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WÄ «afffel «He>* Steuererleichterung für Altwagen. Die Forderung nach Steuererleichterungen für die älteren Wagen ertönt immer häufiger und lauter in den verschiedensten Ländern. Wie erinnerlich hat Deutschland die Berechtigung dieser Forderung eingesehen und seit diesem Jahre für Automobile älterer Jahrgänge wesentliche Steuererleichterungen eingeführt. In England ist zur Zeit die Frage ebenfalls sehr akut und wird in der Presse immer wieder kommentiert. Als 1920 die Besteuerung der Motorfahrzeuge nach der Motorenstärke eingeführt wurde, sahen die Bestimmungen eine Rückvergütung von 25% des Steuerbetrages für Motorfahrzeuge vor, welche vor dem 1. Januar 1913 gebaut worden waren. Diese Konzession entsprach damals einer Steuererleichterung für mindestens sieben Jahre alte Wagen. Heute ist diese Bestimmung natürlich zu einem toten Buchstaben geworden, da Wagen aus jener Zeit wahrscheinlich nurmehr im Museum zu finden .sind. Seither wurde im englischen Parlament verschiedentlich ein Anlauf unternommen, um die Regierung zu veranlassen, das ursprüngliche Datum des Baujahres entsprechend hinaufzusetzen oder die Bestimmung so abzuändern, dass die frühere Steuerreduktion von einem Viertel des Betrages allen Wagen zugut komme, welche mehr als fünf Jahre im Verkehr stehen. Die Angelegenheit ist aber auch in England nicht über das Stadium parlamentarischer Beratungen hinausgekommen. Die ganze Steuerangelegenheit wird besonders mit Rücksicht auf den mit Altwagen überfüllten Markt und der geringen Nachfrage neuerdings aktuell. Aeltere Wagen werden gerade deshalb nicht mehr viel umgesetzt, weil die Interessenten vor der Höhe der Steuer zurückschrecken. Verschiedene Volkswirtschafter und Verkehrspolitiker haben deshalb in jüngster Zeit darauf hingewiesen, dass die Regierung beim jetzigen System einen bedauerlichen Rechnungsfehler macht und finanziell bedeutend schlechter abschneidet, als wenn die Taxe für ältere Wagen sogar um die Hälfte reduziert würde. Ein derartiges Steuer - Entgegenkommen würde den Handel ganz beträchtlich beleben und die Einnahmen des Staates aus Motorfahrzeugsteuern steigern, währenddem heute beträchtliches Kapital in den Altwagen immobilisiert ist und auch der Staat hieraus keinen Vorteil ziehen kann. Die nämlichen Ueberlegungen gelten natürlich gerade so gut für die Schweiz als für England und es wäre der Zeitpunkt nicht ungünstig gewählt, um auch bei uns diesem Steuerproblem näherzutreten. ß Vom Schwelzerischen Traktorverband. Seit einigen Jahren besteht eine Vereinigung von Besitzern landwirtschaftlicher Traktoren. Sie zählt heute rund 900 Mitglieder und weist Sektionen in zehn Kantonen auf. Ihr Zweck ist wie folgt in den Statuten umschrieben: «Der Traktorverband hat die Förderung der Anwendung von Traktoren in der Landwirtschaft und in den angegliederten Gewerben zum Ziel. Er sucht seinen Zweck im besonderen zu erreichen durch Förderung der beruflichen Kenntnisse durch Veranstaltung von Führerkursen, Mitwirkung bei Traktorenprüfungen, Aufklärung in der Fachpresse, Vertretung der Interessen der Traktorenbesitzer gegenüber Handel, Behörden, Versicherungsgesellschaften, genossenschaftlicher Bezug der Betriebsstoffe und Ersatzteile, oder Abschluss von Lieferungsverträgen, Aufstellung von Normen für den Traktorenbetrieb, jährliche Revisionen