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E_1929_Zeitung_Nr.048

E_1929_Zeitung_Nr.048

Aktuelles vom Tage Ueber

Aktuelles vom Tage Ueber die Verwendung des Benzinzolles. Wie man weiss, hat der Kanton Genf als Benzinzollbetreffnis aus den Jahren 1924 bis 1928 eine Summe von 800,000 Franken erhalten. Da der Grosse Rat jedoch beschlossen hat, diese Summe in die Staatskasse fliessen zu lassen, anstatt sie für Strassenbauten oder Verbesserungsarbeiten zu verwenden, ist die Vereinigung der Lastwagenbesitzer und der Motorradfahrer von Genf vor einiger Zeit beim Bundesrat vorstellig geworden. Der Bundesrat hat sich mit diesem Rekurs bereits erfasst, indem er sich im Einverständnis mit dem Bundesgericht als kompetent betrachtet, um über die Frage zu entscheiden. Es könnte möglich sein, dass er den Rekurs ablehnen wird, da das Betreffnis aus dem Benzinzollviertel der Jahre 1924 bis 1928 den Kantonen ausbezahlt worden ist, ohne dass von Bundes wegen eine Bedingung über die Verwendung des Geldes gestellt worden wäre. Für das Geld, welches die Kantone vom 1. Januar 1929 an aus dem Benzinzollviertel erhalten werden, schreibt indessen das Gesetz die Verwendung für den Unterhalt und die Verbesserung der Strassen vor. Wenn dies auch für die Betreffnisse der Jahre 1924—1928 leider nicht zutrifft, so ist doch ohne weiteres schlüssig, dass dieses den Kantonen verabfolgte Geld in allererster Linie für Strassenbauten zur Verwendung kommen sollte, der Bund hätte sonst in Anbetracht seiner über die 100 Millionen Franken hinausgehenden Subventionspolitik keinen Grund zu weiterer Geldverteilung besessen .., senfachmäner vom letzten Samstag und Sonntag war von über 300 Mitgliedern aus allen Kantonen besucht. Um 9 Uhr begannen die kantonalen Ingenieure mit ihren Verhandlungen im ehrwürdigen Palazzo Municipale, während die Vertreter der städtischen Verwaltungen sich im Saal des Gemeinderates versammelten. Beide Versammlungen beschäftigten sich mit den technischen Fragen des Strassenbaues. Um 11 Uhr vereinigten sich die beiden Sektionen im Theatersaal, um einen Vortrag von Ingenieur Maillart über «Materialwirkungen auf Betonstrassen» anzuhören. Die Versammlung begab sich darauf nach der Villa Ciani, um dort eine Ausstellung zu besuchen, die Neuigkeiten im Strassenbau veranschaulichte. Nach dem Mittagessen versammelten sich die Delegierten zu einer Besichtigung von Gandria und der viel genannten Gandriastrasse. An dieser Exkursion nahmen auch teil die Regierungsräte Galli und Canevascini, sowie der Vizesyndico von Lugano, Herr Marazzi. Am Sonntag vormittag fand im Theater Apollo die Generalversammlung unter dem Präsidium von Herrn Mean statt. Der Kongress nahm Kenntnis von der Geschäftsführung, der Jahresrechnung und dem Budget für 1930 und bestimmte als Ort der nächsten Tagung Baden. Darauf ergriff Herr Ingenieur Hohl, Vizedirektor der «Sesa», das Wort zu einem Vortrag über «Die Zusammenarbeit von Eisenbahn und Automobil in der Schweiz». Herr Dr. P. Schläpfer, Professor an der E. T. H., referierte über Mischungsverfahren mit Teer und Bitumen. An dem Bankett im Palace-Hotel nahmen auch die Vertreter der befreundeten Vereinigungein von Mailand, Varese und Como teil. Polizei und Strassenhilfsdienst. Auch Bern-Lausanne T. C. S.-Dienst? Am letzten Mittwoch besichtigte die Polizei der Kt. Bern und Waadt den seit dem 1. Mai auf der Strasse Lausanne-Genf funktionierenden automobilistischen Strassenhilfsdienst des T. C. S. Zu diesem Zwecke hatten sich Kommandant Krebs, Hauptmann Borer und Korporal Hadorn, als Vertreter der bernischen Polizeibehörde nach Lausanne begeben, wo sie von Major Champot, dem Major der waadtländischen Gendarmerie und dem Repräsentanten des T. C. S. empfangen wurden. Die Geladenen besichtigten unter Führung von Herrn James Quinelet, Generalsekretär des T. C. S., die Sidecars des Hilfsdienstes, und gewannen einen vorzüglichen Eindruck von der Ausrüstung dieser einzigartigen Organisation. Die Besichtigung ist auf das Angebot des