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E_1933_Zeitung_Nr.014

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14 AUTOMOBIL-REVU15

14 AUTOMOBIL-REVU15 1933 - N° II WÄ afiB-«k«s Zur Benzinzollfrage. Die Zentralstelle für die Verteidigung der Automobilinteressen hat neuerdings an das eidg. Finanzdepartement eine Eingabe gerichtet und auf die katastrophalen Folgen für die Wirtschaft hingewiesen, wenn die in einigen Zeitungen angekündigte Erhöhung des Benzinzolls um 33 Prozent in Kraft gesetzt werden sollte. Das Departement antwortete am 25. Januar wie folgt: « Unter bester Verdankung Ihres Schreibens vom 18. dies beehren wir uns. Ihnen mitzuteilen, dass uns nicht bekannt ist, woher die Meldung betreffend eine Zollerhöhung von 33 Prozent' auf Benzin stammt. Die Behauptung entbehrt jeder Grundlage, indem weder der Bundesrat noch das Zolldeoartement in der Frage des Benzinzolls bestimmte Beschlüsse gefasst oder neue Richtlinien festgelegt haben. » Diese Antwort wirkt nicht sehr beruhigend und man wird die Weiterentwicklung der Angelegenheit mit aller Aufmerksamkeit verfolgen müssen. Die in der Bauernpresse aufgetauchte Forderung nach einer Erhöhung des Benzinzolls mahnt jedenfalls zur Vorsicht. (säe.) Deutschlands Steuereinnahmen aus dem Motorfahrzeugwesen bezifferten sich in den ersten drei Quartalen des laufenden Finanzjahres auf 138.3 Millionen Mark. Die voraussichtlichen Erträgnisse waren im Budget mit 180 Millionen Mark eingesetzt, so dass sich ein Manko von rund 40 Millionen Mark ergibt, das durch die Ergebnisse des letzten Quartals eher noch erhöht, keineswegs aber verbessert werden dürfte. Neben der wirtschaftlichen Krise ist vor allem die gewaltige Ueberlastung der deutschen Motorfahrzeughalter mit Sondersteuern hiefür verantwortlich. Es ergibt sich deutlich aus diesem Beispiel, dass der Steuerbogen auch überspannt werden kann. -z- Der englische Motorfahrzeugbestand betrug am 30. September 1932 total 2,239,000 Automobile und Motorräder aller Art. Es ergibt dies gegenüber dem Vorjahre eine Zunahme von 25,845 Fahrzeugen. An Personenwagen waren 1.12 Millionen auf den vorgenannten Zeitpunkt verkehrsberechtigt und hat sich deren Zahl im Laufe eines Jahres um 44,224 erhöht. Erstmals in den Verkehr kamen 143,053 Fahrzeuge. Die amerikanische Automobilproduktion bezifferte sich im November 1932 nach den definitiven Ergebnissen des Statistischen Bureaus auf 59,556 Einheiten. Dies bedeutet im Vergleich zum Vormonat Oktober eine Zunahme von 10,854 Fahrzeugen. Die gesamte Produktion umfasste 47,293 Personenwagen, 12,024 Lastwagen und 239 Taxameter. Dagegen ist die kanadische Monatsproduktion von 2923 Einheiten auf 2204 zurückgegangen. Nach den Angaben der Automobilhandelskammer bezifferte sich die Fabrikation im Monat Dezember auf 102,770 Fahrzeuge und schnellte damit gegenüber dem Vormonat um 66 Prozent hinauf. Die gesamte Jahresproduktion ergibt somit 1,426,966 Motorfahrzeuge. ' Der Verkauf an Personenwagen wird für Amerika im Jahre 1932 mit 1,097,716 Fahrzeuge angegeben. Da die Dezemberergebnisse noch nicht vollständig bekannt sind, dürfte diese Zahl noch eine geringe Korrektur erfahren. Immerhin kann heute schon festgestellt werden, dass das Verkäufsergebnis das niedrigste der letzten 11 Jahre darstellt. Vergleichsweise sei nur erwähnt, dass im Jahre 1931 1,9 Millionen, im Jahre" 1930 noch 2,6 Millionen, und 1929 sogar 3.8 Millionen Personenwagen in den Vereinigten Staaten käuflich abgesetzt werden konnten. Der Verkauf an Lastwagen betrug 1932 181,291 Einheiten- und steht damit ebenfalls erheblich hinter dem Resultat für 1931 zurück, indem dazumal 313.884 neue Lastfahrzeuge als verkauft gemeldet wurden. z. Die volkswirtschaftlichen Aufgaben und die wirtschaftspolitische Bedeutung der Eisenbahnen. Ein Beitrag zur Beurteilung des Wettbewerbes zwischen Eisenbahn und Automobil, von Dr, >M- Saitzew, Zürich. Verlag: Librairie Edition .