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E_1931_Zeitung_Nr.096

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Zu verkaufen STUDEBAKER

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Chiffre 52224 an die Automobil-Revue, Bern. Essex-Limousine sondern nur Abschriften. Administration d. Automobil-Revue lorsque vous faltes des offres sous Chiffre mais «eulement des copies. Nous ne pouvons absolument pas communlquer l'adresse de l'auteur d'une annonce sous Chiffre et assumer une responsabilite' quelconque quant aux documents orlginaux. Administration de la „Revue Automobile". T "" \ K-^-»*.**-^- -'K' : ' - • ' . - > " • . - ' l v i - ' : f - ••" -• ••--•-•• -• • - • •- • • • • I er neue Diene Iß aißfln eizerun [ieizenrenniie Einer vielseitigen Anregung Folge leistend, haben wir uns entschlossen, unter Mitwirkung der führenden Photographen unseres Landes, einen illustrierten I\breisskalender herauszugeben. Er ist ein getreues Abbild unserer herrlichen Heimat geworden. 15 Photographen, die nicht aufs Geratewohl drauflos knipsen, sondern das Tiefe und Grossartige der Natur auf die Platte zu bannen verstehen, haben ihre schönsten Bilder in den Dienst von Pro Helvetia gestellt Äusserdem enthält Pro Helvetia zahlreiche mehrfarbige Reproduktionen bekannter Schweizer-Künstler. Das graphische Gewerbe hat mit erstklassigem Tief- und Farbenoffsetdruck dem Kalender ein vornehmes, frisches Aussehen gegeben. Die Harmonie und Gediegenheit von Bild, Text und Ausstattung stempeln Pro Helvetia zu einem nationalen Kalender von einzigartigem Stil. Pro Helvetia erscheint in drei Ausgaben: deutsch, französisch und englisch. Pro Helvetia schmückt Ihr Heim und bereitet Ihren Bekannten im Ausland Freude. Ihr Buchhändler oder Papeterisf ist gerne bereif, den Kalender In einer soliden Kartonhülle für Sie Ins Ausland zu schicken. Preis Fr. 4.—. Verlag HALL WAG, Bern Wenn Sie Pro Helvetia weder bei Ihrem Buchhändler noch bei Ihrem Papeteristen erhalten können, so schreiben Sie uns. .Verlag, Administration, Druck und Clicherio: HALLWAG A.-G. Hallereche Buchdruckerei und Waanereche Veriaesanstalt Barn.

