacken!

seit 1736

· Münzgasse 16/Hohenhausgasse · 78462 Konstanz · Tel. 0 75 31/239 63

www.reginbrot.de · Mo.–Fr. 9–19 Uhr · Sa. 9–18 Uhr

65


DAS MODEHAUS

NOV. 5

VERKAUFSOFFENER SONNTAG

VON 13 - 18 UHR

HEIKORN MODEHAUS AUGUST-RUF-STR. 7-9 78224 SINGEN TEL. 07731-86960


IN

S

INGEN

Mo-Fr: 9-19 Uhr, Sa: 9-18 Uhr

www.heikorn.de


68

SEEZUNGE | STORY


SEEZUNGE | STORY

30 JAHRE

GENUSS

AM BODENSEE

Gastronomisch und kulinarisch gesehen liegen am

Bodensee Welten zwischen 1987 und 2017, obwohl

die Seeregion eigentlich schon immer Gutes für die

Küche, den Gaumen und kreative Gastronomen hervorgebracht

hat. Nur bemerkt hat’s lange keiner,

weder in der Region noch anderswo. Heute wird Regionalität

ganz groß geschrieben, und akzent hat mit

der Rubrik und dem Magazin seezunge seit Beginn

einen Anteil daran.

30 Jahre Genussregion Bodensee: Schon 1987 war der Bodensee eine wirkliche

Genussregion, aber kaum jemand hat sie als solche bewusst wahrgenommen.

Nur wenige wussten wirklich zu schätzen, dass wunderbare

Genüsse sozusagen direkt vor der Türe wachsen und gedeihen:

beispielsweise gut 30 Fischarten im See 1 , eine riesige Auswahl an

Käsen aus dem Allgäu 2 , dem Bregenzerwald und der Schweiz,

hochwertiges Fleisch, darunter schmackhaftes Wild aus den

Wäldern, Steinpilze, Pfifferlinge, aromatische Beeren, Obst,

Gemüse, frische, leckere Säfte und Most von einem der

größten Apfelanbaugebiete Europas, dazu Spätburgunder

und Müller-Thurgau von sonnenverwöhnten

Weinbergen und Bier aus dem besten Hopfen der

Welt.

69


70

SEEZUNGE | STORY

2

1

Allein schon, dass am See ganz unterschiedliche

Esskulturen zusammenkommen wie die badische,

schwäbische und bayerische Küche sowie

den Küchentraditionen Österreichs und der

Schweiz, ist etwas ganz Besonderes. Allerdings

ist genau diese Grenzlage in allen drei Ländern

um den See Segen und Fluch zugleich. In ihren

jeweiligen Ländern liegen die Bodenseeanrainer

allesamt im äußersten Zipfel. Da kann man sie

schon mal übersehen! Mit einer Dichte von

rund 4500 Gaststätten, davon 121 Spitzenrestaurants,

übertreffe die gastliche Bodenseeregion

sogar das viel bekanntere Feinschmecker-

Eldorado Elsass, schrieb Herausgeber Markus

Hotz 1999 in die Erstausgabe der seezunge, dem

Gastromagazin für den ganzen Bodensee, und

beklagte sich, dass selbst vor Ort kaum einer

wüsste, dass Deutschlands größter See doch die

eigentlich interessante Gastro-Region in Europa

ist. Tatsächlich war es akzent, das diesen ungehobenen

Schatz schon frühzeitig ortete und das

Thema Kulinarik am Bodensee schon von Anfang

an in einer regelmäßigen eigenen Rubrik

namens seezunge auf monatlich bis zu 20 Seiten

würdigte. So wurden frühzeitig kreative Köche,

originelle Restaurants, Winzer und wohlschmeckende

Produkte in der ganzen Seeregion aufgespürt,

was dann eine Dekade später sogar in ein

eigenständiges Magazin mündete.

Gastro-Elite orientierte sich

an Frankreich

Natürlich gab es bereits 1987 hervorragende

Spitzenküche und -köche am See. Eine relativ

kleine Feinschmecker-Community pilgerte regelmäßig

in die Taverne zum Schäfli in Wigoltingen

südlich von Kreuzlingen. Patron Wolfgang

Kuchler 3 (2.v.r.) als einer der besten Köche der

Schweiz. Heute arbeitet Sohn Christian (ganz

rechts) leidenschaftlich daran, die 18 Hauben

des Vaters noch zu toppen. Sein Weinkeller war

legendär, eine Schatzkammer, in der sich damals

aber nur wenige Tropfen vom Bodensee

befanden. Wie die meisten seiner Kollegen im

23 JAHRE & IMMER NOCH WILD

Feine Spezialitäten von Gams, Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase und Ente aus hauseigener Jagd. Wechselnde Tages- & Wildkarte.

DEN GANZEN NOVEMBER GEHT ES BEI UNS WILD ZU

Auch bei unseren berühmten Degustations & Wildmenüs:

03. 11. Weingut Vollmayer / Hilzingen

10. 11. Weingut Aufricht / Meersburg

17. 11. Weingut Kress / Hagnau + Überlingen

24.11. Weingut Clauß / Nack

Beginn ab 19.00 – Reservation zwingend

Und für die ganz Wilden: Ab dem 30.11. wieder jeden Mi/Do/Fr/Sa: DIE HAFENHALLEN-HÜTTENGAUDI

Hafenstraße 10 · D-78462 Konstanz

Tel. +49(0)7531 / 211 26 · www.hafenhalle.com

Ab 17.00 Uhr geöffnet


SEEZUNGE | STORY

3

lukullischen Oberhaus ließ sich der gebürtige Schwabe vor allem von

französischer Küche inspirieren. Vom Land der Grande Cuisine bezog

Perfektionist Kuchler auch die meisten Zutaten, das Beste vom Besten

war gerade gut genug. Heino Huber in Vorarlberg sammelte in

jener Zeit noch Erfahrungen im Ausland, bevor er 1994 das Deuring

Schlössle in Bregenz übernahm, das Haus in ein Gourmethotel verwandelte

und schon bald in die Riege der besten Köche Österreichs

aufstieg.

Bertold Siber – Pionier der Regionalität

Bodensee-Kochlegende Bertold Siber 4 befand sich da allerdings

schon längst im Michelin-Sternenhimmel, zuerst mit dem Konstanzer

Stephanskeller, dann ab 1984 für 20 Jahre mit seinem international

bekannten Küchenreich Hotel Siber an der Konstanzer Seestraße.

Inspiriert von seinen französischen Vorbildern Paul Bocuse und Roger

Vergé versuchte er sich hier erfolgreich mit einer Deutschen Nouvelle

Cuisine. Das Beste, was dem Bodensee jedoch passieren konnte: Der

weltgewandte Singener, Sohn einer schwäbischen Köchin und eines

badischen Metzgermeisters, kochte bei aller Liebe zur französischen

Küche mit frischen Zutaten möglichst aus der Seeregion. Einkaufstouren

unternahm er gern mit seinem Jaguar ins Allgäu, suchte auch immer

das Schwätzle mit den Marktfrauen. Einer feinen Hausmannskost

war er nicht abgeneigt – aber gut musste sie sein! Handgeschabte

4

TERMINE

Wildfleischverkauf im Wildpark Josefslust bei Sigmaringen

Donnerstag 23. November 2017 16 – 18 Uhr

Kurzfristige Änderungen

Donnerstag 30. November 2017 16 – 18 Uhr

der Öffnungszeiten und die

Donnerstag 07. Dezember 2017 16 – 18 Uhr Anfahrtsbechreibung

Donnerstag 14. Dezember 2017 16 – 18 Uhr entnehmen Sie bitte

unserer Homepage

Dienstag 19. Dezember 2017 16 – 18 Uhr

www.hohenzollern.com

Donnerstag 18. Januar 2018 16 – 18 Uhr

WIR GARANTIEREN:

BESTE QUALITÄT

ZWEIFELSFREIE HERKUNFT

Gerne können Sie Ihre Vorbestellung bei Frau Jäger reservieren lassen.

E-Mail: jaeger@hohenzollern.com · Telefon 07571 729 194 · Fax 07571 729 195


Fleischwaren werden ausschließlich als

Tiefkühlware angeboten. Nur Barzahlung möglich!

Bitte beachten Sie: Das Befahren des Wildparks ist nur für Gehbehinderte erlaubt.

Bitte parken Sie auf dem ausgeschilderten Wanderparkplatz.


71


72

SEEZUNGE | STORY

Spätzle, wie Muttern sie gemacht hatte, gehörten

zu seiner Philosophie. Seine getrüffelte

Lachsforelle im Hechtmus erreichte Kultstatus.

Legendär auch Sibers Talent für einen wirkungsvollen

Rahmen, mit edlem Geschirr, stilvollem

Dekor und frischen Blumengestecken. Seine kulinarischen

Veranstaltungen waren Vorboten der

Erlebnisgastronomie von heute.

Von 1970 bis 2004 wirkte der Sterne-Koch am

See. Und noch heute kommt man in den Genuss

seiner damals gesetzten Duftmarken – dank seiner

vielen Hauben- und Sterne-gekrönten Zöglinge

in der Region und weltweit. 85 ehemalige

Siber-Schüler kamen zum Ehemaligentreff 2016

im Konstanzer San Martino, das ebenfalls von

einem Spitzen-Duo aus der Siberschen Schule

geführt wird: Joachim Fecht 5 und Thomas

Haist. Manfred Lang vom Restaurant Casala im

Meeresburger Hotel Residenz am See, Henning

Heise vom Schiff und Heinz Distel vom Fährhaus

in Konstanz-Staad, Johannes Kraxner vom

Konstanzer Papageno – sie alle und noch einige

andere am See erhielten ihren Schliff bei Bertold

Siber (mehr dazu in der seezunge von 2017). Zu

diesem Anlass wurde er von Konstanz auch für

sein Lebenswerk gewürdigt. Sein Wirken hier war

so etwas wie ein Weckruf in der Bodenseeregion.

Hauptsache üppig

Dem Großteil der Bevölkerung blieb die Spitzengastronomie

noch lange verschlossen. Das Vorurteil,

dass man dort wenig auf den Teller, aber

umso mehr auf die Rechnung bekäme, bildete

für viele eine unüberwindbare Schwelle. Während

umgekehrt viele Wirtshäuser und ländliche

Gaststätten vor allem dann als gut galten,

wenn der Teller reichlich voll war. In den Köpfen

wurde auf beiden Seiten der Theke Qualität oft

mit Quantität gleichgesetzt. Wo der machtvolle

Schlankheitswahn Ende der 80er-Jahre keinen

Widerhall fand, ging man zum Italiener oder

Griechen um die Ecke oder gut bürgerlich essen.

Gleichwohl war das Essen gut, weil in vielen Familienbetrieben

die Zutaten meistens noch vom

eigenen Acker und Stall oder von heimischen

Bauern und Metzgern kamen.

5

Der kulinarische Einbruch

Das änderte sich rasch, als in den 90er-Jahren

die McDonald- und Aldisierung auch in der Region

rasant voranschritt. Man kaufte zunehmend

nicht mehr im Einzelhandel, sondern bei

Discountern ein. Deren Billigpreise verdrängten

heimische Erzeuger, obwohl die Äpfel in der

Saison dort sogar oft teurer waren als auf dem

Markt. Das große Metzgereisterben setzte ein.

Von den großen Bäckereiketten à la Kamps &

Co blieb die Region zum Glück gerade noch

verschont. Pizza, Burger und Döner eroberten

die jüngere Gastronomieszene. Immer mehr

Tiefkühl- und Fertiggerichte schwemmten in

die Regale der Supermärkte; die Mikrowelle

ersetzte den Herd. In den Touristenlokalen dominierten

Wurstsalat und SchniPoSa-Gerichte

die Speisekarte und – als Inbegriff regionaler

Küche – Käsespätzle mit fadem, holländischem

Plastikkäse. Paradoxerweise profitierte die Region

auch von dieser Entwicklung, sitzen doch

mit Knorr, Maggi und Hügli gleich die großen

Tüten-Suppen-Giganten in Thayngen, Singen

und Radolfzell: auch ein weltweit einmaliger

Cluster.

Skandale ohne Ende

Ein allmähliches Umdenken in der Seeregion

setzte erst in den späten 90er-Jahren ein, als

sich die Lebensmittelskandale häuften und

das Vertrauen in eine übermächtige multinationale

Lebensmittelindustrie peu à peu

dahinschwand. Man muss sich die lange Liste

der Eklats tatsächlich einmal vor Augen

führen, um zu begreifen, wie wertvoll eine

saubere, gesunde und nachhaltige regionale

Landwirtschaft und eine Gastronomie ist,

die deren Erzeugnisse zu nutzen weiß. Dabei

sind hier nur die Skandalspitzen erwähnt.

Und doch wiederholen sich die Fälle, wie

man leicht feststellen kann: erst Rinderwahn,

dann Vogelpest, Hormone und Antibiotika

in Fleisch und Geflügel (1988, 2002), Würmer

im Fisch (1987, 1997), Nudelprodukte

mit verunreinigtem Flüssigei, verdorbenes

oder Gammelfleisch in Supermärkten (1993,

1996, 2005, 2006), Schweinemastskandal,

belastete Shrimps aus Asien (2001), verbotene

Unkrautvernichtungsmittel in Getreide und

Hähnchen-Nuggets (2002) (bis heute dauert

der Streit um Glyphosat (!) an, bei dem es die

EU trotz massivem Protest belassen möchte),

6


SEEZUNGE | STORY

ferner tonnenweise vergammelter und wiederaufbereiteter

Mozzarella aus Italien (2008),

Antibiotika-Skandal und mit Dioxin belastetes

Futterfett im Futter von Schweinen- und

Hühner-Mastanlagen, gefälschte Bio-Etiketten

aus Italien (2011), Pferdefleischskandal in

den Supermarktketten (2013), europaweiter

Salmonellenausbruch bei Eiern, kurz danach

Verunreinigung durch belastete Putzmittel

(2014, 2017) …

Appetit vergangen? Zum Glück gibt es seit der

Jahrtausendwende auch wieder Positives zu vermelden.

Als wäre mit dem Millennium ein Ruck

durch die ganze Bodenseeregion gegangen,

sprossen auf österreichischer, Schweizer und

deutscher Seite – meist initiiert von politischer

Seite – Fördervereine und Verbandsinitiativen für

die regionale Landwirtschaft aus dem Boden,

aus denen sich wichtige regionale Gütesiegel,

Netzwerke und Gemeinschaften zwischen Erzeugern,

Handel und Gastronomie bildeten.

Fast zu spät erkannte man in der großen Politik,

dass Globalisierung und Marktöffnungen

durch weltweite Freihandelsabkommen und daraus

folgende immer billigere Importe zu einer

existenzbedrohenden Konkurrenz für regionale

Produzenten werden kann.

Die Meckatzer Löwenbräu

gratuliert zum 30-jährigen

Jubiläum und freut sich auf

viele weitere „akzente“!

www.endlichwiederda.de

MEC-Hell-paar_186x136mm_akzent.indd 1 05.10.2017 08:03:03

73


SEEZUNGE | STORY

7 8

74

Es geht aufwärts

Endlich – die Zeit war gekommen für mehr Wertschöpfung

und Wertschätzung in der heimischen

Landwirtschaft. Dennoch sollte es noch ein gutes

Jahrzehnt dauern, bis der Wert regionaler Erzeugnisse

hier auch in den Köpfen der Verbraucher, im

Handel und in Teilen der Gastronomie angekommen

ist. Dass nachhaltig und qualitätsbewusst

erzeugte Lebensmittel aus der Region mit kurzen

Transportwegen und der Möglichkeit, ihre Herkunft

nahtlos bis zum Erzeuger zurückverfolgen

zu können, weniger riskant, dafür aber gesünder

und vielfach schmackhafter sind, diese Erkenntnis

habe sich auf einer breiteren Basis sogar erst

in den letzten fünf Jahren durchgesetzt, stellt

Food-Spezialistin Claudia Antes-Barisch vom

akzent-seezunge-Team fest.

Zu den Ersten, die der Entfremdung der Menschen

von ihren Nahrungsmitteln durch die multinationalen

Foodkonzerne entgegenwirkten,

gehörte die in Italien gegründete Slow-Food-

Bewegung 6 , die mit ihren regionalen Convivien

nach dem Millennium auch nach Oberschwaben

und an den Bodensee kam. Die Bewegung

versteht sich als Lobby für guten Geschmack

und für regional angepassten und ökologischen

Anbau, für den Erhalt der Biodiversität

und der kulinarischen Kulturen. Die jährlichen

Slow-Food-Messen in Stuttgart und Zürich sind

tatsächlich eine Quelle hinreißender Genüsse.

Überlingen ist gar als eine der wenigen Cittàslow

Städte positioniert – gelebt wird dieses Label allerdings

kaum. Als eines der regionalen, schützenswerten

Kulturgüter wurde übrigens die rote

Höri-Bülle mit ihrem charakteristisch dezenten

Zwiebelaroma in die Slow-Food-Arche des guten

Geschmacks aufgenommen.

Genuss aus der Region gewinnt an

Boden

In der Ostschweiz wurde im Jahr 2000 der

Schweizer Trägerverein Culinarium mit dem

Credo „Genuss aus der Region“ gegründet. Das

Ziel: Menschen für regionale Produkte, lokale

Küche und eine Ernährung im Einklang mit den

Jahreszeiten zu begeistern 7 . Der Trägerverein

bringt dabei seine Mitglieder – Erzeuger, Gastronomen,

Gemeinschaftsküchen in Kliniken,

Handel und Tourismus – zusammen und unterstützt

sie bei der kreativen Produktentwicklung

und -gestaltung mit professionellem Marketing

und Medienarbeit sowie gezielten Aktionen wie

dem Genusstag in St. Gallen. Von Culinarium

unterstützte Betriebe wie die Käserei Stofel in

Unterwasser und Städtlichäsi in Lichtensteig

8 erzielen regelmäßig Preise. Auch die Wiederbelebung

regionaler Ursprungssorten wie

Ribelmais und die blaue St. Galler Kartoffel

gehen auf das Konto von Culinarium. Faszinierend,

in all den Jahren der Reportertätigkeit

für akzent-seezunge zu erleben, was mit Hilfe des

Trägervereins an innovativen, hochwertigen Produkten,

Rezepten und Initiativen aus und in der

Region hervorgebracht wurde. Vielleicht mögen

nicht alle Ideen der Culinarium-Mitglieder hundertprozentig

überzeugen, aber das meiste ist

allemal schmackhafter als das in der Pfanne vor

sich hin schrumpfende, geschmackfreie Billig-

Putenschnitzel.

Mit den heute 500 Mitgliedern von Culinarium

kann das vergleichbare deutsche Pendant,

Gutes vom See, dessen Geburtsstunde 2004

schlug, zwar in der Qualität, nicht aber in der

Quantität mithalten. Das liegt daran, dass der

Träger PLENUM einerseits in erster Linie ein Natur-

und Umweltschutzprojekt war und andererseits

nur zeitlich befristet tätig werden konnte.

Damit verbunden war zum Glück auch die Förderung

branchenübergreifender Kooperationen,

die die Regionalität und die Sensibilisierung der

Bevölkerung und der Erzeuger für Produkte der

Bodenseeregion schärfen sollten. Das ist weitestgehend

gelungen. Gutes-vom-See-Produkte

sind am See ein Markenzeichen geworden. Das

Netzwerk der Mitglieder umfasst 30 Erzeuger

wie die Hofkäserei Moser, Bodenseefisch Knoblauch

und ein gutes Dutzend Einzelhändler,

darunter auch die Edeka-Baur-Frischemärkte,

ferner 14 Gastronomiebetriebe, darunter die

Konstanzer Konzilgaststätten, die Mainau-

Gastronomie und den Seehof in Immenstaad,

außerdem zehn handwerkliche Betriebe wie die

Bodensee Metzgerei Müller, Randegger Mineralwasser

und Stahringer Streuobstmosterei. Auf

die Arbeit von PLENUM geht auch das Buure-

Zmorge zurück. Das Frühstück auf Bauernhöfen

am ersten Juliwochenende ist bis heute ein Bestseller.

Ebenso gefragt ist übrigens das Schweizer

Pendant „Brunch auf dem Bauernhof“ am

1. August.

… und immer so weiter

Schon früh ist auch Tourismus Untersee 9 auf

den regionalen Genusszug aufgestiegen und hat

ein deutsch-schweizerisches Netzwerk mit Landwirten,

Fischern, Winzern, Gastronomen rund

um den Untersee ins Leben gerufen, die mit kulinarischen

Angeboten und Aktionen – vom mittelalterlichen

Pilgermahl bis zu Felchenwochen

im Herbst – für regionale Spezialitäten werben.

In Oberschwaben-Allgäu entstand 2001 aus

dem PLENUM-Projekt Dorfgasthöfe die Aktion

LandZunge, eine Gemeinschaft von Landgast-


SEEZUNGE | STORY

Bier der Brauerei Härle aus ausschließlich heimischen Zutaten, später

gesellte sich auch ein seezüngle hinzu. Bei der Aktion Alprind kauften 30

Wirte je ein Rind und ermöglichten als Paten, den Tieren den Sommer

auf den kräuterreichen Wiesen der Allgäuer Alpen zu verbringen. Heute

können Gäste in 80 LandZunge-Betrieben „futtern wie bei Muttern“. Aus

der Region kamen mit den Jahren weitere Gütelabel wie PrimaRind aus

dem Allgäu, Schwäbisch-Hällisches Landschwein und Alpschwein.

In Vorarlberg sind die ersten Jahre nach dem Millenium geprägt von vielen

Initiativen, die die heimische Landwirtschaft stärken und schützen. Gütesiegel

wie ALMA oder Ländle sollen das Vertrauen zwischen Landwirtschaft

und Konsumenten im Ländle ausbauen. Produkte mit dem Ländle-Stempel

kommen aus der Region, sind gentechnikfrei, umwelt- und

tierfreundlich und unterstützen ein faires Preisniveau für Landwirte. Für

Bio-Produkte gibt es ein Bio-Ländle-Siegel. Dass Bio ein Thema im Ländle

bleibt, dafür sorgt auch der Verband der österreichischen Bio-Bauern mit

dem Gütesiegel Bio-Austria. Im Bregenzerwald schlossen sich Bauern,

Gasthöfe und Handwerker zur Bregenzerwald Käsestraße zusammen,

um ihre Produkte zu vermarkten: keine Straße im ursprünglichen Sinne,

sondern Wege zu familiären Käsereien, Sennalpen und Gemeinschafts-

Käsekellern. Ähnlich das Prinzip der Allgäuer Käsestraße, die damit die

Identität des West-Allgäus pflegen möchte.

Food-Messen und neue Küchenstile

höfen und Landwirten in der Region, die sich verpflichteten, regionale

Produkte in hoher Qualität auf die Tische zu bringen. Deren Namenspate

war übrigens die seezunge. Die erste Eigenkreation war das LandZüngle-

Neue Messen und Food Festivals erschließen heute ganz neue Genusswelten

und etablieren sich als Schaufenster für regionale Erzeugnisse. Auf

Schweizer Seite fand die Schlaraffia-Messe in Weinfelden von Beginn an

großen Zuspruch. Der traditionsreichen St. Galler Herbstmesse OLMA,

die in diesem Jahr ihr 75. Jubiläum feiert, ist sogar ein kulinarisches Kulturgut

des Landes gewidmet: die weiße OLMA-Bratwurst.

75


76

www.seezunge.de | 8 EUR | 12,80 SFR

besten Adressen

WEIN-SEE

Neue Trend-Sorten

erobern die Hänge

UNTERSEE

Mit dem Motorboot

auf Genuss-Kurs

SI(L)BER SEE

Die Schätzchen

des Bertold Siber

SEEZUNGE | STORY

9

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends geriet

auch die Gastronomie am See in kreative Aufbruchstimmung.

Neue Küchenstile machten die

Runde: Frisch, leicht, mediterran. Saisonal. Und

auch mit asiatischen Noten wird zunehmend

experimentiert. Albert Bouley aus Ravensburg

sorgt mit seiner Eurasischen Küchenfusion für

Furore. Und edles Design erobert die Restaurants;

zum Ess-Erlebnis gehört nun auch der

Genuss fürs Auge.

Bodenständige

Küche vom Feinsten

Lassen Sie sich in heimeliger Atmosphäre von unserer

gutbürgerlichen, feinen Küche mit regionalen Produkten

verwöhnen – und fühlen Sie sich wie zuhause.

Die Empfehlung

aus der Seezunge

Nr. 18 / 2017:

'!1J53FD-iaiaaa!

Die

’17

1000

Man landet vermutlich nicht rein zufällig im

Gasthaus Krone in Bichelsee-Balterswil am

südlichsten Zipfel des Hinterthurgau. Idyllisch

gelegen, würde man an der eher schlichten

Optik des ehemaligen Gasthauses – der Schriftzug

an der Aussenwand kündet noch von dieser

Zeit – vermutlich eher vorbeifahren, wäre da

nicht diese Krone. Ein imposantes, historisches

Nasenschild mit grosser Strahlkraft, das gleichzeitig

Sinnbild für die Bedeutung des Gastes

(der Gast ist König) und Namensgeber der

Restauration ist. Kaum betreten wir die Gasträume,

spüren wir: Bei den Gastgebern Maria

und Ruedi Bartel ist man zuhause. In der Wirtsstube

rechts schmeckt die „Stange“ (Bier) beim

Zeitung lesen oder beim Stammtischgespräch,

während im linken Gastraum, bei weissen Tischdecken

und frischen Blumen, feine Speisen

genossen werden. Wir wählen eine sensationelle

Fleischsuppe mit Markscheiben (welch Freude,

dass es sowas noch gibt!) und einen grossen

gemischten Salat, knackig und appetitlich

angerichtet, als Vorspeisen. Als Hauptgang

folgen ein butterzartes US-Filet-Gulasch Stroganoff

in sehr feiner dunkler, sämig-würziger

Sauce mit Butterreis und ein feines Schweinsfilet

mit Steinpilzrahmsauce, Kroketten und einer

Gemüsegarnitur. Für diese Qualität und schweizerische

Verhältnisse zu absolut moderaten

Preisen. Als Weinbegleitung bieten sich lokale

Weine aus dem Thurgau an. Ein Zwetschgensorbet

mit Vieille Prune schliesst das genussvolle

Menü perfekt ab. Wow! Wir sind begeistert

und möchten von Ruedi Bartel wissen, warum

er sich mit seiner feinen Küche nicht in einer

höheren Kategorie positioniert? Und wie er es

schafft, neben seinen Mandaten (Präsident

GastroThurgau-Verband, Vorstand Thurgauer

Gewerbeverband, Vorstand Thurgau Tourismus

und Kantonsrat) sein Gasthaus von Dienstag

bis Sonntag geöffnet zu haben – und obendrein

auf Anfrage noch Party-Service für über 1.200

Personen anzubieten? Die überzeugende Antwort

ist, dass er genau diese Art und diesen

Rahmen, so wie es ist, bevorzugt. Er ist Koch aus

Leidenschaft und liebt seinen Beruf – ein Statement,

das man sich wie seine Speisen auf der

Zunge vergehen lassen kann.

sk

Gasthaus Krone * Hauptstr. 31 * CH-8362 Balterswil * T +41 (0)71 971 16 85 * ruedi.bartel@bluewin.ch * www.kronebalterswil.ch

Öffnungszeiten: Di–Sa: 06.00–24.00 Uhr / So: 06.00–22.00 Uhr / Mo: Ruhetag


SEEZUNGE | STORY

Die Restaurantszene wird bunter

Jahr für Jahr wird nun die Restaurantszene am

See internationaler, bunter und spezieller: Eine

Sushi Bar ist beispielsweise Teil des innovativen

Restaurantkonzepts im Güterhof in Schaffhausen

mit sechs ganz unterschiedlichen gastronomischen

Bereichen in einer einzigen Halle. In

Bregenz und Dornbirn haben Chen’s Restaurants

mit anspruchsvoller chinesischer Küche

guten Zulauf. Selbst Daniel Craig kam während

der Dreharbeiten zum James Bond in Bregenz

regelmäßig bei Chen‘s vorbei, sein Lieblingsgericht

steht heute noch auf der Karte. In die

Weinstube Fürst in Nonnenhorn ist ein Restaurant

mit authentischer vietnamesischer Küche

eingezogen. Endlich haben auch Vegetarier gut

lachen: Vorbei die Ära der faden, langweiligen

Gemüsevariationen. Seit etwa 2010 finden auch

sie zunehmend eine ordentliche Auswahl an

fantasievoll zubereiteten Leckerbissen auf den

Speisekarten vor. Die vegane Welle und Veggie-

Restaurants haben zwar erst vereinzelt den See

erreicht, gesund und natürlich Essen ist aber

insgesamt in Mode. Die Erderwärmung hat hier

auch eine positive Seite: Neben Weinsorten, die

früher eher südlich angebaut wurden, gedeihen

Aprikosen, Paprika, Auberginen, Artischocken,

Radicchio und weiteres südliches Gemüse und

Obst, sogar Melonen, prächtig hier und werden

längst im großen Stil auf der Reichenau und im

Hegau angebaut.

Der allgemeine Aufbruch geht auch einher mit

neuen Restaurantstilen: stylish soll es sein, mit

cooler Architektur und Inneneinrichtung, möglichst

aus natürlichen Materialien, am besten

hergestellt und designt in Manufakturen der Region.

Auch hier ist das Ländle mit seiner Holzarchitektur

Vorreiter. Lifestyle ist das Schlagwort,

Wohnumfeld, Mode und maßgeschneiderte Accessoires

werden in den leiblichen Genuss einbezogen.

Und so versteht sich die relativ junge

„Gustav“ in Dornbirn, die alles davon präsentiert,

denn auch als (Lifestyle-)„Messe des guten

Geschmacks“.

Lebensmittelunverträglichkeiten bieten

auch Chancen

Die Intervalle der Essenstrends und -wellen,

die in unserer globalisierten Welt an den See

schwappen, werden von Jahr zu kürzer. Craft

Bier, Street Food, Smoothies, Essen und Trinken

„to go“, Markthallen, Food-Blogs, Verhinderung

von Foodwaste, (Erlebnis-)Teilen mit

Freunden – heute alles Trend. Und morgen? Die

Zunahme an Lebensmittelunverträglichkeiten

haben bei den Verbrauchern zu einer begrüßenswerten

Sensibilisierung für die Inhaltsstoffe der

Nahrungsmittel geführt. Für die Hersteller und

Gastronomen sind sie eine Herausforderung,

aber auch eine Chance, sich zu profilieren.

Die Biowelle ist indes schon wieder am Abebben:

Seit auch die Discounter Bioprodukte

in ihre Regale stellen, die aber oft aus weit

entfernten Ländern bezogen werden, gewinnt

die Frage nach Herkunft, Transparenz und

Transportwegen erneut an Bedeutung. Womit

wir wieder beim Thema Regionalität wären.

Woran sich Einheimische wie Gäste gewöhnen

müssen: Der Bodensee deckt nicht mehr annähernd

den in den vergangenen 30 Jahren erheblich

gewachsenen Bedarf an Speisefischen. Das

heißt, Forellen, Saiblinge kommen vermehrt aus

Aquakultur. Wenn dies dann Familienbetriebe

mit artgerechter Aufzucht sind wie Fischzüchter

Stengelin (Gutes vom See), dann wird man den

Unterschied kaum merken.

Eins ist sicher, auch in Zukunft: akzentseezunge

geht mit der Zeit. Und über aktuelle

Gastro-Neuigkeiten und Foodtrends in der

Seeregion können wir Sie über die kürzlich

runderneute akzent-Homepage noch viel

schneller informieren und demnächst wird

auch die seezunge online relauncht. Denn frisch

zubereitet schmeckt‘s auch regional am Besten!

TEXT & FOTO: HEIDE-ILKA WEBER

77


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

www.akzent-magazin.com

GERÜCHTEKÜCHE

1CH – Osterfingen | Anlässlich des

17. Geburtstages des Schaffhauser

Blauburgunderlandes kürten die Verantwortlichen

zum zweiten Mal den „Blauburgunder

des Jahres“. Mit dem Titel werden

alljährlich Persönlichkeiten ausgezeichnet,

die sich um diese Rebsorte verdient gemacht

haben. Heuer fiel die Wahl auf Martin Auer,

den Inhaber der Rebschule Auer in Hallau.

In seiner Laudatio in der Bergtrotte Osterfingen

verwies Beat Hedinger, Geschäftsführer

des Branchenverbandes Schaffhauser Wein,

auf Auers großes Fachwissen und seine vielfachen

Verdienste um den Weinbau.

www.blauburgunderland.ch

1

78


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

2D – Radolfzell | cab. Rund 4000 Besucher

kamen zum Familientag anlässlich

des 95-jährigen Geburtstages der Firma

Schlör. Der neue Inhaber Klaus Widemann

verband mit dem Jubiläum die Botschaft:

„Es geht weiter. Die Marke Schlör wird weiterhin

in Radolfzell produziert. Der Name

steht für Regionalität und hohe Qualität.“

Mitte 2015 hatte Widemann das Radolfzeller

Traditionsunternehmen und dessen

Produktion übernommen. Als Inhaber der

Bodenseekelterei in Bermatingen-Ahausen

und der Lindauer Fruchtsäfte GmbH kennt

er die Branche und den Markt. Rückblickend

betrachtet, sei er zuversichtlich, betonte er.

Ein Teil der Bevölkerung sei enttäuscht gewesen

vom damaligen Aus bei Schlör, sagte

Klaus Widemann. „Diese Menschen wollen

wir wieder ins Boot holen.“ Der Familientag

bot Gelegenheit, sich über die neuen Bedingungen

bei Schlör zu informieren.

Schlör Bodensee Fruchtsaft GmbH & Co. KG

Eisenbahnstr. 20

D-78315 Radolfzell

www.schloer.de

3CH – Salem-Rickenbach | cab. Seit 30

Jahren gibt es jetzt die Edelbrennerei

Senft in Salem. Angefangen hatte Herbert

Senft, ehemals Kellermeister der Hagnauer

Winzergenossenschaft, zunächst mit der

Obstbrennerei. Im Laufe der drei Jahrzehnte

kamen immer neue Brennereien und Produkte

hinzu – Whisky! – und spätestens, seitdem

die Edelbrand-Sommelière und Tochter des

Hauses, Silke Senft, ebenfalls am Brennhafen

mitmischt, ist der Name Senft im wahrsten

2

3

Mein... Dein...

Biowein

GLEICH bestellen unter

www.vinoc.de

Sie erhalten 5 Euro Rabatt

auf Ihre Erstbestellung.

Gutscheincode: VC.GS005

Riegel Bioweine Steinäcker 12 · D-78359 Orsingen · Telefon +49 7774 93 13 0

Weinfachgeschäft: Freitag von 15:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 – 14:00 Uhr

Anz_Akzent_vinoc_188x89mm_final.indd 1 13.10.17 11:47

79


80

ösung ohne Pikildelement.

Um

Prägnanz und

esondere auch

nnung mit zugeeinzelnen

Buchende

und damit

chaften, die dem

k einen eigenen

SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

ird eine weitere

nerung unterdeshalb

in einer

is TheSans 5 gekuriertend

zur

er Claim ist nicht

ieren. Der Claim

ternehmenssekternativ

kann für

edien der Hauptrei

& Weinfachtzt

serden.

Weinkellerei & Weinfachhandel

Sinne des Wortes in aller Munde: mit Gin,

Rum, Wodka und weiteren edlen Bränden

vom See. Die frühere Hofscheune wurde zum

exquisiten Hofladen umgebaut, inklusive

Degustierraum. So geht Entwicklung.

Edelbrennerei Senft

Dorfbachstraße 10

D-88682 Salem-Rickenbach

+49 7553 8831

www.edelbraende-senft.de

Weine aus international

bekannten Lagen,

aber auch den spritzigen,

Weinkellerei & Weinfachhandel

unkomplizierten Prosecco

und vieles Leckeres mehr

finden Sie bei uns auf 400m 2 .

Selbstverständlich erhalten

Sie eine kompetente

Beratung – gerne nehmen

wir uns für Sie Zeit.

eren Weinen

Leben genießen

bekannten

pritzigen

o und vieles

ie bei uns

ten Sie eine

gerne nehit.

Feste feiern mit

ausgesuchten Weinen

Besuchen Sie uns jetzt im

Industriegebiet West von Radolfzell

am Bodensee.

Besuchen Sie uns im

Industriegebiet West von

14 bis 18 Uhr

Radolfzell am Bodensee!

Eingang im Betriebshof!

Unsere Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag 9 bis 13 Uhr

Samstag 9 bis 13 Uhr

vinerum

vinerum GmbH & Co.KG

Herrenlandstraße 69/1

78315 Radolfzell

Tel. +49 (0)7732 982 79 30

www.vinerum.de

vinerum GmbH & Co.KG

Herrenlandstraße 69/1

78315 Radolfzell

Tel. +49 (0)7732 98 279 30

www.vinerum.de

Radolfzell

4D – Radolfzell | cab. Französische Patisserie

in der Radolfzeller Altstadt: Im

neu eröffneten „Kuchenstück“ von Marlene

und Benjamin Göppel gibt es jetzt diese

Kuchen, die man aus Frankreich kennt – kleiner

als gewöhnlich im Umfang, dafür umso

leckerer. Hier werden sie allerdings komplett

aus Dinkelmehl gebacken. Außerdem, so

Benjamin Göppel, reduziere man die Verwendung

von Zucker „so gut es geht“. Der

erfahrene Patissier hat bereits an zahlreichen

Wettbewerben teilgenommen. „Unter anderem

bin ich auf der Olympiade der Köche

als Patisserieteam angetreten und wir haben

zwei Mal Silber, also Platz zwei erreicht“,

erzählt er. Klingt vielversprechend.

Kuchenstück

Untertorstr. 3

D-78315 Radolfzell

+49 (0)157 31 38 45 40

5CH – Warth | cab. Wo einst Ochs und

Pferd wohnten, werden jetzt Getränke

ausgeschenkt. Zum 40-jährigen Bestehen des

Kultur- und Seminarzentrums der Kartause

Ittingen konnte die lang ersehnte Bar, der

„Ochsenstall“, eröffnet werden. Im neuen

Treffpunkt serviert man den Gästen Weine

und Biere aus eigener Herstellung sowie

Edelbrände und Spirituosen aus anderen

Klöstern. Die historischen Mauern und das

barocke Gewölbe lassen die Geschichte

des Raumes spürbar bleiben; die raffinierte

Beleuchtung wie auch die angenehme

Raumakustik sorgen für einen angenehmen

Aufenthalt.