§. A., Bern, 1932. BüJiorl^d. I. Unter diesem Titel hat Herr Prof. Dr. Saitzew im Auftrag der Generaldirektion der'.Bundesbahnen eine Broschüre veröffentlicht. In 6 Abschnitten befasst er sich darin mit der Stellung der Bahnen ii$ der Volkswirtschaft, der Bedeutung der Bahneri 1 für Wirtschaft und Gesellschaft, der innern ökonomischen Struktur der Bahnen, dem Eingriff des Staates in den Bahnverkehr, der Kostenstruktur jand Preisbildung im Bahnverkehr, de» Frage Eisenbahn und Automobil, um dann in einem siebenten Abschnitt seine Folgerungen zu ziehen. n "'' Die Ausführungen und Folgerungen von Profi Saitzew bewegen sich, was nicht überraschen kann, im Gedankengang der Auftraggeber der Broschüre nnd bringen daher wenig Gesichtspunkte, die nicht schon erörtert worden wären. Dagegen ist die Gliederung übersichtlich, und ein reiches Zahlenmaterial will die Richtigkeit der Ausführungen beweisen. Im Rahmen einer kurzen Abhandlung ist es nicht möglich, die einzelnen Argumente von Herrn Prof. Saitzew über die Entwicklung, den Aufbau, die ökonomische Struktur und den^ Eingriff des Staates in den Bahnbetrieb zu kommentieren. Wir greifen daher lediglich die Punkte heraus, in denen die Argumentation fehlgeht, oder wo für die Allgemeinheit und für den Automobilsmus wichtige Fragen ausser acht gelassen wurden. Gegen die Ausführungen des Verfassers in den ersten beiden Abschnitten ist nicht viel einzuwenden. Im dritten Abschnitt kommt er auf die ökonomische Struktur der Bahnen und auf deren Kapitalintensität zu sprechen. Er schreibt dort: « Ist der Verkehr entsprechend gross und verteilen sich somit die durch die Investition hervorgerufenen jährlichen. Kapitalkosten, die mittelbaren Betriebskosten, auf eine grosse Anzahl von Einzelleistungen, so stellen sich die gesamten Transportkosten für die Einzelleistung im Eisenbahnverkehr bei korrekter Berechnung billiger als bei irgend einer andern Art des Landtransport. » Mit diesem Satz hat der Verfasser eine der wichtigsten Ursachen der heutigen Bahnmisere umschrieben. Viele Zweiglinien der Bundesbahnen und ein grosser Teil der Nebenbahnen sind gebaut worden, ohne dass die Voraussetzung des im Verhältnis zu den Kapitalaufwendungen nötigen, genügend grossen Verkehrs vorhanden gewesen wäre. Die Kapitallast erdrückt diese Linien und hat sie schon zu den Zeiten unrentabel gemacht, da es noch keine Autokonkurrenz gab. Bei manchen Linien lässt sich das Missverhältnis zwischen Kapitalaufwendung und Verkehr nicht einmal mit volkswirtschaftlichen Vorteilen begründen. In der Zeit des Gründungsfiebers sind zahlreiche Bahnen lediglich aus spekulativen. Ursachen und um den regionalen Ehrgeiz zu befriedigen geschaffen worden. Das wird bei der Behandlung des Verkehrsproblems Bahn - Auto — bewusst oder unbewusst — ausser acht gelassen. Geht man den Gründungsakten der Bahnen nach, so stösst man immer wieder auf einen uns heute unbegreiflichen Optimismus, auf den absoluten Glauben, der Besitz einer Bahn bedeute für jede Gegend die Garantie für einen wirtschaftlichen Aufschwung, für Arbeits- und Gewinnmöglichkeiten. Fast durchwegs wurde die Verkehrsentwicklung überschätzt