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E_1935_Zeitung_Nr.082

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N" 82 Morris. Diese englische Marke zeigt ein elegantes blaues Faux-Kabriolett der Type «Twelve>, von der Type «Eighteen» eine schwarze Limousine und schliesslich eine graue Limousine der Type «Twenty-Five». Der kleine Morris von 918 ccm wird im Salon nicht gezeigt. Die Type 12 besitzt einen Vierzylindermotor mit einer Bohrung von 69,5 mm und einem Hub von 102 mm, gehört demnach in die Kategorie der modernen Langhubmotoren. Der Zylinderinhalt beträgt 1550 ccm. Die Ventile stehen seitlich. Die Kurbewelle ist dreifach gelagert und sorgfältig ausgeglichen. Der Motor ist mit der Kupplung und einem Dreiganggetriebe verblockt. Der zweite und dritte Gang besitzt eine Synchronisiervorrichtung, so dass sich das Getriebe sehr leicht schalten lässt. Die Kühlung des Motors erfolgt ohne Pumpe nach dem Thermosyphonprinzip. Zur Förderung der Kühlwirkung ist jedoch ein Windflügel vorhanden. Die Räder werden vorne und hinten durch starre Achsen geführt, die mit dem Chassis über lange Blattfedern verbunden sind. Hydraulische Stossdämpfer vermeiden das Springen des Wagens. Der Rahmen besteht aus Kastenträgern und ist daher sehr verwindungssteif. Die Träger sind nach unten durchgekröpft, um eine tiefe Lage der Karosserie zu erreichen. Kräftige Querstreben und ein Metallboden geben dem Rahmen noch erhöhte Festigkeit. Besondere Erwähnung verdient, dass an den Achsen hydraulische Wagenheber montiert sind, die zwar das Gewicht der Starrachsen nicht unwesentlich vergrössern, es aber anderseits ermöglichen, die einzelnen Räder oder auch deren mehrere oder alle vom Wageninneren aus anzuheben. Dadurch wird besonders bei schlechtem Wetter das Radwechseln ausserordentlich erleichtert Die gleiche Einrichtung besitzen auch die Typen 18 und 25. Diese beiden Typen besitzen Sechszylindermotoren, und zwar die erstere mit einem Hubraum von 2288 ccm, die letztere mit einem solchen von 3485 ccm. mit 18 Monaten Garantie, solange Vorrat gegen bar oder Nachnahme: 6 Volt, 65 Amp.-Std. für D. K. W., Ford Baby, B. M.W. etc Fr. 58.- 6 Volt, 95 Amp.-Std. für Ford, Chevrolet, Opel, Essex usw . Fr. 64.— 6 Volt, 115 Amp.-Std. für Packard, Nash, Studebaker, Buick usw Fr. 72.— 12 Volt, 60 Amp.-Std. für Fiat, Ansaldo, Renault, Dodge usw Fr. 79.— J. HUBER, Batterie-Service, ZÜRICH 8 Dufourstrasse 178 Zu verkaufen HORCH Cabriolet, Achtzylinder, 6/7plätzig, in prima Zustand, Steuer und Versicherung pro 1935 bezahlt. 69541 D. Haueter, Usier. Telephon 969.777. Zu verkaufen Essex Limousine, 6 Zylinder, 12 HP, Modell 1928, 4/5 Plätze, 2 neue Pneus, Preis Fr. 700.—. Offerten an Postfach 22, Ariesheim. 69550 SAURER-LASTWAGEN 4—4M Tonnen, Typ A. 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Ebenso wie die Vierzylindertype besitzen auch die Sechszylindertypen ein Dreiganggetriebe mit Synchronisierung zwischen dem dritten und dem vierten Gang. Die Kühlung des Motors wird durch eine Wasser- Auio-Balierieo pumpe beschleunigt und durch einen Thermostaten geregelt. Das Modell 18 besitzt einen Benzintank von 40, das Modell 25 einen solchen von rund 60 Liter Inhalt Die zahlreichen Siegestrophäen, die auf diesem Stand zu sehen sind, kennzeichnen die ausserordentliche Sportlichkeit der Erzeugnisse dieser englischen Marke. In zahlreichen Wettbewerben konnten M. G. erste Siege erringen, so dass Liebhaber kleiner, schneller Fahrzeuge sich gerne dieser Marke zuwenden. Die Engländer verstehen es, schnelle Kleinfahrzeuge zu bauen, und dieselben leisten überraschend viel, wenn man bedenkt, dass die Konstruktion sonst eher konservativ ist: starre Achsen vorn und hinten. Auf dem Stand von M.G. sind die beiden bekannten Typen « Midget» und « Magnette » zu sehen. Der Aufbau der beiden Fahrzeuge ist ausserordentlich klar und einfach, alle Teile sind leicht zugänglich. Bei der Type «Midget» wird ein Vierzylindermotor mit einer Bohrung von 57 mm und einem Hub von 83 mm verwendet. Der Motor ist also ein ausgesprochener Langhuber. Der Zylinderinhalt beträgt 939 ccm. Die Ventile sind hängend