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akzent November 2017 GB

Die Jubiläumsausgabe von akzent – Seit 30 Jahren das GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Die Jubiläumsausgabe von akzent – Seit 30 Jahren das GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

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<strong>akzent</strong><br />

® DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE NOVEMBER <strong>2017</strong><br />

DAS SUPERBLATT<br />

ALLES DRIN IM JUBILÄUMS AKZENT!<br />

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Happy Birthday!<br />

Wir danken dem <strong>akzent</strong> Verlag und dem Team um Markus Hotz für eine 10-jährige professionelle<br />

Begleitung unserer Bauträgermaßnahmen:<br />

Hans-Breinlinger-Straße, Konstanz<br />

Labhardsweg, Konstanz<br />

Seestraße, Reichenau<br />

Kapplerbergstraße, Allensbach<br />

Professor-Schmieder-Straße, Allensbach<br />

Höhrenbergstraße, Allensbach<br />

Radolfzellerstraße, Allensbach<br />

Mühlenweg, Markelfingen<br />

Unterdorfstraße, Markelfingen<br />

Stockacherstraße, Radolfzell<br />

Sankt-Ulrich-Straße, Radolfzell<br />

Muntpratstraße, Konstanz<br />

Wallgutstraße, Konstanz<br />

Maria-Ellenrieder-Straße, Konstanz<br />

Jakobstraße 10, 12 und 26, Konstanz<br />

Schiffstraße 3, Konstanz<br />

Sonnenbühlstraße, Konstanz<br />

Bücklestraße, Konstanz<br />

Ruppanerstraße, Konstanz<br />

Neugasse 3, 5 und 29, Konstanz<br />

Wessenbergstraße 30, Konstanz<br />

Reichenaustraße, Konstanz<br />

Pestalozzistraße, Wahlwies<br />

Zum Gallerturm, Überlingen<br />

Rauensteinstraße, Überlingen<br />

Heinrich-Emerich-Straße, Überlingen<br />

Carl-Benz-Weg, Überlingen<br />

Steigstraße, Meersburg<br />

Waldweg, Uhldingen<br />

Fildenstraße, Fischbach<br />

An der Kalkhütte, Lindau<br />

Die aktuellsten Blue Estate Projekte finden Sie auch in den nächsten 30 Jahren exklusiv im <strong>akzent</strong>. :-)<br />

Blue Estate Bodensee Immobilien GmbH<br />

Reichenaustraße 11 · 78467 Konstanz · tel +49 7531 91 767 0 · www.blue-estate-bodensee.de


INTRO<br />

30 JAHRE OHNE<br />

„FAKE NEWS“<br />

QUALITÄT IST UNSER TRUMPF!<br />

30 Jahre <strong>akzent</strong> Verlag: Da sind wir echt selbst platt!<br />

Platt auch, weil die dickste und aufwändigste <strong>akzent</strong>-Ausgabe aller Zeiten ganz schön<br />

arbeitsintensiv war. Das gesamte Team hat Tagundnacht durchgeschuftet und in unserem<br />

sowiesoschon jedes Jahr heißen Herbst – in dem noch einige andere Magazine<br />

produziert werden – ordentlich eins draufgelegt. Dickes „Danke!“ dafür! Und wenn Sie<br />

nur halb so viel Vergnügen beim Lesen haben wie wir beim Machen, ist es ein „wahrlich<br />

großer Spaß“ zum 30-jährigen.<br />

Mit 1,4 Mio. Gesamtauflage und über 20 Magazinen, die so Jahr für Jahr mit viel Liebe<br />

in unserer kleinen, feinen Buchstabenmanufaktur konzipiert, geschrieben, gestaltet und<br />

final produziert werden, haben wir es immerhin zum größten regionalen Magazinverlag<br />

gebracht – seit 1987, wo wir in Konstanz neudeutsch als Start-up gelauncht sind. Das<br />

wäre ohne ein super Team – von A wie Akquise bis Z wie Zusteller und ohne die besten<br />

und treuesten Kunden der Welt – niemals möglich gewesen. Doppelt dickes „Danke!“<br />

dafür!<br />

Und in den ganzen 30 Jahren haben wir nicht ein Mal einen Skandal produziert oder<br />

„richtig daneben gelangt“ undschongarnienicht „Fake News“ veröffentlicht. Darauf sind<br />

wir auch ein bisschen stolz.<br />

Wir wollen weiterhin mit Qualität die „Großstadt Bodensee“, die Medienlandschaft und<br />

das „gemeinsame Ganze“ bereichern. Dabei ist nicht der kleinste gemeinsame Nenner<br />

gemeint. Es geht um mehr. Denn es kann nicht die Antwort auf die Printkrise sein, dass<br />

Magazinmacher nur noch auf billigstem Papier eingesandte Pressemitteilungen lieblos<br />

zusammenheften können oder vermeintliche Luxus-PRs aneinanderreihen und in Hochglanz<br />

zusammenkleben wollen.<br />

Die Zukunft von gutgemachten Printmagazinen<br />

hat für uns gerade erst begonnen. Da kommt noch<br />

Spannendes auf uns alle zu! Denn Online und Print<br />

sind keine Gegensätze, sondern beflügeln sich sogar.<br />

So ist seit der breiten Einführung des Internets<br />

auf der ganzen Welt mehr gedruckt worden<br />

als je zuvor – doch weil’s „billiger“ wurde, eben<br />

auch so viel wertloses Zeugs wie nie zuvor.<br />

Wir wollen weiterhin Werte schaffen, Magazine,<br />

die nicht als Wegwerf-Produkte daherkommen,<br />

sondern die man in mindestens einem Jahr –<br />

oder mit einem kopfschüttelnden Lächeln sogar<br />

in 30 Jahren – noch gerne anschaut und<br />

spürt, mit wie viel gern getätigter Arbeit,<br />

Leidenschaft und Kreativität jedes Mal<br />

etwas Einzigartiges für die Region rund<br />

um den Bodensee erschaffen wurde.<br />

Qualität als Print-zip!<br />

täglich<br />

Gratis-<br />

Degustation &<br />

Beratung<br />

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Bequem Parken & Einkaufen:<br />

Trotz Baustelle am Rheinsteig<br />

können Sie uns problemlos anfahren.<br />

11 kostenfreie Parkplätze in unserem Hof<br />

für die Dauer Ihres Besuchs!<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag 14.30-18.30 Uhr<br />

Dienstag – Freitag 9.00-18.30 Uhr<br />

Samstag 9.00-16.00 Uhr<br />

Weinmarkt an der Laube<br />

Bodenseeweinkeller Konstanz GmbH<br />

Untere Laube 17 · D-78462 Konstanz<br />

Tel. +49 (0)7531 / 22 131<br />

info@weinmarkt-konstanz.de<br />

www.weinmarkt-konstanz.de<br />

MARKUS HOTZ<br />

DANKBARER HERAUSGEBER<br />

5


INHALT<br />

TITEL<br />

6 Inhalt<br />

8 Impressum<br />

30 JAHRE AKZENT<br />

12 Bleibt alles anders<br />

26 Es waren einmal …<br />

30 Surprise Surprise!<br />

32 30 Cover aus 30 Jahren<br />

36 Bodensee 2030<br />

44 Wir gehören rund um den See zusammen<br />

50 Es ist noch zu früh<br />

56 30 Jahre <strong>akzent</strong> – kein Grund zum Feiern!<br />

SEE-LEUTE<br />

58 Wie der Jazz Konstanz eroberte<br />

60 Zwischen den Welten<br />

62 Dreimal hoch!<br />

196 Déjà Vu<br />

12<br />

BLEIBT<br />

ALLES<br />

ANDERS<br />

SEEZUNGE<br />

68 30 Jahre Genuss am Bodensee<br />

78 Gerüchteküche: Neues & Interessantes von der Genussfront<br />

82 seezunge Test<br />

84 seezunge Portrait<br />

90 Tipps: Gut essen & trinken<br />

BILDUNG & WIRTSCHAFT<br />

94 Maximale Hightech-Büros<br />

96 Glückwunsch mit Disziplin<br />

98 Ste(h)auf & werde glücklich<br />

99 Lebendige Kommunikation<br />

102 Für alle Lebensbereiche<br />

103 Kolumne: SEEvolution<br />

104 Handel & Wandel<br />

MEHR-WERT + BODY & SOUL<br />

106 Mehr-Wert<br />

122 Body & Soul<br />

WEIHNACHTEN<br />

124 Weihnachtsmärkte in der Region<br />

126 Weihnachtstipps<br />

ERLEBEN<br />

128 Lindauerleben<br />

130 Engenerleben<br />

30 SURPRISE<br />

32 COVER<br />

SURPRISE!<br />

AUS 30 JAHREN<br />

<strong>akzent</strong><br />

® DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE NOVEMBER <strong>2017</strong><br />

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TRAUMZEIT<br />

132 Winter-Wonder-Wedding<br />

134 Neue Traumzeiten<br />

SEERAUM<br />

136 30 Bauten<br />

142 Leben ist wohnen bei der BGO<br />

144 35 Jahre Stadtentwicklung<br />

SEECLASSICS<br />

148 Ein feiner Zug<br />

149 Kolumne: CARle<br />

LEBENSWERT-FREIZEIT<br />

150 20 Jahre Abenteuer mit Komfort<br />

151 Schauplätze der Papstwahl<br />

KULTUR<br />

156 Kunst<br />

164 Live-Musik<br />

170 Bühne<br />

SEEHENSWERT<br />

175 Veranstaltungen<br />

192 Ausstellungen<br />

6


BOGNER KONSTANZ Hussenstraße 34 bogner.com


IMPRESSUM<br />

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<strong>akzent</strong> Verlags-GmbH<br />

Am Seerhein 6<br />

D-78467 Konstanz<br />

Für Kunden aus der Schweiz:<br />

Postfach 1001<br />

CH-8280 Kreuzlingen<br />

Telefon: +49 (0)7531 99148 00<br />

Telefax: +49 (0)7531 99148 70<br />

Mo–Fr 8.30–12.30 Uhr<br />

info@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Redaktionsschluss:<br />

10. des Vormonats<br />

Termine: 15. des Vormonats<br />

Anzeigenschluss: 15. des Vormonats<br />

Erscheinungsweise: monatlich, jeweils<br />

zum Monatsanfang<br />

Druckauflage: 35 000<br />

Erfüllungsort: Konstanz<br />

4<br />

3<br />

5<br />

Geschäftsführung:<br />

1 Markus Hotz<br />

m.hotz@<strong>akzent</strong>-magazin.com (mh)<br />

Andreas Querbach<br />

a.querbach@schwaebische.de<br />

Sekretariat & Verteilung:<br />

2 Martina Menz<br />

m.menz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Traumzeit | Projekte:<br />

3 Viviane Mewes (vm)<br />

v.mewes@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

seeclassics:<br />

Thomas Pfeifer<br />

t.pfeifer@seeclassics.com<br />

seezunge:<br />

4 Maria Peschers<br />

m.peschers@seezunge.com<br />

Titel: Otto Kasper<br />

www.kasper-werbung.de<br />

Produktion, Gestaltung & Layout:<br />

5 Chris Bernert<br />

c.bernert@<strong>akzent</strong>-grafik.com<br />

6 Daniela Schiff-Francois<br />

d.schiff-francois@<strong>akzent</strong>-grafik.com<br />

Druck:<br />

Konradin Druck GmbH<br />

D-70771 Leinfelden-Echterdingen<br />

17<br />

Redaktion (V.i.S.d.P.):<br />

7 Julia Landig (jl)<br />

j.landig@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

8 Michael Schrodt (ms),<br />

m.schrodt@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Autoren:<br />

Nicole Amann (na)<br />

Claudia Antes-Barisch (cab)<br />

9 Dr. Patrick Brauns (pb)<br />

10 Susi Donner (dos)<br />

11 Ruth Eberhardt (rue)<br />

12 Katja Edelmann (ka)<br />

13 Tanja Horlacher (th)<br />

14 Andrea Mauch (am)<br />

Anne Prell (ap)<br />

15 Heide-Ilka Weber (hiw)<br />

Akquise:<br />

Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:<br />

Thomas Pfeifer<br />

t.pfeifer@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Hegau, Schaffhausen:<br />

16 Alexandra Bürgel<br />

a.buergel@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Überlingen, Markdorf, Meersburg:<br />

17 Antje Efkes, ae@efkes.com<br />

18 Silvia Sulger, sis@efkes.com<br />

Friedrichshafen, Lindau, Bregenz:<br />

19 Gisela Hentrich<br />

mail@giselahentrich.de<br />

Oberschwaben:<br />

20 Stefan Blok, sblok@t-online.de<br />

Ravensburg, Weingarten:<br />

21 Damaris Heim<br />

d.heim@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Wellness & Gesundheit:<br />

Bettina Zimmermann-Degener<br />

b.zimmermann-degener@<br />

<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

CityMags:<br />

Vermarktungsgesellschaft mbH<br />

Varrentrappstr. 53<br />

D-60486 Frankfurt<br />

+49 (0)69 979 517 10<br />

info@citymags.de<br />

www.citymags.de<br />

<strong>akzent</strong> ist auch auf Facebook!<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

15<br />

Faceb ok Thumbs Up CMYK / .eps<br />

19<br />

7<br />

6<br />

16<br />

18<br />

14<br />

8<br />

9<br />

8<br />

Tuttlingen<br />

Mengen<br />

Bad Schussenried<br />

Bad Saulgau<br />

Ostrach Bad Waldsee<br />

Engen<br />

Pfullendorf Aulendorf<br />

Stockach<br />

Bad Wurzach<br />

Ludwigshafen<br />

Weingarten<br />

Leutkirch<br />

Singen<br />

Salem<br />

Radolfzell Überlingen<br />

Ravensburg<br />

Markdorf<br />

Schaffhausen<br />

Meckenbeuren<br />

Meersburg<br />

Isny<br />

Wangen<br />

Immenstaad<br />

Stein am Rhein<br />

Konstanz<br />

Tettnang<br />

Kreuzlingen<br />

Friedrichshafen<br />

GROSS-STADT Weinfelden Romanshorn<br />

Lindau<br />

BODENSEE<br />

Frauenfeld<br />

Bregenz<br />

Wil Rorschach<br />

Dornbirn<br />

St. Gallen<br />

DAS MAGAZIN VOM<br />

BODENSEE BIS<br />

OBERSCHWABEN<br />

20 21<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeber.<br />

Für unverlangt eingesandte Beiträge wird keine Haftung übernommen. Die durch den<br />

Verlag gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher<br />

Genehmigung des <strong>akzent</strong> Verlags weiterverwendet werden.


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Leistung aus Leidenschaft.<br />

Erleben Sie bei uns auf insgesamt 1.600 qm klimatisierter Ausstellungsfläche in lichtdurchflutetem,<br />

wohnlichem Ambiente 30 hochwertige Küchen und mehr.<br />

Wir führen moderne Küchen, die lange Jahre dem Zeitgeist entsprechen. Unsere Auswahl reicht vom<br />

Einsteigermodell bis zur Exklusivküche und von der Landhausküche bis zur puristischen Designerküche.<br />

Leicht, Eggersmann und Nobilia sind unsere Top-Marken unter den führenden Küchenherstellern.<br />

Speziell die Marke Eggersmann ist in Sachen Steinküchen und Edelstahlküchen nahezu unschlagbar.


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Seerheinstraße 8 . 78333 Stockach<br />

Im Gewerbegebiet Blumhof – gegenüber BMW Auer<br />

Telefon +49 (0) 77 71 - 63 499 - 50<br />

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MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

BLEIBT<br />

ALLES<br />

ANDERS<br />

kostet. Die Gelegenheit wird auch gleich genutzt, um sich mit Geschäftsführer<br />

Hans-Peter Repp über die neuen Modelle und Innovationen auszutauschen.<br />

Bevor die PS ausgetestet werden, meint Johannes Haller: „Aber jetzt brauchen wir<br />

natürlich erst mal noch Musik.“ Kurzerhand ist das Handy per Bluetooth verbunden<br />

und die Musikanlage wird auf ihr Klangvolumen getestet. Die Fenster werden<br />

runtergekurbelt und das Schiebedach geöffnet. Mit lauten Bässen und bestens<br />

gelaunt verlassen wir Überlingen in Richtung Sipplingen. Auf dem Weg machen<br />

wir an einem der zahlre<br />

D – Konstanz | Vor 30 Jahren taten sich<br />

drei junge Männer zusammen, vereint in<br />

der Idee, die Medienlandschaft kräftig<br />

durchzurütteln.<br />

12


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

13


W<br />

MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

14


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

ie die Arbeit damals war, was<br />

sich verändert hat und wie<br />

aus ACCENT irgendwann „<strong>akzent</strong><br />

wurde, davon erzählen die beiden<br />

Gründer Florian Armbruster und<br />

Markus Hotz.<br />

30 JAHRE<br />

Unser Familienbetrieb begann 1987 mit traditionellen<br />

Obstbränden. Das Wissen der Brennkunst wird an die<br />

nächste Generation mit Leidenschaft weitergegeben,<br />

dabei entsteht ständig Neues. Lassen Sie sich entführen<br />

in unsere Welt der Gaumenfreuden und besuchen Sie<br />

unseren Direktverkauf für eine Verkostung.<br />

EDELBRÄNDE • LIKÖRE • RUM • WHISKY • GIN • WODKA<br />

FÜHRUNG UND DEGUSTATION<br />

WIE ENTSTAND DIE IDEE, EIN MAGAZIN ZU PRODUZIEREN?<br />

KANNTET IHR EUCH?<br />

Florian Armbruster: Die Idee zu einem regionalen Magazin hatte<br />

ich während des Zivildienstes bei der Arbeiterwohlfahrt. Ich hatte<br />

meine Druckerausbildung hinter mir und auch schon ein halbes Jahr<br />

als Drucker gearbeitet, aber mir war klar, dass ich später eher Druckingenieur<br />

studieren wollte. Mein Cousin machte seinerzeit erfolgreich<br />

das Stadtmagazin Boulevard in Wiesbaden. Mit meinem damaligen<br />

besten Freund Michael Zirkler und meinem Zivi-Kumpel Tobias Bott<br />

fuhren wir also nach Wiesbaden, um uns mal anzuschauen, wie man<br />

so ein Stadtmagazin macht. Wir befanden: Das können wir auch!<br />

Informationen rund um unsere Destillerie erwarten Sie<br />

in einer zwei stündigen Entdeckungstour. Freuen Sie sich<br />

auf die Verkostung ausgewählter Destillate und weiterer<br />

Geschmackserlebnisse.<br />

Edelbrände SENFT<br />

www.senft-destillerie.de<br />

Dorfbachstrasse 10 +49 (0) 75 53 / 88 31<br />

88682 Salem-Rickenbach<br />

Markus Hotz: Da war ich noch nicht mit dabei…<br />

Florian Armbruster: Ja, zu der Zeit kannten wir uns kaum, eigentlich<br />

nur vom Sehen an der Schule und aus dem weiteren Freundeskreis.<br />

Tobias bekam allerdings drei Monate vor dem Start kalte Füße,<br />

begann lieber ein Studium. Michael kannte Markus, der die Schülerzeitung<br />

seit Jahren machte und sowieso in Richtung Journalismus<br />

gehen würde.<br />

Markus Hotz: Die Anfrage kam in der Tat etwas ungelegen, weil<br />

ich grade plante, mit Freunden in einem Auto drei Monate lang von<br />

Konstanz über die Türkei nach Israel und Ägypten zu reisen. Also bin<br />

ich in den Urlaub, habe dort noch Fachbücher gelesen – drei Monate<br />

später, im <strong>November</strong>, erschien auf jeden Fall die erste Ausgabe.<br />

15


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

Florian Armbruster: Ganz am Anfang waren wir zu dritt. Wir suchten<br />

Leute in unserem direkten Umfeld, die Lust darauf hatten und<br />

eine gewisse Expertise in einem Fachgebiet mitbrachten. Etwa Frank<br />

Asmus, der sich gerade auf sein Studium am Max Reinhardt Seminar<br />

vorbereitete – er fragte dem Dramaturgen Franz Xaver Kroetz<br />

ein ordentliches Loch in den Bauch. So ging es in allen Rubriken<br />

zu – wohlgemerkt ohne Honorare zu Beginn. Woher auch: Wir drei<br />

Gründer schmissen jeder gerade mal 1.500 DM Startkapital in einen<br />

Topf. Um Geld zu verdienen hatten wir Nebenjobs: Markus in der<br />

Studentenkneipe „Commode“, Michael im „Radieschen“ und ich<br />

habe abends und am Wochenende in der Druckerei Maus gejobbt.<br />

WIE SAH DIE MEDIENLANDSCHAFT IN KONSTANZ ENDE<br />

DER 80ER AUS?<br />

Florian Armbruster: Das linkspolitische Magazin Nebelhorn war<br />

damals das Sprachrohr der sogenannten „Gegenöffentlichkeit“, als<br />

Gegengewicht zu den sogenannten „Etablierten“, was vor allem konservativere,<br />

regionale Monopolzeitungen meinte. Daneben gab es ein<br />

sehr kommerzielles Kulturblättle als A5-Blatt in Schwarz-Weiß und<br />

eher zweckmäßig gestaltet.<br />

Markus Hotz: Regional war die Medienlandschaft tatsächlich<br />

schwarz-weiß; es gab nichts „Buntes“, nichts Zeitgemäßes. Die optische<br />

Qualität war eher Kartoffeldruck und oft auf unsäglichem Papier.<br />

Das alles hat uns mit 20 Jahren nicht wirklich angesprochen. Zur<br />

gleichen Zeit kamen die schönen Zeitgeist-Magazine auf; Tempo und<br />

Wiener, und der Grafik-Designer Neville Brody sorgte international<br />

für Furore. Zum eigentlich ersten Mal in der Druck- und Layout-<br />

Entwicklung war es technisch möglich, so etwas auch auf regionaler<br />

Ebene und einigermaßen bezahlbar zu produzieren. Optik wie eine<br />

überregionale Zeitschrift, Inhalt aber regional. So war der Umschlag<br />

von <strong>akzent</strong> von Anbeginn immer vierfarbig. „Zeitgeist“ war neu neben<br />

dem optisch anderen Umgang mit Typografie und Layout auch neudeutsche<br />

Wortspiele. Plötzlich hatten Geschäfte Namen wie „Licht-<br />

16


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

NEU IM<br />

HERBST<br />

Art“ und nicht mehr „Lichthaus Müller/Meier“, Friseure „Kopfkunst“,<br />

stylishe Kneipen durften sogar wieder „Heimat“ heißen.<br />

Florian Armbruster: Designerläden hießen schlicht „Nr. 3“, der Bäcker<br />

Keller war jetzt „Reginbrot“, nach Reginbert Keller, ein Schuhladen<br />

trug den Namen des Besitzers …<br />

Markus Hotz: … und diese ganzen modernen, eben „zeitgeistigen“<br />

Geschäfte suchten nach einer Plattform, um sich präsentieren zu<br />

können. „Die heimlichen Hauptstraßen“ zum Beispiel war eine Gemeinschaftsanzeige<br />

von genau diesen angesagten Geschäften in den<br />

frisch renovierten – heute würde man sagen gentrifizierten - Konstanzer<br />

Innenstadt-Seitenstraßen. Reginbrot dürfte somit der wohl längste<br />

kontinuierliche Kunde bei uns sein.<br />

WAS WOLLTET IHR DENN EIGENTLICH ERREICHEN?<br />

NEUER KÜCHENCHEF<br />

NEUE KARTE<br />

NEUE WINTERÖFFNUNGSZEITEN<br />

Unsere à la carte Küche können Sie<br />

wie folgt genießen:<br />

Mo. - Sa. 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr<br />

Werktags servieren wir weiterhin das<br />

Lunchbuffet von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr.<br />

Florian Armbruster: Überregionales und Regionales sollten aufeinandertreffen.<br />

Für die maximale Aufmerksamkeit wurde immer ein<br />

Titel-Interview mit einer prominenten Person veröffentlicht – im monatlichen<br />

Wechsel jeweils mit einem regionalen und einem überregionalen<br />

Kulturschaffenden. Der junge Konstanzer Filmemacher Douglas<br />

Wolfsperger war in Nummer Eins, und auf Nummer Zwei einer der<br />

damals prominentesten Schriftsteller und Schauspieler Deutschlands:<br />

Franz Xaver Kroetz.<br />

Markus Hotz: Es sollte wie ein überregionales Magazin aufgemacht<br />

sein. Ein Interview auf vielen Seiten, schön layoutet, große Fotos, eigener<br />

Bildstil. Aufsehenerregend waren die Interviews jedenfalls immer;<br />

die Konkurrenz unterstellte, die Artikel seien „doch gekauft – die sind<br />

doch nicht selbst gemacht“, sowas „kann doch gar nicht gehen – wie<br />

sollen die denn sonst an die erste Garde deutscher Kultur-Prominenz“<br />

kommen? Deshalb musste immer ein Foto dabei sein, auf dem die<br />

Interviewer zu erkennen waren.<br />

Florian Armbruster: Der zweite Teil des Konzeptes sah vor, über<br />

anspruchsvolle, aber auch alternative Kultur zu informieren. Wir haben<br />

dabei noch nicht über „die Region“ nachgedacht – da war einfach viel<br />

Intuition dabei. Inwiefern man eine Region wie den Bodensee „vernetzen“<br />

könnte, war weniger Thema. Den Begriff „vernetzen“ gab‘s<br />

noch gar nicht...<br />

Seerheinpromenade | Reichenaustrasse 17<br />

D - 78467 Konstanz<br />

Tel.: +49 (0) 7531 - 12 749 - 777<br />

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17


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

Markus Hotz: Die Erweiterung der Auflage von Konstanz in die<br />

Region war nicht geplant – die entstand nicht zuletzt auf Kundenwunsch,<br />

denn es war recht schnell klar: Wer nur in Konstanz werben<br />

wollte, brauchte uns nicht unbedingt, aber grenzübergreifend<br />

und regional, das war neben der Zeitgeist-Positionierung die<br />

Chance für uns.<br />

WIE VERÄNDERTE SICH DAS HEFT?<br />

Florian Armbruster: Dieser erste Artikel brachte uns sogar Aufmerksamkeit<br />

von einem Anwalt ein, der uns einen „Leserbrief“ schrieb.<br />

Auslöser war die Formulierung von Markus, der eine Ortsangabe zu<br />

einem Italiener, den wir besprochen hatten, als „Pizzeria im Tal der<br />

fliegenden Messer“ überspitzte. Tatsächlich lag sie im Konstanzer<br />

Pfeiferhölzle, einem Problemviertel. Es kam dann zum Schriftwechsel<br />

zwischen unseren Anwälten, in dem wir uns auf Meinungs- und Pressfreiheit<br />

beriefen – und mit einem eher aussichtslosen Rechtsstreit für<br />

die Gegenseite war’s irgendwann dann auch gut.<br />

Markus Hotz: Die Entwicklungen waren zum Teil marktgetrieben,<br />

zum Teil eigene Ideen. Die Rubrik seezunge etwa haben wir einfach<br />

entschieden, weil wir über Gastronomie zu schreiben sinnvoll fanden,<br />

auch weil es kein anderes Medium tat. Wir waren inhaltlich immer<br />

auf der Suche nach Neuem, was es entweder hier noch nicht gab,<br />

oder eher altbacken daherkam. Davon gab‘s ja genug…<br />

… IM ERSTEN SEEZUNGE-ARTIKEL GING ES UM ITALIENI-<br />

SCHE KÜCHE, VERFASST VON EINER GABY FUNK.<br />

Florian Armbruster: Gaby Funk war ein Pseudonym. Markus hatte<br />

den Artikel umgeschrieben.<br />

Markus Hotz: Umschreiben müssen! Der Ursprungstext war inhaltlich<br />

okay aber schlicht zu langweilig, zu wenig aufmerksamkeitsstark.<br />

WIE WURDEN DAMALS ENTSCHEIDUNGEN GETROFFEN?<br />

Markus Hotz: Immer erst nach vielen hitzigen Diskussionen in verrauchten<br />

Sitzungen. Zum Beispiel auch die, ob wir Zigarettenwerbung<br />

ins Heft nehmen oder nicht. Eine Kontroverse, die übrigens<br />

damals in vielen Stadtmagazinen deutschlandweit mehr oder minder<br />

heftig geführt wurde. Bei uns war allerdings rasch klar, dass wir das<br />

machen. Andere Stadtmagazine konnten ihre Fixkosten mit zehn solcher<br />

überregionalen Markenanzeigen decken. Dass Tabakkonzerne<br />

aber letztlich kaum bei uns geschaltet haben, lag an der Grenzlage:<br />

„Ihr kauft Eure Zigaretten ja sowieso in der Schweiz“, meckerten die<br />

angeblich multinationalen Konzerne. Andererseits war selbst Konstanz<br />

für Markenartikler auf der Landkarte schlicht nicht existent: „Ab<br />

Stuttgart beginnt für uns die Wüste“, sagten die Marketingmanager<br />

unisono. Das ist übrigens noch heute so!<br />

18


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

Florian Armbruster: Am Anfang war es eher basisdemokratisch,<br />

es hat ja keiner auch nur eine Mark verdient.<br />

Markus Hotz: Anfangs hatten wir keine 60 Seiten Umfang – da kann<br />

man sich vorstellen, was da in Sitzungen los war. Es wurde immer um<br />

jede wertvolle Zeile gestritten. Erst später bekamen die Ressorts feste<br />

Seitenkontingente, was zwar für die Redakteure Sicherheit bedeutete,<br />

für uns aber ein finanzielles Risiko war, da die Seiten gegenfinanziert<br />

werden mussten durch möglichst passende Anzeigenplatzierungen –<br />

gerne durch kreativen Verkauf, etwa eine Schreinerei mit dem Slogan<br />

„Bretter, die die Welt bedeuten“ auf der Theaterrubrik.<br />

Florian Armbruster: Gestritten wurde damals in der Redaktion<br />

auch, ob jetzt Literatur wichtiger sei oder Kunst. Das zeigte sich dann<br />

auch im textlastigen Layout (zeigt auf eine Literaturseite in einem Heft<br />

aus 1989), viel Bleiwüste.<br />

IRGENDWANN WART IHR IN DER GESCHÄFTSLEITUNG<br />

NUR NOCH ZU ZWEIT. WIE KAM DAS?<br />

Florian Armbruster: Quasi sofort, denn Mitgründer Michael Zirkler<br />

stieg schon im Januar 1989 aus. Die verantwortlichen Herausgeber<br />

hießen von nun an Armbruster/Hotz. Allerdings hat sich dann<br />

als Dritter unser Hausgrafiker Harald Schlenker – der das ACCENT-<br />

Logo mit Letrast entworfen hat – angeboten, und so waren wir dann<br />

22 Jahre Durchblick<br />

22 Jahre Optik vom Feinsten<br />

beim schönsten Optiker von<br />

Gross-Wollmatingen mit<br />

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19


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

Ganze noch besser und aufwändiger gestalten. Die Mitarbeiter sollten<br />

entscheiden, wohin der Weg gehen sollte. Hätte die Mehrheit bei dem<br />

Entscheid pro „Kleinanzeiger“ gestimmt, wäre ich ausgestiegen.<br />

DANN WURDE AUS ACCENT DAS HEUTIGE AKZENT. WIE IST<br />

DER NAME EIGENTLICH ENTSTANDEN?<br />

Markus Hotz: Da gab es Listen mit Namen, die ich irgendwann mal<br />

später gesehen habe …<br />

Florian Armbruster: Ja, das war noch vor deiner Zeit. Alles war ziemlich<br />

intellektuell, sollte international, französisch klingen – Konstanz<br />

und der ganze deutsche Bodensee waren ja lange französische Besatzungszone,<br />

und in Konstanz gab es lange noch französische Kasernen<br />

mitten in der Stadt. Deshalb entschieden wir uns für ACCENT. Doch<br />

schon zu Beginn begriff keiner, dass es französisch ausgesprochen werden<br />

sollte: „Akzente“ oder „Äxend“ kamen regelmäßig vor. Darum<br />

änderten wir den Namen später in <strong>akzent</strong>. Der Name ACCENT war eine<br />

Katastrophe – im Nachhinein.<br />

Markus Hotz: Ich erinnere mich, dass wir uns auch für ACCENT entschieden<br />

hatten, weil wir als Kulturmagazin eine Verwechslung mit der<br />

bundesweiten Literaturzeitschrift namens Akzente befürchteten. Im März<br />

1997 kam die Namensänderung auf <strong>akzent</strong> und die Gesellschaftsformänderung<br />

auf <strong>akzent</strong> Verlags-GmbH samt großem Relaunch des gesamten<br />

Magazins mit der Agentur Kieweg & Freiermuth. Es war ein Befreiungsschlag:<br />

höhere Auflage, neues Layout, klarer und frischer – aber auch<br />

höhere Preise galt es durchzusetzen, um letztlich profitabler zu werden.<br />

wieder zu dritt – bis 1997 übrigens. Mit Hilfe von Peter Meuser, der<br />

ein totaler Computerfreak war, kauften wir den ersten Computer<br />

und erstellten das erste Magazin auf „Ventura Publisher“, dem ersten<br />

Grafikprogramm überhaupt. Später wechselten wir auf „Adobe<br />

Pagemaker“. Wir hatten eine 100 Megabyte-Festplatte, kurz darauf<br />

eine zusätzliche 500 Megabyte Platte für 4000,- Mark – und diese<br />

große Platte ist uns einmal abgeschmiert und alle, wirklich alle Daten<br />

waren weg.<br />

Und zum Thema Stress: Immer zu Produktionsbeginn arbeitete ich<br />

eine Nacht im Monat durch, jahrelang. Sogar später habe ich noch<br />

davon geträumt. Nachts wurden die fertigen Filme ausbelichtet,<br />

dann wurden sie am Leuchttisch von Hand in Fitzelarbeit montiert,<br />

lithografiert und als Druckplatte bei der Druckerei Maus nachts gedruckt.<br />

Wir wuchsen schnell und irgendwann war Maus zu klein für<br />

die steigende Auflagen- und Seitenzahlen – der Auftrag ging an eine<br />

Freiburger Druckerei, die Druckbögen brachten wir dann mit dem<br />

Auto dorthin.<br />

UND WIESO KAM ES ZU EINER TRENNUNG?<br />

Markus Hotz: Einer der Gründe lag in einer Richtungsentscheidung,<br />

bei der auch unsere Mitarbeiter mitentscheiden sollten. Harry wollte<br />

in Richtung Kleinanzeigenblatt gehen; doch meine und Florians<br />

Vorstellung ging in die komplett andere Richtung. Wir wollten das<br />

20


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

WANN UND WARUM HAST DU BEI AKZENT AUFGEHÖRT,<br />

FLORIAN?<br />

Florian Armbruster: Zwei Jahre später wollte ich aussteigen. Daraufhin<br />

meinte Markus: „Dann hör’ ich auch auf“. Weil wir Werbeagentur<br />

und Verlag parallel machten, entschloss ich mich, nur noch eines zu<br />

machen: die Agenturseite.<br />

Markus Hotz: Mit Peter Kieweg und Sabina Freiermuth hatten wir<br />

immer viele intensive und produktive Gespräche; sie waren nach 1997<br />

unser eigentlich „dritter Mann“. Seinerzeit waren sie die Werbeagentur<br />

vom Südkurier, und so starteten erste Verkaufsgespräche, später auch<br />

mit dem Schwäbischen Verlag. In einer sehr holperigen Phase haben<br />

wir uns letztlich zum Schwäbischen Verlag durchgehangelt – der richtige<br />

Entschluss, denn bis heute sind wir so erfolgreich weiter gewachsen.<br />

VIELE BETRIEBE HATTEN IHREN ANFANG IN EIGENER GA-<br />

RAGE – WAR DAS BEI EUCH AUCH SO ÄHNLICH?<br />

Markus Hotz: Ich erinnere mich an drei Sachen: Erstens eine Stange<br />

Zigaretten für ein Fotosatzgerät; zweitens die Räume, die Maus von<br />

einer Druckerei-Witwe erhielt, von denen wir zwei benutzen durften<br />

und wie wir uns langsam darin ausbreiten konnten; und drittens die<br />

Vereinbarung mit Wolfgang Maus: „Ihr druckt im ersten Jahr, ich drucke<br />

im zweiten Jahr die Hälfte und im dritten Jahr das Ganze.“ Ob das<br />

jetzt zwei Jahre so im Wechsel lief, drei oder fünf Jahre, sei mal dahingestellt<br />

– er hat uns die wirtschaftliche Starthilfe ermöglicht. Ohne ihn<br />

hätte es uns nicht gegeben …<br />

FLORIAN ARMBRUSTER: Wir bezahlten das Material und er stellte<br />

uns die Maschinen zur Verfügung, an denen ich das Heft dann nachts<br />

druckte.<br />

WELCHE WAR EURE BESTE ENTSCHEIDUNG?<br />

Florian Armbruster: Eine richtig gute Entscheidung war, die seezunge<br />

zu produzieren, würde ich mal sagen. Die erste kam 1999 auf<br />

den Markt. Sie wurde noch von mir organisiert und bei Kieweg &<br />

Freiermuth produziert.<br />

Markus Hotz: Ich weiß noch, dass die Idee zur seezunge ein Jahr,<br />

maximal zwei Jahre nach der ersten gleichnamigen Rubrik im ACCENT<br />

entstanden ist – also 1989. Wir überlegten in Workshops, wie ein<br />

solches Magazin aussehen müsste. Zehn Jahre lag die Idee in der<br />

Schublade, es gab ja immer Wichtigeres. Allen war allerdings auch<br />

klar: Entweder wir machen es richtig oder gar nicht. Es durfte keine<br />

Sparnummer werden. Es ging alles gut!<br />

WENN ES AKZENT NICHT GÄBE, DANN …<br />

Markus Hotz: … wäre ich reich und erfolgreich und um einige Falten<br />

ärmer.<br />

Florian Armbruster: … wäre ich heute nicht dort, wo ich jetzt bin.<br />

Es hat mir schon eine Richtung gegeben.<br />

GEBURTSTAG FEIERN MIT FREUNDEN<br />

Feiern Sie mit Ihrer Familie, mit Ihren Freunden oder Geschäftspartnern an einer Tafel mit bis zu 24 Personen.<br />

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Erleben Sie und Ihre Gäste italienische Gastfreundlichkeit par excellence.<br />

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Dezember zum Geburtstag des Christkinds:<br />

Feine italienische Speisen, erlesenen Weinen und<br />

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4 Gänge Fisch- oder Fleischmenü 39,00<br />

mit Weinbegleitung 50,00 € p.P.<br />

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Öffnungszeiten: Di-Sa 12-14 Uhr und Sonntag & Feiertag 12 - 15 Uhr und 18 - 22.30 Uhr | montags Ruhetag<br />

21


MUSTERSEITE<br />

30 JAHRE<br />

WAS WAR DENN EINER DER UNANGENEHMSTE<br />

MOMENTE?<br />

Florian Armbruster: In den Anfangsjahren hatten wir mal ein Interview<br />

mit hier protestierenden Studenten zum Massaker auf dem<br />

Platz des Himmlischen Friedens. …<br />

Markus Hotz: …oh ja, war das Scheiße …<br />

Florian Armbruster: … denn wir outeten im Artikel ungewollt eine<br />

Person, deren Identität sich aus dem Artikel erschließen ließ, obwohl<br />

wir vorsichtig agierten.<br />

Markus Hotz: Es ist heute noch die alte Offenheit vorhanden, wenn<br />

jemand in den Verlag kommt und uns was erzählen möchte – wir hören<br />

zu. Es ist wirklich immer noch so. Die wachsenden Verpflichtungen<br />

gegenüber Mitarbeitern, Partnern, Geschäftsfreunden, Kunden<br />

und Lesern kann zwar auch stressig sein, macht aber auch Spaß. Und<br />

mit einem wachsenden Team, einem mitwachsenden Kundenstamm,<br />

größeren Auflagen und mehr Magazinen geht auch ein Mehr an Möglichkeiten<br />

und Sicherheit einher. Heißt doch auch nicht umsonst so<br />

schön: No risk, no fun …<br />

TEXT: GABY FUNK, FOTOS: DEMAEX & ARCHIV AKZENT<br />

Markus Hotz: Und dann saß eine Chinesin bei uns im Büro und<br />

machte sich riesige Sorgen um diesen Studenten. Wir hätten die Ausgabe<br />

ja eingesammelt, aber es war schlicht zu spät. Wir konnten<br />

nichts tun.<br />

Florian Armbruster: Das empfand ich auf jeden Fall auch als den<br />

härtesten Moment, verantwortlich sein zu müssen für ein vielleicht<br />

zerstörtes Menschenleben.<br />

LETZTE FRAGE: WIE VIEL ACCENT STECKT IM HEUTIGEN<br />

AKZENT?<br />

22


MUSTERSEITE<br />

30 DÉJÀ JAHRE VU<br />

DIE REICHENAU: Das Mehl & Eiland<br />

Seit 15 Jahren feine und individuelle Backwaren.<br />

Bäcker- und Konditormeister Tobias Wurz verwendet<br />

unter dem Motto „Alte Tradition neu erwacht“<br />

gerne auch alte Getreidesorten wie Emmer, Einkorn,<br />

Kamut und Amaranth oder bäckt nach Hildegard<br />

von Bingen aus Dinkelmehl. Zudem backt<br />

Wurz nach eigenen Rezepten besondere Brotsorten<br />

wie „Kraft der Erde aus extra lang eingeweichten<br />

Roggenkörnern oder „Reichenauer Gemüsebrot“<br />

mit saisonal wechselnden Gemüsen. Natürlich gibt<br />

es auch tolle Kuchen und süße Teilchen bei Laib &<br />

Seele zum Mitnehmen und im Café genießen: alles<br />

frisch und mit Leib und Seele gebacken, vom Frühstück<br />

bis zum Abend(b)rot.<br />

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23


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Armreif designed by Peter Schmid.<br />

Rotgold, Platin, Aquamarine by<br />

Tom Munsteiner, Diamanten.


HÖNHEIT.<br />

C H M I D . Tiefergehend wie die Eisberge der Arktis<br />

mit ihren Kristallen hinter den Kristallen.<br />

Schönheit, die von innen kommt und durch<br />

die Reflexionen der Oberfläche ans Licht<br />

dringt. Strukturen, in Jahrmillionen entstanden<br />

und durch den beson deren Schliff für<br />

immer festgehalten. Arbeiten mit Aquamarin<br />

und Quarz, neue Schmuckstücke – zu sehen<br />

in unserer Weihnachtsschau „Ewige<br />

Schönheit“. Ausstellung: 2. Dezember<br />

<strong>2017</strong> bis 16. Januar 2018.<br />

ATELIER ZOBEL / ROSGARTEN STR. 4 / 78462 KONSTANZ / WWW.ATELIERZOBEL.COM


30 JAHRE<br />

ES<br />

WAREN<br />

EINMAL …<br />

So beginnen viele schöne Märchen, und die meisten<br />

enden mit „und so leben sie noch heute glücklich und<br />

zufrieden“. Was nie gesagt wird ist allerdings (und das<br />

ist auch der böse Kniff aller Geschichtenerzähler!), als<br />

was und wo und wie überhaupt. Dann, irgendwann,<br />

im Alltagsgrauen angekommen …<br />

26


30 JAHRE<br />

<strong>akzent</strong>, bekanntlich schon immer dem investigativen<br />

Enthüllungsjournalismus verschrieben,<br />

machte sich daher auf in die staubigen Archive<br />

und suchte nach Namen und Begebenheiten aus<br />

den 30-jährigen Annalen des <strong>akzent</strong> Verlages. Vor<br />

allem „Namen“ und „Gesichter“ hatten es uns<br />

ja redaktionell seit jeher angetan. Bereits Äonen<br />

vor Entdeckung des Internetzes hatte <strong>akzent</strong> den<br />

Namen „facebook“ für sich reklamiert gehabt,<br />

großzügigerweise dann einem jungen Start-up<br />

aus dem fernen Amerika überlassen. Wir wissen<br />

ja, wie es ist, als gaaanz junges Unternehmen …<br />

Darum wollten wir anlässlich des Kompendiums,<br />

dass Sie nun gerade gewichtig in den Händen<br />

halten, mal von ein paar der erstaunlicherweise<br />

noch lebenden Zeitzeugen des großen und<br />

weitläufigen <strong>akzent</strong>-Mitarbeiterstammes – der in<br />

30 Jahren unermüdlicher Medienarbeit Jahresring<br />

um Jahresring weiterwächst – wissen, was<br />

sie denn heute eigentlich so machen.<br />

Immerhin vier Leidens- und Weggenossen der<br />

turbulenten Anfangsjahre, waren bereit, mit<br />

Klarname und ohne Gesichtsbalken Zeugnis<br />

abzulegen von ihrem Werdegang.<br />

Top-Fotografen haben das „Bild“ von <strong>akzent</strong> von<br />

Anfang an geprägt: War zunächst Max-Otto<br />

Kraus (der uns übrigens bis heute treu geblieben<br />

ist! Danke dafür!) stilbildend mit seinen ungewöhnlichen<br />

Schwarzweißportraits, sollte später<br />

Daniel Karczinski in dessen Fußstapfen treten.<br />

Heute ist Daniel Karczinski mit Peter Martin,<br />

den er damals übrigens als Mitveranstalter der<br />

<strong>akzent</strong>-Partyevent-Reihe „seeyou“ kennengelernt<br />

hatte, gemeinsam Inhaber der international erfolgreichen<br />

Münchner 75-Mann-Agentur Martin<br />

et Karczinski. Sie sind die „Corporate Lead<br />

1<br />

2<br />

Agentur weltweit“ für die Lufthansa und haben<br />

in den letzten Jahren über 280 Designpreise abgeräumt.<br />

1 Immo Klink<br />

Auch Immo Klink kam als junger Fotograf zu<br />

uns; heute lebt er in London und macht außergewöhnliche<br />

Bildreportagen für internationale<br />

Magazine, fotografiert Portraits von Stars (Michelle<br />

Obama, Christian Bale, Eddie Redmayne,<br />

Alice Cooper, Jean Paul Gaultier uvm.) und Werbekampagnen<br />

(z.B. Levis). Seine Bilder hängen<br />

im Londoner Victoria Museum und in Museen<br />

und Galerien überall in der Welt. Er erinnert sich<br />

gerne an die Zeit bei <strong>akzent</strong>: „Ich habe damals<br />

noch Jura studiert. Und Chefredakteur Markus<br />

Salfer hatte mir tatsächlich meinen allerersten<br />

Auftrag als Fotograf gegeben. Ich fand’s immer<br />

super, mit ihm Restaurants zu testen und zu fotografieren.<br />

Für einen Studenten war das immer<br />

recht fürstlich. Ich durfte so viel über gutes Essen<br />

und Kochen lernen. Fotografische Höhepunkte<br />

waren: meine Reportage über Klein-Venedig,<br />

eine Story über Asylbewerberheime und mein<br />

Künstlerportrait von Harald F. Mueller, mit<br />

dem ich jetzt noch in Kontakt bin. Heute bin<br />

ich immer noch Fotograf in London und arbeite<br />

für das NYT Magazine, die Zeit, Liberation, den<br />

Independent und viele andere.“<br />

www.immoklink.com<br />

2 Uli Moser<br />

Uli Moser stand für erstklassig geschriebene Portraits<br />

und liebte Literatur. Später lasen wir ihren<br />

Namen in der FAZ. „Wohin der Weg gehen sollte,<br />

wusste ich damals allerdings nicht“, schreibt<br />

sie uns: „Ich war Studentin der Geschichte und<br />

27


30 JAHRE<br />

28<br />

Literaturwissenschaft.<br />

Aber zwischen allen vagen<br />

Möglichkeiten, wie die Zukunft<br />

aussehen könnte,<br />

gab es nun eine, die immer<br />

reizvoller schien. Ich hatte<br />

angefangen, für den Südkurier<br />

zu schreiben. Und,<br />

es muss wohl 1993/94<br />

gewesen sein, auch für<br />

<strong>akzent</strong>. Hier hatte ich die<br />

Möglichkeit, mich in der<br />

Kulturberichterstattung 4<br />

auszuprobieren, ein modernes,<br />

attraktiv gestaltetes<br />

Magazin und seine Arbeitsweise kennenzulernen. Die Zeit bei <strong>akzent</strong><br />

war eher kurz, weil ich Konstanz bald Richtung Frankfurt verlassen habe.<br />

Das Schreiben aber ist geblieben. Ich war Redakteurin der FAZ und dann<br />

der Zeitschrift Die Woche. Habe das Lokale kennengelernt, das Feuilleton,<br />

die Politik. Als Die Woche 2002 eingestellt wurde, habe ich begonnen, als<br />

freie Autorin zu arbeiten, vor allem für das Geschichtsmagazin GEO Epoche.<br />

Lebe jetzt in Berlin-Charlottenburg, mit Mann, zwei Kindern, einem<br />

polnischen Schäferhund und einer Französischen Bulldogge. Im Frühjahr<br />

wird mein Buch Schwindsucht. Eine andere deutsche Gesellschaftsgeschichte erscheinen.<br />

Wieder eine andere Form, ein neuer Weg, doch beim Schreiben<br />

bleibt es.“<br />

3 Anne Haeming<br />

Über Anne Haeming stolperte ich beim Lesen von Spiegel Online und dachte:<br />

Die kennste doch! Damals bei <strong>akzent</strong> als Redaktionsmitarbeiterin, ist<br />

sie bleibend in Erinnerung – sie war einfach gut!<br />

Erst neulich habe ich sie sogar in Konstanz in der seekuh getroffen. Doch<br />

heute weilt sie – wie so viele – in Berlin. Seit 2006. Davor Studium und<br />

Promotion in Konstanz, Volontariat bei der Bundeszentrale für politische<br />

Bildung in Bonn, und heute freie Journalistin, unter anderem für Spiegel Online,<br />

FAS, Brigitte, taz. Also flugs angemailt und gefragt, an was sie sich bei<br />

<strong>akzent</strong> erinnert: „Der rote Fiat Panda. Schlimm, dass mir das Redaktionsauto<br />

als erstes einfällt? Dieser herrlich schnörkellose kleine Wagen, mit<br />

dem ich zu Terminen fuhr, gerne frühmorgens die Straße von Meersburg<br />

nach Friedrichshafen entlang, den Blick übers Wasser, während der Wind<br />

durch alle Ritzen pfiff. Panda beiseite, dieses Aufbruchsgefühl hätte es<br />

nicht ohne Markus Salfer gegeben: Der damalige Chefredakteur, dessen<br />

Texte bis heute zum Besten gehören, was ich je las, war der Erste, der in<br />

meiner Schreibe irgendwas Eigenes sah. Der einfach sagte: Klar, schreib<br />

eine Titelgeschichte über den Nebel. Wie viele Seiten? Ach, mach mal. Bei<br />

<strong>akzent</strong> gab es damals diesen journalistischen Freiraum – neben den Anzeigentexten,<br />

die man heute wohl eher Advertorials nennen würde. So und<br />

nicht anders wollte ich arbeiten. Wir versuchten einmal, den Kaufhaus-<br />

Chef zu überreden, für eine Reportage eine Nacht zwischen Lebensmittelabteilung<br />

und Küchenkram verbringen zu dürfen. Klappte nie. Ehrlich,<br />

ich warte bis heute drauf.“<br />

www.annehaeming.de<br />

3<br />

4 Frank Asmus<br />

FOTO: PRIVAT<br />

Zu Anfang war es so, dass jede/r, die redaktionell unentgeltlich mitwirkten,<br />

ein besonderes Steckenpferd haben sollte. Etwas, worin sich die Person<br />

auskennt wie keine zweite. Ziel war es, die thematischen Rubriken so<br />

zu besetzen, dass die Kultur-Fachwelt maximal kompetente Ansprache,<br />

die Leser fundierte Inhalte erhält.<br />

Die erste Theater-Redaktion unter Frank Asmus sorgte sofort für Furore.<br />

Im Streitgespräch mit dem Singener Theaterintendanten Peter Simon, im<br />

Interview bei Franz Xaver Kroetz oder bei Besprechungen diverser Stadttheater<br />

am See – Asmus, der am Max Reinhardt Seminar in Wien Regie<br />

studierte, war in seinen jungen Sturm & Drang-Tagen bereits bemerkenswert<br />

gut.<br />

Wie der heute bekannte Lichtkünstler Boris Petrovsky, der damals die<br />

Kunstredaktion mitbestimmte, ahnte man damals schon, welch Rohdiamant<br />

unsere schummrige Redaktionsstube zum Leuchten brachte. Später<br />

wurde Frank Asmus bundesweit mit sehr erfolgreichen Inszenierungen<br />

bekannt, stand auf der Bühne der Salzburger Festspiele, dozierte und<br />

leitete eine Schauspielschule in Berlin.<br />

Seit Jahrzehnten ist er allerdings auf ganz anderen Bühnen zuhause: Wenn<br />

er etwa vor über 5 000 Mitarbeitern eine Keynote zum Thema „Innovation“<br />

abhandelt und den ganzen Saal mitreißt, sieht man, wohin das<br />

Know-how als Regisseur ihn letztlich gebracht hat: zum „Regisseur unter<br />

den Top-Trainern“ als Unternehmensberater und Coach. So ist er etwa der<br />

Präsentationsberater für Apple im deutschsprachigen Raum und in den<br />

Führungsetagen von A wie Airbus oder Allianz über BMW und Deutsche<br />

Bank bis zu Zalando fast wie Zuhause. Die Würth-Gruppe und Winterhalter<br />

bringen ihn aus Berlin immer wieder zurück an den See, wo er zum<br />

ersten Mal „Regie“ und „Business“ zusammen leben konnte – bei <strong>akzent</strong> …<br />

www.frankasmus.com<br />

TEXT: MARKUS HOTZ


NIESSING KONSTANZ Zollernstraße 27 konstanz.niessing.com


30 JAHRE<br />

SURPRISE<br />

SURPRISE<br />

D – Bodman | jl. Sex, Gier und Betrug – das<br />

sind die Themen, die das neue Kunstwerk<br />

von Peter Lenk schmücken. Und wer ist mitten<br />

drin? Markus Hotz!<br />

Es sollte eine Überraschung zum 30-jährigen<br />

Jubiläum werden: Eine kleine Büste von Markus<br />

Hotz, gemacht von Peter Lenk. Das passt<br />

nicht nur künstlerisch gut zusammen, sondern<br />

auch, weil Peter Lenk dieses Jahr ebenfalls Jubiläum<br />

feiert: 70 Jahre auf der Welt und 40<br />

Jahre am Bodensee – seine Jubiläumsausstellung<br />

in der Städtischen Galerie in Überlingen<br />

ging gerade zu Ende und war mit über 20 000<br />

Besuchern die bislang erfolgreichste in Überlingen.<br />

Zudem hat <strong>akzent</strong> sein künstlerisches<br />

Schaffen seit den 80ern begleitet – man kennt<br />

sich also mittlerweile.<br />

Wie bekommt man nun aber eine solche<br />

Skulptur? Angefragt, Bilder von Markus geschickt<br />

und gehofft, dass es klappt. Ein paar<br />

Wochen später dann die vorsichtige Frage:<br />

„Peter, kannst du schon sagen, ob was aus<br />

der kleinen Figur wird …?“ Die Antwort:<br />

„Ihr könnt in vier Tagen vorbeikommen. Ich<br />

habe Markus nun in ein zehn mal sechs Meter<br />

großes Narrenschiff-Relief eingearbeitet,<br />

auf dem er sich zusammen mit Prominenten<br />

amüsiert!“ Aus Markus wurde also keine kleine<br />

Büste, stattdessen ist er Teil eines großen<br />

Kunstwerks? Wie geil ist das denn?<br />

Vier Tage später packen wir also den unwissenden<br />

Markus ins Auto und fahren mit<br />

ihm nach Bodman. Wie er auf sein Abbild<br />

reagiert? Wir würden es eine Mischung aus<br />

Überraschung, Ungläubigkeit und „Was passiert<br />

hier gerade?“ nennen. Und ganz klar: Wir<br />

alle sind riesig begeistert! Das gesamte Kunstwerk<br />

ist – typisch Lenk – ein (groteskes) Fest!<br />

„Gaudeamus – wir freuen uns!“ – so das Motto<br />

des Werks, das sich auf die mittelalterliche<br />

Moralsatire „Das Narrenschiff“ von Sebastian<br />

Brant bezieht. Peter Lenk zeigt mit seinem<br />

Narrenschiff „Raffzähne und Betrüger aus der<br />

heutigen Zeit. Es geht um Gewinn, Kurtisanen<br />

und Futterneid“, erklärt der Bildhauer. „Markus<br />

passt hier gut rein, denn er ist mittendrin,<br />

hält Augen und Ohren auf um zu dokumentieren,<br />

was da passiert.“<br />

Welche Prominenten sich sonst noch auf dem<br />

Narrenschiff tummeln, das wird noch nicht<br />

verraten. Zu groß ist die Wahrscheinlichkeit,<br />

30


30 JAHRE<br />

„Gesellen folgt uns unverwandt!<br />

Wir fahren ins Schlaraffenland<br />

Und stecken doch in Schlamm und Sand …“<br />

<br />

DAS NARRENSCHIFF, SEBASTIAN BRANT<br />

dass einige der Abgebildeten klagen könnten.<br />

Am 24. Oktober (leider erst nach Redaktionsschluss)<br />

entscheidet sich, ob das Relief am<br />

vorgesehenen Ort platziert wird. Und dann<br />

kann nichts mehr passieren, denn wenn ein<br />

Kunstwerk einmal steht, kann man es nicht<br />

mehr so schnell abmontieren – dem Gesetz sei<br />

Dank. „Zum Glück leben wir in einer Demokratie<br />

– und das nutze ich auch aus“, lacht Peter<br />

Lenk und zitiert Picasso: „Kunst und Freiheit<br />

muss man wie das Feuer des Prometheus<br />

rauben, um es gegen die bestehende Ordnung<br />

anzuwenden.“<br />

Wer wissen möchte, wer auf dem Kunstwerk<br />

abgebildet ist und wo es seinen Platz am Bodensee<br />

findet, wirft am besten einen Blick<br />

auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com. Denn hier gibt es<br />

dann die brandaktuellen News.<br />

Doch jetzt bleibt nur noch zu sagen:<br />

Vielen, vielen Dank, Peter!<br />

31


32<br />

30 JAHRE<br />

30 JAHRE<br />

AKZENT<br />

In 30 Jahren Magazinmacherei kommt ganz<br />

schön was zusammen – Artikel, Bilder, Seiten,<br />

allesamt ungezählt (das würde ja ewig dauern).<br />

In all den Jahren gab es viele schöne und provokante<br />

– und ein paar nicht so schöne – Titelseiten.<br />

Unsere Favoriten haben wir hier mal zusammengestellt:<br />

Eine Titelseite aus jedem Jahr!<br />

Wie doch die Zeit vergeht …<br />

NOVEMBER 1987 SEPTEMBER 1988 AUGUST 1989 DEZEMBER 1990<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… IN DER BODENSEEREGION<br />

