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E_1936_Zeitung_Nr.039

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1(1 ÄÜTOAlÖfelL-fEVUE DIENSTAG, 12. MAI 1936 — N l 39 zu Zeit etwa ein Maikäfer oder anderes Qetier, das in der Luft herumkutschiert, in die Augen fliegt Trotzdem sitzt man unter freiem Himmel und geniesst alle Freuden des offenen Wagens. i*M.II oder andere Dichtungen sorgen für einen natürlichen Abfluss über die Dachwölbung. Mit besonderer Sorgfalt bildet man die vor : dere Querdichtung aus. Matt lässt hier das Verdeck am besten unter das Blech der Dachwölbung kriechen, damit der Fahrwind sich nicht daran verfangen kann und kein Regenwasser durch ihn; 'hineingepeitscht wird. -eb- Das grosse Reifen-Einmaleins. Schnitt durch die seitliche Dacbwölbunsr eines Schiebeverdecks, System Webasto, das sich beim Zurückschieben in Falten legt. Der Führungskennel dient gleichzeitig ate Wasserrinne. Eine andere Lösung, die sehr viel für sieh hat, besteht in einem einfachen Faltverdeck. Solche Dächer lassen sich sehr weit nach hinten schieben, falten sich zu hinterst etwa auf eine Länge von 15 cm auf und lassen die ganze restliche Dachöffnung auch über dem hintern Sitz freh Der Dachstoff enthält eingenäht in seine beidseitigen Ränder einen Gummiriemen, der beim Schliessen des Verdeckes leicht spannt und damit rundum dichtet. Beim Oeffnen legt er sich in steife Falten, die den leichten Stoff ebenfalls zur Faltenbildung veranlassen. Damit er in der Querrichtung nicht einsinkt, näht man vielfach elastische Stäbe ein, die bei gewissen Schnitt durch die vordere Abdichtung des Schiebeverdecks, System Webasto. Eine Gummileiste legt sich zur Abdichtung an den festen Teil des Verdecks an. Bauarten etwas zu lange ausgeführt werden, damit sie sich beim Schliessen ein wenig wölben, indem ~ : e sich seitlich auf den festen Dachrahmen stützen. Gegen das Eindringen von Regen bildet man die seitlichen Auflagen als Rinnen aus und leitet allfällig eindringendes Wasser durch Kupferröhrchen in den Säulen oder anderswo ab. Eine angenähte Gummilippe , Dass die rassische Regierung die gesamte männliche und weibliche (!) Bevölkerung von 18 bis 40 Jahren zum Strassenbau heranzieht, indem jeder Sowjetbürger in diesen Altersgrenzen jährlich 6 Tage dazu abkommandiert wird. 1. Halie den vorgeschriebenen Luftdruck Immer ein! Er stellt das Mindestmass dar. unter das man nicht hinuntergehen soll. Ebensowenig soll man mit einem übermässig hohen Luftdruck fahren. Um den Aas dem Munde des Berichterstatters einer angesehenen französischen Tageszeitung vom gewaltigen Eindruck, den der Aufschwung der deutschen Automobilindu- Bild l. strie und die geistige Haltung der Bevölkerung auf ihn machte. ' normalen Luftverlust Von Pflastersteinen aus Kupfer-Hochofenschlacke, die sieh durch eine bleibend rauhe Oberfläche, genaue Form und grosse Härte auszeichnen. Dass zum Zusammenbau eines 2-titer- Personenautos 1781 Schrauben und 766 Muttern notwendig sind, die ein Gewicht von 262 kg für sich beanspruchen, was 2£% des Wagengewichtes gleichkommt. Dass in Paris in nächster Zeit zwei Strassentunnels von 582 m und 644 m Itänge dem Verkehr übergeben werden sollen, während sich gleichzeitig fünf weitere Strassentunnels im Bau- befinden. ' Dass der Stromlinienwagen von Dubonnet, über dessen phantastisches Aussehen wir schon berichteten, nun nach Amerika unterwegs ist, wo er Interessenten vorger führt werden soll. ' < Dass die Verwendung yon. synthetischen), Gummi vorläufig auf die, Bereifung der deutschen Wehrmacht