und die Möglichkeit von wirtschaftlichen Krisenperioden ausser acht gelassen. Nachdem nun eine solche Krisenperiode eingetreten ist, musste sich das Missverhältnis zwischen Kapitalinvestierung und Verkehr bei den schon in guten Zeiten unrentablen Bahnen katastrophal auswirken. Aus der Zusammenstellung der Betriebsergebnisse der Bundesbahnen geht hervor, dass von 1903 bis 1909 die Rechnung fünfmal mit Verlust und nur zweimal mit Gewinn abschloss. Damals konnte man aber weder von einer Krisenzeit noch von einer Konkurrenz des Automobils reden, und damit ist der Beweis erbracht, dass schon vor 30 Jahren die wirtschaftlichen Grundlagen der Bundesbahnen ungenügend waren. Die Kapitalintensität war im Verhältnis zum Verkehr zu gross. Diese Tatsache ist Von Prof. Saitzew nicht genügend gewürdigt worden. Das Missverhältnis zwischen dem investierten vört ^ZYLINDERN und AlUML NIUM-GEHXUSEN jeder Art, VENTILSITZ-RISSE, Ausfüllen von Nuten in Zylinderwandungen.— Spezialverfahren.— Garantie. — Beste Referenzen. Elektro-mechänische Werkstätte «P _ • er cw e n _i i f_*_ ^^ Warnung! Kapital und dem Verkehr ist aber, trotzdem wenig neue Bahnen gebaut wurden, nicht geringer geworden, im Gegenteil, es hat zugenommen. Die Betriebslänge der S. B. B. belief sich im Jahre 1903 auf 2433 km und im Jahre 1931 auf 2942 km, die Baulänge des gesamten schweizerischen Bahnnetzea auf 4430 bzw. 5856 km. Nach dem statistischen Jahrbuch beliefen sich die Baukosten im Jahre 1903 auf Fr. 1,428,530,000.—, im Jahre 1930 dagegen auf Fr. 3,750,632,000.— Während also die Baulänge nur um 32 Prozent zugenommen hat, wurde das Anlagekapital um 162 Prozent vermehrt. Die Ueberkapitalisierung hat ihren Fortgang auch in der Zeit genommen, da die Bahnen bereits stark mit der Konkurrenz des Autos rechnen mussten. So wurde das Bundesbahnkapital in der Zeit von 1913 bis 1931 verdoppelt und selbst in den letzten Jahren noch um jährlich 80—90 Millionen erhöht. Trotz stark rückläufigem Verkehr sind für das Jahr 1933 weitere 65 Millionen Neuausgaben bewilligt worden und steht der Ausbau zahlreicher Bahnhöfe, der Bau von doppelspurigen Geleiseanlagen usw. auf dem Ausbauplan. Von einem Bedürfnis kann, solange nicht ein sehr starker Konjunkturaufstieg in Aussicht steht, nicht geredet, werden, denn was nützt der Bahn ihre vollkommene technische Rüstung, wenn der nötige Verkehr nicht vorhanden ist? Wie gross das Missverhältnis zwischen Kapitalaufwendung und Verkehr bei uns geworden ist, geht aus weitern Zahlen der Broschüre hervor. Die Kapitalbelastung auf den Kilometer Streckenlänge beträgt bei den Bundesbahnen Fr. 1,005,600—, oder unter Abzug der Elektrifikationskosten Fr. 854,000.-, bei der deutschen Reichsbahn, ohne Berücksichtigung der Inflation, Fr. 623,000.—, bei den französischen Hauptbahnen Fr. 273,100.—. Dabei rollen in der Schweiz über den Kilometer Bundesbahnstrecke 705,000 tkm, in Deutschland dagegen 1,375,000 und in Frankreich 1,065,000 tkm. Prof. Saitzew folgert daraus aber nicht, dass bei den Bahnen äusserste Sparsamkeit und Vermeidung jeder Neuausgabe am Platze sei. Er sucht das Heil in einer Vermehrung des Verkehrs durch Unterdrückung der Autokonkurrenz, um auf diese Weise die Kosten pro Leistungseinheit bei den Bahnen vermindern zu können. Dabei lässt er die volkswirtschaftliche Seite der Angelegenheit vollständig ausser acht Das Verkehrsproblem ist aber nicht einseitig ein Problem der Bahnen, es ist ein solches der Wirtschaft. Beim Missverhältnis zwischen Kapitalintensität und Leistung zeigt sich