Stiftung Kartause Ittingen

CH-8532 Warth

+41 (0)52 748 44 11

www.kartause.ch

D – Konstanz | cab. Vhs, Konzilgaststätten

und Konzilstadt Konstanz

6

laden am 17. November um 19 Uhr zur

9. Konstanzer Tafelrunde ein. Am 11.

November 2017 jährt sich die Wahl Papst

Martins auf dem Konstanzer Konzil zum

600. Male. An diesem Abend werden die

Spuren der einzigen Papstwahl nördlich der

Alpen im Speichersaal des Konzils bei einem

mehrgängigen Menü historisch und kulina-

4

5

6

7


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

risch nachvollziehbar. Zwischen den Gängen liest Henry Gerlach das

Kapitel über die Papstwahl aus seinem Roman „In Nomine Diaboli“,

Ines Stadie stellt das Kochbuch des Hofkochs von Papst Martin vor

und Prof. Werner Mezger präsentiert Wissenswertes rund um den

Namenspatron des Papstes, den heiligen Martin.

Anmeldung unter

www.vhs-landkreis-konstanz.de oder

+49 (0)7531 59 810

naturtrüb,

frostig,

limitiert!

D – Baden-Württemberg | cab. Die landesweite Kampagne „Von

Daheim“ stellt jetzt mit der kostenfreien Hofladen-App für iOsund

Android-Geräte ein Portal zur Verfügung, das bäuerlichen

Familienbetrieben mit angeschlossener Direktvermarktung

eine Plattform bietet und gleichzeitig Verbraucher

darüber informiert, wo es Produkte vom Hof zu

kaufen gibt. Unter dem Suchbegriff „Hofläden BW“

lässt sich die Anwendung in den App-Stores finden.

Das Antragsformular für Direktvermarkter

kann im Büro von MdL Raimund Haser über

raimund.haser@cdu.landtag-bw.de

oder unter +49 (0)711 20 63

81 06 angefordert werden.

D – Konstanz | Frischer

Wind in der Brasserie Colette Tim

Raue: Mit einem neuen Führungsduo und

konzeptionellen Änderungen startet die Brasserie

in ihr zweites Jahr. Der gebürtige Sigmaringer Michael

Volk und die Konstanzerin Jasmin Weber

bilden die neue Doppelspitze, die zukünftig

den Servicebereich der Brasserie leitet. Zu

den Neuerungen zählt auch, dass die Gäste

ab 2018 ein monatlich wechselndes Menü-

Special erwarten dürfen. Auf die reguläre

Speisekarte kehren demnächst Klassiker

wie Croque Madame, Boeuf Bourguignon

oder der Crêpe Colette zurück und werden

ergänzt durch neue, der Jahreszeit entsprechende

Speisen. Alle Gerichte stammen

übrigens aus der Feder von Spitzenkoch Tim

Raue und werden vor Ort von Küchenchef Van

Hung Nguyen zubereitet.

Brasserie Colette

Brotlaube 2a, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 12 85 107

www.brasseriecolette.de/konstanz

7D – Konstanz | cab. Dauerbaustellen in der Stadt

stellen nicht selten ein Problem dar für die Anlieger.

Auch Wolfgang Grether, Inhaber des Weinmarkts an

der Laube, ist nicht uneingeschränkt glücklich darüber,

dass sein Geschäft jetzt zwangsweise noch einige Monate

in einer Sackgasse liegt: Durch die ungewohnte Verkehrsführung

ließe sich sicher mancher potenzielle Kunde von

einem Besuch in seinem Weinmarkt abhalten. Einerseits.

Andererseits könnten Kunden nun von der verkehrsberuhigten

Zone profitieren, mit viel Platz zum Anfahren und

Wenden. Und das sei ja durchaus auch ein Vorteil, findet

Wolfgang Grether. Auf die Sichtweise kommt es an!

Weinmarkt an der Laube

Untere Laube 17, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 22 131 | www.weinmarkt-konstanz.de

Wenn die Tage Nur kürzer für werden kurze und Zeit die im Temperatur

sinkt, reift auf dem Ravensburger

Handel

„Bierbuckel“ allmählich das Winterbier heran.

Dank feinster Zutaten unserer Heimat präsentiert

sich das naturtrübe Winterbier

mit goldgelber Färbung und ausgewogener

Vollmundigkeit. Bei tiefen Temperaturen

gereift, schaffen unsere Brauer daraus eine echte

Winterspezialität!

Nur für kurze Zeit im Handel

Auch in Zukunft

beste Aussichten am Schänzle

Mit schönstem Seeblick von der großen Sonnenterrasse

oder dem lichtdurchfluteten Restaurant

servieren Aurelio Tranchida und sein Team mittags

und abends moderne und traditionelle italienische

Küche: Ambitioniert gekocht, raffiniert

und immer frisch.

Tel. +49 (0)7531 36 19 954

www.aurelio-konstanz.de

Aurelio Tranchida

Dienstag–Samstag:

11:30–14:30 Uhr & 17:30–23:00 Uhr

Mittagstisch bis 14:30 Uhr

Sonn- und Feiertag:

11:30 – 23:00 Uhr

(warme Küche bis 21:00 Uhr)

Viele Parkplätze direkt vor der Tür!

81


SEEZUNGE | TEST

FAZIT

Schönes Riegelhaus mit nettem Gärtchen und

zwei modern und gemütlich eingerichteten

Gaststuben. Gehobene marktfrische Küche

mit schweizerischen und internationalen

Akzenten, angenehmer Service.

RESTAURANT KRONE

82

CH – Lommis | Das Örtchen Lommis, das als

politische Gemeinde erst seit 1995 existiert, ist

möglicherweise nur Kennern des Thurgaus ein

Begriff. Die Staatstraße aus Richtung Matzingen

(naher Autobahnanschluss) verbindet sich in der

Dorfmitte mit derjenigen aus Affeltrangen. Hier

befindet sich auch das gepflegte Riegelhaus, das

seit Oktober 2013 die „Krone“ von Andrew und

Katja Hodgson beherbergt.

„Bei uns trägt der Gast die Krone“ lautet das Motto

der Gastgeber, die den kleinen Familienbetrieb mit

viel Hingabe und Engagement führen. Kein Wunder,

dass die Krone bei den Stammgästen sehr beliebt

ist. Am Samstagabend ist das Restaurant schon zu

früher Stunde fast bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Die Küche grüßt mit täglich wechselnden

Mini-Süppchen, die es geschmacklich in sich haben.

An diesem Tag gibt es eine ausdruckstarke Kürbissuppe,

die uns nachhaltig in guter Erinnerung bleibt.

Sehr gut gefällt uns auch die Vorspeise, ein scharf

gewürztes Rindstartar vom „Swiss Prime Gourmet“-

Rind, das mit Weinfelder Single Malt Whisky abgeschmeckt

und mit eingelegten Curry-Zucchetti,

Kapern und Zwiebeln gereicht wird. Als gebürtiger

Schotte bietet Andrew sowohl Nationalgerichte

seiner Heimat als auch Klassiker der Schweizer

und der internationalen Küche in beeindruckender

Perfektion an. Wir probieren seine Fisch and Chips

gleich in doppelter Ausführung. Einmal das Original:

Kabeljau, Chunky Chips (dicke, in Thurgauer

Rapsöl doppelfrittierte und ofengetrocknete Kartoffelsticks),

Mushy Peas (Püree aus getrockneten,

über Nacht eingeweichten und in frischem Wasser

aufgekochten Erbsen) mit Salt & Vinegar, und einmal

die Schweizer Variante: in Landbierteig ausgebackene

Eglifilets mit hausgemachten Pommes und

pikanter Tartarsauce – und sind begeistert. Allein

dafür lohnt sich schon mal ein Umweg nach Lommis.

Dazu empfiehlt uns die Serviertochter einen

Wygärtner „Blanc de Noir“ von dem Winzerehepaar

Herbert & Edith Roth aus Weingarten; ein köstlicher

Tropfen aus der Nachbarschaft, den wir gerne wieder

bestellen würden. Während der Wildzeit sind

die Wildgerichte aus regionaler Jagd das absolute

Highlight und ein Muss für jeden Wildliebhaber.

Also probieren wir noch einen wunderbar rosa

gebratenen Rehrücken mit schönen Quarkspätzli,

dezent mit Speck gewürztem Rosenkohl, glasierten

Maroni, Rotweinbirne und Preiselbeerapfel, dazu

eine toll abgeschmeckte Wildjus. Passend dazu enthält

die Weinkarte einige kräftige ausdruckstarke

Rote, zum Beispiel einen Amarone di Valpolicella

von Tedeschi oder den Campaccio Selezione von

Terrabianca. Auch der offene Mortitx, Rodal Pla aus

Mallorca, eine Cuvée aus Syrah, Cabernet und Merlot,

erweist sich als ein wunderbarer Wildbegleiter.

Zu guter Letzt gönnen wir uns eine kleine gebrannte

Creme mit Aprikosenkompott und Absinth-Glace

und eine Sabayon mit Müller-Thurgau, Portwein

und Vanilleglace, die jederzeit eine Sünde wert sind.

CH-9506 Lommis, Hauptstr. 47

+41 (0)52 366 30 20, www.krone-lommis.ch

Hauptgerichte 20-48 SFr.,

Mittagsmenü 16-18 SFr.

TEXT & FOTO: GERT HÖCHERL

akzent

Löffel-Legende

spitze!

lecker!

mmmh!

gut.

satt.

würg!


2

1

3

2

1

3

ALLE GUTEN DINGE SIND DREI

1 2 3

Café & Restaurant

Münsterplatz 5 | 78462 Konstanz

+49 (0)7531 36 50 04

täglich 11:30–1 Uhr

warme Küche: täglich 11:30–23:30 Uhr

Kein Ruhetag!

www.cafe-restaurant-selin.de

Restaurant

Hofhalde 11 | 78462 Konstanz

+49 (0)7531 293 52

täglich 11.30–1 Uhr

Mittagstisch ab € 5,90

Salt + Espresso gratis

www.cafe-restaurant-sedir.de

Bar

Hofhalde 11 | 78462 Konstanz

+49 (0)7531 293 52

Mo – Do 17–1 Uhr

Fr 17–2 Uhr, Sa 17–3 Uhr, So 17–1 Uhr

Cocktails € 5,50

Kaffee und Kuchen

guter Wein


84

SEEZUNGE | PORTRAIT

STERNESEGEN

FÜR DIE SCHWEIZER GASTRONOMIE

CH – AR/SG/TG | Es regnet weiterhin Sterne für die Bodenseeregion:

Der Guide Michelin hat die Taverne zum Schäfli im Thurgauer

Wigoltingen und das Einstein Gourmet in St. Gallen als einzige Restaurants

in der Schweiz in die 2-Sterne-Liga befördert. Und: Alle

mit einem Stern ausgezeichneten Schweizer Restaurants der Region

haben ihre Klasse erneut bestätigt.

Sterne über Sterne, in den Städten wie auf dem Land. Die Schweiz

bleibt in Europa weiterhin das Land mit der höchsten Sternedichte pro

Einwohner. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der mit Sternen

ausgezeichneten Schweizer Restaurants um 40 Prozent.

Schön für Christian Kuchler 2 und seine Taverne zum Schäfli. Der

junge Küchenchef hat das Restaurant erst vor zwei Jahren von seinem

Vater übernommen – und jetzt bereits den zweiten Stern geholt. Der

32-Jährige sieht das unaufgeregt. Nein, er habe nicht damit gerechnet,

sagt er, um lachend anzufügen: Aber schön, die Buchungen werden

mehr. Klar, für ein Menü unter zwei Sternen nehmen Feinschmecker

gerne auch weitere Wege in Kauf. Michelin schreibt zu Kuchlers Taverne:

„Das charmante, über 300 Jahre alte Riegelhaus ist seit Jahrzehnten

eine kulinarische Highend-Adresse im Thurgau und weit darüber

hinaus – daran hat sich auch nach der Übergabe an Sohn Christian

Kuchler nichts geändert. Seine Küche ist klassisch basiert, fein und

absolut produktorientiert. Tolle Weinauswahl.“ Der Restaurantführer

Gault Millau, der Kuchler erneut 18 Punkte gegeben hat, schwärmt von

seinen „Gerichten, die auf klassischem Fundament gebaut sind, aber

doch eine gewisse Jugendlichkeit ausstrahlen“ und ist überzeugt, dass

die Küche das „Dreisäulenprinzip Produkt, Zubereitung, Kombination

auf sehr hohem Niveau“ beherrsche.

Das Prinzip „zwei Jahre, zwei Sterne“ ist auch auf das Einstein Gourmet

in St. Gallen anwendbar. Hier wurde die Doppelspitze Sebastian

Zier und Moses Ceylan 1 mit dem zweiten Stern von Michelin und

17 Punkten bei Gault Millau geehrt. Die beiden Deutschen kamen

aus erstklassigen Häusern nach St. Gallen: Sebastian Zier hat unter

anderem bei Harald Wohlfahrt in der „Schwarzwaldstube“ in

Baiersbronn und im „La Mer“ auf Sylt gewirkt, sein Kollege Moses

Ceylan war zuvor im „Noma“ in Kopenhagen und leitete die Küche

des Mannheimer „Amador“. Zusammen sind sie natürlich ein starker

Trumpf! Sie hätten auf den zweiten Stern hingearbeitet und seien

nun überglücklich, verkünden sie. Das Konzept der Doppelspitze

überzeugte die Gourmet-Führer. Bei Michelin heißt es: „Die interessante

feinfühlige Küche zeugt von Kreativität und überaus präzisem

Handwerk, die Produktqualität steht völlig außer Frage.“ Auch Gault

Millau ist begeistert: „Das Duo steht für Avantgarde und Präzision,

moderne Technik und geniale, herausfordernde Kreationen. Hebt

Head Chef Ceylan zu allzu steilen Höhenflügen ab, holt ihn der Executive

Chef Zier auf den Boden der klassisch französischen Küche

zurück.“

Zusammen mit den Sternerestaurants Mammertsberg in Freidorf (TG),

Truube in Gais (AR), Fernsicht in Heiden (AR), Gupf in Rehetobel (AR)

und Segreto in Wittenbach (SG) ergibt das für die Ostschweiz eine

beachtliche Dichte an erstklassigen Restaurants. Die Gourmetführer

für Deutschland erscheinen erst Ende November.

www.schaefli-wigoltingen.ch

www.einstein.ch

www.mammertsberg.ch

www.truube.ch

www. fernsicht-heiden.ch

www.gupf.ch

www. segreto.ch

1 2


SEEZUNGE | PORTRAIT

EIN GUTER

JAHRGANG!

CH – Tägerwilen | Der Whisky-Boom ist

ungebrochen – und einer, der dem Trend

zum Durchbruch verhalf, ist Christian H.

Rosenberg, Herausgeber des Magazins Der

Whisky-Botschafter und Chefredakteur der

Schweizer Ausgabe Whisky Time sowie Gründer

der Messe „InterWhisky“.

Vor 20 Jahren fand die Spirituosenmesse zum

ersten Mal statt und nicht ganz zufälligerweise

erschien auch der erste Whisky-Botschafter

in diesem Jahr. Das Interesse am Wasser des

Lebens war damals schon groß; in den Jahren

danach explodierte der Markt förmlich.

„Einerseits haben wir uns in den 20 Jahren

nicht so sehr verändert“, resümiert Botschafter-

Chefredakteur Heinfried Tacke. „Die großen

Themen sind ähnlich geblieben. Aber die Welt

des Whiskys wird immer größer –das wollen

wir natürlich abbilden, und so gehen wir auch

mit der Zeit.“ Der Erfolg von Magazin – eines

der ältesten und größten weltweit! – und Messe

ist für Tacke dagegen keine Überraschung:

„Whisky verbindet Menschen wie keine andere

Spirituose“, sagt er – ein schöner Gedanke.

Darauf und auf die nächsten 20 Jahre ein

Sláinte!

www.whiskybotschafter.com

WINTERLICHE FESTTAGE AM

SCHÖNSTEN PLATZ AM SEE

exquisite Genüsse ... einzigartige Architektur ...

inspirierende Atmosphäre ...

Alle Arrangements – Adventsonntage, Heiligabend,

Weihnachten und Silvester – auf www.hotel-riva.de

Tel.: +49 (0) 75 31-3 63 09-0 | www.hotel-riva.de

85


86

SEEZUNGE | PORTRAIT

ANZEIGE

GANZ HOCH OBEN

A – Bregenz | Die Lage ist einmalig. Hoch über den Dächern von

Bregenz tafelt und feiert man im Burgrestaurant Gebhardsberg in

jeder Hinsicht auf hohem Niveau.

In der kühleren Jahreszeit, wenn man es gerne behaglich und beschaulich

mag, wird der Gebhardsberg zur außergewöhnlichen Eventlocation.

Von November bis März können verliebte Paare jeden Mittwochabend

ein romantisches Candlelight-Dinner inmitten alter Burgmauern

mit Blick auf den Bodensee, das Rheintal und die Schweizer Berge

genießen.

Sonntags lädt der Gebhardsberg zum ausgiebigen Lunch mit Familie

und Freunden. Ein anschließender schöner Spaziergang in der reizvollen

Umgebung macht den Sonntag zum Highlight der Woche. Übrigens:

Beide Events sind auch eine schöne Geschenkidee.

Burgrestaurant Gebhardsberg

Gebhardsberg 1, A-6900 Bregenz

+43 (0)5574 42 515

www.greber.cc

KongressrÄume

resTAUrANT

HochzeitslocAtion

WeinbAr

TAGUNGssÄle

Schloss Schloss Montfort Vemax Vemax GmbH GmbH Inhaber: Inhaber: Michael Michael Gürgen Gürgen Untere Untere Seestraße 3 388085 88085 Langenargen Fon: Fon: +49 +49 (0) (0) 7543 7543 / 91 / 91 27 27 12 12 Fax: www.vemax-gastro.de

+49 (0) 7543 / 91 27 14


SEEZUNGE | PORTRAIT

freilich vor allem an der Kochkunst des Küchenchefs.

Thomas Bodenmann kocht, man

kann es tatsächlich so sagen, mit liebevollem

Ehrgeiz – und er ist immer für eine Überraschung

gut. So kommen neben klassischem

Braten, Cordon Bleu und Thurgauer Rieslingsuppe

auch Gerichte auf den Tisch, zu denen

ihn seine Reisen inspiriert haben. Und dass er

in die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch

aufgenommen wurde, im Guide Michelin lobend

erwähnt wird von Gault Millau erneut

14 Punkte bekam, hat natürlich auch seine

Gründe.

20 JAHRE

KOCHEN MIT LEIDENSCHAFT

In diesem Jahr feiert Thomas Bodenmann mit

seinem Restaurant das 20-jährige Bestehen.

Mit Sicherheit wird er noch viele Jahre lang mit

seiner Küche die Gaumen seiner Gäste erfreuen.

Übrigens: Dank der schönen Nebenzimmer

eignet sich der Löwen auch ausgezeichnet

für Familienfeiern oder andere gesellschaftliche

Anlässe.

CH – Weinfelden | Wer in Weinfelden in

herzlicher, familiärer Atmosphäre vorzüglich

speisen möchte, geht zu Thomas Bodenmann

in den Löwen.

Bereits der Blick auf das schöne, 400 Jahre

alte Riegelhaus im Herzen von Weinfelden

verheißt Gastfreundlichkeit. Dass man sich

als Gast hier so gut aufgehoben fühlt, liegt

Restaurant zum Löwen

Rathausstrasse 8

CH-8570 Weinfelden

+41 (0)71 622 54 22

restaurant club bar

Räumlichkeiten für bis

zu 180 Personen

Sonnenterrasse

großer Barbereich

KANTINE | ristorante club bar

Am alten Gaswerk 1

88212 Ravensburg

Tel. + 49 (0) 7 51 – 35 4 23 90

ristorante@kantine-ravensburg.de

ristorante.kantine-ravensburg.de

87


88

SEEZUNGE | PORTRAIT

ANZEIGE

WOHLBEFINDEN IM THURGAU

CH – Lipperswil | Eingebettet zwischen der voralpinen Hügelkette

und dem Bodensee befindet sich das 4-Sterne-Superior Wellnesshotel

Golf Panorama. Seit sieben Jahren führt das Direktionsehepaar

Alexandre und Caroline Spatz das Design- und Wellnesshotel in

Lipperswil sehr erfolgreich und mit viel Freude und Engagement.

Die Weitläufigkeit des Hotels sorgt für persönlichen Freiraum und entspanntes

Wohlgefühl, was sich auch in den Zimmern widerspiegelt. Moderne

Formen, Panoramafenster und zurückhaltende Farben zeichnen

die 42 Komfort-Doppelzimmer, zwei Suiten und acht Juniorsuiten sowie

zwei Appartements aus und versprechen stilvollen, modernen Luxus.

Kulinarik auf höchstem Niveau

Das Restaurant Lion D’Or steht für Geselligkeit, Fröhlichkeit, Genuss

und Sinnlichkeit. Inspiriert von den regionalen und saisonalen Produkten

aus dem Bodenseeraum sind die leckeren Gerichte aus der exquisiten

Küche im mit 14 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Restaurant

ein echtes Gourmeterlebnis. In der offenen Showküche kombinieren

Küchenchef Peter Vogel und sein Team Bekanntes mit überraschend

neuen Akzenten und zelebrieren lustvolle Spitzengastronomie. So wird

zum Beispiel der Thurgauer Apfel zu köstlichen Kreationen veredelt.

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist der Sonntagsbrunch. Zum

großen Angebot gehören ein leckeres Vorspeisenbuffet, feine Salate,

verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, vegetarische Köstlichkeiten

sowie ein Dessertbuffet.

Wellness auf 2 000 Quadratmetern

Das Thema Apfel wird nicht nur kulinarisch interpretiert, sondern

auch im Bereich Spa und Wellness umgesetzt. Apfelblüten werden

zu Ölen und Kosmetikprodukten für die hauseigene Kosmetiklinie der

Kokoderma GmbH verarbeitet und in verschiedensten Wellnessritualen

eingesetzt. Ergänzend bietet das Hotel mit seiner gesamten Babor

Tech-Ausstattung Dermakosmetik auf dem neusten Stand der Technik

an. Der sehr edle in Braun- und Goldtönen gehaltene Wellnessbereich

„Fleur de Pomme“ empfängt den Gast mit seinem großen beheizten

Innenpool von 30 Grad. Der Sole-Außenwhirlpool mit Liegeterrassen

erlaubt Entspannung in der freien Natur bei 37 Grad Wassertemperatur.

Die Wellnesslandschaft mit einem Dampfbad, einer finnischen

Sauna sowie Kneipp-Sauna und Erholungszone wirkt entspannend

und belebend. In elf Massage- und Kosmetikräumen werden eine Vielzahl

von vitalisierenden, regenerierenden und verjüngenden Body- und

Beauty-Behandlungen angewendet.

Eldorado für leidenschaftliche Golfer

Die sanften Hügel des Seerückens setzen mit ihrem saftigen Grün einen

angenehmen Kontrast zur majestätischen Kulisse des Alpsteinmassivs.

Dieses Erlebnis verstärkt

die Freude am Spiel und hilft, die

Konzentration für präzise Schläge

aufzubringen. Lipperswil ist als

27-Loch-Meisterschaftsplatz angelegt.

Der Platz ist ganzjährig bespielbar,

und die Hotelgäste erhalten

Greenfee-Ermäßigungen.

Wellnesshotel Golf Panorama

Golfpanorama 6

CH-8564 Lipperswil

+41 (0) 52 208 08 08

www.golfpanorama.ch


ANZEIGE

SEEZUNGE | PORTRAIT

WINTERSCHLAF … VON WEGEN!

D – Konstanz | th. Wenn es ruhiger wird am See und das kalte

Wetter in die warme Stube einlädt, lohnt sich ein Gang zu einem der

historisch interessantesten Plätze in Konstanz: zum Obermarkt. Hier

ist das Barbarossa der richtige Ort, um es sich gemütlich zu machen.

Seit 1873 wird das Barbarossa heute in fünfter Generation von Familie

Miehle geführt. „An historischer Stätte ein wahrhaft gastliches Haus“

– dieser Leitspruch wird bis heute gelebt. Deshalb ist der Winterschlaf

gestrichen und die Türen stehen offen: für eine gemütliche Tea-Time

samstags im Grünen Salon, zum Adventskaffee an den Sonntagen im

Advent oder einfach nur zum Genießen der Wild-Karte im Restaurant

Weinstube. Dort gibt es auch wieder ab dem 11. November ganze

Gänse auf Vorbestellung. Wer ein bisschen mehr Schwung braucht,

startet freitags im Stauferkeller mit den Traditional Jazzfriends ins Wochenende.

Ein Geheimtipp ist zudem das reichhaltige Frühstücksbuffet

täglich von 7 bis 10 Uhr – auch für Nicht-Hotelgäste.

Barbarossa Hotel & Restaurant

Obermarkt 8-10

D-78462 Konstanz

+49 (0) 7531 128 990

www.hotelbarbarossa.de

die Genussmesse

17. – 19.

November

mit

Fr 16 bis 22 Uhr

Sa & So 11 bis 18 Uhr

Oberschwabenhalle

Ravensburg

www.gusto-rv.de

© Elke Roth | nummer17.com

89


90

SEEZUNGE | PORTRAIT

ANZEIGEN

PROBIEREN

UND INFORMIEREN

D – Ravensburg | Vom 17. bis zum 19. November ist die Feinschmecker-Messe

„gusto!“ zum 6. Mal Genuss- und Inspirationsquelle für

die Menschen der Region.

Mehr als 100 Aussteller werden in der Oberschwabenhalle erwartet

– so viel wie nie zuvor. Darunter etliche Manufakturen mit ihren Spezialitäten.

Ein Besuch auf der Messe bietet auch Gelegenheit, einem der

renommierten Köche bei einer der Live-Kochshows über die Schulter

zu schauen. Darüber hinaus gibt es jede Menge Informationen und

Impulse für alle, die gutes Essen und Trinken schätzen. Und direkt dort

speisen kann man auch: An langen, weiß eingedeckten Tafeln, wobei

sich die Gäste ihr Menü selbst zusammenstellen können.

17.11. 16 -22 Uhr

18. und 19.11. 11-18 Uhr

www.gusto-rv.de

GEMÜTLICH

SCHMAUSEN

D – Konstanz | Im Herbst, wenn es draußen neblig und ungemütlich

wird, ist ein Besuch in den behaglichen Gasträumen des Restaurants

Schweizer Grenze umso schöner.

Küchenchef Stefan Oberle liebt den Herbst mit seinen herzhaften Genüssen

besonders. Ente mit Rotkraut etwa oder – ab 11. November bis

nach den Feiertagen – Gänsebraten. Jetzt wird auch der Gewürzrumtopf

geöffnet und alle Früchte, die sich übers Jahr darin angesammelt

haben, mit einem Brioche-Brotpudding serviert. Wer hier, an und in

der Schweizer Grenze, seine Weihnachtsfeier gestalten lassen möchte,

sollte also beizeiten reservieren.

Zur Schweizer Grenze

Gottlieber Str. 64, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 22523

Mo., Di. und So. 11-14 Uhr und ab 17 Uhr,

Do.-Sa. Ab 17 Uhr, Mi. Ruhetag

FEINES VOM FASS

D – Konstanz | th. Von der Pilgerreise zur kulinarischen Reise – das

war kurz gesagt Tatjana Hauschilds Weg zum eigenen Feinkostgeschäft.

Im „Vom Fass“ bietet sie alles, was für ein feines Mahl

gebraucht wird.

Sie war selbst begeisterte Kundin im Villinger „Vom Fass“. Auf einer

Motorrad-Pilgerreise 2016 wurde dann klar: „Ich will mein eigener

Chef sein.“ Seit Oktober führt sie nun die Konstanzer Franchise-Filiale

der Manufaktur. Das Angebot umfasst Weine verschiedener Anbaugebiete

sowie hochwertige Essige, Öle und Spirituosen. Alles kann

probiert und auch in kleinsten Mengen gekauft werden. Dazu Feinkost

mit Spezialitäten wie Hanf-Nudeln oder Safran-Risotto. Gewürze,

Chutneys und Senfe runden das Angebot ab. Und die kompetente

Beratung gibt’s ohnehin noch kostenlos dazu.

Vom Fass

Hussenstraße 14, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 69 13 940 | info@vomfass-konstanz.de

FOTO: MICHAEL SCHRODT


ANZEIGEN

SEEZUNGE | TIPPS

GUT ESSEN

UND TRINKEN

SENF & MORE IM KÖNIGSBLUT

KUNST & KULINARIK IM HARLEKIN

KACHELOFEN, WILD & MARTINSGÄNSE

Frisch, modern, international: Das Königsblut verwöhnt

seine Gäste mit Gemüse und Obst aus eigenem

Anbau. Crossover-Küche, das gemütliche Bed & Breakfast

und Caterings für rund 100 Personen machen den

Aufenthalt im Königsblut zu einem echten Erlebnis.

Das Highlight: Selbst kreierte Senfsorten wie der

spannende Marillen-Maracuja-Senf, zu dem sich bald

eine scharfe Variante gesellt. Besondere Arrangements

wie das Private Dining oder das Whisky-, Gin- und

Rum-Dinner sowie die Möglichkeit, Feste zu feiern, runden

das facettenreiche Angebot ab. Mehr Informationen

rund um das Königsblut gibt’s auf der Homepage.

Königsblut

Mannenmühlestrasse 4a, CH–8565 Hugelshofen

+41 (0)79 55 14 571

www.koenigsblut.ch

Kulinarisches, Kunst, Kultur – Lebensfreude pur! Das

alles bietet die Auberge Harlekin und lädt herzlich zu

köstlichen Überraschungen und kulturellen Aktivitäten

ein. Hier wird noch mit Herz und Hand sowie mit feinen,

regionalen Zutaten gekocht. Neben feiner Kulinarik

kommen Gäste im November in der Auberge auch

in den Genuss der Fotografien von Bruno Sternegg

aus Opfertshofen – ein Schmankerl für alle Kunstliebhaber.

Für die festlichen Abende in der Weihnachtszeit

und an Silvester können außerdem bereits Plätze reserviert

werden.

Auberge Harlekin

Gailinger Straße 6, D-78244 Gottmadingen

+49 (0)7734 63 47

www.restaurant-harlekin.de

Mi-Sa ab 17.30 Uhr, So 11-15 Uhr, Mo+Di Ruhetage

In ländlicher Idylle begrüßt das Germania die Gäste in

seiner gemütlichen Gaststube mit großem Kachelofen

zur kalten Jahreszeit in kuschelig warmer Atmosphäre.

Das Gasthaus mit 135-jähriger Familientradition legt

dabei großen Wert auf frische regionale Zutaten. Im

Herbst werden bodenständige Gerichte aus Großmutters

Kochbuch serviert. Gäste genießen hier liebevoll

zubereitetes Wild aus den Wäldern des Bodanrücks

und im November als besonderen Leckerbissen die

gekonnt zubereiteten Martinsgänse zu geschmortem

Apfel und glacierten Kastanien, Rotkohl und Knödeln.

Gasthaus Germania

Beim Turm 2, D-78315 Radolfzell–Liggeringen

+49 (0)7732 911 901

www.germania-dorfgasthaus.de

Mo-Di, Fr+ Sa ab 17.30 Uhr,

So und Feiertags ganztags, Mi nach Vereinbarung,

Do Ruhetag

EINZIGARTIGES FLAIR IM CLEOPATRA ERLEBEN

BELLA ITALIA ZU WEIHNACHTEN

GENUSS-GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN

Seit 1993 wird das Cleo vom gebürtigen Ägypter Hany

Salim, der für Freundlichkeit, zuvorkommenden Service

und als Falafel-König bekannt ist, geführt. Das Cleopatra

bietet einen idealen Mix aus Restaurant, Shisha

Lounge und Café. So kommt man in den Genuss zahlreicher

vegetarischer, veganer, ägyptischer und orientalischer

Gerichte sowie Dönervariationen und leckerer

Pizza. Mittagstisch gibt es mit Spar-Bonuskarte schon

ab 6,50 Euro. Die Shisha Lounge begeistert mit frischen

Früchten und verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Mit einem schönen Buffet kann mit Reservierung

zudem orientalisch Silvester gefeiert werden!

Cleopatra – Restaurant, Shisha-Lounge & Café

Maybachstraße 16, D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 17 816 | www.cleobar.de

Mo-Do 11-15 Uhr, 18-1 Uhr, Fr bis 3 Uhr,

Sa 15-3 Uhr, So 17-1 Uhr

Frische hausgemachte Pasta, leckere Pizza, herzlicher

Service: Das alles bietet das Rössle in Konstanz-Wollmatingen.

Das Rössle ist für seine typisch italienische

Küche sowie seinen schnellen Lieferservice bekannt.

Exquisite Fisch- und Fleischspezialitäten sowie süße Leckereien

runden das genussvolle kulinarische Angebot

ab. Gastlichkeit ist dem Rössle-Team dabei besonders

wichtig – selbstverständlich auch in der Weihnachtszeit.

Schon jetzt können Sie einen Platz für Ihre individuelle

Weihnachtsfeier in der geräumigen, urigen Gaststube

reservieren.

Ristorante Pizzeria Zum Rössle

Radolfzeller Str. 19a, D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 81 81 91

täglich 11.30–14 Uhr + 17.30–23 Uhr,

Sa + So nur abends

Lieferservice +49 (0)7531 33 3 33

Das familiengeführte Weinhaus Baum bietet seinen

Kunden seit 1885 ein umfangreiches Sortiment an erlesenen

Weinen, Sekten und Spirituosen. So bietet es

neben einer großen Weinauswahl auch Cognac, Whisky,

Grappa, Gin, Destillate sowie Sekt, Prosecco und

Champagner an. Ab sofort können Kunden zudem

individuell zusammengestellte Weingeschenke und

Präsentkörbe erwerben und ihren Liebsten so puren

Genuss zu Weihnachten schenken. Das Team vom

Weinhaus Baum hilft dabei nicht nur bei der Auswahl,

sondern packt das Geschenk auch gerne weihnachtlich

ein und versendet dieses anschließend an die gewünschte

Adresse.

Weinhaus Baum

D-Radolfzell & D-Konstanz

+49 (0)7732 52 215

www.weinhaus-baum.de

91


94

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

ANZEIGE

MAXXIMALE HIGHTECH-BÜROS

D – Konstanz | Im MAXX e MOTION Areal, einem der aufsehenerregendsten

und teuersten Bauprojekte in der Region, kann man ab

2019 auch die spektakulärsten und vom Standard her modernsten

Büro-Räume beziehen, die mit 50 000er Glasfaserleitungen jeden

Arbeitsplatz direkt erreichen. Ein Novum!

Das MAXX e MOTION Areal ist ein Ensemble aus gleich drei großen

Baukörpern, die die Stadt bereichern werden: zum einen mit dem größten

Konstanzer Hotel, das mit der Hilton-Gruppe einen prominenten

Namen an den See bringt, zum anderen mit dem größten und sicher

stylishsten Parkhaus inmitten des rechtsrheinischen Gewerbegebietes,

und natürlich mit dem eigentlichen MAXX e MOTION Center selbst,

das neben schicker, urbaner Gastronomie und Skybar in 24 Metern

Höhe mit variablen Tagungs- und Aktionsflächen zum größten Tagungskomplex

heranwächst. Darüberhinaus sind über 6 000 Quadratmeter

moderne Hightech-Büroflächen vorgesehen, von denen gut

zwei Drittel bereits vermietet sind.

Parkplätze, Erreichbarkeit, Attraktivität und die variablen Ausbau-

Möglichkeiten sprechen dabei für den Bürostandort im MAXX e MO-

TION.

Überaus passend zum Zentrum für Mobilitätskultur mit vielseitigen

Tagungs- und Kongresskapazitäten, gestalten sich die lichten Büros

mit großen Glasflächen. Im Sommer beschatten Jalousien und die Deckenklimatisierung

kühlt um bis zu sechs Grad zur Außentemperatur

herunter. Ein Kälte-Wärme-Rückgewinnungssystem, Solarmodule auf

dem Dach und energieeffiziente, sparsamste Technik senken die Nebenkosten

max(x)imal.

Innovative Technologie- und Softwareunternehmen, Hightech-, Architektur-

und Managment-Firmen sind bereits im Gespräch oder haben

unterzeichnet. Modulare Raumoptionen, bei denen die Grundrisse

auch für kleinere Einheiten frei konfigurierbar sind, machen das MAXX

e MOTION Center für prosperierende Unternehmen spannend. Hightech-Einheiten

sind selbst bis zu 2 200 Quadratmeter auf einer Etage

realisierbar – bislang Mangelware in der Stadt. Ein virtueller 360°-

Rundgang auf der homepage führt vor Augen was hier bald entsteht:

die MAXXimale Business-Adresse in Konstanz!

euroconcept Development GmbH

Bruderturmgasse 3

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 282559-0

www.euroconcept.ch


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

DIE CROWDFUNDING

EXPERTEN AM BODENSEE

www.zinsplus.info

Geldanlagen mit bis zu 6% Rendite in

Unternehmens- oder Immobilien-

Projekten investieren, schon

ab 100,00 Euro bei kurzen

Laufzeiten (2-5 Jahre) möglich.

BESTNOTEN

FÜR DIE HOCHSCHULE BIBERACH

D – Biberach | Die Hochschule Biberach (HBC) bietet vielseitige und

an der Praxis orientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an. Am

22. November können Schülerinnen und Schüler die Studienangebote

und den Campus kennenlernen.

