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E_1931_Zeitung_Nr.103

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1931 — W 31511$^ Je höher der 8chnee Hegt, desto tiefer müssen die Ketten greifen. Die Verstärkungsglieder unserer £ m Panzer Ketten sind überdimensioniert, wodurch sie dem Rad einen festeren Halt geben und eine längere Beanspruchung ertragen. Ausführung in allen Dimensionen für Personen- und Lastwagen. Sofort ab Lager lieferbar BRUN&CIE., Kettenfabrik, NEBIKON TELEPHON NR. 12 UND 1 C Ein ausserordentüch eindruckvolles Zeugnis, denn dessen Schreiber besitzt 9 Lastwagen — darunter 7 Fords. Es ist die massgebende Meinung eines Mannes, der Versuche mit Lastwagen verschiedenster Marken gemacht und der seirve jetzige Ueberzeugung aus eigener Erfahrung gewonnen hat. Im Übrigen steht seine Ansicht vollkommen im Einklang mit den übereinstimmenden Meinungen von zahlreichen Besitzern von Ford- Lastwagen, die wir um ihr unparteiisches Urteil über den Ford-Lastvtagen gebeten haben. Einige dieser Aeusserungen aus der Schweiz geben wir nachstehend wieder: Gaba A.-G., Fabrik pharmaceutischer Produkte, Basel: „Nach 12,000 km haben wir noch kernen Mangel an unserem Ford-Lastwagen festgestellt Er ist sehr sparsam im . Vergleich zum geleisteten Dienst', Stöcklin-Tschopp, Kolonialwaren **»n^g«J«r*A»schenvorstadt, Basel: „DanK+|setne8 stärkere Motors, seines ausserordentlichen Anzugsvermögens, seiner massigen Un- terhaltskosten, wäre es wiederum ein Ford-Lastwagen, den wir kauf en würden". Herr Fritz Blerl, Metzger. Worb: „Wenn ich einem Bekannten anriet, einen Ford Lastwagen zu kaufen, und ich selbst keinen anaern wählen würde, so liegt der Grund in der Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit und Sicherheit des Ford- Lastwagens 1 '. Aus Raummangel können wir hier keine weiteren Aeusserunyou anführen, obgleich wir Ihrjen gerne noch weitere Eigenschaften des Ford-Lastwagens mitteilen wurden, die durch unsere Umfrage bekannt geworden sind. Wenden Sie sich aber an den nächsten Ford- Vertreter oder verlangen Sie unseren neuen Katalog sowie unsere Zahlungsbedingungen von Ford Motor Company, Dept C. 106, Rämipost, ZUrich. VERTRETER IN ALLEN GRÖSSEREN ORTEN DER SCHWEIZ LINCOLN — FORDSON FLUGZEUGE Is willkommenes Weihnachtsgeschenk pat. NEBELBRECHER o pat. Nr. •welcher gestattet, im dicksten Nebel mit ca. 50 km Geschwindigkeit sicher zu fähren/wo aridere stecken bleiben. Preis ca. Fr. 17.—, je-nach Grosse. Bei Bestellung Grosse der Schein- , werfer angeben. J.RAGGENBASS, SCHAFFHAUSEN vJL-lUtt&d Prospekte gratis! 7 XI•!; 1951. Ayant pu vendre ma voiture immödiatement apres la publication de la prämiere annonce, je puis renoncer a -u. sa repetition. M.A. Voüiez-vous vendre votre voituro ou desirez-vous en acheter une? Faites paraitre une „Petite annonce" dans la REVUE AUTOMOBILE! frrr rrrr u kaufen gesucht Zu verkaufen aus Privathand 52472 egen Barzahlung kl. Lastwagen FiatöOI TALBOT Cabriolet 2/4-Plätzer, 8 PS, 4 Zyl., mit Garantie, liieren Modells ä 1K bis offen, in gutem Zustand. Fr. 3200.— Tonnen. 29 000 km sorgfältig gefahren. Preis Fr. 1500. horn - Garage, Dufourstr. Kessler & Cle., Züneh- Offerten unter Chiffre 2463 an die Fritz Stöcklin, Binninoen. Tel 38.320 Nr. 182. Telephon 44.800 Automobil-Revue, Bern. Zürich. TANK-ANLAGEN (EIGENER KESSELBAU) LEHMANN&DE 9 ZOFINGEN-STGALLENBERN-UJZERN BASEL Zu kaufen gesucht TAUSCH] von BU1CK, 4 Zyl., 1922, Torpedo: 52481 1 komplettes Verdeck, mit WindsChutz: 1 Vorder- und 1 Hinterrad, Holzspeieben. 1 Differentialwelle mit Radnabe. Off. an Osc. Honegger, Garage. Hinwil (Zürich). Peugeot 201 noch bereits neu, gegen billloeren Wagen. Offerten unter Chiffre 52478 an die Automobll-Revut. Birn. XVlßt, Administration, Druck and CUchtoie; HALLWA0 A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlassanstalt, Bern.

