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E_1936_Zeitung_Nr.017

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 28. FEBRUAR 1936 N°17 Gedanken beruht der in unserm letzten Bilde gezeigte Wagenheber, der an der Stossstange angreift und damit ein Hochwinden der vordem oder hintern Wagenhälfte gestattet. Die Spindel ist auffallend lang ausgebildet, damit ihre Länge auch unter ungünstigsten Umständen genügt. Dies ist hier möglich, weil nichts die Bewegungsfreiheit einschränkt, zumal die Winde nicht unter den Wagen geschoben zu werden braucht. An praktischen und zuverlässigen Wagenhebern fehlt es somit nicht. Welches System in jedem einzelnen Falle den Vorzug verdient, hängt neben technischen Gründen davon ab, welche Anforderungen an die Bequemlichkeit der Bedienung gestellt werden. Wer beim Anheben des Wagens sitzen bleiben will, der muss eben etwas tiefer ins Portemonnaie greifen als der weniger Anspruchsvolle, der im Freien draussen mit seiner Wagenwinde laboriert. Aber auch für ihn ist die Arbeit heute wesentlich leichter geworden. Ausserdem hat er die Genugtuung, zu wissen, dass auch das raffinierteste Hebersystem nicht vor dem Verlassen des Wagens zum Reifenwechsel schützt Praktische Winke Frage 9752. Grösserer Kühler am neuen Modell. Am alten Modell meines Wagens war der Kühler scheinbar zu gross bemessen, denn das Thermometer zeigte ständig eine zu niedrige Wassertemperatur an, obwohl ich das Gerät durch Eintauchen in warmes Wasser geprüft und als zuverlässig befunden hatte. Ich befürchte nun. dass dieselbe Erscheinung auch beim neuen Modell eintre- Störung In der Benzinzufuhr wegen Kälte. Frage 9747. Schutzklappen für Batterieanschiusse. Jeder Wagen ist für gewöhnlich mit einem Sind in der Schweiz Anti-Oxydatoren (Schutzkappen) für Autobatterieanschlüsse bekannt? Benzinfilter ausgerüstet, der aus dem Benzin feste Fremdkörper (Sandkörner) und Frage 9750. Vuikanislerapparate. Wer stellt Wasser auszuscheiden hat, bevor der verunreinigte Brennstoff in den Vergaser ge- ungünstig auf die Zylinderabnützung auswirkt. ten könnte, was nach meinen Erfahrungen sich kleine Vulkanisierapparate her, die im Wagen mitgenommen werden können? JVer verfügt über Erfahrungen mit solchen Apparaten? A. B. in Z. Der Kühler des neuen Wagentyps ist nämlich bedeutend grösser. E. B. in S. langt. Ist dieser Filter derart montiert, dass angesammeltes Wasser, wenn sein Niveau Frane 9751. Zu ho^er Benzinverbrauch. Ich Antwort: Man spricht im allgemeinen vom die Einmündung der Benzinleitung vom hin gpit 2 J-ahren im Besitze eines Wagens, Modell 1P34, mit 17 PS. Der Motor zieht auch in der Tank einmal erreicht hat, in dieselbe zurückfliessen kann, so wird es bei Frostwetter Steigung recht gut. Der Benzinverbrauch ist aber dort gefrieren und die Benzinzufuhr unterbinden. Es kann daher passieren, dass man verschiedenen Kontrollen nie unter 2000 km. Die hoch. Und zwar brauche ich ca. 24 Liter pro 100 km. Die Berechnung von 24 Liter basiert auf bei schönstem Wetter und auf flotter Fahrt gefahrene Strecke setzt sich zur Hälfte aus Stadt- das Ziel erreicht und später bei hereingebrochener Kälte (z. B. nach Sonnenuntergang) nicht mehr starten kann, ohne dafür eine plausible Erklärung sofort zur Hand zu haben. Die Störursache ist heimtückisch und nicht immer einfach zu beheben. Deshalb lohnt es sich, vorzubeugen durch regelmässiees Reinigen des Benzinfilters. z. Zylinderkopfdichtung bei Revisionen erneuern. Sparsamkeit ist keine üble Gewohnheit, bis zu einem gewissen Grad sogar eine grosse Tugend. Nur soll man wissen, wie weit man in dieser Beziehung gehen darf, Die Krise fordert: REDUKTION DER AUTOSPESEN durch Anschaffung des neuen, wirtschaftlichen 100 ige Occasionen! 