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E_1931_Zeitung_Nr.020

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N° 20 Von Stand zu Stand zeichnet. In der Ebene erreicht dieser hervorragende Vierzylinder anderseits leicht seine 100 Stundenkilometer. Die Karosserien werden fast aussohliesslich im eigenen Werk hergestellt und zeichnen sich durch Solidität und geschmackvolle französische Linienführung aus. Der neue Getriebeeinbau der Renault-Wagen mit hinter dem Getriebe angeordnetem Brems-Servomotor. Eine kleine Sensation bietet Renault am Salon mit seiner Lotterie, die den Gewinner zum glücklichen Besitzer eines «Primaquatre» werden lässt. Um eventueller Gewinner zu werden, braucht man nichts weiter zu tun, als nach Vorweisung seiner Fahrbewilligung oder A. C. S.- oder T. C. S.-Mitgliedkarte... eine Probefahrt mit dem neuen Typ zu machen. Niemand wird so versäumen, sein Glück mit einer sicheren Freude zu versuchen. Durch die Zubehör-Stande Scintilla. Der Stand der Solothtirner Unternehmung, deren Produkte Weltruf geniessen, bietet wiederum einen reichhaltigen Ueberblick über das Fabrikationsprogramm. Die «Familie» der Magnete, die im Automobil- wie Im Motorrad- und Flugsport internationale Verwendung findet, hat einen technisch äusserst interessanten Zuwachs erhalten, ein Apparat für die Bedienung von 24zylindrigen Wagen. Scintilla eilt der Automobilkonstruktion voraus und zeigt ihr, dass bezüglich des Magnetes der Automobilbau keineswegs beim 16-Zy- (Fortsetzung von Seite 8) Hnder stehen bleiben rrras«. Die Serie der Dynamotypen ist ebenfalls durch einige neuhinzugekommene grössere Dimensionen erweitert worden. Bemerkenswert ob ihrer Eleganz in Form und Ausführung wie auch wegen ihrer gewaltigen Leuchtkraft sind die gezeigten Scheinwerfer, worunter einige Luxusscheinwerfer, die auch dem teuersten Wagen zur Zierde gereichen würden. Als Neuheit wird auf einem separaten Stand der 6-HP-Anlasser mit Fussbetätigung vorgeführt. Diese Konstruktion unterscheidet sich wiederum von allen bis heute in den Handel gebrachten durch ihren sicheren und zuverlässigen Aufbau. Das Einspuren des Ritzels geschieht durch ein Fusspedal, und sobald die Endstellung des Ritzels erreicht ist, springt der Anlasser an. Eine sogenannte Ueberholungskupplung, die zwischen dem Anker und dem Ritzel eingebaut ist, vermeidet, dass die Rückschläge, die besonders bei Dieselmotoren auftreten, auf den Anlasser selbst schädlich einwirken. Die Dekoration, zu welcher geschickt die künstlerischen Plakate von Scintilla verwendet worden sind, geben Kunde von den letzten internationalen Erfolgen zu Land, Wasser und in der Luft, welche den Namen Scintilla in aller Völker Mund brachten. Erinnern wir nur an den 27tä?igen Dauerflug der «Qreater St. Louis», an den Höhenweltrekord des Lt. Soucek von 13156 m, an den Grand Prix von Monaco, den Grand Prix von Monza, den Grand Prix von San Sebastian, deren Sieger durchwegs Scintilla-ausgerüstet starteten. — Und alles deutet darauf hin, dass dieses goldene Buch der Erfolge dieses Jahr einige weitere Ruhmesblätter aufzuweisen haben wird. ValvoHne. hl dem auf die Fabrikmarke schwarz und gold abgetönten Stand treffen wir einen alten Bekannten. Nicht, dass das Fabrikat nur regelmässig seine Visitenkarte in Genf abgibt, sondern ganz besonders, weil die ValvoHne Oil Company und die schweizerische Vertretung zu den ältesten Unternehmungen der Branche zählen. Das aus bevorzugten pennsylvanischen Erdölquellen stammende Nass, besteht ausschliesslich aus Kohlenwasserstoff der Paraffinreihe, bei welcher es sich um indifferente Verbindungen handelt, die alsoj kein Bestreben zeigen, sich mit anderen Stoffen zu verbinden. Dieser Vorzug ist für ein Schmiermittel ganz besonders wichtig und trägt wesentlich zu