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E_1933_Zeitung_Nr.075

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'•?. AUTOMOBIL-REVUE 1933 - 75 Luftfahrt Bei den neuen zweimotorigen Douglas-Bombenflugzeugen der amerikanischen Armee befindet sich die Einstiegöffnung für die Besatzung auf der Unterseite der Rumpfspitze. Durch eine Klappe kann die Oeffnung verschlossen werden. In abgeänderter Ausführung finden zweimotorige Douglas-Flugzeuge in Amerika auch als sehr schnelle Verkehrsmaschinen Verwendung. (Photo New-York-Times.) Landflugzeug-Weltrekord : 488,052 km/St. Das dreimotorige Verkehrsflugzeug über- Laut amerikanischen Meldungen hat am 4. holt? Der Chefpilot der SAB.E.N.A hatte September James Wedell auf dem Aerodrome Curtiss Wright, Reynolds, einen kürzlich Gelegenheit, die Ansicht Oberst Lindbergh's über einige Fragen des Luftverkehrs einzuholen. Lindbergh ist der Mei- neuen Weltrekord für Landflugzeuge aufgestellt, indem er über eine Basis von 3 Kilometern eine Durchschnittsgeschwindigkeit nung, dass das dreimotorige Verkehrsflugzeug bereits der Vergangenheit angehört, von 488,052 km/St, erreichte. Die registierte und von zwei- oder viermotorigen Mustern Maximalgeschwindigkeit betrug 496 km/St. — je nach Höhe der zu befördernden Last — Näher© Angaben stehen noch aus. -s. abgelöst werden muss. Einmotorige Flugzeuge gehören nach ihm in das Reich der Die automatische Flugzeugsteuerung. Be- Postbeförderung, und bei dem heutigen kanntlich war auch das Flugzeug, mit dem Stand des Luftverkehrs reicht bei Grossflugzeugen die Triebswerksanlage von vier Monen Rekord-Weltflug ausführte, mit einem unlängst der amerikanische Flieger Post seitoren vollständig aus. automatischen Steuerapparat ausgerüstet. Die Kompetenz Lindbergh's steht ausser Ueber das Verhalten dieses mit Kreiseln und Zweifel. Auf der andern Seite sind Tatsachen Servo-Elektromotoren wirkenden « automatischen Piloten » äusserte sich Post nach der vorhanden, die dieser Auffassung zu widersprechen scheinen. Di© Deutsche Lufthansa Rückkehr wie folgt : hat für 1934 fünfzehn neue dreimotorige Junkers Ju 52/3m in Auftrag gegeben; Pierre beitete noch bei der Ankunft in New-York huntert- Mein Sperry-Apparat wurde praktisch während der gesaroten Dauer des Fluges verwandt, und ar- Cot's Propagandaflug nach Russland wird prozentig. Die Strecke New-York—Berlin wurde mit drei dreimotorigen Flugzeugen Dewoitine Typ 332, Wibault-Penhoet Tyo 282 T 12, Verwendung des Sperry-Piioten zurückgelegt. Nach durch Wolken, Nebel und Regen bei dauernder dem Start von Berlin setzte ein Undichtigkeit in. Marcel Bloch Kolonialtyp ausgeführt; Fok- den Oelleitungen die Servo-Motoren ausser Gebrauch, die Richtungs- und Neigungs-Anzeiger erlaubten mir jedoch ohne Sicht bis Irkutsk zu fliegen, wo die Oelleitung gelötet wurde, so dass für den Rest meines Fluges der automatische Pilot wieder voll arbeitete. Von Khabarovsk in Alaska an leistete der Sperry die ganze Arbeit, indem er mich während sieben Stunden im Blindflug steu- kers neuest© Schöpfung ist das dreimotorige A Schnellverkehrsflugzeug F XX. erte. Von Fairbahks bis New-York war es der Sperry, der alleine steuerte. Mein Weltflug wäre bei dem angetroffenen erbärmlichen Wetter ohne die wirksame Unterstützung der automatischen Steuereinrichtung unmöglich gewesen. Mein Sperry hat 200 Flugstunden hinter sich, und ist immer noch in ausgezeichneter Verfassung; nach meiner Schätzung kann er ohne Prüfung noch mehrere hundert Stunden arbeiten. Zur Unterstützung des Flugzeugführers, und vorzugsweise zur Einhaltung vorgeschriebener schneller Flugzeiten halte ich den Sperry für un erlässlich. A Entwicklung des Flugverkehrs Paris-London. Im August 1919 startete erstmals ein englisches Flugzeug, zur Herstellung der ersten verkehrsmässigen Flugzeugverbindung London-Paris. Aus der 400 km langen Strecke von damals hat sich ein Flugverkehrsnetz von 22.400 km entwickelt und die Regelmässigkeit hat sich von 60% auf 99% erhöht. Billiges englisches Sportflugzeug. Das Sportflugzeug c Miles Hawk » wird jetzt für 393 £ (ca. 7000 Schw Franken) verkauft und ist damit das billigste englische Flugzeug. Es wird in den Werkstätten von Phillips and Powis Aircraft, Reading, gebaut und alle 14 Tage ist ein Flugzeug ablieferungsfähig. Angeblich sollen Bestellungen für mehrere Monate vorliegen. &:;•; A Abessinienflug Mittelholzers. Walter Mittelholzer wird gegen Mitte Oktober von Zürich nach Abessinien fliegen, um ein nach dorthin verkauftes Fokker F VIIb-3m-Flugzeug auf dem Luftwege zu überführen. Dem Ueberführungsflug schliesst sich eine Expedition in das Innere des Landes an, von der man sich wieder eine wertvolle Ausbeute an Luftbildaufnahmen verspricht. A Winterluftverkehr. Die Deutsche Lufthansa beabsichtigt während des Winters 1933/34 die beiden Linien Zürich-München (-Wien) und Zürich-Stuttgart (-Halle/Leipzig-Berlin) mit Rohrbach-Roland- Flugzeugen werktäglich zu befliegen. Zur Erleichterung von Landungen bei geringer Wolkenhöhe und Nebel wird auf dem Flugplatz Dübendorf eine Peilanlage errichtet. Ferner beabsichtigt die Lufthansa die Strecke Stuttgart-Genf-Marseille-Barcelona während des Winters werktäglich und durchgehend zu betreiben. Im vorigen Winter Der neue de Havilland-Typ « Leopard Moth », eine Weiterentwicklung der bekannten « Puss Moth ». Durch aerodynamische Verfeinerungen und Vereinfachung des Fahrgestelles Hess sich die Geschwindigkeit noch wesentlich steigern. Der neue Typ schnitt bereits am Rennen um den Kings Cup erfolgreich ab. wurde nur dreimal in der Woche geflogen und eine Uebernachtung in Marseille eingeschaltet. A Ausdehnung des Luftverkehrs in Aegypten. — Der Luftverkehr in Aegypten entwickelt sich dauernd. Neben dem regelmässigen Streckendienst der Imperial Airways, der über Kairo geht, fliegen die Maschinen der holländischen Luftverkehrsgesellschaft K. L. M. allwöchentlich in beiden Richtungen ägyptische Flughäfen an, und die Landesregierung hat soeben eine neue Abmachung mit der italienischen Luftverkehrsgesellschaft « Nord Africa Avia- Billiger Lufttaxi-Verkehr. Die Hillmans Airways führen den Luftverkehr von Romford bei London in Richtung Paris, Vichy und einigen englischen Badeplätzen durch; sie zeigen steigende Gesellschaft wird ihr Streckennetz für Fluggast-, zione» in Bengasi (Cyrenaica) geschlossen. Die Verkehrszahlen. Hillman will den Verkehr auch Post- und Frachtverkehr bis Alexandria verlängern. im Winter fortführen, mit Ausnahme der Verbindung London-Vichy, die seit 8 Tagen eingestellt ist. von regelmässig unterhaltenen Flughäfen in Minieh Die ägyptische Regierung beabsichtigt die Anlage Die Flotte Hiümans von 6 DH Dragon-Flugzeugen und Assiout, da bis jetzt südlich von Kairo im war monatlich je 600 Flugstunden im Betrieb. Für Nittal nur Hilfslandeplätze der englischen Luftstreitkräfte Verwendung finden. — Der innere Luft- einzelne Flüge kosten Rückflugscheine nicht mehr als 2d (0,15 Schw. Fr.) pro mile und Fluggast. A verkehr Aegyptens nimmt ebenfalls zu. Der Flughafen von Kairo-Almaza besitzt vollständige Nachtbefeuerungsanlagen, der neue Landeplatz von Alexandria, Dekheila, wurde kürzlich eröffnet, und seit dem 1. August führt die ägyptische Luftverkehrsgesellschaft « Misr Airwork » täglich zweimal die Verbindung zwischen Kairo und Alexandria mit zwei « DH-Dragon» durch. Am Wochenende wird diese Verbindung bis Mersah-Matruh, einem 320 km westlich Alexandria gelegenen Badeplatz, verlängert, und für diesen Winter beabsichtigt man die Eröffnung eines regelmässigen Streckendienstes zwischen Kairo und Luxor. A NEUEN LASTWAGEN ARBEIT LASTWAGEN, DEM DIE CHT SCHWER FÄLLT Vertreter: Baar: Garage J. Stierl! &. Co. Basel: Stalder &. Co. Bellinzona: Grand Garage S.A. Bern: Gebr. Marti Brugg: F. Zulauf LaChaux-de-Fonds: M.Guyot Fleurier: Garage Rene" Gammeter (für Neuenburg und Freiburg) Genf: Ch. Hoffer, Garage, bd. de la Cluse, 73 Lausanne: L. Rey, Autom., rue J.-J. Cart (Voitures) Lausanne: Grand Garage M. Schweizer (Camions) Luzern: A.B.C.Garage A.-G. Sitten: Widmann & Revaz, Garage Moderne St. Gallen: Garage Widler &. Hürsch (Camions) St. Gallen: A. B. C. Garage A.-G. (Voitures) Weinfelden: Emil Martin, Automobile Winterthur: H. Roos, Neuwiesen-Garage. Wohlen: J. Henggi Zofingen: W. Lüthy Zürich: A. B. C. Garage A.-G. (Voitures) Zürich: O. Zumbach, Garage Selnau (Camions) Generalvertreter für die Schweiz: FRATELLI AMBROSOLI - Locarno

N° 75 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Fortsetzung von Seite 5 , reschlossen, bedeutet für ihn eine glänzende Rechtfertigung der Automobilrennen. Die Erfahrungen in der harten Schule der-Rennen haben es den beiden Firmen ermöglicht, solche Rasseprodukte auf den Markt zu bringen. Eine Sonderstellung gegenüber der Alpenfahrt nimmt bekanntlich schon seit Jahren Italien ein. Jahr für Jahr wird die Veranstaltung durchgeführt, ohne dass sie je Gnade bei unseren italienischen Nachbarn gefunden hätte. Der Grund dazu ist nicht schwer zu finden. Den Südländern sagt eine :< langweilige Dauerprüfungsfahrt» viel zu •wenig zu. Aufs neue fordern sie eine starke Erhöhung der Durchschnittsgeschwindigkeit auf der ganzen Strecke und eine Umwandlung der Alpenfahrt zu einem Alpenrennen nach der Art der Mille Miglia. Der italienische Vorschlag wird aber in den nächsten Jahren bestimmt noch nicht durchdringen. bo. Nuvolaris Tourlst-Trophy-Sleg. Der neue grosse Erfolg Tazio Nuvolaris *uf der Ulster Rundstrecke bei Belfast spricht am besten für die ausserordentliche Begabung des berühmten Italieners. Man muss aber die Umstände kennen, um die glänzende Leistung Nuvolaris richtig würdigen zu können. Mit nicht geringem Erstaunen vernahm man vor einiger Zeit, der Italiener werde sich an der diesjährigen Tourist-Trophy erstmals mit einem M. Q. Magnette erproben. Wenige [Tage vor dem Rennen sah er die Maschine zum erstenmal. Sie stammt aus dem Besitz des englischen Fahrers Whitney Straight und hatte erst kürzlich die Fabrik verlassen. Schon beim Training merkten die Leute vom Bau, dass Nuvolari mit diesem ausgezeichneten Wagen Bedeutendes leisten konnte. Bekanntlich überbot er schon beim Training den Rundenrekord seiner Klasse. Das Rennen selbst gewann Nuvolari als der beste Fahrer des ganzen Feldes. Wenn er am Schluss nur durch Glück zum ersten Platz kam, so setzt dies doch in keiner Weise seine Leistung herab. Für die Engländer war der kleine, sehnige Italiener eine eigentliche Offenbarung, und die Art, wie er auftauchte, fuhr und ihre berühmte « T. T.» kurzerhand gewann, versetzte sie in helle Begeisterung. 500 000 Menschen erlebten die Fahrkunst Nuvolaris, und die ganze englische Klassebesetzung musste sich vor dem Italiener beugeä.,, Nuvolari fuhr auf der Tourist-Tröphy- Rundstrecke die weitaus schnellsten Runden Seit Bestehen dieses grossen Rennens. Noch nie brachte ein Sieger einen so hohen Stundendurchschnitt heraus. Der Zweite der Tourist-Trophy, der junge H. C, Hamilton auf einem M. G. Midget 746 ccm, war neben Nuvolari weitaus der beste Mann. Nicht zum erstenmal beweist Hamilton seine hervorragende Leistungsfähigkeit. Mit seinem kleinen Wagen fuhr er ein ganz glänzendes Rennen. Wäre nicht Nuvolari hinter dem Irländer gelegen, so hätte dieser bestimmt das Rennen als Sieger abschliessen können. Mit dem knappen Abstand von 40 Sekunden wurde Nuvolari vor Hamilton Erster. Lange Zeit lag der Irländer auch an der Spitze, und nur ein letzter Halt kurz vor dem Schluss raubte ihm alle Chancen. Sehr gut hielt sich auch Rose-Richards, der sehr schwer zu schaffen hatte, um gegen die kleinen Wagen, die wegen des Handycaps im Vorteil waren, aufzukommen. Er fuhr mit dem Alfa Romeo, den Chjron beim 24- Stundenrennen von Le Mans benutzt hatte, und mit dessen Partner von Spa, dem bekannten Italiener Chinetti. Um 11 Uhr vormittags wurde zuerst den Wagen ohne Kompressoren der Start freigegeben, ihnen schlössen sich die kleinsten Fahrzeuge an, nach denen die mittleren und schliesslich die grossen Fahrzeuge folgten. Schon die erste halbe Stunde sah einen deutlichen Vorstoss von Hamilton auf seinem kleinen Midget. Crabtree auf M. G. Midget war Zweiter, Gillow auf Riley Dritter, Dixon (Riley) Vierter, Simister auf M.G. Midget Fünfter, und Sechster Brian Lewis auf Alfa Romeo. Nuvolari lag erst ziemlich weit hinten und arbeitete sich aber bald nach vorn. Innert kurzer Zeit hatte er seine Stellung um 8 Plätze verbessert! Bald folgten sich die ersten Zwischenfälle. Verschiedene Fahrer lernten die Tücken der Strecke kennen, glücklicherweise ohne körperlichen Schaden zu nehmen. Nach einer Stunde führte noch immer Hamilton, aber Nuvolari war an dem ganzen Feld von englischen Fahrern vorbei an den zweiten Platz vorgerückt. Er forcierte sein Rennen immer mehr und fuhr fast jede Runde eine neue Bestzeit. Das Feld •wurde durch starke Ausfälle immer mehr dezimiert. Nach anderthalb Stunden würde Nuvolari wegen eines Haltes an die sechste Stelle zurückgeworfen und Dixon lag wieder hinter dem Führer Hamilton. Um 1 Uhr nachmittags hatte s|ch Nuvolari an Earl Howe vorbei an den fünften Platz vorgearbeitet, und nur eine halbe Stunde nachher folgte er nur noch mit 1 Minute und 57 Sek. Das Rennen änderte sich über mehrere Runden nicht mehr stark. Immer mehr Ausfälle traten ein, und die riesige Zuschauermenge wurde durch verschiedene gefährliche Zwischenfälle stets in Atem gehalten Mehrere Wagen lagen schon zusammengefahren am Rande der äussert schwierigen Rundstrecke. Um halb 3 Uhr nachmittag! hatte Nuvolari Hamilton glücklich überhol und war an die Spitze vorgedrungen. Mi Abständen von 10—20 Sekunden führte er von nun an vor dem schnellen Irländer Rose-Richards (Alfa Romeo) lag schon seit vielen Runden immer an dritter Stelle und auf dem vierten Platze folgte Dixon nach Der Schlusskampf ergab noch eine ausserordientlich aufregende Situation. Hamilton musste kurz vor dem Ziel, nachdem er beinahe auf gleicher Höhe wie Nuvolari gelegen war, wegen Defektes anhalten, und damit konnte Nuvolari sich einen schönen Vorsprung sichern und als Erster unter ungeheurem Jubel der Zuschauermengen durch Ziel schiessen. Einer der Ersten, der dem Italiener zu seiner Strossen Leistung gratulierte, war der englische Premier MacDonald. Das ganze Rennen bedeutete für Irland ein gewaltiges Ereignis. Auch aus England waren grosse Zuschauermengen herbeigeströmt um dieses einzige Strassenrundstreckenrennen des Jahres