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E_1928_Zeitung_Nr.028

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zu machen. Ein Automobilist, der kurz; nach dem Geschehen des Weges daherfuhr, stellte seinen Wagen sofort der ärztlichen Hilfeleistung zur Verfügung, ein anderer Automobilist von Saxon führte den Priester zum Schwerverletzten, Das ist die glänzende Kehrseite. Um so mehr wollen wir darauf hinarbeiten, dass dieses sinnlose, unfaire und unmännliche Sichausdemstaubemachen im Interesse des Automobilismus endgültig zum Verschwinden gebracht werden kann. Die Zusammenarbeit der Verbände mit den Polizeiorganen, unausgesetzte Aufklärung und Belehrung werden dazu führen, auch den skrupellosen, die Interessen der Allgemeinheit und des Automobilwesens schädigenden Fahrer zur Vernunft ?u bringen, K- Die Kommentare der Tagespresse über die Benzinzolldebatte in der vergangenen Natignalratssession ergeben ein recht interessantes Bild, §ie geh gen uns aufs neue, wie verschieden man in den einzelnen Ecken unseres Landes auf die wichtige Frage eingestellt ist. Leider vermag man verschiedenenorta die Tragweite des gatw zen Fragenkomplexes noch nicht ganz zu er* messen. So lesen wir in einem Berner Blatte: « Niemand aber wird bestreiten, dass die Aus-? einandersetzungen über die Verteilimg des Benzinzollviertels so breit gezogen wurden, wie es jedenfalls der Bedeutung der Vorlage nicht ganz angepasst war.» Wir möchten diese Art der Beurteilung einer für die Kantone und das ganze schweizerische Verkehrswesen so bedeutenden und einschneidenden Vorlage doch mit aller Deutlichkeit zurückweisen. Kantonale Fiskalgesichtspunkte und der sogenannte eidgenössische Gedanke können un» serer Ansicht nach in dieser Frage nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es handelt sieh hier um etwas ganz anderes. Der eidgenpssische Staat ist immer noch an der Arbeit — und dies wohl noch auf längere Sicht — sich sein neues Wirtsehaftskleid anzupassen. Ein gewichtiges Stück hievon ist die Regelung unseres Verkehrswesens. Einverstanden damit, dass je und je die Quellen der Selbsthilfe in erster Linie auszuschöpfen sind, darüber hinaus aber ist zu bedenken, dass unsere rechtliche und verwaltungspolitische Struktur auf dem Gebiete des Verkehrswesens, wie in einem Zürcher Blatte mit Recht angedeutet wurde, um ein halbes Jahrhundert zurückgeblieben ist. Hier Wandel zu schaffen und der Anforderung einer neuen Zeit Rechnung zu tragen, ist erste Pflicht unseres Bundesstaates. Dass dabei wirtschaftliche Momente mitspielen müssen, ist klar, dass rein fiskalische Momente in den Vordergrund treten, verständlich, Hoffen wir, dass sie derart erledigt werden können, dass der eidgenössische Gedanke «Einer für alle und alle für einen» immer wieder zum Durchbruch gelangen wird, K. Eine neue Nennungsformel für den Grossen Preis von Europa, Die Internationale Sportskommission hat folgendes bedeutsame Comnumique herausgegeben: « Die Internationale Sportskommission der A, I. A. C. R, hat im Verlauf ihrer Sitzung vom 17. März beschlossen, dass der Grand Prix d'Europa 1928 nicht mehr ausschliesslich den Konstrukteuren offen steht, sondern auch andern Wagen, so sie die Einwilligung der Konstrukteure besitzen.» Diesem Entscheide kommt für das Wohl und Wehe der zukünftigen Grands Prix entscheidende Bedeutung zu. Dies bedeutet nichts anderes, als die Aufnahme des Kampfes gegen die Rennmüdigkeit und — was uns noch grundlegender erscheint — ein neuer Schritt zum Automobilsport als Volkssport, der nicht nur ein Privileg der grossen Fabriken bildet, Des weitern hat die Sportskommission betreffend des Karosserie-Paragraphen im Art. 2 im Anhang C des Allgemeinen Sportreglementes festgestellt, dass es sich bei der Breite der Sitze von 40 cm und derjenigen von 30 cm als Platz für die Beine des Fahrers um Minimalmasse handelt. V. Das diesjährige internationale rennen in England. London, März 1928. Wir haben bereits in einem unserer Februar-Berichte über den Beschluss des R. A. C, für die Wiederaufnahme von Strassenrennen in das diesjährige Sportsprogramm, berichtet. Als Datum für die Veranstaltung, ist nun endgültig der 18. August festgesetzt worden. Das Rennen begegnet sowohl in Sports- als auch in automobllhidus Meilen Kreisen grösstem Interesse. Man äussert sich allgemein mit grosser Befriedigung über den Entächluss, die automobilsportliehe Tä- Ein ijnuidsätzliclier Entscheid ans dem AutomoJjilhaftpüichtreclit Im Mai 1922 kollidierte das von A. gesteuerte Personenautomobil an einer unübersichtlichen Strassenkreuzung in einem Dorfe mit dem Radfahrer B. Dieser wurde erheblich verletzt und er klagte in der FolgQ gegen A. auf Bezahlung von Fr. 30 000.