35 HOCHSCHULEN MIT 120.000<br />

STUDIERENDEN BEHEIMATET<br />

OKTOBER 1991 MÄRZ 1992 SIND?<br />

AUGUST 1993


30 JAHRE<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… JEDER DRITTE DEUTSCHE<br />

APFEL VON EINEM DER 1.600<br />

OBSTBAUERN AUS DER REGION<br />

SEPTEMBER 1994 KOMMT?<br />

DEZEMBER 1995 OKTOBER 1996<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

NOVEMBER 1997 DEZEMBER 1998 APRIL 1999<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… ES IM LANDKREIS GÖTTIN-<br />

GEN DIE 800 SEELEN-GEMEINDE<br />

BODENSEE GIBT?<br />

… MAN AUCH BEI<br />

BESTER SICHT VON BREGENZ<br />

AUS NICHT DAS KONSTANZER<br />

NOVEMBER 2000 OKTOBER 2001 UFER SIEHT (UND UMGEKEHRT)? SEPTEMBER 2002<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… BIS ZU 250.000 ZUGVÖGEL –<br />

412 VERSCHIEDENE<br />

ARTEN! – AM BODENSEE<br />

RASTEN ODER ÜBERWINTERN?<br />

JULI 2003 JUNI 2004 APRIL 2005<br />

33


34<br />

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30 JAHRE<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… IM BODENSEE ETWA 35<br />

FISCHARTEN LEBEN, VON DE-<br />

NEN DIE HÄLFTE FISCHEREILICH<br />

JANUAR 2006 NOVEMBER 2007 GENUTZT WIRD?<br />

DEZEMBER 2008<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… IN DER REGION RUND VIER<br />

MILLIONEN MENSCHEN LEBEN?<br />

APRIL 2009 APRIL 2010<br />

JUNI 2011<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS …<br />

… DIE DREI GRÖSSTEN<br />

STÄDTE DER REGION KONSTANZ<br />

(81.690 EINWOHNER),<br />

ST. GALLEN (78.481) UND<br />

FRIEDRICHSHAFEN (59.108)<br />

JUNI 2012 SIND?<br />

DEZEMBER 2013<br />

SEPTEMBER 2014<br />

<strong>akzent</strong><br />

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36<br />

30 JAHRE


30 JAHRE<br />

BODENSEE<br />

2030<br />

Als vor 30 Jahren die erste Ausgabe von <strong>akzent</strong><br />

erschien, war die Entwicklung der Bodenseeregion<br />

und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit<br />

bereits ein wichtiges Thema der<br />

öffentlichen und der politischen Diskussionen.<br />

Drei Jahre zuvor wurde mit dem „Internationalen<br />

Leitbild für das Bodenseegebiet“, das von<br />

der Deutsch-Schweizerischen und der Deutsch-<br />

Österreichischen Raumordnungskommissionen<br />

erarbeitet wurde, erstmalig eine grenzüberschreitend<br />

abgestimmte und politisch<br />

getragene Vorstellung für die Entwicklung der<br />

Bodenseeregion formuliert. Inhaltlich war das<br />

damalige Leitbild – ganz ein Kind seiner Zeit –<br />

durch eine klare Ausrichtung auf den Schutz<br />

des Sees und der Uferzone gekennzeichnet. So<br />

standen die Leitsätze zum Schutz des Sees und<br />

der Uferzone sowie Natur- und Landschaftsschutz<br />

an vorderster Stelle, die Aussagen zu<br />

Wirtschaft und Verkehr nahmen dagegen hintere<br />

Plätze ein. Seitdem ist viel passiert und es<br />

fand immer wieder eine kritische Diskussion<br />

über die Entwicklung der Bodenseeregion statt.<br />

Dr. Roland Scherer, Herausgeber der Studie<br />

Bodensee 2030 – eine regionale Foresightstudie,<br />

blickt für <strong>akzent</strong> auf die regionalen Herausforderungen<br />

der Zukunft.<br />

37


38<br />

30 JAHRE<br />

Aktuell drängt sich die Frage nach der zukünftigen<br />

Entwicklung der Bodenseeregion auf. Sie<br />

ist wie andere Regionen gezwungen, laufend<br />

zu überprüfen und zu schauen, ob sie für<br />

die Zukunft gerüstet ist. Bieten die aktuellen<br />

Standortbedingungen auch in Zukunft noch<br />

einen ausreichenden Wettbewerbsvorteil? Ist<br />

das heutige Wirtschaftswachstum Garantie<br />

dafür, dass es der Bodenseeregion auch<br />

in zwanzig Jahren noch gut geht? Ohne eine<br />

intensive Auseinandersetzung mit den zukünftigen<br />

Herausforderungen laufen Regionen Gefahr,<br />

ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren<br />

und damit ihre wirtschaftliche Entwicklung<br />

ebenso zu gefährden wie ihre ökologische<br />

Tragfähigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.<br />

Auch die Bodenseeregion ist<br />

mit diesen Herausforderungen konfrontiert;<br />

sie muss den Blick nach vorne wagen und<br />

sich mit ihrer Zukunft beschäftigen. Gerade<br />

für eine Grenzregion gestaltet sich der Blick in<br />

die Zukunft aber nicht einfach, da hier viele<br />

verschiedene Akteure mit unterschiedlichen<br />

Teilräumen und Perspektiven zusammengeführt<br />

werden müssen.<br />

Es geht uns gut<br />

Betrachtet man die aktuelle Situation im Bodenseeraum,<br />

so zeigt sich deutlich, dass es<br />

der Region in vielfacher Hinsicht sehr gut geht<br />

und sie sich ausnehmend positiv entwickelt.<br />

Im Vergleich zu vielen anderen europäischen<br />

Regionen gilt der Bodenseeraum wirtschaftlich<br />

als eine leistungsfähige Grenzregion,<br />

die in allen Teilräumen überdurchschnittlich<br />

hohe Wachstumsraten aufweist. Dieser<br />

positive Eindruck beschränkt sich nicht nur<br />

auf die wirtschaftliche Entwicklung, sondern<br />

bestätigt sich auch mit Blick auf die stetig<br />

zunehmende Bevölkerungsdichte sowie den<br />

in weiten Teilen der Bodenseeregion kontinuierlich<br />

wachsenden Tourismusbetrieb. Die<br />

Bodenseeregion ist schon seit langem durch<br />

multifunktionale Nutzungen geprägt: Sie ist<br />

nicht nur ein moderner Wirtschaftsstandort<br />

sowie eine attraktive Wohngegend und Ferienregion,<br />

sondern zugleich auch ein überregional<br />

bekannter Produktionsstandort für<br />

landwirtschaftliche Produkte, Trinkwasserspeicher<br />

für sechs Millionen Menschen und<br />

ein Naturraum von europäischer Bedeutung.<br />

Diese unterschiedlichen Raumnutzungen sind<br />

dafür mitverantwortlich, dass das Regionsbild<br />

des Bodensees nicht allein durch seine wirtschaftliche<br />

Bedeutung geprägt wird, sondern<br />

ebenso durch andere Funktionen – allen voran<br />

durch den Tourismus.<br />

Doch ist die Bodenseeregion in ihrer heutigen<br />

Struktur und mit ihren bestehenden<br />

Entwicklungsstrategien ausreichend für die<br />

kommenden Jahre gerüstet? Jahre, in denen<br />

sich der internationale Standortwettbewerb<br />

voraussichtlich weiter verschärfen wird. Viele<br />

der globalen Entwicklungstrends – der demografische<br />

Wandel, technologische Entwicklungen<br />

oder Klimawandel – machen nicht Halt<br />

vor unserer Region, sondern beeinflussen auf<br />

unterschiedliche Art und Weise die regionale<br />

Entwicklung. Auch die anhaltende Urbanisierung,<br />

neue Mobilitätsformen oder die fortschreitende<br />

Digitalisierung werden das Leben<br />

und Arbeiten in der Bodenseeregion verändern.<br />

Manche dieser Einflüsse sind bereits<br />

kurz- bis mittelfristig spürbar, viele werden<br />

allerdings auf lange Sicht zu neuen Rahmenbedingungen<br />

führen und gerade auch die<br />

Positionierung der Bodenseeregion innerhalb<br />

Europas grundlegend verändern.<br />

Was bringt die Zukunft?<br />

Wie reagiert die Bodenseeregion nun auf diese<br />

globalen Herausforderungen und Trends?<br />

Wo liegt der größte Handlungsbedarf, um<br />

auch langfristig ein attraktiver und erfolgreicher<br />

Standort zu bleiben? Und wie sehen die<br />

Akteure aus der Region selbst die Zukunft?


30 JAHRE<br />

All diesen Fragen ist ein internationales und<br />

interdisziplinäres Forschungsprojekt nachgegangen,<br />

das von Forschenden der Universitäten<br />

Konstanz, Liechtenstein, St.Gallen und<br />

der Zeppelin Universität bearbeitet wurde.<br />

An diesem Projekt, das mit finanzieller Unterstützung<br />

der Internationalen Bodensee-<br />

Hochschule IBH durchgeführt wurde, haben<br />

sich rund 1 000 Entscheidungsträger aus<br />

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt<br />

und ihre Einschätzungen zur Zukunft der Region<br />

formuliert. Diese sind sich hinsichtlich<br />

der zukünftigen Perspektiven der Bodenseeregion<br />

erstaunlich einig: Der Bodenseeregion<br />

geht es deren Einschätzung nach heute sehr<br />

gut – und auch im Hinblick auf die zukünftige<br />

Entwicklung der Region ist man sehr optimistisch.<br />

Es werden jedoch auch eine Reihe von<br />

Handlungsfeldern benannt, in denen die Region<br />

aktiv werden muss, um für die Zukunft<br />

gerüstet zu sein. Interessanterweise besteht<br />

bei der Einschätzung der Zukunftsperspektiven<br />

über die Ländergrenzen der Bodenseeregion<br />

hinweg und auch zwischen Wirtschaft,<br />

Wissenschaft und Politik eine hohe<br />

Übereinstimmung. Lediglich im Themenfeld<br />

Tourismus werden die Zukunftsperspektiven<br />

unterschiedlich wahrgenommen, was sicher<br />

auch auf strukturelle Unterschiede zwischen<br />

den einzelnen nationalstaatlichen Teilen der<br />

Bodenseeregion zurückzuführen ist.<br />

Wie sieht der Weg in eine weiterhin erfolgreiche<br />

Zukunft für die Bodenseeregion aus?<br />

Was muss konkret getan werden, damit die<br />

Region und vor allem auch die dort ansässigen<br />

Wirtschaftsunternehmen den bislang<br />

erfolgreichen Entwicklungsweg weitergehen<br />

bzw. sich noch besser entwickeln können? Als<br />

Quintessenz sind es aus Sicht der regionalen<br />

Entscheidungsträger vor allem die folgenden<br />

vier Bereiche, die eine wichtige Rolle für die<br />

Zukunft der Bodenseeregion spielen und in<br />

denen großer Handlungsbedarf besteht:<br />

• Anbindung der Bodenseeregion an die internationalen<br />

Verkehrsnetze und optimale<br />

Verkehrsverbindungen innerhalb der Region<br />

• Sicherstellung einer nachhaltigen Raumund<br />

Siedlungsnutzung und Schutz der einzigartigen<br />

Kultur- und Naturlandschaft<br />

• Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft<br />

und Bildung zur Förderung des Wissens-<br />

und Innovationsaustausches in einem<br />

grenzüberschreitenden regionalen Wissenssystem<br />

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39


30 JAHRE<br />

40<br />

• Positionierung der Bodenseeregion als innovativer<br />

und wettbewerbsfähiger Wirtschaftsund<br />

Arbeitsraum mit hoher Wachstumsdynamik<br />

In diesen Bereichen bestehen Handlungsbedarfe<br />

für die gesamte Bodenseeregion, die<br />

durch entsprechende Institutionen aufgegriffen<br />

werden müssen. Hier sind die zentralen<br />

politischen Institutionen der grenzüberschreitenden<br />

Zusammenarbeit – vor allem die Regierungschefs<br />

der Internationale Bodenseekonferenz<br />

(IBK) – gefordert, entsprechend initiativ<br />

zu werden, um eine zukunftsfähige Entwicklung<br />

der Bodenseeregion zu ermöglichen.<br />

Doch nicht alle Aktivitäten müssen zwingend<br />

grenzüberschreitend bzw. für die gesamte Bodenseeregion<br />

sein. Viele Maßnahmen können<br />

nur vor Ort in den Städten und Gemeinden<br />

sowie in den einzelnen Teilregionen angegangen<br />

und erfolgreich umgesetzt werden.<br />

Nichts Neues! Wirklich?<br />

Kritische Leser, die auch durch die Berichterstattung<br />

in <strong>akzent</strong> die Entwicklung der<br />

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am<br />

Bodensee in den letzten 30 Jahren verfolgt haben,<br />

werden zu Recht anmerken, dass diese<br />

Handlungsfelder nichts Neues sind und diese<br />

Themen bereits seit langem diskutiert werden.<br />

Bereits vor 25 Jahren wurden im damaligen<br />

„Impulsprogramm für die Bodenseeregion<br />

1992“ die identischen Handlungsfelder wie<br />

oben aufgeführt: Verbesserung der Verkehrsanbindung,<br />

Kooperationen in Wirtschaft und<br />

Wissenschaft, Raumentwicklung und Standortmarketing.<br />

Auch wenn diese Themen nach<br />

wie vor von großer Bedeutung sind, haben sich<br />

die Rahmenbedingungen doch grundlegend<br />

verändert: Der technologische Fortschritt, die<br />

globale Entwicklung oder gesellschaftliche<br />

Veränderungen wie der Wertewandel sind nur<br />

einige Punkte, die hierfür verantwortlich sind.<br />

In der Folge haben sich auch der Wettbewerb<br />

der Standorte und die Anforderungen, um<br />

in diesem Wettbewerb zu bestehen, gewandelt.<br />

Gleichwohl sind aus Sicht der regionalen<br />

Entscheidungsträger immer noch die gleichen<br />

Handlungsfelder wie vor 25 Jahren relevant.<br />

Woran kann dies liegen?<br />

Grundsätzlich sind hier zwei unterschiedliche<br />

Begründungen denkbar: Zum einen die Annahme,<br />

dass in diesen Handlungsfeldern in<br />

den vergangenen 25 Jahren kaum Fortschritte<br />

erzielt werden konnten und die damals großen<br />

Probleme auch heute noch virulent sind. Hier<br />

ist denkbar, dass zwar aktiv Problemlösung<br />

betrieben wurde, die entsprechenden Anforderungen<br />

jedoch in der gleichen Zeit „mitgewachsen“<br />

sind. Zum anderen zeigt sich hier<br />

auch ein sozialpsychologisches Phänomen: Je<br />

komplexer die Zukunft, desto schwieriger wird<br />

es für Entscheidungsträger, mittelfristige He-


30 JAHRE<br />

rausforderungen zu antizipieren, da sie stark<br />

im Hier und Jetzt verhaftet sind. Das heißt auf<br />

die Situation in der Bodenseeregion übertragen,<br />

dass die gleichen Punkte, die heute und<br />

in den vergangenen Jahren am Bodensee diskutiert<br />

wurden, von den Befragten auch auf<br />

die Zukunft der Bodenseeregion übertragen<br />

werden.<br />

In der Praxis dürften beide Beweggründe eine<br />

Rolle bei der Auswahl dieser „klassischen“<br />

Handlungsfelder für die zukünftige Entwicklung<br />

der Bodenseeregion gespielt haben. So<br />

existieren noch heute viele der Probleme, die<br />

bereits vor 30 Jahren bei der Gründung von<br />

<strong>akzent</strong> bestanden, auch wenn hier in einigen<br />

Bereichen Positives erreicht werden konnte. Die<br />

begrenzten Erfolge hinsichtlich der verbesserten<br />

Anbindung der Bodenseeregion im Schienenverkehr<br />

sind hierfür symptomatisch – bislang<br />

wurden hier auf keiner der Zulaufstrecken an<br />

den Bodensee grundlegende Verbesserungen<br />

vorgenommen: Weder die Hochrheinstrecke<br />

noch die Gäubahn, die Südbahn oder die Linie<br />

Lindau-München wurden spürbar weiterentwickelt.<br />

Entsprechende Absichtserklärungen liegen<br />

hier zwar inzwischen teilweise vor, müssen<br />

aber noch endgültig umgesetzt werden.<br />

Was bedeutet dies nun für die Zukunft der<br />

Bodenseeregion? Es ist unbestritten, dass in<br />

den genannten Bereichen Lösungen seit geraumer<br />

Zeit gefunden werden müssen. Nur so<br />

können die geeigneten Rahmenbedingungen<br />

geschaffen werden, damit der bislang sehr<br />

erfolgreiche Entwicklungspfad der Bodenseeregion<br />

langfristig weitergeführt werden kann.<br />

Dabei muss auch auf mögliche Konflikte eingegangen<br />

werden, die aus dieser Entwicklung<br />

resultieren bzw. für die Zukunft entstehen<br />

können. Ein Beispiel hierfür sind der anhaltende<br />

Siedlungsflächenverbrauch und die damit<br />

verbundenen räumlichen Nutzungskonflikte.<br />

Mehr Dynamik nötig<br />

Aber wie können auch neue Themen auf die<br />

(politische) Agenda gebracht werden, die<br />

für die Zukunft der Bodenseeregion von großer<br />

Bedeutung sind? Wir gehen davon aus,<br />

dass an die Stelle langfristiger Entwicklungsprogramme<br />

und Leitbilder, wie sie auch am<br />

Bodensee noch von Städten und Regionen<br />

aufgestellt werden, dynamische Prozesse der<br />

Regionalentwicklung treten müssen, die es<br />

erlauben, auch auf neue Herausforderungen<br />

und Trends zu reagieren und regionale<br />

Der Zukunftsforscher<br />

Dr. Roland Scherer, 1965 in Markdorf/<br />

Baden geboren, lebt in Konstanz und<br />

arbeitet in St. Gallen als Direktor des<br />

Instituts für Systemisches Management<br />

und Public Governance IMP-HSG der<br />

Universität St.Gallen. Seit über 30 Jahren<br />

beschäftigt er sich mit Fragen der Entwicklung<br />

der Bodenseeregion und der<br />

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit<br />

in diesem Raum. Er war Projektleiter des<br />

Forschungsprojektes Bodensee 2030 – eine<br />

regionale Foresightstudie und ist wissenschaftlicher<br />

Leiter des neuen ThinkTanks<br />

für die Bodenseeregion.<br />

Was uns verbindet schmeckt immer!<br />

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41


30 JAHRE<br />

42<br />

Strategien entsprechend anzupassen. Die<br />

Internationale Bodenseekonferenz geht bei<br />

der Neufassung des Bodenseeleitbildes mit<br />

einem mittelfristig gültigen Leitbild und einer<br />

entsprechenden kurzfristigen Umsetzungsstrategie<br />

bereits diesen Weg. Im heutigen<br />

hyperdynamischen Wettbewerb mit seinen<br />

immer kurzfristigeren Entscheidungsprozessen<br />

ist eine flexible Anpassung auch für die<br />

regionale Politik zwingend notwendig.<br />

Eine Voraussetzung, dass in der Bodenseeregion<br />

solche dynamischen Entwicklungsprozesse<br />

initiiert werden können, ist ein breit abgestützter<br />

(öffentlicher) Diskursprozess über die<br />

Zukunft der Region. In diesen Prozess müssen<br />

die vielfältigen Akteure der Bodenseeregion<br />

mit ihren unterschiedlichen, teilweise auch<br />

voneinander abweichenden Interessen eingebunden<br />

werden. Eine Plattform für diesen<br />

Diskursprozess will der DenkRaum Bodensee<br />

bieten, ein wissenschaftlicher ThinkTank<br />

verschiedener Hochschulen und Forschungseinrichtungen<br />

sowie der Internationalen<br />

Bodensee-Hochschule IBH, der 2018 seine<br />

Arbeit aufnehmen wird. Eine andere wichtige<br />

Plattform für den öffentlichen Diskurs über<br />

die Entwicklung der Bodenseeregion sind natürlich<br />

die regionalen Medien. Hier wünschen<br />

wir uns, dass <strong>akzent</strong> auch in den kommenden<br />

30 Jahren genauso aktiv sein wird, wie in den<br />

vergangenen.<br />

Die Ausführungen in diesem Beitrag<br />

basieren weitgehend auf der folgenden<br />

Publikation: Roland Scherer (Hrsg.)<br />

Bodensee 2030 – Ein Blick in die Zukunft der<br />

Region, St. Gallen <strong>2017</strong>.<br />

Die Publikation ist kostenfrei unter<br />

www.zukunft-bodensee.eu erhältlich.


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GEMEINSAMKEIT. Wir möchten mit Ihnen<br />

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44<br />

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Alles kein Problem. Die internationale Bodenseeregion<br />

ist durchlässig geworden.<br />

Es gibt hüben und drüben viele Gemeinsamkeiten,<br />

aber immer noch viel Trennendes. Wie sich<br />

die Bodenseeregion, ihre Städte und Gemeinden<br />

vernetzen können, erzählt Josef Büchelmeier, Geschäftsführer<br />

des Internationalen Städtebunds<br />

Bodensee (ISB).<br />

„Unsere Sprache und unsere<br />

Geschichte verbinden uns.“


30 JAHRE<br />

<strong>akzent</strong>: Herr Büchelmeier, Sie waren von<br />

2001 bis 2009 Oberbürgermeister von Friedrichshafen<br />

und dann die treibende Kraft, als<br />

der Internationale Städtebund Bodensee im<br />

März 2009 gegründet wurde. Welche Vision<br />

hatten Sie damals?<br />

Büchelmeier: Es gab eigentlich drei Anlässe<br />

für die Gründung des Städtebundes. Der erste:<br />

Als ich im Jahr 2001 Oberbürgermeister<br />

von Friedrichshafen wurde, war ich bereits<br />

ein richtiger Fan vom Bodensee. Ich wollte<br />

gemeinsam mit anderen Kommunen<br />

überlegen, wie wir zusammenwachsen<br />

können. Denn die Städte und Gemeinden<br />

sind – im Unterschied zu Nationalregierungen<br />

– ganz nah an den Bürgerinnen<br />

und Bürgern, von denen sie ihren politischen<br />

Auftrag, ihre Macht und ihre finanziellen Mittel<br />

ableiten. Zum anderen war in dieser Zeit<br />

auch die Idee einer internationalen Gartenschau<br />

am Bodensee entstanden. Die Idee wurde<br />

zwar später begraben. Aber die Vertreter<br />

der Bodensee-Städte hatten sich ihretwegen<br />

bereits getroffen und waren dadurch schon<br />

vernetzt. Sie gründeten den Internationalen<br />

Städtebund Bodensee. Damit verfolgten sie<br />

auch das Ziel, von der Internationalen Bodenseekonferenz<br />

(IBK) stärker beachtet werden.<br />

<strong>akzent</strong>: Heißt das, dass sich die Städte und<br />

Gemeinden von der IBK, in der die Bodensee-<br />

Anrainerländer vertreten sind, damals nicht<br />

wahrgenommen fühlten?<br />

Büchelmeier: So ist es. Dies war der<br />

dritte Auslöser für die Gründung des<br />

Internationalen Städtebunds Bodensee.<br />

Damals plante die IBK ein Leitbild<br />

für die Bodenseeregion, das<br />

mit den Städten und Gemeinden<br />

nicht abgesprochen war. Nach<br />

einem Protestbrief unsererseits<br />

wurden wir dann schon eingebunden.<br />

Heute wird der ISB von<br />

der IBK als Partner auf Augenhöhe<br />

wahrgenommen.<br />

<strong>akzent</strong>: Welche Ziele verfolgt der Internationale<br />

Städtebund Bodensee heute?<br />

Büchelmeier: Der Städtebund versteht sich<br />

als eine gemeinsame Interessenvertretung der<br />

Kommunen in der internationalen Bodenseeregion.<br />

Wir wollen die Städte und Gemeinden<br />

untereinander vernetzen, grenzüberschreitend<br />

Erfahrungen und Ideen austauschen und uns<br />

einfach bewusst machen, dass wir rund um<br />

den See zusammengehören. Wir haben zum<br />

Beispiel vor einigen Jahren die ÖBB, DB und<br />

SBB gefragt, wie sie ihr Schienenangebot verbessern<br />

wollen. Wir haben uns für die Bodenseefähre<br />

Friedrichshafen-Romanshorn eingesetzt,<br />

als sie bedroht war. Das zeigt, dass wir<br />

gemeinsame Interessen haben und verfolgen.<br />

Wir sind doch alle „Kellerkinder“ in unseren<br />

jeweiligen Ländern, weil wir uns in den Randgebieten<br />

befinden. Unser Motiv lautet: Wir<br />

gucken nicht nur auf unsere Hauptstädte,<br />

sondern wir gucken auf den See und nehmen<br />

uns gegenseitig besser wahr.<br />

<strong>akzent</strong>: Nun lässt es sich trefflich darüber<br />

philosophieren, ob der Bodensee eine verbindende<br />

oder trennende Wirkung hat. Wie<br />

sehen Sie das?<br />

Büchelmeier: Unsere Sprache und unsere Geschichte<br />

verbinden uns. Hinzu kommt: Wenn<br />

man über das gesamte Bodenseegebiet eine<br />

Umrisskarte von Stuttgart legt, dann wird<br />

deutlich, dass unsere Region genauso groß<br />

ist wie Stuttgart – mit dem Unterschied, dass<br />

45


46<br />

30 JAHRE<br />

wir den Bodensee in der Mitte haben. Allein<br />

die 25 Kommunen, die dem Städtebund angehören,<br />

haben zusammen etwa 700 000<br />

Einwohner.<br />

<strong>akzent</strong>: Also sind wir die Großstadt Bodensee?<br />

Büchelmeier: Ja, so sehe ich das. Es gibt allerdings<br />

kein Zentrum, sondern es ist alles<br />

dezentral angelegt. Dabei bestehen viele Zusammenhänge,<br />

zum Beispiel im Tourismus, in<br />

der Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt<br />

hier attraktive und internationale Firmen, interessante<br />

Arbeitsplätze, viel Natur und Landschaft,<br />

viele Kulturangebote und Traditionen.<br />

<strong>akzent</strong>: Und was fehlt der Region?<br />

Büchelmeier: Da gibt es einige Themen, an<br />

denen gearbeitet werden muss. Dazu gehören<br />

die Verkehrswege. Die Bodenseeregion braucht<br />

ein leistungsfähiges Verkehrsnetz. Es verbessert<br />

sich mit der Zeit, aber es gibt hier Bereiche, an<br />

denen wir als Städtebund arbeiten. Zum Beispiel<br />

die Maut und den Mautfluchtverkehr. Unser<br />

Konzept sieht vor, dass die Länder gegenseitig<br />

die Autobahnvignetten für einen begrenzten<br />

Bereich am Bodensee anerkennen. Dann könnte<br />

ein Autofahrer mit nur einer Vignette auf einem<br />

gewissen Teilstück auch im anderen Land<br />

unterwegs sein. Das würde helfen, den Mautfluchtverkehr<br />

zu vermeiden. Interessant wird<br />

dieses Thema, wenn auch in Deutschland die<br />

Autobahnen gebührenpflichtig sind.<br />

30<br />

30 Jahre<br />

erfolgreich am Markt!<br />

Wir gratulieren herzlich zu dieser Höchstleistung<br />

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30 JAHRE<br />

<strong>akzent</strong>: Was kann beim Thema Verkehr noch<br />

verbessert werden?<br />

Büchelmeier: Beim Thema Verkehr geht es<br />

auch um die Nutzung des Sees. Man sollte<br />

mehr Schiffsverbindungen auf dem See<br />

schaffen. Das sind die billigsten und besten<br />

Verbindungen. Denn man muss keine Straßen<br />

bauen, braucht keinen Winterdienst …<br />

Die Katamaran-Verbindung zwischen Friedrichshafen<br />

und Konstanz zeigt ja, was möglich<br />

ist. Bei der Bahn ist die Elektrifizierung<br />

wichtig, um den Anschluss an unsere Nachbarn<br />

nicht zu verlieren.<br />

<strong>akzent</strong>: In welchen Bereichen sollte sich die<br />

Bodenseeregion ebenfalls stärker vernetzen?<br />

Büchelmeier: Zum Beispiel beim Thema Energie<br />

und Elektromobilität. Der Städtebund<br />

hat bereits mehrere Tagungen veranstaltet,<br />

zu denen die Vertreter der am Bodensee ansässigen<br />

Stadtwerke eingeladen waren. Die<br />

Frage ist, wie die Leistungen der Stadtwerke<br />

grenzübergreifend aufeinander abgestimmt<br />

werden können, damit es beispielsweise rund<br />

um den See geeignete Stromtankstellen gibt.<br />

Auch in der Medienlandschaft gibt es Brüche.<br />

Ein Ziel wäre, in der Grenzregion auch<br />

TV-Sender aus den Nachbarländern weiterhin<br />

sehen zu können. Ein weiteres Beispiel<br />

ist das Thema „geflüchtete Menschen“; dazu<br />

hat der Städtebund in diesem Jahr einen<br />

grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch<br />

veranstaltet.<br />

Blumen und schicke<br />

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besonderen Moment bei<br />

Herzlichen Glückwunsch<br />

zum <strong>akzent</strong>-Jubiläum!<br />

Vielen Dank für die gute Betreuung und die<br />

schöne Zusammenarbeit. Auf die nächsten 30 Jahre!<br />

Bei uns finden Sie eine große Vielfalt an<br />

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nicht weiß, wo man mit der Planung beginnen<br />

