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E_1934_Zeitung_Nr.008

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - hall-Wagen das. Aufbocken der Hinterräder durch eine rechtwinklig verlängerte Federlasche erleichtert. Setzt- man den Wagenheber an dieser Läschenverlängerung an, so wird die Feder unter- Zugspannung Versetzt Eine neue Federlasche erleichtert das Aufbocken. und das Rad geht gleichzeitig mit dem Chassisrahmen in die Höhe (Skizze rechts unten). Setzt man dagegen den Wagenheber am hinteren Rahmenende an, so bedarf es eines bedeutend grösseren Hubes, bis die entspannte Feder das Rad ebenfalls vom Boden hebt (links unten). at. Versilberung besteht dÄcht du^riebeT^ Wirkungsweise des hydrau- reisst immer einige Luftblasen mit sich. Die Luftden kann kommen als Poliermittel die gewöhn Brennstoffständsanzeigers eingegangen. Das blasen sammeln sich unten in der Glocke und zei- lischen edh lichen Me'tallputzpolituren nicht in Frage. Ver- ? «•» I l n 5? rlI^ip stellt , f b X l d f T \ ^ Apparatur gen das Bestroben, das Tauchrohr ständig von wendbar sind nur die feinsten Schleifmittel, wie sie beste , Ht f us T d T em Instnimentenbrett sichtbar an- neuem mit Luft aufzufüllen sofern es nicht bedie Goldschmiede verwenden. Um einen matt ge- «««kneten U .-^* r emer .' u Verbwdungsleitung imd reits mit Luft gefüllt ist. Andernfalls kann die Antwort 8953. Schweissen einer Welle. Zuschrift wordenen Reflektor -wieder aufzupolieren, wasche T d T em J, m BenHiAehalter eingebauten Tauchrohr Das überschüssige Luft durch das Ventilationsrohr V weitergeleitet. iled. man ihn zuerst mit reichlich Wasser von allem U -R ot r ist mit einer rotgefarbten Flüssigkeit von entweichen. Staub ynd Schmutz rein. Mit einem ganz sauberen, geheimer Zusammensetzung teilweise aufgefüllt. In Skizze 3 zeigt das Anzeigegerat am Instrumenweichen HiTschleder das in Sprit getränkt und der Verbindungsleitung und im Tauchrohr befin- tenbrett in annähernd der wirklichen Ausführungs- Antwort 8959. Wer fabriziert Invalidenfahrzeuge? Zuschrift weitergeleitet. Red. darauf mit etwas Krokuspulver oder Polierrot be- det 6ich Luft ; F^11 ^. an £ un den Brennstoffbehäl- form. Anstatt aus einem einfachen U-förmig gestreut wurde, reibt man ihn dann unter »eringem er auf> s0 tracütet der Brennstoff im Taucbrohr bogenen Rohr besteht es aus dem sichtbaren Glas- Frage 8964. Wer liefert Celluloid-Etuis für Auto-, Verkehrs- und Fahrbewilligungen? Druck ab, indem man dabei kreisförmig© Bewegun, ebe nfalls hochzusteigen. Er wird daran jedoch röhrchen a, einem hinter dem Instrumentenbrett P. R. in S. gen vollführt. Den letzten Hochglanz erhält man durch die eingeschlossene Luft verhindert und setzt unsichtbar angeordneten Messingrohr b, das den schliesslich durch trockene Benützung des mit dem diese desh alb unter Druck. Im Tauchrohr und zweiten Schenkel des U bildet und einem Kupferm der Frage 8965. Autowinden. Wer liefert Autowinden, in Eisen- oder Stahl-Konstruktion.? auf die Dünnigkeit der Versilberung hüte man sich mear Brennstoff in den Behälter eingefüllt wird, säule zu dämpfen, eine nur geringe lichte Weite Poliermittel bestäubten Hirschleders. Mit Rücksicht Verbindungsleitung steigt der Druck um so röhrohen, das, um