—. Das Bezirksgericht Zürich hat die Klage in einem Betrage von Fr, 13 000— geschützt. B, zog das Urteil nicht weiter und auch die Versicherungsgesellschaft des A. nahm das Urteil an. In der Folge teilte nun. die Versicherungsgesellschaft dem A. mit, sie habe an B. 75 % der Urteilssumine ausbezahlt, die restierenden 25 % habe jedoch A. zu bezahlen, da sie gestützt auf Art. 14, Abs. 2 des Versicherungsvertrag'sgesetzes ihre Versichenmgsleistuns um 25% kürze, weil A. den Unfall in grobfahrlässiger Weise verschuldet habe. Art. 14, Abs. 2 WQ bestimmt, dass eine Versicherungsgesellschaft ihre Leistung verkürzen kann, sofern das Ereignis durch den Versicherungsnehmer oder den Anspruchberechtigten in grobfahrlässiger Weise herbeigeführt wurde. A. zahlte die 23 % an den B. aus, klagte dann jedoch gegen die Versicherungsgesellschaft auf Rückzahlung dieses Betrages mit ungefähr der Begründung, dass vorerst einmal nach dem Inhalt der Versicherungspolice die Versicherungsgesellschaft sich nicht auf Art. 14 Abs. 2 berufen könne. Ausserdem wurde geltend gemacht, dass der Kanton Zürich die in Art. 11 des Konkordates vorgesehene Selbsthaft von 10 % nicht anerkennt, sondern im Gegensatz zu dieser Konkordatsvorsehrjft in Art. 3 des zürcherisehen Automobilgesetzes bestimmt, dass eine Selbsthaft im Kanton Zürich nicht statthaft sei. Daraus folge, dass die Versicherungsgesellschaft den Versicherungsbetrag voll zur Auszahlung zu bringen habe und sieh nicht auf Art. 14 Abs. 2 berufen könne. Nach Art. 60 WQ, steht nämlich dem Geschädigten kein direktes Klagerecht gegen die Versicherungsgesellschaft zu, sondern der Geschädigte hat an dem Anspruch des Versicherungsnehmeris an die Geseilschaft ein gesetzliches Pfandrecht. Der Automobilist kann seinen Anspruch an die Versicherungsgesellschaft dem Geschädigten abtreten, doch hat auch dem Geschädigten gegenüber die Versicherungsgesellschaft die gleichen Einreden, die ihr gegenüber dem Versicherungsnehmer zustehen. Das züreherische Gesetz will durch die Weg* bedingung der Selbsthaft, dass der Geschädigte kein Insolvenzrisiko übernehmen rmiss, sondern dass ihm der zugesprochene Betrag vielmehr ungekürzt zukommen soll. Ausserdem wurde noch bestritten, dass im vorliegenden Falle von Selten des A. ein grobes Verschulden vorliege, und dass selbst wenn ein Verschulden angenommen würde, ein Abzug von 25 % gerechtfertigt sei. Das Bezirksgericht Zürich wies die Klage ab mit der Begründung, die Anwendbarkeit von Art, 14 WO, sei durch, das züreherische Gesetz nicht wegbedungen und auch die Versicherungspolice enthalte keine bezügliche Bestimmung. Ferner wurde behauptet, es Hege ein grobes Verschulden vor. Das Ober» gericht hingegen hat die Klage im vollen Umfange gutgeheissen mit der Begründung, es sei der Wille des Gesetzgebers gewesen, dass der Geschädigte kein Insolvenzrisiko zu tibernehmen habe, und dieser Wille des Gesetz, gebers sei auch der Versicherungsgesellschaft bekannt gewesen. Die Frage des Grades des Verschuldens wurde demzufolge überhaupt nicht geprüft. Gegen dieses Urteil reichte die Versicherungsgesellschaft sowohl Kassations. beschwerde und Berufung an das Bundes» gericht ein. Das Kassationsgericht bestätigte das Urteil des Qbergeriehtes im wesentlichen mit folgender Begründung : Art. 3 des zürcherisehen Gesetzes sei nicht vollkommen klar, und es könne nach dem Wortlaut des Gesetzes sehr wohl gefolgert werden, dass zur Erlangung der Verkehrsbewilligung lediglich eine Versicherung abgeschlossen sein müsse, dass aber der Inhalt der Police durch die Versicherungsgesell» sehaft und den Versicherungsnehmer frei bestimmt werden könne. Der Sinn des Gesetzes hingegen spreche für die Auslegung des Ober* gerichts. Das Gesetz habe nicht den Fahrzeugeigentümer gegen seine eventuelle Haftpflicht schützen wollen. Das Gesetz wolle vielmehr den Geschädigten schützen, der nicht riskieren soll, von einem insolventen