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E_1931_Zeitung_Nr.096

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aftl WÄ :rfaes tsdi Die Besteuerung der Automobilhalter ist Gegenstand eines wohldokumentierten Berichtes, den das permanente internationale Bureau der Automobilkonstrukteure anlässlich seiner diesjährigen Generalversammlung herausgegeben hat. Es wird an Hand eines vielseitigen Zahlenmaterials, die auch für die Schweiz geltende unerfreuliche Tatsache kritisiert, dass der Fiskus den Automobilisten immer noch als eine wahre Milchkuh betrachtet und demgemäss mit übersetzten Steuern belegt, die keineswegs in einem gerechten Verhältnis zu der durch das Automobil bedingten Abnützung der Strassen steht. z. Deutschlands Autoexport. Der deutsche Automobilexport hat im Laufe des Jahres 1931 einen starken Aufschwung zu verzeichnen. Trotz der ungünstigen Absatzverhältnisse in den Exportländern hat sich die Personenwagenausfuhr in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres beinahe verdoppelt. Die Lastwagenexporte sind ebenfalls stark gestiegen, und zwar um ungefähr 75 Prozent gegenüber der Parallelperiode des Vorjahres; nur die Motorradausfuhr blieb auf dem Niveau des Vorjahres stehen. Wertmässig beziffert sich die gesamte deutsche Automobilausfuhr auf über 40 Millionen Reichsmark gegenüber einem entsprechenden Einfuhrwert von etwa 31 Millionen Rm. Für die ersten 9 Monate ergibt sich somit ein Exportüberschuss von ungefähr 10 Millionen Rm. Wy. Fortschreitende Organisation der Strassentransporte in Frankreich. Die drei grössten Transportverbände in Frankreich, welche die Transportunternehmer, die Transportkommissionäre und die Interessenten an den Autolasttransporten umfassen, sind übereingekommen, eine Autotransportkonferenz ins Leben zu rufen, die Gelegenheiten schaffen soll, fundamentale Fragen des Transportdienstes auf der Strasse gemeinsam zu studieren. Als erste Fragenkomplexe werden die nachstehenden in Angriff genommen : Gebühren und Steuern, allgemeine Verkehrsfragen und internationale Verkehrsprobleme, Beziehungen und Koordinationsverhältnis zu andern Transportarten. EO. Gründung. Aktiengesellschaft für Motorfahrzeuge, Oberwiesen (Schieitheim). Unter dieser Firma hat sich zwecks Fabrikation und Vertrieb von Motorfahrzeugen, sowie der Durchführung aller mit diesem Zweck direkt oder indirekt verbundenen Geschäfte eine Aktiengesellschaft gebildet, die ein Grundkapital von Fr. 80,000 aufweist. Der Verwaltungsrat besteht zurzeit aus Christian Russenberger, Kaufmann, von und in Schieitheim, welcher für die Gesellschaft rechtsverbindliche Unterschrift führt. Domizil der Gesellschaft ist Schleitheim-Oberwiesen Nr. 345. Alexis Kellner & Gygax, Vertrieb von Karosserien System Alexis Kellner, Biel. Alexis Kellner, von und in Berlin, und Emil Gygax, von Seeberg, in Biel, haben eine Kollektivgesellschaft eingegangen, für die sie durch Kollektivunterschrift zeichnen. Einzelprokura besitzt Albert Rotzler, von Basel, in Biel. Vertrieb der Karosserien System Alexis Kellner, Freiestrasse 13. Schneller & Waldvogel, Autogarage, Bazenheid (Kirchberg). Eduard Schneller von Rheinau und Richard Waldvogel von Schaffhausen, beide in Bazenheid, haben eine Kollektivgesellschaft