der Traktoren und Beratung der Besitzer.» Wie aus einer allgemeinen Orientierung zuhanden der Mitglieder hervorgeht, hat der Verband seit seinem Bestehen seinen Mitgliedern auf wirtschaftlichem Gebiete wertvolle Dienste geleistet, hauptsächlich durch Erzielung günstiger Bezugskonditionen bei Lieferanten von Betriebsstoffen aller Art. Wir werden gelegentlich auf diese für Traktorenbesitzer interessante Organisation zurückkommen, z. Nochmals : « Benzin und Politik im Kanton Zug.» In der Tagespresse und in Nr. 74 der «Automobil-Revue » ist eine Notiz erschienen, wonach der Regierungsrat des Kantons Zug auf dem Kantonsgebiet die Verwendung von russischem Benzin verboten habe. Diese Mitteilung ist in dieser allgemeinen Fassung unzutreffend. Der Regierungsrat hat kein allgemein verbindliches Verbot erlassen, wonach auf dem Gebiete des Kantons Zug die Verwendung des russischen Benzins untersagt wäre, sondern lediglich die Polizeidirektion angewiesen, den Ankauf von Russen- Benzin für den Betrieb der kantonalen Strafanstalt einzustellen. Ed. T AUTOMOBIL-REVUE — N°79 Au n Hanffonon Das erste Auto in Sta. Maria Im Misox. In dem stillen bündnerischen Misox liegt einsam und abgelegen ein Bergdorf- Einfache Leute bebauen hier genügsam ihre Scholle; viele von ihnen sind noch gar nie aus dem Bereich ihres Dorfes gelangt. Was sie über die grossen Geschehnisse in der Welt draussen wissen, stammt aus spärlichen Zeitungsberichten, von den wenigen durchziehenden Touristen und vielleicht auch von einem der Auswanderer, der für kurze Zeit zurückkehrte, sein Heimatdorf zu besuchen. So hat man etwa auch von dem riesigen Autoverkehr in den grossen Städten und von der Bedeutung des Automobils gehört. Es gibt aber viele ältere Leute im Dorf, die haben überhaupt noch nie ein Automobil gesehen, denn bis Sta. Maria ist noch keines gedrungen. Doch da kommt ein Tag im Jahre 1931, wo das erste Auto durch das Tal hinanrollt und mitten im Dorfe haltmacht. Gewaltig ist die Erregung überall. Schnell hat sich die ganze Bevölkerung um das Wunderding versammelt und bestaunt seine Insassen. Die Jungen prahlen mit ihren Kenntnissen, die einfachen Bauern und Bäuerinnen sind überwältigt und erwärmen und begeistern sich trotz anfänglicher Zurückhaltung immer mehr für diese unerhörte Fortbewegungsmöglichkeit Schon werden Wagen, Besitzer, Chauffeur und die staunende Volksmenge geknipst (der Photoapparat war also vor dem Auto da) und man feiert und bewirtet die Pioniere, die den Gruss der «grossen Welt» brachten. Es wird ein Volksfest Wäre Piccard hier gelandet, man hätte ihn nicht mehr feiern können. — Das 20. Jahrhundert ist eben in das Bergdorf eingebrochen. eb. Autobus und Tram im vordern Birsigtal. Vor ungefähr Monatsfrist gingen durch die Basler Presse zwei Meldungen, die für die Verkehrsinteressenten im vorderen Birsigtal von besonderer Bedeutung waren: einmal sicherte die Basler Regierung die Erstellung des Dorenbach-Viaduktes zu, der für den Verkehr mit Binningen von grösster Wichtigkeit ist, ferner wurde bei der Basler Regierung für den Bau eines zweiten Geleises der Birsigtalbahn auf der Strecke Basel-Oberwil ein Projekt eingereicht. Während der Bau des Dorenbach-Viaduktes nicht nur schöne « Zukunftsmusik» zu bedeuten scheint, steht man dem Plan, die Birsigtalbahn auf ihrer stärkstfrequentierten Strecke zweigleisig zu machen, eher