Zukunft Ausbildung 01/2018

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Das Berufsberatungsteam der Arbeitsagentur Trier unterstützt bei der Wahl und der Suche des Ausbildungsberufs.

FOTO: AGENTUR FÜR ARBEIT TRIER

Beratung bei der Suche

nach einem Ausbildungsplatz

Das Jahr 2018 ist zwar noch sehr jung, für angehende

Azubis beginnt jetzt aber die heiße Phase

der Bewerbungen. Zurzeit suchen die Betriebe

nämlich verstärkt nach ihren Nachwuchskräften

für den Sommer.

Im letzten Schuljahr stehen

viele Schüler vor wegweisenden

Entscheidungen: Welcher

Weg ist für mich der richtige?

Eine Berufsausbildung? Ein

Studium? Der Besuch einer

weiterführenden Schule? Klar

ist: Die regionalen Betriebe

befinden sich auf der Suche

nach Auszubildenden. Deshalb

gilt es spätestens jetzt, sich zu

orientieren und Bewerbungen

zu schreiben. „Wer im Sommer

die Schule verlässt und eine

Ausbildung absolvieren möchte,

sollte sich unbedingt jetzt

bewerben“, empfiehlt Christine

Ferber von der der Berufsberatung

der Agentur für Arbeit

in Trier. „Mit den Bewerbungen

sind wichtige Entscheidungen

zur beruflichen

und privaten Zukunft verbunden,

daher müssen sie wohlüberlegt

sein. Das kann auf

den ersten Blick abschreckend

wirken. Aber die kostenlose

und neutrale Berufs- und Abiturientenberatung

der Agentur

für Arbeit Trier kann hier helfen.“

Im Mittelpunkt des Gesprächs

stehen dabei die Vorstellungen

der Bewerber: Welche

Stärken und Talente bringen

sie mit? Welche beruflichen

Ziele verfolgen sie? Was

ist ihnen besonders wichtig

bei der Berufswahl? Die Beratung

ist daher immer auf die

individuelle Situation ausgerichtet.

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ist mehr als Kühlschränke und KFZ-Klimatisierung

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Wichtig ist es auch, sich auf

neue Impulse einzulassen, Rat

anzunehmen und sich eventuell

auch für berufliche Alternativen

zu öffnen. Denn meistens

sind es die „klassischen“

Berufe, die von den Bewerberinnen

und Bewerbern angestrebt

werden, daher ist hier

die Konkurrenz besonders

groß. Oft lohnt es sich daher

nach artverwandten Berufen

Ausschau zu halten. „Abseits

der allgemein bekannten und

beliebten Ausbildungsberufe

gibt es eine Vielzahl spannender

Ausbildungsgänge, deren

Entdeckung sich lohnt“, so

Ferber.

Gute Chancen

in der Region

Der Bedarf an gut ausgebildeten

Fachkräften steigt stetig,

gerade auch bei den kleinen

und mittleren Unternehmen in

der Region Trier. Sie suchen

intensiv nach geeigneten Bewerberinnen

und Bewerbern

für ihre Ausbildungsstellen.

Ein Gespräch mit der Berufsberatung

kann dabei helfen,

sich auf dem Ausbildungsmarkt

zurechtzufinden und die

für die eigene Situation optimale

Lösung zu finden. „Der

moderne Ausbildungsmarkt

hält viele Möglichkeiten bereit.

Durch die Vielzahl an potenziellen

Ausbildungsberufen

ist er aber auch recht unübersichtlich.

Vielen Schulabgängern

fällt es ohnehin schwer,

sich für eine berufliche Richtung

zu entscheiden. Hierfür

bieten wir Hilfestellungen an“,

erklärt Ferber.

Neben der Beratung wird auch

die Vermittlung von Ausbildungsstellen

angeboten. Nach

einem Termin kann man sich

also nicht nur besser orientieren,

sondern erhält direkt auch

Stellenausschreibungen, bei

denen man sich bewerben

kann. Über 4.000 Ausbildungsstellen

in mehr als 200

verschiedenen Ausbildungsberufen

waren letztes Jahr bei

der Agentur für Arbeit Trier gemeldet.

Aus diesem großen

Pool können die Bewerberinnen

und Bewerber schöpfen.

„2017 haben wir über 3.100

junge Menschen in Ausbildung,

duales Studium oder

andere Tätigkeiten vermitteln

können“, so die Expertin von

der Berufsberatung. „Egal ob

Anlagenmechaniker oder Industriekauffrau,

ob in der Region

Trier oder bundesweit:

Wir suchen für jeden Bewerber

das passende Angebot heraus.“

Diese Angebote orientieren

sich dabei natürlich

auch am Schulabschluss der

Bewerberinnen und Bewerber.

„Die meisten Jugendlichen, die

sich bei uns melden, haben einen

Berufsreife- oder Realschulabschluss,

viele aber

auch das Abitur“, erklärt Ferber.

Sie stellt klar: „Jeder dieser

Abschlüsse eröffnet spezifische

Möglichkeiten eine Ausbildung

aufzunehmen. Wir beraten

jeden individuell und

überlegen gemeinsam, welche

Chancen und Möglichkeiten es

gibt.“

Um ein persönliches Gespräch

zu vereinbaren, stehen unter

anderem die Schulsprechstunden

der Berufsberatung offen.

Kontakt kann außerdem über

die kostenlose Servicenummer

0800 4 5555 00 hergestellt

werden oder per Mail an

Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de.

Ausbildung trotz schlechter

Schulnoten erfolgreich abschließen

Viele Betriebe suchen händeringend

nach Nachwuchskräften.

Dennoch wird es mit

schlechten Schulnoten oft

schwierig, eine passende Ausbildungsstelle

zu finden. Doch

die Assistierte Ausbildung

(AsA) der Agentur für Arbeit

Trier kann hierbei unterstützen.

Das Unterstützungsangebot

richtet sich dabei nicht nur

an die Auszubildenden, sondern

auch an den Betrieb. Ein

Bildungsträger unterstützt die

Nachwuchskräfte bei fachlichen

oder sprachlichen Problemen,

aber auch wenn die

private Situation problematisch

ist. Zudem steht er auch

dem Betrieb zur Verfügung

und vermittelt, falls es mal zu

Unstimmigkeiten kommt.

Heribert Wilhelmi, Leiter der

Agentur für Arbeit Trier, hebt

die Vorteile des Angebots hervor:

„Durch die kombinierte

Unterstützung von Auszubildenden

und Betrieben, helfen

wir beiden Seiten dabei, dass

die Ausbildung erfolgreich absolviert

wird. Unser Ziel ist es,

möglichst vielen Jugendlichen

einen erfolgreichen Berufsabschluss

zu ermöglichen.“ Die

Kosten werden dabei komplett

Die assistierte Ausbildung schafft Zugänge zur regulären Ausbildung

für junge Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen

und unterstützt den erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

von der Agentur für Arbeit gedeckt.

„Die Assistierte Ausbildung

ist eine Win-Win Situation!

Die Auszubildenden schaffen

ihren Abschluss und der

Betrieb wird dabei unterstützt,

Nachwuchskräfte zu finden

und zu halten.“

Interessierte können sich bei

der Berufsberatung der Arbeitsagentur

über die Assistierte

Ausbildung informieren.

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Sonderveröffentlichung der

Volksfreund-Druckerei

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vom 29. Januar 2018

REDAKTION

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4 // Zukunft Ausbildung


Den passenden Betrieb finden

„Warum wollen Sie ausgerechnet zu uns?“... Diese Frage

des Personalverantwortlichen sollte man im Vorstellungsgespräch

unbedingt beantworten können. Aber

nicht nur für die Bewerbung, auch für das Umsetzen

der beruflichen Wünsche sollte man sich über folgende

Punkte Gedanken machen.

Betriebsgröße: Je größer das

ausbildende Unternehmen ist,

desto spezialisierter die Abteilungen,

desto mehr Zusatzangebote

gibt es für Azubis.

Regional oder international:

Wer sich für fremde Länder

und Fremdsprachen interessiert,

könnte ein Unternehmen

mit ausländischen Kunden

oder Zulieferern auswählen.

Welche Branche? Bei einigen

Berufsbildern besteht die

Wahl: Industrie, Handwerksoder

Dienstleistungsbetrieb

oder öffentlicher Dienst?

Welche Produkte oder Dienstleistungen?

Neben dem Image

immer auch die Arbeitsabläufe

berücksichtigen: Der Bau von

Zahnarztstühlen kann genauso

herausfordernd sein wie der

von Sportwagen.

Nah oder fern? Sicher hat es

Vorteile, die Ausbildung im

Heimatort zu absolvieren. Falls

man dort aber keinen geeigneten

Betrieb findest, ist Pendeln

oder Umziehen möglich.

Erste mögliche Anlaufstelle ist

für die Suche das Berufs-Informations-Zentrum

(BiZ) der

Agentur für Arbeit. Hier erhält

man wertvolle Tipps und

kannst die Jobbörse der Arbeitsagentur

nach freien Ausbildungsplätzen

durchsuchen.

Eine weitere Möglichkeit, Ausbildungsbetriebe

zu finden, ist

die Lehrstellenbörse der IHK.

Hier kann man ganz einfach in

deiner Region oder bundesweit

nach deinem Wunschberuf

und passenden Ausbildungsbetrieben

suchen und

dich automatisch über freie

Ausbildungsplätze informieren

lassen. Natürlich kann man

sich auch direkt auf den Internetseiten

von Unternehmen

umsehen. Vor allem große Unternehmen

und Institutionen

wie zum Beispiel Hochschulen,

Ämter oder Krankenkassen

nutzen ihre eigenen Onlineauftritte,

um geeignete Bewerber

für freie Ausbildungsstellen zu

finden. Darüber hinaus steht

im Internet eine Vielzahl von

Portalen zur Auswahl, um einen

Ausbildungsplatz und Infos

zu finden.

Wenn die Jugendlichen bereits ein Praktikum in ihrem Wunschberuf

absolviert haben, können sie sich danach erkundigen, ob der

Praktikumsbetrieb auch ausbildet.

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Zukunft Ausbildung // 5


Unentdeckte Wunschberufe –

der Girls’ Day und Boy’ Day 2018

Michaela wird Mechatronikerin,

Stephan macht

eine Ausbildung zum Altenpfleger.

Warum auch

nicht? Seit 2001 gibt es

den Girls’ Day, später ist

der Boys’ Day hinzugekommen.

Die Aktionstage finden 2018

bundesweit am Donnerstag,

den 26. April statt. Interessierte

Mädchen und Jungen finden

im neuen Girls’ Day- und Boys’

Day-Radar auf einen Blick alle

Infos zum Mitmachen. Damit

Mädchen und Jungen ab der

fünften Klasse sich in neuen

Berufen – frei von Geschlechterklischees

– ausprobieren

können, sind Unternehmen,

Schulen und Hochschulen sowie

Einrichtungen zahlreicher

Branchen aus ganz Deutschland

wieder aufgerufen, sich

am Girls’Day und Boys’ Day zu

beteiligen.

Am 26. April 2018 erhalten

beim Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag

tausende Schülerinnen

Gelegenheit, Berufe kennenzulernen,

in denen bislang

nur wenige Frauen arbeiten:

zum Beispiel in einer Tischlerei,

einem Konstruktionsbüro,

einem Forschungslabor oder

einer IT-Firma. Gleichzeitig findet

der Boys’ Day – Jungen-Zukunftstag

statt, zur Erkundung

von Berufsfeldern mit einem

Experimente in den Laboren, 3D-Druck, Modellbau in der Holzwerkstatt

oder die Planung eines Hauses mit einem CAD-Programm

sind Beispiele für die spannenden Themen, mit denen sich

Schülerinnen beim Girls’ Day beschäftigten.

Ob beim Blutdruck messen im Krankenhaus, Basteln in der Kita

oder beim Vorlesungsbesuch in einer Fachhochschule – bundesweit

erhalten Ende April Tausende Schüler Einblicke in Berufe und

Studienfächer, in denen noch wenige Männer arbeiten.

Männeranteil unter 40 Prozent.

Teilnehmende Schüler

messen am Boys’ Day beispielsweise

Blutdruck im Krankenhaus,

begleiten Erzieher in

der Kita oder besuchen einen

Workshop zum Thema Rollenbilder

und Lebensplanung.

Am Girls’ Day und Boys’ Day

erproben die Jugendlichen ihre

individuellen Talente und Fähigkeiten.

Die wissenschaftliche

Begleitung zeigt, dass die

Aktionstage wirken: Mehr als

50 Prozent der befragten Mädchen

gaben nach dem Girls’

Day einen Wunschberuf an, in

dem eher selten Frauen tätig

sind. Das sind 18 Prozent mehr

als noch vor dem Girls’ Day.

Auch bei den Jungen ändert

sich die Einstellung zu vornehmlich

weiblich besetzten

Berufen. Bei ihnen stieg der

Anteil der Nennung von

Wunschberufen, in denen eher

wenige Männer arbeiten nach

dem Boys’ Day auf 43 Prozent

– ein Zuwachs von 14 Prozent.

Alle Angebote erscheinen auf

einer vollflächigen Deutschlandkarte,

dem Radar. Die Jugendlichen

finden hier über

die Postleitzahlen- oder Ortssuche

schnell und einfach die

für sie passenden Angebote

und melden sich direkt über

das Radar an.

Alle Aktionen vor Ort und weitere

Informationen zum

26. April unter:

www.girls-day.de und

www.boys-day.de

Zur Verstärkung unseres jungen und dynamischen Teams suchen wir

zum 01. August 2018 Auszubildende für den Beruf

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6 // Zukunft Ausbildung


Erst mal austesten:

Am besten im Praktikum

Um herauszufinden, ob einem

etwas gefällt, muss man es

ausprobieren und eigene Erfahrungen

machen. So ist das

auch bei der Berufswahl. Ein

Praktikum in einem Unternehmen

ist genau die richtige Gelegenheit.

Es verschafft einen

groben Überblick über die Tätigkeiten

in einem Beruf. Da

können junge Menschen

schnell herausfinden, ob ihnen

der Job liegen könnte. Sollte

das nicht der Fall sein – kein

Problem. Auch zu wissen, was

man nicht möchte, ist ein

wichtiger Schritt in die richtige

Richtung. Ideal ist es, mehrere

Praktika zu machen. Dabei lernen

junge Menschen auch allgemeine

Arbeitsabläufe eines

Betriebs kennen. Und sie können

sich im Umgang mit Kollegen

und Vorgesetzten üben.

Dabei sollten sie die Chance

nutzen, ihre Stärken zu präsentieren

und zu zeigen, was

sie können. Denn nicht selten

ist ein Praktikum ein Sprungbrett

in einen festen Ausbildungsvertrag.

Praktika machen

sich übrigens auch hervorragend

in einem Lebenslauf.

Vor allem dann, wenn das

Zeugnis auch noch positiv ausfällt.

Das macht einen guten

Eindruck auf die Personalabteilung

und zeigt, dass der Bewerber

engagiert ist. Und wer

schon mal eine Bewerbung für

einen Praktikumsplatz geschrieben

hat, dem fällt es

auch leichter, Anschreiben und

Lebenslauf für eine Lehrstelle

zu schreiben.

Das betriebliche Praktikum ist nach wie vor für viele Jugendliche der optimale Weg zum richtigen Beruf

und zur passenden Lehrstelle. FOTO: BGL

Die Bender Systeme GmbH & Co. KG ist seit 1974 am

Markt aktiv präsent und betreut europaweit Kunden aus

allen Branchen mit Konzepten und Lösungen aus den

Bereichen der Brandmelde- und Sprinklertechnik.

Wir haben in der Vergangenheit bereits zahlreiche junge

Menschen in verschiedenen Bereichen ausgebildet.

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Nach wie vor genießt für uns die Ausbildung junger

Menschen eine große Priorität im Unternehmen und

daher werden wir auch weiterhin für Ausbildungsplätze

stehen, um jungen Menschen eine Perspektive

zu bieten.

Du solltest mindestens einen guten Hauptschulabschluss

besitzen.

Berufsschulstandort ist Gerolstein.

Gern sind wir bereit, Dir den Beruf und unseren Betrieb

in betrieblichen Praktika näher zu bringen.

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Zukunft Ausbildung // 7


Deutschlands beste Hotelfachfrau

Kira Gerhard aus Lösnich

schließt von

knapp 7000 Prüflingen

bundesweit als Beste

ab. Jetzt studiert sie in

Geisenheim Internationale

Weinwirtschaft.

