Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1929_Zeitung_Nr.086

E_1929_Zeitung_Nr.086

lieh doch darauf

lieh doch darauf eingehen, mein Taucherkunststück: öffentlich vorzuführen. Die Preisrichter, Ljungkvist und alle Wasserautoritäten hatten auf dem Bohlensteg Platz genommen. Mit einem mächtigen Satz sprang ich in die Tiefe und tauchte unter. Dann wiederholte ich meinen Trick, schwamm unter dem Wasser bis zu den Bohlen und tauchte lautlos unter dem Steg auf, indem ich mich an einer Bohle festhielt. Ueber mir hörte ich den Preisrichter zählen: «sechzig, siebzig, achtzig, neunzig Sekunden...» Atemlose Stille herrschte. Als der Preisrichter eben hundert Sekunden verkündet hatte und die Spannung aufs höchste gestiegen war, wurde das feierliche Schweigen von einem gellen Jubelruf durchschnitten: «Da kiekt er ja!» Und mit fassungslosem Entsetzen bemerkte ich, dass jemand am gegenüberliegenden Ufer hockte und mit weitausgestreckter Hand auf mich wies! Verzweifelt tauchte ich unter, schwamm zum andern Ufer und suchte hinter den Büschen zu entkommen. Aber man hatte mich entdeckt und setzte hinter mir her. Die Jagd ging über Wiesen und Felder. Was half es mir, dass ich mich endlich am Waldrand verstecken konnte? Als ich mich abends tief beschämte heimschlich, war der Ruhm meines Weltrekords dahin! (Peter Brasse in den «Dresdener Neuesten Nachrichten».) Anekdoten Schopenhauer wurde, als er sich einmal in eine Gesellschaft verirrt hatte, von einigen Damen aufgefordert, zu entscheiden, wer in der Regel klüger sei, die Männer oder die Frauen. «Die Frauen,» erwiderte er, «denn diese heiraten Männer, die Männer aber — Frauen.» — Siegmund Freud wurde eines Nachts durchs Telephon geweckt. Der Beigründer der Psychoanalyse musste aus dem Bette, und es meldete sich ein Mann, der um sofortige Behandlung bat, da er plötzlich wahnsinnig geworden sei. Freud ging das über die Hutschnur und er rief wütendi «So, mitten in der Nacht? Sie sind wohl verrückt geworden!» — Als Lessing mehrmals Geld vermisst hatte, beschloss er, die Ehrlichkeit seines Bedienten auf die Probe zu stellen, indem er eine Handvoll Geld auf dem Tisch liegen Hess. «Wieviel war es?», fragte ein Bekannter, dem er davon erzählte. Da erst besann sich der Dichter, dass er das Geld gar nicht gezählt hatte. — Lenau kam einst des Abends spät nach Hause. Der Torwächter wollte nicht aufmachen, unter dem Vorwande, dass es ihm verboten sei. Nach vielen fruchtlosen Versuchen entschloss sich endlich Lenau, dem Torwächter einen Dukaten unter dem Torspalt durchzuschieben. Sogleich öffnete sich der Flügel. Kaum trat der Dichter hinein, so tat er, als hätte er draussen ein Buch liegen gelassen, worin er beim Schein der Laterne, bis man ihm das Tor aufgemacht hatte, gelesen habe. Dienstfertig lief der Torwächter hin, es zu holen. Unterdessen schloss Lenau das Tor hinter ihm zu Seit einigen Tagen rollen in der Schweiz die ersten Sprechfilme, und damit ist der Meinungskampf um das «sprechende Bild», der seit Monaten in England, Frankreich und Deutschland die Zeitungen füllt, auch bei uns ausgebrochen. Was ist und will der Tonfilm eigentlich? Ein Amerikaner erzählt es in einem Wiener Blatt: Der junge amerikanische Sprechfilm lässt sich von Miessmachern und von dem Vorgefühl der wirtschaftlichen Pleite keinen Knebel zwischen die Zähne schieben. Im Gegenteil, sein frisch-freches Draufgängertum hat etwas Herzerfrischendes. Manchmal muss ich im Kino hell auflachen, wenn ich sehe, mit welcher Gerissenheit die Filmdirektoren in die Probleme des Sprechfilms hineinspringen und wie sie täglich etwas Neues ausknobeln. Die Syncronised Musik ist zwar immer noch eine Barbarei — wenn ich