seiner Beständigkeit nnd gleichbleibenden Beschaffenheit bei, Fachleute schätzen auch ganz besonders die hohe Viskosität bei niedrigem spezifischem Gewicht. Ein für die gute Funktion seines Motors besorgten Automobilisten ebenso wichtiges Produkt ist ferner das Oberschmierungs- 51 der nämlichen Marke. Auch hier handelt es sich um ein absolut reines Mineralöl, das eine Reihe komplizierter Reinigungsprozesse durchgemacht hat. Es vermag sich deshalb restlos mit dem Brennstoff, dem es beigemengt wird, zu vermischen. Die Oberschmierung verhindert den Trockenlauf des Kolbens, indem Kolbenringe und Kolbenkörper sich auf dem erzeugten Oelfilm bewegen. Durch diese verschliesslose Beibung wird ein Energiegewinn erzielt, der natürlich die Motorleistung günstig beeinflusst. Die schmiertechnische Beratungsstelle der inländischen Vertretung, die von ersten Fachleuten geleitet wird, ist in der Lage, den Interessenten in weit besserem Masse noch über alles Wissenswerte aufzuklären, als dies hier möglich sein kann. Akkumulatorenfabrik Oerlikon. Aeusseren Tand hat der Stand keinen aufzuweisen. Aber der Besucher, der sich nur einen Augenblick Zeit mimrnt, diesem beachtenswerten Representanten schweizerischer Tüchtigkeit seine Aufmerksamkeit zu geben, wird dennoch interessanten Gewinn daraus ziehen. An die zwei Dutzend Starter-Batterien der verschiedensten Einbauarten geben gute Kunde von der vielseitigen Qualitätsproduktion der « Oerlikoner ». Die Unternehmung ist heute so eingerichtet, dass sie für jeden Wagen auf Abruf eine geeignete Ersatzbatterie liefern kann. Die Batterie im Schnitt lässt den Fachmann erkennen, welch erstklassiges Material Verwendung findet und wie zweckmässig und konstruktiv sehr richtig der innere Aufbau der Batterie angeordnet ist. Bekanntlich ist die Firma gar nicht ausschliessllch auf die Fabrikation eingestellt, sondern sie stellt ihre Werkstätten und das erfahrene Personal in den Dienst der Automobilisten durch die Besorgung aller in das Fach einschlagenden Reparaturen und Revisionen. So anspruchslos das ausgestellte Objekt sich ausnimmt, so wichtig Ist es für die Bereitschaft und den Betrieb des Wagens. Deshalb lässt sich der erfahrene Automobi- list die Gelegenheit nicht entgehen, in seinen Rundgang den vorgenannteen Stand einzubeziehen. Stvassen Neues Strassennetz am Chasseral. Ein neues herrliches Gebiet sall dem Verkehr erschlossen werden, der Chasseral. Bereits sind einige Projekte fertiggestellt, deren eines bereits die Genehmigung des bernischen Grossen Rates erhalten hat. Ein Projekt führt die Strasse von Cortetoert und Corgemont, das andere von Orvin her und ein drittes lässt die Strasse bei Nods undügnieres beginnen. Dfe drei Strassen treffen sich nahe dem Gipfelkamm, bei der Metairie du Milieu. Eine Strassenbreite von 3.6 Meter, ein Strassennetz von 43,5 Kilometer — man sieht, ein stattliches Projekt. Die Gesamtkosten des Unternehmens, über eine Million Franken, sind aufzubringen durch Bundes-, Kantons- und Gemeindebeiträge. Es wird mit diesen Plänen ein grosses, mehrere tausend Hektaren umfassendes Gebiet dem Verkehr und der leichten Bewirtschaftung erschlossen. Es ist zu hoffen, dass das Projekt seine baldige völlige Verwirklichung erfahren kann. bg. Strassensperren infolge Lawinen und Hochwasser (6. März). Im Glarnerland haben zwei gewaltige Lawinen zwischen Matt und Elm im Sernftal Bahn und Strasse überführt und den Verkehr unterbrochen. Es wird zwei bis drei Tage dauern, bis die Strasse wieder für den Verkehr geöffnet ist. Im Berner-Oberland ist die rechtsufrige Staatsstrasse am Brienzersee zwischen Ebligen und Oberried durch eine Lawine verschüttet worden. Eine Brücke wurde weggerissen und es wird ungefähr 2—3 Tage dauern, bis der Verkehr wieder aufgenommen werden kann. Auch im