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E_1934_Zeitung_Nr.022

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zin ist-bei uns mit einem Zoll belastet, der 150 Prozent des Einfuhrpreises franko Grenze darstellt. Diese Belastung, die eine der schwersten des Zolltarifes bildet, verträgt in keinem Fäll eine weitere Erhöhung, und es Hesse sich eher fragen, ob es nicht am Platze wäre, eine Erleichterung für ein so dringend benötigtes Produkt ins Auge zu fassen, das praktisch für das alltägliche Leben unentbehrlich ist. ,Nach den von Zeit zu Zeit in der Presse laut werdenden Stimmen hat es immerhin den Anschein, dass gewisse Kreise immer noch die trügerische Hoffnung hegen, neuerdings den Strassenverkehr belasten zu können, und die nicht verstehen wollen, dass die geringste Erhöhung des Benzinzolls unserem Fremdenverkehr einen furchtbaren Schlag versetzen und unserer gesamten Volkswirtschaft zum Verhängnis werden müsste, d. h. schliesslich das direkte Gegenteil von dem erreichen würde, was sie bezweckt. Trotz der erdrückenden Last der Verkehrssteuern, die, weil kantonaler Natur, zum mindesten im Augenblick sich kaum vereinheitlichen und vermindern lassen dürften, trotz der misslichen Wirtschaftslage, deren Ende wir leider in unserem Lande noch nicht absehen, trotz der Schwierigkeiten aller Art, werden Sie, meine Herren, beim Eintritt in das Ausstellungsgebäude sich Rechenschaft darüber geben können, was guter Wille im Verein mit Mut zu erreichen vermag. Sie werden vor Ihren Augen haben: Tourenautomobile von überaus neuen äusseren Formen und mit ungezählten technischen Verbesserungen versehen; Karosserien unserer Fabrikanten, welche die Grundsätze jener einwandfreien Ausführung prakti- Die Getriebeneuerunsen, die am letzten Salon noch an der Tagesordnung standen, treten heute mehr in den Hintergrund. Die Hauptentwicklung ist hier bereits beendet. Seitdem die meist verwendeten Getriebestufen bei fast allen Wagen zieren, die ihren, sicheren Ruf ausgemacht haben; Industrielle Fahrzeuge, Lastwagen und Trattoren, Autobusse für gemeinsamen Personentransport, die auch dieses Jahr mit neuen Verbeseerungen erscheinen, die sie geschmeidiger, leichter zu handhaben und komfortabler machen; Motorräder, deren robuster Bau und Einfachheit sie zu einem idealen Gebrauchsfahrzeug für die kleinen Portemonnaies gestalten; Fahrräder, deren Ausstattung und Vollkommenheit die gewaltige Popularität dieser, kleinen StahU königin rechtfertigen; Zubehöre und gut ausgedachte Ausrüstunjrsgegenstände, die vielfach in unseren Berggegenden hergestellt werden; Erzeugnisse unserer grossen einheimischen Gummireifen-Marke. Mit einem Wort: auf den 11500 m* des Ausstellungsgebäudes werden Sie Anlass zur Bewunderung der Anstrengungen einer Branche finden, die jährlich unseren eidgenössischen und kantonalen Finanzen mehr als 90 Mill. Fr. an Zolleinnnahmen und Verkehrssteuern einbringt. Aber alle diese Fahrzeuge, die während zehn Tagen zum Stilliegen verurteilt sind, damit jedem Gelegenheit gegeben werde, sich über die Tendenzen der Industrie und die neuen Vervollkommnungen Rechenschaft zu geben, werden sich bald wieder auf unsere Strassen verstreuen. Sie werden dazu beitragen, die herrlichen Schönheiten unserer Berggegenden schätzen zu lernen, und ich würde meiner Aufgabe nicht gerecht, wenn ich Sie heute nicht bitten würde, sich kräftig für die Initiative zugunsten der Alpenstrassen einzusetzen, die den Zugang zu unseren Naturwundern erleichtern und gleichzeitig ein Mittel darstellen