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E_1931_Zeitung_Nr.098

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V«*»l*«->h-> Zur Traktionsänderung der rechtsufrigen Thunerseebahn. Kommen Geleiseumbau und finanzielle Rekonstruktion zur Durchführung? Die Frage der Traktionsänderung der rechtsufrigen Thunerseebahn ist durch die Generalversammlung ihrer Aktionäre, die am 28. November im Rathaus zu Thun tagte, in ein neues Stadium getreten. Die Zersetzung der Gesellschaft, bedingt durch die schwierige finanzielle Lage, hat bereits begonnen. Der Verwaltungsrat der Bahn musste den Rücktritt der Herren Tschanz (Hilterfingen), Frutiger (Oberhofen) und Amstutz (Merligen), die den Bestrebungen zur Erzwingung des Geleiseumbaues Opposition leisteten, entgegennehmen. Wenn auch die Gemeinden Hilterfingen, Oberhofen und Merligen eingeladen werden, neue Vertreter zu bestimmen, so wird dadurch der Opposition, die angesichts der starren Verfechtung des Geleiseumbaues durch die restlichen Mitglieder des Verwaltungsrates und durch die Direktion der Bahn entstand, kein Abbruch getan. Die Opposition wird bleiben und wachsen mit der zunehmenden Verschlechterung der finanziellen Lage, die bereits nächstes oder übernächstes Jahr zur Katastrophe führen kann. Es liegt stets eine Tragik in der Tatsache, dass sich bei schwierigen finanziellen Situationen die verantwortlichen Bahnherren mit ihrem Starrsinn sich ihr eigenes Grab schaufeln helfen. Das Gutachten Remy hat sicherlich nicht den Erfolg erzielt, zugunsten der Geleisekondolisation zu werben, vielmehr wurde durch das Gutachten die haltlose finanzielle Schaffung von 500 000 Franken neues Obligationenkapital und Fr. 250 000 neues Aktienkapital, Abschreibung der alten Prioritäten ersten Ranges von Fr. 400 000 auf Fr. 240 000. Der zweitrangigen Prioritäten von Fr. 1 000 000 auf Fr. 400 000, der Stammaktien von Fr. 300 000 auf Fr. 30 000, Reduktion des Obligationenkapitals von 1,6 Millionen auf Fr 800 000. Die übrigen 800 000 sollen in Prioritätsaktien umgewandelt werden. Es soll also ein neues Aktienkapital von 1,72 Millionen Fr. und ein neues Obligationenkapital von 3 Millionen Fr. entstehen. Die Verzinsung der Aktien würde durchaus in Frage stehen, währenddem man die Verzinsung der Obligationen als gesichert glaubt. Nebenbei ist noch zu bemerken, dass die Bahnverwaltung die Novemberkupons ihrer Anleihe nicht einlösen konnte, da sie dieselben für die laufenden Betriebsmittel benötigte. Die destruktiven Wirkungen der schwierigen Finanzlage der Bahn haben deutlich genug angesetzt. Wir glauben nicht daran, dass der Verwaltungsrat und die Direktion den mutigen Schritt zur Traktionsänderung wagen wird. Die Opposition wird nun mit wirksamem Mitteln in das Räderwerk der Massnahmen der Bahnverwaltung eingreifen müssen und darf zweifelsohne für ihre Begehren die notwendige Unterstützung in den Kreisen der frühern Geldgeber der Bahn, und von aussen erwarten. lt. Origineller Verkehrsunterricht. Der Touring Club der Schweiz hat schon letztes Jahr den ersten Teil einer Kampagne für die öffentliche Sicherheit verwirklicht, indem er auf dem ganzen Gebiet der Schweiz die bekannten