Suhrental werden starke Ueberschwemmungen gemeldet, der Verkehr scheint aber nicht unterbrochen worden zu sein, doch empfiehlt sich bei Fahrten dorthin vorherige Anfrage bei den entsprechenden Gemeinden. Im benachbarten Auslande, im Elsass, ist ebenfalls überall Hochwasser eingetreten, das das Tal zwischen Altkirch und St. Morand in einen grossen See verwandelt hat. Die 111 hat Brunnstadt und Didenhelm unter Wasser gesetzt. Die Strassen sind grösstenteils nicht befahrbar. Automatische PNEU-PUMPEN für alle Reifen, zum Waschen, Farbspritzen, Oden und Ausblasen SCHWEIZEBFABBIKAT Fritz Haiig Maschinenfabrik ST. GALLEN-O. THE AMERICAN EQUIPMENT Co. Ltd. 39, CHAUSSEE DE MAL IN ES ANVERS stellt aus und steht der geschätzten Schweizerkuhdschaft zu Diönsten. STAND 254 Um% G UND GERÄU»CI1LO» VERTRETER : /.Üiui'H: Sohmohl * 01«. GEflF: S.A. Perrot, DnvalfiClfc, Grand Garage de I'Athen««, S.A. LAUSAA'NK: Garage Wuth&Gie. LA CHAUX-DE-FONDS: C. Velet & Ci8., S.A. lfßElBOEG: Garage de PtMlfcfc KrteiulLiix.): W. Lieohatd. BASEL: Kr«i.abü»l * 01«, Hardgtraese 21. BERN K Hubar.Oniagetfonbiioa SOLOTHÜIUs": E. Schwitz & Cie. LOCAKNO: J Rlnaldl. LUGANO: (Jarace Centtal. SCHAFFHAUSfiK: HUrlimano * Unyao. AUJTO5WBEL I AI OH GENF: SfüND NASH überwindet geräuschlos und ohne Anstrengung alle Schwierigkeiten im dichtesten Gewühl des Stadtverkehrs als auch aal den steilsten Bergstraßen. Ais erste Fabrik in der "Weit hat NASH S Zylinder in Linie mit Doppelzündung, obengesteaerten Ventilen and neunfach gelagerter Kurbelwelle hergestellt und drei Typen herausgebracht, die hinsichtlich Leistung und leichter Lenkbarkeit unrergleichlich dastehen. Langjährige Erfahrung im Automobilbau hat die Verwirklichung dieser Serie Modelle ermöglicht and den Namen NASH wenn möglich noch populärer gemacht. Besser als alle Argumente wird Sie eine Pro* befahlt von der außerordentlichen Leistung der NASH 8 und 6 Zylinder überzeugen. BIEt: Grand Garage du AB* ZUG: Xh. Klans. Baar. THUN: ßud. Vou. BKÜGG: A. Sehiirch. CHUR: Drasch & Maiel-. ftOH-RSACH: Hau? L»ni. Gall): H*.Straffi«c w (6J-339J) Die langjährigen Erfahrungen eines Fachmannes bieten Ihnen viele Vorteile. Ueberlassen Sie mir Ihren defekten Wagen, ioh repariere ihn gut und billig, vom Kühler bis zum Sohlusslicht. WALTER IFF, Langekai TELEPHON 53 WERKSTÄTTEN IN LANGENTHAL und KALTENHER- BERG-ROGGWIL (Strasse Bern-Zürich)

NO 20 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Auto im AusEand Die Lehren der Berliner Automobilwoche für die deutsche Automobilindustrie. Die Berliner internationale Automobilwoche hat ihre Pforten geschlossen. In Anbetracht der. Verringerung der Kaufkraft hatte man die Aussichten einer solchen Veranstaltung, speziell in den Kreisen der beteiligten Industrie selbst, sehr skeptisch beurteilt. Tatsächlich ist jedoch der Ausstellung äusserlich ein ungewöhnlicher Erfolg beschieden gewesen. Der Absatz ist besser vonstatten gegangen als er den Zeitumständen entsprach, und der Besuch von rundSOOOOO Personen ist ein Beweis dafür, welches Interesse dieser Veranstaltung entgegengebracht wurde. Nach den vorliegenden Schätzungen sollen 25 bis 30 Millionen Reichsmark umgesetzt worden sein, von denen ein sehr erheblicher Prozentsatz auf die Wagen der billigsten Preisklasse entfallen dürfte. XJnder den Gästen befanden sich auch zahlreiche Ausländer, namentlich aus den österreichischen Nachfolgestaaten, aus Rumänien, Polen und Bulgarien. Ueber das Sportliche und Verkehrstechnische hinaus verdient die Ausstellung aber auch unter rein wirtschaftlichem Gesichtspunkt gewürdigt zu werden. Für Deutschland dandelt es sich doch dabei um einen Erwerbszweig, der noch zu grossen Hoffnungen berechtigt und der seine Entwicklung mit einem recht teuern Lehrgeld bezahlen musste. Seit der