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47


30 JAHRE<br />

48<br />

<strong>akzent</strong>: Diese Themen sind allerdings nicht<br />

neu. Was macht das Zusammenwachsen so<br />

schwierig?<br />

Büchelmeier: Wir haben in den Kommunen<br />

alle dieselben Aufgabenstellungen, aber unsere<br />

nationalen Gesetze und Vorschriften unterscheiden<br />

sich. Trotzdem lernt man durch den<br />

Austausch untereinander, durch den Perspektivwechsel<br />

und sozusagen durch den Blick in<br />

das Zimmer der Nachbarn. Zum Beispiel gibt<br />

es in der Schweiz ein ganz anderes Verständnis<br />

von Kulturarbeit als bei uns. Dort sind nicht die<br />

Städte und Gemeinden die Anbieter von Kultur,<br />

sondern sie treffen Ziel- und Leistungsvereinbarungen<br />

mit diversen Kultureinrichtungen. Ich<br />

halte sehr viel davon, sich über Best Practice<br />

– also über Erfolgskonzepte – auszutauschen.<br />

Der Städtebund bietet dafür die Plattform. Ich<br />

bin sehr froh, dass wir heute an einem Punkt<br />

sind, an dem sich Städte und Gemeinden<br />

grenzüberschreitend vernetzen. Im Frühjahr<br />

wollen wir uns in einem Workshop Gedanken<br />

über die Zukunft des Städtebundes machen.<br />

Denn bisher hat er keinerlei Rechtsform. Er ist<br />

kein Verein, keine GmbH, kein Zweckverband.<br />

Wir wollen mit der Internationalen Bodenseekonferenz<br />

professioneller zusammenarbeiten.<br />

Dazu müssen wir unsere Strukturen professionalisieren<br />

und eventuell noch weitere Kommunen<br />

als Mitglieder aufnehmen.<br />

<strong>akzent</strong>: Ist es denn überhaupt sinnvoll, die<br />

ganze Bodenseeregion zu vernetzen oder wäre<br />

es besser, sich auf Raumschaften als kleinere<br />

Einheiten zu konzentrieren?<br />

Büchelmeier: Die IBK reguliert vieles für den<br />

gesamten Bodenseeraum. Ich sehe das politisch<br />

und halte es daher für wichtig, dass hier<br />

die kommunale Ebene als eigener Organismus<br />

einbezogen ist. Wir sind wie ein Stockwerk in<br />

dem Gesamtgebäude.<br />

<strong>akzent</strong>: Diese Form der Vernetzung auf der<br />

Ebene von Politik und Verwaltung ist allerdings<br />

für den Bürger nicht sichtbar. Wie kann<br />

das Zusammenwachsen der Region erlebbar<br />

werden?<br />

Büchelmeier: Das Leben spielt sich in den<br />

Städten und Gemeinden ab, und die Städte<br />

innerhalb der IBK sind wir. Deshalb wirkt<br />

sich diese Arbeit durchaus auf den Bürger<br />

aus. Aber es gibt auch konkrete Beispiele von<br />

Vernetzung über den See hinweg. So pflegen<br />

einige Städte Beziehungen zueinander, wie<br />

Bregenz und Weingarten oder Friedrichshafen<br />

und St. Gallen. Hier kommt es auch zum<br />

Austausch und zu gegenseitigen Besuchen. Es<br />

gibt also viele kleine Blümchen, bei denen es<br />

sich nicht um Mauerblümchen handelt.<br />

<strong>akzent</strong>: Was ist – um im Bilde zu bleiben – Ihre<br />

Lieblingsblume, die Sie in diesem Garten am<br />

meisten hegen und pflegen würden? Anders<br />

gefragt: Was ist Ihre Vision für den Bodensee?<br />

Büchelmeier: Es müsste noch mehr Durchlässigkeit<br />

über die Grenzen hinweg entstehen. Jetzt<br />

gibt es noch Brüche, zum Beispiel beim Verkehr,<br />

beim gemeinsamen Arbeiten und beim Wissen,<br />

das wir voneinander haben. Diese Brüche<br />

müssten aufgehoben werden. Die Bodenseeregion<br />

müsste sich einen Status als Grenzregion<br />

erarbeiten mit einer demokratisch verfassten<br />

Struktur, die die Zusammengehörigkeit betont,<br />

ohne die nationalen Grenzen und Rechtsräume<br />

abzuschaffen. Mein Traum wäre eine Region<br />

mit einer gewissen Autonomie, damit die Menschen<br />

rund um den See flexibler leben könnten.<br />

Es ist auch ein Traum von mir, dass jährlich ein<br />

gemeinsamer „Bodenseetag“ gefeiert werden<br />

könnte – als Ausdruck des Gefühls, dass die<br />

Menschen hier eng zusammengehören.<br />

TEXT & FOTO: RUTH EBERHARDT


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50<br />

30 JAHRE<br />

ES IST NOCH<br />

ZU FRÜH<br />

Ein persönlicher Blick auf die<br />

internationale Kulturregion Bodensee.<br />

EIN GASTBEITRAG VON SIEGMUND KOPITZKI<br />

„Na ja, antworte ich, wenn mich mal jemand<br />

fragt, wie es mir denn da am Bodensee gefällt,<br />

und zähle auf: Manchmal wünsche ich mir, die<br />

Filme und Theaterstücke zu sehen, von denen ich<br />

nur lese; manchmal würde ich gerne einen Pianisten<br />

hören, den ich auf Platte habe; ich würde<br />

gerne mitbekommen, was junge Leute, politische<br />

Gruppen, Gastarbeiter, Künstlergruppen in den<br />

Metropolen an Ideen vorzeigen; ich würde es<br />

vorziehen, wenn es hier nicht nur eine Partei und<br />

eine Zeitung gäbe; vor allem aber fürchte ich,<br />

dass mir jener Bart ums Bewusstsein wächst, weil<br />

ich einfach nicht erlebe, wie die Hälfte unserer<br />

Bevölkerung leben muss … Ich fürchte, provinzblind<br />

zu werden…“.<br />

Liebeserklärungen an die Heimat,<br />

und sei es nur die Wahlheimat,<br />

lesen sich anders…<br />

Siegmund Kopitzki<br />

Siegmund Kopitzki, 66, war von<br />

1985 bis <strong>2017</strong> Redakteur beim<br />

Medienhaus SÜDKURIER, die<br />

längste Zeit davon in der Kulturredaktion.<br />

Er hat in Konstanz<br />

und in Brighton (<strong>GB</strong>) Germanistik,<br />

Geschichte und Politik studiert und wollte ursprünglich Lehrer<br />

werden. Kopitzki publizierte etliche Bücher, zuletzt gab er gemeinsam<br />

mit Inga Pohlmann die Freundschaftsgabe „Manfred Bosch<br />

– der literarische Sekretär der Region“ heraus. Im Frühjahr 2018<br />

folgt ein Essay-Band über Martin Walser. Kopitzki ist Mitglied der<br />

Jury Bodenseeliteraturpreis der Stadt Überlingen und seit einigen<br />

Tagen Vorsitzender der literarischen Gesellschaft Forum Allmende.<br />

Mit dieser Furcht schlug sich in den 70er/80er-<br />

Jahren der ansonsten liebenswerte Konstanzer<br />

Schriftsteller Hermann Kinder herum. Man<br />

begegnete dem damals hauptamtlichen Literaturdozenten<br />

in den Seminarräumen der Universität<br />

oder auf dem Fahrrad in seinem geliebten<br />

Hegau. Er war mein Literaturlehrer und er ist<br />

viel mehr, ein bewunderter Freund. Seine heute<br />

etwas larmoyant anmutende – aber durchaus<br />

nicht abwegige – Klage notierte Kinder in seinem<br />

literarischen Essay “Hier bin ich fremd. Hier bin<br />

ich daheim“, der 1990 unter dem Titel „Fremd.<br />

Daheim. Hiesige Texte“ erschienen ist. – Da war<br />

das Kulturmagazin „<strong>akzent</strong>“ schon drei Jahre alt<br />

oder jung, wie man will. Es war nicht nur eine<br />

geniale Geschäftsidee, sondern Ausdruck dafür,<br />

dass in die Kultur- und Bodenseeregion Bewegung<br />

kam. Solche Magazine brauchte es.<br />

Doch verweilen wir noch etwas beim Gestern.<br />

Lange vor Kinder machten Schriftsteller und<br />

Künstler rund um den See ganz ähnliche Erfahrungen.<br />

Zu ihrer Zeit gab es kein ausgebautes<br />

Verkehrsnetz, das eigene Auto war noch längst<br />

nicht selbstverständlich; es gab kein Fernsehen,<br />

keine Programmkinos, dafür schlecht sortierte<br />

Buchhandlungen; die Universität Konstanz, für


30 JAHRE<br />

die verschlafene Region später so etwas wie Doping,<br />

existierte nicht einmal in den Köpfen ihrer<br />

Gründer. Die Informationsgesellschaft und die<br />

schöne neue Welt der Digitalisierung folgten bekanntlich<br />

Jahrzehnte später.<br />

Zur Erinnerung: Hermann Hesse strandete um<br />

die Jahrhundertwende am Untersee. Wenn es<br />

stimmt, was ein Dichterkollege behauptete,<br />

wollte sich Hesse damals jeden Morgen erschießen.<br />

Die Pistole hatte der schweinemütige Hesse<br />

schon als junger Mann angeschafft. Hesse verließ<br />

die Höri im Jahre 1912, weil da „kein Leben<br />

mehr für ihn gewesen“ sei und er „Menschennähe“<br />

gebraucht habe.<br />

Oder der Maler Otto Dix. Als sich der von<br />

den Nazis als „entartet“ verfemte Verist 1936<br />

in Hemmenhofen am Untersee niederließ,<br />

empfand er die dörfliche Abgeschiedenheit<br />

als Gefangenschaft. Wenige Jahre vor seinem<br />

Tod, 1968 in Singen, bekannte er noch einmal:<br />

„Landschaften habe ich in der Nazizeit<br />

massenhaft gemalt. Hier war ja weiter nichts.<br />

Willi Pramstaller,<br />

Dornbirn, Kulturveranstalter<br />

So sehe ich die Entwicklung der Kulturlandschaft<br />

in der Bodenseeregion: Vor 30<br />

Jahren gab es im Sommer in Vorarlberg<br />

nur das mehr oder weniger klassische<br />

Angebot der Bregenzer Festspiele. Eine<br />

Alternative bot das 1988 von mir gegründete<br />

Festival „ImPuls“ mit Jazz- und<br />

Rockkonzerten sowie dem Circustheater<br />

Federlos aus der Schweiz. Heute gibt es<br />

eine Vielzahl von Initiativen, die während<br />

des ganzen Jahres ein abwechslungsreiches<br />

Kulturangebot in der Region bieten.<br />

Peter Berchtold,<br />

Friedrichshafen,<br />

Kulturveranstalter<br />

Mein kulturelles Highlight<br />

in den letzten 30 Jahren war<br />

der Auftritt von Joe Cocker<br />

auf Schloss Salem Open Air<br />

2013, kurz vor seinem Tod.<br />

Also raus in die Landschaft<br />

und Bäume gezeichnet, paar<br />

Bäume – so Sachen. Ich bin<br />

verbannt worden in die Landschaft.“<br />

Aber immerhin:<br />

Otto Dix überlebte nahe der<br />

Schweizer Grenze das braune<br />

Regime – die Flucht ins<br />

Nachbarland war ihm immer<br />

eine Option. Nach dem Krieg<br />

fand er Gönner und Freunde,<br />

die ihm Aufträge vermittelten<br />

oder selbst Bilder von ihm ankauften. Will sagen:<br />

Die Bedeutung des Malers sowohl für die<br />

Kunst des 20. Jahrhunderts als auch für die<br />

hiesige Kunstlandschaft wurde von den (angeblichen)<br />

Provinzlern am See nie bestritten.<br />

Ein Beleg dafür ist die Gedenkstätte, die die<br />

Höri-Gemeinde gemeinsam mit Kunstfreunden<br />

Ende der 80er-Jahre im ehemaligen Wohnatelier<br />

des Künstlers eingerichtet hat.<br />

Vor kurzem erfuhr das Haus eine aufwändige<br />

Renovierung, es ist seither dem Kunstmuseum<br />

Stuttgart angeschlossen. Das ist ein Segen für<br />

die Region. Das Kunstmuseum besitzt eine der<br />

größten Dix-Sammlungen weltweit. Und im<br />

Hesse-Dorf Gaienhofen erinnert ein zeitgemäßes<br />

Museum an den „Steppenwolf“, den es bekanntlich<br />

ins Tessin zog. Als Hesses Bauernhof<br />

vor gut 30 Jahren zur Gedenkstätte umgebaut<br />

wurde, machten sich der junge Markus Hotz<br />

und sein Team ans Gründerwerk namens „AC-<br />

CENT“. Wir haben das damals sehr wohl (und<br />

wohlwollend) mitgekriegt.<br />

Seit Hermann Kinders Klage, die als Hilferufe<br />

gelesen werden kann, hat sich auch andernorts<br />

einiges getan. Neben der 1966 gegründeten<br />

Universität, entstand in Friedrichshafen<br />

die private Zeppelin-Universität und in<br />

Kreuzlingen etablierte sich die Pädagogische<br />

Hochschule, um nur ein paar Beispiele zu nennen.<br />

Gleichzeitig gewann die Fachhochschule<br />

– jetzt Hochschule für Technik, Wissenschaft,<br />

Gestaltung – an Bedeutung. Der Einfluss dieser<br />

„Denk- und Wissensfabriken“ auf die Region<br />

und ihre Menschen ist nicht hoch genug<br />

einzuschätzen.<br />

Aber werden wir nicht übermütig. Während<br />

die Professoren sich früher in Vororten niederließen,<br />

machen sie heute oft nur für zwei<br />

oder drei Tage in der Woche Station an ihrem<br />

Arbeitsplatz und fliehen resp. fliegen wieder in<br />

ihre Heimatnester – Metropolen, von denen<br />

wir immer noch erzählt bekommen, dass dort<br />

das wahre Leben abgeht. Man darf da Zweifel<br />

anmelden. Aber: Der Diskurs auf dem Gießberg,<br />

der damals in die Stadt und ihre Ränder<br />

schwappte – selbst im Gemeinderat saßen<br />

Professoren oder deren kluge Gattinnen –, der<br />

fehlt heute. Das heißt: die Universität und ihre<br />

Repräsentanten waren schon dichter an der<br />

Stadt und ihrem Leben.<br />

Andererseits: Wenn Politiker, Touristiker, Kulturschaffende<br />

oder empfindsame Kultur-Flaneure<br />

etwa mit dem Reichenauer „Welterbe“ und<br />

anderen Stars und Sternchen der Kulturregion<br />

winken – auch die an sich unsichtbaren Pfahlbauten<br />

wurden zuletzt in die UNESCO-Liste<br />

aufgenommen –, dann trauern sie einer Vergangenheit<br />

nach, die im Fall der Gemüse-Insel ein<br />

Jahrtausend zurückliegt und im anderen Fall<br />

entschieden länger.<br />

Gewiss gab es auch später noch kulturelle Hochzeiten<br />

– man denke an die Zeit des Barock, als<br />

hier kirchliche und weltliche Bauten in einer<br />

unvergleichlichen Fülle und Pracht entstanden,<br />

die Birnau hoch über dem Überlinger See und<br />

die Oberschwäbische Barockstraße sind dafür<br />

die vielleicht bekanntesten Beispiele. Doch den<br />

europäischen Gipfel, auf dem diese Region sich<br />

einst wähnte – das Konzilsjubiläum hat uns den<br />

einstigen Stellenwert noch einmal ins Gedächtnis<br />

gerufen – konnte sie nie mehr erklimmen. Tempi<br />

passati.<br />

Oswald Burger,<br />

Überlingen, Historiker,<br />

Literaturveranstalter, Politiker<br />

Wenn ich nur drei Kulturveranstaltungen<br />

im Jahr besuchen könnte, würde ich ein<br />

Theaterabo am Stadttheater Konstanz<br />

buchen. Ich würde ein Opernabo am<br />

Oprehuus Zürich bestellen. Denn mit<br />

einem Abo entdeckt man stets Neues.<br />

Und ich würde zu allen Konzerten von<br />

Ian Bostridge bei der Schubertiade in<br />

Schwarzenberg fahren – was heißt denn<br />

„ich würde“? Das mache ich!<br />

„Unsere Hügel sind harmlos. Der See ist ein Freund.<br />

Der Himmel glänzt vor Gunst. Wir sind in tausend<br />

Jahren kein mal kühn. Unsere sanften Wege führen<br />

überall hin. Wir schmeicheln uns weiter und wecken<br />

jede Stelle durch einen Kuss. Kirschen, Äpfel, Trauben<br />

und Birnen reichen sich glänzend herum. Zwischen<br />

wachsamen Heiligen lachen wir laut. Die Luft ist süß<br />

von Geschichte, von Durchdachtheit klar. Der Föhn<br />

malt auf Goldgrund die Nähe der Unendlichkeit.“<br />

(Martin Walser)<br />

51


30 JAHRE<br />

So lesen sich Liebeserklärungen…<br />

Poetisches aus einem der schönsten Heimatbücher,<br />

das es gibt (und es gibt derer viele). Notate<br />

von Martin Walser, in Wasserburg bei Lindau geboren,<br />

ein Schriftsteller von Weltrang. Das Buch<br />

heißt schlicht „Heimatlob“, es ist 1979 erschienen,<br />

André Ficus, auch ein Hiesiger, lieferte dazu<br />

Aquarelle. Es geht in dem Buch um den Bodensee<br />

als Heimat. Der See, den schon längst die<br />

Stuttgarter für sich entdeckt haben, hat Walser<br />

am Haken, auch den 90-jährigen. Nur einmal,<br />

ganz kurz, lebte er anderswo. Seit Jahrzehnten<br />

ist der „Patron“, wie ihn seine Kollegen nennen,<br />

mit seiner Familie in Nußdorf bei Überlingen beheimatet,<br />

Blick aufs Wasser inklusive.<br />

Freddy „Gagi“ Geiger, Gründer Open Air St. Gallen<br />

Wenn ich nur drei Kulturveranstaltungen im Jahr besuchen<br />

könnte, wären das ein kleines Nischen-Open-Air-Festival oder<br />

Kleintheater in St. Gallen und der Region, die „Klangwelt Toggenburg“,<br />

bei dem heimisches Kulturschaffen mit fremdländischen<br />

Kulturen gemischt wird, und ein „fetziges“ klassisches Konzert<br />

oder Musiktheater.<br />

Der See hatte schon andere am längeren oder<br />

kürzeren Haken: Hesse, aber auch Schriftsteller<br />

und Philosophen wie Seuse, Montaigne,<br />

die Droste, Mörike, oder Norbert Jaques, ganze<br />

Malergenerationen, Dix, wie gesagt, Koch,<br />

Pecht, Heckel, in der Jetztzeit Matthias Holländer,<br />

Johannes Dörflinger, Diether F. Domes oder<br />

Markus Daum, um nur einige Namen zu nennen.<br />

Dieses Völkchen hat den See auch berühmt gemacht.<br />

Den See als Kulturlandschaft.<br />

Manfred Bosch übrigens, von Walser als der<br />

„literarische Sekretär der Region“ gerühmt,<br />

wurde mit dem Opus Magnum „Bohème am<br />

Bodensee. Literarisches Leben von 1900 bis<br />

1950“ bekannt. Er steht für eine Generation<br />

von Autoren am See, zu der Peter Salomon<br />

und Jochen Kelter, Johanna Walser und Christof<br />

Hamann gehören, die keine Erben hat.<br />

Selbst im literarisch dichten Vorarlberg gibt es<br />

keine nennenswerten Talente. Dort residieren<br />

etablierte Edelfedern wie Arno Geiger, Michael<br />

Köhlmeier, Monika Helfer oder Wolfgang Hermann.<br />

Junge Autoren, wie Philipp Rosenthaler,<br />

der in den 2010er-Jahren in Konstanz studierte,<br />

ziehen ab in die Fremde. Auch Kinder lebt nicht<br />

mehr durchgängig am See.<br />

Das also ist heute anders als vor 30 Jahren.<br />

Und der daraus resultierende Mangel am Diskurs<br />

über Literatur, der mit der „Erzählzeit ohne<br />

Grenzen“ in Singen oder dem „Wortmenue“ in<br />

Überlingen“ nicht wirklich behoben wird. Auch<br />

der Internationale Bodenseeclub (IBC) war in<br />

der Causa Literatur schon besser und schwimmend<br />

(LiteraTour) unterwegs. Und leider hat<br />

sich nicht überall herumgesprochen, dass es in<br />

Gottlieben ein tolles Literaturhaus gibt.<br />

Es gibt noch andere „Neuerfindungen“ in der<br />

internationalen Kulturregion: die Neugründungen<br />

von Museen. Das Dix-Haus und das Hesse-<br />

Museum wurden bereits erwähnt. In Bregenz,<br />

die heimliche Kulturhauptstadt der Seeregion,<br />

wie es bei der Übertragung der diesjährigen<br />

„Carmen“-Inszenierung im Deutschen Fernsehen<br />

hieß, hat mit dem Kunsthaus Bregenz<br />

(KUB) einen Kunsttempel geschaffen, der in der<br />

Europa-League spielt. Der große Architekt Peter<br />

Zumthor hat den Bau vor 20 Jahren geschaffen.<br />

52<br />

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30 JAHRE<br />

Und auch das Fürstentum Liechtenstein hat ein<br />

neues Kunstmuseum errichtet, wie paar Kilometer<br />

weiter Chur, die älteste Stadt der Schweiz.<br />

– Da kann Konstanz nur neidisch zusehen, das<br />

weder ein repräsentatives Kunsthaus noch ein<br />

Konzerthaus sein Eigen nennen kann. Hier sind<br />

endlich Ideen gefragt! Auch aus dem Bürgertum,<br />

bitteschön!<br />

Die Stadt Friedrichshafen hat fast alles – eine<br />

vorbildliche Museumslandschaft, die sich nicht<br />

zuletzt der schwerreichen Zeppelin-Stiftung verdankt.<br />

Und jetzt landet bei den Häflern auch<br />

noch der RAF-Terroristenflieger „Landshut“. Das<br />

etwas andere Museum – der vor 40 Jahren nach<br />

Mogadischu entführte Flieger soll zum Dokumentationszentrum<br />

umgebaut werden – wird<br />

noch mehr Besucher nach Friedrichshafen locken.<br />

Blickt man über die Mauern der wirtschaftlich<br />

prosperierenden Stadt ins oberschwäbische<br />

Land hinein, dann stößt man auf Ravensburg –<br />

und kriegt auch hier große Augen. Die ehemals<br />

freie Reichsstadt besitzt neuerdings ein Museum,<br />

das 2016 zum „Kunstmuseum des Jahres“<br />

bestimmt wurde. Da kann das kulturelle Oberzentrum<br />

Konstanz mit der Wessenberg-Galerie,<br />

dem guten alten Rosgarten-Museum, das ein<br />

Buch der Richental-Chronik beherbergt, nicht<br />

mithalten. Und dem rührigen Kunstverein fehlt<br />

das nötige Kleingeld, um hier groß (größer) auftrumpfen<br />

zu können.<br />

Dr. Franz Schwarzbauer,<br />

Ravensburg, Kulturamtsleiter<br />

Aber das ist nicht alles, worüber zu berichten<br />

ist. Singen, die Maggi-Stadt hat kulturell aufgerüstet.<br />

Unvergessen ist das Kunstprojekt „Hier<br />

Da Und Dort“, während der Landesgartenschau<br />

im Jahre 2000 aufgelegt. Etliche der Arbeiten,<br />

die gezeigt wurden, hat die Stadt erworben,<br />

darunter auch die Lichtinstallation des US-amerikanischen<br />

Konzept-Künstlers Joseph Kosuth<br />

am Rathaus der Stadt. Vor drei Jahren eröffnete<br />

das private MAC Museum Art & Cars des Singener<br />

Ehepaars Gabriela und Hermann Maier. Die<br />

Verbindung von Oldtimern und anspruchsvoller<br />

Kunst erwies sich als großer Erfolg – im nächsten<br />

Jahr wird der Erweiterungsbau MAC II eröffnet.<br />

Und schließlich: Auch das Kunstmuseum, das<br />

eine veritable Sammlung von Werken der Höri-<br />

Künstler besitzt, hat nach einer kostspieligen Renovierung<br />

mehr Ausstellungsfläche dazu gewonnen.<br />

Die Ausstellungen, die ihr Leiter Christoph<br />

Bauer erdenkt, werden in Stuttgart oder Zürich<br />

wahrgenommen, lieber Hermann Kinder! Und<br />

dass das Zimmertheater „Färbe“, von Peter Simon<br />

1980 in einem alten Bauernhaus mit früherer<br />

Stoff-Färberei gegründet, immer noch<br />

Wenn ich nur drei Kultureinrichtungen (außerhalb Ravensburgs!)<br />

besuchen dürfte, dann würde ich natürlich drei auswählen,<br />

die ihrerseits ein überaus vielfältiges Programm anbieten<br />

(können): das Graf Zeppelin Haus in Friedrichshafen, das<br />

Stadttheater Konstanz und das Kunsthaus Bregenz. Voilà, drei<br />

Leuchttürme der Region!<br />

Regionale<br />

Energiewende:<br />

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53


54<br />

30 JAHRE<br />

besteht, zeigt das Interesse der „Singemer“ am<br />

Theater jenseits von populärer Unterhaltung, die<br />

es in der Stadthalle gibt, die wiederum seit zehn<br />

Jahren besteht.<br />

Apropos Theater. Damit kann Konstanz immer<br />

noch punkten. Die Bühne war nicht immer vorzeigbar,<br />

aber Krisen gehören zum System Kunst.<br />

Ab 1980 gab es mit Hans J. Ammann einen<br />

neuen Aufbruch. „Glotzt nicht so blöde“, Bert<br />

Brechts Devise war dem Intendanten Programm.<br />

Ammann pflegte konsequent junge Autoren,<br />

auch und gerade aus der Region, er bezog sogar<br />

Mundart ein, Gastregisseure brachten neuen<br />

Wind mit usw. Diese Schiene befuhr auch sein<br />

Nachfolger Uli Khuon, der erfolgreichste Intendant<br />

Deutschlands, der das Junge Theater in der<br />

Spiegelhalle durchsetzte.<br />

Seit einigen Spielzeiten ist Prof. Dr. Dr. Christoph<br />

Nix am Ruder des Theaters Konstanz. Er hat das<br />

Image eines enfant terrible, aber er macht keinen<br />

schlechten Job. Dass er das Sommertheater<br />

Überlingen an die Wand gefahren hat – okay, die<br />

Überlinger tragen da auch Mitverantwortung –<br />

ist ärgerlich. Es war eine farbige Brücke über den<br />

See, davon gibt es nicht all zu viele. Das Internationale<br />

Bodensee-Festival war so angelegt, als<br />

Kulturbrücke. Es spielt einzig in Friedrichshafen<br />

und Umgebung eine Rolle. Konstanz, vor gut 30<br />

Jahren neben dem Land Baden-Württemberg<br />

und dem Südwestfunk Mitbegründer des Festivals,<br />

spielt nur noch eine Nebenrolle. Schade.<br />

Doppelt schade, eigentlich: Damals wurden<br />

zugunsten des Bodenseefestivals die Musiktage<br />

Konstanz, die immerhin 38 Jahre bestanden, geopfert…<br />

Beat Fehlmann, seit 2013 Intendant<br />

der Südwestdeutschen Philharmonie, die nach<br />

einigen Turbulenzen wieder gut aufgestellt ist,<br />

ist zuzutrauen, dass er die „Musiktage“ wiederbelebt.<br />

Das Bodenseefestival stand wie das Sommertheater<br />

für den neuen Geist, der in der Region<br />

an allen Ecken und Enden spürbar war. Das<br />

Sommertheater, um hier fortzufahren, war<br />

ursprünglich auf dem Gelände der Hämmerlefabrik<br />

in Meersburg angesiedelt. Die Idee dazu<br />

hatten Martin Walser und der Dramatiker Rolf<br />

Hochhuth bei einem gemeinsamen Spaziergang<br />

am See entwickelt. Ammann/Khuon nahmen<br />

die Idee auf und rockten damit nicht nur die<br />

hiesige Theaterszene. Das Sommertheater und<br />

seine Inszenierungen wurde in den Feuilletons<br />

der gesamten Republik gefeiert. Es zog weiter<br />

Jürgen Deeg,<br />

Vorsitzender des JazzPort Friedrichshafen<br />

Meine kulturellen Highlights in den letzten 30 Jahren waren<br />

1. Miles Davis Group auf dem Hohentwiel anno 1990<br />

2. BB King im Graf Zeppelin Haus in Friedrichshafen<br />

3. Herbie Hancock im Konstanzer Zelt 2006<br />

nach Überlingen in die Kapuziner-Kirche. Jetzt<br />

ruht das Projekt. Die Parteien streiten wegen der<br />

angemessenen Finanzierung.<br />

Noch ein gravierender Verlust muss beklagt werden.<br />

Die Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen,<br />

1982/83 von Urs Raussmüller gegründet, wurden<br />

2014 geschlossen. Im Zentrum der 5.500<br />

Quadratmeter großen Ausstellungsfläche stand<br />

Helena & Werner Vayhinger,<br />

Singen, Inhaber Galerie Vayhinger<br />

Unser kulturelles Highlight in den letzten<br />

30 Jahren war das Projekt HIER DA UND<br />

DORT mit internationalen Künstlern anlässlich<br />

der Landesgartenschau 2000 in<br />

Singen.<br />

Joseph Beuys‘ zweistöckige Skulptur „Das Kapital<br />

Raum 1970-1977“. Der Künstler hatte sie<br />

1984 in Schaffhausen eingerichtet. Erstmals war<br />

sie auf der Biennale in Venedig 1980 gezeigt worden.<br />

Ähnlich wie in der Causa Sommertheater,<br />

ging es auch hier um die Finanzierung dieses<br />

Kunstunternehmens, das Besucher selbst aus<br />

Japan anzog.<br />

Vorbei. Sehr schade. Aber vielleicht das noch, als<br />

Trost: In der Nachbarschaft, auf der deutschen<br />

Seite, in Randegg im Hegau, gibt es seit 1988 ein<br />

privates Kunstunternehmen, das Profil gewonnen<br />

hat und sich flächenmäßig bis ins Elsass und<br />

nach Österreich ausbreitet: die „Experimentelle“.<br />

1988 fand sie zum ersten Mal in der Randegger<br />

Sporthalle statt und dauerte drei Tage. Die „Experimentelle“<br />

wurde von dem Galeristen Titus<br />

Koch, dem Künstler Axel Heil und einem Förderkreis<br />

ins Leben gerufen. Das Dreierteam wollte<br />

mit Hilfe namhafter Künstler alle zwei Jahre<br />

Jungartisten ein Forum geben, um sich mit den<br />

Arrivierten zu messen und ihnen gleichzeitig ein<br />

Sprungbrett für die Zukunft bieten. Gewiss ist<br />

nicht alles, was da gezeigt wird, Weltkunst, aber<br />

es schafft Identität – mit der Region und den<br />

Menschen, die hier leben. Kurzum: Experimentelle<br />

gelungen…<br />

Nun der Schluss. Ein Fazit.<br />

In einem Satz. Unmöglich.<br />

Bernhard Leismüller,<br />

Lindau, Gründer Marionettentheater<br />

Oder doch. Vielleicht so: Und sie bewegt sich<br />

doch, die Region, die schon lange mehr als nur<br />

eine Partei kennt. Der erste grüne Oberbürgermeister<br />

wurde in Konstanz gewählt.<br />

Gastarbeiter gibt es hier, seit ich denken kann.<br />

Gerade auch in Singen. Das müsste mein alter<br />

Freund Kinder aber wissen. Er lebte ja zeitweise<br />

unterm Hohentwiel.<br />

Flüchtlinge gibt es auch, wie in Berlin oder in<br />

Hamburg. Und selbst große Fabrikanlagen hat<br />

die Region rund um den See herum zu bieten,<br />

also auch damals schon, als der Literaturlehrer<br />

und Schriftsteller Kinder seine wortstarke Klage<br />

formulierte.<br />

Zuletzt: Die Region ist längst schon mit den großen<br />

Autostraßen vernetzt. Von Konstanz nach<br />

Zürich kann man es mit dem Wagen in 45 Minuten<br />

machen – da gibt es alles, großes Theater,<br />

große Oper, große Kunst. Kostet allerdings auch<br />

großes Geld. Und ja, mit dem Zug ist der hiesige<br />

Kulturmensch, dem vielleicht nach der Stiftsbibliothek<br />

in St. Gallen zumute ist, in knapp 40<br />

Minuten.<br />

Ob das mit der Autobahn ein Gewinn ist – ich<br />

weiß noch, wie der unberührte Hegau aussah,<br />

einfach schön –, darüber ließe sich streiten.<br />

Aber für die Wirtschaft, an der Arbeitsplätze<br />

hängen, ist das Verkehrssystem überlebenswichtig.<br />

Und ehrlich: Auch nach Stuttgart gehts jetzt<br />

schneller als annodazumal…<br />

Nein, mir fällt kein Fazit ein. Es ist noch zu früh<br />

am Tag…<br />

Mein kulturelles Highlight in den letzten 30 Jahren ist noch nicht<br />

so lange her: Ich war letztes Jahr im Sommer 2016 in Bregenzer<br />

Festspielhaus und habe mir die Oper von Jacque Offenbach „Hoffmanns<br />

Erzählungen“ angesehen und war sehr begeistert und habe<br />

durch die Inszenierung viele Eindrücke sammeln können.


Einen Akzent setzen ist gut.<br />

30 Jahre Akzent ist besser!<br />

Wir gratulieren zum Geburtstag.<br />

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K. H. Schmidt GmbH & Co. KG<br />

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30 JAHRE<br />

30 JAHRE AKZENT –<br />

KEIN GRUND<br />

ZUM FEIERN!<br />

Ja, ich weiß, liebes <strong>akzent</strong>-Magazin, das klingt jetzt nicht nett.<br />

Doch ein 30-jähriger Geburtstag allein ist tatsächlich noch lang<br />

kein Grund zum Feiern. Es ist lediglich ein Anlass.<br />

Aber natürlich gibt es viele Gründe, dein Jubiläum gebührend zu<br />

begehen: Dankbarkeit dafür, dass du dich in der volatilen Medienlandschaft<br />

so lange erfolgreich gehalten hast. Freude darüber, dass<br />

trotz digitaler Medien immer noch Zigtausende rund um den Bodensee<br />

jeden Monat auf deine neueste Ausgabe warten. Ausdruck<br />

von Zuversicht und Hoffnung, dass dein Spagat zwischen Information<br />

und Wirtschaftlichkeit durch immer neue Ideen weiterhin gelingt.<br />

Erst, wenn sich ein Unternehmen solcher Feier-Gründe bewusst<br />

ist, kann aus einer schnell vergessenen Jubiläums-Party ein denkwürdiges<br />

Freudenfest werden. Und gerne erfülle ich dir zu deinem<br />

Geburtstag den Wunsch, ein paar Gedanken zur Feierkunst beizusteuern.<br />

(Mein Buch hast du ja bereits …)<br />

Freude kann man nicht delegieren<br />

Es gibt viele Möglichkeiten für Unternehmen, ihr Jubiläum zu feiern:<br />

Anzeigen, Sonderaktionen (oder -ausgaben), eine Festschrift. Die<br />

Königsdisziplin jedoch ist aus meiner Sicht die Gestaltung einer Jubiläumsveranstaltung,<br />

zu der Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter<br />

und/oder wichtige gesellschaftliche Player eingeladen werden.<br />

Während Anzeigen oder die Jubiläumsausgabe<br />

wochenlang entwickelt und Claims<br />

sorgfältig formuliert werden können, müssen<br />

die Menschen, die bei einer Feier ins<br />

Rampenlicht treten, Gründe, Emotionen,<br />

Werte und Absichten im Moment der Feier<br />

selbst verkörpern und erlebbar machen. Das<br />

können die Protagonisten einer Feier nicht<br />

delegieren.<br />

Und weil davor viele Angst haben, gibt es<br />

so oft langweilige Festakte: Die Organisatoren<br />

flüchten in standardisiertes Essen,<br />

üppige Dekoration und das Abspulen bewährter<br />

Rituale. Geschäftsführer lassen<br />

sich Reden schreiben und lesen diese dann<br />

hinter einem Pult versteckt vor. Emotionen?<br />

Fehlanzeige. Erinnerungswert? Nicht<br />

vorhanden.<br />

Der Feier-Experte<br />

Tobias Bücklein produziert als Kommunikationskünstler<br />

seit vielen Jahren<br />

Shows für Unternehmen, die Bühne<br />

und das Fernsehen. Er unterhält sich<br />

gerne mit interessanten Persönlichkeiten<br />

und präsentiert jeden Sonntag<br />

eine neue Folge dieser Gespräche unter<br />

www.inseldenker.de.<br />

Anfang September erschien sein Buch:<br />

Feierkunst – Leuchtende Augen statt<br />

hohler Rituale. Wie Sie mit klaren<br />

Zielen budgetbewusst feiern.<br />

(ISBN 978-3-86623-584-7)<br />

Sinn & Seele statt Budget & Buffet<br />

Deshalb ist die Voraussetzung für eine gelungene Feier vor allem Mut<br />

zur Individualität und das Wissen darum, dass auch die tollste Location,<br />

der prominenteste Moderator und der luxuriöseste Chauffeurservice<br />

inhaltliche Leere nicht überdecken werden. Im Gegenteil: Wer<br />

selbst leuchten will, sollte um sich herum nicht zu viel Hochglanz-<br />

Fassade aufbauen.<br />

In den Augen (und Herzen) des Publikums spiegelt sich immer nur<br />

das wider, was auch auf der Bühne stattfindet. Nur Begeisterung, die<br />

auch auf der Bühne zu spüren ist, wird weitergetragen und macht eine<br />

Jubiläumsveranstaltung unvergesslich.<br />

Die Entwicklung eines solchen Bühnenprogramms<br />

ist aufwändig. Sich der Gründe bewusst<br />

zu werden, Meilensteine zu formulieren,<br />

Menschen zu finden, die Geschichten dazu erinnern,<br />

gleichzeitig professionell und emotional<br />

zu feiern, das alles braucht Erfahrung, Vorbereitungszeit<br />

und ShowKnowHow. Der Lohn<br />

dafür sind die leuchtenden Augen der Veranstaltungsbesucher<br />

– so wie du sie uns in jeder<br />

Ausgabe auf den letzten Seiten zeigst.<br />

In diesem Sinne wünsche ich dir ein leuchtendes<br />

Déjà-Vu für die eigene Jubiläumsfeier und<br />

alles Gute zum Geburtstag!<br />

Dein Tobias Bücklein<br />

TEXT: TOBIAS BÜCKLEIN<br />

FOTO: MICHAEL SCHRODT<br />

56


40JAHRE<br />

www.kasper-werbung.de<br />

30JAHRE


58<br />

SEE-LEUTE<br />

WIE DER JAZZ<br />

KONSTANZ EROBERTE<br />

D – Konstanz/Wahlwies | cab. Der Jazz hat in Konstanz Tradition<br />

– und seine Historie ist spannend. Der Wahlwieser Uwe Ladwig 1 ,<br />

selbst Jazzmusiker, holt mit seinem gerade erschienenen Buch „Die<br />

Geschichte des Jazz in Konstanz“ allseits bekannte Namen und Lokalitäten<br />

aus der Vergessenheit, lässt einige Protagonisten ausführlich<br />

zu Wort kommen und beleuchtet die aktuelle Jazzszene. Fazit<br />

vorweg: Der große Rechercheaufwand hat sich gelohnt. Das Buch<br />

bringt Lese-Spaß und Erkenntnisgewinn nicht nur für Jazzfreunde.<br />

Die Idee, die Konstanzer Jazzgeschichte niederzuschreiben, sei ihm im<br />

April dieses Jahres gekommen, erzählt Uwe Ladwig. Bei einem Konzert<br />

des Lake Side Jazz Orchestra mit Jürgen Waidele im Konstanzer<br />

Il Boccone. „In meiner Moderation hatte ich versucht, diese Historie<br />

ansatzweise zu skizzieren. Unter den Gästen waren einige, die die Jazzgeschichte<br />

seit den 1950er Jahren miterlebt und mitgestaltet haben.<br />

Sie boten mir an, mir ihre Erinnerungen und Fotos zur Verfügung zu<br />

stellen, um alles einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“<br />

Ladwig begann unverzüglich mit der Recherche. Kaum ein halbes Jahr<br />

brauchte er bis zur Fertigstellung des Buches.<br />

Namen wie Jürgen Waidele und Bernd Konrad tauchten immer öfter<br />

auf, und auch Gaby Kemmler und Uli Körner. Franco Manzecchi verlegte<br />

mit seinem Sohn Patrick den Wohnsitz von Paris nach Konstanz.<br />

„Obwohl er schon nach zwei Jahren starb, hat Franco Manzecchi der<br />

Konstanzer Jazz-Szene wichtige Impulse gegeben“, erklärt Uwe Ladwig.<br />

Und so geht es weiter mit Erinnerungen – bis in die Gegenwart. „Ich<br />

habe eine Menge Musiker persönlich getroffen. Wir haben zusammen<br />

Kisten von Speichern geholt, alte Fotos ausgegraben, sogar eine Mu-<br />

1<br />

Ein Buch mit Namen, an die sich so mancher ältere Jazzfreund mit<br />

Wehmut erinnern mag. Zum Beispiel Werner Greiner, Jan Dix und die<br />

Brüder Steckeler in den 50ern, der Blütezeit des Konstanzer Jazz. Helmut<br />

Steckeler, damals der jüngste Kellermeister Deutschlands, war<br />

es, der 1952 in der Spitalkellerei die ersten Versuche mit Jazz-Musik<br />

unternahm. Der Dixie riss damals die Menschen mit. Uwe Ladwig:<br />

„Das war die Zeit des Aufbruchs. Jazz war Popmusik, da wollten alle<br />

hin, wenn irgendwo gespielt wurde.“<br />

Dann die 60er Jahre mit den Halleluja Ramblers, die es mit ihrer Musik<br />

zu Konzertreisen bis in die USA schafften und in New Orleans gar die<br />

Ehrenbürgerwürde erhielten. „Als sie von einer dieser Konzertreisen zurückkehrten,<br />

wurden die Musiker in Konstanz so begeistert empfangen,<br />

als seien sie Fußballweltmeister. Ihre neue Platte war sofort vergriffen.“<br />

Ein Name, der für eine andere Variante des Jazz stand, war Claus Veeser.<br />

Ein, so Ladwig, charismatischer Vertreter des Modern Jazz.<br />

In den 70ern kamen die Jazzkneipen auf. Die „Bunte Kuh“ in Kaltbrunn,<br />

die „Seekuh“, der „Fischkopf“. Es gab die ersten Jazztage,


SEE-LEUTE<br />

NEUES<br />

BAD?<br />

sikkassette, die nie veröffentlicht wurde und die wir jetzt digitalisiert<br />

haben.“ Manche Details wie Nachnamen oder Todeszeitpunkt einzelner<br />

Musiker erfuhr der Autor nur über Umwege, durch intensives<br />

Recherchieren. Auf diese Weise erhalten dank Uwe Ladwigs Unermüdlichkeit<br />

und Hartnäckigkeit längst verstorbene Musiker jetzt späte Aufmerksamkeit.<br />

Und auch ein bisschen Ehre.<br />

© Keuco Edition Lignatur<br />

Ladwigs Chronik ist voller herrlicher Fotos, die bei den Betrachtern<br />

so manchen überraschten Lacher provozieren werden. Ein großer Teil<br />

des Buches besteht aus Statements bekannter Persönlichkeiten aus<br />

der Jazz-Szene, darunter Jürgen Waidele, Patrick Manzecchi, Thomas<br />

Banholzer und Gaby Kemmler. Beigelegt ist eine CD mit größtenteils<br />

unveröffentlichten Aufnahmen Konstanzer Jazzer. Ein Glücksfall ist das<br />

Buchcover: Es stammt von Otto Dix, ein nicht katalogisiertes Bild, das<br />

die Jazzband seines Sohnes Jan darstellt.<br />

Wer die Chronik möglichst bald haben möchte, sollte sie direkt<br />

bei Uwe Ladwig bestellen:<br />

office@uwe-ladwig.de, +49 (0)7771 92 10 20, www.uwe-ladwig.de.<br />

Oder warten, bis sie in den Buchhandlungen liegt.<br />

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59


60<br />

SEE-LEUTE<br />

ZWISCHEN DEN<br />

WELTEN<br />

CH – Zürich | na. Schweiz, Österreich,<br />

Spanien oder Deutschland – die Schweizer<br />

Schauspielerin Luna Wedler kommt viel rum.<br />

Im Coming-of-Age-Drama „Blue my mind“<br />

verkörpert die Züricherin das Teenagermädchen<br />

Mia, die mit den Höhen und Tiefen des<br />

Erwachsenwerdens zu kämpfen hat.<br />

Die 18-jährige Luna Wedler besucht die European<br />

Film Actor School in Zürich und hat die<br />

Schauspielerei zu ihrem Beruf gemacht. Wenn<br />

man bedenkt, dass der Film-Fan erst vor drei<br />

Jahren mit dem Schauspielen angefangen hat,<br />

ist das ein unglaublicher Karriereweg. 2014<br />

besuchte sie aus reiner Neugier das Casting<br />

von „Amateur Teens“ und erhielt ihre erste<br />

Rolle. Luna Wedler liebt die Filmwelt, es sei<br />

immer spannend und abwechslungsreich.<br />

Am meisten angetan haben es ihr dabei die<br />

Verkörperung dramatischer Figuren. Die Auseinandersetzung<br />

mit einem anspruchsvollen<br />

Charakter sieht die junge Schauspielerin als<br />

willkommene Herausforderung. Ihre Rolle in<br />

„Blue my mind“ ist genau das: die 15-jährige<br />

Mia zieht mit ihren Eltern in eine neue Stadt.<br />

Um Anschluss zu finden stürzt sich die pubertierende<br />

Jugendliche ins wilde Teenagerleben.<br />

Dann beginnt sich ihr Körper seltsam zu<br />

verändern. In ihrer Verzweiflung versucht sie<br />

sich mit Sex und Drogen zu betäuben. Doch<br />

die Natur ist stärker und Mias Verwandlung<br />

schreitet unaufhaltsam voran. In Berlin steht<br />

Luna Wedler jetzt für ihren ersten deutschen<br />

Film „Das schönste Mädchen der Welt“ vor<br />

der Kamera, der nächstes Jahr in die Kinos<br />

kommen wird. Auch wenn sie viel in anderen<br />

Städten und Ländern unterwegs ist, kommt<br />

die Schweizerin immer wieder gerne in ihre<br />

Heimat Zürich und die Bodenseeregion zurück.<br />

Freunde und Familie sowie die regionale<br />

Landschaft sind dafür Grund genug. Ihr Vater<br />

Dr. Volker Wedler betreibt außerdem in Kreuzlingen<br />

das Zentrum für Plastische Chirurgie,<br />

wodurch Luna Wedler mit der Umgebung vertraut<br />

und verbunden ist.<br />

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SEE-LEUTE<br />

Gewitzt! Der bekannte Schweizer Clown, Schauspieler und Regisseur Olli Hauenstein<br />

(64) erhält den Thurgauer Kulturpreis <strong>2017</strong> für sein außerordentliches künstlerisches<br />

Schaffen. Sein aktuelles Stück „Clown-Syndrom“ mit seinem Bühnenpartner Eric Gadient,<br />

ein Schauspieler mit Down-Syndrom, beweist seinen hohen künstlerischen Anspruch<br />

über die Grenzen des Alltags hinweg. Sein großer Erfolg war der Anlass für den<br />

Aufbau eines professionellen Theaterensembles mit Menschen mit Beeinträchtigung.<br />

FOTO: LEO BOESINGER<br />

VOM KUNSTMUSEUM ZUR<br />

KUNSTHALLE<br />

D – Ravensburg/Tübingen | rue. Nicole Fritz, Leiterin des Kunstmuseums<br />

Ravensburg, übernimmt 2018 die Leitung der Kunsthalle<br />

Tübingen.<br />

Sechs Jahre lang war sie in Ravensburg, hat hier das 2013 eröffnete<br />

Kunstmuseum aufgebaut und zu einer Institution gemacht. „Ich gehe<br />

hochzufrieden und bin glücklich sowohl über die Entwicklung des<br />

Hauses als auch über die des Kunststandortes Ravensburg“, zieht sie<br />

Bilanz. Interesse und Verständnis für Kunst seien sicherlich gewachsen,<br />

das Museum sei regional verwurzelt und strahle überregional aus. „Ich<br />

werde die vielen Menschen vermissen, die interessiert ins Kunstmuseum<br />

gekommen sind und mein Programm über die Jahre getragen<br />

haben.“ Ihnen allen danke sie sehr herzlich, sagt die 48-Jährige, die<br />

sich nun neuen Fragestellungen zuwenden will.<br />

Ausgezeichnet! Regisseur Martin<br />

Gruber (50) wird „Vorarlberger<br />

des Jahres in Wien“. Der Regisseur<br />

und Leiter des aktionstheater<br />

ensemble erhält die Auszeichnung<br />

für über 60 Regiearbeiten<br />

und seinen Beitrag zur kulturellen<br />

Verbundenheit zwischen<br />

Vorarlberg und Wien. Seine<br />

jüngste Produktion „ICH GLAU-<br />

BE“ feierte am 11. Oktober Premiere<br />

im Werk X in Meidling.<br />

FOTO: HERIBERT CORN<br />

Vielversprechend! Bogdan Michael<br />

Kisch (27) erhält den diesjährigen<br />

Förderpreis für junge Künstler<br />

in der Kategorie Musik der Stadt<br />

Konstanz. Der Violoncellist ist<br />

Mitglied des Frankfurter Opernund<br />

Museumsorchesters und<br />

wuchs in Konstanz in einer musikalischen<br />

Familie auf. Sein Spiel<br />

bezaubert durch absolute Hingabe<br />

und kraftvolle Interpretationen<br />

der Klassik und Romantik.<br />

FOTO: MARIO RIEMER<br />

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61


62<br />

SEE-LEUTE<br />

DREIMAL HOCH!<br />

D – Konstanz | ap. Nicht nur <strong>akzent</strong> feiert dieses Jahr Jubiläum! Tolle See-Leute,<br />

Mitgestalter, Querdenker, Künstler, Dichter, Aufrührer und Visionäre feiern runden<br />

Geburtstag und sollen hier mit gebührendem Respekt und einem lauten:<br />

„hoch, hoch, hoch!“ geehrt werden. <strong>akzent</strong> wünscht den Geburtstagskindern alles<br />

Gute und bedankt sich für viele schöne vergangene Jahre am See.<br />

Tiefgründig! Der Journalist und Autor Arnd<br />

Brummer feierte am 5. Juni seinen 60.<br />

Geburtstag. Geboren 1957 in Bad Mergentheim,<br />

wuchs er in einer katholischen<br />

Familie in Konstanz auf und besuchte das<br />

Heinrich-Suso-Gymnasium. Später konvertierte<br />

er zur evangelischen Kirche. Heute ist<br />

er Chefredakteur und geschäftsführender<br />

Herausgeber der von der evangelischen Kirche<br />

veröffentlichten Zeitschrift „chrismon“.<br />

2011 veröffentlichte er einen persönlichen<br />

Bericht mit dem Titel „Unter Ketzern:<br />

Warum ich evangelisch bin“.<br />

FOTO: LENA UPHOFF<br />

Provokant! Bildhauer Peter Lenk feierte am 6. Juni seinen 70. Geburtstag.<br />

Geboren 1947 in Nürnberg, lebt und arbeitet der Künstler<br />

in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Auch bekannt als Skandal-<br />

Bildhauer, weisen seine oft kolossalen Werke nicht gerade zimperlich<br />

auf gesellschaftliche Missstände neuer und älterer Zeit hin. So<br />

bescherte er der Stadt Konstanz über Nacht die „Imperia“, heute ein<br />

Wahrzeichen der Stadt. Seine bisher letzte Ausstellung in der städtischen<br />

Galerie Überlingen zählte mit über 20.000 Besuchern zu den<br />

bestbesuchten Ausstellungen in Überlingen.<br />

Moralisch! Der deutsche Psychologe Georg Lind ist<br />

bekannt für seine Beiträge zur Moralentwicklung<br />

und die Dilemma-Methode KMDD (Konstanzer<br />

Methode der Dilemma-Diskussion). Geboren 1947<br />

in Gleisweiler, feierte er heuer seinen 70. Geburtstag.<br />

Der Gutachter der Hans-Böckler-Stiftung ist seit<br />

2015 außerplanmäßiger Professor an der Universität<br />

Konstanz und bietet Fortbildung und Zertifizierung<br />

zum KMDD-Lehrer auch für Lehrkräfte, Dozenten<br />

und Professoren an. Vom 12.-15. Mai 2018 bietet<br />

er im Rahmen der VHS Konstanz ein Workshop-<br />

Seminar zur Förderung von Moral- und Demokratiekompetenzen<br />

an.<br />

FOTO: GLENDA LIND<br />

Ehrwürdig! Schriftsteller Martin Walser feierte am 24. März seinen<br />

90. Geburtstag. Geboren 1927 in Wasserburg am Bodensee, zählt er<br />

zu den bekanntesten und gefeiertsten deutschen Schriftstellern. Seine<br />

Haltung zum Holocaust und zum Judentum wurde kontrovers diskutiert.<br />

<strong>2017</strong> erschien Ewig aktuell: aus gegebenem Anlass. Der bisher<br />

letzte der ihm fast jährlich verliehenen Preise und Ehrungen war 2015<br />

der Internationale Friedrich-Nietzsche-Preis für sein Lebenswerk.<br />

FOTO: ROLAND RASEMANN<br />

So lang …<br />

100% bio


SEE-LEUTE<br />

Echt Bücklein! Der Entertainer und Eventmanager<br />

Tobias Bücklein feierte am 30. September seinen 50.<br />

Geburtstag mit einem besonderen Konzert. Der Konstanzer<br />

Musiker, inselDENKER und Feierkünstler vom<br />

Bodensee zelebrierte diesen Anlass mit einer musikalischen<br />

Revue der letzten Jahrzehnte. Sein Buch „Feierkunst<br />

– Leuchtende Augen statt hohler Rituale“ erschien<br />

<strong>2017</strong>.<br />

FOTO: CHRIS DANNEFFEL<br />

Rasant! Die Schriftstellerin und Porscheliebhaberin Gaby Hauptmann feierte am 14. Mai ihren 60. Geburtstag.<br />

Geboren 1957 in Trossingen, lebt sie seit 1982 in Allensbach und genießt den Blick auf den See von<br />

ihrem „Muße-Balkon“. Die Produzentin, Regisseurin, Moderatorin und Schauspielerin war Chefredakteurin<br />

von „seefunk radio bodensee“, arbeitete fürs Fernsehen und startete als Schriftstellerin voll durch. Ihr neues<br />

Buch „Scheidung nie – nur Mord!“ ist seit August <strong>2017</strong> im Handel.<br />

FOTO: OTTO KASPER<br />

Philanthropisch! Guillaume Henri<br />

Dufour wurde am 15. September<br />

1787 in Konstanz geboren und<br />

würde heuer seinen 230. Geburtstag<br />

feiern. Der Schweizer Humanist,<br />

General, Politiker, Kartograf<br />

und Ingenieur war ein echtes<br />

Allround-Talent mit Herz: Er war<br />

Mitbegründer und von 1863 bis<br />

1864 erster Präsident des Roten<br />

Kreuzes. Vom See in die ganze<br />

Welt profitiert die Menschheit<br />

noch heute von seinem Werk. Vielen<br />

Dank!<br />

63


64<br />

SEE-LEUTE<br />

Blickfest! Douglas Wolfsperger feiert am 25. Dezember seinen 60. Geburtstag. Geboren 1957 in Zürich, wuchs<br />

der Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen am Bodensee auf. Sein erster Spielfilm „Lebe kreuz und sterbe<br />

quer“ war 1985 nur der Anfang einer langen Reihe erfolgreicher Filme. Wolfspergers neuestes Werk „Wiedersehen<br />

mit Brundibar“ feierte am 4. Dezember 2014 deutsche Kino-Premiere und bekam den „Doku-Biber“, den Preis für<br />

den besten Dokumentarfilm der Biberacher Filmfestspiele. Aktuell arbeitet er an einem neuen Dokumentarfilm;<br />

Arbeitstitel: Das Scala-Projekt.<br />

FOTO: JOACHIM GERN<br />

Götzlich! Götz Frittrang feierte am 5. Oktober<br />

seinen 40. Geburtstag. Der Stand-Up-Kabarettist<br />

aus Friedrichshafen verteilt die Geschenke<br />

selbst: Mit seinem aktuellen Programm „GötzseiDank“<br />

tourt er durch Deutschland und<br />

kommt am 28.11. zu „Stand up! Zürich!“ ins<br />

Bernhard Theater.<br />

FOTO: STEFAN MARIA ROTHER<br />

Auf der Überholspur! Automobilrennfahrer und Ferrari-Star<br />

Sebastian Vettel feierte am 3. Juli seinen 30.<br />

Geburtstag. Geboren 1987 in Heppenheim, lebt der<br />

jüngste Weltmeister der Geschichte seit 2009 in einer<br />

alten Mühle in Ellighausen im Thurgau am Bodensee.<br />

Er wurde 2010 bis 2013 viermal in Folge Weltmeister<br />

und fährt seit 2015 für Ferrari. Am 12. <strong>November</strong><br />

startet Vettel beim Großen Preis von Brasilien in São<br />

Paulo. Sein Lieblingsauto? Ein Ferrari 250 California<br />

natürlich!<br />

FOTO: RED BULL VLADIMIR RYS<br />

… so gut.


SEE-LEUTE<br />

Urgestein! Der österreichische Bildhauer Herbert Albrecht feierte am 7. Februar<br />

seinen 90. Geburtstag. Geboren 1927 in Au im Bregenzerwald, lebt<br />

und arbeitet er heute in der Vorarlberger Gemeinde Wolfurt. Seine aktuelle<br />

Ausstellung mit Plastiken überwiegend in Stein oder Metall ist noch bis zum<br />

14.01.2018 im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen. Bedeutende<br />

Werke sind die Portalplastik der Klosterkirche Mehrerau und das Bühnenbild<br />

für die Tanzproduktion „Kathedral“ bei den Bregenzer Festspielen.<br />

FOTO: GABRIEL RÜF<br />

Literarisch! Der Höri-Künstler, Lektor und<br />

Schriftsteller Manfred Bosch feierte am 16.<br />

Oktober seinen 70. Geburtstag. Geboren 1947<br />

in Bad Dürrheim, erarbeitete er Ausstellungen<br />

unter anderem im Hesse Museum Gaienhofen. Zu<br />

seinen Werken zählen vier Bände mit alemannischen<br />

Gedichten und zahlreiche literarische Veröffentlichungen.<br />

2008 erhielt er den Kulturpreis der Kunstund<br />

Kulturstiftung des Bodenseekreises, und seit 2013<br />

ist er erster Vorsitzender der literarischen Gesellschaft<br />

„Forum Allmende“ und der Leopold-Ziegler-Stiftung.<br />

FOTO: ANNE OVERLACK<br />

Poetisch-frech! Lara Stoll, geboren 1987 in Schaffhausen,<br />

feiert ihren 30. Geburtstag und sprüht vor<br />

Energie. Der 1. Langspielfilm ist abgedreht, ihr neues<br />

Soloprogramm „Krisengebiet 2 – Electric Boogaloo“<br />

kommt bald auf die Bühne und neue Musikprojekte<br />

sind auch geplant. Die Vize-Schweizermeisterin im<br />

Poetry Slam 2016 liebt Rotwein und jedes zweite Jahr<br />

Stricken im Dezember. Prost!<br />

FOTO: JONAS REOLON<br />

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68<br />

SEEZUNGE | STORY


SEEZUNGE | STORY<br />

30 JAHRE<br />

GENUSS<br />

AM BODENSEE<br />

Gastronomisch und kulinarisch gesehen liegen am<br />

Bodensee Welten zwischen 1987 und <strong>2017</strong>, obwohl<br />

die Seeregion eigentlich schon immer Gutes für die<br />

Küche, den Gaumen und kreative Gastronomen hervorgebracht<br />

hat. Nur bemerkt hat’s lange keiner,<br />

weder in der Region noch anderswo. Heute wird Regionalität<br />

ganz groß geschrieben, und <strong>akzent</strong> hat mit<br />

der Rubrik und dem Magazin seezunge seit Beginn<br />

einen Anteil daran.<br />

30 Jahre Genussregion Bodensee: Schon 1987 war der Bodensee eine wirkliche<br />

Genussregion, aber kaum jemand hat sie als solche bewusst wahrgenommen.<br />

Nur wenige wussten wirklich zu schätzen, dass wunderbare<br />

Genüsse sozusagen direkt vor der Türe wachsen und gedeihen:<br />

beispielsweise gut 30 Fischarten im See 1 , eine riesige Auswahl an<br />

Käsen aus dem Allgäu 2 , dem Bregenzerwald und der Schweiz,<br />

hochwertiges Fleisch, darunter schmackhaftes Wild aus den<br />

Wäldern, Steinpilze, Pfifferlinge, aromatische Beeren, Obst,<br />

Gemüse, frische, leckere Säfte und Most von einem der<br />

größten Apfelanbaugebiete Europas, dazu Spätburgunder<br />

und Müller-Thurgau von sonnenverwöhnten<br />

Weinbergen und Bier aus dem besten Hopfen der<br />

Welt.<br />

69


70<br />

SEEZUNGE | STORY<br />

2<br />

1<br />

Allein schon, dass am See ganz unterschiedliche<br />

Esskulturen zusammenkommen wie die badische,<br />

schwäbische und bayerische Küche sowie<br />

den Küchentraditionen Österreichs und der<br />

Schweiz, ist etwas ganz Besonderes. Allerdings<br />

ist genau diese Grenzlage in allen drei Ländern<br />

um den See Segen und Fluch zugleich. In ihren<br />

jeweiligen Ländern liegen die Bodenseeanrainer<br />

allesamt im äußersten Zipfel. Da kann man sie<br />

schon mal übersehen! Mit einer Dichte von<br />

rund 4500 Gaststätten, davon 121 Spitzenrestaurants,<br />

übertreffe die gastliche Bodenseeregion<br />

sogar das viel bekanntere Feinschmecker-<br />

Eldorado Elsass, schrieb Herausgeber Markus<br />

Hotz 1999 in die Erstausgabe der seezunge, dem<br />

Gastromagazin für den ganzen Bodensee, und<br />

beklagte sich, dass selbst vor Ort kaum einer<br />

wüsste, dass Deutschlands größter See doch die<br />

eigentlich interessante Gastro-Region in Europa<br />

ist. Tatsächlich war es <strong>akzent</strong>, das diesen ungehobenen<br />

Schatz schon frühzeitig ortete und das<br />

Thema Kulinarik am Bodensee schon von Anfang<br />

an in einer regelmäßigen eigenen Rubrik<br />

namens seezunge auf monatlich bis zu 20 Seiten<br />

würdigte. So wurden frühzeitig kreative Köche,<br />

originelle Restaurants, Winzer und wohlschmeckende<br />

Produkte in der ganzen Seeregion aufgespürt,<br />

was dann eine Dekade später sogar in ein<br />

eigenständiges Magazin mündete.<br />

Gastro-Elite orientierte sich<br />

an Frankreich<br />

Natürlich gab es bereits 1987 hervorragende<br />

Spitzenküche und -köche am See. Eine relativ<br />

kleine Feinschmecker-Community pilgerte regelmäßig<br />

in die Taverne zum Schäfli in Wigoltingen<br />

südlich von Kreuzlingen. Patron Wolfgang<br />

Kuchler 3 (2.v.r.) als einer der besten Köche der<br />

Schweiz. Heute arbeitet Sohn Christian (ganz<br />

rechts) leidenschaftlich daran, die 18 Hauben<br />

des Vaters noch zu toppen. Sein Weinkeller war<br />

legendär, eine Schatzkammer, in der sich damals<br />

aber nur wenige Tropfen vom Bodensee<br />

befanden. Wie die meisten seiner Kollegen im<br />

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SEEZUNGE | STORY<br />

3<br />

lukullischen Oberhaus ließ sich der gebürtige Schwabe vor allem von<br />

französischer Küche inspirieren. Vom Land der Grande Cuisine bezog<br />

Perfektionist Kuchler auch die meisten Zutaten, das Beste vom Besten<br />

war gerade gut genug. Heino Huber in Vorarlberg sammelte in<br />

jener Zeit noch Erfahrungen im Ausland, bevor er 1994 das Deuring<br />

Schlössle in Bregenz übernahm, das Haus in ein Gourmethotel verwandelte<br />

und schon bald in die Riege der besten Köche Österreichs<br />

aufstieg.<br />

Bertold Siber – Pionier der Regionalität<br />

Bodensee-Kochlegende Bertold Siber 4 befand sich da allerdings<br />

schon längst im Michelin-Sternenhimmel, zuerst mit dem Konstanzer<br />

Stephanskeller, dann ab 1984 für 20 Jahre mit seinem international<br />

bekannten Küchenreich Hotel Siber an der Konstanzer Seestraße.<br />

Inspiriert von seinen französischen Vorbildern Paul Bocuse und Roger<br />

Vergé versuchte er sich hier erfolgreich mit einer Deutschen Nouvelle<br />

Cuisine. Das Beste, was dem Bodensee jedoch passieren konnte: Der<br />

weltgewandte Singener, Sohn einer schwäbischen Köchin und eines<br />

badischen Metzgermeisters, kochte bei aller Liebe zur französischen<br />

Küche mit frischen Zutaten möglichst aus der Seeregion. Einkaufstouren<br />

unternahm er gern mit seinem Jaguar ins Allgäu, suchte auch immer<br />

das Schwätzle mit den Marktfrauen. Einer feinen Hausmannskost<br />

war er nicht abgeneigt – aber gut musste sie sein! Handgeschabte<br />

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Donnerstag 30. <strong>November</strong> <strong>2017</strong> 16 – 18 Uhr<br />

der Öffnungszeiten und die<br />

Donnerstag 07. Dezember <strong>2017</strong> 16 – 18 Uhr Anfahrtsbechreibung<br />

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71


72<br />

SEEZUNGE | STORY<br />

Spätzle, wie Muttern sie gemacht hatte, gehörten<br />

zu seiner Philosophie. Seine getrüffelte<br />

Lachsforelle im Hechtmus erreichte Kultstatus.<br />

Legendär auch Sibers Talent für einen wirkungsvollen<br />

Rahmen, mit edlem Geschirr, stilvollem<br />

Dekor und frischen Blumengestecken. Seine kulinarischen<br />

Veranstaltungen waren Vorboten der<br />

Erlebnisgastronomie von heute.<br />

Von 1970 bis 2004 wirkte der Sterne-Koch am<br />

See. Und noch heute kommt man in den Genuss<br />

seiner damals gesetzten Duftmarken – dank seiner<br />

vielen Hauben- und Sterne-gekrönten Zöglinge<br />

in der Region und weltweit. 85 ehemalige<br />

Siber-Schüler kamen zum Ehemaligentreff 2016<br />

im Konstanzer San Martino, das ebenfalls von<br />

einem Spitzen-Duo aus der Siberschen Schule<br />

geführt wird: Joachim Fecht 5 und Thomas<br />

Haist. Manfred Lang vom Restaurant Casala im<br />

Meeresburger Hotel Residenz am See, Henning<br />

Heise vom Schiff und Heinz Distel vom Fährhaus<br />

in Konstanz-Staad, Johannes Kraxner vom<br />

Konstanzer Papageno – sie alle und noch einige<br />

andere am See erhielten ihren Schliff bei Bertold<br />

Siber (mehr dazu in der seezunge von <strong>2017</strong>). Zu<br />

diesem Anlass wurde er von Konstanz auch für<br />

sein Lebenswerk gewürdigt. Sein Wirken hier war<br />

so etwas wie ein Weckruf in der Bodenseeregion.<br />

Hauptsache üppig<br />

Dem Großteil der Bevölkerung blieb die Spitzengastronomie<br />

noch lange verschlossen. Das Vorurteil,<br />

dass man dort wenig auf den Teller, aber<br />

umso mehr auf die Rechnung bekäme, bildete<br />

für viele eine unüberwindbare Schwelle. Während<br />

umgekehrt viele Wirtshäuser und ländliche<br />

Gaststätten vor allem dann als gut galten,<br />

wenn der Teller reichlich voll war. In den Köpfen<br />

wurde auf beiden Seiten der Theke Qualität oft<br />

mit Quantität gleichgesetzt. Wo der machtvolle<br />

Schlankheitswahn Ende der 80er-Jahre keinen<br />

Widerhall fand, ging man zum Italiener oder<br />

Griechen um die Ecke oder gut bürgerlich essen.<br />

Gleichwohl war das Essen gut, weil in vielen Familienbetrieben<br />

die Zutaten meistens noch vom<br />

eigenen Acker und Stall oder von heimischen<br />

Bauern und Metzgern kamen.<br />

5<br />

Der kulinarische Einbruch<br />

Das änderte sich rasch, als in den 90er-Jahren<br />

die McDonald- und Aldisierung auch in der Region<br />

rasant voranschritt. Man kaufte zunehmend<br />

nicht mehr im Einzelhandel, sondern bei<br />

Discountern ein. Deren Billigpreise verdrängten<br />

heimische Erzeuger, obwohl die Äpfel in der<br />

Saison dort sogar oft teurer waren als auf dem<br />

Markt. Das große Metzgereisterben setzte ein.<br />

Von den großen Bäckereiketten à la Kamps &<br />

Co blieb die Region zum Glück gerade noch<br />

verschont. Pizza, Burger und Döner eroberten<br />

die jüngere Gastronomieszene. Immer mehr<br />

Tiefkühl- und Fertiggerichte schwemmten in<br />

die Regale der Supermärkte; die Mikrowelle<br />

ersetzte den Herd. In den Touristenlokalen dominierten<br />

Wurstsalat und SchniPoSa-Gerichte<br />

die Speisekarte und – als Inbegriff regionaler<br />

Küche – Käsespätzle mit fadem, holländischem<br />

Plastikkäse. Paradoxerweise profitierte die Region<br />

auch von dieser Entwicklung, sitzen doch<br />

mit Knorr, Maggi und Hügli gleich die großen<br />

Tüten-Suppen-Giganten in Thayngen, Singen<br />

und Radolfzell: auch ein weltweit einmaliger<br />

Cluster.<br />

Skandale ohne Ende<br />

Ein allmähliches Umdenken in der Seeregion<br />

setzte erst in den späten 90er-Jahren ein, als<br />

sich die Lebensmittelskandale häuften und<br />

das Vertrauen in eine übermächtige multinationale<br />

Lebensmittelindustrie peu à peu<br />

dahinschwand. Man muss sich die lange Liste<br />

der Eklats tatsächlich einmal vor Augen<br />

führen, um zu begreifen, wie wertvoll eine<br />

saubere, gesunde und nachhaltige regionale<br />

Landwirtschaft und eine Gastronomie ist,<br />

die deren Erzeugnisse zu nutzen weiß. Dabei<br />

sind hier nur die Skandalspitzen erwähnt.<br />

Und doch wiederholen sich die Fälle, wie<br />

man leicht feststellen kann: erst Rinderwahn,<br />

dann Vogelpest, Hormone und Antibiotika<br />

in Fleisch und Geflügel (1988, 2002), Würmer<br />

im Fisch (1987, 1997), Nudelprodukte<br />

mit verunreinigtem Flüssigei, verdorbenes<br />

oder Gammelfleisch in Supermärkten (1993,<br />

1996, 2005, 2006), Schweinemastskandal,<br />

belastete Shrimps aus Asien (2001), verbotene<br />

Unkrautvernichtungsmittel in Getreide und<br />

Hähnchen-Nuggets (2002) (bis heute dauert<br />

der Streit um Glyphosat (!) an, bei dem es die<br />

EU trotz massivem Protest belassen möchte),<br />

6


SEEZUNGE | STORY<br />

ferner tonnenweise vergammelter und wiederaufbereiteter<br />

Mozzarella aus Italien (2008),<br />

Antibiotika-Skandal und mit Dioxin belastetes<br />

Futterfett im Futter von Schweinen- und<br />

Hühner-Mastanlagen, gefälschte Bio-Etiketten<br />

aus Italien (2011), Pferdefleischskandal in<br />

den Supermarktketten (2013), europaweiter<br />

Salmonellenausbruch bei Eiern, kurz danach<br />

Verunreinigung durch belastete Putzmittel<br />

(2014, <strong>2017</strong>) …<br />

Appetit vergangen? Zum Glück gibt es seit der<br />

Jahrtausendwende auch wieder Positives zu vermelden.<br />

Als wäre mit dem Millennium ein Ruck<br />

durch die ganze Bodenseeregion gegangen,<br />

sprossen auf österreichischer, Schweizer und<br />

deutscher Seite – meist initiiert von politischer<br />

Seite – Fördervereine und Verbandsinitiativen für<br />

die regionale Landwirtschaft aus dem Boden,<br />

aus denen sich wichtige regionale Gütesiegel,<br />

Netzwerke und Gemeinschaften zwischen Erzeugern,<br />

Handel und Gastronomie bildeten.<br />

Fast zu spät erkannte man in der großen Politik,<br />

dass Globalisierung und Marktöffnungen<br />

durch weltweite Freihandelsabkommen und daraus<br />

folgende immer billigere Importe zu einer<br />

existenzbedrohenden Konkurrenz für regionale<br />

Produzenten werden kann.<br />

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73


SEEZUNGE | STORY<br />

7 8<br />

74<br />

Es geht aufwärts<br />

Endlich – die Zeit war gekommen für mehr Wertschöpfung<br />

und Wertschätzung in der heimischen<br />

Landwirtschaft. Dennoch sollte es noch ein gutes<br />

Jahrzehnt dauern, bis der Wert regionaler Erzeugnisse<br />

hier auch in den Köpfen der Verbraucher, im<br />

Handel und in Teilen der Gastronomie angekommen<br />

ist. Dass nachhaltig und qualitätsbewusst<br />

erzeugte Lebensmittel aus der Region mit kurzen<br />

Transportwegen und der Möglichkeit, ihre Herkunft<br />

nahtlos bis zum Erzeuger zurückverfolgen<br />

zu können, weniger riskant, dafür aber gesünder<br />

und vielfach schmackhafter sind, diese Erkenntnis<br />

habe sich auf einer breiteren Basis sogar erst<br />

in den letzten fünf Jahren durchgesetzt, stellt<br />

Food-Spezialistin Claudia Antes-Barisch vom<br />

<strong>akzent</strong>-seezunge-Team fest.<br />

Zu den Ersten, die der Entfremdung der Menschen<br />

von ihren Nahrungsmitteln durch die multinationalen<br />

Foodkonzerne entgegenwirkten,<br />

gehörte die in Italien gegründete Slow-Food-<br />

Bewegung 6 , die mit ihren regionalen Convivien<br />

nach dem Millennium auch nach Oberschwaben<br />

und an den Bodensee kam. Die Bewegung<br />

versteht sich als Lobby für guten Geschmack<br />

und für regional angepassten und ökologischen<br />

Anbau, für den Erhalt der Biodiversität<br />

und der kulinarischen Kulturen. Die jährlichen<br />

Slow-Food-Messen in Stuttgart und Zürich sind<br />

tatsächlich eine Quelle hinreißender Genüsse.<br />

Überlingen ist gar als eine der wenigen Cittàslow<br />

Städte positioniert – gelebt wird dieses Label allerdings<br />

kaum. Als eines der regionalen, schützenswerten<br />

Kulturgüter wurde übrigens die rote<br />

Höri-Bülle mit ihrem charakteristisch dezenten<br />

Zwiebelaroma in die Slow-Food-Arche des guten<br />

Geschmacks aufgenommen.<br />

Genuss aus der Region gewinnt an<br />

Boden<br />

In der Ostschweiz wurde im Jahr 2000 der<br />

Schweizer Trägerverein Culinarium mit dem<br />

Credo „Genuss aus der Region“ gegründet. Das<br />

Ziel: Menschen für regionale Produkte, lokale<br />

Küche und eine Ernährung im Einklang mit den<br />

Jahreszeiten zu begeistern 7 . Der Trägerverein<br />

bringt dabei seine Mitglieder – Erzeuger, Gastronomen,<br />

Gemeinschaftsküchen in Kliniken,<br />

Handel und Tourismus – zusammen und unterstützt<br />

sie bei der kreativen Produktentwicklung<br />

und -gestaltung mit professionellem Marketing<br />

und Medienarbeit sowie gezielten Aktionen wie<br />

dem Genusstag in St. Gallen. Von Culinarium<br />

unterstützte Betriebe wie die Käserei Stofel in<br />

Unterwasser und Städtlichäsi in Lichtensteig<br />

8 erzielen regelmäßig Preise. Auch die Wiederbelebung<br />

regionaler Ursprungssorten wie<br />

Ribelmais und die blaue St. Galler Kartoffel<br />

gehen auf das Konto von Culinarium. Faszinierend,<br />

in all den Jahren der Reportertätigkeit<br />

für <strong>akzent</strong>-seezunge zu erleben, was mit Hilfe des<br />

Trägervereins an innovativen, hochwertigen Produkten,<br />

Rezepten und Initiativen aus und in der<br />

Region hervorgebracht wurde. Vielleicht mögen<br />

nicht alle Ideen der Culinarium-Mitglieder hundertprozentig<br />

überzeugen, aber das meiste ist<br />

allemal schmackhafter als das in der Pfanne vor<br />

sich hin schrumpfende, geschmackfreie Billig-<br />

Putenschnitzel.<br />

Mit den heute 500 Mitgliedern von Culinarium<br />

kann das vergleichbare deutsche Pendant,<br />

Gutes vom See, dessen Geburtsstunde 2004<br />

schlug, zwar in der Qualität, nicht aber in der<br />

Quantität mithalten. Das liegt daran, dass der<br />

Träger PLENUM einerseits in erster Linie ein Natur-<br />

und Umweltschutzprojekt war und andererseits<br />

nur zeitlich befristet tätig werden konnte.<br />

Damit verbunden war zum Glück auch die Förderung<br />

branchenübergreifender Kooperationen,<br />

die die Regionalität und die Sensibilisierung der<br />

Bevölkerung und der Erzeuger für Produkte der<br />

Bodenseeregion schärfen sollten. Das ist weitestgehend<br />

gelungen. Gutes-vom-See-Produkte<br />

sind am See ein Markenzeichen geworden. Das<br />

Netzwerk der Mitglieder umfasst 30 Erzeuger<br />

wie die Hofkäserei Moser, Bodenseefisch Knoblauch<br />

und ein gutes Dutzend Einzelhändler,<br />

darunter auch die Edeka-Baur-Frischemärkte,<br />

ferner 14 Gastronomiebetriebe, darunter die<br />

Konstanzer Konzilgaststätten, die Mainau-<br />

Gastronomie und den Seehof in Immenstaad,<br />

außerdem zehn handwerkliche Betriebe wie die<br />

Bodensee Metzgerei Müller, Randegger Mineralwasser<br />

und Stahringer Streuobstmosterei. Auf<br />

die Arbeit von PLENUM geht auch das Buure-<br />

Zmorge zurück. Das Frühstück auf Bauernhöfen<br />

am ersten Juliwochenende ist bis heute ein Bestseller.<br />

Ebenso gefragt ist übrigens das Schweizer<br />

Pendant „Brunch auf dem Bauernhof“ am<br />

1. August.<br />

… und immer so weiter<br />

Schon früh ist auch Tourismus Untersee 9 auf<br />

den regionalen Genusszug aufgestiegen und hat<br />

ein deutsch-schweizerisches Netzwerk mit Landwirten,<br />

Fischern, Winzern, Gastronomen rund<br />

um den Untersee ins Leben gerufen, die mit kulinarischen<br />

Angeboten und Aktionen – vom mittelalterlichen<br />

Pilgermahl bis zu Felchenwochen<br />

im Herbst – für regionale Spezialitäten werben.<br />

In Oberschwaben-Allgäu entstand 2001 aus<br />

dem PLENUM-Projekt Dorfgasthöfe die Aktion<br />

LandZunge, eine Gemeinschaft von Landgast-


SEEZUNGE | STORY<br />

Bier der Brauerei Härle aus ausschließlich heimischen Zutaten, später<br />

gesellte sich auch ein seezüngle hinzu. Bei der Aktion Alprind kauften 30<br />

Wirte je ein Rind und ermöglichten als Paten, den Tieren den Sommer<br />

auf den kräuterreichen Wiesen der Allgäuer Alpen zu verbringen. Heute<br />

können Gäste in 80 LandZunge-Betrieben „futtern wie bei Muttern“. Aus<br />

der Region kamen mit den Jahren weitere Gütelabel wie PrimaRind aus<br />

dem Allgäu, Schwäbisch-Hällisches Landschwein und Alpschwein.<br />

In Vorarlberg sind die ersten Jahre nach dem Millenium geprägt von vielen<br />

Initiativen, die die heimische Landwirtschaft stärken und schützen. Gütesiegel<br />