Warnungsplakate «Bist Du vorsichtig?» anbringen Hess. Gestützt auf den Erfolg hat der T.C.S. in diesem Jahr den Geleiseumbau notwendig wäre, wird der Bahn aus der Gegend der UfeTgemeinden kaum mehr zufliessen, nachdem die Anwohner so grosse Opfer gebracht haben. Massgebende Kreise in den Gemeinden Hilterfingen, Oberhofen, Merligen usw. erkennen, dass die Finanzen für eine Geleisekonsolidation kaum aufgebracht werden können. Sanierung? Der Verwaltungsrat der Bahn nahm nun eine finanzielle Reorganisation in Aussicht und hat der kantonalen Bau- und Eisenbahndieektion das nachstehende Sanierungs-Projekt eingereicht: LA SALLE, cond. Int., 5 places Fr. 7500.— WILLYS-Knight, Sedan, 20 cv. Fr. 6000.- CITROEN B 14, cond. Int. Fr. 1800.— CITROEN, 5 cv„ cabriolet Fr. 1000.— MATHIS,G.M.N.,comme neuve Fr. 5700.— WILLYS six, etat de neuf Fr. 6500.— FALCON-KNIGHT, Sedan Fr. 3800.— American »Garage Geneve Rue de l'Ancien Port 4 Situation der Bahngesellschaft erst recht ins Rampenlicht gerückt. Neues Geld, das für seine Anstrengungen fortgesetzt und auf die Aufklärung der Schuljugend erstreckt. Wie wir in Erfahrung bringen, hat die Sektion St. Qallen-Appenzell des T. C. S. beschlossen, von sich aus die Kampagne für die öffentliche Verkehrssicherheit noch weiter auszubauen. Die rührige Sektion St. Qallen- Appenzell beabsichtigt, einen Feldzug bei den Fuhrleuten (bei welchen es sehr wohl angebracht sein wird) durchzuführen. Dieser Feldzug wird nun aber nicht mit Waffen, sondern mit — Stumpen — zur Durchführung gelangen. Der Vorstand der Sektion St. Gallen-Appenzell hat beschlossen, einige tausend Pakete Stumpen an die Fuhrleute auf der Jha äUfoetia der neue illustrierte Abreisskalender für Schweizer und Schweizerfreunde Pro Helvetla schmückt Ihr Helm und bereitet Ihren Bekannten Im Ausland Freude. Ihr Buchhändler oder Papeterist führt Sie können Ihn bei Ihm unverbindlich durchsehen. — Drei Ausgaben : deutsch, französisch, englisch. Preis nur Fr. 4.—. FQr 85 Cti. besorgt Ihr Buchhändler oder Papeterist den eingeschriebenen Versand Ins Ausland. VERLAG HALLWAG BERN Fuhrleute, rechts fahren! AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N° 98 Strasse durch seine Vorstandsmitglieder verteilen zu lassen. Die Umhüllung der Stumpen trägt das T. C. S.-Abzeichen und den Namen der Sektion St. Gallen-Appenzell auf der einen Seite, während auf der anderen Seite die kurze Mahnung aufgedruckt ist: «Fuhrleute, rechts fahren!» Das Vorgehen der Sektion St. Gallen-Appenzell ist sehr zu begrüssen, denn bekanntlich bewähren sich solche neuzeitliche praktische Hinweise besser als alle Polizei-Vorschriften. Fz. Ein besonderes Amt für Verkehrsfragen in Graubünden? Von Dr. A. Meuli ist mit einer Anzahl Mitunterzeichner der bündnerischen Regierung eine Motion eingereicht worden, mit welchem der Kleine Rat eingeladen wird, « die Frage zu prüfen, ob nicht im Rahmen des kantonalen Volkswirtschaftsdepartementes in irgend einer zweckmässigen Weise eine Institution geschaffen werden sollte, zwecks spezieller Prüfung, Vorberatung und Vertretung aller derjenigen Fragen, welche in besonderem Masse die Interessen des bündnerischen Verkehrs, der