Touringclubs zurückzuführen, den Hilfsdienst auch auf die Strasse Lausanne-Bern auszudehnen. Bis heute hat der Dienst in 33 Fällen Hilfe Wo der Schuh drückt... Der bündnerische Grosse Rat hat, wie wir an anderer Stelle unseres Blattes melden, in grosszügiger Weise einem Vier-Miilionen- Strassenbauprogramm einstimmig seine Zusage gegeben. Worauf wir ganz besonders in der Kampagne für die Strassenverkehrs-Initiative Pannen., Die häufigsten Pannen sind auf gebracht. Es handelt sich vorwiegend um hingewiesen haben, nämlich auf den vermehrten Ausbau nicht nur der Durchgangs-, zelte auf Benzinmangel. Die T. C. S.- Zündungsstörungen zurückzuführen, verein- sondern vor allem auch der Kommunalstrassen, scheint im Kanton Graubünden auf genau Buch zu führen. Damit beginnt eine Beamten haben über alle Dienstleistungen fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Mit Recht einzig dastehende Pannenstatistik! ist im Rate das grosse Wort gefallen, die In den nächsten Tagen sollen sieben weitere Sidecars, vorläufig probeweise, in Be- Bündner Strassen ausbauen heisse das grosse Kapital, das darin angelegt wurde, produktiv gestalten. trieb genommen werden. Fünf davon sind für die Strasse Lausanne-Bern-Olten-Zürich und Olten-Basel bestimmt. Der sechste Leider beträgt der Kredit für die Kommunalstrassen nur 120 000 Franken. Bis auf Sidecar wird zwischen Chiasso und dem 19 000 Franken ist er für das laufende Jahr Gotthardhospi'Z verkehren. Der siebente bereits aufgebraucht. Von den 38 Projekten bleibt in Reserve. Je nach den Erfahrungen konnten nur zwölf durchgeführt werden. 21 wird dann der Hilfsdienst systematisch auf Kommunalstrassen harren noch des Baues. das ganze Netz der grossen Ueberlandstrassen ausgedehnt. Für die ausgeschriebene Es ist ganz klar, wie dies Regierungsrat Huonder betonte, dass 120 000 Franken für Stelle eines Hilfsdienstbeamten haben sich die gewaltige Aufgabe einen Tropfen auf 36 Bewerber gemeldet. einen heissen Stein bedeuten. Zwei Millionen sollten auf den Tisch, um die sämtlichen Es ist zu hoffen, dass die bernischen Behörden die Bestrebungen des Touringclubs dringenden Projekte zu verwirklichen. in vollem Masse unterstützen, wie dies der Nun will der bündnerische Regierungsrat Kanton Waadt getan hat. Dem Strassenhilfsdienst kommt für die Hebung- der, Ver- die Frage studieren, ob nicht auch für die Kommunalstrassen ein Programm aufgestellt kehrssicherheit grosse Bedeutung zu, ' v. werden müsse und ob dafür nicht eine Bundessubvention zu erlangen wäre! Die Sache macht sich also in der Praxis, Landgraf werde hart! wie wir in Wort und Bild ausgeführt haben. Der Fall des uruguayischen Gesandten ist Dem Volke wurden vor dem 12. Mai in allen Tonarten die Bundesfinanzen durch die noch in frischer Erinnerung. Seine diplomatische Exterritorialität bewahrte ihn vor Zi- Strassenverkehrs-Initiative als gefährdet bezeichnet. Man verwahrte sich gegen den Eingriff in die kantonalen Hoheitsrechte. Heute vil- und Strafklagen vor schweizerischen Gerichten. Die betreffende Versicherungsgesellschaft, bei der er seine Haftpflichtversiche- bereits, vierzehn Tage nach der Abstimmung und früher als wir zu wagen glaubten, vertröstet man sich bereits wieder mit erhöhten sich zu einem freiwilligen Betrag, der den rungs-Police hatte verfallen lassen, entschloss Bundessubventionen und schämt man sich Schaden nicht decken kann, den eine angesehene Berner Fürsprecherfamilie durch den nicht, auf den Knien bei Herrn Bundesrat Musy anzuklopfen. Wir wünschen den Bündner Regierungsmännern guten Erfolg ! K. gung dürfte aber der betreffende Gesandte Unfall erlitt. Den Ausweis der Fahrbewilli- trotzdem noch in der Tasche tragen! Nun liegt ein zweiter Fall vor, der wie der Die Tagung der obige in gleicher Weise zum Aufsehen mahnt. Der chinesische Geschäftsträger, Herr Hsiao, Strassenfachmänner in Lugano. hatte am 28. März dieses Jahres einen Zusammenstoss mit einem Motorradfahrer, bei Der Kongress der schweizerischen Stras- welchem sich herausstellte, dass