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Kessler-Maag, Feldeggstr. 88, Zürich Tel. 28.122, ausser Geschäftszeit Tel. 25.492. ohne dem Wagen Schaden zuzufügen. So hiesse es z. B. am falschen Ort sparen, wollte man zu einer Generalrevision die Erneuerung der Zylinderkopfdichtung unterlassen. Solche Zwischenlagen kosten heute nicht mehr alle Welt und die Ausgabe lohnt sich bestimmt, denn eine neue Zwischenlage ist weich und anpassungsfähig. Sie schmiegt sich allen Unebenheiten der Trennfläche an, wozu eine zusammengepresste alte Dichtung nicht fähig ist. Beim Auftreten gelegentlicher harter Zündungen wird die letztere deshalb viel eher durchschlagen als eine neue Dichtung. Teck B.M.W.-Kleinwagens Frage 9736. Wismut-Bezugsquelle. Wo kann Wismut bezogen werden? E. St. in L. Frage 9743. Alte Motorräder von 1894. Eine Firma Bürgin in Basel hatte um 189-1 etwa 100 Stück Hildebrand-Wolfraüller-Motorräder im Besitz, die sie nicht verkaufen konnte. Wer kann Auskunft darüber erteilen, wo ein solches Rad besichtigt werden dürfte? Wa. 0. in H. Frage 9746. «Neso» Erfinder-Selbsthilfe. Wer kann mir zuverlässige Auskunft geben über die «Neso» Erfinder-Selbsthilfe-Organisation? Ist dieses Unternehmen reell? P. H. in B- fahrten, zur andern aus Fahrten zwischen Lugano- Locarno-Lugano-Bellinzona-Lugano-Biasca zusammen. Eß sind verschiedentlich Versuche gemacht worden, diesem Uebelstand abzuhelfen, aber ohne Erfolg. Bei zu kleiner Düse setzt der Motor kleine Moment aus. Es würde mich ausserordcntlich interessieren, von Ihnen Möglichkeiten zu erfahren, um diesem hohen Benzinverbrauch abhelfen zu können. E. E. in L. Antwort: Ein solch hoher Benzinverbrauch ist für diesen Wagen tatsächlich als abnormal anzusprechen. Er sollte normalerweise unter den angegehenen Umständen nicht mehr als etwa 18 Liter/ 100 km verbrauchen, es sei denn, dass sehr unrationell gefahren wird. Wenn bei Stadtfahrten dauernd mit grosser Beschleunigung und darauf- Sehr gunstige OCCASIONS-WAGEN, speziell in Kleinwagen wie Peugeot, Wolseley, B. M. 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N° 17 — FREITAG, 28. FEBRUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE LUFTFAH Zusammenarbeit... In Amerika. Kürzlich wurde der Zusammenschluss mehrerer unabhängiger englischer Luftverkehrsgesellschaften in einen Konzern gemeldet. Nun machen sich ähnliche Bestrebungen auch in den Vereinigten Staaten geltend, welche ebenfalls erkannt haben, dass enge Zusammenarbeit im eigenen und im Interesse des Publikums liegt, damit also die Grundlage der Wirtschaftlichkeit bildet 23 amerikanische Luftverkehrsgesellschaften sind übereingekommen, ihre Dienste zu koordinieren. Sie bleiben nach augsen, kaufmännisch gesprochen, unabhängig, dagegen werden ihre Flugpläne in vollständige Uebereinstimmung gebracht, um dem Fluggast möglichste Bequemlichkeit hinsichtlich der Anschlüsse zu bieten. Darüber hinaus haben sich auch die Eisenbahnen bereit erklärt, zwecks Heranbringung von Post und Fracht aus Gebieten, welche vom Luftverkehr nicht berührt sind, in dieser Kombination mitzuarbeiten. Dieses Uebereinkommen bezieht sich auf die Vereinigten Staaten, Kanada ui.l alle Länder in Latein-Amerika, welche von nordamerikanischen Flugzeugen beflogen werden. Nach Osten sind die Hawai-Inseln einbezogen. Der Anschluss an China steht. bekanntlieh nahe bevor. Briefe und Pakete werden franko ab und nach Domizil geliefert. Bisher sind 215 Städte Nordamerikas und Kanadas sowie die. Hauptstädte von 32 weiteren Staaten in das System einbezogen. Ausserhalb