beschränkt bleibt, und dass Versuche sehr zufriedenstellend verliefen. • • ' f der Schläuche zu decken, pumpt man Reifen von 2,2 at auf 2,35 at auf. Wenn sie gut imstande sind, so sinkt der Luftdruck innerhalb einer , Woche höchstens auf 2,2 at. Falls er mehr Luft verliert, kontrolliert man nach unserem Bild i das Ventil mit Hilfe eines gefüllten Wasserglases. Zu hoher Luftdruck verursacht übermässige Abnützung der Laufdeckenmitte, zu geringer Luftdruck hat ein starke® Walken und die- Zerstörung der Seitenwände im Gefolge. Deshalb prüft man den Luftdruck nach unserem Bild 2 allwöchentlich mit dem gezeigten Messgerät. 2. Unternimm nicht gleich eine lange Fahrt mit den neuen oder gebrauchten und frisch aufmontierten Reifen, ohne unterwegs an der ersten Tankstelle den Luftdruck zu prüfen 1 Der Pneu kann schon nach dem Montieren sofort mehrere Zehntels atü Druck verlieren. Ueberhaupt entweicht anfänglich mehr Luft als nach dem Einfahren. Man prüft deshalb den Druck neuer Reifen die erste Woche täglich "und die zweite bis dritte Woche alle zwei Tage. 3. Fahre die Reifen nicht immer auf demselben Rad, sondern wechsle sie, inklusive Reservereifen, periodisch von Rad zu Rad! Die Abnützung wird dadurch gleichmässiger. Ein Ersatzpneu soll nie länger als sechs Monate unbenutzt bleiben, weil er unbenutzt schneller an Wert verliert. Falls die Felgen oder .Ersatzräder so beschaffen sind, dass eine Seite immer gegen den Wagen zu liegen muss, so wechsle man gelegentlich alle Reifen und Felgen lim, so dass die äusseren Reifenseiten nach innen zu liegen kommen. . 4. Verfalle nicht in den Aberglauben, dass alles gut ist, wenn die alten Reifen auf den Hinterrädern laufen, weil ein Platzen der hintern Pneus weniger gefährlich sein soll als das eines Vorderreifens! Ein platzende*" Öinterreifen kann genau soviel Unheil Jaimohteii ~wiß ein berstender Vqrderpneu. Auf Bild 2. schlüpfrigen Strassen ist das Platzen eines Hinterreifens sogar noch gefährlicher als das eines Vorderreifens, weil das hintere Ende des Wageng da« Schleudern am meisten beeinflusst. Gerade wegen der Gefahr des Schleuderns sind abgenützte Laufdecken auf den Hinterrädern besonders gefährlich. 5. Fahre nicht mit hoher Geschwindigkeit um die Ecken! Dadurch werden die Reifen am schnellsten zugrunde gerichtet. Wenn man bei hohen Geschwindigkeiten das Steuerrad rasch einschlägt, drehen sich zwar die Reifen. Der Wagen jedoch versucht, infolge seiner Masseträgheit in derselben Richtung weiterzufahren, bis ihn die aufs äussersto gespannten Reifen in die richtige Fahrbahn ziehen. Ein Teil der Lauffläche wird dabei stark abgeschliffen. 6. Bremse stets mit Gefühl, ausgenommen Im Notfall! Scharfes Bremsen schadet Bremsbelägen und Reifen gleichennassen. Die Räder sollen beim Bremsen nicht blockiert werden, denn beim Blockieren werden alle Laufflächen abgeschabt, und dazu empfängt der Reifen von unten einen Stoss, der Gummi und Karkasse beschädigen kann. 7. Lass gelegentlich die Ausrichtung der Räder prüfen! Nur eine dafür eingerichtete Werkstatt kann diese Arbeit zuverlässig ausführen, denn beim Ausrichten der Vorderräder muss auf drei verschiedene Winkel geachtet werden, was nicht durch Raten getan werden kann. Abgenützte Lager und' Büchsen an den Rädern lassen sich durch Wackeln an den Rädern erkennen und müssen ersetzt werden, weil wackelnde Räder dem Reifen tart zusetzen, indem er auf dem Pflaster drehende, schabende Bewegungen ausführen muss. 8. Kleine Steine In den Rillen der Laufflächen fallen beim Fahren zwar gewöhnlich wieder heraus, doch