auch der grundsätzliche Unterschied zwischen dem Staats- und Privatbetrieb. Der Staat baut und organisiert für Leistungen, wie sie bei dauernd stark ansteigendem Verkehr im Verlauf der Jahre maximal vorkommen können. Die Privatwirtschaft dagegen stellt sich auf mittlere Leistungen ein, da sonst die zu grosse Kapitalinve stierung den Bestand der Unternehmungen bei geringem Rückschlag gefährden würde. Die Bahnen rufen jetzt, wo sich ein solcher Rückschlag zeigt, wie er naturgemäss von Zeit zu Zeit unvermeidlich ist, nach der Hilfe des Staates und der Unterdrückung der Konkurrenz. Der Privatbetrieb dagegen muss sich in solchen Zeiten gegen eine notgedrungen verschärfte Konkurrenz mit eigenen Mitteln wehren. Hat er in guten Zeiten über seine Verhältnisse gelebt, wie es bisher die Bahnen getan haben, so geht er in schlechten einfach zugrunde. Die Bahnen wollen sich, wie der gegenwärtige Ministerpräsident Deladier im Jahre 1931 in der fran- Um vor Schaden und Aerger bewahrt zu bleiben, lassen Sie Ihren Kilometerzähler nur in der Spezialwerkstätte A. Kusterer, Zürich 8 Zimmergasse 9, Tel. 22.949 reparieren. Als offizieller Vertreter aller Marken, werden von den Fabriken nur Ihm Original-Bestandteile geliefert, so dass Sie nur hier Gewähr für tadellose Ausführung erhalten. Berücksichtigt die Inserenten dieses Blattes! pour xadiateurs pareil ä ce courant marin tempere et protege votre radiateur räsiste ä —17°. La Charge pour 1 raditateur d'auto fr. 15.—, pour garages, l'antigel est livre en füts. Savonnerie H. & M. 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N° U - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 15 logischen Kammer sagte, die bei ihnen gemachten Fehler durch das rationeller betriebene Strassentransportmittel bezahlen lassen. (Fortsetzg. folgt.) Sektion Graubunden Vorstandssitzung. Am 26. November hatte uneere Sektion an das Bau- und Forstdepartement eine Eingabe gerichtet, in welcher vier Anträge betr. Neuregelung der Taxordnung gestellt wurden. Alle vier Postulate gehen von der Erwägung aus, das Automobil von heute ist, im Gegensatz zur bisherigen Auffassung, als Arbeitswagen zu würdijn und in entsprechender Weise muss die finanzielle Bnlastung (geordnet werden. Erfreulicherweise haben unsere verantwortlichen Automobilbehörden, die kantonale Automobilkontrolle, wie das Baudepartement und die Regierung sich unseren Argumenten nicht verschlossen und grundsätzlich Erleichterungen gegenüber den bestehenden Zuständen bewilligt. Es betrifft dies: 1. Die Möglichkeit der monatsweisen Abstufung der Bewilligungsgebühren. Die Gebühren sind in foleender Weise geordnet worden: Für 1 Monat 10% der Jahresgebühr, 2 Monate 20%, 3 :30%, 4 • 40%, 5 • 50%. 6 • 60%, 7 70%, 8 : 75%, 9 ; 80%, 10:85%, 11:90% Ein Automobilist, welcher*«. B. tm 1. März den Wagen löst, bezahlt 85?» der Jahrestaxe, gibt er die Nummer bereiti am 1. Notember wieder ab, erhält er noeh eine Rückvergütung von 10%, er hat somit insgesamt 75Ä der Jahrestaxe bezahlt. 2. Da speziell im Gebirge hochpferdige Wagen benötigt werden und weil es ungerecht erscheint, die 15 PS übersteigende Leistung dea Wagen* In erhöhter Weise finanziell zu belasten, wurde auch auf diesem Gebiet eine anerkennenswerte Erleichterung geschaffen. Während bisher die Wagen bis zu 15 PS Fr. 20.— pro PS und für alle folgenden PS je Fr. 15. zu entrichten hatten, bezahlen nach der Neuordnung die Wagen bis zu 18 PS je Fr. 20.— und ab 18 PS noch je Fr. 10.—, z. B. bezahlten 20 PS Fr. 425.—, heute Fr. 380.