Pendelunigen der Flüssigkeits- Da sich der H. R. K. in B. , davor, die Politur allzu weit treiben zu wollen, at. Druckanstieg im U-Rohr in einer Ver- hat. Die Verbindungsleitung zum Tauchrohr im Schiebung der roten Flüssigkeit auswirkt, kann der Brennstoffbehälter ist bei c angeschlossen. Even- Frage 8366. Bestimmung der Motorleistung. Mit Frflge 8969. Brennstoffstands-Anzeiger. Mein Füllungsgrad des Brennstoffbehälters am U-Rohr tuelle im Messingrohr befindliche lose Drahtstückwelchen einfachen Mitteln kann die Feststellung Amerikanerwagen ist mit einem Benzinstandsan- abgelesen werden. chen dienen zum Abstimmen des Gerätes, dürfen der Bremspferde an Automotoren erreicht werden,, zeiger mit einer roten Flüssigkeit ausgerüstet. Der Damit der Apparat auch auf die Dauer genau also nicht etwa herausgenommen werden oder ohne den Motor auszubauen? G, N. in F Benzintank fasst ungefähr. 60—62 Liter Benzin, arbeitet, müssen allerdings noch einige besondere durch Drahtstücke von anderer Dicke oder Länge Antwort: Im Wägen selbst lässt sich die Wenn er leer ist, sinkt die Flüssigkeit auf Null. Masenahmen getroffen werden. Bei der einfachen ersetzt werden. Die Anzeige-Flüssigkeit e muss, effektive Leistung eines Motors in den. meisten Fülle ich 30 Liter Benzin ein, so zeigt der Stand Anordnung, wie sie beschrieben wurde, würde sich um nicht zu verdunsten, das Glasrohr nicht zu Fällen nur approximativ feststellen, indem man die genau die Hälfte an. Fahre ich nur einige Kilo- die Luft im Tauchrohr und in der Leitung nach beschmutzen und um das richtige spezifische Gemeter, so steigt der Stand auf c voll», um bei und nach mit Brennstoff sättigen und der Brenn- wicht zu haben, eine ganz bestimmte Zusammen- Leistungsmessung an den Hinterrädern vornimmt und dem so gefundenen Wert noch 4 bis 9%, die Stillstand des Wagens von einer, halben bis einer stofff würde im Tauchrohr aufsteigen, was eine Setzung aufweisen, die, wie bereits erwähnt, das den im Antrieb auftretenden Verlusten entsprechen, Stunde wieder auf normal, also auf den halben- Fehlanzeige zur Folge hätte. An Stelle des ein- Geheimnis der Fabrikanten solcher Brennstoffzuschlägt. Das setzt allerdings wieder voraus, dass Stand zurückzufallen. Wenn "ich den Tank ganz fachen Tauchrohres wird deshalb in Wirklichkeit Standsanzeiger darstellt. eine Anlage zur Messung der von den Rädern abgegebenen Leistung.,zur Verfügung steht. oben hinaus. Skizze 2 darstellt. Es dient dazu, um das Tauch- in den meisten Fällen mit Undichtigkeiten in fülle, so Steigt die Flüssigkeit beim Fahren bis das ziemlich komplizierte Gebilde benützt, das Liefert das Gerät falsche Angaben, so hängt das der Mit hinreichender Genauigkeit können Sie jedoch die Leistung auch berechnen. Die betreffende Formel lautet: l Tim 2' 60 75 Tüchtiger Mann, mit langjähriger Fahrpraxis auf ,-Luxus- und Carwagen,« Deutsch und•' iFränzo^ sisch sprechend, mit den administrativen. Arbeiten vertraut und den Postbeförderungsdienst kennt, sucht Anstellung als Betriebsleiter Offerten unter Chiffre 61916 an die •: Automobil-Revue* Bern. 