im Kopf angeordnet. Der Motor erhält aus zwei Vergasern das Gemisch. Die Kühlung erfolgt nach dem Thermosyphon-Prinzip. Normal werden die Maschinen ohne Ventilator geliefert. Es ist jedoch eigens ein Platz vorgesehen, der die Montage und den Antrieb eines Windflügels und einer Wasserpumpe ermöglicht. Sehr interessant ist die Konstruktion des Chassis dieses leichten Sportwagens. . Der Rahmen ist natürlich ausserordentlich niedrig gehalten. Hiezu ist vor allem die Vorderachse tief nach unten durchgebogen. Hinten liegt der Rahmen unter der Hinterachse, wodurch sich eine überaus tiefe Schwerpunktlage ergibt. Die Federn liegen seitlich der Rahmenlängsträger und sind unter der Achse befestigt. Infolge dieser tiefen Schwerpunktlage erhält der Wagen trotz der Starrachsen eine erstaunlich gute Strassenlage. Die Batterie ist hinter der Hinterachse im Rahmen eingebaut Besondere Erwähnung verdient, dass das Chassis mit einer zentralisierten Druckschmierung versehen ist, so dass man ohne Mühe stets für eine gute Durchschmierung all der vielen Schmierstellen sorgen kann. Die Spur beträgt 1,07 Meter, der Radstand 2,12 Meter. Dieses Modell war in der Anhänger in Leichtmetall- oder Stahl-Ausführung, sowie Lastwagenbrücken aus Leichtmetall liefert günstig J. Merk Anhängerfabnk Frauenfeld, Tel. 137 V" Zu verkaufen einige bereits neue, preisw. Einachs- Anhänqer mit Ia. Hartholzbrücke u. automat. Auf lauf bremse: 2—2K T. Tragkraft, mit neuer Bereifung 34X7 3—4 T. Tragkraft, mit neuen od. Occasionsreifen 4OX8 od. 40X8^. 3^—4 T. Tragkraft, mit Zwillingsreifen 34X7. Anfragen gefl. richten an K. 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Dieselbe hat einen Sechszylindermotor mit einem Hubraum von 1286 ccm. Die Ventile werden durch eine über den Zylindern liegende Nockenwelle betätigt; diese wird durch eine senkrecht stehende Welle über Schraubenräder (Königswelle) angetrieben. Auch dieser Motor besitzt zwei Vergaser, die durch eine elektrische Benzinpumpe gespeist werden. Die Kühlung erfolgt unter Verwendung einer Pumpe. Das Vierganggetriebe ist so konstruiert, dass die Zahnräder sich ständig im Eingriff befinden. Es wird durch die Verschiebung von Klauenkupplungen geschaltet. Italien Diverses CHAUFFEUR-SCHULE W. Born, Polarstr. 11, St Gallen Telephon 3500. Seltene Gelegenheit! Benzin-Verkaufsapparat System „Brevo" Langholz-Anhänger J. Müller & Co., Löhningen (Schaff h.) ANSALDO Vor Besprechung dieses Standes muss vor allem hervorgehoben werden, dass es sich hier um die in Frankreich, in Nanterre, erzeugten französischen Fiat-Wagen handelt, die nach Turiner Lizenzen gebaut werden. Die Motoren und das Fahrgestell entsprechen vollkommen dem italienischen Vorbild. Hingegen sind die Karosserien in Berücksichtigung der französischen Geschmacksrichtung selbständig entwickelt Es werden in Frankreich nur zwei Typen erzeugt: jene zu 6 PS (Balilla) und jene zu 11 PS (Ardita). Beide Typen sind in der Schweiz infolge der Einfuhr der originalitalienischen Turiner Erzeugnisse allgemein bekannt. Irgendwelche Aenderungen wesentlicher Art sind nicht zu verzeichnen. Der Simca-Fiat zu 6 'PS weist einen Vierzylindermotor zu 995 ccm auf. Er ist mit einem Vierganggetriebe verblockt. Der dritte Gang ist geräuscharm und synchronisiert Von dem 6-PS-Motor gibt es auch eine Sporttype, die sich vom Normalmotor vor allem durch hängende Ventile unterscheidet, während die Normaltype seitlich stehende Ventile aufweist. Der Motor leistet daher statt 24 auch 36 effektive PS. Die in Frankreich entwickelten Karosserien sind in ihrer Linienführung ganz besonders schnittig und elegant. Auch ist überall Moden 33, 8 Zyl., 18 PS, 10000 km gefahren, rassige, schnelle Limousine, in selten schöner Linie (1. Preis am Salon in Mailand), Zustand wie neu, wird günstig verkauft. Anfragen an Telephon 72.563, Carrosserie Wernli, Zürich 9. Bollschwier & Co. TDietikon (Zürich) Putzfäden-Fabrik Putzlappen- Wäscherei Fiat. Einbau von hydraul. OELDRUCKBREMSEN VORDERRADBREMSEN mit mech. od. hydraul. Betätigung, bei 11738 1 Auto- Brücke zum Aufbau auf offenen Luxuswagen, zum Preis v. A. Bernasconi, Neufeldstrasse 27 d, Bern. 69532 Bührer- Traktor fabrikneu, bei sofortiger Wegnahme billig. Offerten unter 69543 an die Chiffre Vorder- und Hinterradachse von FIAT 501, samt Getriebe, wie neu, billig, bei 6945»Frel, Pneuhaus, Zug. Leichtmetall, 4 Tonnen. J. Good, Trübbach. Fr. 70.