Brücken bauen oder Lebensräume schaffen? Erneuerbare Energien

innovativ einsetzen? Neue Technologien zur Herstellung von Medikamenten

entwickeln? Als Betriebswirt Immobilien- oder Energiemärkte

unter die Lupe nehmen? Wer sich für eine dieser Aufgaben interessiert,

ist an der HBC richtig. Sie erhielt bereits mehrfach Bestnoten in

bundesweiten Rankings. Rund 2.500 Studierende und 80 Professoren

schätzen die hervorragende Ausstattung sowie die familiäre Atmosphäre.

Neben klassischen Bachelor- und Masterstudiengängen bietet die HBC

teilweise duale Studienmodelle sowie den „Bachelor International“ mit

Auslandssemester an. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften

ergänzt die HBC ihr differenziertes Studienangebot durch aktuelle Forschungs-

und Transferprojekte. In den thematischen Schwerpunkten

Bauwesen, Energie, Biotechnologie und BWL arbeiten Wissenschaftler

der HBC interdisziplinär zusammen.

22.11., 14 Uhr

Hochschule Biberach

Karlstraße 11, D-88400 Biberach

+49 (0)7351 58 20 | www.hochschule-biberach.de

FOTO: HBC/STEFAN SÄTTELE

Crowdfunding

Crowdinvesting

Finanzdienstleistungen

Finanzierungen

Versicherungsmakler

Fachwirte für Finanzdienstleistungen

Manuela Neumann

Tel.: +49 7531 694301

Oberlohnstr.3

D–78467 Konstanz

www.neumann-finanz.de

Michael Hotz

Tel.: +49 7531 694301

Oberlohnstr.3

D–78467 Konstanz

www.hotz-finanz.de

Herzlichen Glückwunsch.

Zum 30. Geburtstag wünschen wir nur das Beste!

Standortpolitik | Existenzgründung | Steuern

Innovation | Ausbildung | Unternehmensförderung

Recht | International | Umwelt | Weiterbildung

Die IHK.

Erste Adresse in allen Wirtschaftsfragen.

konstanz.ihk.de

95


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

ANZEIGE

Zum Geburtstag wünschen Menschen

sich gerne Glück. Doch

„Glück“ erreicht man nur mit

Disziplin und Mut, radikaler

Akzeptanz und Dankbarkeit von

dem was ist, sowie dem Willen

etwas aus eigenem Antrieb zu

verändern.

GLÜCK

WUNSCH

MIT DISZIPLIN

Als Coach kann ich aus meinen

Alltags-Erfahrungen mit Management,

Mitarbeitenden aber

auch jungen Berufseinsteigern

und Wiedereingliederungsmandanten

sagen, dass der Weg zum

Glück immer einzigartig ist und

aus individuellen Bausteinen besteht,

abhängig von Gegebenheiten,

konkreten Situationen und

absolut mehrdimensional ist.

Was alle Mandaten jedoch vereint,

ist das der Kopf immer der

Bewegung voraus geht und das

man schlicht ins „Tun“ kommen

muss. Diesen nicht immer einfachen

Weg zu begleiten und meine

Mandaten zu befähigen, selbstbestimmt,

selbststeuernd und achtsam

zu wachsen, erfüllt mich mit

Freude und bedeutet für mich

Glück. Viele spannende Kundengeschichten,

Rezensionen, Filme

und Vorträge finden Sie auf der

homepage und in facebook. Jede

einzelne Geschichte steht dabei

für dieses erfolgreiche Miteinander

und für den Weg zum „selbstgemachten“

Glück.

Wenn Sie sich mehr als nur „Glück

wünschen“ - , sondern auch etwas

dafür tun wollen, wäre der

erste Schritt mich anrufen oder

mir eine Email zu schreiben.

Björn Gross –

Empower yourself

and be first Mover!

Diplom Wirtschaftsjurist

Personal Coach und

Geschäftsberater

CLC –

Career Lifecycle Consultancy

Rheinsichtweg 8

CH 8274 Tägerwilen

Tel. +41 (0)71 669 28 28

www.clconsultancy.ch

www.facebook.com/

careerlifecycleconsultancy

96


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

Karriere

Börse 2017

Hochschule Albstadt-Sigmaringen

NACHWUCHS -

KRÄFTE GESUCHT

D – Sigmaringen | Mehr als 60 renommierte Unternehmen aus unterschiedlichsten

Branchen präsentieren sich auf der 15. Karrierebörse

der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, um hier ihre Nachwuchskräfte

von morgen kennenzulernen.

Studierende und Absolventen aller Hochschulen sowie berufstätige

Akademiker auf Stellensuche können an den Messeständen Gespräche

mit Personalverantwortlichen führen und wichtige Kontakte knüpfen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer gut

informiert ist, steigert seine Chancen. Daher lohnt es sich, vor dem

Besuch der Jobmesse die Veranstaltungshomepage zu besuchen. Dort

sind ausführliche Ausstellerprofile aller teilnehmenden Unternehmen

verfügbar. Neben grundlegenden Informationen zu den Unternehmen,

deren Produkten oder Dienstleistungen erfährt man, welche Qualifikationen

Bewerber mitbringen sollten, welche Studiengänge passen und

ob Praxissemester, Stellen für Abschlussarbeiten oder Jobs angeboten

werden. Außerdem bietet die Homepage alle Infos zum Vortragsprogramm

und zum Elevator Pitch, einem Präsentationswettbewerb der

School of Entrepreneurship für junge Start-Ups.

08.11., 9.30-15 Uhr

Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Campus Sigmaringen

Anton-Günther-Straße 51, D-72488 Sigmaringen

www.karriereboerse-albsig.de

Unternehmen

Mehr als 60 Unternehmen

präsentieren

Karrierechancen

8. November

9.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Besuchen Sie die

Karrierebörse am

Hochschulstandort

Sigmaringen!

Der Eintritt ist frei

Wirtschaftsregionen

Mit freundlicher

Unterstützung von:

Verein der Freunde und

Förderer der Hochschule

Albstadt-Sigmaringen e. V.

Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Anton-Günther-Straße 51

72488 Sigmaringen

www.karriereboerse-albsig.de

97


98

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

ANZEIGE

„Business-Reformatorin“. Vorbild ist dabei

die Natur: Ihr eigens entwickeltes „STEAUF-

Prinzip“ zeigt, wie sich Wachstumsgesetze

der Natur auf ein Unternehmen übertragen

lassen.

STE(H)AUF &

WERDE GLÜCKLICH!

Und weil man spielerisch am besten und am

liebsten lernt, hat sie gleich noch ein Spiel erfunden.

Im STEAUF Unternehmerspiel ist auf

26 Themenfeldern der genetische Code von

lebendigen Unternehmen zusammengefasst.

„Führungskräften wird damit spielerisch ein

Überblick vermittelt, welcher Schritt in ihrem

Unternehmen Wachstum fördert. Mit dieser

Klarheit lassen sich Unternehmen auch in verändernden

Zeiten sicher steuern“, ist Stefanie

Aufleger überzeugt. Als langjährige Unternehmerin

weiß sie, was es bedeutet, durch Höhen

und Tiefen zu gehen und gibt diese „Lebens-

Erfahrung“ an Unternehmer, Führungskräfte

und Teams weiter. Oft ist es wichtig, an das

Wesentliche erinnert zu werden – und genau

darauf kommt es beim angebotenen Coaching,

der strategischen Unternehmensberatung,

der Prozessbegleitung und den Workshops

von STEAUF an.

D – Konstanz | Wenn die Natur ein Unternehmen

gründen würde, wie würde das aussehen?

Auf Grundlage dieser Frage erstellt

Stefanie Aufleger von STEAUF ganzheitliche

Konzepte für lebendige Unternehmen.

„Wir stellen klassische Businessmodelle auf

den Kopf und schaffen in Unternehmen Rahmenbedingungen,

die das ermöglichen, wonach

alle streben: ein glückliches Leben!“ So

beschreibt Stefanie Aufleger ihre Arbeit als

STEAUF

Rheingutstraße 7

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 36 52 509

www.steauf.de


ANZEIGE

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

LEBENDIGE KOMMUNIKATION

D – Singen, Konstanz, Überlingen | Neue

Sprachen zu lernen ist oftmals mühsam und

langwierig – nicht jedoch bei inlingua. Hier findet

lebendige Kommunikation in allen Sprachen

statt.

„Menschen sollten in der Fremdsprache, die sie

lernen, alles sagen können, was ihnen am Herzen

liegt“, findet Petra Bekker, Geschäftsführerin

der drei inlingua-Sprachschulen in Konstanz,

Singen und Überlingen.

Vor 50 Jahren wurde inlingua in der Schweiz gegründet.

Seit 30 Jahren sind die drei Schulen am

Bodensee in der Hand von Petra Bekkers Familie

und tragen die Handschrift der Inhaberin. Rund

2 000 Menschen vertrauen jährlich auf die ausgereifte

Sprachkompetenz, die inlingua seinen

Kunden anbietet in Form von Inhouse-Firmentrainings,

Kleingruppenkursen, Deutschkursen

für Migranten, Übersetzungen, Dolmetscherservice

oder auch Sprachreisen.

Preislich unterscheidet sich inlingua nicht von

anderen Bildungsträgern, qualitativ jedoch

schon. Das Besondere bei inlingua ist: Alle

Sprachtrainer sind Muttersprachler und bringen

den inlingua-Teilnehmern lebendig ihr Land

und ihre Kultur näher. Sie unterrichten nach der

inlingua-Methode: „Das ist die Methode, wie

ein Kind seine Muttersprache lernt“, so die Inhaberin.

Gelernt wird in Kleingruppen von drei

bis sieben Teilnehmern, die alle auf dem gleichen

Lernniveau sind. Sie lernen somit wesentlich

schneller und effektiver als in der Masse – und

Lernen macht dann auch mehr Freude!

inlingua

+49 (0)7531 362 240

www.inlingua-konstanz.de

Sprachkurse vor Ort

in Konstanz, Singen und Überlingen

... übrigens: Wer Sprachen spricht, hat schon gewonnen.

© STEAUF.de / Wortschatz #13

99


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

VERKEHR

BREMST KLIMASCHUTZZIELE AUS

D – Konstanz | rue. Um Klimaschutzziele

zu erreichen, ist noch viel zu tun

– insbesondere im Verkehr. Das zeigt der

aktuelle Bericht des Kompetenzzentrums

Energiewende Region Konstanz.

Der Endenergieverbrauch im Landkreis Konstanz

ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,5

Prozent auf 23,7 Megawattstunden pro Einwohner

gesunken, vor allem wegen Effizienzsteigerungen

im Bereich Gebäudeheizung und

Einsparungen in der Industrie. Deutlich gestiegen

sind aber die Emissionen im motorisierten

Individualverkehr. „Das zeigt, dass technische

Effizienzsteigerungen alleine nicht ausreichen,

um die Klimaziele zu erreichen. Auch Lebensstilentscheidungen

wie die Wahl des bevorzugten

Verkehrsmittels oder der beanspruchten

Wohnfläche sind entscheidend“, erläutert

Sven Simon, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter

der Hochschule Konstanz den „Monitor

Energiewende“ verfasst hat. Im Individualverkehr

sieht Simon, neben einer Erhöhung der

Sanierungsquote und einem beschleunigten

Zubau erneuerbarer Energien einen der wichtigsten

Schlüssel zu einer gelingenden Energiewende.

Die

Landesregierung

will die energiebedingten

Emissionen bis

zum Jahr 2020 auf maximal

6,5 Tonnen CO 2

pro Person senken.

Im Kreis Konstanz lagen sie im

Jahr 2014 bei rund 7,9 Tonnen CO 2

.

www.energiewende-konstanz.de

Die Wirtschaftsjunioren Konstanz Hegau e.V. sind das führende Wirtschaftsnetzwerk

für Unternehmer und Führungskräfte. Seit 1959 organisieren

sie eine Vielzahl von gesellschaftlichen, sozialen und unternehmerischen

Projekten und Events. Mit dem Ball der Wirtschaft und dem jährlichen

Know-How-Transfer (2-wöchige Begleitung eines Abgeordneten im Bundestag)

setzen sie über die Region hinaus Akzente.

Für Ihre persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung bieten wir u.a.

Betriebsbesichtigungen, Weiterbildungen und einen Austausch innerhalb der

Gründer-Szene an. Ideen und Vorschläge sind jederzeit willkommen.

Haben Sie Lust sich einzubringen und neue Dinge auszuprobieren?

Dann melden Sie sich an unter www.wj-konstanz-hegau.de

100

Anzeige Akzent.indd 1 19.10.17 18:48


ANZEIGE

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

IN OBERSCHWABEN

DIE WELT KENNENLERNEN

D – Weingarten | rue. Auslandserfahrungen

sind ein Höhepunkt im Lebenslauf. Die

Hochschule Ravensburg-Weingarten eröffnet

vielfältige Möglichkeiten, einen Teil des

Studiums im Ausland zu absolvieren.

„In der Region verankert – offen für die Welt“

lautet das Motto der Hochschule Ravensburg-

Weingarten. Sie bietet ihren mehr als 3500

Studierenden einen familiären Campus mit

über 30 Bachelor- und Masterstudiengängen.

Zugleich unterstützt sie junge Menschen, die

im Ausland studieren wollen. Diese Internationalisierung

bedeutet eine Öffnung in beide

Richtungen: In Oberschwaben treffen Kommilitonen

aus aller Welt zusammen; rund 13

Prozent der HRW-Studierenden kommen aus

dem Ausland. Umgekehrt können die hiesigen

Studierenden auf allen Kontinenten Auslandserfahrungen

sammeln. Möglich ist dies

aufgrund der Zusammenarbeit mit weltweit

rund 70 Partnerhochschulen. An ihrem Studieninfotag

stellt die Hochschule Studieninteressierten

alle Bachelorstudiengänge vor. Und

es bieten sich Einblicke in den studentischen

Alltag – einen Lebensabschnitt, den man auch

dazu nutzen kann, die Welt kennenzulernen.

22.11., 10 Uhr | Raum C 004

Hochschule Ravensburg-Weingarten

Doggenriedstraße, D-88250 Weingarten

+49 (0)751 50 10

www.hs-weingarten.de

Campus erleben

Theater 58 ZH

Der Alchimist

Paulo Coehlo

18.11.2017

Samstag 19:30 Uhr

Ekkharthof, Lengwil

Infotag an der HBC:

22. November 2017

14.00 Uhr, Audimax

Studienangebote in den Themenfeldern:

BAUWESEN

ENERGIE

BIOTECHNOLOGIE

BETRIEBSWIRTSCHAFT

Duales, berufsbegleitendes oder

internationales Studium möglich.


Ticketreservation | 071 686 65 76 | verkauf@ekkharthof.ch

www.hochschule-biberach.de

101


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

ANZEIGE

1

102

FÜR ALLE LEBENSBEREICHE

D – Konstanz | In der aktuell aufgeheizten

Diskussion um das geplante Altenpflegeheim

auf dem Gelände Zoffingen stellt sich

die Frage: Wofür steht die Caritas in Konstanz

und der Region? Wer den Blick auf die

Caritas-Arbeit wirft, wird feststellen: Immer

geht es darum, Menschen auch in schwierigen

Situationen oder Lebensphasen die

größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen

Zusammenleben zu ermöglichen.

Neben Seniorinnen und Senioren begleitet

die Caritas Kinder und Familien, Menschen

mit Behinderungen und Personen in schwierigen

Lebenslagen. Das erste Beispiel nimmt

derzeit in Radolfzell Formen an: In der Hohentwielstraße

entsteht unter dem Namen

„iQ“ bis Herbst 2018 ein inklusives und barrierefreies

Qualifizierungs-, Begegnungs- und

Wohnprojekt für Menschen mit psychischen

und körperlichen Erkrankungen. 1 Der Neubau

ergänzt und erweitert das bestehende

berufliche Qualifizierungsangebot des Caritas-Werkstättenverbundes

Seewerk: größere

Werkstätten und hellere Trainingsbereiche mit

ausreichend Platz für bis zu 55 Menschen. Ein

Tagesbistro steht allen offen, die im Quartier

wohnen und arbeiten. „Wir nehmen Inklusion

ernst. Uns ist es darum besonders wichtig, die

Nachbarn einzuladen und einzubeziehen“, erklärt

Caritasvorstand Matthias Ehret.

Beispiel Nummer zwei: Der Fachdienst Betriebliche

Inklusion begleitet Menschen mit

Behinderungen auf ihrem Weg in den ersten

Arbeitsmarkt. 2 Zwei Job-Coaches suchen

nach geeigneten Betrieben, entlasten die

Firmen bei der Einarbeitung, helfen den Arbeitgebern

und Arbeitnehmern bei schwierigen

Situationen im Arbeitsalltag und wollen

damit stabile Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen.

2

Zoff wie Zoffingen

Drittes Beispiel: der Fachbereich „Kinder und

Familie“. Mit der seit den 1980ern bestehenden

Integrativen Kindertagesstätte „Die Arche“

mit Krippe, Kindergarten und Schülerhort, mit

einer Interdisziplinären Frühförderung und

mit zahlreichen Beratungsangeboten trägt

die Caritas dazu bei, Inklusion von Geburt an

zu fördern und fordern. Seit September 2016

trägt die Caritas auch in Radolfzell mit einer

Außenstelle der „Arche“ und der Interdisziplinären

Frühförderung zur inklusiven Ausrichtung

des neuen Familienzentrum St. Anton bei.

Caritas-Fachbereichsleiter Andreas Laube ist

überzeugt: „Je früher und umfassender Inklusion

in der Familie, Kita und Schule mitgedacht

und gelebt wird, desto besser gelingt sie.“

Caritasverband Konstanz e.V.

Uhlandstraße 15, D-78464 Konstanz

+49 (0)7531 1200 0

www.caritas-konstanz.de

Caritas wird in Konstanz derzeit oft mit drei Worten

verbunden: Zoff wie Zoffingen. 3 Der Grund:

Anwohnerkritik am geplanten Altenpflegeheim in

der Niederburg. Andreas Hoffmann, Geschäftsführer

der Caritas-Altenhilfe, unterstreicht die Be-

3

deutung des Projekts: „Auch Menschen, die pflegebedürftig werden, haben ein Anrecht

darauf, in ihrer alten Nachbarschaft – in diesem Fall in der Konstanzer Innenstadt – zu

leben.“ Gleichwohl nimmt die Caritas die Anliegen der Nachbarn sehr ernst. Einen Fakten-

Check finden Interessierte unter www.caritas-altenhilfe-konstanz.de/zoffingen.


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

16 JAHRE

STEAUF-WERKSTATT

FAIR-FÜHRUNG ZUR

SEEVOLUTION

führender Hersteller von Flash Speicher Controllern

!

LEBENDIGE UNTERNEHMEN LERNEN VON DER NATUR

ENERGETISCH ZUM MATERIELLEN ERFOLG

1922 bekam Albert Einstein den Nobelpreis für folgende Erkenntnis: Energie ist

Masse mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat. Oder kurz: E=mc2.

Vereinfacht gesagt beschreibt die Formel folgendes: Wenn man Materie, wie

zum Beispiel einen Stuhl, in einer Affengeschwindigkeit, nämlich in potenzierter

Lichtgeschwindigkeit, durch das Universum jagt, löst sich der Stuhl in Energie auf.

Albert Einstein ist bekannt als Ausnahmewissenschaftler. Trotzdem er sich immer

zu seiner Spiritualität bekannte, hielt seine Wissenschaft jedweder Kritik stand.

Bis heute ist die Genialität des vor 100 Jahren lebenden Physikers unbestritten.

Vor allem hat sich Einstein nie davon abbringen lassen, Energie und Materie in

unmittelbaren Zusammenhang zu stellen. Genau das drückt seine berühmte

Formel aus.

WAS HAT PHYSIK MIT UNTERNEHMEN ZU TUN?

Wir leben in einer materialistisch geprägten Welt. Der starke Fokus auf materielle

Dinge hatte in den letzten Jahren zur Folge, dass gerade in Wirtschaftskreisen

alles energetisch, spirituelle, zwischenmenschliche ungeprüft und pauschal

abgelehnt wurde. Das Verständnis für den Zusammenhang zwischen Energie

und Materie ging zunehmend verloren. Derzeit ist in der Wirtschaftswelt eine

Kehrtwende zu beobachten: Spiritualität hält wieder Einzug. Werte, Sinn, Vertrauenskultur

erleben eine Renaissance.

Wer die hohe Kunst des Materialisierens beherrscht und die energetische Seite

dabei im Überblick behält, kann Produkte schneller, energieeffizienter und mit

Mehrwert entstehen lassen. In einem Unternehmen wird in punkto Geld- und

Warenfluss dieser kleine, aber feine Unterschied zwischen Energie und Materie

schnell zur Existenzfrage.

HAND AUFS HERZ!

Wo tappst du in die Falle und glaubst, die Auftragserteilung des Kunden sei

bereits das Ziel, ein greifbares Ergebnis, eine echte Materialisation? Auch der

Geldschein hat – wie das Wort schon sagt – nur „schein“bar einen Wert. Erst

wenn jemand bereit ist, dir dafür beispielsweise eine Flasche Milch einzutauschen,

hast du tatsächlich etwas in der Hand, das dich bereichert. Andernfalls heißt es

wie so oft: Außer Spesen nichts gewesen!

Herzlichst, Stefanie Aufleger

Im STEAUF Unternehmer-Spiel

lernen die Spieler, wie sie ihre

Ideen materialisieren, um am

Ende tatsächlich etwas in der

Hand zu haben. Weitere Infos

unter www.steauf.de

Zuverlässigkeit für NAND Flash Speichersysteme.

www.hyperstone.com

Globales high-tech Unternehmen.

Ihr zukünftiger Arbeitgeber in Konstanz.

Bewerben Sie sich heute.

Bewerben Sie sich jetzt für unsere Ausbildungsgänge:

Die Zukunft braucht Sie!

Ergotherapie (DVE-zertifiziert) in Weingarten

Wir bilden Sie aus!

Logopädie in Weingarten

Bewerben Sie sich jetzt für die

Ausbildungsgänge

Physiotherapie

in

Weingarten:

Bachelor Logopädie (B.A. in Kooperation mit der Pädagogischen

Hochschule Weingarten), Ergotherapie (B.Sc.) und Physiotherapie

(B.Sc.) in Kooperation mit der Fernhochschule Hamburg

(Studienzentrum Stuttgart) ausbildungsbegleitend möglich.

Altenpflege/-hilfe in Friedrichshafen

Ergotherapie

Logopädie

Physiotherapie

Arbeitserziehung/-therapie

Bachelor in Ravensburg-Weißenau Logopädie und Physiotherapie

ausbildungsbegleitend möglich!

Heilerziehungspflege in Ravensburg-Weißenau

Informieren Sie sich auch über unsere Fort-­‐ bzw.

Weiterbildungsmöglichkeiten!

Weitere Informationen: Diakonisches Institut für Soziale Berufe

Nähere Friedrichshafen: Informationen:

07541/399091-0 aps-friedrichshafen@diakonisches-institut.de

Diakonisches Institut für Soziale Berufe

Weingarten:

Schulen 0751/5696999-0 für Ergotherapie, info-weingarten@diakonisches-institut.de

Logopädie, Physiotherapie

Hähnlehofstr. Ravensburg: 5, 88250 Weingarten

Tel: 0751/994383-0 0751/5696999-­‐0 info-ravensburg@diakonisches-institut.de


www.diakonisches-institut.de

info-­‐weingarten@diakonisches-­‐institut.de

www.diakonisches-­‐institut.de

Heilerziehungsassistenz in Ravensburg-Weißenau

103


104

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL

www.akzent-magazin.com

Spenden

sammeln

ist

einfach...

HERZLICHEN

Liebe Kundinnen und Kunden,

ich möchte mich HERZLICH bei Ihnen für die gute

Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen in mich und die

Produkte des akzent-Verlags bedanken.

Nach nun mehr als drei Jahren möchte ich mich

von Ihnen verabschieden.

Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe als

MAMA, auch wenn ich Sie und meine Kollegen

sicher vermissen werde!

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und

Gottes reichen Segen.

Ihre Damaris Heim

DANK

HANDEL &

WANDEL

D – Konstanz | na. Ein digitales Steuererstattungssystem für

1 Kunden aus der Schweiz? Das dauert laut Bundesfinanzministerium

noch bis 2020. Die jährlich rund 17 Millionen Ausfuhrscheine,

die an der Schweizer Grenze anfallen, müssen bis dahin noch

herkömmlich bearbeitet werden. Man sei mit Hochdruck an der

Entwicklung des Systems, das auch für Flug- und Seehäfen geeignet

sein müsse. Ende dieses, spätestens Anfang des kommenden Jahres

soll in einem Container auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bodenseeforum

in Konstanz eine zusätzliche Abfertigungsstelle für die

Abstemplung der Ausfuhrscheine eingerichtet werden. Eine Bagatellgrenze

für die Mehrwertsteuer-Rückerstattung bleibt umstritten.

Bertram Paganini von der Industrie- und Handelskammer bezieht

sich auf die seit 1976 bestehende österreichische Bagatellgrenze:

„Unter diesen Umständen hätte sich bei uns nie der heutige Stand

des Einzelhandels entwickelt.“ Konkret heißt das: 1,7 Millionen

Quadratmeter Verkaufsfläche; 500 000 bis 700 000 davon seien

durch Schweizer Kunden beeinflusst; 1,7 Milliarden Euro flössen

aus der Schweiz in die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach.

Während eine Umfrage des Handelsverbands einen Rückgang des

Umsatzes der Schweizer Kunden dokumentiert, ist Konsumforscher

Tomas Rudolph von einem unveränderten Kaufverhalten der

Schweizer Kunden überzeugt. Für die Stadt Konstanz sieht er keine

Veränderung: Die Kombination aus Preis, Sortiment und Freizeitwert

ist den Schweizern eine Strecke von durchschnittlich 50 Kilometern

pro Weg wert.

D – Meersburg | na. Zu klein, zu dick, zu dünn. Beim Holzkauf

2 stoßen Heimwerker oft auf ein schmales Angebot an passendem

Material. Der holzladen.shop bietet Abhilfe: Der Online-Shop

verkauft Holzwerkstoffe aller Art im Zuschnitt. Geschäftsführer

Reto Scheidegger empfand die Beschaffung von Holz für seine

Projekte immer als sehr mühselig, weshalb er auf die Idee kam, den

Holzladen zu gründen. Von Sperrhölzern, Siebdruckplatten über

Leimholz- und Tischlerplatten bis zu massivem Schnittholz wird alles

auf Maß zugeschnitten und dem Kunden nach Hause geliefert.

www.holzladen.shop

+49 (0)7532 80 71 917

FOTO: HOLZLADENRS GMBH

Denn du hast meine Nieren bereitet

und hast mich gebildet im Mutterleib.

Ich danke dir dafür,

dass ich wunderbar gemacht bin;

wunderbar sind deine Werke,

und das erkennt meine Seele wohl.

(Die Bibel: Psalm 139,13-14)


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL

Degenkolb Konstanz

D – Konstanz | na. Wieder ein neues Geschäft für das LAGO

3 Shopping Center: Die internationale Mode- und Lifestyle-Marke

JOOP! eröffnet einen Monobrand-Store mit seinen Kollektionen

bestehend aus Menswear, Womenswear, Schuhen, Taschen und

Accessoires. Auf 200 Quadratmeter Verkaufsfläche präsentiert sich

der Laden in neuem Look: Ausgewähltes Carbonia, edle Klavierlack-

Oberflächen und luxuriöser Naturstein stehen im Fokus und werden

durch Oberflächen aus Ulmen- und Eichenholz mit Ledereinsätzen

passend ergänzt. Im Rahmen der Shoperöffnung am 03.11. findet

am Vorabend eine exklusive Veranstaltung statt, zu der über 100

Gäste, darunter „friends of the brand“ sowie prominente Persönlichkeiten

aus der Region, geladen sind.

Mo-Sa 9.30-20 Uhr, Do bis 22 Uhr | LAGO Shopping-Center,

Bodanstraße 1, D-78462 Konstanz | www.joop.com

Degenkolb

Exklusive Damenmode und Anlasskleider

Hussenstraße 66, 78462 Konstanz

Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00 - 18:00 Uhr

www.degenkolb-konstanz.de oder auf Facebook: Degenkolb

FOTO: JOOP.COM

D – Ravensburg | na. Wie kann Ravensburg als Einkaufsstadt

4 attraktiv bleiben? Das neue Acocella-Gutachten von Autorin

Antje Schnacke-Fürst beschäftigt sich mit Zukunftsfragen rund um

den Einzelhandel. Mittelfristig (bis

2030) sieht das Gutachten maximal

Spielraum für zwei neue Lebensmittelmärkte

und einen Drogeriemarkt

im Stadtgebiet. Das Prinzip „Drinnen

vor Draußen“, das Neuansiedlungen

auf der grünen Wiese erschwert, soll

beibehalten werden. Darüber hinaus

soll eine Sortimentsliste genau vorschreiben,

was wo verkauft werden

darf. Außerhalb der Innenstadt

sollen deshalb nur Geschäfte mit

beispielsweise diesen Waren erlaubt

sein: Baustoffe, Lampen, Teppiche,

Küchen, Maschinen, Möbel etc. Der

protektionistische Ansatz zielt darauf

ab, Einzelhandelsgeschäfte in der

Ravensburger Innenstadt vor dem

Ruin zu bewahren.

FOTO: GERHARD GIEBENER / PIXELIO.DE

Marienplatz 32 • 88212 Ravensburg

0751.25284 • www.optik-steinert.de

105


MEHR-WERT

ANZEIGE

ERFOLG MIT

JUNGPFLANZEN

D – Konstanz/Reichenau | Vor 30 Jahren gründete Peter Stader nach der Übernahme

des elterlichen Gemüsebaubetriebs auf der Insel Reichenau die Peter Stader

Jungpflanzen. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich am Wachsen.

„Ich hatte damals das richtige Gespür und den Markt Stück für Stück ausgebaut“,

sagt Peter Stader heute. „Fleiß, Service und gute Qualität“ nennt er als Gründe für

seinen Erfolg. Aufgrund der nicht vorhandenen Erweiterungsmöglichkeiten verlagerte

er die Gewächshäuser sukzessive von der Insel Reichenau aufs Festland und nach

Beuren bei Singen.

Auf vielen Hektar unter Glas veredelt und züchtet das Unternehmen alle in der Region

nur denkbaren Salate und Gemüsesorten, Küchenkräuter und einige Blumensorten.

Zusammen mit dem Bioland-Betrieb Bärthele werden seit einigen Jahren auch Bio-

Pflanzen gezogen. Ihr Marktanteil liegt derzeit bei 20 Prozent mit wachsender Tendenz.

Der allergrößte Teil, nämlich 70 Prozent aller Jungpflanzen, geht in die Schweiz, der

Rest verteilt sich auf Süddeutschland und Österreich. 85 feste Mitarbeiter und zusätzliche

etwa 100 Saisonkräfte sind bei Peter Stader beschäftigt. „Das Know-how ist

bei uns wichtig“, sagt der Unternehmer. „Daher sind wir immer auf der Suche nach

Fachkräften. Aber auch angelernte Kräfte finden bei uns einen guten Job.“

Die nächsten 30 Jahre sind jedenfalls gesichert: Sohn Moritz und Tochter Marlen

arbeiten beide im Betrieb mit.

Peter Stader Jungpflanzen GmbH

Göldern 20, D-78479 Reichenau

+49 (0)7531 996 890

www.peterstader.de

Werbung,

die wirkt.

Ihr Partner für Out-of-Home-Medien

Großfläche · City-Light-Poster · City-Star-Board

Litfaßsäule · Großuhr · Transportmedien

www.schwarz-aw.de

106

415432_SAW_Anzeige_WDW_188x136_SSC.indd 1 05.10.17 15:56


ANZEIGE

MEHR-WERT

TRADITION & ZEITGEIST

D – Radolfzell | Tradition und Zeitgeist gepaart mit Kompetenz und guter Beratung:

Biller aus Radolfzell bietet all das und mehr!

Sandra Biller-Stocker (links im Bild), Inhaberin des Familienunternehmens: „akzent wird 30!

Und hat es über die Jahre immer geschafft, sich selbst treu zu bleiben und dabei doch immer

mit der Zeit und den Wünschen seiner Leser zu gehen. Chapeau! Das verdient unseren Respekt!“

Und Sandra Biller-Stocker weiß, wovon sie spricht: Elektro Biller ist schon mehr als 70 Jahre

alt und „auch wir sind stolz, dass es uns über

Generationen gelingt, mit unserem Sortiment

und unseren Dienstleistungen im Bereich Elektro

und Licht immer up to date zu sein.“ Das

Wissen um und die Liebe zum Produkt, der

Kundendienst und die Beratungskompetenz

sind die Stärken des Unternehmens: „Eben ein

echter Lichtblick im Wust der Abfertigungs-

Mitnahme-Selbstschrauber-Angebote auf der

grünen Wiese.“ Im 150 Jahre alten und liebevoll

restaurierten Fachwerkhaus bietet Biller

Lichtideen auf drei Etagen. „Für die frühzeitige

Lichtplanung nehmen wir uns sehr gerne Zeit

– hierfür ist eine vorherige Terminabsprache

sinnvoll“, rät Dorothea Geisler-Röske (rechts

im Bild). „Für eine spontane Beratung ist immer

eine von uns Lichtexpertinnen im Hause

und für unsere Kunden da!“

Lichthaus Biller

Löwengasse 26

D-78315 Radolfzell

+49 (0)7732 945 07-21

www.biller-licht.de

Mo-Fr 09-13 & 14-18.30 Uhr

Sa 09-16 Uhr

... mit der Spendenplattform

„HERZENSIDEEN – Mit der

KSK Ravensburg direkt helfen“.

DAS KLEINE BOUTIQUEHOTEL

VOR DEN TOREN DER ALTSTADT

IN LINDAU GRATULIERT.

Hier gibt es die Möglichkeit, lokale Projekte

und interessierte Spender mit nur wenigen

Klicks zusammen zu bringen.

Gleich auf www.ksk-rv.de/herzensideen gehen,

kostenlos Ihr Projekt registrieren und Spenden

sammeln!

Eine Zusammenarbeit von

WWW.MAX-HOTEL.DE

und

107


MEHR-WERT

ANZEIGE

SHOPPING IN ENGLAND

D – Konstanz | th. Seit über 40 Jahren betreibt Gillian Epp unweit

des Münsters ihr Fachgeschäft für englische Antiquitäten, das

viele Stammkunden und auch Prominente anzieht (siehe akzent

07/2016). Um Stilvolles wie Möbel, Geschirr, Besteck oder antike

Lederkoffer bieten zu können, geht sie zweimal im Jahr mit Sohn

Tobias auf Einkaufsreise nach England. Von ihrer jüngsten Tour,

Ende Oktober, hat sie uns jetzt erzählt.

Sie genießen jedes Mal den Blick auf die White Cliffs of Dover, wenn

sie mit der Fähre auf die Insel fahren. Zunächst wurden in Sussex einige

Händler besucht, die inzwischen auch langjährige Freunde geworden

sind. „Bei einer „cup of tea’ – we are in England after all!“, berichtet

Gillian lachend. Von dort führte die Reise nach Stoke-on-Trent zur

dortigen Porzellanmanufaktur. „Wir haben Krüge und Tassen mit Mustern

des Textildesigners William Morris mitgebracht – wunderschön.“

Weiter ging es noch zu einer großen Antiquitätenmesse. „Dort haben

wir viele altbekannte Händler aus ganz England getroffen, die wunderschöne

und interessante Stücke für uns gesammelt hatten“, freut

sich Gillian, die weiß, was ihre Kunden mögen. „The weather was kind

to us“, fasst sie zusammen, denn: „Es war wieder eine erfolgreiche

Einkaufsreise in England – vorbeischauen lohnt sich!“

Englische Antiquitäten

St. Stephans-Platz 47, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 26 464

www.englische-antiquitaeten-konstanz.com

108


ANZEIGE

MEHR-WERT

WIE GEWOHNT –

NUR BESSER

D – Konstanz | th. Ein stimmiges Konzept,

von der Einrichtung bis zum Sortiment. Dazu

sportive, ausgewählte Marken, die nicht an

jeder Ecke zu haben sind – das ist die neue

LAURA.

Laura Mode gilt seit 20 Jahren als eine der führenden

Modeadressen in Konstanz. Die neue

LAURA präsentiert sich nun in einem völlig

neuen, außergewöhnlichen Design und Ambiente.

Sicher eines der schönsten Geschäfte

in Konstanz und Umgebung. Verbunden mit

stilsicherer und kompetenter Beratung wird der

Einkauf hier zu einem besonderen Erlebnis. Der

Wohlfühlfaktor für entspanntes Mode-Shopping

ist garantiert. „Inspirieren und verführen“

heißt hier die modische Zauberformel.

Laura Mode Konstanz

Bahnhofstraße 16, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 919 666

www.laura-mode-konstanz.de

FOTO: MICHAEL SCHRODT

WIR TUN ALLES

FÜR DAS

SCHÖNSTE HAAR

DER WELT!

– DIE EXPERTEN FÜR PERFEKTES AUSSEHEN

Mit der steigenden Zahl von trendbewussten jungen Menschen und

anspruchsvollen Kunden rückt das qualitativ hochwertige H & Z Produkt-Sortiment

immer mehr in den Fokus neuer Käufergruppen.

Unsere Kundschaft schätzt gute Beratung und die Auswahl von professionellen

Produkten, welches wir gerne auch in unserem Shop im

Shop Konzept, mit der Weltmarke THE BODY SHOP, mit natürlichen

Kosmetikprodukten pflegen.

In den bevorstehenden Weihnachtstagen heißt es deshalb wieder

EIN HAUS VOLLER GESCHENK-IDEEN

Bodanplatz 2

78462 Konstanz

10%

auf alle Profi-

Haarpflegeprodukte

10%

auf Elektro-Geräte

10%

auf THE BODY SHOP

Produkte

Öffnungszeiten:

Montag–Samstag 9.30–19 Uhr

Coupon-Gutscheine sind gültig bis 31.12.2017 | Keine Barauszahlung

Coupon ausschneiden, zum Einkauf mitbringen und ab einem Einkaufswert von 20 Euro Geld sparen!

109


MEHR-WERT

BUNTER HERBST

IN DER THERME

D – Bad Buchau | Herbstliche Erlebnisse zum Wohlfühlen und

Genießen bietet die Adelindis Therme bis zum 30. November.

