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E_1931_Zeitung_Nr.025

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Luftfahrt Wie lerne ich

Luftfahrt Wie lerne ich fliegen? Ueber dieses Thema sprach auf Einladung der Sektion Bern des A. C. S. am letzten Montag Herr Oberleutnant Eberschweiler. Als Militärflieger, Pilot der «Alpar» und Fluglehrer des Beiner Aero-Clubs verfügt Herr Oborlt. Ebersehweiler über einen reichen Schatz von Erfahrungen und Kenntnissen. "Wir geben im nachfolgenden einen knappen Auszug aus dem höchst gehaltreichen Vortrag, der, irie Präsident Marbach am Schluss mit Recht bemerkte, der schönen Sache der Sportfliegerei manchen neuen Anhänger zugeführt haben wird. Fliegenlernen ist heute längst nicht mehr nur eine Angelegenheti von Millionären, Helden oder anderweitigen Uebermenschen; physisch ist jeder gesunde, normalbegabte und normal reagierende Mensch dazu imstande. Finanziell stellt das Fliegenlernen wohl noch höhere Ansprüche als das Autofahrenlernen, aber auch hier haben die moderne Flugzeugtechnik und die modernen Schulmethoden viel zur Erleichterung beigetragen. Technische Verbesserungen gestatten einen Schulbetrieb mit Flugzeugen, die nur ein Drittel oder ein Viertel der Motorleistungen früherer Schulflue-zeusre aufweisen. AUTOMOBIL-REVUE Die Frau als Fliegerin Der Deutsche Luftfahrtverband hat jetzt zum ersten Male das Sportflicgerabzeichen in Gold an drei Sportfliejtorinnen vergeben, und zwar an Marjfa v. Etzdorf (links unten), Liesel Bach (links oben) und Elli Beinhorn (rechts oben). — Marga v. Etzdorf flog im Vorjahre nach Konstantinopel und später nach den Kanarischen Inseln. Liesel Bach siegte in der deutschen Damonkunstflug-Meistersehaft 1930 und nahm mehrfach erfolgreich an Wettbewerben teil. Elli Beinhorn unternahm kürzlich einen wohlgelungenen Flug von Berlin nach Portugiesisch-Westafrika. wo sie an einer deutschen wissenschaftlichen Expedition teilnimmt. — Die amerikanische Fliegerin Ruth Nichols (rechts unten) hat einen neuen Höhenweltrekord für Frauen aufgestellt. Sie erreichte eine Höhe von 9850 Metern, gegen 9000 Meter des seitherigen Rekordes. Während früher die Flugstunde im Schulbetrieb mindestens 150 Fr. kostete, kommt sie heute in günstigen Fällen nur noch auf 70—80 Fr. zu stehen, wobei neben den reinen Betriebskosten auch die Kosten der verschiedenen Versicherungen, die Abschreibung der Maschine, das Honorar des Fluglehrers usw. eingeschlossen sind. Mit seinem 40 PS Klemm-Flugzeug stellt der Berner Aero-Club in der nächsten Saison im Schulbetrieb auf einen Stundenpreis von 75 Fr. ab und gedenkt damit auf seine Kosten zu kommen. Rechnet man damit, dass der Schüler bis zum Brevet durschnittlich 20 Flugstunden braucht, so erfordert die ganze Fliegerausbildung nicht mehr als 1500 Franken. Mit weit niedrigeren Ansätzen wäre allerdings auszukommen, wenn, wie dies besonders in Frankreich geschieht, der Staat auch der Sportfliegerei eine Subvention angedeihen Hesse. Viel geringer sind auch die Kosten, wenn sich der Schüler seine erste Ausbildung auf dem Segelflugzeug holt. Der Berner Aero-Club beabsichtigt denn auch, die Segelfliegerei in der kommenden Saison neben der Motorfliegerei in grösserem Massstab auszubauen und hat Herrn Dr. Aeschbacher mit der Neuorganisation dieser Gruppe betraut. Anlässlich seines Besuches in Bern soll der Weltrekord-Segelflieger