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E_1928_Zeitung_Nr.051

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16 ÄUTOMOBIL-REVUE 192*

16 ÄUTOMOBIL-REVUE 192* — Wo 5 t Zürcherische Unfallstatistik. Das neue Heft der Zürcher statistischen Nachrichten enthält u. a. eine Uebersicht über die Strassenverkehrsunfälle des Jahres 1927. Derselben ist zu entnehmen, dass die Unfälle jeder Art gegenüber dem Vorjahre zugenommen haben, entsprechend auch der Zunahme an Motorfahrzeugen und dem gesteigerten innenstädtischen Verkehr. Glücklicherweise fällt der hauptsächliche Zuwachs auf das Konto der Unfälle, welche nur Sachschaden nach sich zogen, die sich für das ganze Jahr auf 1511, Fälle beziffern und insgesamt 500,000 Franken Sachschaden verursachten. Die Unfälle mit Personenverletzungen steigerten sich um ca. 120 auf 851. Bei den Unfallsereignissen wurden im gesamten 915 Personen verletzt, wovon 467 Betroffene leichte und 423 der Beteiligten schwere Verletzungen davontrugen. Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang vermehrte sich um einen einzigen Fall. Immerhin forderte der Verkehr insgesamt 25 Todesopfer. Die Zahl der betroffenen Fussgänger nahm um 31 zu und bezifferte sich auf 365. Die Mehrzahl der in Mitleidenschaft gezogenen Personen rekrutiert sich demnach aus den auf den Vehikeln aller Art fahrenden Personen. Bezüglich der Unfallhäufigkeit steht das 3. Quartal 1927 obenan, währenddem das 1. Vierteljahr am wenigsten Fälle zu verzeichnen hat. Die Rangfolge der einzelnen Quartale lässt die Vermutung aufkommen, die Unfallfrequenz stehe in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bedeutung des Zustromes auswärtiger Fahrzeuge nach der Stadt. Die Statistik unterscheidet zwar nicht zwischen der Provenienz der beteiligten Fahrzeuge, immerhin ist es bemerkenswert, dass gerade Januar/März die ereignisärmste, August/Oktober die unfallreichste Zeit ist. Die Statistik bearbeitete das von der Stadtpolizei gelieferte Material auch nach der Gattung der Unfallbeteiligten und scheidet zu diesem Zweck sieben Kategorien aus, und zwar: Privatautomobile, andere Autos, Motorräder, Velos, Strassenbahnwagen, andere Fahrzeuge, Fussgänger. Bei den Fahrzeugen überwiegen im allgemeinen die Unfälle mit Sachschaden, während aber bei den Motorrädern und Velos die Ereignisse mit Personenverletzungen das Hauptkontigent stellen. In sämtlichen Kategorien haben die Unfälle zugenommen. An den gesamten Unfällen waren insgesamt 3877 Fahrzeuge jeder Art beteiligt, sowie 405 Fussgäger. Wie bereits früher erwähnt, lässt die Statistik die Schuldfrage offen, da es äusserst schwierig wäre, das Material auch noch nach dieser Seite hin zu bearbeiten. Die Aufstellung gibt daher nur Auskunft über die Zahl der Unfallbeteiligten, enthält sich aber jeglicher Angabe, welche der Beteiligten den Unfall herbeigeführt haben. Es darf dies nie ausser Acht gelassen werden, da sonst die bedeutend kleinere Zahl der beteiligten Personen zu einem ganz falschen Schlüsse führen würde. Wenngleich bei der Beurteilung der Ergebnisse pro 1927 die bemerkenswerte Verdichtung des städtischen Verkehrs unbedingt mitberücksichtigt werden muss, so zeigen doch diese Zahlen erneut, wie dringend notwendig die Erziehung sämtlicher Strassenbenützer ist, da nur strenge Disziplin und gegenseitiges Verständnis, neben einer, vorsorglichen Regelung des Verkehrs durch die Polizei dem stetigen Anwachsen der Unfälle Halt gebieten kann. Z. Entziehung der Fahrbewilligung Das Gericht eines Bezirkes von Zürich hatte einem Motorradfahrer, der sich wiederholt insofern vergangen hatte, als er ohne Fahrbewilligung mit einem Motorrad gefahren ist, eine Busse von Fr. 50.