Eigentümer nichts zu erhalten. In Anlehnung an einen bundesgerichtlichen Entscheid erklärte das Kassationsgericht, die obligatorische Versicherungspflicht lasse sich nur als Form der Kaution für die privatrechtliche Verpflichtung rechtfertigen, und es wäre nun ÄUTOMOBIL-REVUE 1028 von Rechtsanwalt W. Bäuerischer, Zürich nicht recht verständlich, wenn das Gesetz es zugelassen hätte, dass die zu bestellende Kaution Je nach dem Qrade des Verschuldens des Kautions'stellers zu reduzieren sei. Die Auslegung, dass die Versichorungsgegesellschaft im Falle einer groben Fahrlässigkeit sich nicht auf Art. 14 Abs. 2 berufen könne, sei deshalb durchaus möglich, und §o-> mit wurde das Urteil des Qbergericlits bestätigt. p&§ Bundesgericht hat den Fall in zwei Sitzungen beraten. In der ersten Beratung konnte eine Einigung nicht erzielt werden, so dass eine Fortsetzung der Beratung angesetzt wurde. Die Berufung der Versicherungsgesellschaft äst nun durch Urteil des Bundesgeriehts vom 22, Mars gutgehejssen worden und zwar ungefähr aus folgenden Gründen ; Vor allem wurde dem kantonalen Gesetzgeber das Recht bestritten, dass er durch ein kantonales Gesetz verlangen könne, dags bei dem Abschluss von Automobil-Haftpflicht-- Versicherungen gewisse Bestimmungen dispo* sitlver Natur des Versieherungsver.tragS:- gesetzes nicht Anwendung finden dürfen. Man berief sich dabei auf einen Entscheid der staatsrechtlichen Abteilung des Bundesgeriehts gegenüber dem Kanton 3ug. Dieser verlangte seinerzeit, dass als Voraussetzung für die Erteilung einer Verkehrsbewilligung eine Versicherungspolice abgeschlossen sein müsse, laut welcher die Versieherung'sgesell^ sehaft jeden Schaden aus dem Gebrauch des Motorfahrzeuges vergüten werde, ganz unabhängig von dem Verschulden des Fahrzeugführers. Der Kanton Zug wollte also auf diese Art und Weise die KausalhaJtung einführen, wie sie das verworfene eidgenössische Automobilgesetz kannte, und somit die Anwendbarkeit von § 41 ff des Obligationenrechts ausschliessen, wonach ejne Schadenersatzpflicht nur dann eintritt, wenn den Schädiger an der Herbeiführung des Schadens ein Verschulden trifft. Das Bundesgerieht war sich nun aber klar darüber, dass durch seinen Entscheid bz.w. durch den gegenwärtigen Stand der Gesetzgebung ganz unbefriedigende Resultate entstehen können, Es wird in einem spfttern Artikel eingehend auf die nunmehr geschaffene Situation und auf die Konsequenzen des kundesgerichtUehen Entscheides zurückzukommen sein. Das Bundesgericht hat ferner geprüft, ob nicht nach dem Wortlaut des zürcherisehen Automobilgesetzes beim Vertragsabschluss zwischen der Versicherungsgesellschaft und dem Automobileigentümer der Wille dahingegangen sei, die Anwendbarkeit von Art, 14 Abs. 2 habe übereln'stlmmend ausgeschlossen werden: wollen. Nachdem ursprünglich scheinbar die Neigung vorhanden war, diese Frage zu bejahen, ist nun aber endgültig entschie* den worden, dass Art, 3 des zürcherisehen Gesetzes keineswegs so klar sei, dass man daraus folgern könne, man habe Art, 14 aus* schliessen wollen. Ferner wurde versucht, aus dem Inhalt der Versicherungspolice selbst herzuleiten, dass, die Anwendbarkeit von Art. 14 Abs. 2 ausgeschlossen sein solle. Art. 1 der allgemeinen Versicherungsbedingungen be* stimmt nämlich, dass durch die Versicherung der Versicherungsnehmer gegen seine zivilrechtliche Haftpflicht aus Unfällen versichert sein soll. Ferner zählt Art, 2 die Fälle auf, in welchen die ye.rslehe.rung nicht in Kraft tritt, und hier wird ausdrücklieh erwähnt, das? bei der absichtlichen Herbeiführung eines Sehadens die Versicherungsgesellschaft nichts z« leisten hat. Dass im Falle des Vorliegens eines groben Verschuldens die Versicherungsgesellschaft ihre Leistung reduzieren kann, wird in der Police nicht erwähnt. Es sei hier ferner darauf verwiesen, dass im Gegensatz zu andern Versicherungspolicen die in Frage kommende Police keine Bestimmung enthält, wonach subsidiär für Fragen, die in der Pp* li-ce selbst nicht behandelt werden, das eidgenössische Versicherunpvertra.gsgesetz Anwendung finden soll. Nach gewalteter Diskussion erklärte aber das Bundesgerieht, das§ sich" aus dem Inhalt der Versicherungspolice in keiner Weise ergebe, e,s solle auf die An* wendbarkeit von § U Ate, 2 verzichtet sein. Demzufolge wurde die Berufung