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E_1930_Zeitung_Nr.005

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Die Korrektion der

Die Korrektion der Innerstadt In Basel. Das alte Basel ist für eine mittelalterliche Stadt nicht schlecht angelegt. Hinter den Gräben finden wir gutangelegte Entlastungsstrassen, und die grosse Terrainverschiedenheit der auf der Talsohle beidseitig emporsteigenden Stadt ist glücklich durch kleine und grosse Qässchen überwunden. Mit der steigenden Bevölkerungszahl, besonders aber mit der völligen Umgestaltung der Verkehrsmittel, genügen die Strassenzüge der Innerstadt den Ansprüchen des modernen Verkehrs nicht mehr. Wie in andern Städten wird auch in Basel die Altstadt immer mehr zur City, zur Geschäftsstadt Während aber andere Städte, von ihren Bahnhöfen ausgehend, neue, die Altstadt umgehende Strassenzüge schufen, blieb in Basel alles auf das bisherige Strassensystem , beschränkt, und man suchte sich mit Teilkorrektionen zu helfen. Man hat in Basel eingesehen, dass nur eine durchgreifende Korrektion der Innerstadt eine wesentliche Verbesserung im Verkehrswesen bringen kann. Eine Umgestaltung des Barfüsserplatzes und in jüngster Zeit eine solche des Blumenrains sind beschlossen. Die Teillösungen können aber nur im Rahmen eines generellen Bebauungsplanes durchgeführt werden. Dje Grundlage zu einer fruchtbaren Diskussion bietet nun der neue Bebauungsplan, den Ing. Riggenbach im Auftrage der Regierung geschaffen hat und der nun von der Regierung genehmigt und zur Behandlung an den Grossen Rat weitergeleitet worden ist. Dieser Plan beruht darauf, dass er einesteils die wichtigen alten Verkehrsstrassen, wie Blumenrain, Spalenberg, Kohlenberg, Freiestrasse und Gerbergasse beibehält, sie aber verbreitert. Die alten schmalen Entlastungsstrassen von der Spiegelgasse bis zum Gerbergässchen sollen zu breiten Verkehrsstrassen ausgebaut werden. Diese weitgehende Umgestaltung der Innerstadt wird schätzungsweise eine Summe von hundert Millionen Franken erfordern. In erster Linie sollen die Hauptverkehrsstrassen ausgebaut werden. Es sind dies folgende Strassen: 1. Eine 17 Meter breite Parallelstrasse im Zuge Marktplatz, Stadthausgasse, Schneidergasse, Münzgässlein, Gerbergässlein, Obere Gerbergasse, Barfüsserplatz. 2. Eine. 14 Meter breite Strasse im Zuge der Spiegelgasse, Stadthausgasse zur Verbindung des Blumenrains und der Schifflände mit der Schneidergasse. 3. Die Verbreiterung des Spalenbergs auf 17 Meter für die Verbindung des Zentrums nach der Spalenvorstadt mit Durchbruch im oberen Teil nach dem Holbeinplatz. 4. Die Imbergasse als hintere Zufahrtsstrasse zu den Geschäftshäusern der Schneidergasse-Spalenberg. 5. Die Verlängerung des Untern Heubergs mit Umbiegung nach dem Leonhardsgraben als obere Zufahrtsstrasse zu den Geschäftshäusern am verbreiterten Gerbergässlein. 