— ~J0f~ Zu verkaufen Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Zu verkaufen Anhänger Tragkraft 12213 Anhänger mit Dreiseitenkipper. J. Merk, Anhängerfabrik, Frauenfeld. Teleph. 137. der Notwendigkeit, ausreichendes Gepäck auf die Reise mitnehmen zu können, Rechnung getragen. Erstaunlich ist, dass der neue Fiat-Typ « 1500» nicht ausgestellt ist. Dieser Wagen wird in Frankreich nicht erzeugt und es ist auch nicht vorgesehen, die Erzeugung aufzunehmen, da der französische Markt auf Grund der bestehenden Konkurrenzverhältnisse hiefür keine Aufnahmefähigkeit besitzt Der Typ 1500, der einen ausserordentlich lebhaften Motor und durch die vordere Schwingachsausführung auch eine hervorragende Strassenlage aufzuweisen hat, wurde vor kurzem in der »Automobil-Revue» in einem Prüfungsbericht eingehend beschrieben. Mit Rücksicht auf die Lizenzerzeugung in Frankreich hat das Turiner Werk selbst nicht ausgestellt. Ein Export der in Frankreich erzeugten Simca-Fiat in das Ausland findet nicht statt. Bei den drei ausgestellten Wagen dieser italienischen Meisterklasse spiegelt sich deutlich der Fortschritt der letzten Jahre wieder. Vor allem sehen wir einen schnittigen, in hellem und dunklem Gelb gehaltenen Sportzweisitzer, der das besondere Interesse der Sportswelt erweckt. Es handelt sich um einen Kompressor-Achtzylinder. Der Hubraum des Motors beträgt nur 2,9 Liter, die effektive Motorleistung wird mit 180 PS angegeben. Abgesehen von den zahlreichen Verbesserungen ist vor allem die Einzelradfederung aller vier Räder von grösster Bedeutung. Die Vorderräder werden an zwei Tragarmen vollkommen parallel geführt, die durch eine kräftige, in einem zylindrischen Gehäuse liegende Spiralfeder gefedert und durch hydraulische Kolben gedämpft werden. Im Gegensatz zu der bei Opel, Chevrolet und Pontiac verwendeten Dubonnetfederung schwenkt jedoch das Federgehäuse nicht mit, sondern ist am Rahmen starr befestigt Die Hinterräder werden an Pendelhalbachsen geführt Das Differential ist demnach fest am Rahmen gelagert, die Kardanwelle verbleibt in ihrer Lage und muss nicht aufund abschwingen. Neben diesem Sportwagen sind zwei Limousinen ausgestellt, welche als Kraftquelle den 2,300-ccm-Sechszylindermotor besitzen. Dieser Motor besitzt keinen Kompressor, doch leistet er infolge seiner sportlichen Gestaltung als Hochleistungsmotor je nach der Ausführung zwischen 75 und 90 PS. Die Ausführung des Motors wird dem Verwendungszweck des Wagens bzw. der Art des Wagenaufbaues angepasst Die. ausgestellten Limousinen zeichnen sich durcn besondere Eleganz aus. Insbesondere wird die dunkelrote Sportlimousine viel be- Verwenden Sie unsere leichtflüssigen Winteröle mit dem tiefen Stockpunkt. Zu verkaufen 2/4-Plätzer-CABRIOLET PLYM0UTH, 1933, 46 000 km gefahren, 16 HP, in bestem Zustand, Sportmotor, max. Geschw. 140 Std./km, Benzinverbrauch 13/14 Liter, Luxusausführung, aus Privathand, z. Preis von Fr. 2950.—. Offerten an Levy, Bergstr. 126, Zürich 7. Telephon 41.496. 69553 Opel 6 Zyl., 9 PS, Limousine, mit Schiebedach, fünffache Bereifung, Motor durchrevidiert, mit neuen Kolben. 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N" 82 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE wundert. Sie hat vier Türen, ohne Zwischenpfosten. Hinten ist ein grosser Kofferbehälter angebaut. Die Windschutzscheibe ist sehr gross gehalten und reicht bis in die Rundung des Daches. Es ergibt sich daher auch nach oben eine sehr gute Sicht. Im Dach sind bereits vier Schrauben angebracht, die es ermöglichen, ohne weiteres für grosse Reisen auf dem Dach einen flachen Koffer mit Einsätzen anzubringen. Die andere ausgestellte Limousine besitzt mehr repräsentativen Charakter. Dadurch ergibt sich ein abgerundetes Bild über die Art der von der Mailänder Fabrik erzeugten Fahrzeuge. Lancia. Der Stand dieser sporterprobten. italienischen