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E_1933_Zeitung_Nr.015

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 15 Les Opel 4*6 cylindres, binificient toutes deux des avantages du syst&me de paiements diffiris de la G. M. A. C. Des milliers d'automobilistes ont appris i appricier les avantages dt eette Sedan 6 cylindres. Griffestigkeit Wie dem Läufer die mit Dornen versehenen Renn» schuhe, so geben WEED-Ketten dem Wagen auf vereisten oder autgeweichten Strassen grösste Grittestigkeit. WEED- Ketten greifen kräftig in den Boden ein, erhöhen die Fahrschnelligkeit, schonen den Motor, verhüten Zeitverluste. WEED-Ketten sind für jeden Automobilisten unentbehrlich. Verlangen Sie ausdrücklich WEED- Ketten, es sind die besten der Welt seit 25 Jahren. WEED SCHNEEKETTEN R. M. Roth ZÜRICH, Kreuzbühlstrasse 1. Telephon 44.696 " BERN, Monbijoustrasse 30, Telephon 24.080 Komplottes Ersatzteillager für alle Amerikaner-Marken Si vous dherchez une voiture economique vous la trouverez parmi ces deux series d'Opel ORSQUX vous aurez examine de pr6s les attrayantes carrosseries d« l'Opel 4 et 6 cylindres, aux teintes harmonieuses et variles, vous serez Itonne* que ses construeteurs soient parvenus a produire pour un coüt si minime, des voitures qui joignent 4 un tel confort, une acce"leiation aussi rapide, une sicurit6 et une 6conomie aussi e'prouve'es. Et de plus une voiture construiteavec des materiaux de tout premier choix • une voiture qui be"ne"ficie des ressources de General Motors, de son Organisation de vente, de son Service et de la garantie que son nom implique. L'Opel fut concue en Europe pour repondr* aux exigen- ces spednques des routes europ£ennes. Comp&rez les Performances de cett« alerte Opel k celles des autres voitures de sa dasse, essayez-la en ville et sur la route: votre choix ne sera pas difficile a faire. La sin» Opel comprend maintenant une nouvelle crtation fort riussit : U coupi Rdgent, aux tignts airodynamiques, construit sur k ciUbr* chdssis Optl 6 culindrt». OPEL General Motors hat uns das HAUPT-ERSATZTEILLAGER Voltaires 4 t* 6 eylindrw «t Camions Blitz "Kconomique 4 Fächert - Economique ä Vemploi" GENIRAL MOTORS CONTINENTAL S. A. BELGB für die Schweiz offiziell übertragen. TITAN A. G., ZÜRICH 4 Btauffacherstrasse 45 Telephon 58.633 TANK-ANLAGEN (EIGENER KESSELBAU) Die »ielfStfigen t?ert>cffcrung«n, fcte t>erfd?ie£>enen $abtiten im laufe öes 3afcres »ornetjmen, werben cmsnal?mss los öurd? 3nferate bekanntgegeben, £5 loljnt ftd?, 3nferate 3U lefen 1 „VULKAN"-RIPPENROHR-OFEN Kann unter den Wagen gestellt oder an die Wand gehängt werden, lit handlich und gefällig, sehr sparsam im Strom-Verbrauch und ersetzt die teure Garage Heizung. VULKAN besitzt sehr grosse Heizfläche aut kleinstem Raum bei grösster Heizkratt, ist im Vollbad feuerverzinkt und unverwüstlich. H. HARDMEIER, Heizkörpertabrik „Vulkan", RORSCHACH Zu verkaufen aus Privathand Studebaker « President» 8 Zyl., 6/7pl., Limousine, mit Freilauf, Mod. 1931, erst 10000 km gef., 28 St.-PS. Der Wagen ist in absolut neuwertigem Zustand und eignet sich f. Hotels od. Mietfahrt-Betriebe ausgezeichnet. Preis gegen bar nur Fr. 11000.— (Neupreis Fr. 24 900.—). Offerten unter Chiffre Z 2495 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Zu verkaufen regen Abreise ins Ausland Martini-Cabriolet l/5plätzig, Modell 1930/81. 6 Zylinder, 13 HP. 25000 km gefahren. Lederpolsterung, geräumiger Reisekoffer, von Berufschauffeur gepflegt, zu vorteilhaftem Preis«. — Offerten unt Chiffre 13102 an die Automobll-Revu«, Bern. 8 Zyl., 4-Plätzer Sportwagen ISOTTA-FRASCHINI, in bestem Zustande, komplett ausgerüstet, 10485 Fr. 2000.— Mercedes-Benz-Automobil A.-G., Zürich, Badenerstratsse 119. Tel. 51.693. Tausche meine 4/5-Plätzer- Llmousine 11 HP, in gannz gutem Zustand, an kl. 2-Plätzer, bis 7 HP. — Offert, unt. Chiffre 57668 an die Automobil-Revue, Bern. LEHMANN&DE vormcMbff&i 2ßAntanns{8i ZQFINGEN-STGAUEN-BERN-UJZERt :GALLEN-BERN*LUZERH BASEL Zukaufen, gesucht LASTWAGEN i—2 T., bis 18 PS, langer Radstand, mit mindest 3,50 m Brückenlänge, ev. nur Chassis, den neuen Verkehrsvorschriften entsprechend, für Möbeltransport. Es kommt nur ganz gute Occasion in Frage. Offerten unter Chiffre 57673 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen aus Privathand sehr günstig per Occasjon HISPANO- SUIZA 6 Zyl., Landaulet, 6/7plätzig, mit Trennungsscheibe, sehr geräumiger Wagen, in tadellosem Zustand, wenig gefahren, ca. 14 000 km. Offerten unter Chiffre 57713 an die Automobli-Revue, Bern.