der betreffende Geschäftsträger den Art. 42 des bernischen Automobildekretes, das bei Strassengabelungen und -kreuzungen dem Fahrzeug auf der Hauptstrasse den Vortritt gibt, umgangen hatte. Der ausländische Automobilist verletzte diese Bestimmung durch sein unvorsichtiges Herausfahren aus der Seitenstrasse, und sein Vorfahren vor einen Postfourgon auf der Hauptstrasse, so dass ein Zusammenprall mit einem daherkommenden Motorrad nicht mehr zu verhüten war. Der junge Motorradfahrer soll nach Aussagen des Arztes eine schwere Augenverletzung mit einem bleibenden Nachteil in seiner Erwerbsfähigkeit von 15 Prozent erlitten haben. Der chinesische Geschäftsträger berief sich auch in diesem Fall auf sein Exterritorialrecht und weigerte sich, vor Gericht zu erscheinen. AUTOMOBIL-REVUE 1929 - N° 48 Die kant. Polizeidirektion nahm sich des Vorfalles an und gelangte an das Politische Departement dahingehend, es möge den chinesischen Geschäftsträger ersuchen, «sich inskünftig der allergrössten Sorgfalt in der Führung seines Automobils zu befleissen und sich überdies um die Deckung des Schadens zu bemühen, den der Motorradfahrer durch den Unfall erlitten habe.» Der Motorradfahrer, der ganz «diplomatisch » von Herrn Hsiao noch angeklagt worden war, wurde allerdings vom Richter freigesprochen und mit einem Betrag von 50 Fr. entschädigt. Es ginge wohl zu weit, wegen Verkehrsunfällen bei den betreffenden Regierungen die Abberufung ihrer Vertreter zu erbitten oder ihnen von sich aus die Pässe zuzustellen. Aber eines dürfen alle anständigen schweizerischen Automobilisten, die tagtäglich unter versteckter Polizeikontrolle stehen, verlangen. Die Verkehrssicherheit unserer Strassen darf nicht durch rücksichtslos autofahrende Diplomaten gestört werden, die überdies von Experten als «notorisch untaugliche Automobilisten, die das Fahren nie richtig erlernen », taxiert werden mussten. Auch ausländische Diplomaten sollten Fahrbewilligungen nur unter der Bedingung erhalten, als sie für Schadenersatzklagen aus Verkehrsunfällen den schweizerischen Gerichtsstand freiwillig anerkennen und sich über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung ausweisen können. Ein derartiges Verlangen geht sicherlich nicht zu weit und ist völkerrechtlich durchaus zulässig. Die Exterritorialität gibt den ausländischen Gesandten nicht ohne weiteres das Recht auf den Gebrauch eines Verkehrsvehikels, das sie nicht zu leiten verstehen oder zu deren Leitung sie nicht die nötige Gewissenhaftigkeit besitzen. -t. Nur nicht prüde... Die Purzelbäume führender Herren sind dann und wann recht köstlich. Heute so, morgen anders. Erinnern wir uns an die Kampagne gegen die Strassenverkehrs-Initiative. Während voller vier Wochen wurde punkto Bundesfinanzen schwarz in schwarz gemalt. Zwanzig Millionen Franken mehr an die Kantone zwecks Strassenbauten und das ganze Budget unseres eidgenössischen Staates krache in sich selbst zusammen. Die Sache wurde so dargestellt, als hätte man bei Annahme dieser Initiative mit einem grossen finanziellen Kladaradatsch zu rechnen, von dem man sich nur mit den grössten Anstrengungen erholen werden könne, sofern letzteres überhaupt möglich sei. Es handelte sich um Strassen ... Der 12. Mai ist vorbei und Herr Musy durfte seine zwanzig Millionen Franken behalten. Nun darf man die Maske wieder vom Gesicht reissen und was man dem Volke vor dem 12. Mai weiss zu machen versuchte, braucht heute nicht mehr wahr zu sein. Denn jetzt handelt es sich um unsere Bahnen, um unsere Bundesbahnen und Privatbahnen. Die erstem haben schon lange dem Bundesrate Die Resultate des Rennens, das Alfa Romeo in aklatanter Weise über Bugatti gewann, brachten wir bereits in der Dienstagnummer. Ueber den Rennverlauf schreibt unser Sonderberichterstatter Dr. G. R. aus Rom: Zum ersten Mal wurde der Königspreis von Rom in diesem Jahre auf der gleichen Rundstrecke und über dieselbe Entfernung wie im Vorjahre ausgefahren. Es ergab sich somit die Möglichkeit, die Rekorde des Vorjahres zu