Marke steht im Zeichen des^ Typs «Belna». Diese Type wird ganz in Frankreich hergestellt, so dass für sie das grösste Interesse unter der Serie der Lancia-Modelle besteht. Die anderen Modelle werden aus Italien importiert. An sich ist bei den Lancia-Wagen nichts wesentlich Neues festzustellen. Trotzdem kann man nicht versäumen, auf die Einzelradfederung der Vorderräder hinzuweisen. Lancia ist ein Pionier auf dem Gebiete der Einzelfederung — soweit es die Vorderräder betrifft —, und hat seine Konstruktion fast unverändert durch mehr als ein Jahrzehnt beibehalten. Lancia hat die Schraubenfeder in einer Zeit verwendet, als diese Federgattung ganz in Vergessenheit geraten zu sein schien. Der Typ Belna wird in verschiedenen Karosserieausführungen, ebenfalls sämtliche dem T, C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Mit Rücksicht auf die in letzter Zeit vorgekommenen Verkehrsunfälle bei der Einmündung der Ahornstrasse in die Fürstenlandstrasse in St. Gallen sah sich der Vorstand der Ortsgruppe St. Gallen- Stadt veranlasst, in Verbindung mit einem Strassenbaufachmann, die Frage zu prüfen, auf welche Weise die Unfallgefahr an besagter Stelle behoben oder wenigstens vermindert werden könnte. Man kam zum Schlüsse, dass nur durch die Anbringung einer Verkehrsinsel in der Mitte der Ahornstrassen- Einmündungsstelle dem herrschenden Uebelstand mit Erfolg abgeholfen wäre. Mit diesem Vorschlag gelangte man mit einer Eingabe mit entspr. Planskizze an die städtischen Behörden.. Mit Genugtuung stellen wir heute fest, dass der Stadtrat in seiner Sitzung vom 8. Oktober-beschlossen hat, gemäss unserm Vorschlag in der Mitte" der Strasseneinmündungsstelle Ahornstrasse-Fürstenlandstrasse eine Verkehrsteilungsinsel anzubringen, um die Unfallgefahr zu verkleinern. Ferner soll zur Erleichterung der Uebersicht der bestehende Lebhag auf der Ostseite des ehemaligen Ahornsträsschens auf eine Länge von etwa 15 m durch einen Drahthag ersetzt und zum nämlichen Zwecke die Mauereinfriedung der Unterstation (ebenfalls nach unserm Vorschlag in der Eingabe) des Elektrizitätswerkes auf eine Länge von 35 m um etwa 50 cm abgehoben werden. In der gleichen Stadtratssitzung wurde., beschlossen, die Bauverwaltung zu ermächtigen zur bessern Verkehrsregelung auf dem Marktplatz-Theaterplatz die zwei bestehenden Verkehrsinseln auf dem Theaterplatz gegen Westen je um etwa einen Meter zu verlängern, ferner westlich dieser Inseln zwei weitere Verkehrsinseln zu erstellen und eine Verkehrsteilungsinsel im Zuge der Marktgasse, vorläufig provisorisch anzubringen. Im weitern ist das Trottoir vor den Häusern Metzgergasse 2 («Weinfalken») und Goliathgasse 1 (Hecht-Drogerie) zu verbreitern. Für die Fussgänger sind beim Strassenknotenpunkt Theaterplatz-Marktgasse-Marktplatz- Metzgergasse-Goliathgasse fünf Uebergänge von je 3 jn Breite in Aussicht genommen, die durch Farbstreifen gekennzeichnet werden sollen. Vom Beschluss bezügl. Verbesserung der Einmündung Ahornstrasse-Fürstenlandstrasse werden die Automobilisten mit Befriedigung Kenntnis nehmen, da durch die vorgesehene Korrektion eine der gefährlichsten Verkehrsunfallstellen verschwindet. — Ebenso ist der zweite Beschluss des Stadtrates sehr zu begrüssen, und es ist sehr erfreulich festzustellen, dass auch St. Gallen durch die Schaffung einer neuzeitlichen Verkehrsregelung gegenüber den andern Schweizer Städten nicht zurückstehen will. Fz. ORTSGRUPPE APPENZELL A.-RH. Bureau- Sitzung vom 4. Oktober. Wir machen unsere Mitglieder darauf aufmerksam, dass heute beschlossen wurde, am 30. November a. c, nach 3jährigem Unterbruch, wiederum einen Familienabend zu veranstalten, zu welchem Anlasse noch persönliche Einladungen erfolgen werden. — Um neue Mitglieder zu werben, soll ein Zirkular angefertigt werden. — Die Benzinzoll-Erhöhung kam erneut zur Sprache und werden die von den verschiedenen interessierten Verbänden vorgesehenen Massflahmen zwecks Bekämpfung derselben begrüsst. Die Alpenstrassen- Initiative wird zur Annahme empfohlen. Die Verbreiterung der Cilanderstrasse wird als dringend notwendig erachtet und -beschlossen, das Nötige zu veranlassen, um eine beförderliche Durchführung dieser Arbeit zu ermöglichen. — Eine neue Art von Versicherung der Automobilisten, unter sich will die Gesellschaften ausschalten und die «Millionen-Gewinne» in die Taschen der Autofahrer fliessen lassen. Da diese Angelegenheit im Schösse der Sektion zur Sprache kommen soll, wird den Mitgliedern empfohlen,, vorerst auf die bezüglichen Angebote nicht einzutreten."