Währungsstabilisierung ist genug Zeit verflossen, um mit den Mitteln moderner Wirtschaftsmethoden in technischer und organisatorischer Beziehung wenigstens so viel zu leisten, dass man den zukünftig zu beschreitenden Weg etwas deutlicher abstecken kann. Wenn die deutsche Automobilindustrie die auf sie gesetzten Erwartungen bis jetzt nicht v.oll erfüllte, so tragen dazu spezielle Faktoren bei, obwohl die Motorisierung im In- und Ausland ihr in bisher noch nie dagewesenem Umfang zu Hilfe kam. Seit 1923 hat der Bestand an Personenwagen in Deutschland eine Zunahme um rund 400 % von 100000 auf 500000 Einheiten zu verzeichnen. Diese Zahl sollte glauben machen, dass die einheimische Automobilindustrie mit allen Mitteln zugepackt hätte, um aus dieser Entwicklung den grösstmöglichen Nutzen zu ziehen. Das ist nicht auf ganzer Linie erfolgt. Die niedrige Bewertung deutscher Automobilwerte an den Börsen ist kein Zufall. Sie ist ein Spiegelbild der unglücklichen Zustande, in welche die deutsche Automobilindustrie zum Teil durch eigene Schuld geraten ist. jähren nach amerikanischem Muster Fa brik über Fabrik erstellt, ein Modell löste das andere ab, ohne dass es möglich war, für die Erzeugnisse auch nur einigermas sen Absatz zu finden. Der Misserfolg blieb nicht aus, und die Wechsel für die Bezahlung der verkauften Wagen liefen schliesslich länger als diese selbst. Eine Liquidation löste die andere ab, eine Fabrik nach der andern musste ihre Tore schliessen. Was lag unter diesen Umständen näher, als den einzig richtigen Schritt zu wagen, nämlich sich durch den Zusammenschluss zu stärken, einige wenige Modelle auszuführen und sie den Anforderungen der iegenwart entsprechend zu konstruieren. Zu solcher Erkenntnis haben sich aber nur die allerwenigsten der deutschen Automobilfabriken aufraffen können. Jeder glaubte, mit seinem Wagen das Beste zu leisten und hatte dabei den Hintergedanken, auf dem Konkurrenzfeld der deutschen Automobilindustrie der einzig Ueberlebende zu bleiben. So sieht die Wirklichkeit Vur Zeit immer noch ans. Das Jahr 1931 dürfte voraussichtlich noch eine weitere Verschärfung des Konkurrenzkampfes bringen, und selbst wenn 1932 die Entscheidung fallen sollte, wird es sich herausstellen, dass der Sieg mit schweren Opfern, die den Einsatz nicht lohnten, erkauft wurde. Was die Automobilausstellung selbst anbetrifft, war zu sehen, dass einzelne Klassen erhebliche Unterschiede aufwiesen. Schon rein äusserlich liess sich feststellen, dass sich in den mittleren Preislagen die wenigsten Aenderungen vollzogen hatten. Bei diesen bleibt sowohl die Zahl der Neukonstruktionen als auch der Verbesserungen weit hinter den Erfolgen zurück, die in technischer Beziehung die beiden Extreme, schwere und ganz leichte Wagen, zeigen. Am besten haben die kleinen Automobile abgeschnitten, die zu 1600 Eeichsmark bei 500 Reichsmark Anzahlung erhältlich waren und sich damit nicht viel teurer als Motorräder stellten. Was die Umsätze in Lastwagen anbelangt, so sind seitens der Verkäufer die Anschaffungserfordernisse der öffentlichen Hand sowie der Verkehrsunternehmungen offenbar unterschätzt worden. Der Ersatz abgenutzter Wagen für Gütertransportzwecke oder die für die Massenbeförderung von Personen lässt sich wohl um ein bis eineinhalb Jahre hinausschieben, womit aber die äusserste Grenze der Gebrauchsfähigkeit erreicht ist. Gerade aus den Kreisen der letztgenannten Interessenten rekrutierte sich ein erheblicher Teil der Käufer, die an der Automobil woche Bestellungen vornahmen. Was die Frage des Exportes deutscher Automobile ins Ausland anbetrifft, so vertritt man die Meinung, dass, wenn Ford, General Motors Etn Schneepflug für Tourenautomoblle ist in Deutschland erfunden worden, damit sich jeder fahrer auf dicht verschneiten Wesen selbst