schlagen : den Rundenrekord Chirons mit einer Zeit von 5 Min. 54 Sek. und einem Stundenmittel von 132,711 km, sowie seinen Streckenrekord mit einer Zeit von 3 St. 05 Min. 48% Sek. und einem Stundenmittel von 126,419 km. Dank einem heissen Kampfe, der sich im wesentlichen zwischen Alfa Romeo und Bugatti abspielte, nachdem Austro-Daimler und Maserati die Anfangsphasen belebt hatten, wurden beide Rekorde geschlagen. Bei leicht bedecktem und nicht allzu heissem Wetter — es mögen höchstens 30 Grad gewesen sein — starteten in einem mächtigen Rudelstart sieben Konkurrenten der Kategorie über 2000 ccm, darunter Hans Stuck auf Austro-Daimler, Brilli Peri auf Alfa Romeo, der in Neapel wohnende Schweizer Callisch auf einem serienmässigen Mercedes-Kompressor, Momberger auf der gleichen Marke und der Tessiner Leporl aaf Bugatti (Caracciola und Rosenberger waren also nicht am Start. Red.) ; elf Fahrer der Kategorie bis 2000 ccm, darunter Maserati und Borzacchini auf Maserati, Varzi auf Alfa Romeo, Divo auf Bugatti und Foresti auf einem Bugattiwagen, der von Lepori genannt war; schliesslich fünf Teilnehmer der Kategorie bis 1500 ccm, darunter Arcangeli auf Talbot. (Der eine gesalzene Rechnung vorgelegt für die ausserordentlichen Dienste, die sie dem Lande während der Kriegsperiode leisteten. Der Bundesrat hat glücklicherweise sich diese Rechnung näher angesehen und die Finanzkommissionen der beiden eidgenössischen Räte haben sich auf 35 Millionen Franken Entschädigung geeinigt. Eine Minderheit, worunter sich die Herren Nationalräte Moser und Mächler befinden, möchten einen «Schritt» weitergehen und die Entschädigung auf 50 Millionen Franken ansetzen, Herr Mächler, der noch auf der Rapperswiler freisinnigen Tagung sich gegen den «Beutezug» der Strassenverkehrs-Initianten aussprach und sich als Hüter der eidgenössischen Finanzen vorstellte, spricht heute aber nicht nur einer Entschädigung der Bundesbahnen, sondern auch einer solchen der Privatbahnen das Wort. Beide scheinen ihm gleich liebe Kinder zu sein. Aber eines begreifen wir heute. Wollten die Herren der Privatbahnen neben denjenigen der Bundesbahnen sich eine «angemessene» Kriegsentschädigung sichern, so mussten natürlich die Forderungen der Strassenverkehrs-Initianten bekämpft werden. Um des Erfolges sicher zu sein, durfte das Visier nicht gelüftet werden. Heute nach dem 12. Mai ist dies gestattet. Wir sind nicht Gegner der Privatbahnen und möchten dies auch hier ausdrücklich betonen. Wir wissen, dass auch sie unter den Nachkriegsjahren und den schlechten Konjunkturverhältnissen schwer zu leiden hatten und heute noch in gespannten Verhältnissen leben müssen. Wir möchten ihnen also ganz gerne etwas vom Bundestische gönnen. Wir empören uns nur darüber und darin werden alle gerechtdenkenden Bürger mit uns einiggehen, wie gegenüber Bahn und Strasse mit ungleicher Elle gemessen wird. Dies wird natürlich so lange der Fall sein, als die Interessen-Vertreter der Bahnen in unsern Räten sitzen, währenddem die Strasse leider auf dem politischen Parkett noch nicht diejenigen Verfechter besitzt, die sie ihrer Bedeutung gemäss unbedingt haben sollte. Zum Schlüsse sei nur noch eine Tatsache kurz gestreift. Während der vier Jahre Mobilisation hatten nicht nur die Bahnen, sondern auch die Strassen ihre Lasten zu tragen. Die Millionen Schuhnägel und die Tausende und Abertausende von Hufen, eisen- und gummibereiften Fuhrwerken können wir füglich zn den grundlegenden Ursachen zählen, die während der Kriegsjahre unsere Strassen derartig verlottern Hessen, dass heute die Kantone nur langsam und unter gewaltigen Opfern die Herstellung dieses schwermitgenommenen Strassennetzes wieder durchführen können. Hätten die Kantone nicht auch •das Recht, beim Bunde für geleisteten Dienst am Vaterland Rechnung zu stellen und im gegenwärtigen Augenblick als dritter Mitgänger aufzutreten? Vielleicht werden Herr Mächler und seine Kollegen den Teilenspruch erweitern und sich sagen: «Herr, alle drei sind mir gleich liebe