— Ein Schneekettendienst, wie er andernorts im nächsten Winter eingeführt werden soll, wird, da für unsere Gegend als nicht notwendig erachtet, abgelehnt. — Ein neues, einheitliches T. C. S.-Abzeichen soll künftighin zum reduzierten Preis von 1 Fr. erhältlich sein. Ferner wird die Beschaffung von farbigen Tafeln beschlossen mit einer Aufstellung aller internationalen Verkehrssignale zum Aufkleben auf die'Windschutzscheibe, zwecks Gratisabgabe an die Mitglieder. französischen Werke entstammend, gezeigt. So sieht man eine dunkelblaue Limousine mit zwei Türen, eine ebensolche mit vier Türen, weiter ein rotes Kabriolett, ein sehr elegantes dreisitziges Coupe und einen schnittigen graugrünen Sportwagen. Der Motor der Type «Belna» ist ein Vierzylinder, wobei je zwei Zylinder in einem gemeinsamen Block in VJ'orm liegen. Dadurch ergibt sich eine ausserordentlich kurze Baulänge des Motors, die der übrigen Platzeinteilung zugute kommt. Der Zylinderinhalt beträgt nur 1,2 Liten Trotzdem ist der Motor sehr leistungsfähig und bergfreudig. Die Ventile sind hängend im Kopf angeordnet und werden über Schwinghebel von einer über den Zylindern liegenden Nockenwelle betätigt. Die Nockenwelle wird durch eine Kette von der Kurbelwelle angetrieben. Diese Kette wird selbsttätig gespannt. Der Motor ist unter Verwendung von Federn elastisch im Rahmen aufgehängt. Das Fahrzeug ist mit hydraulischen Bremsen, System Lockheed, ausgerüstet. Die Bremstrommeln bestehen aus Aluminium mit eingegossener Bremsfläche; sie weisen eine grosse Oberfläche zur Kühlung auf. Das Gewicht der Limousine beträgt nur 830 kg. Ausser dieser in Frankreich erzeugten Type «Belna» wird noch eine der Type Dilambda sowie ein graublaues Kabriolett der Type Astura ausgestellt. Die Type Astura besitzt einen Achtzylindermotor in V-Form mit einem Zylinderinhalt von 3 Liter; die Ventile sind hängend angeordnet Der Motor des grossen Dilambda ist ähnlich gebaut, besitzt ebenfalls acht Zylinder in V-Form (90°), doch beträgt der Zylinderinhalt 4 Liter. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Die Brennstoff-Konkurrenz. In der heutigen wirtschaftlich aufs äusserste angespannten Zeit spielt der Benzinverbrauch beim Automobil eine besonders wichtige Rolle. Um den Automobilisten Gelegenheit zu geben, die Feinheit ' ihrer eigenen Fahrkunst und die Wirtschaftlichkeit ihres Wagens auf die Probe zu stellen, veranstaltete am 6. Oktober die Auto-Sektion Zürich eine Brennstoff-Konkurrenz, der ein voller Erfolg beschieden war. Um 2 Uhr 30 konnte der Starter bei der Züga 107 Wagen auf die rund 66 km lange Rundstrecke Zürich-Albisrieden-Birmensdorf-Hedingen-Zug-Sihlwald-Zürich schicken. Nicht weniger als 38 verschiedene Marken und 51 verschiedene Typen, angefangen vom kleinen Zweitakt-Motor bis hinauf zum schweren 27pferdigen Stromlinien-Auto waren vertreten.: Jedes Auto erhielt einen eigenen neuen Tank, in dem 5 Liter Benzin enthalten waren. Durch eine besonders plombierte Leitung war dieser plombierte Tank mit dem Vergaser verbunden. Mit diesem Betriebsstoff mus*ste jeder Fahrer versuchen, soweit als möglichzu fahren. Hierbei wurde besondere Rücksieht auf die Anforderungen des'täglichen- Verkehrs genom-, men. Der Städtverkehr, die breite, gute Ueberlandstrasse, die schlechte, schmale Feldstrasse, starke Steigungen und beträchtliche Neigungen mussten. bewältigt werden.. Die.Resultate klingen z. T, unglaublich und beweisen, dass in bezug auf wirtschaftliches Fahren noch sehr viel gelernt werden kann. Trotz des verhältnismässiz kleinen Quantums Benzin konnten- die meisten Wagen die Strecke einmal, verschiedene sogar zweimal und darüber hinaus runden. Die Organisation, die sich durch die technische