nach solchem Ohrengraus wieder ein von lebendigen Fingern gespieltes Konzertstück höre, habe ich ein angenehmes warmes Gefühl im Magen. Der Tonfilm dagegen hat schon die Kinderschuhe ausgetreten und ist bei Grosse 35 angelangt. Die Verfeinerung der Technik kann man direkt wachsen sehen. Vor einigen Wochen noch sah es zumeist so aus, als ob die Stimme der Filmsprecher aus der Backe herauskäme oder aus den Ohren Platze; wenn sich der Sprechende zur Seite wandte, schluckte er die Stimme weg, und wenn er sich wieder herwandte, brüllte er überlaut los — wodurch seine erhabensten Worte einfach lächerlich wurden. Als ich gestern «Alias Jimmy Valentin» hörte, vergass ich wirklich ganz, dass die Stimme nicht frisch vom Fass kam. Vor einigen Wochen noch klangen die Worte eines Volksredners ganz normal, solange er in den Saal hineinsprach — als der Aufnahmeapparat die Szene aber von der Seite nahm, man den Sprecher im Profil sah, die Stimme aber direkt kam, schien es, als rede der Mann Bauch!! Solche Schnitzfehler kommen heute nicht mehr vor, Hoovers Rede war — wenigstens filmtechnisch — tadellos. Auch kommt es nicht mehr vor, wie anfänglich, dass im Moment, in dem eine mit Sicherheit von Seiten des Publikums zu erschallende Lachsalve losknattert, die Leinwand ruhig weiterspricht und somit die Worte in der Lache ertrinken. Heute lässt der laufende Film dem Publikum reichlich Zeit, sich auszulachen — sollte die Zeit zu reichlich bemessen sein, das Publikum zu früh mit Lachen aufhören, so haben auf Weisung der up-to-daten Theaterleitung Türsteher, Platzanweiser und Zettelverkäufer pausefüllend weiterzulachen. Gewisse Geräusche scheinen den Filmregisseuren besondere Schwierigkeiten zu machen. Beim einsetzenden Händeklatschen AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 86 und öffnete es ihm nicht eher, als bis der Wächter ihm den Dukaten wieder unter der Tür hineingeschoben hatte. Der Lärm um den Tonfilm des Leinwandpublikums zum Beispiel glaubt man, das Ungewitter breche herein; Strassenlärm ist meist übertrieben; bei einer Baseball übenden Mannschaft scheint es so gellend zuzugehen wie bei einer Parlamentsdebatte. Die schöne Stimme ist noch nicht entdeckt, obgleich sie in letzter Zeit in Hollywood 2800 Dollar ausgegeben haben, um Stars auf ihre Sprechstimm© zu prüfen. Schön wohl nicht, aber klar verständlich bis in die hinterste Galeriereihe — von wo aus gesehen das fünfhundert Mann starke Orchester auf seinem Podium wie ein kleiner Ameisenhaufen aussieht. Ideen! Ideen für den Tonfilm! Woher nehmen und nicht stehlen! Anfänglich genügten Spielereien. Der König von Spanien hielt eine kleine, graziöse Ansprache um amerikanische Touristen zu angeln; die Königin von Rumänien sprach mit süssem Lächeln; ein herziges, kleines, lockiges Mädchen hielt das niedlichste Kätzchen hoch und sagte mit zitterndem Stimmchen: «Das ist meine Mietz, sie hat den ersten Preis gewonnen»; ein Neger mit blitzenden Zähnen sang den beineverwrrrensten Gassenhauer, ein italienischer Fischer in Freiluftaufnahme schrie neben seinem wiehernden Esel zappelnde Aale in temperamentsprudelndem Italienisch aus. Kleine Mätzchen machen es nun nicht mehr. Es ist genug geniest und geschnarrscht worden. Stotternde Liebhaber, die im kritischen Augenblick kein Wort herausbringen, sind auch schon passe; Dialektlächerlichkeiten ebenso; auch der fette Deutsche, der sich an seinem Englisch die Zunge bricht. Den ganzen Spektakel, den der Tonfilm hervorbringen kann, zu einem Lustspiel auszunutzen, hat man sich natürlich nicht entgehen lassen: Aus einer Konservenbüchse heraus jazzt metallern ein tausend Mann starkes Orchester; gleichzeitig schiesst auf der Leinwand