Kinder.» K. Der Königspreis von Rom. Zwei Schweizer im Rennen. schnelle Williams auf Bugatti, den sich Dfvö quasi als Schrittmacher mitgebracht hatte, zertrümmerte im Training seinen Wagen, blieb glücklicherweise selbst unverletzt Divo wollte darauf nicht starten, erhielt dann aber strikten Befehl von Bugatti, das Rennen zu fahren. Red.) Der Start war fürchterlich anzusehen; Die 23 Teilnehmer stürzten sich alle zusammen in die scharfe Kurve, die hart auf den Start folgte und in eine sichthemmende Eisenbahnunterführung auslief. Riesige Staubwolken wirbelten auf und ein grosser Teil der Wagen blieb etwa 20 Sekunden liegen, bis die Weiterfahrt möglich war. Nach den ersten Runden erschien Stuck auf Austro- Daimler an der Spitze. Dann begann er an den Stands zu halten und Kerzen auszuwechseln. Brilli Peri übernahm nun die Führung, gefolgt von Bouriano auf Bugatti, Caflisch und Lepori. Erst an fünfter Stelle folgte Momberger, der Kompressordefekt erlitt und nach zehn Runden ausschied. Nach 17 Runden wurde auch Bouriano aus dem Rennen geworfen, so dass nach Brilli Peri als Zweiter der Schweizer Caflisch und als Dritter Lepori durchs Ziel gingen. In der Kategorie bis 2000 ccm fuhr das Gros der Konkurrenten und vor allem der gefürchtete Divo, dem die Italiener Revanche für seinen Targa Florio-Sieg geben wollten. Von Anfang hielt hier Varzi auf Alfa Romeo in prächtigem Stil die Spitze, gefolgt von' dem schnellen Borzacchini auf Maserati, der sich aber schon nach den ersten drei Runden überschlug und unverletzt ausschied, dann von Nuvolari auf Bugatti, den aber das Schicksal ebenfalls in der 18. Runde er-

No 48 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE reichte, und schliesslich von Divo, der als Zweiter unter grossem Applaus endigte. Dritter wurde Nenzioni auf Maserati, Vierter Pintacuda auf Maserati, Fünfter Foresti auf dem von Lepori genannten Wagen. Ohne jede Veränderung blieb die Reihenfolge in der Anderthalbliterkategorie: Arcangeli auf Talbot lag von Anfang in Führung, gefolgt von Bornigia auf Alfa Romeo und Biondetti auf Salmson. Sartorio auf Amilcar musste nach der neunten Runde, Anselmi auf Alfa Romeo nach der vierzehnten Runde zurücktreten. Die Anderthalbliterklasse vermochte die vorjährigen Zeiten Materassis nicht zu erreichen. Dr. G. R. Ueber die Fahrt des Schweizers Caflisch schreibt die ausländische Presse: ' Mit erstaunlicher Elastizität und Sicherheit fuhr Caflisch', der mit seinem Tourenwagen, den das Publikum wegen seiner absolut nicht rennmässigen Karosserie auspfiff, Runde auf Runde, wechselte ab und zu einen Reifen und wurde doch Zweiter seiner Kategorie, Sechster im Gesamtklassement. Er hat dem einzigen Tourenwagen in diesem Rennen alle Ehre gemacht. Die siegreichen Alfa Romeo-Wagen waren nicht, wie man annehmen dürfte, die neuen 1750-eom-Typen, sondern die alten Modelle 1924 und 1925, die am Grossen Preis von Italien und Europa im Rennen lagen. Alfa Romeo hat in diesem Jahre schon in folgenden Rennen gesiegt: Grand Prix Bordino. Grand Prix von Alessandria. 1000 Meilen-Rennen. 24 Stunden-Rennen von Brooklands. Grand Prix des Frontieres. Grosser Königspreis von Rom. Das Resultat: Welche gewaltigen Anforderungen dieses Rennen stellte, erhellt allein die Tatsache, dass von den 23 Gestarteten nur 11 ins Ziel einliefen. Wenn auch das Drei-Fontänen- Rennen einen Vergleich mit der Targa Florio nicht aushalten kann, so darf man das Rennen vom letzten Sonntag auf Grund seines Nennungsergebnisses und seiner Bedeutung für die diesjährige Saison als bisher wichtigste automobilspoTtliche Veranstaltung des Jahres bezeichnen. Alfa Romeo gelang es, Bugatti zu schlagen. Diese Tatsache wird die grossen internationalen Rennen dieses Sommers nicht nnbeeinflusst lassen. Sicher wird der Grosse Preis von Europa, so wie die Dinge liegen, einen spannenden > Austrag bringen. Denn heute halten sich die beiden grossen Rivalen die Wage. Die Lückendorfer Katastrophe. Unfallberichterstattung! Wir haben den tragischen Unfall vom Lückendorfer