Natur der Sache sehr schwierig gestäl-" tete, klappte vorzüglich, nicht zuletzt dank eines ganzen Stabes von Automechanikern, Service-Leuten und Hilfspersonal, das den freien Sonntag geopfert hatte, um im Dienst der Sache mitzuwirken. Der durchschlagende Erfolg der Veranstaltung lässt heute schon eine Wiederholung derselben im nächsten Jahr voraussagen. Unter den Erstplacierten der drei Kategorien finden wir folgende Konkurrenten: 1. Ittett, Rolf, Zürich Chrysler 2. Wydler, Hrch., Zürich De Soto 3. Ackermann, Robert, Dübendorf De Soto 4. Zwimpfer, Oskar, Zürich Chrysler 5. Tobler, Hs., Zürich Plymouth 1. Kupferschmid, Fritz, Zürich 2. Koch, Eugen, Zürich 3. Huber, Walter, Zürich 4. Stirnemann; Gottfr., Zürich 5. Vilim, Rudolf Zürich 1. Sträuli, Emil, Zürich 8 2. Schleith, Friedrich, Zürich 3 3. Gerber, Hs., Zürich 5 4. Matzenmüller, Adolf, Zürich 5 5. Peters, Viktor, Kempten Wir wollen fliegen! September. Lange schon hegen wir den Wunsch zu fliegen. Im Anfang dieses Jahres haben wir geglaubt, dass unsere Bestrebungen bald von Erfolg gekrönt sein würden. Leider aber .haben sich unsere Hoffnungen noch nicht erfüllt. Was verlangen wir? Weshalb wollem wir fliegen? Mit Hilfe des «Pou-du-Ciel» ist das Luftwesen jetzt in jedermanns Bereich versetzt. Tatsächlich braucht in Anbetracht der neuen Formel und des überaus billigen Anschaffungspreises das Luftwesen nicht mehr einer besonders gutgestellten Volksschicht reserviert zu bleiben. Wir begreifen sehr wohl, dass es einigen wenigen nicht passt. wenn wir den Begriff Luftwesen mit dem andern «volkstümlich» vermengen, aber die Zeiten sind fortschrittlich und alle Länder um uns herum haben ; erkannt, dass die Aviatik vor allem der Jugend gehört. Was sie bereits ausgeführt haben, dazu haben wir noch nicht einmal das Recht. Aber es ist eine absolute Pflicht für unser ganzes Land, endlich einmal mit allen diesen veralteten Satzungen aufzuräumen und sich ans Werk zu machen. Wir haben eben von den uns Umgebenden Ländern gesprochen. Ist es notwendig zu erwähnen, welche ebenso gut militärischen wie sportlichen Unterstützungen der .Entwicklung der Aviatik zuteil w ( erden? Ist es weiter nötig, die offiziellen behördlichen Unterstützungen seitens der Regierungen zugfänstett der Bestrebungen auf diesem Gebiete zu "erwähnen? Müssen wir Ihnen "neuerdings "wieder- -holen, ••welcher Wetteifer, welche Propaganda,,, welche Uebun£ und Versuchei herrschen Und yoreenoan- Srien werde», unterstützt! von spezieil hierzu geschaffeÄeri' Fonds? Bewahre,--es- wird—eben-leider nur .in der-Schweiz noch geschmolt; man braucht unklare, ins Reich der FaBeL gehörende, Ausreden. Und der Grund? Der wird überall'gesucht, nur da nfcht.s wo, er- zu finden iräre. "Man" versucht. Von Geldmangel, leeren Kassen und dergleichen zu spre- ,cben. So ! und die andern Kassen, sind diese vielleicht wirklich so übervoll? Oder etwa, was andere tun, geht uns nichts an. Dann kann man aber ebenso guf""3ie" einigen 200 Flugzeuge der Schweiz abschaffen, so-bald! wie möglich,, die bald nur noch fliegende Gräber sind. , — — """'" Was wir beanspruchen!, ist das-Recht zu fliegen; ein einheitliches'Recht für alle, die den Sinn und den Geschmack des Luftwesens besitzen. Ein Recht endlich, das von der Tüchtigkeit vor allem 'und erst in zweiter Linie vom Geldbesitz beherrscht sein soll. Da steckt unser Ziel. 1650 1520 1700 1912 1435 St.-PS. 23,0 20,0 20,1 27,0 16,8 Kategorie II (8-45,99 Steuer PS.) Plymouth 1380 15,8 Mercedes-Benz 1750 , 14,6 Lancia 1260 12,2 Essex • 1310 13,3 Lancia 1150 ' 10,8 Kategorie III Renault Stoewer "Ford - Citrofe"n Salmson Massgebend für die Wertung war die Formel 100 100 N + G Y = 1 = 100 — DG D N D G N ,: worin Y die Bewertungszahl, D die gefahrene Distanz in km, G das Wagengewicht inkl. Belastung in T. und N die Anzahl der Steuer-PS des Wagens bedeuten. Wenn auch hierdurch in der Gesamtwertung die grossen Wagen im Vergleich zu den kleinen vielr leicht etwas begünstigt wurden, so kann man doch nicht umhin, die phantastisch niedrigen absoluten Verbrauchszahlen der grossen Wagen zu bewundern. Man beachte, dass die Chrysler- und De-Soto-Wagen, die in der Kategorie 1 die fünf ersten Ränge, einnahmen, bis auf einen einzigen, kleinere Verbrauchszahlen aufwiesen, als der beste Wagen der nächstkleineren Kategorie und dass ihr Mehrverbrauch gegenüber dem Ersten der kleinsten Kategorie nur 0,7 bis 3,3 titer pro 100 km betrug. Kategorie I (16 und mehr Steuer PS.) Rang Name und Wohnort Marke kg (bis 7>99 Steuer PS). 