wie ALMA oder Ländle sollen das Vertrauen zwischen Landwirtschaft<br />

und Konsumenten im Ländle ausbauen. Produkte mit dem Ländle-Stempel<br />

kommen aus der Region, sind gentechnikfrei, umwelt- und<br />

tierfreundlich und unterstützen ein faires Preisniveau für Landwirte. Für<br />

Bio-Produkte gibt es ein Bio-Ländle-Siegel. Dass Bio ein Thema im Ländle<br />

bleibt, dafür sorgt auch der Verband der österreichischen Bio-Bauern mit<br />

dem Gütesiegel Bio-Austria. Im Bregenzerwald schlossen sich Bauern,<br />

Gasthöfe und Handwerker zur Bregenzerwald Käsestraße zusammen,<br />

um ihre Produkte zu vermarkten: keine Straße im ursprünglichen Sinne,<br />

sondern Wege zu familiären Käsereien, Sennalpen und Gemeinschafts-<br />

Käsekellern. Ähnlich das Prinzip der Allgäuer Käsestraße, die damit die<br />

Identität des West-Allgäus pflegen möchte.<br />

Food-Messen und neue Küchenstile<br />

höfen und Landwirten in der Region, die sich verpflichteten, regionale<br />

Produkte in hoher Qualität auf die Tische zu bringen. Deren Namenspate<br />

war übrigens die seezunge. Die erste Eigenkreation war das LandZüngle-<br />

Neue Messen und Food Festivals erschließen heute ganz neue Genusswelten<br />

und etablieren sich als Schaufenster für regionale Erzeugnisse. Auf<br />

Schweizer Seite fand die Schlaraffia-Messe in Weinfelden von Beginn an<br />

großen Zuspruch. Der traditionsreichen St. Galler Herbstmesse OLMA,<br />

die in diesem Jahr ihr 75. Jubiläum feiert, ist sogar ein kulinarisches Kulturgut<br />

des Landes gewidmet: die weiße OLMA-Bratwurst.<br />

75


76<br />

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besten Adressen<br />

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Neue Trend-Sorten<br />

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UNTERSEE<br />

Mit dem Motorboot<br />

auf Genuss-Kurs<br />

SI(L)BER SEE<br />

Die Schätzchen<br />

des Bertold Siber<br />

SEEZUNGE | STORY<br />

9<br />

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends geriet<br />

auch die Gastronomie am See in kreative Aufbruchstimmung.<br />

Neue Küchenstile machten die<br />

Runde: Frisch, leicht, mediterran. Saisonal. Und<br />

auch mit asiatischen Noten wird zunehmend<br />

experimentiert. Albert Bouley aus Ravensburg<br />

sorgt mit seiner Eurasischen Küchenfusion für<br />

Furore. Und edles Design erobert die Restaurants;<br />

zum Ess-Erlebnis gehört nun auch der<br />

Genuss fürs Auge.<br />

Bodenständige<br />

Küche vom Feinsten<br />

Lassen Sie sich in heimeliger Atmosphäre von unserer<br />

gutbürgerlichen, feinen Küche mit regionalen Produkten<br />

verwöhnen – und fühlen Sie sich wie zuhause.<br />

Die Empfehlung<br />

aus der Seezunge<br />

Nr. 18 / <strong>2017</strong>:<br />

'!1J53FD-iaiaaa!<br />

Die<br />

’17<br />

1000<br />

Man landet vermutlich nicht rein zufällig im<br />

Gasthaus Krone in Bichelsee-Balterswil am<br />

südlichsten Zipfel des Hinterthurgau. Idyllisch<br />

gelegen, würde man an der eher schlichten<br />

Optik des ehemaligen Gasthauses – der Schriftzug<br />

an der Aussenwand kündet noch von dieser<br />

Zeit – vermutlich eher vorbeifahren, wäre da<br />

nicht diese Krone. Ein imposantes, historisches<br />

Nasenschild mit grosser Strahlkraft, das gleichzeitig<br />

Sinnbild für die Bedeutung des Gastes<br />

(der Gast ist König) und Namensgeber der<br />

Restauration ist. Kaum betreten wir die Gasträume,<br />

spüren wir: Bei den Gastgebern Maria<br />

und Ruedi Bartel ist man zuhause. In der Wirtsstube<br />

rechts schmeckt die „Stange“ (Bier) beim<br />

Zeitung lesen oder beim Stammtischgespräch,<br />

während im linken Gastraum, bei weissen Tischdecken<br />

und frischen Blumen, feine Speisen<br />

genossen werden. Wir wählen eine sensationelle<br />

Fleischsuppe mit Markscheiben (welch Freude,<br />

dass es sowas noch gibt!) und einen grossen<br />

gemischten Salat, knackig und appetitlich<br />

angerichtet, als Vorspeisen. Als Hauptgang<br />

folgen ein butterzartes US-Filet-Gulasch Stroganoff<br />

in sehr feiner dunkler, sämig-würziger<br />

Sauce mit Butterreis und ein feines Schweinsfilet<br />

mit Steinpilzrahmsauce, Kroketten und einer<br />

Gemüsegarnitur. Für diese Qualität und schweizerische<br />

Verhältnisse zu absolut moderaten<br />

Preisen. Als Weinbegleitung bieten sich lokale<br />

Weine aus dem Thurgau an. Ein Zwetschgensorbet<br />

mit Vieille Prune schliesst das genussvolle<br />

Menü perfekt ab. Wow! Wir sind begeistert<br />

und möchten von Ruedi Bartel wissen, warum<br />

er sich mit seiner feinen Küche nicht in einer<br />

höheren Kategorie positioniert? Und wie er es<br />

schafft, neben seinen Mandaten (Präsident<br />

GastroThurgau-Verband, Vorstand Thurgauer<br />

Gewerbeverband, Vorstand Thurgau Tourismus<br />

und Kantonsrat) sein Gasthaus von Dienstag<br />

bis Sonntag geöffnet zu haben – und obendrein<br />

auf Anfrage noch Party-Service für über 1.200<br />

Personen anzubieten? Die überzeugende Antwort<br />

ist, dass er genau diese Art und diesen<br />

Rahmen, so wie es ist, bevorzugt. Er ist Koch aus<br />

Leidenschaft und liebt seinen Beruf – ein Statement,<br />

das man sich wie seine Speisen auf der<br />

Zunge vergehen lassen kann.<br />

sk<br />

Gasthaus Krone * Hauptstr. 31 * CH-8362 Balterswil * T +41 (0)71 971 16 85 * ruedi.bartel@bluewin.ch * www.kronebalterswil.ch<br />

Öffnungszeiten: Di–Sa: 06.00–24.00 Uhr / So: 06.00–22.00 Uhr / Mo: Ruhetag


SEEZUNGE | STORY<br />

Die Restaurantszene wird bunter<br />

Jahr für Jahr wird nun die Restaurantszene am<br />

See internationaler, bunter und spezieller: Eine<br />

Sushi Bar ist beispielsweise Teil des innovativen<br />

Restaurantkonzepts im Güterhof in Schaffhausen<br />

mit sechs ganz unterschiedlichen gastronomischen<br />

Bereichen in einer einzigen Halle. In<br />

Bregenz und Dornbirn haben Chen’s Restaurants<br />

mit anspruchsvoller chinesischer Küche<br />

guten Zulauf. Selbst Daniel Craig kam während<br />

der Dreharbeiten zum James Bond in Bregenz<br />

regelmäßig bei Chen‘s vorbei, sein Lieblingsgericht<br />

steht heute noch auf der Karte. In die<br />

Weinstube Fürst in Nonnenhorn ist ein Restaurant<br />

mit authentischer vietnamesischer Küche<br />

eingezogen. Endlich haben auch Vegetarier gut<br />

lachen: Vorbei die Ära der faden, langweiligen<br />

Gemüsevariationen. Seit etwa 2010 finden auch<br />

sie zunehmend eine ordentliche Auswahl an<br />

fantasievoll zubereiteten Leckerbissen auf den<br />

Speisekarten vor. Die vegane Welle und Veggie-<br />

Restaurants haben zwar erst vereinzelt den See<br />

erreicht, gesund und natürlich Essen ist aber<br />

insgesamt in Mode. Die Erderwärmung hat hier<br />

auch eine positive Seite: Neben Weinsorten, die<br />

früher eher südlich angebaut wurden, gedeihen<br />

Aprikosen, Paprika, Auberginen, Artischocken,<br />

Radicchio und weiteres südliches Gemüse und<br />

Obst, sogar Melonen, prächtig hier und werden<br />

längst im großen Stil auf der Reichenau und im<br />

Hegau angebaut.<br />

Der allgemeine Aufbruch geht auch einher mit<br />

neuen Restaurantstilen: stylish soll es sein, mit<br />

cooler Architektur und Inneneinrichtung, möglichst<br />

aus natürlichen Materialien, am besten<br />

hergestellt und designt in Manufakturen der Region.<br />

Auch hier ist das Ländle mit seiner Holzarchitektur<br />

Vorreiter. Lifestyle ist das Schlagwort,<br />

Wohnumfeld, Mode und maßgeschneiderte Accessoires<br />

werden in den leiblichen Genuss einbezogen.<br />

Und so versteht sich die relativ junge<br />

„Gustav“ in Dornbirn, die alles davon präsentiert,<br />

denn auch als (Lifestyle-)„Messe des guten<br />

Geschmacks“.<br />

Lebensmittelunverträglichkeiten bieten<br />

auch Chancen<br />

Die Intervalle der Essenstrends und -wellen,<br />

die in unserer globalisierten Welt an den See<br />

schwappen, werden von Jahr zu kürzer. Craft<br />

Bier, Street Food, Smoothies, Essen und Trinken<br />

„to go“, Markthallen, Food-Blogs, Verhinderung<br />

von Foodwaste, (Erlebnis-)Teilen mit<br />

Freunden – heute alles Trend. Und morgen? Die<br />

Zunahme an Lebensmittelunverträglichkeiten<br />

haben bei den Verbrauchern zu einer begrüßenswerten<br />

Sensibilisierung für die Inhaltsstoffe der<br />

Nahrungsmittel geführt. Für die Hersteller und<br />

Gastronomen sind sie eine Herausforderung,<br />

aber auch eine Chance, sich zu profilieren.<br />

Die Biowelle ist indes schon wieder am Abebben:<br />

Seit auch die Discounter Bioprodukte<br />

in ihre Regale stellen, die aber oft aus weit<br />

entfernten Ländern bezogen werden, gewinnt<br />

die Frage nach Herkunft, Transparenz und<br />

Transportwegen erneut an Bedeutung. Womit<br />

wir wieder beim Thema Regionalität wären.<br />

Woran sich Einheimische wie Gäste gewöhnen<br />

müssen: Der Bodensee deckt nicht mehr annähernd<br />

den in den vergangenen 30 Jahren erheblich<br />

gewachsenen Bedarf an Speisefischen. Das<br />

heißt, Forellen, Saiblinge kommen vermehrt aus<br />

Aquakultur. Wenn dies dann Familienbetriebe<br />

mit artgerechter Aufzucht sind wie Fischzüchter<br />

Stengelin (Gutes vom See), dann wird man den<br />

Unterschied kaum merken.<br />

Eins ist sicher, auch in Zukunft: <strong>akzent</strong>seezunge<br />

geht mit der Zeit. Und über aktuelle<br />

Gastro-Neuigkeiten und Foodtrends in der<br />

Seeregion können wir Sie über die kürzlich<br />

runderneute <strong>akzent</strong>-Homepage noch viel<br />

schneller informieren und demnächst wird<br />

auch die seezunge online relauncht. Denn frisch<br />

zubereitet schmeckt‘s auch regional am Besten!<br />

TEXT & FOTO: HEIDE-ILKA WEBER<br />

77


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

GERÜCHTEKÜCHE<br />

1CH – Osterfingen | Anlässlich des<br />

17. Geburtstages des Schaffhauser<br />

Blauburgunderlandes kürten die Verantwortlichen<br />

zum zweiten Mal den „Blauburgunder<br />

des Jahres“. Mit dem Titel werden<br />

alljährlich Persönlichkeiten ausgezeichnet,<br />

die sich um diese Rebsorte verdient gemacht<br />

haben. Heuer fiel die Wahl auf Martin Auer,<br />

den Inhaber der Rebschule Auer in Hallau.<br />

In seiner Laudatio in der Bergtrotte Osterfingen<br />

verwies Beat Hedinger, Geschäftsführer<br />

des Branchenverbandes Schaffhauser Wein,<br />

auf Auers großes Fachwissen und seine vielfachen<br />

Verdienste um den Weinbau.<br />

www.blauburgunderland.ch<br />

1<br />

78


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

2D – Radolfzell | cab. Rund 4000 Besucher<br />

kamen zum Familientag anlässlich<br />

des 95-jährigen Geburtstages der Firma<br />

Schlör. Der neue Inhaber Klaus Widemann<br />

verband mit dem Jubiläum die Botschaft:<br />

„Es geht weiter. Die Marke Schlör wird weiterhin<br />

in Radolfzell produziert. Der Name<br />

steht für Regionalität und hohe Qualität.“<br />

Mitte 2015 hatte Widemann das Radolfzeller<br />

Traditionsunternehmen und dessen<br />

Produktion übernommen. Als Inhaber der<br />

Bodenseekelterei in Bermatingen-Ahausen<br />

und der Lindauer Fruchtsäfte GmbH kennt<br />

er die Branche und den Markt. Rückblickend<br />

betrachtet, sei er zuversichtlich, betonte er.<br />

Ein Teil der Bevölkerung sei enttäuscht gewesen<br />

vom damaligen Aus bei Schlör, sagte<br />

Klaus Widemann. „Diese Menschen wollen<br />

wir wieder ins Boot holen.“ Der Familientag<br />

bot Gelegenheit, sich über die neuen Bedingungen<br />

bei Schlör zu informieren.<br />

Schlör Bodensee Fruchtsaft GmbH & Co. KG<br />

Eisenbahnstr. 20<br />

D-78315 Radolfzell<br />

www.schloer.de<br />

3CH – Salem-Rickenbach | cab. Seit 30<br />

Jahren gibt es jetzt die Edelbrennerei<br />

Senft in Salem. Angefangen hatte Herbert<br />

Senft, ehemals Kellermeister der Hagnauer<br />

Winzergenossenschaft, zunächst mit der<br />

Obstbrennerei. Im Laufe der drei Jahrzehnte<br />

kamen immer neue Brennereien und Produkte<br />

hinzu – Whisky! – und spätestens, seitdem<br />

die Edelbrand-Sommelière und Tochter des<br />

Hauses, Silke Senft, ebenfalls am Brennhafen<br />

mitmischt, ist der Name Senft im wahrsten<br />

2<br />

3<br />

Mein... Dein...<br />

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SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

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Weinkellerei & Weinfachhandel<br />

Sinne des Wortes in aller Munde: mit Gin,<br />

Rum, Wodka und weiteren edlen Bränden<br />

vom See. Die frühere Hofscheune wurde zum<br />

exquisiten Hofladen umgebaut, inklusive<br />

Degustierraum. So geht Entwicklung.<br />

Edelbrennerei Senft<br />

Dorfbachstraße 10<br />

D-88682 Salem-Rickenbach<br />

+49 7553 8831<br />

www.edelbraende-senft.de<br />

Weine aus international<br />

bekannten Lagen,<br />

aber auch den spritzigen,<br />

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unkomplizierten Prosecco<br />

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Radolfzell am Bodensee!<br />

Eingang im Betriebshof!<br />

Unsere Öffnungszeiten:<br />

Dienstag - Freitag 9 bis 13 Uhr<br />

Samstag 9 bis 13 Uhr<br />

vinerum<br />

vinerum GmbH & Co.KG<br />

Herrenlandstraße 69/1<br />

78315 Radolfzell<br />

Tel. +49 (0)7732 982 79 30<br />

www.vinerum.de<br />

vinerum GmbH & Co.KG<br />

Herrenlandstraße 69/1<br />

78315 Radolfzell<br />

Tel. +49 (0)7732 98 279 30<br />

www.vinerum.de<br />

Radolfzell<br />

4D – Radolfzell | cab. Französische Patisserie<br />

in der Radolfzeller Altstadt: Im<br />

neu eröffneten „Kuchenstück“ von Marlene<br />

und Benjamin Göppel gibt es jetzt diese<br />

Kuchen, die man aus Frankreich kennt – kleiner<br />

als gewöhnlich im Umfang, dafür umso<br />

leckerer. Hier werden sie allerdings komplett<br />

aus Dinkelmehl gebacken. Außerdem, so<br />

Benjamin Göppel, reduziere man die Verwendung<br />

von Zucker „so gut es geht“. Der<br />

erfahrene Patissier hat bereits an zahlreichen<br />

Wettbewerben teilgenommen. „Unter anderem<br />

bin ich auf der Olympiade der Köche<br />

als Patisserieteam angetreten und wir haben<br />

zwei Mal Silber, also Platz zwei erreicht“,<br />

erzählt er. Klingt vielversprechend.<br />

Kuchenstück<br />

Untertorstr. 3<br />

D-78315 Radolfzell<br />

+49 (0)157 31 38 45 40<br />

5CH – Warth | cab. Wo einst Ochs und<br />

Pferd wohnten, werden jetzt Getränke<br />

ausgeschenkt. Zum 40-jährigen Bestehen des<br />

Kultur- und Seminarzentrums der Kartause<br />

Ittingen konnte die lang ersehnte Bar, der<br />

„Ochsenstall“, eröffnet werden. Im neuen<br />

Treffpunkt serviert man den Gästen Weine<br />

und Biere aus eigener Herstellung sowie<br />

Edelbrände und Spirituosen aus anderen<br />

Klöstern. Die historischen Mauern und das<br />

barocke Gewölbe lassen die Geschichte<br />

des Raumes spürbar bleiben; die raffinierte<br />

Beleuchtung wie auch die angenehme<br />

Raumakustik sorgen für einen angenehmen<br />

Aufenthalt.<br />

Stiftung Kartause Ittingen<br />

CH-8532 Warth<br />

+41 (0)52 748 44 11<br />

www.kartause.ch<br />

D – Konstanz | cab. Vhs, Konzilgaststätten<br />

und Konzilstadt Konstanz<br />

6<br />

laden am 17. <strong>November</strong> um 19 Uhr zur<br />

9. Konstanzer Tafelrunde ein. Am 11.<br />

<strong>November</strong> <strong>2017</strong> jährt sich die Wahl Papst<br />

Martins auf dem Konstanzer Konzil zum<br />

600. Male. An diesem Abend werden die<br />

Spuren der einzigen Papstwahl nördlich der<br />

Alpen im Speichersaal des Konzils bei einem<br />

mehrgängigen Menü historisch und kulina-<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

risch nachvollziehbar. Zwischen den Gängen liest Henry Gerlach das<br />

Kapitel über die Papstwahl aus seinem Roman „In Nomine Diaboli“,<br />

Ines Stadie stellt das Kochbuch des Hofkochs von Papst Martin vor<br />

und Prof. Werner Mezger präsentiert Wissenswertes rund um den<br />

Namenspatron des Papstes, den heiligen Martin.<br />

Anmeldung unter<br />

www.vhs-landkreis-konstanz.de oder<br />

+49 (0)7531 59 810<br />

naturtrüb,<br />

frostig,<br />

limitiert!<br />

D – Baden-Württemberg | cab. Die landesweite Kampagne „Von<br />

Daheim“ stellt jetzt mit der kostenfreien Hofladen-App für iOsund<br />

Android-Geräte ein Portal zur Verfügung, das bäuerlichen<br />

Familienbetrieben mit angeschlossener Direktvermarktung<br />

eine Plattform bietet und gleichzeitig Verbraucher<br />

darüber informiert, wo es Produkte vom Hof zu<br />

kaufen gibt. Unter dem Suchbegriff „Hofläden BW“<br />

lässt sich die Anwendung in den App-Stores finden.<br />

Das Antragsformular für Direktvermarkter<br />

kann im Büro von MdL Raimund Haser über<br />

raimund.haser@cdu.landtag-bw.de<br />

oder unter +49 (0)711 20 63<br />

81 06 angefordert werden.<br />

D – Konstanz | Frischer<br />

Wind in der Brasserie Colette Tim<br />

Raue: Mit einem neuen Führungsduo und<br />

konzeptionellen Änderungen startet die Brasserie<br />

in ihr zweites Jahr. Der gebürtige Sigmaringer Michael<br />

Volk und die Konstanzerin Jasmin Weber<br />

bilden die neue Doppelspitze, die zukünftig<br />

den Servicebereich der Brasserie leitet. Zu<br />

den Neuerungen zählt auch, dass die Gäste<br />

ab 2018 ein monatlich wechselndes Menü-<br />

Special erwarten dürfen. Auf die reguläre<br />

Speisekarte kehren demnächst Klassiker<br />

wie Croque Madame, Boeuf Bourguignon<br />

oder der Crêpe Colette zurück und werden<br />

ergänzt durch neue, der Jahreszeit entsprechende<br />

Speisen. Alle Gerichte stammen<br />

übrigens aus der Feder von Spitzenkoch Tim<br />

Raue und werden vor Ort von Küchenchef Van<br />

Hung Nguyen zubereitet.<br />

Brasserie Colette<br />

Brotlaube 2a, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 12 85 107<br />

www.brasseriecolette.de/konstanz<br />

7D – Konstanz | cab. Dauerbaustellen in der Stadt<br />

stellen nicht selten ein Problem dar für die Anlieger.<br />

Auch Wolfgang Grether, Inhaber des Weinmarkts an<br />

der Laube, ist nicht uneingeschränkt glücklich darüber,<br />

dass sein Geschäft jetzt zwangsweise noch einige Monate<br />

in einer Sackgasse liegt: Durch die ungewohnte Verkehrsführung<br />

ließe sich sicher mancher potenzielle Kunde von<br />

einem Besuch in seinem Weinmarkt abhalten. Einerseits.<br />

Andererseits könnten Kunden nun von der verkehrsberuhigten<br />

Zone profitieren, mit viel Platz zum Anfahren und<br />

Wenden. Und das sei ja durchaus auch ein Vorteil, findet<br />

Wolfgang Grether. Auf die Sichtweise kommt es an!<br />

Weinmarkt an der Laube<br />

Untere Laube 17, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 22 131 | www.weinmarkt-konstanz.de<br />

Wenn die Tage Nur kürzer für werden kurze und Zeit die im Temperatur<br />

sinkt, reift auf dem Ravensburger<br />

Handel<br />

„Bierbuckel“ allmählich das Winterbier heran.<br />

Dank feinster Zutaten unserer Heimat präsentiert<br />

sich das naturtrübe Winterbier<br />

mit goldgelber Färbung und ausgewogener<br />

Vollmundigkeit. Bei tiefen Temperaturen<br />

gereift, schaffen unsere Brauer daraus eine echte<br />

Winterspezialität!<br />

Nur für kurze Zeit im Handel<br />

Auch in Zukunft<br />

beste Aussichten am Schänzle<br />

Mit schönstem Seeblick von der großen Sonnenterrasse<br />

oder dem lichtdurchfluteten Restaurant<br />

servieren Aurelio Tranchida und sein Team mittags<br />

und abends moderne und traditionelle italienische<br />

Küche: Ambitioniert gekocht, raffiniert<br />

und immer frisch.<br />

Tel. +49 (0)7531 36 19 954<br />

www.aurelio-konstanz.de<br />

Aurelio Tranchida<br />

Dienstag–Samstag:<br />

11:30–14:30 Uhr & 17:30–23:00 Uhr<br />

Mittagstisch bis 14:30 Uhr<br />

Sonn- und Feiertag:<br />

11:30 – 23:00 Uhr<br />

(warme Küche bis 21:00 Uhr)<br />

Viele Parkplätze direkt vor der Tür!<br />

81


SEEZUNGE | TEST<br />

FAZIT<br />

Schönes Riegelhaus mit nettem Gärtchen und<br />

zwei modern und gemütlich eingerichteten<br />

Gaststuben. Gehobene marktfrische Küche<br />

mit schweizerischen und internationalen<br />

Akzenten, angenehmer Service.<br />

RESTAURANT KRONE<br />

82<br />

CH – Lommis | Das Örtchen Lommis, das als<br />

politische Gemeinde erst seit 1995 existiert, ist<br />

möglicherweise nur Kennern des Thurgaus ein<br />

Begriff. Die Staatstraße aus Richtung Matzingen<br />

(naher Autobahnanschluss) verbindet sich in der<br />

Dorfmitte mit derjenigen aus Affeltrangen. Hier<br />

befindet sich auch das gepflegte Riegelhaus, das<br />

seit Oktober 2013 die „Krone“ von Andrew und<br />

Katja Hodgson beherbergt.<br />

„Bei uns trägt der Gast die Krone“ lautet das Motto<br />

der Gastgeber, die den kleinen Familienbetrieb mit<br />

viel Hingabe und Engagement führen. Kein Wunder,<br />

dass die Krone bei den Stammgästen sehr beliebt<br />

ist. Am Samstagabend ist das Restaurant schon zu<br />

früher Stunde fast bis auf den letzten Platz ausgebucht.<br />

Die Küche grüßt mit täglich wechselnden<br />

Mini-Süppchen, die es geschmacklich in sich haben.<br />

An diesem Tag gibt es eine ausdruckstarke Kürbissuppe,<br />

die uns nachhaltig in guter Erinnerung bleibt.<br />

Sehr gut gefällt uns auch die Vorspeise, ein scharf<br />

gewürztes Rindstartar vom „Swiss Prime Gourmet“-<br />

Rind, das mit Weinfelder Single Malt Whisky abgeschmeckt<br />

und mit eingelegten Curry-Zucchetti,<br />

Kapern und Zwiebeln gereicht wird. Als gebürtiger<br />

Schotte bietet Andrew sowohl Nationalgerichte<br />

seiner Heimat als auch Klassiker der Schweizer<br />

und der internationalen Küche in beeindruckender<br />

Perfektion an. Wir probieren seine Fisch and Chips<br />

gleich in doppelter Ausführung. Einmal das Original:<br />

Kabeljau, Chunky Chips (dicke, in Thurgauer<br />

Rapsöl doppelfrittierte und ofengetrocknete Kartoffelsticks),<br />

Mushy Peas (Püree aus getrockneten,<br />

über Nacht eingeweichten und in frischem Wasser<br />

aufgekochten Erbsen) mit Salt & Vinegar, und einmal<br />

die Schweizer Variante: in Landbierteig ausgebackene<br />

Eglifilets mit hausgemachten Pommes und<br />

pikanter Tartarsauce – und sind begeistert. Allein<br />

dafür lohnt sich schon mal ein Umweg nach Lommis.<br />

Dazu empfiehlt uns die Serviertochter einen<br />

Wygärtner „Blanc de Noir“ von dem Winzerehepaar<br />

Herbert & Edith Roth aus Weingarten; ein köstlicher<br />

Tropfen aus der Nachbarschaft, den wir gerne wieder<br />

bestellen würden. Während der Wildzeit sind<br />

die Wildgerichte aus regionaler Jagd das absolute<br />

Highlight und ein Muss für jeden Wildliebhaber.<br />

Also probieren wir noch einen wunderbar rosa<br />

gebratenen Rehrücken mit schönen Quarkspätzli,<br />

dezent mit Speck gewürztem Rosenkohl, glasierten<br />

Maroni, Rotweinbirne und Preiselbeerapfel, dazu<br />

eine toll abgeschmeckte Wildjus. Passend dazu enthält<br />

die Weinkarte einige kräftige ausdruckstarke<br />

Rote, zum Beispiel einen Amarone di Valpolicella<br />

von Tedeschi oder den Campaccio Selezione von<br />

Terrabianca. Auch der offene Mortitx, Rodal Pla aus<br />

Mallorca, eine Cuvée aus Syrah, Cabernet und Merlot,<br />

erweist sich als ein wunderbarer Wildbegleiter.<br />

Zu guter Letzt gönnen wir uns eine kleine gebrannte<br />

Creme mit Aprikosenkompott und Absinth-Glace<br />

und eine Sabayon mit Müller-Thurgau, Portwein<br />

und Vanilleglace, die jederzeit eine Sünde wert sind.<br />

CH-9506 Lommis, Hauptstr. 47<br />

+41 (0)52 366 30 20, www.krone-lommis.ch<br />

Hauptgerichte 20-48 SFr.,<br />

Mittagsmenü 16-18 SFr.<br />

TEXT & FOTO: GERT HÖCHERL<br />

<strong>akzent</strong><br />

Löffel-Legende<br />

spitze!<br />

lecker!<br />

mmmh!<br />

gut.<br />

satt.<br />

würg!


2<br />

1<br />

3<br />

2<br />

1<br />

3<br />

ALLE GUTEN DINGE SIND DREI<br />

1 2 3<br />

Café & Restaurant<br />

Münsterplatz 5 | 78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 36 50 04<br />

täglich 11:30–1 Uhr<br />

warme Küche: täglich 11:30–23:30 Uhr<br />

Kein Ruhetag!<br />

www.cafe-restaurant-selin.de<br />

Restaurant<br />

Hofhalde 11 | 78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 293 52<br />

täglich 11.30–1 Uhr<br />

Mittagstisch ab € 5,90<br />

Salt + Espresso gratis<br />

www.cafe-restaurant-sedir.de<br />

Bar<br />

Hofhalde 11 | 78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 293 52<br />

Mo – Do 17–1 Uhr<br />

Fr 17–2 Uhr, Sa 17–3 Uhr, So 17–1 Uhr<br />

Cocktails € 5,50<br />

Kaffee und Kuchen<br />

guter Wein


84<br />

SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

STERNESEGEN<br />

FÜR DIE SCHWEIZER GASTRONOMIE<br />

CH – AR/SG/TG | Es regnet weiterhin Sterne für die Bodenseeregion:<br />

Der Guide Michelin hat die Taverne zum Schäfli im Thurgauer<br />

Wigoltingen und das Einstein Gourmet in St. Gallen als einzige Restaurants<br />

in der Schweiz in die 2-Sterne-Liga befördert. Und: Alle<br />

mit einem Stern ausgezeichneten Schweizer Restaurants der Region<br />

haben ihre Klasse erneut bestätigt.<br />

Sterne über Sterne, in den Städten wie auf dem Land. Die Schweiz<br />

bleibt in Europa weiterhin das Land mit der höchsten Sternedichte pro<br />

Einwohner. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der mit Sternen<br />

ausgezeichneten Schweizer Restaurants um 40 Prozent.<br />

Schön für Christian Kuchler 2 und seine Taverne zum Schäfli. Der<br />

junge Küchenchef hat das Restaurant erst vor zwei Jahren von seinem<br />

Vater übernommen – und jetzt bereits den zweiten Stern geholt. Der<br />

32-Jährige sieht das unaufgeregt. Nein, er habe nicht damit gerechnet,<br />

sagt er, um lachend anzufügen: Aber schön, die Buchungen werden<br />

mehr. Klar, für ein Menü unter zwei Sternen nehmen Feinschmecker<br />

gerne auch weitere Wege in Kauf. Michelin schreibt zu Kuchlers Taverne:<br />

„Das charmante, über 300 Jahre alte Riegelhaus ist seit Jahrzehnten<br />

eine kulinarische Highend-Adresse im Thurgau und weit darüber<br />

hinaus – daran hat sich auch nach der Übergabe an Sohn Christian<br />

Kuchler nichts geändert. Seine Küche ist klassisch basiert, fein und<br />

absolut produktorientiert. Tolle Weinauswahl.“ Der Restaurantführer<br />

Gault Millau, der Kuchler erneut 18 Punkte gegeben hat, schwärmt von<br />

seinen „Gerichten, die auf klassischem Fundament gebaut sind, aber<br />

doch eine gewisse Jugendlichkeit ausstrahlen“ und ist überzeugt, dass<br />

die Küche das „Dreisäulenprinzip Produkt, Zubereitung, Kombination<br />

auf sehr hohem Niveau“ beherrsche.<br />

Das Prinzip „zwei Jahre, zwei Sterne“ ist auch auf das Einstein Gourmet<br />

in St. Gallen anwendbar. Hier wurde die Doppelspitze Sebastian<br />

Zier und Moses Ceylan 1 mit dem zweiten Stern von Michelin und<br />

17 Punkten bei Gault Millau geehrt. Die beiden Deutschen kamen<br />

aus erstklassigen Häusern nach St. Gallen: Sebastian Zier hat unter<br />

anderem bei Harald Wohlfahrt in der „Schwarzwaldstube“ in<br />

Baiersbronn und im „La Mer“ auf Sylt gewirkt, sein Kollege Moses<br />

Ceylan war zuvor im „Noma“ in Kopenhagen und leitete die Küche<br />

des Mannheimer „Amador“. Zusammen sind sie natürlich ein starker<br />

Trumpf! Sie hätten auf den zweiten Stern hingearbeitet und seien<br />

nun überglücklich, verkünden sie. Das Konzept der Doppelspitze<br />

überzeugte die Gourmet-Führer. Bei Michelin heißt es: „Die interessante<br />

feinfühlige Küche zeugt von Kreativität und überaus präzisem<br />

Handwerk, die Produktqualität steht völlig außer Frage.“ Auch Gault<br />

Millau ist begeistert: „Das Duo steht für Avantgarde und Präzision,<br />

moderne Technik und geniale, herausfordernde Kreationen. Hebt<br />

Head Chef Ceylan zu allzu steilen Höhenflügen ab, holt ihn der Executive<br />

Chef Zier auf den Boden der klassisch französischen Küche<br />

zurück.“<br />

Zusammen mit den Sternerestaurants Mammertsberg in Freidorf (TG),<br />

Truube in Gais (AR), Fernsicht in Heiden (AR), Gupf in Rehetobel (AR)<br />

und Segreto in Wittenbach (SG) ergibt das für die Ostschweiz eine<br />

beachtliche Dichte an erstklassigen Restaurants. Die Gourmetführer<br />

für Deutschland erscheinen erst Ende <strong>November</strong>.<br />

www.schaefli-wigoltingen.ch<br />

www.einstein.ch<br />

www.mammertsberg.ch<br />

www.truube.ch<br />

www. fernsicht-heiden.ch<br />

www.gupf.ch<br />

www. segreto.ch<br />

1 2


SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

EIN GUTER<br />

JAHRGANG!<br />

CH – Tägerwilen | Der Whisky-Boom ist<br />

ungebrochen – und einer, der dem Trend<br />

zum Durchbruch verhalf, ist Christian H.<br />

Rosenberg, Herausgeber des Magazins Der<br />

Whisky-Botschafter und Chefredakteur der<br />

Schweizer Ausgabe Whisky Time sowie Gründer<br />

der Messe „InterWhisky“.<br />

Vor 20 Jahren fand die Spirituosenmesse zum<br />

ersten Mal statt und nicht ganz zufälligerweise<br />

erschien auch der erste Whisky-Botschafter<br />

in diesem Jahr. Das Interesse am Wasser des<br />

Lebens war damals schon groß; in den Jahren<br />

danach explodierte der Markt förmlich.<br />

„Einerseits haben wir uns in den 20 Jahren<br />

nicht so sehr verändert“, resümiert Botschafter-<br />

Chefredakteur Heinfried Tacke. „Die großen<br />

Themen sind ähnlich geblieben. Aber die Welt<br />

des Whiskys wird immer größer –das wollen<br />

wir natürlich abbilden, und so gehen wir auch<br />

mit der Zeit.“ Der Erfolg von Magazin – eines<br />

der ältesten und größten weltweit! – und Messe<br />

ist für Tacke dagegen keine Überraschung:<br />

„Whisky verbindet Menschen wie keine andere<br />

Spirituose“, sagt er – ein schöner Gedanke.<br />

Darauf und auf die nächsten 20 Jahre ein<br />

Sláinte!<br />

www.whiskybotschafter.com<br />

WINTERLICHE FESTTAGE AM<br />

SCHÖNSTEN PLATZ AM SEE<br />

exquisite Genüsse ... einzigartige Architektur ...<br />

inspirierende Atmosphäre ...<br />

Alle Arrangements – Adventsonntage, Heiligabend,<br />

Weihnachten und Silvester – auf www.hotel-riva.de<br />

Tel.: +49 (0) 75 31-3 63 09-0 | www.hotel-riva.de<br />

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SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

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GANZ HOCH OBEN<br />

A – Bregenz | Die Lage ist einmalig. Hoch über den Dächern von<br />

Bregenz tafelt und feiert man im Burgrestaurant Gebhardsberg in<br />

jeder Hinsicht auf hohem Niveau.<br />

In der kühleren Jahreszeit, wenn man es gerne behaglich und beschaulich<br />

mag, wird der Gebhardsberg zur außergewöhnlichen Eventlocation.<br />

Von <strong>November</strong> bis März können verliebte Paare jeden Mittwochabend<br />

ein romantisches Candlelight-Dinner inmitten alter Burgmauern<br />

mit Blick auf den Bodensee, das Rheintal und die Schweizer Berge<br />

genießen.<br />

Sonntags lädt der Gebhardsberg zum ausgiebigen Lunch mit Familie<br />

und Freunden. Ein anschließender schöner Spaziergang in der reizvollen<br />

Umgebung macht den Sonntag zum Highlight der Woche. Übrigens:<br />

Beide Events sind auch eine schöne Geschenkidee.<br />

Burgrestaurant Gebhardsberg<br />

Gebhardsberg 1, A-6900 Bregenz<br />

+43 (0)5574 42 515<br />

www.greber.cc<br />

KongressrÄume<br />

resTAUrANT<br />

HochzeitslocAtion<br />

WeinbAr<br />

TAGUNGssÄle<br />

Schloss Schloss Montfort Vemax Vemax GmbH GmbH Inhaber: Inhaber: Michael Michael Gürgen Gürgen Untere Untere Seestraße 3 388085 88085 Langenargen Fon: Fon: +49 +49 (0) (0) 7543 7543 / 91 / 91 27 27 12 12 Fax: www.vemax-gastro.de<br />

+49 (0) 7543 / 91 27 14


SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

freilich vor allem an der Kochkunst des Küchenchefs.<br />

Thomas Bodenmann kocht, man<br />

kann es tatsächlich so sagen, mit liebevollem<br />

Ehrgeiz – und er ist immer für eine Überraschung<br />

gut. So kommen neben klassischem<br />

Braten, Cordon Bleu und Thurgauer Rieslingsuppe<br />

auch Gerichte auf den Tisch, zu denen<br />

ihn seine Reisen inspiriert haben. Und dass er<br />

in die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch<br />

aufgenommen wurde, im Guide Michelin lobend<br />

erwähnt wird von Gault Millau erneut<br />

14 Punkte bekam, hat natürlich auch seine<br />

Gründe.<br />

20 JAHRE<br />

KOCHEN MIT LEIDENSCHAFT<br />

In diesem Jahr feiert Thomas Bodenmann mit<br />

seinem Restaurant das 20-jährige Bestehen.<br />

Mit Sicherheit wird er noch viele Jahre lang mit<br />

seiner Küche die Gaumen seiner Gäste erfreuen.<br />

Übrigens: Dank der schönen Nebenzimmer<br />

eignet sich der Löwen auch ausgezeichnet<br />

für Familienfeiern oder andere gesellschaftliche<br />

Anlässe.<br />

CH – Weinfelden | Wer in Weinfelden in<br />

herzlicher, familiärer Atmosphäre vorzüglich<br />

speisen möchte, geht zu Thomas Bodenmann<br />

in den Löwen.<br />

Bereits der Blick auf das schöne, 400 Jahre<br />

alte Riegelhaus im Herzen von Weinfelden<br />

verheißt Gastfreundlichkeit. Dass man sich<br />

als Gast hier so gut aufgehoben fühlt, liegt<br />

Restaurant zum Löwen<br />

Rathausstrasse 8<br />

CH-8570 Weinfelden<br />

+41 (0)71 622 54 22<br />

restaurant club bar<br />

Räumlichkeiten für bis<br />

zu 180 Personen<br />

Sonnenterrasse<br />

großer Barbereich<br />

KANTINE | ristorante club bar<br />

Am alten Gaswerk 1<br />

88212 Ravensburg<br />

Tel. + 49 (0) 7 51 – 35 4 23 90<br />

ristorante@kantine-ravensburg.de<br />

ristorante.kantine-ravensburg.de<br />

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88<br />

SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

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WOHLBEFINDEN IM THURGAU<br />

CH – Lipperswil | Eingebettet zwischen der voralpinen Hügelkette<br />

und dem Bodensee befindet sich das 4-Sterne-Superior Wellnesshotel<br />

Golf Panorama. Seit sieben Jahren führt das Direktionsehepaar<br />

Alexandre und Caroline Spatz das Design- und Wellnesshotel in<br />

Lipperswil sehr erfolgreich und mit viel Freude und Engagement.<br />

Die Weitläufigkeit des Hotels sorgt für persönlichen Freiraum und entspanntes<br />

Wohlgefühl, was sich auch in den Zimmern widerspiegelt. Moderne<br />

Formen, Panoramafenster und zurückhaltende Farben zeichnen<br />

die 42 Komfort-Doppelzimmer, zwei Suiten und acht Juniorsuiten sowie<br />

zwei Appartements aus und versprechen stilvollen, modernen Luxus.<br />

Kulinarik auf höchstem Niveau<br />

Das Restaurant Lion D’Or steht für Geselligkeit, Fröhlichkeit, Genuss<br />

und Sinnlichkeit. Inspiriert von den regionalen und saisonalen Produkten<br />

aus dem Bodenseeraum sind die leckeren Gerichte aus der exquisiten<br />

Küche im mit 14 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Restaurant<br />

ein echtes Gourmeterlebnis. In der offenen Showküche kombinieren<br />

Küchenchef Peter Vogel und sein Team Bekanntes mit überraschend<br />

neuen Akzenten und zelebrieren lustvolle Spitzengastronomie. So wird<br />

zum Beispiel der Thurgauer Apfel zu köstlichen Kreationen veredelt.<br />

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist der Sonntagsbrunch. Zum<br />

großen Angebot gehören ein leckeres Vorspeisenbuffet, feine Salate,<br />

verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, vegetarische Köstlichkeiten<br />

sowie ein Dessertbuffet.<br />

Wellness auf 2 000 Quadratmetern<br />

Das Thema Apfel wird nicht nur kulinarisch interpretiert, sondern<br />

auch im Bereich Spa und Wellness umgesetzt. Apfelblüten werden<br />

zu Ölen und Kosmetikprodukten für die hauseigene Kosmetiklinie der<br />

Kokoderma GmbH verarbeitet und in verschiedensten Wellnessritualen<br />

eingesetzt. Ergänzend bietet das Hotel mit seiner gesamten Babor<br />

Tech-Ausstattung Dermakosmetik auf dem neusten Stand der Technik<br />

an. Der sehr edle in Braun- und Goldtönen gehaltene Wellnessbereich<br />

„Fleur de Pomme“ empfängt den Gast mit seinem großen beheizten<br />

Innenpool von 30 Grad. Der Sole-Außenwhirlpool mit Liegeterrassen<br />

erlaubt Entspannung in der freien Natur bei 37 Grad Wassertemperatur.<br />

Die Wellnesslandschaft mit einem Dampfbad, einer finnischen<br />

Sauna sowie Kneipp-Sauna und Erholungszone wirkt entspannend<br />

und belebend. In elf Massage- und Kosmetikräumen werden eine Vielzahl<br />

von vitalisierenden, regenerierenden und verjüngenden Body- und<br />

Beauty-Behandlungen angewendet.<br />

Eldorado für leidenschaftliche Golfer<br />

Die sanften Hügel des Seerückens setzen mit ihrem saftigen Grün einen<br />

angenehmen Kontrast zur majestätischen Kulisse des Alpsteinmassivs.<br />

Dieses Erlebnis verstärkt<br />

die Freude am Spiel und hilft, die<br />

Konzentration für präzise Schläge<br />

aufzubringen. Lipperswil ist als<br />

27-Loch-Meisterschaftsplatz angelegt.<br />

Der Platz ist ganzjährig bespielbar,<br />

und die Hotelgäste erhalten<br />

Greenfee-Ermäßigungen.<br />

Wellnesshotel Golf Panorama<br />

Golfpanorama 6<br />

CH-8564 Lipperswil<br />

+41 (0) 52 208 08 08<br />

www.golfpanorama.ch


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SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

WINTERSCHLAF … VON WEGEN!<br />

D – Konstanz | th. Wenn es ruhiger wird am See und das kalte<br />

Wetter in die warme Stube einlädt, lohnt sich ein Gang zu einem der<br />

historisch interessantesten Plätze in Konstanz: zum Obermarkt. Hier<br />

ist das Barbarossa der richtige Ort, um es sich gemütlich zu machen.<br />

Seit 1873 wird das Barbarossa heute in fünfter Generation von Familie<br />

Miehle geführt. „An historischer Stätte ein wahrhaft gastliches Haus“<br />

– dieser Leitspruch wird bis heute gelebt. Deshalb ist der Winterschlaf<br />

gestrichen und die Türen stehen offen: für eine gemütliche Tea-Time<br />

samstags im Grünen Salon, zum Adventskaffee an den Sonntagen im<br />

Advent oder einfach nur zum Genießen der Wild-Karte im Restaurant<br />

Weinstube. Dort gibt es auch wieder ab dem 11. <strong>November</strong> ganze<br />

Gänse auf Vorbestellung. Wer ein bisschen mehr Schwung braucht,<br />

startet freitags im Stauferkeller mit den Traditional Jazzfriends ins Wochenende.<br />

Ein Geheimtipp ist zudem das reichhaltige Frühstücksbuffet<br />

täglich von 7 bis 10 Uhr – auch für Nicht-Hotelgäste.<br />

Barbarossa Hotel & Restaurant<br />

Obermarkt 8-10<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0) 7531 128 990<br />

www.hotelbarbarossa.de<br />

die Genussmesse<br />

17. – 19.<br />

<strong>November</strong><br />

mit<br />

Fr 16 bis 22 Uhr<br />

Sa & So 11 bis 18 Uhr<br />

Oberschwabenhalle<br />

Ravensburg<br />

www.gusto-rv.de<br />

© Elke Roth | nummer17.com<br />

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SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

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PROBIEREN<br />

UND INFORMIEREN<br />

D – Ravensburg | Vom 17. bis zum 19. <strong>November</strong> ist die Feinschmecker-Messe<br />

„gusto!“ zum 6. Mal Genuss- und Inspirationsquelle für<br />

die Menschen der Region.<br />

Mehr als 100 Aussteller werden in der Oberschwabenhalle erwartet<br />

– so viel wie nie zuvor. Darunter etliche Manufakturen mit ihren Spezialitäten.<br />

Ein Besuch auf der Messe bietet auch Gelegenheit, einem der<br />

renommierten Köche bei einer der Live-Kochshows über die Schulter<br />

zu schauen. Darüber hinaus gibt es jede Menge Informationen und<br />

Impulse für alle, die gutes Essen und Trinken schätzen. Und direkt dort<br />

speisen kann man auch: An langen, weiß eingedeckten Tafeln, wobei<br />

sich die Gäste ihr Menü selbst zusammenstellen können.<br />

17.11. 16 -22 Uhr<br />

18. und 19.11. 11-18 Uhr<br />

www.gusto-rv.de<br />

GEMÜTLICH<br />

SCHMAUSEN<br />

D – Konstanz | Im Herbst, wenn es draußen neblig und ungemütlich<br />

wird, ist ein Besuch in den behaglichen Gasträumen des Restaurants<br />

Schweizer Grenze umso schöner.<br />

Küchenchef Stefan Oberle liebt den Herbst mit seinen herzhaften Genüssen<br />

besonders. Ente mit Rotkraut etwa oder – ab 11. <strong>November</strong> bis<br />

nach den Feiertagen – Gänsebraten. Jetzt wird auch der Gewürzrumtopf<br />

geöffnet und alle Früchte, die sich übers Jahr darin angesammelt<br />

haben, mit einem Brioche-Brotpudding serviert. Wer hier, an und in<br />

der Schweizer Grenze, seine Weihnachtsfeier gestalten lassen möchte,<br />

sollte also beizeiten reservieren.<br />

Zur Schweizer Grenze<br />

Gottlieber Str. 64, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 22523<br />

Mo., Di. und So. 11-14 Uhr und ab 17 Uhr,<br />

Do.-Sa. Ab 17 Uhr, Mi. Ruhetag<br />

FEINES VOM FASS<br />

D – Konstanz | th. Von der Pilgerreise zur kulinarischen Reise – das<br />

war kurz gesagt Tatjana Hauschilds Weg zum eigenen Feinkostgeschäft.<br />

Im „Vom Fass“ bietet sie alles, was für ein feines Mahl<br />

gebraucht wird.<br />

Sie war selbst begeisterte Kundin im Villinger „Vom Fass“. Auf einer<br />

Motorrad-Pilgerreise 2016 wurde dann klar: „Ich will mein eigener<br />

Chef sein.“ Seit Oktober führt sie nun die Konstanzer Franchise-Filiale<br />

der Manufaktur. Das Angebot umfasst Weine verschiedener Anbaugebiete<br />

sowie hochwertige Essige, Öle und Spirituosen. Alles kann<br />

probiert und auch in kleinsten Mengen gekauft werden. Dazu Feinkost<br />

mit Spezialitäten wie Hanf-Nudeln oder Safran-Risotto. Gewürze,<br />

Chutneys und Senfe runden das Angebot ab. Und die kompetente<br />

Beratung gibt’s ohnehin noch kostenlos dazu.<br />

Vom Fass<br />

Hussenstraße 14, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 69 13 940 | info@vomfass-konstanz.de<br />