6. Die Korrektion des Blumenrains auf einer Breite von 18 Metern unter Verzicht auf eine Parallelstrasse. AU'luMULilL-KfcVUE Es wird einige Zeit vergehen, bis die neuen generellen Baulinien in Kraft erklärt werden können. Dann erst aber setzt die Detailarbeit ein, die einem besonderen Stadtplanbureau übertragen werden soll. Man ist nun in Basel der Ansicht, dass man keineswegs so lange zuwarten sollte mit den nötigsten Verbesserungen. Die allerschlimmstenUebelstände müssen sofort beseitigt werden. Zu diesen gehört (wie die «Basler Nachrichten» ausführen) vor allem das berüchtigte Hartmanns-Eck im sogenannten «Stöckli» am Barfüsserplatz. Die alten, gegen Falknerstrasse-Streitgasse vorspringenden Häuser des Baublocks an der Einmündung von Gerbergasse und Falkenstrasse müssen verschwinden; sie sind heute das schlimmste Verkehrshindernis in Basel. Der Verfasser des Artikels über die Innerstadtkorrektion in den «Basler Nachrichten» fordert die Regierung auf, dieses Verkehrshindernis ohne Rücksicht auf weitergehende Sanierungsprojekte zu beseitigen. Man darf nach diesen weitausschauenden Plänen gespannt sein, wie sich die Behörden zu den Forderungen aus Interessentenkreisen verhalten. '* Zu dem letzterwähnten Projekte, durch Abbruch eines Teiles des « Stöckli» bessere Uebersicht von der Baslerstrasse nach dem Barfüsserplatz zu schaffen, macht ein Einsender der «Basler Nachrichten» noch einen andern Vorschlag. Es soll eine Durchfahrt zwischen Station und Parkingplatz am Barfüsserplatz geschaffen werden, wobei das jetzige Trottoir zur Verkehrsinsel würde. Die Kosten dieses Umbaues müssten gegenüber dem entstehenden Vorteil als niedrig bezeichnet werden. Der Referent der «Basler Nachrichten» ist mit diesem Vorschlag, einen Rechtsfahrverkehr am Barfüsserplatz zu ermöglichen, durchaus einverstanden. Es müsste eine grosse Erleichterung sein, wenn inskünftig der Fahrzeugverkehr direkt und rechtsseitig nach der Stadt geführt werden könnte, anstatt ihn mühsam und umständlich um das Tramhäuschen herumzuführen, unter Kreuzung der Strassenbahn bei der Ecke des sogenannten «Stöckli». Allerdings könnte sich der Regierungsrat damit herausreden, dass vorerst der definitive Korrektionsplan für den Barfüsserplatz genehmigt sein müsse, bevor man etwas ändern dürfe. Diese Aengstlichkeit wäre aber durchaus nicht angebracht, da es sich hier um eines der dringlichsten Verkehrspostulate handelte, das nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. Ausserdem ist klar, dass bei jeder Lösung der Barfüsserplatz- Korrektion unbedingt ein Teil des jetzigen erhöhten Platzes zu Trottoir- und Fahrbahnzwecken geopfert werden muss. Gr. Zürcher Notizen Neue Omnibuslinien. Der Kleine Stadtrat hat beschlossen, beim Grossen Stadtrat Kredite von je Fr. 200,000 nachzusuchen zwecks Schaffung von zwei weiteren Omnibuslinien: Bucheggplatz - Kornhausbrücke - Bezirksgebäude und Klusplatz-Witikon. Die zu bewilligenden Kredite gehen auf Rechnung der Strassenbahn. Ein Berner Autobus in Zürich. Seit einigen Tagen ist in der Zürcher Ringlinie ein neuer Wagen eingestellt, der von den dort üblichen Konstruktionen in bezug auf den Bau — N wie auf das Antriebsmittel abweicht. Der neue Wagen ist ein Probewagen für Bern, der durch einen Rohölmotor angetrieben wird. Man hofft mit diesem Betriebsstoff die effektiven Brennstoffkosten bedeutend herabsetzen zu können. • E. Von der New Yorker Automobil-Ausstellung. London, Januar 1930. Die Nationale Automobilausstellung, die dreizehnte ihres Zeichens, welche am 4. Januar als erste derartige Veranstaltung des Jahres ihre Tore öffnete, ist nun am 11. bereits wieder geschlossen worden. Genau 