N°15 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Tourismus Der Autotourismus im Januar 1933. Im Verlaufe des Monats Januar kamen insgesamt 4934 (4187 im Januar 1932) Automobile zu vorübergehendem Aufenthalt in die Schweiz und zwar 3094 Wasen mit provisorischer Eintrittskarte, 451 Wagen mit Freipass und 1389 Wagen mit Triptyk oder Passierscheinheft. Ferner fuhren 280 Motorräder (mit Kontrollzeugnis) in die Schweiz ein. Wir verweisen auf unsere Tabelle, lt. Generalversammlung des Conseil Central du Tourlsme International in Kairo. Vom 16. bis 20. Februar hielt der Conseil Central du Tourisme International seine diesjährige ordentliche Generalversammlung in Kairo ab. Anlässlich dieser Tagung fand gleichzeitig eine Verwaltungsratssitzung der Alliance Internationale de Tourisme statt. Wichtige Fragen des internationalen Tourismus kamen zur Behandlung. Unter anderem die Fragen der Erleichterung der Erledigung von Zolldokumenten, der Befreiung der ins Ausland reisenden Automobilisten von zu zahlenden Verkehrssteuern, der Einrichtung einer internationalen Zentralstelle für Auskunftserteilung auf dem Gebiete der Lufttouristik. Von besonderer Bedeutung war auch die Frage der internationalen Regelung der obligatorischen Haftpflichtversicherung. Strassen AMRISWIL: Der Bau von Betonstrassen. Wir stehen heute im Anfang des Betonstrassenbaues. Wenn heute in der Schweiz erst 308 310 m 2 an Betonstrassen- und Platzbelägen bestehen (45 131 m 2 wurden davon im Jahre 1932 erstellt), so ist das weniger eine Frage der Ueberzeugung von den hohen Vorteilen der Betonstrassen, als ein Problem der zweckmässigen und weitsichtigen Finanzierung des Baues langlebiger Strassen. In der Schweiz steht der Kanton Thurgau im Betonstrassenbau — so führte Herr Ing. Busch in seinem rnstruktiven und leichtfasslichen Vortrag im Schosse der Sektion Bern des T. C. S. aus — an führender Stelle, denn 2,9 Prozent des thurgauischen Strassennetzes sind Betonstrassen. Vom gesamten schweizerischen Strassennetz weisen erst 3,4 Promille der Netzlänge einen Betonbelag auf. Dass der Betonstrassenbau in Zukunft eine noch grössere Rolle spielen wird, davon sind alle Automobilisten überzeugt. Allerdings wird man, wie Herr Busch in seinem Referat betonte, im Strassenbau nach dem Prinzip: Jeder Belag an seinen Ort vorgehen müssen, um objektiv das Beste für das Strassenwesen überhaupt zu leisten. Wir werden auf die wertvollen Ausführungen des Referenten zurückkommen und erwähnen noch, dass ein Film über den Betonstrassenbau und Lichtbilder über bestehende schweizerische Betonstrassen ausgezeichnet er- hl. das gesprochene Wort gänzten, Ritz] & Wagner, Automobile. Tel. 5 BERN UND UMGEBUNG: den Kanfön Das Zürcher kantonale Einführungsgesetz. Ueber das kommende kantonale Einführungsgesetz zum eidg. Automobügesetz herrscht in Zürichs Gauen immer noch Ruhe. Zwar ist den Verkehrsinteressentenverbänden schon im Sommer 1932 Gelegenheit geboten worden, ihre Wünsche geltend zu machen, was denn auch geschehen ist. Die kantonale Polizeidirektion soll nun veranlasst werden, den Verbänden Gelegenheit zu einer Aussprache zu geben, damit dieselben ihre Postulate mit Nachdruck verfechten können. Dabei wird es sich vornehmlich um Verlangen finanzieller Natur handeln, da es unerlässlich sein dürfte, dass von, behördlicher Seite gewisse Konzessionen gemacht werden, wenn der Fiskus nicht riskieren will, im Frühjahr 1934 eine ganz gewaltige Zunahme der retournierten Polizeikontrollschilder für Motorfahrzeuge und damit eine erhebliche Einbusse in den Einnahmen aus Motorfahrzeugsteuern in den Kauf nehmen zu müssen. , Signalisierung von Brücken. Es ist schon früher aus schweizerischen Automobilisten- Liste d'agents et stations „Opel-Service" en Suisse: Opel Verkauf AG., MonbIJoustr. 