wird, denen Arbeit ZU verschaffen, die durch Wirtschaftselend der gegenwärtigen Zeiten betroffen sind. Ein Querschnitt internationaler Autotechnik mehr viel zu wünschen übrig. Die leichte Schaltbarkeit hat dazu geführt, dass die Zahl der Vorwärtsgänge in manchen Fällen von 3 auf 4 erhöht wurde, wobei nicht selten der höchste Oang als Schnell- oder Schongang ausgebildet ist Bereits werden Stimmen AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 22 Beispiel einer Unterdruck-Zündpunktemstellvorrichtung. Aufkommen sind daneben Getriebe, bei welchen durch Wirkung von Zentrifugalkraft bei bestimmten Geschwindigkeiten automatisch ein neuer Gang zum Eingriff kommt. Schliesslich wurde vor wenigen Monaten noch eine neue vielversprechende Bauart eines stufenlos veränderbaren und sich den Anforderungen selbsttätig anpassenden Friktionsgetriebes geschaffen. Beispiel eines Unterdruck-Servoapparates zur Erleichterung der Kupplungsbedienung. Die Kupplung zeigt allgemein nur noch Detailveränderungen. Fast durchwegs hat man sich auf die Einplatten-Trockenkupplüng geeinigt, wobei die angetriebene Scheibe meist auf ihrer Nabe irgendwie gefedert ist. Die Tendenz zur Automatisierung der Kupplung, die noch im rrn Fahrer in zahlreichen Fällen nichts weiter mehr zu wissen, als wo er Benzin. Oel und' Wasser einzufüllen, und wo er den Zündungskontakt und das Gaspedal zu suchen •. hat. Selbst das Anlassen geschieht nicht seilten schon selbsttätig gleichzeitig mit dem Einschalten der Zündung, indem dabei entweder ein elektrisches Relais oder ein mit dem Gaspedal verbundener Kontakt den Anlasser vorübergehend unter Strom setzt. Durch spezielle Startvorrichtungen, thermostatisch geregelte Luftdrosseln oder Luftdrosseln mit federbelasteten Ventilen sorgen die modernen Vergaser auch bei kaltem Motor für das sichere Zustandekommen eines brennbaren Gemisches. Selbsttätig thermostatisch geregelte, oder vom Führersitz aus leicht einstellbare Saugrohrvorwärmung, thermostatisch geregelter Kühlwasserumlauf oder Kühlerluftstrom und sinnreiche Systeme zur beschleunigten Erwärmung des Schmieröls verbürgen das Zustandekommen der günstigsten Betriebsbedingungen in kürzester Zelt, wie sie anderseits verhindern, dass sich der. Motor unterwegs übermässig erhitzt. Die Lichtmaschinen werden neuerdings zur besseren Kühlung mit Ventilatoren versehen und sind im allgemeinen grösser bemessen. Die grundsätzlichen Fragen, die noch vor nicht langer Zeit das Objekt grosser Diskussionen waren, sind heute teils abgeklärt, teils durch die übrige technische Entwicklung mehr in den Hintergrund geschoben worden. Die Zylinderzahl ist mehr noch die Frage des anzulegenden Kapitals. Praktisch vermag aber auch schon der Vierzylinder den meisten Anforderungen zu genügen, um so mehr als sein hauptsächlichster Schönheitsfehler, die an sich nicht vollkommen erreichbare Vibrationsfreiheit, durch die modernen elastischen Einbauarten vollkommen beseitigt wurde. Anderseits sind die Motoren mit 6, 8 oder noch mehr Zylindern unerreichbar, schmie.gr sam und angenehm im Stadtverkeljr und kommen bei der modernen Karosserieiifabrikation auch nicht mehr viel teurer zu stehen. Die Anordnung und Steuerungsart der Ventile hat an Bedeutung gegenüber früher ebenfalls eingebüsst, da sie in bezug auf die erreichbare Leistung keine grossen Unterschiede mehr erkennen lässt. Im grossen und ganzen werden heute ungefähr gleich viel Motoren mit hängenden, wie solche mit stehenden Ventilen gebaut. Die Ventilsteuerungdurch obenliegende