Kronfeld kürzlich für den Berner Aero-Club einige vorzügliche Uebungsgelände ausgekundschaftet haben. Als Fluglehrer der Seglergruppe amtet Oblt. Chardon. In den klaren, gefühlsmässig fein abgestimmten Ausführungen Eberschweilers erschien die Kunst des Fliegenlernens als leicht und selbstverständlich. Damit, dass man sich an das Mitfliegen und das Fliegen überhaupt gewöhnt, ist schon viel erreicht; gilt es doch in erster Linie, gefühlsmässige Hemmungen zu beseitigen. Fordert man einen normal begabten Menschen auf, ein Lineal wagrecht in der Hand zu halten, so wird ihm das ohne weiteres gelingen. Er führt instinktiv solange die nötigen Muskelbewegungen 19S1 ans, bis ihm seine Sinnesorgane, hier wohl hauptsächlich die Augen, die Lösung der gestellten Aufgabe melden. Genau so gut kann ein normaler Mensch ein Flugzeug in der wagrechten oder einer sonstigen Lage halten, wenn er sich einmal durch Uebung und Gewohnheit den «Instinkt» zum Auslösen der erforderlichen Muskelbewegungen eintrainiert hat, und vor allem: wenn er einmal das hemmende Gefühl los geworden ist, dass er sich in Gefahr befindet. Die Steuerung des Flugzeuges durch den Steuerknüppel und die Pedale ist so sinnfällig, dass das Eintrainieren der erforderlichen automatischen Muskelreaktioneii tatsächlich nur eine Frage der Zeit ist. Flfegenlernen lässt sich dabei ganz gut mit dem Radfahrenlernen vergleichen. Der atigehende Radler weiss von seinem Freund, dass er, um einen Sturz nach rechts aufzuhalten, nach rechts lenken muss. Er muss aber auch genügend rasch und richtig dosiert ablenken, sonst fällt er dennoch. Die genügend rasche « automatische» Bewegung und deren richtige Bemessung lassen sich dann nur durch viele Versuche, d.h. Training erwerben. Genau so, wie das automatisch richtige Handeln, lässt sich auch das erforderliche Gefühl durch Uebung erwerben. Wie der Radfahrer zuerst gefühlsmässig erkennen Komplette Garage-Einrichtungen Benzintankanlagen - Wagenheber - Luftsäulen Fettpressen - Rotor-Kompressoren System Weber usw; durch die RUSSISCHES B Leistungsfähig - Rasch beschleunigend - Wirtschaftlich Alblsrieden-Zürlch Letzlgrabenstrasse 16 Verlangen Sie kostenlose Beratung und unverbindliche Offerte I Verkaufspreis bei den Tankstellen seiner Abgeber Gross-Garage Rottal A.-G., Ruswil Neue, besteingerichtete Reparaturwerkstätte für alle Wagenmarken. Saurer-Ersatzteillager. 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N« 25 - 1931 muss, ob sich sein Rad nach links oder rechts neigen will, bevor er reagieren kann, muss auch der angehende Flieger ein Gefühl eintrainieren, das ihm ohne den Umweg über lange Ueberlegungen die Lage der Maschine anzeigt Aber auch dieses « Lagegefühl», an dem ausser den Augen auch der Gleichgewichtssinn im Ohr, das Druckempfindungsgefühl (der Gesässmuskeln) usw. beteiligt sind, stellt sich bei den meisten Menschen schon nach wenigen Schulflügen einigermassen ein. Aengstliche Gemüter werden den Einwand erheben, bei Fehlern beim Radfahrenlernen hole man sich nur Beulen und Schrammen, beim falschen Handeln im Flugzeug aber den Tod. So gefährlich ist die Sache aber lange nicht. Der Flugschüler wird bei seinen ersten 20—30 Schulflügen ja immer vom Lehrer begleitet, der mit dem Doppelsteuer alle Fehler korrigieren kann. Anfänglich hat er überhaupt nichts zu tun, als am Doppelsteuer mitzufühlen, was der Fluglehrer tut. Je mehr