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E_1933_Zeitung_Nr.027

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 27 Cette voiture quTa Itablisa rZputatibn surft» perfection technique, est maintenant fautomobile la plus iligante de Vannee. Toutes les nouvelles Buick sont plus basses, plus longues, plus larges. A gauche, la Club Sedan 91 avec malle fixe. Bei einem Wagen von 1200 kg Chassis- und 1S00 kg Totalgewicht sind die Zollabgaben wie folgt: Fertig earrossiert verzollt 1S00 kg a Fr. 170.- Fr. 3060.- In der Sdiweiz carrossiert: 1200 kg (Chassis) a Fr.l30.- = Fr.l560.- Rüdkvergütung 40% Fr. 624.-Fr. 936.- Zollvergünstigung Fr. 2124.— welche die Differenz zwischen den Kosten einer Spezial- und einer Fabrikcarrosserie vollständig dedken. Air frais sans courants d'air ! Un important perfectionnement en mauere de confort dans une voiture fermee. Le Systeme de Ventilation Fisher elimine courants d'air, fumie et vitres embuies. Air frais sans courants d'air dans la Buick 1933 munie du Systeme de Ventilation Fisher MERK-ANHANGER für alle Zwecke Anhänger mit Motor - Dreiseitenkipper Verlangen Sie In Ihrem Interesse Offerte von J.MERK Konstruktionswerkstätte Telephon 137 FRAUENFELD La recente presentation de la nouvelle Buick 1933 qui causa une teile Sensation, marque une conception nouvelle du confort dans une voiture fermee. Parmi de nombreux perfectionnements d'ordre technique autant qu'esthe'tique, la nouvelle Buick offre pour 1933 un dispositif extremement ingenieux: le Systeme de Ventilation Fisher. Cette nouvelle invention non seulement supprime les courants d'air tout en procurant aux occupants de la voiture tout l'air frais qu'ils de"sirent, mais eile absorbe cri oütre la fumdc et empeche la formation de bu6c sur les vitrcs, si dangereuse en cas de tnauvais temps. Cc dispositif est la sfmplidte' meine. Les glaces des portieres avant des voitures ferme'es ains! que edles du compartiment arriere de la Sedan sont divisees en deux parties. Alors qu'une partie peut etre montec et descendue comme d'habitude, l'autre pivote sur un axe vertical, pour former une sorte de pare-brise lateral. Ces fenetres sont disposdes de facon ä ce que chaque oecupant de la voiture puisse regier la sienne sans que les autres voyageurs n'cn soient incommode's. Tous les modeles sont plus Iongs, plus bas, plus larges, et tous ont iti dotds d'une Serie de nouveaux perfectionnements techniques. Plus que jamais, la Buick est en tete de la categorie des voitures de classe! Telephonez h votre distributeur. II sera heureux de mettre une nouvelle Buick ä votre disposltion, sans engagement pour vous. Demandez« lui des details sur le Systeme de paiements differes de la G.M.A.C Parmi de nombreux autres perfectwnne» ments, notons le cadre surbaissi avea entretoises en X. C'est ce qui a permis ä Fisher de crier des carrosseries d'une pareille eleeance. GENERAL MOTORS CONTINENTAL S.A. Als offizielle Chevrolet- Vertreter für Bern halten wir ein grosses Lager Er« Satzteile für alle Modelle und verbürgen einen einwandfreien Service Quelques-uns des 15 agents et stations de service Buick en Suisse: AARAU: Glaus & Meng, Hohlgass-Garage. Telephon 6.91. BASEL: . Agence Ametfcaine, Viaduktstrasse 45. Tel. 47.800. BERN: . Gd. Garage Automo A.-G., Länggaßstrasse 21. Tel. 28.661. LA CHAUX-DE-FONDS: Grand Garage Guttmann, 110, nie de la Serre. T61 24.300. La nouvelle remorque „DRAIZE" type B.4. et 4. 6tudi6e specialement d'apres les exigences nouvelle loi föderale ne pese que 1000 kg ä vide Supporte 4 0 0 0 kg de Charge utile total 5 000 kg (Art. 55 de la loi) Cons-truction soignee et tres robuste malgre ce record de leqörete. de la Demandez tous renselgnements ä DRAIZE S.A., 10,ruePourtaies, Neuchatel Salon de Geneve, 10 au 19 mars, Stand 110 LUZERN: L. Thoma, Reparatur-Werkstätte, Moosstrasse 2. Tel. 1020. SOLOTHURN: Grand Garage Welssenstein, Eupferschmid & Co. Telephon 1442. ZÜRICH: Agence Americaine, Dufourstrasse 23. Tel. 27.273.

N°27 — 1933 AUTOMOBIL-REVUE Zum Umbau des Rapperswiler Seedammes. Die Botschaft des Bundesrates. Die Angelegenheit des Umbaues vom Seedamm Rapperswil blickt auf eine vieljährige und gewundene Entwicklung zurück. Man darf ruhig behaupten, dass die Angelegenheit der Strassenverbindung zwischen Rapperswil und Pfäffikon seit langer Zeit das Verkehrsproblem der Einzugsgebiete des östlichen Zürichseebeckens war. Dies hat sich auch in zahlreichen Reklamationen und Zuschriften, wie auch beachtenswerten Vorschlägen zur Umgestaltung dieses Verkehrs 1 weges in unserm Blatte widergespiegelt. In gegen zehn Jahresbänden stösst man immer wieder bei der Behandlung von Strassenfragen auf die Kritik der jetzigen Dammanlage und den Wunsch nach einem baldigen Umbau. Auch die bundesrätliche Botschaft bestätigt, dass «durch zahlreiche Kundgebungen aus der Oeffentlichkeit und Eingaben aller Art von interessierten Verbänden, zuletzt in den Jahren 1928 und 1929, die kantonalen Behörden und der Bundesrat auf -die unzulänglichen, ja sogar gefährlichen Zustände des Dammbaues aufmerksam gemacht wurden, der im Jahre 1878 dem Verkehr übergeben wurde, aber zum grossen Teil baufällig ist und den gegenwärtigen Verkehrsanforderungen schon lange nicht mehr genügt >. Die Bau- und Eisenbahnbehörden konnten sind mit einer Fahrbahn von 6 m, zwei Fahr- von je 1 m und einem Gehweg sich diesen Vernehmlassungen und demradstreifen Wunsche auf Verwirklichung eines den moderneren Verkehrsanforderungen besser ge- eine Konstruktionsbreite von rund 11 m er- von 2,5 m Breite geplant, was insgesamt recht werdenden Projektes auf die Dauer gibt. Der Kostenvoranschlag berechnet die nicht verschliessen. Es wurde Ende 1929 in gesamten Bauausgaben auf 3,12 Millionen Fr. Rapperswil eine grosse öffentliche Ver- Diesem Projekt, auf welches sich die See- sammlung abgehalten, an welcher die interkantonale Seedamm-Kommission bestellt wurde, der Vertreter der kantonalen Baudirektionen von St. Gallen, Zürich und Schwyz, der eidg. Linth-Kommission, der Südostbahn sowie der Gemeinden Rapperswil und Freienbach und der Stadt Zürich angehörten. Die Kommission erhielt die Aufgabe, die zur Behebung der gerügten Uebelstände erforderlichen Massnahmen zu beraten und eine Projektvorlage ausarbeiten zu Jassen und den Behörden vorzulegen. Nach zahlreichen Sitzungen in den Jahren 1929 bis 1932 wurde endlich Mitte Juni 1932 das von den Ingenieuren Meier und Frei verfasste Projekt bereinigt und genehmigt. Der beigefügten Planskizze ist zu entnehmen,, dass dieses Projekt grundsätzlich von der bisherigen Drehbrücke abkommt und für Bahn und Strasse einen starren Uebergang schafft. Durch den Bau eines Kanals an geeigneter Stelle wird für ungehinderten Schiffsverkehr gesorgt, indem der Schifffahrt eine freie Durchfahrtshöhe von 10 m über dem mittleren Seespiegel zur Verfügung steht. Von Pfäffikon bis Hürden folgt die Strasse bei veränderter Höhenlage ihrer jetzigen Linienführung östlich -der Bahn. Bei der Einfahrt nach Hürden wird sie in schlanker Linie schienenfrei über die Bahnlinie geführt und verläuft von hier aus westlich derselben bis Rapperswil. Auf dem Brücken-und dem Seedamme liegen beide Verkehrswege dicht nebeneinander. Im übrigen erfolgt ihre Linienführung getrennt. Die Strassenbrücken unterbunden sei, was zu unhaltbaren Verkehrsstockungen führt. Die Finanzierung des Projektes sei aber nur unter Mithilfe des damm-Kommission einigte, stand die vomBundes möglich, weshalb ein Gesuch um Bewilligung eines Beitrages von 50% der Ge- Verband zum Schütze des Landschaftsbildes am Zürichsee und weiteren Vereinigungen samtkosten gestellt wurde. unterstützte Variante von Ing. Waldvogel Was die Subventionierung anbetrifft, so gegenüber, welche wir in Nr. 91 der «A.-R.» sagt der Bundesrat in seiner Botschaft, dass 1932 ausführlich behandelt haben. Besprechungen der Eisenbahnabteilung und in den letzten .Jahren auf verschiedene von der Kommission mit dem Autor dieses Entwurfes zeigte, dass die Bauausführung der Variante ohne längere Unterbrechung des Bahnund Strassenverkehrs sehr umständlich wäre und dadurch wesentliche Mehrkosten erwachsen würden. Die das Projekt Waldvogel unterstützenden Verbände haben daraufhin ihre Begehren auf einige Punkte beschränkt und vor allem gewünscht, dass geprüft werde, ob gewisse Einzelheiten dieses Projektes bei m tot SM «o ,..i. __i_j i ges noch berücksichtigt werden könnten. Die Regierung des Kantons St Gallen hat als Vorort Ende August 1932 dem Bundesrat das gereinigte Projekt zur Subventionierung unterbreitet. In dem ausführlichen Gesuche wird daran erinnert, dass der Bund schon an die erstmalige Erstellung des Seedammes eine Subvention von Fr. 100,000 bewilligte und diesen Beitrag damit begründete, dass «die Brücke unzweifelhaft einem grossen, sehr bevölkerten industriellen Gebiete als Verkehrsmittel diene und die beabsichtigte Erstellung einer neuen Brücke für einen grossen Teil der Eidgenossenschaft sowie für diese selbst von erheblichem Interesse sei». Im weiteren wird festgestellt, dass diese Fahrstrasse eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Ost- und Innerschweiz darstellt Die Oeffnung der Drehbrücke fordere über zwei Stunden Zeit, während welcher der Verkehr über den Seedamm Kantonsregierungen eingereichten Gesuche um Bewilligung von Beiträgen an Strassenumbauten nicht eingetreten werden konnte. Es seien Im allgemeinen nur Neuanlagen in i Projekt Betracht gezogen worden, welche grosse, wirtschaftlich* wichtige Gebiete, zwischen denen vorher keine fahrbare Strasse bestanden habe, miteinander verbinden oder solche, welche erstmals ennetbirgische Gebiete an das schweizerische Strassennetz anschlössen.. Der Bundesrat hält jedoch dafür, dass in diesem Falle eines für den Verkehr zwidtrSeedammkommisston. v Mai 1932 der Ausführung des offiziellen Bauvorschlaschen mehreren Kantonen äusserst wichtigen Werkes ein Bundesbeitrag doch als gerechtfertigt erscheine. Dazu sei auch auf die durch diesen Bau ermöglichte Arbeitsbeschaffung hinzuweisen, die einer Landesgegend zugute komme, wo infolge Brachliegens der Industrie grosse Arbeitslosigkeit herrsche. Der bei Neubau des Dammes im Jahre 1873 gewährte Kostenbeitrag entsprach einer Unterstützung von seiten des Bundes von 20%. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage der Eidgenossenschaft könne von einer fünfzigprozentigen Kostenbeteiligung nicht die Rede sein, weshalb der Bundesversammlung die Bewilligung einer Subvention von 33^% vorgeschlagen wird. Der Bundesbeitrag würde in diesem Falle 1,04 Mill. Fr. betragen und würde das Budget während drei Jahren mit 350,000 Fr. belasten, da eine dreijährige Bauzeit vorgesehen ist. Es ist nun Sache der Bundesversammlung, über die Subvention zu bestimmen. Angesichts der verkehrspolitischen Bedeutung des Projektes ist anzunehmen, dass der Vorschlag des Bundesrates ohne grosse Diskussion genehmigt wird. Im Interesse einer baldigen Inangriffnahme der Bauarbeiten ist zu hoffen, dass sich die beteiligten Kantone auch dann zur Verwirklichung des Umbaues entschliessen können, wenn die erwünschte Bundessubvention nicht ganz den Erwartungen entspricht. Da der Bau, wie dies in der bundesrätlichen Botschaft erwähnt worden ist, willkommene Arbeitsgelegenheit für jene Gegend schafft, empfiehlt sich der Umbau schon im Interesse einer produktiven Arbeitslosenunterstützung. Zudem ist die Frage des Umbaues nun lang genug erörtert worden und die Dringlichkeit unbestritten, so dass es endlich an der Zeit wäre, zur Tat überzugehen. EinWagenistnurdannwirklichmodern, wenn er mit einem £AAMAM 1933 Probieren und fahren Sie einmal unverbindlich den neuen GRAHAM und vergleichen Sie seine erstklassige Ausführung mit derjenigen anderer führender Marken. Sie werden erstaunt zugeben, dass GRAHAM wirklich mehr bietet, als Sie dafür bezahlen! 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