Im Ruheraum „Beringer“ können Gäste die Sterne des Nachthimmels

betrachten und sich von sanften Klängen in eine Traumwelt entführen

lassen. Mit einem „Herbstlichen Wohlfühltag“ samt Sauna, Rückenmassage

und kulinarischen Genüssen kann man sich jederzeit einen

Kurzurlaub für Körper und Geist gönnen. Herbstliche Geschmackserlebnisse

bieten das Thermenbistro sowie das Café-Restaurant „Badstube“.

Zudem besteht die Möglichkeit, das zur Adelindis Therme

gehörende medizinische Trainingszentrum „fit“ zu nutzen.

Adelindis Therme

Thermenweg 2

D-88422 Bad Buchau

+49 (0)7582 800 1395

www.adelindistherme.de

KATAMARAN

VERRÜCKT?

D – Konstanz/Friedrichshafen | Zum Start in die fünfte Jahreszeit

bietet die Katamaran-Reederei am 11. November einen

(fast) verrückten Sondertarif.

Die Hin- und Rückfahrt kostet an diesem Tag für einen Erwachsenen

7,50 Euro und für Kinder 1 Euro. Das Ticket „Kat spielt

verrückt“ gibt es nur an den Fahrscheinautomaten in den beiden

Häfen. „Eigentlich sollten die Tarife für Erwachsene 7,77 Euro

und für Kinder 1,11 Euro lauten“, erzählt Geschäftsführer Norbert

Schültke. „Das hätte prima zum Thema gepasst, aber da hätten

wir uns mit dem Wechselgeld keinen Gefallen getan.“ Deshalb

habe man die Preise noch weiter abgerundet. Am 11. November

gibt’s auch ein verrücktes Jubiläum, nämlich die 111.111. Katamaran-Fahrt.

www.der-katamaran.de | +49 (0)7531 36 39 320

Größte Heinz Bauer

CABRIO Jacken Auswahl

in Süddeutschland

Concept Store für den anspruchsvollen Mann: Coole Klamotten,

ausgefallene Accessoires, Dinge die es so nirgends gibt – einfach mal auf einen Spitzen-Espresso reinschauen!

ROADERS HALL | Vordere Weidstaud 8 | D-78465 Konstanz-Dingelsdorf | Tel. +49 (0) 7531 99 17 950 | www.roaders.de

110


Für immer jung zu bleiben ist kein Talent:

es steckt viel Erfahrung dahinter.

Bei uns im Porsche Zentrum Hegau-Bodensee.

Ihrem offiziellen Porsche Classic Partner.

Porsche Zentrum Hegau-Bodensee

Graf Hardenberg Sportwagen GmbH

Untere Giesswiesen 11

78247 Hilzingen

Tel. 07731 8228-911

www.porsche-hegau-bodensee.de


MEHR-WERT

ANZEIGE

„Geht nicht, gibt’s nicht“ steht an einer Bildertafel, die anschaulich

zeigt, wie ein voll Schlamm gelaufener Wagen nach

Blitzblank-Pflege wie neu ausschaut. „Wie neu“ ist denn auch der

Anspruch, den Werner Heinz nun schon seit über 22 Jahren als

Mantra lebt: Außen, innen – alles wird gereinigt und gewienert,

bis es blitzblank ist. Gerade für die Schmuddelwetter-Saison

macht seine hochwertige Nanopflege mit Lotoseffekt Sinn oder

die topmoderne Keramik-Versiegelung, die grade an empfindlichen

Stellen im Frontbereich den Lack vor Steinschlag und Eiskristallen

schützen hilft. Mit den professionellen Veredelungen

wird das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum vor aggressiven

Umwelt- und Wettereinflüssen geschützt und erhält einen besonders

hohen Glanz und Glättegrad des Lacks – auch im Winter.

Bei einer Lackaufbereitung werden zudem Verschmutzungen,

kleine Kratzer, Flugrost, Bremsstaub, Insektenrückstände sowie

Spuren der Waschanlage schonend entfernt und der Lack durch

eine sanfte Politur wieder auf Hochglanz gebracht. Die spezielle

Waxoyl-Behandlung hält dabei bis zu drei Jahre an und schützt

wirkungsvoll vor Schmutzanhaftung. Im Winter macht auch die

Vorbereitung auf den Sommer Sinn: von Oldtimern über die Pflege

von Kunststoff-Cabriodächern bis hin zum Aufbereiten neuer

und historischer Motorräder, selbst Wohnmobile, Pferdeanhänger,

sogar Boote und Flugzeuge – Werner Heinz ist „putzmunter“.

Lederpflege und Färbung sowie Motorwäsche – alles kein

Problem. Als Fachmann setzt er nur auf beste Produkte, und so

ist er weit und breit der einzige Vertreter von Swiss Wax Wasoyl

Premium Polituren und Versiegelungen.

22 JAHRE

UND KEIN BISSCHEN

LACK AB

D – Konstanz | Werner Heinz und sein Blitzblank-

Team zaubern seit 22 Jahren Glanz auf moderne und

historische Auto-Lacke, auf Cabrios, Boote, Wohnmobile,

Motorräder und in freudige Kunden-Augen.

Verwendet werden nur hochwertige Produkte aus der Schweiz

und Deutschland, für die Pflege von Lacken, Kunsstoffen, Leder,

Reifen sowie für die Klimaanlagen, die Motorwäsche oder die

Sitzimprägnierung, Kleinreparaturen, Auspuff oder Batteriewechsel,

Rostentfernung, Lichtkontrolle und jegliche Wartungsarbeiten

werden überdies professionell und schnell erledigt.

Eine kostenlose Sichtprüfung, bei der wertvolle Hinweise und

Tipps gegeben werden, versteht sich von selbst. Umfangreiche

Kenntnisse über Old- und Youngtimer und Problemlösungen

für allerlei Extremfälle sind in über 22 Jahren Erfahrung zusammengekommen

– auf der homepage finden sich viele Vorher-

Nachher-Glanz-Leistungen. Zum „runden“ Service gehören auch

Reifen: Markenreifen, Sonderangebote, Felgen, Einlagerung und

natürlich Beratung und Montage, nebst einem Hol- und Bringservice.

Sauber!

Autopflege Blitzblank

Bücklestraße 1c, D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 67 090 | www.blitz-blank.com

112


WIR

KOENNEN

DIGITAL


Sie wollen Ihre Buchhaltung digitalisieren? Ihre Verwaltung

straffen und mehr individuellen Nutzen aus Ihrer Buchhaltung

ziehen? Wollen Sie Ihre Buchhaltung outsourcen

und trotzdem Zugriff auf Ihre Daten haben? Ihre Prozessabläufe

durch ERP- und CRM-Systeme optimieren? Haben

Sie Fragen zum Datenschutz und zum IT-Recht?

Wir beraten Sie gerne.

www.reichert-reichert.de

In Singen und Konstanz.

113


MEHR-WERT

ANZEIGE

EINMAL VERWÖHNEN, BITTE!

D – Konstanz | Mittendrin im Herzen von

Konstanz und doch fern jeder Alltagshektik:

Bei Atrium Kosmetik kann man wunderbar

entspannen und „Akkus aufladen“.

Beim Betreten von Uller Graberts hellen,

großzügigen Räumen im denkmalgeschützten

„Haus zum roten Löwen“ wird man von

sanftem Duft und gedämpften Klängen empfangen.

Uller Graberts Rezept für gestresste

Kundinnen lautet: Entspannung und Wärme.

Mit ihrer natürlichen Herzlichkeit schafft sie

es leicht, ein Gefühl von wohltuender Geborgenheit

zu vermitteln.

Seit 25 Jahren ist Uller Grabert erfolgreich

im Dienste der Schönheit tätig – als staatlich

anerkannte Kosmetikerin, Visagistin und

Permanent Make-up-Stylistin. Zudem hat sie

als so genannte Laserschutzbeauftragte die

Befähigung, Tattoos zu entfernen. Strengste

Hygiene ist ihr nicht nur hier ein wichtiges

Anliegen. Zum Anbringen von Permanent

Make-up nutzt sie modernste Nanotechnik.

Augenbrauen werden mit dieser Methode

durch feine Striche aufgefüllt, der verbreitete

„Balken im Gesicht“-Effekt entfällt. Auch bei

Lidstrichen legt Uller Grabert Wert auf eine

dezente Betonung der Augen. Bei dergleichen

kniffligen Prozeduren ist es von Vorteil, dass

sie eine künstlerische Ader hat: Uller Grabert

malt und macht Bodypainting. Und sie fertigt

hübsche Ketten, die von ihren Kundinnen gerne

gekauft werden.

Zum vielfältigen Programm bei Atrium Kosmetik

gehören auch beliebte Wellness-Behandlungen

wie die Lomi Lomi-Massage mit

vitalisierendem, duftendem Öl, und das Coffee-Peeling,

eine Ganzkörpermassage, die entgiftend

wirkt. Besonders wohltuend sind die

Thalasso-Anwendungen mit Wirkstoffen aus

dem Meer. Für ihre Schönheitsbehandlungen

benutzt Uller Grabert die teils bio-zertifizierten

Produkte deutscher Hersteller. „Damit kann ich

auch Menschen behandeln, die auf Kosmetika

hochgradig allergisch reagieren oder eine sehr

empfindliche Haut haben“, sagt die Fachfrau.

Wer dagegen ein kosmetisches Gesichtslifting

möchte, kann sich von Uller Grabert mit Hilfe

der Meso-Therapie behandeln lassen. Eine

weitere Spezialität sind Farbenergiebehandlungen

für alle Hauttypen. Dazu muss man wissen:

Uller Grabert hat eine Extra-Ausbildung

für ganzheitliche Kosmetik absolviert, die auch

Anwendungen nach der Traditionellen Chinesischen

Medizin (TCM) einschließt.

Uller Graberts kategorischer Imperativ: „Ich

behandle meine Kunden so, wie ich selbst gerne

behandelt werden möchte.“

Atrium Kosmetik, Uller Grabert

Bruderturmgasse 3

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 28 44 25

www.atrium-kosmetik.de

114


ANZEIGEN

MEHR-WERT

33 JAHRE MOTO SHOP

D – Konstanz | th. Seit 33 Jahren ist der Moto Shop ein wahres Paradies für Motorradfahrer.

Hier gibt es alles, was auf dem Motorrad gebraucht wird. Dazu noch Renntrainings auf

gesicherten Strecken. Perfekt.

1984 eröffnete Christian Schmid seinen Shop. Immer wieder wurde er seitdem vergrößert. „Seit

2016 können wir ein noch größeres Sortiment anbieten, auch in den Randpreisklassen oben

und unten“, so der leidenschaftliche Motorradfahrer. 1000 Helme sind ständig auf Lager, dazu

Gepäcksysteme, Brillen, Schlösser und

natürlich Bekleidung zum Motorradfahren:

von Second Hand bis zur Maßanfertigung.

Eine kompetente Beratung durch

das Team versteht sich dabei von selbst.

Schmid organisiert zudem seit 25 Jahren

sportliche Renntrainings auf gesicherten

Rennstrecken.

Meine Lieblings-

Mode-Marken

immer bis zu

60%

günstiger!*

Moto Shop Konstanz

Hans-Thoma-Str. 2

D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 56 458

www.moto-shop-konstanz.de

MOMENTE DER RUHE

D – Konstanz | th. Einfach mal kurz raus aus dem Alltag, um Kraft zu tanken und den Körper

zu regenerieren. Das geht perfekt im Kosmetikstudio von Annette Kraft.

Annette Kraft hat bereits mehrere Jahre Erfahrung in renommierten Hotels gesammelt, etwa im

Gesundheitszentrum Lanserhof, und legt besonderen Wert auf biozertifizierte Naturkosmetik:

Bei Pharmos steht dabei Aloe Vera mit seiner hohen Wirkstoffdichte im Mittelpunkt. Dazu eine

Portion Einfühlungsvermögen, Liebe zum Detail und professionelles Arbeiten machen das Paket

perfekt. Denn: „Nur gesunde Schönheit ist natürliche

Schönheit“, ist die Fachfrau überzeugt. Ihr Angebot

umfasst Gesichtsbehandlungen, Maniküre und Pediküre

sowie gewebereinigende Körperbehandlungen.

Annette Kraft Kosmetik

Kreuzlingerstr. 27, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 91 64 011

www.annette-kraft-kosmetik.de

Bodanstraße 17, Konstanz

Marktplatz 3, Meersburg

*Im Vergleich zur Herstellerpreisempfehlung

115


MEHR-WERT

ANZEIGE

116

GEBÜNDELTE KOMPETENZ

D – Konstanz | na. Gleichzeitig mit akzent

feiert auch die Rechtsanwaltskanzlei Wallauer-Friedrich,

Löwe, Hefner Partnerschaft

mbB ihr 30-jähriges Jubiläum: Angelika Wallauer-Friedrich,

namensgebende Partnerin

und Fachanwältin für Arbeitsrecht, wurde im

November 1987 als Rechtsanwältin zugelassen.

Damit legte sie den Grundstein für eine

der renommiertesten Kanzleien in Konstanz.

Die Welt ist eine andere als damals, und wie

alles andere hat sich auch die Arbeitsweise

der Rechtsanwälte stark verändert. Das

Internet hat die Kommunikation schneller

gemacht; gerichtliche Entscheidungen und

wissenschaftlichen Abhandlungen sind jederzeit

und überall abrufbar und erhöhen damit

die Arbeitsqualität. Das bedeutet allerdings

auch, dass es für den einzelnen Anwalt nicht

mehr schaffbar ist, auf jedem Rechtsgebiet

die gleiche hochwertige Beratungsleistung zu

erbringen.

Die Gründer der Rechtsanwaltskanzlei Wallauer-Friedrich,

Löwe, Hefner Partnerschaft

mbB hatten diesen Trend schon früh erkannt

und die Rechtsanwälte Andreas Löwe und

Hans Joachim Eckhardt für eine Zusammenarbeit

gewinnen können. Seit dem Umzug in

die Mainaustraße im Jahr 1997 ist es gelungen,

die Bandbreite an Rechtsgebieten durch

den Eintritt der Rechtsanwälte Karin Streich,

Julia Hefner und Ralph Sailer sukzessive zu

vervollständigen. Heute unterstützt die Kanzlei

ihre Mandanten in nahezu allen gängigen

Rechtsgebieten wie Arbeitsrecht, Bau- und

Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht,

Handels- und Gesellschaftsrecht, Miet- und

Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht,

Versicherungsrecht und Vertragsrecht mit Rat

und Tat. So viel Kompetenz unter einem Dach

bringt Synergien mit sich, die nicht nur von

langjährigen Mandanten geschätzt werden.

In den letzten 30 Jahren ist auch die Bodenseeregion

weiter zusammengerückt. Das bedeutet

neue rechtliche Herausforderungen bei

grenzübergreifenden Themen. Aber auch hier

ist die Kanzlei bestens aufgestellt und arbeitet

mit langjährigen Kooperationspartnern in

der Schweiz und in Österreich. Betreibung von

Forderungen in der Schweiz führt man selbständig

durch.

Darüber hinaus sind die Rechtsanwälte und

Mitarbeiter auch außerhalb der Kanzlei sehr

engagiert: Ehrenämter unter anderem in unterschiedlichen

Sportvereinen, dem Anwaltsverein

und im Stadtmarketing Förderverein

gehören einfach dazu.

Rechtsanwälte

Wallauer-Friedrich, Löwe, Hefner

Partnerschaft mbB

Angelika Wallauer-Friedrich

Rechtsanwältin und Fachanwältin

für Arbeitsrecht

Andreas Löwe

Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Bau- und Architektenrecht

Julia Hefner

Rechtsanwältin und Fachanwältin

für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Hans Joachim Eckhardt

Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Verkehrsrecht

Karin Streich

Rechtsanwältin

Ralph Sailer

Rechtsanwalt

Mainaustraße 48

D-78464 Konstanz

+49 (0)7531 89300

www.anwaelte-konstanz.de


Klassik trifft Moderne

PFEIFFER

Schmuck · Stein · Design

Hussenstraße 19 | Ecke Augustinerplatz

78462 Konstanz

www.pfeifferschmuck.de

Gegründet Januar 1971

117


MEHR-WERT

ANZEIGE

ENTSPANNT

DURCH DEN HERBST

A – Dornbirn | An alle, die etwas für sich und ihre Gesundheit tun möchten, wendet sich die

neue Messe „Gesund & Wellness“. Rund 100 Aussteller aus sieben Nationen präsentieren dazu

an drei Tagen die angesagtesten Trends.

Der Gesundheits-Boom, mit Eigenverantwortung für die persönliche Gesundheit, ist so groß wie noch

nie. Die Aussteller der Messe bieten klassische schulmedizinische Produkten und Leistungen, zeigen spannende

Alternativ-Methoden und stellen neue Gesundheitslösungen zur Vorsorge und Genesung vor. Besucher

der Messe erhalten Informationen zu verschiedenen ganzheitlichen Therapiekonzepten, energetischen

Austestungen, Bioscan, ausgewogener Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln,

Zahnmedizin, Irisdiagnose, gesunden Schlaf, Fitness und Beauty. Außerdem

werden Seh- und Hörtests angeboten. Zu entdecken gibt es zudem

Highlights in den Themenbereichen Wellnessurlaub, Whirlpool,

Infrarotkabinen & Co. Zudem dürfen sich die Besucher

auf ein spannendes Bühnenprogramm mit

mehr als 25 Vorträgen und Talkrunden freuen.

10.11., 14-20 Uhr; 11.+12.11., 10-18 Uhr

Messe Dornbirn GmbH

Messeplatz 1, A-6854 Dornbirn

www.gesundundwellness.info

FOTO: FOTOLIA/MAKSIM MELJOV UND MESSE DORNBIRN

UNSER MEHRBRILLENANGEBOT

FÜR IHREN INDIVIDUELLEN LIFESTYLE!

Unsere neue LINDBERG ® -Kollektion ist da!

• Beim Kauf einer zweiten Brille gibts ein Brillenglas dazu geschenkt.

• Ein Gutschein für einen kostenlosen Sehtest beim Kauf einer Brille

• Ein Gutschein im Wert von 50€ beim Kauf einer Brille ab 500€

Kommen Sie zum Stöbern vorbei

und UNSER profitieren MEHRBRILLENANGEBOT Sie zusätzlich zu FÜR IHREN INDIVIDUELLEN LIFESTYLE!

unseren Unsere neue bewährten LINDBERG Leistungen

® -Kollektion ist da!

(wie z.B. individuelle Brillenan-

Kommen Sie zum Stöbern vorbei und profitieren Sie zusätzlich zu unseren bewährten Leistungen (wie z.B. individuelle

Brillenanpassung, Computersehtest, Augenglasbestimmung, Kontaktlinsenanpassung mit technisch modernsten Geräten,

Sportbrillen und Varilux-Spezialist) von unseren tollen neuen Angeboten:

Augenglasbestimmung, Kontaktlinsenanpassung

Beim Kauf einer mit zweiten technisch Brille gibts ein Brillenglas dazu geschenkt.

modernsten Ein Gutschein Geräten, für einen Sportbrillen kostenlosen Sehtest beim Kauf einer Brille

und Varilux-Spezialist) von unseren

Ein Gutschein im Wert von 50€ beim Kauf einer Brille ab 500€

tollen neuen Angeboten:

SINGEN | Scheffelstraße 1 | +49 77 31.6 75 72 KONSTANZ | Neugasse 42 | +49 75 31.91 96 56

118


ANZEIGE

MEHR-WERT

LIFECOACHING

AUS BERUFUNG

D – Meersburg | Saskia Winkler hat ihr

Leben komplett umgekrempelt. Früher war

sie eine erfolgreiche Unternehmerin, heute

unterstützt sie als Lifecoachin alle, die mehr

aus ihrem Leben machen wollen.

„Als Lifecoachin helfe ich anderen Menschen.

Ich motiviere sie mit meiner Kraft, begeistere

sie, bringe sie wieder ins Träumen und stehe

ihnen bei, Veränderungen zuzulassen“, erzählt

Saskia Winkler. Die Überlingerin ist nicht nur

im Bodenseeraum, sondern auch deutschlandweit

und international sehr gefragt.

Für den Bodenseekreis hat Saskia Winkler die

Veranstaltung „Soirée am See“ ins Leben gerufen.

Unter dem Motto „Auszeit vom Alltag“

gibt sie den Menschen mit Energiearbeit, Meditation

und Tipps aus der Berufspraxis den

Schlüssel zu mehr Erfolg und Fülle. Darüber

hinaus erhalten die Teilnehmer Inspirationen

aus der Erfahrung anderer, denn mehrere

selbstständige Speaker berichten dem Publikum

aus ihrem beruflichen Alltag. Musikalisch

begleitet wird dieses Galaevent vom Opernchor

„Die kleine Oper am See“. Zudem bietet

ein Fingerfood-Buffet eine gute Möglichkeit,

sich bei anregenden Gesprächen zu vernetzen.

30.11., 18 – 21 Uhr

Augustinum Meersburg

Kurallee 18, D-88709 Meersburg

www.saskia-winkler.de

SOIRÉE AM SEE

I h r S c h l ü s s e l z u m e h r Fü l l e

M E E R S B U R G

3 0 . 1 1 . 2 0 1 7

1 8 . 0 0 U h r

saskia-winkler.de/soiree-am-see

119


MEHR-WERT

ANZEIGE

DAS BESTE

FÜR DEN LEBENSRAUM

BAD

D – Konstanz | rue. Das Bad ist ein ganz besonderer Ort. Es ist Funktionsraum,

Wohlfühloase und Rückzugsrefugium zugleich – wenn es funktional und ästhetisch

perfekt ist. Fuchs Haustechnik ist in diesem Metier ein führender Fachbetrieb und

verwirklicht das persönliche Traumbad von der professionellen Planung bis zur meisterhaften

Ausführung.

Jeden Tag führt der erste und der letzte Weg ins Badezimmer – nach dem Aufstehen,

vor dem Schlafengehen. Wie schön ist es da, wenn das Bad jedes Mal Freude bereitet,

weil es genau auf die Lebensgewohnheiten seiner Nutzer abgestimmt ist. Hierbei spielt

nicht nur die Funktionalität der Ausstattung eine wichtige Rolle, sondern auch deren

Design und das harmonische Zusammenspiel von Form, Farbe und Material. Denn längst

hat sich das nüchtern-sachliche Zweckbad früherer Zeiten in einen Ort gewandelt, an

dem sich Körper und Geist, Natur und Kultur, Intimität und Repräsentation vereinen.

Hier darf jeder ganz bei sich selbst sein, die natürlich heilende Kraft von Wasser und

Wärme spüren und das

Leben mit allen Sinnen

genießen. Kurzum: Das

Bad ist ein Lebensraum

im besten Sinne dieses

Wortes.

Fuchs Haustechnik begleitet

seine Kunden

auf dem Weg zu diesem

individuell gestalteten

Lebensraum bei jedem

Schritt mit technischer

Kompetenz, handwerklicher

Sorgfalt und einem

sicheren Gespür für das,

was technisch machbar

und gestalterisch möglich ist. Inspirationen dazu bietet die hauseigene Badausstellung

mit einer großen Fülle von Ideen. Denn so unterschiedlich wie die äußeren Rahmenbedingungen

wie zum Beispiel die Raumgröße, die Lebensgewohnheiten und die Ansprüche

der Badbenutzer sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten der modernen Badarchitektur

und -ausstattung. Der eine liebt die puristische Sachlichkeit, der andere bevorzugt

eine heimelige Atmosphäre, der nächste achtet vor allem auf Barrierefreiheit im Bad und

wiederum ein anderer legt Wert auf eine Private-Spa-Einrichtung.

All diese verschiedenen Aspekte werden bei der professionellen Beratung und Planung

berücksichtigt, die die Grundlage für eine ebenso meisterliche Installation bildet. Großer

Pluspunkt: Fuchs Haustechnik bietet alles aus einer Hand bis hin zur Koordination aller

erforderlichen Gewerke und verwirklicht die ökologisch, ökonomisch und optisch besten

Lösungen – damit der Weg ins Bad jeden Tag aufs Neue viel Freude bereitet.

Fuchs GmbH

Macairestraße 16, D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 59 950

www.fuchs-haustechnik.de

120


ANZEIGE

MEHR-WERT

IMMOBILIEN

MIT SICHERHEIT

CH – Kreuzlingen | Immobilien sind Lebensräume

und Kapitalanlagen zugleich. Ihre Bewirtschaftung

erfordert ein hohes Maß an

Fach- und Sozialkompetenz. Als zuverlässiger

Partner dafür versteht sich die immokanzlei

AG.

Die immokanzlei AG verkauft und verwaltet

Immobilien, schätzt Liegenschaften und ist in

Immobilienfragen beratend tätig. „Neben den

Menschen ist somit auch das Kapital unserer

Kunden ein wichtiger Faktor. Sobald Geld ein

Thema ist, spielt Vertrauen eine sehr große

Rolle. Wir sind stolz, dass wir dieses Vertrauen

unserer zahlreichen Kunden genießen dürfen“,

sagt Geschäftsführer Attila Wohlrab. Die immokanzlei

AG hat sich nach ihrer Gründung

im Jahr 2004 schnell einen Namen mit speziellen

und kreativen Lösungen gemacht. Zum

flexiblen und versierten Team gehören mittlerweile

zehn Mitarbeiter sowie zwei Lehrlinge.

Die immokanzlei AG und alle Mitarbeiter sind

unabhängig von privaten und öffentlichen Institutionen.

Es werden keine Provisionen von

Dritten angenommen, damit eine absolute

Unabhängigkeit gewahrt werden kann. Regionales

Engagement im sozialen, kulturellen,

sportlichen und wirtschaftlichen Bereich ermöglicht

ein großes Netzwerk.

immokanzlei AG

Rheinstr. 8, CH-8280 Kreuzlingen

+41 (0)71 677 99 88

www.immokanzlei.ch

FOTO: MARIO GACCIOLI

FINAL_AZ_Ley_halbe-seite.qxd 18.10.2017 9:56 Uhr Seite 1

Wir gratulieren dem Akzent-Verlag zum 30jährigen Jubiläum und

wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute!

seit

1897

Familien-

Tradition

www.ley-gmbh.de

121


122

BODY & SOUL

ANZEIGE

NATÜRLICH GESUND,

GANZHEITLICH HEILEN

D – Singen | Gesund werden und bleiben ist ein großes Ziel. Wie ist es zu erreichen?

Laut demoskopischen Umfragen bevorzugen immer mehr Menschen

natürliche Heilverfahren mit ganzheitlichem Ansatz, um gerade bei chronischen

Erkrankungen Linderung oder Heilung zu erfahren.

„Naturheilverfahren und Ganzheitsmedizin sind nahezu nebenwirkungsfreie

sanfte Heilverfahren, welche gerade in unserer Zeit der Reizüberflutung und der

mannigfaltigen Umweltbelastung der richtige Weg sein können, um Gesundheit

zu erhalten oder wieder zu erlangen“, erklärten Axel Michael Kornmayer

und Dr. Ewald Piel. In ihrer Praxis in den Postarkaden in Singen verwirklichen

sie Naturheilverfahren und Ganzheitsmedizin mit Psychosomatik nach neuesten

Erkenntnissen. Die mit modernster Medizintechnik ausgestattete Praxis bietet

hochwertigste Diagnostik wie Ruhe- und Belastungs-EKG, Stressdiagnostik, Klinisches

Labor und Hormonlabor. Kennzeichnend für die Praxis ist zudem ein

breites Spektrum an wirksamen Heilverfahren wie Ozon-Sauerstoff-Therapie,

Neuraltherapie, spezielle individuelle kombinierte Knorpelregeneration bei Arthrosepatienten,

spezifische Aufbau- und Regenerationstherapien bei Jung und

Alt, Immuntherapien bei Allergien und rheumatischen Erkrankungen sowie Zusatztherapie

bei Tumorpatienten.

„Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, betonen Axel Michael Kornmayer und

Dr. Ewald Piel. Deshalb berücksichtigen sie alle Aspekte: familiäre Dispositionen,

Risikofaktoren, Hormondefizite, Stressbelastungen, Störung der Darmflora und

psychische Faktoren. Herdgeschehen und toxische Belastungen werden aufgespürt

und ausgeleitet. Darmsanierung mit individuellen Probiotika, Homöopathie,

Homotoxikologie und Pflanzenheilkunde haben einen festen Platz in der

Therapie.

Praxis für Naturheilkunde, Axel Michael Kornmayer und Dr. Ewald Piel

Enge Str. 4, D-78224 Singen | +49 (0)7731 61 848

PRAXIS FÜR NATURHEILVERFAHREN – GANZHEITSMEDIZIN – PSYCHOSOMATIK – SCHMERZAMBULANZ

BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE:

Sauerstoff-/Ozontherapie: Durchblutungsstörungen – Schwindel – Demenzprophylaxe –

Stoffwechselstörungen

Neuraltherapie:

Knorpelaufbau & -regeneration:

Schmerztherapie Rücken – Wirbelsäule – Nerven – Migräne

bei degenerativen Gelenkerkrankungen

Thymus (nach Dr. Sandberg) &

Vit. C-Hochdosis-Infusion: Mikronährstofftherapie – Immunstörungen – Infektanfälligkeit –

Zusatztherapie bei Tumoren, Burn-out & Erschöpfung

Darmsanierungsprogramme:

Hormondiagnostik:

Risiko-Profil-Check-up:

Stoffwechseltherapie, Allergien – Haut – Rheuma

ganzheitl. Anti-Aging – Wechseljahrbeschwerden

Gefäße – Stoffwechsel – Herz-Kreislauf – Mikronährstoffe

Axel Michael Kornmayer

Heilpraktiker

Praxis für Naturheilverfahren

Telefonische Terminvereinbarung erforderlich unter

Engestraße 4 | Postarkaden | 78224 Singen Htwl. 07731 61848 (Schwester Christina)

Dr. Ewald Piel

Psychologe – Psychosomatik

WWW.NATURHEILVERFAHREN.KORNMAYER.DE


ANZEIGE

BODY & SOUL

LEICHTE BEINE

D – Radolfzell | ap. Gesunde, schöne Beine

ohne Blaustich – der erfahrene Venenarzt

Dr. Gerold Schmid lässt diesen Wunsch in

Erfüllung gehen.

Besenreiser und Krampfadern sind nicht nur

ein kosmetisches Problem, sondern beeinträchtigen

das allgemeine Wohlbefinden. Vor

allem Krampfadern gefährden die Gesundheit.

Das Ambulante OP

Zentrum Radolfzell

schafft Abhilfe durch

Radiofrequenztherapie,

auch Celon

Methode genannt.

Im Gegensatz zum

herkömmlichen Venenstripping

ist dieses

neue Verfahren besonders schonend und

sicher in der Anwendung. Dadurch wird die

Schmerzbelastung reduziert. Der kleine ambulante

Eingriff dauert nur etwa 30 Minuten.

Nach der Behandlung sind die Patienten wesentlich

schneller wieder auf sichtlich schönen,

gesunden Beinen im Leben unterwegs. Schonend

und schnell erfolgt auch die Verödung

von Besenreisern. Ohne Schnitte oder Betäubung

verklebt ein Medikament die betroffenen

Venen. Nach der Behandlung spazieren die

Patienten schmerzfrei und eigenständig aus

der Praxis. Und ist der Kompressionsverband

einmal weg, muss der Minirock her: Für einen

tollen Sommer mit tollen Beinen.

Ambulantes OP Zentrum Bodensee

Walchnerstraße 16

D-78315 Radolfzell

+49 7732 94 39 90

www.chirurgie-radolfzell.de

Ambulantes OP Zentrum Bodensee

Dr. Schmid / Dr. Seemann & Kollegen

Schonende Behandlung von

Krampfadern mit der Celon Methode

Spezielle Krampfaderoperationsmethode

ohne Hautschnitt | mit Radiowellentherapie

Mikrosklerosierung der Besenreiser

Schaumsklerosierung

Vorteile der Celon Methode

» Ambulante Behandlung » Reduziertes Risiko von Narben, Infektionen Et Hämatomen

» Schnelle Mobilität nach der Behandlung » Deutlich reduzierte Postoperative Beschwerden

Ambulantes

» Schonend,

OP

wirksam

Zentrum

und sicher

Bodensee

» Schonend, wirksam und sicher

•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••

LEITENDER ARZT

VEREINBAREN SIE EINEN TERMIN

Dr. med. Gerold Schmid

Tel. 07732 943 990

Walchnerstraße 16

78315 Radolfzell

www.chirurgie-radolfzell.de

www.chirurgie-radolfzell.de

,•

• ••

••

••


••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••

Dr. Schmid / Dr. Seemann & Kollegen

••••••••••••••••••••••••••

LEITENDER ARZT

Schonende Behandlung von

• VEREINBAREN SIE EINEN TERMIN

Dr. med. Gerold Schmid


LEITENDE ÄRZTE

Krampfadern mit der Celon Methode

Dr. med. Gerold Schmid

Dr. med. Arndt Seemann

Spezielle Krampfaderoperationsmethode

Frau Tel. Dr. med. Claudia 07732 Blum 943 990

ohne Hautschnitt | mit Radiowellentherapie

Fachärzte für Chirurgie,

Mikrosklerosierung der Besenreiser

Orthopädie Walchnerstraße und Unfallchirurgie 16

••••••••••••••••••••••••••

Schaumsklerosierung

VEREINBAREN SIE EINEN TERMIN

Vorteile der Celon Methode

Tel

• 78315 107732 943990

Radolfzell

Walchnerstraße 16

» Ambulante Behandlung » Reduziertes Risiko von Narben, Infektionen Et Hämatomen

•• 78315 Radolfzell

» Schnelle Mobilität nach der Behandlung » Deutlich reduzierte Postoperative Beschwerden

•• ••••••••••••••••••••••••••


www.chirurgie-radolfzell.de

123


MEHR-WERT

WEIHNACHTEN

Weihnachtsmärkte

Region

in der

Deutschland:

Aach (3.12)

Klosemarkt, Mühlenplatz und Hauptstraße, www.aach.de

Altshausen (02.12.-03.12.)

Marktplatz, www.weihnachtsmaerkte-in-deutschland.de

Aulendorf (09.12.-10.12.)

Herrenmühle, www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Bad Buchau (15.12.-17.12.)

Marktplatz, www.bad-buchau.de

Bad Dürrheim (02.12-03.12)

Rathausplatz, www.tourismus.badduerrheim.de

Bad Saulgau (16.12.-20.12.)

Marktplatz, www.bad-saulgau.de

Bad Schussenried (02.12.-03.12.)

Wilhelm-Schussen-Straße, www.bad-schussenried.de

Bad Waldsee (03.12.)

Kirchplatz, www.bad-waldsee.de

Bad Wurzach (02.12.-03.12.)

Schloss Wurzach, www.hgv-badwurzach.de

Biberach (02.12.-17.12.)

Marktplatz, www.biberacher-christkindlesmarkt.de

Buchheim (02.12./03.12./09.12.)

Rund um die Tischdeckenfirma Hofmann, www.weihnachtsmaerkte-indeutschland.de

Deggenhausertal (02.12.-03.12.)

Grund-und Hauptschule, www.weihnachtsmarkt-deutschland.de

Engen (02.12.-03.12.)

Marktplatz, www.engen.de

Friedrichshafen (01.12.- 22.12.)

Buchhornplatz, www.bodensee-weihnacht.de

Gaienhofen (09.12.)

Dorfplatz, www.gaienhofen.de

Hagnau (03.12)

Löwenplatz, www.hagnau.de

Heiligenberg (08.-10.12.)

Sennhof am Schloss, www.heiligenberg.de

Isny (06.12.-10.12.)

Schloss Isny, www.isny-aktiv.de

Kanzach (02.12.-03.12)

Bachritterburg, www.bachritterburg.de

Kisslegg (01.12.-03.12.)

Neues Schloss Kißlegg, www.kisslegg.de

Konstanz (30.11.- 22.12.)

Marktstätte bis Hafen, www.weihnachtsmarkt-am-see.de

Kressbronn (01.12-02.12.)

Rathausplatz, www.kressbronn.de

Kürnbach (02.12.-03.12.)

Museumsdorf, www.museumsdorf-kuernbach.de

Langenargen (08.12.-10.12.)

Münzhofvorplatz, www.langenargen.de

Laupheim (29.11-03.12.)

Kulturhaus Schloss Grosslaupheim, www.laupheim.de

Lindau (23.11.2017-17.12.2017)

An der Seepromenade auf der Insel, www.lindauer-hafenweihnacht.de

Leutkirch (30.11.-03.12.)

Altstadt und Marktplatz, www.leutkirch.de

Markdorf (08.12.-10.12.)

Bischofsschloss Innenhof, www.markdorf.de

Meersburg (01.12.-02.12.)

Vorburggasse, www.meersburg.de

Mengen (01.12.-02.12.)

Mengener Altstadt, www.mengen.de

Meßkirch (02.12.-03.12.)

Schlossweihnacht, Rund ums Schloss, www.messkirch.de

Nonnenhorn, (08.12.-09.12.)

Kapellenplatz, www.nonnenhorn.eu

Oberreute (16.12.)

Dorfplatz vor dem Rathaus, www.oberreute.de

Ochsenhausen (30.11.-03.12.)

Klostermuseum Ochsenhausen, www.ochsenhausen.de

Ostrach (25.11.)

Kloster Habstahl, www.ostrach.de

Ostrach (02.12.)

Hinter dem Rathaus, www.ostrach.de

Pfullendorf (08.12.-10.12.)

Marktplatz, www.pfullendorf.de

Radolfzell (07.12.-10.12.)

Auf dem Marktplatz, www.radolfzell.de/christkindlesmarkt

Ravensburg (01.12.-20.12.)

Marienplatz, www.ravensburg.de

Reichenau (02.12.)

Klosterhof, www.reichenau-tourismus.de

Riedlingen (09.12.)

Altstadt, www.christkindlesmarkt-riedlingen.de

Rielasingen (14.12.)

Hauptstraße, www.rielasingen-worblingen.de

Salem (02.12.-03.12.)

Schloss Salem, www.salem.de

Schaffhausen (09.12-10.12.)

Münsterareal Schaffhausen, www.sh-weihnachtsmarkt.ch

Singen (01.12.-23.12.)