— Trots- tor-Wüthrkh (bisbor); Beisitzende: Frau Zeier (bisher); Frau Schibier (bisher); Frau Plüss (neu). SEKTION AARGAU. Vortrag über das neue Automobilgesetz. Herr Dr. H. Rothmund, Chef dor Rechnungsrevisoren: Frau Zeier und Frau Zimmermann (bisher). Polizeiabteilung des Eidg. Justiz- und Folizeidepartementes, referiert auf unsere Einladung hin Mittwoch, den 22. Februar 1933, 20.15 Uhr, im Saal gesehen. Im Jahresprogramm sind folgende Ausflüge vor- des Hotel Aarauerhof in Aarau über « Die Regelung 7. Mai: Bluestfahrt ins Baslergebiet. — 4./5. Juni des Strassenverkehrs nach der neuen Automobilgesetzgebung des Bundes ». Nachdem es uns ge- -*- 25. Juni: Strandbadleben am Murtensee. — 1. (Pfingsten): Brüni« - Hasliberg - Hohfluh (2 Tage). lungen ist, einen hervorragenden Mitarbeiter des August: Nachtessen am Thunersec. — 2. September: Weekendausflug auf den Gurnigel; abends Gesetzes für dieses aktuelle Thema zu gewinnen, dem die Verordnung mit diesen Erleichterungen hoffen wir auf zahlreiches Erscheinen unserer Mitglieder. Zu diesem Vortrage, der öffentlich ist, sind den ist, bat die kantonale Automobilkontrolle die dem Schallenbarg. Zuverlässigkeitsprüfung. — 15. erst im Laufe des Monats Januar genehmigt wor- Konzert und Ball. — -24. September: Picknick auf auch die übrigen interessierten Verbände eingeladen. Anschliessond freie Vereinigung der Mitgebühren zu erstatten. Manchen Automobilisten, Die Auskunftsstelle wird nach wie vor von Frl. Mühe nicht gescheut, die bereits bezahlten Höher- Oktober: Rund um den Bielersee. glieder. welcher sich um die Arbeiten des Clubs nicht bekümmert, diesen vielleicht nieht einmal finanziell an sie zu richten: Telephon 35.525. 0. Messerli weitergeführt. Alle Anfragen sind direkt SEKTION BERN. Grosser Clubball Samstag, den 18. Februar 1933, 21 Uhr, im Hotel « Bellevue-Palace », Bern. Morgen abend ist die grosse A. C. S.- wartet RückveTgütunfen von 50 bis 100 Fr. in den SCHWEIZERISCHER DAMEN - AUTOMOBILduroh den Beitritt unterstützt, fielen hier uner- Gemeinde in den gediegenen Räumlichkeiten des Schoss. CLUB SEKTION ZÜRICH. Generalversammlung. «Bellevue-Palace» zu Tanz und frohem Treiben Wir gestatten uns, unsere geschätzten Mitglieder an Der Vorstand nahm sodann Kenntnis von den vorsammelt. Willkommen ist jedes Sektionsmitglied die erfolgte Einladung zur Teilnahme an der Generalversammlung zu erinnern. Dieselbe Bestrebungen bezüglich Neuordnung des Untersuchungsyerfahrens bei Automobilunfällen. Es ist und dessen Eingeführte. Der Schlager des Abends, das Genfer Tanzorchester * Robylton and his boys », ist auf Freitag, den 24. Februar 1933, nachmittags beabsichtigt, in Verbindung mit den übrigen Automobilclubs den Antrag auf Schaffung eine« prompt eine schmissige Ballmusik von seltener Ausdrucksweise, wird Tanzlustige und Musikfreudige in glei- Abends treffen «ich die Mitglieder mit ihren Ange- 3 Uhr, im Cafe Huguenin, I. Stock, festgesetzt und zuverlässig arbeitenden Expertisenapparates zu cher Weise befriedigen. Verschiedene gesellschaftliche Darbietungen sorgen für don wünschenswerten viele Mitglieder begrüssen su können. hörigen in der Odeon-Bar. Wir hoffen gerne, recht Händen def Straf- und Zivilgerichte anlässlich der Schaffung des Einführungsgesetjses zum eidg. Automobilgesetze einzubringen. Ballbetrieb. Ueber die besonderen Geschehnisse des Abends hüllt sich der « Maitre de plaisir > in tiefes Schweigen, wohl nur deshalb, um vorurteilsfreie Aus «§«>•» V«e>»l»«5mcl««i Menschen um sich zu sehen. Der Autopark ist diesmal auf dem Bundosplatz und wird polizeilich be- ORTSGRUPPE ST, ßALLEN^STADT. Als ver- VtrtwM*«NeugrOndung. In Bern wurde der Autosektion 8t, Q allen-Appenzel! wacht Der Billetvorverkauf dauert noch bis Samstagtnittag, bis wann bei der Touristikstelle der Ber- fahrtam 18. Februar lassen wir einen soeben «ich die Inhaber von Taxametergeschäften aus dem lockendste Einladung ju der lustigen Neapel« schweizerische Taxihalter-Verband gegründet, dem ner Handelsbank und bei der Reception des < Bellovue > Eintrittskarten zu Fr. 5.