Ütfioa. II. Blatt BERN 18. Dezember 1031 II. Blatt BERH 18 Dezember 1931 Techn. Ru dia Das Auto als stationäre Antriebsmaschine. Wir haben schon mehrmals auf die Möglichkeit einer Ausnützung der Motorkraft von Autos zum Antrieb von Werkzeugmaschinen, landwirtschaftlichen Geräten und dergl. hingewiesen. Eine Vorrichtung, die auf einfachste Weise eine solche Verwendung jedes Automobils erlaubt, wird nun neu auch von einer englischen Firma in den Handel gebracht. Es handelt sich dabei um eine etwa 20 cm hohe, 1 m breite und 1,5 m lange hölzerne, leicht transportable Rampe, in der auf Kugellagern zwei einander parallele Rollen eingelassen sind. Das Automobil wird mit einem seiner Hinterräder auf die Rampe hinaufgefahren, so dass das Hinterrad zwischen die beiden Rollen zu stehen kommt und auf diesen ruht. Wird nun das Hinterrad durch den Motor angetrieben (das andere Rad kann dabei infolge der Differentialwirkung stehen bleiben), so werden auch die Rollen in Umdrehung versetzt. An einer der Rollen, die mit einer Riemenscheibe versehen ist, kann dann die Arbeit abgenommen werden. Der Transport der Rampe ist sehr leicht. Legt man diese nämlich um, so ruht sie auf den Rollen und kann dann wie ein Wägelchen ohne jede Kraftanstrengung herumgeschoben werden. at. Aberglauben und Verkehrsgesetz. Wie schlimm es in manchen Punkten um die Bestellung des eidgenössischen Verkehrsgeset zes steht, welche längst überholte und als falsch erwiesene Ansichten der Gesetzesformulierung manchmal zugrunde gelegt werden sollen, lehrt wieder einmal das Beispiel einer Eingabe des Zentralverbandes schweizerischer Haus- und Grundbesitzervereine. Dieser Verband sieht sich veranlasst, in berug auf die Gesetzesvorlage «in Wiederholung früherer Begehren> folgende Stellungnahme kundzugeben: «Die Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit der Personen- und Gütertransporte mit schweren Lastwagen darf nicht so weit gehen, dass dadurch die Strassen und das daran anstossende Haus- und Grundeigentum schwer geschädigt werden. Was auf der ei- nen Seite gewonnen würde, ginge auf der anderen Seite durch schwere wirtschaftliche Einbusse verloren. Der Hauseigentümer verlangt namentlich einen Schutz gegen die das Gebäude vom Fundament an zersetzenden Erschütterungsschädigungen durch schwere Motorfahrzeuge. Abhilfe ist dringend geboten. Die Schädigungen können auf ein erträgliches Mass vermindert werden durch entsprechende Bestimmungen über Führung, Bereifung, Gewicht und Geschwindigkeit der schweren Motorfahrzeuge... Bei der unbestritten gebliebenen Vorschrift der Luftbereifung ist deren Wirksamkeit zeitlich so festzulegen, dass die in den verschiedenen kantonalen Vorschriften bestimmte Uebergangsfrist nicht verlängert wird. Das mit elf Tonnen reichlich bemessene Gesamtgewicht des beladenen Motorwagens soll nicht überschritten werden.» Die Grund- und Hausbesitzer sind also, nach wie vor in dem Aberglauben befangen, die schweren Motorlastwagen seien die Hauptschädlinge der Strassen und der Hausfundamente, trotzdem schon lange mit aller wissenschaftlichen Genauigkeit erwiesen wurde, dass es nicht der Fall ist. Durch seismo- Vertika Vertikal Vertikal PakilBl Bilder der Vertikal- und Parallelschwingungen des Bodens. Ursachen: a) zweiräderiger leerer Pferdewagen; b) vierräderiger leerer Pferdowagen; c) Tatra-Dreiachser-Lastwagen (Schwingachsen) 17 600 kg schwer, 32 km/Std; d) Pferd im Trab; e) Pferd im Schritt; 0 elastikbereifter Lastwawgen, 12,8 t schwer, 30 km/Std.; g) Möbelwagen mit Anhänger Parallel Parallel DafhttirivtUß lin StrassenschwingTinsen, verursacht durch einen mit VoUgummi bereiften, beladenen 5-Tonnen-Lastwageo (A), einen vollbeladenen zrweispännigen Pferdewagen (B) und einen Strassenbahnwajien. (G). Die Schwingungsweiten 1, 2 und 3 traten bei Schienenstössen auf. graphische Messungen wurde einwandfrei festgestellt, dass jedes trabende Pferd, jeder im Schritt fahrende Pferdelastwagen, jeder Tramzug und sogar ein ungefederter Handwagen weit stärkere Bodenerschütteruni gen verursachen können und meist auch verursachen als ein Automobil von selbst 15 Tonnen Gewicht. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Versuche, die im Jahr 1926 von Prof. de Ouervain in der Schweiz angestellt wurden und auf die im Juni und Juli d. J. während 6 Wochen in Deutsch- Synthetisches Benzin. Seitdem man in der Verflüssigung der Kohle den Weg zur Herstellung synthetischen Benzins erkannt hat, ist es vornehmlich den Wissenschaftlern der deutschen Chemie gelungen, durch rastlose Forscherarbeit eine Reihe von Kohlenverflüssigungverfahren zu entwickeln, die schon heute die Herstellung beachtlicher B land durchgeführten Untersuchungen, über die Dr. Ing. L. Betz in unseren Spalten ausführlich berichtet hat. Die beiden beistehenden Schwingungsbilderserien, die der Arbeit von Dr. Ing. L. Betz entnommen sind, veranschaulichen das oben Gesagte mit aller Deutlichkeit. Ein Studium der auf diesem Gebiet geleisteten wissenschaftlichen Arbeit sei den massgebenden Instanzen des Verbandes der Haus- und Grundbesitzervereine dringend ans Herz gelegt. Erstens, weil man in einer technischen Angelegenheit nicht einfach nach Gefühl urteilen kann. Zweitens, weil man sich nicht als sachverständig aufspielen soll, ohne es zu sein. Drittens, weil im vorliegenden Fall dann die Befürchtungen ganz von selbst dahinfallen. m. Mengen synthetischen Benzins gestatten. Damit eröffnen sich für die Autoindustrie im Hinblick auf das Benzin als den entscheidenden Betriebsstoff für die Zukunft äusserst günstige Aussichten. Hinsichtlieh der Kohleverflüssigung zur Gewinnung synthetischen Benzins können wir heute vier Verfahren unterscheiden, die in erfolgreicher Weise das Problem gelöst haben. Als erstes sei das sogenannte Methanolverfahren der J. G. erwähnt, bei welchem Kohlenoxyd oder Kohlensäure katalytisch unter Hochdruck zu Methanol, höheren Alkoholen oder Gemischen von Kohlenwasserstoffen erdölhaltigen Charakters hydriert wird. Das zweite Verfahren betrifft die katalytische Niederdruckhydrierung von Fischer und Tropsch, bei der Kohlehoxyd katalytisch unter Niederdruck hydriert wird. Das dritte Verfahren umfasst die Hochdrnckhydierung von Bergius, bei welcher unter hohom Druck und bei hoher Temperatur ohne Katalysator Kohle oder Oel in Schmieröl, Dieselöl und Benzin umgewandelt wird. Beim vierten Verfahren, der katalytischen Hochdruckhydrierung der J. G., wird Kohle, Teer oder Oel katalyunter Hochdruck zu Benzin oder zu „APYR"-OFEN vielfach nachgeahmt, nieerreicht Nr. 14, 1932 in seiner Hülle APYR Ist ein Ofen, der ständig die erösste Wärme ausstrahlt, und die grösste Heizfläche mit gleichmassiger Temperatur besitzt. APYR 1932 ist der einzige catalytische Heizkörper, bei dem alle Automobil - Benzine, welche an den Tanksäulen erhältlich sind, ohne Verrussung verwendet werden können. C . Jtä\ APYR ist der einzige catalytische Heizkörper, bei dem sämtliche Elemente ausgewechselt werden können. APYR kann während des Funktionierens ohne jede Gefahr nachgefüllt werden. Die Inbetriebsetzung muss deshalb nur ausnahmsweise erfolgen. FILIALEN: GENF, 9, Place des Eaux-Vives, Telephon 25.641 ZÜRICH, Löwenstras8e31, Telephon 58.824 Nr. 14, 1932 p Pm 30e _ Ein catalytischer Ofen muss ein seschützter Apparat sein. Wenn Sie auf Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit achten wollen, zögern Sie nicht, fordern Sie einen APYR 1932. Uni Ihren Wasen zu heizen, um das Gefrieren Ihres Kühlers zu vermeiden, um den Wagen mit einer Viertelsumdrehuns in Gang zu setzen, um dem Oel die Viscosität zu erhalten, kauten Sie einen APYR 1932 durch Ihren bisherigen Lieferanten. Für wenig Kosten verwandeln wir uns. früheren Apparate Nr. 14 in einen A PYR1932. GENERAL-AGENT FÜR DIE SCHWEIZ: Henri Bachmann, Biel Rue de l'Höpital 12 b Telephon 48.42 Frostfestes Kühlwasser durch Zusatz von Glysantin dem 100% igen Kühlerfrostschutz. 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