Rathausplatz, www.weihnachtsmarkt-singen.de

Stein am Rhein (01.12.-31.12)

Rathausplatz, www.maerlistadt.ch

Stockach-Wahlwies (2.12.)

Dorfmitte Wahlwies, www.stockach.de

Straßburg (24.11.-24.12.)

Am Münster, www. strassburg.eu

Tengen (24.11.)

Stadter Tor, www.tengen.de

Tettnang (01.12.-03.12./08.12.-

10.12./15.12.-17.12.)

Neues Schloss, www.tettnang.de

Überlingen (07.12.-17.12.)

Auf der Hofstatt, www.ueberlingen-bodensee.de

Villingen-Schwennigen (01.12.-10.12.)

Münsterplatz Villingen, www.weihnachtsmaerkte-vs.de

Wangen (09.12./16.12./23.12.)

Marktplatz, www.allgaeu-weihnachtsmarkt.de

Wasserburg (01.12.-03.12./08.12-

10.12./15.12-17.12./22.12-23.12.)

Marienplatz, www.wasserburg.de

Weingarten (09.12.-10.12.)

rund um den Löwenplatz, www.weingarten-online.de

Weingarten (02.12.-03.12.)

Schlössle Weingarten, www.weingarten-online.de

Wilhelmsdorf (02.12.)

Gemeinde Wilhelmsdorf, www.gemeinde-wilhelmsdorf.de

Wolfegg (15.12.-17.12.)

Bauernhaus-Museum, www.wolfegg.de

Österreich:

Bregenz (17.11.-23.12.)

Innenstadt und Altstadt, www.bregenz.travel

Dornbirn (01.12.-23.12.)

Marktplatz, www.christkindlemarkt.at

Feldkirch (01.12.-23.12.)

Altstadt, www.feldkirch.travel

Schwarzenberg (08.12-17.12)

Festgelände in der Altstadt, www.schwarzenberg.de

124


WEIHNACHTEN

MEHR-WERT

ANZEIGE

Schweiz:

Appenzell (10.12.)

Postplatz, www.appenzell.ch

Arbon (02.12.)

Innenstadt, www.arbontourismus.ch

Bischoffszell (01.12.-03.12.)

Innenstadt, www.adventsmarkt-bischofszell.ch

Einsiedeln (02.12. - 10.12.)

Hauptstrasse, www.einsiedler-weihnacht.ch

Ermatingen (14.12.-17.12.)

Bahnhof, www.ermatingen-tourismus.ch

Frauenfeld (15.12.- 17.12.)

Innenstadt, www.weihnachtsmarkt-frauenfeld.ch

Herisau (02.12.-03.12.)

Innenstadt, www.christchindlimarkt-herisau.ch

Kreuzlingen (08.12.)

Hauptstrasse, www.kreuzlingen.ch

Romanshorn (01.12.-03.12.)

Alleestrasse, www.romanshorn.ch

Rorschach (09.12.-10.12.)

Lindenplatz, www.rorschach.ch

Schaffhausen (09.12.-10.12.)

Münsterareal Allerheiligen, www.sh-weihnachtsmarkt.ch

Schloss Herdern (16.12.)

Schlosshof, www.schlossherdern.ch

Steckborn (09.12.)

Innenstadt, www.hgtsteckborn.ch/weihnachtsmarkt

Stein am Rhein (01.12.-31.12)

Hof des Klosters St. Georgen, www.maerlistadt.ch

St. Gallen (30.11.-23.12.)

Marktplatz, www.st.gallen-bodensee.ch

Weinfelden (09.12.-10.12.)

Innenstadt, www.adventsmarkt-weinfelden.ch

Wil (08.12.-10.12.)

Altstadt, www.stadtwil.ch/weihnachtsmarkt

Winterthur (01.12.-22.12.)

Altstadt, www.weihnachtinwinterthur.ch

ADVENT, ADVENT

D – Radolfzell | Es weihnachtet gar sehr auf dem Marktplatz: Der

traditionelle Christkindlemarkt findet wieder statt – inzwischen zum

42. Mal!

Vier Tage lang verzaubert der idyllische Weihnachtsmarkt die Radolfzeller

Innenstadt: klein und fein, stimmungsvoll und authentisch. An

rund 80 Ständen finden die Besucher zahlreiche Sachen, die sich wunderbar

als Geschenke eignen oder die man doch lieber gleich selbst

behält. Floristik, Glaskunst, Filzprodukte, Selbstgenähtes, Gegenstände

aus Holz und Ton, Leder und Porzellan – in Radolfzell legt man

besonderen Wert auf Handwerkliches, das vorwiegend aus der Region

stammt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und Kinder können sich

auf ein nostalgisches Karussell und den beliebten Schafstall freuen.

07.-10.12. | Marktplatz, D-78315 Radolfzell

www.aktionsgemeinschaft-radolfzell.de

FOTO: AKTIONSGEMEINSCHAFT RADOLFZELL

Liechtenstein:

Vaduz (10.12-11.12.)

Innenstadt, www.tourismus.li

GESCHENKIDEE

Wertkarten als

Geschenkgutschein!

Entspannung

und Baden pur.

720 m² moderne Saunalandschaft ≈ 70°C Softsauna ≈ 85°C Innensauna ≈ Dampfbad

90°C Blockhüttensauna ≈ 95°C Finnische Sauna ≈ Spezialaufgüsse ≈ Tropenregen

Erlebnisdusche ≈ heißer Stein ≈ wechselnde Aktionen uvm.

Sportbecken 28°C ≈ Wassertiefe 1,80 m ≈ Länge 25 m ≈ Kinderbereich 32°C

Minirutsche und Spritztier ≈ Nichtschwimmerbecken 28°C ≈ Länge 16 m

verstellbarer Hubboden ≈ drei Dampfbäder ≈ unbegrenzte Badezeit

Bistro mit Speisen und Getränken

+49 (0)751 560158-30

baeder@weingarten-online.de

www.baeder-weingarten.de

an allen Adventssamstagen:

Christstollen- und Lebkuchenrennen, Qualifikationstage

und Spielenachmittage 12–18 Uhr

16.12.2017: Christkindl-Sauna 17–24 Uhr

125


MEHR-WERT

WEIHNACHTEN

Weihnachtstipps

ANZEIGEN

WEIHNACHTEN AM SCHLOSS

PRÄCHTIGER ADVENT

WEIHNACHTSGAUDI

Festliche Beleuchtung, weihnachtliche Düfte und echtes

Kunsthandwerk – der Weihnachtsmarkt am Schloss

Meßkirch bezaubert mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre.

Im Schutz des ehrwürdigen Schlosses lässt

es sich zwischen den farbenfrohen Buden wunderbar

bummeln, schlemmen und bei einem heißen Glühwein

den Winter genießen. Künstler, Kunsthandwerker und

Händler sorgen für ein vielfältiges Angebot. Für kleine

und große Kinder ist das bunte Mitmachprogramm

und die Krippe mitsamt lebenden Schafen und Esel

einen Besuch wert. Zum festlichen Klang der Chöre

und Konzerte wirkt Weihnachten nicht mehr fern.

02.12., ab 15 Uhr + 03.12., ab 11 Uhr

Schloss Meßkirch

Conradin-Kreutzer-Straße 1, D-88605 Meßkirch

+49 (0)7575 20 60

www.messkirch.de

Der 24. Kißlegger Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt

bezaubert im barocken Ambiente des Neuen

Schlosses mit festlichem Lichterglanz. Der Verkehrsund

Gewerbeverein e.V. veranstaltet auch in diesem

Jahr den traditionellen Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt

„Kißlegger Advent“. Vom 1. bis 3. Dezember

öffnet das Neue Schloss Kißlegg festlich geschmückt

seine Pforten und lädt zum weihnachtlichen

Schlendern und Stöbern ein. Die Besucher erwartet ein

reich gedeckter Gabentisch mit fantasievoll gestaltetem

Kunsthandwerk. Am Sonntag kommt der Nikolaus zu

Besuch in den Schlossgarten und wird vom Kinderchor

der Jugendmusikschule musikalisch begleitet.

01.-03.12.

Neues Schloss Kißlegg

D-88353 Kißlegg

+ 49 (0)7563 91 160

www.vgv-kisslegg.de

FOTO: SUSANNE ETTMÜLLER

Im Schussenrieder Bierkrugstadel wird der Winter eingeläutet:

Mit dem ersten Advents- und Kunstmarkt der

Saison beginnt die Weihnachtszeit. An den liebevoll

verzierten Ständen steht die traditionelle Handwerkskunst

im Vordergrund. Über 40 Künstler bieten ihre

Waren feil und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter

schauen. Am 1. und 2. Dezember ist ein weiteres

winterliches Highlight der Pferde- und Krämermarkt.

Über 150 Rösser aller Rassen und Größen stehen zum

Verkauf. Am 3. Dezember steigt ab 19 Uhr die beliebte

Stadelgaudi mit dem Kehlbach Express.

25.11.+26.11., 1.-3.12.

Schussenrieder Erlebnisbrauerei

D-88427 Bad Schussenried

+49 (0)7583 40 411 | www.schussenrieder.de

GEMEINSAM JEDEN

MOMENT WERT

30 JAHRE AkzENT


750 JAHRE STADT RADOLFzELL

DIE STADT RADOLFzELL

GRATuLIERT DEM

AkzENT zuM JubILäuM

R750LFzELL

BESTE

ZUKUNFTS-AUSSICHTEN

Wir vermitteln schöne Immobilien!

Wenn Sie am Bodensee ein Haus, eine Wohnung,

ein Grundstück oder eine Gewerbeimmobilie

suchen oder verkaufen möchten,

dann sind Sie bei uns richtig!

Wir vermitteln schöne Immobilien!

Ein kleiner Auszug aus unserem Angebot

Seeufergrundstück auf der Höri

Herrliche 1.600 qm am Untersee mit

Einfamilienhaus

Kaufpreis 2.500.000 EUR

WESTPARK -LOFTS

Exklusives Wohnbauprojekt in

Bestlage mit 180 Grad See- und

Alpensicht in Überlingen

Kaufpreis auf Anfrage

Villa am See

in Uferlage im Winzer- und

Fischerdorf Hagnau

Kaufpreis 3.400.000 EUR

Panorama Villa am Weinberg

3 luxuriöse Wohneinheiten mit

Tiefgarage und traumhafter See- und

Alpensicht

Kaufpreis auf Anfrage

DIE SEE IMMOBILIE Alle Angebote zuzüglich 3,57% – Maklercourtage Regina (inkl. Nothhelfer MwSt.) (Inh.)

Christophstraße DIE SEE 41, IMMOBILIE D-88662 – Regina Überlingen Nothhelfer (Inh.) / Bodensee

Christophstraße 41, D-88662 Überlingen / Bodensee

Fon: +49.7551 / 944 138-0 | Mobil : +49 .151 / 1526 1889

Fon: +49.7551 / 944 138-0 | Mobil : +49 .151 / 1526 1889

r.nothhelfer@die-see-immobilie.de | | www.die-see-immobilie.de

126


WEIHNACHTEN

MITTELALTERLICHE WEIHNACHT

OBERSCHWÄBISCHE DORFWEIHNACHT

ADVENTSZAUBER IM ST. KATHARINA

Die winterliche Bachritterburg erstrahlt in weihnachtlichem

Glanz und öffnet ihre Tore zum „Zauberhaften

Advent im Turm“. Am 1. Adventwochenende lädt

dieser kleine, äußerst feine Weihnachtsmarkt in die

mittelalterliche Burganlage. Die Besucher erwartet ein

Angebot auf höchstem handwerklichen Niveau. Im Sortiment

finden sich auch Pineau und Cognac von den

Erzeugern der Grande Champagne. Kulinarische Unterstützung

kommt von den Damen der Burgschänke und

dem Kanzacher Kindergarten mit köstlichen Waffeln,

kleinen Bastelarbeiten und Glühwein. Arno von der

Biegenburg untermalt die urig-gemütliche Weihnachtsstimmung

mit sanften Harfenklängen.

02. + 03.12. | Bachritterburg Kanzach

Riedlingerstr. 12, D-88422 Kanzach

+ 49 (0) 75 82 93 04 40

www.bachritterburg.de

Ländliche Weihnachtsromantik – am 1. Adventswochenende

lädt das Museumsdorf Kürnbach zur zweitägigen

Dorfweihnacht. Der Samstag steht im Zeichen

traditionellen Brauchtums und weihnachtlicher Klänge.

Einen musikalischen Höhepunkt bilden die Chöre Le

Crescentis und Concordia Äpfingen. Am Sonntag steht

die klassische Dorfweihnacht auf dem Programm. Ein

Glanzpunkt des Tages sind die drei Schauspielführungen

der Gruppe „Bauraleaba“. Weihnachtsspaß

für die Kleinen garantiert der Besuch des Hl. Nikolaus

und der Duft nach Zimt beim gemütlichen Plätzchenbacken.

02.12., 13-19 Uhr + 03.12., 10-18 Uhr

Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach,

Griesweg 30, D-88427 Bad Schussenried-Kürnbach

+49 (0)7351 52 67 90

www.museumsdorf-kuernbach.de

Pünktlich zum Einstieg in die stimmungsvolle Adventszeit

startet der Erlebniswald Mainau wieder mit seiner

Veranstaltungsreihe „Adventszauber“. Am 26. November

findet im Biergarten St. Katharina der traditionelle

Kreativmarkt statt mit über 20 Ausstellern. Darüber hinaus

wird hier an den Adventssonntagen ein abwechslungsreiches

Programm für die ganze Familie angeboten:

Am 1. Advent lädt das Erlebniswald Mainau Team

zum kunstvollen Kerzenziehen ein, während am 2. Advent

der Wollmatinger Ortshistoriker Daniel Groß über

die spannende Historie von St. Katharina berichtet. Am

3. Advent findet dann das große Weihnachtswichteln

statt. Der Biergarten ist an allen vier Terminen von 12

bis 17 Uhr geöffnet.

www.erlebniswald-mainau.de

www.calida.com

Ob für 5 oder bis zu 100 Personen…Verschiedene

Pakete mit Outdoor Programm möglich

Bierdinner: am 1. Und 16. Dez buchbar.

Nur so lange die Plätze reichen.

ENTDECKEN SIE CALIDA! HOCHWERTIGE

MATERIALIEN UND SCHÖN FÜRS AUGE.

info@naturfreundehaus-bodensee.de - 07732/ 82 37 70 -

NaturFreundehaus Bodensee Radolfzeller Str.1 78315 Radolfzell-Markelfingen

CALIDA-Shop

Wessenbergstraße 27 | 78462 Konstanz | Tel. 07531 691221

127


128

LINDAUERLEBEN

DREI TAGE MEHR

HAFENWEIHNACHT

Weihnachtsmärkte gibt es viele. Eine Hafenweihnacht hat nur Lindau.

Sie öffnet dieses Jahr jeweils bereits am Donnerstag ihre vorweihnachtlichen

Pforten, bleibt dafür am stillen Feiertag Totensonntag (26. November)

geschlossen.

Mit der Lindauer Hafenweihnacht ist es wie mit

gutem Wein – sie wird mit jedem Jahr besser.

Als eine der wichtigsten Veranstaltungen in

Lindau wird sie liebevoll gehegt und gepflegt.

Für ihre 12. Ausgabe gibt es Neuigkeiten: Erstmals

lädt sie von Donnerstag bis Sonntag in

ihren üppigen Lichterglanz ein. So wird jedes

Hafenweihnachtswochenende zum Vier-Tages-

Genuss für die Besucher. Mit einer Ausnahme:

am 26. November ist Totensonntag, ein stiller

Feiertag – da bleibt die Hafenweihnacht aus Respekt

geschlossen. Somit gibt es dennoch drei

Tage mehr Hafenweihnacht als bisher. Drei Tage

mehr Programm und die Möglichkeit, sich in der

einzigartigen Atmosphäre zu treffen.

Romantisch, zauberhaft, festlich

Nirgendwo kommen Freunde von Weihnachtsmärkten

entspannter auf ihre Kosten, nirgendwo

ist die Kulisse romantischer: direkt am Bodensee,

das schimmernde Alpenpanorama in

der Ferne. Hier funkeln die ungezählten Lichter

festlicher, erklingt die Musik stimmungsvoller,

duftet der Glühwein verlockender. Die Besucher

schätzen die liebevoll und aufwändig dekorierten,

behaglich beleuchteten Weihnachtsstände,

die mit ihrem hochwertigen Angebot an weihnachtlichem

Kunsthandwerk überraschen. Dazu

begeistert die Kulinarik mit raffinierten, deftigen

und süßen Verführungen. Das vorweihnachtliche

Programm der Lindauer Hafenweihnacht ist

vielfältig und abwechslungsreich. Von der feierlichen

Eröffnung bis zur letzten Minute sorgen

Turmblasen, Feuerzangenbowle als Film und

Getränk, Ponyreiten für Kinder, weihnachtliche

Zauber- und Feuershows, Showeinlagen und viel

Musik – von Christmas Songs und Alphornklängen,

über Jazz, Pop bis zu schottischen Dudelsäcken

– für weihnachtlichen Frohsinn bei Jung

und Alt. Frischer Tannenduft, Waldtiere und

originelle Überraschungen erfreuen im zauberhaften

Märchenwald Kinder und Erwachsene.

Schwimmende Brücke zwischen

Weihnachtsinsel und Bregenz

Die ganze Inselstadt wird in den Wochen vor

Weihnachten zur Weihnachtsinsel, mit winterlichen

Schiffsrundfahrten, adventlichen Stadtführungen,

Aufführungen im Stadttheater und

in der Marionettenoper, Nachtwächterrundgängen,

Krippenandachten und vielem mehr.

In den Altstadtgassen laden festlich dekorierte

Geschäfte zum Weihnachtseinkauf, und gemütliche

Restaurants und Cafés zum Genießen

und Verweilen ein. Ein weiterer Lindau-Bonus:

Die Lindauer Hafenweihnacht und der Bregenzer

Weihnachtsmarkt sind mit einem Schiff als

schwimmende Brücke quer über den Bodensee

verbunden. Es gibt wohl keinen Weihnachtsmarkt

auf der ganzen Welt, in den man mit

dem Schiff oder mit dem Zug beinahe hineinfahren

kann: Die Schiffe legen direkt am Tor zur

Hafenweihnacht an, und der Bahnhof ist keine

Gehminute entfernt.

An vier Wochenenden vom 23.11. – 17.12.

am Lindauer Hafen

immer Do. – So. 11 – 21 Uhr

die Hafenweihnacht ist am 26.11.

(Totensonntag) geschlossen

www.kultur-lindau.de

TEXT: SUSI DONNER

FOTO: SUSI DONNER UND KULTURAMT


INSEL

LINDAUHIGHLIGHTS

Re-:-Li

500 Jahre Reformation –

Spurensuche in Lindau

Bis 01.11.

www.kultur-lindau.de/re-li

Insel

Lindauer Jahrmarkt

03. – 06.11., ganztags

www.lindau.de

Insel

Verkaufsoffener Sonntag

05.11., 12.00 – 17.00 Uhr

Hafenpromenade

Lindauer Hafenweihnacht

23.11. – 17.12.,

donnerstags bis sonntags,

11.00 bis 21.00 Uhr

26.11., Totensonntag geschlossen!

www.lindauer-hafenweihnacht.de

Kirche St. Stephan

Quartett Vocaliter und

Axel Becker (Orgel)

26.11., 17.00 Uhr

Schrannenplatz

Zeughausmarkt

01. – 03.12. / www.zeughausmarkt.blogspot.de

Auktionshaus Michael Zeller

135. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

Besichtigung


22.11.-29.11. tägl. 11-18 Uhr

01. – 03.12. / www.zeller.de

STADTTHEATER LINDAU

www.kultur-lindau.de

Händel (with care)!

Eine szenische Reise um den Bodensee

10.11. & 11.11., 19.30 Uhr

Hinterbühne

Die Prinzessin kommt um vier

für Zuschauer von 5-7 Jahre

14.11., 10.30 Uhr & 15.00 Uhr

Hinterbühne

Der Kontrabass –

von Patrick Süskind

mit Ernst Konarek - Theaterhaus Stuttgart

18.11., 19.30 Uhr

Hundewetter –

von Brigitte Buc

Komödie am Kurfürstendamm

20.11., 19.30 Uhr

Solo-Tanz-Theater

Preisträger des Festivals Stuttgart

23.11., 19.30 Uhr

Die Pfaffenhochzeit zu Lindau

das Podium84 mit der Wiederaufnahme

zum Reformationsjubiläum

25.11. & 26.11., 19.30 Uhr

Luthers Lieder –

Calmus Ensemble

Zum Reformationsjubiläum

28.11., 19.30 Uhr

Lindauer Marionettenoper

November


u. Dezemberprogramm unter

www.marionettenoper.de

ZEUGHAUS – INSEL

www.zeughaus-lindau.de

T.R.P. •– Devils Dance

04.11., 20.00 Uhr

CLUB VAUDEVILLE – REUTIN

www.vaudeville.de

Necrotted, Parasite Inc. &

Skeleton Pit

03.11., 21.00 Uhr

Moop Mama

08.11., 20.00 Uhr

Nachtflohmarkt im

Club Vaudeville

10.11., 19.00 Uhr

Liedfett

11.11., 21.00 Uhr

HAUDEGEN & Special Guests

18.11., 21.00 Uhr

Bishops Green & Grade 2

21.11., 21.00 Uhr

Änderungen vorbehalten!

26.11.

Totensonntag

geschlossen

Lindauer Kulturund

Einkaufsnacht

Lindauer

29. Juli 2016

LINDAUERLEBEN

von 18.00 bis 23.00 Uhr

Hafenweihnacht

Immer Donnerstag bis Sonntag

11.00 bis 21.00 Uhr

Das Kulturamt Lindau, die Einzelhändler der Insel und

der Lindaupark laden zur stimmungsvollen, festlich illuminierten

Kultur- und Einkaufsnacht ein. Ein Sommernachtstraum

aus Farbe, Licht, Musik und Mode – made in Lindau.

23.11.–17.12.

November-, Dezember- & Januarprogramm

unter www.marionettenoper.de · +49 (0)8382 9113915

129


130

ENGENERLEBEN

ENGEN VERZAUBERT

Ein Lichtermeer in der Dunkelheit und

weihnachtliche Winterromantik in der wohl

schönsten Altstadt des Hegaus – Engen

bringt Wärme und Licht in die kalte Jahreszeit

und setzt ein Zeichen gegen die hektische

Adventszeit. Leise, entschleunigt, besinnlich

– im wahrsten Sinne weihnachtlich.

Am 16. November von 17 bis 20 Uhr erstrahlen

tausende Kerzen in der Engener Altstadt.

Zum traditionellen Lichterabend öffnen die

Geschäfte ein wenig länger. Fernab von greller

Kaufhausbeleuchtung und Dauerbeschallung

laden sie die Besucher unter dem Motto

„Bummeln, schauen und entdecken in Lichterglanzatmosphäre“

zum gemütlichen Stöbern

ein. Als kleine Stärkung zwischendurch

servieren die Geschäfte leckere Snacks, süßes

Gebäck und erfrischende Getränke. Auch die

angrenzende Breitestraße wird stimmungsvoll

beleuchtet sein. Der Circus Casanietto unterstützt

das Kerzenmeer mit einer fulminanten

Licht- und Feuershow am Sudhaus und am

Vorstadtbrunnen. Für noch mehr Lichterzauber

sorgt der Laternenumzug für Kinder. Los

geht’s um 17 Uhr am Marktplatz. Bunt und

fröhlich vertreiben die Laternen den letzten

Rest Dunkelheit. So viel Leuchtkraft hat eine

Belohnung verdient: Die Stadtverwaltung

Engen spendiert jedem Kind mit Laterne

eine süße Überraschung. Strahlende Gesichter

versprechen auch die zwei Aufführungen

des Puppenspiels „Das Hirtenbüblein“ in der

Stadtbibliothek. In der erleuchteten Stadtkirche

singt der Chor „Querbeet“ vor dem Lichteraltar

und trägt das besondere Flair der Altstadt

hinein in das ehrwürdige Gemäuer. Im

sogenannten Türmle wird auch in diesem Jahr

eine Installation des Engener Künstlers Gerhard

Mahler zusammen mit Manfred Müller-

Harter zu sehen sein. Ohne Hektik und Lärm

wird der winterliche Bummel im Lichtermeer

zu einem besinnlichen Erlebnis.

Da leuchtet die Gass‘

Am 1. Adventswochenende legt sich ein unverwechselbarer

Duft über die Stadt. Gebrannte

Mandeln, Zuckerwatte, Punsch und

Glühwein können nur eines bedeuten: „In

Engen leuchtet die Gass“! Der traditionelle

Engener Weihnachtsmarkt lockt mit über

100 Verkaufs- und Verköstigungsständen in

winterlich-weihnachtlicher Atmosphäre. Festlich

geschmückt erstrahlt Engen einmal mehr

im Glanz der tausend Lichter. Ein vielfältiges

Angebot an Geschenkideen, kunstvollem

Handwerk und allerhand Leckereien lassen

an diesem Wochenende keine Wünsche offen.

Bei einem heißen Glühwein ist der Blick

in den winterlichen Sternenhimmel besonders

verheißungsvoll: Es weihnachtet sehr.

www.engen.de

TEXT: ANNE PRELL


ENGENERLEBEN

ENGENHIGHLIGHTS

Städtische Museum Engen + Galerie

Ausstellung: Anna Krammig

„Penumbra“

07.10.-19.11.

Altstadt Engen

Lichterabend

16.11., 17-20 Uhr

Städtisches Museum + Galerie

Konzert: Blockflötenensemble

Legno Cantando

16.11., 18.30 + 19.30 Uhr

Stadtbibliothek Engen

Lichterabend mit Puppenspiel

„Das Hirtenbüblein“

16.11., 17.45 + 18.15 Uhr

Stadtkirche Engen

Konzert vor dem Lichteraltar:

Chor Querbeet

16.11., 18 + 19 Uhr

Marktplatz Engen

Laternenumzug für Kinder

16.11., 17 Uhr

Sudhaus Engen

Bewirtung und Führungen vom

Schwarzwaldverein

16.11.

Sudhaus Engen + Vorstadtbrunnen

Performance: Circus Casanietto

16.11., 18.30 Uhr (Sudhaus), 19.30 Uhr

(Vorstadtbrunnen)

Atelier im Schützenturm Engen

Installation: Manfred Müller-

Harter und Gerhard Mahler

„Spielräume, Licht und Formen“

16.11.

Altstadt Engen

„In Engen leuchtet die Gass“ –

Engener Weihnachtsmarkt

02.12., 11-21 Uhr | 03.12., 11-18 Uhr

Historisches Kornhaus Engen

6. Engener Weihnachtsbilderbuch

02.12., 15 Uhr (Premiere) | 08.12., 9 + 11

Uhr | 10.12., 15 Uhr | 15.12. 9 + 11 Uhr |

16.12., 15 Uhr

Lichterabend

Lichter & Lichtobjekte als Symbol für Frieden

DA

ERLEUCHTET

DIE

GASS

ALTSTADT | DO 16.11.17 | 17-20 UHR

17 Uhr Laternenumzug für Kinder, anschließend süße

Überraschung für jedes Kind mit Laterne.

17:45 & 18:15 Puppenspiel “Das Hirtenbüblein” | Stadtbibliothek

18 & 19 Uhr Chor “Querbeet” in der Stadtkirche | Lichteraltar

18:30 & 19:30 Licht- & Feuershow des “Circus Casanietto”

18:30 & 19:30 Blockfl ötenensemble “Legno Cantando” | Museum

bis 20 Uhr Einkaufen in den Geschäften mit kulinarischen

Kleinigkeiten für die Kunden | Engener Altstadt

bis 20 Uhr Installation “Spielräume, Licht & Formen” | Türmle

Schau mal an!

Weihnachtsmarkt

in der historischen Altstadt

Samstag, 02.12.2017, 11 bis 21 Uhr

Sonntag, 03.12.2017, 11 bis 18 Uhr

Das Advents Highlight im Hegau!

„In Engen leuchtet die Gass“

WEIHNACHTSMARKT

131


MUSTERSEITE

TRAUMZEIT

WINTER-

WONDER-

WEDDING

AUF DER BLUMENINSEL

Winterhochzeiten auf der Insel Mainau sind ein Geheimtipp in der Bodenseeregion.

In der kuscheligen kalten Jahreszeit bietet die Blumeninsel eine

ganz besondere Atmosphäre – die schneeweiße Insellandschaft draußen

mit einzelnen Winterblühern und ihren fröhlichen Farbtupfern sowie eine

kuschelige Atmosphäre drinnen in einer der Feier-Locations. Winterhochzeiten

versprechen viel Romantik und bieten eine ganz besonders verzauberte

Stimmung. Gerade die Suche nach der perfekten Location für den

Wunsch-Trautermin gestaltet sich hier auch einfacher.

132


MUSTERSEITE

TRAUMZEIT

Save the Date

Die Hochzeitsmesse auf der Blumeninsel

am 4. und 5. November bietet die perfekte

Gelegenheit, um die Insel Mainau

als Hochzeitslocation kennen zu lernen

und die verschiedenen Räumlichkeiten

zu erkunden. Kostenlose Führungen zu

den Hochzeitsorten können direkt am

Mainau-Stand im Palmenhaus vereinbart

werden.

Allgemein gibt es auf der Insel Mainau eine

Fülle an Möglichkeiten für Hochzeiten. Damit

der Hochzeitstag dann auch perfekt wird, beraten

die Mitarbeiterinnen des Bankettbüros

die Paare und stehen mit wichtigen Tipps zur

Seite. Bei der Planung werden die Brautpaare

von der Ansprechpartnerin des Bankettbüros

über die Insel begleitet und bekommen die

verschiedenen Locations für Trauungen und

Hochzeitsfeiern präsentiert. Bei Fragen steht

das Team bereit, ob es nun um die Location,

den Tagesablauf oder das Rahmenprogramm

geht.

Die Präsentation der Locations orientiert sich an

der Größe der Hochzeit und der Frage, ob auf der

Insel nur gefeiert oder auch geheiratet wird. Paare

können sich beispielsweise in der Schlosskirche

St. Marien trauen lassen, immer beliebter werden

aber auch freie Trauungen, für die sich auf der

Blumeninsel ebenfalls Möglichkeiten finden.

Für die eigentliche Feier stehen Locations für

bis zu 200 Gäste zur Verfügung. Zum Beispiel

bietet der Kastaniengarten im Herzen der Insel

eine romantische Atmosphäre, umringt von alten

Kastanienbäumen. Für alle Liebhaber des

Exotischen bietet das Palmenhaus auch im

Winter ein tropisches Flair. Oder das helle

und moderne Restaurant Comturey, oft

der Favorit für Winterhochzeiten. Durch

das warme Holz wirkt es sehr freundlich

und bietet einen tollen Blick auf den See.

Durch die große Glasfront fühlt man sich

dem Wasser selbst in der kalten Jahreszeit

sehr nah.

Auch für die passende winterliche Deko und

den Blumenschmuck bietet die Insel Mainau

die richtigen Ansprechpartner. Ist es draußen

kalt, wünscht man sich drinnen Wärme und

kann in Absprache mit dem Bankettbüro mit

Kerzen und eigener Deko eine Wohlfühlatmosphäre

schaffen. Die Mainau-Floristik achtet

beim Blumenschmuck für die Hochzeit ebenfalls

auf das richtige Ambiente, so können weiße

Rosen schön für Winterhochzeiten angerichtet

werden sowie mit durchsichtigen Gefäßen und

Steinen, die wie Eis anmuten und mit silbernen

Kerzenständern kombiniert werden.

Zur perfekten Winterhochzeit gehört auch das

richtige Menü, wofür die Gastronomie der Insel

Mainau ein exzellenter Servicepartner ist. Hier

wird viel Wert auf Abwechslung sowie jahreszeittypische

Gerichte und regionale Produkte

gelegt. Besonders gemütlich wird es für kleine

Gesellschaften im Winter in der traditionsreichen

Schwedenschenke.

So wird die Winterhochzeit auf der Blumeninsel

zum absoluten Traum. Und auch wenn das

Mainau-Team keinen Schnee versprechen kann

– Romantik wird auf jeden Fall garantiert.

FOTOS: INSEL MAINAU - PETER ALLGAIER,

INSEL MAINAU - VERENA KOPATSCH,

NINA BRÖLL – BROELL FOTOGRAFIE

133


MUSTERSEITE

TRAUMZEIT

NEUE

TRAUMZEITEN

Der Heiratsboom am Bodensee hält nach wie

vor an. Der Weg zur Traumhochzeit ist jedoch

nicht immer einfach. Daher hilft die TRAUM-

ZEIT, das größte Hochzeitsmagazin für die

Region, bei der Planung. Mit Tipps,

Trends und Traumpaaren zeigt

das neue Magazin wie der

Traum vom Heiraten Wirklichkeit

wird.

zeit

TRAUMzeit

Das größte regionale Hochzeitsmagazin Ausgabe 2017/18

kostenlos

Geheimtipps

Styled Shooting

Messen

Star-Friseur

TRAUMPAARE

IM FOTO, IM HERBST UND

ÜBER ALLE GRENZEN

TRAUM

IN WEISS

Die große

Brautkleid-

Reportage

DIE FOTO-SEITEN

TRAUMBILDER VON TRAUMANBIETERN

traumzeit_2017.indd 1 25.09.17 12:50

Verliebte und Hochzeitsbegeisterte können sich wieder an der neuen

TRAUMZEIT erfreuen. Mit neuen Trends, neuen Traumpaaren

und neuen Inspirationen ist das Magazin auch dieses Jahr wieder ein

Highlight in der Hochzeitsregion Bodensee. Unter anderem zeigen wir

anhand von vier tollen Hochzeiten, wie schön sich die Deko an die

Jahreszeiten anpassen kann. Mit einer Herbst-, Winter-, Frühjahr- und

einer Sommerhochzeit liefern wir viele Ideen und Inspirationen fürs

Heiraten zu jeder Jahreszeit.

Außerdem zeigt sie die neuesten Trends und stellt auf den beliebten

Fotoseiten ausgesuchte, hochwertige Hochzeitsdienstleister vor. Vom

Hochzeitsplaner über die Traumlocation bis hin zum Hochzeitsfotograf

– bei uns werden Paare fündig. Und wir zeigen wieder tolle Traumpaare

und ihre spannenden Geschichten. Beispielsweise die besondere

Verbindung ziwischen Jana und Claudio. Sie haben sich über die Ländergrenzen

der Region hinweg gefunden – sie aus Deutschland, er aus

der Schweiz. Für die Beiden ergab das die perfekte Mischung, die sich

dann auch als Motto durch ihre Traumhochzeit zog.

Als besonderes Highlight sind unsere Redakteurinnen diesmal sogar

selbst in die Rolle zukünftiger Bräute geschlüpft und haben die besten

Brautmodengeschäfte der Region, ihre Beratung und vor allem ihre

Kleider in Augenschein genommen. Wie viel Spaß sie dabei hatten,

Kleider anzuprobieren und sich auch mal wie Prinzessinnen zu fühlen,

erfährt man in der Fotoreportage.

Auch für die Brautfrisuren-Trends hat die Traumzeit einen Experten

befragt und Starfriseur Ayhan Eren aus Stuttgart zum Interview getroffen.

Wie der bekannte Haardoktor Bräute berät, wie man zur perfekten

Traumfrisur kommt und was für ihn die neuesten Frisurentrends

darstellen, kann man im Magazin nachlesen.

Die TRAUMZEIT-Welt hält alle Hochzeitsbegeisterten das ganze Jahr

über mit dem Hochzeitsblog, auf Facebook und Instagram jederzeit

mit Tipps, Trends und Planungstools auf dem Laufenden. Dort wird

das TRAUMZEIT-Team auch wieder live von der Hochzeitsmesse „Verliebt,

Verlobt, Verheiratet“ auf der Insel Mainau am 4.+5. November

berichten.

Schaut mal rein – in die Traumzeit – online oder im aktuellen

Magazin.

www.hochzeitbodensee.com

134


MUSTERSEITE

TRAUMZEIT

Ökologische Mode -

fair produziert

RITTER SIBER &

DIE TAFELRUNDE

D – Konstanz |mh. Gerhard Ritter und Spitzenkoch Bertold Siber,

die gemeinsam Jahrzehnte das Zweigestirn Stephanskeller und dann

das Seehotel Siber hier betrieben hatten, gaben sich nach 45 gemeinsamen

Jahren das „Ja“-Wort. Damit dürfte das nebenbei die erste

gleichgeschlechtlichen Promi-Hochzeit in Deutschland gewesen sein.

Im kleinen Kreise lieber Freunde und Familienangehöriger, die allesamt

sehr spontan und überraschend eingeladen waren, wurde im

Konstanzer Standesamt die Trauung vollzogen – Jahrzehnte war das

für gleichgeschlechtliche Paare undenkbar!

Dann knallten die Korken bei der Champagner-Soirée im angrenzenden

Hochzeitsraum, bei der man mit ein paar ebenso überraschend

herbeigeeilten Gratulationsgästen anstoßen konnte, die halt doch

Wind davon bekommen hatten. Ritter und Siber hatten es exzellent

verstanden, bis zum Schluss niemanden einzuweihen, und so wurde

aus der Zeremonie auch kein großer Staatsakt. Zum Hochzeitsmahl

ging’s ins Pinocchio zur Familie Canestrini, ebenfalls langjährige Weggefährten.

Die Mittagstisch-Gäste dort staunten nicht schlecht ob der

sektlaunigen Truppe, die sich hier gegen später dann um eine leckere

pinke Hochzeitstorte vom Küchenchef des Colette versammelten (trotz

Überfall – so viel Zeit muss sein!). Ein leckeres Menü an der großen

Tafel, schöne Weine und eine lustige Runde – so wurde in den herrlich

sonnigen Nachmittag gefeiert. Heiraten mal ziemlich überraschend,

unkompliziert, sympathisch – aber umso schöner.