sich dann seine automatischen Reaktionsbewegungen entwickeln, um so weniger greift der Lehrer in die Steuerung ein, Itis er den Schüler sich selbst überlassen kann. Das ganz grosse Erlebnis des angehenden Fliegers ist dann der erste Allemflug. Häufig hält sich der Schüler selbst für dazu noch jrar nicht fähig, weil er nicht weiss, dass ihm schon bei seinen letzten Flügen der Lehrer die Steuerung ganz überlassen hatte. Um so grösser ist dann aber die Freude, wenn er erkennt, wie sich die Maschine ganz seinem Willen unterwirft. Die Landung nach dem ersten Alleinflug gehört zu den unvergesslichen Erinnerungen jedes Fliegers. Bis der Schüler zum Brevet reif ist, gilt es dann noch auszufeilen und in weitern Schulrunden das exakte Fliegen, das schon mit dem Lehrer geübt wurde, weiter zu entwickeln. Exaktheit und gutes Beobachtungsund Schätzungsvermö'gen verlangen vor allem Ziellartdimgen mit abgestelltem Motor. Die Brevetprüfung selbst macht den wenigsten Schülern Schwierigkeiten, es sei denn, dass sie in der Aufregung nicht mehr zählen können und statt der verlangten fünf Achterfiguren deren vier oder (zur Sicherheit) sechs absolvieren. Nach bestandener Brevetprüfung hat der Pilot min noch 4—6 Monate weiterzutrainieren, bis er die Bewilligung zur Mitnahme von Passagieren erhält. Dass vorgerückteres Alter kein Hindernis AUTOMOBIL-REVUE bildet, sich als Flieger zu betätigen, zeugt das Beispiel des Doyens der Schweizerflieger, Major Nabholz, oder des Berner Aero-Club- Mitgliedes Herrn von Mühlenen. In einigen gut ausgewählten Bildern von Sportflugzeugen und ihrer Ausrüstung gab Eberschweiler zum Schkiss eine wertvolle Ergänzung zu dem mit grösstem Beifall aufgenommenen Vortrag. m. Filmvortrag Miitelholzer in Bern. Sonntag, den 22. März, punkt 10^ Uhr (vormittags) wird Walter MiUelliolzer im Cinfeia Bubenberg-Palace in einem öffentlichen Filmvortrag von seiner letzthin mit Erfolg beendeten Afrikareiso im Flugzeug erzählen. Dieser einmalige Vortrag Mittelholzers (der Film kann in Bern nur bei diesem Anlasse gezeigt werden) wird uns wiedor ein neues Stück Erde und Kultur des schwarzen Erdteils aus der Vogelperspektive vermitteln. Mit wunderbaren Bildern, die in den Vorträgen in Zürich und Lausanne zu ganz spontanen Beifallskundgebungen führten, zeigt uns der Forscherpilot die Sahara mit ihren kontrastreichen Oasen, das Niggerland, die Westküste und das Atlasgebiet und schildert uns das Leben und Treiben der Eingeborenen dieser Länder, wobei auch die Bekanntschaft mit den räuberischen Nomaden längs der Westküste gemacht wird. Trotzdem Mittelholzor durch die bereits wieder begonnene Luftverkehrssaison voll in Anspruch genommen ist, hat er es sich nicht nehmen lassen, der Einladung des Berner Aero-Clubs Folge zu leisten und uns in Bern von seinen interessanten und vielseitigen Erlebnissen auf diesem grossen Fluge zu erzählen. Interessenten sei der. Vorverkauf der Eintrittskarton (im Zigarrengeschäft Witwe Flury & Söhne, Bahnhofplatz) empfohlen, da die Zahl der Eintrittskarten beschränkt ist. St. Schneider-Pokal 1931 gesichert. Nach der erfolgten Einigung zwischen dem Aeroclub Grossbritannien und der englischen Regierung wird nunmehr das klassische Wasserflugzeugrennen um den Schneider-Pokal Ende August und Anfang September in Portsmouth durchgeführt werden. Es werden sich drei Nationen, England, Italien und Frankreich, beteiligen. Zum