— auferlegt, ausserdem aber dem renitenten Fahrer die Bewilligung für ein Jahr entzogen. Und nun stand er vor Obergericht und verteidigte sich selber. Die Anklage betonte, dass Geldstrafen auf den Mann keinen besondern Eindruck machen und man ihm lediglich damit imponieren könne, dass man ihm die Fahrbewilligung entziehe. Die Verteidigung des Angeklagten gipfelte in der Darstellung der letzten Jahre seines Existenzkampfes. Immer und immer wieder haben Rückschläge ihn zu Boden geworfen. Immer wieder hat er sich aufgerafft. Der Ortspolizist ist sein persönlicher Feind, weil er ihm nicht die gewünschten Bücklinge macht. Vor einiger Zeit hat man ihm seine Habe vergantet, und wieder hat er von vorne anfangen müssen. Manchmal kommt er .tatsächlich zu dem Ergebnis: Hat es denn überhaupt noch einen Zweck, dass man überhaupt arbeitet, wenn einem doch immer alles weggenommen wird. Einmal, als ihm aus irgend einer Angelegenheit etwas Geld zugesprochen wurde, blieb es drei Vierteljahre auf einer Gerichtskanzlei liegen. Er hat gehungert und gearbeitet, bloss um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Und jetzt will man ihm die Fahrbewilligung entziehen. Das bedeutet für ihn das Ende. Ohne Fahrbewilligung kann er überhaupt nicht mehr arbeiten. Es gehört zu seinem Beruf, mit Motorrädern und Autos zu tun zu haben. Wenn ihn das Gericht vollständig ruinieren will... Der Referent erkennt, dass die Grundlagen zum Entzug vorhanden wären, dass der Entzug in diesem Falle allerdings schwerwiegender wäre als in irgendeinem andern Fall, eben weil die Fahrbewilligung gewissermassen zum Rüstzeug seines Berufes gehört. Trotzdem kann er von seinem Antrag auf Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils nicht eingehen... Man zittert um den Angeklagten. Muss es nun sein, dass der Mann neuerdings ins Elend gestossen wird, dass ihm abermals der Existenzkampf, der für ihn wahrhaftig schwer genug ist, ins Unermessliche erschwert wird. Muss das sein? Da fällt das erlösende Wort. Einer der Richter spricht für den Angeklagten und glaubt, dass der Gerechtigkeit Genüge geschehen wäre, wenn dem Mann die Fahrbewilligung für ein halbes Jahr entzogen würde. Das Eis ist gebrochen. Man spürt es: Jetzt kann dem Manne geholfen werden. Der Präsident nimmt den Antrag mit Genugtuung auf und lässt so fast nebenbei die Bemerkung fallen, dass ihm persönlich sogar ein Vierteljahr genügt hätte. Und schon wird der Antrag des Richterkollegen mit ein paar Worten in diesem Sinne korrigiert, so dass die Entscheidung zwischen einem Viertelund einem Jahr zu fällen ist. Ein paar bange Sekunden. Dann wird das Urteil ausgesprochen, das dem Manne nichts von seiner Existenzmöglichkeit wegnimmt. Zu der bestätigten Busse von Fr. 50.— wird die Bewilligung auf drei Monate entzogen, wovon zwei Monate bereits abgelaufen sind. Man spürt förmlich den Atemzug der Erleichterung, der von dem Manne den Druck neuen Elends hinwegnimmt und ist überzeugt, dass mit dieser Milde dem Angeklagten und der Gesellschaft besser gedient ist, als mit formaler Strenge. A. Basler Brückenfragen. Der Rhein schneidet Basel in zwei Stadthälften, die heute durch drei Strassenbrücken, die Johanniterbrücke, die Mittlere Brücke und die Wettsteinbrücke, durch vier Fähren und eine Eisenbahnbrücke verbunden sind. Der Verkehr zwischen Kleinbasel und Grossbasel sammelt sich auf den drei Strassenbrücken wie in einem Schlauch und verursacht Verkehrsstauungen oder Kongestionen, wie sich der Amerikaner auszudrücken pflegt. Die Brücken wirken als Sammelschienen mit Verkehrszusammenhaltung. Der Verkehr über die Johanniterbrücke ist insbesondere in den Stosszeiten überlastet. Der Bau einer vierten Strassenbrücke gehört daher zu den dringlichsten