Nockenwellen bleibt < Links: Der «Inhalt > eines modernen Getriebes mit geräuschlosem drittem und direktem Gang und Synchronisierungsvorrichtung der^beiden höchsten Gangstufen. K = Kupplungswelle; C = Kardanwelle; s = Synchronisierungskupplungen; I = Zahnräder des ersten Ganges; II — Zahnräder des zweiten Ganges; III = Zahnräder des dritten Ganges; D = Antrieb der Vorgelegewelle und direkter Gang. — Rechts : Schnitt durch das Wilson- Vorwähler-Getriebe. Synchronisierungsvorrichtungen aufweisen, die alle Schaltschwierigkeiten ausschliessen, und nachdem, seit der Anwendung von II §! Eine zukunftsreiche Neuerung stellt die Anwendung von Getrieben mit Vorwähler am Lenkrad dar. Schrägverzahnungen und dauernd miteinander im Eingriff bleibenden Zahnrädern, deren Schaltung durch Klauenmuffen erfolgt, die meistverwendeten Getriebestufen geräuschlos geworden sind, lässt das Getriebe auch beim anspruchsvollen Fahren nicht Das Aufbauprinzip der zur Schalterleichterung angewandten Synchronisierungsvorrichtungen. *} Siehe No. 21 der < A.-R. » laut, die eine nochmalige Erhöhung der Gangzahl fordern, durch welche der Motor noch besser geschont und ausgenützt und der Brennstoffverbrauch weiter vermindert würde. Von den verschiedenen Sonderbauarten von Getrieben, die im Laufe der letzten Schnitt durch ein modernes Getriebe, dessen Gänge alle geräuschlos sind. 1 = schräg verzahnte Getriebsräder für vier Gänge; 2 — die Zahnräder der Hauptwelle werden in schraubenförmig laufenden Nuten verschoben, damit ein seitliches Ausweichen während des Betriebes nicht möglich ist; 3 = Freilauf; 4 = Geschwindigkeitsmesser-Antrieb. Jahre in Erscheinung traten, hat vor allem das selbstschaltende Wilson-Getriebe gute Aufnahme gefunden. Die Gangschaltung lässt sich hier in denkbar bester Weise an einem Hebel auf dem Lenkrad vorwählen und durch kurzes Durchtreten und Wiederloslassen des Kupplungspedals auslösen. Im letzten Jahr auf der Tagesordnung stand, scheint im Abnehmen begriffen zu sein. Vereinzelt wurden jedoch halbautomatische Kupplungsmechanismen neu eingeführt, bei welchen ein Servoapparat die aufzuwendende Muskelkraft vermindert. Die Übertragung zeigt sonst durchschnitt- Zur automatischen Betätigung der Luftdrossel wird vielfach ein Thermostat angewandt. lieh nur noch kleinere Neuerungen, wie den Einbau von Nadellagern in den Kardangelenken, die steifere Lagerung und Ausführung der Kardanwelle zwecks Beseitigung von Vibrationen u. ä. m. Der anfänglich mit so viel Begeisterung begrüsste Freilauf hat sogar merklich an Anhängern verloren. Der Motor wird immer mehr zu einer Kräftanlage, die allen an sie gestellten Anforderungen gleichsam automatisch gerecht wird. Dank seiner fortwährenden Verbesserung braucht der Der moderne Niederdruckreifen (rechts) wird im Gegensatz zum bisherigen Niederdruckreifen (links) meist auf einer viel breiteren Felge aufgezogen. nach wie vor den ausgesprochenen Hochleistungsmotoren vorbehalten. Allgemein sucht man indessen die Steuerung immer noch geräuschloser zu gestalten, indem beispielsweise Anordnungen zur selbsttätigen Kompensation des Stösselspielraumes getroffen werden. Die Magnetzündang ist fast vollständig der Batteriezündung gewichen. In neuer Form taucht sie allerdings in dem von Scintilla geschaffenen Vertex-System wieder auf, da es sich herausgestellt hat, dass unter ungünstigen Umständen die Batterie zur gleichzeitigen Speisung des Anlassers und der Zündung eventuell nicht ausreicht. Von anderer Seite sucht man den letzten Störungsmög- „ Henkelten durch Anwendung zweistufiger Induktionsspulen, zusätzlicher Batterien oder ähnlicher Massnahmen zu begegnen. Die Vergaser wurden, wie bereits angedeutet, durch spezielle Startvorrichtungen weitgehend verfeinert, während man gleichzeitig durch neue Saugrohrformen und -vorwärmungen der Veränderung des Gemisches auf dem Weg zu den Zylindern und der ungleichmässigen Gemischverteilung vorzubeugen sucht* Der Kühlwasserumlauf wird in der Mehrzahl der Fälle durch" eine Zentrifugalpumpe