Hubert und Melanie Drayer, Inhaber

des Wohlfühlhotels Michels

in Schalkenmehren, erinnern

sich gerne an Kira Gerhard.

Die 22-Jährige hat in

dem 50-Betten-Haus mit Restaurant

und Wellnessbereich

ihre Ausbildung als Hotelfachfrau

absolviert. „Sie hat ein

sehr freundliches Wesen, lacht

gerne und ist sehr kommunikativ.

Und diese positiven Eigenschaften

kann sie gezielt

einsetzen“, sagt der Eifeler

Hotelier. Dass Kira Gerhard in

ihrem Beruf nicht nur gut, sondern

sehr gut ist, hat sie jetzt

sozusagen Schwarz auf Weiß.

Kira Gerhard an der Rezeption des Hotels Michels in Schalkenmehren,

wo sie ihre Ausbildung absolviert hat. FOTO: IHK TRIER

Sie ist die beste Hotelfachfrau

Deutschlands. In ihrer Abschlussprüfung

konnte sie

sich mit einem außergewöhnlichen

Ergebnis an die Spitze

von 6845 Hotelfachfrauen und

-männern setzen – als beste

Absolventin in ganz Deutschland.

Kira Gerhardhat Spaß an dem

manchmal sehr stressigen Job.

Ihre damalige Chefin hatte das

erkannt und sie bestärkt: „Das

passt zu dir, das musst du machen.“

2015 trat sie im Wohlfühlhotel

Michels ihre auf zwei

Jahre verkürzte Lehre an. Sie

durchlief alle Abteilungen,

vom Willkommens-Empfang an

der Rezeption über die Bewirtung

im Restaurant bis zur

Herrichtung von Gästezimmern.

Sie lernte, wie man festliche

Veranstaltungen organisiert,

das Ausarbeiten von Arrangements

und natürlich die

kaufmännischen Grundlagen.

Und was macht den Beruf so

interessant? „Man lernt einfach

viele Leute kennen und es

macht Spaß ihnen etwas Gutes

zu tun“, sagt sie, „die

meisten freuen sich und sagen

das einem auch.“ Es gibt auch

schwierige Kunden, Menschen,

die ständig meckern

und denen nichts gut genug

ist. „Ich versuche dann, solche

Kunden mit einem Lächeln zu

beruhigen und wenn das nicht

klappt, sollte man cool bleiben“,

erzählt die junge Frau.

Nun hat sie an der Hochschule

Geisenheim das Studium Internationale

Weinwirtschaft

begonnen. Kira Gerhard:

„Wein ist ein großes Thema,

das passt gut zu meinem bisherigen

Wissen. Ich kann mir

gut vorstellen, beides später

miteinander beruflich zu verbinden.“

TEXT: WINFRIED SIMON

... und beste Restaurantfachfrau

Auch die beste Restaurantfachfrau

Deutschlands kommt

von der Mosel – aus Traben-

Trarbach. Annemarie Gerhardt

hat in dem Fünf-Sterne-Superior-Hotel

Bareiss in Baiersbronn

gelernt – eine Topadresse,

in dem sich noch ein Drei-

Sterne-Restaurant befindet.

Bei ihrer Abschlussprüfung bei

der IHK Nordschwarzwald erreichte

sie 98 von 100 Punkten.

Seit drei Jahren wohnt die

21-Jährige in dem kleinen

Schwarzwald-Städtchen, das

wegen seiner Spitzengastronomie

auch das „Sternedorf“

bezeichnet wird. „Mir gefällt

es gut hier, von der Größe und

der Struktur ähnelt Baiersbronn

ein bisschen Traben-

Trarbach“, sagt sie. Natürlich

vermisst sie gelegentlich ihre

Heimat und Familie. Im Traben-Trarbacher

Musikverein

spielte sie Klarinette und war

aktiv in der DLRG. Im Schwarzwald

gibt es ebenfalls jede

Menge Musikvereine. Annemarie

Gerhardt hat sich der

Trachtenkapelle Mitteltal angeschlossen.

Man könnte sagen,

der Beruf wurde ihr in die

Wiege gelegt, denn sie ist im

Hotel-Restaurant Gräffs Mühle

aufgewachsen. Es ist ein kleines,

feines Haus mit 14 Zimmern

und 40 Restaurantplätzen,

erfolgreich geführt von

Vater Fritz und Mutter Linda.

Annemarie Gerhardt erinnert

sich gerne: „Ich war immer

mittendrin, die Gäste, die viele

Arbeit – das alles war völlig

normal.“ Das Hotel Bareiss ist

natürlich eine andere Kategorie

– viel größer, sehr edel und

natürlich viel teurer. „Die Gäs-

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8 // Zukunft Ausbildung


te mit Herzlichkeit und Perfektion

rundum glücklich machen,

ist das Ziel“, sagt die junge

Frau. Und das hat sie im Bareiss

bis ins Detail gelernt. Ob

sie mal im elterlichen Betrieb

einsteigen will? „Das kann ich

mir vorstellen. Schaun wir

mal“, sagt sie ganz spontan.

Jetzt beginnt Annemarie Gerhardt

ein duales Studium „Hotelmanagement“

an der Dualen

Hochschule Baden-Württemberg

in Ravensburg. Ihr

Chef Hannes Bareiss lobt die

junge Moselanerin: „Wir sind

stolz auf Annemarie Gerhardt,

die als bundesweit beste Restaurantfachfrau

abgeschnitten

hat. Ganz besonders freut uns,

dass wir sie auch nach ihrer

Ausbildung in unserem Hause

im Rahmen des Dualen Studiums

weiterbilden dürfen.“

Teamfähigkeit

und gutes Auftreten

Der Beruf der/des Restaurantfachfrau/-manns

ist sehr vielseitig.

Man hat sehr viel mit

Menschen zu tun und sollte

deshalb mit Menschen umgehen

können und teamfähig

sein. Ein gepflegtes und höfliches

Auftreten ist selbstverständlich.

Für die Ausbildung

sollte man mindestens einen

Hauptschulabschluss, besser

die mittlere Reife haben. Die

Ausbildung dauert drei Jahre.

Allerdings kann sie unter Voraussetzung

des Abiturs und

mit entsprechend guten Leistungen

während der Ausbildung

mit Einverständnis des

Lehrbetriebes auf zweieinhalb

Jahre verkürzt werden. Die

Ausbildung erfolgt im dualen

System. Die Berufspraxis wird

vom Ausbildungsbetrieb vermittelt,

während die Theorie in

der Berufsschule gelehrt wird.

Inhalte der Ausbildung sind

unter anderem Ernährungskunde

und Getränkekunde, etwa

Weinkunde, Umgang mit

Gästen, Service, Beratung und

Verkauf, Arbeit am Tisch des

Gastes, Arbeit am Bankett, Arbeit

in der Küche, Warenwirtschaft

und Bürokommunikation.

TEXT: WINFRIED SIMON

Die Gäste mit Herzlichkeit und

Perfektion glücklich machen:

Annemarie Gerhardt ist

Deutschlands beste Restaurantfachfrau.

FOTO: PRIVAT

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Zukunft Ausbildung // 9


Gemeinsame Berufsorientierung

von Eltern und Kindern lohnt sich

Ob man will oder nicht, Eltern

haben für die Berufswahl ihrer

Kinder eine große Bedeutung.

Sie bringen dabei nicht nur ihre

eigenen Erfahrungen ein,

sondern prägen auch viele Einstellungen

und Erwartungen

zum Thema Berufsleben. Sie

stellen daher – bewusst oder

unbewusst – Weichen für die

Zukunft.

Gut gemeint heißt

nicht „alles gewusst“

Bei Befragungen der Bundesagentur

für Arbeit gaben rund

40 Prozent der Jugendlichen

an, die Unterstützung ihrer Eltern

zur Berufsorientierung zu

brauchen. Deren Rat basiert

aber auf eigenen Erfahrungen

und Einstellungen. Daher raten

sie möglicherweise von

Berufen ab, die sie selbst enttäuscht

haben oder gegen die

sie Vorbehalte haben. Oder

aber sie reden ihrem Kind zu,

in die eigenen Fußstapfen zu

treten. Viele Eltern meinen es

sehr gut und versuchen, ihren

Kindern bestmögliche Perspektiven

zu eröffnen, indem

sie ihnen jede Initiative und

Hürde abnehmen. Damit nehmen

sie ihnen jedoch die

Chance, selbst herauszufinden,

was sie wollen und was

zu ihnen passt. Andere Eltern

Wo geht es lang? Für viele Schüler ist die Berufswahl manchmal

eine sehr schwierige Entscheidung, dabei spielen auch die Eltern

mit ihren Ratschlägen, Erfahrungen und Wünsche eine große Rolle.

möchten genau das vermeiden

und halten sich bewusst aus

der Berufswahl heraus. Damit

gehen sie allerdings das Risiko

ein, dass zu große Wahlmöglichkeiten

ihre Kinder überfordern.

Eltern sollten unbedingt

ihre Verantwortung als unterstützende

Begleiter wahrnehmen,

findet Heribert Wilhelmi,

Leiter der Agentur für Arbeit

Trier: „Sie können eine positive

Rolle spielen, wenn sie ihren

Kindern Raum zur eigenen

Entwicklung lassen und die

Berufsfrage mit Offenheit angehen“.

Diese Offenheit setze

allerdings Wissen um den

Stand vorhandener Möglichkeiten

voraus. „Eltern haben

oft ein veraltetes Bild vom

Ausbildungsmarkt“, sagt Heribert

Wilhelmi, „sie kennen die

aktuellen Entwicklungen in

den Berufen nicht“. Genau da

setzt das Angebot der Berufsberatung

der Arbeitsagentur

an. Bei Elternabenden in Schulen

oder in persönlichen Gesprächen

beraten sie nicht nur

Jugendliche vor der Berufswahl

sondern auch deren Eltern.

Gemeinsam finden sie

heraus, welcher Beruf zu den

jungen Leuten passt, wie heutzutage

ein Bewerbungsverfahren

abläuft oder für wen ein

Studium in Frage kommt.

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Bitte sende uns nur Kopien (ohne Bewerbungsmappen oder

Klarsichtfolien etc.) zu, da wir die Bewerbungsunterlagen

nicht zurücksenden.

10 // Zukunft Ausbildung


Wie funktioniert die duale Ausbildung?

Dual kommt vom lateinischen

Wert „duo“ und bedeutet

zwei. So abgeleitet bedeutet

duale Berufsausbildung, dass

die Ausbildung zwei Teile hat.

Denn es gibt in der dualen

Ausbildung zwei Lernorte: die

Unternehmen, die für die praktische

Ausbildung und die Vermittlung

der beruflichen Handlungsfähigkeit

zuständig sind

und die Berufsschulen, die die

theoretische Ausbildung sicherstellen.

Dort lernt man die

allgemeinen theoretischen

Grundlagen (Deutsch, Mathe

etc.) sowie berufsspezifisches

Fachwissen, das man für die

Ausübung des Berufs braucht.

Die duale Ausbildung wird in

der Regel mit einem bis zwei

Berufsschultagen vollzogen.

Eine Sonderform in der dualen

Ausbildung stellt das Blocksystem

– auch Blockunterricht

genannt – dar. Dies bedeutet,

dass abwechselnd ein Zeitraum

im Betrieb verbracht

wird und ein Teil, meistens

drei bis sechs Wochen am

Arbeiten und Lernen gleichzeitig: Die duale Ausbildung macht es

möglich.

Stück, in der Schule. Dieses

System ist zum Beispiel typisch

für Berufe wie Zerspanungsmechaniker,

Berufskraftfahrer,

Bauzeichner, Baustoffprüfer,

Zahnradmechaniker,

Brauer und Mälzer, Buchhändler,

Fachkraft für Abwassertechnik,

Kaufmann für Marketingkommunikation.

Warum ist die duale Ausbildung

so toll? Weil es in der

dualen Berufsausbildung eine

Vielzahl von Möglichkeiten

gibt, seinen ganz individuellen

beruflichen Weg zu gestalten.

Und: Es gibt sie für jedermann

und für alle Talente. Dies beginnt

schon bei der Vielzahl

der Ausbildungsberufe:

Allein in den Betrieben,

die zur Industrie- und Handelskammer

(IHK) Trier gehören,

stehen rund 130 Berufe

zur Auswahl. Bundesweit gibt

es mehr als 330 Wahlmöglichkeiten.

Für praktisch begabte

Jugendliche, die nicht noch

einmal jahrelang die Schulbank

drücken und schnell einen

beruflichen Abschluss erwerben

wollen, steht eine Reihe

von Ausbildungsberufen

zur Verfügung, die bereits

nach zwei Jahren zu einem

staatlich anerkannten Abschluss

führen. Dazu gehören

Berufe wie Änderungsschneider,

Verkäufer, Fachkraft für

Automatenservice oder Industrie-Elektriker.

Sollte man in

diesen beiden Jahren Lust auf

mehr bekommen haben, kann

der erworbene Abschluss auf

sogenannte Fortsetzungsberufe

anerkannt werden, für die

man dann ein weiteres Jahr

ausgebildet wird.

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Zukunft Ausbildung // 11


Von der Mädchenschule

zur Männerdomäne

Elektronikerin Annika Goebel

aus Orenhofen möchte später

den Betrieb ihres Vaters übernehmen.

Annika Goebel macht eine Ausbildung zur Elektronikerin.

FOTOS (2): KARL-HEINZ SCHWALL (HWK)

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für Motorräder, Quads/ATVs, Jetski und

Snow-Mobile. Das Liefergebiet erstreckt sich

über Europa, den Nahen Osten und Südafrika.

Für August 2018 suchen wir Auszubildende für die Berufe:

KAUFMANN/-FRAU

GROSS- UND AUSSENHANDEL

FACHKRAFT FÜR LAGERLOGISTIK

BEWIRB DICH JETZT!

f

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www.partseurope.eu

Die Handwerkskammer (HWK)

Trier hat Annika Goebel zum

„Lehrling des Monats“ ausgezeichnet.

Die 18-Jährige hat

bereits eine sehr klare Vorstellung

von ihrer Zukunft: Sie will

Elektronikerin werden und ihrem

Vater im Betrieb zur Seite

stehen. Vom Hauptverteiler bis

zur Satellitenanlage ist die

energiegeladene Auszubildende

schon im Einsatz. Annika

arbeitet daran, ihren Plan in

die Tat umzusetzen – und

schneidet daher in der Ausbildung

hervorragend ab.

Eigentlich schwebte ihr ein

ganz anderer Beruf vor. „Etwas

mit Textil oder vielleicht

BWL studieren“, erzählt sie.

Stefan Goebel, selbständiger

Elektroinstallateurmeister,

wollte seiner Tochter bei der

Entscheidung Zeit lassen,

denn ihre Wahl sollte wohlüberlegt

sein. In den Ferien

half Annika im Lager aus und

begleitete ihn gerne auf Baustellen

sowie Messen. Als sie

ihre Zukunft klar vor Augen

hatte, erfuhr ihr Vater als einer

der ersten davon: „Ich will

Elektronikerin werden. Nach

der Ausbildung mache ich meinen

Meister und möchte dann

mit in die Betriebsleitung einsteigen.“

Also ging Annika nach der

zehnten Klasse von der Oberschule

ab, um ihren Plan anzugehen.

Mittlerweile ist sie im

dritten Lehrjahr. Im Familienbetrieb

behauptet sich die

auszubildende Elektronikerin

für Energie- und Gebäudetechnik

neben fünf Monteuren. Der

Wechsel vom Mädchengymnasium

in eine Männerdomäne

war für die junge Frau aus

Orenhofen zunächst „eine riesige

Umstellung. Am Anfang

war es schon komisch, in der

Schule und im Betrieb fast nur

Männer um sich zu haben. Die

sind im Umgang viel direkter

als Frauen, ohne Gezicke.

Heute empfinde ich das als

normal, und ich fühle mich

von den Jungs akzeptiert.“ Im

elterlichen Betrieb zu lernen,

ist für Annika auch kein Problem:

„Wir kommen uns dabei

nicht ins Gehege.“

Ein anspruchvoller,

spannender Beruf

Annika mag Herausforderungen.