eingega gen. Die beiden Gesellschafter zeichnen VoT" 1 "'- Autogarage mit Reparaturwerkstätte an der Hauptstrasse. Aktiengesellschaft vormals Braun, Karosserie- Furnituren, Zofingen. Die neue Firma hat den Zweck, das frühere Geschäft Braun, Karosserie- Furnituren, zu übernehmen und weiterzuführen, verwandte Geschäftszweige zu betreiben, an gleichen Unternehmen sich zu beteiligen oder sich mit ihnen zu fusionieren, Liegenschaften, Patente und Lizenzen im Rahmen des vorgeschriebenen Zweckes zu erwerben. Das Aktienkapital beträgt Fr. 60.000. Präsident des Verwaltungsrates ist Dr. Eduard Arnold, Fürsprecher, Zofingen. Delegierter ist Hans Braun-Ringger, Kaufmann. Weitere Mitglieder sind: Willi Suter-Braun und Fritz Staudenmann- Mettler, alle in Zofingen. Borello & Cie., Autoreparaturwerkstätte, Basel. Pietro Borello und Luigi Villa, beides italienische Staatsangehörige, sowie Guidi Bespini und Camillo Respini beide von Gevio (Tessin), haben eine Kollektivgesellschaft eingegangen, die nur durch den Gesellschafter Camillo Respini vertreten wird. Autoreparaturwerkstätte, Steinentorstrasse 35, Basel. Yenny Freres, Garage des Remparts, Romont. Die Brüder Otto und Louis Yenny haben eine Kollektivgesellschaft zum Betrieb der Garage des Remparts gegründet. Reparaturen, Handel in Automobilen, Motorrädern und Velos. Felix Gremaud, Garage, Bulle. Chef der Firma ist Felix Gremaud von Vuadens, in Bulle. Garage, Automobile, Motorräder, Velos und Zubehör. Grand'Rue 232. Kollokafionsplan: Gustav Willy, Sportgarage, Zürich 8. Der Kollokationsplan liegt beim Konkursamt Riesbach. Zürich zur Einsicht auf. Klagen auf Anfechtungen können bis 21. November beim Einzelr^icbter des Bezirksgerichtes Zürich einsereicht werden,-»« AUTOMOBIL-REVUE 1931 - Liquidation: Garage de l'Evole S. A., Neuenburg. Die Unterschriften von Leon-Gustav Hummel, französischer Staatsangehöriger, Vertreter in Neuenburg und Paul-Louis Morf von Huttwil, Mechaniker, ebenfalls in Neuenburg, sind erloschen. Die Aktionäre der Gesellschaft beschlossen in der Generalversammlung die Liquidation der Gesellschaft. Als Liquidator wurde der alleinige Verwalter, Ernest- Adolph Marchand von Sonvilier und Cortaillod, Mechaniker in Neuenburg, bezeichnet. Löschung. Schildknecht-Frick, Handel mit Automobilen und Pneumatik, St. Gallen. Die Firma ist infolge Aufgabe des Geschäftes und Verzichtes des Inhabers erloschen. Ernst Meile, Autogarage, Autoreparaturen und Verkauf von Automobilen und Motorrädern, in Bazenheid (Kirchberg). Die Firma ist infolge Verkaufs des Geschäftes und Verzichts des Inhabers erloschen. Braun, Karosserie-Furnituren, Fabrikation und Handel in Karosserie-Furnituren, Zofingen. Die Firma ist infolge Ueberganges der Aktiven und Passiven an die «Aktiengesellschaft vormals Braun, Karosserie-Furnituren > in Zofingen erloschen. Konkurseröffnung: Simonof, Henry, Taxameterbetrieb und Autoreparaturen in Solothurn. Der Konkurs über dit Firma wurde am 27 Oktober eröffnet. Am 13. November fand die erste Gläubigerversammlung statt. vom 20. November 1931. 