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Als mittks-rer Drück kann man bei einem Antwort: Als Ursache für die beobachtete VSÄ"^^^» ^/ TR-' -tL. modernen Motor etwa 4,75 annehmen und als Ma- Anzeigestörung Ihres Beazinstandsanzeigerg sehen ^^""SrJ^"*^ II ^ HP ximaldrehzahl 3500. at. wir vorläufig nur zwei Möglichkeiten: Entweder JH Ir * OL - . _„ . ... . . _ wurde die Apparatur schon einmal irgendwie un- d Bfo^ft - - ., II jpaasf ilwk Fraoe 8967. Zündungsstorung. An meinem Per- s, achgemäsa abgeändert, so dass sie heute nicht SSl^I i l f _ i sonenwagen hatte ich vor kurzem eine Zündungs- mehr normal arb e üen kann oder es entsteht im W JKi-» Störung. Nach Angabe der Werkstatt war der am Benzinbehälter zeitweise ein Ueberdruck. In der lg ii I 1 Zündverteiler sitzende Kondensator defekt Wel- letztgenannten Hinsicht können Sie sich sofort Ge- Hl I I chen Zweck hat dieser- Kondensator, und können wj gsheit verschaffen, indem Sie versuchsweise ein- A Sb^J EB3 **§. Sie mir sagen, ob es nach Ihrer Meinung erfor- mal nicht verschlossenem Behälter herumfah- C£ Mf derlich war, dieses Teil zu ersetzen? H.H.mF. Ten und dann beobachten ob die gefärbte Flüssig- I Antwort: Der Kondensator ist dem im Zund- keitsgaulc am Benzinstandsanzeiger ebenfalls noch , W? K verteilungsgehause sitzenden Unterbrecher parallel ansteigt oder> n och einfacher, indem Sie beim Vor- A Jf--. Links: Abb. 2 geschaltet um den an den Unterbrecherkontakten B einer fal6Chen Anzeige den Benzinbehälter- flX\ i ' entstehenden Oeffnungsfunken klein zu halten. ve= s< . hluss öffnen . Ein Ueberdruck imBenzinbe- II I Oben: Abb. 3 Wenn der Kondensator nicht vorhanden wäre, häU ks te dadurch zustande konlmen, dass die JM Ik dann wurde beim Oeffnen der Unterbrechungskon- Entlüftungsöffnung verstopft ist und dass sich beim Qi P-fi takte ein starker Lichtbogen entstehen Die Unter- F h d B j ^ Behälter etwas' erwärmt. J] IT brechung wurde unvollständig sein und zu lange HA, ygß Zeit in Anspruch nehmen. Ausserdem würden die - s s== :55S==== \ l&n IL Kontakte durch die starke Funkenbildung nach ^^s* 5 * 5 '**'^ n)} Wn *n kurzer Zeit verschmoren und unbrauchbar werden. -rj ^a^^ Uli Hi/^^l , Frage 8968. Polieren eines Scheinwtrfer-Refiek- f >v IIII Wl Js[ . tors. Wie kann man einem matt gewordenen Schein- I \ "II Tt-sg'***^ |A»?»| werferreflektor wieder seinen ursprünglichen Glanz l I II A ~ . . .. , . T>»!_. v>~-h-.„~ J„. -nr» SBSgÄaaaW Militärfahrer ausgelernter 4 Zyl., 6K PS, ganz neuer car Scintilla-Magnet, prima Motor, Anlass., neue Bati, 101 Amp.-St, 6 V., neue Pneus, Reserverad, Torp-, Modell 1927, 5,47 PS, den mit Verdeck und Seitenteilen, älteres Mod., nach sprechend, gut unterhalt., neuen Vorschriften ent- dem neuen Gesetz ausgerüstet und abgenommen. Fr. 1200.— Tausche Motorrad od. Passendes. 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Aufnahmebedingungen: l.Eidg. Fähigkeitsausweis (Lehrbrief)als Metallarbeiter. 2. Mindest. 