N» 22 - 1934 beschleunig Die letzte Neuerung auf die- pedals auf ein Minimum verringert wird und rung mit ihren zahlreichen neuen Gelenk- I ten starteten bei ungünstiger Witterung in sem Gebiet_ ist die direkte Bespulung der die Dimensionen des Bremspedals kaum stellen sah sich der Konstrukteur in dieser I der Bundeshauptstadt. Die Fahrer E.Theilfleissesten Zylinderpartien mit unmittelbar mehr grösser sind als die eines Gaspedals. Hinsicht zur Lösung neuer Aufgaben veran- käs (Falcon-Knight), Frutigen und W.Geiser vom Kuhler kommenden Wasser, während In der Behandlung der zahlreichen lasst. (Reo) A C S-Sektion Emmenthal mussten die Ausrüstung des Kühlsystems mit Ther- Chassisdetails. Ganz allgemein wurde durch alle die zahl- sich i'n den Sieg teilen. Das gleiche Reglemostaten, die den Kuhlwasserumlauf dros- z. B. der Gelenke, geht die Entwicklung ih- reichen Einzelverbesserungen auch der Un- ment, das ziemlich unverändert auch im sein auf die Jalousien einwirken oder den ren bisherigen Gang. Immer mehr sucht man terhalt der Wagen in den letzten Jahren Jahre 1931 zur Anwendung kam zeigte Kuhlwasserumlauf mehr oder weniger kurz- dabei den Unterhalt des Wagens zu verein- weitgehend automatisiert. Wenn auch nicht immer grössere Mängel. Bloss zwölf Konscnnessen, bei den teureren Wagen schon fachen. Gelenke, die sich nicht an eine Zen- in dem primitiv gedachten ursprünglichen kurrenten meldeten sich zu dieser Fahrt die zur Norm gehören. Der Kühler selbst wird tralschmierung anschliessen lassen, werden Sinn, so ist damit das Automobil doch der der Berner E.H.Thommen auf Fiat gewann, rast immer hinter einer Attrappe eingebaut, nicht selten mit anspruchslosen Wälzlagern «Fahrmaschine», dem hochwertigen Werk- 1932 kam man von den Bestimmungen der die gleichzeitig als Schutzgitter dient. oder dann mit Dauer-Oelern ausgerüstet. Ge- zeug zum Zeitgewinn, näher gekommen denn beiden Vorjahre wieder ab und bezeichnete e !.*•«• J MotorleIstun rade durdl K die Einführung der Einzelradfede- I je. M. eine ganze Anzahl von schweizerischen Orten hat infolge der immer noch ansteigenden _ _ . als Ausgangspunkte. 27 Fahrer brachen in ^£TZ mZ^ ^ > f } mCh t ChX l [t u ** ^ « • - ^ zern Zürich, Basel, Bern, Lausanne, Freiburg, Lu- J J i / f ,f00 heg , und des ebenfalls SDOVtliaCllVflChf'Aflt und Martigny auf. Wieder schnitt der zunehmenden Kompressionsverhaltnisses, des- »ff*** lAftttVAllTAV 111*511 Berner Thommen auf Fiat als Sieger ab. sen Durchschnitt etwa 5,7: 1 beträgt, wie- •« • • * « * « » Ganz neue Wesre beschritt das Rpsriempnt ÄKÄS/ÄÄ AUTOMOBIL-REVUE Be g |nn der Genfer Sporttage. ^drESSS mittleren Tourenmotoren, heute auf mehr Gestern nachmittag ist der XI. Internatio- rer und Wagen ausruhen. Die Ankunft in geräumt, ihre Routen selber zusammenzustelais J5 Fb pro Liter Zylmderinhalt. Sport- nale Automobil-Salon eröffnet worden. Be- Genf geht zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr 'en, die sich aus den einzelnen, von den Orgarnotoren erreichen meistens 30—35 PS pro deutende Worte