1. Schweiz: Die Befahrbarkeit der schweizerischen Bergstrassen hat seit dem 13. November nur unwesentliche Aenderungen erfahren. Von den Hochalpenstrassen ist nun auch der Klausenpass dem Verkehr geschlossen. Am 20. November 1931, vormittags, melden die verschiedenen Auskunftsstellen folgende Situation: Albula, eingeschneit, auf der Nordseite bis Preda ohne Ketten befahrbar. Bernina, gesperrt, auf der Nordseite bis kurz oberhalb Pontresina, auf der Südseite bis La Rosa ohne Ketten befahrbar. Flüela, auf Davoserseite bis oberhalb Tschuggen. auf der Südseite bis unterhalb Chantsura ohne Ketten befahrbar Am 19. November haben noch drei Autos den Flüelapass passiert; die Wirtsleute vom Flüelabospiz sind bereit, um den Automobilisten durch Wegschaufeln der Schneeverwehungen den zu bahnen. Ketten unbedinat erforderlich. Forclaz, geschlossen. Furka, unpassierbar zwischen Realp und Oberwald. Grimsel, Haslital befahrbar ohne Ketten bis Handeck, Walliserseite gesperrt. Oberalp, Urnerseite bis Rufenen mit Ketten, Bündnerseite bis zur Wegerhütte ob Tschamut ohne Ketten befahrbar. Ofenpass, mit Ketten passierbar, auf dem Hospiz 20 cm Schnee. Pillon und Les Mosses, wenig angeschneit, ohne Ketten befahrbar, Mitführen von Ketten angezeigt. St. Bernhardin, auf der Nordseite bis Hinterrhein ohne Ketten, auf der Südseite bis Mesocco ohne Ketten und von Mesocco bis San Bernardino mit Ketten befahrbar. St. Gotthard, Nordseite bis Göschenen ohne Ketten, von Göschenen bis Hospenthal mit Ketten, auf Die Eingabefrist für Forderungen lautet auf den der Südseite bis zur Tremolaschlucht oberhalb Ai-' 4. Dezember, für Dienstbarkeiten auf den 24. November. Simplon, Nordseite bis Rothwald (Refuge 4), auf rolo ohne Ketten passierbar. der Südseite bis Simplon-Dorf ohne Ketten befahrbar. Am 17 November hat eine von A. Escher ge- Schluss des Konkursverfahrens: Hafner Viktor, Garagebesitzer Weinfelden. Im leitete Citroen-Raupenautoexpedition trotz einer Konkursverfahren über den Nachlass des am 4. Dezember 1929 verstorbenen Viktor Hafner wurde zum erstenmal im Winter traversiert. Schneehöhe von 1 m mit vollem Erfolg den Simplon. vom Bezirksgericht Weinfelden der Schluss er- Splügen, unpassierbar kurz nach Splügendorf. Umbrail, unpassierbar. kannt. Geisseier & Co., Autotransporte in Schnitten. Die Firma wird infolge Konkurses vom Amtes wegen gestrichen. TouvBsaraus Touristik-Bulletin des A.C.S. NO 96 Wolfgang, schneefrei, ohne Ketten passierbar, ebenso Strasse Davos-Tiefencastel. Bergstrassen in den Voralpen und im Jura (Rikken, Wattwil-Gams, Ibergeregg, Etzelstrasse, Brünig, Zufahrt nach Engelber" Weissenstein, alle Strassen im Berner und Neuenburger Jura) vollständig schneefrei, ebenso Waadtländer Jura. Strassen Martinsbruck-Landeck, Martinsbrucfc- Nauders, Martinsbruck-St. Moritz (Umleitg. Schuls- Fetan-Ardez) schneefrei. Zufahrt nach Arosa bis Langwies ohne Ketten, von Langwies bis Arosa mit Ketten befahrbar. Rhonetal bis Oberwald ohne Ketten passierbar. 2. Oesterreich: Arlberg, ca: 10 cm Schnee, mit Ketten mühelos passierbar. 3. Italien: Unpassierbar sind: Campolungo, Cereda, Falzarego, Gavia. frö'in"" nn' "'•'rar, Mauria, Pordoi, Sella und Stilfserjoch. Mit Ketten befahrbar sind: Aprica, Broccone, Campo di Carlomagno, Cimabanche, Pian delle Fugazze Monte Croce di Comelico, Resia, Rolle, Sant'Angelo bei Misurina, Tonale und Tre Croci. Offen sind ohne Ketten: Andalo bei Molveno, Brennero und Mendola. 