Bengrennen in unserer letzten Nummer mit dem ausdrücklichen Vermerk 'Wiedergegeben «laut Zeitungsbericht«. Wio Erkundigungen ergeben haben, ist die Zahl der Toten und Verletzten stark aufgebauscht worden. Ihren Verletzungen erlegen sind ein 11 jähriger Schüler und ein 22jähriger Weber. Di© offizielle Zeitungsmeldung berichtete von vier Toten. Auch die Zahl der Verletzten ist überschätzt worden. Es ist höchst bedauerlich, immer und immer wieder feststellen zu müssen, dass derade bei Automobilunfällen die Bericht© der Tagespresse den Tatsachen sehr oft nicht gerecht werden. Die Ursache. Der Rennfahrer, der in die Menge hinein geschleudert wurde, trägt, wie die amtliche Untersuchung ergeben hat, keine Schuld. Die Ursache der Katastrophe wird darauf zurückgeführt, dass der Rennwagen einen Materialfehler aufwies, dessen Vorhandensein man zunächst nicht annehmen konnte. Das Rennen selbst, das auf dem vier Kilometer langen Lückendorferpass bei Zittau zum fünften Male ausgetragen wurde, gewann von Morgen auf Mercedes in 2'29,2". Di© beste Zeit der Sportwagen fuhr Prinz zu Leiningen ebenfalls auf Mercedes mit 2'31,2". Der Unglückswagen war der letzte Konkurrent am Start. Dessen Führer MaMa erlitt, wie nun gemeldet wird, lediglich einen Bruch des rechten Oberarms und des Schlüsselbeins. Auch die Meldung von seiner schweren Verletzung ist also falsch. Grosser Preis der Nationen von Deutschland. Für das Automobilrennen um den «Grossen Preis der Nationen», das der Automobildub von Deutschland am 14. Juni auf dem schweren Kurs des Nürnburgringes über 18 Runden = 509,4 km zum Austrag bringt, liegen beim ersten Meldeschluss folgende 22 Nennungen vor: Wertungsgruppe I (über 3000 ccm): Rudolf Caracciola, Berlin (Mercedes-Benz); Kimpel, Ludwigshafen (Mercedes-Benz); E. Klimberg, Reval (Renault). Wertungsgruppe II (1500 bis 3000 ccm): Dr. Bittmann, Brunn und Graf E. y. Kainein, Domnau, beide auf Bugatti. Wertungsgruppe III (über 750 bis 1500 ccm): Tschechoslowakische Waffenwerke, Brunn, mit vier «Z»-Zweitaktern; Zschopauer Motorenwerke mit drei DKW.-Wagen von 1000 ccm. Weitere Nennungen: Burggaller, Berlin (Bugatti); J. H. Kersting, Bremen; P. H. Schulze, Berlin und W. Seibel, Diez; Urban Emmerich, Prag (Talbot); die Butenuth und K. Haeberle, beide auf Hanomag; Frau Lucie Schell (BNC); Michel Dore (La Licorne); W. Richtberg (Tracta). Die Termine laufen am 15. und 26. Juni ab. Vom Gurnigel-Wettbewerb. Die Vorbereitungen für ein volles Gelingen dieser Veranstaltung sind im Gang; das Reglement, welches dem Wettbewerb zu Grunde Hegt, ist bereits zur Versendung gelangt; es liegt bei sämtlichen Sekretariaten der Sektionen des A. C. S. auf und wird allen, die sich dafür interessieren, auf Wunsch vom Sekretariat des A. C. S. Bern zugestellt. Das Finanz- und Gabenkomitee hat sein besonderes Augenmerk auf einen reich besetzten Gabentisch gerichtet. Es sind für iede Kategorie eine Anzahl höchst wertvoller Preise ausersehen. An den Stiftungen hierfür haben sich die nachstehenden Firmen in höchst verdankenswerter Weise mit folgenden Beträgen beteiligt: Fr. 200 J. H. Moser A.-G., Kanderbrück Fr. 150 H. Schmidt & Co., Garage — je Fr. tOO Dr. E. Mende — Fischer & Co. A.-G.. Wabern — Ed. Theilkaes-Gyseler A.-G., Wengi-Frutigen — W. Ruckstuhl-Farner, Langenthai — Hilfiker & Co., Magneti Marelli — Automobilverkaufs A.-G. — Automobil A.-G. — Grand Garage Monbijou A.-G. — C. Schlotterbeck — Garage von Ernst — Grand Garage Burgernziel — E. Schmid — Karl Fortmann — Agence Americaine — Fabbfica Italiana Magneti Marelli S. A., Mailand — Probst & Co.. Garage Central — Althaus & Thommen — J. Wvss & Co. A.-G. — cDer Bund» — «Winterthur» Unfallversicherungsanstalt — Notar Wehrli — cZürich» Allgem. Vers.-Gesell. E. M. Keller — Hans Nyffeler, Kirchberg — je Fr. 50 R. A. Lüthi. CafS du ThSätre — Autometro, Huber-Brücher & Co. — Gebr. Hoffmann, Thun — E. Steiner. Auto-Zubehör — C. Schaefer, Auto-Elektro-Werkstätte — Müller & Marti, Autosattlerei — Hermann Bernhard, zum cLöwen>', Worb — Sim A.