der Flugplätze arbeiten 23,000 Bahnstationen mit. Die Tarife bleiben, trotz der eminenten Verbesserungen, dieselben. Es wird im Gegenteil mit einer bevorstehenden Verbilligung gerechnet. Kein Wunder, dass sich im Jahre 1935 die Menge der transportierten Frachten, Pakete und Briefe um 53% gegenüber 1934 vermehrt hat. Das kann allerdings nicht überraschen, wenn man hört, dass die Transportkosten zwischen New York und San Franzisko (mehr als 4000 km) sich bloss auf 2 Dollar pro Kilogramm belaufen. Wir sind durchaus nicht der Ansicht, dass das Heil aus Amerika kommen m u s s. Es ist aber immerhin interessant, dass gerade die Vereinigten Staaten, deren Luftverkehr auf so hoher Entwicklungsstufe steht, zu solch weitgreifenden Aktioner kommen. vfp. Sechs Millionen Briefe flogen Ober den Atlantik. Am 3. Februar 1934 verliess das erste planmässige Postflugzeug der deutschen Lufthansa den Heimathafen zum Fluge nach Südamerika. Seither sind zwei Jahre vergangen, in denen die Flugzeuge zunächst alle 14 Tage, seit Mitte 1934 je wöchentlich den Südatlantik übrflogen. Bisher ist dieser Flug 143mal durchgeführt worden. Nachdem anfänglich die Flugzeit von Stuttgart bis Buenos Aires fünf Tage dauerte, konnte dieselbe inzwischen auf 3K Tage oder 85 Stunden heruntergedrückt werden. Das wurde durch den beschleunigten Tagund Nachtdienst erreicht, der seit März 1935" (die Regel ist. Der reine Seeflug Afrika-Südamerika dauert 14% bis 18 Stunden. Bisher wurden im regelmässigen Postdienst 1,300,000 km über dem Atlantischen Ozean geflogen. Inzwischen äst die Linie von Buenos Aires bis Santiago in Chile verlängert worden. Interessant ist, dass auf verschiedenen Flügen zwischen Santiago und Stuttgart Temperaturunterschiede von 68 Grad gemessen wurden. Die ganze Strecke misst 15,300 km. Welche kulturelle Bedeutung diese Linie hat, geht aus der Tatsache hervor, dass seither in den 143 Flügen etwa 6,000,000 Leichtbriefe befördert wurden. Die Flugzeuge der deutschen Lufthansa verlassen Europa jeden Donnerstag. Der Dienst wird durch die jeden Sonntag in Europa startenden Flugzeuge der Air France ergänzt, welche einer ganz ähnlichen Route folgen. Auf diese Weise ist Europa mit der Ost- und Westküste 'Südamerikas jeie Woche durch zwei Verbindungen von nur vier Tagen verbunden. Kürzlich gelang es sogar, einen Brief, welcher am Sonntag in Paris aufgegeben wurde, in Santiago de Chile bereits am Mittwoch dem- Adressaten auszuliefern. vfp. «Blmbo» braucht nur 2 PS! Michel Mineo, ein erfolgreicher französischer Konstrukteur von Segelflugzeugen, hat ein neuartiges Segelflugzeug mit Hilfsmotor entworfen, das er « Bimbo > nennt Mineo hat dabei die zuerst im «Pou du Ciel» von Mignet verwirklichten Baugründsätzs angewandt. Der «Bimbo» hat also auch zwei stufenförmig hintereinander liegende Tragflächen, die wie ein grosser Schaltflügel wirken. Der grössere Vorderflügel ist beweglich und dient der Höhensteuerung, Querruder sind nicht vorhanden. Durch diese Anordnung entwickelt der «Bimbo» nach Mineos Berechnungen überraschende Flugeigenschafton. Bei 12 m s Fläche und 70 kg Gewicht benötigt der Bimbo für den Maschinenflug einen Motor von nur 2 PS! Mit einem Fahrrad-Hilfsmotor -würde eine Geschwindigkeit von 75 km/St, erreicht werden. Auch für den reinen Segelflug ist Mineos Flugzeug nach den Berechnungen des Erfinders sehr gut geeignet, da seine Sinkgeschwindigkeit und sein Gleitwinkel (0,54 m und 5°7) denen der besten bisherigen Segslflugzeuge gleichkommen Werde. Einschliesslich Motor, würde das Flugzeug etwa 1500 franz. Fr. kosten, wobei für den Motor 300 franz. Fr. gerechnet sind. Ohne Fahrgestell