2 Jahre Praxis als Arbeiter i. d. Autobraache, 3. Fahrbewilligung für Automobile. Unterrichts-Dauer: 1 Jahr. Unterricht zweisprachig. Anmeldungen vor dem 10. Februar 1934. Unterrichtsbeginn: 23. April 1934. Nähere Auskunft durch die Direktion. Gesucht tüchtiger, ganz zuverlässiger 61955 CHAUFFEUR Nur ganz tüchtige Bewerber, die sich über erfolgreiche Tätigkeit als Lenker von Personen- und Lastwagen ausweisen können, wollen sich melden, unter Angabe ihrer bisherigen Tätigkeit, Gehaltsansprüchen, Eintrittsdatum und Einsendung der Zeugnisabschriften und Photographie unter Chiffre Z 2831 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. AUTOMECHANIKER selbständig, mit mehrjähriger Praxis auf Europ. u. Amerik., per 15. Februar in grössere Garage auf dem Lande gesucht. Kenntnisse im Elektr. sowie Drehen und Schweissen (Alter 27—32). Nur seriöser Mann, der auf dauernde Stelle reflektiert, kommt in Frage. 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Die Anzeigeflüssigund Flüssigkeit hinein getan, bis auf* den Stand, schiedener jHöhe sind um das Tauchrohf T her- keit steht dann entweder beständig vor dem Ska- «normal », und dann mit dem Finger auf den An- um eine Anzahl Näpfchen befestigt. Von jedem lenstrich Null oder geht doch nur vorübergehend sohluss « gepumpt». So stieg die Flüssigkeitssäule^ der Näpfchen führt ein dünnes Abzugsrohr A nach beim Einfüllen von Brennstoff in die Höhe, um normal; wenn ich^ aber den Finger weg nahm 1 ; s

Bern, Dienstag, 30. Janaar 1934 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 8 Der erste Streifen Der Tag hatte wider alles Erwarten gegen Mittag etwas Sonnenhelle gebracht. Ein erster Hauch von Wärme, nur mit angespannten Sinnen bemerkbar, zitterte in der dunstigen Luft. Die Höhen verschwommen in einem nebligen Rauchen, in das die schwachen Sonnenstrahlen silberne Furchen ritzten. Gegen Abend zerteilten sich die dünnen, aber zähen Schleier und lösten sich vor der einbrechenden Kälte in Nichts auf. Der Rauch der Kamine spiralte sich in einer schönen Geraden aufwärts, um sich dann langsam wie ein Schirm auszubreiten. Eine sanfte abendliche Röte verschwelte als Widerschein des Tages auf den bleichen Schneefeldern, die kreuz und quer von Skibahnen durchzogen wurden. Als die Fabriken und Geschäfte ihre müden Heere in die abendlichen Strossen hinaussandten, war im Westen ein letzter, ferner Abglanz des Tages sichtbar. Die Lampen überschütteten die Stadt schon lange mit ihrem gelben Lichte, und um die Häuser spann eine erst violette, dann tiefdunkelblaue Dämmerung. Doch je stärker der Himmel abblasste und von nächtlicher Kühle überschwemmt wurde, um so hartnäckiger behauptete sich im Westen ein schmaler, dünner Streifen Lichts. Von der Stadt aus Hess er sich bald nicht mehr sehen. Man musste auf einen nahen Hügel steigen, auf denen noch ein dünner Schnee lag, um seinen letzten Schein spielen zu sehen. Der Streifen zog sich einem stark strahlenden Bande gleich dem Horizonte entlang, der von sanft verlaufenden Hügellinien gebildet war. Die Sonne warf aus dem Hintergrund ein letztes Bündel Tageslicht, das nur unmerklich langsam in den Nachthimmel hinaus verglomm,. In dem Glühen des hellen, blauen Bandes war eine sehr merkwürdige Kraft, die die ganze Landschaft zu verzaubern vermochte. Je mehr man in den rätselhaften Glanz hineinstarrte, um so stärker empfand man das Gefühl, dass all dieser schmutzige Schnee ringsum, diese feuchte, winterliche Kälte überwunden und am Sterben sind. Aus dem Streifen brach ein erster, kaum geahnter silbriger Glanz des Frühlings, ein Hauch wärmeren Windes, lichterer Sonne, ein Ruch rinnenden Regens und dampfender Ackererde. Sein Anblick vermochte das