holt man sie, soweit man ihrer ansichtig wird, besser mit dem Schraubenzieher heraus und untersucht die Lauffläche gleichzeitig auf eingedrungene Nägel. Eingedrungene Nägel entfernt man gleich und wechselt nötigenfalls den Reifen. Keinesfalls Wenn nicht, so holen Sie das bitte nach, denn am Freitag läuft die Subskriptionsfrist ab. Nachher bezahlen Sie nämlich die vollen Ladenpreise und die Gelegenheit, so vorteilhaft zu einem neuen Autoführer zu kommen, ist auf lange Zeit hinaus vorüber VERLAG HALLWAG BERN Zu verkaufen Graham-Paige Limousine, 5 Personen. Modell 28, 14,62 PS (ger. Benzinverbrauch). — Auskunft erteilt: W, Grunder, Zionsweg 7, Blei. Telephon 22.58. 72056 Haben Sie subskribiert auf den neuen CH-TOURING? Aeusserst günstige Gelegenheit! Wegen Anschaff. eines neuen Wagens abzugeben: 1 Limousine Hudson 8 Zyl., 18 PS, mit Garantie für guten Zustand, zu Fr. 800.-. — Sich geü. wenden an Maschinenbau Leya A.-G., Muttenz-Basel. Tel. 26.168.-,. ,72095 Chevrolet in sehr gutem Zustand, Modell 1928, aber wenig gefahren, 22,4 PS,' 5/7 PL, Preis Fr. 1200.—. Auskunft erteilt: Paul Schneider, WDrenllngen. 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K°39 OTENSTAG, 12. KAI 1936 ÄrjTOMOBIL-FFVUK 11 Ein Veteran besucht die «Automobil-Revue». Drei ungarische Weitreisende, die Herren Bognar, Horräth und Hössner (von links nach rechts) mit ihrem alten Opelwagen von 1898, mit dem sie eine Rundreise durch ganz Europa machen wollen. Bisher fuhren sie von Budapest über Wien - Semmering - Graz - Klagenfurth - Bötschen - Salzburg - Innsbruck - Arlberg -• Bregen« - St. Gallen - Zürich - Biel - Bern und wollen nun weiter über den Briinig - Luzern - Basel - Deutschland - Schweden - Norwegen - Holland - Belgien - Luxemburg - Frankreich - Italien - Jugoslawien zurück nach Budapest. Soweit die angetroffenen Steigungen im direkten Gang nicht zu bewältigen waren, wurden sie im Krebsgang überwunden. Aeusserlich fällt der Wagen durch die alphornartige Hupe und die vornliegende Kühlschlange auf. Der Schaltknüppel am Lenkstock unter dem Lenkrad, der auch heute wieder zu Ehren kommt, beweist einmal mehr, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Der Einrylinder-Darracq-Motor von 1180 ccm erteilt dem Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 45—50 km/St. Die Handbremse der Hinterräder genügt sogar für Passfahrten, immerhin unter dem Vorbehalt, das« man sie dann und wann abkühlen lässt. Eine Batterie- und eine Magnet-Zündung, von denen jede eine der beiden Zündkerzen bedient, sorgt dafür, dass weder beim Starten noch unterwegs Zündstörungen auftreten. Daneben besitzt der Wagen anstelle der ursprünglichen Azethylen-Beleuchtung eine elektr. Lichtanlage, sowie einen Ford-V«rgaser. Im übrigen ist er gänzlich aus Originalteilen aufgebaut. Die anormale Pneugrösse bedingte eine Einzelanfertigung der Bereifung. Auch Ersatzteile sind natürlich für solche alte Maschinen nicht mehr vorhanden und müssen nötigenfalls angefertigt werden. Während die Fahrer kleinere Reparaturen selbst vornehmen, kommen sie deshalb nicht darum herum, für gröesere Reparaturen ab und zu eine Garage aufzusuchen. In Bern besorgte die Opelvertretung in verdankenswerter Weise die Ueberholung des Wagens. lasse man den Nagel im fahrenden Reifen drin, damit sich der Pneu nicht c verblutet >. 9. Hohe Geschwindigkeit führt speziell bei heissem Wetter wegen der starken inneren Erhitzung der Pneus zu einem raschen Verschleiss. Bei kaltem und nassem Wetter sind hohe Geschwindigkeiten weniger schädlich. Uebermässige Hitze kann zum Platzen führen. 