„Elektroniker ist ein anspruchsvoller

Beruf“, findet

sie, „nicht nur Schlitze klopfen

auf dem Rohbau. Dazu gehört

es auch, Materiallisten zu erstellen,

Stromlaufpläne zu

zeichnen, Schaltungen aufzubauen

und Anlagen in Betrieb

zu nehmen.“ Auf Baustellen

hat sie schon verantwortungsvolle

Aufgaben, vom Keller bis

zum Dach: Die Montage von

Hauptverteilern, Wärmepumpen

und Energiespeichern etwa

oder das Installieren von

Satellitenanlagen. Wie in jedem

Haushalt fällt auch zu

Hause hin und wieder etwas

an, „zum Beispiel die VDE-

Messung“, so Annika. Mit ihren

Eltern und einem jüngeren

12 // Zukunft Ausbildung


Bruder wohnt sie in einem umgebauten

Bauernhaus.

Spannende Ausbildung

Die Elektronikerausbildung ist

immer wieder „spannend“ –

im doppelten Sinn. Keine

Angst vor Strom? Als angehende

Fachkraft und Unternehmerkind,

das mit der Materie

aufgewachsen ist, drückt sie

es so aus: „In einem Gefahrengewerk

muss man immer achtsam

sein. Mittlerweile weiß

ich, was geht und was ich mir

zutraue.“

Was Elektroniker laut Annika

außerdem draufhaben sollten:

„Logisches Denken sowie diszipliniertes

und ganzheitliches

Arbeiten.“

Auch in der Berufsschule

glänzt Annika mit guten bis

sehr guten Leistungen. Die

dreieinhalbjährige Ausbildung

will sie daher um sechs Monate

verkürzen. „Es ist ein gutes

Gefühl, in jungen Jahren die

Zukunft so klar vor Augen zu

haben. Darauf kann ich aufbauen“,

sagt sie. Sie ist sicher,

dass ihr Ehrgeiz sich auszahlen

wird: „Dem Betrieb geht es

gut. Daher wollen wir uns vergrößern.“

Privat gibt Annika ehrenamtlich

bei der DLRG in Speicher

Schwimmunterricht. Außerdem

ist sie Mitglied beim

Pfadfinderstamm „Quo Vadis“.

Zu Hause kann sie besonders

beim Nähen abschalten. Sie

fertigt gerne Taschen, Kleider

und Bettbezüge an. Das hat

Kammerpräsident Rudi Müller (l.) bei der Urkundenübergabe an

Annika und Stefan Goebel (r.) im Betrieb.

sie sich bei ihrer Uroma, einer

Schneiderin, abgeschaut. Ihr

größtes Vorbild sei jedoch, so

Annika, ihr Großvater mütterlicherseits.

„Opa Peter“, Maschinenbauermeister

und Industriemeister

für Maschinenund

Gerätebau, habe seinerzeit

die Ausbildungswerkstatt

der GKN Walterscheid GmbH

im Trierer Hafen mit aufgebaut,

berichtet Annika. „Er war

sogar bei der HWK-Ausbildungsbörse

’Chance Handwerk’

an unserem Stand mit

dabei. Überhaupt: Wo Handwerk

ist, ist er bei der Sache.

Ohne Handwerk läuft halt

nichts.“

TEXT: HWK

STECKBRIEF

Elektroniker für Energie- und

Gebäudetechnik planen

elektrotechnische Anlagen

von Bauwerken sowie deren

Energieversorgung und Infrastruktur.

Sie installieren die

Anlagen, nehmen sie in Betrieb

und warten oder reparieren

sie bei Bedarf. Die duale

Ausbildung dauert dreieinhalb

Jahre. Elektroniker der

Fachrichtung Energie arbeiten

meist in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks

oder

auch bei Firmen der Immobilienwirtschaft,

zum Beispiel

im Facility-Management oder

bei Hausmeisterdiensten.

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Die Verbandsgemeindewerke Konz sind seit vielen Jahren ein

zuverlässiger Versorgungspartner für Betriebe und Haushalte in der

Verbandsgemeinde Konz. Unsere Leistungen schaffen Nutzen und

sind unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens.

Du hast Interesse an Biologie, Chemie, Physik und hast

ein gutes technisches Verständnis – dann starte deine

berufliche Zukunft am 01. August 2018 mit einer

Ausbildung zum/zur

Fachangestellten für Bäderbetriebe (m/w)

Fachkraft für Abwassertechnik (m/w)

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (m/w)

Ausführliche Informationen zu unseren Stellenangeboten findest

du im Internet unter

www.konz.eu/ausbildung

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Verbandsgemeinde Konz, Am Markt 11

54329 Konz, Telefon: 0 65 01-8 31 37

Zukunft Ausbildung // 13


Ab ins BiZ!

Der moderne Arbeits- und Ausbildungsmarkt

ist so vielfältig

wie nie zuvor. Der rasante

technische Fortschritt der letzten

Jahrzehnte hat überaus interessante

Berufe und Studiengänge

hervorgebracht, die

viele Menschen noch gar nicht

kennen. Wer alle Chancen optimal

nutzen will, der sollte

wissen, wie er an alle notwendigen

Informationen kommt.

Eine gute und noch dazu kostenlose

Möglichkeit bietet der

Besuch im BiZ, dem Berufsinformationszentrum

der Agentur

für Arbeit Trier (Dasbachstraße

9).

Es steht nicht nur Jugendlichen,

die ihre Zukunft nach

der Schulzeit planen, offen,

sondern kann auch eine wichtige

Anlaufstelle für „ältere Semester“

sein, die zum Beispiel

Bei der Suche nach dem idealen Ausbildungsplatz sollten sich Jugendliche frühzeitig informieren.

den Job wechseln oder sich

fortbilden wollen. Und natürlich

sind auch Eltern und Lehrer

willkommen.

„Das BiZ ist grundsätzlich so

aufgebaut, dass alle Interessierten

sich unkompliziert informieren

können“, erklärt

Martina Tiné, die Leiterin des

BiZ bei der Arbeitsagentur

Trier. „Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter stehen

natürlich jedem zur Seite, der

beim Umgang mit den verschiedenen

Medien Hilfe

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8

14 // Zukunft Ausbildung


aucht oder fachliche Fragen

hat.“

Sie rät grundsätzlich dazu, bei

einem Besuch genug Zeit einzuplanen

um sich vor Ort umfassend

zu informieren.

„Wer weiß,

was er will, und

seine Zukunft

frühzeitig plant,

hat im Wettbewerb

um die attraktivsten

Ausbildungsstellen

oder Studienplätze

einen klaren

Vorteil. Gerade

große Betriebe entscheiden

meist schon

sehr früh, wer bei ihnen

eine Chance bekommen

wird.“

Außerdem gestalte sich

die Orientierung oft viel

schwieriger und aufwendiger,

als viele Jugendliche denken.

Hier könne das ebenfalls

kostenlose Angebot der Berufsberatung

weiterhelfen. „Es

gibt heute so unglaublich viele

Möglichkeiten, seinen beruflichen

Werdegang zu gestalten,

dass jeder, der einen passablen

Schulabschluss gemacht

hat, genau das finden kann,

!

!

was zu ihm passt – wenn er

die Augen aufmacht und sich

rechtzeitig orientiert.“

Zusätzlich werden im Rahmen

der Reihe „… und donnerstags

ins BiZ“ regelmäßig Informationsveranstaltungen

zu verschiedenen

Themen angeboten.

Die Info-Reihe stellt

verschiedene Ausbildungsberufe,

Duale

Studiengänge und

Studienangebote, sowie

Freiwilligendienste

und die verschiedenen

Möglichkeiten

von

Auslandsaufenthalten

vor. Hierzu werden

Referenten und

Referentinnen eingeladen,

die aus ihrem Arbeitsalltag

berichten und

die Einstiegs- und Aufstiegschancen

der unterschiedlichen

Berufe und Studiengänge vorstellen.

Martina Tiné rät:

„Nichts wie hin und die bunte

Welt der Berufe entdecken! Alle

Veranstaltungen sind kostenlos

und auch eine Anmeldung

ist nicht nötig. Man kann

also auch ganz spontan vorbei

kommen.“

!

Termine:

Nach der Schule ins Ausland

Termin: 15. Februar von 16 bis 18 Uhr

Die Landespolizei zu Gast im BiZ

Termin: 22. Februar 16 bis 18 Uhr

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ),

Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilliges

Ökologisches Jahr (FÖJ)

Termin: 1. März 16 bis 18 Uhr

Zoll und Bundespolizei stellen sich vor

Termin: 12. April Bundespolizei 15 bis 16.30 Uhr,

Zoll 16.30 bis 18 Uhr

Öffentliche Verwaltungen stellen sich vor

Termin: 19. April 16 bis 18 Uhr

Ausbildung oder Studium? Beides! (Duale

Studiengänge)

Termin: 3. Mai 16 bis 18 Uhr

Informatik an der Hochschule Trier

Termin: 24. Mai 16 bis 18 Uhr

Berufe im Gesundheitswesen – Was gibt es Neues?

Termin: 21. Juni 16 bis 18 Uhr

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Zum 1. August 2018 suchen wir

Azubis für folgende Berufsbilder:


Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung


Fachinformatiker/in Systemintegration


IT-Systemelektroniker/in


IT-Systemkaufmann/-frau


Kaufmann/-frau Groß- und Außenhandel

Oder hast Du Interesse an einem

dualen Studium? Sprich uns gerne an!

Ausführliche Stellenbeschreibungen und

Kontaktdaten unter: www.it-haus.com/ausbildung

Zukunft Ausbildung // 15


Ideal Standard ist einer der führenden Hersteller von

Sanitärarmaturen. In unserem Werk in Wittlich entwickeln

und produzieren wir Einhebelmischer, Zweigriffarmaturen,

Thermostate und elektronisch gesteuerte Armaturen

für den deutschen Markt und unsere ausländischen

Schwestergesellschaften.

Berufsstart 01. August 2018

Wir bilden aus...

Auszubildende (m/w) zum

Du willst wissen, wie viel

High Tech

im Inneren steckt?

Dann bewirb Dich !








(Bei Bedarf können Sie unsere Ausbildungsbroschüre anfordern, hier

sind alle Ausbildungsberufe im Detail erläutert.)

Voraussetzung:

• Guter Abschluss der Berufsreife, Realschulabschluss

• Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie

• Sorgfalt, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit

• Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Eigeninitiative

Bewerbungen richten Sie bitte schriftlich an die

Personalabteilung der Ideal Standard Produktions-GmbH

oder per E-Mail an:





www.idealstandard.de

16 // Zukunft Ausbildung


Wichtig sind Schulnoten,

Arbeits- und Sozialverhalten

Welche Anforderungen stellen

Betriebe anBewerber mit mittlerem

Schulabschluss? Eine

Betriebsbefragung des Bundesinstituts

für Berufsbildung

(BIBB) in Zusammenarbeit mit

dem Wissenschaftszentrum

Berlin für Sozialforschung

zeigt: Schulnoten, Bewertungen

des Sozialverhaltens und

unentschuldigte Fehltage beeinflussen

die Bewerberbewertung

unabhängig von der

Rekrutierungssituation. Für

die Studie sollten Betriebe anhand

fiktiver Profile von Ausbildungsstellenbewerbern

angeben,

wie wahrscheinlich es

ist, dass diese Bewerber im

weiteren Auswahlverfahren

berücksichtigt werden. Dabei

zeigte sich insbesondere: Bei

der wichtigsten Gruppe der

Ausbildungsstellenbewerber,

also jenen mit mittlerem

Schulabschluss, bleiben die

schulischen Leistungen in

Form von Schulnoten sowie

Arbeits- und Sozialverhalten

(unentschuldigte Fehltage und

Kopfnoten) für die befragten

Betriebe wichtige Kriterien bei

der Bewerberauswahl. Stecken

Betriebe wegen fehlender

Nachfrage nach den von

ihnen angebotenen Ausbildungsstellen

in einer schwierigen

Rekrutierungssituation,

dann sind sie nach Durchsicht

der schriftlichen Bewerbungsunterlagen

grundsätzlich eher

bereit, sowohl Bewerber mit

guten wie mit etwas schlechteren

Voraussetzungen beim

nächsten Auswahlschritt einzubeziehen.

Dass Betriebe allerdings

in solchen schwierigen

Situationen grundsätzlich

Abstriche bei ihren Auswahlkriterien

machen und Bewerbern

unabhängig von ihren

schulischen Leistungen zu einem

Vorstellungsgespräch

oder Einstellungstest einladen

würden, zeigt sich nicht. Offensichtlich

sind diese Kriterien

nach Einschätzung der Betriebe

auch bei Problemen auf

dem Ausbildungsstellenmarkt

unverzichtbar für das erfolgreiche

Absolvieren einer betrieblichen

Ausbildung. Die Studie

liefert damit einen Erklärungsbaustein

für die nach wie vor

hohe Zahl unbesetzt bleibender

Ausbildungsstellen.

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Die Firma Gangolf ist tätig in den Sparten Gastronomietechnik sowie Nutzfahrzeuge und Baumaschinen. Mit unseren Niederlassungen

in Bitburg, Gerolstein, Trier und Wittlich sind wir ein regional agierender Spezialist in der Großküchenausstattung und Gemeinschaftsverpflegung,

sowie als Fiat/Iveco-Vertragshändler im Bereich Nutzfahrzeuge und Baumaschinen.

Wir bilden aus...

in den folgenden Berufen:

Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik | Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Kaufmann/Kauffrau im Großhandel | Kraftfahrzeugmechatroniker/in für Nutzfahrzeugtechnik

Mechatroniker/in für Kältetechnik

Wir bieten:

• Berufe mit Zukunft

• Mitarbeit in einem regionalen, familiengeführten Unternehmen

• Möglichkeit der Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung

Weitere Informationen unter Facebook oder www.gangolf.de

Praktika in den

oben genannten

Ausbildungsberufen

sind

jederzeit möglich!

Sollten wir dein Interesse geweckt haben, sende bitte deine Bewerbung an:

Gangolf Gastronomietechnik & Elektro-Hausgeräte e. K. • Güterstraße 6 • 54634 Bitburg oder bewerbungen@gangolf.de

Zukunft Ausbildung // 17


Die rechte Hand des Arztes

Medizinische Fachangestellte

unterstützen Ärzte

in fast allen Bereichen.

Sie organisieren

den Ablauf in der Praxis,

kümmern sich um die Patienten

und müssen auch

in den größten Stress-Situationen

stets freundlich

sein.

Was macht

eigentlich

ein...?

Auch Blutabnehmen gehört zu den Aufgaben von medizinischen Fachangestellten.

FOTO: GABBERT/DPA

Patienten begrüßen, Krankenkassenkarte

einlesen, das

Wartezimmer organisieren, Befundberichte

fertigstellen, Blut

abnehmen – „und das Wichtigste

ist, immer die Ruhe zu

bewahren“, sagt Chelsea

Quolke. Die 22-Jährige macht

eine Ausbildung zur Medizinischen

Fachangestellten in einer

Rheumapraxis. Quolke hat

schnell gemerkt, dass es im

Alltag hektisch werden kann.

Etwa wenn Patienten unangemeldet

kommen. Doch der

Umgang mit ihnen muss immer

freundlich und einfühlsam

sein. „Schön ist es, wenn man

merkt, dass man ihnen wirklich

helfen konnte“, sagt die

junge Frau. Für die Patienten

sind Medizinische Fachangestellte

die erste Anlaufstelle.

Daher sind ein gepflegtes Äußeres,

höfliches, aber bestimmtes

Auftreten sehr wichtig.

Die Ausbildung zur Medizinischen

Fachangestellten, kurz

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18 // Zukunft Ausbildung


MFA, ist eine der gefragtesten

im medizinischen Bereich. Ende

2015 gab es in Deutschland

mehr als 37 000 Auszubildende

– 98 Prozent davon sind

Frauen. Landläufig werden diese

Fachkräfte zwar noch immer

als Arzthelferinnen bezeichnet,

der Begriff ist aber

längst überholt. Denn die MFA

sind eben mehr als nur Helfer.

Sie sind die rechte Hand des

Arztes. Es ist ein sehr fordernder

Beruf. „MFA müssen genau

sein und empathisch. Sie

müssen Organisationstalent

haben und immer freundlich

lächelnd das Wartezimmer

und die Praxisabläufe regeln“,

sagt Brigitte März vom Verband

medizinischer Fachberufe.