Auge völlig zu blenden und täuschte einen eindunkelnden Vorfrühlingshimmel vor, unter dem der letzte zage Pfiff eines Frühlingsvogels verzuckt und den seltsame Winde erfüllen. Er riss im Innern etwas entzwei, das Blut begann rascher zu fliessen und den Körper zu erhitzen. Mitten in dem winterlich eindunkelnden Abend spürte man eine wohlige Wärme, die aus dem Boden aufzusteigen schien. Nur für eine Viertelstunde sah man einen ersten, dünnen Fetzen der blauen, jubelnden Fahne, wie sie der Frühling über dem Lande flattern lässt, und diese Vorahnung verdichtete sich im Augenblicke zu einer Gewissheit voller Süsse und Verheissung. F E U I L L E T O N Der geheime Kampf. Roman von Philipp Klein. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.} Am 18. November erst gelangte Eberhard nach Berlin. Er wusste eigentlich nicht, was er hier sollte. Sein Bruder fiel ihm ein. Er ging in das Hotel, in dem Egbert gewohnt hatte. Der Major war vor einem Jahr nach Schlesien abgereist und dort gestorben. Für das geringe Bargeld, das er besass — die Löhnung, die ihm ausbezahlt worden war, solange er Gottfried Bauer war —, kaufte er sich einen getragenen Zivilanzug und etwas Wäsche, suchte ein Volksbad auf, um die Kleider zu wechseln und unter der Die Luft war voll einer erregenden Bewegtheit, und selbst durch den hartgefrorenen, schneeüberdeckten Boden ging ein erstes nachwinterliches Beben. Sehr rasch hatte dann die Nacht den dünnen Streifen Lichtes aufgeschluckt. Die folgenden Skizzen sind aktuellen Tages-ETeignissen nachgestaltet. Pierre ergibt sich. Paris. In dem kleinen Städtchen Epinal hat sich vor kurzem eine komische Episode ereignet. An sich ist es freilich tragisch, dass Pierre Limoise, ein armer Teufel, von seinem Hauswirt schriftlich aufgefordert wurde, binnen 24 Stunden seine Wohnung zu räumen. Immer wieder nahm Pierre den Brief zur Hand und überflog kopfschüttelnd die entsetzlichen Zeilen, die ihn aus seinem stillen Glück vertreiben wollten. Wie sollte er nur leben können ohne den gemütlichen kleinen Winkel am Fenster mit dem Blick auf Elizes Garten? Ja, wie sollte er noch atmen können ohne diese vertrauten Räume und die waldigen Flecken ringsum? «Nein», sagte er laut vor sich hin, «nein, ich ziehe nicht aus! Und wenn ich mich widersetze, mit Feuer und Schwert!» Manchmal neigte Pierre Limoise zu solch pathetischen Redensarten, die gar nicht zu seiner sonst so groben Art passten. Nur wenn er sentimental zu werden begann, schwangen einst gelernte Worte grosser Dichter und Denker durch seinen Sinn. Und er sprach sie aus, als wären sie von ihm geprägt. Schnell flog das Gerücht durch Epinal, dass der schuldenüberhäufte und doch so gefürchtete Herr Limoise gar nicht daran dachte, seine Wohnung zu verlassen, sondern dass er im Gegenteil dazu bereit wäre, die «Heiligkeit seines Heimes bis zum Aeussersten zu verteidigen». Alle wussten, was das bedeutete. «Ein grober Kerl bedient, sich grober Mittel», dachte der Hauswirt und alarmierte die Polizei, um ihm bei der Exmission, die allerlei Gefahren mit sich zu bringen versprach, Beistand zu leisten. \ Zur festgesetzten Stunde brauste ein Auto mit zehn handfesten Polizisten, heran, fünf nahmen vor der Haustür Aufstellung und die anderen sicherten