1130 7,4 780 6,0 780 5,9 ' 1335 7,8 1060 6,6 n Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monatsversammlung vom 5. Oktober. Eröffnung 20.30 Uhr nach kurzer Begrüssung durch den Präsidenten. Nach erfolgter Wahl der Stimmenaähler wurde das Protokoll der letzten Versammlung verlesen und einstimmig genehmigt. "Unter Mutationen war. ein Aktiv-Eintritt zu verzeichnen. Sodann erfolgte eine längere Diskussion betr. Beitrag an:die Gap Rechtsschutz-Versicherung..Anhand des Protokolls der Generalversammlung von 19.33 konnte festgestellt werden,' dass durch deren Beschluss der Club nur einen einmaligen'Beitrag an diese Versicherung zahlt, und zwar erst nach zweijähriger Mitgliedschaft. Weiterhin wurde ..beschlossen, in Zukunft allen Säumigen mit mehr als einem Halbjahresbeitrag das Cluborgan «Automobil-Revue» abzustellen. Schluss der Sitzung: 23.30 Uhr, NB. Wir machen alle unsere Mitglieder-auf-den Familienabend vom 9 November aufmerksam und bitten schon heute, diesen Abend zu reservieren. A.E. - Rottschaft der Aero-Amateure der Schweiz km 71,335 74,256 69,476 66,340 80,374 67,502 56,981 70,523 64,610 74,512 89,354 110,246 102,910 70,720 82,903 7,0 6,7 7,1 8,8 6,2 8,4 8,7 7,0 7,7 6,7 5,5 4,5 4,8 7,0 6,0 Bew. Z. 0,698 0,744 0,750 0,763 0,767 0,958 1,065 1,091 1,116 1,145 1,195 1,245 1,347 1,386 1,417 Nicht in der gewöhnlichen Aviatik wird die eifrige und tüchtige Jugend ihr erstrebtes Flugrecht ; erkämpfe : n. In Kriegszeiten wird man auch nicht unser Land mit der Theorie der passiven Verteidigung beschützen. Man kann auch nicht in der letzten Minute Piloten formen, mit dem Sinn zum Luftwesen. Wir wiederholen, nicht erst wenn das Dorf brennt, soll man den eventuellen Ankauf einer Feuerspritze besprechen. Das sportliche, zivile und militärische Luftwesen,, wird überall mit Hilfe von Millionen entwickelt; man kann sich dazu stellen, wie man will, es ist nicht zu leugnen, dass die Aviatik ein Faktor ist, mit dem, die Zukunft rechnen muss. Ein Rückzug ist unmöglich, die Macht der Luft erdrückt uns, freiwillig oder durch Gewalt werden wir uns. ihr ergeben -müssen. Unsere Organisation ist lebendig, gesund, und es^ herrscht zwischen allen Mitgliedern der beste Geist von Zusammengehörigkeit und Zusammenarbeit. -«Man» hat anfangs geglaubt, uns für ein «armes Kind» betrachten zu können, ist aber sehr bald eines Besseren belehrt worden; man hat erkennen müssen, dass man ohne uns nicht rechnen kann. Versunkenheit und das Sich-gehen-lassen werden im Schosse unseres Verbandes nicht gedul- -4et t . .Alle-Mitglieder geben sich als Korresponden- Sämtliche Alpenstrassen offen. Wie uns der A.C.S. mitteilt, sind sämtliche Alpenstrassen für den durchsehenden Automobilverkehr noch offen. Es empfiehlt sich aber, bei Passfahrten die Schneeketten mitzunehmen, da jederzeit mit einem Wetterumsturz und Neuschnee gerechnet werden muss. ten, die uns auf dem Laufenden halten über ihre Wünsche, ihre Arbeiten -und ihre Entdeckungen — denn die sich ein bisschen um das Luftwesen' bekümmern, haben gelernt, dass es auf diesem Gebiet sozusagen keine Grenzen gibt. Wir wünschen auch, dass an höherer Stelle unsere Aufgabe ein wenig erleichtert werde und wirwerden alsbald beweisen, dass wir ihre ganze Aufmerksamkeit und ihr ganzes Vertrauen verdienen. Unsere Begeisterung und unsere Einfachheit bedeuten keineswegs einen unverständigen, -unüberlegten Aufschwung, denn wir haben einen technischen Dienst geschaffen, der von den tüchtigsten Leuten geleitet wird und der imstande ist, der vollen Aufgabe unserer Sache gerecht zu sein. Es ist wohl wahr, dass wir fliegen wollen, aber wir werden auch unwiderstehlich und streng sein bei der Kontrolle der Konstruktionen, da wir in dieser Hinsicht die volle Verantwortung zu