4. Frankreich: Unpassierbar sind: Mont Cenis, Petit St. Bernard, Galibier, Izoard, Vars, Allos, Lautaret "Route d'hiver des Alpes ohne Ketten befahrbar, ebenso Col de la Faucille. ACHTZYLINDER PACKARD Landaulet ßfach bereift, sehr gut erhalten, sofort preiswert abzugeben .52192 Wylerringstrasse 36, Bern, Portier. Zu verkaufen BERNA 3-Seiten-Motorkipper Weichgummibereifung, m fahrber. Zustd., Fr. 5500. Gebr. Ammann, Baugesch., Luzern. 52221 Zu verkaufen FIAT 505 6-Plätzer, mit gr. Ladebrücke u. Karosserie, wenig gebraucht, in gutem Zustand, Fr. 1800.—. 62175 Offerten unter Chiffre Z. 2118 an die Automobil- Revue. 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N" 0« - 1931 AUTOMOBIL-REVUE A. C. S. SEKTION BERN. Tanzabend. Der traditionelle Tanzabend der Sektion Bern des A. G. S., der die Mlglieder immer wieder zu einer Art Hauptprobe vor dem grosaen Start fcu den Bällen und Festlichkeiten vereinigt, nahm auch dieses Jahr wieder einen schönen Verlauf. Man hatte sich die «Teddies» verschrieben, die während der «Hyspa« einmal eine Zeitlang zum Tanz aufspielten und nun auch das Kasino - Restaurant mit ihren straffen Rhythmen erfüllen. Da sie vorerst noch unten ihr Abendpensum zu erfüllen hatten, musste man sich erst mit den Uebertragungen durch den neuen Lautsprecher begnügen. Später atoer rückten die «Teddies» in persona an, und als die blauen Boys auf ihren (putschenden, rasselnden und laulenden Instrumenten zu toben begannen, setzte im Burgerra.tssaal erst recht ein fröhliches, unbeschwertes Diehen und Wiegen ein. Sicher und gewandt, wie es sich für rechte Automobilisten gebührt, steuerten die eleganten Paare durch die vielen modernen Tänze hindurch, und erst als das delikate Mitteraachts-Souper — ein Kompliment der Kasino- Küche! — die Gemüter vollauf in Anspruch nahm, schaltete man eine kurze Haltestation ein. Der Präsident der Sektion, Herr Oberst Marbach. benützte diesen günstigen Augenblick und hiess in freundlichen Worten die zahlreich versammelten Gäste willkommen. Sein besonders herzlicher Grass galt dem Zentralpräsidenten, Herrn Dr. Mende, sowie Herrn Primault, Geschäftsführer des A. G. S. Mit lebhaftem Vergnügen begrüsste er auch Herrn Schölten, der als Mitglied der Sektion Bern des A. G. S. zusammen mit seinem Beifahrer van Loon an der internationalen Alpenfahrt dieses Jahres siegreich abschnitt. Die grosse, bewunderungswürdige Leistung konnte durch den Grossen Gletscherpokal und Erinnerungsplaketten, auch für den Beifahrer, belohnt werden. Herr Oberst Marbach hatte das Vergnügen, den Siegern die prachtvolle Trophäe am Samstag überreichen zu können. Die Mitglieder drückten durch lebhaften Beifall ihre Einstimmigkeit mit dem Präsidenten aus, der Herrn Schölten für seinen Erfolg herzlich gratulierte. Später setzten sich die Tanzbeine wieder wacker in Bewegung und noch lange Hess man sich von den harten, straffen Rhythmen der Teddies zu immer neuen Exkursionen übers Parkett verführen. Der junge Tag war wohl nicht mehr fern, als der Hetzte Ton im Saxophon erstarb und Wagen um Wagen durch den nebligen Morgen nach H«use surrte. Die Ouvertüre zur neuen Saison hat somit im Schosse der Sektion vielverheissend begonnen, man wartet nun der Dinge, die da kommen sollen... SEKTION