Vielfältige Aufgaben

März ist selbst Medizinische

Fachangestellte, sie hat 1975

ihren Abschluss gemacht. „Ich

bin quasi ein Urgestein“, sagt

sie. März weiß, wie vielfältig

die Tätigkeiten sind, die jede

MFA beherrschen muss. „Impfungen

vorbereiten, eine Infusion

richten, im Notfallmanagement

mitwirken, Betriebswirtschaftliches

im Blick haben

und die Geräte bedienen“,

zählt sie auf. Manches Ultraschallgerät

sei so teuer wie

ein Auto von Mercedes. Chelsea

Quolke macht das Blutabnehmen

am meisten Spaß.

„Man sagt mir da eine gewisse

Begabung nach“, sagt sie lächelnd.

Dabei kommt es vor

allem auf Fingerspitzengefühl

an: Ist die Ader dick genug für

die Nadel? Wie tief liegt sie?

Sie darf nicht zu langsam stechen,

sonst tut es weh. So

vielfältig wie die Aufgaben einer

MFA sind, so vielfältig sind

auch die Einsatzbereiche.

Denn in jeder Arztpraxis werden

Medizinische Fachangestellte

gebraucht: sei es beim

Internisten, beim Augenarzt, in

der Frauenarztpraxis, beim Allgemeinmediziner

oder Kinderarzt.

„Dazu kommen Krankenhäuser,

medizinische Labore

und betriebsärztliche Abteilungen

von Unternehmen“, erklärt

Claudia Böcker vom Bundesinstitut

für Berufsbildung

(BIBB).

Auch wenn es formal keine Voraussetzungen

für die Ausbildung

gibt, sehen Arbeitgeber

laut Böcker gerne einen Realschulabschluss

mit guten Noten,

etwa in Biologie oder Mathematik.

Wichtig ist vor allem,

dass man die passenden

Stärken für diesen Beruf mitbringst:

Im Umgang mit Patienten

sollte man vor allem

Verantwortungsbewusstsein

und eine genaue, sorgfältige

Arbeitsweise mitbringen.

Ebenso wichtig ist es, dass

man bereit ist, sein Wissen

ständig zu erweitern und Neues

dazuzulernen.

Während der Ausbildung sind

die angehenden Fachkräfte

meist pro Woche zwei Tage in

der Berufsschule und drei Tage

in der Praxis. „In der Schule

werden sowohl die medizinischen

Grundlagen vermittelt

als auch die Kenntnisse zu Abrechnung

und Betriebsorganisation“,

sagt Sabine Radtke,

die am Oberstufenzentrum Gesundheit

in Berlin lehrt. Den

angehenden Fachkräften wird

auch erklärt, was sie später

dürfen und was nicht. „Sie

dürfen beispielsweise keine

Medikamente verabreichen.

Das ist eine Aufgabe, die den

Ärzten vorbehalten ist“, sagt

Radtke. Verboten sei es auch,

eigenständig Patienten wegzuschicken.

Um ein hohes Gehalt

zu erzielen, empfiehlt März,

sich ständig weiterzubilden

und sich so hochzuarbeiten.

TEXT:DPA

Infos im Internet:

www.dkgev.de,

www.bundesaerztekammer.de

VERGÜTUNG

Medizinische Fachangestellte

assistieren Ärzten bei der Untersuchung,

Behandlung, Betreuung

und Beratung von

Patienten. Die Ausbildung

dauert drei Jahre. Auch wenn

MFA viel Verantwortung haben,

ist die Vergütung eher

niedrig. Während der Ausbildung

können angehende MFA

nach Angaben des Bundesinstituts

für Berufsbildung mit

einem Gehalt zwischen 730

Euro brutto monatlich im ersten

und 820 Euro im dritten

Jahr rechnen. Später liegt die

tarifliche Bruttogrundvergütung

zwischen 1730 und 2260

Euro im Monat.

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TRADITION UND FORTSCHRITT

Unsere Schule steht seit über 65 Jahren für:

✓ Erfolg durch Leistung

✓ Unterricht ohne Ausfall

✓ Unterricht in ruhiger Arbeitsatmosphäre

Engagierte und erfahrene Lehrkräfte vermitteln Ihnen die Qualifikationen,

die Sie im kaufmännischen Beruf brauchen.

Berufsfachschule I und II

✓ führt zur Mittleren Reife

✓ Voraussetzung: Berufsreife (Hauptschulabschluss)

Einjährige Höhere Berufsfachschule

✓ führt zum Betriebswirtschaftlichen Assistenten

✓ Voraussetzung: Mittlere Reife bzw. (Fach-)Abitur

Erfahrung

Kompetenz

Aktualität

Informationen und Terminvereinbarung unter:

Kaufmännische Privatschule Eberhard,

Balduinstr. 8, 54290 Trier, Tel.: 0651 73485

www.privatschule-eberhard.de

Zukunft Ausbildung // 19


Ein Jahr für andere

Wer noch unentschlossen

ist, Wartezeit zu überbrücken

hat oder einfach

Lust auf Arbeit mit und für

Menschen hat, ohne sich

schon längerfristig festzulegen,

für den könnte ein

Freiwilliges Soziales Jahr

(FSJ) jetzt genau das Richtige

sein – selbst „auf den

letzten Drücker“.

Das FSJ bietet jungen Leuten

zwischen 16 und 27 Jahren

Chancen, die Lebenswirklichkeit

und praktische Hilfe in gemeinwohlorientierten

Einrichtungen

kennenzulernen. Die

Einsatzfelder sind breit gefächert

– von Kindergärten über

Alten- und Pflegeheime bis zu

Theater und andere Kulturein-

Immer dort, wo Hilfe benötigt wird: Johanniter-FSJ’ler begleiten zum Beispiel per Fahrdienst Pflegebedürftige

oder in der Mobilität eingeschränkte Menschen. FOTO: JOHANNITER-UNFALL-HILFE

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Ein

Job mit

Heldenpotenzial!

Mit einer Ausbildung bei uns wählst du einen Beruf

mit Zukunft. Der bietet dir einen abwechslungsreichen

Berufsalltag mit interessanten Aufgaben, direktem

Kundenkontakt und dem Umgang mit moderner Technik.

Damit wirst du zum/zur gefragten (Fach-)Mann/Frau!

Mach

deine

Ausbildung

bei uns!

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54295 Trier

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Unsere erfolgreichen

Nachwuchs-Zahntechniker:

2. Platz beim Bundesleistungswettbewerb 2016 und

1. Platz beim Landesleistungswettbewerb 2017

Ausbildung bei Klemens

Wir bieten freie Ausbildungsstellen.

Nach bestandener Prüfung optionale

Übernahme unserer neuen Jungtechniker

Das Zahntechnikerhandwerk.

Solide. Mit Perspektive und Zukunft.

Du besitzt Geschick und denkst kreativ?

Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung

service@klemens-zahntechnik.de

Telefon 0651/16001

Klemens Zahntechnik GmbH

Langwies 20 • D-54296 Trier-Irsch

!

!

20 // ZUkunft Ausbildung


ichtungen. Die Wochenarbeitszeit

beträgt in der Regel

40 Stunden; sie ist jeweils angepasst

an die Arbeitszeiten

der Einsatzstelle. Wie der freiwillige

Dienst in den Einrichtungen

konkret gestaltet wird,

hängt von den Möglichkeiten

vor Ort, aber auch von Deinen

Interessen und Fähigkeiten ab.

Das FSJ schließt 25 Bildungstage,

die in Form von ein- und

mehrtägigen Seminaren verpflichtend

angeboten werden,

mit ein.

Das Freiwillige Soziale Jahr ist

allerdings keine Ausbildung

und auch keine Berufstätigkeit

mit richtigem Gehalt. Allerdings

gibt es ein monatliches

Taschengeld und einen Verpflegungs-

und Unterkunftszuschuss.

Die Höhe variiert je

nach Träger. In der Regel hat

ein FSJ’ler 26 Tage Jahresurlaub.

Die Eltern behalten Anspruch

auf Kindergeld. Und es

gibt eine Abschlussbescheinigung

und ein Zeugnis oder

Zertifikat über die erworbenen

Fähigkeiten. In Rheinland-Pfalz

wird das FSJ als fachpraktischer

Teil der Fachhochschulreife

anerkannt und je nach

Hochschule auch als Wartezeit

für die Studienplatzvergabe.

Die Einsatzstellen werden von

den FSJ-Trägern vermittelt.

Diese sind verantwortlich für

die Durchführung des Freiwilligen

Sozialen Jahres.

Die Bewerbung für ein Freiwilliges

soziales Jahr sollte ähnlich

einer Bewerbung für einen

Ausbildungsplatz abgefasst

werden. Oft bieten die Träger

des FSJ ein Bewerbungsformular

an. Dieses kann man telefonisch

oder im Internet bei

der jeweiligen FSJ-Organisation

anfordern. Ist das nicht der

Fall, sollte man auf das klassische

Bewerbungsschreiben

zurückgreifen. Es kann sowohl

die Einsatzstelle als auch der

Träger angeschrieben werden.

Die Einsatzstelle ist allerdings

vorzuziehen. Dort sollt ein

konkreter Ansprechpartner gefunden

werden, den man dann

im Brief persönlich anschreibt,

neben der allgemeinen Formulierung

„sehr geehrte Damen

und Herren“. Es sollte deutlich

werden, warum man ein FSJ

absolvieren möchte und warum

gerade bei der ausgewählten

Einrichtung.

Einsatzbereiche des FSJ:

In folgenden Bereichen und

Einrichtungen kann ein Freiwilliges

Soziales Jahr geleistet werden:

// Kindertagesstätten

// Einrichtungen der Jugendhilfe und

Jugendarbeit

// Alten- und Pflegeheime

// Einrichtungen der Behindertenhilfe

// Sozialstationen

// Krankenhäuser

// Rettungsdienste

// Museen, Theater und andere

Kultureinrichtungen

// Sportvereine

// Ganztagsschulen

Infos unter http://fsj-rheinlandpfalz.de

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Zukunft Ausbildung // 21


Die Top 10 der beliebtesten

Ausbildungsberufe

Nach wie vor dominieren die „Klassiker“ die

Wunschberufe der meisten jungen Leute in der Region

Trier. Doch wie unterscheiden sich junge Frauen

und Männer bei ihren Berufswünschen? Und in welchen

Bereichen gibt es besonders viele Lehrstellen?

Im vergangenen Jahr wurden

insgesamt 3335 Bewerber von

der Berufsberatung der Agentur

für Arbeit betreut. Die Liste

der beliebtesten Ausbildungsberufe

unter diesen Bewerbern

in der Region Trier ist seit

Jahren mehr oder weniger konstant,

es gibt nur leichte Verschiebungen.

Der Berufswunsch scheint dabei

nach wie vor stark von Rollenbilder

geprägt zu sein: Unter

den 2003 gemeldeten jungen

Männern war der Beruf

des Kfz-Mechatronikers für

Die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker ist bei jungen Männer auf

Platz 1. Auch Ausbildungsberufe wie Tischler, Maler/Lackierer und

Metallbauer sind beliebt. Bei den Frauen ist es die medizinische

Fachangestellte.

Schreiner ist nicht gerade der beliebteste Ausbildungsberuf bei

Frauen. Doch: „Viele junge Frauen täten gut daran, sich stärker für

berufliche Alternativen zu öffnen“, Theresa Kunze von der Arbeitsagentur.

LIFT

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nach oben!

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Schaltungen und elektronische Baugruppen – und geben dieses Know-how an Dich weiter.

Auch erfährst Du, wie man Steuerungen konfiguriert und Qualitätstests durchführt. Vor allem aber entdeckst Du, wie Du Dein Talent

gewinnbringend einsetzen kannst – nicht nur in der Ausbildung. Wir freuen uns, wenn Du auch danach Dein Können für NEW LIFT

einsetzt. Denn in einem starken Team kommst Du besser nach oben.

Jetzt Bewerbung klarmachen – Ausbildungsbeginn ist der 1. August 2018

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22 // Zukunft Ausbildung


PKW-Technik am beliebtesten.

Auch Berufe wie Tischler, Maler/Lackierer

und Metallbauer

standen hoch im Kurs. Nur einige

kaufmännische Tätigkeiten

schaffen es bei den jungen

Männern in die Top 10.

Bei den 1332 gemeldeten jungen

Frauen lag der Berufswunsch

als Verkäuferin auf

dem ersten Platz, gefolgt von

der Medizinischen Fachangestellten,

der Kauffrau für Büromanagement

und der Einzelhandelskauffrau.

Berufliche Alternative

entdecken

Die Bandbreite an Wunschberufen

ist bei den männlichen

Bewerbern größer: Auf die Top

10-Berufe entfielen bei diesen

41 Prozent aller Bewerber. Bei

den Frauen waren es 57 Prozent.

„Hieran erkennt man,

dass Frauen noch stärker auf

bestimmte Berufsbilder fixiert

sind als Männer", sagt Hanna

Theresa Kunze, Beauftrage für

Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

der Agentur für Arbeit

Trier. „Viele junge Frauen täten

gut daran, ausgetretene

Pfade zu verlassen und sich

stärker für berufliche Alternativen

zu öffnen. Eine gute Gelegenheit

hierfür bietet der Girls’

Day, der das nächste Mal am

26. April 2018 stattfinden wird.

Parallel findet auch der Boys’

Day statt. An diesem Tag können

Schülerinnen und Schüler

in Schnupperpraktika bei Betrieben

Berufe kennenlernen,

die für ihr Geschlecht ‚untypisch’

sind.“

In den letzten Jahren gab In

der Regel mehr gemeldete

Ausbildungsstellen als Bewerber.

2017 blieben insgesamt

569 Stellen unbesetzt und 179

Ausbildungssuchende unversorgt.

Auf den ersten Blick

sollten also genug Ausbildungsplätze

für Bewerber vorhanden

sein.

Doch passen Wunschberufe

und angebotene Stellen auf

dem Ausbildungsmarkt nicht

immer zu-sammen. „Es kann

oft hilfreich sein, sich über

mögliche Alternativberufe zu

informieren, die einen ähnlichen

Inhalt haben wie der eigentliche

Wunschberuf. Oftmals

kann man so noch eine

Ausbildungsstelle finden“,

meint Kunze hierzu.

Top 10 der beliebtesten

Ausbildungsberufen

bei Männern:

1. Kraftfahrzeug Mechatroniker – PKW-Technik

2. Verkäufer

3. Tischler

4. Kaufmann im Einzelhandel

5. Kaufmann im Büromanagement

6. Fachlagerist

7. Maler/ Lackierer – Gestaltung und Instandhaltung

8. Industriemechaniker

9. Fachinformatiker – Systemintegration

10. Metallbauer – Konstruktionstechnik

bei Frauen:

1.Verkäuferin

2. Medizinische Fachangestellte

3. Kauffrau – Büromanagement

4. Kauffrau – Einzelhandel

5. Friseurin

6. Industriekauffrau

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Zukunft Ausbildung // 23


Tischler müssen

nicht nur zupacken

Was macht

eigentlich

ein...?

Die Fachleute bauen Möbel, Fenster und Türen

aus Holz. Dafür brauchen sie unter anderem mathematische

Kenntnisse und räumliches Vorstellungsvermögen.

Doch auch digitale Techniken rücken

bei ihrer Arbeit in den Vordergrund.

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Marc Depken arbeitet mit

Holz, und das täglich. Über zu

wenig Abwechslung kann er

sich aber trotzdem nicht beklagen.

„Man macht jeden Tag

etwas andere“, sagt er. Der 21-

Jährige beendet gerade seine

dreijährige Ausbildung zum

Tischler. Tischler stellen Möbel,

Fenster und Türen her. Sie

sägen, hobeln und schleifen,

behandeln Oberflächen und

verschrauben oder verleimen

Teile zu fertigen Produkten.

Sie arbeiten in Werkstätten, in

Wohnungen und in Büros, wo

sie Parkett verlegen, und auf

Baustellen, wo sie Treppen

und Türen einbauen. Bei Fragen

der Energieeinsparung

und Schallschutz ist er der

richtige Ansprechpartner was

moderne Fenster- und Türanlagen

angeht, aber auch im Rahmen

der Altbausanierung.

Angehende Tischler brauchen

vor allem die Bereitschaft, „etwas

mit den Händen zu tun“,

sagt Andrea Terwolbeck-Maasoumy,

Teamleiterin im Bereich

Holz- und Bautechnik an

der Kerschensteiner-Schule in

Delmenhorst. Aber das ist

nicht alles. Vor allem in größeren

Betrieben werde die Arbeit

mit digitaler Technik immer

wichtiger, erzählt die Studienrätin.