46 Fabriken haben mit rund 300 Wagen und Chassis die Ausstellung beschickt, die sich, des üblichen lebhaften Besuches erfreute, aber in technischer Hinsicht nur wenig Neues bot. Aus Europa war die Beteiligung natürlich schwach. Einzig Mercedes-Benz und Voisin, als zwei prominente Vertreter ihrer engeren deutschen und französischen Heimat, traten als Aussteller auf. Die UntertüTkheimer Werke, deren Ausstellungsobjekte übrigens zu den teuersten Modellen der Schau gehören, sind die einzigen, welche mit Kompressor ausgerüstete Modelle zeigen. Typisch ist die Zunahme an Chassis mit Vierganggetrieben. Der Vorderradantrieb wird von zwei Marken vertreten. Die Vielzylinderzahl dominiert. Vierzylinder müssen immer mehr das Feld räumen, und bald halten sich Acht- und Sechszylindermodelle punkto Häufigkeit in der Produktion schon die Waage. Eine Sensation ist der 16-zylindrige Cadillac, an welchem Modell seit drei Jahren gearbeitet wird. Wie verlautet, wurde vorläufig ein einziger Wagen hergestellt, der von irgend einem Krösus auf Bestellung aufgegeben worden war und an dem jedes Detail seinen individuellen Charakter trägt. Die ausgestellten Objekte, welche eine Augenweide darstellen, lassen erkennen, dass die Produzenten dem KaTossier dieses Mal den Haupteinfluss eingeräumt haben, indem das Schwergewicht bei der Mehrzahl der Modelle auf eine stilreine Linienführung der Karosserie verlegt worden ist, nachdem in technischer Hinsicht zur Zeit nich viel zu verbessern ist. Es scheint auch, als ob die bunten Farben wieder etwas in den Hintergrund treten würden und neuerdings die diskreteren Nuancen wieder vermehrte Popularität zu verzeichnen hätten, wobei aber bei der Verwendung von zwei und mehr Farbtönen für die Karosserie verblieben wurde. M. mmsm X perplexe poup Untat de votre conuonnette! larmon ^pedaltoee deputa toufeurc datt6 la föbrtaition deö Patenten!: en 6, !2ou Devant le grand nombre de marques Fran?aises ou Etrangeres qui vantent ä qui mieux mieux leurs vehicules, vous vous demandez läquelle choisir... N'hesitez pas! 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WO 5 _ 1P3f» AUTOMOBIL-REVUE der offizielle Bericht von der letzten Sitzung len Automobilgesetz im Sinne einer Tolerierung von 12 t Gesamtgewicht abzuändern. Darbietungungen und Ueberraschungen baige- gewidmet, für dem der Maitre de plaisir, Herr Sipaiseit Hans Häsler, Winterthur, eine reiche Fülle- von des Regierungsrates wie folgt: •Der Regierungrat nimmt auf Grund eines Dem Vertreter im Kantonsrat würde Weisung gegeben, für die Ablehnung des Postu- Hürldmann, Zürich, die Grüsse des Sektionsvorsteuert hatte. Vorerst entbot noch Herr.. Heinrich Fassweg Stansstad-Hergiswil. Die Kurvereine von Stansstad, Hergiswil, Bürgen- Stellung zu einer Eingabe der am 11. Delats über ein Nachtfahrverbot für die Regestandes und betonte im speziellen die Rolle, und einlässlichen Berichtes des Baudepartements stock und Fürigen projektieren die Anlage zember 1929 in Uznach versammelten Gemeindevertreter der Bezirke See und Ga- Aufhebung der jährlichen Gebühren' für die und Muggler boten verschiedene lustige Episoden, lung der Arbeitszeit der Chauffeure und die Aufgaben der neuen Ortsgruppe, und .dann, Jkam der Humor zu seinem Recht. Die Herren Sträuli eines Gehweges von Stansstad nach Hergiswil dem See entlang. Das Strassenstück ster, worin für die Instandstellung der Gasterländer- und der Rickenstrasse die Priori- Fahrräder einzutreten. derweilen der bekannte Zürcher Cönf6rencier Sedlmayer mit seinen Kräften ein. Cabaret hervorzauberte. - Stansstad-Hergiswil erhält bis zum Sommer Erfreuliche Omnibus - Betriebsergebnisse. 