in Grossbritannien miterleben zu können. bo. Grosser Preis von Spanien. Der Grosse Preis von Spanien, der in den letzten Jahren jeweils wohl angekündigt, nachträglich aber doch wieder abgeblasen wurde, findet dieses Jahr definitiv statt. Der A.C. von Guipuzcoa führt am 24. September auf der Lasarate-Rundstrecke von San Sebastian dieses Rennen durch, das über 30 Runden des 17,3 km langen Circuits, demnach über 519, km führt. Der Sieger des Rennens erhält 20,000 Pesetas, der Zweite 10,000, der Dritte 5000 usw. Auch für die schnellste Runde ist ein Speziaipreis ausgeschriebea Das Rennen wird voraussichtlich eine grosse Zahl be kannter Fahrer vereinigen. x. Autosportspläne in Marokko. Auch in Marokko lebt eine sehr suortsfreundliehe Bevölkerung, die vor allem auch den Autosport hoch schätzt.. Soeben werden die Pläne des A.C. von Marokko bekannt, die an Reichhaltigkeit und Grosszügigkeit nichts zu wün sehen übrig lassen und direkt als Vorbild! dienen könnten. In erster Linie sieht das nächstjährige Programm eine grosszügige internationale Sternfahrt vor, die maximal über 4500 km führen wird. Als Startorte sind vorgesehen : Paris, Brüssel, Bern, Genua, Madrid, Lissabon usw. Als zweite grosse Veranstaltung ist ein langes Rutidstreckenrennen über 710 km geplant, das nur für Sportwagen offen ist, und für das ähnlich strenge Bestimmungen wie in Le Mans gelten. Als Krönung der sportlichen Tätigkeit des nächsten Jahres wird der Grosse Preis von Casablanca stattfinden, der jedes Jahr die besten internationalen Rennfahrer anzieht. Wie man sieht, ein Programm, das zur Nacheiferung dienen sollte ! mb. Neue sportliche Wettbewerbe. Eine neue Idee wurde durch den allgemeinen Deutschen Automobilclub in die Praxis umgesetzt, die Sogenannten Photo-Such-Fahrten. Der Start erfolgt zu bestimmter Zeit, Treffpunkt ebenfalls vorbestimmt; die Fahrzeit ist limitiert. Während der Fahrt sind gewisse Orte auf Grund von Photobildern aufzusuchen. Da selbstverständlich bei solchen Fahrten stets neue Aufnahmen gemacht werden, ist dies eine hübsche Kombination für Photoliebhaber. Va. Hohensteln-Bergrennen. Am kommenden Sonntag wird bei Dresden das Hohenstein- Bergrennen für Automobile ausgetragen, das jedes Jahr grösseren Umfang annimmt. Die meisten deutschen Rennfahrer nehmen an dem Rennen teil; als bekanntester und gefährlichster Schweizer wird auch Hans Stuber auf Bugatti auf dem Hohenstein in den Kampf gehen. "" x ' Internationaler Sportkalender 1933. September. 10. Grosse Preise von Italien und Monza. 16, 500-Meilen-Rennen in Brooklands 17. Grosser Preis von Venedig 17. Masaryk-Rennen (Tschechoslowakei) 24. Semmering-Bergrenneh 24. Grosser Preis von Spanien 24. Coppa Gran Sasso (Italien) 24. Fcleac-Bergrennen (Rumänien) 30. Rennen In England Oktober. . Zlrlerbergrennen (Oesterreich). Um Sie von seiner Qualität zu überzeugen, verlangen Sie eine GRATIS-VERSUCHSFAH RT mit dem D - 6 - 11 mit unabhängigen Vorderrädern Verfügbar: Innenlenker, 4—6 Plätze Innenlenker» 6—7 Plätze Cabriolet, Gangloff, 5 Pl. Innenlenker, Sport, 4 Pl. Verbilligter Tarif während des Monates September Vertreter för die Schweiz: ALBERT GOY - Grand Garage du Kursaal - GENF Rue Plantamour, 21 AGENTEN 3 YVERDON: l_ 8p«eth — NEUENBURG: A. Morln, Fauboorg de l'Höpttai, 22 — LAUSANNE: H. Terrier, Avenue de Vlllamont, 1 — LUGANO: Art. Bellonl, Garage Excelslor — ZÜRICH: Gust. B«uerlefn, Walllsellen (Zürich) — PRUNTRUT: Luc Brossard. l»3l=tc1=myjlr3!^l[HIKci4MMi= ERFINDUNG Lampe, mit eingebautem StOSsdältipfer müssen Sie sich einmal versuchsweise zu Nutze machen« »Super« - Duplo-Lampen sebfl>"til