wurden bei dieser Gelegen- neben dem Ausstellungsgebäude vor sich, nisatoren angegebenen Etappen zusammen- Uter Zylinderinhalt und vereinzelt finden heit gesprochen. Bereits hat die Wallfahrt Die sich unmittelbar daran anschliessende setzten. Nach ihrem Eintreffen in Genf musssogar bei amerikanischen Serienmotoren nach Genf wieder eingesetzt, das für eine Schlussprüfung wird wiederum auf dem Quai ten die Teilnehmer noch eine Geschmei- Kompressionsverhaltnisse _ von 6,5 : 1 bis Woche im Brennpunkt aller Automobilinter- Charles Page abgehalten, wo sich voraus- digkeitsprüfung bestehen. Gutes Wetter bef. : } Anwendung, wobei dann allerdings essenten nicht nur der Schweiz, sondern auch sichtlich ein zahlreiches Publikum einfinden günstigte die von 29 Teilnehmern bestrittene gleichzeitig der Gebrauch von Brennstoffen des Auslandes steht. Wie schon in der letz- wird, um die ebenso aufschlussreiche wie Fahr t, die mit dem Sieg von W. Petermann mit erhöhter Detonationsfestigkeit empfoh- ten Nummer betont,, hat der Automobilsport unterhaltende Prüfung mitzuerleben. Die Er- (Moutier) auf Chrysler zu Ende ging, len wird. unseres Landes in der Völkerbundsstadt von fahrung wird zeigen, ob das neue Reglement ~ „., DaS Ausser durch die kräftigeren Motoren jeher eine grosse Rolle gespielt, wie über- seine Feuerprobe günstig besteht. Wie schon Kl 'ometerrennen von Grand-Saconnex wurden das Beschleunigungs- und Steigver- haupt Genf in besonderer Weise mit der erwähnt, findet die Preisverteilung anlässist ' im Gegensatz zum Rallye, auf die reine mögen der Wagen auch durch deren leich- Geschichte des Schweiz. Automobilismus ver- lieh des am Sonntag abend um 19 30 Uhr be- Geschwindigkeit eingestellt und bildet jedes Jahr die teren Gesamtaufbau erhöht. Pro PS-Leistung knüpft ist. Ein Salon ohne eine sportliche ginnenden Bankettes im Salon-Restaurant in sportliche Krönung des Salons. Die entfallen heute selbst bei serienmässigen Manifestation ist fast undenkbar, und so ist Genf statt. Nennliste vereinigt eine überraschend grosse Tourenwagen nur noch 14—15 kg Wagen- der Autosport in Genf längst zu einer Tra- Zahl von Konkurrenten. Darunter finden Uie üeschicnte der gewicht, während noch vor nicht allzu lan- dition geworden. Die Sportfreundlichkeit der „ Sternfahrt. sich Namen, die einen erbitterten Kampf erger Zeit mit zweieinhalb bis dreifach so ho- Bevölkerung zeigt sich jedes Jahr in Mas- vielleicht von Interesse sein, auf warten lassen. Das erste Rennen der dieses Es mag die hen Gewichtsbeträgen gerechnet werden senbesuchen aufs neue, und nichts ist reiz- vergangenen elf Rallyes einen kurzen Jahr sehr interessanten Automobilmeistermusste. Selbstverständlich wirkte sich die voller, als nach dem Besuch des Salons das R «ckbhck zu werfen. Die Sternfahrt nach Schaft beginnt somit bereits sehr vielver- Verminderung der toten Massen zusammen Automobil auch in seiner ausgeprägten Spe- Genf lst namlich keineswegs zu einem sprechend. Da die Strecke von Grand-Saconmit der aerodynamischen Verfeinerung der zialform in aller Aktivität kennenzulernen. Schema-Anlass geworden, sondern wagt fast nex noch au&gebessert worden ist, darf un- Karosserie auch begünstigt auf den Brenn- Das Kilometerrennen und die Sternfahrt sind ]edes Jahr die Anwendung eines neuen Re- ter Umständen damit gerechnet werden, stoffverbrauch aus. auch für 1934 beibehalten worden und man Elementes. Für Abwechslung ist somit ge- dass verschiedene neue Rekorde aufgestellt Der elastische Einbau des Motors im weiss den