Führer der englischen Schneider-Pokal-Mannschaft ist wiederum Comm. Orlebar ernannt worden, während die französische Marineflugleitung unter der Leitung von Comm. Amaurich 14 Piloten in dem Seeflughafen Berre bei Marseille zum Training zusammengezogen hat. K. Die internationale Luftfahrtaussfellung in Stockholm. Unter dem Prolektorat des Kronprinzen von Schweden und von,,der königlichen Akademie der Ingenieur-Wissenschaft und dem Schwedischen. Aero-Club organisiert, wird am 15. Mai 1931 die Internationale Luftfahrtausstellung in StocMolm («Ilis») eröffnet. Die Ausstellung, die 1 bis am 31. Mai dauert und im Flughafen der Stadt Stockholm untergebracht ist, umfasst unter anderem die folgenden Gebiete: Flugzeuge, Flugmotore, Ausrüstung wie Instruinente, Funkgeräte, Rettungsmatorial, Photographie, Luftvermessung, Flughafenanlagen, Rohmaterial und Betriebsstoff. stellung wird auch eine historische Abteilung enthalten und os wird ihr ferner eine theoretisch-technische Abteilung angeschlossen. '• • ~ Die guten lokalen Verhältnisse ermöglichen der « Ilis », auch Veranstaltungen auf dem Gebiet der praktischen Luftfahrt zu organisieren, in Form von Fliegerdemonstrationen, Fliegerrennen und regulärem Flugvorkehr. Ersteller' von Flugzeugen werden auf dem Ausstellungsplatz ihre Fahrzeuge im praktischen Gebrauch zeigen. Privatflieger aus verschiedenen Ländern werden ihre Flugzeuge direkt beim Eingang des Ausstellungsgebietes vertäuen und offizielle Luftgeschwader werden den Flughafen besuchen. Aussor von schwedischen Ausstellern von Flugmaterial, sind Anmeldungen zur Teilnahme von Frankreich, England, Italien, Belgien, Holland, Deutschland, Tschechoslowakei und Norwegen eingegangen. Es wäre zu wünschen, dass sich die schweizerische Flugzeugindustrie, die Ersteller von Zubehör und die schweizerischen Luftverkehrsuaternehmungen an dieser Ausstellung beteiligen. ¥. C. S- Verwaltungsratssitzung in Genf Am letzten Samstag fand in Genf eine Verwaltungsratsitzung des T. C. S. statt. Herr Dr. Henri Honneberg, Zentralpräsident des T. G. S.,. eröffnete die Sitzung, an der von total 42 Delegierten 34 anwesend waren, eine schöne Zahl, die das Interesse der einzelnen Sektionen für das Gesamtwohl des Clubs dokumentiert. Die von Herrn Marchand — eine unermüdliche Kraft, die trotz der Belastung durch den Salon noch Zeit zur Verfügung hatte — verlesene Jahresrechnung endet mit einem kleinen Ueberschuss, trotz den beträchtlichen Ausgaben für den Strassen- und Grenzhilfsdienst und für die Propaganda für öffentliche Verkehrssicherheit. Das gute Resultat veranlasste den Verwaltungsrat, den Hilfsdienst noch weiter auszubauen. Herr Zentralpräsident Dr. Henneberg, sowie die weitern Mitglieder des Bureaus in Genf wurden mit Akklamation -wiedergewählt. Herr Zentralsekrelär Quinclet verbreitete sich eodann über das Jahresprogramm 1931 für die öffentliche Verkehrssicherheit. Der Verwaltungsrat stimmte dem Beschluss des Bureaus zu, sich an die- verschiedenen kantonalen Departemente für Verkehrssicherheit zu wenden, um durch die Lehrerschaft auf die Schüler belehrend wirken zu können. Alle Schüler der Sekundär-, Primär- und Kleinkinderschulen sollen dieses Verkehrsunterrichtes teilhaftig werden. Herr Natiönalrat Adrien Lache'nal umriss in einem Expose die wichtigsten Punkte des neuen Verkehrsgesetzes und sprach eingehend über die in Locarno