Das stellen sich manche

Auszubildenden anders vor.

Oft sei die Kreativität in der

Praxis nicht so sehr gefragt,

wie die jungen Leute dachten.

Marc Depken hat Glück. „Wir

sind ein ziemlich kleiner Betrieb“,

erzählt er. Dort lernt er

die ganze Palette kennen, von

Möbeln bis zu Haustüren.

Tischler sollten aber eine gewisse

körperliche Belastbarkeit

mitbringen, sagt Depken.

„Wenn man zierlich gebaut ist,

ist das schwierig.“ Tatsächlich

falle es vielen Auszubildenden

anfangs schwer, acht Stunden

oder länger aktiv zu sein, sagt

Andrea Terwolbeck-Maasoumy.

„Da muss sich der Körper

auch erst einmal dran gewöhnen.“

Mathematisches Verständnis

und räumliches Vorstellungsvermögen

seien ebenfalls

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Bei der Ausbildung von Marc Depken sind neben körperlicher Arbeit

auch Rechenkünste gefragt. FOTO: DPA

24 // Zukunft Ausbildung


Tischler ist bei Jungs ein sehr gefragter Ausbildungsberuf.

wichtig. Claudia Klemm von

Tischler Nord, dem Verband

des Tischlerhandwerks in Niedersachsen

und Bremen, empfiehlt

vorher aber in jedem Fall

ein Praktikum. Denn gerade

bei kleinen Betrieben müsse

es zwischenmenschlich stimmen,

sagt die Wirtschaftspsychologin.

Das ist offenbar

nicht immer der Fall, denn die

Abbrecherquote bei den Tischlern

ist hoch. „Einige haben

falsche Vorstellungen von dem

Beruf und denken an den reinen

Möbelbau“, erklärt Claudia

Klemm. Viele Jugendliche

hätten heutzutage außerdem

moderne Ansprüche an die Arbeitswelt.

In manchen Tischlereien stießen

sie aber auf veraltete

Denkstrukturen. Hier müssten

auch die Betriebe umdenken.

Das ist wichtig, weil Nachwuchs

gebraucht wird. „Das

Handwerk sucht Fachkräfte.

Wir freuen uns, dass die Zahl

der neuen Ausbildungsverträge

in unseren Betrieben wieder

leicht gestiegen ist – gegen

den allgemeinen Trend“,

erklärt Holger Schwannecke,

Generalsekretär des Zentralverbands

des Deutschen

Handwerks. Trotzdem blieben

viele Ausbildungsplätze unbesetzt.

Während Berufsanfänger

mit knapp 2000 Euro Einkommen

monatlich rechnen

können, seien 2500 Euro brutto

für erfahrenere Tischler ein

ganz guter Richtwert, sagt die

Expertin. Als Meister könne

man bis zu 4000 Euro monatlich

verdienen. Rechtlich ist für

Tischler keine bestimmte

Schulbildung vorgeschrieben.

Schüler mit Hochschulreife

nutzen die Ausbildung oft als

Grundlage für ein Architekturoder

ein Ingenieurstudium.

Manche schließen einen Meisterkurs

oder eine Ausbildung

TRADITIONSBERUF IM UMBRUCH

zum staatlich geprüften Holztechniker

oder Gestalter im

Handwerk an. Marc Depken

weiß schon, wie es weitergeht:

Sein Betrieb wird ihn übernehmen.

TEXT: DPA

Tischler stellen Möbel, Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen

her oder führen Innenausbauten durch. Meist handelt es

sich dabei um Einzelanfertigungen. Die Ausbildung dauert drei Jahre,

die Vergütung liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit

brutto etwa zwischen 430 und 780 Euro pro Monat, je nach Ausbildungsjahr

und Region. Das spätere Einstiegsgehalt wird mit 2000

Euro brutto monatlich beziffert. Die wirtschaftliche Lage des Tischlerhandwerks

kann, auf längere Sicht betrachtet, als sehr günstig

und aussichtsreich bezeichnet werden. Angesichts der steigenden

Technisierung nimmt das Bedürfnis der Menschen nach Individualität

zu, so dass die kreativen Ideen und das hohe Qualitätsbewusstsein

des Tischlerhandwerks auch in Zukunft gefragt sein wird.

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Öffentlicher Dienst sucht Personal

Der öffentliche Dienst

braucht Personal. Nach

Aussagen des Deutschen

Beamtenbundes (DBB)

fehlen dem Staat derzeit

rund 185 000 Mitarbeiter.

Parallel dazu wachsen

die Aufgaben bei

Bund, Land und Kommunen.

Insbesondere das

Thema Migration stellt

den Staat vor neue Herausforderungen.

Schulen. Aber nicht nur Bildung

und Erziehung sind betroffen,

sondern auch Sicherheit

und Ordnung: Denn bei

den Polizeikräften von Bund

und Ländern fehlt ebenso Personal

wie in der Justiz und bei

den Feuerwehren. Hinzu kommen

weitere Lücken, etwa im

öffentlichen Gesundheitsdienst,

in der allgemeinen Verwaltung

und bei den Jobcen-

tern. „Durch seit Jahren fehlende

Neueinstellungen steigt

der Altersdurchschnitt beim

vorhandenen Personal immer

weiter und alleine in den

nächsten 15 Jahren werden circa

1,5 Millionen Kolleginnen

und Kollegen altersbedingt

ausscheiden. Zieht man davon

die zu erwartenden Neueinstellungen

ab, bleibt – rechnerisch

– eine Personallücke von

mehreren hunderttausend Beschäftigten,

die dem öffentlichen

Dienst bei seiner Aufgabenerfüllung

fehlen werden.“

Engagement

für das Gemeinwohl

Die Arbeitsfelder von Beamten

sind alles andere als langweilig

und eintönig. Die verschiedenen

Verwaltungen der Länder,

Kommunen und Städte

Bildung, Erziehung, Polizei,

Justiz und Feuerwehr suchen

händeringend Personal. Insgesamt

185 000 Beschäftigte

fehlen im öffentlichen Dienst.

So eine Einschätzung des dbb

beamtenbund und tarifunion

und seiner Mitgliedsgewerkschaften.

„Insbesondere für

Bildung und Erziehung fehlt

dem Staat das Personal, aber

etwa auch für Sicherheit und

Gesundheit werden dringend

Nachwuchs- und Fachkräfte

gebraucht“, sagte der dbb

Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach.

Nach Einschätzung des dbb

und seiner Mitgliedsgewerkschaften

fehlen insgesamt

185 000 Beschäftigte im öffentlichen

Dienst, vor allem in

den Ländern und Kommunen.

So werden alleine 130 000 zusätzliche

Erzieher benötigt sowie

32 000 Beschäftigte an

Der öffentliche Dienst beschäftigt mehr als 4,5 Millionen Menschen und ist damit der größte deutsche

Arbeitgeber: Verwaltungsangestellte, Krankenpfleger, Müllmänner, Polizisten, Soldaten sowie

Lehrer, um nur einige Beispiele zu nennen.

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26 // ZUkunft Ausbildung


ieten spannende Jobs – vom

Musiker bis zum Ingenieur,

vom Hausmeister bis zum Chirurgen.

Auch bei der Feuerwehr,

der Forstverwaltung, in

verschiedensten wissenschaftlichen

Diensten, in Schulen,

bei der Polizei und den Ministerien

oder der Bundeswehr

verrichten Beamte ihren

Dienst.

Um eine Beamtenlaufbahn anzutreten,

braucht man eine

entsprechende schulische Vorbildung:

für den einfacher

Dienst den Hauptschulabschluss,

für den mittlerer

Dienst den Realschulabschluss

oder Hauptschulabschluss

mit anschließendem

Abschluss einer entsprechenden

Berufsausbildung. Für den

gehobener Dienst braucht

man die Fachhochschulreife

oder Hochschulreife, in verschiedenen

Bereichen auch

ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium.

Für den

höheren Dienst ist ein abgeschlossenes

Hochschulstudium

oder Mastertitel einer

Fachhochschule Voraussetzung.

Die Ausbildungsabläufe sind

sehr unterschiedlich und genau

auf die später auszuübende

Tätigkeit abgestimmt. Begonnen

wird mit dem Vorbereitungsdienst.

Er dient der theoretischen

und praktischen

Ausbildung und kann – je nach

Dienstlaufbahn – von sechs

Monaten bis zu drei Jahren

dauern. Berufseinsteiger absolvieren

in der Regel eine

zweijährige Ausbildung (mittlerer

Dienst) oder ein dreijähriges

Studium (gehobener

Dienst). Als Beamten-Anwärter

sind sie zunächst auf Widerruf

eingestellt. Erst nach der bestandenen

Abschlussprüfung -

Laufbahnprüfung genannt –

steht die Verbeamtung an.

Wer sich anschließend noch in

der mehrjährigen Probezeit

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Zukunft Ausbildung // 27


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Auch wenn das Webzeitalter die Suche nach einem

Ausbildungsplatz generell zu vereinfachen

scheint, so gibt es auch heute bei einer Bewerbung

viel zu beachten.

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// Das Anschreiben

Das Bewerbungsanschreiben

wird nicht in die Bewerbungsmappe

eingeheftet, sondern

lose auf die Mappe gelegt. Außerdem

sollte es an einen konkreten

Ansprechpartner im Unternehmen

gerichtet sein, Bewerbungen

mit "Sehr geehrte

Damen und Herren" werden

gerne aussortiert. Am Ende

des Anschreibens kann man

freundlich um ein persönliches

Gespräch bitten. Denn das

Vorstellungsgespräch ist natürlich

das Ziel der Bewerbung.

Außerdem gilt – ob per

E-Mail oder klassisch per Post:

Das Bewerbungsanschreiben

muss stets die formalen Regeln

geschäftlicher Korrespondenz

erfüllen. Und es muss die

komplette Adresse und alle

wichtigen Kontaktdaten enthalten,

so dass der Personaler

schnell darauf zugreifen kann.

Mit einem übersichtlichen

Schreiben sammelt der Bewerber

zudem die ersten Pluspunkte.

// Auf die Stelle eingehen

Von größter Bedeutung ist es,

die Stellenausschreibung intensiv

zu studieren und das

Bewerbungsanschreiben darauf

anzupassen. Es geht nicht

um eine brillante Selbstdarstellung,

sondern darum, die

Kenntnisse und Qualifikationen

vorzustellen, und die Interessen,

die sich auf den Ausbildungsplatz

beziehen. Personaler

wollen so rasch wie möglich

die Persönlichkeit des Bewerbers

erfassen können.

Manche nehmen sich für die

erste Durchsicht einer Bewerbung

gerade mal 30 Sekunden

bis zwei Minuten Zeit. Entscheidend

ist also, kurz und

knapp, aber dennoch präzise

die Eignung für die Ausbildung

zu nennen. Auch bei den sogenannten

Soft Skills sollte man

zurückhaltend sein, falls sie

keinen Bezug zur Ausschreibung

haben.

// Auf die korrekte Schreibweise

achten

Nicht zu lang, nicht zu kurz,

nicht zu langweilig und vor allem

fehlerfrei muss das Bewerbungsanschreiben

sein.

Mindestens genauso wichtig

wie die Beweggründe: Bei

Rechtschreibung und Grammatik

darf es keinerlei Fehler geben.

Entdeckt der Personaler

Fehler, wird er die Bewerbung

in der Regel sofort zur Seite legen.

Außerdem wird ein geübter

Personaler konsequent die

Allgemeinplätze und Füllsätze

ausblenden, mit denen Bewerbungsanschreiben

geschmückt

werden: „Mit großem

Interesse habe ich Ihre

Stellenausschreibung zur

Kenntnis genommen“ – das

könnte jeder schreiben, der

sich auf die Ausbildung bewirbt.

Für den Personaler interessant

ist dann das, was diesen

Bewerber von allen anderen

unterscheidet. Für ein gelungenes

Bewerbungsanschreiben

muss man sich übrigens

nicht als perfekt hinstellen

– das ist kaum ein Mensch.

28 // Zukunft Ausbildung


Auszubildende aus Lösnich schließt Prüfung zur Hotelfachfrau

als Beste in ganz Deutschland ab

97 von 100 Punkten, was für eine Leistung! Kira Gerhard, 22-jährige Hotelfachfrau aus Lösnich

(Kreis Bernkastel-Wittlich), hat allen Grund zur Freude: Sie hat in ihrer Abschlussprüfung zur Hotelfachfrau

brilliert und konnte sich mit diesem außergewöhnlichen Ergebnis an die Spitze von 6.845

Hotelfachfrauen und -männern setzen – als beste Absolventin in ganz Deutschland.

Sie ist die bundesweit beste Nachwuchskraft als Hotelfachfrau:

Kira Gerhard aus Lösnich.

Hubert und Melanie Drayer vom Michels Wohlfühlhotel können stolz sein: Ihre Auszubildende

Kira Gerhard hat die Prüfung zur Hotelfachfrau deutschlandweit als Beste

abgelegt.

Fotoquellen: IHK Trier

Ihre Ausbildung hat Kira Gerhard im Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren absolviert. Den Inhabern Hubert und Melanie Drayer hatte die IHK

Trier bereits im vergangenen Jahr die Auszeichnung „Hervorragender Ausbildungsbetrieb

der Hotellerie und Gastronomie“ überreicht. Das Siegel zeichnet

Unternehmen aus, die sich deutlich über das normale Maß hinaus in der

Ausbildung engagieren – sei

es durch Qualitätspraktika,

Beteiligungen an Berufsorientierungsprojekten,

Schulaktionen und Messen

oder intensiv begleitete

Prüfungsvorbereitungen.

„Seit Jahrzehnten bildet das

Michels Wohlfühlhotel auf

hohem Niveau aus und besticht

durch intensive persönliche

Gespräche mit den

Auszubildenden“, sagt

Ulrich Schneider, Geschäftsführer

Ausbildung der IHK Trier. Hubert Drayer legt dar, dass es ihm am Herzen liege, „auch die

Leistungsstarken entsprechend zu fördern“. Mit Erfolg, wie seine Auszubildende Kira Gerhard nun

gezeigt hat.

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Zukunft Ausbildung // 29


Sie sorgen für das Kleine

im Großen

Feinwerkmechaniker stellen

diese her. Räumliches

Vorstellungsvermögen und

mathematische Selbst die

größten Maschinen enthalten

kleine Bauteile, egal

ob Windkraftanlagen oder

Raumfahrttechnik. Kenntnisse

sind Pflicht.

Was macht

eigentlich

ein...?

Große Maschinen faszinierten

Sebastian Schemmer schon

immer. Doch er beschäftigt

sich vor allem mit ihren kleineren

Bauteilen. „Ich will die

technischen Zusammenhänge

verstehen“, sagt der 20-Jährige.

Er macht in einem kleinen

Betrieb für Präzisionsfertigung

im nordrhein-westfälischen Olfen

seine Lehre zum Feinwerkmechaniker.

Die duale Ausbildung

dauert dreieinhalb Jahre,

Skizzieren statt fräsen: In der Ausbildung zum Feinwerkmechaniker muss der 20-jährige Sebastian

Schemmer auch technische Zeichnungen anfertigen. FOTO: DPA

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30 // Zukunft Ausbildung


Schemmer ist im zweiten Lehrjahr.

In dem Betrieb mit zehn

Mitarbeitern werden die Azubis

in alle Arbeitsabläufe eingespannt.

„Sie haben bei uns

den Vorteil, dass sie vom ersten

bis zum letzten Tag in der

Produktion dabei sein können“,

sagt Schemmers Chef

Harald Dreckmann. Es geht also

von Beginn an um Bauteile,

die verkauft werden.

Bereits in der zehnten Klasse

hat Schemmer den Betrieb bei

einem Praktikum kennengelernt.

Ob Bewerber wie

Schemmer Abitur oder einen

Hauptschulabschluss haben,

spiele für ihn keine Rolle, sagt

Harald Dreckmann. „Ich gucke

auf keinen Fall auf die Schulnoten.“

So wird es auch anderswo

gehandhabt: Ein bestimmter

Abschluss ist für die

Ausbildung zum Feinwerkmechaniker

keine Voraussetzung,

ein knappes Drittel der Azubis

hat laut Bundesagentur für Arbeit

einen Hauptschulabschluss.