der Versicherungsgesellschaft einstimmig geschützt. Diese Entscheidung ist von enormer Tragweite, Nachdem verneint wird, dass den Kantonen das Recht zusteht, einen bestimmten Policeinhalt zu verlangen, wird eigentlich der Zweck der obligatorischen Haftpflichtversicherung in vielen Fällen vollkommen in Frage gestellt, tigkelt nicht auf Bahnrennen zu beschränken, für welche das Interesse bedenklich im Abflauen ist. Die Tpurist-Trophy des R. A- C.» welche 1922 zum letztenmal auf der Insel Man ausgefahren wurde, soll bei dem kommenden Strassenrennen neuerdings zum Austrag kommen, Neben der prachtvollen, in Silber getriebenen Troiphäe winken dem Sieger beträchtliche Barpreise, da die Tageszeitung Daily Mail dem Komitee bereits Fr, 42,500 als Barpreise für die besten drei Falirer gur Verfügung gestellt hat. Es sind schon zahlreiche Nennungen aus dem In- und Awslande eingegangen. Als erste ausländische Fabrik hat sich Alfa-Ro«ieo mit 2 Kompressor-Wagen gemeldet, Unter den letzteingegangenen Nennungen finden wir auch diejenige von Cpt. Campbell, der erst vor wenigen Tagen ans Amerika zurückgekehrt ist, wo er sich bekanntlich Weltrekordehren geholt hat. Er wird dem Vernehmen nach einen Alvis-Wagen mit Vorderradantrieb steuern. Am Rennen dürfen nur serlenmässig hergestellte Tourenwagen teilnehmen. Sofern aber an den Zylinderausmas§en nichts geändert wh^ und dies den weiteren Teilen des Chassis zugedachten Funktionen durch event, KonstriiktiQnsvarjationen im Prinzip gleichbleiben, dürfen die Wagen sorgfältiger ausgerüstet werden. Als Parcours wurde eine Strassenrundstrecke Jn der Nähe von Belfast in der Grafschaft Ulster ausgewählt. Sie misst etwas über 20 km (12^ Meilen) und soll dfeissigmal befahren werden, so dass die Gesamtleistung über 600 km betragen wird. Die Regierung der Grafschaft stellt in grosszügiger Weise grpsse Aufgebote von Militär und berittener Polizei zur Absperrung der Rennstrecke zur Verfügung, Zahlreiche Tribünen werden den Zuschauern Gelegenheit geben, in aller Müsse die interessantesten Phasen des Rennens z.n beobachten. Sofern die Witterungsverhältnisse günstig sind, kann dem. Rennen bereits heute ein durchschlagender Erfolg vorausgesagt werden. Bi. Das Realenient dq$ Grand Pn* Busatti ist Ende letzter Wpch« in unseren Besitz gelaaigt. Wie wir schon ausgeführt haben, handelt es eich bei diesem Rönnen um eine VeranstaUung, die ausschliesslioh. den Wagen des groasen Molaheimer-KonstTukteur. Dio Klassierung zerfällt in vier Kategorien, wovon die erste Bugatti-Wagen von 3 Liter und S I4t@? 3Q0. pem, beide mit Kompressor; dio zweite Buga.Ui"Wagcn von 1500 com, 8 Zylinder mi{ JvQinipi'eiSS.gr, §000 und 2300 ccm. foeidu Serien« fahrikate. die dritte BugaKi-Wagen von 1500 ccni, •4 Zylinder mit Kompressor und schlicsslidh Jio vierte von 1500 ccm, Serienfabrikat phno Korgpreseor. umfasst. Dem haiwUeapier'ten Final; de$ Rennens goheni Aflsscheiduaggläufe über sechs Runden (}03,5?2 ra) vortus. Dio vier Ersten aus den Auisschoiduiigsläufen kommen in den Final, dor üboer 276.10:2 km entschieden wird, Sieger ist tfejp Erstklassierto des Finals, Die 16 im Final startenden Fahrer vrerden wie fglgit to4iP4-piert; Kategorie. 4 ; 0; Kategorie 3 ; + 15 Minuten; Kategorie 2 : + 23 Minuten; Kategorie i : + M Minuten. Dem absoluten Sieger fallen 165.000 Franken zu, dem Zweiten 60,000 \md dem Dritten 3Q,000. Konkurrenten u'id FaJhrpr müssen diq im Rpgloujent der A. I. A- G-1\- vorgesehene internationale Lizenz h'ositgen. Die Zahl der Nennungen ist nicht beschränkt. (Sämtliche Auskünfte erteilt der A, G. de l'Öiiest, 81, Plaoo do la RüpuMiciuo, Lo Mans.) Einen Pistanzweltrekord über 80.Q00 km will dor CTgÜsobe JMajstriollo Lionel Rapson mit. seinem Marman^Wagpn ausführon. Der Wagen rundet gegenwärtig auf der Piste des Autodroms ununterbrochen seit den} 23, Februar und hat bereits 32.138 km zurückgelegt Wie Ablösung »tn Yolantpn besteht aus. oine,in. Solma 4es Industriellen und vier weite* ren FaiWein, jjlo Verbuche worden von vier- Chrpno-< naetreuron und.. Kommissären des A. G. F. kontrolliert. T, Groiser Preis für Sportwagen von Frankreich. Die gnprtskommisapn des A. 0, F- liat Ilpbprt SÜnpchaf zum Generalkpiaissär der am 1, Juli au! dem Circuit von Comminges stattfindenden Voranetaltung ernannt. "?, Schlusstag des Salons, No 