FOTO: MARKUS HOTZ

Wessenbergstr. 32 | 78462 Konstanz

Mo-Fr 10-18.30 h | Sa 10-18 h

www.maas-natur.de

135


SEERAUM

30 BAUTEN

1

Je größer die Zahl bei einem Jubiläum ist, desto schwieriger

die Aufgabe, das Thema auf die Zahl zu beziehen. Bei

30 würde es schon den Rahmen sprengen, 30 beispielhafte

Bauten aus den letzten 30 Jahren vorzustellen, so viel

Platz kann diese Rubrik nicht beanspruchen. Deshalb gibt

es diesen Monat ein paar Beispiele, die auf die eine oder

andere Weise mit der 30 zu tun haben.

Dreißig Meter, Jahre u. a.

Die Zahl 30 kann auch bei Bauten viel oder wenig sein: Ein 30 Meter hoher

Aussichtsturm ist guter Durschschnitt, das ist gerade die Höhe, mit der man

bei mitteleuropäischen Wäldern über die Bäume hinwegschauen kann – das

Thema hatten wir aber im Oktober schon mit dem Napoleon-Turm.

136

2

3

Ein 30 Meter hohes Hochhaus ist eher klein, wobei es sehr auf den Standort

ankommt: In einer Kleinstadt kann ein 10-stöckiger Wohnblock schon eine

Landmarke sein – in Zürich oder gar Frankfurt wäre es halt ein etwas höheres

Haus. Dabei ist kaum bekannt, dass es rechtlich einen Unterschied macht, ob

das kleine Hochhaus in der Schweiz oder in Deutschland steht: In der Schweiz

ist 30 Meter die Grenze, ab der besondere Brandschutznormen gelten – nördlich

von Rhein und Bodensee reicht es nach den Landesbauordnungen schon,

wenn der Boden eines Stockwerks höher als 22 Meter ist, um es als Hochhaus

zu klassifizieren, da die üblichen Feuerwehrleitern nur 23 Meter lang sind. Bei

den Kirchtürmen ist eine Höhe von 30 Metern eher unter dem Durchschnitt,

aber auch hier hängt es davon ab, wo die Kirche steht: Für eine Dorf- oder

Stadtteilkirche ist es hoch genug, bei den Stadtkirchen sind die Türme traditionell

meistens etwa doppelt so hoch, und wenn im Mittelalter das Bürgertum

einer Stadt ein deutliches Zeichen setzen wollten, sind sie in die Größenordnung

von 3 x 30 Metern gegangen. Der höchste Kirchturm am Bodensee ist der des

Radolfzeller Münsters 1 mit 82 Metern – damit ist es gut 30 Meter höher als

der zum „aquaTurm“ umgebaute Wasserturm.


SEERAUM

30 Jahre Bauen am See

Die letzten drei Jahrzehnte sind in der neueren

Architektur schon eine lange Zeit, in der

stilistisch viel passiert ist. Das gilt ebenso für

die 30 Jahre davor, in denen sich die Architektur

von der Leichtigkeit der 50er-Jahre zu den

„Beton-Burgen“ der 60er und 70er entwickelt

hat. Die 80er-Jahre waren dann die Blütezeit

der Postmoderne, die uns Wohnbauten und

Einkaufszentren mit Erkern und Türmchen

hinterlassen hat, wie hier bei dem Wohn- und

Geschäftshaus am Konstanzer Fischmarkt 2 .

Das hat man damals schön gefunden – heute

sind es die Geschmacksverirrungen einer vergangenen

Zeit.

Einige Bauten der 80er-Jahre am Bodensee

und im Umland sind aber heute noch mehr

als nur einen Blick wert, sie lohnen einen Umweg

oder auch einen Ausflug – eine kleine

Auswahl:

Ein „Best of“ aus 30 Jahren

Das Kunsthaus Bregenz 3 hat dieses Jahr

(erst) sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert, aber

mit der siebenjährigen Bauzeit und der Entwicklung

des Projekts sind es auch schon

30 Jahre. Seit seiner Eröffnung ist es der

„Leuchtturm“ der zeitgenössischen Architektur

in Vorarlberg und am Bodensee und das

Ziel von Architekturtouristen aus der ganzen

Welt. Peter Zumthor hat sich unter anderem

mit diesem Bau den Pritzker-Preis verdient,

der als eine Art Architektur-Nobelpreis gilt.

Bis Anfang Januar 2018 wird er dort mit der

sehr persönlichen Ausstellung „Dear to me“

geehrt. Das Kunsthaus ist durch die Fassade

mit den matten Glasplatten auch gut vom

See her zu sehen. Mit seiner Höhe von etwa

20 Metern überragt es das Landestheater

nur wenig, seine Gesamthöhe mit den beiden

Untergeschossen (Museumspädagogik,

Archiv und Technik) beträgt aber auch etwa

30 Meter.

www.kunsthaus-bregenz.at

4

Seepark

Allensbach

Neubauprojekt –

Mehrfamilienhaus mit

3 Wohneinheiten

· Schöne Lage am See

· Tiefgarage + Aufzug

· Große Balkone + Terrassen

· Hochwertige Ausstattung

· Flexible Grundrisse

· Gartenanteile im EG

Blue Estate Bodensee Immobilien GmbH

Reichenaustraße 11 · 78467 Konstanz

tel +49 7531 91 767 0 · fax +49 7531 91 767 22

post@blue-estate-bodensee.de

www.blue-estate-bodensee.de

137


SEERAUM

7

138

Das Kunsthaus ist für Bregenz fast so ein Markenzeichen

geworden wie der Löwe für Lindau,

die Imperia für Konstanz (mit dem Konzil-Gebäude)

– und der Moleturm für Friedrichshafen.

Aus der Ferne, wenn man sich mit dem

Katamaran oder der Fähre der Stadt nähert,

sind die Türme der Schlosskirche markanter,

aber am Hafen wird man vom 2000 erbauten

Moleturm 4 empfangen. Die leichte Stahlkonstruktion

ist zwar unscheinbar, aber der

Turm hat neben dieser symbolischen Funktion

auch eine praktische: An schönen Tagen wird

er von Hunderten von Touristen bestiegen,

aber auch Einheimische nutzen oft die Gelegenheit,

von seiner Plattform aus über den

Hafen, den See und die Dächer der Stadt zu

schauen, wofür die Höhe von 22,50 Metern

schon ausreichend ist.

Die Grundlregeln des ökologischen, energiesparenden

Bauens sind eigentlich seit Jahrhunderten

bekannt: Orientierung zur Sonne,

Isolierung, dicke Mauern als Energiespeicher

und Ähnliches. Systematisch angewendet

wurden sie aber auch am Bodensee erst im

Anschluss an die Energiekrise der 70er-Jahre,

zuerst von den Vorarlbergern, die dabei an

ihre Holzbau-Tradition anknüpfen konnten.

Die größte energiesparend gebaute Siedlung

8

am Bodensee wurde dann in den 90er-Jahren

in Friedrichshafen gebaut: die Solarsiedlung

Wiggenhausen 5 (1997), an der mehrere bekannte

Architekturbüros beteiligt waren, z.

B. Jauss + Gaupp, Fritz Hack u. a.

Kirchen gehören zu den touristischen Attraktionen

des Bodenseelandes, von den

romanischen auf der Reichenau bis zu den

historistischen und Jugendstilkirchen vor der

Moderne. In den letzten 30 Jahren wurden

kaum mehr neue gebaut, aber viele wurden

renoviert oder für geänderte Gewohnheiten

und Bedürfnisse umgebaut. Zu den wenigen

Neubauten gehören gerade die Kirchen und

Kapellen, die sich an ein Publikum richten,

das normalerweise im Alltag kaum in Kirchen

geht. In unserer Region sind es die beiden

Autobahnkapellen, die an den Reiserouten

von Nordwesten und Nordosten gerade da

stehen, wo man im wörtlichen Sinn über den

Berg ist: die sehr kubische Emmaus-Kapelle

(2005) bei der Raststätte im Hegau bei Engen

an der Autobahn von Stuttgart – und die

runde, auf einem Drumlin stehende Gallus-

Kapelle 6 (2000) bei Leutkirch an der Autobahn

von München her.

Und die schlimmsten …

Die echten Bausünden verschweigt man gerne,

aber in manchen Städten werden sie auch

mit „Zitronen“ oder anderen Negativpreisen

ausgezeichnet. Erinnern wollen wir hier aber

auch an die Bauten und Großprojekte, die der

Region erspart geblieben sind – im doppelten

Sinn, weil sie in einigen Fällen die Städte noch

mehr verschuldet hätten, als diese durch die

von der neoliberalen Ideologie inspirierten

„Sparpolitik“ sowieso schon sind.


SEERAUM

9

Straßen und Brücken

Das Thema Straßenbau, speziell der Bau

von Autobahnen und Schnellstraßen ist seit

den 60er-Jahren ein Dauerthema, und es hat

noch eine längere Vorgeschichte. Schon in

den 30er-Jahren gab es den Plan, eine „Reichsautobahn“

von Stuttgart aus Richtung See

zu bauen, durch das nördliche Hinterland

am See entlang und dann Richtung München

– aus bekannten Gründen ist nichts daraus

geworden. In der Nachkriegszeit wurde angefangen,

grenzüberschreitend zu planen,

stellenweise aber auch aneinander vorbei

geplant, z. B. im Raum Singen – Schaffhausen.

Die Bodensee-Autobahn ist auf Karten

aus den frühen 70er-Jahren eingezeichnet,

jetzt aber ab Lindau mit einer Weiterführung

an Bregenz vorbei nach Feldkirch. Warum

es bis heute keine Autobahn zwischen

Stockach und Lindau gibt, kann man schön

im „Bodensee-Leitbild“ (2008) nachlesen.

Da steht im Kapitel Verkehr, die Region soll

mit Straßen und Schienen in alle Richtungen

erschlossen und verbunden werden – und im

Kapitel Natur und Umwelt, die Landschaft

soll vor großen Eingriffen bewahrt bleiben

7 . Man kann eben nicht den Fünfer und

das Weckle haben, wie die Schweizer sagen.

Heute wird die A98 östlich von Stockach erst

dreispurig, dann zweispurig.

Für die Fähre Konstanz – Meersburg wird seit

vielen Jahren mit dem Slogan „die schwimmende

Brücke“ geworben. Vor etwa 40 Jahren

gab es das Projekt, die Fähre durch eine

reale Bodensee-Brücke zu ersetzen, die eine

hängende Brücke sein sollte. Das Projekt

wurde 1964 zum ersten Mal ins Gespräch

gebracht, von einflussreichen Persönlichkeiten

und Institutionen (z. B. Dr. Josef Hund,

der Hauptgeschäftsführer der IHK Konstanz)

propagiert und erst 1982 endgültig versenkt.

Eine Modellzeichnung von 1968 zeigt sie als

Deckbrücke mit etwa 20 Pfeilern 8 (Symbolbild:

Pont de Ré 9 ), die etwa 170 Millionen

DM kosten sollte. Ein anderes Projekt war

die Version einer Hängebrücke von der Größe

der Golden Gate-Bridge. Weil es direkt bei

der Fähre von der Landschaft her schwierig

gewesen wäre, wurde die Brücke zwischen

Litzelstetten und Unteruhldingen geplant.

In den 80er-Jahren wurde das Landschaftsbild

dann doch höher gewertet, daraufhin

wurden die Fähren vergrößert und modernisiert

– auch vom Design her mit dem großen

symbolischen Bogen bei der „Tàbor“ und der

„Lodi“.

Immobilien sind nicht nur Häuser. Sie sind unser Zuhause, wo wir leben, lieben

und lachen. Wir kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause, erholen

uns oder empfangen unsere Freunde glücklich an der Haustüre. Wir erleben

unvergessliche Momente in ihnen und tragen diese Erinnerungen ein Leben

lang in unseren Herzen. Wir verbinden Emotionen mit unserem Zuhause.

Immobilien sind Werte, die es zu erhalten gilt. Genau dafür sind wir da.

Kreuzlingen & Arbon

1837

139


140

SEERAUM

10

11 12

Wohnungen für Touristen

In den letzten 30 Jahren ist die be- oder zersiedelte

Fläche viel stärker gestiegen als die

Bevölkerung, die durch den Wanderungsgewinn

nach wie vor steigt. Die überproportionale

Zunahme liegt nicht nur an den immer

größeren Flächenansprüchen der Bewohner,

die auch die öffentlichen Haushalte belasten,

sondern auch an der Attraktivität des Sees

bei denen, die sich hier eine Zweitwohnung

(oder -villa) leisten. Nun könnte man mit einem

gewissen Recht sagen, 500 Wohnungen

in einer großen Anlage belasten die Umwelt

und Landschaft weniger als eine Siedlung mit

500 Ferienhäuschen. Aber bei den Großprojekten,

die von den 70er-Jahren bis fast in

die Gegenwart geplant waren, würde wohl

kaum jemand sagen: „Schade, dass es nicht

gebaut wurde – das hätte so gut an den See

gepasst.“

Drei Beispiele aus den letzten Jahrzehnten:

➠ Wo heute in Konstanz am Seeuferweg zum

Strandbad Hörnle – halb im Wald versteckt –

die Schmieder Klinik 10 steht (seit 1992), war

Mitte der 70er-Jahre eine große Wohnanlage

mit eigenem Yachthafen geplant, die buchstäblich

alles in den Schatten gestellt hätte:

Ein fast ringförmiger Bau mit ein paar hundert

Ferienwohnungen sollte hier entstehen,

zum See hin offen und nach hinten bis zu

einer Höhe von 20 Stockwerken ansteigend,

davor im See der Hafen für entsprechend

viele Boote.

➠ Ähnliche Dimensionen sollte Jahre später

auch das Projekt mit dem reizvollen Namen

„Goldene Schale“ 11 haben, das im Frühjahr

2005 durch die Medien ging: ein paar hundert

Wohnungen mit Bootsliegeplätzen – in

der Flachwasserzone vor dem Freizeitgelände

Klein-Venedig.

➠ Noch eine Nummer größer wäre die

„Swiss Marina“ in Rorschach geworden,

die 2001/2002 auf dem Bahnhof-Areal geplant

war, wo seit 2013 das Forum Würth

12 steht: zwei Hochhäuser mit jeweils über

30 Stockwerken und kleineren Gebäuden, die

ein Kongresszentrum mit Hotel, Spielcasino,

Einkaufszentrum, Sportstadion und einem

Bootshafen umfassen sollten, mit einer Investitionssumme

von 1,8 Milliarden Franken

– im Mai 2002 haben es die Londoner

Investoren aufgegeben, nachdem ihnen die

Unterstützung durch die St. Galler Regierung

und den SBB gefehlt hatte.

➠ Auch das Projekt eines „Zeppelinhotels“ 13

des Thurgauer Architekten und Investors

Fredy Iseli, das in der Länge des größten je

gebauten Luftschiffs auf 100 Meter hohen

Säulen „schweben“ sollte, wird eher als

Schnapsidee wahrgenommen. Auch in der

Architektur ist es sinnvoll, Visionen zu haben

und Experimente zu wagen, aber unter dem

Aspekt des Landschaftsschutzes sind Baugenehmigungen

für solche Projekte doch eher

unwahrscheinlich.

TEXT & FOTO: PATRICK BRAUNS

13


SEERAUM

ANZEIGE

LEBEN IST

D – Singen | Die Baugenossenschaft

Oberzellerhau (BGO) vergrößert erneut

ihren Wohnungsbestand: Mit der Bebauung

des heiß begehrten Kunsthallenareals in der Innenstadt werden 84

neue Wohnungen für die Mitglieder der Genossenschaft geschaffen.

Das Areal rund um die Singener Kunsthalle ist seit Langem verwaist. Etliche

Ideen zur Nutzung und Bebauung sind in den vergangenen Jahren

gescheitert und konnten nicht realisiert werden. Die nun stattfindende

Bebauung und künftige Nutzung als innerstädtischer Wohnraum wurde

durch die beiden Firmen OSWA Stadtentwicklungsgesellschaft und BGO

in den letzten 18 Monaten akribisch geplant und ausgearbeitet und an die

Bedürfnisse der zukünftigen Mieter angepasst. Die Erstellung des Gesamtvorhabens

erfolgt durch die OSWA, welche dann das gesamte Ensemble

schlüsselfertig an die BGO verkauft. Diese wird die 84 Wohnungen dann

an ihre Mitglieder vermieten.

„Die Nachfrage nach Wohnraum in Singen nimmt stetig zu“, erklärt Thomas

Feneberg, Geschäftsführender Vorstand der BGO. „Wir freuen uns,

142


SEERAUM

WOHNEN

BEI DER BGO

dass wir mit dem Kunsthallenareal für unsere Mieter

wieder neuen Wohnraum in außergewöhnlicher Lage schaffen

können!“ Durch den neuen Wohnkomplex kann eine langjährige Baulücke in

der Ortsmitte hochwertig geschlossen werden. Für das zentralgelegene Areal ist die Konzeption

mittlerweile beschlossen. Das Baugesuch liegt zur Genehmigung bei der Stadtverwaltung

vor.

Insgesamt sieben Wohnhäuser mit 84 Wohneinheiten sollen zwischen Freiheits- und Thurgauer

Straße entstehen. Die Wohneinheiten umfassen dabei zwischen ein und fünf Zimmer

und sind zwischen 38 und 150 Quadratmeter groß. Sämtliche Wohnungen verfügen über

Balkone oder Terrassen und eine hochwertige Ausstattung, welche eher dem Eigentums- als

dem Mietstandard entspricht. Auch der Außenbereich wird dank Grünflächen und einem

Spielplatz bestens aufgewertet, sodass sich die künftigen Mieter rundum wohlfühlen werden.

Baubeginn ist Anfang 2018, die Übergabe an die Mieter ist für Mitte 2020 geplant.

Baugenossenschaft Oberzellerhau

Oberzellerhau 2, D-78224 Singen

+49 (0)7731 87 740

www.bgo-singen.de

OSWA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH

Maggistraße 5, D-78224 Singen

+49 (0)7142 98 92 00

www.oswa.de

Mi(e)teinander Wohnen bei der BGO

Seit über 100 Jahren sorgt die Baugenossenschaft

Oberzellerhau für attraktiven und bezahlbaren

Wohnraum für ihre Mitglieder. Ein großer Wohnungsbestand,

der ständig zunimmt, sowie zufriedene

Mitglieder sind der Beweis dafür, dass das

Konzept, das auf dem Solidarprinzip und Wirtschaftlichkeit

setzt, bestens funktioniert.

Auf und mit OSWA gut bauen

Seit 1980 begleitet OSWA Unternehmensgruppe

seine Kunden von der Planung bis zum fertigen

Wohnraum. Mit modernster Technik, optimaler

Projektsteuerung und fortschrittlicher

Kommunikation schafft OSWA Freiraum in den

eigenen vier Wänden.

143


144

SEERAUM

ANZEIGE

35 JAHRE

STADTENTWICKLUNG

D – Konstanz | Seit 1982 ist Dipl. Ing. Walter Finthammer federführend für die GPS (Gesellschaft

für Projektsteuerung im Bauwesen mbH) tätig – und hat seither viele spannende Projekte

angestoßen und umgesetzt.

„Ach, das ist auch von Ihnen?“ – ein Satz, den

Walter Finthammer häufig hört, wenn er beiläufig

erzählt, was er in den letzten 35 Jahren alles

an Objekten realisieren konnte. So verändert die

GPS das Antlitz von Städten an manchen Stellen

rund um den Bodensee; Haupttätigkeitsfeld

sind die Projektentwicklung und Umsetzung von

Immobilieninvestments, vorwiegend die Sanierung

von denkmalgeschützten Häusern. Zu den

Leistungen gehören bis heute die Standortbewertung,

Nutzungs- und Vermietungskonzeption,

Kostenmanagement, Finanzierungsberatung,

Grundstücksbeschaffung, Besorgung des

Baurechts, Projektsteuerung und Projektmanagement

bis hin zum Facility Management.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

Seit 1982 wurden 20 Neubauten, 24 Sanierungen

von denkmalgeschützten Häusern mit

insgesamt 691 Wohnungen auf rund 57 000

Quadratmetern Wohnfläche sowie 840 Parkhausstellplätze

realisiert, oft unter Mitwirkung

von langjährigen Partnern und Architekturbüros.

Dank dieser Projekte wurden jeweils zahlreiche

Arbeitsplätze geschaffen, vor allem im

Bereich Seniorenwohnungen mit Pflege, Einzelhandel,

Hotellerie und Freizeiteinrichtungen.

Besonders die Stadt Konstanz wurde nachhaltig

beeinflusst: Rund 145 Millionen Euro Investitionsvolumen

konnten angelegt werden – ein

besonderer wirtschaftlicher Erfolg.

Das 2016 fertiggestellte Projekt für studentisches

Wohnen im Konstanzer Chérisy-Areal mit

121 Apartments in den sieben Obergeschossen

und einer Kindertagesstätte im Erdgeschoss ist

ein solches Erfolgsmodell. Gerade projektiert

Finthammer in Singen auf dem ehemaligen

Elma-Areal 52 Wohnungen und in der Bodenseeregio

Singen/Rielasingen eine Seniorenresidenz

mit 150 Einheiten für betreutes Wohnen

und 80 Pflegeplätzen in einem Dorfareal, das

mit Arztpraxen, Café-Restaurant und Veranstaltungssaal

die Einbindung in die benachbarten

Wohnquartiere sucht. Dass er hier bisweilen als

Quer- und Vordenker fungiert, sieht man beispielsweise

an den Tertinanum–Dachgarten-

Loggias über dem Konstanzer Parkhaus Marktstätte,

die gerade wieder als Vorzeigeprojekt in

den Medien waren. Nebenbei hatte er so damals

die Tertianum Gruppe nach Deutschland

gebracht und in Berlin und München bei den

Gebäudekonzepten ebenfalls mitgewirkt. In Bad

Saulgau wurde die gute alte Post ebenfalls in

die „Post-Moderne“ überführt, indem man auf

dem eigentlich geplanten Zweckbau auch noch

die Einrichtung von Arztpraxen ermöglichte.

Finthammer, der überdies als ehrenamtlicher

Vizepräsident der IHK Hochrhein-Bodensee

und Handelsrichter am Landgericht engagiert

ist, geht es bei seinen Engagements letztlich nur

um eines: Win-win für alle!

GPS

Gesellschaft für Projektsteuerung im

Bauwesen mbH

Walter Finthammer

Döbelestraße 2, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 2844338

www.finthammer.com


4 Countries – 1 Airport

Ihre Ziele 2017/2018

Ideale Verbindungen ab dem Bodensee-Airport Friedrichshafen

Weltweiter Anschluss: 4x am Tag mit Lufthansa über Frankfurt in das gesamte Streckennetz der Star Alliance – mit Nonstopflügen

von Turkish Airlines nach Istanbul und weiter in die ganze Welt

In die Sonne: Mit Germania zu 11 attraktiven Zielen – im Sommer 2018 erstmals an die Atlantikküste Portugals (Faro),

täglich nach Mallorca und auch im Sommer in das ägyptische Badeparadies Hurghada – und mit Eurowings nach Mallorca

Städtetrips: Nach Belgrad, Skopje und Tuzla mit WizzAir und zum Wochenende nach London mit British Airways

und easyJet

www.bodensee-airport.eu


SEERAUM

ANZEIGE

WOHNSINN:

17 JAHRE – 17 PROZENT

CASA mobile

verlost

146

D – Konstanz | Für CASA mobile erarbeitet

Inhaber Marco Fretz seit 17 Jahren mit namhaften

Herstellern in Europa eigene Designlinien

– und auf diese edlen Stücke gibt’s jetzt 17

Prozent Jubelrabatt. Die außergewöhnlichen

Stücke stammen teils von Herstellern wie Sophisticated

Living, die die derzeit mit der Nominierung

zum „German Design Award 2018“

glänzen dürfen.

einen

Sessel

von

SOPHISTICATED

LIVING

CASA mobile

Einfach eine

E-Mail mit

dem Betreff

„Sessel“ an

verlosung@

akzent-magazin.

com

schicken.

Einsendeschluss:

1. Dezember,

12 Uhr

„Bei uns sind nicht die Preise anspruchsvoll,

sondern die Kollektion,

das Design und die Qualität“,

lautet denn auch seit 17 Jahren die

Philosophie des Hauses. Marco

Fretz studierte Innenarchitektur,

Hochbau und Produktdesign und arbeitet mittlerweile

seit 30 Jahren erfolgreich als Architekt;

diese Kompetenz prägt das „Konzept CASA

mobile“.

Fretz erinnert sich gerne an die kulturelle Aufbruchstimmung

der 80er, in der Baden-Württemberg

unter dem Duo Späth/Gönnenwein

eine Kultur-Offensive ohnegleichen startete,

die auch die interdisziplinären Studiengänge

eröffnete. Fretz war einer der Absolventen zum

Dipl. Ing. und bestand mit Bestnote. Seither

hat ihn der gestalterische Dreiklang nicht mehr

losgelassen.

„Von Beginn an arbeite ich auch gestalterisch

mit der Industrie zusammen und entwerfe

selbst Möbelserien“, erläutert Fretz eine seiner

Leidenschaften. Seine Kompetenzen

stellte er bereits bei

Prominenten am See unter

Beweis stellen – etwa

bei Udo Jürgens oder

Rennfahrer Nico Hülkenberg

–, außerdem

bei den Spielbanken

Baden-Württemberg

und Hotels wie dem

Konstanzer Halm. Diese

Vielfalt an Möglichkeiten

reizt ihn: zwischen Kunst

und Nutzwert, Interieur

und Exterieur, Kreativität

und Ingenieur.

Über die Jahre hat sich Fretz ein erstklassiges

Netzwerk geschaffen: „Die Vorteile daraus reichen

wir einfach direkt an den Kunden weiter.

Exklusivität bezieht sich darum bei CASA mobile

auf die gezeigten Möbel – nie auf den Preis.“

Er erläutert: „Nehmen Sie den Megatrend

Boxspring-Betten – ich fand die Preis-Leistung

bislang nicht stimmig: entweder billig, aber dafür

sonstwo gefertigt, oder teuer und dann in

Deutschland. Durch eine enge Kooperation mit

einem deutschen Hersteller, der eine attraktive

Eigenmarke für CASA fertigt und alle möglichen

konfigurierbaren Features ermöglicht, können

wir zu Non-Label Preisen ab 750,00 Euro starten.“

Und dazu kann man mit ruhigem Gewissen

schlafen, denn es geht nie nur um „den günstigen

Preis“, sondern immer auch um „Wert“: Mehr

und mehr Fair Trade setzt sich im Sortiment des

Möbelhauses durch. CASA lohnt sich also nicht

nur, wenn man sich für Einrichtung, Design und

Lifestyle interessiert, dafür aber kein Vermögen

ausgeben möchte, sondern auch, wenn man ein

gutes Wohngefühl dabei haben soll.

Apropos Gefühl: täglich kommen neue spannende

Weihnachts-Accessoires für die große

Ausstellung – „Auspacken“ lohnt sich hier also

allemal …

CASA mobile by Fretz

Max-Stromeyer-Straße 174

D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 94 23 490

www.casamobile-fretz.de


BESCHRÄNKEN SIE DIE

GLOBALE ERWÄRMUNG

AUF IHR SCHLAFZIMMER.

Hochwertige LINGERIE made in Europe.

www.mey.com

Mey Store | Marktstätte 11 | 78462 Konstanz

Öffnungszeiten: Mo–Sa 9:30–18:30 Uhr


148

SEECLASSICS

EIN FEINER

ZUG

CH – Ostschweiz | Endlich gibt es wieder die Chance, im historischen

Zug durch die Winterlandschaft der Ostschweiz zu fahren und in Reise-

Erinnerungen zu schwelgen: „Speisen beim Reisen“ wie anno dazumal

im Swiss Classic Train. Entweder gleich dreimal mit dem „Fondue-Express“

oder auch mal mit dem „Blues-Express“, der mit Live-Musik von

den Mojo Workers nebst feinem, kleinem Menü gemütlich dahinzuckelt.

Mit „Tuut tuut“ durch die Winterstimmung, lustig, authentisch und in den

Kurven gerne ein wenig rumpelig – so machte reisen schon früher Spaß.

Das historische Zugambiente lässt sich bei allen vier Genuss-Zugfahrten

entweder im Speisewagen 2. Klasse oder in der 1. Klasse im Swiss Classic

Train oder auch gemütlich mit Freunden im Sechserabteil

genießen. Foto- und Smokers-Halt an interessanten

Bahnhöfen und der bewusste, langsame

Genuss der Landschaft lassen Erinnerungen wach

werden und machen die Reise zur Entschleunigungsfahrt

in die Vergangenheit.

Auf das Fondue und das Zugmenü hat sich das Restaurant

„Apropos“ in Gossau spezialisiert. Dazu

werden jeweils Weine von Badoux Le Vin des Murailles gereicht und zur

Verkostung stehen Whiskys der Destillerie Brauerei Locher oder – was wäre

ein Zug ohne Dampf? – feine Zigarren bereit. Getränke von Möhl sind in

den Waggons des „Apfelsaft-Express“ obligatorisch und neben dem Wasser

aus der Goba Quelle Gonten Bad wird es Bier und als Besonderheit

ebenfalls die Whiskys von Locher geben.

Bei den drei Fondue-Fahrten stehen jeweils Begrüßungsapéro, Vorspeisenplättli

und das klassische Fondue auf dem Fahrplan. Und als krönenden

19.11.2017 Fondue-Express

25.11.2017 Fondue-Express

01.12.2017 Jazz-Zug arbon

classic für Geniesser

09.12.2017 Thurbo-Nostalgie-

Fondue-Express

Abschluss ein „Wandelndes Dessertbuffet“. Die Höhepunkte der Tour

werden die Langsamfahrt über die Feuerthaler Rheinbrücke und die spektakuläre

Vorbeifahrt am Rheinfall werden.

Der Blues-Zug für Genießer verspricht mit den Mojo Workers aus dem

Tessin ein heißer Trip zu werden: Der Name ist eine Anlehnung an den

Hit „Got My Mojo Working“ von Muddy Waters. 2009 gegründet, sind

die Mojos bereits vom Start weg erfolgreich: 2011 gewannen sie bereits

die „Swiss Blues Challenge“ und 2012 waren sie die ersten Teilnehmer

aus der Schweiz, die jemals an der „International Blues Challenge“ der

Blues Foundation in Memphis auftreten durften. Mojo Workers spielen

Blues, Ragtime, Boogie, Hot Jazz, beherrschen dabei

verschiedene Stile wie Piedmont Blues, Hokum

Blues, Swamp Blues oder Ragtime und Jump Blues

der 1920er und 1950er Jahre. Es werden in erster

Linie Eigenkompositionen gespielt. Hier stehen Begrüßungsapéro

und ein feines 3-Gang-Menü vom

Restaurant „Apropos“ auf dem Fahrplan, ebenso

ein „Wandelndes Dessertbuffet“.

Organisator Roli Widmer, der auch die „Arbon Classics“ managt, hat bereits

weitere (Fahr)Pläne: „Wenn das jetzt gut klappt, dann wird nächstes

Jahr das Genuss-Strecken-Netz am See sicher ausgeweitet – und vielleicht

steht ja auch mal eine Dampflok nebst historischem Zug dauerhaft am

See?“ Eine schöne Zukunft für die Vergangenheit also …

Rail Event | info@railevent.ch

+41 (0) 52 214 33 60

www.arbon-classics.ch


SEECLASSICS

CARLE – DIE MONATLICHE Ein Angebot nur für OLDTIMER-KOLUMNE

gewerbliche Kunden:

H-KENNZEICHEN

Als Eigentümer eines automobilen Klassikers fiebert man schon ein wenig darauf

GEWERBE-WOCHEN VOM

13.03. BIS 15.05.2017.

IMPRESS YOURSELF.

peugeot-professional.de

hin, dass das blecherne Schätzchen endlich ein H-Kennzeichen erhält. Die allgemeine

Definition besagt, dass das Privileg ein solches, besonderes amtliches Kennzeichen

zu führen nur einem Fahrzeug zuteilwird, das mindestens 30 Jahre alt ist

und sich in einem technisch einwandfreien und erhaltenswerten Zustand befindet.

Ein Angebot nur fü

IMPRESS YOU

DER PEUGEO

BIS ZU 4

NETTO ELEKTRO

Das bedeutet, dass der automobile Liebling grundsätzlich jahrelang gepflegt werden

muss und nicht nur einfach so benutzt wird. Sicherlich waren die ersten Jahre

eines Automobils die „schwersten“. Nur ganz wenige Fahrzeuge wurden gekauft,

um sie als Sammlerstück wegzustellen. Das Gros wurde zweckbestimmt genutzt.

Erst mit den Jahren erkannte ein Oldtimerliebhaber, ein Fahrzeug-Fan, die Liebe

zum Objekt und den Sinn seiner Erhaltung. In manchen Fällen ging es um das

monetäre Wachstum – vor allem in jüngster Vergangenheit –, meist aber stand

der individuelle und auch emotionale Wert an erster Stelle.

VIELFÄLTIGE AUS- UND UMBAUTEN AUS EINER HAND

Kooperation mit renommierten System-Herstellern

Vom Kühlfahrzeug bis zum Kipper

FINANZIERUNG

Abb. enthält Sonderausstattung.

Dass ein Fahrzeug 30 Jahre alt und natürlich noch viel älter wird, liegt vor allem

€ 280,– mtl. 1

an der Pflege durch den Eigentümer, an der Weitsicht und auch am Verständnis

– z.B. zur alten Technik.

z. B. für den PEUGEOT EXPERT Pro L1 1.6l BlueHDI 95

• Moderne und sparsame BlueHDi-Motoren (Euro 6)

• Unterschiedliche Höhen-Längen-Versionen

• Fahrzeugkomplettlösungen für jede Branche

¹Ein Finanzierungsbeispiel für den PEUGEOT EXPERT Pro L1 1.6l BlueHDI

95, Anzahlung (bonitätsabhängig): 0,– €, Laufzeit 48 Monate, 1,99 %

effektiver Jahreszins. Ein unverbindliches Angebot der PSA BANK

Deutschland GmbH, Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, nur für

Gewerbetreibende bei Vertragsabschluss bis 15.05.2017. ²Zzgl.

Tankgutschein im Wert von 500 € (brutto) beim Kauf eines neuen PEUGEOT

Nutzfahrzeugs. Gültig während der PEUGEOT Gewerbe-Wochen vom

13.03.2017 bis zum 15.05.2017. Einlösbar bei allen TOTAL-Tankstellen in

Deutschland. Ein Angebot nur für gewerbliche Einzelabnehmer. Solange der

Vergleicht man das Eintrittsalter zum H-Kennzeichen mit der 131-jährigen Geschichte

des Automobils erscheinen die 30 Lenze eher als „jung“. Nimmt man

sich aber ein aktuelles Fahrzeugmodell und stellt sich vor, dass der Wagen im

Jahr 2047 noch fahren soll, tut man sich doch relativ schwer. Drei Jahrzehnte zu

bestehen ist gar nicht so einfach. Vorrat reicht.

An dieser Stelle sei mir ein Blick auf das akzent-Magazin erlaubt. Vor 30 Jahren

haben die Macher sicher keine Gedanken daran verschwendet, ob akzent noch

– und wenn ja, wie – im Jahr 2017 erscheinen wird. Die vergangenen Jahre haben

gezeigt: das Layout spricht an, die Inhalte sind spannend und gleichermaßen

informativ – will heißen, das Heft hat mit jeder Auflage die Bedürfnisse der Leser

mehr als gestillt. Wenn man so will, ist der Zustand einwandfrei und vor allem

IMPRESS YOURSELF.

erhaltenswert. Man könnte

DER

– natürlich

NEUE PEUGEOT

nur mit

3008.

einem

SUV NEU

zwinkernden

INTERPRETIERT.

Auge – nun

einen Vergleich mit einem Oldtimer wagen.

2017

Quelle: Stern,

Heft Nr. 11/2017

peugeot.de/3008

29,9O € FÜR

WARTUNG UND VERSCHLEISS 1

Radolfzell: Robert-Gerwig-Straße 2

D-78315 Radolfzell

Tel. +49(0)7732-99750

Singen: Gottlieb-Daimler-Straße 13

D-78224 Singen

Tel. +49(0)7731-505100

Interview mit den Geschäftsführern der Suedmobile GmbH

Andreas Korpowski und Michaela Reule-Dorell:

F: Guten Tag Herr Korpowski

und Frau Reule-Dorell. Sie

führen gemeinsam die Autohäuser

Suedmobile GmbH in

Radolfzell und Singen für die

Marken Peugeot und Citroën.

Sie äußerten sich mir gegenüber

positiv über die Entwicklung

seit dem Jahr 2015.

Wenn Sie jetzt einen Blick in

die Zukunft wagen; was

haben Sie sich für das Jahr

2017 vorgenommen?

A: Andreas Korpowski:

Wir wollen zum einen weiterhin unseren hohen und prämierten

Servicestandard halten und freuen uns zum anderen

im Vertrieb, dass wir mit einer komplett erneuerten

Fahrzeugflotte sowohl für Privatkunden als auch für Gewerbetreibende

tolle Angebote machen können.

F: Welches Modell finden Sie am gelungensten in der momentanen

Fahrzeugpalette?

A: Michaela Reule-Dorell:

Ganz klar ist der Peugeot – SUV

3008 das Auto der Stunde. Gerade

gewählt zum „Car of the

Year 2017“. Mein absolutes

Lieblingsmodell. Im Speziellen

die Massagesitze und das I-

Cockpit. Ein ganz besonderes

Fahrzeug.

LEASING

ab € 19

für den PEUGEO

• inkl. Schnelllade

• bis zu 170 km Re

¹Ein Kilometer-Le

Siemensstraße 10

Sonderzahlung 2.8

und 2.000,– € ne

insgesamt eine El

Jahr und 48 Mo

Sonderzahlung de

31.03.2017 für de

Fahrzyklus (NEFZ

Straßenverhältniss

deutlich reduziere

1

auf

108 Top! Allure 8

60 kW, EZ 03/

weiß, Benzin, K

tallfelgen, Sitzh

deck, MP3, Mu

lenkrad, Touchs

Paket, Scheckh

makelloser Zus

ID 84F7F4A

2

auf

C4 Picasso BHDi

FINANZIERUNG

€ 165,– mtl. 2

Abb. enthält Sonderausstattung.

für den neuen PEUGEOT 3008 ACCESS PURETECH 130 STOP & START

• Digitales Kombiinstrument • LED-Tagfahrlicht

• Verkehrsschilderkennung

• Active Safety Brake

• Geschwindigkeitsregelanlage

1 Monatliche Rate bei einem neuen PEUGEOT 3008 Access PureTech 130 STOP & START für einen

optionalen optiway-ServicePlus-Vertrag bei einer Laufleistung von 10.000 km p. a. und 48 Monaten

F: Wo sehen Sie Ihre Entwicklungschancen

im Segment der

Nutzfahrzeuge?