Markus Wienken

weiß, was angehende Feinwerkmechaniker

für den Job

mitbringen müssen. Gutes

räumliches Vorstellungsvermögen

sei eine Voraussetzung,

sagt der Koordinator für

die gewerblich-technischen

Berufe am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

in Lüdinghausen.

Mitbringen sollten

Feinwerkmechaniker aber

auch mathematisches Grundverständnis

und Lust, sich mit

technischen Zusammenhängen

auseinanderzusetzen,

zählt Wienken auf. Schwerpunkt

der Ausbildung sind

Feinmechanik, Maschinenbau

und Zerspanungstechnik.

Zu Beginn steht im Betrieb der

Werkstoff Metall im Mittelpunkt.

Azubis fertigen manuell

kleinere Werkstücke durch Sägen,

Feilen und Bohren. Dabei

lernen sie Werkstoffeigenschaften

wie Festigkeit, Härte

und Gewicht kennen. In der

Schule geht es um die Hintergründe:

Was passiert bei der

Metallbearbeitung? Wie funktioniert

die Spanbildung? Auch

Pneumatik und Hydraulik stehen

auf dem Stundenplan.

„Die theoretischen und praktischen

Inhalte werden immer

komplexer“, sagt Wienken. An

der Berufsschule falle ihm

durch sein Wissen aus dem

Physik-Leistungskurs am Gymnasium

vieles leicht, sagt

Schemmer. „Elektrotechnik

aber mache ich nicht so gerne.“

Gute Perspektive

Ob bei Getriebeherstellern, im

Windkraftanlagen-Bau, in der

Medizintechnik oder in der

Luft- und Raumfahrttechnik -

der Beruf bietet gute Perspektiven.

Wie in vielen Handwerksberufen

gibt es aber

auch beim Feinwerkmechaniker

Nachwuchssorgen. Azubis

werden dringend gebraucht,

sagt Hils. „Der Markt ist praktisch

leergefegt.“

Unter anderem auf Ausbildungsbörsen

buhlt sein Verband

um Nachwuchs. Nach ihrer

Lehre können sich Feinwerkmechaniker

zum Techniker

oder Meister weiterbilden

oder ein Studium anschließen.

Schemmer weiß noch nicht,

wohin sein Weg führen wird.

„Grundsätzlich würde ich gerne

in dem Betrieb bleiben“,

sagt er.

TEXT: DPA

DREIEINHALB-

JÄHRIGE

AUSBILDUNG

Feinwerkmechaniker fertigen

Produkte der Stanz-, Schnittund

Umformtechnik sowie

der Vorrichtungs- und Formenbautechnik.

Ebenso stellen

sie Maschinen, Geräte,

Systeme und Anlagen her, die

sie zudem warten und instandsetzen.

Die Ausbildungdauert

dreieinhalb Jahre, die

Vergütung beläuft sich nach

Angaben der Bundesagentur

für Arbeit zwischen 400 und

960 Euro brutto monatlich, je

nach Ausbildungsjahr und

Region. Was Ausgelernte verdienen,

sei je nach Bundesland

und Betrieb verschieden,

sagt Diether Hils, Geschäftsführer

im Bereich Berufsbildung

beim Bundesverband

Metall. Die Bundesagentur

beziffert das Einstiegsgehalt

mit etwa 2400

Euro brutto monatlich.

Weitere Infos dazu gibt es im

Internet unter www.bghm.de,

www.metallhandwerk.de und

www.gesamtmetall.de

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Zukunft Ausbildung // 31


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Tipps für einen gelungenen Start

Die Bewerbung, das Auswahlgespräch, die Zusage

– die ersten Hürden sind geschafft. Doch dann

kommen der erste Tag, der erste Monat, und mit

einem Mal ist man Teil eines Betriebs. Angekommen

im Arbeitsalltag und doch noch ganz am Anfang.

Wie gelingt ein guter Start in die Ausbildung?

Am ersten Tag der Ausbildung

geht man besser auf Nummer

sicher. „Für den Anfang rate

ich Auszubildenden: Stell dir

vor, du kommst in eine neue

Welt und willst sie entdecken“,

erklärt Christian Warneke,

Professor an der FH. Also

aufmerksam die Aspekte des

neuen Umfelds erkunden – inhaltlich,

organisatorisch und

zwischenmenschlich. Dazu gehören

Arbeitszeiten, Tätigkeitsbereiche,

aber auch Zwischenmenschliches:

Duzt man

sich im Betrieb, oder spricht

man die neuen Kollegen mit

Sie an? Welcher Kleidungsstil

ist gefragt? Am ersten Tag sollte

man pünktlich kommen und

sich lieber etwas zu schick als

zu nachlässig kleiden. Denn:

„Es ist schwer, den ersten Eindruck

zu korrigieren“, erklärt

Warneke.

Um möglichst schnell in den

Betrieb integrieren zu werden,

sollte man nach und nach

auch Kontakt zu den Kollegen

herstellen: „Das fängt damit

an, sich die Namen der Kollegen

zu merken und auf dem

Gang freundlich zu grüßen“,

sagt Warneke.

Bekommt man als Azubi die

ersten Aufgaben übertragen,

gilt: Auch vor kleinen oder

scheinbar unattraktiven Aufgaben

nicht zurückschrecken.

Werden diese zuverlässig erledigt,

fassen die Kollegen Vertrauen

und werden einem bald

schon anspruchsvollere Aufgaben

anvertrauen. Natürlich gehören

auch Aufgaben, die weniger

Freude bereiten, zum Arbeitsalltag.

Doch was, wenn

das zum dauerhaften Zustand

wird? Manche stoßen schon in

den ersten Wochen ihrer Ausbildung

auf Schwierigkeiten:

„Die Azubis klagen dann über

zahlreiche Überstunden, fehlendes

Ausbildungsmaterial

oder Aufgaben, die gar nicht

zu ihrer Ausbildung gehören“,

erzählt Simon Habermaaß,

Bundesjugendsekretär der Gewerkschaft

Verdi. Keine schöne

Erfahrung. Doch: „Zunächst

ist es wichtig, das Problem

sachlich zu analysieren und

einzugrenzen“, erklärt Warneke.

Habe ich ein Problem mit

einer einzelnen Person, oder

fühle ich mich allgemein mit

der Ausbildung unwohl? Dabei

kann man eine Vertrauensperson

um Rat fragen – am besten

außerhalb des Betriebs.

So merkt man schnell, wie

!

man die Lage bewerten

muss: Ob man sich mit

der Situation arrangieren oder

konkret gehandelt werden

muss. Bei ernsthaften Problemen

sollte man Kollegen,

den Betriebsrat oder Ausbildungsleiter

einbeziehen.

„Denn wenn die Ausbildung

nicht stimmt, stehen die Azubis

nach der Ausbildung bei

der Jobsuche schlecht da“,

sagt Habermaaß. So weit

muss es ja nicht kommen.

Ein Grundsatz, der eigentlich

auf alle Lebensphasen zutrifft,

gilt für Auszubildende besonders:

neugierig sein. „Anfangs

darf man jede Frage stellen“,

sagt der Berufspsychologe.

Die Kollegen sind sich bewusst,

dass man vieles noch

nicht wissen kann. Fragen werden

nicht negativ aufgenommen.

Im Gegenteil: „Fragen

zeigen, dass man mitdenkt

und Interesse hat.“ Oft profitieren

und lernen beide Seiten

– denn auch erfahrene Kollegen

können so mitunter neue

Impulse bekommen

!

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Zukunft Ausbildung // 33


Rechte und Pflichten

in der Ausbildung

Was ein Azubi

darf und was

nicht, was er tun

muss und was

nicht, ist

gesetzlich genau

festgelegt.

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“,

heißt es oft. Tatsächlich

dient die Ausbildung dazu,

sich wichtige Grundlagen und

Kompetenzen anzueignen.

Entsprechend erwarten Unternehmen

von ihren Auszubildenden

auch das dafür notwendige

Engagement. Doch

Azubis haben nicht nur Pflichten,

sondern auch Rechte. In

Deutschland ist die Ausbildung

für einen bestimmten

Beruf gesetzlich klar geregelt.

Während die konkreten Inhalte

der Berufsausbildung von den

zuständigen Industrie- und

Handels- sowie Handwerkskammern

festgelegt werden,

sind die maßgeblichen Rahmenbestimmungen

für das

Ausbildungsverhältnis im Berufsbildungsgesetz

(BBiG) geregelt.

Die ausbildenden Betriebe

haben selbst nur einen

begrenzten Einfluss auf die inhaltliche

Ausgestaltung der

Berufsausbildung.

Ausbildungsvertrag

muss sein

Grundlage jedes Ausbildungsverhältnisses

zwischen Auszubildenden

und dem Arbeitgeber

ist der Ausbildungsvertrag.

In ihm sind unter anderem die

Ausbildungsdauer, die Vergütung,

Urlaubsanspruch und

die tägliche Arbeitszeit geregelt.

Zudem enthält er die

Rechten und Pflichten des

Auszubildenden. Ein Ausbildungsvertrag

ist nur gültig,

wenn er vom Auszubildenden

und dem dafür Bevollmächtigten

des Ausbildungsbetriebs

unterschrieben ist. Wer vor

seinem 18. Lebensjahr eine

Ausbildung beginnt, benötigt

die Unterschrift von Eltern

oder gesetzlichem Vertreter.

Dauer der Ausbildung

Die Länge der Ausbildungszeit

ist gesetzlich vorgeschrieben

und beträgt laut Arbeitsagentur

in der Regel zwischen 36

und 42 Monaten. Wie lang die

konkrete Ausbildungszeit dauert,

ist in der jeweiligen Ausbildungsordnung

festgelegt.

Dabei hat der Auszubildende

oder sein Betrieb die Möglichkeit,

die Ausbildungszeit abhängig

von den individuellen

Begabungen und Fähigkeiten

sowie der Zustimmung der zuständigen

Stellen zu verkürzen

oder zu verlängern. Zwingend

vorgeschrieben ist eine Probe-

Die Lebenshilfe Trier-Saarburg e. V. ist ein Zusammenschluss von Eltern,

Angehörigen und Freunden von Menschen mit geistiger Behinderung

aller Altersstufen und unterhält im gesamten Kreisgebiet Trier-Saarburg

entsprechende Betreuungs- und Fördereinrichtungen (u. a. eine Werkstatt

für Menschen mit Behinderung in Konz, zwei Tagesförderstätten

in Longuich und Konz, drei Kindertagesstätten in Könen, Reinsfeld und

Schweich, mehrere Wohnheime Konz und Saarburg sowie Ambulant

Betreutes Wohnen im Kreisgebiet).

Zur Umsetzung der Betreuungsziele arbeiten wir in unserem interdisziplinär

besetzten Team mit derzeit ca. 250 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen

an den o. g. Standorten.

Werden Sie ein Teil dieses Teams!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, bei uns eine Ausbildung zu absolvieren

in einem Beruf mit Zukunft und der Weiterbeschäftigungsmöglichkeit

nach der Ausbildung.

Wir bilden aus zum/zur:

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(für Kfm: Führerschein Kl. B erforderlich)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Zum 01.08.2018 suchen wir:

• Auszubildende (m/w)

für den Beruf Heilerziehungspflege

• Praktikanten (m/w)

für den Beruf Erzieher (Anerkennungsjahr)

Sollten Sie Interesse haben, so bitten wir um schriftliche Bewerbung an:

Lebenshilfe Trier-Saarburg e. V.

Granastraße 113, 54329 Konz

Huss.H@Lebenshilfe-Trier-Saarburg.de

www.Lebenshilfe-Trier-Saarburg.de

Wir sind Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Vertragspartner

Servicepartner

Eine Werkstattmarke von Bosch

Autohaus Lingnau · Trier · Wisportstraße

Tel. 0651/93 80 50 · www.autohaus-lingnau.de

34 // Zukunft Ausbildung


zeit, in der sowohl Arbeitgeber

als auch der Auszubildende

den Vertrag vorzeitig kündigen

können. Die Probezeit muss

mindestens einen Monat und

darf höchstens vier Monate

dauern.

Die Vergütung für Azubis

Nach dem Berufsausbildungsgesetz

muss der Arbeitgeber

dem Auszubildenden eine angemessene

Vergütung zahlen.

In der Regel wird diese durch

die geltenden Tarifverträge bestimmt.

Liegt keine Tarifbindung

vor, soll sich die Angemessenheit

dieser Vergütung

nach den branchenüblichen

Tarifen richten. Die Ausbildungsvergütung

ist abhängig

vom Alter des Auszubildenden

und ist mit dem Verlauf der

Berufsausbildung – mindestens

einmal im Jahr – entsprechend

anzuheben. Wichtig: Für

die Ausbildungsvergütung benötigt

der Auszubildende ein

Gehaltskonto, auf das sein

Geld überwiesen werden kann.

Zudem muss beim Ausbildungsvertrag

eine Lohnsteuerkarte

vorliegen. Die anfallenden

Beiträge für die Krankenversicherung

werden zur Hälfte

vom Arbeitgeber getragen.

Ist die Ausbildungsvergütung

sehr niedrig, muss der Arbeitgeber

die vollen Beträge übernehmen.

Wie viel Urlaub?

Der jährliche Urlaubsanspruch

ist in der Regel durch die tariflichen

Vereinbarungen zur

Ausbildung festgelegt. Ansonsten

gilt der gesetzliche

Mindesturlaubsanspruch bei

Jugendlichen von 30 Werktagen

für unter 16-Jährige, 27

Werktagen für 16-Jährige und

mindestens 25 Werktagen für

17-Jährige. Wer volljährig ist,

für den gilt der generelle Mindesturlaubsanspruch

von 24

Werktagen im Jahr.

Pflichten des

Arbeitgebers

Der auszubildende Betrieb hat

nach dem Berufsbildungsgesetz

dafür Sorge zu tragen,

dass dem Auszubildenden die

Fertigkeiten und Kenntnisse

vermitteltwerden, die zum Erreichen

des Ausbildungsziels

in der vorgesehenen Ausbildungszeit

erforderlich sind

Vom Hörsaal zum Handwerk

Im Rahmen des JOBSTARTER-Programms des Bundes bieten die

Handwerkskammern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Studenten eine umfassende individuelle Unterstützung bei einer

beruflichen Neuorientierung an. Während die Zahl der Studienabbrecher

und –aussteiger kontinuierlich ansteigt, wächst

gerade im Handwerk der Bedarf an gut ausgebildeten Fach- und

Führungskräften. Das kammerbezirks- und länderübergreifende

Projekt der Handwerkskammern Trier, Koblenz, Mainz, Kaiserslautern

und Saarbrücken bietet aktuellen oder potenziellen Studienabbrechern

die Gelegenheit,

sich frühzeitig über die

vielfältigen Berufsalternativen

und Aufstiegschancen im

Handwerk zu informieren und

beraten zu lassen. Auf Wunsch

vermitteln die Kammern konkrete

Kontakte zu geeigneten

und interessierten Handwerksbetrieben

auch in der jeweiligen

„Heimatregion“. Unter

www.vomhoersaalzumhandwerk.de

findet man insbesondere

eine aktuelle Übersicht

zu Lehrstellen, die von Handwerksbetrieben

im Bereich

Das Projekt zielt auf die individuelle

Betreuung von Studenten,

die ihre akademische Laufbahn

abgebrochen haben und

eine neue berufliche Perspektive

im Handwerk suchen.

Rheinland-Pfalz/Saarland

speziell für Studienaussteiger

angeboten werden (wobei ein

Einstieg in die Ausbildung in

der Regel auch während des

laufenden Lehrjahres möglich

ist).

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Ansprechpartnerin: Carolin Eibes, (06533) 79-3573

Zukunft Ausbildung // 35


Werde unser HELD in 2018 !
























36 // Zukunft Ausbildung


Eine Frage von Sekunden

Das Bewerbungsfoto kann

Türöffner zum Job sein. Ist

es gelungen, vermittelt es

Personalverantwortlichen

einen positiven ersten Eindruck

einer Person und

weckt Interesse.

Wenn man einem Menschen

begegnent entscheidet sich

schon in wenigen Sekunden,

ob man ihn sympathisch finden.

Genauso geht es Personalverantwortlichen

beim ersten

Blick auf das Foto in den

Bewerbungsunterlagen. Signale,

die vom Bild ausgehen, beeinflussen

unmittelbar die Entscheidung,

ob die abgebildete

Person in die engere Auswahl

für ein Vorstellungsgespräch

kommt oder nicht. Ein wesentliches

Signal ist der Blick des

Porträtierten, denn darüber

wird der Kontakt mit dem Betrachter

des Fotos hergestellt.