—, inkl. Steuer, begesottensten Trockenbrötler in den Uhler Bwingt gung bezweckt die Wahrung der Standesinteressen, erhaltenen Brief folgen, der gans gewiss den hart- ganzen Lande angeschlossen haben. Die Vereinizogen werden können. Für Nachzügler ist eine Napoli, il 15 febraio 33. so vorab die Bekämpfung der illoyalen Konkurrenz. Abendkasse eingerichtet. Cari Svizzerit Gester Abig bin i eicho von bella mare, bringe mia mama granda lettera von Touring-Club San CHAUFFEUR-CLUB LUZERN Gallo, dass si fumme Sabbato 18 febraio in nostra UND UMGEBUNG T. C. S. cittä per far una granda: festa con devisa: 0 mia Versammlung vom 4. Februar. bella Napoli! Ani seit; Ise keibe guet. Mues i molto Bei einer leider sehr schwachen pressiere sum magge alles parat. Bin i Sprunge Beteiligung seitens der Mitglieder eröffnete der Präsident die ufstegge molto Girlande und belli Decorazione in ganze Stadt. Ani neu astriche, 11 mare e il Vesuvo. Versammlung um 8.45 Uhr. Das Ani funde Albergo Uhler, Via Bogen, wo ia tutti Protokoll der Generalversammlung wurde ohne Diskussion ge- in prima ordine. Ani bestell» gueti musica napolitani originale. Is au da buono Vino: Chianti, Barbera (is es molto billig in Italia). In euccinä magge dankt. Unter Mutationen waren 2 Austritte zu vernehmigt und vom Vorsitzenden aufs beste ver- gueti Spaghotti napolitani, insalata italiana, risotto zeichnen, denen 3 Neuaufnahmen gegenüber standen- Aus dem Club ausgeschlossen wurde: Bülow milanese, salami, mortadella und vieli ander! gueti Specialitä. Tutti git e granda Comedia mit vieli Albert Wir müssen darauf hinweisen, dass Bülow keine Berechtigung mehr hat, sich auf den bella Costumi, Attrazioni und söni Sazzeli und mueste nüt magge als au ko. Namen des Clubs zu berufen. Tante saluti au rivederei Ueber die vorgesehene Rechtsschutzversicherung II Podesta di Napoli: Martino Uberto- kann erst an der nächsten Versammlung eine definitive Vorlage zur Besprechung kommen. Es lag Die Zufriedenheit der Plymouth*Besitzer ist unsere beste Reklame. Der 1933er Plymouth* Sechszylinder- überbietet seine bewährten 4* Zylinder «Vorgänger an Rasse, Schönheit, Geräumigkeit und niedrigem Preis um ein beträchtliches. 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Januar hielt die Sektion Bern des Schweiz. Damen-AutomobU-Clubs in ihrem Clublokal «Du The'atre» ihre Generalversammlung ab. 6 Zyl., Modell 1930, 12 St.- PS, 4/5pl., Limousine, wenig gefahren, in einwandfreiem Zustand, wird aus Privathand verkauft zu nur Fr. 4200.—. 10628 Offerten unter Chiffre Z 2497 an die Aufomobll- Revue, Burtau Zürich. Der Vorstand wurde wie folgt gewählt: Präsidentin: Fräulein G. Messerli (neu); Vizepräsidentin 1 . Frau A. Glaser (bisher); I. Sekretärin: Fräulein H. Lüthi (bisher); II. Sekretärin: Fräulein E. Kaufmann (bisher); I. Kassiererin: Frau M. Keller- Raraseyer (bisher); II. Kassiererin: Frau K. Wal- Fahren dank seinem „schwebenden Motor", Größtmögliche Sicherheit dank seinem kreuz* verstrebten Tiefrahmenchassis mit Doppel* rahmen, Ganzstahl «Karosserie und starken» staub* und wasserdichten hydraulischen Brem* sen. Ferner alle Gänge geräuschlos, vollauto* ein geschloss. 