A: Andreas Korpowski:

Erstens haben wir uns zum Peugeot Professional Center

weiterqualifiziert.

Zweitens haben wir erkannt, dass der Gewerbetreibende

vor Ort bedient werden will und deshalb haben wir uns der

Herausforderung gestellt und einen Businessverkäufer eingestellt,

der den Selbständigen vor Ort besuchen wird und

da seine Wünsche und Anforderungen direkt in der Praxis

diskutieren und aufnehmen kann.

Laufzeit. Gültig bis 31.03.2017. Mit 2 Jahren Leistungen gemäß den Bedingungen des optionalen

Kolumnist Christoph Karle optiway-ServicePlus-Vertrages (49), ist der über PEUGEOT zwei DEUTSCHLAND Jahrzehnte GmbH. Weitere Informationen oldtimerbegeistert

und selbst Besitzer 2 Ein Finanzierungsangebot der PSA Bank Deutschland GmbH, Siemensstraße 10,

finden

Sie auf peugeot.de.

63263 Neu-Isenburg, für den neuen PEUGEOT 3008 Access PureTech 130 STOP & START: Barpreis:

21.439,– €, EFFEKT. JAHRESZINS:

von Klassikern.

2,99 %, SOLLZINSSATZ

Lange

(fest): 2,99

Jahre

%, Nettodarlehnsbetrag:

war

17.439,– €, Anzahlung: 4.000,– €, monatl. Rate: 165,– €, Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10.000

er Vorsitzender des MSC-Sernatingen km p. a., Schlussrate: 11.273,– und €, Gesamtbetrag Hauptverantwortlicher

der Teilzahlungen: 7.759,– €. Angebot für

Privatkunden gültig bis 30.06.2017. Widerrufsrecht gem. § 495 BGB. Über alle Detailbedingungen

des „Haldenhof Bergrennens“.

informieren wir

Für

Sie gerne.

den Bundestag Berlin sitzt er im

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,0; außerorts 4,5; kombiniert 5,1; CO

„Parlamentskreis Automobiles Kulturgut“. Zudem ist er als Kurator

2 -

Emission (kombiniert) in g/km: 117. CO 2 -Effizienzklasse: A. Nach vorgeschriebenen

Messverfahren in der gegenwärtig geltenden Fassung.

Automobile für die Fahrzeug-Ausstellungen im MAC – Museum Art

& Cars in Singen verantwortlich.

1.000,– Euro Frühjahrsbonus auf diese Fahrzeuge bis 15.04.2017

Wir bedanken uns für dieses kurze Interview und wünschen

Ihnen weiterhin viel Erfolg an beiden Standorten.

88 kW, EZ 12/

weiß, Diesel, Kl

Tempomat, We

metallfelgen, Ei

fahrk., Selectio

tent, Sitzhzg., P

scheibe, LED-Ta

Regens., Touch

heft, Garantie,

ID 84497B5

auf

149

2008 BHDi 120 Allure 18.450 € 208 Active 82 PS 12.990 € Peugeot 308 Allure 22.790 € Expert L2H1 22.490 € Traveller L2 Allur


LEBENSWERT | FREIZEIT

ANZEIGE

20 JAHRE

ABENTEUER MIT KOMFORT

D – Konstanz | cab. Reisefreudige, aufgepasst:

Am 3. Dezember lädt Inselhüpfen, der

Veranstalter außergewöhnlicher Schiffs- und

Radreisen, im Konstanzer Hauptquartier

zum Tag der offenen Tür. Im kommenden

Jahr feiert das Unternehmen zudem sein

20-jähriges Bestehen.

Interessierte können sich an diesem Tag zwischen

10 und 17 Uhr auf einen spannenden

Blick hinter die Kulissen und ein vielseitiges

Programm freuen, darunter Informationen

über die Reisen 2018 in Vorträgen und im

persönlichen Gespräch, die Vorführung der

aktuellen Fahrradflotte, Spieleparcours, Gewinnspiele

und Weihnachtsbäckerei für Inselhüpferchen.

Und es gibt ein Wiedersehen mit

vielen Inselhüpfen-Reiseleitern.

Inselhüpfen ist bekannt für die perfekte Kombination

aus erholsamer Kreuzfahrt und aktivem

Erradeln einiger der schönsten Inseln

HEREINSPAZIERT

Ausführliche Infos mit einem vielseitigem

Programm und spannenden

Vorträgen gibt’s am Tag der offenen

Tür am Sonntag, den 3. Dezember,

10 bis 17 Uhr.

weltweit. Angefangen hat alles 1998 mit zwei

Studenten, die gute Ideen im Kopf hatten und

Urlaub einmal anders definieren wollten. Und

mit zweimal 30 Gästen, die samt ihrer Räder

noch persönlich in Stuttgart und München

eingesammelt und nach Kroatien auf einen

Motorsegler gebracht wurden.

Inzwischen ist Inselhüpfen Tradition, mit jährlich

mehr als 6000 Gästen aus aller Welt auf

über 260 Reisen und rund 70 Mitarbeitern.

Dazwischen liegen viele aufregende Jahre, in

denen die beiden Initiatoren, der heutige Geschäftsführer

Klaus Schenk und Peter Eich, intensiv

an der Erweiterung des Reiseangebots

tüftelten und die Flotte um viele Schiffe erweiterten.

2010 gewannen die Reiseveranstalter

mit ihrer Erlebniskreuzfahrt in Kroatien den

Touristikpreis der Zeitung Sonntag Aktuell für

innovative Reisekonzepte – und 2012 gleich

nochmal mit der Rad- und Hotelreise durch

Albanien. In vielen deutsch- und englischsprachigen

Ländern gibt es

heute Vertriebspartner,

die Inselhüpfen-Touren

im Programm haben.

Kurz: Das Konstanzer Unternehmen

ist der erfolgreichste Anbieter auf

dem Gebiet der Rad- und Schiffsreisen.

2018 bereist Inselhüpfen mit seinen 21 Motorseglern

Kroatien, Griechenland, die Türkei,

Spanien, Schottland, Nordirland, Holland

und Vietnam. Neben den traditionsreichen

Radkreuzfahrten stehen auch MTB-Kreuzfahrten

für sportlich Ambitionierte auf dem Programm.

Außerdem gibt’s Erlebniskreuzfahrten

für die ganze Familie. Radgenuss pur erwartet

Inselhüpfer auf den E-Bike-Kreuzfahrten. Und

für Liebhaber des individuellen Radelns mit

Gepäcktransport werden Hotel- und Radreisen

in Kroatien, Albanien, Montenegro, auf

den norwegischen Lofoten und in Südafrika

angeboten.

Um noch mehr Komfort und Service anbieten

zu können, hat Inselhüpfen in der Schweiz,

Kroatien, Griechenland und der Türkei Tochterfirmen

gegründet. Die nächsten 20 Jahre

können kommen.

Inselhüpfen

Radurlaub Zeitreisen GmbH

Max-Stromeyer-Str. 57

D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 36 18 60

www.inselhuepfen.com

150


LEBENSWERT | FREIZEIT

1 2

Bundschuh und Erzbischof Stephan Burger

schließt sich von 14 bis 18 Uhr ein buntes

Programm an, mit Führungen, Ausstellungen,

Kurzvorträgen, Bastel- und Filmangeboten an

Schauplätzen der Papstwahl. Am 12.11. gibt

es nach einem Pontifikalamt ebenfalls Führungen

und Ausstellungen.

SCHAUPLÄTZE DER PAPSTWAHL

D – Konstanz | rue. Die Papstwahl vor 600

Jahren prägt das Jubiläumsprogramm der

Konzilstadt Konstanz im November. Ein

Festwochenende rankt sich um dieses bedeutende

Ereignis.

Papst Martin V. wurde am 11. November

1417 in Konstanz zum Einheitspapst gewählt.

Dies beendete das knapp 40 Jahre währende

Abendländische Schisma. Daran erinnert

ein Festwochenende, das mit einem großen,

sternförmigen Martinsumzug am 10.11. startet.

Am 11.11. folgt um 10 Uhr ein Festakt

mit Ministerpräsident Kretschmann und Kurt

Kardinal Koch. An einen ökumenischen Gottesdienst

mit Landesbischof Jochen Cornelius-

Im Kontext der Papstwahl stehen weitere Veranstaltungen.

So erläutert Prof. Thomas Martin

Buck am 06.11. die historischen Umstände

der Wahl, und am 29.11. ist eine Podiumsdiskussion

über das Petrusamt vorgesehen.

Der Konstanzer Konzilpreis für Europäische

Begegnung und Dialog wird bereits am 05.11.

an Prälat Peter Klasvogt 1 verliehen; die Laudation

hält Reinhard Kardinal Marx 2 .

www.konstanzer-konzil.de

FOTO: ILLUMINATION PATRICK PFEIFFER, ERZBISCHÖFLICHES

ORDINARIAT MÜNCHEN (KLAUS D. WOLF) UND PRIVAT

Guten-Morgen-Ticket.

Für Entschlossene

... und alle, die es werden wollen!

Trainieren Sie von Montag bis Freitag von

7 bis 15 Uhr kompakt und effektiv.

Das radius Guten-Morgen-Ticket eignet

sich für Frühaufsteher und alle, die Abends

andere Pläne haben.

Starten Sie frisch und aktiv in den Tag!

info@radius-ravensburg.de ⋅ www.radius-ravensburg.de

Scan mich!

151


152

LEBENSWERT | FREIZEIT

ANZEIGE

WEG MIT DEM MÜLL!

D – Konstanz | Junge Umweltschützer setzen sich als Botschafter der Unterwasserwelt im

Sea Life für den Erhalt des Lebensraums „Wasser“ ein – auch für den Bodensee.

DIE

SCHÖNHEIT

DER WELT

D – Friedrichshafen | na. Durch Vorträge,

Fotos und Ausstellungen die unglaubliche

Vielseitigkeit unserer Mutter Erde erleben:

Beim WunderWelten-Festival wird der Besucher

auf eine Reise rund um die Welt mitgenommen.

Bereits zum 12. Mal bietet das Festival einzigartige

Erlebnisse in besonderer Atmosphäre.

Neben zehn Live-Reportagen auf Großleinwand

eröffnet es allen Fotobegeisterten die

Chance, sich mit Experten auszutauschen, die

kostenlose Fotomesse sowie die Ausstellungen

zu erkunden und sich für eigene Projekte

inspirieren zu lassen. Darüber hinaus können

Interessierte in über 21 Fotokursen ihr Wissen

rund um die Fotografie erweitern.

03.-05.11.

Graf-Zeppelin-Haus

Olgastraße 20

D-88045 Friedrichshafen

www.wunderwelten.org

FOTO: ULI KUNZ

„Wir halten unseren Bodensee sauber“ lautete das Motto für das vierte Treffen der achtbis

zwölfjährigen Kinder. Dieses junge Expertenteam befreite einen kleinen Uferabschnitt

von Müll und Verunreinigungen. Denn Müll am Bodenseeufer ist nicht nur ein ästhetisches

Ärgernis, sondern gefährdet auch die im und am Wasser lebenden Fische, Vögel und Kleinstlebewesen.

Plastikmüll und Zigarettenstummel machen nicht nur heimischen Tierarten in

den Flüssen und Seen zu schaffen, sondern auf lange Sicht auch den Tieren und Ökosystemen

der Weltmeere.

Sea Life, Hafenstraße 9, D-78465 Konstanz | www.visitsealife.com

LESESPASS

FÜR ALLE

D – Überlingen | ap. Raschelnde Seiten,

Schauspieleinlagen und gespannte Gesichter

– die 15. „Lange Nacht der Bücher“

ist ein Fest für Leseratten.

An 20 öffentlichen und privaten Orten in

ganz Überlingen versprechen 30 Lesungen,

Kunst und ein Kinderprogramm

bei freiem Eintrit einen literarischen

Genuss für jeden Geschmack. Autorin

Doris Meissner liest aus ihrem Buch

„Glückskatze Laura“, die Geschichte

einer besonderen Samtpfote. Originell

ist dabei das Konzept: Unter dem Motto

„Bürger lesen für Bürger und Kinder für

Kinder“ mischen sich Laien unter Professionelle,

Kinder unter Erwachsene, unbekannte

unter bekannte Autoren und veranstalten

einen Lesezauber auf Augenhöhe.

11.11., 14-24 Uhr

D-88662 Überlingen

+49 (0) 7551 99 10 70

www.ueberlingen.de


ANZEIGE

LEBENSWERT | FREIZEIT

Radolfzeller

Schokoladenmarkt

23. - 25. November 2017

11 - 19 Uhr, Untertorplatz

Mit

SUN RICE

Schokozügle

ZUM LACHEN!

ABER ECHT!

D – Konstanz | rue. Ein Clown kann tollpatschig, respektlos oder

poetisch sein – in jedem Fall hat er Humor. Er tut gut und ist erlernbar:

im Tamala Center.

Das internationale Zentrum für Clown, Humor und Kommunikation

bietet ein umfassendes Seminarprogramm rund um Clownerie,

Comedy und Humor. Mit System: Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker

haben diese älteste Clownschule Deutschlands gegründet und

die Ausbildungskonzepte entwickelt. Wer Clown, Gesund!Clown oder

Humortrainer werden will, ist an der Tamala Clownschule und im

Trainingsinstitut HumorKom genau richtig. Bewerbungsschluss für

die nächsten Ausbildungsklassen ist am 16.11. Ebenfalls zum Tamala

Center gehört die Tamala Theater Compagnie, über die Unterhaltungskünstler

gebucht werden können.

www.tamala-center.de

www.humorkom.de

www.clown-und-comedy.de

www.radolfzell-tourismus.de

AKTIV SEIT 1976

CHRISTKINDLEMARKT

7. - 10. DEZEMBER 2017

© Grafvision / Fotolia

MARKTPLATZ

Radolfzell am Bodensee

Do 14-20 Uhr

Fr/Sa 11-20 Uhr

So 11-19 Uhr

www.herzlich-einkaufen.de

153


LEBENSWERT | FREIZEIT

600 Jahre

Konstanzer

Konzil

2014 – 2018

November 2017

DIE RÖMISCHE KAISERZEIT

AM SEE

So, 05. November, 18 Uhr

KONSTANZER KONZILSPREIS

Zweite Verleihung des Preises für

Europäische Begegnungen und Dialog

Konzilgebäude

Eintritt frei nach Anmeldung,

Zählkarten bei der Konzilstadt Konstanz

Mo, 06. November, 19.30 Uhr

DAS KONSTANZER KONKLAVE DES

JAHRES 1417 – EINE IN JEDER HINSICHT

AUSSERGEWÖHNLICHE PAPSTWAHL

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Martin Buck

Dreifaltigkeitskirche

Eintritt: 6 €

154

Fr, 10. November, 19.30 Uhr

EUROPA IST TOT, ES LEBE EUROPA!

Vortrag von Thomas Schmid

vhs Astoriasaal

Eintritt: 7 €*

HABEMUS PAPAM

600 JAHRE PAPSTWAHL IN KONSTANZ

Fr, 10. November, 17.30 Uhr

GROSSER MARTINSUMZUG MIT

MARTINSSPIEL

Konstanzer Altstadt und Münsterplatz

Sa, 11. November 2017, ab 10 Uhr

FESTAKT, PROZESSION UND

ÖKUMENISCHER FESTGOTTESDIENST

Konzilgebäude und Münster

Eintritt: frei nach Anmeldung, Zählkarten ab

2.11. bei der Konzilstadt Konstanz

Sa, 11. November, ab 14 Uhr

SCHAUPLATZ PAPSTWAHL

Abwechslungsreiches Programm für die ganze

Familie

Konzilgebäude, Münster, Rosgartenmuseum

und andere Konzilorte

Eintritt: frei

So, 12. November, 17 Uhr

ALLEIN MIR FEHLT DER GLAUBE

Filmdokumentation von Jeremias Heppeler

Im Rahmen des Kunstfonds Konzil

Zebra-Kino

Eintritt: 8 €, Ermäßigt 6 €

Mi, 15. November 2017, 19.30 Uhr

DIE PAPSTWAHL VOR 600 JAHREN –

HÖHEPUNKTE DES KONSTANZER

KONZILS

Vortrag von Ulrich Büttner

Bildungszentrum

Eintritt: 6 €

Di, 21. November, 19.30 Uhr

KONSTANZER KONTROVERSEN

Heimat Europa? Auf der Suche nach Identität.

Podiumsdiskussion mit: Guido Wolf, Gaby

Hauptmann, Prof. Dr. Valentin Groebner und

Ana-Marija Cvitic

Konzilgebäude

Eintritt: VVK 7 €, Abendkasse 8 €*

*SchülerInnen, Studierende & vhs-Vortragskarte frei

Weitere Informationen

Konzilstadt Konstanz

Tel.: +49 7531 363 27-0

www.konstanzer-konzil.de

CH – Frauenfeld | rue. Der Bodenseeraum war während der römischen Kaiserzeit dicht

besiedelt. Dies zeigt eine internationale Sonderausstellung mit vielen Funden aus Baden-

Württemberg, Vorarlberg, Lichtenstein, St. Gallen und Thurgau.

Um 15 v. Chr. eroberten römische Truppen die Bodenseeregion. Zahlreiche Siedlungen entstanden.

Bregenz wurde zu einer römischen Stadt mit Tempelbezirk und Wohnquartieren

ausgebaut. In Eschenz (Bild) entstand eine Straßensiedlung mit Brücke über den Rhein. Das

fruchtbare Umland wurde von über 120 Gutshöfen bewirtschaftet. Schnell übernahm die

keltische Bevölkerung den römischen „way of life“.

bis 18.02. | Museum für Archäologie Thurgau, Freie Str. 24, CH-8510 Frauenfeld

+41 (0)58 345 74 00 | www.archaeologisches-museum.tg.ch

FOTO: AMT FÜR ARCHÄOLOGIE THURGAU | ROLAND GÄFGEN (REKONSTRUKTIONSZEICHNUNG)

ZÜNFTIG

D – Konstanz | Der historische „Zunftsaal“

ist die gute Stube des Rosgartenmuseums.

1454 wurde das Haus „Zum Rosgarten“ mit

dem Haus „Zum Schwarzen Widder“ baulich

vereinigt. Dabei wurde auch der Zunftsaal eingerichtet.

Wie der Name schon sagt, diente

dieser Raum im Mittelalter den Mitgliedern

und Gästen der Rosgartenzunft als Versammlungssaal

und Trinkstube. Heute bewahrt er

einen der größten Schätze des Museums: die

Richental-Chronik. Die vom Konstanzer Bürger

Ulrich Richental verfasste Chronik ist eines

der herausragenden Zeugnisse der Konstanzer

Geschichte und dokumentiert reich bebildert

die Ereignisse rund um das Konstanzer Konzil

von 1414-1418. Die Wandvertäfelung des

Saals zieren Wappen des Schwäbischen Bundes

und einiger Konstanzer Geschlechter.

Di-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 10-17 Uhr

Rosgartenmuseum

Rosgartenstraße 3-5, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 900 246

www.rosgartenmuseum-konstanz.de


LEBENSWERT | FREIZEIT

SCHÖNE NEUE WELTEN

D – Friedrichshafen | rue. Der digitale Zeitgeist hält fast überall Einzug. Nun zeigt eine

Ausstellung, wie sich virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst niederschlagen.

Zwölf internationale künstlerische Positionen setzen sich mit den innovativen Möglichkeiten

der modernen Technologie auseinander und hinterfragen sie. Die Künstler überführen

dazu mit ihren Hybriden aus Video, Installation, Performance, Malerei und Skulptur

verschiedene Kunstgattungen ins digitale Zeitalter. Neue kooperative Formen des Kunstschaffens,

der Körperwahrnehmung und Identität sind werkübergreifende Themen der

Ausstellung mit dem Titel „Schöne neue Welten“.

10.11.–09.04.

Zeppelin Museum

Seestr. 22, D-88045 Friedrichshafen

+49 (0)7541 38 010

www.zeppelin-museum.de

FOTO: BANZ & BOWINKEL

ZUM

FÜRCHTEN

D – Konstanz | Aller guten Dinge sind bekanntlich

drei: Das SHIVERS Film Festival

geht in diesem Jahr in die dritte Runde.

Über sechs Tage und 17 Veranstaltungen hinweg

präsentiert das Zebra Kino brandaktuelle

Spiel- und Kurzfilme aus der ganzen Welt.

Ob von Kritik und Publikum gefeierte Hochkaräter

wie der Oscar-Favorit „Three Billboards

Outside Ebbing, Missouri“ mit Frances

McDormand und Woody Harrelson oder

Geheimtipps aus Island, Kambodscha und

Uganda, hier ist für alle Filmfans etwas dabei.

Darüber hinaus wird eine dreiköpfige internationale

Jury aus über 20 Kurzfilmen den Sieger

des „SHIVERS Shorts“-Wettbewerbs küren.

Abgerundet wird das Programm mit der Vorführung

zweier Filmklassiker als Matinée am

Samstag- und Sonntagnachmittag.

23.-28.11. | Zebra Kino – Kommunales

Kino Konstanz e.V., Joseph-Belli-Weg 5

D-78467 Konstanz | www.shivers.de

155


KULTUR | KUNST

ANZEIGE

WERT

PAPIER&

D – Konstanz | „Print ist tot“ heißt es im Internet-Zeitalter gerne, doch wie aus

„totem Papier“ ganz neue Werte entstehen können, zeigt der Konstanzer

Verleger Gernot Hörr.

Alte amerikanische Wertpapiere von berühmten Aktiengesellschaften,

die es teils heute noch gibt oder die mit Glanz und Gloria von vergangenen

Industrie-Epochen erzählen, sind bei Sammlern ohnehin

schon als Einzelstücke begehrt. Die Aktien auf edlem Papier sind

dabei filigran und künstlerisch gearbeitet, versehen mit allerfeinsten

Stichen und Ornamenten, die es Fälschern kaum möglich machten,

sie zu kopieren. Eine Arbeit, die auch heute noch den Betrachter

begeistert. Und diese Originale wurden an den Börsen gehandelt,

wie Stempel und unterschriftliche Beurkundungen darauf belegen

– sie sind damit Unikate: ein Stück Industrie- und Kapitalmarkthistorie

mit künstlerischem und Sammlerwert.

Gernot Hörr hat in seiner bewegten Unternehmergeschichte als

Verlagshaus für namhafte Firmen Serien mit Unikaten geschaffen:

Thematische Kalender mit passend arrangierten seltenen und

exotischen Briefmarkenserien für die Pharmaindustrie, Kalender

mit edlen historischen Wertpapieren für Banken, Sammel-

156


KULTUR | KUNST

PAPIER

WERT

auflagen für Verlage mit eingearbeiteten Halbedelsteinen.

Nichts von der Stange, nichts, was jemals reproduziert

werden könnte, immer mit viel Liebe zum Detail und dem

richtigen Gespür für die künstlerische Thematik sowie die

exklusiven Kundenwünsche.

Heute entstehen aus ganzen Wertpapier-Serien neue Kunstwerke:

Gemälde auf seltenen Briefmarkenbögen oder Skulpturen

aus historischen Aktien in Zusammenarbeit mit namhaften

Künstlern. So wird aus Papier, das einstmals ohnehin

künstlerisch gestaltet als Wertpapier genutzt wurde, über die

historische Dimension ein Sammelwert und über die finale Verarbeitung

zum Kunst-Werk die höchste Form der Veredelung: Ein ganz

neuer „Papier-Wert“. Derzeit plant Gernot Hörr, aus einer Million

alter Aktien von einem weltberühmten Künstler eine Skulptur

erschaffen zu lassen – man darf gespannt sein!

TEXT: MARKUS HOTZ

FOTO: MICHAEL SCHRODT

SKULPTUR: JÜRGEN STOLTE

157


158

KULTUR | KUNST

SEELENLANDSCHAFTEN

A – Hard | rue. Bleistift und Papier: Das ist alles, was Stefan Zsaitsits braucht,

um wundersam betörende und zugleich verstörende Bilder von atmosphärischer

Dichte entstehen zu lassen.

Der Niederösterreicher (geb. 1981) ist Absolvent der Universität

für angewandte Kunst in Wien. Entgegen dem Trend zu

Großformat und Techniktüfteleien hat er sich der Zeichnung

in ihrer puristischsten Form zugewandt und sich auf die

Disziplin der Handgrafik spezialisiert. Leitmotiv seiner

Ausstellungen – auch der jetzigen Schau mit dem Teil „Es“

– sind menschliche Köpfe in surrealen Umgebungen und

mehrdeutigen Gemütsverfassungen.

bis 18.11.

Galerie.Z, Landstr. 11

A-6971 Hard

Di+Do 18-20 Uhr

Sa 10-12 Uhr und nach Vereinbarung

+43 (0)650 64 82 020

www.galeriepunktz.at

WIR GRATULIEREN ZU

30 JAHREN

LEISTUNG UND ERFOLG

Bolschoi

Staatsballett

Belarus

UNESCO

WELTPREIS

Wir wissen, wovon wir reden.

Heidrun und Carlo Karrenbauer

Auktionshaus Karrenbauer, seit 1980

Obere Laube 46 – 78462 Konstanz

Tel. 07531/27202 – info@karrenbauer.de

Nächste Kunstauktion am 9.12.2017

Schwanensee

Das berühmteste Ballett der Welt

Festspielhaus Bregenz - 21.12.17

Tickets: www.v-ticket.at, +43 (0)5574 40 80

www.oeticket.com, +43 (0)900 949 60 96

(€ 1,09/min inkl. MwSt) // 50% Erm. fur̈ Kinder bis 14 Jahre!


KULTUR | KUNST

ZUKUNFTSKUNST

D – Konstanz | ap. „Im Antlitz der Bytes“ zeigt Jeremias Heppeler

digitale Gemälde als zeitgenössische Porträtvariante.

Jeremias Heppeler, 1989 geboren, ist der diesjährige Preisträger des

„Förderpreises der Stadt Konstanz – Junge Kunst!“ in der Sparte „Bildende

Kunst“. Im Rahmen der Preisverleihung eröffnet er seine aktuelle

Ausstellung „Im Antlitz der Bytes“, ein außergewöhnlicher Porträtdiskurs

in Anlehnung zu „Antlitz der Zeit“ des Fotografie-Pioniers

August Sander. Heppelers Kunst bedient sich bei Malerei, Text, Film

und Journalismus.

Übrigens: Am 12. November wird seine Filmdokumentation „Allein

mir fehlt der Glaube“ erneut im Zebra Kino gezeigt.

bis 07.01.

Gewölbekeller & Kulturzentrum am Münster

Wessenbergstraße 43

D-78462 Konstanz

www.konstanz.de

FOTO: JEREMIAS HEPPELER

Glück

Wunsch

Kongresskultur Bregenz inszeniert Raum und Zeit, damit unvergessliche

Begegnungen zu besonderen Erlebnissen werden. Wir zelebrieren unsere

Rolle als sorgsame Gastgeber und freuen uns, einen Beitrag zum

Erfolg jeder Veranstaltung im Festspielhaus Bregenz leisten zu dürfen.

159


160

KULTUR | KUNST

BEFLÜGELND

D – Konstanz | ap. „Flügelwesen / unterwegs in farbigem Staub / auf einen Berg / der

unbekannten Wirklichkeit“ – Johannes Dörflinger lädt unter dem Motto „Flügel unterwegs“

Konstanzer Künstler in die Galerie Kunstgrenze.

Die Ausstellung legt sich nicht auf

eine Kunstform fest, sondern thematisiert

die Freiheit der (beflügelten)

Gedanken in Form von Bildern,

Skulpturen und Objekten. Johannes

Dörflinger zeigt Flügelwesen in seinen

neuen Pastellen und Polaroid

Transformationen. Werner Schlotter

nähert sich den Flügelwesen durch

seine aktuelle Holzskulptur und

Bronzefiguren, und Burkart Beyerle

zeigt in seinen Bildern schwarze Flügel,

die Welten verbinden.

STAND

DER DINGE

D – Singen | rue. Der Künstlerbund Baden-

Württemberg blickt auf eine stolze 60-jährige

Geschichte zurück und zeigt nun in zwei

Ausstellungen den „Stand der Dinge“.

Bis 06.12.

Galerie Kunstgrenze

Kreuzlinger Straße 56

D-78462 Konstanz

www.doerflingerstiftung.org

Der Künstlerbund vertritt mehr als 400 Mitglieder

aus allen künstlerischen Sparten. Regelmäßig

richtet er in Kooperation mit baden-württembergischen

Kunstinstitutionen

jurierte Ausstellungen aus. 2017 sind gleich

zwei Häuser beteiligt: das Kunstmuseum Singen

und die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen.

Die beiden Museumsleiter tauschen

dabei ihre Plätze und kuratieren die Ausstellung

im jeweils anderen Haus.

Bis 07.01.

Kunstmuseum Singen

Ekkehardstraße 10, D-78224 Singen

+49 (0)7731 85 271

www.kunstmuseum-singen.de

GEWALTIGE

MALEREI

D – Konstanz | rue. Der niederländische

Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller

Armando gehört zu den großen Künstlern

in Europa.

Armando machte bereits in den 1950er-Jahren

durch seine wuchtigen, abstrakt-expressiven

Werke auf sich aufmerksam und beeinflusste

in den 1980er-Jahren maßgeblich die

„Neue Malerei“. Auch die jüngeren Werke

des 88-jährigen Künstlers haben nichts von

ihrer existenziellen Urgewalt verloren. Die Galerie

Geiger präsentiert bis Mitte November

Arbeiten des ehemaligen documenta- und

Biennale-Teilnehmers. Danach, ab 26.11.,

zeigt die Galerie unter dem Titel „Zeitlos gut“

ausgewählte Werke in musealer Qualität von

namhaften Künstlern.

Bis 18.11.

Galerie Geiger, Fischmarkt 5a

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 91 75 31

www.galerie-geiger.de


KULTUR | KUNST

HAUS.TIER

MARTINA GEIST

HOLZSCHNITTE

ABI SHEK

18.11. – 07.01. 2018 | KUNSTVEREIN RADOLFZELL E.V. IN DER VILLA BOSCH

DI – SO 14.00 – 17.30 UHR | MONTAGS SOWIE 24., 25. & 31.12. GESCHLOSSEN

WILLKOMMEN

ZURÜCK

D – Konstanz | ap. Zart und üppig, hell und dunkel –

Christa Näher präsentiert in ihrer Jubiläumsschau „Aus

heiterem Himmel“ eine Retrospektive ihres Werks.

Die in Lindau geborene Künstlerin feiert ihren 70. Geburtstag

und erscheint nach fast 30 Jahren wieder im

Kunstverein Konstanz. Es ist die Übersichtsschau einer

international bekannten Malerin, Teilnehmerin der Documenta

IX und langjährigen Professorin an der Städelschule

Frankfurt. In ihren Arbeiten vereint Christa Näher die

Pracht und Fülle des Barocks mit der bewegten Kontrastierung

von Licht und Schatten. Immer ein wenig düster,

immer vielschichtig – und absolut sehenswert.

Bis 26.11.

Kunstverein Konstanz

Wessenbergstraße 39

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 22 351

www.kunstverein.konstanz.de

www.kunstmuseum-ravensburg.de

161


162

KULTUR | KUNST

BLÜHENDE

KUNST

D – Überlingen | ap. „Im Winter – Grafik/

Unikat/Skulptur“ vereint blühende Landschaften,

expressive Ölmalerei und Installationen

frei jeder Schublade.

Die zweifache Gewinnerin des Palm Awards

Barbara Knoglinger-Janoth taucht ihre (blühenden)

Landschaften in eine träumerische

Atmosphäre und lässt Raum für Interpretation.

Der international renommierte Künstler

Bernd Zimmer verwandelt die unzähligen

Eindrücke seiner Reisen zu farbintensiven

Bildserien. Vanesco aus Sevilla schafft intuitive

Installationen als Ausdruck des Selbst.

Expressive Ölmalerei von Clara Chlebarov und

Werke vieler weiterer Künstler vervollständigen

die Ausstellung.

18.11.-06.01. | Galerie Heike Schumacher,

Hochbildstr. 22a, D-88662 Überlingen

| +49 (0)7551 97 28 66 | www.galerieueberlingen.de

FOTO: KNOGLINGER-JANOTH „IM KIRSCHGARTEN“, 2: CARLA

CHLEBAROV „ROSI 2014“

TOUR DE SUISSE

CH – Schaffhausen | rue. Die Kunstproduktion der Schweizer Kleinmeister in der Zeit von

1770 bis 1850 steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Tour de Suisse“.

Gezeigt werden helvetische Landschaften und pittoreske Genreszenen in exquisiten Zeichnungen

und Druckgrafiken. Als die klassische Bildungsreise aufkam, wurden sie von heimischen

und ausländischen Künstlern geschaffen, um sie an Reisende zu verkaufen. So entstanden

bedeutende Zeitdokumente, die die Schweiz zum Mythos stilisierten. Die Exponate stammen

aus der Sammlung Bernhard Neher/Schenkung Stiftung Oscar Neher, die dem Museum zu

Allerheiligen 2013 geschenkt wurde.

26.11.-02.04. | Museum zu Allerheiligen, Klosterstr. 16, CH-8200 Schaffhausen

+41 (0)52 633 07 77 | www.allerheiligen.ch

BILD: MATHIAS GABRIEL LORY, GENANNT LORY FILS (1784–1846), ZUGESCHRIEBEN | LAUTERBRUNNENTAL MIT STAUBBACH-

FÄLLEN | MUSEUM ZU ALLERHEILIGEN SCHAFFHAUSEN, SAMMLUNG BERNHARD NEHER/SCHENKUNG STIFTUNG OSCAR NEHER

UNHEIMLICHE

SCHATTENGEBILDE

D – Engen | na. Schatten, die ein Eigenleben

zu führen scheinen und sich von Gegenständen

und Menschen gelöst haben: Künstlerin

Anna Krammig rückt das Unscheinbare ins

Zentrum ihrer Malerei.

In ihrer Ausstellung „Penumbra“ öffnet die in

Zürich lebende Künstlerin den Blick auf das

verborgene Leben zwischen und hinter den

Gegenständen, für das Ungreifbare. Palmen,

die sich spitzblättrig über Hausfassaden ausbreiten,

seltsam schwebende Einblicke in Zimmer,

ein kahler Baum inmitten eines Schattenwaldes:

Krammig malt in aller Sachlichkeit

Stillleben, die dennoch etwas Unheimliches

ausstrahlen.

Bis 19.11.

Städtisches Museum Engen + Galerie

Klostergasse 19, D-78234 Engen

Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr | +49 (0)7733 502 211 | www.engen.de

FOTO: ANNA KRAMMIG, OHNE TITEL (BAUM), 2015 | © CARLO FONZINI


KULTUR | KUNST

DAS RAUSCHEN

DER FARBEN

D – Ravensburg | rue. Als „Magier der Farben“ gilt Karl

Schmidt-Rottluff. Eine Ausstellung gibt nun einen Überblick

über sämtliche Schaffensperioden des Künstlers.

Die „unerklärliche Sehnsucht, das zu fassen, was ich

sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden“,

spiegelt sich in seinem gesamten Werk wider. Seine

Landschafts- und Figurenbilder, Stillleben und Porträts

sind farbgewaltige Zeugnisse einer klaren Bildsprache.

Die Schau spannt den Bogen vom impulsiven Frühwerk

der „Brücke“-Zeit über die beruhigte Ausdrucksweise der

1920er- und 1930er-Jahre bis zum Spätwerk der 1950erund

1960er-Jahre mit monumentalen Kompositionen.

04.11.-08.04.2018 | Kunstmuseum

Burgstr. 9, D-88212 Ravensburg

+49 (0)751 82 810

www.kunstmuseum-ravensburg.de

KARL SCHMIDT-ROTTLUFF, AM MEER

(STEILKÜSTE), 1906

FOTO: THOMAS WEISS, RAVENSBURG,

VG BILD-KUNST, BONN 2017

Wenn Sonne in

Ihre Wohnung fällt,

und die Wärme

längst da ist.

Ihr Leben vermag sich zu ändern,

Ihre Ansprüche jedoch nicht. Des -

halb bieten Ihnen unsere Tertianum

Premium Residences nicht nur internationale

Spitzenküche und exzellente

Pflege, sondern auch eine Top-Lage

im Herzen der Stadt. Unsere großzügigen

Wohnungen, ein idyllischer

Garten und erstklassiger Service

tun ihr Übriges, um Ihr Leben mit

genau dem zu füllen, was so schwer

zu fi nden ist: einem Zuhause.

TERTIANUM KONSTANZ Brotlaube 2a, 78462 Konstanz · Telefon 07531 1285-0 · residenz@konstanz.tertianum.de

163


KULTUR | LIVE-MUSIK

ANZEIGE

DER NAME IST PROGRAMM

164

D – Singen | th. Es singt und schwingt in Singen. Der Name der Stadt

ist wortwörtlich Programm im kommenden Jahr, wenn es heißt:

„Singen im Takt 2018“. Ein ganzes Jubiläumsjahr mit Kulturschwerpunkt

Musik!

Singen wird 2018 zeigen, wie vielfältig und aktiv die Singener Musiklandschaft

ist. Frei nach Nietzsche ist das Motto „Ohne Musik wäre

das Leben ein Irrtum.“ Das Engagement der Singener Kulturschaffenden

ist groß: Neben der etablierten Musik- und Gesangsszene sind

zusätzlich einmalige musikalische Höhepunkte geplant. Ein virtuosvergnüglicher

Spaziergang durch die Musikgeschichte macht den Anfang.