übernehmen gewillt sind. Wir wollen Spezial-Pätente zu stark reduzierten Preisen; das bedeutet aber noch lange nicht, dass wir diese dem ersten Besten ausliefern. Wir sind uns selbst gegenüber logisch. Zwar bekümmern wir uns wenig um die Gefahren, es sei, trotzdem werden wir alles daran setzen, dass unser Verband nicht zu einem gefrässigen Ungeheuer mit Totenkopf werde. Welche Zukunft öffnet •sieh für uns! Welch herrliche Aufgabe haben wir uns gestellt und bereits unternommen! Und dabei begnügen wir uns ja mit dem Luftsport, wie er uns durch Herrn Mignet vorgezeichnet ist. Wir bewundern ja wohl die gesamte Aviatik, aber wir geben uns zufrieden mit unserer Formel, weil diese einfacher, viel weniger gefährlich und zehnmal billiger ist. Sind nicht gerade diese drei Eigenschaften die Grundlage selbst für die gesunde Liebhaberei? Dann gibt es wieder Leute die behaupten, unser Xuftwesen werde unnötig Flugzeughallen und Plätze versperren! Da sei man bitte gleich versichert, dass dem nicht so ist. Wir haben unsere eigenen Plätze vorgesehen und übrigens brauchen wir kaum mehr als 10,000 m* für unsere sämtlichen Vorhaben. Wir werden ja überhaupt noch mehrmals Gelegenheit haben, auf alle diese Fragen zurück zu kommen mit der Zeit, und man weiss, die Zeit bringt vieles mit sich. Unser aktuelles Schlagwort sei drum: Wir wollen fliegen! Es mögen also alle, die sich für das Luftwesen interessieren und begeistern, sich uns anschliessen, je zahlreicher wir sind, desto mehr Wirkung haben unsere Forderungen. Das ist eine alte Tatsache, die heute noch, wenn nicht noch weit mehr," ihre Bedeutung hat. Wir wissen, dass wir einer der schönsten Sachen dienen und diese Sache wollen wir in den Bereich der Schweizer Jugend bringen. G. M. Renault-Fahrt an den Pariser Salon. Der unter der Leitung des Direktors der schweizerischen Vertretung der Renault-Werke, Herr Eberhard, durchgeführten Fahrt, an der sich 450 T.G.S.ler beteiligten, war in jeder Beziehung ein voller Erfolg beschieden. Die Bahn brachte die Teilnehmer nach Lyon, wo sie alsdann 20 Autocars in geschlossener Kolonne nach Paris und St-Lazare führten, um von hier aus zwecks Besichtigung der «Normandie» mittels eines Extrazuges Le Havre zu erreichen. Wenn es wegen Zeitmangel auch nicht möglich war, einen Einblick in die Maschinenräume zu erhalten; so war "doch immerhin Gelegenheit geboten, Decks, Bunkern, Eßsäle, Salons und Kabinen eine Visite abzustatten. Alsdann ging die Fahrt weiter nach Rouen. Das Hauptinteresse auf der abwechslungsreichen Fahrt konzentrierte sich natürlich auf die Renault^Werke. • Direktor Guillelmon hiess seine Gäste anläsglich des an blumengeschmückter Tafel servierten Mittagessens herzlich willkommen. Als besondere Attraktion wurde beim Dessert unter den Geladenen eine Lotterie durchgeführt, aus der Herr Muttner (Landeron) als glücklicher Gewinner eines prächtigen Renault-Wagens hervorging. Der Nachmittag blieb dem Besuche der Ausstellungshallen der Renault-Werke in den Champ- Elysees reserviert, während sich die Teilnehmer am Abend bei. einem währschaften Nachtessen im «Florian» versammelten. Als voi treffliche Organisatoren dieser Fahrt verdienen ebenfalls die Herren Morin, Präsident der Schweiz. Vertretung der Renault-Werke und Brieger vom Sekretariat des T.C.S. hervorgehoben zu werden. Olympia-Ausstellung. Besucher der 29. internationalen Auto- und Motorräder-Ausstellung in London (Olympia) seien darauf aufmerksam gemacht, dass unsere nationale Luftverkehrsgesellschaft, die SWISSAIR, denselben eine lOprozentige Ermässigung auf ihren Tarifen nach« London gewährt. Die komfortablen Douglas-Grossflugzeuge der Swissair ermöglichen beispielsweise die Reise von Zürich nach London in ca. 3% Stunden auf die bequemste Art und Weise zurückzulegen. Für den Geschäftsmann, der mit der Zeit rechnen muss, ist die ein grosser Vorteil, den sich keiner entgehen lassen sollte; dies auch im Hinblick auf die sehr günstigen Flugpreise auf dieser Linie. 11 Verantwortliche Redaktion: Dr. A. BGchi, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwaf) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.