skeptisch gegenüber. Der Ausbau wäre jedenfalls dringend nötig, allein die finanziellen Hintergründe des Planes lassen sehr grosse Schwierigkeiten vorausahnen. Wenn es sich wirklich um die Anlegung eines zweiten Bahngleises auf der Strasse handelt, so dürfte bei einer ernsthaften Betrachtung des Projektes zudem die Frage auftauchen, ob das Bahntrasse bei dieser Gelegenheit nicht am besten ganz von der Strasse wegverlegt würde. Bei näherer Betrachtung der Situation kommt man zum Schlüsse, dass die finanziellen Schwierigkeiten wahrscheinlich zu gross sind, als dass das vordere Birsigtal schon in allernächster Zeit durchgreifende Verkehrsverbesserungen erleben würde. Da die gegenwärtigen Verhältnisse trotzdem eine rasche Aenderung bedingen, so gewiftnt die Angelegenheit einer Erweiterung der bis jetzt im unteren Kantonsteil bestehenden einzigen Autobusverbindung erhöhte Bedeutung» Der Landrat des Kantons Baselland wird sich in nächster Zeit mit einer Motion Hügin zu beschäftigen haben, die für eine solche Autobuskurs-Erweiterung eintritt. Der Rat wird sich vor allem darüber auszusprechen haben, ob er die schon lange in Bern eingereichte Konzession für Ausdehnung des Autobusbetriebes Oberwil—Benken bis nacb Basel zu unterstützen gedenkt. Man würde es im vorderen Birsigtal allgemein begrüssen, wenn ein regelmässiger Autobusbetrieb eine direkte Verbindung mit Basel ermöglichte. Die Verkehrsbenützer hoffen bestimmt, dass sich im Landrat keine Opposition gegen den geplanten Autobusdienst erheben wird. Diese Art der Lösung scheint in mehr als einer Hinsicht bei den gegebenen Umständen am günstigsten zu sein. mb. Kredite für den Genfer Strassenbau. Der Grosse Rat des Kantons- Genf bewilligte in seiner letzten Sitzung einen Kredit von Fr. 462,000 für Strassenarbeiten. Die Bauten werden hauptsächlich im Interesse der Milderung der Arbeitslosigkeit beschleunigt. Es befinden sich darunter die Verbreiterung der Strasse nach Lausanne zwischen Bellevue und Creux-de Genthod, die Belagsverbesserung der Strasse nach Bonneville, Verbesserungen an der Rampe von Villette und der Ausbau der «Aire> zwischen Lully und Confignon. "' " It -•• Um Ihren Motor vor kostspieliger Abnutzung zu schützen. Oel und Oel ist nicht dasselbe. Nur ein Oel, dem bei der Herstellung ständig bleibende, schutzende Eigenschaften beigefügt werden, ist wirtschaftlich. Das Standard-Verfahren bürgt dafür!. . . Überall erhältlich aus geeichten Literflaschen in stets gleichbleibender Qualität. Sie brauchen daher kein Oel mit sich zu führen. Hüten Sie sich vor unbekannten Oelen. Ihr Motor wird es Ihnen danken. Die Standard-Organisation machtet möglich, Standard- Erzeugnisseüberall in stets gleichbleibender Qualität z» beziehen. Oel wechseln Sie am besten, wenn der Motor noch I nehmen Sie Standard Motor Oll light (dünnfluswarm ist. Zum Nachwaschen nach dem Entleeren | sig) - 2 Liter genügen - aber niemals Petroleum I die Marke, zu der die aanze Welt Vertrauen hat.