10. Schnelles Starten ist ebenso schädlich wie Dbermässig sharfes Bremsen, weil durch den Schlupf REINBOLT + CHRISTE AG-BASEL Zu kaufen, gesucht PRIMA OCCASION Lieferungswagen oder Car Alpin I 1-Tonnen- bis 18 Plätze, kombinierbar mit schnell auswechselbarer Brücke, 1%—2K T. Tragkraft, nicht unter Jahrg. 32, Rohöl 19 PS, Benzin bis 17 PS. An Zahlung müsste ein 7-Plätzer 0. M., 10 PS, mit od. ohne Brückli, genommen Werden. — Offert, an A. 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Eine genaue Prüfung aller Reifen wird meist zu einer unangenehmen Entdeckung führen, dafür aber den Reifen vor Schaden und die Insassen vor Gefabren bewahren. III. Antwort 9798. Brennstoff regier. weitergeleitet Antwort 9788. Herkules-Wagenheber. weitergeleitet. Zu kaufet* gesucht ein total reparaturbedürftiger oder verunfallter 2—3-Tönrten- Lastwagen Modell jedoch, nicht unter Jahrgang 1931. 72053 Offerten mit näheren Angaben über Bereifung und PS sind zu richten an Mech. Autorep.-Werkstätten Aebi-Suter, Emmenbrück*. Tel. 24.232 Luzern. Kauf od. Tausch! Zukaufen gesucht gegen bar oder Tatisch gegen FIAT 501, offen, mit 4-Radbremse, sehr gut erhalten. Gewünscht wird 10—12 PS, geschlossener Wagen, ev. m. Hintertüre, auch Cabriolet, neu oder sehr gut erhalten, mit aller Garantie. Nähere Offerten unter Chiffre 72081 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht als Occasion erstklassiger KLEINWAGEN, max. 7 PS,; ev. müsste neuwertiges Piano in Zahlg. genommen werden. — Offert an A. Vollmar, Kalchbühlstrasse 46, Zürich 2. ? 3 O«J Zukaufen gesucht Fiat*514 Zuschrift Zuschrift Antwort 9803. Lieferant für Ptrsonenwagtn- Anhänger. Zuschrift weitergeleitet Frage 9802. Vertretung von Rudge-Rädern. Kann mir einer der Leser mitteilen, wer die Generalvertretung der Rudge-Räder inne hat? S. in B. Frage 9807. Oelverdünnung. Was versteht man unter der so gefürchteten Schmierölverdünnunsr und wodurch kommt sie zustande? H. S. in M. Antwort; Beim schlechten Dichten der Kolbeöring«, abgenützten Kolben und Zylinderwänden, bei kalten Leichtmetallkölben, die, je nach Fabrikat, oft mit verhältnismössig grossem Spiel eingebaut werden müssen, kann es vorkommen, dass der aus dem angesaugten Gemische kondensierte Brennstoff an den Zylinderwandungen entlang ins Kurbelgehäuse abfliesst Er verdünnt das Schmieröl und verschlechtert damit seine Schmierfähigieit Frag« 9808. Zündungsschwierigkeiten bei hoher Kompression. Nachdem ich die Kompression bei meinem Wagen auf 1:6,5 erhöhen Hess, zeigen sich Zündungsschwierigieiten, die ich deshalb auf die hohe Kompression zurückführe, weil sie speziell bei mittleren Motordrehzahlen und starker Drosselöffnunsr eintreten. Wo könnte der Grund der Störung nach Ihrer Meinung zu suchen sein und wie wäre sie zu beheben? Dr. N. in Z. Antwort: In der Tat hängen die Zündungssohwieriffkeiteii mit dem Druck der Gase nach dem Kompressionshube en* zusammen. Die verdichteten Gase setzen nämlich dem Uebertritt des Funkens einen g-rösseren Widerstand entgegen als ein weniger sterk komprimiertes Gemisch. Bei atmosphärischem Druck würde der Zündfunke bei der gleichen Spannung, bei welcher er an der Zündkerze höchstens 0,8 mm zu überwinden vermag, zwischen zwei um mehrere Millimeter entfernten Spitzen ohne •weiteres überspringen. Man sieht deshalb in hoch komprimierten Motoren einen etwas kleineren Elektroden-Abstand vor, als dies in andern Motoren üblich ist Wir raten es einmal mit einem Abstand vom 0,4 mm zu versuchen. Darunter darf man allerdings nicht %ehen. Was die Tatsache anbetrifft, dass die Aussetzer hauptsächlich bei mittleren Drehzahlen auftreten, so hängt dies damit zusammen; dass der Kompressionedruok bei diesen Tourenzahlen und starker Drosselöffnunir am grössten ist ein Dreispitzer- Kippwagen od. eine Kippbrücke, Modell 1930—1934, bevorzugt Dieselmotor. W. Flubacher, Autotransporte, S im ach (Thurgau). Tel. 65.266. 