ein Tierbändiger Revolver ab — schreit und knallt mit den Peitschen; dazwischen brüllt ein Löwe, faucht eine Hyäne, kreischt ein Kakadu, trompetet ein Elephant, in dem durch ein Fenster sichtbaren Nebenzimmer übt eine Dilletantenfamilie Saxophon, bläst Trompete, eine alte, schrille Jungfer klettert zum hohen C, eine junge, heufiebernde Jungfer niest wändeberstend und ein Baby schreit, der Tierbändiger kriegt dann eine Wut, schleudert zerkrachende Teller durch das zerklirrende Fenster der Familie an den Kopf, worauf die Hyäne durch das entstandene Loch ins Nebenzimmer springt und alles aufkreischend auseinander springt, während gleichzeitig der Badeofen in die Luft fliegt... meine Nerven! Themen, Themen, Themen! Mit 30-, 40-, 75prozentigen Sprechfilmen, Der Herbst Er kommt in seinem vollen Laaf, Bringt Reichtum, Ruhm and Erfüllung; Bringt reifen Daseins Lohn: Enthüllung. Er tut uns alle Schätze auf In seiner trunkenen Verschwendung... Und ist nicht leicht noch schwer wie andere: Er ist das Ziel: Vollkomenheit, Vollendung l Doch in dem höchsten Augenblick, In der Erfüllung grössten Höhen, Fliesst Wermut in den Strom von Glück : Die roten Blätter welken und vergehen. Ae. die hergestellt werden, indem man fertig© Filme hernahm und nachträglich Worte hineinsprechen Hess, oder aufgewärmte Zugstücke mit einer neuen Sprechsauce darüber, darf man dem Publikum nicht mehr kommen. Die neuen lOOprozentigen gehen dem Sprechproblem ernsthaft zu Leibe. Die Regisseure wollen beweisen, dass man im Film sprechen kann, ohne die Handlung zu paralysieren; sie versuchen sogar, die Handlung durch die Sprache zu beschleunigen: zum Beispiel: während einer fürchterlich aufgeregten Spielszene überhört man den in dem weggedrehten Bild weiter gesprochenen hitzigen Dialog, der die nötige Aufklärung gibt, um die sichtbare Handlung überstürzt weiter gehen lassen zu können. Sie haben natürlich auch schon das Kind entdeckt und versucht, einen Dreijährigen als Star zu lancieren; soeben ist sein erster Monumentalkitschfilrrr herausgekommen. Kaum aufgegangen, ist das Sternchen bereits schon wieder «rloschen. 90 Prozent der auf dem Broadway! gezeigten Monumentalfilms (der neuen Tonfilmsensation anfangs gestürmt) sind läppischer Kitsch, Hintertreppenromane und sentimentale Schmachtfetzen. Soweit der amerikanische Gewährsmann. Grosses ist, wie man sieht, noch nicht geleistet worden. Aber das ist am Anfang immer so: erst wenn die Sensation einer neuen Sache sich ausgetobt hat, kann auf ernsthafte Arbeit gerechnet werden. Eines steht fest: Dem Tonfilm, so unvollkommen er heute noch scheinen mag, gehört die Zukunft, handelt es sich hier doch zweifellos um eine der grössten technischen Errungenschaften unserer Zeit. Die Frau in Belutschistan, jenem englischen Kolonialgebiet zwischen Indien und Afghanistan, ist auch heute noch ihrem Gatten so «teuer», dass er Summen bis zu 2000 Franken und mehr für sie an ihre Eltern bezahlt. Dabei führt die Frau dort nicht das übliche Sklavendasein der Orientalin. Sie bleibt die einzige Frau ihres Gatten und untersteht auch nicht dem Zwange zur Verschleierung. Magenschmerzen sind äusserst unaneenehm. Diattlb. verschwinden aber nach kurzer Zeit beim Gebrauch von Columba-Magenpulver E' ist ein unschädliches, aicher wirkendes Mnel gegen Verdauungsstörungen jeder Art, gegen Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Magenkrampf, Debelkeit, Erbrechen, Magendrücken, Sodbrennen, Blähungen, AufttosMn, fibelriechenden Atem. Preia pro Schachtel Fr. 8.—. Machen Sie einen Versuch and Sie werden von dessen Güte, wie schon hundert andere Kunden, überzeugt sein. Einzig erhältL bei der Apotheke zur Taube. Schaffhausen 7.