LUZERN. Wlntirprogramm. Die Sektion Luzern des A. C. S.. die derzeit unter der initiativen Leitung von Herrn Dr. 0. HübscheT eteht, h«t ein prächtiges •Winterprogramm vor sich. An gesellschaftlichen Anlässen sind vorgesehen der Herrenabend mit «Spezialplatte» vom 8. Dezember im Clubheim und eine Rötel fahrt, sehr •wahrscheinlich nach Buonas, am 12. Dezember. Der traditionelle Clubball, für welchen Jetzt schon reges Interesse herrscht, findet in den geräumigen Sälen des Hotels « Schweizerhof» statt. An kleineren Anlässen notieren wir die stets gut besuchten, in wöchentlichem Wechsel stattfindenden Dancings 3. und Jassabende; dies jeweils am offiziellen Donnerstagabend im Clubheim. Hauptsächlich auf Wunsch der Damen sollen an den Spielabenden die Bridgepartien vervielfacht werden; hier wäre noch etwelcher Zuzug von spielkundigen Mitgliedern erwünscht. Auch die Reihe der Vortragsabende darf sich sehen lassen. Definitiv werden gehalten werden ein Filmvortrag von Herrn Ph. Vacano über das Thema « Kreuz und quer durch Bolivien », ein Referat von Herrn Dr. M. Greiner über « Schweiz. Autostrassen und Strassenwesen », ein Diskussionsabend über das aktuelle Thema: c Korrektes Verhalten bei Autounfällen» und ein Referat über « Erfahrungen mit dem Auto auf der Strasse zur Tag- und Nachtzeit», ebenfalls mit anschliessender Diskussion. Alle diese Vorträge finden im geräumigen Clubheim statt. Als Auftakt zur Fahrsaison im Frühling durfte auch ein autotechnischer Kurs nicht fehlen; er ist vorgesehen für die zweite Hälfte Februar. Die für Mitte März vorgemerkte Generalversammlung wird gleichsam das Winterprogramm beschliessen. Dieser summarische Ueberblick über das Winterprogramm mag beweisen, dass in der Sektion Luzern reges Leben pulsiert; möjen alle unsere Mitglieder, die sich bis jetzt noch fern hielten, durch Teilnahme an den belehrenden und gesellschaftlichen Veranstaltungen ihr Interesse an einer starken und lebenskräftigen Sektion bekunden, liegt es doch in ihrem ureigensten Interesse. pp. SEKTION ZÜRICH. Monatsversammlung. Als nächster Anlass findet Donnerstag, den 10. Dezember, eine Monatsversammlung im Hotel St. Gotthard in Zürich statt, die um 19.15 Uhr mit einem gemeinsamen Nachtessen beginnt, an das sich um 21 Uhr ein Lichtbildervortrag von Herrn Probst, Präsident des Schweizerischen Burgenvereins über Burgenfahrten In der Schweiz anschliesst. Der Abend wird auch Gelegenheit zu einer Ehrung der der Sektion Zürich angehörenden Inhaber der Schweiz. Automobilmeisterschaft 1931 bieten. Am 16. Januar 1932 folgt alsdann der traditionelle Clubball im Grand Hotel Dolder in Zürich Ḋie Ortsgruppe Winterthur hat ihren alljährlichen Familienabend am 9. Januar 1932 im Restaurant Wartmann in Winterthur ab. Der Anlass ist mit einem Lichtbildervortrag über eine Auslandtourenfahrt und mit einem Tanzvergnügen verbunden. — Der nächste Stammtischabend ist auf Donnerstag, den 3. Dezember, im Bahnhofbüfett in Winterthur angesetzt. Die guten Resultate, die die bisherigen zwei Mitgliederwettbewerbe gezeitigt haben, veranlassten die Sektionsorgane, einen weitern solchen Wettbewerb für die Zeit vom 1. November 1931 bis 31. Oktober 1932 auszuschreiben. Es sind wiederum fünf wertvolle Zürcher Zinnkannen und 5 A. C. S.