28 Dio Türen des Palais d'Exppsiljpn einü S abend gqsolilogaen worden, Organisatoren und Ausatellpis Genf und die öcnfer pind eines prächtigen Erfolges reicher, Obwohl die Eintrittspreise von drei und zwei Franken auf eineinhalb Franken herabgesetzt wurden, übersteigen dio Totaloinuiihmen diejenigen der Iptsten Jahro beträchtlich,, wird, doch die Zahl der Besucher auf über 14000p geschätzt ! Die meisten Aussteller wiederum können, ihrerseits auf einen befriedigenden, zum Teil dio Erwartungen übertrefienden, geschäftlichen Erfolg gurückblicken. Einen feierlichen Enterakt bildetp letzten Sainatas der angekündigte Besuch des Bundespräsidenten, der ea siej) •**• wenn auch nicht atn Eröffnungstage — so doch im laufe dpr Ausstellung nicht nehmen liess, den Genfer Salon mit seiner' Gegenwart zu beehreii: Der Salon des nächsten Jahres findet laut BesebJuss des ständigen Komitees vom 15. bis 24. März 1629 statt. zi. Das neue Ausstellungsgebäude, Daa OrganisationßkomjtoQ für den Salon 1929 und der Verwaltungsrat des AusstoJlungsgebäudes haben am letzten Samstag bei einem gemeinsamen UanfeeU die nouen Pläne f ijr das zweite Äusstellungspalajs (Architekt Gamper) einer Prüfung untprzogon, Pie Finanzierung bildet allerdings eine harte Knacknuss. Boreits früher stellten wir fest, dass das Privatkapital für daa erste Palais stark boanepruoht wp?dPü iet. Eine sswpitpr Versuch mft privatom Kapital Uättp keine Aussicht auf grosscri Erfolg, Es bjcjht daher kein anderer Weg offen; als njjt Hilfg des Bundes., (}?§ Kanlones oder der Stadt Gonf FinarwprojektQ auszuarbeiten. Hoffen nir, dasg das eine oder {Hadere daves 5W Verwirklichung des dringenden, Baues führen wird. fit. V.

N*2; — J928 AUTOMOB1L-KEVUE AUTO-SEKTION ZÜRICH T.C.S. Voxstandsßitzung Donnerstag, den 22. März 1028, abends 8 Uli, im Hotel «Baux en Vüle». Zur Erledigung einer umfangreichen Traktandeaüäto wurde auf Donnerstag, den 22. März eine Vorstandssitzung einberufen. Herr Präsident Fehr begrüsst die neuen Vor- £landsmitgliedei: Hrn. W. Baumgartner (früheres Vorstandsmitglied und Sektionspräisident im Jahre 1922; Hrn. Hug, Obmann der Ortsgruppe Winterthux; Hrn. Hornberger. Obmann der Ortsgruppe Rapperswil; Hrn. DT. Elsener. Präsident des Motorfanr-GIub Zürich. Die Protokoße der letzten Voratandssitzungen •worden verlosen und von den Mitgliedern dos alten Vorstandes genehmigt. Die Konstituierung des neuen Vorstandes erfolgte nach einer gegenseitigen freundschaftlichen Aussprache. Es lagen neuerdings 49 Eintrittsgesuche vor, welche verlesen und genehmigt wurden. Ebenfalls waren 4 Austritte vorzumerken. Der Bestand der zürcherischen Sektion beträgt somit 2934 Mitglieder. Herr Präsident Fehr wünscht die namhaften Kapitalien der Sektion in sicheren Obligationen anzulegen. Es wird ihm Vollmacht erteilt, günstige Anlagewerte ausfindig zu madhen und bei einer nächsten Sitzrang Vorschläge zu unterbreiten. Als weiteres wichtiges Traktandum ist die Festsetzung von Stauten betreffend das Verhältnis mit den Ortsgruppen Winterthiur und Rapporswil aufzuführen. Es heischt die Meinung vor, dass diese Ortsgruppen einen Zusammenschluss von am gleichen Orte wohnenden Mitgliedern sein soll. Diese Vereinigung soll aber keinen Jahresbeitrag von ihren Mitgliedern beziehen. Sie unterziehen eich ebenfalls den Statuten der Haupt-Sektion Zürich. Die beiden anwesenden Vertreter der Ortsgruppen wünschen einen Beitrag pro Mitglied berechnet eis Unterstützung für die in den Untersektionen zu entfaltende Tätigkeit. Es wird beschlossen, eine Kommission zu wählen, welch© dem Vorstände Bericht omd Antrag darüber zu unterbeiten hat. Anlässlich der letzten Generalversammlung 1 wurdo die Zeitungsfrage angetönt, und lebhaft darüber diskutiert, ob unser Glub-Blättchen weiter existieren soll, oder ob der Anschlusa an ein bestehendes Faehorgan opportan ersoheint In dar Generalversammlung war die Meimuig vorherrschend, dass unser Clubblättöhen weiter ausgebaut werden müsse, und es ©ei zur Prüfung dieser Frage eine Kommission zu wählen. Als Wogleitung wurde dieser Kommission Vermehrung der Inserenten, billigerer Dtpack, Verpachtung des Annoncen wesena und Prüfung der beiden von Fachblättern eingegangenen Offerten mitgegeben. Es ist verdamkenswert von der «Auto-Jrtevue», dass sie unsern Mitgliedern die zweimal wöchentlich