Ein begrüßendes und Natürlichkeit

ausstrahlendes Lächeln

wirkt gewinnend. Zusammen

mit einem wachen,

offenen Blick vermittelt es

künftigen Arbeitgebern den

Eindruck einer motivierten bis

begeisterungsfähigen Persönlichkeit.

Neben der persönlichen

zählt auch die professionelle

Aussage des Bildes. Es

muss die der angestrebten Tätigkeit

angemessene Kompetenz

transportieren. Bewerber

sollten deshalb auf ein passendes

Outfit achten: Sich im

Nadelstreifenanzug für eine

Bewerbung als Hausmeister

ablichten zu lassen, kann Ausschlusskriterium

sein. Je höher

das Niveau der angestrebten

Position, desto höher sei der

Anspruch daran, wie sich Bewerber

präsentierten. Das gelte

selbstverständlich auch für

die Aufnahme selbst. Urlaubsfotos

oder laienhafte Schnappschüsse

seien nicht geeignet.

Wenn Bewerber zeigen, dass

sie Zeit und Mühe investieren,

signalisieren sie Interesse.

Das Bewerbungsfoto verlangt eine professionelle Aussage - keine

Urlaubsbilder!

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Zukunft Ausbildung // 37


Neu: Kaufmann und Kauffrau

im E-Commerce

Branchenübergreifender

Ausbildungsberuf

für boomenden

Onlinehandel

Der Einzelhandel wird zunehmend digitaler, technischer und serviceorientierter und die Tätigkeitsfelder

müssen sich dem stetig wachsenden E-Commerce anpassen.

Der Onlinehandel boomt. Aufgrund

dieser Entwicklung wird

es ab dem 1. August 2018 den

neuen dualen Ausbildungsberuf

Kaufmann/Kauffrau im E-

Commerce geben. Er ist der

erste neue kaufmännische

Ausbildungsberuf seit zehn

Jahren und auf diesen speziellen

Wachstumsmarkt zugeschnitten.

E-Commerce-Kaufleute sind in

Unternehmen tätig, die Waren

oder Dienstleistungen online

vertreiben – nicht nur im Großund

Außenhandel, im Einzelhandel

oder der Tourismusbranche,

sondern auch bei

Herstellern und Dienstleistern.

Gemeinsam mit den Sozialpartnern

und Sachverständigen

aus der betrieblichen Praxis

hat das Bundesinstitut für

Berufsbildung (BIBB) im Auftrag

der Bundesregierung die

neue dreijährige Ausbildungsordnung

erarbeitet.

Der branchenübergreifende

Ausbildungsberuf eröffnet im

stetig wachsenden Online-Geschäft

die Möglichkeit, Auszubildende

systematisch an

neue Anforderungen heranzuführen,

die mit der Digitalisierung

und verändertem Kundenverhalten

einhergehen. Da

projektbezogenes Arbeiten ein

wesentliches Merkmal im E-

Commerce ist, werden Auszubildende

von Anfang an mit

projektorientierten Arbeitsweisen

vertraut gemacht. Sie lernen

darüber hinaus, sich ständig

mit dem Wandel der Vertriebskanäle

und Strukturen

des E-Commerce auseinanderzusetzen.

Dabei sind ihr Wissen

und ihre Erfahrung insbesondere

an den externen und

internen Schnittstellen gefragt

– zum Beispiel, wenn es um

Werbung, Logistik, IT oder

Rechts- und Controlling-Aspekte

geht.

Im Einzelnen gehört zu ihren

Aufgaben neben der Auswahl

und dem Einsatz von Online-

Vertriebskanälen und der Mitarbeit

bei der Gestaltung und

Bewirtschaftung des Warenund

Dienstleistungssortiments

auch die Vertragsanbahnung

und -abwicklung im Online-

Vertrieb sowie die Unterstützung

bei der Beschaffung.

Weitere wichtige Aufgaben

sind die Kundenkommunikation,

die Entwicklung und Umsetzung

des Online-Marketings

sowie die kaufmännische

Steuerung und Kontrolle.

Nach der Hälfte der Ausbildungszeit

werden im ersten

Teil der Gestreckten Abschlussprüfung

in den Bereichen

Sortimentsbewirtschaftung

und Vertragsanbahnung

die Inhalte der ersten 15 Ausbildungsmonate

schriftlich geprüft.

Das Ergebnis geht mit 25

Prozent in die Gesamtnote ein.

Der zweite Prüfungsteil umfasst

dann die Bereiche Geschäftsprozesse,

Kundenkommunikation,

Wirtschafts- und

Sozialkunde sowie ein Fachgespräch

zu einem projektbezogenen

Prozess im E-Commerce.

Das neue Ausbildungsangebot

richtet sich an Schüler mit

Hauptschulabschluss, mittleren

und höheren Schulabschlüssen.

Hilfreich sind eine Medienaffinität

und das Interesse, sich

ständig mit neuen Entwicklungen

im Online-Vertrieb und in

den Vertriebskanälen auseinanderzusetzen.

TEXT: BIBB


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38 // Zukunft Ausbildung


Ein Berufsbild im ständigen Wandel

Der Traditionsberuf

des Druckers bietet

auch im Zeitalter der

Digitalisierung zahlreiche

Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Medientechnologen Druck

sind die qualifizierten Fachleute,

die den gesamten Druckprozess

steuern und dem

Printprodukt das richtige Outfit

verleihen. Die Funktionsabläufe

der Maschinen muss

man im Kopf und die Mess-,

Regel- und Steuertechnik im

Griff haben.

Vor Druckbeginn werden die

Druckformen und Druckdaten

geprüft. Auch Angaben für das

spätere Falzen und Schneiden

der Druckbogen müssen stimmen.

Das ist wichtig für den

Medientechnologen Druckerverarbeitung,

der dem Printprodukt

das richtige Finish

verleiht. Jetzt werden die

Druckformen eingespannt, bei

Der Berufszweig der Medientechnologen beschäftigt sich vor allem

mit den technischen Verfahren und den Maschinen rund um

den Bereich Druck und Druckerzeugnisse.

FOTO: BDVM

Mehrfarbendrucken pro Farbe

eine Form. Hier ist Präzision

ebenso gefragt wie beim Einstellen

der Maschinen.

Das Abstimmen von Farbe und

Bedruckstoff ist eine Kernaufgabe.

Abhängig vom Printprodukt

werden unterschiedliche

Bedruckstoffe wie Papier, Karton

oder Folien eingesetzt. Die

Vielfalt ist unermesslich. Erst

wenn Farbe, Bedruckstoff und

Druckmaschine aufeinander

abgestimmt sind, gelingt ein

guter Druck. Die Auflage kann

dann gedruckt werden. Während

des Auflagendrucks messen

und prüfen Medientechnologen

ständig die Druckqualität,

Passgenauigkeit, Farbwerte

und Farbdosierung. Um optimale

Ergebnisse zu erzielen,

dient eine Originalvorlage

oder ein Probedruck als Orientierung.

Während des Drucks

muss laufend das Ergebnis mit

der Vorlage und den Kundenvorgaben

verglichen werden.

Die Ausbildung zum Medientechnologen

kann schulisch

oder dual erfolgen. Während

der dualen Ausbildung zum

Medientechnologen durchläuft

man drei Phasen, in die sich

die Ausbildung aufteilt: betrieblich,

schulisch und überbetrieblich.

Während des betrieblichen

Teils ist man überwiegend

in Produktionshallen

tätig. Je nach Aufteilung findet

der schulische Unterricht in

der Berufsschule in Blockform

oder ein- bis zweimal wöchentlich

statt. Hier wird vor

allem viel Mathematik unterrichtet,

da die Berechnung von

Flächen, Maßen und Gewichte

für einen Medientechnologen

sehr wichtig sind. Auch das

Fach Werken/Technik ist ein

bedeutendes Fach, da man

hier zum Beispiel lernt, mit

Störungen beim Druckprozess

umzugehen.

Weitere Infos unter

www.bvdm-online.de und

www.zfamedien.de

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Zukunft Ausbildung // 39


Für und mit Menschen arbeiten

Was macht

eigentlich

ein...?

Verantwortung, soziale

Kompetenz und Geduld

– das sind drei der Charakteristika,

die Pflegefachkräfte

für ihre Arbeit

mitbringen sollten.

Ob Ausbildung, (duales) Studium

oder Weiter- und Fortbildung

– den Möglichkeiten und

Fachrichtungen sind kaum

Grenzen gesetzt. Berufe in der

Pflege gewinnen an immer

mehr Zuspruch und Anerkennung

in der Gesellschaft. Auch

mit Hinblick auf den immer

größer werdenden Anteil älterer

Menschen. Daher werden

Pflegefachkräfte händeringend

gesucht.

Alten-, Kranken- und Gesundheitspfleger,

Pflegehelfer, Ergotherapeuten,

Heilerziehungspfleger

und Physiotherapeuten

sind nur einige der Berufe,

die der Pflegesektor zu

bieten hat. Als Altenpfleger

besteht der Berufsalltag in der

Pflegeberufe erfordern ein hohes Maß an Verantwortung, Selbstständigkeit

und Professionalität.

selbstständigen Pflege von älteren

Menschen. Die dreijährige

Ausbildung ist mittlerweile

einheitlich geregelt und wird

an Berufsfachschulen durchgeführt.

Als Gesundheits- und Krankenpfleger

ist die Pflege und

Betreuung von kranken Menschen

Hauptaufgabe. Die dreijährige

Ausbildung, für die es

mindestens einen Hauptschulabschluss

braucht, findet in einer

Berufsfachschule für Krankenpflege

und direkt in den

verschiedenen Stationen des

Krankenhauses statt.

Heilerziehungspfleger kümmern

sich um Menschen mit

Verhaltensauffälligkeiten, psychischen

Erkrankungen oder

mit geistigen, körperlichen sowie

Sinnes- und Mehrfachbehinderungen.

Die Ausbildung

zum Heilerziehungspfleger

dauert meistens drei Jahre, ist

landesrechtlich geregelt und

wird an Fachschulen verschiedener

Träger angeboten.

Ergotherapeuten beraten, behandeln

und fördern Patienten

jeden Alters, die durch eine

physische oder psychische Erkrankung,

durch eine Behinderung

oder durch eine Entwicklungsverzögerung

in ihrer

Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit

beeinträchtigt

oder von Einschränkungen bedroht

sind. Die Ausbildung an

Berufsfachschulen für Ergotherapie

dauert drei Jahre.

Physiotherapeuten versuchen,

Schmerzen von verletzten,

kranken und behinderten

Menschen zu lindern, Einschränkungen

im Bewegungsapparat

aufzuheben und den

Patienten ihre Mobilität möglichst

wieder zurück zu geben.

Pflegekräfte werden demnach

in vielen verschiedenen Bereichen

gesucht und gebraucht.

Fit für

Labor & Apotheke

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40 // Zukunft Ausbildung


Ausbildung im Dachdeckerhandwerker:

Ein vielseitiger und

krisensicherer Beruf.

Aufstiegschancen

inklusive

Was macht

eigentlich

ein...?

„Obenauf“ sind Dachdecker

im wahrsten Sinne des Wortes

nicht nur durch ihren luftigen

Arbeitsplatz. Sowohl die Einstiegs-

als auch Aufstiegschancen

in diesem Beruf sind

attraktiv. Denn das traditionsreiche

Handwerk ist deutlich

vielseitiger, als viele auf den

ersten Blick meinen würden.

Die Tätigkeit ist anspruchsvoll,

abwechslungsreich – und krisensicher.

Hinzu kommen

zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten,

die den Beruf

für Schulabgänger interessant

machen.

Dachdecker decken bei weitem

nicht nur Dächer, um sie

wind- und wetterfest zu machen.

Ebenso dichten die

Handwerker Flachdächer mit

modernen Techniken ab oder

führen Abdichtungen von Balkonen

und Terrassen aus. Sie

gestalten Außenwände mit

Dachdecker sind gefragte Fachkräfte. Eine Ausbildung in diesem Handwerk ist verbunden mit einem

vielseitigen, krisensicheren Job und zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten.

FOTO: DJD/DACHDECKERDEINBERUF.DE

vorgehängten Fassadenbekleidungen,

unterstützen Hausbesitzer

bei der energetischen

Sanierung und informieren

über Fördermittel. Und technische

Neuerungen wie der Einsatz

von Drohnen oder das digitale

Verarbeiten von Gebäudedaten

werden künftig den

Beruf mehr und mehr bestimmen.

Und was oft vergessen

wird: Dachdecker treten als

Klimaschützer auf, wenn sie

Gründächer anlegen und damit

zum Beispiel die Staubbelastung

in Innenstädten verringern.

„Dachdecker sind gefragte

Fachkräfte und kompetente

Ansprechpartner und

das vom Keller bis zur Dachspitze.

Als Klimaschützer haben

sie eine weitere wichtige

Aufgabe, denn begrünte Dächer

sind gut fürs Stadtklima

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Auszubildende

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56841 Traben-Trarbach

42 // Zukunft Ausbildung


und bieten Lebensraum für die

Vogel- und Insektenwelt“, erläutert

Claudia Büttner, Pressesprecherin

beim Zentralverband

des Deutschen Dachdeckerhandwerks.

Schon in der Ausbildung wird

die anspruchsvolle Tätigkeit

vergleichsweise gut entlohnt –

mit 650 Euro im ersten und bis

über 1000 Euro im dritten

Lehrjahr. Nach dem erfolgreichen

Abschluss sind die Übernahmechancen

und Berufsperspektiven

sehr gut. So kann

man sich nach der Meisterprüfung

mit einem Betrieb selbstständig

machen oder sich zum

Gebäude-Energieberater weiterbilden.

Angehende Schulabgänger,

die sich für die dreijährige

Ausbildung interessieren, können

vorab in den Beruf hineinschnuppern:

Zahlreiche Fachbetriebe

bieten die Möglichkeit,

während eines Praktikums

die Bandbreite der Tätigkeiten

kennenzulernen. Mit

wenigen Klicks können sich

Schüler unter www.dachdeckerdeinberuf.de

für ein Praktikum

oder gleich eine Lehrstelle

bewerben. Über die

Postleitzahlensuche werden

bis zu zehn Innungsbetriebe

angezeigt. Insgesamt sind

rund 7000 Innungsbetriebe

aus dem gesamten Bundesgebiet

auf der Seite gelistet.

DER START

IN DEN BERUF

Handwerkliches Geschick ist

eine wichtige Voraussetzung

für den Dachdeckerberuf.

Technische Affinität und ein

mathematisches Grundverständnis

sind ebenfalls von

Vorteil, denn man muss Flächen

messen und das dafür

notwendige Material berechnen

können. Angehende

Dachdecker sollten sich bewusst

sein, dass sie viel an

der frischen Luft arbeiten– -

bei fast jedem Wetter. Der

Beruf erfordert zudem körperliche

Fitness. Teamfähigkeit

ist ebenfalls gefragt,

denn Dachdecker müssen

sich auf ihre Kollegen, die sie

sichern, 100-prozentig verlassen

können. Ein bestimmter

Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben.

In der überbetrieblichen Ausbildung werden die Dachdecker-Azubis

praxisnah an alle Arbeiten herangeführt. Hier sieht man den

Auszubildenden am Kettenstemmer, einem motorgetriebenen

Werkzeug zur Holzbearbeitung. FOTO: DJD/DACHDECKERDEINBERUF.DE

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Zukunft Ausbildung // 43


Karriere im Tourismus

Speziell ausgebildeten

Fachkräfte sind in vielen

Bereichen der Touristik

tätig und helfen jedes

Jahr 53 Millionen Deutschen

bei ihren Urlaubsund

Geschäftsreisen.

Was macht

eigentlich

ein...?

Urlaub, Reisen, Mobilität, ferne

Länder und Kulturen, Genuss,

Erholung und Abenteuer:

Das und noch viel mehr

versteckt sich hinter dem

Oberbegriff Tourismus. Kein

Wunder also, dass junge und

jung gebliebene Menschen in

dieser Branche äußerst gern

Fuß fassen. „Irgendwas mit

Tourismus“ ist deshalb häufig

die Überlegung, wenn es um

den Traumjob geht – und man

hat die Qual der Wahl: Denn

die Tourismuswirtschaft bietet

eine ganze Reihe vielfältiger

beruflicher Perspektiven und

Karrieremöglichkeiten – sowohl

für Berufseinsteiger als

auch für Berufserfahrene und

Quereinsteiger.