den Treppenflur. «Aufmachen!» brüllte die vollziehende Gewalt. Nichts rührte sich hinter der Tür. Wilde Drohungen drangen durch die Ritzen in die Wohnung hinein. Pierre Limoise harrte in seinem Sessel seelenruhig der Dinge, die da kommen wollten. Immer lauter mahnte die Polizei, immer ungeduldiger wurde ihre Stimme. Aber Pierre Limoise rührte sich nicht. Da — krach — bum — hämmerten energische Schläge gegen seine Tür. Bald würde sie nachgeben müssen... doch plötzlich, wie von Geisterhänden gestossen, flog sie auf. Entsetzt hielten die tapferen Männer inne. Dann griffen sie zu den Waffen, um den wil- Brause sein Ungeziefer loszuwerden. Als er die unsäglich schmutzige Bluse herunterriss, knisterte Papier in der Innentasche. Es war der Brief von Mercedes an ihr Kind. Mercedes! Und unter seiner Schützengrabenhaut brachen tausend Wunden auf und bluteten. Warum hatte ihn, gerade ihn das grosse Morden verschont? Millionen waren weggerissen worden — ihn hatte keine Kugel gefunden! Musste er die Qual dieses Lebens weiterschleppen? Lag darin ein Sinn? Es war ihm plötzlich, als hörte er Mercedes Stimme: «Wenn eines von uns fällt, geht das andere weiter, ohne sich umzusehen !> Weitergehen? Konnte er das? Wozu? Für wen? Er hielt den Brief noch in der Hand. Hatte er vielleicht doch noch eine Aufgabe? Und es schien ihm plötzlich unwürdig und unmännlich, zu verzweifeln. Wenn er auch unendlich viel verloren hatte, wenn das Leben ihm auch nichts mehr bieten konnte — sich feige wegstehlen, das durfte er auf keinen Fall. Der Tod mied ihn. So musste er leben. Als er das Volksbad verliess, in dem er die Reste seiner Uniform und seiner Wäsche zurückgelassen hatte, dachte er plötzlich an den Obersten Nicolai. Er trat in einen Friseurladen und Hess sich rasieren. Die Unterhaltung in dem Laden war sehr angeregt «Nachdem nu Willem weg is», sagte einer der Gehilfen, «wernse uns anständige Bedingungen machen. Der Wilson is doch moralisch verpflichtet, nicht wahr ? Und 1 unsere Volksrejierung, die kann janz anders uftreten, wie die ollen Kanzler un Minister un Feldmarschälle, die hat det janze deutsche Volk hinter sich!» War das richtig? Vielleicht. Eberhard hatte Tiefe Dunkelheit lag bald über dem Land. Einige Sterne begannen in kaltem Glänze zu flimmern. Mitten im Winter hatte über dem Land ein erster Schein des Frühlings aufgestrahlt. Bald wird er wieder kommen, bo. Kleine Geschichten aus dem Leben den, wutschnaubenden Pierre Limoise unschädlich zu machen, der sich gewiss gleich mit gieriger Rachsucht auf sie stürzen würde. Aber — siehe da: in der aufgeflogenen Tür stand lächelnd der Gefürchtete. Mit gemessenen Schritten ging er auf den Polizeihauptmann zu. In den Händen trug er ein himmelblau-seidenes Kissen. Und darauf hatte er zärtlich die Schlüssel zu seiner hübschen, kleinen Wohnung gebettet, die er nun für immer verlassen sollte. Da ging über alle Gesichter ein befreites, erlöstes Aufatmen. Und die Blicke, die Pierre Limoise zuflogen, hatten fast etwas Andächtiges. In der Chronik der kleinen Stadt Epinal wird dieses Ereignis sicherlich festgehalten werden und die Ehre haben, erst mit der Zeit zu vergilben. * Der Zauberlehrer. Bukarest. Pjotr Liwicz hiess der seltsame Lehrer, der eines Tages in