N» 86 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE I BDBEE Unsere Zeit, die im Zeichen der Emanzipation der Frau steht, die sie von den Sklavenketten einer jahrhundertealten körperlichen und geistigen Klausur befreit, hat ihr auch das Reich des Sportes erschlossen, in dem sie ebenso wie ihre männlichen Kameraden Erholung und Stärkung findet. Ist schon bei den Männern die oft wahnsinnige Rekordsucht nur Mittel zum Zweck, dem Sport eine wirksame Propaganda zu bereiten, so ist die im Menschen tief verankerte Selbstsucht, seine Nebenmenschen auf irgendeine Art zu übertreffen, vielleicht bei der Frau noch stärker zu finden, da bei ihr die Eitelkeit als Triebfeder oft grössere Wirkungen zeitigt, als Ehrgeiz und Kraftbewusstsein beim Manne zu vollbringen vermögen. Das Leitmotiv der modernen sportlichen Kultur : die Erziehung zur körperlichen und geistigen Harmonie, hat für die Frauen noch eine wesentlich tiefere Bedeutung als für den Mann, der ja in seinem Körperbau atavistische Rudimente aus jener Urzeit ererbt hat, wo er den Kampf ums Dasein mit der Muskelkraft seiner Arme austragen musste. Dem Ziele der Sportbewegung der Frau sind die Grenzen von der Natur im anatomischen Bau ihres Leibes festgelegt, die zu überschreiten es nur Amazonen einfällt, die ihre höchsten Ideale in der Vermännlichung ihres Körpers suchen. Die Kurve der Leistungsfähigkeit der Frau in manchen Sportzweigen hat bereits die Regionen erreicht, die noch vor einigen Jahrzehnten der Stolz ihrer männlichen Kollegen waren. Allerdings hat sich im Laufe der Jahre die Technik der Sportausübung derart vervollkommnet, dass die meisten Höchstleistungen sprunghaft verbessert wurden. Die letzten Olympischen Spiele in Amsterdam, wo ein vielsprachiges Heer von modernen Amazonen vor die grosse Oeffentlichkeit trat, hatten die sportliche Eignung der Frau vor dem Forum der ganzen Welt zur Debatte gestellt. Das physische Debakel einiger Teilnehmerinnen des 800-Meter-Laufes war für engstirnige Kritiker Grund genug, dem Frauensport einen Schwanengesang anzustimmen, während diese Episode, schreibt R. Brun in einem Wiener Blatt, nur als Beweis dafür anzusehen ist, dass für die Durchschnittsfrau die Grenzen des Sportes von Natur aus gezogen sind. & BE B TT BE DEE DP EFDQXI\(DJ Die Frau und der Sport Die Frau, der ja im allgemeinen jene Sportzweige nicht liegen, die in erster Linie auf Kraft und Ausdauer aufgebaut sind, ist gerade für jene Gebiete der körperlichen Betätigung prädestiniert, in denen der Rhythmus der eleganten und harmonischen Linienführung ausschlaggebend ist. Dies ist vor allem im Eiskunstlauf, Tennis, aber auch in vielen anderen Sportzweigen von eminenter ästhetischer Bedeutung. Eigentlich ist ja auch der Sport der Frau eine Art Tanz der Glieder, wo Haltung des Körpers und Rhythmus der Bewegungen stets miteinander harmonieren sollen. Suzanne Lenglen in Aktion war nicht nur die beste Tennisspielerin der Welt, sondern auch das Weib, das den Hexentanz meisterte, bei dessen Anblick auch die kühlsten Männerherzen leise erschauerten, obwohl die göttliche Suzanne in Ruhestellung sicherlich keine Helena ist. Die weiblichen Stars der Schlackenbahn, der Courts, des Schwimmens, des Kunstlaufes und aller sonstiger Sportzweige, die sich das « schwache Geschlecht» bereits eroberte, geniessen kaum weniger Weltruhm als jene vom « starken Geschlecht». Der Name der göttlichen Suzanne war in aller Mund und der ihrer Nachfolgerin Helen Wills ist nicht minder berühmt; ihren Reisen wird kaum weniger Beachtung geschenkt als früher jenen der berühmtesten Potentaten. Die Kanalbezwingerinnen Ederle, Gleitze und Corson wurden wohl mehr gefeiert als die