Organisatoren, der Sektion Genf sor S t! . werden. Der langjährige Rekordinhaber Hans Chassisrahmen bildet heute bereits die Re- des A. C. S., dafür Dank. 192 £ organisierte die Sektion Genf des stuber startet dieses Jahr in Genf nicht, und sei. An andern konstruktiven Vervollkomm- Im Augenblicke, da diese Zeilen durch die A : c - S> zum e [ sten M . ale eine Ste rnfahrt, die dies dürfte die Spannung noch erhöhen, da nungen seien schliesslich noch die immer Rotationsmaschine laufen, ist die XII. Wie- die Orte Zürich, Base , Luzern, Bern, Neuen- es sich nun zejgen musSi wo das gesundeste burg und stärker aufkommende Anwendung eingesetz- derholung der nationalen Lausantl e als Ausgangspunkte auf- grüne Holz wächst #. _ Der Kilometer von ter Zylinder-Büchsen, die vielfach aus be- s ter „f ahrt nach rw ? w D ,l? von .f. Koi J.U"enten bestrittene Saconnex weist eine Durchschnittssteigung sonders, widerstandsfähigem Material beste- *ternfahrt nach Genf Fahrt seh oss mit dem Sieg von F. Koch auf von 4J4% und eine Maximalsteigung von hen, die Verwendung dünner, mit Lagerber eits Wirklichkeit geworden. 37 Fahrer Fiat aus Luzern ab. Das gunstige Ergebnis 5 7% auf Das Rennen ist jedenfalls auch haben sich für den metall belegter Stahlfütter an Stelle der aus- Anlass gemeldet, der so- des ersten Versuches munterte die Organi- vom technischen Standpunkt aus sehr begegossenen massiven Lagerschalen, und die mit seine alte Anziehungskraft beibehalten satoren zu einer neuen Sternfahrt im Jahre merk en swert Hier kommt es in stärkstem Anwendung von Kurbelwellen aus besondehat Von allen Ecken - unseres Landes aus 1924 auf. Die Grundlagen blieben unverän- Masse darauf an wje sehr d Fahrer mjt sind ren Gusseisenlegierungen an Stelle solcher d 'e Konkurrenten aufgebrochen und dert, nur die Ausschreibung eines Wander- seinem Wagen verbunden ist und wie ge aus Stahl, erwähnt. streben nun in Zickzackfahrt der schönen bechers war neu. Die Teilnahme beschränkte nau er ihn |jn allen sei Eigenschaften Die Bereifuns Stadt am Genfersee zu. Während wir diese sich auf 15 Fahrer, von denen aufs neue Koch kemt Der K f um den Sj , d , Genf tendiert immer mehr zum ausgesprochenen Zeile n schreiben, lacht der Himmel mit ei- auf Fiat aus Luzern als Erster hervorging. um so Wenieer eine blosse Snortliche Snie- Ueberballonreifen, wobei man der manchmal ne m flauen Auge, das andere aber drückt er 1925 schloss mit dem günstigen Nennungs- lerei s€in j der Rennerfolg: ejner Marke zu beobachtenden ungenügenden Seitenstabi- 2u un d missmutig zu. Es wäre allzu kühn, ergebnis von 34 Teilnehmern ab. Bei dem mit das Interesse für diese beim Salon beerelffl lität dieser Reifenart durch eine kräftige Ver- kurzerhand den Sternfahrern trockene Stras- einer Auto-Schönheitskonkurrenz kombinier- cherweise no h höht und it : h sen breiterung der Felge zu begegnen sucht. Mit un d strahlende Vorfrühlingssonne zu ten Anlass wurde der Luzerner Fiat-Fahrer vorragende Reklame bildet dem Anwachsen der Reifenbreite hat der Prophezeien, auch wenn es ihnen von Her- A. Gut Sieger. D Saconnex-Rennen ist' verhältnismässte Durchmesser der Räder ständig abgenom- zen zu gönnen ist. 1926 brachte eine Aenderung des Regle- . U * s n ^ ° f v e Se5ene früher en Die men, so dass heute das Rad häufig nur noch mit Recht so gefürchteten geheimen mentes. Die Organisatoren schalteten erst- aniässHch 'des Salons fandpn auf der aus einer vergrösserten Nabe zu bestehen Kontrollen werden dieses Jähr nicht einge- mals ein Kilometerrennen mit stehendem Eaux_Mnrtes Strecke statt riio \ednch im scheint. Dies führte dazu, dass infolge des setzt, und damit fiel den Sternfahrern auch Start ein. Als Sieger der 15 Fahrer konnte „„ eSre MänS zeUte und deshalb - geringeren, den Bremstrommeln zur Verfü- schon der grösste Stein vom Herzen. Da sie der Luzerner Haas auf Delage proklamiert w^Xr w^nk" Das Saconnex Rennen vom gung stehenden Raumes auch zudem auch nicht mehr verschiedene Stun- werden. 