Verkehrsproblemen des aufstrebenden Basel. Geplant ist die Errichtung einer Dreirosenbrücke als Verbindung der Voltastrasse mit der Dreirosenstrasse. Das Projekt kann bereits auf eine 25jährige Entwicklung zurücksehen, denn das Bedürfnis für diese Brücke war schon viel© Jahre vorhanden, dennoch wurde es immer auf die lange Bank geschoben. Dem Wunsche des St. Johannquartiers muss nun willfahren werden. Die Zufahrtsstrassen sind in grossen Zügen erstellt, so dass nur noch die eigentliche Brücke der Errichtung harrt. Die Dreirosenbrücke muss in Hinsicht auf den zukünftigen Verkehr eine Mindestbreite von ca. 11 Metern für die Fahrbahn aufweisen, damit in beiden Richtungen vorgefahren werden kann. Die Mittlere Brücke besitzt übrigens eine vierfache Wagenbreite. Die Dreirosenbrücke, als unterste Brücke der Stadt, vermag die nächstobere, die Johanniterbrücke, um mindestens 30% zu entlasten, während die Errichtung einer obern Brücke (z. B. Hallwylbrücke oder Sevoge!- brücke) die Wettsteinbrücke nur um ca. 15 bis 20 % entlasten könnte. Das Projekt der Dreirosenbrücke soll dem Grossen Rat noch dieses Jahr zur Genehmn gung vorgelegt werden, so dass nach der Abstimmung im Jahre 1929 mit dem Bau begonnen werden könnte. Die dringenden Brückenbauaufgaben der Stadt Basel sind aber mit der Erstellung der Dreirosenbrücke noch nicht gelöst. Der wachsende Stossverkehr erfordert bald die Erweiterung der Wettstein-j brücke und wenige Jahre später die Erweite-^ rung der Johanniterbrücke. -^ Die Verkehrsgestaltung von Basel steht unter starkem Einfluss der Brücken. Verkehrsballungen auf den Brücken wirken sich rasch auf die Zufahrtetrassen aus und vermögen die Verkehrabwicklung empfindlich zu hemmen. Direkte und günstige Zufahrtstras-i sen sind aus diesem Grunde ebenso dringlich wie die Brück'enbauten. so. Vierradbremsen 3EDc GARANTIE A [VI ERIK, !lT it 12-14 H •* AIV1ILCAR sind ausgez. gekühlt FAHRUNTERRICHT gratis Coulanter SERVICE ABC des Automobil fahren A Wer dieses Buch, das keine techn. 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N« 5t — 1928 ÄUTOMOBIL-REVUE Schlechter Zustand der rechtsufrigen Thunerseestrasse. Die rechtsufrige Thun-erseestrasse, welche namentlich als Durchgangsstrasse zur Sommerszeit einen gewaltigen Verkehr aufweist, der sich alljährlich noch steigert, ist zwischen Thun und Hilterfingen in einem sehr schlechten Zustand. Immer grösser werden die Löcher und immer lästiger der Staub. Hoffentlich findet baldmöglichst eine gründliche Korrektion (Asphaltierung) statt. Es liegt dies sicher im Interesse aller Verkehrsinteressenten. Dabei sollte absolut darauf gesehen werden, dass die Strasse überall bis zum Trottoirrand ausgenützt werden kann. Dass dieser Forderung bei der Anlage der Geleise derS.T.I. offenbar nicht Rechnung getragen wurde, ist sehr bedauerlich, sind doch stellenweise zwischen Trottoir und Geleise für den Verkehr wegen zu grosser Steilheit unbrauchbare Strassenstreifen von über 1 m Breite !! Derartig unbrauchbare Strassenstücke gab es seinerzeit auch bei der Frutigstrasse, d. h. dem Strassenstück vom Bahnhof Thun gegen das Seefeld- und Dürrenastquartier. Die Wölbung der Strasse war damals so stark, dass zwei sich kreuzende Heufuder umstürzten, die Velofahrer beim Ausweichen, namentlich bei Regenwetter, vom Strassenrand nicht mehr loskommen konnten. Reklamationen waren damals von Erfolg gekrönt. Jetzt ist diese Durchgangsstrasse Thun-Spiez wohl eine der schönsten. So ist denn zu hoffen, dass auch das Strassenstück Thun-Hilterfingen dringlich korrigiert wird. W. Das Automobil-Ratengeschäft in Zürich. Die Ablahlungsverkäufe mit Eigentumsvorbenalt, welche vom staust. Amt Zürich registriert werden, haben nach den