N° 79 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Verkehr «Jeder sein eigener Verkehrspolizist!» Wir haben kürzlich auf die auch allgemein Interessierende Diskussion in der «National- Zeitung» über die Verkehrsverhältnisse in Basel hingewiesen. Nun meldet sich nach verschiedenen kritisierenden Stimmen ein weiterer Einsender, der dem Uebel auf den Grund zu gehen versucht und zusammenfasst, was in den verschiedenen Einsendungen, die an den bestehenden Verkehrsverhältnissen ihre Aussetzungen machten, teilweise zum Ausdruck kam. Der Verfasser überschreibt seine Ausführungen mit dem lakonischen Titel: «Jeder sein eigener Verkehrspolizist 1 >, und in dieser ebenso originellen wie bestimmten Art wendet er sich weiter an die verschiedenen Verkehrsbenützer: «Der Individualismus kennt keine Grenzen. Fussgängern gefällt es auf der Fahrstrasse und auf dem Veloweg, Automobile umfahren Hindernisse links, Velos huschen um haltende Tramwagen herum, als könnten solche Kunststücke nicht jederzeit dem Fahrer das Leben kosten, wenn etwa von der Gegenseite unerwartet ein anderes Fahrzeug käme, 150 000 Basler schreien alle Tage nach Ordnung und Polizei, weil sie selber Unordnung schaffen. Fünfzig Uebertretungen der Verkehrsvorschriften pro Tag werden angezeigt, 1000 mögen übersehen werden. Was haben Verkehrstafeln noch auf den Strassen zu tun, wenn sie nicht beachtet werden, was nützt die Verkehrsordnung, wenn man auf die 200 Paragraphen pfeift, was helfen die Verkehrspolizisten, wenn nicht zuerst ein jeder sein eigener Verkehrspolizist wird und sich sagt, die Ordnung, die im erwünschten Recht sei, müsse dem andern billig sein? Wenn sich eine Woche lang 150 000 Basler von morgens früh bis abends spät bemühten, die Kleinigkeiten zur Ordnung beizutragen, dass sie selber beim Begehen und Befahren der Trottairs, Strassen und Plätze Ordnung hielten, dann würden mit einem Male alle entdecken, dass ihr bisheriges Schreien nach Ordnung Spiegelfechterei war. Jeder sein eigener Verkehrspolizist: Der Fussgänger meide die Fahrstras.ie, auf dass es ihm nicht gehe wie de?) Hühnern und Gänsen auf der Dorfstrasse; der Velofahrer biege korrekt um die Ecke, gebe Zeichen und meide Zirkuskunststücke; der Autofahrer züglesein und seines Motors Temperament und nütze nicht immer die Geschwindigkeit bis aufs äusserste aus. Der Motorradfahrer gebe acht, dass er sich den Schädel nicht bei der nächsten Gelegenheit einrennt. Alle zusammen mögen sich gewissenhaft nach den vielen, im Grunde aber doch sehr einfachen Verkehrsvorschriften richten. Dann haben wir in Basel vollkommene Ordnung! » Erfüllen die Verkehrsbenützer vom kleinsten Dorf der Schweiz bis zur grossen Stadt auf diese Weise ihre Pflichten, dann ist nicht nur in Basel, dann haben wir auch in der ganzen Schweiz so etwas wie eine mehr oder weniger vollkommene Ordnung. Der Ton, den der Verfasser in der oben zitierten Standrede anschlägt, ist weniger resolut als gut gemeint, und wenn die Stimme es vermag, all die vielen Kleinigkeiten der Nachlässigkeit, aus denen sich die Verkehrsunarten zusammensetzen, zu bessern, dann wird ihm von allen heute gemassregelten Strassenbenützern zu allererst verziehen werden! bo. SOS-Hilfsdienst des A.C.S. au! Bündner dem Lukmanier und dem Oberalppass geplant. Ir. Alpenstrassen. Nach dem Vorbild des bewährten SOS-Hilfsdienstes, den der A.C.S. bereits auf einer Reihe schweizerischer Alpenstrassen eingerichtet hat, soll nun dieser Ser- Fahrrad. Die Klagen über das Befahren Die Automobilisten und das unbeleuchtete vice auch auf den wichtigsten Bündner Pässen eingeführt werden. In den letzten Tagen Fahrrädern sind so alt wie das Automobil nächtlicher Strassen mit unbeleuchteten hielt sich Herr Brieger von der Zentralverwaltung des A. C. S., in dessen