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E_1936_Zeitung_Nr.100

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 11. DEZEMBER 1936 N° 100 Viele Automobilfabriken lassen ihre Motoren vor dem Einbau in die Wagen auf dem Prüfstand unter fremdem Antrieb eine Zeitlang laufen, wobei graphitiertes Schmieröl Verwendung findet. Vom Beginn des Einlaufens an sinkt dann die für den Antrieb erforderliche Kraft schliesslich auf ungefähr ein Drittel des ursprünglichen Wertes, weil die langsam entstehende Graphitschicht die Reibungswiderstände allerorts vermindert. Andere Firmen benützen sogar zur Kühlung während den letzten Feinarbeitsgängen (Honen) ein graphitiertes Oel, um die Flächen von allem Anfang an zu graphitieren und damit auch gegen die Angriffe der Korrosion zu schützen. Die Graphitschicht als Korrosionsschutz. Erfahrungsgemäss nimmt ja die Korrosion ihren Ausgang in den feinen Poren und Risschen bearbeiteter Oberflächen, die einzig mit dem Mikroskop erkennbar sind. Da der Graphitbelag den Zutritt der beim Lauf des unterkühlten Motors an den Wänden des Verbrennungsraums niedergeschlagenen Säuren zum Metall verhindert, wirkt er ausgesprochen korrosionshindernd. Versuche mit graphitierten und nichtgraphitierten Wellen haben dies eindrücklich bewiesen. Zur Erzielung eines befriedigenden Resultates ist es allerdings ganz unerlässlich, dass man ein einwandfreies Markenöl zur Beimischung des Kolloidgraphits verwendet. Andernfalls können mit der Zeit Aetzungen und Anfressungen auftreten, welche die Vorteile des Graphits wieder zunichte machen. Ebenso soll man sich davor hüten, Graphit den zu Renn- und Sportzwecken verwendeten, gefetteten Markenölen beizumischen. Allen normalen Autoölen darf dagegen Kolloidgrahoit unbedenklich zugegeben werden. Am üblichen Turnus der Oel- Neufüllungen ändert die Graphitierung des Oels nichts. Ebenso sollen die häufigen Oelwechsel beim Einfahren natürlich nicht unterbleiben. Man wird erstaunt sein, wie vorteilhaft sich der Graphit in der Erhöhung der Lebensdauer des mechanischen Teils des Wagens auswirkt. Denn es gibt kein Schmiermittel von ähnlicher Hitzebeständigkeit, das zudem infolge des entstehenden Belages die Lagenstellen noch lange Zeit nach Unterbruch der Schmiermittelzufuhr betriebsfähig zu erhalten vermag. # Techn. S B Frage 10.047. Lieferant von Kühlwärmer. Bitte gütigst Adresse Ton elektrischem Kühlerwärmer. 0 L. in B. Antwort: Adresse schriftlieh mitgeteilt. Frage 10.048. Klarsicht-Scheiben. Kann mir einer der Leser einen Prospekt von Klarsicht-Scheiben verschaffen, der aus dem Jahre 1933 stammt und aus dem hervorgeht, dass bereits damals solche mit Kontroll-Lampen versehen waren. W. B. in Z. Frage 10.049. Lieferanten von Skiträgern. Wir bitten Sie um umgehende Uebermittluns von zwei oder drei Lieferanten-Adressen von solchen Skiträgern, die sich auf dem Dache oder an der Rückwand des Wagens befestigen lassen. F. M. in V. Antwort: Schriftlich zugeleitet. Frage 10.050. Klebstoff zum Befestigen von Zellophanblättern. In Ihrer geschätzten Zeitung ist empfohlen worden, die Scheiben des Autos zur Verhinderung der Wasserniederschläge bei kaltem Wetter mit Zellophan zu bekleben. Da mir dies, trotz Verwendung von verschiedenen Leimsorton, nicht gelingen wollte, ohne dass sich das Zellophan warf, wäre ich Ihnen sehr zu Dank verpflichtet, wenn Sie mir da einen guten Rat geben könnten, um das sehr zweckmässig erscheinende Verfahren durchzuführen. H. W. in B. Antwort- Die Adresse des Lieferanten eines solchen Spezialklebstoffes haben wir Ihnen schriftlich mitgeteilt. Frage 10.051. Glühzündungen, aber wieso? Ich besitze seit ca. 3 Wochen einen neuen Wagen, den ich seither über