statist. Mitteilungen im Laufe des Jahres 1927 beträchtlich zugenommen. Insgesamt wurden 5122 Verträge abgeschlossen mit einem Forderungsbetrag von 8,7 Millionen Franken. Davon ergaben 372 Verträge für Velos und Motorräder eine Forderungssumme von 260,000 Fr., während 459 Kontrakte für Automobilgeschäfte eine Forderung von 3,1 Millionen Franken in sich schliessen. Die Verträge für Automobilgeschäfte machen also zahlenmässig nur 8,9 Prozent aller Geschäfte aus, beziffern sich aber dem Befrage nach auf 36,1 Prozent der geforderten Kaufsummen. Von den für Automobile insgesamt getätigten Geschäften weisen 169 Transaktionen einen Forderungsbetrag zwischen 2000 und 5000 Franken auf, 235 Abschlüsse, die sich wahrscheinlich meistenteils auf ganz neue Wagen beziehen, betreffen Forderungen von über 5000 Franken. Rund 20 Verträge weisen einen Forderungsbetrag auf, der zwischen 500 und 1000 Fr. schwankt. Hoffentlich wurden diese Vehikel nur noch für Alteisenzwecke verwendet! Von den bei Automobiltransaktionen bestehenden Forderungen im Betrage von 3,173 Millionen Franken sind gleich bei Abschluss des Geschäftes 756,000 Franken an Anzahlungen geleistet worden, was 23,8 Prozent des Forderungsbetrages entspricht. Die durchschnittliche Anzahlung erreicht also beinahe ein Viertel der Kaufsumme, was als ein recht gesundes Verhältnis bezeichnet werden kann und auf alle Fälle sich vorteilhaft vergleicht mit der Gesamtheit der registrierten Abzahlungsgeschäfte, wo zusammen nur 16,2 Prozent der Forderungen bei Geschäftabschluss bar erlegt wurden. Der Vergleich mit dem Vorjahre zeigt eine Zunahme der Verträge von 322 auf 459. Pro 1926 belieTen sich die Forderungen aus Automobilverkäufen auf 2,277 Millionen, stiegen im folgenden Jahre auf 3,173 Millionen, Trotzdem ist bei der durchschnittlichen Forderung pro Geschäft ein Rückgang im Betrag von 7070 Fr. auf 6913 Fr. zu konstatieren, die also die bereits im Vorjahre eingetretene Verbilligung auf dem Automarkt wiederspiegelt. Z„ Einen günstigen Jahresabschluss weist auch die Gürbetalbahn auf. Der Jahresbericht 1927 zeigt gegenüber den beiden Vorjahren einen Aktivsaldo. Zins wie Amortisation des Elektrifikationsanleihens können voll zur Auszahlung gelangen. An Mehreinnahmen konnten 40,169 Franken gebucht werden, herrührend sowohl vom Personen- als auch vom Güterverkehr. Die Transportmengen sind im Zuwachs begriffen. Der Einfluss der Sesa auf den Verkehr wirkte sich auch bei dieser Bahn wohltätig aus. Das Automobil hat auch bei dieser Bahn aufrüttelnd gewirkt. So suchte man sich dessen Konkurrenzierung durch die Verbesserung des Netzes vom Halse zu schaffen. Private Verhandlungen haben scheints zur Wiedererlangung vom Verkehr geführt, der durch das Auto entzogen worden war. Wären bei diesem Unternehmen die Personalausgaben im Aargau Bein Laiern Luzern Luzern Neuentrarg Neuenburg Schwyz St. Gallen 8t. Gauen Thnrgan Thurgau Vand Kontrolherte Strassen Kanton istrocke Bemerkungen Wettingen. Im JNeueflüot Tavannes WUUun Neuenkirch Escnenbach Boudry Landeron Hergiswu am See Xanerz Au Kjonbfihi-Wittenbaeb ausgangs KronbÜnl Matzingen Gtmdetswil bei Frauenleid Avencnes Kontrolle mit Stoppuhr. Versteckte Kontrolle auf 200 m mit Stoppuhr. Innerui ce, ueizn „Mohren" aai 20U m mit Stoppoür. Innerorts auf 200 m StoppuhrKoutrolle Stoppuhrkontrolle b. Eingang des Dorfes.