Segelflug- und Motor wäre es zur Teilnahme an wettbewerben geeignet. Ausbau der Peilanlage In Dübendorf. Der Zürcher Flughafen hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung als internationaler Knotenpunkt im Luftverkehr zugenommen. Immer zahlreicher sind die aus allen uns umgebenden Ländern über Zürich führenden oder hier endenden internationalen Luftlinien geworden. Die immer noch weiter zunehmende Dichte der Kurse hat aber zu einer Belastung der Sicherungseinrichtungen geführt, die unhaltbar geworden ist und dringend einen weitern Ausbau verlangt. Demnächst wird der Zürcher Kantonsrat über einen Kredit von 66.500 Fr. zu beraten haben, welcher diesem Zwecke dienen soll Es handelt Sich um eine Ausgabe, welche trotz Krisenzeiten unumgänglich ist, wenn Zürich seinen Rang als bedeutender internationaler Flughafen erfolgreich verteidigen will. Die Summe wird faßt vollständig für Bauten verwendet, währenddem das Luftamt die teuren Apparaturen bezahlt. Die bestehenden Anlagen stammen zum Teil noch aus dem Jahre 1923, wo sie gerade genügten, um den Wetterdienst ausnützen zu können. 1926 erfolgte die Installation eines Senders für den Verkehr mit den Flugzeugen und einer Peilanlage, welche den Flugzeugen das Einhalten des Kurses erleichtern und ihnen Wettermeldungen vermitteln ßollte. 1934 wurden diese Anlagen durch eine Blindlande-Anlago ergänzt. Nun soll das Bestehende zweekmässiger untergebracht und durch einen weiteren Sender ergänzt werden. Die Dübendorf anfliegenden Maschinen werden, sobald sie in weniger als 200 km Entfernuns von Dübendorf eich befinden, vom zürcherischen Tlugsicherunejsdienst bedient. Die starke Inanspruchnahme hat zu einer Unterteilung dieses Dienstes in der Weise geführt, dass ein weitreichender Sender die Ueberwachung im Funkbezirk durchführt und ein schwächerer Sender die Ueberwachung im engern Funkbezirk von ca. 30 km übernehmen soll. So kann der Ueberlastung begegnet werden. Denn ein Sender genügt hei starkem Verkehr nicht mehr, da insbesondere auch der Nahverkehr bei ungünstiger Witterun? stark belastet wird; deshalb ist der Wunsch der eidgenössischen Aufsichtsbehörden sowohl wie der verantwortlichen Platzbehörden sehr verständlich, die Anlagen dem heutigen Verkehr vollkommen anzupassen und in Uebereinstimmung mit den internationalen Normen zu bringen. Die Tätigkeit der Berner Segelfluggruppe im Jahr 1935. Das verflossene Jahr war für unsere Segelfluggruppe wieder sehr erfolgreich. Die Gruppe zählte 40 Piloten (die selbstverständlich alle tätig waren; «Passivmitsilieder» gibt es nicht). Die Mitgliederzahl ist übrigens im steten Zuwachsen begriffen. Um die Leistungen zu veranschaulichen, die vollbracht wurden, genügt es, ein paar Zahlen zu nennen. Geflosen wurden insgesamt 408 Stunden in ;rund 1500 Flügen, d. h. das Doppelte des Jahres 1934 (190 Stunden). Am Gesamtergebnis der Schweiz von 963 Stunden ist die Gruppe Bern mit dem ehrenvollen Anteil von 42% beteiligt. An Ausweisen wurden im verflossenen Jahr erflogen: 11 A-Aus weise 8 B-Ausweise 18 C-Ausweise 19 Schleppflugausweise 2 Fluglehrerausweiße Zusammen 58 Ausweise. An Maschinen standen der Gruppe am Jahresende zur Verfügung: 2 «Kassel 12» (Anfängerflugzeug), 1 «Kassel 25» und 1 «Grünau Baby II» (Fortgeschrittenenflugzeuge), 1 «Rhönbussard» (Leistungsflugzeug) und 1 «Spyr III» (Hochleistungsflugzeug), insgesamt 6 Flugzeuge. Dazu kommen eine Autowinde und 3 weitere Autos für das Rückschaffen der Flugzeuge. Die Schulung geht immer nach dem bewährten, bis ins einzelne festgelegten Lehrgang vor sich. Sie beginnt im Windenschlepp, führt über A- und B-Aueweis zu einem Uebergangskurs, der