30, Bern. Tel. 28.805. Autotourimus von Jahr zu Jahr ~ I 1932 | 1933 Pro». K»rt« | Ff.l P M«[ Triptyk | Totti El|J, M „, t Prov. K«rt. | Fr.IpM»| Triptyk | Tot.l | E a J,', ! Januar . 2186 427 1574 4187 4187 3094 451 1389 4934 4934 Februar. 2289 453 1490 4232 8419 März ... 3733 605 2381 6719 15138 April ... 4478 858 3140 8476 23614' Mai 8498 1069 5228 14795 38409 Juni.... 7751 1016 6169 14936 53345 Juli.... 14734 1201 11369 27304 80649 August . 35915 1201 16644 53760 134409 Sept 22145 855 10796 33795 168204 Oktober 7967 707 4309 12983 181187 Nov. ... 4972 607 2010 7589 188776 Dez _ 3638 590 1609 5837 194613 | Total 118306 9589 ~66718~ ~T94613~ — 3094 451 1389 4934 — kreisen die Anregung gemacht worden, es möchten die Brücken mit besonderen Tafeln gekennzeichnet werden, welche gleichzeitig auch den Namen des überquerten Flusses enthalten sollten. Im Auslande ist diese Flussbezeichnung bekanntlich teilweise bereits durchgeführt. Wie wir erfahren, hat der T. C. S. in einem Rundschreiben an die kantonalen Baudepartemente neuerdings diesen Vorschlag aufgegriffen. Man möchte auf diese Weise hauptsächlich den fremden Autotouristen bei der Orientierung über die von ihnen bereisten Gegenden möglichst behilflich sein und auch das Kartenlesen erleichtern. Der vorerwähnte Verband erklärt sich bereit, die Tafeln auf seine Kosten zu liefern, so dass die Kantone nur deren Aufstellung zu. übernehmen hätten. z. Hilteriingen für den Autobus. Die vereinigten bürgerlichen Parteien beschlossen — bei einer Stimmenthaltung — die Guntener Resolution zu unterstützen und eine finanzielle Beteiligung zur Konsolidierung der Geleiseanlagen der rechtsufrigen Thunerseebahn abzulehnen. Die für die Gemeinde Hilterfingen vorgesehene Quote von 165,000 Fr. würde eine empfindliche Steuererhöhung nach sich ziehen. Die Tagung trat aus Gründen der Gerechtigkeit dafür ein, dass dein Personal der Bahn im künftigen Interessenverband der Gemeinde Sitz und Stimme zu gewähren seien. hl. S#v«aiss«»nv4evl««&h» Zürcher Strassenverkehrsfragen. In der Sektion Zürich des Schweizerischen Automobilclubs hat am 16. Februar a. c, im Hotel Gotthard, Polizeiinspektor I>r. "WliefiendangeT in einem interessanten VoTtTag zn einer Reihe aktueller Verkehrsfragen, speziell unter Berücksichtigung des städtischen Strassenverkehrs, Stellung genommen. Aue der gTOssen Zahl der zur Diskussion stehenden Verkehrsprobleme bat der Referent einzelne Gesichtspunkte herausgegriffen und darüber namentlich die Einstellung der Polizei skizziert. Einleitend wurde betont, dass der heutige Recbtszustand als außerordentlich interessant bezeichnet werden müsse, und dass eine Prüfung der Verhältnisse die Feststellung zur Folge hat, dass von den bisherigen kantonalen und städtischen Vorschriften über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr nur diejenigen ausser Kraft gesetzt wurden, welche dem neuen Bundeegesetz widersprechen. Dabei ist hervorgehoben worden, dass die neue kantonale Ordnung erst als nächstes Weihnachtsgeschenk zu erwarten sei. Als eines der wichtigsten Probleme ist dasjenige der Geschwindigkeiten