Händen die mit einem Licht zu versehen, besteht in allen selbst. Die Vorschrift, Fahrräder bei Nacht Organisation dieses neuen Dienstes liegt, im Kantonen. Dieser Bestimmung wird aber Bündnerland auf, um die hauptsächlichsten, schlecht nachgelebt. Jeder Automobilfahrer, in Betracht fallenden Passstrassen zu inspizieren und die vorbereitenden Massnahtnen für die Installierung des SOS-Dienstes zu treffen. Sein Besuch galt vor allem dem Julier, dem Berninapass und der Maloja auf dem Abschnitt Löbbia (unterhalb Casaccia) —Passhöhe; sie kommen dank ihrer Verkehrsdichte in erster Linie für diesen Dienst an « notleidenden » Automobilisten in Frage. Besondere Bedeutung erlangt dieser Dienst auf dem erwähnten Teilstück der Malojastrasse, die während des ganzen Winters, namentlich von Süden her, eine starke Frequenz aufweist. So wurde denn darauf Bedacht genommen, dass der Hilfsdienst auch bei starken Schneefällen unverzüglich in Funktion treten kann (was diejenigen, denen es schon einmal blühte, im Neuschnee der Maloja stecken zu bleiben — und es sind ihrer nicht wenige — lebhaft begrüssen werden). Ausserdem erhält die Maloja einen Schleppdienst und einen Signaldienst für unterwegs sich befindende Wagen. Im Zusammenhang mit der in Aussicht genommenen Offenhaltung der Engadinerstrasse von Hochfinstermünz bis Castasegna während des ganzen Jahres kommt diesem Novum gesteigerte praktische Bedeutung zu. Was es für das Engadin heisst, eine dem Verkehr durchgehend und ganzjährig geöffnete Strasse zu besitzen, darüber bedarf es keiner weiteren Erläuterungen. Vorgesehen ist, den Hilfsdienst auf dem Julier, der Maloja und der Bernina, wenn irgend möglich, noch diesen Herbst in Betrieb zu setzen, so dass er während der kommenden Wintersaison bereits funktionieren würde. Dabei hat es durchaus nicht die Meinung, dass diese SOS-Stationen nun ausschliesslich der Autotouristik reserviert bleiben; vielmehr stehen sie ganz allgemein für Notmeldungen zur Verfügung, leisten also auch Skifahrern, Touristen usw. wertvolle Dienste. Nicht dass es bei den drei genannten Pässen im Bündnerland sein Bewenden hätte: für das kommende Jahr ist die Installierung des Hilfsdienstes auch auf dem Albula, flBBBBBBBaBBBBflaB If 1 der an Abenden und am frühen Morgen aufs Land fahren muss, begegnet zu Dutzenden Velos ohne Beleuchtung und Fuhrwerke ohne Laternen. Vor wenigen Tagen meldete uns ein Autofahrer, der von Neuenburg nach Bern fuhr, dass er nicht weniger als 18 unbeleuchtete Fahrräder begegnet habe. Es erhebt sich hier die Frage, warum die kantonalen Polizeidirektionen den Velofahrer mit Glacehandschuhen anfassen, währenddem die Automobilisten bisweilen einen Hagel von Bussen wegen kleinen und kleinsten Uebertretungen über sich ergehen lassen müssen. Der zitierte Fall der 18 unbeleuchteten Fahrräder ist umso bedenklicher, als an jenem Abend Gewitterstimmung herrschte und die Strassen in der Dunke'heit sehr schlecht zu erkennen waren. Diese Radfahrer stürzen sich jn leichtsinniger Weise als « Todeskandidaten » in die (Mahren der Strasse und bedeuten für den gesamten Verkehr eine hohe Gefährdung. Wir fordern daher die Einführung von Velokontrollen durch die fliegende Polizei. lk Der Hilfsdienst des T. C. S. Im Monat August Im Monat August arbeitete der Hilfsdienst des T.C.S. mit 10 Agenten im Strassenhilfsdienst, die insgesamt bei 184 