FOTO: MICHAEL SCHRODT


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SEEZUNGE | TIPPS<br />

GUT ESSEN<br />

UND TRINKEN<br />

SENF & MORE IM KÖNIGSBLUT<br />

KUNST & KULINARIK IM HARLEKIN<br />

KACHELOFEN, WILD & MARTINSGÄNSE<br />

Frisch, modern, international: Das Königsblut verwöhnt<br />

seine Gäste mit Gemüse und Obst aus eigenem<br />

Anbau. Crossover-Küche, das gemütliche Bed & Breakfast<br />

und Caterings für rund 100 Personen machen den<br />

Aufenthalt im Königsblut zu einem echten Erlebnis.<br />

Das Highlight: Selbst kreierte Senfsorten wie der<br />

spannende Marillen-Maracuja-Senf, zu dem sich bald<br />

eine scharfe Variante gesellt. Besondere Arrangements<br />

wie das Private Dining oder das Whisky-, Gin- und<br />

Rum-Dinner sowie die Möglichkeit, Feste zu feiern, runden<br />

das facettenreiche Angebot ab. Mehr Informationen<br />

rund um das Königsblut gibt’s auf der Homepage.<br />

Königsblut<br />

Mannenmühlestrasse 4a, CH–8565 Hugelshofen<br />

+41 (0)79 55 14 571<br />

www.koenigsblut.ch<br />

Kulinarisches, Kunst, Kultur – Lebensfreude pur! Das<br />

alles bietet die Auberge Harlekin und lädt herzlich zu<br />

köstlichen Überraschungen und kulturellen Aktivitäten<br />

ein. Hier wird noch mit Herz und Hand sowie mit feinen,<br />

regionalen Zutaten gekocht. Neben feiner Kulinarik<br />

kommen Gäste im <strong>November</strong> in der Auberge auch<br />

in den Genuss der Fotografien von Bruno Sternegg<br />

aus Opfertshofen – ein Schmankerl für alle Kunstliebhaber.<br />

Für die festlichen Abende in der Weihnachtszeit<br />

und an Silvester können außerdem bereits Plätze reserviert<br />

werden.<br />

Auberge Harlekin<br />

Gailinger Straße 6, D-78244 Gottmadingen<br />

+49 (0)7734 63 47<br />

www.restaurant-harlekin.de<br />

Mi-Sa ab 17.30 Uhr, So 11-15 Uhr, Mo+Di Ruhetage<br />

In ländlicher Idylle begrüßt das Germania die Gäste in<br />

seiner gemütlichen Gaststube mit großem Kachelofen<br />

zur kalten Jahreszeit in kuschelig warmer Atmosphäre.<br />

Das Gasthaus mit 135-jähriger Familientradition legt<br />

dabei großen Wert auf frische regionale Zutaten. Im<br />

Herbst werden bodenständige Gerichte aus Großmutters<br />

Kochbuch serviert. Gäste genießen hier liebevoll<br />

zubereitetes Wild aus den Wäldern des Bodanrücks<br />

und im <strong>November</strong> als besonderen Leckerbissen die<br />

gekonnt zubereiteten Martinsgänse zu geschmortem<br />

Apfel und glacierten Kastanien, Rotkohl und Knödeln.<br />

Gasthaus Germania<br />

Beim Turm 2, D-78315 Radolfzell–Liggeringen<br />

+49 (0)7732 911 901<br />

www.germania-dorfgasthaus.de<br />

Mo-Di, Fr+ Sa ab 17.30 Uhr,<br />

So und Feiertags ganztags, Mi nach Vereinbarung,<br />

Do Ruhetag<br />

EINZIGARTIGES FLAIR IM CLEOPATRA ERLEBEN<br />

BELLA ITALIA ZU WEIHNACHTEN<br />

GENUSS-GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN<br />

Seit 1993 wird das Cleo vom gebürtigen Ägypter Hany<br />

Salim, der für Freundlichkeit, zuvorkommenden Service<br />

und als Falafel-König bekannt ist, geführt. Das Cleopatra<br />

bietet einen idealen Mix aus Restaurant, Shisha<br />

Lounge und Café. So kommt man in den Genuss zahlreicher<br />

vegetarischer, veganer, ägyptischer und orientalischer<br />

Gerichte sowie Dönervariationen und leckerer<br />

Pizza. Mittagstisch gibt es mit Spar-Bonuskarte schon<br />

ab 6,50 Euro. Die Shisha Lounge begeistert mit frischen<br />

Früchten und verschiedenen Geschmacksrichtungen.<br />

Mit einem schönen Buffet kann mit Reservierung<br />

zudem orientalisch Silvester gefeiert werden!<br />

Cleopatra – Restaurant, Shisha-Lounge & Café<br />

Maybachstraße 16, D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 17 816 | www.cleobar.de<br />

Mo-Do 11-15 Uhr, 18-1 Uhr, Fr bis 3 Uhr,<br />

Sa 15-3 Uhr, So 17-1 Uhr<br />

Frische hausgemachte Pasta, leckere Pizza, herzlicher<br />

Service: Das alles bietet das Rössle in Konstanz-Wollmatingen.<br />

Das Rössle ist für seine typisch italienische<br />

Küche sowie seinen schnellen Lieferservice bekannt.<br />

Exquisite Fisch- und Fleischspezialitäten sowie süße Leckereien<br />

runden das genussvolle kulinarische Angebot<br />

ab. Gastlichkeit ist dem Rössle-Team dabei besonders<br />

wichtig – selbstverständlich auch in der Weihnachtszeit.<br />

Schon jetzt können Sie einen Platz für Ihre individuelle<br />

Weihnachtsfeier in der geräumigen, urigen Gaststube<br />

reservieren.<br />

Ristorante Pizzeria Zum Rössle<br />

Radolfzeller Str. 19a, D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 81 81 91<br />

täglich 11.30–14 Uhr + 17.30–23 Uhr,<br />

Sa + So nur abends<br />

Lieferservice +49 (0)7531 33 3 33<br />

Das familiengeführte Weinhaus Baum bietet seinen<br />

Kunden seit 1885 ein umfangreiches Sortiment an erlesenen<br />

Weinen, Sekten und Spirituosen. So bietet es<br />

neben einer großen Weinauswahl auch Cognac, Whisky,<br />

Grappa, Gin, Destillate sowie Sekt, Prosecco und<br />

Champagner an. Ab sofort können Kunden zudem<br />

individuell zusammengestellte Weingeschenke und<br />

Präsentkörbe erwerben und ihren Liebsten so puren<br />

Genuss zu Weihnachten schenken. Das Team vom<br />

Weinhaus Baum hilft dabei nicht nur bei der Auswahl,<br />

sondern packt das Geschenk auch gerne weihnachtlich<br />

ein und versendet dieses anschließend an die gewünschte<br />

Adresse.<br />

Weinhaus Baum<br />

D-Radolfzell & D-Konstanz<br />

+49 (0)7732 52 215<br />

www.weinhaus-baum.de<br />

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94<br />

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

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MAXXIMALE HIGHTECH-BÜROS<br />

D – Konstanz | Im MAXX e MOTION Areal, einem der aufsehenerregendsten<br />

und teuersten Bauprojekte in der Region, kann man ab<br />

2019 auch die spektakulärsten und vom Standard her modernsten<br />

Büro-Räume beziehen, die mit 50 000er Glasfaserleitungen jeden<br />

Arbeitsplatz direkt erreichen. Ein Novum!<br />

Das MAXX e MOTION Areal ist ein Ensemble aus gleich drei großen<br />

Baukörpern, die die Stadt bereichern werden: zum einen mit dem größten<br />

Konstanzer Hotel, das mit der Hilton-Gruppe einen prominenten<br />

Namen an den See bringt, zum anderen mit dem größten und sicher<br />

stylishsten Parkhaus inmitten des rechtsrheinischen Gewerbegebietes,<br />

und natürlich mit dem eigentlichen MAXX e MOTION Center selbst,<br />

das neben schicker, urbaner Gastronomie und Skybar in 24 Metern<br />

Höhe mit variablen Tagungs- und Aktionsflächen zum größten Tagungskomplex<br />

heranwächst. Darüberhinaus sind über 6 000 Quadratmeter<br />

moderne Hightech-Büroflächen vorgesehen, von denen gut<br />

zwei Drittel bereits vermietet sind.<br />

Parkplätze, Erreichbarkeit, Attraktivität und die variablen Ausbau-<br />

Möglichkeiten sprechen dabei für den Bürostandort im MAXX e MO-<br />

TION.<br />

Überaus passend zum Zentrum für Mobilitätskultur mit vielseitigen<br />

Tagungs- und Kongresskapazitäten, gestalten sich die lichten Büros<br />

mit großen Glasflächen. Im Sommer beschatten Jalousien und die Deckenklimatisierung<br />

kühlt um bis zu sechs Grad zur Außentemperatur<br />

herunter. Ein Kälte-Wärme-Rückgewinnungssystem, Solarmodule auf<br />

dem Dach und energieeffiziente, sparsamste Technik senken die Nebenkosten<br />

max(x)imal.<br />

Innovative Technologie- und Softwareunternehmen, Hightech-, Architektur-<br />

und Managment-Firmen sind bereits im Gespräch oder haben<br />

unterzeichnet. Modulare Raumoptionen, bei denen die Grundrisse<br />

auch für kleinere Einheiten frei konfigurierbar sind, machen das MAXX<br />

e MOTION Center für prosperierende Unternehmen spannend. Hightech-Einheiten<br />

sind selbst bis zu 2 200 Quadratmeter auf einer Etage<br />

realisierbar – bislang Mangelware in der Stadt. Ein virtueller 360°-<br />

Rundgang auf der homepage führt vor Augen was hier bald entsteht:<br />

die MAXXimale Business-Adresse in Konstanz!<br />

euroconcept Development GmbH<br />

Bruderturmgasse 3<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 282559-0<br />

www.euroconcept.ch


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Laufzeiten (2-5 Jahre) möglich.<br />

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FÜR DIE HOCHSCHULE BIBERACH<br />

D – Biberach | Die Hochschule Biberach (HBC) bietet vielseitige und<br />

an der Praxis orientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an. Am<br />

22. <strong>November</strong> können Schülerinnen und Schüler die Studienangebote<br />

und den Campus kennenlernen.<br />

Brücken bauen oder Lebensräume schaffen? Erneuerbare Energien<br />

innovativ einsetzen? Neue Technologien zur Herstellung von Medikamenten<br />

entwickeln? Als Betriebswirt Immobilien- oder Energiemärkte<br />

unter die Lupe nehmen? Wer sich für eine dieser Aufgaben interessiert,<br />

ist an der HBC richtig. Sie erhielt bereits mehrfach Bestnoten in<br />

bundesweiten Rankings. Rund 2.500 Studierende und 80 Professoren<br />

schätzen die hervorragende Ausstattung sowie die familiäre Atmosphäre.<br />

Neben klassischen Bachelor- und Masterstudiengängen bietet die HBC<br />

teilweise duale Studienmodelle sowie den „Bachelor International“ mit<br />

Auslandssemester an. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften<br />

ergänzt die HBC ihr differenziertes Studienangebot durch aktuelle Forschungs-<br />

und Transferprojekte. In den thematischen Schwerpunkten<br />

Bauwesen, Energie, Biotechnologie und BWL arbeiten Wissenschaftler<br />

der HBC interdisziplinär zusammen.<br />

22.11., 14 Uhr<br />

Hochschule Biberach<br />

Karlstraße 11, D-88400 Biberach<br />

+49 (0)7351 58 20 | www.hochschule-biberach.de<br />

FOTO: HBC/STEFAN SÄTTELE<br />

Crowdfunding<br />

Crowdinvesting<br />

Finanzdienstleistungen<br />

Finanzierungen<br />

Versicherungsmakler<br />

Fachwirte für Finanzdienstleistungen<br />

Manuela Neumann<br />

Tel.: +49 7531 694301<br />

Oberlohnstr.3<br />

D–78467 Konstanz<br />

www.neumann-finanz.de<br />

Michael Hotz<br />

Tel.: +49 7531 694301<br />

Oberlohnstr.3<br />

D–78467 Konstanz<br />

www.hotz-finanz.de<br />

Herzlichen Glückwunsch.<br />

Zum 30. Geburtstag wünschen wir nur das Beste!<br />

Standortpolitik | Existenzgründung | Steuern<br />

Innovation | Ausbildung | Unternehmensförderung<br />

Recht | International | Umwelt | Weiterbildung<br />

Die IHK.<br />

Erste Adresse in allen Wirtschaftsfragen.<br />

konstanz.ihk.de<br />

95


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

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Zum Geburtstag wünschen Menschen<br />

sich gerne Glück. Doch<br />

„Glück“ erreicht man nur mit<br />

Disziplin und Mut, radikaler<br />

Akzeptanz und Dankbarkeit von<br />

dem was ist, sowie dem Willen<br />

etwas aus eigenem Antrieb zu<br />

verändern.<br />

GLÜCK<br />

WUNSCH<br />

MIT DISZIPLIN<br />

Als Coach kann ich aus meinen<br />

Alltags-Erfahrungen mit Management,<br />

Mitarbeitenden aber<br />

auch jungen Berufseinsteigern<br />

und Wiedereingliederungsmandanten<br />

sagen, dass der Weg zum<br />

Glück immer einzigartig ist und<br />

aus individuellen Bausteinen besteht,<br />

abhängig von Gegebenheiten,<br />

konkreten Situationen und<br />

absolut mehrdimensional ist.<br />

Was alle Mandaten jedoch vereint,<br />

ist das der Kopf immer der<br />

Bewegung voraus geht und das<br />

man schlicht ins „Tun“ kommen<br />

muss. Diesen nicht immer einfachen<br />

Weg zu begleiten und meine<br />

Mandaten zu befähigen, selbstbestimmt,<br />

selbststeuernd und achtsam<br />

zu wachsen, erfüllt mich mit<br />

Freude und bedeutet für mich<br />

Glück. Viele spannende Kundengeschichten,<br />

Rezensionen, Filme<br />

und Vorträge finden Sie auf der<br />

homepage und in facebook. Jede<br />

einzelne Geschichte steht dabei<br />

für dieses erfolgreiche Miteinander<br />

und für den Weg zum „selbstgemachten“<br />

Glück.<br />

Wenn Sie sich mehr als nur „Glück<br />

wünschen“ - , sondern auch etwas<br />

dafür tun wollen, wäre der<br />

erste Schritt mich anrufen oder<br />

mir eine Email zu schreiben.<br />

Björn Gross –<br />

Empower yourself<br />

and be first Mover!<br />

Diplom Wirtschaftsjurist<br />

Personal Coach und<br />

Geschäftsberater<br />

CLC –<br />

Career Lifecycle Consultancy<br />

Rheinsichtweg 8<br />

CH 8274 Tägerwilen<br />

Tel. +41 (0)71 669 28 28<br />

www.clconsultancy.ch<br />

www.facebook.com/<br />

careerlifecycleconsultancy<br />

96


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

Karriere<br />

Börse <strong>2017</strong><br />

Hochschule Albstadt-Sigmaringen<br />

NACHWUCHS -<br />

KRÄFTE GESUCHT<br />

D – Sigmaringen | Mehr als 60 renommierte Unternehmen aus unterschiedlichsten<br />

Branchen präsentieren sich auf der 15. Karrierebörse<br />

der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, um hier ihre Nachwuchskräfte<br />

von morgen kennenzulernen.<br />

Studierende und Absolventen aller Hochschulen sowie berufstätige<br />

Akademiker auf Stellensuche können an den Messeständen Gespräche<br />

mit Personalverantwortlichen führen und wichtige Kontakte knüpfen.<br />

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer gut<br />

informiert ist, steigert seine Chancen. Daher lohnt es sich, vor dem<br />

Besuch der Jobmesse die Veranstaltungshomepage zu besuchen. Dort<br />

sind ausführliche Ausstellerprofile aller teilnehmenden Unternehmen<br />

verfügbar. Neben grundlegenden Informationen zu den Unternehmen,<br />

deren Produkten oder Dienstleistungen erfährt man, welche Qualifikationen<br />

Bewerber mitbringen sollten, welche Studiengänge passen und<br />

ob Praxissemester, Stellen für Abschlussarbeiten oder Jobs angeboten<br />

werden. Außerdem bietet die Homepage alle Infos zum Vortragsprogramm<br />

und zum Elevator Pitch, einem Präsentationswettbewerb der<br />

School of Entrepreneurship für junge Start-Ups.<br />

08.11., 9.30-15 Uhr<br />

Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Campus Sigmaringen<br />

Anton-Günther-Straße 51, D-72488 Sigmaringen<br />

www.karriereboerse-albsig.de<br />

Unternehmen<br />

Mehr als 60 Unternehmen<br />

präsentieren<br />

Karrierechancen<br />

8. <strong>November</strong><br />

9.30 Uhr bis 15.00 Uhr<br />

Besuchen Sie die<br />

Karrierebörse am<br />

Hochschulstandort<br />

Sigmaringen!<br />

Der Eintritt ist frei<br />

Wirtschaftsregionen<br />

Mit freundlicher<br />

Unterstützung von:<br />

Verein der Freunde und<br />

Förderer der Hochschule<br />

Albstadt-Sigmaringen e. V.<br />

Hochschule Albstadt-Sigmaringen<br />

Anton-Günther-Straße 51<br />

72488 Sigmaringen<br />

www.karriereboerse-albsig.de<br />

97


98<br />

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

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„Business-Reformatorin“. Vorbild ist dabei<br />

die Natur: Ihr eigens entwickeltes „STEAUF-<br />

Prinzip“ zeigt, wie sich Wachstumsgesetze<br />

der Natur auf ein Unternehmen übertragen<br />

lassen.<br />

STE(H)AUF &<br />

WERDE GLÜCKLICH!<br />

Und weil man spielerisch am besten und am<br />

liebsten lernt, hat sie gleich noch ein Spiel erfunden.<br />

Im STEAUF Unternehmerspiel ist auf<br />

26 Themenfeldern der genetische Code von<br />

lebendigen Unternehmen zusammengefasst.<br />

„Führungskräften wird damit spielerisch ein<br />

Überblick vermittelt, welcher Schritt in ihrem<br />

Unternehmen Wachstum fördert. Mit dieser<br />

Klarheit lassen sich Unternehmen auch in verändernden<br />

Zeiten sicher steuern“, ist Stefanie<br />

Aufleger überzeugt. Als langjährige Unternehmerin<br />

weiß sie, was es bedeutet, durch Höhen<br />

und Tiefen zu gehen und gibt diese „Lebens-<br />

Erfahrung“ an Unternehmer, Führungskräfte<br />

und Teams weiter. Oft ist es wichtig, an das<br />

Wesentliche erinnert zu werden – und genau<br />

darauf kommt es beim angebotenen Coaching,<br />

der strategischen Unternehmensberatung,<br />

der Prozessbegleitung und den Workshops<br />

von STEAUF an.<br />

D – Konstanz | Wenn die Natur ein Unternehmen<br />

gründen würde, wie würde das aussehen?<br />

Auf Grundlage dieser Frage erstellt<br />

Stefanie Aufleger von STEAUF ganzheitliche<br />

Konzepte für lebendige Unternehmen.<br />

„Wir stellen klassische Businessmodelle auf<br />

den Kopf und schaffen in Unternehmen Rahmenbedingungen,<br />

die das ermöglichen, wonach<br />

alle streben: ein glückliches Leben!“ So<br />

beschreibt Stefanie Aufleger ihre Arbeit als<br />

STEAUF<br />

Rheingutstraße 7<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 36 52 509<br />

www.steauf.de


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BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

LEBENDIGE KOMMUNIKATION<br />

D – Singen, Konstanz, Überlingen | Neue<br />

Sprachen zu lernen ist oftmals mühsam und<br />

langwierig – nicht jedoch bei inlingua. Hier findet<br />

lebendige Kommunikation in allen Sprachen<br />

statt.<br />

„Menschen sollten in der Fremdsprache, die sie<br />

lernen, alles sagen können, was ihnen am Herzen<br />

liegt“, findet Petra Bekker, Geschäftsführerin<br />

der drei inlingua-Sprachschulen in Konstanz,<br />

Singen und Überlingen.<br />

Vor 50 Jahren wurde inlingua in der Schweiz gegründet.<br />

Seit 30 Jahren sind die drei Schulen am<br />

Bodensee in der Hand von Petra Bekkers Familie<br />

und tragen die Handschrift der Inhaberin. Rund<br />

2 000 Menschen vertrauen jährlich auf die ausgereifte<br />

Sprachkompetenz, die inlingua seinen<br />

Kunden anbietet in Form von Inhouse-Firmentrainings,<br />

Kleingruppenkursen, Deutschkursen<br />

für Migranten, Übersetzungen, Dolmetscherservice<br />

oder auch Sprachreisen.<br />

Preislich unterscheidet sich inlingua nicht von<br />

anderen Bildungsträgern, qualitativ jedoch<br />

schon. Das Besondere bei inlingua ist: Alle<br />

Sprachtrainer sind Muttersprachler und bringen<br />

den inlingua-Teilnehmern lebendig ihr Land<br />

und ihre Kultur näher. Sie unterrichten nach der<br />

inlingua-Methode: „Das ist die Methode, wie<br />

ein Kind seine Muttersprache lernt“, so die Inhaberin.<br />

Gelernt wird in Kleingruppen von drei<br />

bis sieben Teilnehmern, die alle auf dem gleichen<br />

Lernniveau sind. Sie lernen somit wesentlich<br />

schneller und effektiver als in der Masse – und<br />

Lernen macht dann auch mehr Freude!<br />

inlingua<br />

+49 (0)7531 362 240<br />

www.inlingua-konstanz.de<br />

Sprachkurse vor Ort<br />

in Konstanz, Singen und Überlingen<br />

... übrigens: Wer Sprachen spricht, hat schon gewonnen.<br />

© STEAUF.de / Wortschatz #13<br />

99


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

VERKEHR<br />

BREMST KLIMASCHUTZZIELE AUS<br />

D – Konstanz | rue. Um Klimaschutzziele<br />

zu erreichen, ist noch viel zu tun<br />

– insbesondere im Verkehr. Das zeigt der<br />

aktuelle Bericht des Kompetenzzentrums<br />

Energiewende Region Konstanz.<br />

Der Endenergieverbrauch im Landkreis Konstanz<br />

ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,5<br />

Prozent auf 23,7 Megawattstunden pro Einwohner<br />

gesunken, vor allem wegen Effizienzsteigerungen<br />

im Bereich Gebäudeheizung und<br />

Einsparungen in der Industrie. Deutlich gestiegen<br />

sind aber die Emissionen im motorisierten<br />

Individualverkehr. „Das zeigt, dass technische<br />

Effizienzsteigerungen alleine nicht ausreichen,<br />

um die Klimaziele zu erreichen. Auch Lebensstilentscheidungen<br />

wie die Wahl des bevorzugten<br />

Verkehrsmittels oder der beanspruchten<br />

Wohnfläche sind entscheidend“, erläutert<br />

Sven Simon, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter<br />

der Hochschule Konstanz den „Monitor<br />

Energiewende“ verfasst hat. Im Individualverkehr<br />

sieht Simon, neben einer Erhöhung der<br />

Sanierungsquote und einem beschleunigten<br />

Zubau erneuerbarer Energien einen der wichtigsten<br />

Schlüssel zu einer gelingenden Energiewende.<br />

Die<br />

Landesregierung<br />

will die energiebedingten<br />

Emissionen bis<br />

zum Jahr 2020 auf maximal<br />

6,5 Tonnen CO 2<br />

pro Person senken.<br />

Im Kreis Konstanz lagen sie im<br />

Jahr 2014 bei rund 7,9 Tonnen CO 2<br />

.<br />

www.energiewende-konstanz.de<br />

Die Wirtschaftsjunioren Konstanz Hegau e.V. sind das führende Wirtschaftsnetzwerk<br />

für Unternehmer und Führungskräfte. Seit 1959 organisieren<br />

sie eine Vielzahl von gesellschaftlichen, sozialen und unternehmerischen<br />

Projekten und Events. Mit dem Ball der Wirtschaft und dem jährlichen<br />

Know-How-Transfer (2-wöchige Begleitung eines Abgeordneten im Bundestag)<br />

setzen sie über die Region hinaus Akzente.<br />

Für Ihre persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung bieten wir u.a.<br />

Betriebsbesichtigungen, Weiterbildungen und einen Austausch innerhalb der<br />

Gründer-Szene an. Ideen und Vorschläge sind jederzeit willkommen.<br />

Haben Sie Lust sich einzubringen und neue Dinge auszuprobieren?<br />

Dann melden Sie sich an unter www.wj-konstanz-hegau.de<br />

100<br />

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BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

IN OBERSCHWABEN<br />

DIE WELT KENNENLERNEN<br />

D – Weingarten | rue. Auslandserfahrungen<br />

sind ein Höhepunkt im Lebenslauf. Die<br />

Hochschule Ravensburg-Weingarten eröffnet<br />

vielfältige Möglichkeiten, einen Teil des<br />

Studiums im Ausland zu absolvieren.<br />

„In der Region verankert – offen für die Welt“<br />

lautet das Motto der Hochschule Ravensburg-<br />

Weingarten. Sie bietet ihren mehr als 3500<br />

Studierenden einen familiären Campus mit<br />

über 30 Bachelor- und Masterstudiengängen.<br />

Zugleich unterstützt sie junge Menschen, die<br />

im Ausland studieren wollen. Diese Internationalisierung<br />

bedeutet eine Öffnung in beide<br />

Richtungen: In Oberschwaben treffen Kommilitonen<br />

aus aller Welt zusammen; rund 13<br />

Prozent der HRW-Studierenden kommen aus<br />

dem Ausland. Umgekehrt können die hiesigen<br />

Studierenden auf allen Kontinenten Auslandserfahrungen<br />

sammeln. Möglich ist dies<br />

aufgrund der Zusammenarbeit mit weltweit<br />

rund 70 Partnerhochschulen. An ihrem Studieninfotag<br />

stellt die Hochschule Studieninteressierten<br />

alle Bachelorstudiengänge vor. Und<br />

es bieten sich Einblicke in den studentischen<br />

Alltag – einen Lebensabschnitt, den man auch<br />

dazu nutzen kann, die Welt kennenzulernen.<br />

22.11., 10 Uhr | Raum C 004<br />

Hochschule Ravensburg-Weingarten<br />

Doggenriedstraße, D-88250 Weingarten<br />

+49 (0)751 50 10<br />

www.hs-weingarten.de<br />

Campus erleben<br />

Theater 58 ZH<br />

Der Alchimist<br />

Paulo Coehlo<br />

18.11.<strong>2017</strong><br />

Samstag 19:30 Uhr<br />

Ekkharthof, Lengwil<br />

Infotag an der HBC:<br />

22. <strong>November</strong> <strong>2017</strong><br />

14.00 Uhr, Audimax<br />

Studienangebote in den Themenfeldern:<br />

BAUWESEN<br />

ENERGIE<br />

BIOTECHNOLOGIE<br />

BETRIEBSWIRTSCHAFT<br />

Duales, berufsbegleitendes oder<br />

internationales Studium möglich.<br />

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Ticketreservation | 071 686 65 76 | verkauf@ekkharthof.ch<br />

www.hochschule-biberach.de<br />

101


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

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102<br />

FÜR ALLE LEBENSBEREICHE<br />

D – Konstanz | In der aktuell aufgeheizten<br />

Diskussion um das geplante Altenpflegeheim<br />

auf dem Gelände Zoffingen stellt sich<br />

die Frage: Wofür steht die Caritas in Konstanz<br />

und der Region? Wer den Blick auf die<br />

Caritas-Arbeit wirft, wird feststellen: Immer<br />

geht es darum, Menschen auch in schwierigen<br />

Situationen oder Lebensphasen die<br />

größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen<br />

Zusammenleben zu ermöglichen.<br />

Neben Seniorinnen und Senioren begleitet<br />

die Caritas Kinder und Familien, Menschen<br />

mit Behinderungen und Personen in schwierigen<br />

Lebenslagen. Das erste Beispiel nimmt<br />

derzeit in Radolfzell Formen an: In der Hohentwielstraße<br />

entsteht unter dem Namen<br />

„iQ“ bis Herbst 2018 ein inklusives und barrierefreies<br />

Qualifizierungs-, Begegnungs- und<br />

Wohnprojekt für Menschen mit psychischen<br />

und körperlichen Erkrankungen. 1 Der Neubau<br />

ergänzt und erweitert das bestehende<br />

berufliche Qualifizierungsangebot des Caritas-Werkstättenverbundes<br />

Seewerk: größere<br />

Werkstätten und hellere Trainingsbereiche mit<br />

ausreichend Platz für bis zu 55 Menschen. Ein<br />

Tagesbistro steht allen offen, die im Quartier<br />

wohnen und arbeiten. „Wir nehmen Inklusion<br />

ernst. Uns ist es darum besonders wichtig, die<br />

Nachbarn einzuladen und einzubeziehen“, erklärt<br />

Caritasvorstand Matthias Ehret.<br />

Beispiel Nummer zwei: Der Fachdienst Betriebliche<br />

Inklusion begleitet Menschen mit<br />

Behinderungen auf ihrem Weg in den ersten<br />

Arbeitsmarkt. 2 Zwei Job-Coaches suchen<br />

nach geeigneten Betrieben, entlasten die<br />

Firmen bei der Einarbeitung, helfen den Arbeitgebern<br />

und Arbeitnehmern bei schwierigen<br />

Situationen im Arbeitsalltag und wollen<br />

damit stabile Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen.<br />

2<br />

Zoff wie Zoffingen<br />

Drittes Beispiel: der Fachbereich „Kinder und<br />

Familie“. Mit der seit den 1980ern bestehenden<br />

Integrativen Kindertagesstätte „Die Arche“<br />

mit Krippe, Kindergarten und Schülerhort, mit<br />

einer Interdisziplinären Frühförderung und<br />

mit zahlreichen Beratungsangeboten trägt<br />

die Caritas dazu bei, Inklusion von Geburt an<br />

zu fördern und fordern. Seit September 2016<br />

trägt die Caritas auch in Radolfzell mit einer<br />

Außenstelle der „Arche“ und der Interdisziplinären<br />

Frühförderung zur inklusiven Ausrichtung<br />

des neuen Familienzentrum St. Anton bei.<br />

Caritas-Fachbereichsleiter Andreas Laube ist<br />

überzeugt: „Je früher und umfassender Inklusion<br />

in der Familie, Kita und Schule mitgedacht<br />

und gelebt wird, desto besser gelingt sie.“<br />

Caritasverband Konstanz e.V.<br />

Uhlandstraße 15, D-78464 Konstanz<br />

+49 (0)7531 1200 0<br />

www.caritas-konstanz.de<br />

Caritas wird in Konstanz derzeit oft mit drei Worten<br />

verbunden: Zoff wie Zoffingen. 3 Der Grund:<br />

Anwohnerkritik am geplanten Altenpflegeheim in<br />

der Niederburg. Andreas Hoffmann, Geschäftsführer<br />

der Caritas-Altenhilfe, unterstreicht die Be-<br />

3<br />

deutung des Projekts: „Auch Menschen, die pflegebedürftig werden, haben ein Anrecht<br />

darauf, in ihrer alten Nachbarschaft – in diesem Fall in der Konstanzer Innenstadt – zu<br />

leben.“ Gleichwohl nimmt die Caritas die Anliegen der Nachbarn sehr ernst. Einen Fakten-<br />

Check finden Interessierte unter www.caritas-altenhilfe-konstanz.de/zoffingen.


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

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STEAUF-WERKSTATT<br />

FAIR-FÜHRUNG ZUR<br />

SEEVOLUTION<br />

führender Hersteller von Flash Speicher Controllern<br />

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LEBENDIGE UNTERNEHMEN LERNEN VON DER NATUR<br />

ENERGETISCH ZUM MATERIELLEN ERFOLG<br />

1922 bekam Albert Einstein den Nobelpreis für folgende Erkenntnis: Energie ist<br />

Masse mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat. Oder kurz: E=mc2.<br />

Vereinfacht gesagt beschreibt die Formel folgendes: Wenn man Materie, wie<br />

zum Beispiel einen Stuhl, in einer Affengeschwindigkeit, nämlich in potenzierter<br />

Lichtgeschwindigkeit, durch das Universum jagt, löst sich der Stuhl in Energie auf.<br />

Albert Einstein ist bekannt als Ausnahmewissenschaftler. Trotzdem er sich immer<br />

zu seiner Spiritualität bekannte, hielt seine Wissenschaft jedweder Kritik stand.<br />

Bis heute ist die Genialität des vor 100 Jahren lebenden Physikers unbestritten.<br />

Vor allem hat sich Einstein nie davon abbringen lassen, Energie und Materie in<br />

unmittelbaren Zusammenhang zu stellen. Genau das drückt seine berühmte<br />

Formel aus.<br />

WAS HAT PHYSIK MIT UNTERNEHMEN ZU TUN?<br />

Wir leben in einer materialistisch geprägten Welt. Der starke Fokus auf materielle<br />

Dinge hatte in den letzten Jahren zur Folge, dass gerade in Wirtschaftskreisen<br />

alles energetisch, spirituelle, zwischenmenschliche ungeprüft und pauschal<br />

abgelehnt wurde. Das Verständnis für den Zusammenhang zwischen Energie<br />

und Materie ging zunehmend verloren. Derzeit ist in der Wirtschaftswelt eine<br />

Kehrtwende zu beobachten: Spiritualität hält wieder Einzug. Werte, Sinn, Vertrauenskultur<br />

erleben eine Renaissance.<br />

Wer die hohe Kunst des Materialisierens beherrscht und die energetische Seite<br />

dabei im Überblick behält, kann Produkte schneller, energieeffizienter und mit<br />

Mehrwert entstehen lassen. In einem Unternehmen wird in punkto Geld- und<br />

Warenfluss dieser kleine, aber feine Unterschied zwischen Energie und Materie<br />

schnell zur Existenzfrage.<br />

HAND AUFS HERZ!<br />

Wo tappst du in die Falle und glaubst, die Auftragserteilung des Kunden sei<br />

bereits das Ziel, ein greifbares Ergebnis, eine echte Materialisation? Auch der<br />

Geldschein hat – wie das Wort schon sagt – nur „schein“bar einen Wert. Erst<br />

wenn jemand bereit ist, dir dafür beispielsweise eine Flasche Milch einzutauschen,<br />

hast du tatsächlich etwas in der Hand, das dich bereichert. Andernfalls heißt es<br />

wie so oft: Außer Spesen nichts gewesen!<br />

Herzlichst, Stefanie Aufleger<br />

Im STEAUF Unternehmer-Spiel<br />

lernen die Spieler, wie sie ihre<br />

Ideen materialisieren, um am<br />

Ende tatsächlich etwas in der<br />

Hand zu haben. Weitere Infos<br />

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Zuverlässigkeit für NAND Flash Speichersysteme.<br />

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Globales high-tech Unternehmen.<br />

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Die Zukunft braucht Sie! <br />

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Physiotherapie<br />

in<br />

Weingarten: <br />

Bachelor Logopädie (B.A. in Kooperation mit der Pädagogischen<br />

Hochschule Weingarten), Ergotherapie (B.Sc.) und Physiotherapie<br />

(B.Sc.) in Kooperation mit der Fernhochschule Hamburg<br />

(Studienzentrum Stuttgart) ausbildungsbegleitend möglich.<br />

Altenpflege/-hilfe in Friedrichshafen<br />

Ergotherapie<br />

Logopädie <br />

Physiotherapie <br />

Arbeitserziehung/-therapie<br />

Bachelor in Ravensburg-Weißenau Logopädie und Physiotherapie <br />

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Informieren Sie sich auch über unsere Fort-­‐ bzw. <br />

Weiterbildungsmöglichkeiten! <br />

Weitere Informationen: Diakonisches Institut für Soziale Berufe<br />

Nähere Friedrichshafen: Informationen: <br />

07541/399091-0 aps-friedrichshafen@diakonisches-institut.de<br />

Diakonisches Institut für Soziale Berufe <br />

Weingarten:<br />

Schulen 0751/5696999-0 für Ergotherapie, info-weingarten@diakonisches-institut.de<br />

Logopädie, Physiotherapie <br />

Hähnlehofstr. Ravensburg: 5, 88250 Weingarten <br />

Tel: 0751/994383-0 0751/5696999-­‐0 info-ravensburg@diakonisches-institut.de<br />

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info-­‐weingarten@diakonisches-­‐institut.de <br />

www.diakonisches-­‐institut.de <br />

Heilerziehungsassistenz in Ravensburg-Weißenau<br />

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104<br />

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL<br />

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sammeln<br />

ist<br />

einfach...<br />

HERZLICHEN<br />

Liebe Kundinnen und Kunden,<br />

ich möchte mich HERZLICH bei Ihnen für die gute<br />

Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen in mich und die<br />

Produkte des <strong>akzent</strong>-Verlags bedanken.<br />

Nach nun mehr als drei Jahren möchte ich mich<br />

von Ihnen verabschieden.<br />

Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe als<br />

MAMA, auch wenn ich Sie und meine Kollegen<br />

sicher vermissen werde!<br />

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und<br />

Gottes reichen Segen.<br />

Ihre Damaris Heim<br />

DANK<br />

HANDEL &<br />

WANDEL<br />

D – Konstanz | na. Ein digitales Steuererstattungssystem für<br />

1 Kunden aus der Schweiz? Das dauert laut Bundesfinanzministerium<br />

noch bis 2020. Die jährlich rund 17 Millionen Ausfuhrscheine,<br />

die an der Schweizer Grenze anfallen, müssen bis dahin noch<br />

herkömmlich bearbeitet werden. Man sei mit Hochdruck an der<br />

Entwicklung des Systems, das auch für Flug- und Seehäfen geeignet<br />

sein müsse. Ende dieses, spätestens Anfang des kommenden Jahres<br />

soll in einem Container auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bodenseeforum<br />

in Konstanz eine zusätzliche Abfertigungsstelle für die<br />

Abstemplung der Ausfuhrscheine eingerichtet werden. Eine Bagatellgrenze<br />

für die Mehrwertsteuer-Rückerstattung bleibt umstritten.<br />

Bertram Paganini von der Industrie- und Handelskammer bezieht<br />

sich auf die seit 1976 bestehende österreichische Bagatellgrenze:<br />

„Unter diesen Umständen hätte sich bei uns nie der heutige Stand<br />

des Einzelhandels entwickelt.“ Konkret heißt das: 1,7 Millionen<br />

Quadratmeter Verkaufsfläche; 500 000 bis 700 000 davon seien<br />

durch Schweizer Kunden beeinflusst; 1,7 Milliarden Euro flössen<br />

aus der Schweiz in die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach.<br />

Während eine Umfrage des Handelsverbands einen Rückgang des<br />

Umsatzes der Schweizer Kunden dokumentiert, ist Konsumforscher<br />

Tomas Rudolph von einem unveränderten Kaufverhalten der<br />

Schweizer Kunden überzeugt. Für die Stadt Konstanz sieht er keine<br />

Veränderung: Die Kombination aus Preis, Sortiment und Freizeitwert<br />

ist den Schweizern eine Strecke von durchschnittlich 50 Kilometern<br />

pro Weg wert.<br />

D – Meersburg | na. Zu klein, zu dick, zu dünn. Beim Holzkauf<br />

2 stoßen Heimwerker oft auf ein schmales Angebot an passendem<br />

Material. Der holzladen.shop bietet Abhilfe: Der Online-Shop<br />

verkauft Holzwerkstoffe aller Art im Zuschnitt. Geschäftsführer<br />

Reto Scheidegger empfand die Beschaffung von Holz für seine<br />

Projekte immer als sehr mühselig, weshalb er auf die Idee kam, den<br />

Holzladen zu gründen. Von Sperrhölzern, Siebdruckplatten über<br />

Leimholz- und Tischlerplatten bis zu massivem Schnittholz wird alles<br />

auf Maß zugeschnitten und dem Kunden nach Hause geliefert.<br />

www.holzladen.shop<br />

+49 (0)7532 80 71 917<br />

FOTO: HOLZLADENRS GMBH<br />

Denn du hast meine Nieren bereitet<br />

und hast mich gebildet im Mutterleib.<br />

Ich danke dir dafür,<br />

dass ich wunderbar gemacht bin;<br />

wunderbar sind deine Werke,<br />

und das erkennt meine Seele wohl.<br />

(Die Bibel: Psalm 139,13-14)


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL<br />

Degenkolb Konstanz<br />

D – Konstanz | na. Wieder ein neues Geschäft für das LAGO<br />

3 Shopping Center: Die internationale Mode- und Lifestyle-Marke<br />

JOOP! eröffnet einen Monobrand-Store mit seinen Kollektionen<br />

bestehend aus Menswear, Womenswear, Schuhen, Taschen und<br />

Accessoires. Auf 200 Quadratmeter Verkaufsfläche präsentiert sich<br />

der Laden in neuem Look: Ausgewähltes Carbonia, edle Klavierlack-<br />

Oberflächen und luxuriöser Naturstein stehen im Fokus und werden<br />

durch Oberflächen aus Ulmen- und Eichenholz mit Ledereinsätzen<br />

passend ergänzt. Im Rahmen der Shoperöffnung am 03.11. findet<br />

am Vorabend eine exklusive Veranstaltung statt, zu der über 100<br />

Gäste, darunter „friends of the brand“ sowie prominente Persönlichkeiten<br />

aus der Region, geladen sind.<br />

Mo-Sa 9.30-20 Uhr, Do bis 22 Uhr | LAGO Shopping-Center,<br />

Bodanstraße 1, D-78462 Konstanz | www.joop.com<br />

Degenkolb<br />

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Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00 - 18:00 Uhr<br />

www.degenkolb-konstanz.de oder auf Facebook: Degenkolb<br />

FOTO: JOOP.COM<br />

D – Ravensburg | na. Wie kann Ravensburg als Einkaufsstadt<br />

4 attraktiv bleiben? Das neue Acocella-Gutachten von Autorin<br />

Antje Schnacke-Fürst beschäftigt sich mit Zukunftsfragen rund um<br />

den Einzelhandel. Mittelfristig (bis<br />

2030) sieht das Gutachten maximal<br />

Spielraum für zwei neue Lebensmittelmärkte<br />

und einen Drogeriemarkt<br />

im Stadtgebiet. Das Prinzip „Drinnen<br />

vor Draußen“, das Neuansiedlungen<br />

auf der grünen Wiese erschwert, soll<br />

beibehalten werden. Darüber hinaus<br />

soll eine Sortimentsliste genau vorschreiben,<br />

was wo verkauft werden<br />

darf. Außerhalb der Innenstadt<br />

sollen deshalb nur Geschäfte mit<br />

beispielsweise diesen Waren erlaubt<br />

sein: Baustoffe, Lampen, Teppiche,<br />

Küchen, Maschinen, Möbel etc. Der<br />

protektionistische Ansatz zielt darauf<br />

ab, Einzelhandelsgeschäfte in der<br />

Ravensburger Innenstadt vor dem<br />

Ruin zu bewahren.<br />

FOTO: GERHARD GIEBENER / PIXELIO.DE<br />

Marienplatz 32 • 88212 Ravensburg<br />

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ERFOLG MIT<br />

JUNGPFLANZEN<br />

D – Konstanz/Reichenau | Vor 30 Jahren gründete Peter Stader nach der Übernahme<br />

des elterlichen Gemüsebaubetriebs auf der Insel Reichenau die Peter Stader<br />

Jungpflanzen. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich am Wachsen.<br />

„Ich hatte damals das richtige Gespür und den Markt Stück für Stück ausgebaut“,<br />

sagt Peter Stader heute. „Fleiß, Service und gute Qualität“ nennt er als Gründe für<br />

seinen Erfolg. Aufgrund der nicht vorhandenen Erweiterungsmöglichkeiten verlagerte<br />

er die Gewächshäuser sukzessive von der Insel Reichenau aufs Festland und nach<br />

Beuren bei Singen.<br />

Auf vielen Hektar unter Glas veredelt und züchtet das Unternehmen alle in der Region<br />

nur denkbaren Salate und Gemüsesorten, Küchenkräuter und einige Blumensorten.<br />

Zusammen mit dem Bioland-Betrieb Bärthele werden seit einigen Jahren auch Bio-<br />

Pflanzen gezogen. Ihr Marktanteil liegt derzeit bei 20 Prozent mit wachsender Tendenz.<br />

Der allergrößte Teil, nämlich 70 Prozent aller Jungpflanzen, geht in die Schweiz, der<br />

Rest verteilt sich auf Süddeutschland und Österreich. 85 feste Mitarbeiter und zusätzliche<br />

etwa 100 Saisonkräfte sind bei Peter Stader beschäftigt. „Das Know-how ist<br />

bei uns wichtig“, sagt der Unternehmer. „Daher sind wir immer auf der Suche nach<br />

Fachkräften. Aber auch angelernte Kräfte finden bei uns einen guten Job.“<br />

Die nächsten 30 Jahre sind jedenfalls gesichert: Sohn Moritz und Tochter Marlen<br />

arbeiten beide im Betrieb mit.<br />

Peter Stader Jungpflanzen GmbH<br />

Göldern 20, D-78479 Reichenau<br />

+49 (0)7531 996 890<br />

www.peterstader.de<br />

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TRADITION & ZEITGEIST<br />

D – Radolfzell | Tradition und Zeitgeist gepaart mit Kompetenz und guter Beratung:<br />

Biller aus Radolfzell bietet all das und mehr!<br />

Sandra Biller-Stocker (links im Bild), Inhaberin des Familienunternehmens: „<strong>akzent</strong> wird 30!<br />

Und hat es über die Jahre immer geschafft, sich selbst treu zu bleiben und dabei doch immer<br />

mit der Zeit und den Wünschen seiner Leser zu gehen. Chapeau! Das verdient unseren Respekt!“<br />

Und Sandra Biller-Stocker weiß, wovon sie spricht: Elektro Biller ist schon mehr als 70 Jahre<br />

alt und „auch wir sind stolz, dass es uns über<br />

Generationen gelingt, mit unserem Sortiment<br />

und unseren Dienstleistungen im Bereich Elektro<br />

und Licht immer up to date zu sein.“ Das<br />

Wissen um und die Liebe zum Produkt, der<br />

Kundendienst und die Beratungskompetenz<br />

sind die Stärken des Unternehmens: „Eben ein<br />

echter Lichtblick im Wust der Abfertigungs-<br />

Mitnahme-Selbstschrauber-Angebote auf der<br />

grünen Wiese.“ Im 150 Jahre alten und liebevoll<br />

restaurierten Fachwerkhaus bietet Biller<br />

Lichtideen auf drei Etagen. „Für die frühzeitige<br />

Lichtplanung nehmen wir uns sehr gerne Zeit<br />

– hierfür ist eine vorherige Terminabsprache<br />

sinnvoll“, rät Dorothea Geisler-Röske (rechts<br />

im Bild). „Für eine spontane Beratung ist immer<br />

eine von uns Lichtexpertinnen im Hause<br />

und für unsere Kunden da!“<br />

Lichthaus Biller<br />

Löwengasse 26<br />

D-78315 Radolfzell<br />

+49 (0)7732 945 07-21<br />

www.biller-licht.de<br />

Mo-Fr 09-13 & 14-18.30 Uhr<br />

Sa 09-16 Uhr<br />

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SHOPPING IN ENGLAND<br />

D – Konstanz | th. Seit über 40 Jahren betreibt Gillian Epp unweit<br />

des Münsters ihr Fachgeschäft für englische Antiquitäten, das<br />

viele Stammkunden und auch Prominente anzieht (siehe <strong>akzent</strong><br />

07/2016). Um Stilvolles wie Möbel, Geschirr, Besteck oder antike<br />

Lederkoffer bieten zu können, geht sie zweimal im Jahr mit Sohn<br />

Tobias auf Einkaufsreise nach England. Von ihrer jüngsten Tour,<br />

Ende Oktober, hat sie uns jetzt erzählt.<br />

Sie genießen jedes Mal den Blick auf die White Cliffs of Dover, wenn<br />

sie mit der Fähre auf die Insel fahren. Zunächst wurden in Sussex einige<br />

Händler besucht, die inzwischen auch langjährige Freunde geworden<br />

sind. „Bei einer „cup of tea’ – we are in England after all!“, berichtet<br />

Gillian lachend. Von dort führte die Reise nach Stoke-on-Trent zur<br />

dortigen Porzellanmanufaktur. „Wir haben Krüge und Tassen mit Mustern<br />

des Textildesigners William Morris mitgebracht – wunderschön.“<br />

Weiter ging es noch zu einer großen Antiquitätenmesse. „Dort haben<br />

wir viele altbekannte Händler aus ganz England getroffen, die wunderschöne<br />

und interessante Stücke für uns gesammelt hatten“, freut<br />

sich Gillian, die weiß, was ihre Kunden mögen. „The weather was kind<br />

to us“, fasst sie zusammen, denn: „Es war wieder eine erfolgreiche<br />

Einkaufsreise in England – vorbeischauen lohnt sich!“<br />

Englische Antiquitäten<br />

St. Stephans-Platz 47, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 26 464<br />

www.englische-antiquitaeten-konstanz.com<br />

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D – Konstanz | th. Ein stimmiges Konzept,<br />

von der Einrichtung bis zum Sortiment. Dazu<br />

sportive, ausgewählte Marken, die nicht an<br />

jeder Ecke zu haben sind – das ist die neue<br />

LAURA.<br />

Laura Mode gilt seit 20 Jahren als eine der führenden<br />

Modeadressen in Konstanz. Die neue<br />

LAURA präsentiert sich nun in einem völlig<br />

neuen, außergewöhnlichen Design und Ambiente.<br />

Sicher eines der schönsten Geschäfte<br />

in Konstanz und Umgebung. Verbunden mit<br />

stilsicherer und kompetenter Beratung wird der<br />

Einkauf hier zu einem besonderen Erlebnis. Der<br />

Wohlfühlfaktor für entspanntes Mode-Shopping<br />

ist garantiert. „Inspirieren und verführen“<br />

heißt hier die modische Zauberformel.<br />

Laura Mode Konstanz<br />

Bahnhofstraße 16, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 919 666<br />

www.laura-mode-konstanz.de<br />

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– DIE EXPERTEN FÜR PERFEKTES AUSSEHEN<br />

Mit der steigenden Zahl von trendbewussten jungen Menschen und<br />

anspruchsvollen Kunden rückt das qualitativ hochwertige H & Z Produkt-Sortiment<br />

immer mehr in den Fokus neuer Käufergruppen.<br />

Unsere Kundschaft schätzt gute Beratung und die Auswahl von professionellen<br />

Produkten, welches wir gerne auch in unserem Shop im<br />

Shop Konzept, mit der Weltmarke THE BODY SHOP, mit natürlichen<br />

Kosmetikprodukten pflegen.<br />

In den bevorstehenden Weihnachtstagen heißt es deshalb wieder<br />

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BUNTER HERBST<br />

IN DER THERME<br />

D – Bad Buchau | Herbstliche Erlebnisse zum Wohlfühlen und<br />

Genießen bietet die Adelindis Therme bis zum 30. <strong>November</strong>.<br />

Im Ruheraum „Beringer“ können Gäste die Sterne des Nachthimmels<br />

betrachten und sich von sanften Klängen in eine Traumwelt entführen<br />

lassen. Mit einem „Herbstlichen Wohlfühltag“ samt Sauna, Rückenmassage<br />

und kulinarischen Genüssen kann man sich jederzeit einen<br />

Kurzurlaub für Körper und Geist gönnen. Herbstliche Geschmackserlebnisse<br />

bieten das Thermenbistro sowie das Café-Restaurant „Badstube“.<br />

Zudem besteht die Möglichkeit, das zur Adelindis Therme<br />

gehörende medizinische Trainingszentrum „fit“ zu nutzen.<br />

Adelindis Therme<br />

Thermenweg 2<br />

D-88422 Bad Buchau<br />

+49 (0)7582 800 1395<br />

www.adelindistherme.de<br />

KATAMARAN<br />

VERRÜCKT?<br />

D – Konstanz/Friedrichshafen | Zum Start in die fünfte Jahreszeit<br />

bietet die Katamaran-Reederei am 11. <strong>November</strong> einen<br />

(fast) verrückten Sondertarif.<br />

Die Hin- und Rückfahrt kostet an diesem Tag für einen Erwachsenen<br />

7,50 Euro und für Kinder 1 Euro. Das Ticket „Kat spielt<br />

verrückt“ gibt es nur an den Fahrscheinautomaten in den beiden<br />

Häfen. „Eigentlich sollten die Tarife für Erwachsene 7,77 Euro<br />

und für Kinder 1,11 Euro lauten“, erzählt Geschäftsführer Norbert<br />

Schültke. „Das hätte prima zum Thema gepasst, aber da hätten<br />

wir uns mit dem Wechselgeld keinen Gefallen getan.“ Deshalb<br />

habe man die Preise noch weiter abgerundet. Am 11. <strong>November</strong><br />

gibt’s auch ein verrücktes Jubiläum, nämlich die 111.111. Katamaran-Fahrt.<br />

www.der-katamaran.de | +49 (0)7531 36 39 320<br />

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Für immer jung zu bleiben ist kein Talent:<br />

es steckt viel Erfahrung dahinter.<br />

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Ihrem offiziellen Porsche Classic Partner.<br />

Porsche Zentrum Hegau-Bodensee<br />

Graf Hardenberg Sportwagen GmbH<br />

Untere Giesswiesen 11<br />

78247 Hilzingen<br />

Tel. 07731 8228-911<br />

www.porsche-hegau-bodensee.de


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„Geht nicht, gibt’s nicht“ steht an einer Bildertafel, die anschaulich<br />

zeigt, wie ein voll Schlamm gelaufener Wagen nach<br />

Blitzblank-Pflege wie neu ausschaut. „Wie neu“ ist denn auch der<br />

Anspruch, den Werner Heinz nun schon seit über 22 Jahren als<br />

Mantra lebt: Außen, innen – alles wird gereinigt und gewienert,<br />

bis es blitzblank ist. Gerade für die Schmuddelwetter-Saison<br />

macht seine hochwertige Nanopflege mit Lotoseffekt Sinn oder<br />

die topmoderne Keramik-Versiegelung, die grade an empfindlichen<br />

Stellen im Frontbereich den Lack vor Steinschlag und Eiskristallen<br />

schützen hilft. Mit den professionellen Veredelungen<br />

wird das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum vor aggressiven<br />