einen Wejr bahnen kann. Man wird weitete Versuche *b- •warten müssen, mn über den Wert dieser Konstruktion ein Urteil fällen zu können. Wie in verschiedenen andern Industriezweigen wurde in den ersten Nachkriegsund andere Finnen der amerikanischen Automobilbranche in Deutschland Montagestätten unterhalten, ein gleiches Vorgehen für Deutschland geboten sei. Die Errichtung derartiger Betriebsstätten, in denen Einzelteile zu gebrauchsfertigen Wagen zusammengestellt und reparaturbedürftige ausgebessert werden, erfordert relativ wenige Mittel. Neben ihren technischen Funktionen erfüllen sie zudem die wichtige Aufgabe der Werbetätigkeit auf den Auslandsmärkten. Wy. n«» lfl£€t«ebBiluia*de«»n Amerikanisches Kapital in der belgischen Automobilindustrie ? Die Generalversammlung der Minerva Motors genehmigte die Irhöhung des Aktienkapitals von 58,4 Mill. auf 116,8 Mill. Fr. Auf Anfrage aber den Verkauf eines Aktienpaketes von 75,000 Titel an eine amerikanische Gruppe erklärte der Vorsitzende, dass er keine Rechenschaft darüber abzulegen habe, was mit seinen Aktien eschehe. Auf eine weitere Frage, ob Ueber- Lemdungsgefahr bestehe, wurde die lakonische Antwort erteilt, dass diese Gefahr immer vorhanden sei, derjenige aber, der Bestände von Aktien erwerbe, um sich am Unternehmen zu interessieren, die Absicht habe, die Betriebe auf der Höhe und Leistungsfähigkeit zu halten. Wy. Niederländische Fordwerke. Der Bau der Fabrik in Rotterdam der niederländischen Ford-Gesellschaft ist eingestellt worden. Die Bedürfnisse des niederländischen Marktes an Ford-Automobilen sollen gegenwärtig haupt- sächlich durch Einfuhr aus Kopenhagen gedeckt werden, während bis anhra der Import aus Antwerpen erfolgte. Es hat den Anschein, dass unter den gegenwärtigen Verhältnissen nunmehr der Produktionsüberschuss der europäischen Ford-Fabrikation in das niederländisch© Freihandelsgebiet gebracht werden solle, so dass man auf eine eigene Falbrik zurzeit verzichten kann. Wy. Um die Ford'schen Kautschukplantagen. Die Meldung, wonach Ford sein brasilianisches Kautschukprojekt aufzugeben gedenke (vergl. « Auto-Revue » Nr. 12), wird von der Verwaltung der Ford Motor Co. in Detroit offiziell dementiert. Zu der Behauptung, dass di© Zahl der auf den Plantagen beschäftigten Personen von ursprünglich 3000 auf 200 reduziert worden sei, wird mitgeteilt, dass zur Zeit auf den brasilianischen Gummiplantagen der Fordwerke,immer noch rund 3000 Arbeiter beschäftigt werden. Was die Frage der strittigen Konzessionsrechte anbetrifft, so wird dahin Stellung genommen, dass auch von dieser Seite keine Veranlassung zur Aufgabe des Projektes bestehe. Wy. Genfer Sportanlässe. In unserer ersten» am letzten Dienstag veröffentlichten Liste der Sternfahrer nach Genf, war als Konkurrentin irrtümlicherweise Frau Marti-Walter, Basel, auf Minerva, genannt, während es richtig heissen solte: Frau Dr. Hans Wächter, Basel, auf Minerva. Zu den Meldungen für den Kflometerarrete" ist bei den Rennwagen noch die Nennung von Obi, auf Mercedes-Benz, hinzugekommen. Bei Regen, Sturm und Wind Ausführung »Feste Ruckwand 1 » oder „Offene RQokwandi», Je nach Wunsoh Kinderleichte Bedienung. Absolut zuverlässig bei jeder Witterung. kn Winter bei grösater Kalte Bel grössten Fahrgeschwindigkeiten SPEZIAL- Ausfuhrung mit 2 Antriebsspriegolnj um Verdeck von vorne und von hinten öffnen zu können. III Sommer und im SQden Für Auskunft und Beratung wen* den Sie sfdi an die Einbaufirmen: Otto Kusterer, Autosattierei, Zürich 8 Ganglott S. A., Carrosserie, Zürich 8 A. Müller, Autosattlerei, Zürich 3 Jean Qygax A.-G., Carrossler, Blei Carrosserie werke Born, Ramseier, Streun 4 Co. Müller & Marti, Autosattterei, Bern Otto Dietrich, Carrosserie, Basel K. Egli, Carrosserie, Basel Alb. Ruckstuhl. Carrossier, Luzern