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E_1933_Zeitung_Nr.003

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H AUTOMOBIL-REVUE

H AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N°« Luftfahrt Wozu Akrobatik? Wenn irgendwo in der Welt sich ein rlu.a;- unfall ereignet, wird er von der Presse registriert. Und jede solche Meldung ruft im grossen Publikum von neuem das Misstrauen gegenüber allem wach, was Fliegerei heisst. Der Uneingeweihte kümmert sich wenig um die Umstände, unter denen der Unfall eingetreten ist, ganz abgesehen davon, dass er dies in vielen Fällen auch gar nicht tun kann, da manche Agenturmeldungen noch ganz urteilslos abgefasst sind und z. B. nicht selten von einem « Absturz » sprechen, wo ein Flugzeug lediglich wegen Motordefektes eine harmlose Notlandung vornahm. Unterzieht man die Materie aber einer näheren Kritik, so ist deutlich zu erkennen, dass weitaus die meisten Unfälle unter ganz ähnlichen Umständen auftreten, und zwar unfer Umständen, die sich, wo man will, grösstenteils vermeiden lassen. Wo die Sicherheit das oberste Gebot ist, wie in der Verkehrsluftfahrt, kommen solche Umstände nur noch äusserst selten vor. Aber nicht überall geht die Sicherheit allem anderen vor. In bestimmten Zweigen der Luftfahrt geht man bewusst Risiken ein und nimmt zugunsten anderer Gewinne Gefahren als notwendige Uebel in Kauf. Ein Militärflieger ist von Anfang an einem grösseren Risiko ausgesetzt als ein Verkehrspilot, denn seine Tätigkeit bedeutet eine Vorbereitung für den Kriegsfall, in dem er ohnehin sein Leben einsetzt. Ein Sportflieger ist ebenfalls weit grösseren Gefahren ausgesetzt, sobald er in irgendwelcher Be-- Ziehung Höchstleistungen aufstellen will, d. h. Leistungen, die ihn und seine Maschine bis an die Grenze des gerade noch Erträglichen beanspruchea Und das Risiko ist ausgesprochen hoch beim Akrobatikflug, denn hier wird die Grenze der gerade noch zulässigen Beanspruchungen beständig gestreift. Wozu diese bewusste Steigerung der Gefahr? Kann es der Luftfahrt dienlich sein, wenn das Vertrauen zu ihr durch Unfälle immer wieder erschüttert wird. Warum wird Akobatik nicht verboten? Man übersehe nicht, dass jeder Fortschritt nur durch Opfer möglich ist. Ohne das Eingehen von Risiken wäre keine Schiffahrt möglich geworden, hätten wir heute keine Eisenbahnen, keinen Automobilismus, keine Städte mit ihren hohen Unfallziffern und überhaupt kein Leben. Ganz undenkbar ist, dass jemals Blick in das Museum der Dornier-Werke, das öffentlich zuganglich ist und in welchem Modelle von 50 Land- oder Wasserflugzeugen, sowie auch Flugzeuge, Motoren, Flugzeug-Einzelteile, Funk-Einrichtungen usw. einen interessanten Ueberblick über die 20jährige Tätigkeit der Firma geben. (Photo: New-York-Times.) eine Luftfahrt möglich geworden wäre, wenn gesetzt wird, ist die Forschung wohl immer nicht ihre Pioniere bewusst ihr Leben dafür mehr dazu übergegangen, Erfahrungswerte eingesetzt hätten. ohne Einsatz von Menschenleben zu ermitteln. Alle die äusserst vielgestaltigen Bedin- Die Akrobatik bedeutet für die Luftfahrt dasselbe wie das Automobil rennen für dengungen, wie sie beim wirklichen Flug auftreten, lassen sich dabei aber nicht erfüllen, so Automobilismus: Ein Freiluft-Laboratorium, in dem immer weiter an der Vervollkommnung des schon Erreichten gearbeitet wird, lich ist. dass der Flugversuch doch noch unentbehr- eine Zerreissprobe von einer Vielgestaltigkeit, wie sie künstlich niemals anzustellen Doolittle, der gegenwärtig den Geschwindig- In Amerika hat sich seinerzeit der Flieger möglich wäre. keits-Weltrekord für Landflugzeuge hält, dafür hergegeben, um in tollkühnen Sturzflügen Die ganze Berechnung der Flugzeuge beruht auf Erfahrungswerten. Und manche die an seiner Maschine auftretenden Beschleunigungen bis zum Bruch eines Organs dieser Werte Hessen sich nur dadurch in Erfahrung bringen, dass man ihre zulässige festzustellen, wobei er als einzige