„Une Promenade“ am 26. April im Hegau-Museum. Der Cellist

Christoph Theinert spielt unter anderem Werke von Domenico Gabbrielli,

Johann Sebastian Bach und Benjamin Britten. Ein humorvoll

moderierter Streifzug durch fünf Jahrhunderte.

Der Blasmusikverband Hegau-Bodensee feiert sein 125-jähriges Jubiläum

mit einem großen Verbandsmusikfest vom 8. bis 10. Juni.

Den Auftakt am Freitag macht Vlado Kumpan, welches als eines der

besten Orchester in der Blasmusikszene gilt, auf dem Rathausplatz.

Der Samstag ist geprägt von Wertungsspielen und Platzkonzerten der

Verbandskapellen in der Fußgängerzone. Dazu ein Galakonzert mit

Mnozil Brass in der Stadthalle: Improvisationstalent sowie ein unglaubliches

Zusammenspiel machen das Konzert zum Erlebnis. Den

Abschluss am Sonntag bildet ein internationales Musikantentreffen.

Erwartet werden über 3000 Musikanten zum Festumzug durch die

Innenstadt. Schulchöre und speziell für das Musikjahr eingerichtete

Jugend-Projektchöre zeigen am Abend des 15. Juni ihr Können. Am

16. Juni dann die „Singener Nacht der Chöre“: Ein Abend ganz im

Zeichen des Chorgesangs.

Symphonie und Artistik

Ein Genuss für Augen und Ohren! Mit „Zirkuswelten“ präsentieren

internationale Artisten ihr Können am 27. Juni auf dem Rathausplatz.

Umrahmt von bekannten Klassikmelodien der Südwestdeutschen Philharmonie

Konstanz. Das Konzept wurde von Intendant Beat Fehlmann

und Dirigent Markus Huber speziell für „Singen im Takt 2018“

entwickelt. Ein großartig inszenierter Abend. Es gibt unter dem Zeltdach

1.580, teilweise überdachte, Plätze.

Die Freiwillige Feuerwehr Singen organisiert mit dem 2. Singener

TATTOO am 30. Juni und 1. Juli einen spektakulären Musikabend

auf dem Rathausplatz! 25 verschiedene Dudelsack- und Trommlergruppen,

Perkussionisten, Alphornbläser und weitere Gruppen mit

rund 400 Mitwirkenden sind beteiligt. Am Sonntag folgt ein Konzert in

einer Singener Kirche mit dem Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr

Großen-Linden. Ein sicher unvergessliches Erlebnis. Mit „Kellerpoesie

– Vom Wein und anderen -geistern“ hat sich hingegen das Trio Litera

& Musica eines wahrhaft berauschenden Themas angenommen. Lustvoll

werden dem Zuhörer am 8. Juli Gedichte, Geschichten aber auch

harte Fakten des Weins zu Gehör gebracht und pointiert musikalisch

untermalt. Ein Genuss voller Heiterkeit, nicht nur für Weinliebhaber.

Verschiedene A-cappella-Ensembles wie etwa die „Dramatischen Vier“

und die „Chiccapellas“ gestalten am 13. Juli einen unterhaltsamen

Abend. Mit SWR 1 Pop & Poesie folgt am 27. Juli in Kooperation

mit dem Kulturzentrum Gems eine Mischung aus Konzert, Lesung,

Comedy und Show. Neun Musiker, Sänger und Schauspieler spielen

große Hits in Originalsprache und deutscher Übersetzung. Das Konzert

Klassik 2.0 am 22. September in der Basilika ist eine musikalische

Collage, die einer Erzählung folgt und so den Geist der in den Fokus

gerückten Epoche auferstehen lässt. Alle Werke werden im Auftrag der

Stadt Singen von Fabian Dobler neu instrumentiert und arrangiert.

Weitere musikalische Veranstaltungen finden das ganze Jahr statt. So

etwa das Musical der Jugendmusikschule, Kunst & Live im Kunstmuseum,

Veranstaltungen der Gems und der Färbe sowie der Vereine und

Chöre. Reinschauen lohnt sich.

www.singenimtakt2018.de

Der Vorverkauf für einzelne Veranstaltungen startet am 29.11. bei

der Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504

oder über www.reservix.de


KULTUR | LIVE-MUSIK

verlost

2 x 2

Karten

für das Konzert von

EIN HAUCH VON

FRANKREICH

D – Konstanz | na. Mit französischer Leichtigkeit und eingängigen

Melodien stellt das Duo CARROUSEL sein viertes Album „Filigrane“

vor. Musikalisch zählen ihre Songs zum Genre des Folkpop.

WÜNSCH DIR WAS

CARROUSEL

am 11. November

im Kulturladen Konstanz

Einfach eine

E-Mail mit

dem Betreff

„Carrousel“ an

verlosung@

akzent-magazin.

com

Drei Jahre nach „L’euphorie“ und einer Tour mit über 200 Konzerten

kehren Sophie Burande und Léonard Gogniat auf die deutschen Bühnen

zurück. Im Gepäck hat das französisch-schweizerische Duo zwölf

neue Titel, die durch Originalität und Vielfältigkeit bestechen. Ihren Bekanntheitsgrad haben

sie durch Konzerte quer durch Europa bis in den Kaukasus und nach Asien stetig erweitert.

D – Konstanz | th. Tasben ist Liedermacher. Mit Gitarre und eigenen Texten, mit Leidenschaft

und eingängigen Melodien – mal rockig, mal sanft. Jetzt stellt er sein Debütalbum in der Villa

Prym vor.

schicken.

Einsendeschluss:

9. November,

12 Uhr

11.11., 21 Uhr | Kulturladen Konstanz | Joseph-Belli-Weg 5, D-78467 Konstanz

+49 (0)7531 52 954 | www.kulturladen.de

FOTO: LEA MEIENBERG

Der Abend ist eine Mischung aus Live- und Studiomusik,

Gedichten und Geschichten rund um die Entstehung

des Albums „Wünsch Dir was“. Aufgenommen

wurde die CD im Human Touch-Studio in Konstanz.

Entstanden ist ein professionelles Album, welches

dennoch den handgemachten Charme des Liedermachers

trägt. Deutsche Texte, die mal von zwischenmenschlichen

Beziehungen erzählen,

mal zu gesellschaftskritischen Themen

Stellung nehmen. Mit von der Partie

sind auf der CD auch die Musiker

Stephan Lange und Roy File sowie

Produzent Patrick Wind. Das Cover

entwarfen Studierende der

HTWG Konstanz im Rahmen

eines Preiswettbewerbes.

Fr, 10.11.2017, 20.00 Uhr

DER PANTOFFEL-PANTHER

Komödie mit Jochen Busse, Billie Zöckler u.a.

Sa, 11.11.2017, 20.00 Uhr

MINETTI-QUARTETT MIT

THORSTEN JOHANNS (KLARINETTE)

Kammerkonzert mit Werken von Beethoven,

Ligeti und W. A. Mozart

Sa, 18.11.2017, 19.30 Uhr

WINTERTRÄUME

mit den Sängern Paul Potts, Ella Endlich und

Ilja Martin sowie dem Trompeter Kevin Pabst

Mi, 22.11.2017, 20.00 Uhr

GÖTZ ALSMANN IN ROM

Das Live-Programm mit Band zum neuen Album

Fr, 24.11.2017, 20.00 Uhr

KULTURFÖRDERPREIS-VERLEIHUNG

Festakt mit Überraschungen

Sa, 25.11.2017, 20.00 Uhr

GEDANKEN

Maurice Steger (Blockflöte und Dirigent) mit der

Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Do, 30.11.2017, 20.00 Uhr

SOMMERNACHTSTRAUM

Komödienklassiker mit der

Shakespeare Company Berlin

Fr, 01.12.2017, 20.00 Uhr

HAIRSPRAY

Musical – ganz neu inszeniert mit Orchester

Mi, 06.12.2017, 20.00 Uhr

MARTIN RÜTTER: FREISPRUCH!

Der „Anwalt der Hunde“ live

Do, 07.12.2017, 20.00 Uhr

KAYA YANAR

mit seinem Comedy-Programm „Planet Deutschland“

Sa, 23.12.2017, 22.00 Uhr

DIE GROSSE 90’s PARTY

Tanznacht mit DJ Unique und den größten Hits

dieser Ära

Mo, 25.12.2017, 19.00 Uhr

DAS PHANTOM DER OPER

Die Musical-Neufassung von Sasson/Sautter

Mi, 27.12.2017, 20.00 Uhr

DIE GROSSE ANDREW-LLOYD-WEBBER-GALA

Show zu Ehren des Musicalkomponisten

25.11., 19.30 Uhr

Villa Prym, Seestraße 33,

D-78464 Konstanz | www.tasben.de

FOTO: LEONIE KÄSTLE

Vorverkauf: Kultur & Tourismus Singen

Marktpassage August-Ruf-Str. 13

Stadthalle Hohgarten 4

D 78224 Singen

Tel +49 (0) 7731 85-262/-504 • Fax +49 (0) 7731 85-263

ticketing.stadthalle@singen.de

165


166

KULTUR | LIVE-MUSIK

30 Jahre

Gasthaus Pfannkuchen


SYMPHONISCHE

GEDANKEN

D – Konstanz/Singen | rue. Der Schweizer Flötist und Dirigent Maurice Steger gehört

zu den führenden Interpreten und gefragten Solisten auf dem Gebiet der Alten Musik.

In einer Doppelrolle ist er nun gleich mehrmals zu erleben: In Konzerten mit dem Titel

„Gedanken“ tritt er nicht nur als Solist auf, sondern leitet auch die Südwestdeutsche

Philharmonie. Das Programm beginnt mit Musik von Händel und endet mit Mozart,

dazwischen werden Werke von Antonio Montanari, Guiseppe Antonio Brescianello und

Giovanni Battista Sammartini gespielt.

22.11., 19.30 Uhr + 24.11., 19.30 Uhr + 26.11., 18 Uhr

Konzil, Hafenstr. 2, D-78462 Konstanz | www.philharmonie-konstanz.de

25.11., 20 Uhr

Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen | +49 (0)7731 85 504

www.stadthalle-singen.de

FOTO: MARCO BORGGREVE

DAS SPIEL MIT

DEN SAITEN

CH – Rorschach | na. Dean Brown und seine

Gitarre gehören einfach zusammen. Der

Jazz-Fusion-Musiker ist berühmt für sein

energetisches und virtuoses Gitarrenspiel.










Laut Dean Brown gelten für die Musik nur

zwei Regeln: Sie muss schön sein und es muss

sich gut anfühlen. Der Vollblutmusiker spielte

bereits mit 13 Jahren zum ersten Mal professionell

in einer Band, seither ist er mit seiner

Musik um die ganze Welt gereist. Sein kreatives

und dynamisches Gitarrenspiel ist auf über

200 Alben zu hören. Der Komponist arbeitete

unter anderem mit Künstlern wie Marcus Miller,

David Sanborn, Bill Evans und Billy Cobham

zusammen.

10.11., 21 Uhr

Jazzclub, Seerestaurant

Churerstrasse 28

CH-9400 Rorschach

www.jazzclub-rorschach.ch


KULTUR | LIVE-MUSIK

Helmut Lotti

Do. 14.12.

TICKETS

1

07461 . 91 09 96

www.tuttlinger-hallen.de

IMMER

VIEL LOS

D – Allensbach | ms. 20 Jahre „Jazz am See“ –

Allensbach feiert zwei Jahrzehnte außergewöhnliche

Jazzkonzerte!

Am Anfang fragten die Agenturen schon hin

und wieder mal, wo denn Allensbach sei, erinnert

sich Kulturamtsleiterin Sabine Schürnbrand.

Es war schließlich der Auftritt von

Jazzlegende Charlie Mariano, der „Jazz am

See“ zum großen Durchbruch verhalf. Schnell

sprach sich in der Szene herum, wie schön es

am Bodensee ist, wie gut man in Allensbach

spielen kann und wie begeistert das hiesige

Publikum ist.

Und so fanden viele, viele namhafte Musiker

den Weg hierher: Richard Galliano, Branford

Marsalis, Rebekka Bakken, Richie Beirach,

Gianmaria Testa, Tord Gustavsen und Barbara

Balzan, um nur ein paar wenige zu nennen.

Genauso prominent ist jetzt auch das

20-jährige Jubiläum besetzt. Zum Auftakt am

13. Januar 2018 kommt das Dieter Ilg Trio

2

mit dem erst kürzlich erschienenen Album

„B-A-C-H“ – einige der Kompositionen entstanden

auf Schloss Freudental bei Allensbach. Im

März folgt Mare Nostrum (mit Richard Galliano,

Jan Lundgren und Paolo Fresu), im April

Wolfgang Haffner, Anfang Mai Lars Danielsson.

Weiterhin stehen Michael Wollny und Nils Landgren

im Winter auf dem Programm; darüber hinaus

wird es das Minifestival „6-4-2“ geben – ein

echter Knaller mit Till Brönner, Leszek Mozdzer

1 , Joachim Kühn, Emile Parisien und Vincent

Peirani 2 –, außerdem eine Ausstellung in der

Klosterkirche, eine Filmvorführung, Nachwuchskonzerte

und eine „Jazz Surprise“. Viel zu tun

für Jazz-Fans!

www.allensbach.de

FOTOS: JACEK POREMBA (LESZEK MOZDZER) &

SYLVAIN GRIPOIX (VINCENT PEIRANI)

WEITERE

VERANSTALTUNGEN

Smetana Trio

Denis Scheck

liest „Druckfrisch empfohlen“

„Robin Hood Junior“

Das Abenteuermusical

Martin Luther & Thomas Münzer

oder „Die Entstehung der Buchhaltung“

Christina Rommel

„Schokolade – Das Konzert“

Der Windsbacher Knabenchor

Weihnachtskonzert

Miroslav Nemec & Udo Wachtveitl

in „Eine Weihnachtsgeschichte“

Dirkschneider

„Back To The Roots Part 2”

„Wie im Himmel“

Hamburger Kammerspiele

Die CubaBoarischen

„Feliz Navidad – Prosit Neujahr“

Fr.

10.11.

Sa.

11.11.

So.

12.11.

Mi.

22.11.

So.

03.12.

Di.

05.12.

So.

10.12.

Fr.

15.12.

So.

17.12.

Sa.

30.12.

167


168

ein Engagement von Stadt und Kanton

im KulturRaumSchaffhausen

KULTUR | LIVE-MUSIK

DEUTSCHLAND TRIFFT

AUSTRALIEN

D – Ravensburg | na. Junge Musiker hören, die in den nächsten Jahren

als Solisten und Kammermusik-Profis auftreten werden? Diese

Möglichkeit bieten die Konzerte im Rahmen der Bundesauswahl des

Deutschen Musikrats.

Im barocken Festsaal der Weißenau lassen das Duo Amaris mit Gitarre

und Gesang Werke von Franz Schubert, Benjamin Britten und Claude

Debussy erklingen. Amaris, das sind die Deutsche Julia Spies und der

Australier Jesse Flowers. Die in Heidelberg geborene Mezzosopranistin

begeistert sich für außergewöhnliche Musikprojekte und studierte in

Detmold und Paderborn. Der aus Sydney stammende Gitarrist studierte

zunächst an der Australian Nationals University und dann in

Darmstadt.

24.11., 20 Uhr

Festsaal Weißenau, Abteistraße, D-88214 Ravensburg

+49 (0)751 82 800

FOTO: STEPHAN SUMMERS

CIAO, GÖTZ!

D – Singen | ap. Wie viel Jazz steckt im italienischen Schlager? Der

berühmteste deutsche Dandy kommt mit seinem neuen Album „Götz

Alsmann & Band … in Rom“ nach Singen.

Nach Paris und dem Broadway ist Rom der letzte Abschnitt einer Jazzmusikalischen

Reise. Götz Alsmanns eigene Interpretationen italienischer

Evergreens kitzeln den Zauber aus den italienischen Schlagern

der 50er- und 60er-Jahre. Canzone-Klassiker von Adriano Celentano,

Marino Marini und vielen mehr verbinden sich meisterhaft mit Götz

Alsmanns Handschrift aus Swing, Exotica und latein-amerikanischen

Rhythmen. Italien als Sehnsuchtsort der 50er-Jahre, in deutscher Sprache

und dem gewissen Etwas an Dolce Vita.

22.11., 20 Uhr

Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen

+49 (0)7731 85 262 | www.diegems.de

FOTO: JEROME BONNET

SCHAFFHAUSEN

BEST OF IRISH MUSIC

DO 23. 11.

SHARON SHANNON (IRL)

RÉALTA (IRL)

23. BIS 25. NOVEMBER 2017

DIFFERENT MUSIC

FR 24. 11.

ALL TRADITIONAL

SA 25.11.

WWW.KAMMGARN.CH

THE YOUNG FOLK (IRL)

TIDE LINES (SCO)

KERRY THE DOG (SH)

CÚIG (IRL)

OLD BLIND DOGS (SCO)

TICKETS: WWW.STARTICKET.CH


KULTUR | LIVE-MUSIK

FOLK-MUSIK

NEU AUFGELEGT

D – Ravensburg | na. Die neunte Bluegrass

Jamboree Tour steht unter dem Motto

„Northern Lights“. Für den richtigen Sound

sorgen drei musikalische Highlights aus dem

Nordosten der USA und Kanada.

Das Frauentrio „Lula Wiles“ verwebt modernes

Americana-Songwriting und traditionelle

akustische Instrumente. Die dreiköpfige „Lonesome

Ace String Band“ bringt den Oldtime,

die ekstatische und rein akustische Vorform

der Bluegrass Music, auf die Bühne. Die

„Lonely Heartstring Band“ (Bild) nimmt die

komplette Instrumentierung und Spieltechnik

einer traditionellen Bluegrass Band und erweitert

sie zu vielschichtigen Harmonien.

22.11., 20 Uhr | Zehntscheuer

Grüner-Turm-Str. 30, D-88212 Ravensburg

+49 (0)751 21 915

www.zehntscheuer-ravensburg.de

die Geschenkidee (nicht nur) zu Weihnachten...

Das Allensbacher Kulturabo 2018

DAS LETZTE PARADIES

CH – Schaffhausen | ap. Die Mundart-Band „Stiller Has“ um Frontmann Endo

Anaconda sucht in ihrem neuen Album „Endosaurusrex“ nach dem letzten Paradies,

„wo’s nid so yklemmt isch wie hie“.

Spieglein, Spieglein an der Wand … wie ist die Lage in unserem Land? „Endosaurusrex“

ist eine verzerrte Märchenreise in Mundart-Versen, poetisch-selbstironisch und

mit einer Wucht, die den Hexenkessel Leben zum Brodeln bringt. Der Teufel muss

zur Therapie, das Schlaraffenland gibt es nur mit Magenband und Hans im Glück

hat Depressionen. Aber der Glaube an „Märli“ in dieser komplizierten Welt bleibt

ungebrochen und kommt mit der alten, nie verbrauchten Losung: Die Liebe macht’s.

17.11., 20.30 Uhr | Kammgarn, Baumgartenstraße 19, CH-8200 Schaffhausen

www.kammgarn.ch

Sichern Sie sich oder Ihren Freunden die Eintrittskarte mit einem Abo für 4, 5, 6 oder 7 herausragende Veranstaltungen

FOTO OBEN: FRANK ZAURITZ, FOTO UNTEN: MICHAEL SCHÄR

Allensbach Hat's

23.02. Toni Bartl´s ALPIN DRUMS »Der Berg Groovt«

Da steppen Melkschemel und Milchkannen.

21.03. VLADIMIR KORNEEV „»LIEDÉЯ – franzöische Chansons & russische Romanzen«

Leidenschaftlich, jung und anders – „Ein Jacques Brel mit russischer Seele“.

16.05. STEFAN WAGHUBINGER »Jetzt hätten die guten Tage kommen können«

Treffsicher, tiefsicher - Satire-Kabarett vom Besten.

29.09. MAXI SCHAFROTH »Faszination Bayern«

Bizarre preisgekrönte Beobachtungen – einfach faszinierend.

18.10. ONAIR »Vocal Legends« a-cappella-Pop-Show

Vokale Leidenschaft pur!

10.12. NILS LANDGREN »Christmas With My Friends VI«

Jazzige Weihnachtsmusik mit Gänsehautgarantie. Alle Jahre wieder – weil´s so schön ist!

2018 Ihre Wahl aus unserem Jubiläumsprogramm 20 Jahre JAZZ am SEE

Anläßlich 20 Jahre JAZZ am SEE haben Sie in diesem Jahr die Möglichkeit aus dem Jubiläumsprogramm ein

Konzert nach Wahl dazu zu buchen (begrenzte Kontingente) Termin- und Programmänderungen vorbehalten

Das Kultur-ABO im Allensbacher Kulturbeutel zum Sonder-Vorverkaufspreis sowie Einzelkarten erhalten Sie im Kultur- & Verkehrsbüro Allensbach

Tel. +49 /(0)7533 / 801 35 | kulturbuero@allensbach.de | www.allensbach.de | Das Büro ist vom 22.12.2017 bis einschließlich 07.01.2018 geschlossen.

...für alle Abende sind auch Einzelkarten erhältlich!

169


170

KULTUR | BÜHNE

TANZ UM

CALIGULA

WIR SIND

IMMER NOCH DA!

D – Konstanz/Friedrichshafen | na. Nach 50 Jahren auf der Bühne

stellt sich irgendwann Langeweile ein? Mundstuhl beweisen mit ihrem

Jubiläumsprogramm „Mütze-Glatze! Simply the Pest“ das Gegenteil.

Die Echopreisträger Lars Niedereichholz und Ande Werner gelten mit

ihren Bühnencharakteren nach wie vor als die vielseitigsten und lustigsten

Lichtgestalten der deutschen Komikergilde. Die Komiker präsentieren

die besten Stücke ihres kreativen Schaffens in ganz neuem

Gewand und mit einhundertprozentiger Lachtränengarantie.

09.11., 20.30 Uhr

Il Boccone | Bodanstraße 20-26, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 28 46 744 | www.kleinkunst-konstanz.de

10.11., 20 Uhr

Bahnhof Fischbach | Eisenbahnstr. 15, D-88048 Friedrichshafen

+49 (0)7551 94 85 280 | www.bahnhof-fischbach.de

CH – St. Gallen | rue. Caligula war einer der berüchtigsten Herrscher

der römischen Geschichte. Ein Tanzstück befasst sich mit dem

Despoten.

Das Wort Cäsarenwahn wurde für ihn quasi erfunden. Caligula, der

eigentlich C. Caesar Augustus Germanicus hieß, wurde nach nur vier

Jahren Herrschaft als römischer Kaiser infolge einer Verschwörung

umgebracht. Hauptgrund war seine ausufernde Gewalt, die sich in

ungerechten Prozessen, willkürlichen Urteilen und grausamen Hinrichtungen

manifestierte. Der kroatische Choreograf Ronald Savkovic

begibt sich mit der Tanzkompanie des Theaters St. Gallen auf Caligulas

Spuren.

01.11., 17 Uhr + 02.11., 08.11., 17.11., 20 Uhr

Lokremise St. Gallen, Grünbergstr. 7, CH-9000 St. Gallen

+41 (0)71 242 06 06 | www.theatersg.ch

FOTO: IAN WHALEN

Jesus Christ

Superstar

Rock-Oper

Gesangstexte von Tim Rice

Musik von Andrew Lloyd Webber

Regie Ingo Putz

ab 24.11.2017


RIZ 70x302mm - stets rechte Seite - rechte Spalte_RIZ-Anzeige

KULTUR | BÜHNE

TÄNZERISCHES

WELTKULTURERBE

A – Bregenz | na. Die Bolschoi Ballette stehen für eine Besetzung mit Startänzern und

Staatspreisträgern. Für seinen Beitrag zur Weltkultur wurde das Bolschoi Staatstheater

Belarus mit dem großen Preis „Fünf Kontinente“ der UNESCO ausgezeichnet.

BÜRO + GEWERBEFLÄCHEN

Das Libretto des Balletts „Schwanensee“, das als eine der gelungensten Tanzschöpfungen gilt,

hält sich an die Märchenvorlage von Wladimir P. Begitschew und Wassili Geltzer. Der Schwerpunkt

der Choreografie liegt auf der Genauigkeit der Details und stellt höchste Ansprüche an

das technische Können der Tänzer. „Schwanensee“ gehört zu den berühmtesten Balletten des

russischen klassischen Repertoires überhaupt.

21.12., 19.30 Uhr

Festspielhaus, Platz der Wiener Symphoniker 1, A-6900 Bregenz | +43 (0)5574 40 80

VERZAUBERNDE COMEDY

TAGUNGEN

D – Tuttlingen | na. Wo Marc Haller

auf der Bühne steht, ist sein schrulliges

Alter Ego Erwin immer dabei. Der

schräge, etwas verklemmte, jedoch stets

liebenswürdige Schweizer ist die Hauptfigur

in seiner Show aus Comedy und

Zauberei.

Marc Hallers Karrierestory liest sich wie

aus einem Erfolgsbuch: Bereits mit 14

Jahren von der Zauberei begeistert, führte

sein Weg ihn nach Verscio (TI) in die Scuola

Teatro Dimitri und anschließend in die Lee

Strassberg-Schauspielschule nach New York.

In der ORF-Show „Die große Comedy-Chance“ erreichte

er das Finale. In seiner Show „Erwin aus der

Schweiz reloaded“ präsentiert er das Beste seines

bisherigen Schaffens.

17.11., 20 Uhr

Angerhalle, Im Anger 14

D-78523 Tuttlingen-Möhringen

+49 (0)7461 910 996

www.tuttlinger-hallen.de

EVENTS

Das RIZ.

Einzigartiges Büro- und Tagungszentrum

am westlichen Bodensee:

flexible Büro- und Gewerbeflächen mit

modernster Ausstattung und angenehmer

Atmosphäre - auf 15.000 m².

RIZ GmbH

Fritz-Reichle-Ring 6a D-78315 Radolfzell

Tel. +49 (0)7732 939.1000 info@riz.de

www.riz.de

171


172

KULTUR | BÜHNE

1

EMOTIONEN PUR

D – Konstanz | na. Das Aufführungsprogramm

des Theater Konstanz im November

ist durchsetzt von (verbotener) Liebe und

Lachen, Schuld, Vergebung und moralischen

Fragen.

Noch bis 17.11. treffen auf der Werkstattbühne

die junge Königin Penthesilea und der

griechische Kriegsheld Achill in der jungen Inszenierung

von Leonie Böhm aufeinander 1 .

Im männerlosen Amazonenstaat ist die Liebe

allerdings verpönt und streng verboten. Der

Bruch mit der Gesellschaft und den vorherrschenden

Regeln ist damit vorprogrammiert.

In Ferdinand von Schirachs „Terror“ stimmen

die Zuschauer für Schuld- oder Freispruch.

Eine moralische Zwickmühle, bei der Logik

und Vernunft im Konflikt zu Bauchgefühl und

Intuition stehen. In der Spiegelhalle wird bis

zum 21.11. die burundisch-deutsche Stückentwicklung

„Die Farbe des Lachens“ gezeigt.

Im Rahmen eines zweijährigen Rechercheprojekts

beschäftigt sich ein Team mit der Frage,

was uns in Krisenzeiten zum Lachen bringt.

Penthesilea:

2.+3.+16.+17.11., 20 Uhr | Werkstattbühne

Die Farbe des Lachens:

bis 21.11. | Spiegelhalle

Terror:

4.+19.11., 20 Uhr | Stadttheater Konstanz

Konzilstraße 11, D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 900 150

www.theaterkonstanz.de

FOTO: THEATER KONSTANZ/ BJØRN JANSEN

5 sterne für die lebensfreude

IHR WOHNZIMMER IM ALLGÄU

„Hier & Jetzt“ zum Kennenlernen:

2 ÜN inkl. Frühstücksbuffet bis 11.00 Uhr,

1.800 qm WellÉtage mit Schwimmbad

(10x18m), neuem Saunabereich und Fitnessraum

mit Alpenblick sowie viel Platz zum

Relaxen, Aktivprogramm, Tiefgarage & mehr

Spezialpreis je nach Saison:

ab 242 € (bis 22.12.17) bzw.

ab 288 € (ab 07.01.18)

(p. P. im DZ | begrenztes Kontingent)

Unsere Einladung für Sie:

1 x Gourmetmenü (5-Gang)

am Anreiseabend!

Tel. +49 (0) 83 22 / 706-0 | www.parkhotel-frank.de

Parkhotel Frank GmbH · GF Robert Frank | Sachsenweg 11 | 87561 Oberstdorf / Allgäu

Auch als

Geschenk-

Idee


KULTUR | BÜHNE

BUNTER

NOVEMBER

CH – Kreuzlingen | ap. Philosophie, Satire, Musik-Kasperett –

das Theater an der Grenze verschönert mit feiner Bühnenkunst

und grandioser Unterhaltung den Spätherbst.

Am 5. November kredenzt die Band „Zärtlichkeiten mit Freunden“

herrlich-skurriles „Musik-Kasperett“. Ihr neues Programm

„Mitten ins Herts“ ist eine gute Portion Quatsch mit Soße, gewürzt

mit politischen Sticheleien und einem Schwung Rockmusik.

Am 11. November erklärt Bänz Friedli auf philosophischwitzige

Art den Zeitverlust trotz Zeitgewinn. „Ke Witz – Bänz

Friedli gewinnt Zeit“ ist ein Potpourri des alltäglichen Irrsinns.

Der Entertainer ist bekannt durch die Samstagssatire „Zytlupe“

im Radio SRF1 und schreibt einmal wöchentlich die beliebteste

Kolumne der Schweiz. Am 24. November kommt Manuel Stahlberger

mit „Neues aus dem Kopf“. Sein neues Programm spiegelt

die großen Lebensfragen in kleinbürgerlichen Bagatellen wider.

Messerscharf seziert der Preisträger des Salzburger Stiers die

Seelenzustände des urbanen Smartphone-Junkies und nimmt

die Auswüchse der digitalisierten Leistungs- und Selbstdarstellungsgesellschaft

unter die Lupe.

05.11., 11.11., 24.11. | Theater an der Grenze

Hauptstraße 55a, CH-8280 Kreuzlingen

www.theaterandergrenze.ch

FOTO: AMMANN/ELSENER

gratulieren Akzent zu

30 Jahren …

… redaktionell “Großem Kino“

… filmreifer Berichterstattung

… Werbung, die viel „Cannes“

… oscarverdächtigen Regional-Tipps

… komödiantischen Kommentaren

Wir freuen uns mit Euch und wünschen

dem gesamten Team weiterhin viel Erfolg!

CineStar Konstanz, Bodanstr. 1, 78462 Konstanz (eröffnet 11/2004)

www.cinestar.de

Cineplex Singen, Bahnhofstraße 15, 78224 Singen (eröffnet 10/1999)

Cineplex Friedrichshafen, Meistershofenerstr. 14, 88045 Friedrichshafen (eröffnet 06/2003)

www.cineplex.de

173


174

KULTUR | BÜHNE

DOPPELMORD

AUF DEM SÄNTIS

CH – Frauenfeld | rue. „Unter Null“ ist das erste Theaterstück, das

sich mit dem von Legenden und Vermutungen umrankten „Säntismord“

befasst.

Winter 1922. Zwölf Grad unter Null. Ein eisiger Schneesturm tobt.

Wetterwart Haas und seine Frau sind eingeschneit auf dem Gipfel

des Säntis. Als unerwartet Gregor Kreuzpointner an ihre Tür klopft,

ahnen sie nicht, dass sie ihren Mörder ins Haus lassen. Eine Woche

später findet man sie in den Lachen ihres eigenen Blutes. Alle Indizien

deuten darauf hin, dass Kreuzpointner der Täter war. Überführt wurde

er jedoch nie. Auf der Flucht vor der Polizei nahm er sich das Leben. In

seinem Abschiedsbrief erwähnte er den Mord mit keiner Silbe.

18.11., 20 Uhr

Eisenwerk

Industriestr. 23

CH-8500 Frauenfeld

+41 (0)52 728 89 99

www.eisenwerk.ch

FOTO: DIETMAR PAUL

KRIMINELL GUT

D – Isny | ap. Wer war’s? Mörderisch spannend, komisch und mitreißend

lösen „Vier für Adelheid“ zusammen mit dem Publikum beim

ImproTatort den nächsten Fall.

Sonntagabend? Tatortzeit! Aber statt des gewohnten Sofas lädt der

ImproTatort mit dem allgäuEnsemble nach Isny in den Adlersaal. Die

Schauspieler der Gruppe „Vier für Adelheid“ improvisieren zu 100 Prozent

und ohne Skript einen Live-Krimi: Einmalig und absolut unwiederholbar.

Titel der Folge, Tatwaffe, Charakterzüge der Protagonisten,

der Tatort? Alles eine Frage des Publikums. Mitraten, mitgestalten,

mitdiskutieren ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht und dreht sich

um die eine große Frage: Wer war der Mörder?

19.11., 20.15 Uhr

Adlersaal Isny

Kastellstr. 57

D-88316 Isny

+49 (0)75 62 97 56 350

www.isny.de

LEBE DEINEN

TRAUM!

D – Singen | na. Hat Glück und Erfolg etwas mit dem Körpergewicht

oder der Hautfarbe zu tun? Um diese zentrale Frage dreht sich das

international prämierte Broadway-Musical „Hairspray“.

Die Geschichte spielt Anfang der 1960er in Baltimore: Die mollige

Tracy verfolgt nicht nur ihren Traum vom TV-Auftritt, sondern setzt

sich auch für die Gleichberechtigung Schwarzer ein. Die Rolle der Tracy

übernimmt Beatrice Reece (Bild). Ihre ersten Bühnenerfahrungen

machte sie in Großbritannien, in Deutschland wirkte sie unter anderem

in „Sister Act“ mit. Der kunterbunte Musik-Mix aus Motown,

Rhythm and Blues und Rock’n’Roll versetzt die Zuschauer zurück in

die 60er-Jahre.

01.12., 20 Uhr | Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen

+49 (0)7731 85 262 | www.stadthalle-singen.de


SEEHENSWERT

DIE WICHTIGSTEN VERANSTALTUNGEN IM NOVEMBER

135. Int. Bodensee-Kunstauktion vom

1. bis 3. Dezember 2017

Besichtigung vom 22. bis 29. November 2017

Internationale Bodensee-Kunstauktionen

Bindergasse 7 | 88131 Lindau

Tel.: +49 (0) 8382 9302 - 0

www.zeller.de


176

SEEHENSWERT

ANZEIGE

D – Baienfurt | na. Eigentlich ist Olaf Bossi ganz normal. Wenn er

nur nicht so gerne friedlich wäre in einer Welt, die immer hasserfüllter

und hektischer wird.

Olaf Bossi zählt zu den erfolgreichsten Textern und Komponisten in

Deutschland. Sein künstlerisches Zuhause befindet sich irgendwo zwischen

Pop und Satire, Kabarett und Comedy. In seinem neuen Programm

„Harmoniesüchtig“ zeigt er wiederum seinen Facettenreichtum:

von saukomisch bis bitterernst, aber immer ehrlich. Mit seinen

Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind, spricht er das

Publikum direkt an. Olaf Bossi ist ja schließlich auch mittelalt, mittelguter

Ehemann und aus der Mitte der Gesellschaft.

24.11., 20.15 Uhr | Hoftheater

Hof 2, D-88255 Baienfurt

+49 (0)751 56 11 10 10

www.hoftheater.org

1.

MI

KABARETT

BAIENFURT

Uli Boettcher: Ü50 -

Silberrücken im Nebel

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

FRIEDRICHSHAFEN

KGB

KomischGenialBewährt -

KGB - KuhnleGaedtBaisch

Bahnhof Fischbach

+49 (07541) 44226

www.bahnhof-fischbach.de

20:00

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Caligula

von Ronald Savkovic

Lokremise

+41 (71) 2778200

www.lokremise.ch

17:00

SCHAUSPIEL &

OPER

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte

von Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

FOTO: FELIX GROTELOH

ST. GALLEN

Der Kleine und das

Biest

nach dem Bilderbuch von

Marcus Sauermann und

Uwe Heidschätter

Theater St. Gallen, Studio

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch

14:00

La bohème

Oper von Giacomo Puccini

Theater St. Gallen, Großes

Haus

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch

19:30

LITERATUR &

VORTRÄGE

BAD WALDSEE

Maximen der Nähe

- Impulse für ein

erfülltes Dasein

Vortrag mit Fred Endres,

Eintritt frei

Waldsee-Therme, Vortragsraum

+49 (7524) 941221

www.waldsee-therme.de

19:30

ROCK & POP

SCHAFFHAUSEN

Barclay James Harvest

feat. Les Holroyd

Retrospective - 50th Anniversary

Tour

Kammgarn Kulturzentrum

+41 (52) 6240140

www.kammgarn.ch

20:30

TUTTLINGEN

Carl Verheyen Band

Essential Blues Tour

Stadthalle

+49 (7461) 96627430

20:00

2.

DO

KABARETT

BAIENFURT

Zärtlichkeiten mit

Freunden - Mitten ins

Herts

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

KONSTANZ

KGB

KomischGenialBewährt -

KGB - KuhnleGaedtBaisch

Il Boccone

+49 (7531) 2846744

www.ilboccone.de

20:30

RAVENSBURG

Oliver Pocher: #Voll

OP

Oliver Pocher

Konzerthaus

+49 (751) 82640

www.ravensburg.de

20:00

SINGEN

Faisal Kawusi: Glaub

nicht alles, was du

denkst!

Kulturzenrtum Gems

www.diegems.de

20:00

MUSICAL & TANZ

SCHAFFHAUSEN

Compagnie Hervé

Koubi

Tanzabend mit zwölf

Tänzern aus Algerien und

Burkina Faso

Stadttheater

+41 (52) 6250555

www.stadttheater-sh.ch

19:30

ST. GALLEN

Caligula

von Ronald Savkovic

Lokremise

+41 (71) 2778200

www.lokremise.ch

20:00

SCHAUSPIEL &

OPER

BREGENZ

Unter Verschluss

von Philipp Löhle

Vorarlberger Landestheater

+43 (5574) 42870

www.landestheater.org

19:30

KONSTANZ

Die Farbe des Lachens

burundisch-deutsche

Stückentwicklung

Spiegelhalle

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:00

Splitternacht

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (753