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E_1933_Zeitung_Nr.039

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mit Rohöl beheizt.

mit Rohöl beheizt. Seine Inbetriebsetzung anderseits nicht mehr in dem Masse auf einen leichten Motor angewiesen, wie es frügen eines einzigen Schalters, der ähnliche geschieht vom Führersitz aus durch Betätiher der Fall war. Vorgänge auslöst wie bei einer Rohöl-Gebäudeheizung, und erfordert nicht mehr als Die ersten erfolgreichen Flüge mit einem Dampfflugzeug werden nun soeben aus Amerika gemeldet Die Gebrüder Besler haben die Regelung des Dampfdruckes automatisch, einige Minuten. Während des Fluges erfolgt in Oakfland einen serienmässigen altern Dop- so dass der Pilot beliebig drosseln oder ft • 'AUTOMOBIL-REVUE 1933 - 39 Luftfahrt Bodenorganisation in den Vereinigten Staaten. Das Territorium der Vereinigten Staaten umfasst insgesamt 2132 Flugplätze. Diese Flugplätze sind in neun verschiedene Kategorien eingeteilt, nämlich 549 Gemeindeflugplätze, 619 Verkehrsflugplätze, 354 Verkehrs- Notlandeplätze, 52 Militärflugplätze, 15 Marineflugplätze, 19 Staatflugplätze. 489 Hilfsflugplätze, 25 Privatflugplätze und 10 Flugplätze für verschiedene behördliche Zwecke. Von diesen 2132 Flugplätzen oder Notlandeterrains sind 701 für Nachtflug eingerichtet. Flugzeuge als Friedensstifter. Mit anscheinend vollem Erfolg hat unlängst die britische Regierung bei Unruhen im Irak durch Kriegsflugzeuge den Ausbruch offener Kämpfe verhindert. Grosse Flugzeuge wurden mit je vier leistungsfähigen Lautsprechern ausgerüstet. Beim Ueberfliegen der aufrührerischen Gebiete wurde der Bevölkerung durch die Lautsprecher mitgeteilt, dass sie innert einer festgelegten Frist die Feindseligkeiten einzustellen hätte, andernfalls ihre Dörfer bombardiert würden. Fast überall kamen die aufständischen Landweg kaum beizukommen gewesen wäre, der Aufforderung sofort nach. -y- Der « gute» Automobilfahrer und der « gute» Pilot. In einem französischen Fachblatt verbreitet sich Dr. Garsaux, der Chefarzt des Pariser Flughafens Le Bourget, über die Eigenschaften und Fähigkeiten, die den guten Automobilisten und den guten Piloten charakterisieren. Oberflächlich betrachtet scheinen die Führung eines Automobils und die eines Flugzeuges ziemlich gleichartige Fähigkeiten vorauszusetzen. In Wirklichkeit gilt das aber doch nur in beschränktem Mass. Die notwendigen Reaktionen werden wohl in beiden Fällen durch Gesichts-, Gehör- und Tasteindrücke ausgelöst und bedingen also eine diesbezügliche 'genügende Empfindlichkeit in beiden Fällen. Die Intensität, die Dauer und die Häufigkeit dieser Eindrücke sind aber in beiden Fällen sehr verschieden. Der gute Automobilist mttss vor allem sehr aufmerksam sein und darf in seiner Aufmerksamkeit nicht ermüden. Selbst wenn er seinen Wagen über eine einsame Landstrasse lenkt, kann er sich in jeder Sekunde einer Gefahr gegenübergestellt sehen. Ganz be- sonders grosse Ansprüche an die Aufmerksamkeit und die psychomotorischen Fähigkeiten werden bei Rennen und im Grossstadtverkehr an ihn gestellt. In den meisten Fällen sind aber die Eindrücke, die ihn zu Reaktionen veranlassen, verhältnismässig schwach. Beim Fliegen verhält es sich umgekehrt. Nach dem Start ist der Pilot bei gutem Wet- ter in der Luft verhältnismässig sicher und ungestört. Er hat Zeit, sich seine Handlungen zu überlegen. Seine Aufmerksamkeit wird nicht stark beansprucht und infolgedessen besteht auch weniger Gefahr, dass er in seiner Aufmerksamkeit ermüden kann. In aussergewöhnliehen Fällen, z. B. beim plötzlichen Aussetzen des Motors oder beim Fliegen in sehr schlechtem Wetter, empfindet er jedoch weit stärker als der Automobilist und seine Nerven sind dann meist auch bedeutend länger der Spannung unterworfen. Ein Pilot kann ein ausgezeichneter Automobillenker werden, vorausgesetzt dass er sich die vom normalen Fliegen her anerworbene Sorglosigkeit wieder abzugewöhnen, d. h. dass er sich zu ununterbrochener Aufmerksamkeit zu zwingen vermag, was jedoch nicht immer der Fall ist. Umgekehrt Stämme, denen auf dem hat ein guter Automobilist fast immer die Fähigkeiten zu einem guten Piloten in sich. -y- Ein Flugzeug mit Dampfmaschine, das fliegt Seit den ersten erfolgreichen Flügen der Gebrüder Wright schied die Dampfmaschine als Kraftquelle für Flugzeuge fast vollständig aus. Der letzte grössere Versuch, sie zum Flugzeugantrieb anzuwenden, wurde in jener Anfangsepoche von Hiram Maxim unternommen. Schon bei seinen ersten Flugversuchen ging aber das Maximflugzeug in Trümmer. In den darauffolgenden Jahren und bis vor nicht allzu langer Zeit glaubte man in dem relativ leichten Explosionsmotor die einzig mögliche Antriebsmaschine für Flugzeuge erblicken zu müssen. Heute gibt es jedoch schon viele Autoritäten, die einen zukünftigen Flugzeugbetrieb mit Dampf gar nicht mehr für so unmöglich halten. Die Dampfmaschine ist unterdessen viel leichter geworden und die modernen Flugzeuge sind Die Uehrüder William und George Besler vor ihrem mit zeug. peldecker mit einer Dampfmaschine ausgerüstet, deren 150pferdiger, zweizylindriger Motor nur ca. 80 kg wiegt, und die selbst zusammen mit dem Röhrenkessel und dem Kondensator nicht viel mehr wiegen soll als ein Explosionsmotor derselben Leistung. Das von William Besler pilotierte Flugzeug führte einer Dampfmaschine (Photo: ausgerüsteten Flug- New-York-Times.) Dampf geben kann. Der von der Maschin« ausgepuffte Dampf wird zu 99 % in einem kühlerähnlichen Kondensator wieder zu Wasser zurückverwandelt. Als Vorteile des Dampfbetriebes von Flugzeugen wären vor allem die Betriebssicherheit und Einfachheit der Maschine, und dann im Beisein zahlreicher Fachleute und Zu-dischauer längere Flüge aus, bei denen es an lage sowie die niedrigen Betriebskosten zii geringe Feuergefährlichkeit der Kraftan- allgemeiner Leistungsfähigkeit einer andern schätzen, die sich aus der Möglichkeit der Maschine derselben Type, jedoch mit Explosionsmotor, nicht nachgestanden haben soll. ter hätte man es in der Hand, die Maschine Verwendung billigen Rohöls ergeben. Wei- Dabei ist die eingebaute Dampfmaschine praktisch geräuschlos und vibrationsfrei zu nicht einmal speziell im Hinblick auf eine bauen. Die Tatsache, dass die Dampfmaschine nicht immer sofort betriebsbereit ist, Verwendung in Flugzeugen gebaut, sondern in erster Linie für Landfahnzeuge bestimmt. stellt gegenüber dem Explosions^Flugmotor Der Kessel besteht aus einem einzigen Siederohr von ca. 15 m Länge, das jedoch auf eng- seinen leistungsfähigeren, verfeinerteren Aus- praktisch keinen Nachteil dar, da dieser ja in stem Raum untergebracht ist, arbeitet mit führungen ebenfalls warmlaufen muss, bevor rund 90 Atmosphären Ueberdruck und wird er voll belastet werden darf. -s. Berichtigung. Im Artikel «Das Problem des Schnellfluges in der Stratosphäre » sind dem Verfasser einige Fehler unterlaufen, die allerdings mancher Leser schon selbst korrigiert haben mag. Der Vergaser mischt mit jedem Liter Benzin 12,23 kg Luft = 9,46 m 3 auf Meereshöhe oder 61,7 m* in einer Höhe von 15 km. Ein 400-PS-Motor verbraucht stündlich 143 1 Benzin und 1760 kg Luft = 1360 m 3 auf Meereshöhe und 8850 m 3 in 15 km Höhe. Red. 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N° 39 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE runden zu haben, die der Wirtschaft namentlich in Zukunft von Nutzen sein kann. Voraussetzung ist aber, dass die rechtlichen und wirtschaftlichen Bindungen, die das Automobil auf sich nimmt, durch die Freiheit in der technischen Entwicklung kompensiert werden. Eine andere Gefahr, auf die in der Sitzung der schweizerischen Handelskammer aufmerksam gemacht worden ist, liegt in der Bureaukratisierung des Automobiltransportgewerbes, wenn es unter dem Regime eines Konzessionsgesetzes in eine grosse Gesamtorganisation mit bestimmten Rechten und Pflichten zusammengefasst wird. Dieser Gefahr glauben wir genügend zu begegnen, wenn wir verlangen, dass die Autotransportorganisation eine privatwirtschaftliche Vereinigung ist, die von der Eisenbahn-verwaltung nicht majorisiert werden kann. Einen gewissen Grad von Unabhängigkeit werden wir in den Verhandlungen mit der Bahn nicht preisgeben. Auch in der Freiheit der einzelnen Mitglieder dieser Vereinigung bei der Gestaltung der Anstellungsverhältnisse ihres Personals wird eine Garantie vor den Nachteilen, die dem heutigen Eisenbahnbetrieb anhaften, liegen. Für, die Volkswirtschaft entscheidend ist, ob die vorgeschlagene Verkehrsteilung den Transport der Ware überall hin zu den geringsten Kosten gewährleistet. Dabei müssen -selbstverständlich die Verkehrsmittel Eisenbahn und Auto existieren und sich selbst ertialten können; sie dürfen der Oeffentlichkeit an keiner Form zur Last fallen. In diesen nüchternen Feststellungen liegt das Resultat, das durch eine vernünftige Zusammenarbeit von Eisenbahn und Automobil erreicht weriden soll. Der Standpunkt der Bahnen. Aus dem Referat von Dr. Schrafl. Der von der Zürcher Volkswirtschaftlichen Gesellschaft auf den 3. Mai a. c. einberufene Diskussionsabend über das obige Thema sah vorerst Dr. Schrafl am Rednerpult, der in kurzen, prägnanten Ausführungen vor der zahlreich erschienenen Hörerschaft, worunter sich Zürichs prominente Vertreter von Handel und Industrie befanden, über die Stellungnahme der Eisenbahnen zur Automobilkonkurrenz referierte. Einleitend bemerkte der Sprechende, dass er hier nicht einseitige Interessen der Verwaltung vertrete, sondern in saehgemässer Weise zu diesem VerkehrsproWem Stellung nehmen wolle. Weiter .macht er die Einschränkung, dass seine Ausführungen lediglich auf den Güterverkehr Bezug hätten. In einem kurzen historischen Ueberblick wurde die Entwicklung der Konkurrenzierung der Eisenbahnen durch das Automobil skizziert, wie sie namentlich nach dem Kriege überall anzutreffen war. Diese Entwicklung wurde beschleunigt durch die kleinen Erfordernisse an Kapitalien für das Auto, während umgekehrt die Eisenbahnen als sehr kapitalintensive Betriebe zu bezeichnen sind. Der neue Konkurrent traf die Eisenbahnen deshalb schwer, weil diese mit verschiedenen Lasten, die sich z. T. aus der Kriegswirtschaft ergeben haben, behindert waren, so dass man diesen Kampf als eine mit ungleichen Waffen durchgeführte Auseinandersetzung ansprechen muss. In wenigen Jahren entstand so eine Hypertrophie der Transportmittel. Heute gilt es die Frage zu stellen, was daraus geschehen soll. Im weitern skizzierte Dr. Schrafl die seitens der S. B. B. durchgeführte Organisation der gegen das Automobil gerichteten Abwehrkämpfe, angefangen mit der im Herbst 1926 vollzogenen Gründung der SESA über die ASTO bis zu den heutigen Verhandlungen mit den Automobilinteressenten. Was die SESA anbetrifft, so konnte man dafür den alten Beamtenapparat nicht verwenden, weil diesem Unternehmen ein mehr privatwirtschaftlicher Charakter verliehen werden musste. Auch galt es, an die Spitze dieser Schweiz. Express A.-G. Leute zu stellen, die geeignet waren, einen engen Kontakt zwischen Transportgewerbe und Verfrachter herzustellen. Nach Ansicht des Referenten hat die SESA das ihr gesteckte Ziel erreicht und allgemein wird dieses Unternehmen In der Wirtschaft gebührend geschätzt. Dieselbe stellt gegenwärtig diejenige Organisation dar, die im Gesamttransportwesen unseres Landes über die grössten Erfahrungen verfügt. Bald zeigte es sich, dass die SESA nicht genügte, um die sich herausgebildete Transportmittelhypertrophie in richtige Bahnen lenken zu können. Als weiterer Schritt im Abwehrkampf gegen das Automobil wurde seitens der S.B.B, die bekannte Brochüre: « Caveant consules » herausgegeben, worin unsere Staatsbahnverwaltung den Standpunkt vertrat, dass der gesunde Fortschritt im Verkehrswesen nicht untergraben werden solle, doch gelte es auch die grossen, in den Bahnanlagen investierten Kapitalien zu sichern. Der Referent bemerkte, dass sich mancher Verfrachter durch den momentanen Vorteil täuschen lasse, ohne dabei zu bedenken, dass die S. B. B. dennoch die Rechnung in irgendeiner Form wieder präsentieren werden und müssen. Tatsache sei auch, dass es den Eisenbahnen durch Wegnahme der hochtarifierten Güter nicht möglich sei, einer Tarifsenkung für Massengüter zuzustimmen. Am 7. Feibruar 1933 wurde durch die S.B.B. dem Bundesrate eine neue Broschüre über das Verhältnis und über die Konkurrenzlage Eisenbahn/Automobil zugestellt, weil die erste grosse Veröffentlichung « Caveant consules» nicht die erwünschte Aufmerksamkeit weiter Kreise zu erregen vermochte. Die Broschüre verdankt ihre Ablehnung der Ansicht, dass sie als Parteischrift der S.B.B, zu qualifizieren sei. Aus diesem Grunde sahen sich die S. B. B. denn auch veranlasst, weitere Abwehrmassnahmen zu erzreifen. In jenem Zeitpunkt stand man in den Beratungen über das neue Automobilverkehrsgesetz und es wurde den Bahnen nahegelegt, die Durchführung: des am 1. Januar 1933 in Kraft getretenen Gesetzes nicht durch Sonderaktionen zu stören. Damit entstanden im Abwehrkampf für die Bahnen neue Zeitverluste. Um auch die Wissenschaft izunT Worte kommen zu lassen, wurde Prof. Saitzew (Universität Zürich) um objektive Meinungsäusserung gebeten. Seine im letzten Herbst erschienene Schrift : « Die volkswirtschaftlichen Aufgaben und die wirtschaftspolitische Behandlung der Eisenbahnen» dürfte ihre aufklärende Wirkung nicht verfehlt haben. Aber auch die Interessenten des Automobils sind nicht untätig geblieben; sie verfügen über eine rührige Presse und haben auch die Zentralstelle zur Verteidigung der Automobilinteressen gegründet. Schliesslicih siegte doch beidseitig die bessere Einsicht, um so mehr als äussere Verhältnisse die Verständigung der Konkurrenten erleichtern halfen. Als der Vorort des schweizerischen Handels- und Industrievereins die Anregung einer Verständigung auf der Basis einer angemessenen Verkehrsstellung machte, fielen seine Anregungen auf fruchtbaren Boden. Wie ist nun überhaupt eine Verständigung möglich? Einer der grössten und unbestrittensten Vorteile des Automobils liegt in seiner grosstn Beweglichkeit und in dieser Tatsache haben wir auch den Grund dafür zu suchen, dass der heutige Automobiltransoort bis auf grosse Entfernungen noch rationell arbeiten fclnri. Es galt deshalb für die Bahnen, die Frage zu prüfen, ob durch Schaffung einer Organisation diese dem Automobil,anhaftenden Vorteile nicht auch für die Bahnen erreicht werden könnten. Diesem Gedanken verdankt die ASTO ihre Entstehung, welche bekanntlich auf der Versuchsstrecke Winterthur-Romanshorn seit ungefähr zwei Jahren praktische Erfahrungen zu sammeln suc'ht. Durch diese Massnahme lassen sich bei der Eisenbahn grosse Einsparungen erzielen; zudem erreicht man eine Beschleunigung der Güterzüge und es ist auch eine Tarifsenkung für den Zustelldienst hierdurch ermöglicht worden. Die bisherigen Versuche haben einen recht befriedigenden Verlauf genommen. Der Referent hob namentlich die enge Zusammenarbeit zwischen Staatsbetrieb und Privatwirtschaft hervor, die sich in der ASTO ergab. Das angestrebte Ziel der Hausbedienung durch die Bahnen sei erreicht worden, so dass die Generaldirektion der S.B.B, beschlossen habe, diesen Versuch auch auf die Strecken Romanshorn-Rorschach, St. Gallen-Zürich und Genf-Lausanne auszudehnen. Als weiterer Schritt im Verteidigungskampf schwebt den S. B. B. vor, die ganze Schweiz mit einem derartigen Bedienungsnetz zu erfassen. Dabei würden auf 2800 km S.B.B.-Netz 490—500 Lastwagen und 400 Anhänger kommen. Jährlich müssten 10—12 Millionen Motorwagenkm., d. h. pro Wagen ca. 24,000 km geleistet werden.. Durch eine derartige Organisation würden 4000 bis heute nicht an die Eisenbahn angeschlossene Ortschaften und Weiler mit dieser verbunden werden. Der für eine derartige Einrichtung benötigte Personalbestand stellt sich auf 900—1000 Mann. Die Kosten für die Autotransporte können jährlich mit 10—11 Millionen Fr. eingesetzt werden, wogegen an Camionnagegebühren nur 2 Millionen Fr. herausgewirtschaftet werden könnten. Dagegen würden sich bei den Eisenbahnen Einsparungen ira Betrage von rund 6,5 Millionen Fr. ergeben, so dass ein Restdefizit von 2,5 Millionen Fr. resultieren dürfte. Ein Ausgleich müsste aber schon dadurch geschaffen werden, dass durch diese ausgedehnte Transportorganfeation der Schiene verlorengegangene Güter wieder zugeführt und zudem der Güterverkehr eine nicht unwesentliche Beschleunigung erfahren würde. (Schluss des Berichtes in Nr. 40.) ojflexis oKellner Das Cabriolet, das aus technischen Gründen nicht klappert, das sich sehr leicht öffnen u. schliessen lasst u. dessen Konstruktion Weltruf geniesst. Sehr elegant. Unbegrenzt haltbar. C A R R O S S E R I E L A N G E N T H A L A.-G Occasion! BERNA 5-Tonnen- Lasfwanen auf Luftreifen, in gutem Zustande, sofort billig abzugeben. 10416a Offerten unter Chiffre Z 2544 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Was ist t R 50% Rabatt auf Listenpreis erhalten Sie bei sofortiger Abnahme eines fabrikneuen, erstklassigen amerikanischen 8167 Interössenten wollen sich melden unter Chiffre Z. 2532 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. 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