ca. 1400 km gut einfuhr. Der Motor ist 6,2 bis 6,5 komprimiert. Nun beginnt er auf einmal nach Abstellen der Zündung weiterzulaufen. Meist macht er noch ca. 6—7 Explosionen, um dann mit einem Rückschlag in den Vergaser stillzustehen. Woher kommt diese Unannehmlichkeit? Wie kann sie behoben werden? Bei den von der Fabrik eingesetzten Kerzen handelt es sich um den Typ X, also eine kalte Kerze für hochkomprimierte Motoren. Anfanglich vermutete ich, dass die Kerzen glühend werden und deshalb weiterzünden. Oder kann das Gemißch infolge der hohen Kompression von selbst zünden? H. H. in Z. Antwort: Die hier beobachtete Erscheinung ist unzweifelhaft auf Glühzündungen zurückzuführen, die nicht allein von der Kerze, sondern ebensogut von andern glühenden Partien im Verbrennungsraum herrühren können. Wir raten in erster Linie einmal das Ventilepiel zu kontrollieren und wenn nötig nachzuregulieren. Manchmal setzen sich die Ventile im Anfang ein wenig, wodurch eventuell eine Ueberhitzung eintreten kann. Weiter sollten die Zündkerzen herausgeschraubt und aiif ihr Aussehen untersucht werden. Glühzündungen, die unmittelbar durch die Kerzen selbst hervorgerufen werden könnten, halten wir allerdings für so gut wie ausgeschlossen. Falls Glühzündungen durch die Kerze verursacht werden, so sieht ihr Isolator beim Herausschrauben weisslich aus. Man sollte den Motor zu dieser Diagnose möglichst nach starker Belastung abstellen und ihn nicht noch längere Zeit im Leerlauf drehen lassen. Schokoladebraune Färbung des Steins deutet auf richtige und Schwarzfärbung natürlich auf Russabsatz hin. Oelkohle könnte sich eventuell in der Kerzengegend bilden, wenn es sich zeigt, dass der gewählte Typ für die dem Wagen beim Einfahren zugemutete Belastung zu gering war. Dies insbesondere, falls dem Brennstoff ein ungeeignetes Obenschmieröl zugesetzt wurde. Falls die Untersuchung der Kerzen zu keinem Resultat führt, so raten wir dazu, den Motor abdecken zu lassen, um den Verbrennungsraum daraufhin zu untersuchen, ob eventuel doch irgendwo Kohlenansätze oder vielleicht scharfe Ecken oder Kanten bestehen, die zu Glühzündungen führen könnten. Gegebenenfalls wären diese zu beseitigen. Auch dickere Kerzendichtungen haben schon Wunder gewirkt. Weit weniger wahrscheinlich, aber immerhin ins Auge zu fassen wäre die Möglichkeit, dass sich infolge irgendeines Versehens ein Fremdkörper im Kühlsystem befindet der lokale Ueberhitzungen zur Folge hat. In diesem Falle würden die Glühzündungen vornehmlich an einem Zylinder auftreten. Wir empfehlen Ihnen, den Wagen der Vertretung zur Nachkontrolle all dieser Punkte zu überlassen. Die .Störung manifestiert feich ja so offensichtlich, dass Abhilfe von der Fachwerkstätte zweifellos gefunden wird, nur Unter- -fw. muss sie Gelegenheit haben die besagten suchungen wirklich durchzuführen. Sf» al Anfrage 633. Garantie für den Benzinverbrauch. Ich habe diesen Frühling einen neuen Wagen gekauft. Ich bin soweit sehr zufrieden damit, nur bemängle ich den enormen Benzinverbrauch: zirka 18K Liter auf 100 km. Laut Prospekt sollte er 14 bis 16 Liter brauchen. Ich habe den ganzen Sommer bei der betreffenden Firma reklamiert und der Wagen wurde immer wieder neu eingestellt. Zuerst war der Verbrauch sogar zirka 21 Liter. Nun möchte ich Sie anfragen, ob ich das Recht hätte, noch vor Ablauf der Garantiezeit eine Rückvergütung für den Mehrverbrauch zu verlangen oder den Wagen überhaupt der betreffenden Firma zur Verfügung zu stellen. Im Kaufvertrag ist keine spezielle Garantie für den Benzinverbrauch enthalten. Es heisst einfach: ein X.