-G. — Fr. 25 Jb. Fuhrer, Garage «Appollo» — je Fr. 20 Wirth Th.. Interlaken — Dr. C. H. Gossweiler — A. Fischer, Hotel Metropol — L. Teuscher-Saner — G. Niederhäuser, Hotel «Sternen», Muri — P. Kupferschmied, Autolackiererei — E. Kupferschmied. Automobilfournitären — August Scheibler, Garage. Laupen — E. Pfister, Mobiliar-Versicheruns — Otte DrabeTt, Pneumatikhans — J. Plattner, Garage, Stadtbach — Riesen & Sägesser, Garage, Stadtbach — Lanz & Huber. Automobile, Seftigenstr. 97 — Vercelli- Durch den neuen Tschamper, Automalerei — V. Mainardi — Ramseier, Streun & Co. — Fritz Bichsel — Walter von Gunten — Gebr. Minder, Garage, Zollikofen — Fr. 10 August Schneiter — Fr. 5 Hans Schwarz, Köniz. Gemeinsame Gabe von Fr. 300 der Firmen: Gebr. Pochon A.-G., Bijouterie — Schärer & Co. — Theodor Meyer, Glas- und Porzellanwaren — M. Steiger & Co. Fr. 300 Automobil-Revue (gold. Chronometer) — Fr. 250 Citroen, Bern und Zürich (Silberplatte) — Fr. 158 Shell, Zollikofen (Silberplatte). Die vorstehende Gabenliste ist noch keineswegs abgeschlossen; das Komitee rechnet noch mit weiteren Zuwendungen, so dass der Gurnigel-Wettbewerb mit Preisen bedacht sein wird, wie sie nur bedeutende in- und ausländische Sportveranstaltungen aufweisen. Das Interesse zahlreicher Fahrer für die Beteiligung ist ein reges. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass die tüchtigsten Sportleute des A. C. S. sich am Qurnigel einfinden werden; man rechnet sogar mit einigen bekannten Namen ausländischer Rennfahrer. -r- Eigental-Rennen. Das Kriens—Eigental- Bergrennen, das letzten Sommer einen glänzenden Erfolg erzielte, wird am 9. Juni ausgefahren. Die Organisation liegt wiederum in den bewährten Händen der Sektion Luzern des A.C.S. Eine Gymkhana und Schönheitskonkurrenz organisiert die Sektion Genf des A.C.S. im Verein mit der Zeitschrift «Le Mondain» am 23. Juni im Park von Eäux-Vives. In der Eifel wurde am Sonntag ein Gaurennen des A.D. A.C. ausgefahren. Die schnellste Zeit der Sport- und Tourenwagen erzielte der Kölner Bartsch auf Amilcar. Sieben Kilometer-Rennen St. Quentin— Lafere. Sieger: Auber (Bugatti), beste Tageszeit. Sieger der Sportwagen: Ortmans (Ranhard). Circuit von Dorvilliers. Beste Zeit: Lenart auf Bugatti, ex aequo mit Montier auf Montier. Bergrennen von Behourdiere. Das Rennen der' Rennwagen gewann Montier auf Montier, das der Sportwagen Lepicard auf Donnet. Lavalette-Bergrennen. Scarron siegt auf Amilcar. Bei den Sportwagen Leblanc auf Bugattf. Alpilles-Bergrennen. Absoluter Tagessieger: Dreyfus auf Bugatti. SUPREME-BALLOON hat Firestone das Reifen - Problem für 1929 gelöst. Er hat einen Reifen gebaut, der dem Fortschritt im modernen Automobil- Bau angepasst ist. Der heutige Verkehr bedingt rapide Start- und Bremsmöglichkeiten, was an die Reifen ungeheure Anforderungen stellt. Der Firestone - Supreme ist dazu geschaffen, stärkster Beanspruchung spielend standzuhalten. Firestone Import A.-G., Basel Telephon Safran: 48.85, 48.84, 48.83 Die Copa Acerbo findet dieses Jahr wegen baulichen Veränderungen an der Rennstrecke nicht statt. Das Chaumont-Rennen ist von den Organisatoren, wie bereits berichtet, abgesagt worden. Grund hierfür war das schwache Nennungsergeimis. Trotz der Versendung von 400 Reglementen an alle Sektionen und besonders an alle Meisterschaftsanwärter lagen bei Ablauf des ersten Nennungstermines ganze sechs Meldungen vor. Eine Reihe von Anfragen ergab, dass bis zum zweiten Nennungsschluss kaum auf weitere Meldungen zu rechnen sei. Die Organisatoren zogen unter diesen Umständen die einzig mögliche Konsequenz und sagten das Rennen ab. LETZTE IVIELDUNCEN Narzissenfest in Montreux. Um Verkehrsunfälle zu verhüten, ist jedes Ueberholen von Motorfahrzeugen in den beiden Richtungen zwischen Vevey und Villeneuve Samstag und Sonntag, den 1. und 2. Juni von 11.20 Uhr an untersagt. Der Niveau-Uebergang. An einem unbewachten Uebergang unmittelbar vor der Stadt Modena wurde ein Fuhrwerk vom Zuge erfasst. Auf dem Fuhrwerk befand