Hotellerie, von Handel, Gewerbe und Industrie berühren. » z. Bernische Verkehrsfragen vor der kantonalen Strassenverkehrskommission. Die bernische Strassenverkehrs-Kommission traf sich kürzlich zu einer Sitzung in Biel und besichtigte vorher die im Bau befindliche neue Pierre-Pertuis-Strasse. Die Arbeiten am neuen Trasse schreiten rasch vorwärts. Aus der Umgebung konnten rund 100 Arbeitslose beschäftigt werden. Die nachfolgende Versammlung in Biel befasste sich zur Hauptsache mit Fragen der Strassensicherung. Den Vorsitz führte der Chef des kantonalen Strassenverkehrsamtes, Herr Fürsprech Mühlemann. Es wurden besprochen: Distanzpfähle an Bahnübergängen, Gleitgefahr an der Laupenstrasse in Bern, bessere Beleuchtung an der Tiefenaustrasse können Sie dank der genialen, einfachen Anziebvorriohtung schnell und muhelos absolut dichte Verbindungen herstellen und ebenso schnell wieder auseinandernehmen. für den Fussgängersteig, Regelung der Reklamebeleuchtung in der Stadt Bern, Kommissionsreferat über die technischen Neuerungen (Progreslicht, lenkbare Autoscheinwerfer, Vorfahrlicht und Nebelscheinwerfer), Anhänger für Personenwagen. Hierauf referierte der Sekretär der kantonalen Polizeidirektion über den Dekretsentwurf zum Motorfahrzeugverkehr. Den Abschluss bildete eine kurze Besprechung der Besteuerungsfrage für Leichtmotorräder und eine Orientierung über die Mezeierpfosten aus Gummi. H. Klemmring „Jubilee" Gerteralagentur? F.E. Wunderlich Pressluftanlagen, VEVEY. MEN VERNICKELN Binden Richi.StGallen Zu verkaufen Auto Overland Modell 28, 6 Zyl., erst 30000 km gefahren, in tadellosem Zustande, ist gegen Kassa sofort zu verkaufen. Offerten unter Chiffre 52259 an die Automobil-Revue, Bern. PACKARD 45-PI., Cabriolet neuestes Modell, besonderer Umstände wegen ab Freilager Zürich Fr. 17 500.—. 9972 Offerten unter Chiffre Z. 2127 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Der neueste Autobus mit Notausgang. Auf der Londoner Olympia-Show erregt ein Autobus Aufsehen, der an seiner Rückseite mit Notausgängen versehen ist. Er fasst 56 Personen. Unser Bild zeigt die Rückseite. Sitzung der Finanz- und Rechfskommission des Internationalen Amtes für Autostrassen. In Genf trat gestern Montag die Finanz- und Rechtskonimission des Internationalen Amtes für Autostrassen unter dem Vorsitz von Dr. N?ffeler (Bern) zu einer dreitägigen Sitzung zusammen, um einerseits die vom Vorsitzenden ausgearbeiteten Statuten und anderseits das Arbeitsprogramm der Kommission zu besprechen. Die definitiven Beschlüsse ^werden dem II. Kongress für ATitostrassen, der voraussichtlich Ende Februar in Genf tagen wird, vorgelegt, um dann die Gründung eines ständigen internationalen Verbandes vorzunehmen. Die technische Kommission soll demnächst nach Mailand einberufen werden. ro. Warum Draht oder veraltete Systeme von Klemmringen gebrauchen, welohe gerade an wichtigsten Stellen bei ungünstigsten Zeiten undicht werdenl Mit dem patentierten ETERNIT- GARAGEN ETERNIT A. G. NIEDERURNEN 10 BEKANNTE ENGLISCHE OFFERTEN UNTER CHIFFRE 11794 Verantwortliche Redaktion Dr. A. Büchl W. Mathys. — H. Labhart. Telephon der Redaktion: Bollwerk 39.84 (HaüVaf). Ausserhalb der Geschäftszeit: Bollwerk 82.95. Redaktion für die Ostschweiz: Dr. A. Büchi. — Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle Zürich (Löwenstr. 