erscheinende Zeitung zu einem Vorzugspreis abzugeben gewillt ist, auch dann, •wenn die «Auto-Revue» nicht als ausschliesslich offizielle Zeitung der Sektion ernannt •wird. Immerhin soll als EquivaÄent eine Mindestabomnentenzahl von 2000 drar Sektion Zürich erreicht werden, was wohl leicht möglich «ein wird in Anbetracht der aniseezeichneten Redigierwag tmd der vorzüglichen technischen Abhamdhmgea in der «Attto-Revue». Nebst den ans der Mitte der GeneTalversammhrag ernannten K/ommiastoosimitgJäedera •werden Tom Vorstande Herr Präsident Fehr. Herr Häuser tmd Herr Bodemann gewählt. Die Ortsgruppe Wlnterthur hält am nächsten Donnerstag, den 29. da., im Restaurant Strauss ihre Generalversammlung ab. Es werden vom Vorstände Zürich vier Herren dazu abgeordnet. Ebenfalls wird am Samstag, 24. März eine Zusammenkunft der Ortsgruppe Rapperswil stattfinden, an welcher auch einige Herron unseres Vorstandes teilnehmen werden. Unter Divensem wird die Strassenkarte der Vereinigung schweizerischer Strassenfachmänncr beihandelt. Unsere Sektion ist nicht in doi Lage, 8000 Exemplare dieser Karte anzukaufen und gratis an dio Mitglieder abzugeben, doch sind wir bereit, für diese Karto Propaganda zu machen und eventuell lauclh auf unserem Sekretariat die Karten zum Selbstkostenpreis z>u verkaufen. Es findet nächstens eine Vcrwaltungsratssitzung 'des Zcntralsitzcs in Genf statt. Der Entwurf in deutscher Uebersetzung liegt vor, und wird teilweise verlesen. Man einigt sich, dass wesentliche Abändofuugsanträgo nicht gestellt werden eollen. da wir als Sektion unsere Selbständigkeit bewahren und cino nachteilige Beeinflussung nicht zu erwarten haben. Haben Si« Nach Erkundigungen an zuständiger Stelle kann der Abschluss der eidgenössischen Staatsrechnung 1927 als äusserst günstig bezeichnet werden. Statt den budgetierten 14 Millionen schliesst die Staatsrechnung mit nur 1,4 Millionen Defizit, also um das Zehnfache, günstiger ab! In automobilistischen Kreisen wird man den neuen gewaltigen Schritt auf dem Wege zur Gesundung unseres Bundeshaushaltes freudig begrüssen. Geben wir der Hoffnung Raum, dass dieses alle Erwartungen übertreffende Resultat auch auf das Verkehrs- und Strassenwesen nicht ohne Einfluss bleibe und dazu beitrage, den gordischen Knoten des Benzinzolles zu lösen. Unsere Bundesbahnen fuhren diesen Sommer wieder eine ganze Reihe internationaler Luxuszüge durch das Land. Vom 15. März bis 15. Juni verkehrt der Götthard-Pullman- Expresszug Basel- bzw. Zürich-Mailand und umgekehrt, ausschliesslich mit Pullmann- Salonwagen erster und zweiter Klasse. (Basel-Mailand 6 Stunden 40 Minuten; Zürich- Mailand 5 Stunden 40 Minuten). Es ist noch mit einer Reihe weiterer Luxuszug-Kombinationen zu rechnen. Die mit allem erdenklichen Komfort ausgerüstete Verbindung festigen den guten Ruf der schweizerischen Verkehrsinstitutionen und fördern unsere Fremdenindustrie. Eine ausserordentliche Kältewelle geht dieser Tage über Italien. Nach den warmen Frühlingswochen ist die Temperatur plötzlich unter Null gesunken. In Genua soll" der Schnee eine Höhe von mehreren Zentimetern erreicht haben, in der Provinz bis zu 30 cm! Man rechnet mit einem grossen Schaden an den bereits blühenden Kulturen. — Wenig verlockende Aussichten für Ostern- und Rivieratfahrten! Ein gemeinsamer schweizerisch-italienischer AutokuTS wird diesen Sommer von Bozen über das Münstertal nach Zernez geführt. Ebenso kann mit weiteren Kursen Mailand- Gomo (Autostrada) - Castasegna im Bergell, mit Anschluss an die eidgenössische Post, gerechnet werden. dent: Hr. Dr. Stirnimann; Aktuar: Hr. Dönni; Beisitzer: HH. Bücher, Udligenswil; Cbauvet, Gerliswil; Odermatt. DaUenwäl; Dr. Real, Schwyz; Schürch, Willisau. Als Rechnung>srevisoren wurden gewählt die HH. Bücher und Kühne. «SS sdhicpm «£•* Ein brennender Baum fiel in Mississippi auf ein vorüberfahrendes Automobil. Die fünf Insassen erlitten schwere Brandwunden, denen sie in der Folge erlagen. Der englische Flugzeug-Konstrukteur De Havilland unternahm dieser Tage Versuche mit einem Kleinflugzeug, das mit einem automatischen Tragflächen-Riegel der Firma Handley-Page versehen ist — eine neue automatische Sicherheitsvorrichtung, die sensationelles Aufsehen erregt. De Havilland Hess sich mit seiner Maschine aus beträchtlicher Höhe abstürzen. Obwohl