1927 erlebte das Reglement wieder l ^ S T ^ i ^ a ^ i ^ S ^ S T DM die Bremsen dendurchschnitte zudiktiert erhielten, könn- eine Abänderung. 27 Wagen trafen beim o fr " ifi^WH £m I i , 2 SI; S?, umkonstruiert werden mussten. Eine der ten sie billigerweise die sonst notwendigen Start zusammen. Erster wurde F.Meyer auf J" e r ?£ a , "^nJ X ? ^ " den S" wertvollsten Neuerungen auf dem Gebiet der Attribute, wie Rechenschieber, Reissbretf und F. N. aus Martigny. Mit dem ganz erstaun- . ' 27 4 Sek durchraste Bester Bremsen besteht in der Anwendung von dergleichen zu Hause lassen. Das Reglement liehen Nennungsrekord von 87 Konkurrenten SDortwa„ enfa u' r ist " Dr K arrer (BucattO Bremstrommeln mit zentrifugal eingegosse- schreibt bekanntlich einen Mindestdurch- schloss sich die Sternfahrt des Jahres 1928 ^XnfaHs im fahre 1932! auf der•Sacon nem Gusseisenbelag. Die früher manchmal schnitt von 40 km/St, vor, der über die ganze an. Bei schönstem Vorfrühlingswetter konnte °°* ^ l e ^ ^ v m 3 0 4SBklnSe beobachtete Tendenz der Bremstrommeln, Strecke einzuhalten ist. Die Zeit wird ledig- die Veranstaltung durchgeführt werden, die ^o r dJalta sich zu verziehen, ist dadurch ausgeschlos- lieh vom Start bis zum Ziel berechnet, so der Berner J. Fortmann auf Farman gewann. * ° ^«f., Lf3 e „ KnXetSirn Tahre aut sen und die Abnützung der Bremstrommeln dass die Zwischenkontrollen wohl die Durch- Auch 1929 schrieb sich wieder die erfreuliche [f V ° 1S .'"• der ^ " , 1 ^ Ob diesen selbst ist viel gleichmässiger und geringer, fahrt, aber nicht die Zeit, zu der sie erfolgte, Zahl von 53 Teilnehmern ein. Moser (Bern R^rdw auchüber SS mordee Rennen Servoapparate zur Verstärkung der Brems- im Routenheft eintragen. Die Sternfahrer auf Bugatti und Pierrehumbert (Neuenburg) ^° r a e " SenbeschieLn^ ist wird sich kraft sind bei europäischen Erzeugnissen sei- können sich deshalb dieses Jahr mehr auf auf Hispano-Suiza wurden Ex-aequo-Sieger. ^IH 2TstutdZ Seen h? tener, bei amerikanischen Wagen jedoch das Fahren selbst konzentrieren und im Das Jahr 1930 brachte eine neue, grundlIuiei1 ** oluuue " Cläcu - häufiger anzutreffen als früher. Eine ame- übrigen zum letztenmal im Geist die Regeln legende Aenderung des Reglementes. Durch _,oeC^w-7/\ rikanische Tendenz geht sogar dahin, die repetieren, die sie bei der Geschmeidigkeits- die Festlegung des Startes auf den einen ^5^an^*C U Bremsung fast ausschliesslich der Servokraft Prüfung anzuwenden gesonnen sind. Zwischen Ausgangspunkt Bern wurde der Begriff JftPIPU-^ >£[=*«*•* zu übertragen wobei der Hub des Brems- 2 und 13 Uhr dürfen sich bekanntlich Fah- Sternfahrt etwas verwässert. 53 Konkurren- «— d^=^ Automobilisten, lasst Eure Wagen in der Schweiz carrossieren! Sie erhalten so einen Ihren individuellen Wünschen entsprechenden Wagen. Sie erhalten so 40% Zollriickvergii auf dem importierten Chassis. Durch Chassis-Einfuhr können die Importkontingente erhöht werden. Sie schaffen so Arbeit und Verdienst fair alle. uns Verband Schweizerischer Carrosserie-Industrie Offerten durch den ortsansässigen Carrossier.