bedeutendsten Vorkämpferinnen der Frauenbewegung auf sozialem Gebiete, und das Bild der bezaubernden Kanadierin Catherwood, die in Amsterdam den olympischen Lorbeer errang, indem sie sich als das leichtbeschwingteste weibliche Wesen der Welt zeigte und das Hochspringen gewann, machte die Runde durch sämtliche illustrierten Journale der Welt. Die in Amerika naturalisierte Schwedin Martha Norelius schwamm mit dem nordischen Triton Arne Borg um die Wette um den Erdball, Helene Mayer, die beste « zarte Klinge » der Welt, wurde Olympionikin nicht nur zur Freude Deutschlands, sondern auch zum grossen Jubel ihrer Kolleginnen, die noch die Schulbank drückten und die Oesterreicherin Helma Szabo war lange Jahre Königin des Eises, bis sie diese Würde dem jungen nordischen Wunder Sonja Henie überliess. Der Herbst und die Mode Drei typische englische Modelle für Stiasse und Sport. Im Reiche des Sports, wo Kraft und Schönheit friedlich gepaart sind, gibt es ein reiches Betätigungsfeld für die Jugend. Mögen die Frauen ihren männlichen Kameraden mehr das Gebiet des Kampfes überlassen und sich selbst mit dem Rhythmus der Schönheit bescheiden, dann wird ihnen der Sport das bringen, was sie von ihm erhoffen : ewige Jugend. Mussolini und das Dienstmädchen. Die zwanzigjährige Hausgehilfin Maria Testa in Tortona hatte von den Bestrebungen Mussolinis gehört, die Zahl der Eheschliessungen in Italien und damit auch die Zahl der Geburten zu erhöhen. Sie richtete nun einen Brief an den Duce, der nunmehr in italienischen Blättern veröffentlicht und besonders wegen seines Erfolges lebhaft kommentiert wird. In diesem Schreiben heisst es unter anderem: «Euer Exzellenz! Ich bin jung, blond, gesund und stark, so dass ich dem Vaterland Söhne schenken könnte. Ich möchte mich gern verheiraten, habe aber kein Geld, um mir die unumgänglich notwendige Ausstattung anschaffen zu können. Ich wende mich an ihre Grossherzigkeit und stets bewährte Freigebigkeit. Helfen Sie mir und ich werde das Versprechen, das ich dem Vaterlande gebe, pünktlich einhalten.» Der Regierungschef Hess auf Grund dieses einzigartigen Gesuches den Fall prüfen. Die Angaben der Maria Testa erwiesen sich als richtig und das heiratslustige Mädchen bekam tatsächlich das nötige Geld von der Gemeinde, um sich die entsprechende Ausstattung anschaffen zu können. Handels-Sdiule Widemann Gegr. 1876 BASEL Kohlenberg 13 Fachschule für Handel und Sprachen Höhere Handelsausbildung mit Diplomabschluss. Deutschkura für Fremdsprachige. Privatsekretärinnen-, Stenotypisten- u. Hotelfachkurse. Aile Fremdsprachen. Semesterbeginn : Mitte Oktober PEOSPEKTE DURCH DIB DIREKTION. Unfall-, Haftpflicht- und Lebens- Versicherungen aller Art schliessen Sie vorteilhaft ab bei WINTERTHUR Schweizerische Unfall - V ersicher ungs- Gesellschaft mit feiner in Winterthur Leben s- Versicherungs- Gesetlschaft umatismen verhüten Sie durch einen erstklassigen IHantel ' Jache Fütterung und bestem Leder, schwarz oder braun, enorm vorteilhafte Preise verlangen Sie illusfrierfen Kafalog oder Auswanlsendung RUD. HAAG, unt. Langstr. 213, ZÜRICH 5 Flieger-, Auto-, Motorkleidung, grösstes Lager - Weekend-Zelte Fabrikation und engros Händler erhalten gegen Referenzen Enffros-Liste derffierrenmade FEIN-KALLER Inseriert im „Autler-Feierabend" TAPETEN II6ESCHÄIT PJHEUJJTR ST.GAUEN.WEBERGASSE UBLÜiL TAPETEU FÜR JEDEN ZWECK DAS PASSENDE DESSIN Sport Reise oder Strasse immer finden Sie den p a s,s e n d e n Mlantel R.Brändli, Zürich 1 z. Leorihardseck Zähringerstr. - Seiler graben E. Häbig, Ermatingen Telephon 113 RADIO-SPEZIALHAUS für bei Radioapparate und -Zubehörteile, Kraftverstärker, Radio-Grammophonanlagen, Reiseimpfa'ngir