Umwelt- und Wettereinflüssen geschützt und erhält einen besonders<br />

hohen Glanz und Glättegrad des Lacks – auch im Winter.<br />

Bei einer Lackaufbereitung werden zudem Verschmutzungen,<br />

kleine Kratzer, Flugrost, Bremsstaub, Insektenrückstände sowie<br />

Spuren der Waschanlage schonend entfernt und der Lack durch<br />

eine sanfte Politur wieder auf Hochglanz gebracht. Die spezielle<br />

Waxoyl-Behandlung hält dabei bis zu drei Jahre an und schützt<br />

wirkungsvoll vor Schmutzanhaftung. Im Winter macht auch die<br />

Vorbereitung auf den Sommer Sinn: von Oldtimern über die Pflege<br />

von Kunststoff-Cabriodächern bis hin zum Aufbereiten neuer<br />

und historischer Motorräder, selbst Wohnmobile, Pferdeanhänger,<br />

sogar Boote und Flugzeuge – Werner Heinz ist „putzmunter“.<br />

Lederpflege und Färbung sowie Motorwäsche – alles kein<br />

Problem. Als Fachmann setzt er nur auf beste Produkte, und so<br />

ist er weit und breit der einzige Vertreter von Swiss Wax Wasoyl<br />

Premium Polituren und Versiegelungen.<br />

22 JAHRE<br />

UND KEIN BISSCHEN<br />

LACK AB<br />

D – Konstanz | Werner Heinz und sein Blitzblank-<br />

Team zaubern seit 22 Jahren Glanz auf moderne und<br />

historische Auto-Lacke, auf Cabrios, Boote, Wohnmobile,<br />

Motorräder und in freudige Kunden-Augen.<br />

Verwendet werden nur hochwertige Produkte aus der Schweiz<br />

und Deutschland, für die Pflege von Lacken, Kunsstoffen, Leder,<br />

Reifen sowie für die Klimaanlagen, die Motorwäsche oder die<br />

Sitzimprägnierung, Kleinreparaturen, Auspuff oder Batteriewechsel,<br />

Rostentfernung, Lichtkontrolle und jegliche Wartungsarbeiten<br />

werden überdies professionell und schnell erledigt.<br />

Eine kostenlose Sichtprüfung, bei der wertvolle Hinweise und<br />

Tipps gegeben werden, versteht sich von selbst. Umfangreiche<br />

Kenntnisse über Old- und Youngtimer und Problemlösungen<br />

für allerlei Extremfälle sind in über 22 Jahren Erfahrung zusammengekommen<br />

– auf der homepage finden sich viele Vorher-<br />

Nachher-Glanz-Leistungen. Zum „runden“ Service gehören auch<br />

Reifen: Markenreifen, Sonderangebote, Felgen, Einlagerung und<br />

natürlich Beratung und Montage, nebst einem Hol- und Bringservice.<br />

Sauber!<br />

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durch ERP- und CRM-Systeme optimieren? Haben<br />

Sie Fragen zum Datenschutz und zum IT-Recht?<br />

Wir beraten Sie gerne.<br />

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EINMAL VERWÖHNEN, BITTE!<br />

D – Konstanz | Mittendrin im Herzen von<br />

Konstanz und doch fern jeder Alltagshektik:<br />

Bei Atrium Kosmetik kann man wunderbar<br />

entspannen und „Akkus aufladen“.<br />

Beim Betreten von Uller Graberts hellen,<br />

großzügigen Räumen im denkmalgeschützten<br />

„Haus zum roten Löwen“ wird man von<br />

sanftem Duft und gedämpften Klängen empfangen.<br />

Uller Graberts Rezept für gestresste<br />

Kundinnen lautet: Entspannung und Wärme.<br />

Mit ihrer natürlichen Herzlichkeit schafft sie<br />

es leicht, ein Gefühl von wohltuender Geborgenheit<br />

zu vermitteln.<br />

Seit 25 Jahren ist Uller Grabert erfolgreich<br />

im Dienste der Schönheit tätig – als staatlich<br />

anerkannte Kosmetikerin, Visagistin und<br />

Permanent Make-up-Stylistin. Zudem hat sie<br />

als so genannte Laserschutzbeauftragte die<br />

Befähigung, Tattoos zu entfernen. Strengste<br />

Hygiene ist ihr nicht nur hier ein wichtiges<br />

Anliegen. Zum Anbringen von Permanent<br />

Make-up nutzt sie modernste Nanotechnik.<br />

Augenbrauen werden mit dieser Methode<br />

durch feine Striche aufgefüllt, der verbreitete<br />

„Balken im Gesicht“-Effekt entfällt. Auch bei<br />

Lidstrichen legt Uller Grabert Wert auf eine<br />

dezente Betonung der Augen. Bei dergleichen<br />

kniffligen Prozeduren ist es von Vorteil, dass<br />

sie eine künstlerische Ader hat: Uller Grabert<br />

malt und macht Bodypainting. Und sie fertigt<br />

hübsche Ketten, die von ihren Kundinnen gerne<br />

gekauft werden.<br />

Zum vielfältigen Programm bei Atrium Kosmetik<br />

gehören auch beliebte Wellness-Behandlungen<br />

wie die Lomi Lomi-Massage mit<br />

vitalisierendem, duftendem Öl, und das Coffee-Peeling,<br />

eine Ganzkörpermassage, die entgiftend<br />

wirkt. Besonders wohltuend sind die<br />

Thalasso-Anwendungen mit Wirkstoffen aus<br />

dem Meer. Für ihre Schönheitsbehandlungen<br />

benutzt Uller Grabert die teils bio-zertifizierten<br />

Produkte deutscher Hersteller. „Damit kann ich<br />

auch Menschen behandeln, die auf Kosmetika<br />

hochgradig allergisch reagieren oder eine sehr<br />

empfindliche Haut haben“, sagt die Fachfrau.<br />

Wer dagegen ein kosmetisches Gesichtslifting<br />

möchte, kann sich von Uller Grabert mit Hilfe<br />

der Meso-Therapie behandeln lassen. Eine<br />

weitere Spezialität sind Farbenergiebehandlungen<br />

für alle Hauttypen. Dazu muss man wissen:<br />

Uller Grabert hat eine Extra-Ausbildung<br />

für ganzheitliche Kosmetik absolviert, die auch<br />

Anwendungen nach der Traditionellen Chinesischen<br />

Medizin (TCM) einschließt.<br />

Uller Graberts kategorischer Imperativ: „Ich<br />

behandle meine Kunden so, wie ich selbst gerne<br />

behandelt werden möchte.“<br />

Atrium Kosmetik, Uller Grabert<br />

Bruderturmgasse 3<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 28 44 25<br />

www.atrium-kosmetik.de<br />

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33 JAHRE MOTO SHOP<br />

D – Konstanz | th. Seit 33 Jahren ist der Moto Shop ein wahres Paradies für Motorradfahrer.<br />

Hier gibt es alles, was auf dem Motorrad gebraucht wird. Dazu noch Renntrainings auf<br />

gesicherten Strecken. Perfekt.<br />

1984 eröffnete Christian Schmid seinen Shop. Immer wieder wurde er seitdem vergrößert. „Seit<br />

2016 können wir ein noch größeres Sortiment anbieten, auch in den Randpreisklassen oben<br />

und unten“, so der leidenschaftliche Motorradfahrer. 1000 Helme sind ständig auf Lager, dazu<br />

Gepäcksysteme, Brillen, Schlösser und<br />

natürlich Bekleidung zum Motorradfahren:<br />

von Second Hand bis zur Maßanfertigung.<br />

Eine kompetente Beratung durch<br />

das Team versteht sich dabei von selbst.<br />

Schmid organisiert zudem seit 25 Jahren<br />

sportliche Renntrainings auf gesicherten<br />

Rennstrecken.<br />

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Hans-Thoma-Str. 2<br />

D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 56 458<br />

www.moto-shop-konstanz.de<br />

MOMENTE DER RUHE<br />

D – Konstanz | th. Einfach mal kurz raus aus dem Alltag, um Kraft zu tanken und den Körper<br />

zu regenerieren. Das geht perfekt im Kosmetikstudio von Annette Kraft.<br />

Annette Kraft hat bereits mehrere Jahre Erfahrung in renommierten Hotels gesammelt, etwa im<br />

Gesundheitszentrum Lanserhof, und legt besonderen Wert auf biozertifizierte Naturkosmetik:<br />

Bei Pharmos steht dabei Aloe Vera mit seiner hohen Wirkstoffdichte im Mittelpunkt. Dazu eine<br />

Portion Einfühlungsvermögen, Liebe zum Detail und professionelles Arbeiten machen das Paket<br />

perfekt. Denn: „Nur gesunde Schönheit ist natürliche<br />

Schönheit“, ist die Fachfrau überzeugt. Ihr Angebot<br />

umfasst Gesichtsbehandlungen, Maniküre und Pediküre<br />

sowie gewebereinigende Körperbehandlungen.<br />

Annette Kraft Kosmetik<br />

Kreuzlingerstr. 27, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 91 64 011<br />

www.annette-kraft-kosmetik.de<br />

Bodanstraße 17, Konstanz<br />

Marktplatz 3, Meersburg<br />

*Im Vergleich zur Herstellerpreisempfehlung<br />

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GEBÜNDELTE KOMPETENZ<br />

D – Konstanz | na. Gleichzeitig mit <strong>akzent</strong><br />

feiert auch die Rechtsanwaltskanzlei Wallauer-Friedrich,<br />

Löwe, Hefner Partnerschaft<br />

mbB ihr 30-jähriges Jubiläum: Angelika Wallauer-Friedrich,<br />

namensgebende Partnerin<br />

und Fachanwältin für Arbeitsrecht, wurde im<br />

<strong>November</strong> 1987 als Rechtsanwältin zugelassen.<br />

Damit legte sie den Grundstein für eine<br />

der renommiertesten Kanzleien in Konstanz.<br />

Die Welt ist eine andere als damals, und wie<br />

alles andere hat sich auch die Arbeitsweise<br />

der Rechtsanwälte stark verändert. Das<br />

Internet hat die Kommunikation schneller<br />

gemacht; gerichtliche Entscheidungen und<br />

wissenschaftlichen Abhandlungen sind jederzeit<br />

und überall abrufbar und erhöhen damit<br />

die Arbeitsqualität. Das bedeutet allerdings<br />

auch, dass es für den einzelnen Anwalt nicht<br />

mehr schaffbar ist, auf jedem Rechtsgebiet<br />

die gleiche hochwertige Beratungsleistung zu<br />

erbringen.<br />

Die Gründer der Rechtsanwaltskanzlei Wallauer-Friedrich,<br />

Löwe, Hefner Partnerschaft<br />

mbB hatten diesen Trend schon früh erkannt<br />

und die Rechtsanwälte Andreas Löwe und<br />

Hans Joachim Eckhardt für eine Zusammenarbeit<br />

gewinnen können. Seit dem Umzug in<br />

die Mainaustraße im Jahr 1997 ist es gelungen,<br />

die Bandbreite an Rechtsgebieten durch<br />

den Eintritt der Rechtsanwälte Karin Streich,<br />

Julia Hefner und Ralph Sailer sukzessive zu<br />

vervollständigen. Heute unterstützt die Kanzlei<br />

ihre Mandanten in nahezu allen gängigen<br />

Rechtsgebieten wie Arbeitsrecht, Bau- und<br />

Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht,<br />

Handels- und Gesellschaftsrecht, Miet- und<br />

Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht,<br />

Versicherungsrecht und Vertragsrecht mit Rat<br />

und Tat. So viel Kompetenz unter einem Dach<br />

bringt Synergien mit sich, die nicht nur von<br />

langjährigen Mandanten geschätzt werden.<br />

In den letzten 30 Jahren ist auch die Bodenseeregion<br />

weiter zusammengerückt. Das bedeutet<br />

neue rechtliche Herausforderungen bei<br />

grenzübergreifenden Themen. Aber auch hier<br />

ist die Kanzlei bestens aufgestellt und arbeitet<br />

mit langjährigen Kooperationspartnern in<br />

der Schweiz und in Österreich. Betreibung von<br />

Forderungen in der Schweiz führt man selbständig<br />

durch.<br />

Darüber hinaus sind die Rechtsanwälte und<br />

Mitarbeiter auch außerhalb der Kanzlei sehr<br />

engagiert: Ehrenämter unter anderem in unterschiedlichen<br />

Sportvereinen, dem Anwaltsverein<br />

und im Stadtmarketing Förderverein<br />

gehören einfach dazu.<br />

Rechtsanwälte<br />

Wallauer-Friedrich, Löwe, Hefner<br />

Partnerschaft mbB<br />

Angelika Wallauer-Friedrich<br />

Rechtsanwältin und Fachanwältin<br />

für Arbeitsrecht<br />

Andreas Löwe<br />

Rechtsanwalt und Fachanwalt<br />

für Bau- und Architektenrecht<br />

Julia Hefner<br />

Rechtsanwältin und Fachanwältin<br />

für Miet- und Wohnungseigentumsrecht<br />

Hans Joachim Eckhardt<br />

Rechtsanwalt und Fachanwalt<br />

für Verkehrsrecht<br />

Karin Streich<br />

Rechtsanwältin<br />

Ralph Sailer<br />

Rechtsanwalt<br />

Mainaustraße 48<br />

D-78464 Konstanz<br />

+49 (0)7531 89300<br />

www.anwaelte-konstanz.de


Klassik trifft Moderne<br />

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78462 Konstanz<br />

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Gegründet Januar 1971<br />

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DURCH DEN HERBST<br />

A – Dornbirn | An alle, die etwas für sich und ihre Gesundheit tun möchten, wendet sich die<br />

neue Messe „Gesund & Wellness“. Rund 100 Aussteller aus sieben Nationen präsentieren dazu<br />

an drei Tagen die angesagtesten Trends.<br />

Der Gesundheits-Boom, mit Eigenverantwortung für die persönliche Gesundheit, ist so groß wie noch<br />

nie. Die Aussteller der Messe bieten klassische schulmedizinische Produkten und Leistungen, zeigen spannende<br />

Alternativ-Methoden und stellen neue Gesundheitslösungen zur Vorsorge und Genesung vor. Besucher<br />

der Messe erhalten Informationen zu verschiedenen ganzheitlichen Therapiekonzepten, energetischen<br />

Austestungen, Bioscan, ausgewogener Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln,<br />

Zahnmedizin, Irisdiagnose, gesunden Schlaf, Fitness und Beauty. Außerdem<br />

werden Seh- und Hörtests angeboten. Zu entdecken gibt es zudem<br />

Highlights in den Themenbereichen Wellnessurlaub, Whirlpool,<br />

Infrarotkabinen & Co. Zudem dürfen sich die Besucher<br />

auf ein spannendes Bühnenprogramm mit<br />

mehr als 25 Vorträgen und Talkrunden freuen.<br />

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D – Meersburg | Saskia Winkler hat ihr<br />

Leben komplett umgekrempelt. Früher war<br />

sie eine erfolgreiche Unternehmerin, heute<br />

unterstützt sie als Lifecoachin alle, die mehr<br />

aus ihrem Leben machen wollen.<br />

„Als Lifecoachin helfe ich anderen Menschen.<br />

Ich motiviere sie mit meiner Kraft, begeistere<br />

sie, bringe sie wieder ins Träumen und stehe<br />

ihnen bei, Veränderungen zuzulassen“, erzählt<br />

Saskia Winkler. Die Überlingerin ist nicht nur<br />

im Bodenseeraum, sondern auch deutschlandweit<br />

und international sehr gefragt.<br />

Für den Bodenseekreis hat Saskia Winkler die<br />

Veranstaltung „Soirée am See“ ins Leben gerufen.<br />

Unter dem Motto „Auszeit vom Alltag“<br />

gibt sie den Menschen mit Energiearbeit, Meditation<br />

und Tipps aus der Berufspraxis den<br />

Schlüssel zu mehr Erfolg und Fülle. Darüber<br />

hinaus erhalten die Teilnehmer Inspirationen<br />

aus der Erfahrung anderer, denn mehrere<br />

selbstständige Speaker berichten dem Publikum<br />

aus ihrem beruflichen Alltag. Musikalisch<br />

begleitet wird dieses Galaevent vom Opernchor<br />

„Die kleine Oper am See“. Zudem bietet<br />

ein Fingerfood-Buffet eine gute Möglichkeit,<br />

sich bei anregenden Gesprächen zu vernetzen.<br />

30.11., 18 – 21 Uhr<br />

Augustinum Meersburg<br />

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FÜR DEN LEBENSRAUM<br />

BAD<br />

D – Konstanz | rue. Das Bad ist ein ganz besonderer Ort. Es ist Funktionsraum,<br />

Wohlfühloase und Rückzugsrefugium zugleich – wenn es funktional und ästhetisch<br />

perfekt ist. Fuchs Haustechnik ist in diesem Metier ein führender Fachbetrieb und<br />

verwirklicht das persönliche Traumbad von der professionellen Planung bis zur meisterhaften<br />

Ausführung.<br />

Jeden Tag führt der erste und der letzte Weg ins Badezimmer – nach dem Aufstehen,<br />

vor dem Schlafengehen. Wie schön ist es da, wenn das Bad jedes Mal Freude bereitet,<br />

weil es genau auf die Lebensgewohnheiten seiner Nutzer abgestimmt ist. Hierbei spielt<br />

nicht nur die Funktionalität der Ausstattung eine wichtige Rolle, sondern auch deren<br />

Design und das harmonische Zusammenspiel von Form, Farbe und Material. Denn längst<br />

hat sich das nüchtern-sachliche Zweckbad früherer Zeiten in einen Ort gewandelt, an<br />

dem sich Körper und Geist, Natur und Kultur, Intimität und Repräsentation vereinen.<br />

Hier darf jeder ganz bei sich selbst sein, die natürlich heilende Kraft von Wasser und<br />

Wärme spüren und das<br />

Leben mit allen Sinnen<br />

genießen. Kurzum: Das<br />

Bad ist ein Lebensraum<br />

im besten Sinne dieses<br />

Wortes.<br />

Fuchs Haustechnik begleitet<br />

seine Kunden<br />

auf dem Weg zu diesem<br />

individuell gestalteten<br />

Lebensraum bei jedem<br />

Schritt mit technischer<br />

Kompetenz, handwerklicher<br />

Sorgfalt und einem<br />

sicheren Gespür für das,<br />

was technisch machbar<br />

und gestalterisch möglich ist. Inspirationen dazu bietet die hauseigene Badausstellung<br />

mit einer großen Fülle von Ideen. Denn so unterschiedlich wie die äußeren Rahmenbedingungen<br />

wie zum Beispiel die Raumgröße, die Lebensgewohnheiten und die Ansprüche<br />

der Badbenutzer sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten der modernen Badarchitektur<br />

und -ausstattung. Der eine liebt die puristische Sachlichkeit, der andere bevorzugt<br />

eine heimelige Atmosphäre, der nächste achtet vor allem auf Barrierefreiheit im Bad und<br />

wiederum ein anderer legt Wert auf eine Private-Spa-Einrichtung.<br />

All diese verschiedenen Aspekte werden bei der professionellen Beratung und Planung<br />

berücksichtigt, die die Grundlage für eine ebenso meisterliche Installation bildet. Großer<br />

Pluspunkt: Fuchs Haustechnik bietet alles aus einer Hand bis hin zur Koordination aller<br />

erforderlichen Gewerke und verwirklicht die ökologisch, ökonomisch und optisch besten<br />

Lösungen – damit der Weg ins Bad jeden Tag aufs Neue viel Freude bereitet.<br />

Fuchs GmbH<br />

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CH – Kreuzlingen | Immobilien sind Lebensräume<br />

und Kapitalanlagen zugleich. Ihre Bewirtschaftung<br />

erfordert ein hohes Maß an<br />

Fach- und Sozialkompetenz. Als zuverlässiger<br />

Partner dafür versteht sich die immokanzlei<br />

AG.<br />

Die immokanzlei AG verkauft und verwaltet<br />

Immobilien, schätzt Liegenschaften und ist in<br />

Immobilienfragen beratend tätig. „Neben den<br />

Menschen ist somit auch das Kapital unserer<br />

Kunden ein wichtiger Faktor. Sobald Geld ein<br />

Thema ist, spielt Vertrauen eine sehr große<br />

Rolle. Wir sind stolz, dass wir dieses Vertrauen<br />

unserer zahlreichen Kunden genießen dürfen“,<br />

sagt Geschäftsführer Attila Wohlrab. Die immokanzlei<br />

AG hat sich nach ihrer Gründung<br />

im Jahr 2004 schnell einen Namen mit speziellen<br />

und kreativen Lösungen gemacht. Zum<br />

flexiblen und versierten Team gehören mittlerweile<br />

zehn Mitarbeiter sowie zwei Lehrlinge.<br />

Die immokanzlei AG und alle Mitarbeiter sind<br />

unabhängig von privaten und öffentlichen Institutionen.<br />

Es werden keine Provisionen von<br />

Dritten angenommen, damit eine absolute<br />

Unabhängigkeit gewahrt werden kann. Regionales<br />

Engagement im sozialen, kulturellen,<br />

sportlichen und wirtschaftlichen Bereich ermöglicht<br />

ein großes Netzwerk.<br />

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Rheinstr. 8, CH-8280 Kreuzlingen<br />

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FINAL_AZ_Ley_halbe-seite.qxd 18.10.<strong>2017</strong> 9:56 Uhr Seite 1<br />

Wir gratulieren dem Akzent-Verlag zum 30jährigen Jubiläum und<br />

wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute!<br />

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GANZHEITLICH HEILEN<br />

D – Singen | Gesund werden und bleiben ist ein großes Ziel. Wie ist es zu erreichen?<br />

Laut demoskopischen Umfragen bevorzugen immer mehr Menschen<br />

natürliche Heilverfahren mit ganzheitlichem Ansatz, um gerade bei chronischen<br />

Erkrankungen Linderung oder Heilung zu erfahren.<br />

„Naturheilverfahren und Ganzheitsmedizin sind nahezu nebenwirkungsfreie<br />

sanfte Heilverfahren, welche gerade in unserer Zeit der Reizüberflutung und der<br />

mannigfaltigen Umweltbelastung der richtige Weg sein können, um Gesundheit<br />

zu erhalten oder wieder zu erlangen“, erklärten Axel Michael Kornmayer<br />

und Dr. Ewald Piel. In ihrer Praxis in den Postarkaden in Singen verwirklichen<br />

sie Naturheilverfahren und Ganzheitsmedizin mit Psychosomatik nach neuesten<br />

Erkenntnissen. Die mit modernster Medizintechnik ausgestattete Praxis bietet<br />

hochwertigste Diagnostik wie Ruhe- und Belastungs-EKG, Stressdiagnostik, Klinisches<br />

Labor und Hormonlabor. Kennzeichnend für die Praxis ist zudem ein<br />

breites Spektrum an wirksamen Heilverfahren wie Ozon-Sauerstoff-Therapie,<br />

Neuraltherapie, spezielle individuelle kombinierte Knorpelregeneration bei Arthrosepatienten,<br />

spezifische Aufbau- und Regenerationstherapien bei Jung und<br />

Alt, Immuntherapien bei Allergien und rheumatischen Erkrankungen sowie Zusatztherapie<br />

bei Tumorpatienten.<br />

„Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, betonen Axel Michael Kornmayer und<br />

Dr. Ewald Piel. Deshalb berücksichtigen sie alle Aspekte: familiäre Dispositionen,<br />

Risikofaktoren, Hormondefizite, Stressbelastungen, Störung der Darmflora und<br />

psychische Faktoren. Herdgeschehen und toxische Belastungen werden aufgespürt<br />

und ausgeleitet. Darmsanierung mit individuellen Probiotika, Homöopathie,<br />

Homotoxikologie und Pflanzenheilkunde haben einen festen Platz in der<br />

Therapie.<br />

Praxis für Naturheilkunde, Axel Michael Kornmayer und Dr. Ewald Piel<br />

Enge Str. 4, D-78224 Singen | +49 (0)7731 61 848<br />

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Stoffwechselstörungen<br />

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Knorpelaufbau & -regeneration:<br />

Schmerztherapie Rücken – Wirbelsäule – Nerven – Migräne<br />

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Hormondiagnostik:<br />

Risiko-Profil-Check-up:<br />

Stoffwechseltherapie, Allergien – Haut – Rheuma<br />

ganzheitl. Anti-Aging – Wechseljahrbeschwerden<br />

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Telefonische Terminvereinbarung erforderlich unter<br />

Engestraße 4 | Postarkaden | 78224 Singen Htwl. 07731 61848 (Schwester Christina)<br />

Dr. Ewald Piel<br />

Psychologe – Psychosomatik<br />

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Dr. Gerold Schmid lässt diesen Wunsch in<br />

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Besenreiser und Krampfadern sind nicht nur<br />

ein kosmetisches Problem, sondern beeinträchtigen<br />

das allgemeine Wohlbefinden. Vor<br />

allem Krampfadern gefährden die Gesundheit.<br />

Das Ambulante OP<br />

Zentrum Radolfzell<br />

schafft Abhilfe durch<br />

Radiofrequenztherapie,<br />

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Methode genannt.<br />

Im Gegensatz zum<br />

herkömmlichen Venenstripping<br />

ist dieses<br />

neue Verfahren besonders schonend und<br />

sicher in der Anwendung. Dadurch wird die<br />

Schmerzbelastung reduziert. Der kleine ambulante<br />

Eingriff dauert nur etwa 30 Minuten.<br />

Nach der Behandlung sind die Patienten wesentlich<br />

schneller wieder auf sichtlich schönen,<br />

gesunden Beinen im Leben unterwegs. Schonend<br />

und schnell erfolgt auch die Verödung<br />

von Besenreisern. Ohne Schnitte oder Betäubung<br />

verklebt ein Medikament die betroffenen<br />

Venen. Nach der Behandlung spazieren die<br />

Patienten schmerzfrei und eigenständig aus<br />

der Praxis. Und ist der Kompressionsverband<br />

einmal weg, muss der Minirock her: Für einen<br />

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Deutschland:<br />

Aach (3.12)<br />

Klosemarkt, Mühlenplatz und Hauptstraße, www.aach.de<br />

Altshausen (02.12.-03.12.)<br />

Marktplatz, www.weihnachtsmaerkte-in-deutschland.de<br />

Aulendorf (09.12.-10.12.)<br />

Herrenmühle, www.weihnachtsmarkt-deutschland.de<br />

Bad Buchau (15.12.-17.12.)<br />

Marktplatz, www.bad-buchau.de<br />

Bad Dürrheim (02.12-03.12)<br />

Rathausplatz, www.tourismus.badduerrheim.de<br />

Bad Saulgau (16.12.-20.12.)<br />

Marktplatz, www.bad-saulgau.de<br />

Bad Schussenried (02.12.-03.12.)<br />

Wilhelm-Schussen-Straße, www.bad-schussenried.de<br />

Bad Waldsee (03.12.)<br />

Kirchplatz, www.bad-waldsee.de<br />

Bad Wurzach (02.12.-03.12.)<br />

Schloss Wurzach, www.hgv-badwurzach.de<br />

Biberach (02.12.-17.12.)<br />

Marktplatz, www.biberacher-christkindlesmarkt.de<br />

Buchheim (02.12./03.12./09.12.)<br />

Rund um die Tischdeckenfirma Hofmann, www.weihnachtsmaerkte-indeutschland.de<br />

Deggenhausertal (02.12.-03.12.)<br />

Grund-und Hauptschule, www.weihnachtsmarkt-deutschland.de<br />

Engen (02.12.-03.12.)<br />

Marktplatz, www.engen.de<br />

Friedrichshafen (01.12.- 22.12.)<br />

Buchhornplatz, www.bodensee-weihnacht.de<br />

Gaienhofen (09.12.)<br />

Dorfplatz, www.gaienhofen.de<br />

Hagnau (03.12)<br />

Löwenplatz, www.hagnau.de<br />

Heiligenberg (08.-10.12.)<br />

Sennhof am Schloss, www.heiligenberg.de<br />

Isny (06.12.-10.12.)<br />

Schloss Isny, www.isny-aktiv.de<br />

Kanzach (02.12.-03.12)<br />

Bachritterburg, www.bachritterburg.de<br />

Kisslegg (01.12.-03.12.)<br />

Neues Schloss Kißlegg, www.kisslegg.de<br />

Konstanz (30.11.- 22.12.)<br />

Marktstätte bis Hafen, www.weihnachtsmarkt-am-see.de<br />

Kressbronn (01.12-02.12.)<br />

Rathausplatz, www.kressbronn.de<br />

Kürnbach (02.12.-03.12.)<br />

Museumsdorf, www.museumsdorf-kuernbach.de<br />

Langenargen (08.12.-10.12.)<br />

Münzhofvorplatz, www.langenargen.de<br />

Laupheim (29.11-03.12.)<br />

Kulturhaus Schloss Grosslaupheim, www.laupheim.de<br />

Lindau (23.11.<strong>2017</strong>-17.12.<strong>2017</strong>)<br />

An der Seepromenade auf der Insel, www.lindauer-hafenweihnacht.de<br />

Leutkirch (30.11.-03.12.)<br />

Altstadt und Marktplatz, www.leutkirch.de<br />

Markdorf (08.12.-10.12.)<br />

Bischofsschloss Innenhof, www.markdorf.de<br />

Meersburg (01.12.-02.12.)<br />

Vorburggasse, www.meersburg.de<br />

Mengen (01.12.-02.12.)<br />

Mengener Altstadt, www.mengen.de<br />

Meßkirch (02.12.-03.12.)<br />

Schlossweihnacht, Rund ums Schloss, www.messkirch.de<br />

Nonnenhorn, (08.12.-09.12.)<br />

Kapellenplatz, www.nonnenhorn.eu<br />

Oberreute (16.12.)<br />

Dorfplatz vor dem Rathaus, www.oberreute.de<br />

Ochsenhausen (30.11.-03.12.)<br />

Klostermuseum Ochsenhausen, www.ochsenhausen.de<br />

Ostrach (25.11.)<br />

Kloster Habstahl, www.ostrach.de<br />

Ostrach (02.12.)<br />

Hinter dem Rathaus, www.ostrach.de<br />

Pfullendorf (08.12.-10.12.)<br />

Marktplatz, www.pfullendorf.de<br />

Radolfzell (07.12.-10.12.)<br />

Auf dem Marktplatz, www.radolfzell.de/christkindlesmarkt<br />

Ravensburg (01.12.-20.12.)<br />

Marienplatz, www.ravensburg.de<br />

Reichenau (02.12.)<br />

Klosterhof, www.reichenau-tourismus.de<br />

Riedlingen (09.12.)<br />

Altstadt, www.christkindlesmarkt-riedlingen.de<br />

Rielasingen (14.12.)<br />

Hauptstraße, www.rielasingen-worblingen.de<br />

Salem (02.12.-03.12.)<br />

Schloss Salem, www.salem.de<br />

Schaffhausen (09.12-10.12.)<br />

Münsterareal Schaffhausen, www.sh-weihnachtsmarkt.ch<br />

Singen (01.12.-23.12.)<br />

Rathausplatz, www.weihnachtsmarkt-singen.de<br />

Stein am Rhein (01.12.-31.12)<br />

Rathausplatz, www.maerlistadt.ch<br />

Stockach-Wahlwies (2.12.)<br />

Dorfmitte Wahlwies, www.stockach.de<br />

Straßburg (24.11.-24.12.)<br />

Am Münster, www. strassburg.eu<br />

Tengen (24.11.)<br />

Stadter Tor, www.tengen.de<br />

Tettnang (01.12.-03.12./08.12.-<br />

10.12./15.12.-17.12.)<br />

Neues Schloss, www.tettnang.de<br />

Überlingen (07.12.-17.12.)<br />

Auf der Hofstatt, www.ueberlingen-bodensee.de<br />

Villingen-Schwennigen (01.12.-10.12.)<br />

Münsterplatz Villingen, www.weihnachtsmaerkte-vs.de<br />

Wangen (09.12./16.12./23.12.)<br />

Marktplatz, www.allgaeu-weihnachtsmarkt.de<br />

Wasserburg (01.12.-03.12./08.12-<br />

10.12./15.12-17.12./22.12-23.12.)<br />

Marienplatz, www.wasserburg.de<br />

Weingarten (09.12.-10.12.)<br />

rund um den Löwenplatz, www.weingarten-online.de<br />

Weingarten (02.12.-03.12.)<br />

Schlössle Weingarten, www.weingarten-online.de<br />

Wilhelmsdorf (02.12.)<br />

Gemeinde Wilhelmsdorf, www.gemeinde-wilhelmsdorf.de<br />

Wolfegg (15.12.-17.12.)<br />

Bauernhaus-Museum, www.wolfegg.de<br />

Österreich:<br />

Bregenz (17.11.-23.12.)<br />

Innenstadt und Altstadt, www.bregenz.travel<br />

Dornbirn (01.12.-23.12.)<br />

Marktplatz, www.christkindlemarkt.at<br />

Feldkirch (01.12.-23.12.)<br />

Altstadt, www.feldkirch.travel<br />

Schwarzenberg (08.12-17.12)<br />

Festgelände in der Altstadt, www.schwarzenberg.de<br />

124


WEIHNACHTEN<br />

MEHR-WERT<br />

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Schweiz:<br />

Appenzell (10.12.)<br />

Postplatz, www.appenzell.ch<br />

Arbon (02.12.)<br />

Innenstadt, www.arbontourismus.ch<br />

Bischoffszell (01.12.-03.12.)<br />

Innenstadt, www.adventsmarkt-bischofszell.ch<br />

Einsiedeln (02.12. - 10.12.)<br />

Hauptstrasse, www.einsiedler-weihnacht.ch<br />

Ermatingen (14.12.-17.12.)<br />

Bahnhof, www.ermatingen-tourismus.ch<br />

Frauenfeld (15.12.- 17.12.)<br />

Innenstadt, www.weihnachtsmarkt-frauenfeld.ch<br />

Herisau (02.12.-03.12.)<br />

Innenstadt, www.christchindlimarkt-herisau.ch<br />

Kreuzlingen (08.12.)<br />

Hauptstrasse, www.kreuzlingen.ch<br />

Romanshorn (01.12.-03.12.)<br />

Alleestrasse, www.romanshorn.ch<br />

Rorschach (09.12.-10.12.)<br />

Lindenplatz, www.rorschach.ch<br />

Schaffhausen (09.12.-10.12.)<br />

Münsterareal Allerheiligen, www.sh-weihnachtsmarkt.ch<br />

Schloss Herdern (16.12.)<br />

Schlosshof, www.schlossherdern.ch<br />

Steckborn (09.12.)<br />

Innenstadt, www.hgtsteckborn.ch/weihnachtsmarkt<br />

Stein am Rhein (01.12.-31.12)<br />

Hof des Klosters St. Georgen, www.maerlistadt.ch<br />

St. Gallen (30.11.-23.12.)<br />

Marktplatz, www.st.gallen-bodensee.ch<br />

Weinfelden (09.12.-10.12.)<br />

Innenstadt, www.adventsmarkt-weinfelden.ch<br />

Wil (08.12.-10.12.)<br />

Altstadt, www.stadtwil.ch/weihnachtsmarkt<br />

Winterthur (01.12.-22.12.)<br />

Altstadt, www.weihnachtinwinterthur.ch<br />

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D – Radolfzell | Es weihnachtet gar sehr auf dem Marktplatz: Der<br />

traditionelle Christkindlemarkt findet wieder statt – inzwischen zum<br />

42. Mal!<br />

Vier Tage lang verzaubert der idyllische Weihnachtsmarkt die Radolfzeller<br />

Innenstadt: klein und fein, stimmungsvoll und authentisch. An<br />

rund 80 Ständen finden die Besucher zahlreiche Sachen, die sich wunderbar<br />

als Geschenke eignen oder die man doch lieber gleich selbst<br />

behält. Floristik, Glaskunst, Filzprodukte, Selbstgenähtes, Gegenstände<br />

aus Holz und Ton, Leder und Porzellan – in Radolfzell legt man<br />

besonderen Wert auf Handwerkliches, das vorwiegend aus der Region<br />

stammt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und Kinder können sich<br />

auf ein nostalgisches Karussell und den beliebten Schafstall freuen.<br />

07.-10.12. | Marktplatz, D-78315 Radolfzell<br />

www.aktionsgemeinschaft-radolfzell.de<br />

FOTO: AKTIONSGEMEINSCHAFT RADOLFZELL<br />

Liechtenstein:<br />

Vaduz (10.12-11.12.)<br />

Innenstadt, www.tourismus.li<br />

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Entspannung<br />

und Baden pur.<br />

720 m² moderne Saunalandschaft ≈ 70°C Softsauna ≈ 85°C Innensauna ≈ Dampfbad<br />

90°C Blockhüttensauna ≈ 95°C Finnische Sauna ≈ Spezialaufgüsse ≈ Tropenregen<br />

Erlebnisdusche ≈ heißer Stein ≈ wechselnde Aktionen uvm.<br />

Sportbecken 28°C ≈ Wassertiefe 1,80 m ≈ Länge 25 m ≈ Kinderbereich 32°C<br />

Minirutsche und Spritztier ≈ Nichtschwimmerbecken 28°C ≈ Länge 16 m<br />

verstellbarer Hubboden ≈ drei Dampfbäder ≈ unbegrenzte Badezeit<br />

Bistro mit Speisen und Getränken<br />

+49 (0)751 560158-30<br />

baeder@weingarten-online.de<br />

www.baeder-weingarten.de<br />

an allen Adventssamstagen:<br />

Christstollen- und Lebkuchenrennen, Qualifikationstage<br />

und Spielenachmittage 12–18 Uhr<br />

16.12.<strong>2017</strong>: Christkindl-Sauna 17–24 Uhr<br />

125


MEHR-WERT<br />

WEIHNACHTEN<br />

Weihnachtstipps<br />

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WEIHNACHTEN AM SCHLOSS<br />

PRÄCHTIGER ADVENT<br />

WEIHNACHTSGAUDI<br />

Festliche Beleuchtung, weihnachtliche Düfte und echtes<br />

Kunsthandwerk – der Weihnachtsmarkt am Schloss<br />

Meßkirch bezaubert mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre.<br />

Im Schutz des ehrwürdigen Schlosses lässt<br />

es sich zwischen den farbenfrohen Buden wunderbar<br />

bummeln, schlemmen und bei einem heißen Glühwein<br />

den Winter genießen. Künstler, Kunsthandwerker und<br />

Händler sorgen für ein vielfältiges Angebot. Für kleine<br />

und große Kinder ist das bunte Mitmachprogramm<br />

und die Krippe mitsamt lebenden Schafen und Esel<br />

einen Besuch wert. Zum festlichen Klang der Chöre<br />

und Konzerte wirkt Weihnachten nicht mehr fern.<br />

02.12., ab 15 Uhr + 03.12., ab 11 Uhr<br />

Schloss Meßkirch<br />

Conradin-Kreutzer-Straße 1, D-88605 Meßkirch<br />

+49 (0)7575 20 60<br />

www.messkirch.de<br />

Der 24. Kißlegger Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt<br />

bezaubert im barocken Ambiente des Neuen<br />

Schlosses mit festlichem Lichterglanz. Der Verkehrsund<br />

Gewerbeverein e.V. veranstaltet auch in diesem<br />

Jahr den traditionellen Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt<br />

„Kißlegger Advent“. Vom 1. bis 3. Dezember<br />

öffnet das Neue Schloss Kißlegg festlich geschmückt<br />

seine Pforten und lädt zum weihnachtlichen<br />

Schlendern und Stöbern ein. Die Besucher erwartet ein<br />

reich gedeckter Gabentisch mit fantasievoll gestaltetem<br />

Kunsthandwerk. Am Sonntag kommt der Nikolaus zu<br />

Besuch in den Schlossgarten und wird vom Kinderchor<br />

der Jugendmusikschule musikalisch begleitet.<br />

01.-03.12.<br />

Neues Schloss Kißlegg<br />

D-88353 Kißlegg<br />

+ 49 (0)7563 91 160<br />

www.vgv-kisslegg.de<br />

FOTO: SUSANNE ETTMÜLLER<br />

Im Schussenrieder Bierkrugstadel wird der Winter eingeläutet:<br />

Mit dem ersten Advents- und Kunstmarkt der<br />

Saison beginnt die Weihnachtszeit. An den liebevoll<br />

verzierten Ständen steht die traditionelle Handwerkskunst<br />

im Vordergrund. Über 40 Künstler bieten ihre<br />

Waren feil und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter<br />

schauen. Am 1. und 2. Dezember ist ein weiteres<br />

winterliches Highlight der Pferde- und Krämermarkt.<br />

Über 150 Rösser aller Rassen und Größen stehen zum<br />

Verkauf. Am 3. Dezember steigt ab 19 Uhr die beliebte<br />

Stadelgaudi mit dem Kehlbach Express.<br />

25.11.+26.11., 1.-3.12.<br />

Schussenrieder Erlebnisbrauerei<br />

D-88427 Bad Schussenried<br />

+49 (0)7583 40 411 | www.schussenrieder.de<br />

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126


WEIHNACHTEN<br />

MITTELALTERLICHE WEIHNACHT<br />

OBERSCHWÄBISCHE DORFWEIHNACHT<br />

ADVENTSZAUBER IM ST. KATHARINA<br />

Die winterliche Bachritterburg erstrahlt in weihnachtlichem<br />

Glanz und öffnet ihre Tore zum „Zauberhaften<br />

Advent im Turm“. Am 1. Adventwochenende lädt<br />

dieser kleine, äußerst feine Weihnachtsmarkt in die<br />

mittelalterliche Burganlage. Die Besucher erwartet ein<br />

Angebot auf höchstem handwerklichen Niveau. Im Sortiment<br />

finden sich auch Pineau und Cognac von den<br />

Erzeugern der Grande Champagne. Kulinarische Unterstützung<br />

kommt von den Damen der Burgschänke und<br />

dem Kanzacher Kindergarten mit köstlichen Waffeln,<br />

kleinen Bastelarbeiten und Glühwein. Arno von der<br />

Biegenburg untermalt die urig-gemütliche Weihnachtsstimmung<br />

mit sanften Harfenklängen.<br />

02. + 03.12. | Bachritterburg Kanzach<br />

Riedlingerstr. 12, D-88422 Kanzach<br />

+ 49 (0) 75 82 93 04 40<br />

www.bachritterburg.de<br />

Ländliche Weihnachtsromantik – am 1. Adventswochenende<br />

lädt das Museumsdorf Kürnbach zur zweitägigen<br />

Dorfweihnacht. Der Samstag steht im Zeichen<br />

traditionellen Brauchtums und weihnachtlicher Klänge.<br />

Einen musikalischen Höhepunkt bilden die Chöre Le<br />

Crescentis und Concordia Äpfingen. Am Sonntag steht<br />

die klassische Dorfweihnacht auf dem Programm. Ein<br />

Glanzpunkt des Tages sind die drei Schauspielführungen<br />

der Gruppe „Bauraleaba“. Weihnachtsspaß<br />

für die Kleinen garantiert der Besuch des Hl. Nikolaus<br />

und der Duft nach Zimt beim gemütlichen Plätzchenbacken.<br />

02.12., 13-19 Uhr + 03.12., 10-18 Uhr<br />

Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach,<br />

Griesweg 30, D-88427 Bad Schussenried-Kürnbach<br />

+49 (0)7351 52 67 90<br />

www.museumsdorf-kuernbach.de<br />

Pünktlich zum Einstieg in die stimmungsvolle Adventszeit<br />

startet der Erlebniswald Mainau wieder mit seiner<br />

Veranstaltungsreihe „Adventszauber“. Am 26. <strong>November</strong><br />

findet im Biergarten St. Katharina der traditionelle<br />

Kreativmarkt statt mit über 20 Ausstellern. Darüber hinaus<br />

wird hier an den Adventssonntagen ein abwechslungsreiches<br />

Programm für die ganze Familie angeboten:<br />

Am 1. Advent lädt das Erlebniswald Mainau Team<br />

zum kunstvollen Kerzenziehen ein, während am 2. Advent<br />

der Wollmatinger Ortshistoriker Daniel Groß über<br />

die spannende Historie von St. Katharina berichtet. Am<br />

3. Advent findet dann das große Weihnachtswichteln<br />

statt. Der Biergarten ist an allen vier Terminen von 12<br />

bis 17 Uhr geöffnet.<br />

www.erlebniswald-mainau.de<br />

www.calida.com<br />

Ob für 5 oder bis zu 100 Personen…Verschiedene<br />

Pakete mit Outdoor Programm möglich<br />

Bierdinner: am 1. Und 16. Dez buchbar.<br />

Nur so lange die Plätze reichen.<br />

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127


128<br />

LINDAUERLEBEN<br />

DREI TAGE MEHR<br />

HAFENWEIHNACHT<br />

Weihnachtsmärkte gibt es viele. Eine Hafenweihnacht hat nur Lindau.<br />

Sie öffnet dieses Jahr jeweils bereits am Donnerstag ihre vorweihnachtlichen<br />

Pforten, bleibt dafür am stillen Feiertag Totensonntag (26. <strong>November</strong>)<br />

geschlossen.<br />

Mit der Lindauer Hafenweihnacht ist es wie mit<br />

gutem Wein – sie wird mit jedem Jahr besser.<br />

Als eine der wichtigsten Veranstaltungen in<br />

Lindau wird sie liebevoll gehegt und gepflegt.<br />

Für ihre 12. Ausgabe gibt es Neuigkeiten: Erstmals<br />

lädt sie von Donnerstag bis Sonntag in<br />

ihren üppigen Lichterglanz ein. So wird jedes<br />

Hafenweihnachtswochenende zum Vier-Tages-<br />

Genuss für die Besucher. Mit einer Ausnahme:<br />

am 26. <strong>November</strong> ist Totensonntag, ein stiller<br />

Feiertag – da bleibt die Hafenweihnacht aus Respekt<br />

geschlossen. Somit gibt es dennoch drei<br />

Tage mehr Hafenweihnacht als bisher. Drei Tage<br />

mehr Programm und die Möglichkeit, sich in der<br />

einzigartigen Atmosphäre zu treffen.<br />

Romantisch, zauberhaft, festlich<br />

Nirgendwo kommen Freunde von Weihnachtsmärkten<br />

entspannter auf ihre Kosten, nirgendwo<br />

ist die Kulisse romantischer: direkt am Bodensee,<br />

das schimmernde Alpenpanorama in<br />

der Ferne. Hier funkeln die ungezählten Lichter<br />

festlicher, erklingt die Musik stimmungsvoller,<br />

duftet der Glühwein verlockender. Die Besucher<br />

schätzen die liebevoll und aufwändig dekorierten,<br />

behaglich beleuchteten Weihnachtsstände,<br />

die mit ihrem hochwertigen Angebot an weihnachtlichem<br />

Kunsthandwerk überraschen. Dazu<br />

begeistert die Kulinarik mit raffinierten, deftigen<br />

und süßen Verführungen. Das vorweihnachtliche<br />

Programm der Lindauer Hafenweihnacht ist<br />

vielfältig und abwechslungsreich. Von der feierlichen<br />

Eröffnung bis zur letzten Minute sorgen<br />

Turmblasen, Feuerzangenbowle als Film und<br />

Getränk, Ponyreiten für Kinder, weihnachtliche<br />

Zauber- und Feuershows, Showeinlagen und viel<br />

Musik – von Christmas Songs und Alphornklängen,<br />

über Jazz, Pop bis zu schottischen Dudelsäcken<br />

– für weihnachtlichen Frohsinn bei Jung<br />

und Alt. Frischer Tannenduft, Waldtiere und<br />

originelle Überraschungen erfreuen im zauberhaften<br />

Märchenwald Kinder und Erwachsene.<br />

Schwimmende Brücke zwischen<br />

Weihnachtsinsel und Bregenz<br />

Die ganze Inselstadt wird in den Wochen vor<br />

Weihnachten zur Weihnachtsinsel, mit winterlichen<br />

Schiffsrundfahrten, adventlichen Stadtführungen,<br />

Aufführungen im Stadttheater und<br />

in der Marionettenoper, Nachtwächterrundgängen,<br />

Krippenandachten und vielem mehr.<br />

In den Altstadtgassen laden festlich dekorierte<br />

Geschäfte zum Weihnachtseinkauf, und gemütliche<br />

Restaurants und Cafés zum Genießen<br />

und Verweilen ein. Ein weiterer Lindau-Bonus:<br />

Die Lindauer Hafenweihnacht und der Bregenzer<br />

Weihnachtsmarkt sind mit einem Schiff als<br />

schwimmende Brücke quer über den Bodensee<br />

verbunden. Es gibt wohl keinen Weihnachtsmarkt<br />

auf der ganzen Welt, in den man mit<br />

dem Schiff oder mit dem Zug beinahe hineinfahren<br />

kann: Die Schiffe legen direkt am Tor zur<br />

Hafenweihnacht an, und der Bahnhof ist keine<br />

Gehminute entfernt.<br />

An vier Wochenenden vom 23.11. – 17.12.<br />

am Lindauer Hafen<br />

immer Do. – So. 11 – 21 Uhr<br />

die Hafenweihnacht ist am 26.11.<br />

(Totensonntag) geschlossen<br />

www.kultur-lindau.de<br />

TEXT: SUSI DONNER<br />

FOTO: SUSI DONNER UND KULTURAMT


INSEL<br />

LINDAUHIGHLIGHTS<br />

Re-:-Li<br />

500 Jahre Reformation –<br />

Spurensuche in Lindau<br />

Bis 01.11.<br />

www.kultur-lindau.de/re-li<br />

Insel<br />

Lindauer Jahrmarkt<br />

03. – 06.11., ganztags<br />

www.lindau.de<br />

Insel<br />

Verkaufsoffener Sonntag<br />

05.11., 12.00 – 17.00 Uhr<br />

Hafenpromenade<br />

Lindauer Hafenweihnacht<br />

23.11. – 17.12.,<br />

donnerstags bis sonntags,<br />

11.00 bis 21.00 Uhr<br />

26.11., Totensonntag geschlossen!<br />

www.lindauer-hafenweihnacht.de<br />

Kirche St. Stephan<br />

Quartett Vocaliter und<br />

Axel Becker (Orgel)<br />

26.11., 17.00 Uhr<br />

Schrannenplatz<br />

Zeughausmarkt<br />

01. – 03.12. / www.zeughausmarkt.blogspot.de<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

135. Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Besichtigung<br />

•<br />

22.11.-29.11. tägl. 11-18 Uhr<br />

01. – 03.12. / www.zeller.de<br />

STADTTHEATER LINDAU<br />

www.kultur-lindau.de<br />

Händel (with care)!<br />

Eine szenische Reise um den Bodensee<br />

10.11. & 11.11., 19.30 Uhr<br />

Hinterbühne<br />

Die Prinzessin kommt um vier<br />

für Zuschauer von 5-7 Jahre<br />

14.11., 10.30 Uhr & 15.00 Uhr<br />

Hinterbühne<br />

Der Kontrabass –<br />

von Patrick Süskind<br />

mit Ernst Konarek - Theaterhaus Stuttgart<br />

18.11., 19.30 Uhr<br />

Hundewetter –<br />

von Brigitte Buc<br />

Komödie am Kurfürstendamm<br />

20.11., 19.30 Uhr<br />

Solo-Tanz-Theater<br />

Preisträger des Festivals Stuttgart<br />

23.11., 19.30 Uhr<br />

Die Pfaffenhochzeit zu Lindau<br />

das Podium84 mit der Wiederaufnahme<br />

zum Reformationsjubiläum<br />

25.11. & 26.11., 19.30 Uhr<br />

Luthers Lieder –<br />

Calmus Ensemble<br />

Zum Reformationsjubiläum<br />

28.11., 19.30 Uhr<br />

Lindauer Marionettenoper<br />

<strong>November</strong><br />

•<br />

u. Dezemberprogramm unter<br />

www.marionettenoper.de<br />

ZEUGHAUS – INSEL<br />

www.zeughaus-lindau.de<br />

T.R.P. •– Devils Dance<br />

04.11., 20.00 Uhr<br />

CLUB VAUDEVILLE – REUTIN<br />

www.vaudeville.de<br />

Necrotted, Parasite Inc. &<br />

Skeleton Pit<br />

03.11., 21.00 Uhr<br />

Moop Mama<br />

08.11., 20.00 Uhr<br />

Nachtflohmarkt im<br />

Club Vaudeville<br />

10.11., 19.00 Uhr<br />

Liedfett<br />

11.11., 21.00 Uhr<br />

HAUDEGEN & Special Guests<br />

18.11., 21.00 Uhr<br />

Bishops Green & Grade 2<br />

21.11., 21.00 Uhr<br />

Änderungen vorbehalten!<br />

26.11.<br />

Totensonntag<br />

geschlossen<br />

Lindauer Kulturund<br />

Einkaufsnacht<br />

Lindauer<br />

29. Juli 2016<br />

LINDAUERLEBEN<br />

von 18.00 bis 23.00 Uhr<br />

Hafenweihnacht<br />

Immer Donnerstag bis Sonntag<br />

11.00 bis 21.00 Uhr<br />

Das Kulturamt Lindau, die Einzelhändler der Insel und<br />

der Lindaupark laden zur stimmungsvollen, festlich illuminierten<br />

Kultur- und Einkaufsnacht ein. Ein Sommernachtstraum<br />

aus Farbe, Licht, Musik und Mode – made in Lindau.<br />

23.11.–17.12.<br />

<strong>November</strong>-, Dezember- & Januarprogramm<br />

unter www.marionettenoper.de · +49 (0)8382 9113915<br />

129


130<br />

ENGENERLEBEN<br />

ENGEN VERZAUBERT<br />

Ein Lichtermeer in der Dunkelheit und<br />

weihnachtliche Winterromantik in der wohl<br />

schönsten Altstadt des Hegaus – Engen<br />

bringt Wärme und Licht in die kalte Jahreszeit<br />

und setzt ein Zeichen gegen die hektische<br />

Adventszeit. Leise, entschleunigt, besinnlich<br />

– im wahrsten Sinne weihnachtlich.<br />

Am 16. <strong>November</strong> von 17 bis 20 Uhr erstrahlen<br />

tausende Kerzen in der Engener Altstadt.<br />

Zum traditionellen Lichterabend öffnen die<br />

Geschäfte ein wenig länger. Fernab von greller<br />

Kaufhausbeleuchtung und Dauerbeschallung<br />

laden sie die Besucher unter dem Motto<br />

„Bummeln, schauen und entdecken in Lichterglanzatmosphäre“<br />

zum gemütlichen Stöbern<br />

ein. Als kleine Stärkung zwischendurch<br />

servieren die Geschäfte leckere Snacks, süßes<br />

Gebäck und erfrischende Getränke. Auch die<br />

angrenzende Breitestraße wird stimmungsvoll<br />

beleuchtet sein. Der Circus Casanietto unterstützt<br />

das Kerzenmeer mit einer fulminanten<br />

Licht- und Feuershow am Sudhaus und am<br />

Vorstadtbrunnen. Für noch mehr Lichterzauber<br />

sorgt der Laternenumzug für Kinder. Los<br />

geht’s um 17 Uhr am Marktplatz. Bunt und<br />

fröhlich vertreiben die Laternen den letzten<br />

Rest Dunkelheit. So viel Leuchtkraft hat eine<br />

Belohnung verdient: Die Stadtverwaltung<br />

Engen spendiert jedem Kind mit Laterne<br />

eine süße Überraschung. Strahlende Gesichter<br />

versprechen auch die zwei Aufführungen<br />

des Puppenspiels „Das Hirtenbüblein“ in der<br />

Stadtbibliothek. In der erleuchteten Stadtkirche<br />

singt der Chor „Querbeet“ vor dem Lichteraltar<br />

und trägt das besondere Flair der Altstadt<br />

hinein in das ehrwürdige Gemäuer. Im<br />

sogenannten Türmle wird auch in diesem Jahr<br />

eine Installation des Engener Künstlers Gerhard<br />

Mahler zusammen mit Manfred Müller-<br />

Harter zu sehen sein. Ohne Hektik und Lärm<br />

wird der winterliche Bummel im Lichtermeer<br />

zu einem besinnlichen Erlebnis.<br />

Da leuchtet die Gass‘<br />

Am 1. Adventswochenende legt sich ein unverwechselbarer<br />

Duft über die Stadt. Gebrannte<br />

Mandeln, Zuckerwatte, Punsch und<br />

Glühwein können nur eines bedeuten: „In<br />

Engen leuchtet die Gass“! Der traditionelle<br />

Engener Weihnachtsmarkt lockt mit über<br />

100 Verkaufs- und Verköstigungsständen in<br />

winterlich-weihnachtlicher Atmosphäre. Festlich<br />

geschmückt erstrahlt Engen einmal mehr<br />

im Glanz der tausend Lichter. Ein vielfältiges<br />

Angebot an Geschenkideen, kunstvollem<br />

Handwerk und allerhand Leckereien lassen<br />

an diesem Wochenende keine Wünsche offen.<br />

Bei einem heißen Glühwein ist der Blick<br />

in den winterlichen Sternenhimmel besonders<br />

verheißungsvoll: Es weihnachtet sehr.<br />

www.engen.de<br />

TEXT: ANNE PRELL


ENGENERLEBEN<br />

ENGENHIGHLIGHTS<br />

Städtische Museum Engen + Galerie<br />

Ausstellung: Anna Krammig<br />

„Penumbra“<br />

07.10.-19.11.<br />

Altstadt Engen<br />

Lichterabend<br />

16.11., 17-20 Uhr<br />

Städtisches Museum + Galerie<br />

Konzert: Blockflötenensemble<br />

Legno Cantando<br />

16.11., 18.30 + 19.30 Uhr<br />

Stadtbibliothek Engen<br />

Lichterabend mit Puppenspiel<br />

„Das Hirtenbüblein“<br />

16.11., 17.45 + 18.15 Uhr<br />

Stadtkirche Engen<br />

Konzert vor dem Lichteraltar:<br />

Chor Querbeet<br />

16.11., 18 + 19 Uhr<br />

Marktplatz Engen<br />

Laternenumzug für Kinder<br />

16.11., 17 Uhr<br />

Sudhaus Engen<br />

Bewirtung und Führungen vom<br />

Schwarzwaldverein<br />

16.11.<br />

Sudhaus Engen + Vorstadtbrunnen<br />

Performance: Circus Casanietto<br />

16.11., 18.30 Uhr (Sudhaus), 19.30 Uhr<br />

(Vorstadtbrunnen)<br />

Atelier im Schützenturm Engen<br />

Installation: Manfred Müller-<br />

Harter und Gerhard Mahler<br />

„Spielräume, Licht und Formen“<br />

16.11.<br />

Altstadt Engen<br />

„In Engen leuchtet die Gass“ –<br />

Engener Weihnachtsmarkt<br />

02.12., 11-21 Uhr | 03.12., 11-18 Uhr<br />

Historisches Kornhaus Engen<br />

6. Engener Weihnachtsbilderbuch<br />

02.12., 15 Uhr (Premiere) | 08.12., 9 + 11<br />

Uhr | 10.12., 15 Uhr | 15.12. 9 + 11 Uhr |<br />

16.12., 15 Uhr<br />

Lichterabend<br />

Lichter & Lichtobjekte als Symbol für Frieden<br />

DA<br />

ERLEUCHTET<br />

DIE<br />

GASS<br />

ALTSTADT | DO 16.11.17 | 17-20 UHR<br />

17 Uhr Laternenumzug für Kinder, anschließend süße<br />

Überraschung für jedes Kind mit Laterne.<br />

17:45 & 18:15 Puppenspiel “Das Hirtenbüblein” | Stadtbibliothek<br />

18 & 19 Uhr Chor “Querbeet” in der Stadtkirche | Lichteraltar<br />

18:30 & 19:30 Licht- & Feuershow des “Circus Casanietto”<br />

18:30 & 19:30 Blockfl ötenensemble “Legno Cantando” | Museum<br />

bis 20 Uhr Einkaufen in den Geschäften mit kulinarischen<br />

Kleinigkeiten für die Kunden | Engener Altstadt<br />

bis 20 Uhr Installation “Spielräume, Licht & Formen” | Türmle<br />

Schau mal an!<br />

Weihnachtsmarkt<br />

in der historischen Altstadt<br />

Samstag, 02.12.<strong>2017</strong>, 11 bis 21 Uhr<br />

Sonntag, 03.12.<strong>2017</strong>, 11 bis 18 Uhr<br />

Das Advents Highlight im Hegau!<br />

„In Engen leuchtet die Gass“<br />

WEIHNACHTSMARKT<br />

131


MUSTERSEITE<br />

TRAUMZEIT<br />

WINTER-<br />

WONDER-<br />

WEDDING<br />

AUF DER BLUMENINSEL<br />

Winterhochzeiten auf der Insel Mainau sind ein Geheimtipp in der Bodenseeregion.<br />