auf den Flügzeugschlepp vorbereitet. Im Flugzeugschlepp werden C-Ausweis und Schleppfliegerausweis erworben. Unfälle haben sich im Gruppenbetrieb keine - ereignet. Auch die Leistungsfliegerei hat einen grossen Schritt vorwärts getan. Mehrere Mitglieder haben bereits 2 Bedingungen zur Erlangung des Leistungsabzeichens erfüllt (Dauer und Höhe) und brauchen nur noch den Streckenflug, um in den Besitz dieser Auszeichnung zu gelangen. Solche Stretkeüflüge wird uns das Jahr 1936 bestimmt bringen Daneben wird dieses Jahr hoffentlich auch dem Motorsegler und dem zweisitzigen Segelflugzeug gewidmet sein. Letzteres würde gestatten, dass auch Nichtsegelfliegern als Fluggästen (Jas unbeschreiblich schöne Erlebnis eines Segelfluges zugänglich würde. h. Schweizer Seeeinugwesen. Vor einigen Tagen wurde der SOOfte Segelflieger-Ausweis A erflogen. Ein eklatanter Beweis, dass sich der Segelflugsport in der Schweiz rasch zunehmenden Interesses erfreut. Der Zufall wollte es, dass dieses A 500 in zweifacher Hinsicht einen Markstein in der Entwicklung des schweizerischen Segelflugwesens bedeutet. Dieses A 500 wurde nämlich von Herrn Oberstleutnant Rihner, Instruktionschef des Flugdienstes für Fliegertruppen, erworben. Damit hat einer unserer kompetentesten. Militärflieger sich praktisch zum Segelflug hekannt, was als Beweis angesehen werden kann, dass unsere militärischen Stellen dem Segelflug gebührendes Interesse entgegenbringen. Für die Zukunft lässt sich daraus ein fruchtbringendes Zusammenarbeiten zwischen Segelflugsport und Militärfjugdienst erhoffen. Wir beglückwünschen die Schweizer Segelfliegergemeinde zu dem 500sten A-Ausweis. und ganz besonders herzlich Herrn ObersUt. Rihner zu seinem Entschluss, das Segelfliegen aus eigener Anschauung kennenzulernen. Aero-CIub der Schweiz Statistik des Motorflugbetriebes des Aero-Club der Schweiz im Januar 1936. 1. Allgemeiner Flugbetrieb: Im Laufe des Monats Januar flogen von den 11 motorflugbetreibenden Sektionen 73 Piloten auf 20 Flugzeugen 99 Std. 02 Min. und führten 487 Landungen aus. 2. Schulflugbetrieb: In der gleichen Zeit befanden sich in 11 Sektionen 24 Schüler in Ausbildung. Dieselben trainierten 35 Std. 44 Min. und führten 335 Landungen aus. Statistik des Segelflugbetriebes des Aero-Club der Schweiz im Januar 1936. Im Januar haben 22 Segelfluggruppen den Flugbetrieb durchgeführt und mit 233» Piloten auf 51 Segelflugzeugen mit 1003 Starten 45 Std. 03 Min. geflogen. Genefäl Mötofs Suisse bittet Ihnen heute den VERBESSERTE HYDRAULI- SCHE BREMSEN: geschmeidig und progressiv wirkend. 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Wir möchten, dass alle Automobilisten sich davon überzeugen was General Motors und die Chevrolet-Werke leisten, um für den automobilkundigen Käufer einen Qualitätswagen und vor allem einen wirtschaftlichen Wagen auf den Markt zu bringen. GENERAL MOTORS SUISSE S.A. BIEL Offizielle Fabrikvertrefungen: Automobilwerke Franz Ä.-G., Zürich / Agence Amöricaine, Basel / Schneiter & Gie., Bern / Erismann & Badertscher, Luzern / P, Lehmann, Biel / Munot-Garage, Schaffhausen / Kupferschmid & Co., Solothurn / A. Bos'shard, Winterthur / Fritz Glaus & Co., Aarau / Max Moser & Cie., Olteh / J. Ammann- Grünert, Weinfelden / Joh. Kaiser, Zug / Baroni Leoni, Baden / E. Ruckstuhl, Aadorf / Alfr. Sulser, Buchs (St. G.) / Dosch & Meier, Chur / Ryffel-Altmann, .Glarue /. Walter. Iff, Langenthai / E. Blank A.-G., Liestal / Gebr. Zimmerli, Reiden' / Brulhardt- Freres.Fribourg c P -». UNABHAENGIGE VORDERRAD- AUFHAENGUNG bei den « Da Luxe»- und «Impsrlal»-Modellen. 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