Automobilen, 119 Motorrädern und 16 Fahrrädern Pannen behoben. Gleichzeitig leisteten sie 24 Personen erste Hilfe und transportierten 4 Verwundete ins Spital. lt. Tourismus Fin neuer Automobilführer. Hierüber bringt der A.C.S. eine Aufklärung, der wir folgende Stellen entnehmen : In Zürich ist vor kurzem eine Aktiengesellschaft gegründet worden, die auf März 1632 einen neuen AutomobilfühTer «Globus» für die Schweiz herausgeben will. Es ist uns berichtet worden, die Geschäftsleitung dieser neuen Firma hätte behauptet, der neue Führer werde von allen bisher angefragten Stellen warm begrüsst und solle übrigens von den eigenen Organen des A. G. S. und des T. C. S. vertrieben werden. Für den A. C. S. erklären wir in aller Form, dass diese Behauptung nicht zutrifft. Der AC.S. stellt sich voll und ganz hinter die Auffassung des Schweizer Ho'eüervereins, dass der weitern Verzettelung der Reklamegelder der Hoteliers Einalt geboten werden muss. Der Hotelierverein ist prinzipiell Gegner jedes neuen Automobilführers und wird alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel anwenden, um seine Mitglieder von der Insertion in dem heute in Frage stehenden Führer abzuhalten. Jede Behauptung, die diesen neuen Führer in Zusammenhang mit dem A. G. S. oder auch dem Hotelierverein bringen will, musss also ohne weiteres dementiert werden. Soweit die Aufklärung des A. C. S. Auch von Seiten des Touring-Clubs wird bekanntgegeben, dass er dem neuen Automobilführer «Globus» vollständig fernsteht; beide Verbände besitzen bekanntlich seit Jahr und Tag ihre offiziellen «Führer», welche die touristischen Bedürfnisse der Mitglieder sowie aller anderen Automobilfahrer vollständig befriedigen. Jedenfalls ist, nachdem seit bald 30 Jahren bewährte, offizielle Ausgaben existieren, gerade im jetzigen Zeitpunkt grösster wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Moment schlecht gewählt, um einen we'teren Führer mit Hilfe der Inserenten auf die Beine zu stellen; Absatzmöglichkeiten in Automobilistenkreisen sind demselben von vornherein verschlossen. A ••••••••••••••••Q vora PS AHlT Die Bedeutung, welche Ihrem Vergaser UNE GOMME PURE ET SOUPLE % UNE SOUDURE INVISIBLE ET INSE^ARABLE UNEPLAQüETTE DEVALvE INDECOLLABLE assurent ä la CHAMBRE A AIR MOUL£E IS in besonders kritischen Momenten zukommt: Dank seiner kräftigen Beschleunigung kann Ihnen Solex eine Katastrophe ersparen, wenn Sie sich einmal unglücklicherweise einige Meter vor einem Express-Zug auf einem offen gelassenen Bahn- Obergang befinden sollten! Ein Druck auf den Gashebel, und mit einem einzigen Ruck hebt Ihr Wagen Sie aus der Gefahr. Diese gleiche starke Beschleunigung wird Sie früher oder später, vor einem Zusammenstoss bewahren, wenn Sie ein Fahrzeug überholen wollen und zu spät bemerken, dass ein anderer Wagen Ihnen entgegenkommt; nur ein einziger Ruck kann Sie vor einem sichern Zusammenstoss retten. Der Solex-Vergaser wird auch Ihres Vertrauens würdig sein, denn er besitzt dasjenige des Grossteils der europäischen Konstrukteure. Die Eröffnung unserer Filiale in Zürich steht bevor! GENEVE une Präsentation parfaite un maximum de rendement et de securite ZÜRICH Rue Loula-Ouchotal Walohestrasse 30 Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachmann Biel Genf Rue le l'Hüpitil 12b flaci dis Ean-Virn I T«1.48.42. 48.43, 48.44 Telephon 25.641 •••BHIiailHEIBBMnS