1931 eine Rundbogenpflästerung. Auf grossen-Strecken ist das Terrain zur Anlage ei- Gossau-Wil begehrt wird. In Zustimmung zu ligkeit, so dass sich erst früh morgens die langen tät gegenüber einer neuen Durchgangsstrasse Wie aus St.< Gallen berichtet wird, konnte Das weitere watr Tanz, frohe Laune und^Gesel- der Omnibusbetrieb zwischen der Stadt und nes Gehweges schon vorhanden. Es bedarf den Ausführungen des Kantonsingenieurs Reihen der getreu harrenden Autpä lidhteten. Die Rotmonten am Silvester auf eine dreijährige nur der Planierung und der Bekiesung. An wird festgestellt, dass von einer grundsätzlichen Priorität des einen der erwähnten Ortsgruppe Winterthur der Sektion Zürich des erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken. In dieser Zeitspanne haben die beiden Wagen die Veranstaltung ein selten erfolgreiches Debüt ge- A. C. S. aber hat mit dieser ersten gesellsöhaftlichen Stellen, wo das Ufer steil abfällt, wäre der Weg auf Betonplatten über den See" zu führen. Die Kosten eines solchen Weges wären Rede sein könne, dass die Strasse Gossau- automobilistisch-gesellschaftlichen Ereignis in, der Projekte gegenüber dem andern nicht die Strecke ca. 70,000 mal durchfahren, ohne feiert; man wird noch lange sprechen von diesem dass sich je ein Unfall ereignet hätte. In dieser Zeit wurden rund 720,000 Personen, wo- nicht sehr bedeutend. Anderseits würde damit den Fussgängern ein angenehmer Weg stande sei als die Hauptstrassenzüge im (Weitere A. C. S.-Meldungen siehe Seite 17) Oberbüren-Wil heute nicht in besserem Zu- grossen Industriestadt an der Eulach. ' ° ~ von allein im Jahre 1929 ca. 260,000 Fahrgäste, befördert. Trotz allen pessimistischen geboten, während im Sommer infolge des st. gallischen Linthgebiet, und dass eine Korrektion der erstem Route beförderlichst Handel u. ln«Ius€*B«> starken Autoverkehrs das Begehen der Voraussagen hat sich der ßetrieb also sehr Strasse für den Fussgänger zur Plage wird. durchgeführt werden müsste, wenn von der gut bewährt und kommt einem weitgehenden gr. projektierten Totalkorrektion abgesehen Verkehrsbedürfnis entgegen. Es stellt auch Neues Ausstellungslokal In Zürich In -aller würde; ferner, dass mit der Korrektion der Stille aber mit nicht geringerer Umsicht und der Betriebsleitung ein gutes Zeugnis aus, Die Staatsstrassen in den Bezirken See Gasterländerstrasse bereits begonnen worden sei, dass aber der Erstellung der künstgangenen Samstag ihre weiten und lichten Sorgfalt, bezog die Firma Schlotterbeck ver- wenn man erfährt, dass an den bei der Eröffnung getroffenen Dispositionen betr. Tax- Ausstellungsräume im Parterre der- neuen? Falken- und Gaster. Nach einem Bericht in den «Glarner Nachrichten > nahm der Regierungsrat von St. Gallen Stellung zu einer gen, Verbreiterungen und Strassenunterbaulichen Beläge vorgängig nach Entwässerunwesen und Fahrordnung etc. nichts