1 AUTO, neueres Modell, 6/7-Plätzer, nicht über 17 PS, wenn mögl. m. Schiebdach und Separation. — Offerten unter U. 3312 Y. an Publicitas, Bern " 08 ° 2000 kg Tragkraft, neu od. Ia>. Occasion, ev. Chassis. Fred. Meier, vins, La Coudre (Neuch.). 72097 .im. 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Hierzu eignen, sich das Eisenpentakarbonyl Fe(C0)s, sowie das Bleitetraätyl Pb(CsH 5 )4. Der erstgenannte Stoff ist eine gelbe Flüssigkeit, • die schon bei einem Zusatz von 1 Promille dem Benzin die Klopffestigkeit eines Benzin-Benzolgemisches verleiht. Das Bleitetraäthyl ist eine farblose, giftige Flüssigkeit mit einer etwa 300mal stärkeren klopfhindernden Wirkung als Benzol. Um die damit geimpften Brennstoffe kenntlich zu machen, färbt man sie oft sicherheitshalber. Auch die bei der Verbrennung entstehenden Abgase sind sehr giftig. Die Anwendung dieser anorganischen Substarfzen bringt folgende Nebenwirkungen mit sich: Tetraäthylblei überzieht die Innenwände des Verbrennungsraumes mit einer gelblichen Schicht und wirkt auf Elektroden, Ventile und die ganze Zündkerze korrodierend ein. Eisenkarbonyl bewirkt die Entstehung eines feinen, roten Niederschlages auf den vom Feuer bespülten Teilen des Verbrennungsraumes, wie Zündkerzen und Ventilen. Jedoch ist dieser Niederschlag so fein, dass keine Schädigungen zu befürchten sind. Frage 9810. Einbau eines Oelabstreifrinos. In welche Nute des Kolbens sollte der Oelabstreifring kommen? Von verschiedenen Seiten empfiehlt man mir, ihn in die unterste Ringnute einzubauen. Dagegen hörte ich auch schon, es sei vorteilhafter, ihn höher oben vorzusehen. H. E. in S. Antwort: Wir empfehlen, den Oelabstreifring in die unterste Nute oberhalb des Kolbenzapfens einzubauen. Wenn • der Abstreifring unterhalb des Kolbenzapfens liegt, so erhält die Gleitfläche zu wenig Oel und läuft zu trocken. Anfrage 590. Verkehrsunfall. Ein Landwirt fuhr mit seinem Militärpferd, eingespannt an ein Bernerwägeli, auf den Markt. Er fuhr auf der rechten Strassenseite im Schritt. Vor einer übersichtlichen kleinen Kurve kam ein Lastwagen auf der rechten Strassenseite durch die Kurve in raschem Tempo dahergefahren. Einige Meter vor dem Kreuzen beider Fahrzeuge wurde das Pferd unruhig und wendete rasch nach der Strassenmitte ab. Das Auto wich nach rechts aus und fuhr einige Meter nach dem Passieren des Fuhrwerkes einen Telephonmast um. Hierauf rollte es noch um eine Wagenlänge weiter und kippte nacher seitwärts um. Wer wird in diesem Fall nach Ihrem Erachten schadenersatzpflichtig? E. K. in R. Antwort: Soweit wir den Fall beurteilen können, scheint es uns, dass jedenfalls der Lastwagenführer zur Hauptsache den Unfall selber verschuldet hat Dem Leriker des Pferdefuhrwerkes wird man kaum ein Verschulden beimessen können, es sei denn, er habe unrichtig gehandelt, als das Pferd scheu wurde, oder er habe ein Pferd benützt, das auf der Strasse nicht h^tte verwendet werdea sollen. * Im Sonnner für amctütanhßie Wägen Offerten unter Chiffre 72052 an die 72025 Zu besichtigen bei Garage Ruckstuhl, Florastr. J0F~ Zu verkaufen '•C _________ Automobil-Revue, Bern. 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