schwache Grosse überschritt und es auf die Katastrophe ankommen Hess. Als Pegoud seine ersten Loopings ausführte, war man sich über die Festigkeit der Flugzeugflügel noch sehr wenig klar. Bevor Chavez den Simplon und Bider die Alpen überflogen, wusste man noch nicht, ob Hochgebirgsflüge überhaupt möglich seien. Durch sog. Windkanalversuche, bei denen ein stationäres Flugzeug als Modell oder, wie in Amerika, sogar in natürlicher Grosse, Luftströmen von riesiger Geschwindigkeit aus- Sicherung für sein Leben auf den Fallschirm und seine Geschicklichkeit abstellte. Die Feststellungen dieses «Winkelriedes der Luft> sind seither zur Grundlage von Berechnungen geworden, die unzählige andere Piloten vor Unheil bewahrt haben. Heute weiss man, zum grossen Teil gestützt auf erfahrungsmässig festgestellte Werte, welcher Sicherheitsfaktor bei der Berechnung eines Flugzeuges eingesetzt werden muss, um den Normalflug oder den Akrobatikflug gefahrlos -zu ermöglichen, und umgekehrt Iässt der angewandte Sicherheitskoeffizient nahezu sichere Schlüsse darauf zu, welche Flugweise angewandt werden darf und welche nicht. Man weiss auch, dass es vorläufig unmöglich ist, ein Flugzeug zu bauen, das jeder beliebigen Ueberanspruchung in der Luft standhält. Bei einer bestimmten Relativgeschwindigkeit, die je nach dem Typ verschieden hoch ist, geht jede Maschine zu Bruch. Ob bei dem tragischen Absturz des Fliegers Cuendet in Thun ein versehentliches Ueberschreiten dieser Geschwindigkeit, Flügelschwingungen, oder andere Faktoren im Spiel waren, wird die amtliche Untersuchung erweisen. Wir stellen hier nur fest, dass auch Cuendet sein Leben bewusst für den Fortschritt der Entwicklung eingesetzt hat und dass sein Opfer kaum ein Zufall und keinesfalls die Folge eines Leichtsinns war. Was für das Flugmaterial gilt, gilt in hohem Grad auch für den Piloten. Nur derjenige Pilot fliegt mit einem hohen « Sicherheitskoeffizienten », der den verschiedensten und höchsten Beanspruchungen seiner Nerven und Fähigkeiten gewachsen ist. Der Pilot muss gefühlsmässig erkennen, was seine Maschine aushält, und er muss imstande sein, die Maschine in jeder Lage zu bemeistern. Auch hier ist es nur wieder der Akrobatikflug, der diese Erkenntnisse und Erfahrungen vermittelt. -s. Bfidierf s«k Konstruktion und Berechnung des Flugzeuges von Dipl.-Ing. E. Pfister, Teil II : Hochdecker- Tragwerk von Dipl.-Ing. E. Pfister und Ing. A. Schmidle, 4K Bogen Gr. Oktav mit 83 Abbildungen und 2 Tafeln, Rm. 2.50. Verlag: C. J. E. Volckmann Nachf. G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. Mit dem Heft 16a der Sammlung « Flugzeugbau und Luftfahrt» ist eine neue Serie « Konstruktion und Berechnung des Flugzeuges» begonnen worden. In dieser Heftserie wird zum allerersten Male versucht, an einer Reihe von Einzelbeispielen die konstruktiven Grundlagen für den Flugzeughau an Hand von Berechnungen und konstruktiven Skizzen zu vermitteln. So sollen z. B. der Rumpf, das Fahrwerk, das Leitwerk eines Flugzeuges und eine Reihe von statischen Tragwerkssystemen in den nachfolgenden Heften der Serie in entsprechender Weise behandelt werden. Im Heft 16a ist zunächst die Berechnung des Tragwerkes unter Berücksichtigung der verschiedenen im Betriebe auftretenden Belastungsfälle durchgeführt; sodann werden die Holme und Rippen durchkonstruiert. Dabei wurde auf die verschiedenen Bauweisen, sowie die Anwendung und Zweckmässigkeit der verschiedenen Baustoffe hingewiesen. Die Darstellungsweise in dieser Serie ist möglichst elementar gehalten und durch eine grosse Zahl von Strichzeichnungen ergänzt. Fremo Servo- Bremse für Lastwagen, Sattelschlepper, Traktoren und Anhänger automatische Auflaufbremsen Die , l Fremo"-Bremse steht in keiner Beziehung zu ähnlich benannten Firmen E. MOSER, Spezial-Werkstätte für Fahrzeugbau, SESS^Si" BERN Schwärzt Schwarztorst. 