geändert sohlossgebauljchkeiten. Das Quartier rund um werden musste und das Unternehmen auch das Stadttheater scheint sich _ immer mehr zum Eingabe der am 11. Dezember in Uznach versammelten Gemeindevertreter der Bezirke mein Genüge sei. Des weitern wird auf die sichert, dass im Laufe des Jahres noch weitere ten ausgeführt werden müssen, was allge- «Auto-Viertel» zu entwickeln, wurde uns doe"h' ver- in finanzieller Hinsicht befriedigend abschliesst, und zwar so, dass sich der Betrieb auf alle Fälle ohne Zuschuss behaupten Gegend beziehen werden. See und Gaster. In dieser Eingabe wurde im Jahre 1930 auszuführenden künstlichen Firmen der Automobilbranche Lokalitäten in jener für die Instandstellung der Gasterländerund der Rickenstrasse die Priorität verlangt und Schmerikon-Uznaberg hingewiesen. Für tieren sich die letzten Modelle der sechs Marken, Beläge auf den Strecken Uznach-Kaltbrunn kann. z. Durch, die vier mächtigen Schaufenster präsen- gegenüber der neuen Durchgangsstrasse die Strasse Schänis-Ziegelbrücke-Weesen welche die Firma Schlottexbeck, als eine der ältesten Unternehmungen dieser Art in der Schweiz, sei die Anbringung eines staubfreien Belages A. C. S. vertritt: Essex, Hudson und Stutz, klassische Repräsentanten amerikanischer Automobiltechnik, im Jahre 1931 in Aussicht genommen. Auf der Rickenstrasse sollen vorerst die Strek- Ortsgruppe Winterthur der Sektion Zürich des dann Horch, Maybach und Hispano-Süizzs, dio Gossau-Wil. In Zustimmung zu den Ausführungen des Kantonsingenieurs wurde festgestellt, dass von einer grundsätzlichen Priorität eines der beiden Projekte nicht die Rede sein könne und dass mit der Korrektion der Gasterländerstrasse bereits begonnen worden sei, die Erstellung der künstlichen Beläge aber noch vorgängig die Entwässerung und verschiedene Korrektionen verlange. Für die Strasse Schänis-Ziegelbrücke-Weesen sei ein staubfreier Belag in Aussicht genommen. Derselbe soll bis zum Jahre 1931 erstellt werden. Auf der Rickenstrasse sollen vorerst die Strecken durch die Ortschaften verbessert werden und mit einem künstlichen Belag versehen werden. Alle diese Aufgaben sollen gleichzeitig mit dem eventuellen Bau einer neuen • Durchgangsstrasse Gossau-Wil in Angriff genommen werden, gr. St gallisches Strassenwesen. Uefoer die Stellungnahme des Regierungsrates zu einer die Staatsstrassen in den Bezirken See und Gaster betreffenden Eingabe äussert sich Dac le von ken durch die Ortschaften mit einem künstlichen Belag versehen werden. Alle diese Aufgaben können gleichzeitig mit dem eventuellen Bau einer neuen Durchgangsstrasse Gossau-Wil gelöst werden. V»B*I«BI*19 Die Motorlastwagenbesitzer und das neue Automobilgesetz. Eine Versammlung der Gruppe Kanton Zürich des Verbandes Schweiz. Motorlastwagenbesitzer hat nach einem Referat von Präsident Hans Hasler (Zürich) über den Verkehr schwerer Lastwagen einstimmig beschlossen, dem Regierungsrat nahezulegen, in Anpassung an die Vorschriften der umliegenden Kantone und der Beschlüsse der Automobilverbände zuhanden des eidgen. Entwurfes für ein neues Automobilgesetz, die Verordnung zum kantona- A. C. S. Winterthur hatte am 11. Januar 1930 seinen grossen automabilistischen Tag; die dortige Ortsgruppe der Sektipn Zürich des A.C.S. hatte zu ihrem ersten gesellschaftlichen Anlass geladen, der im grossen Saal des Restaurant «Wartmann» bei über 200 anwesende» Personen nicht nur eine starke Beteiligung erhielt, sondern auch einen grossen Erfolg buchen konnte. Mit markanter Rede begrüsste der Vorsitzende, Herr E. Hoerni, Winterthur, die grosse A. C. S.