- Stopuuhrkontrolle. pp troue Ober 260 m vom Steinibach bis «um Hot«i Rüttl. Kontr. mit Stoppuhr Kontr. mit Stoppuhr JLonuoue mit Stopp» uht. Innerorts Stoppuhrkoutrolle. Kontrolie mit Stoppuhr. .;.,, Vergleiche zu denjenigen beispielsweise der S. B. B. nicht zu übersetzt, so würde das Jahresergebnis noch ein befriedigenderes sein als dies heute der Fall ist. Eines sei auch hier wieder festgestellt: Das Automobil konkurrenziert nicht nur, sondern es regt zu vermehrter Geschäftstätigkeit an und bringt deshalb auch der Bahn auf direkte oder indirekte Weise grossen Nutzen. K. Automobiltechnisches Handbuch von Richard Bussien (12. Auflage). Ein gediegenes Handbuch ist durch Reichhaltigkeit in Text und Illustration und gründliche Bearbeitung der Einzelprobleme durch Fachleute des Spezialgebietes gekennzeichnet. Das Handbuch der Deutschen Automobiltechnischen Bein St. Gallen Obwalden Solotburn Solothurn Solothurn Thurgnu Waadt Zug Zürich Zürich Zürich Zürich • •••••••••••••«i iiiiiitiiiiimiii Blichertisch • •IIlIIllIIllIllKIIIIIIUIIItllllltllllllllU Kanton St. Gallen Zürich Gesperrte Strassen Strecke Strasse Langenthai- Lotzwil in Langenthai Staatsstrasse in Steinach. Uznacn. Staatsstrasse vom Sagebächlein bis «Sonne» üznabers Brünigstr. zwischen Alpnacb and Alp* nachstad Kantwnsstrasse Bibenst-LoüD und obere Hauensteinstrasse. Biberist - Lohn • Keuhüsli Strasse Balstaj- Holderbank in Bata- •••hai u. Laneenbruck Hundsrücken (Frauenl'eid)-Matzingen Kantonsstrassse Lausanne-Bern Chameratraise Obfelden: Löwen-Gaswerk Adliswil: Albisstrasse Kilchberg: Böndlerstr. Zeil: TöMtalitrasse v. Kollbrunn-Zeilerbach Affoltem b, Zürich Wehntalerstrasse Bemerkungen ab Anfang Juni für ca. 3 Wochen. Ab 21. Mai bis Mitte Juli Umleitung: Goidacn-Xübach • Obersteinach. Lastautomobile mit über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht haben Über Horn- TUbach-Obersteinaoh zu fahren. Vom 5. Juni bis Mitte Juli. Siehe Umleitungstafeln. Vom 11. bis 17. Juni. Umleitung: Keras- Btans. Ab Anfang Juni für ca. 2 Monate. •b Juni für den Durchgangsverkehr Solothurn- Bern beim St. Urs in Biberist u. beim Neuhüsli. Umleitung; Biberist - Gerlafingen-Utzenstorf. Ab Juni fUr ca. 3 Monate. 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Das Handbuch von Bussien ist kurz gesagt: aktuell, wissenschaftlich, gründlich und technisch zuverlässig. Es bietet dem Ingeniuer, dem Techniker und ttem gebildeten Laien jede wünschbare Auskunft über di3 Technik des Automobiles. wlt. •••«•aaaa•••••••«•••••••••• • • j Aus Industrie & Handel \ ••I1II111II1III1IIIIIIII1III>IIIII>>1> Der «Hag-Turm» auf dar PRESSA. Unter cten vielen Aussteliungsgebäuden ist der sog. Hagturm auf der PRESSA, der von Architekt Prof. Bernhard Hoetger gebaut wurde, besonders interessante Das mit Pappeln umgebene Gebäude ist aus roten Klinkern errichtet. Der eigentliche Turm schwingt sich zu einer Höhe von etwa 40 Metern auf. Darüberhin, gleich einem auffliegenden Vogel, ist der Oberbau gelagert, der eine Plattform trägt, von dem man einen schönen Rundblick über das Ausstellungsgelände gemessen kann. Ein Fahrstuhl befördert die Besucher hinauf und, wenn der Aufzug an den sehn Stockwerken vorbei nach oben läuft, «rgluat eine, wie eine Skala bis zur Spitze reichende Tafel, auf der nacheinander in leuchtender Farbigkeit, die Flaggen der 37 Staaten und Länder erscheinen, in denen heute der coffeinfreie Kaffe Hag getrunken wird und wo überall sich Hag-Gesellschaften befinden. Was den Turmbesucher am meisten interessieren dürfte, ist eino auf die verschiedenen Stockwerke verteilte vollständige Einrichtung, die in bunter Beweglichkeit erläutert, wie das Fabrikationsverfahren des coff ein freien Kaffee Hag sich abspielt. Die fesselnden 1 Vorgänge werden gleichsam «naturgetreu» und handgreiflich vor Augen geführt. Auch kann man Einblick nehmen in das vielgestaltige Material, das Wissenschaft, Aerzte, Publikum, Sport und Presse zur gesundheitlichen Empfehlung des coffeinfreien Bohnenkaffees Hag zusammengetragen haben.' 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