gefassten Beschlüsse. Abends vereinigte ein Diner die Delegierten im Hotel des Bergues. Während des Essens sprachen noch Herr Zentralpräsident Dr. Henneberg, Herr Fürsprech Baumgarlner, Präsident der Sektion Bern im Namen der Sektionen, und Herr Rob. Marchand, Präsident des Organisationskomitees des. Genfer Salons, x. Autosektion Glarus. Hauptversammlung. Verschiedene eingetretene Umstände erlaubten uns nicht, die Hauptversammlung auf den üblichen Zeitpunkt einzuberufen; die- Die Ausselbe findet nun am 12. April a. c nachmittag» §?rl Uhr im Clublokal. Hotel «Schweizerhof» Gla- "~äiß statt Sektion Graubflnden Motto : Gemütlichkeit erhält gesund ! Geschätzte Club-Kollegen I Unter der Devise «Frühlingserwachen > hält der Touring-Club nächsten Samstag, den 2% a, c. in den Räumen des Hotels Drei Könige Chur seinen traditionellen Familienabend ab Gesang. Tanz und Humor wechseln in bunter Reihenfolge ab und ein rassiges Künstler-Orchester wird dia Tanzlustigen auf das Parkett zaubern. Zu diesem frohen Feste laden -wir alle Touring" Clübler samt ihren werten Angehörigen und Freunden kameradschaftlich ein und wird es uns freuen, eine recht grosse T.C.S.-Gemejnde besrrüssen zu können. Die Kommission. d«»n Vetbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH mit Ortsgruppe Schaffhausen. Aufruf an die Berufskollegen! Wir erlauben uns höflichst, die Berufs-Chauffeure der Privat-, Luxus-, Last- und. Lieferungswagen, sowie berufsverwandte Freunde und Gönner freundlichst einzuladen, unserem Verein als Mitglied beizutreten. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral und pflegt nur gesellige, aufrichtige Kameradschaft, durch monatliche Versammlungen, berufliche Exkursionen, familiäre Anlässe, Vorträge und wöchentliche Stammtischabende, Stellenvermittlung für Mitglieder, Gratislieferung der cAutomobil-Revue» als Vereinsorgan. Versammlungen jeden ersten Mittwoch im Vereinslokal, Schützenstube, Du Pont. 1. Stock. 20.15 Uhr und jeden Donnerstag ab 20 Uhr. Stammtisch im Restaurant «Zeughauskefler». Neue Berufskollegen und Freunde sind herzlich willkommen. Der Vorstand. Ein praktischer Feuerlöscher, der nach sorgfältigster Konstruktion und ausgedehnten Versuchen erst in den Handel gebracht worden ist, verdient die Beachtung des Automobilisten. Und er verdient sie um so mehr, als es sich um ein rein schweizerisches Produkt handelt. Der unter der Marke «Exor» lanzierte Trocken-Feuerlöscher ist im Nu betriebsbereit, muss doch einfach ein leichter Deckel von der Löschpatrone abgerissen werden, damit das Pulver in beliebiger Menge in den Brandherd geschleudert werden kann. Chemischo Analysen haben ergeben, dass das Pulver keine irgendwelche ätzende Wirkung hat und auch nicht im mindesten gesundheitsschädlich sein kann. Interessant ist der dem Kunden offerierte «Service», indem die Füllung bei nachgewiesenen Bränden dauernd, also nicht nur einmal, gratis ersetzt wird. Es handelt sich also für den Besitzer, der den Löscher tatsächlich nur im Notfall verwendet, um eine einmalige Ausgabe trotz dauernder Erneuerung der Betriebsbereitschaft. Der besonders für die Bedürfnisse des Automobilisten gebaute Löscht 'typ ist sehr handlich und nur 40 cm lang. Der Preis ist sehr niedrig angesetzt, insbesondere •wenn, die Möglichkeit der kostenlosen Nachfüllungen in Rwhnimg Bestellt wird. 2. 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