Die große Welt

des Tourismus

Kreuzfahrten gehören zu den boomende Sektoren des Tourismus.

Reiseverkehrskaufmann, Koch

oder Stewardess sind dabei

beliebte aber keineswegs die

einzigen Berufe, die man ergreifen

kann. Denn auch als

Busfahrer oder BWLer ist der

Tourismus eine echte Option.

So heterogen wie die Branche

ist – von Reisebüros und -veranstaltern

über Flughäfen und

-gesellschaften, die Bahn,

Reedereien und Reisebusunternehmen,

Restaurants, Hotels

oder Event-Locations bis

hin zu Tourismus Marketing-

Gesellschaften, Reiseversicherungen

und Duty Free Shops –

so vielfältig sind auch die Berufschancen

und -wege, die

die Tourismusbranche bietet:

Da sind zum einen die klassischen

Berufe, an die man sofort

denkt, wenn man Tourismus

hört zum Beispiel Reiseverkehrskaufmann,

Koch oder

Hotelmanager. Doch wenn

man sich das Spektrum der

Branche ansieht, gibt es noch

viel mehr Möglichkeiten, die

sich gerade auch angehenden

Auszubildenden oder Studenten

eröffnen – vom Eventmanager

im Hotel, bei Messegesellschaften

oder in Veranstaltungszentren

über den Travel

Manager im Geschäftsreisebereich,

bis hin zu Einzelhandelskaufleuten

im Duty Free Shop

– um nur einige wenige zu

nennen. Darüber hinaus bieten

natürlich auch die zahlreichen

touristischen Verbände

in Deutschland spannende

Jobs, die sich rund um das

Thema Tourismus drehen. Das

komplexe internationale Tätigkeitsfeld

erfordert qualifiziertes

Fach- und Führungspersonal

– das gilt für den Privatgenauso

wie für den Geschäftsreisebereich.

Seit einigen

Jahren ist auch in der Tourismusbranche

eine zunehmende

Akademisierung festzustellen.

Gerade in den klassischen

touristischen Unternehmen

(zum Beispiel Reiseveranstalter

oder Luftverkehrsunternehmen)

wird zunehmend

ein akademischer

Erstabschluss (also Bachelor)

für Einstiegsjobs vorausgesetzt.

Spätestens der berufliche

Aufstieg erfordert oft einen

akademischen Titel.

Gleichwohl ist die Praxisorientierung

im Tourismus noch immer

stark ausgeprägt. Daher

sind auch eine klassische Berufsausbildung

oder berufsbegleitende

und duale Studiengänge

gute Optionen.

Auch wenn die einzelnen Segmente

der Tourismusbranche

durchaus durchlässig sind,

sollte man sich möglichst früh

entscheiden, welche Richtung

man schwerpunktmäßig ein-

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44 // ZUkunft Ausbildung


schlagen will. Eine Spezialisierung

im Laufe eines Studiums

– gerade bei den übergreifenden

Fachgebieten – ist in der

Regel sinnvoll. Ergänzende

Praktika können bei der Wahl

helfen.

Trends in der Branche

Was sich aber in den vergangenen

Jahren zunehmend entwickelt

hat, sind zusätzliche

Berufschancen in boomenden

Sektoren wie dem Gesundheitstourismus

oder im Kreuzfahrtenbereich

sowie in eher

neuen Tätigkeitsfeldern wie

Umweltmanagement und Wertemanagement

oder auch in

neuen Forschungsfeldern, beispielsweise

hinsichtlich leiserer

Verkehrsmittel, alternativer

Treibstoffe oder geringerem

CO2-Ausstoß. Im Geschäftsreisebereich

gibt es eine Bildungsoffensive,

die auch dem

Berufsbild des Travel Managers

noch mehr Profil geben

will. Seit einiger Zeit existiert

in diesem Feld die neue Qualifizierung

zum IHK-Fachwirt für

Mobilitätsmanagement. Auch

hier besteht noch erhebliches

Potenzial für die Zukunft

Kein klassischer

nine-to-five Job

In einem internationalen Tätigkeitsfeld

wie dem Tourismus

punkten insbesondere Studenten

auch mit – möglichst praxisbezogenen

– Auslandsaufenthalten.

Man sollte damit

rechnen, dass man – zum Beispiel

in der Hotellerie oder im

Eventbereich – häufig keinen

klassischen Nine to five-Job

haben wird. Man ist häufig

dann im Job, wenn andere frei

haben, am Wochenende und/

oder abends. Zudem bedarf es

in vielen touristischen Berufsfeldern

der Bereitschaft, Kunden

und Gästen zu dienen –

schließlich handelt es sich im

Wesentlichen um eine klassische

Dienstleistungsbranche.

Hinter den Kulissen sind dafür

harte Arbeit und unermüdliches

Engagement gefragt.

Flexibilität, Reisebereitschaft,

Teamfähigkeit und gute

Fremdsprachenkenntnisse

sind in den meisten Arbeitsfeldern

unerlässlich. Für eine

aussichtsreiche Karriere im

Tourismus ist auch ein Verständnis

für gesellschaftliche

und politische Trends sowie

wirtschaftliche Zusammenhänge

ein Pluspunkt. Wichtig ist

auch der frühzeitige Aufbau

persönlicher Netzwerke, die

eine zentrale Rolle in Job- und

Geschäftsvermittlung spielen.

Alumni-Vereine, Praktikumsbetriebe,

Webportale und Fachmessen

sind sehr gute „Networking“-Plattformen.

Der Tourismus hat in Zukunft

noch größere Herausforderungen

zu meistern. Zwei Stichworte

sind die Klimaerwärmung

und der demografische

Wandel. Profunde Marktkenntnisse

und die Fähigkeit,

Trends zu erkennen und zu

analysieren sind deshalb

grundlegende Fertigkeiten von

Tourismusprofis. Die Tourismusbranche

ist prinzipiell offen

für motivierte Einsteiger

und nicht grundsätzlich festgelegt

auf „Schubladenabschlüsse“.

Nicht der exakte

Abschluss/Titel, erworben an

einer ganz bestimmten Universität

oder Ausbildungsfirma,

ist entscheidend, sondern das

persönliche Engagement, die

hohe Leistungsbereitschaft

und Offenheit der Absolventen.

Auch sollte man – wenn

man keinen „Standardabschluss“

oder keine „Standardausbildung“

mitbringt –

eine gewisse Weiterbildungsbereitschaft

mitbringen, die einem

zahlreiche spannende Türen

öffnen kann.

Weitere Infos im Internet unter

www.btw.de

Arbeiten, damit andere Urlaub

machen. FOTO: JUERGEN JOTZO /

PIXELIO.DE

Wir sind ein erfolgreiches, dynamisches, mittelständisches Unternehmen.

Tradition und Innovation runden unser Firmenprofil ab.

Deutschlandweit führen wir Arbeiten in den Bereichen des Kanalbaus,

des Hochwasserschutzes und des Tief,- Straßen- und Wasserbaus durch.

WIR SUCHEN DICH!

Wir suchen Nachwuchs und bilden Dich aus zum/zur

Straßen und- Tiefbaufacharbeiter/-in

Land und- Baumaschinenmechaniker/-in

Metallbauer/-in (Konstruktionstechnik)

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HALLENBAU

SCHLÜSSELFERTIGES BAUEN

Azubi Metallbauer

Fachrichtung Konstruktionstechnik

Du hast Spaß an Technik und Handwerk, gutes räumliches Vorstellungsvermögen,

bist bereit Neues zu lernen und möchtest in

einem erfolgreichen, innovativen Familienunternehmen ein Teil

des Teams werden?

Du bist motiviert, teamfähig und technisch interessiert?

Du hast einen guten Hauptschul- oder Realschulabschluss

geschafft ? Dann bewirb Dich jetzt und wir freuen uns,

Dich bei Deinem Start in das Berufsleben zu begleiten.

Deine aussagekräftige Bewerbung richte bitte an:

Fa. Joh. Wacht GmbH & Co. KG z. Hd. Herrn Auer,

Saarburger Str. 37, 54329 Konz oder

per Email an: c.auer@wacht-bau.de

Erfahre mehr über uns unter: www.wacht-bau.de

Dann bewirb dich jetzt für einen Ausbildungsplatz mit Ausbildungsbeginn

ab dem 01.08.2018.

Seitz Industriebau GmbH & Co. KG

z.Hd. Frau Julia Reuter

Herforster Straße 18, 54662 Speicher | Tel. +49 6562 96122-0

info@seitz-speicher.de | www.seitz-speicher.de

Zukunft Ausbildung // 45


Von Beginn an flexibel

Familie und Berufsausbildung

können unter

einen Hut gebracht

werden: Die Lösung lautet

Teilzeitausbildung.

Sie eignet sich sowohl

für Auszubildende als

für berufliche Wiedereinsteiger.

Die Teilzeitausbildung ist ein

Ausbildungsmodell speziell für

junge Eltern oder Personen,

die einen Angehörigen pflegen

und entsprechend keine Zeit

für eine klassische Vollzeitausbildung

haben. Das Modell der

Teilzeitausbildung bietet gerade

allein erziehenden jungen

Müttern oder Vätern die Möglichkeit,

ihre bereits begonnene

Ausbildung abzuschließen

oder eine Ausbildung trotz Betreuung

eines Kindes zu beginnen.

Dadurch können sie ihre

Chancen auf dem Arbeitsmarkt

erhöhen und die Voraussetzungen

für die Sicherung des

Familienunterhalts schaffen.

Gesetzlich geregelt ist die Teilzeitausbildung

seit 2005 im

Berufsbildungsgesetz

(§8BBiG).

Welche Modelle der

Teilzeitausbildung gibt

es?

Die Auszubildenden müssen

sich mit dem Ausbildungsbetrieb

auf eine reduzierte wöchentliche

Ausbildungszeit einigen

und festlegen, zu welchen

Zeiten diese Stunden abgeleistet

werden. Die Berufsschulzeit

muss dabei regulär

in Vollzeit geleistet werden.

Dabei gibt es zwei Varianten:

die Teilzeitausbildung mit Verlängerung

der Ausbildungszeit

und die Teilzeitausbildung ohne

Verlängerung der Ausbildungszeit.

Bei der ersten Variante

wird eine wöchentliche

Arbeitszeit von mindestens 20

Stunden vereinbart, die Gesamtausbildungsdauer

verlängert

sich hierbei um ein halbes

oder ein ganzes Jahr. Bei der

zweiten Variante ist eine wöchentliche

Arbeitszeit zwischen

25 und 30 Stunden vorgesehen,

wobei sich die gesamte

Ausbildungsdauer nicht

verändert.

Weitere Informationen gibt es

bei der Ausbildungberatung

der IHK Trier.

Ausbildung und Kind? Das geht dank Teilzeitausbildung.

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· FAHRZEUGMECHATRONIKER_IN

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· FACHKRAFT FÜR LAGERLOGISTIK

WEITERE INFORMATIONEN ZUR AUSBILDUNG UNTER:

/HEISTERGRUPPE

WWW.HEISTERGRUPPE.DE

46 // Zukunft Ausbildung


MEHR ...

Einstiegsmöglichkeiten

beiALDISÜD

Warum eine Ausbildung zum Verkäufer

und Kaufmann im Einzelhandel?

Ich fand die Handelsbranche schon immer

interessant. Während der Schule habe ich

deshalb ein Praktikum in einem Shop für

Motorradausstattung gemacht. Ein weiteres

Praktikum bei einer Versicherung hat

mir mein Gefühl bestätigt, dass der Handel

für mich die richtige Wahl ist. Denn hier

habe ich den direkten Kundenkontakt, der

mir bei der Versicherung gefehlt hat.

Warum ich Abi habe und kein Studium

mache?

Neben der Schule habe ich immer viel Sport

gemacht. Im Sommer war ich jedes Wochenende

am See. Am meisten Spaß hatte

ich beim Barfuß-Wasserski. 2011 war ich sogar

Europameister in dieser Disziplin. Was

das Ganze jetzt mit meiner Ausbildung zu

tun hat? Ich war schon immer ein Typ der

Bewegung und Action braucht. Ein Studium,

wo ich nur im Hörsaal sitze und Theorie

lerne, schien mir nicht das Richtige zu sein.

Ich brauchte etwas Praktisches, bei dem ich

direkt mit anpacken kann und lerne, wie

eine Filiale funktioniert. Da ich bei ALDI SÜD

als Azubi schnell Verantwortung übertragen

bekomme und mir viele Möglichkeiten

nach der Ausbildung offenstehen, wenn

ich meine Vorgesetzten mit meiner Leistung

überzeuge, stand für mich die Entscheidung

fest: Ich mache die Ausbildung.

Sollte ich danach doch noch studieren wollen,

so kann ich bei ALDI SÜD nach der Ausbildung

auch ein duales Studium machen.

Von daher hatte ich keine Bauchschmerzen

bei meiner Entscheidung und meine Eltern

waren beruhigt, denn die hatten mich natürlich

eher in der Uni gesehen.

Lebensmitteleinzelhandel oder Einzelhandel?

Textilien haben kein Mindesthaltbarkeitsdatum

(MHD), Produkte im LEH hingegen

schon. Durch das MHD sind wir gezwungen

regelmäßig Qualitätskontrollen durchzuführen,

d. h. wir kontrollieren beispielsweise

mehrmals am Tag das Obst und Gemüse,

das Frischfleisch sowie die Temperaturen

„Ein Studium würde

nicht zu mir passen“

Marc Niebuhr, Auszubildender zum Kaufmann im Einzelhandel bei ALDI SÜD

bei den Tiefkühl- und Kühlartikeln. Des

Weiteren werden Lebensmittel jeden Tag

benötigt und verbraucht, weshalb immer

Kunden in unseren Filialen sind und wir

demnach immer etwas zu tun haben.

Worauf kann sich ein Azubi bei ALDI SÜD

freuen?

Bei ALDI SÜD kann man sich auf ein super

Arbeitsklima und Gehalt, eine tolle Ausbildung

sowie keine Langeweile freuen. Außerdem

haben wir verschiedene Azubi-

Events wie z. B. die Azubi Challenge, die

Azubi Tour oder das Projekt „Azubis leiten

eine Filiale“.

Tipps an Bewerber

Wer freundlich und offen in Bezug auf Kunden

ist, Eigeninitiative zeigt, Spaß am Handel

hat und gerne mit anpackt, sollte sich

auf jeden Fall bei uns bewerben. Wichtig

ist, dass man sich im Gespräch nicht verstellt

und so gibt, wie man ist. Bei der Bewerbung

am besten die Eltern noch einmal

drüber schauen lassen um Fehler zu vermeiden.

Um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern, beschränken wir uns auf männliche Bezeichnungen. Bewerberinnen sind uns selbstverständlich gleichermaßen willkommen.

AUSBILDUNG

KURZINFO

Beginn: 1. August oder 1. September

Dauer:

2 – 3 Jahre

Verkäufer und

Kaufmann im

Einzelhandel (m/w)

Kaufmann für

Büromanagement (m/w)

Gehalt pro Monat:

1. Ausbildungsjahr 950 Euro

2. Ausbildungsjahr 1.050 Euro

3. Ausbildungsjahr 1.200 Euro

ABITURIENTENPROGRAMM

Geprüfter

Handelsfachwirt (m/w)

· Kaufmann im Einzelhandel (m/w)

· Ausbildung der Ausbilder (m/w)

· Geprüfter Handelsfachwirt (m/w)

KURZINFO

Beginn: 1. August

Dauer: 3 Jahre

Gehalt pro Monat:

1. – 6. Monat 1.050 Euro

7. – 18. Monat 1.200 Euro

ab Bestehen der Prüfung zum

Kaufmann im Einzelhandel 2.400 Euro

Voraussetzung: gute allgemeine

bzw. fachgebundene Hochschulreife

oder Fachhochschulreife

Voraussetzung: guter Schulabschluss

Weitere Infos unter: karriere.aldi-sued.de

f


Unser Bienenstock wächst –

darum suchen wir dich

MEDIENGESTALTER/IN

MEDIENTECHNOLOGE/IN

INDUSTRIEKAUFFRAU/MANN

UND VIELE MEHR…

Mehr dazu unter www.johnen-gruppe.de

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