4/9-Plätzer, v. Anfang April bis Ende Oktober, von langjährig. Fahrer. Der Wagen würde ungefähr 1200-1500 km pro Monat gefahr. Standort Graubünden. Offerten pro km unter Angabe des Wagens und der PS unt. Chiffre 0. F. 7227 Ch. an Qrtll Flitfli • Annoncen, Chur. 57677 auch ein Bericht vor, von den Delegierten in die Verkehrekommission. Wir ersuchen die Mitglieder, sich eur Pflicht zu machen, wieder regelmässiger an den Versammlungen zu erscheinen, da es für jedes Mitglied von grösstem Nutzen sein kann, wenn es über 4ie heutigen Verkehrsverhältniese orientiert Einer sagt's dem andern AMAG, Automobil u. Motortn A..G. Zürich, Bahnkofttraße 10 KRICK-FORCART Basel RtTZI & WAGNER HISPANO- SUIZA 6 Zyl., Landaulet, 6/7plätzig, mit Trennungsscheibe,, sehr geräumiger Wagen, in tadellosem Zustand, wenig gefahren, ca. 14 000 km. Offerten unter Chiffre 57713 an die Zu mieten gesucht geschlossen, nicht über 10 PS, neues Modell bevorzugt, nur aua Privathand. 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Das gut ausgewählte, reich dotierte Programm, das von einigen Mitgliedern selbst durchgeführt wird, verspricht einen genussreichen Abend. Also versäume es kein Mitglied, mit seinen Angehörigen unsere erste Veranstaltung zu besuchen. Eine flotte Musik wird uns aufspielen. Wir erwarten einen vollzähligen Aufmarsch aller Mitglieder und ihrer Angehörigen. Saalöffnuns 19 H Uhr. H. St. matische Kupplung, Freilauf, stoßfreie Steue« rung, Antiquietschfederung, auswechselbare Stahlventilsitze, Fallstromvergaser etc.Wir sind gerne bereit, Ihnen alle seine hervorragenden Eigenschaften ganz unverbindlich zu erklären und vorzudemonstrieren. Verkaufe oder tausche 15 PS, 8 Zyl., in vorzügl. Zustd., an schönes, apartes 4—7-PWtzer-Cabrlolet, 6/7-PI.-Umousint, Litferungswagen, ca. VA T., Scintilla-Beleucht., Servo- Zustande, neue Kolben, 3-Tonnen-Lastwagen oder Bremsen, eignet sich sehr ev. Möbolkasten auf Lastwagen. — Offerten unter Lioferungswagen. 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Die Durchführung folgender Anlässe ist vorzubereiten: familiäre Zusammenkunft (5. März); Gartenfest in der « Alhambra • am 11. Juni, bzw. 18. Juni als Hallenfest bei ungünstiger Witterung; Ausfahrt am 2. Juli nach Freiburg i. Br., sowie Abendunterhaltung am 30. September im Caslno Aussersihl. Das im Druck befindliche Vorstandsund Firmenverzeichnis wird den Mitgliedern nächsthin zukommen. An freiwilligen Spenden gingen ein: von Ed. Hatt Fr. 20.—, Herrn Dr. Büchi Fr. 5.—, Jos. Wiget Fr. 1.— und von F. Iten Fr. 4,—, was zu Protokoll bestens verdankt wurde. Arbeitslose und in Not geratene Mitglieder werden gebeten, sich beim Vorstande zu melden. Ferner wurde beschlossen, jedem Mitglied mit 20jähriger Fahrpraxis und mindestens öjähriger Mitgliedschaft eine Prämie auszuhändigen, sofern dieses seinen Vereinspflichten nachgekommen ist. — Zur Beherbergung von eingehenden Kartengrüssen auswärtsweilender Mitglieder wird am Stammtisch ein Karten-Album aufgelegt. Der Präsident las ein an den Stellenvermittler gerichtetes Instruktionaschreiben vor, in welchem er" ihm für "die Ausführung seiner Tätigkeit hauptsächlich die Statuten in Erinnerung ruft. Um 10 Uhr waren die Traktanden erledigt. H. Q, NB. Der Kassier bittet die Mitglieder um Begleichung der fälligen Beiträge. CHRYSLER — P LY" K4 O U X H "" 6.ZYLINDER Zukaufen, gesucht KLEIN - AUTO Zu verkaufen: A. C. S. T* • _ Tl