-Gemednde die nun auch im nördlichen Kantonsteil machtvoll Fuss gefasst hat und entwicklungsfähig geworden. ist. In Herrn E. Sommer, Winterthur, konnte Herr Hoerni einen berufenen Referenten stellen, der in einem ausgezeichneten Lichtbildervortrag über eine Autofahrt durch die schönen Bündner Berge und die prächtigen Dolomiten Bericht erstattete. Zahlreiche schöne Lichtbilder legten beTedtes Zeugnis von den landschaftlichen Schönheiten dieser Autoreise ab, die in 13 Tagen über nicht weniger als 17 Alpenpässe geführt hat. An den stark applaudierten Vortrag Teihte eich ein hübsches Zwischenspiel eines Stadt- und Landmädchens, sowie die Wiedergabe von zwei Suites der Alpensymphonie Ribeaupierres an. Der zweite Teil aber war einem frohgestimmten Baubetrieb am a n zur Elite der europäischen Autoindustrie- zählen. Als eine besondere, Attraktion bestaunen die vielen Kunden und Freunde, welche schon in den ersten Tagen den blumengeschmückten Räumen ihren Besuch abgestattet haben, einen Original-Motor des «Giaf Zeppelin», der aus den Maybach-Werken stammt, die bekanntlich nun auch für ihre Automobilabteihing einen Zwölfzylindennotor herstellen* nachdem sich der Luftschiffmotor so schlagend bewährt hatte. Das prächtige Stück, das schon rein äusserlich einen imposanten Eindruck macht, lässt veimuten welche Unsumme an technischem Können und Werkmannsarbedt aufgewendet werden musste, bis das Produkt betriebsfertig vorlag. Die Ausstellung gereicht dem Autoviertel zur Zierde und trägt das ihrige zur Erhöhung von dessen besonderem Cachet bei. z. Ihres Wagens oder Camions bringt Ihnen in allen Fällen die Montage eines Ziehe an stärkeren Gefällen den Motor zur Bremsung bei. Ein längeres Gefälle ist mit demjenigen Gang zu befahren, den man bei der Bergfahrt braucht. Dieser kleinere Gang, muss aber noch vor dem Gefälle eingeschaltet werden. •(•••••••••••••••••••••••••••••Ki 9 Unzweifelhaft eine Verbesserung I Vergasers Zylinder * , wird arri Automobil-Salon in Genf März 1930 ausgestellt und vorgeführt 4-Zylinder Lancia -Lambda sind fn verschiedenen Karrosserie-Ausführungen ab Laser lieferbar la. OCCASIONEN Spezielle Werkstätte für LANCIA mit Original-Ersatzteilen BAUMBERGER & FORSTER ZÜRICH I Löwenstrasse 17, nächst Sihlporte, Telephon S. 98.60 Generalvertretung für die Ost-, Innerschweiz, Aarau und Graubflnden i Um sich zu dieser guten Neuerung zu entschliessen, brauchen Sie keine Rücksicht zu nehmen weder auf die Zylinderzahl, auf die Art, auf die Marke noch auf das Alter Ihres Wagi Ihr Garagist, den Sie zu Ihrem eigenen Vorteil' um Rat fragen, wird Ihnen immer denjenigen Vergaser verschaffen, der am besten zu Ihrem Motor passt und in jedem Falle werden Sie aus dem glänzenden Apparat „SOLEX" das Beste herausholend Nur Vorteile, Teeine Nachteile. Generalagent für die Schweiz: Henri Bacnmann Blei Genf Rne di l'Höpital 12b Place des Eau-Vim 9 Tel. 48.42, 48.43, 48.44 Telephon 25.641 •••••••••••••BBBBi*