der Motorfahrzeuge in der Stadt anzusehen, •wobei der merkwürdige Rechtszustand besteht, dass das Fahrrad eo schnell wie das Automobil fahren darf. Es liegt auf der Hand, dass in der Stadt nicht so schnell wie auf dem freien Lande gefahren werden daTf, und dass auf städtischem Gebiet Geschwindigkeiten von 60 bis 70 Stundenkilometer, in Berücksichtigung der vielen Kreuzungen, Strasseneinmündungen etc., nicht geduldet werden können. Während für eine Reihe von Fahrzeugen innerorts und aussororts, je nach ihrer Beschaffenheit, eine gewisse Maximaleschwindigkeit festgesetzt ist, über der es keine Toleranzen mehr gibt, gilt für gewöhnliche Autos der Grundsatz, dass der Fahrer mit einer den Verhältnissen entsprechenden Geschwindigkeit zu fahren, habe. Wenn man die Frapre nach der in der Stadt anzuwendenden Geschwindigkeit stellt, so ist es schwierig, darauf eine eindeutige Antwort zu geben, denn Schnellfahren heisst nicht unbedingt schlechtes Fahren. Die Polizei verlangt, dass der Fahrer vorbeugend handelt und Unfälle vermeidet. Berücksichtigt man die Länge des Bremsweges bei hohen Geschwindigkeiten, so dürfte immerhin erwähnt werden, dass die Grenze des sorgfältigen FahTens in der Stadt etwa bei 50 km liegen dürfte; Geschwindigkeiten, die höber liegen, erwecken bei der Polizei ein gewisses Misstrauen. Bei Uebertretungen ist stets die Schnelligkeit festzustellen; denn der Richter muss wiesen, unter welchen Verhältnissen gefahren wurde. Eine starre Festlegung der Höchstgeschwindigkeit aber ist unmöglich; Grundsatz muss ein erträgliches Verhältnis zwischen Automobilisten und andern StrassenbenüU zern eein, was weitgehend eine Frage des Anstan« des sein dürfte. Wie bereits aus einer Reihe anderer offizieller Mitteilungen hervorgeht, warnt auch der Referent die Automobilisten vor einer Volksverärgerung gegen das Automobil, liegt es doch sicher im ureigensten Interesse des Fahrers, die eTwähnte Missstimmung nicht herauszufordern. Wenige schwere Fälle von Unvorsichtigkeit können genügen, um die schlummernde Volksbewegung auszulösen, di« den Bnudesrat ermächtigen würde, von Art. 25, 3, d. h. durch Verordnungen Vorschriften über dl» Höchstgeschwindigkeit zu erlassen, Gebrauch zu machen. In dieser Hinsicht ist bekanntlich am 15. Februar a. c. im Zürcher Kantonsrat eine Interpellation eingereicht worden. Der Referent ist (Fortsetzung Seite 7) La CHAUX-DE-FONDS : Grand Garage Guttmann, 110, nie de la Serre. T61. 24.300 GRAUBÜNDEN: Grand Garage Chur, Dosen & Meier. Telephon 777. LUGANO: Henry Morel, Automobiles, Via Gottardo. Tel. 6.33. Das Innere des Wagens sollte sein wie ein massgefertigtes Kleid: Auf den Leib geschnitten, • Muster, Farbe und Ausstathing nach Ihrem persönlichen Geschmack. Die geübte des Leder Form Sitzen LUZERN: Macchi-Barmettler, Royal-Garage, Maihofstrasse 61. Telephon 23.051. Yverdon: Ltndlc, Garage d'Yverdon, nie St-Roch, 4 Tel. 249. ST. GALLEN (und Appenzell): Ritzi & Wagner, Unterer Graben 21. Tel. 3200. Gangloff S.A. Interlaken: Rudolf Wenger. Langenthai: Carrosserie Langenthai A. G.; Job. Uetz. A. Matille. Luzern : Albert Dolder; J. Melliger; Oskar Sissach: Frech-Hoch. Solothurn-West: A. & E. Hess. St. Gallen: U. Höhener's Erben; Heinrich Müller; Joh. Wellauer. llstert E. Pfenninger. Wädenswil: Jak. Rusterholz. Widhtradi: Hermann Graber. Wledikon-ZUrldi: Gebr. Meier. Winterthur: Paul Widmer. Worb m mm ZÜRICH : TITAN A.-G., Stauffacherstrasse 45. Tel. 58.633.