das Fahrgestell und die Tragflächen zertrümmert wurden, blieb der Flieger dank der raffinierten Vorrichtung unverletzt. — Man spricht in Fachkreisen von einer bevorstehenden Umwälzung im Flugzeugbau. Der deutsche Damen-Automobil-Club betätigte sich kürzlich anlässlich einer Vergnügungsfahrt erfolgreich als freiwillige Feuerwehr. Während dem Picknick in Lyche heulte plötzlich die Feuersirene. Die sich sofort besammelnde, 40 Mann zählende Feuerwehr wurde von den hilfsbereiten Amazonen in die Wagen geladen und im Eiltempo zur 11 km entfernten Brandstelle geführt. — Die tapferen Automobilistinnen haben sich durch ihre prompte Hilfeleistung die Sympathien der ganzen Bevölkerung erworben. lieber 400,000 Amerikaner statten im Laufe des Sommers Europa ihren Besuch ab. Die amerikanischen Schiffahrtsgesellschaften haben ihre Schiffe bis in den Juli hinein besetzt. Man rechnet, dass die Amerikaner insgesamt 5 Milliarden Franken in unserem alten Europa liegen lassen werden. — Auch hier macht es Amerika nicht ohne Rekord! Der französische Touring-Club, der die Initiative zur Belebung der Fremdenindustrie ergriffen hat, veranstaltet einen prinzipiellen Wettbewerb unter den Bahnhöfen. Der erste Preis fällt demjenigen Bahnhof zu, der sich in den schönsten Blumenflor stürzt. — Was auch für manchen Schweizer Bahnhof zur Nachahmung empfohlen werden dürfte, xi. Die Wahl eines Nachrrichtenblattes wurde vorläufig noch nkht erledigt. Ein Antrag Bühlmann (Rotenburg), wonach, der Vorstand zu prüfen habe, ob und wie erreicht werden könne, dass unter derselben Verkehrsbewilligung auch noch ein Reservefahrzeug, Lieferungswagen etc. gebraucht weiden dürfe, wurde zur Wciterleitung an den Zentralsitz in Genf entgegengenommen. Einer langen Diskussion xief der Antrag voa Hrn. Gamper (Luzorn) auf Gründung einer Ortsgruppe Luzern des T. C. S. Nach dem einstimmigen Vorschlag des Vorstandes, diesen Antrag als un-> zweckmässig und da kein Bedürfnis hierfür bestehe, abzulehnem, wurde diese Initiative mit sehr grossor Mehrheit verworfen. Unter Varia gab der Aktuar Kenntnis von den für 1928 in Aussieht genommenen Veranstaltungen: April: Verkefersfilm des T. G. S.. Osterfahrt nach Samen; Mai: Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee mit der Sektion Zürich; Juni: Gymkhana, Be-< such der Werke Saurer A.-G. in Arbon; Juli: Ausfahrt nach Freiburg i. Ue.; August: Auslandsfahrt nach dem Ballon d'Alsasse; September: Fahrt nach Appenzell; Oktober: Motorenkuxs. Besuch der Scinülla in Solotäiurn; November: Familienabend; De-* zember: Zugeriötelfahrt, Dr. R. Z, Der A. C. S. erhält Besuch. Es scheint, dass eine ganze Reihe von Auslands-Automobil-Clubs dieses Jahr die Schweiz als Ziel für ihre Tourenfahrten auserkoren haben. So sind dem A. C. S. bereits Fahrten folgender Clubs angekündigt: Allgemeiner Deutscher Autamoibfl-Club, Automobil-Club von Deutschland, Bayrischer Automobil- Club, Automobil-Club von Mailand. Der Reigen dieser Fahrten wird im April vom Allgemeinen Deutseben Automobil-Club eröffnet, der vom 10. bis 23. April 1928 eine Fahrt nach der Riviera unternimmt und am 11. April von Augsburg herkommend durch das Unterengadin bis St. Moritz fährt, ums dann am 12. April die Reise von St. Moritz über die Maloja nach Mailand fortzusetzen. Auf der Rückfahrt wird nochmals schweizerisches Gebiet berührt, indem die Fahrt« teiünehmer am 19. April von Turin, Pallanza, Locarno herkommend in Lugano nächtigen, um am folgenden Tage via Como, Pergamo, Riva am Gardasee zu erreichen. Als zweiter folgt im Mal der Automobil- Club von Deutschland, der, von Mailand herkommend, am 21. und 22. Mai in Lugano und am 23. und 24. Mai in Zürich nächtigt. Von dort erfolgt die Weiterfahrt über, Schaffhausen nach Baden-Baden. Der Bayrische Automobil-Club wird voraussichtlich im August der Sektion Zürich des A. C. S. einen Besuch abstatten. Die Herfahrt ist über das Unterengadin, St. Moritz, Julier, Lenzerheide, Chur, Sargans, Zü> rieh gedacht Nach einem Ruhetag in Zu« rieh wffl der Bayrische Antomobfl-Club alsdann eine Rheinfahrt mit Besuch der frie-* siseben Küste unternehmet!?. Bereits letztes Jahr hatte der Automobil- 1 Club von Mailand einen Besuch von Genf in Aussicht genommen, konnte dann aber dio Fahrt leider nicht ausführen. Sie soll nun erneut auf das Programm des Jahres 