dem bekannten Gymnasium am Marktplatz auftauchte, seinen angewiesenen Platz im hellen Arbeitszimmer einnahm und sich mit höflichen Worten seinen «verehrten Herren Kollegen» vorstellte, «in deren Kreis er ergebenst aufgenommen zu werden hoffte». Ja, er sprach gewählt und legte Wert darauf, seine wohlgeformten Hände so oft wie möglich zu zeigen. Dazu verhalfen ihm einige nervöse Bewegungen. Hin und wieder fuhr er nachdenklich über die hohe Stirn oder strich das graumelierte Haar zurück, das in sanfter Glätte seinen hohen Schädel umrahmte. Nach wenigen Tagen schon hatte Pjotr Liwicz die Herzen seiner Schüler gewonnen. Und das war kein Wunder. Er pflegte mit kurzen, energischen Schritten das Klassenzimmer zu betreten und sich gebieterisch auf seinem Kathederplatz niederzulassen. Wenn die Glocke den Beginn der Stunde ankündigte, erhob sich der seltsame Lehrer, zwinkerte seinen Schülern verheissungsvoll zu, lief zur Tür und drehte sorgfältig den Schlüssel zweimal herum. Prüfend drückte er auf die Klinke: alles in Ordnung! Dann kehrte er zur Wandtafel zurück und malte mit grossen, weissen, genial hingeworfenen Buchstaben drei Fragen auf: «Wollen wir Karten spielen?» — «Wollen wir zaubern?» — oder «Wollen wir die Erbsensprache üben?». Das gab jedesmal ein Hallo. Wenn die Woge des Uebermutes die Wände des Klassenzimmers zu verbiegen drohte, bändigte Pjotr Liwicz die Gefahr durch die schriftliche Mahnung: «Wenn Ihr nicht ruhig seid, müsst Ihr lernen!» Daraufhin wurde es mucksmäuschenstill im Raum. Und der Lehrer konnte mit seinen in Berlin eine verhältnismässige Ruhe gefunden, die ihn eigentlich überraschte. Dass ab und zu ein Lastauto mit bewaffneten Matrosen durch die Strassen fegte, das wollte nicht viel besagen. Grosse Ausschreitungen schien es nicht gegeben zu haben — vielleicht vollzog sich der Uebergang zur Republik viel ruhiger und geordneter, als man annehmen wollte. Eberhard musste sich an seine Gespräche mit Buturlin und seinen Gesinnungsgenossen erinnern, die jetzt in Russland die Herrschenden waren. Dort hatte sich der Uebergang von der bürgerlichen Republik zur proletarischen Diktatur nicht so friedlich vollzogen; auch an die Front hatten die Zeitungen die Kunde von Massenmorden und schweren Kämpfen gebracht — vielleicht , vollzog sich aber in Deutschland der Umschwung doch in gemässigteren Formen. Eberhard traf den Obersten Nicolai in einer verzweifelten Stimmung. Er führte ihn an das Fenster und deutete hinaus. Von den Häusern am gegenüberliegenden Ufer des Landwehrkanals flatterten rote Fahnen. «Ich kam, mir bei Ihnen Trost zu holen, Herr Oberst!» «Das ist etwas, was ich nicht habe! Ich kann Ihnen nicht sagen, Graf Hatzberg, wie verzweifelt ich bin!» «Vielleicht musste es gerade so kommen, «Vorführungen» beginnen. Er hatte sich wirklich ein dankbares Publikum ausgesucht. Und die Jungen begriffen sehr schnell, worauf es ankam. Den Höhepunkt des Liwicz'schen Unterrichtes aber bildete die Vereinigung aller Künste: in der Erbsensprache die Zauberdinge zu besprechen und aus den Karten die tollsten Zukunftsereignisse zu prophezeien. Die Begeisterung der Schüler für diesen «famosen Pauker» stieg von Tag zu Tag. Und diese Tatsache bewog den Direktor der Anstalt, sich die neue Kraft einmal näher anzusehen. So kam es, dass eines Tages, mitten in die Zauberstunde hinein ein energisches Klopfen ertönte. Die Klinke wurde hinuntergedrückt — aber die Tür gab nicht nach. Sie blieb so gut verschlossen, wie Pjotr Liwicz das gewünscht hatte. Der Direktor stutzte. Er horchte gespannt auf das, was folgen würde. Und es schien ihm, als ginge ein seltsames Flüstern durch den Raum. Darauf folgten leise Schritte, die sich der Tür näherten. Und auf einmal stand der Lehrer mit verbindlichem Lächeln vor ihm und bat ihn, einzutreten. «Verzeihen Sie, bitte, die Verzögerung Herr Direktor, ein Schüler muss sich einen Scherz erlaubt haben... ich werde der Sache auf den Grund gehen», sagte Pjotr Liwicz hastig, während er verlegen mit der Rechten durch das Haar fuhr. Dann bot er seinem Vorgesetzten einen Stuhl an und tat so, als wollte er den Unterricht fortsetzen. Aber der Direktor spürte bald, dass hier etwas nicht stimmte. Die Jungen machten einen so merkwürdig erschrockenen Eindruck, und auch der neue Lehrer schien sehr verdutzt zu sein. «Hm», machte der Direktor und sah den seltsamen Mann prüfend an, «wollen Sie nicht Ihren Vortrag beenden, Herr Liwicz?» «Aber gewiss, Herr Direktor», antwortete der Verlegene heiser, «ich bin gleich so weit...» Die Schüler wurden unruhig, und der Direktor wartete vergebens auf den interessanten Vortrag über den geologischen Aufbau der Erde. Pjotr Lowicz aber brachte kein Wort über die Lippen. Er hüstelte fortwährend und sass Vie vernichtet auf dem würdigen Katheder. Und ej wagte es nicht, den Direktor anzusehen. Wenige Tage darauf meldeten die Bukarester Zeitungen eine Sensation: «In das bekannte Gymnasium am Marktplatz hat sich ein Arbeitsloser als Lehrer eingeschmuggelt. Es gelang ihm, durch sein ernstes Gebaren den Direktor und das Kollegium zu täuschen und durch Zauberkunststücke und Kartenspiele die Jungen für sich zu gewinnen. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass dieser Zauber-Lehrer entlarvt werden konnte, um hinter Schloss und Riegel für seine «Lehren» zu büssen, die für einen Rummelplatz sicherlich gut geeignet sind...» Direktor « Langfinger » Athen. Im Laufe weniger Wochen sind in einer kleinen griechischen Stadt mehr als zwölf Einbrüche getätigt worden. Einbrüche, die Herr Oberst! Vielleicht konnte der Wahnsinn des Weltkrieges nicht anders gebrochen werden. Ich habe den Krieg nun auch aus der Perspektive des Schützengrabens kennengelernt. Ich habe an mir selbst erfahren, wie er den Menschen zum Tier macht. Von den Millionenopfern, die er gefordert hat, gar nicht zu reden! Das ist mir schon vorher klar geworden, — wenn die Völker sich nicht zueinander auf eine andere Basis stellen als auf die des diplomatischen Verkehrs in seiner jetzigen oder vielmehr bisherigen Form, wenn die Völker Leute bezahlen, die es als ihre Aufgabe betrachten, im Trüben zu arbeiten und ihre Notwendigkeit dadurch zu erweisen, dass sie Begehrlichkeit und Hass schüren, wird der Jammer nie aufhören!» Demnächst beginnt unser neuer Roman (Schlass folgt.) Die ewige Wahrheit. Sein Verfasser, Oskar Sonnlechner, schrieb den seinerzeit bei uns erschienenen, mit grosser Anteilnahme aufgenonvmenen Roman «Die vorletzte Liebe der schönen Frau Erzsebet»