51. Telephon 89.743). doppelwandlge, heizbare a. ab- B E W A H R E N S I C H montierbare Standard-Modelle, lieferbar sofort ab Fabrik: Nr. 1 3,6 x 2,4 m, 2,d m hoch SEIT 20 JAHREN Fr. 900.— Nr. 2 4,8x2,4 m, 2,6 m hoch Fr. 11OO.— Nr. 3 4,8x3 m, 2,5 m hoch Fr. 1200.— Nr. 4 6x3 m, 2,5 m hoch Fr. 1400.— Weitere Auskunft durch: (A. P. Photo.) AUTOMOBILFABRIK SUCHTFÜR IHRE WAGEN DER MITTLEREN PREISLAGE GENERALVERTRETER FÜR DIE SCHWEIZ AN DIE ADMINISTRATION DER AUTOMOBIL-REVUE

N" 88 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE *. c. s. SEKTION BERN. Aegyptenflug mit Graf Zeppelin. In die allmonatlichen Vortragsabende der Sektion Bern wird ein interessanter Lichtbilderabend des Zentralpräsidenten, Herrn Dr. Mende eingefügt, der den Mitgliedern der Sektion und deren Angehörigen eine erwünschte Unterhaltung SEKTION EMMENTAL. Herrenabend. Zum Abschluse der Jahrestätigkeit findet Samstag, den 12. Dezember, um 20 Uhr, im Hotel Guggisberg in Burgdorf ein € Herrenabend » statt. Herr Zentralpräsident Dr. Mende hat in freundlicher Weise zugesagt, uns mit seinem Lichtbildervortrag « Nach Kairo mit ,Graf Zeppelin' » zu erfreuen. Anschliessend Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit. Unsere Mitglieder erhalten noch besondere Einladungen, sind fedoch gebeten, schon jetzt den Abend unfehlbar zu reservieren, gilt es doch, den verehrten Herrn Referenten durch einen starken Besuch EU ehren. H. Seh. SEKTION LUZERN. gnügter Abend steht den Mitgliedern der Sektion Luzern Donnerstag, den 3. Dezember a. c, bevor. An diesem Abend ladet der Vorstand zum Herrenabend im Clubheim, zu einem Anlass, der einzig und allein der Geselligkeit gewidmet ist. An dem nötigen Kurzweil wird es nicht fehlen. Dafür spricht der Name des Präsidenten des Vergnügungskomitees, Herr Dr. A. Riedweg, der um das Arrangement des Abends besorgt gewesen ist. Wir verraten allein zum voraus, dass sogar «Marfini», unser allererster schweizerischer Hexenmeister und Zauberkünstler, mit neuen, staunenerregenden Experimenten auftreten wird. Die ideale Räumlichkeit des Clubheims ist wie geschaffen für seine Produktionen; vielleicht schnappt der eine oder andere Herrenabehdteilnehmer einen seiner Tricks auf und zaubert nach der Heimkehr seiner verehrlichen Familie etwas • vor. Das Vergnügungskomitee bittet recht freundlich tun zahlreichen Besuch; bereuen werden auch Sie es nicht, wenn Sie eich zur Teilnahme an dieser vergnüglichen Sache entschliessen. In dieser Erwartung entbieten wir Dinen zum voraus ein sportliches Willkommen! pp. T. C. S, Autosektion Aargau. Vorstand hatte mit dieser Einladung einen vollen Erfolg. Um 3 Uhr nachmittags war der grosse Saal fast bis zum letzten Platz besetzt. Ueber 80 Wagen mit den Aargauer und Solothurner Wappen standen im Park freundlich neben und durcheinander; sie zeigten in den vorübergehenden Sonntagsbummtein, dass hier etwas besonderes los sein müsse. Kurz nach 3 Uhr begrüsste der Präsident der Sektion Solothurn die zahlreich Anwesenden und wünschte ihnen