sich eine Familie, die von einem Ausfluge heimkehrte. Zwei Frauen wurden bei dem Zusammenstoss getötet, der Fahrzeuglenker und ein weiterer Fahrgast schwer verletzt. Zwei Mädchen erlitten Verletzungen leichterer Natur. Oeffnung der Alpenstrassen. Flüelapassstrasse: Bei anhaltend gutem, warmem Wetter wird der Pass auf nächsten Sonntag offen sein. Talstrasse nach Safien bis Safien-Talkirch offen. Talstrasse nach Samnaun offen. Die Strasse Reichenau-Films-Ilanz ist als Durchgangsstrasse bis auf weiteres geperrr. Sie ist offen als Zufahrtsstrasse nach Flims- Dorf ab Reichenau und nach Flims-Waldhäuser ab Ilanz. Samstags und Sonntags ist hingegen gänzliche Sperrung der Strasse. Autobusverkehr in Lausanne. Am letzten Mittwoch wurden die neuen Autobuslinien von St. Sulpice und Chavannes eröffnet, für welche Linien von der Strassenbahnleitung zwei neue Wagen angeschafft wurden. Die Linien von Grissier und Bussigny werden binnen kurzem zwei neue Wagen benötigen. Hoffen wir, dass die gemachten guten Er-« fahrungen auf diesen Linien dazu führen werden, auch an der Avenue de la Harpe (Ouchy-Lausanne), für welche Strecke man nur recht schwer die Konzession für den Trambetrieb erhalten konnte, an Stelle des Tramways den Autobusbetrieb einzufüh-* len. ET müsste auf dieser Strasse nicht nur weniger verkehrshindernd sein, sondern würde bestimmt auch viel weniger Unfallsmöglichkeiten bieten. Aus der schweizerischen Lastwagenindustrie. Wie wir erfahren, haben die seinerzeit schon gemeldeten Bestrebungen einer Annäherung zwischen den Automobilfabriken Saurer. Arbon und Berna Ölten, insofern za einem Ergebnis geführt, als prinzipiell beschlossen worden ist. eine Zusammenarbeit in die Wege zu leiten. Die bisher über diese Unterhandlungen kursierenden Meldungen und Mutmassungen haben aber bereits zu Falschmeldungen geführt, welche nun durch ein Communique von Berna folgendermassen richtiggestellt werden: «Unter der Ueberschrift «Berna geht an Saurer»; brachten einige Zeitungen die Mitteilung, dass zwischen den beiden Firmen nach längeren Verhand" lungen ein Aktienumtausch stattfinde und dass die Berna nur solange weiter fabrizieren werde, bis die Materialvorräte erschöpft seien. Diese Meldung hat innerhalb und ausserhalb der Berna Unruhe gestiftet und befremdet. Sie ist aber falsch. Zwischen den beiden Finnen ist allerdings eine längst ins Auge gefasste und in der seriösen Handelspresse auch befürwortete Interessengemeinschaft zustande gekommen. Die beiden Firmen bleiben aber nach wie vor nebeneinander bestehen und beide fabrizieren ihre Produkte weiter wie bis anhin. Von einer Aufgabe der Fabrikation der Berna Lastwagen in Ölten war gar nie die Rede. » Man bringt begreiflicherweise in weiten Kreisen den zwischen diesen beiden Unternehmungen gepflogenen Unterhandlungen das grösste Interesse entgegen und wäre es deshalb wünschenswert, wenn nach erfolgter Einigung die Oeffentlichkeit darüber orientiert würde. Die Verständigung wird sich voraussichtlich so auswirken, dass die Fabrikation bestimmter Typen auf die beiden Werke genau aufgeteilt wird. Der A.C.S.-Grenzdienst in Chiasso wird am 9. Juni offiziell eröffnet werden. Sowohl der Zentralvorstanid des A.C.S. als auch der italienische Automobilclub entsenden Delegationen. Senator Crespi, der Präsident des R.A.C.I., wird zugegen sein. Das Sekretariat des A. C. S. in Basel teilt uns mit, darsa die Clubfahrt in die Eiffel vom 5. bis 9. Juni 1929 vorläufig auf unbestimmte Zeit ver-. schoben werden musste. A.C.S., SEKTOIN SEELAND-JURA. Buren a./A. Pollzefkontrollen. Es sollen in BOren a./A. Missgriffe der Kantonspolizei vorgekommen sein. Wir ersuchen unsere Mitglieder, die allfällig von chikanösen oder ungerechtfertigten polizeilichen Massnahmen betroffen wurden, den Sachverhalt unserem Sekretariat (Kantonalbank Biel) zu melden, damit zukünftige Unannehmlichkeiten vermieden werden können. Die Ortabehörden sind in Hebens-* würdigster Weise bereit, uns darin zu unterstützen« Sektion Seeland-Jura der Vorstands