101. Telephon on 22.381 SCHNEEKETTEN la. Schweizerfabrikat PAN7PR Ketten in Leiter-Anordnung, rAHLCIf- mit aberdimensionierten Verstärkungsgliedern oder: MANGANHARTSTAHLKETTEN Kaufen Sie nur noch BRUN- denn nur diese sind bei den vielfach schneefreien Strassen den Anforderungen gewachsen und befriedigen Sie restlos. BRUN & CIE., NEBIKON Tel. 12 u. 15 Kettenfabri k (Luzern) ZYLINDER- u. KURBELWELLEN- SCHLEIFEN Bohnaü Novalit- und Gusskolben Kolbenringe — Ventile EMIL GOETTI, ST. 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N« 5 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Schwe Schweizerischer Kongress für Touristik and .Verkehr. Der Koneress, welcher zwischen dem 30. März und 2. April in Zürich stattfindet, befasst sich in vier Abteilungen mit folgenden Themen: I. Abteilung: € Verkehr». (Präsident: Herr Dr. A. Schrafl, Präsident der Generaldirektion der Schweiz. Bundesbahnen.) 1. Eisenbahnfragen der Gegenwart und Zukunft. 2. Automobil- und Strassenentwicklung der Schweiz. 3. Aviatik. II. Abteilung: «Volkswirtschaftliche Fragen». (Präsident: Herr Direktor P. Jaberg, Generaldirektor der Schweiz. Bankgesellschaft, Zürich.) 1. Allgemeine Stellung des Fremdenverkehrs innerhalb der schweizerischen Volkswirtschaft. 2. Die Bedeutung der schweizerischen Hotellerie. 3. Die Bergbahnen in Volkswirtschaft und Staat. 4. Die Wirtschaftlichkeit des Automobils. III. Abteilung: «Klimatologie und Alpinismus». (Präsident: Herr Oberst E. Tenger, Präsident des Schweiz. Naturschutzbundes.) 1. Die Bedeutung und Wirkung der schweizerischen Bäder. 2. Die Bedeutung und Wirkung des Höhenklimas und der Bergwanderung für die Gesundheit. 3. Die Leistungen des Schweiz. Alpenclubs. 4. Die neue Skischule. IV. Abteilung: < Kultur und Propaganda ». (Präsident: Ständerat Dr. G. Keller, Präsident der Zentrajkommission für die Vereinheitlichung der schweizerischen Verkehrswerbung.) 1. Die kunsthistorischen Monumente der Schweiz. 2. Die Kunstschätze in unseren Museen. 3. Lehranstalten und Institute. 4. Privatwirtschaftliche Propaganda der Fremdenverkehrsunternehmungen. 5. Die Gestaltung der volkswirtschaftlichen ganda. Propa- Die Versicherung gegen Strolchenfahrten. Art 55 des Automobilgesetzes sieht vor, dass der Bund eine besondere Versicherung abschliesst zugunsten von Personen, die getötet oder verletzt werden durch den eigenmächtigen, vom Halter nicht verschuldeten Gebrauch des Motorfahrzeuges durch einen Dritten. Die Kosten der Versicherung sollen aus den Einnahmen am Benzinzoll bestritten werden. Der Bundesrat hat gemäss dieser tesetzlichen Bestimmung mit verschiedenen schweizerischen Versicherungsgesellschaften die nötwendigen Verträge abgeschlossen, die mit 1. Januar bereits in Kraft traten. Im General Motors hat uns das HAUPT-ERSATZTEILLAGER Die Krise und der Druck der Abgaben, die nach der Erhöhung der Versicherungsausgaben doppelt schwer auf den Motorfahrfür die Schweiz offiziell übertragen. TITAN A. Q.. ZÜRICH 4 Stauffacherstrasse 46 Telephon 68.633 FEUERSICHERE Sägemehlöfen „Rapid" Ittr Groliraumhf nungen, Werlutätten, Räume Stallungen Jeglicher Art Feuer-, geruch- ITDATCDlt und rauchsicheren , , R R A T L R Klem-S&Remehlofen für Garagennd Zlmnierhetzungen Referenzen u. Prospekte zn Diensten. LEIMÖFEN nnd KOKSÖFEN konlnirrenziot bei: Georg Steinemann, Hammerwerk, Flawll (Tel. 158) Depott T. Hilpcrtihaoser, Damm 4, SU Gallen. Budget pro 1933 sind für die Kosten dieser Versicherung 200 000 Fr. eingestellt. Da man mit dieser SpezialVersicherung vollständiges Neuland betritt, darf man auf deren Auswirkungen gespannt sein. z. zeugbesitzern lasten, machen sich bereits bemerkbar. So meldet die Motorfahrzeugkontrolle von Genf, dass zu Beginn dieses Jahres doppelt so viel Fahrzeuge wie letztes Jahr abgemeldet wurden. Es e,rgibt sich daraus ein recht fühlbarer Einnahmenausfall des Kantons. Wir haben schon lange darauf hingewiesen, dass die Verwaltungen einen' gewaltigen Rechnungsfehler machen, wenn sie glauben, mit den höchsten Ansätzen und jährlichen Steuern auch die grösste