recht vergnügte Stunden. Dies traf in der Folge in reichem Masse bringen dürfte. Herr Dr. Mende machte sich während de« Zeppelin-Aegyptenfluges mit seiner er- zu. Bei Tanz und Spiel verging die Zeit nur zu Santiklaus grüsst Euch jetzt schon alle herzlich im Namen des probten Kamera gelungen« Aufnahmen, die er imrasch. Von den vielen Darbietungen seien besonders diejenigen von Herrn und Frau Osthoff er- Rahmen einer fesselnden Schilderune zur Projektion bringen wird. Die Mitglieder und ihre Ange- Kinder. NS: Gratis für T. C. S.-Mitglieder und deren wähnt. Für die Junioren wurde ein Saekgumpet hörigen, sowie auch weitere Gäste, die freundlich um verlockende Zuckerstängeli arrangiert. Wer eingeladen sind, werden einen angenehmen Abend sich zum Ankauf einiger Lose aufraffen konnte, d« de verleben. dem fielen sicher bei der Verlosung einige Tafeln Der Vortrag ist angesetzt auf Montag, den süsser Schokolade zum Andenken zu. Da die Ka- CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH 7. Dezember 20.15 Uhr, im kleinen Saal des Kasino Mittwoch, den 2. Dezember (Eingang Herrengasse). lt. pelle sehT fleissig zum Tanz aufspielt, kam auch der Tanzliebhaber auf seine Rechnung. Es war gegen 7 Uhr, als man sich von den lieben Clubkarneraden aus dem Kanton Solothurn trennte. Der Schlussakt fÜT unsere Sektion fand im Restaurant Karbacher in Schönenwerd unter Führung unseres Präsidenten der Vergnügungskommission statt. Die gemütliche Bündner Gild.e, die es so vorzüglich verstand, sich den Aargauern anzupassen darf sich ein nächstes Mal uns wieder anschliessen! Montag, den 9. November, besammelten sich unsere Mitglieder im Lichtspieltheater in Aarau zur Anhörung eines Lichtbildervortrages von Hptm. Vacano über Bolivien. Herr Vaca-no. der längere Zeit als Fluginstruktor der bolivianischen Arme* 1 tätig war, bot den Anwesenden ein farbenpräch- naturgetreues Bild über den erst in junger Herrenabend. Ein ver-tiges, Entwicklung stehenden Staat Bolivien. Er begleitete seinen durchaus klaren und anschaulichen Vortrag mit einem von ihm selbst aufgenommenen ganz hervorragenden Film. Man bekam dadurch einen klaren Begriff von den riesigen Klima- und Floraunterschieden in diesem Lande Für Bolivien, das das Lamm, das Tier kahler Hochebenen und die Palme, das Wahrzeichen wasserreicher Niederungen im Wappen führt, sind diese Gegenstände sehr bezeichnend. Der Film zeugt von einer überaus feinen Auslese der Objekte und von einem grossen Beobachter des Natur- und Kulturgeschehens. Es gibt wohl in diesem Film nichts, das nicht in irgendeiner Typengestalt im Bilde festgehalten wäre. Es würde zu weit führen, den erschöpfenden Vortrag inhaltlich ganz wiederzugeben. Starker Applaus bekundete, dass man über Gehörtes und Gesehenes überaus begeistert war. Es war ein lohnender Abend, welcher von der Sektion Aargau für die Mitglieder veranstaltet wurde. Damit hat die Sektion ihre Veranstaltungen pro 1931 geschlossen. Die noch vorgesehene Jahresfeier wird voraussichtlich erst anfangs Januar 1932 stattfinden. Mögen im Jahre 1932 auch diejenigen Mitglieder, die sich bis jetzt noch fernhielten, durch Teilnahme an den belehrenden und gesellschaftlichen