1928 gesetzt worden sein. Der Automobil-Club der Schweiz wird wohl in Verbindung mit seinen Sektionen alles tun, um den Gästen eine möglichst angenehme Aufnahme in der Schweiz zu bereiten und um ihnen möglichst viel Schönes zu bieten. Die vorzügliche Aufnahme, die der A.C.S.. auf seiner Belgienfahrt und die Zürcher Sektion auf ihrer Bayernfahrt letztes Jahr gefunden haben, macht es als selbstverständlich, dass sich der Ruf der Schweiz als gastfreundliches Land aufs Neue bewährt. SEKTION WALDSTATTE T.C.S. Die Automobilsekiton Waldstätte des Touring-Club hielt Sonntag, den 18. März 1&28 ihre dies-j ährige Generalversammlung ab im Hotel «Monopol» in Luzern. Nach Verlesung dos Protokolls verlas Präsident Helmlin den Jahresbericht, welcher einstimmig genehmigt wurde. Die Sektion Waldstätto zählt jetzt 510 Mitglieder. Dass stets Tegos Leben herrschte, beweisen die zahlreichen und gut besuchten Anlässe. Es winden mehrere Chibfahrton ausgeführt, so nach Affoltern L E.. nach Stein a. Rh., verbunden mit einer Brennstoffkankurrcnz. und nach Brestenberg; schliesslicb fand noch eine Zugerrötelfahrt statt in Verbindung mit der Sektion Zürich dea T. C. S. Die mit der Sektion Luzern des A. G. S. und dem Lastwagenverband angesetzte gemeinsame Versammlung mit Referat und Korreferat über das Automobilgesetz konnte leider nicht abgehalten werden. — Der letzten Winter von unsern Mitgliedern Herrn Simon Kronenberg und Herrn Hans Güdel abgehaltene Motorenkurs war von 57 Teilnehmern besucht und kann in jeder Beziehung als ein ETfolg betrachtet werden. Grosse Arbeit brachte für den Vorstand das Studium eines eventuellen Boykottes gegen den Kanton Schwyz, indem einerseits das grosse angehäufte Material an Bussenverfügungen und Klagen gesichtet und nach einheitlichen Gesichtspunkten verarbeitet werden musste, anderseits in Verbindung mit den Sektionen des A. G. S. und T. C. S. in Luzern, Zürich und Glarus Schritte eingeleitet werden mussten bei den schwyzerischen Behörden um eine Besserung der unhaltbaren Zustände herbeizuführen. Hoffen wir, dass im kommenden Jahr sich bessere Verhältnisse ergeben werden. — Mit dem Zentralsitz in Genf, sowie mit unsern Schwestenscktionen in Zürich. Basel, Bern und Genf waren wir durch sehr gute Beziehungen verbunden. — Das Office hat in dem Jahr 1927 164 Tryptiques verkauft gegenüber 57 im Vorjahr. Der JahrosbeTicht wurde einstimmig genehmigt. Der Sektionsibeitrag wurde auf Fr. 3.— belassen und der Vorstand in gloio für eine neue Amtsperiode bestätigt; ex setzt sich folgendcrmassen zusammen: Präsident: Hr. Otto Hcfonlinj Vizepxäsi- Cigccrettes Boitcblcuc Frr 80 'Botte rougcFrlr A. C.S., SEKTION SOLOTHURN. Die Sektion. Solothurn des A. G. S. hält am 31. März, abends 6'A Uhr, im Hotel zur Krone in Solothurn, ihre diesjährige Generalversammlung ab. Auf der Traktandenliste figurieren die üblichen Geschäfte, wie Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung, sowie die Vornahme voa Erneuerungs wählen. Letztero werden, da keine Demissionen vorliegen, bald erledigt sein. Ausserdem soll die Revision der Sektionsstatuten, die an dio neuen Zentralstatuten angepasst werden müssen, behandelt werden. Anschliessend an die Generalversammlung wird um 7 Uhr ein gemeinsames Nachtessen serviert, dessen Kosten, ausgenommen die Getränke, die Clubkasse bestreitet. Den zweiten, gemütlichen Teil wird ein Lichtbildervortrag von Herrn Dr. Senger (Bern) über «Reisen einst und jetzt ^ eröffnen. Was später noch alles folgen soll, kann heute noch nicht verraten werden. Es wird aber sicher jeder auf seine Rechnung kommen. Der Vorstand erwartet daher einen guten Besuch der Generalversammlung. S. O"' ' i ' Das zweite Meeting von Monaco. Mit den ersten Frühlingstagen findet sich alljährlich eine internationale Welt an den farbenglühenden Gestaden der Cöte d'Azur« Die Tage des sorglosen Geniessens werden in jeder Saison durch die Sensationen einer Automobilsportwoche unterbrochen, die jeweilen ein zahlreiches Publikum auf die Beine bringt. Das heurige Meeting dauert vom 20. bis 26. März und wurde durch einen Concours d'Elegance mit viel Pomp eröffnet. Für die Coupe de Monte-Carlo, einer Rampenfahrt über 1609 Meter, sind zahlreiche Nennungen eingegangen. Wir nennen nur die Fahrer Morel (Amilcar), Goutte (Salmson), Chiron (Bugatti), etc.