Einnahme zu erzielen. Gewisse Steuererleichterungen würden ganz bestimmt viele Fahrzeugbesitzer viel eher veranlassen, ihre Wagen und Räder möglichst lange im Verkehr zu lassen. Es mag sein, dass die Opposition der Genfer gegen das jetzige Automobilgesetz überhaupt sich hier doppelt fühlbar macht, doch wird sich auch in anderen Kantonen angesichts der teilweisen Missstimmung zweifelsohne ebenfalls ein Verkehrsrückgang geltend machen. Ein Steuererleichterungs-Postulat im Luzerner Grossen Rat. Bei der Einzelberatung des Budgets 1933 brachte Grossrat WeibeJ im Luzerner Grossen Rat ein Postulat ein, in dem die Ermöglichuns: der Zahlung der Autosteuern in vierteljährlichen Raten verlangt wird. Das Postulat beweist, dass gerade mit der Einführung des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeu&verkehr weite Kreise von Motorfahrzeugbesitzern auf eine Er- legen. Diese Richtlinien werden für die kan-leichteruntonale Vollzugsverordnung massgebend sein, Einzug der vollen Jahressumme der Auto- der Steuerlast drängen. Dem weswegen man dies- und jenseits der bündnerischen Grenzpfähle der Vernehmlassung lich die Bezahlung der nunmehr erhöhten steuer zu Beginn des Jahres hat bekannt- des Departementes mit grösstem Interesse Haftpflichtprämien voranzugehen, so dass entgegensieht z. gerade der kleine Mann bei Jahresbeginn Der Kanton Baselstadt eine hübsche Summe Bargeld dem Staate Knapp vor Jahresende, in der Sitzung vom auf den Tisch legen muss. Vielen Fahrzeugbesitzern ist es, wenn ihnen nicht Steuer- 28. Dezember, genehmigte die Regierung des Kantons Baselstadt den Entwurf des Polizeiratenzahlung gewährt wird, unmöglich, das Fahrzeug in Betrieb zu nehmen. verunfallter od. verbrannter Modell nicht unter 1031. Ofierten mit genauer Beschreibung und Preis unt. Chiffre 56998 an die Automobil Revue. Bern. Gepäcknetze Reisedecken Deckenstangen Polier- u. Reinigungsmittel Neue Automobilverordnungen. Der Kanton Graubünden. Eine gewisse Sensation verursachte im Bündnerland der erste Lastwagen, der von Zürich her ungestraft nach Chur fahren konnte und durch seinen Einzug in Graubünden am Berchtoldstag das Regime des neuen Automobilgesetzes dokumentierte. Bekanntlich war bis jetzt den ausserkantonalen Lastwagen der Eintritt in den Kanton samt und sonders verboten, welche «splendid isolatiom durch das Gesetz nun eine gründliche Remedur erfährt Ueber die Auswirkung, welche die einschlägigen Paragraphen des Gesetzes für den Schwerverkehr im Kanton Graubünden haben, ist man sich weder im Bundeshaus noch bei den kantonalen Instanzen völlig im klaren. Soviel wir wissen, ist das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement zur Zeit damit beschäftigt, seine Auffassung, inwieweit das Gesetz das Lastwagenverbot in Graubünden aufhebt, niederzu- departementes zur Verordnung betreffend die Ausführung des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeugverkehr. Die Verordnung trat am I. Januar in Kraft. Die kantonale Verordnung vom 28. Dezember enthält nur die notwendigsten Vorschriften zur Ausführung des Bundesgesetzes. Die frühere, dem Konkordat angepasste Verordnung des Kantons Über den Motorfahrzeugverkehr, erlassen am 17. September 1929, soll bis zu ihrer Totalrevision in Kraft bleiben. Zukaufen gesucht Kleinwagen n I4anfonen Die Vorlagen zum Ausbau der Suhrentalund WynentaJstrasse sind vom aargauischen den Rückblick auf die letzt jährige wirtschaftbräuchlichsten autotechnischen Ausdrücke, Regierungsrat dem Grossen Rat übermittelt liche, technische und sportliche Entwicklung. worden. Es handelt sich um einen Bericht Eine beigefügte Strassenkarte orientiert über über die Strassenkorrektionen im Wynenund Suhrental, dem die Entwürfe von Gross- Ortschaften. Der Kalender ist soeben in neuer die Distanzen aller grösseren schweizerischen ratsbeschlüssen über die Leistung von Bei-Auflagträgen durch die in unserem Verlag erschienen. 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