In der kuscheligen kalten Jahreszeit bietet die Blumeninsel eine<br />

ganz besondere Atmosphäre – die schneeweiße Insellandschaft draußen<br />

mit einzelnen Winterblühern und ihren fröhlichen Farbtupfern sowie eine<br />

kuschelige Atmosphäre drinnen in einer der Feier-Locations. Winterhochzeiten<br />

versprechen viel Romantik und bieten eine ganz besonders verzauberte<br />

Stimmung. Gerade die Suche nach der perfekten Location für den<br />

Wunsch-Trautermin gestaltet sich hier auch einfacher.<br />

132


MUSTERSEITE<br />

TRAUMZEIT<br />

Save the Date<br />

Die Hochzeitsmesse auf der Blumeninsel<br />

am 4. und 5. <strong>November</strong> bietet die perfekte<br />

Gelegenheit, um die Insel Mainau<br />

als Hochzeitslocation kennen zu lernen<br />

und die verschiedenen Räumlichkeiten<br />

zu erkunden. Kostenlose Führungen zu<br />

den Hochzeitsorten können direkt am<br />

Mainau-Stand im Palmenhaus vereinbart<br />

werden.<br />

Allgemein gibt es auf der Insel Mainau eine<br />

Fülle an Möglichkeiten für Hochzeiten. Damit<br />

der Hochzeitstag dann auch perfekt wird, beraten<br />

die Mitarbeiterinnen des Bankettbüros<br />

die Paare und stehen mit wichtigen Tipps zur<br />

Seite. Bei der Planung werden die Brautpaare<br />

von der Ansprechpartnerin des Bankettbüros<br />

über die Insel begleitet und bekommen die<br />

verschiedenen Locations für Trauungen und<br />

Hochzeitsfeiern präsentiert. Bei Fragen steht<br />

das Team bereit, ob es nun um die Location,<br />

den Tagesablauf oder das Rahmenprogramm<br />

geht.<br />

Die Präsentation der Locations orientiert sich an<br />

der Größe der Hochzeit und der Frage, ob auf der<br />

Insel nur gefeiert oder auch geheiratet wird. Paare<br />

können sich beispielsweise in der Schlosskirche<br />

St. Marien trauen lassen, immer beliebter werden<br />

aber auch freie Trauungen, für die sich auf der<br />

Blumeninsel ebenfalls Möglichkeiten finden.<br />

Für die eigentliche Feier stehen Locations für<br />

bis zu 200 Gäste zur Verfügung. Zum Beispiel<br />

bietet der Kastaniengarten im Herzen der Insel<br />

eine romantische Atmosphäre, umringt von alten<br />

Kastanienbäumen. Für alle Liebhaber des<br />

Exotischen bietet das Palmenhaus auch im<br />

Winter ein tropisches Flair. Oder das helle<br />

und moderne Restaurant Comturey, oft<br />

der Favorit für Winterhochzeiten. Durch<br />

das warme Holz wirkt es sehr freundlich<br />

und bietet einen tollen Blick auf den See.<br />

Durch die große Glasfront fühlt man sich<br />

dem Wasser selbst in der kalten Jahreszeit<br />

sehr nah.<br />

Auch für die passende winterliche Deko und<br />

den Blumenschmuck bietet die Insel Mainau<br />

die richtigen Ansprechpartner. Ist es draußen<br />

kalt, wünscht man sich drinnen Wärme und<br />

kann in Absprache mit dem Bankettbüro mit<br />

Kerzen und eigener Deko eine Wohlfühlatmosphäre<br />

schaffen. Die Mainau-Floristik achtet<br />

beim Blumenschmuck für die Hochzeit ebenfalls<br />

auf das richtige Ambiente, so können weiße<br />

Rosen schön für Winterhochzeiten angerichtet<br />

werden sowie mit durchsichtigen Gefäßen und<br />

Steinen, die wie Eis anmuten und mit silbernen<br />

Kerzenständern kombiniert werden.<br />

Zur perfekten Winterhochzeit gehört auch das<br />

richtige Menü, wofür die Gastronomie der Insel<br />

Mainau ein exzellenter Servicepartner ist. Hier<br />

wird viel Wert auf Abwechslung sowie jahreszeittypische<br />

Gerichte und regionale Produkte<br />

gelegt. Besonders gemütlich wird es für kleine<br />

Gesellschaften im Winter in der traditionsreichen<br />

Schwedenschenke.<br />

So wird die Winterhochzeit auf der Blumeninsel<br />

zum absoluten Traum. Und auch wenn das<br />

Mainau-Team keinen Schnee versprechen kann<br />

– Romantik wird auf jeden Fall garantiert.<br />

FOTOS: INSEL MAINAU - PETER ALLGAIER,<br />

INSEL MAINAU - VERENA KOPATSCH,<br />

NINA BRÖLL – BROELL FOTOGRAFIE<br />

133


MUSTERSEITE<br />

TRAUMZEIT<br />

NEUE<br />

TRAUMZEITEN<br />

Der Heiratsboom am Bodensee hält nach wie<br />

vor an. Der Weg zur Traumhochzeit ist jedoch<br />

nicht immer einfach. Daher hilft die TRAUM-<br />

ZEIT, das größte Hochzeitsmagazin für die<br />

Region, bei der Planung. Mit Tipps,<br />

Trends und Traumpaaren zeigt<br />

das neue Magazin wie der<br />

Traum vom Heiraten Wirklichkeit<br />

wird.<br />

zeit<br />

TRAUMzeit<br />

Das größte regionale Hochzeitsmagazin Ausgabe <strong>2017</strong>/18<br />

kostenlos<br />

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Die große<br />

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Reportage<br />

DIE FOTO-SEITEN<br />

TRAUMBILDER VON TRAUMANBIETERN<br />

traumzeit_<strong>2017</strong>.indd 1 25.09.17 12:50<br />

Verliebte und Hochzeitsbegeisterte können sich wieder an der neuen<br />

TRAUMZEIT erfreuen. Mit neuen Trends, neuen Traumpaaren<br />

und neuen Inspirationen ist das Magazin auch dieses Jahr wieder ein<br />

Highlight in der Hochzeitsregion Bodensee. Unter anderem zeigen wir<br />

anhand von vier tollen Hochzeiten, wie schön sich die Deko an die<br />

Jahreszeiten anpassen kann. Mit einer Herbst-, Winter-, Frühjahr- und<br />

einer Sommerhochzeit liefern wir viele Ideen und Inspirationen fürs<br />

Heiraten zu jeder Jahreszeit.<br />

Außerdem zeigt sie die neuesten Trends und stellt auf den beliebten<br />

Fotoseiten ausgesuchte, hochwertige Hochzeitsdienstleister vor. Vom<br />

Hochzeitsplaner über die Traumlocation bis hin zum Hochzeitsfotograf<br />

– bei uns werden Paare fündig. Und wir zeigen wieder tolle Traumpaare<br />

und ihre spannenden Geschichten. Beispielsweise die besondere<br />

Verbindung ziwischen Jana und Claudio. Sie haben sich über die Ländergrenzen<br />

der Region hinweg gefunden – sie aus Deutschland, er aus<br />

der Schweiz. Für die Beiden ergab das die perfekte Mischung, die sich<br />

dann auch als Motto durch ihre Traumhochzeit zog.<br />

Als besonderes Highlight sind unsere Redakteurinnen diesmal sogar<br />

selbst in die Rolle zukünftiger Bräute geschlüpft und haben die besten<br />

Brautmodengeschäfte der Region, ihre Beratung und vor allem ihre<br />

Kleider in Augenschein genommen. Wie viel Spaß sie dabei hatten,<br />

Kleider anzuprobieren und sich auch mal wie Prinzessinnen zu fühlen,<br />

erfährt man in der Fotoreportage.<br />

Auch für die Brautfrisuren-Trends hat die Traumzeit einen Experten<br />

befragt und Starfriseur Ayhan Eren aus Stuttgart zum Interview getroffen.<br />

Wie der bekannte Haardoktor Bräute berät, wie man zur perfekten<br />

Traumfrisur kommt und was für ihn die neuesten Frisurentrends<br />

darstellen, kann man im Magazin nachlesen.<br />

Die TRAUMZEIT-Welt hält alle Hochzeitsbegeisterten das ganze Jahr<br />

über mit dem Hochzeitsblog, auf Facebook und Instagram jederzeit<br />

mit Tipps, Trends und Planungstools auf dem Laufenden. Dort wird<br />

das TRAUMZEIT-Team auch wieder live von der Hochzeitsmesse „Verliebt,<br />

Verlobt, Verheiratet“ auf der Insel Mainau am 4.+5. <strong>November</strong><br />

berichten.<br />

Schaut mal rein – in die Traumzeit – online oder im aktuellen<br />

Magazin.<br />

www.hochzeitbodensee.com<br />

134


MUSTERSEITE<br />

TRAUMZEIT<br />

Ökologische Mode -<br />

fair produziert<br />

RITTER SIBER &<br />

DIE TAFELRUNDE<br />

D – Konstanz |mh. Gerhard Ritter und Spitzenkoch Bertold Siber,<br />

die gemeinsam Jahrzehnte das Zweigestirn Stephanskeller und dann<br />

das Seehotel Siber hier betrieben hatten, gaben sich nach 45 gemeinsamen<br />

Jahren das „Ja“-Wort. Damit dürfte das nebenbei die erste<br />

gleichgeschlechtlichen Promi-Hochzeit in Deutschland gewesen sein.<br />

Im kleinen Kreise lieber Freunde und Familienangehöriger, die allesamt<br />

sehr spontan und überraschend eingeladen waren, wurde im<br />

Konstanzer Standesamt die Trauung vollzogen – Jahrzehnte war das<br />

für gleichgeschlechtliche Paare undenkbar!<br />

Dann knallten die Korken bei der Champagner-Soirée im angrenzenden<br />

Hochzeitsraum, bei der man mit ein paar ebenso überraschend<br />

herbeigeeilten Gratulationsgästen anstoßen konnte, die halt doch<br />

Wind davon bekommen hatten. Ritter und Siber hatten es exzellent<br />

verstanden, bis zum Schluss niemanden einzuweihen, und so wurde<br />

aus der Zeremonie auch kein großer Staatsakt. Zum Hochzeitsmahl<br />

ging’s ins Pinocchio zur Familie Canestrini, ebenfalls langjährige Weggefährten.<br />

Die Mittagstisch-Gäste dort staunten nicht schlecht ob der<br />

sektlaunigen Truppe, die sich hier gegen später dann um eine leckere<br />

pinke Hochzeitstorte vom Küchenchef des Colette versammelten (trotz<br />

Überfall – so viel Zeit muss sein!). Ein leckeres Menü an der großen<br />

Tafel, schöne Weine und eine lustige Runde – so wurde in den herrlich<br />

sonnigen Nachmittag gefeiert. Heiraten mal ziemlich überraschend,<br />

unkompliziert, sympathisch – aber umso schöner.<br />

FOTO: MARKUS HOTZ<br />

Wessenbergstr. 32 | 78462 Konstanz<br />

Mo-Fr 10-18.30 h | Sa 10-18 h<br />

www.maas-natur.de<br />

135


SEERAUM<br />

30 BAUTEN<br />

1<br />

Je größer die Zahl bei einem Jubiläum ist, desto schwieriger<br />

die Aufgabe, das Thema auf die Zahl zu beziehen. Bei<br />

30 würde es schon den Rahmen sprengen, 30 beispielhafte<br />

Bauten aus den letzten 30 Jahren vorzustellen, so viel<br />

Platz kann diese Rubrik nicht beanspruchen. Deshalb gibt<br />

es diesen Monat ein paar Beispiele, die auf die eine oder<br />

andere Weise mit der 30 zu tun haben.<br />

Dreißig Meter, Jahre u. a.<br />

Die Zahl 30 kann auch bei Bauten viel oder wenig sein: Ein 30 Meter hoher<br />

Aussichtsturm ist guter Durschschnitt, das ist gerade die Höhe, mit der man<br />

bei mitteleuropäischen Wäldern über die Bäume hinwegschauen kann – das<br />

Thema hatten wir aber im Oktober schon mit dem Napoleon-Turm.<br />

136<br />

2<br />

3<br />

Ein 30 Meter hohes Hochhaus ist eher klein, wobei es sehr auf den Standort<br />

ankommt: In einer Kleinstadt kann ein 10-stöckiger Wohnblock schon eine<br />

Landmarke sein – in Zürich oder gar Frankfurt wäre es halt ein etwas höheres<br />

Haus. Dabei ist kaum bekannt, dass es rechtlich einen Unterschied macht, ob<br />

das kleine Hochhaus in der Schweiz oder in Deutschland steht: In der Schweiz<br />

ist 30 Meter die Grenze, ab der besondere Brandschutznormen gelten – nördlich<br />

von Rhein und Bodensee reicht es nach den Landesbauordnungen schon,<br />

wenn der Boden eines Stockwerks höher als 22 Meter ist, um es als Hochhaus<br />

zu klassifizieren, da die üblichen Feuerwehrleitern nur 23 Meter lang sind. Bei<br />

den Kirchtürmen ist eine Höhe von 30 Metern eher unter dem Durchschnitt,<br />

aber auch hier hängt es davon ab, wo die Kirche steht: Für eine Dorf- oder<br />

Stadtteilkirche ist es hoch genug, bei den Stadtkirchen sind die Türme traditionell<br />

meistens etwa doppelt so hoch, und wenn im Mittelalter das Bürgertum<br />

einer Stadt ein deutliches Zeichen setzen wollten, sind sie in die Größenordnung<br />

von 3 x 30 Metern gegangen. Der höchste Kirchturm am Bodensee ist der des<br />

Radolfzeller Münsters 1 mit 82 Metern – damit ist es gut 30 Meter höher als<br />

der zum „aquaTurm“ umgebaute Wasserturm.


SEERAUM<br />

30 Jahre Bauen am See<br />

Die letzten drei Jahrzehnte sind in der neueren<br />

Architektur schon eine lange Zeit, in der<br />

stilistisch viel passiert ist. Das gilt ebenso für<br />

die 30 Jahre davor, in denen sich die Architektur<br />

von der Leichtigkeit der 50er-Jahre zu den<br />

„Beton-Burgen“ der 60er und 70er entwickelt<br />

hat. Die 80er-Jahre waren dann die Blütezeit<br />

der Postmoderne, die uns Wohnbauten und<br />

Einkaufszentren mit Erkern und Türmchen<br />

hinterlassen hat, wie hier bei dem Wohn- und<br />

Geschäftshaus am Konstanzer Fischmarkt 2 .<br />

Das hat man damals schön gefunden – heute<br />

sind es die Geschmacksverirrungen einer vergangenen<br />

Zeit.<br />

Einige Bauten der 80er-Jahre am Bodensee<br />

und im Umland sind aber heute noch mehr<br />

als nur einen Blick wert, sie lohnen einen Umweg<br />

oder auch einen Ausflug – eine kleine<br />

Auswahl:<br />

Ein „Best of“ aus 30 Jahren<br />

Das Kunsthaus Bregenz 3 hat dieses Jahr<br />

(erst) sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert, aber<br />

mit der siebenjährigen Bauzeit und der Entwicklung<br />

des Projekts sind es auch schon<br />

30 Jahre. Seit seiner Eröffnung ist es der<br />

„Leuchtturm“ der zeitgenössischen Architektur<br />

in Vorarlberg und am Bodensee und das<br />

Ziel von Architekturtouristen aus der ganzen<br />

Welt. Peter Zumthor hat sich unter anderem<br />

mit diesem Bau den Pritzker-Preis verdient,<br />

der als eine Art Architektur-Nobelpreis gilt.<br />

Bis Anfang Januar 2018 wird er dort mit der<br />

sehr persönlichen Ausstellung „Dear to me“<br />

geehrt. Das Kunsthaus ist durch die Fassade<br />

mit den matten Glasplatten auch gut vom<br />

See her zu sehen. Mit seiner Höhe von etwa<br />

20 Metern überragt es das Landestheater<br />

nur wenig, seine Gesamthöhe mit den beiden<br />

Untergeschossen (Museumspädagogik,<br />

Archiv und Technik) beträgt aber auch etwa<br />

30 Meter.<br />

www.kunsthaus-bregenz.at<br />

4<br />

Seepark<br />

Allensbach<br />

Neubauprojekt –<br />

Mehrfamilienhaus mit<br />

3 Wohneinheiten<br />

· Schöne Lage am See<br />

· Tiefgarage + Aufzug<br />

· Große Balkone + Terrassen<br />

· Hochwertige Ausstattung<br />

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Blue Estate Bodensee Immobilien GmbH<br />

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137


SEERAUM<br />

7<br />

138<br />

Das Kunsthaus ist für Bregenz fast so ein Markenzeichen<br />

geworden wie der Löwe für Lindau,<br />

die Imperia für Konstanz (mit dem Konzil-Gebäude)<br />

– und der Moleturm für Friedrichshafen.<br />

Aus der Ferne, wenn man sich mit dem<br />

Katamaran oder der Fähre der Stadt nähert,<br />

sind die Türme der Schlosskirche markanter,<br />

aber am Hafen wird man vom 2000 erbauten<br />

Moleturm 4 empfangen. Die leichte Stahlkonstruktion<br />

ist zwar unscheinbar, aber der<br />

Turm hat neben dieser symbolischen Funktion<br />

auch eine praktische: An schönen Tagen wird<br />

er von Hunderten von Touristen bestiegen,<br />

aber auch Einheimische nutzen oft die Gelegenheit,<br />

von seiner Plattform aus über den<br />

Hafen, den See und die Dächer der Stadt zu<br />

schauen, wofür die Höhe von 22,50 Metern<br />

schon ausreichend ist.<br />

Die Grundlregeln des ökologischen, energiesparenden<br />

Bauens sind eigentlich seit Jahrhunderten<br />

bekannt: Orientierung zur Sonne,<br />

Isolierung, dicke Mauern als Energiespeicher<br />

und Ähnliches. Systematisch angewendet<br />

wurden sie aber auch am Bodensee erst im<br />

Anschluss an die Energiekrise der 70er-Jahre,<br />

zuerst von den Vorarlbergern, die dabei an<br />

ihre Holzbau-Tradition anknüpfen konnten.<br />

Die größte energiesparend gebaute Siedlung<br />

8<br />

am Bodensee wurde dann in den 90er-Jahren<br />

in Friedrichshafen gebaut: die Solarsiedlung<br />

Wiggenhausen 5 (1997), an der mehrere bekannte<br />

Architekturbüros beteiligt waren, z.<br />

B. Jauss + Gaupp, Fritz Hack u. a.<br />

Kirchen gehören zu den touristischen Attraktionen<br />

des Bodenseelandes, von den<br />

romanischen auf der Reichenau bis zu den<br />

historistischen und Jugendstilkirchen vor der<br />

Moderne. In den letzten 30 Jahren wurden<br />

kaum mehr neue gebaut, aber viele wurden<br />

renoviert oder für geänderte Gewohnheiten<br />

und Bedürfnisse umgebaut. Zu den wenigen<br />

Neubauten gehören gerade die Kirchen und<br />

Kapellen, die sich an ein Publikum richten,<br />

das normalerweise im Alltag kaum in Kirchen<br />

geht. In unserer Region sind es die beiden<br />

Autobahnkapellen, die an den Reiserouten<br />

von Nordwesten und Nordosten gerade da<br />

stehen, wo man im wörtlichen Sinn über den<br />

Berg ist: die sehr kubische Emmaus-Kapelle<br />

(2005) bei der Raststätte im Hegau bei Engen<br />

an der Autobahn von Stuttgart – und die<br />

runde, auf einem Drumlin stehende Gallus-<br />

Kapelle 6 (2000) bei Leutkirch an der Autobahn<br />

von München her.<br />

Und die schlimmsten …<br />

Die echten Bausünden verschweigt man gerne,<br />

aber in manchen Städten werden sie auch<br />

mit „Zitronen“ oder anderen Negativpreisen<br />

ausgezeichnet. Erinnern wollen wir hier aber<br />

auch an die Bauten und Großprojekte, die der<br />

Region erspart geblieben sind – im doppelten<br />

Sinn, weil sie in einigen Fällen die Städte noch<br />

mehr verschuldet hätten, als diese durch die<br />

von der neoliberalen Ideologie inspirierten<br />

„Sparpolitik“ sowieso schon sind.


SEERAUM<br />

9<br />

Straßen und Brücken<br />

Das Thema Straßenbau, speziell der Bau<br />

von Autobahnen und Schnellstraßen ist seit<br />

den 60er-Jahren ein Dauerthema, und es hat<br />

noch eine längere Vorgeschichte. Schon in<br />

den 30er-Jahren gab es den Plan, eine „Reichsautobahn“<br />

von Stuttgart aus Richtung See<br />

zu bauen, durch das nördliche Hinterland<br />

am See entlang und dann Richtung München<br />

– aus bekannten Gründen ist nichts daraus<br />

geworden. In der Nachkriegszeit wurde angefangen,<br />

grenzüberschreitend zu planen,<br />

stellenweise aber auch aneinander vorbei<br />

geplant, z. B. im Raum Singen – Schaffhausen.<br />

Die Bodensee-Autobahn ist auf Karten<br />

aus den frühen 70er-Jahren eingezeichnet,<br />

jetzt aber ab Lindau mit einer Weiterführung<br />

an Bregenz vorbei nach Feldkirch. Warum<br />

es bis heute keine Autobahn zwischen<br />

Stockach und Lindau gibt, kann man schön<br />

im „Bodensee-Leitbild“ (2008) nachlesen.<br />

Da steht im Kapitel Verkehr, die Region soll<br />

mit Straßen und Schienen in alle Richtungen<br />

erschlossen und verbunden werden – und im<br />

Kapitel Natur und Umwelt, die Landschaft<br />

soll vor großen Eingriffen bewahrt bleiben<br />

7 . Man kann eben nicht den Fünfer und<br />

das Weckle haben, wie die Schweizer sagen.<br />

Heute wird die A98 östlich von Stockach erst<br />

dreispurig, dann zweispurig.<br />

Für die Fähre Konstanz – Meersburg wird seit<br />

vielen Jahren mit dem Slogan „die schwimmende<br />

Brücke“ geworben. Vor etwa 40 Jahren<br />

gab es das Projekt, die Fähre durch eine<br />

reale Bodensee-Brücke zu ersetzen, die eine<br />

hängende Brücke sein sollte. Das Projekt<br />

wurde 1964 zum ersten Mal ins Gespräch<br />

gebracht, von einflussreichen Persönlichkeiten<br />

und Institutionen (z. B. Dr. Josef Hund,<br />

der Hauptgeschäftsführer der IHK Konstanz)<br />

propagiert und erst 1982 endgültig versenkt.<br />

Eine Modellzeichnung von 1968 zeigt sie als<br />

Deckbrücke mit etwa 20 Pfeilern 8 (Symbolbild:<br />

Pont de Ré 9 ), die etwa 170 Millionen<br />

DM kosten sollte. Ein anderes Projekt war<br />

die Version einer Hängebrücke von der Größe<br />

der Golden Gate-Bridge. Weil es direkt bei<br />

der Fähre von der Landschaft her schwierig<br />

gewesen wäre, wurde die Brücke zwischen<br />

Litzelstetten und Unteruhldingen geplant.<br />

In den 80er-Jahren wurde das Landschaftsbild<br />

dann doch höher gewertet, daraufhin<br />

wurden die Fähren vergrößert und modernisiert<br />

– auch vom Design her mit dem großen<br />

symbolischen Bogen bei der „Tàbor“ und der<br />

„Lodi“.<br />

Immobilien sind nicht nur Häuser. Sie sind unser Zuhause, wo wir leben, lieben<br />

und lachen. Wir kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause, erholen<br />

uns oder empfangen unsere Freunde glücklich an der Haustüre. Wir erleben<br />

unvergessliche Momente in ihnen und tragen diese Erinnerungen ein Leben<br />

lang in unseren Herzen. Wir verbinden Emotionen mit unserem Zuhause.<br />

Immobilien sind Werte, die es zu erhalten gilt. Genau dafür sind wir da.<br />

Kreuzlingen & Arbon<br />

1837<br />

139


140<br />

SEERAUM<br />

10<br />

11 12<br />

Wohnungen für Touristen<br />

In den letzten 30 Jahren ist die be- oder zersiedelte<br />

Fläche viel stärker gestiegen als die<br />

Bevölkerung, die durch den Wanderungsgewinn<br />

nach wie vor steigt. Die überproportionale<br />

Zunahme liegt nicht nur an den immer<br />

größeren Flächenansprüchen der Bewohner,<br />

die auch die öffentlichen Haushalte belasten,<br />

sondern auch an der Attraktivität des Sees<br />

bei denen, die sich hier eine Zweitwohnung<br />

(oder -villa) leisten. Nun könnte man mit einem<br />

gewissen Recht sagen, 500 Wohnungen<br />

in einer großen Anlage belasten die Umwelt<br />

und Landschaft weniger als eine Siedlung mit<br />

500 Ferienhäuschen. Aber bei den Großprojekten,<br />

die von den 70er-Jahren bis fast in<br />

die Gegenwart geplant waren, würde wohl<br />

kaum jemand sagen: „Schade, dass es nicht<br />

gebaut wurde – das hätte so gut an den See<br />

gepasst.“<br />

Drei Beispiele aus den letzten Jahrzehnten:<br />

➠ Wo heute in Konstanz am Seeuferweg zum<br />

Strandbad Hörnle – halb im Wald versteckt –<br />

die Schmieder Klinik 10 steht (seit 1992), war<br />

Mitte der 70er-Jahre eine große Wohnanlage<br />

mit eigenem Yachthafen geplant, die buchstäblich<br />

alles in den Schatten gestellt hätte:<br />

Ein fast ringförmiger Bau mit ein paar hundert<br />

Ferienwohnungen sollte hier entstehen,<br />

zum See hin offen und nach hinten bis zu<br />

einer Höhe von 20 Stockwerken ansteigend,<br />

davor im See der Hafen für entsprechend<br />

viele Boote.<br />

➠ Ähnliche Dimensionen sollte Jahre später<br />

auch das Projekt mit dem reizvollen Namen<br />

„Goldene Schale“ 11 haben, das im Frühjahr<br />

2005 durch die Medien ging: ein paar hundert<br />

Wohnungen mit Bootsliegeplätzen – in<br />

der Flachwasserzone vor dem Freizeitgelände<br />

Klein-Venedig.<br />

➠ Noch eine Nummer größer wäre die<br />

„Swiss Marina“ in Rorschach geworden,<br />

die 2001/2002 auf dem Bahnhof-Areal geplant<br />

war, wo seit 2013 das Forum Würth<br />

12 steht: zwei Hochhäuser mit jeweils über<br />

30 Stockwerken und kleineren Gebäuden, die<br />

ein Kongresszentrum mit Hotel, Spielcasino,<br />

Einkaufszentrum, Sportstadion und einem<br />

Bootshafen umfassen sollten, mit einer Investitionssumme<br />

von 1,8 Milliarden Franken<br />

– im Mai 2002 haben es die Londoner<br />

Investoren aufgegeben, nachdem ihnen die<br />

Unterstützung durch die St. Galler Regierung<br />

und den SBB gefehlt hatte.<br />

➠ Auch das Projekt eines „Zeppelinhotels“ 13<br />

des Thurgauer Architekten und Investors<br />

Fredy Iseli, das in der Länge des größten je<br />

gebauten Luftschiffs auf 100 Meter hohen<br />

Säulen „schweben“ sollte, wird eher als<br />

Schnapsidee wahrgenommen. Auch in der<br />

Architektur ist es sinnvoll, Visionen zu haben<br />

und Experimente zu wagen, aber unter dem<br />

Aspekt des Landschaftsschutzes sind Baugenehmigungen<br />

für solche Projekte doch eher<br />

unwahrscheinlich.<br />

TEXT & FOTO: PATRICK BRAUNS<br />

13


SEERAUM<br />

ANZEIGE<br />

LEBEN IST<br />

D – Singen | Die Baugenossenschaft<br />

Oberzellerhau (BGO) vergrößert erneut<br />

ihren Wohnungsbestand: Mit der Bebauung<br />

des heiß begehrten Kunsthallenareals in der Innenstadt werden 84<br />

neue Wohnungen für die Mitglieder der Genossenschaft geschaffen.<br />

Das Areal rund um die Singener Kunsthalle ist seit Langem verwaist. Etliche<br />

Ideen zur Nutzung und Bebauung sind in den vergangenen Jahren<br />

gescheitert und konnten nicht realisiert werden. Die nun stattfindende<br />

Bebauung und künftige Nutzung als innerstädtischer Wohnraum wurde<br />

durch die beiden Firmen OSWA Stadtentwicklungsgesellschaft und BGO<br />

in den letzten 18 Monaten akribisch geplant und ausgearbeitet und an die<br />

Bedürfnisse der zukünftigen Mieter angepasst. Die Erstellung des Gesamtvorhabens<br />

erfolgt durch die OSWA, welche dann das gesamte Ensemble<br />

schlüsselfertig an die BGO verkauft. Diese wird die 84 Wohnungen dann<br />

an ihre Mitglieder vermieten.<br />

„Die Nachfrage nach Wohnraum in Singen nimmt stetig zu“, erklärt Thomas<br />

Feneberg, Geschäftsführender Vorstand der BGO. „Wir freuen uns,<br />

142


SEERAUM<br />

WOHNEN<br />

BEI DER BGO<br />

dass wir mit dem Kunsthallenareal für unsere Mieter<br />

wieder neuen Wohnraum in außergewöhnlicher Lage schaffen<br />

können!“ Durch den neuen Wohnkomplex kann eine langjährige Baulücke in<br />

der Ortsmitte hochwertig geschlossen werden. Für das zentralgelegene Areal ist die Konzeption<br />

mittlerweile beschlossen. Das Baugesuch liegt zur Genehmigung bei der Stadtverwaltung<br />

vor.<br />

Insgesamt sieben Wohnhäuser mit 84 Wohneinheiten sollen zwischen Freiheits- und Thurgauer<br />

Straße entstehen. Die Wohneinheiten umfassen dabei zwischen ein und fünf Zimmer<br />

und sind zwischen 38 und 150 Quadratmeter groß. Sämtliche Wohnungen verfügen über<br />

Balkone oder Terrassen und eine hochwertige Ausstattung, welche eher dem Eigentums- als<br />

dem Mietstandard entspricht. Auch der Außenbereich wird dank Grünflächen und einem<br />

Spielplatz bestens aufgewertet, sodass sich die künftigen Mieter rundum wohlfühlen werden.<br />

Baubeginn ist Anfang 2018, die Übergabe an die Mieter ist für Mitte 2020 geplant.<br />

Baugenossenschaft Oberzellerhau<br />

Oberzellerhau 2, D-78224 Singen<br />

+49 (0)7731 87 740<br />

www.bgo-singen.de<br />

OSWA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH<br />

Maggistraße 5, D-78224 Singen<br />

+49 (0)7142 98 92 00<br />

www.oswa.de<br />

Mi(e)teinander Wohnen bei der BGO<br />

Seit über 100 Jahren sorgt die Baugenossenschaft<br />

Oberzellerhau für attraktiven und bezahlbaren<br />

Wohnraum für ihre Mitglieder. Ein großer Wohnungsbestand,<br />

der ständig zunimmt, sowie zufriedene<br />

Mitglieder sind der Beweis dafür, dass das<br />

Konzept, das auf dem Solidarprinzip und Wirtschaftlichkeit<br />

setzt, bestens funktioniert.<br />

Auf und mit OSWA gut bauen<br />

Seit 1980 begleitet OSWA Unternehmensgruppe<br />

seine Kunden von der Planung bis zum fertigen<br />

Wohnraum. Mit modernster Technik, optimaler<br />

Projektsteuerung und fortschrittlicher<br />

Kommunikation schafft OSWA Freiraum in den<br />

eigenen vier Wänden.<br />

143


144<br />

SEERAUM<br />

ANZEIGE<br />

35 JAHRE<br />

STADTENTWICKLUNG<br />

D – Konstanz | Seit 1982 ist Dipl. Ing. Walter Finthammer federführend für die GPS (Gesellschaft<br />

für Projektsteuerung im Bauwesen mbH) tätig – und hat seither viele spannende Projekte<br />

angestoßen und umgesetzt.<br />

„Ach, das ist auch von Ihnen?“ – ein Satz, den<br />

Walter Finthammer häufig hört, wenn er beiläufig<br />

erzählt, was er in den letzten 35 Jahren alles<br />

an Objekten realisieren konnte. So verändert die<br />

GPS das Antlitz von Städten an manchen Stellen<br />

rund um den Bodensee; Haupttätigkeitsfeld<br />

sind die Projektentwicklung und Umsetzung von<br />

Immobilieninvestments, vorwiegend die Sanierung<br />

von denkmalgeschützten Häusern. Zu den<br />

Leistungen gehören bis heute die Standortbewertung,<br />

Nutzungs- und Vermietungskonzeption,<br />

Kostenmanagement, Finanzierungsberatung,<br />

Grundstücksbeschaffung, Besorgung des<br />

Baurechts, Projektsteuerung und Projektmanagement<br />

bis hin zum Facility Management.<br />

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:<br />

Seit 1982 wurden 20 Neubauten, 24 Sanierungen<br />

von denkmalgeschützten Häusern mit<br />

insgesamt 691 Wohnungen auf rund 57 000<br />

Quadratmetern Wohnfläche sowie 840 Parkhausstellplätze<br />

realisiert, oft unter Mitwirkung<br />

von langjährigen Partnern und Architekturbüros.<br />

Dank dieser Projekte wurden jeweils zahlreiche<br />

Arbeitsplätze geschaffen, vor allem im<br />

Bereich Seniorenwohnungen mit Pflege, Einzelhandel,<br />

Hotellerie und Freizeiteinrichtungen.<br />

Besonders die Stadt Konstanz wurde nachhaltig<br />

beeinflusst: Rund 145 Millionen Euro Investitionsvolumen<br />

konnten angelegt werden – ein<br />

besonderer wirtschaftlicher Erfolg.<br />

Das 2016 fertiggestellte Projekt für studentisches<br />

Wohnen im Konstanzer Chérisy-Areal mit<br />

121 Apartments in den sieben Obergeschossen<br />

und einer Kindertagesstätte im Erdgeschoss ist<br />

ein solches Erfolgsmodell. Gerade projektiert<br />

Finthammer in Singen auf dem ehemaligen<br />

Elma-Areal 52 Wohnungen und in der Bodenseeregio<br />

Singen/Rielasingen eine Seniorenresidenz<br />

mit 150 Einheiten für betreutes Wohnen<br />

und 80 Pflegeplätzen in einem Dorfareal, das<br />

mit Arztpraxen, Café-Restaurant und Veranstaltungssaal<br />

die Einbindung in die benachbarten<br />

Wohnquartiere sucht. Dass er hier bisweilen als<br />

Quer- und Vordenker fungiert, sieht man beispielsweise<br />

an den Tertinanum–Dachgarten-<br />

Loggias über dem Konstanzer Parkhaus Marktstätte,<br />

die gerade wieder als Vorzeigeprojekt in<br />

den Medien waren. Nebenbei hatte er so damals<br />

die Tertianum Gruppe nach Deutschland<br />

gebracht und in Berlin und München bei den<br />

Gebäudekonzepten ebenfalls mitgewirkt. In Bad<br />

Saulgau wurde die gute alte Post ebenfalls in<br />

die „Post-Moderne“ überführt, indem man auf<br />

dem eigentlich geplanten Zweckbau auch noch<br />

die Einrichtung von Arztpraxen ermöglichte.<br />

Finthammer, der überdies als ehrenamtlicher<br />

Vizepräsident der IHK Hochrhein-Bodensee<br />

und Handelsrichter am Landgericht engagiert<br />

ist, geht es bei seinen Engagements letztlich nur<br />

um eines: Win-win für alle!<br />

GPS<br />

Gesellschaft für Projektsteuerung im<br />

Bauwesen mbH<br />

Walter Finthammer<br />

Döbelestraße 2, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 2844338<br />

www.finthammer.com


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Ihre Ziele <strong>2017</strong>/2018<br />

Ideale Verbindungen ab dem Bodensee-Airport Friedrichshafen<br />

Weltweiter Anschluss: 4x am Tag mit Lufthansa über Frankfurt in das gesamte Streckennetz der Star Alliance – mit Nonstopflügen<br />

von Turkish Airlines nach Istanbul und weiter in die ganze Welt<br />

In die Sonne: Mit Germania zu 11 attraktiven Zielen – im Sommer 2018 erstmals an die Atlantikküste Portugals (Faro),<br />

täglich nach Mallorca und auch im Sommer in das ägyptische Badeparadies Hurghada – und mit Eurowings nach Mallorca<br />

Städtetrips: Nach Belgrad, Skopje und Tuzla mit WizzAir und zum Wochenende nach London mit British Airways<br />

und easyJet<br />

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WOHNSINN:<br />

17 JAHRE – 17 PROZENT<br />

CASA mobile<br />

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146<br />

D – Konstanz | Für CASA mobile erarbeitet<br />

Inhaber Marco Fretz seit 17 Jahren mit namhaften<br />

Herstellern in Europa eigene Designlinien<br />

– und auf diese edlen Stücke gibt’s jetzt 17<br />

Prozent Jubelrabatt. Die außergewöhnlichen<br />

Stücke stammen teils von Herstellern wie Sophisticated<br />

Living, die die derzeit mit der Nominierung<br />

zum „German Design Award 2018“<br />

glänzen dürfen.<br />

einen<br />

Sessel<br />

von<br />

SOPHISTICATED<br />

LIVING<br />

CASA mobile<br />

Einfach eine<br />

E-Mail mit<br />

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schicken.<br />

Einsendeschluss:<br />

1. Dezember,<br />

12 Uhr<br />

„Bei uns sind nicht die Preise anspruchsvoll,<br />

sondern die Kollektion,<br />

das Design und die Qualität“,<br />

lautet denn auch seit 17 Jahren die<br />

Philosophie des Hauses. Marco<br />

Fretz studierte Innenarchitektur,<br />

Hochbau und Produktdesign und arbeitet mittlerweile<br />

seit 30 Jahren erfolgreich als Architekt;<br />

diese Kompetenz prägt das „Konzept CASA<br />

mobile“.<br />

Fretz erinnert sich gerne an die kulturelle Aufbruchstimmung<br />

der 80er, in der Baden-Württemberg<br />

unter dem Duo Späth/Gönnenwein<br />

eine Kultur-Offensive ohnegleichen startete,<br />

die auch die interdisziplinären Studiengänge<br />

eröffnete. Fretz war einer der Absolventen zum<br />

Dipl. Ing. und bestand mit Bestnote. Seither<br />

hat ihn der gestalterische Dreiklang nicht mehr<br />

losgelassen.<br />

„Von Beginn an arbeite ich auch gestalterisch<br />

mit der Industrie zusammen und entwerfe<br />

selbst Möbelserien“, erläutert Fretz eine seiner<br />

Leidenschaften. Seine Kompetenzen<br />

stellte er bereits bei<br />

Prominenten am See unter<br />

Beweis stellen – etwa<br />

bei Udo Jürgens oder<br />

Rennfahrer Nico Hülkenberg<br />

–, außerdem<br />

bei den Spielbanken<br />

Baden-Württemberg<br />

und Hotels wie dem<br />

Konstanzer Halm. Diese<br />

Vielfalt an Möglichkeiten<br />

reizt ihn: zwischen Kunst<br />

und Nutzwert, Interieur<br />

und Exterieur, Kreativität<br />

und Ingenieur.<br />

Über die Jahre hat sich Fretz ein erstklassiges<br />

Netzwerk geschaffen: „Die Vorteile daraus reichen<br />

wir einfach direkt an den Kunden weiter.<br />

Exklusivität bezieht sich darum bei CASA mobile<br />

auf die gezeigten Möbel – nie auf den Preis.“<br />

Er erläutert: „Nehmen Sie den Megatrend<br />

Boxspring-Betten – ich fand die Preis-Leistung<br />

bislang nicht stimmig: entweder billig, aber dafür<br />

sonstwo gefertigt, oder teuer und dann in<br />

Deutschland. Durch eine enge Kooperation mit<br />

einem deutschen Hersteller, der eine attraktive<br />

Eigenmarke für CASA fertigt und alle möglichen<br />

konfigurierbaren Features ermöglicht, können<br />

wir zu Non-Label Preisen ab 750,00 Euro starten.“<br />

Und dazu kann man mit ruhigem Gewissen<br />

schlafen, denn es geht nie nur um „den günstigen<br />

Preis“, sondern immer auch um „Wert“: Mehr<br />

und mehr Fair Trade setzt sich im Sortiment des<br />

Möbelhauses durch. CASA lohnt sich also nicht<br />

nur, wenn man sich für Einrichtung, Design und<br />

Lifestyle interessiert, dafür aber kein Vermögen<br />

ausgeben möchte, sondern auch, wenn man ein<br />

gutes Wohngefühl dabei haben soll.<br />

Apropos Gefühl: täglich kommen neue spannende<br />

Weihnachts-Accessoires für die große<br />

Ausstellung – „Auspacken“ lohnt sich hier also<br />

allemal …<br />

CASA mobile by Fretz<br />

Max-Stromeyer-Straße 174<br />

D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 94 23 490<br />

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Öffnungszeiten: Mo–Sa 9:30–18:30 Uhr


148<br />

SEECLASSICS<br />

EIN FEINER<br />

ZUG<br />

CH – Ostschweiz | Endlich gibt es wieder die Chance, im historischen<br />

Zug durch die Winterlandschaft der Ostschweiz zu fahren und in Reise-<br />

Erinnerungen zu schwelgen: „Speisen beim Reisen“ wie anno dazumal<br />

im Swiss Classic Train. Entweder gleich dreimal mit dem „Fondue-Express“<br />

oder auch mal mit dem „Blues-Express“, der mit Live-Musik von<br />

den Mojo Workers nebst feinem, kleinem Menü gemütlich dahinzuckelt.<br />

Mit „Tuut tuut“ durch die Winterstimmung, lustig, authentisch und in den<br />

Kurven gerne ein wenig rumpelig – so machte reisen schon früher Spaß.<br />

Das historische Zugambiente lässt sich bei allen vier Genuss-Zugfahrten<br />

entweder im Speisewagen 2. Klasse oder in der 1. Klasse im Swiss Classic<br />

Train oder auch gemütlich mit Freunden im Sechserabteil<br />

genießen. Foto- und Smokers-Halt an interessanten<br />

Bahnhöfen und der bewusste, langsame<br />

Genuss der Landschaft lassen Erinnerungen wach<br />

werden und machen die Reise zur Entschleunigungsfahrt<br />

in die Vergangenheit.<br />

Auf das Fondue und das Zugmenü hat sich das Restaurant<br />

„Apropos“ in Gossau spezialisiert. Dazu<br />

werden jeweils Weine von Badoux Le Vin des Murailles gereicht und zur<br />

Verkostung stehen Whiskys der Destillerie Brauerei Locher oder – was wäre<br />

ein Zug ohne Dampf? – feine Zigarren bereit. Getränke von Möhl sind in<br />

den Waggons des „Apfelsaft-Express“ obligatorisch und neben dem Wasser<br />

aus der Goba Quelle Gonten Bad wird es Bier und als Besonderheit<br />

ebenfalls die Whiskys von Locher geben.<br />

Bei den drei Fondue-Fahrten stehen jeweils Begrüßungsapéro, Vorspeisenplättli<br />

und das klassische Fondue auf dem Fahrplan. Und als krönenden<br />

19.11.<strong>2017</strong> Fondue-Express<br />

25.11.<strong>2017</strong> Fondue-Express<br />

01.12.<strong>2017</strong> Jazz-Zug arbon<br />

classic für Geniesser<br />

09.12.<strong>2017</strong> Thurbo-Nostalgie-<br />

Fondue-Express<br />

Abschluss ein „Wandelndes Dessertbuffet“. Die Höhepunkte der Tour<br />

werden die Langsamfahrt über die Feuerthaler Rheinbrücke und die spektakuläre<br />

Vorbeifahrt am Rheinfall werden.<br />

Der Blues-Zug für Genießer verspricht mit den Mojo Workers aus dem<br />

Tessin ein heißer Trip zu werden: Der Name ist eine Anlehnung an den<br />

Hit „Got My Mojo Working“ von Muddy Waters. 2009 gegründet, sind<br />

die Mojos bereits vom Start weg erfolgreich: 2011 gewannen sie bereits<br />

die „Swiss Blues Challenge“ und 2012 waren sie die ersten Teilnehmer<br />

aus der Schweiz, die jemals an der „International Blues Challenge“ der<br />

Blues Foundation in Memphis auftreten durften. Mojo Workers spielen<br />

Blues, Ragtime, Boogie, Hot Jazz, beherrschen dabei<br />

verschiedene Stile wie Piedmont Blues, Hokum<br />

Blues, Swamp Blues oder Ragtime und Jump Blues<br />

der 1920er und 1950er Jahre. Es werden in erster<br />

Linie Eigenkompositionen gespielt. Hier stehen Begrüßungsapéro<br />

und ein feines 3-Gang-Menü vom<br />

Restaurant „Apropos“ auf dem Fahrplan, ebenso<br />

ein „Wandelndes Dessertbuffet“.<br />

Organisator Roli Widmer, der auch die „Arbon Classics“ managt, hat bereits<br />

weitere (Fahr)Pläne: „Wenn das jetzt gut klappt, dann wird nächstes<br />

Jahr das Genuss-Strecken-Netz am See sicher ausgeweitet – und vielleicht<br />

steht ja auch mal eine Dampflok nebst historischem Zug dauerhaft am<br />

See?“ Eine schöne Zukunft für die Vergangenheit also …<br />

Rail Event | info@railevent.ch<br />

+41 (0) 52 214 33 60<br />

www.arbon-classics.ch


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CARLE – DIE MONATLICHE Ein Angebot nur für OLDTIMER-KOLUMNE<br />

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H-KENNZEICHEN<br />

Als Eigentümer eines automobilen Klassikers fiebert man schon ein wenig darauf<br />

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hin, dass das blecherne Schätzchen endlich ein H-Kennzeichen erhält. Die allgemeine<br />

Definition besagt, dass das Privileg ein solches, besonderes amtliches Kennzeichen<br />

zu führen nur einem Fahrzeug zuteilwird, das mindestens 30 Jahre alt ist<br />

und sich in einem technisch einwandfreien und erhaltenswerten Zustand befindet.<br />

Ein Angebot nur fü<br />

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DER PEUGEO<br />

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NETTO ELEKTRO<br />

Das bedeutet, dass der automobile Liebling grundsätzlich jahrelang gepflegt werden<br />

muss und nicht nur einfach so benutzt wird. Sicherlich waren die ersten Jahre<br />

eines Automobils die „schwersten“. Nur ganz wenige Fahrzeuge wurden gekauft,<br />

um sie als Sammlerstück wegzustellen. Das Gros wurde zweckbestimmt genutzt.<br />

Erst mit den Jahren erkannte ein Oldtimerliebhaber, ein Fahrzeug-Fan, die Liebe<br />

zum Objekt und den Sinn seiner Erhaltung. In manchen Fällen ging es um das<br />

monetäre Wachstum – vor allem in jüngster Vergangenheit –, meist aber stand<br />

der individuelle und auch emotionale Wert an erster Stelle.<br />

VIELFÄLTIGE AUS- UND UMBAUTEN AUS EINER HAND<br />

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Vom Kühlfahrzeug bis zum Kipper<br />

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Abb. enthält Sonderausstattung.<br />

Dass ein Fahrzeug 30 Jahre alt und natürlich noch viel älter wird, liegt vor allem<br />

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an der Pflege durch den Eigentümer, an der Weitsicht und auch am Verständnis<br />

– z.B. zur alten Technik.<br />

z. B. für den PEUGEOT EXPERT Pro L1 1.6l BlueHDI 95<br />

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• Unterschiedliche Höhen-Längen-Versionen<br />

• Fahrzeugkomplettlösungen für jede Branche<br />

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95, Anzahlung (bonitätsabhängig): 0,– €, Laufzeit 48 Monate, 1,99 %<br />

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Nutzfahrzeugs. Gültig während der PEUGEOT Gewerbe-Wochen vom<br />

13.03.<strong>2017</strong> bis zum 15.05.<strong>2017</strong>. Einlösbar bei allen TOTAL-Tankstellen in<br />

Deutschland. Ein Angebot nur für gewerbliche Einzelabnehmer. Solange der<br />

Vergleicht man das Eintrittsalter zum H-Kennzeichen mit der 131-jährigen Geschichte<br />

des Automobils erscheinen die 30 Lenze eher als „jung“. Nimmt man<br />

sich aber ein aktuelles Fahrzeugmodell und stellt sich vor, dass der Wagen im<br />

Jahr 2047 noch fahren soll, tut man sich doch relativ schwer. Drei Jahrzehnte zu<br />

bestehen ist gar nicht so einfach. Vorrat reicht.<br />

An dieser Stelle sei mir ein Blick auf das <strong>akzent</strong>-Magazin erlaubt. Vor 30 Jahren<br />

haben die Macher sicher keine Gedanken daran verschwendet, ob <strong>akzent</strong> noch<br />

– und wenn ja, wie – im Jahr <strong>2017</strong> erscheinen wird. Die vergangenen Jahre haben<br />

gezeigt: das Layout spricht an, die Inhalte sind spannend und gleichermaßen<br />

informativ – will heißen, das Heft hat mit jeder Auflage die Bedürfnisse der Leser<br />

mehr als gestillt. Wenn man so will, ist der Zustand einwandfrei und vor allem<br />