-Gobelets ausgesetzt, und zwar für diejenigen Teilnehmer, die der Sektion die meisten neuen Mitglieder als erster Pate zuführen, S. S. D. A. C. SCHWEIZER. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB. Sektion Zürich. Clubfahrt nach Lenzburg, 5. Nov. Zu einer letzten Ausfahrt in dieser Sommersaison am 5. November hatte der S. D. A, G. «eine Mitglieder eingeladen. 14 Damen starteten mir angegebenen Zeit am Treffpunkt und bei watmem. sonnigem Herbstwetter ging die Fahrt durch schöne Gegenden unseres Landes. Zunächst die altbekannte Strecke Zürich—Baden, von dort über Meilingen nach Lenzburg, das so reizend mit seinom aufragendem Schloss in der aargauischen Landschaft liegt. Dort war die Besichtigung der Konservenfabrik geplant. Fachgemäss wurden die Wagen von den Fahrkundigen Damen, wie Soldaten in Reih und Glied, parkiert. Ein Leiter der Fabrik empfing uns und zeigte in anschaulich, liebenswürdiger Weise, den auch in der Hauswirtschaft bewanderten Damen, in welch appetitlicher, sauberer Weise hier die Gemüse. Früchte und Fleischwaren zugerichtet und konserviert werden. Die Liebe der Männer geht bekanntlich durch den Magen und die Hausfrau hat heute eine grosse Erleichterung durch die Lenzburger Konserven, die nur noch appetitanregend angerichtet werden müssen. Um diese Jahreszeit ist die Früchteverarbeitung bereits beendet und auch die Gemüse warten wohl verwahrt in ihren blanken Büchsen ihrer Abnehmer, aber wir sahen die Fabrikation der Büchsen und Eimer, einiger später Gemüsearten und Fleischkonserven für Touristen. Ferner besichtigten wir die Halle, in der in diesem Herbst 4 Millionen Köpfe rollen (wohlverstanden Kohlköpfe) zur Bereitung der so beliebten Volksnahrung des Sauerkrautes. Die Besichtigung der Fabrik zeigte uns, dass die Früchte und Gemüse unseres Landes vollwertig und gut sind, und wir nicht auf das Ausland angewiesen sind. Zum Schluss warfen wir einen Blick auf die ausgedehnten, in ihrem Herbstgewand stehenden Plantagen der Fabrik. Mit einer Büchse konservierter Früchte, die mit heimgebracht wurde, um dem Gatten zu zeigen, dass wir nicht nur Benzin verfahren, sondern die Zeit nützlich verwandt haben, fuhren wir heimwärts durch die einbrechende Dämmerung und leicht über Wiesen und Felder aufsteigende Nebel. In unserem Clublokal Huguenin, Zürich weilten wir noch ein Stündchen bei gemütlichem Geplauder und einem Tässchen Tee. Wir gingen auseinander in der Hoffnung, bald von einem gemütlichen, in jeder Weise wohlgelunsrenen, am 21. November in diesem Hause stattfindenden, Clubball, berichten zu können. E.H. Aus tien Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEB. Die nächste Monatsversammlunn findet am Samstag, den 28. November, abends 8 Uhr. in Clublokal Restaurant «Weisses Schloss », Moo a 3trasse 7, statt. Werte Kollegen, erscheint zahlreich, da einige wichtige Traktanden zu bekandeln sind. In den nächsten Tagen werden die Nachnahmen für das 8. und 4. Quartal versandt. Wir hoffen, dass jedes Mitglied diese einlösen wird, um dem Kassier seinen Rechnungs-Abschluss auf die Generalversammlung bin zu ermöglichen. Der Vorstand. Nachstehend veröffentlichen wir noch den in Gedichtform zusammengefassten Eindruck eines Vorstandsmitgliedes über den