Veranstaltungen ihr Interesse an einer lebenskräftigen Sektion bekunden! r. Die Clubveranstaltungen der Sektion Aargau AUTOSEKTION BASEL. St. NIklausfeler. Liebe inu Monat November waren im allgemeinen gut Touring-Club-Kinderl Der Santiklaus hat uns geschrieben, dass er am 5. Dezember, mittags um 3J4 besucht. Am 8. November traf man sich, zusammenrmit'der-Sektion Solothurn. im Römerbad in Uhr, nach Basel kommen werde. Er hat speziell Zofin'cen su einer gemütlichen Kilbi mit Tanz. Der gewünscht, die Touring-Club-Kinder zu begrüssen, die in der Schule so fleissig gearbeitet haben. ET wird einen ganz grossen Sack mit allerlei Geschenken mitbringen. Auch hat der Santiklaus schon Schokolade und viel Kuchen im Kasino bestellt und ladet nun alle zu dieser Feier freundlich ein. — Damit aber der Santiklaus weiss, wer alles kommt, müsst Ihr Mami oder Papi bitten, die Anmeldung an das T. C. S.-Sekretariat Basel bis spätestens am 2. Dezember zu schicken. Das Sekretariat wird die Anmeldung an den Santiklaus weiterleiten und 1931, abends 8 Uhr 15, in der Schützenstube des Restaurant Du Pont, Beatenplatz, I. Stock (Vereinslokal) findet unsere ordentliche Monatsversammlung statt, und wir bitten unsere verehrten Aktivmitglieder höflichst, an der Versammlung pünktlich und vollzählig zu erscheinen; es folgt eine wichtige Ueberraschung für die Mitglieder, und die Geschäftsordnung erfordert alle Mann an Bord (Vorversammlung zur Generalversammlung). Helft dem Vorstande die Arbeit zu erleichtern, und erscheint vollzählig. Jedes Mitglied mache es sich zur Pflicht und bringe einen neuen Berufskollegen mit. Berufskollegen, die unserm idealen Vereine noch beizutreten wünschen, sind ebenfalls freundlichst willkommen. Mit kameradschaftlichem Chauffeurgruss Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN, Monatsversammlung am 3. Dezember 1931, abends 8K Uhr, im Hotel « Löwen ». Die Dezember-Versammlung ist der letzte Anlass dieses Jahres. Nach ihr folgt die Generalversammlung. Werte Mitglieder, der Vorstand wäre Euch sehr dankbar, wenn an dieser Monatsversammlung noch sämtliche Beiträge bezahlt würden, damit der Kassier bis zur Generalversammlung eine fertige Rechnung vorlegen kann. Zeigt durch Massen-Aufmarsch Euere Anhänglichkeit für den Verein. Wichtige Traktanden verlangen das Erscheinen sämtlicher Mitglieder. Mit Chauffeurgruss Der Vorstand. Touristik-Bulletin des A.C.S. vom 27. November 1931. o. K. = ohne Ketten, m. K. = mit Ketten. 1. Schweiz: Der schneearme November hat bis jetzt nur die Passierbarkeit der Hochalpenstrassen beeinflusst. Dagegen sind die Zufahrten zu den Fusspunkten der Passübergänge noch sämtliche schneefrei. Als typische Erscheinung dieser aussergewöhnlichen Wetterlage ist die Wiederbefahrbarkeit des Klausenpasses, nach kaum 8tägiger Sperrung, m- bezeichnen. Am 27. November 1931 erüett der A. C. S. von den verschiedenen Auskunfts- ÄielTen folgende Informationen: Albula, Nordseite o. K. befahrbar bis Weissenstein oberhalb Preda; Engadinerseite offen bis c. 5 km über Ponte. Bernina, Engadinerseite schneefrei bis zur Abzweigung des Morteratschweges, Puschlav befahrbar bis La Rosa. Flüela, m. K. immer