IMPRESS YOURSELF.<br />

erhaltenswert. Man könnte<br />

DER<br />

– natürlich<br />

NEUE PEUGEOT<br />

nur mit<br />

3008.<br />

einem<br />

SUV NEU<br />

zwinkernden<br />

INTERPRETIERT.<br />

Auge – nun<br />

einen Vergleich mit einem Oldtimer wagen.<br />

<strong>2017</strong><br />

Quelle: Stern,<br />

Heft Nr. 11/<strong>2017</strong><br />

peugeot.de/3008<br />

29,9O € FÜR<br />

WARTUNG UND VERSCHLEISS 1<br />

Radolfzell: Robert-Gerwig-Straße 2<br />

D-78315 Radolfzell<br />

Tel. +49(0)7732-99750<br />

Singen: Gottlieb-Daimler-Straße 13<br />

D-78224 Singen<br />

Tel. +49(0)7731-505100<br />

Interview mit den Geschäftsführern der Suedmobile GmbH<br />

Andreas Korpowski und Michaela Reule-Dorell:<br />

F: Guten Tag Herr Korpowski<br />

und Frau Reule-Dorell. Sie<br />

führen gemeinsam die Autohäuser<br />

Suedmobile GmbH in<br />

Radolfzell und Singen für die<br />

Marken Peugeot und Citroën.<br />

Sie äußerten sich mir gegenüber<br />

positiv über die Entwicklung<br />

seit dem Jahr 2015.<br />

Wenn Sie jetzt einen Blick in<br />

die Zukunft wagen; was<br />

haben Sie sich für das Jahr<br />

<strong>2017</strong> vorgenommen?<br />

A: Andreas Korpowski:<br />

Wir wollen zum einen weiterhin unseren hohen und prämierten<br />

Servicestandard halten und freuen uns zum anderen<br />

im Vertrieb, dass wir mit einer komplett erneuerten<br />

Fahrzeugflotte sowohl für Privatkunden als auch für Gewerbetreibende<br />

tolle Angebote machen können.<br />

F: Welches Modell finden Sie am gelungensten in der momentanen<br />

Fahrzeugpalette?<br />

A: Michaela Reule-Dorell:<br />

Ganz klar ist der Peugeot – SUV<br />

3008 das Auto der Stunde. Gerade<br />

gewählt zum „Car of the<br />

Year <strong>2017</strong>“. Mein absolutes<br />

Lieblingsmodell. Im Speziellen<br />

die Massagesitze und das I-<br />

Cockpit. Ein ganz besonderes<br />

Fahrzeug.<br />

LEASING<br />

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• Digitales Kombiinstrument • LED-Tagfahrlicht<br />

• Verkehrsschilderkennung<br />

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• Geschwindigkeitsregelanlage<br />

1 Monatliche Rate bei einem neuen PEUGEOT 3008 Access PureTech 130 STOP & START für einen<br />

optionalen optiway-ServicePlus-Vertrag bei einer Laufleistung von 10.000 km p. a. und 48 Monaten<br />

F: Wo sehen Sie Ihre Entwicklungschancen<br />

im Segment der<br />

Nutzfahrzeuge?<br />

A: Andreas Korpowski:<br />

Erstens haben wir uns zum Peugeot Professional Center<br />

weiterqualifiziert.<br />

Zweitens haben wir erkannt, dass der Gewerbetreibende<br />

vor Ort bedient werden will und deshalb haben wir uns der<br />

Herausforderung gestellt und einen Businessverkäufer eingestellt,<br />

der den Selbständigen vor Ort besuchen wird und<br />

da seine Wünsche und Anforderungen direkt in der Praxis<br />

diskutieren und aufnehmen kann.<br />

Laufzeit. Gültig bis 31.03.<strong>2017</strong>. Mit 2 Jahren Leistungen gemäß den Bedingungen des optionalen<br />

Kolumnist Christoph Karle optiway-ServicePlus-Vertrages (49), ist der über PEUGEOT zwei DEUTSCHLAND Jahrzehnte GmbH. Weitere Informationen oldtimerbegeistert<br />

und selbst Besitzer 2 Ein Finanzierungsangebot der PSA Bank Deutschland GmbH, Siemensstraße 10,<br />

finden<br />

Sie auf peugeot.de.<br />

63263 Neu-Isenburg, für den neuen PEUGEOT 3008 Access PureTech 130 STOP & START: Barpreis:<br />

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17.439,– €, Anzahlung: 4.000,– €, monatl. Rate: 165,– €, Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10.000<br />

er Vorsitzender des MSC-Sernatingen km p. a., Schlussrate: 11.273,– und €, Gesamtbetrag Hauptverantwortlicher<br />

der Teilzahlungen: 7.759,– €. Angebot für<br />

Privatkunden gültig bis 30.06.<strong>2017</strong>. Widerrufsrecht gem. § 495 B<strong>GB</strong>. Über alle Detailbedingungen<br />

des „Haldenhof Bergrennens“.<br />

informieren wir<br />

Für<br />

Sie gerne.<br />

den Bundestag Berlin sitzt er im<br />

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,0; außerorts 4,5; kombiniert 5,1; CO<br />

„Parlamentskreis Automobiles Kulturgut“. Zudem ist er als Kurator<br />

2 -<br />

Emission (kombiniert) in g/km: 117. CO 2 -Effizienzklasse: A. Nach vorgeschriebenen<br />

Messverfahren in der gegenwärtig geltenden Fassung.<br />

Automobile für die Fahrzeug-Ausstellungen im MAC – Museum Art<br />

& Cars in Singen verantwortlich.<br />

1.000,– Euro Frühjahrsbonus auf diese Fahrzeuge bis 15.04.<strong>2017</strong><br />

Wir bedanken uns für dieses kurze Interview und wünschen<br />

Ihnen weiterhin viel Erfolg an beiden Standorten.<br />

88 kW, EZ 12/<br />

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ABENTEUER MIT KOMFORT<br />

D – Konstanz | cab. Reisefreudige, aufgepasst:<br />

Am 3. Dezember lädt Inselhüpfen, der<br />

Veranstalter außergewöhnlicher Schiffs- und<br />

Radreisen, im Konstanzer Hauptquartier<br />

zum Tag der offenen Tür. Im kommenden<br />

Jahr feiert das Unternehmen zudem sein<br />

20-jähriges Bestehen.<br />

Interessierte können sich an diesem Tag zwischen<br />

10 und 17 Uhr auf einen spannenden<br />

Blick hinter die Kulissen und ein vielseitiges<br />

Programm freuen, darunter Informationen<br />

über die Reisen 2018 in Vorträgen und im<br />

persönlichen Gespräch, die Vorführung der<br />

aktuellen Fahrradflotte, Spieleparcours, Gewinnspiele<br />

und Weihnachtsbäckerei für Inselhüpferchen.<br />

Und es gibt ein Wiedersehen mit<br />

vielen Inselhüpfen-Reiseleitern.<br />

Inselhüpfen ist bekannt für die perfekte Kombination<br />

aus erholsamer Kreuzfahrt und aktivem<br />

Erradeln einiger der schönsten Inseln<br />

HEREINSPAZIERT<br />

Ausführliche Infos mit einem vielseitigem<br />

Programm und spannenden<br />

Vorträgen gibt’s am Tag der offenen<br />

Tür am Sonntag, den 3. Dezember,<br />

10 bis 17 Uhr.<br />

weltweit. Angefangen hat alles 1998 mit zwei<br />

Studenten, die gute Ideen im Kopf hatten und<br />

Urlaub einmal anders definieren wollten. Und<br />

mit zweimal 30 Gästen, die samt ihrer Räder<br />

noch persönlich in Stuttgart und München<br />

eingesammelt und nach Kroatien auf einen<br />

Motorsegler gebracht wurden.<br />

Inzwischen ist Inselhüpfen Tradition, mit jährlich<br />

mehr als 6000 Gästen aus aller Welt auf<br />

über 260 Reisen und rund 70 Mitarbeitern.<br />

Dazwischen liegen viele aufregende Jahre, in<br />

denen die beiden Initiatoren, der heutige Geschäftsführer<br />

Klaus Schenk und Peter Eich, intensiv<br />

an der Erweiterung des Reiseangebots<br />

tüftelten und die Flotte um viele Schiffe erweiterten.<br />

2010 gewannen die Reiseveranstalter<br />

mit ihrer Erlebniskreuzfahrt in Kroatien den<br />

Touristikpreis der Zeitung Sonntag Aktuell für<br />

innovative Reisekonzepte – und 2012 gleich<br />

nochmal mit der Rad- und Hotelreise durch<br />

Albanien. In vielen deutsch- und englischsprachigen<br />

Ländern gibt es<br />

heute Vertriebspartner,<br />

die Inselhüpfen-Touren<br />

im Programm haben.<br />

Kurz: Das Konstanzer Unternehmen<br />

ist der erfolgreichste Anbieter auf<br />

dem Gebiet der Rad- und Schiffsreisen.<br />

2018 bereist Inselhüpfen mit seinen 21 Motorseglern<br />

Kroatien, Griechenland, die Türkei,<br />

Spanien, Schottland, Nordirland, Holland<br />

und Vietnam. Neben den traditionsreichen<br />

Radkreuzfahrten stehen auch MTB-Kreuzfahrten<br />

für sportlich Ambitionierte auf dem Programm.<br />

Außerdem gibt’s Erlebniskreuzfahrten<br />

für die ganze Familie. Radgenuss pur erwartet<br />

Inselhüpfer auf den E-Bike-Kreuzfahrten. Und<br />

für Liebhaber des individuellen Radelns mit<br />

Gepäcktransport werden Hotel- und Radreisen<br />

in Kroatien, Albanien, Montenegro, auf<br />

den norwegischen Lofoten und in Südafrika<br />

angeboten.<br />

Um noch mehr Komfort und Service anbieten<br />

zu können, hat Inselhüpfen in der Schweiz,<br />

Kroatien, Griechenland und der Türkei Tochterfirmen<br />

gegründet. Die nächsten 20 Jahre<br />

können kommen.<br />

Inselhüpfen<br />

Radurlaub Zeitreisen GmbH<br />

Max-Stromeyer-Str. 57<br />

D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 36 18 60<br />

www.inselhuepfen.com<br />

150


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

1 2<br />

Bundschuh und Erzbischof Stephan Burger<br />

schließt sich von 14 bis 18 Uhr ein buntes<br />

Programm an, mit Führungen, Ausstellungen,<br />

Kurzvorträgen, Bastel- und Filmangeboten an<br />

Schauplätzen der Papstwahl. Am 12.11. gibt<br />

es nach einem Pontifikalamt ebenfalls Führungen<br />

und Ausstellungen.<br />

SCHAUPLÄTZE DER PAPSTWAHL<br />

D – Konstanz | rue. Die Papstwahl vor 600<br />

Jahren prägt das Jubiläumsprogramm der<br />

Konzilstadt Konstanz im <strong>November</strong>. Ein<br />

Festwochenende rankt sich um dieses bedeutende<br />

Ereignis.<br />

Papst Martin V. wurde am 11. <strong>November</strong><br />

1417 in Konstanz zum Einheitspapst gewählt.<br />

Dies beendete das knapp 40 Jahre währende<br />

Abendländische Schisma. Daran erinnert<br />

ein Festwochenende, das mit einem großen,<br />

sternförmigen Martinsumzug am 10.11. startet.<br />

Am 11.11. folgt um 10 Uhr ein Festakt<br />

mit Ministerpräsident Kretschmann und Kurt<br />

Kardinal Koch. An einen ökumenischen Gottesdienst<br />

mit Landesbischof Jochen Cornelius-<br />

Im Kontext der Papstwahl stehen weitere Veranstaltungen.<br />

So erläutert Prof. Thomas Martin<br />

Buck am 06.11. die historischen Umstände<br />

der Wahl, und am 29.11. ist eine Podiumsdiskussion<br />

über das Petrusamt vorgesehen.<br />

Der Konstanzer Konzilpreis für Europäische<br />

Begegnung und Dialog wird bereits am 05.11.<br />

an Prälat Peter Klasvogt 1 verliehen; die Laudation<br />

hält Reinhard Kardinal Marx 2 .<br />

www.konstanzer-konzil.de<br />

FOTO: ILLUMINATION PATRICK PFEIFFER, ERZBISCHÖFLICHES<br />

ORDINARIAT MÜNCHEN (KLAUS D. WOLF) UND PRIVAT<br />

Guten-Morgen-Ticket.<br />

Für Entschlossene<br />

... und alle, die es werden wollen!<br />

Trainieren Sie von Montag bis Freitag von<br />

7 bis 15 Uhr kompakt und effektiv.<br />

Das radius Guten-Morgen-Ticket eignet<br />

sich für Frühaufsteher und alle, die Abends<br />

andere Pläne haben.<br />

Starten Sie frisch und aktiv in den Tag!<br />

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151


152<br />

LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

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WEG MIT DEM MÜLL!<br />

D – Konstanz | Junge Umweltschützer setzen sich als Botschafter der Unterwasserwelt im<br />

Sea Life für den Erhalt des Lebensraums „Wasser“ ein – auch für den Bodensee.<br />

DIE<br />

SCHÖNHEIT<br />

DER WELT<br />

D – Friedrichshafen | na. Durch Vorträge,<br />

Fotos und Ausstellungen die unglaubliche<br />

Vielseitigkeit unserer Mutter Erde erleben:<br />

Beim WunderWelten-Festival wird der Besucher<br />

auf eine Reise rund um die Welt mitgenommen.<br />

Bereits zum 12. Mal bietet das Festival einzigartige<br />

Erlebnisse in besonderer Atmosphäre.<br />

Neben zehn Live-Reportagen auf Großleinwand<br />

eröffnet es allen Fotobegeisterten die<br />

Chance, sich mit Experten auszutauschen, die<br />

kostenlose Fotomesse sowie die Ausstellungen<br />

zu erkunden und sich für eigene Projekte<br />

inspirieren zu lassen. Darüber hinaus können<br />

Interessierte in über 21 Fotokursen ihr Wissen<br />

rund um die Fotografie erweitern.<br />

03.-05.11.<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

Olgastraße 20<br />

D-88045 Friedrichshafen<br />

www.wunderwelten.org<br />

FOTO: ULI KUNZ<br />

„Wir halten unseren Bodensee sauber“ lautete das Motto für das vierte Treffen der achtbis<br />

zwölfjährigen Kinder. Dieses junge Expertenteam befreite einen kleinen Uferabschnitt<br />

von Müll und Verunreinigungen. Denn Müll am Bodenseeufer ist nicht nur ein ästhetisches<br />

Ärgernis, sondern gefährdet auch die im und am Wasser lebenden Fische, Vögel und Kleinstlebewesen.<br />

Plastikmüll und Zigarettenstummel machen nicht nur heimischen Tierarten in<br />

den Flüssen und Seen zu schaffen, sondern auf lange Sicht auch den Tieren und Ökosystemen<br />

der Weltmeere.<br />

Sea Life, Hafenstraße 9, D-78465 Konstanz | www.visitsealife.com<br />

LESESPASS<br />

FÜR ALLE<br />

D – Überlingen | ap. Raschelnde Seiten,<br />

Schauspieleinlagen und gespannte Gesichter<br />

– die 15. „Lange Nacht der Bücher“<br />

ist ein Fest für Leseratten.<br />

An 20 öffentlichen und privaten Orten in<br />

ganz Überlingen versprechen 30 Lesungen,<br />

Kunst und ein Kinderprogramm<br />

bei freiem Eintrit einen literarischen<br />

Genuss für jeden Geschmack. Autorin<br />

Doris Meissner liest aus ihrem Buch<br />

„Glückskatze Laura“, die Geschichte<br />

einer besonderen Samtpfote. Originell<br />

ist dabei das Konzept: Unter dem Motto<br />

„Bürger lesen für Bürger und Kinder für<br />

Kinder“ mischen sich Laien unter Professionelle,<br />

Kinder unter Erwachsene, unbekannte<br />

unter bekannte Autoren und veranstalten<br />

einen Lesezauber auf Augenhöhe.<br />

11.11., 14-24 Uhr<br />

D-88662 Überlingen<br />

+49 (0) 7551 99 10 70<br />

www.ueberlingen.de


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LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

Radolfzeller<br />

Schokoladenmarkt<br />

23. - 25. <strong>November</strong> <strong>2017</strong><br />

11 - 19 Uhr, Untertorplatz<br />

Mit<br />

SUN RICE<br />

Schokozügle<br />

ZUM LACHEN!<br />

ABER ECHT!<br />

D – Konstanz | rue. Ein Clown kann tollpatschig, respektlos oder<br />

poetisch sein – in jedem Fall hat er Humor. Er tut gut und ist erlernbar:<br />

im Tamala Center.<br />

Das internationale Zentrum für Clown, Humor und Kommunikation<br />

bietet ein umfassendes Seminarprogramm rund um Clownerie,<br />

Comedy und Humor. Mit System: Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker<br />

haben diese älteste Clownschule Deutschlands gegründet und<br />

die Ausbildungskonzepte entwickelt. Wer Clown, Gesund!Clown oder<br />

Humortrainer werden will, ist an der Tamala Clownschule und im<br />

Trainingsinstitut HumorKom genau richtig. Bewerbungsschluss für<br />

die nächsten Ausbildungsklassen ist am 16.11. Ebenfalls zum Tamala<br />

Center gehört die Tamala Theater Compagnie, über die Unterhaltungskünstler<br />

gebucht werden können.<br />

www.tamala-center.de<br />

www.humorkom.de<br />

www.clown-und-comedy.de<br />

www.radolfzell-tourismus.de<br />

AKTIV SEIT 1976<br />

CHRISTKINDLEMARKT<br />

7. - 10. DEZEMBER <strong>2017</strong><br />

© Grafvision / Fotolia<br />

MARKTPLATZ<br />

Radolfzell am Bodensee<br />

Do 14-20 Uhr<br />

Fr/Sa 11-20 Uhr<br />

So 11-19 Uhr<br />

www.herzlich-einkaufen.de<br />

153


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

600 Jahre<br />

Konstanzer<br />

Konzil<br />

2014 – 2018<br />

<strong>November</strong> <strong>2017</strong><br />

DIE RÖMISCHE KAISERZEIT<br />

AM SEE<br />

So, 05. <strong>November</strong>, 18 Uhr<br />

KONSTANZER KONZILSPREIS<br />

Zweite Verleihung des Preises für<br />

Europäische Begegnungen und Dialog<br />

Konzilgebäude<br />

Eintritt frei nach Anmeldung,<br />

Zählkarten bei der Konzilstadt Konstanz<br />

Mo, 06. <strong>November</strong>, 19.30 Uhr<br />

DAS KONSTANZER KONKLAVE DES<br />

JAHRES 1417 – EINE IN JEDER HINSICHT<br />

AUSSERGEWÖHNLICHE PAPSTWAHL<br />

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Martin Buck<br />

Dreifaltigkeitskirche<br />

Eintritt: 6 €<br />

154<br />

Fr, 10. <strong>November</strong>, 19.30 Uhr<br />

EUROPA IST TOT, ES LEBE EUROPA!<br />

Vortrag von Thomas Schmid<br />

vhs Astoriasaal<br />

Eintritt: 7 €*<br />

HABEMUS PAPAM<br />

600 JAHRE PAPSTWAHL IN KONSTANZ<br />

Fr, 10. <strong>November</strong>, 17.30 Uhr<br />

GROSSER MARTINSUMZUG MIT<br />

MARTINSSPIEL<br />

Konstanzer Altstadt und Münsterplatz<br />

Sa, 11. <strong>November</strong> <strong>2017</strong>, ab 10 Uhr<br />

FESTAKT, PROZESSION UND<br />

ÖKUMENISCHER FESTGOTTESDIENST<br />

Konzilgebäude und Münster<br />

Eintritt: frei nach Anmeldung, Zählkarten ab<br />

2.11. bei der Konzilstadt Konstanz<br />

Sa, 11. <strong>November</strong>, ab 14 Uhr<br />

SCHAUPLATZ PAPSTWAHL<br />

Abwechslungsreiches Programm für die ganze<br />

Familie<br />

Konzilgebäude, Münster, Rosgartenmuseum<br />

und andere Konzilorte<br />

Eintritt: frei<br />

So, 12. <strong>November</strong>, 17 Uhr<br />

ALLEIN MIR FEHLT DER GLAUBE<br />

Filmdokumentation von Jeremias Heppeler<br />

Im Rahmen des Kunstfonds Konzil<br />

Zebra-Kino<br />

Eintritt: 8 €, Ermäßigt 6 €<br />

Mi, 15. <strong>November</strong> <strong>2017</strong>, 19.30 Uhr<br />

DIE PAPSTWAHL VOR 600 JAHREN –<br />

HÖHEPUNKTE DES KONSTANZER<br />

KONZILS<br />

Vortrag von Ulrich Büttner<br />

Bildungszentrum<br />

Eintritt: 6 €<br />

Di, 21. <strong>November</strong>, 19.30 Uhr<br />

KONSTANZER KONTROVERSEN<br />

Heimat Europa? Auf der Suche nach Identität.<br />

Podiumsdiskussion mit: Guido Wolf, Gaby<br />

Hauptmann, Prof. Dr. Valentin Groebner und<br />

Ana-Marija Cvitic<br />

Konzilgebäude<br />

Eintritt: VVK 7 €, Abendkasse 8 €*<br />

*SchülerInnen, Studierende & vhs-Vortragskarte frei<br />

Weitere Informationen<br />

Konzilstadt Konstanz<br />

Tel.: +49 7531 363 27-0<br />

www.konstanzer-konzil.de<br />

CH – Frauenfeld | rue. Der Bodenseeraum war während der römischen Kaiserzeit dicht<br />

besiedelt. Dies zeigt eine internationale Sonderausstellung mit vielen Funden aus Baden-<br />

Württemberg, Vorarlberg, Lichtenstein, St. Gallen und Thurgau.<br />

Um 15 v. Chr. eroberten römische Truppen die Bodenseeregion. Zahlreiche Siedlungen entstanden.<br />

Bregenz wurde zu einer römischen Stadt mit Tempelbezirk und Wohnquartieren<br />

ausgebaut. In Eschenz (Bild) entstand eine Straßensiedlung mit Brücke über den Rhein. Das<br />

fruchtbare Umland wurde von über 120 Gutshöfen bewirtschaftet. Schnell übernahm die<br />

keltische Bevölkerung den römischen „way of life“.<br />

bis 18.02. | Museum für Archäologie Thurgau, Freie Str. 24, CH-8510 Frauenfeld<br />

+41 (0)58 345 74 00 | www.archaeologisches-museum.tg.ch<br />

FOTO: AMT FÜR ARCHÄOLOGIE THURGAU | ROLAND GÄFGEN (REKONSTRUKTIONSZEICHNUNG)<br />

ZÜNFTIG<br />

D – Konstanz | Der historische „Zunftsaal“<br />

ist die gute Stube des Rosgartenmuseums.<br />

1454 wurde das Haus „Zum Rosgarten“ mit<br />

dem Haus „Zum Schwarzen Widder“ baulich<br />

vereinigt. Dabei wurde auch der Zunftsaal eingerichtet.<br />

Wie der Name schon sagt, diente<br />

dieser Raum im Mittelalter den Mitgliedern<br />

und Gästen der Rosgartenzunft als Versammlungssaal<br />

und Trinkstube. Heute bewahrt er<br />

einen der größten Schätze des Museums: die<br />

Richental-Chronik. Die vom Konstanzer Bürger<br />

Ulrich Richental verfasste Chronik ist eines<br />

der herausragenden Zeugnisse der Konstanzer<br />

Geschichte und dokumentiert reich bebildert<br />

die Ereignisse rund um das Konstanzer Konzil<br />

von 1414-1418. Die Wandvertäfelung des<br />

Saals zieren Wappen des Schwäbischen Bundes<br />

und einiger Konstanzer Geschlechter.<br />

Di-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 10-17 Uhr<br />

Rosgartenmuseum<br />

Rosgartenstraße 3-5, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 900 246<br />

www.rosgartenmuseum-konstanz.de


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

SCHÖNE NEUE WELTEN<br />

D – Friedrichshafen | rue. Der digitale Zeitgeist hält fast überall Einzug. Nun zeigt eine<br />

Ausstellung, wie sich virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst niederschlagen.<br />

Zwölf internationale künstlerische Positionen setzen sich mit den innovativen Möglichkeiten<br />

der modernen Technologie auseinander und hinterfragen sie. Die Künstler überführen<br />

dazu mit ihren Hybriden aus Video, Installation, Performance, Malerei und Skulptur<br />

verschiedene Kunstgattungen ins digitale Zeitalter. Neue kooperative Formen des Kunstschaffens,<br />

der Körperwahrnehmung und Identität sind werkübergreifende Themen der<br />

Ausstellung mit dem Titel „Schöne neue Welten“.<br />

10.11.–09.04.<br />

Zeppelin Museum<br />

Seestr. 22, D-88045 Friedrichshafen<br />

+49 (0)7541 38 010<br />

www.zeppelin-museum.de<br />

FOTO: BANZ & BOWINKEL<br />

ZUM<br />

FÜRCHTEN<br />

D – Konstanz | Aller guten Dinge sind bekanntlich<br />

drei: Das SHIVERS Film Festival<br />

geht in diesem Jahr in die dritte Runde.<br />

Über sechs Tage und 17 Veranstaltungen hinweg<br />

präsentiert das Zebra Kino brandaktuelle<br />

Spiel- und Kurzfilme aus der ganzen Welt.<br />

Ob von Kritik und Publikum gefeierte Hochkaräter<br />

wie der Oscar-Favorit „Three Billboards<br />

Outside Ebbing, Missouri“ mit Frances<br />

McDormand und Woody Harrelson oder<br />

Geheimtipps aus Island, Kambodscha und<br />

Uganda, hier ist für alle Filmfans etwas dabei.<br />

Darüber hinaus wird eine dreiköpfige internationale<br />

Jury aus über 20 Kurzfilmen den Sieger<br />

des „SHIVERS Shorts“-Wettbewerbs küren.<br />

Abgerundet wird das Programm mit der Vorführung<br />

zweier Filmklassiker als Matinée am<br />

Samstag- und Sonntagnachmittag.<br />

23.-28.11. | Zebra Kino – Kommunales<br />

Kino Konstanz e.V., Joseph-Belli-Weg 5<br />

D-78467 Konstanz | www.shivers.de<br />

155


KULTUR | KUNST<br />

ANZEIGE<br />

WERT<br />

PAPIER&<br />

D – Konstanz | „Print ist tot“ heißt es im Internet-Zeitalter gerne, doch wie aus<br />

„totem Papier“ ganz neue Werte entstehen können, zeigt der Konstanzer<br />

Verleger Gernot Hörr.<br />

Alte amerikanische Wertpapiere von berühmten Aktiengesellschaften,<br />

die es teils heute noch gibt oder die mit Glanz und Gloria von vergangenen<br />

Industrie-Epochen erzählen, sind bei Sammlern ohnehin<br />

schon als Einzelstücke begehrt. Die Aktien auf edlem Papier sind<br />

dabei filigran und künstlerisch gearbeitet, versehen mit allerfeinsten<br />

Stichen und Ornamenten, die es Fälschern kaum möglich machten,<br />

sie zu kopieren. Eine Arbeit, die auch heute noch den Betrachter<br />

begeistert. Und diese Originale wurden an den Börsen gehandelt,<br />

wie Stempel und unterschriftliche Beurkundungen darauf belegen<br />

– sie sind damit Unikate: ein Stück Industrie- und Kapitalmarkthistorie<br />

mit künstlerischem und Sammlerwert.<br />

Gernot Hörr hat in seiner bewegten Unternehmergeschichte als<br />

Verlagshaus für namhafte Firmen Serien mit Unikaten geschaffen:<br />

Thematische Kalender mit passend arrangierten seltenen und<br />

exotischen Briefmarkenserien für die Pharmaindustrie, Kalender<br />

mit edlen historischen Wertpapieren für Banken, Sammel-<br />

156


KULTUR | KUNST<br />

PAPIER<br />

WERT<br />

auflagen für Verlage mit eingearbeiteten Halbedelsteinen.<br />

Nichts von der Stange, nichts, was jemals reproduziert<br />

werden könnte, immer mit viel Liebe zum Detail und dem<br />

richtigen Gespür für die künstlerische Thematik sowie die<br />

exklusiven Kundenwünsche.<br />

Heute entstehen aus ganzen Wertpapier-Serien neue Kunstwerke:<br />

Gemälde auf seltenen Briefmarkenbögen oder Skulpturen<br />

aus historischen Aktien in Zusammenarbeit mit namhaften<br />

Künstlern. So wird aus Papier, das einstmals ohnehin<br />

künstlerisch gestaltet als Wertpapier genutzt wurde, über die<br />

historische Dimension ein Sammelwert und über die finale Verarbeitung<br />

zum Kunst-Werk die höchste Form der Veredelung: Ein ganz<br />

neuer „Papier-Wert“. Derzeit plant Gernot Hörr, aus einer Million<br />

alter Aktien von einem weltberühmten Künstler eine Skulptur<br />

erschaffen zu lassen – man darf gespannt sein!<br />

TEXT: MARKUS HOTZ<br />

FOTO: MICHAEL SCHRODT<br />

SKULPTUR: JÜRGEN STOLTE<br />

157


158<br />

KULTUR | KUNST<br />

SEELENLANDSCHAFTEN<br />

A – Hard | rue. Bleistift und Papier: Das ist alles, was Stefan Zsaitsits braucht,<br />

um wundersam betörende und zugleich verstörende Bilder von atmosphärischer<br />

Dichte entstehen zu lassen.<br />

Der Niederösterreicher (geb. 1981) ist Absolvent der Universität<br />

für angewandte Kunst in Wien. Entgegen dem Trend zu<br />

Großformat und Techniktüfteleien hat er sich der Zeichnung<br />

in ihrer puristischsten Form zugewandt und sich auf die<br />

Disziplin der Handgrafik spezialisiert. Leitmotiv seiner<br />

Ausstellungen – auch der jetzigen Schau mit dem Teil „Es“<br />

– sind menschliche Köpfe in surrealen Umgebungen und<br />

mehrdeutigen Gemütsverfassungen.<br />

bis 18.11.<br />

Galerie.Z, Landstr. 11<br />

A-6971 Hard<br />

Di+Do 18-20 Uhr<br />

Sa 10-12 Uhr und nach Vereinbarung<br />

+43 (0)650 64 82 020<br />

www.galeriepunktz.at<br />

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Staatsballett<br />

Belarus<br />

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Wir wissen, wovon wir reden.<br />

Heidrun und Carlo Karrenbauer<br />

Auktionshaus Karrenbauer, seit 1980<br />

Obere Laube 46 – 78462 Konstanz<br />

Tel. 07531/27202 – info@karrenbauer.de<br />

Nächste Kunstauktion am 9.12.<strong>2017</strong><br />

Schwanensee<br />

Das berühmteste Ballett der Welt<br />

Festspielhaus Bregenz - 21.12.17<br />

Tickets: www.v-ticket.at, +43 (0)5574 40 80<br />

www.oeticket.com, +43 (0)900 949 60 96<br />

(€ 1,09/min inkl. MwSt) // 50% Erm. fur̈ Kinder bis 14 Jahre!


KULTUR | KUNST<br />

ZUKUNFTSKUNST<br />

D – Konstanz | ap. „Im Antlitz der Bytes“ zeigt Jeremias Heppeler<br />

digitale Gemälde als zeitgenössische Porträtvariante.<br />

Jeremias Heppeler, 1989 geboren, ist der diesjährige Preisträger des<br />

„Förderpreises der Stadt Konstanz – Junge Kunst!“ in der Sparte „Bildende<br />

Kunst“. Im Rahmen der Preisverleihung eröffnet er seine aktuelle<br />

Ausstellung „Im Antlitz der Bytes“, ein außergewöhnlicher Porträtdiskurs<br />

in Anlehnung zu „Antlitz der Zeit“ des Fotografie-Pioniers<br />

August Sander. Heppelers Kunst bedient sich bei Malerei, Text, Film<br />

und Journalismus.<br />

Übrigens: Am 12. <strong>November</strong> wird seine Filmdokumentation „Allein<br />

mir fehlt der Glaube“ erneut im Zebra Kino gezeigt.<br />

bis 07.01.<br />

Gewölbekeller & Kulturzentrum am Münster<br />

Wessenbergstraße 43<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.konstanz.de<br />

FOTO: JEREMIAS HEPPELER<br />

Glück<br />

Wunsch<br />

Kongresskultur Bregenz inszeniert Raum und Zeit, damit unvergessliche<br />

Begegnungen zu besonderen Erlebnissen werden. Wir zelebrieren unsere<br />

Rolle als sorgsame Gastgeber und freuen uns, einen Beitrag zum<br />

Erfolg jeder Veranstaltung im Festspielhaus Bregenz leisten zu dürfen.<br />

159


160<br />

KULTUR | KUNST<br />

BEFLÜGELND<br />

D – Konstanz | ap. „Flügelwesen / unterwegs in farbigem Staub / auf einen Berg / der<br />

unbekannten Wirklichkeit“ – Johannes Dörflinger lädt unter dem Motto „Flügel unterwegs“<br />

Konstanzer Künstler in die Galerie Kunstgrenze.<br />

Die Ausstellung legt sich nicht auf<br />

eine Kunstform fest, sondern thematisiert<br />

die Freiheit der (beflügelten)<br />

Gedanken in Form von Bildern,<br />

Skulpturen und Objekten. Johannes<br />

Dörflinger zeigt Flügelwesen in seinen<br />

neuen Pastellen und Polaroid<br />

Transformationen. Werner Schlotter<br />

nähert sich den Flügelwesen durch<br />

seine aktuelle Holzskulptur und<br />

Bronzefiguren, und Burkart Beyerle<br />

zeigt in seinen Bildern schwarze Flügel,<br />

die Welten verbinden.<br />

STAND<br />

DER DINGE<br />

D – Singen | rue. Der Künstlerbund Baden-<br />

Württemberg blickt auf eine stolze 60-jährige<br />

Geschichte zurück und zeigt nun in zwei<br />

Ausstellungen den „Stand der Dinge“.<br />

Bis 06.12.<br />

Galerie Kunstgrenze<br />

Kreuzlinger Straße 56<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.doerflingerstiftung.org<br />

Der Künstlerbund vertritt mehr als 400 Mitglieder<br />

aus allen künstlerischen Sparten. Regelmäßig<br />

richtet er in Kooperation mit baden-württembergischen<br />

Kunstinstitutionen<br />

jurierte Ausstellungen aus. <strong>2017</strong> sind gleich<br />

zwei Häuser beteiligt: das Kunstmuseum Singen<br />

und die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen.<br />

Die beiden Museumsleiter tauschen<br />

dabei ihre Plätze und kuratieren die Ausstellung<br />

im jeweils anderen Haus.<br />

Bis 07.01.<br />

Kunstmuseum Singen<br />

Ekkehardstraße 10, D-78224 Singen<br />

+49 (0)7731 85 271<br />

www.kunstmuseum-singen.de<br />

GEWALTIGE<br />

MALEREI<br />

D – Konstanz | rue. Der niederländische<br />

Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller<br />

Armando gehört zu den großen Künstlern<br />

in Europa.<br />

Armando machte bereits in den 1950er-Jahren<br />

durch seine wuchtigen, abstrakt-expressiven<br />

Werke auf sich aufmerksam und beeinflusste<br />

in den 1980er-Jahren maßgeblich die<br />

„Neue Malerei“. Auch die jüngeren Werke<br />

des 88-jährigen Künstlers haben nichts von<br />

ihrer existenziellen Urgewalt verloren. Die Galerie<br />

Geiger präsentiert bis Mitte <strong>November</strong><br />

Arbeiten des ehemaligen documenta- und<br />

Biennale-Teilnehmers. Danach, ab 26.11.,<br />

zeigt die Galerie unter dem Titel „Zeitlos gut“<br />

ausgewählte Werke in musealer Qualität von<br />

namhaften Künstlern.<br />

Bis 18.11.<br />

Galerie Geiger, Fischmarkt 5a<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 91 75 31<br />

www.galerie-geiger.de


KULTUR | KUNST<br />

HAUS.TIER<br />

MARTINA GEIST<br />

HOLZSCHNITTE<br />

ABI SHEK<br />

18.11. – 07.01. 2018 | KUNSTVEREIN RADOLFZELL E.V. IN DER VILLA BOSCH<br />

DI – SO 14.00 – 17.30 UHR | MONTAGS SOWIE 24., 25. & 31.12. GESCHLOSSEN<br />

WILLKOMMEN<br />

ZURÜCK<br />

D – Konstanz | ap. Zart und üppig, hell und dunkel –<br />

Christa Näher präsentiert in ihrer Jubiläumsschau „Aus<br />

heiterem Himmel“ eine Retrospektive ihres Werks.<br />

Die in Lindau geborene Künstlerin feiert ihren 70. Geburtstag<br />

und erscheint nach fast 30 Jahren wieder im<br />

Kunstverein Konstanz. Es ist die Übersichtsschau einer<br />

international bekannten Malerin, Teilnehmerin der Documenta<br />

IX und langjährigen Professorin an der Städelschule<br />

Frankfurt. In ihren Arbeiten vereint Christa Näher die<br />

Pracht und Fülle des Barocks mit der bewegten Kontrastierung<br />

von Licht und Schatten. Immer ein wenig düster,<br />

immer vielschichtig – und absolut sehenswert.<br />

Bis 26.11.<br />

Kunstverein Konstanz<br />

Wessenbergstraße 39<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 22 351<br />

www.kunstverein.konstanz.de<br />

www.kunstmuseum-ravensburg.de<br />

161


162<br />

KULTUR | KUNST<br />

BLÜHENDE<br />

KUNST<br />

D – Überlingen | ap. „Im Winter – Grafik/<br />

Unikat/Skulptur“ vereint blühende Landschaften,<br />

expressive Ölmalerei und Installationen<br />

frei jeder Schublade.<br />

Die zweifache Gewinnerin des Palm Awards<br />

Barbara Knoglinger-Janoth taucht ihre (blühenden)<br />

Landschaften in eine träumerische<br />

Atmosphäre und lässt Raum für Interpretation.<br />

Der international renommierte Künstler<br />

Bernd Zimmer verwandelt die unzähligen<br />

Eindrücke seiner Reisen zu farbintensiven<br />

Bildserien. Vanesco aus Sevilla schafft intuitive<br />

Installationen als Ausdruck des Selbst.<br />

Expressive Ölmalerei von Clara Chlebarov und<br />

Werke vieler weiterer Künstler vervollständigen<br />

die Ausstellung.<br />

18.11.-06.01. | Galerie Heike Schumacher,<br />

Hochbildstr. 22a, D-88662 Überlingen<br />

| +49 (0)7551 97 28 66 | www.galerieueberlingen.de<br />

FOTO: KNOGLINGER-JANOTH „IM KIRSCHGARTEN“, 2: CARLA<br />

CHLEBAROV „ROSI 2014“<br />

TOUR DE SUISSE<br />

CH – Schaffhausen | rue. Die Kunstproduktion der Schweizer Kleinmeister in der Zeit von<br />

1770 bis 1850 steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Tour de Suisse“.<br />

Gezeigt werden helvetische Landschaften und pittoreske Genreszenen in exquisiten Zeichnungen<br />

und Druckgrafiken. Als die klassische Bildungsreise aufkam, wurden sie von heimischen<br />

und ausländischen Künstlern geschaffen, um sie an Reisende zu verkaufen. So entstanden<br />

bedeutende Zeitdokumente, die die Schweiz zum Mythos stilisierten. Die Exponate stammen<br />

aus der Sammlung Bernhard Neher/Schenkung Stiftung Oscar Neher, die dem Museum zu<br />

Allerheiligen 2013 geschenkt wurde.<br />

26.11.-02.04. | Museum zu Allerheiligen, Klosterstr. 16, CH-8200 Schaffhausen<br />

+41 (0)52 633 07 77 | www.allerheiligen.ch<br />

BILD: MATHIAS GABRIEL LORY, GENANNT LORY FILS (1784–1846), ZUGESCHRIEBEN | LAUTERBRUNNENTAL MIT STAUBBACH-<br />

FÄLLEN | MUSEUM ZU ALLERHEILIGEN SCHAFFHAUSEN, SAMMLUNG BERNHARD NEHER/SCHENKUNG STIFTUNG OSCAR NEHER<br />

UNHEIMLICHE<br />

SCHATTENGEBILDE<br />

D – Engen | na. Schatten, die ein Eigenleben<br />

zu führen scheinen und sich von Gegenständen<br />

und Menschen gelöst haben: Künstlerin<br />

Anna Krammig rückt das Unscheinbare ins<br />

Zentrum ihrer Malerei.<br />

In ihrer Ausstellung „Penumbra“ öffnet die in<br />

Zürich lebende Künstlerin den Blick auf das<br />

verborgene Leben zwischen und hinter den<br />

Gegenständen, für das Ungreifbare. Palmen,<br />

die sich spitzblättrig über Hausfassaden ausbreiten,<br />

seltsam schwebende Einblicke in Zimmer,<br />

ein kahler Baum inmitten eines Schattenwaldes:<br />

Krammig malt in aller Sachlichkeit<br />

Stillleben, die dennoch etwas Unheimliches<br />

ausstrahlen.<br />

Bis 19.11.<br />

Städtisches Museum Engen + Galerie<br />

Klostergasse 19, D-78234 Engen<br />

Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr | +49 (0)7733 502 211 | www.engen.de<br />

FOTO: ANNA KRAMMIG, OHNE TITEL (BAUM), 2015 | © CARLO FONZINI


KULTUR | KUNST<br />

DAS RAUSCHEN<br />

DER FARBEN<br />

D – Ravensburg | rue. Als „Magier der Farben“ gilt Karl<br />

Schmidt-Rottluff. Eine Ausstellung gibt nun einen Überblick<br />

über sämtliche Schaffensperioden des Künstlers.<br />

Die „unerklärliche Sehnsucht, das zu fassen, was ich<br />

sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden“,<br />

spiegelt sich in seinem gesamten Werk wider. Seine<br />

Landschafts- und Figurenbilder, Stillleben und Porträts<br />

sind farbgewaltige Zeugnisse einer klaren Bildsprache.<br />

Die Schau spannt den Bogen vom impulsiven Frühwerk<br />

der „Brücke“-Zeit über die beruhigte Ausdrucksweise der<br />

1920er- und 1930er-Jahre bis zum Spätwerk der 1950erund<br />

1960er-Jahre mit monumentalen Kompositionen.<br />

04.11.-08.04.2018 | Kunstmuseum<br />

Burgstr. 9, D-88212 Ravensburg<br />

+49 (0)751 82 810<br />

www.kunstmuseum-ravensburg.de<br />

KARL SCHMIDT-ROTTLUFF, AM MEER<br />

(STEILKÜSTE), 1906<br />

FOTO: THOMAS WEISS, RAVENSBURG,<br />

VG BILD-KUNST, BONN <strong>2017</strong><br />

Wenn Sonne in<br />

Ihre Wohnung fällt,<br />

und die Wärme<br />

längst da ist.<br />

Ihr Leben vermag sich zu ändern,<br />

Ihre Ansprüche jedoch nicht. Des -<br />

halb bieten Ihnen unsere Tertianum<br />

Premium Residences nicht nur internationale<br />

Spitzenküche und exzellente<br />

Pflege, sondern auch eine Top-Lage<br />

im Herzen der Stadt. Unsere großzügigen<br />

Wohnungen, ein idyllischer<br />

Garten und erstklassiger Service<br />

tun ihr Übriges, um Ihr Leben mit<br />

genau dem zu füllen, was so schwer<br />

zu fi nden ist: einem Zuhause.<br />

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163


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

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DER NAME IST PROGRAMM<br />

164<br />

D – Singen | th. Es singt und schwingt in Singen. Der Name der Stadt<br />

ist wortwörtlich Programm im kommenden Jahr, wenn es heißt:<br />

„Singen im Takt 2018“. Ein ganzes Jubiläumsjahr mit Kulturschwerpunkt<br />

Musik!<br />

Singen wird 2018 zeigen, wie vielfältig und aktiv die Singener Musiklandschaft<br />

ist. Frei nach Nietzsche ist das Motto „Ohne Musik wäre<br />

das Leben ein Irrtum.“ Das Engagement der Singener Kulturschaffenden<br />

ist groß: Neben der etablierten Musik- und Gesangsszene sind<br />

zusätzlich einmalige musikalische Höhepunkte geplant. Ein virtuosvergnüglicher<br />

Spaziergang durch die Musikgeschichte macht den Anfang.<br />

„Une Promenade“ am 26. April im Hegau-Museum. Der Cellist<br />

Christoph Theinert spielt unter anderem Werke von Domenico Gabbrielli,<br />

Johann Sebastian Bach und Benjamin Britten. Ein humorvoll<br />

moderierter Streifzug durch fünf Jahrhunderte.<br />

Der Blasmusikverband Hegau-Bodensee feiert sein 125-jähriges Jubiläum<br />

mit einem großen Verbandsmusikfest vom 8. bis 10. Juni.<br />

Den Auftakt am Freitag macht Vlado Kumpan, welches als eines der<br />

besten Orchester in der Blasmusikszene gilt, auf dem Rathausplatz.<br />

Der Samstag ist geprägt von Wertungsspielen und Platzkonzerten der<br />

Verbandskapellen in der Fußgängerzone. Dazu ein Galakonzert mit<br />

Mnozil Brass in der Stadthalle: Improvisationstalent sowie ein unglaubliches<br />

Zusammenspiel machen das Konzert zum Erlebnis. Den<br />

Abschluss am Sonntag bildet ein internationales Musikantentreffen.<br />

Erwartet werden über 3000 Musikanten zum Festumzug durch die<br />

Innenstadt. Schulchöre und speziell für das Musikjahr eingerichtete<br />

Jugend-Projektchöre zeigen am Abend des 15. Juni ihr Können. Am<br />

16. Juni dann die „Singener Nacht der Chöre“: Ein Abend ganz im<br />

Zeichen des Chorgesangs.<br />

Symphonie und Artistik<br />

Ein Genuss für Augen und Ohren! Mit „Zirkuswelten“ präsentieren<br />

internationale Artisten ihr Können am 27. Juni auf dem Rathausplatz.<br />

Umrahmt von bekannten Klassikmelodien der Südwestdeutschen Philharmonie<br />

Konstanz. Das Konzept wurde von Intendant Beat Fehlmann<br />

und Dirigent Markus Huber speziell für „Singen im Takt 2018“<br />

entwickelt. Ein großartig inszenierter Abend. Es gibt unter dem Zeltdach<br />

1.580, teilweise überdachte, Plätze.<br />

Die Freiwillige Feuerwehr Singen organisiert mit dem 2. Singener<br />

TATTOO am 30. Juni und 1. Juli einen spektakulären Musikabend<br />

auf dem Rathausplatz! 25 verschiedene Dudelsack- und Trommlergruppen,<br />

Perkussionisten, Alphornbläser und weitere Gruppen mit<br />

rund 400 Mitwirkenden sind beteiligt. Am Sonntag folgt ein Konzert in<br />

einer Singener Kirche mit dem Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr<br />

Großen-Linden. Ein sicher unvergessliches Erlebnis. Mit „Kellerpoesie<br />

– Vom Wein und anderen -geistern“ hat sich hingegen das Trio Litera<br />

& Musica eines wahrhaft berauschenden Themas angenommen. Lustvoll<br />

werden dem Zuhörer am 8. Juli Gedichte, Geschichten aber auch<br />

harte Fakten des Weins zu Gehör gebracht und pointiert musikalisch<br />

untermalt. Ein Genuss voller Heiterkeit, nicht nur für Weinliebhaber.<br />

Verschiedene A-cappella-Ensembles wie etwa die „Dramatischen Vier“<br />

und die „Chiccapellas“ gestalten am 13. Juli einen unterhaltsamen<br />

Abend. Mit SWR 1 Pop & Poesie folgt am 27. Juli in Kooperation<br />

mit dem Kulturzentrum Gems eine Mischung aus Konzert, Lesung,<br />

Comedy und Show. Neun Musiker, Sänger und Schauspieler spielen<br />

große Hits in Originalsprache und deutscher Übersetzung. Das Konzert<br />

Klassik 2.0 am 22. September in der Basilika ist eine musikalische<br />

Collage, die einer Erzählung folgt und so den Geist der in den Fokus<br />

gerückten Epoche auferstehen lässt. Alle Werke werden im Auftrag der<br />

Stadt Singen von Fabian Dobler neu instrumentiert und arrangiert.<br />

Weitere musikalische Veranstaltungen finden das ganze Jahr statt. So<br />

etwa das Musical der Jugendmusikschule, Kunst & Live im Kunstmuseum,<br />

Veranstaltungen der Gems und der Färbe sowie der Vereine und<br />

Chöre. Reinschauen lohnt sich.<br />

www.singenimtakt2018.de<br />

Der Vorverkauf für einzelne Veranstaltungen startet am 29.11. bei<br />

der Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504<br />

oder über www.reservix.de


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

verlost<br />

2 x 2<br />

Karten<br />

für das Konzert von<br />

EIN HAUCH VON<br />

FRANKREICH<br />

D – Konstanz | na. Mit französischer Leichtigkeit und eingängigen<br />

Melodien stellt das Duo CARROUSEL sein viertes Album „Filigrane“<br />

vor. Musikalisch zählen ihre Songs zum Genre des Folkpop.<br />

WÜNSCH DIR WAS<br />

CARROUSEL<br />

am 11. <strong>November</strong><br />

im Kulturladen Konstanz<br />

Einfach eine<br />

E-Mail mit<br />

dem Betreff<br />

„Carrousel“ an<br />

verlosung@<br />

<strong>akzent</strong>-magazin.<br />

com<br />

Drei Jahre nach „L’euphorie“ und einer Tour mit über 200 Konzerten<br />

kehren Sophie Burande und Léonard Gogniat auf die deutschen Bühnen<br />

zurück. Im Gepäck hat das französisch-schweizerische Duo zwölf<br />

neue Titel, die durch Originalität und Vielfältigkeit bestechen. Ihren Bekanntheitsgrad haben<br />

sie durch Konzerte quer durch Europa bis in den Kaukasus und nach Asien stetig erweitert.<br />

D – Konstanz | th. Tasben ist Liedermacher. Mit Gitarre und eigenen Texten, mit Leidenschaft<br />

und eingängigen Melodien – mal rockig, mal sanft. Jetzt stellt er sein Debütalbum in der Villa<br />

Prym vor.<br />

schicken.<br />

Einsendeschluss:<br />

9. <strong>November</strong>,<br />

12 Uhr<br />

11.11., 21 Uhr | Kulturladen Konstanz | Joseph-Belli-Weg 5, D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 52 954 | www.kulturladen.de<br />

FOTO: LEA MEIENBERG<br />

Der Abend ist eine Mischung aus Live- und Studiomusik,<br />

Gedichten und Geschichten rund um die Entstehung<br />

des Albums „Wünsch Dir was“. Aufgenommen<br />

wurde die CD im Human Touch-Studio in Konstanz.<br />

Entstanden ist ein professionelles Album, welches<br />

dennoch den handgemachten Charme des Liedermachers<br />

trägt. Deutsche Texte, die mal von zwischenmenschlichen<br />

Beziehungen erzählen,<br />

mal zu gesellschaftskritischen Themen<br />

Stellung nehmen. Mit von der Partie<br />

sind auf der CD auch die Musiker<br />

Stephan Lange und Roy File sowie<br />

Produzent Patrick Wind. Das Cover<br />

entwarfen Studierende der<br />

HTWG Konstanz im Rahmen<br />

eines Preiswettbewerbes.<br />

Fr, 10.11.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

DER PANTOFFEL-PANTHER<br />

Komödie mit Jochen Busse, Billie Zöckler u.a.<br />

Sa, 11.11.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

MINETTI-QUARTETT MIT<br />

THORSTEN JOHANNS (KLARINETTE)<br />

Kammerkonzert mit Werken von Beethoven,<br />

Ligeti und W. A. Mozart<br />

Sa, 18.11.<strong>2017</strong>, 19.30 Uhr<br />

WINTERTRÄUME<br />

mit den Sängern Paul Potts, Ella Endlich und<br />

Ilja Martin sowie dem Trompeter Kevin Pabst<br />

Mi, 22.11.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

GÖTZ ALSMANN IN ROM<br />

Das Live-Programm mit Band zum neuen Album<br />

Fr, 24.11.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

KULTURFÖRDERPREIS-VERLEIHUNG<br />

Festakt mit Überraschungen<br />

Sa, 25.11.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

GEDANKEN<br />

Maurice Steger (Blockflöte und Dirigent) mit der<br />

Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz<br />

Do, 30.11.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

SOMMERNACHTSTRAUM<br />

Komödienklassiker mit der<br />

Shakespeare Company Berlin<br />

Fr, 01.12.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

HAIRSPRAY<br />

Musical – ganz neu inszeniert mit Orchester<br />

Mi, 06.12.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

MARTIN RÜTTER: FREISPRUCH!<br />

Der „Anwalt der Hunde“ live<br />

Do, 07.12.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

KAYA YANAR<br />

mit seinem Comedy-Programm „Planet Deutschland“<br />

Sa, 23.12.<strong>2017</strong>, 22.00 Uhr<br />

DIE GROSSE 90’s PARTY<br />

Tanznacht mit DJ Unique und den größten Hits<br />

dieser Ära<br />

Mo, 25.12.<strong>2017</strong>, 19.00 Uhr<br />

DAS PHANTOM DER OPER<br />

Die Musical-Neufassung von Sasson/Sautter<br />

Mi, 27.12.<strong>2017</strong>, 20.00 Uhr<br />

DIE GROSSE ANDREW-LLOYD-WEBBER-GALA<br />

Show zu Ehren des Musicalkomponisten<br />

25.11., 19.30 Uhr<br />

Villa Prym, Seestraße 33,<br />

D-78464 Konstanz | www.tasben.de<br />

FOTO: LEONIE KÄSTLE<br />

Vorverkauf: Kultur & Tourismus Singen<br />

Marktpassage August-Ruf-Str. 13<br />

Stadthalle Hohgarten 4<br />

D 78224 Singen<br />

Tel +49 (0) 7731 85-262/-504 • Fax +49 (0) 7731 85-263<br />

ticketing.stadthalle@singen.de<br />

165


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KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

30 Jahre<br />

Gasthaus Pfannkuchen<br />

<br />

SYMPHONISCHE<br />

GEDANKEN<br />

D – Konstanz/Singen | rue. Der Schweizer Flötist und Dirigent Maurice Steger gehört<br />

zu den führenden Interpreten und gefragten Solisten auf dem Gebiet der Alten Musik.<br />

In einer Doppelrolle ist er nun gleich mehrmals zu erleben: In Konzerten mit dem Titel<br />

„Gedanken“ tritt er nicht nur als Solist auf, sondern leitet auch die Südwestdeutsche<br />

Philharmonie. Das Programm beginnt mit Musik von Händel und endet mit Mozart,<br />

dazwischen werden Werke von Antonio Montanari, Guiseppe Antonio Brescianello und<br />

Giovanni Battista Sammartini gespielt.<br />

22.11., 19.30 Uhr + 24.11., 19.30 Uhr + 26.11., 18 Uhr<br />

Konzil, Hafenstr. 2, D-78462 Konstanz | www.philharmonie-konstanz.de<br />

25.11., 20 Uhr<br />

Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen | +49 (0)7731 85 504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

FOTO: MARCO BORGGREVE<br />

DAS SPIEL MIT<br />

DEN SAITEN<br />

CH – Rorschach | na. Dean Brown und seine<br />

Gitarre gehören einfach zusammen. Der<br />

Jazz-Fusion-Musiker ist berühmt für sein<br />

energetisches und virtuoses Gitarrenspiel.<br />

<br />

<br />

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<br />

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<br />

<br />

Laut Dean Brown gelten für die Musik nur<br />

zwei Regeln: Sie muss schön sein und es muss<br />

sich gut anfühlen. Der Vollblutmusiker spielte<br />

bereits mit 13 Jahren zum ersten Mal professionell<br />

in einer Band, seither ist er mit seiner<br />