Familienabend. Zum Familienabend des Chauffeur- Clubs Luzern und Umgebung. die Alte und die Junjre. D'Chauffeure sind's vo Stadt und Land, Zum Fainilienohis; ganz nobel und scharmant. Agfüllt het sich der Saal bis zu de letzte Platze Durch Freund«, Gönner und desse Fxaue sowie andri Ib. Chatza Do muess mer üseres Portmene e bitzli wecke. E ganz e netts Programm lied eus vor Auge, Doch plötzli hed los glo de ganze Zauber. .Stimmig darf nit fehle, gmütlioh soll's ei, Ganz glich wie bim Zirkus Knie. Mer gseht do Theater, ghört Gsang suber und fei» Es ist alles tip-top rasserein. Scharmant wie die Tön us de Kehle flü'ged. De Klang in alle Siete uese duet stübe. Ja der tusig, das heisst mer gschafft. Die hend i de Kehle no Speutz und Saft. 's Theater isch au so köstli und gfitzt, Glacht händ mer alli. bis mer händ «schwitzt «Ifersucht und der Herr im Hus», Guet hed er's brocht de Ebiker Bru. Au de Metzgermeister und desse Frau, Klapt hed alles, und 's bitt schon au. Rasch gohts gäg de zwölfe he, 's Orchester spielt zum Tanz Mit fünf Mann, es isch en Glanz. Wie gseit. de Obig hed gha nur Schmiss und Rasse, Es war e Sund, wenn mer so öppis tat verpasse. Drum söttid alle, Gross und Ghlie. Bim nächste Anlass wieder de bi sie. H. Stegen Aus «I« rlc«^ Blinklicht-Signalisierung In Villmergen. Man schreibt uns: Die Wohlen-Meisterschwanden-Bahn führt an den beiden TJebergängen in Villmergen eine Neuerung ein, auf welche nachdrücklich hingewiesen werden muss. Auf beiden Seiten der Linie werden grosse dreieckige Tafeln mit je drei grossen Blinklichtern angebracht, welobe beim Herannahen eines Zuges automatisch aufleuchten. Gleichzeitig ertönt eine Warnglocke. Ausserdem geben die nahenden Züge vor den Uebergängen ein Signal mit der Luftpfeife. Es liegt in jedermanns eigenem Interesse, auf diese Warnsignale zu achten, and insbesondere ist für den Fahrzeugverkehr zu empfehlen, die Minute nicht zu überschätzen, welche vielleicht mit einem sehr riskierten Vorbeihuschen «gewonnen» werden kann. Eltern und Erzieher mögen die Kinder nachdrücklich auf die Bedeutung dieses Signale hinweisen. Sie erleichtern uns die Arbelt, wenn — Sie zu jeder Anfrage die oenaue Adresse in deut« lieber Schrift hinsetzen. Sie jede Sache gesondert behandeln. Sie die Schreibmaschine benützen oder sehr deutlich und mit Tinte schreiben. Sie nur eine Seite des Blattes beschreiben. Sie grosse Zeilenabstände wühlen und genügend Rand freilassen. Die Redaktion. Gefahren lauern überall auf verschneiter oder vereister Straße. Sichern SiedahenJhrenWät gen so gut wie nur möglich. UMON-Schneeketten mit zäh» harten Querstücken aus Stahl leisten die größte Sicherheit. Stahl dient am besten und widersteht am längsten. Original=UNION=Schnee» ketten sind schweizerische! Qualitätsarbeit Klemmring „Jubüee Waram Draht oder veraltete Systeme Ton Klemmringen gebrauchen, welohe gerade an wichtigsten Stellen bei ungünstigsten Zeiten undicht werdenl Mit dem patentierten können sie dank der genialen, einfachen vorriohtung schnell und mühelos absolut dichte Verbindungen herstellen and ebenso •cfanell wiedtr aufeinander- Generalagentnri F.E. Wunderlich PtewlnfUnbgen, VEVEY. und St. Gallen P*likanstr.9. 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