N»96 II. Blatt BERN, 24. November 1931 N°96 II. Blatt BERN. 24. November. 1931 d«s Fak Komfortables Autofahren. Der Beise-Komfort im Auto hängt ausser von den FedeTungseigenschai'ten des Wagen in hohem Grade auch von der Anordnung und Ausführung der Sitzgelegenheiten ab. Bei schlechten Sitzen erscheint die beste Federung mangelhaft, während umgekehrt eine harte Federung vielfach durch gut gepolsterte und angeordnete Sitze unschädlich gemacht werden kann. Die Güte eines Automobilsitzes lässt sich schon einigermassen beurteilen, wenn man die Silhouette einer am Lenkrad des Wagens sitzenden Person beobachtet. Man wird dann erkennen, dass die Lehne genügend hoch sein soll, um den Schultern ausreichende Unterstützung zu bieten, und dass ferner das Sitzpolster eine gewisse Mindestbreite haben muss, damit auch die Oberschenkel bis gegen die Kniekehlen hin aufliegen und Halt finden. Oefters ist zwar das Sitzpolster breit genng, jedoch zu niedrig über dem Boden. Diese Anordnung macht auch das Betätigen des Brems- beziehungsweise Kupplungspedals ausgesprochen unbequem und ermüdend, denn das Niederdrücken dieser Pedale ist dann nur mit den verhältnismässig schwachen Fussmuskeln möglich. Wichtig ist in diesem Falle, dass die Knie etwas abgebogen werden können, so dass sie etwa 20 cm über dem Boden stehen. Dazu ist aber ein Sitzkissen erforderlich, das vorne ein wenig nach aufwärts geneigt.ist. Die Rückenlehne soll dabei senkrecht oder doch nur leicht geneigt sein. Bei stark geneigter Lehne werden die Nackenmuskeln stärker in Anspruch genommen, weil der Kopf beständig nach vorne geneigt werden muss, um im «Gleichgewicht» zu bleiben. Das bei vielen Wagentypen die Rückenlehnen zu stark nach hinten geneigt sind, geht schon aus der Menge von Zusatzpolstern hervor, die nachträglich angeschafft werden. Die Stellung des Lenkrades soll derart sein, dass der Fahrer dieses bequem handhaben kann, wenn die Unterarme annähernd waagrecht abgebogen sind und die Ellbogen noch die Lehne berühren oder doch nicht weit davon entfernt sind. Weiter soll die obere Hälfte des Lenkrades nicht wesentlich schwerer oder ungünstiger zugänglich sein als die untere. Die Höhe und Neigung des Lenkrades dürfen nicht so bemessen sein, dass die Sicht des Fahrers behindert wird. Der Handbremshebel und Schalthebel müssen ebenfalls so angeordnet sein, dass sie leicht griffbereit zur Hand sind, ohne dass der Fahrer sich vorbeugen muss. Bei der Anordnung des Kupplungspedals soll darauf Rücksicht genommen sein, dass der Fahrer seinen Fuss ausruhen kann, ohne sich dabei auf das Pedal aufzustützen. Drückt nämlich der Fuss, um nicht zu ermüden, ständig auf das Pedal, dann wird entweder das Kupplungsdrucklager unnötig rasch abgenützt oder die Kupplung wird mehr oder weniger schleifen. Noch nicht ganz abgeklärt ist die Frage, ob es besser ist, das Gaspedal zwischen Brems- und Kupplungspedal oder ganz rechts aussen anzuordnen. Die letztere Art dürfte aber die bessere sein und wurde auch auf dem letztjährigen Internationalen Normungskongress als mustergültig angenommen. Man kann dann den rechten Fuss ungezwungen in einer Stellung belassen, die auch bei längerem Fahren nicht ermüdet. Unter allen Umständen muss aber genügend Raum zwischen den einzelnen Pedalen gelassen bleiben, damit nicht etwa zwei auf einmal erwischt werden können. Wir haben oben vom Lenkersitz gesprochen; analoge Forderungen gelten natürlich auch für die Passagiersitze. Wichtig ist vor allem, dass genügend Raum für die Beine frei bleibt. Auch sollen entsprechende Fussraster vorgesehen werden, sonst baumeln die Beine beim Fahren überall herum, wo sie nicht hingehören; man fühlt sich, abgesehen davon, auch sicherer im Wagen, wenn man beim Kurvenfahren, Bremsen usw. mit den Beinen Halt finden kann. Am besten bewähren sich Fussraster, wenn sie verstellbar sind. + Zweitakter mit neuartiger Ansaug- Steuerung. Der Fortfall der Ventile und ihres komplizierten Steuerungsmechanismus ist einer der grossen Vorteile des Zweitaktmotors, der damit billiger und unempfindlicher wird als der normale Viertaktmotor. Die Steuerung des Gasstromes erfolgt in verschiedener Weise; am meisten wird seiner grossen Einfachheit wegen das Dreikanalsystem angewendet, bei dem der Ansaug-, Ueberstrom- und Auspuffkanal durch die Kolbenkanten gesteuert werden. Hieraus ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, weil die Füllung des Kurbelgehäuses infoige der kurzen Oeffnungszeit nur unvollkommen ist, wodurch der Wirkungsgrad des Motors beeinflusst wird. Man wird 1. Auf allzu niedrigen Kissen stellt sich auf längeren Fahrten in den Beinen des Sitzenden unfehlbar Ermüdung ein. 2. Bei zu stark nach hinten geneigter Hinterlehne spürt man eine unangenehme Ermüdung der Nackenmuskeln. 3. Zu kurze Sitzkissen gewähren nicht die richtige Unterstützung für die Oberschenkel und begünstigen daher rasches Ermüden. 4. Einwandfreie Stellung; etwas nach aufwärts verlaufendes, hinreichend breites Sitzkissen, genügende Rückenlehne, richtiger Abstand des Sitzes vom Lenkrad. 5. Der Fahrersitz beim altmodischen Wagen; bekanntlich waren diese Wagen noch recht hoch, man sass fast wie auf einem gewöhnlichen Sessel, was zwar an und für sich nicht schlecht war, jedoch bei der stetigen Tendenz des immer niedrigeren Wagens nicht mehr aufrechterhalten wenden konnte. dadurch auch gezwungen, ziemlich hohe Verdichtung anzuwenden, was Schwierigkeiten bezüglich der Abdichtung, der Wahl des Brennstoffes und der Zündkerze mit sich bringt. Die Wege, die bisher beschritten wurden, um von der Steuerung des Ansaugkanals durch die Kolbenkante loszukommen und statt dessen mittels einer mechanischen Ansaugsteuerung eine Erhöhung des volumetrischen Wirkungsgrades der Kurbelgehäusepumpe zu erreichen, bedingten alle derartige Komplikationen mechanischer Art, dass die besonderen Vorteile des Zweitaktmotors — Zuverlässigkeit und Einfachheit — in Frage gestellt wurden. Es liegt jetzt eine neue Lösung des Problems vor, bei der zur Steuerung des Ansaugkanals (a) an Stelle der Kolbenkante eme Federplatte (b) benutzt wird. Der Ansaugkanal wird dabei mittels einer Platte abgeschlossen, die mehrere Schlitze enthält, vor denen auf der Seite des Kurbelgehäuses abgestimmte Federn liegen, die sich bei bestimmtem Unter druck öffnen und den Gasstrom hindurchlassen (also früher, als es bei Steuerung durch die Kolbenkante der Fall ist). Die Ansaugperiode wird dadurch wesentlich länger, die Füllung besser, und es ist möglich, mit einer geringeren Verdichtung der Maschine auszukommen, wodurch die Empfindlichkeit des Motors weiter verkleinert wird. Das Gasgemisch wird durch den normalen Vergaser hergestellt, der am Abschlussdeckel des Ueberströmka-^ Besuchen Sie die Automobil-Ausstellung GRAHAM 1932 vom 17. bis 27. November 1931 in Zürich, Badenerstrasse 313, Ecke Zypressenstrasse Freier Eintritt täglich von 9-19 Uhr (Sonntags ausgenommen). Reiche Dekoration. Musikunterhaltung. Zu verkaufen STUDEBAKER 6 Zyl., Mod. 1926, 20 PS, 2türig, geschlossen, in gutem Fahrzustand, zum Preise von Fr. 2200.—. 62086 A.-G. Pelztierfarm Winkeln (St; Gallen). Auto-Batterien mit sohriftlioher Garantie. FaohmlnnischeReparaturen aller Systeme. Lelhbatterien. Lager der Accumulatoren-Fabrik Oerllkon. CARL HUBER, Werkhof Milchbock, ZÜRICH 6 Sohaffhauserstrasse 120» Telephon 44.890 Ia. Occasion! PAIGE, 14 PS