noch schwer passierbar. Auf telephonische Voranzeige halten sich die Wirtsleute vom Hospiz bereit, den Automobilisten durch Wegschaulein der Schneeverwehungen den Weg zu bahnen. Vorsichtiges Fahren im 1. Gang in der Schneezone erforderlich. Forclaz, behördlich geschlossen. Furka. unpassierbar zwischen Hotel Galenstock auf Unterseite und Oberwald im Wallis. Grimsel, Haslital befahrbar bis zum Gelmerbach über Handeck, wo die Brücke wegen Lawinengefahr im Winter bereits demontiert wurde; Walliserseite gesperrt bis Oberwald. Grosser St. Bernhard, Schweizerseite m. K. befahrbar bis oberhalb Bourg-St. Pierre. Julier, Oberhalbstein schneefrei bis Alp Suracqua unterhalb Hospiz, Engadinerseite stark eiri"- geschneit. Klausen, m. K. wiederum durchgehend passierbar. Vorsicht auf Eisbildungen. Strasse ohne Geländer. Lukmanier, Bündnerseite schneefrei bis San Gall, m. K. bis Santa Maria, Tessinerseite schneefrei bia Campra. Maloja, durchgehend schneefrei. Oberalp, unpassierbar zwischen Rufenen (Uri) und Wegerhaus ob Tschamut (Graubünden). Ofen, Ueberfahrt noch möglich, immerhin nicht empfehlenswert, da zwischen II Fuorn und Cierfs grössere Schneemengen. St. Bernhardin, unpassierbar zwischen Hinterrhein und San Bernardino. St. Gotthard, Nordseite o. K. bis Hospenthal, weiters m. K. bis Mätteli, Südseite schneefrei bis Motto Bartola. — Anmerkung: Dank den Dispositionen der Baudirektion Uri wird die Gotthardstrasse im Winter 1931/1932 auf der Nordseite bis Göschenen durch einen Motorpflug stets schneefrei bzw. passierbar gehalten. Es ist anzunehmen, dass die Strecke unter Zuhilfenahme von Schneeräumungsmannschaften stets offen gehalten werden kann. Nu* bei Lawinengang und anhaltendem Schneefall dürfte eventuell mit einer kürzeren vorübergehenden Sperre zu rechnen sein. Der A. C. S. wird von der urnerischen Baudirektion über solche Hindernisse stets auf dem laufenden gehalten. Simplon, Nordseite o. K. befahrbar bis Rothwald (Refuge 4), Südseite nur M3 Simplon-Dorf. Splügen und Umbrail, unpassierbar. Wolfgang (Uebergang Prättigau-Davos), schneefrei, ebenso westliche Zufahrtsroute nach Davos über Lenz-Wiesen. Zufahrt nach Arosa schneefrei mit Ausnahme der letzten Bergstrecke Litzirütti-Arosa, Ketten erforderlich Bergstrassen in den Voralpen und im Juri (Appenzellerland, Toggenburg, Zürcher Oberland, Etzel, Ibergeregg, Brünig, Seelisberg, Engelberg, Berner Oberland, Weissenstein) überall schneefreie Die Paßstrassen in den Waadtländer Alpen: Pillon, Mosses. ebenso Jaun, gegenwärtig starker Schneefall, m. K. noch passierbar. 2. Oesterreich: Unpassierbar ist einzig 'die Stubalpe Arlhersr m K. mühelos passierbar. Am ökonomischen Wettbewerb in Maastricht, veranstaltet am 18. Juli 1931 vom Holländischen Lastwagenbesitzer-Verband, beteiligte sich URE mit einem 3T. Diesel-Lastwagen und erhielt in seiner Kategorie den Ersten Preis SCHNEEKETTEN aus Edelstahl sowie mit Hartgummi • Gelenken. Schneeketten - Spanner. REISE-DECKEN In reicher Auswahl von Fr. 8.— bis Fr. 160.—. GEFRIER- SCHUTZMITTEL „COLOFAN" verdampft nicht, hinter« Iftsst keinen Rückstand, Ist vollkommen unschädlich. 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