-Cabriolet 11,4 PS. etc. lt. Katalog. J. B. in D. Antwort: Die Angaben über den Benzinverbrauch gehen stets davon aus, dass der Wagen auf ebener, gerader und guter Strasse in einem Durchschnittstempo gefahren wird. Hierauf werden regelmässig Zuschläge von mindestens 10 Prozent des garantierten Verbrauches zugelegt Da Sie nun an Ihrem Wohnort den Wagen hauptsächlich auf Strecken mit mehr oder weniger beträchtlicher Steigung verwenden, so könnte sich der betreffende Verkäufer mit Recht darauf berufen, dass sich ein garantierter Durchschnittsverbrauch natürlich unmöglich auf dieses Gelände beziehen k'ann. Wenn der Wagen 14—16 Liter durchschnittlich verbrauchen soll, so erscheint es nicht abnormal, dass der Wagen in Ihrem Gelände zirka 18^ Liter konsumiert, da er auch schon wegen des verhältnismässiz schwachen Motors sehr viel in niedrigen Gängen gefahren werden muss. In Ihrem Falle kommt aber noch hinzu, dass eine spezielle Garantie für einen Durchschnittsverbrauch überhaupt nicht gegeben wurde. Eine Preisminderung könnte nur dann verlangt werden, wenn der Benzinverbrauch gegenüber Wagen gleicher Stärke aber anderer Marken ein ganz abnormaler wäre, wobei wir unter abnormal einen solchen von allermindestens 50 Prozent verstehen würden. Wenn im. Kaufvertrag keine Garantie für den Benzinverbrauch geleistet wird, so wird eben dieser Verbrauch nicht als wesentlicher Bestandteil des Vertrages aufgefasst, und eine Bemängelung ist demzufolge nur dann möglich, wenn eine offensichtliche, absichtliche Täuschung seitens des Verkäufers vorliegt. Eine solche kann nur dann vermutet werden, wenn der Wagen, wie eben ausgeführt, ganz abnormalen Benzinverbrauch aufweist; eventuell könnte eine Anfechtung auch erfolgen, ohne dass absichtliche Täuschung vorliegt, lediglich mit der Begründung, dass dieser abnormale Verbrauch auf einen Konstruktionsfehler schlechthin schliessen lässt Eine eventuelle Klage gegenüber dem Verkäufer hätte also wohl keine grossen Erfolge Eine Zurverfügungstellung des Wagens kommt nicht in Frage, höchstens eina Preisminderung entsprechend dem Mehrverbrauch und der mutmasslichen Kilometerleistung des Wagens in Ihrem Besitze. Bfidierf *dh Mitteilungen aus den Forschungsanstalten des Gutehoffnungshütte-Konzerns. Band 4, Heft 9. Oberhausen (Rhld.), November 1936. In Kommission beim VDI-Verlag, Berlin NW 7. DIN A 4, 26 Seiten mit 29 Abbildungen und 16 Zahlentafeln. Preis broschiert RM. 2.90. Dos vorliegende Heft eröffnet Dr.-Ing. J. Geiger, MAN, Werk Augsburg, mit einem Bericht über die Messung der Luftbewegung im Zylinderinnern von Dieselmaschinen. In der Erkenntnis, dass auf die Güte, Vollkommenheit und den raschen Ablauf der Verbrennung des eingespritzten Brennstoffes etwaige Luftbewegungen im Zylinderinnern von beachtlichem Einfluss sein können, wurde ein geeignetes Verfahren entwickelt, um diese Bewegungen messend zu verfolgen. An zweiter Stelle berichten Dipl.-Ing. H. Aysslinger, GHH-Sterkrade, Dipl.-Ing. P. Jessen und Dr.-Ing. Stöckmann, GHH-Oberhausen, über die Schweissung von Kesselbaustählen höherer Festigkeit İn der letzten Arbeit des vorliegenden Heftes zeigt Dr.-Ing. G. Rothmann, MAN, Werk Nürnberg^ dass die vom allgemeinen Maschinenbau übernommene Berechnung der Kolbenbolzen lediglich auf Sicherheit gegen Biegebeanspruchung bei Fahrzeug- Dieselmotoren zu unbefriedigenden Ergebnissen führt und sogar in manchen Fällen Kolbenbrüche zur Folge hat, die bisher nicht erklärt werden konnten. Es wird hieraus eine neue Berechnungsmethode für die Kolbenbolzen abgeleitet, die jedoch vorerst lediglich für Viertakt-Motoren von 100 bis 150 mm Zylinderdurchmesser erprobt worden ist. Die neue Bosch-Nebellampe Für Weihnachten und Neujahr! Schenken Sie nur nützliche Gegenstände! Pflegen Sie diesen schönen Brauch! Bosch-Erzeugnisse sind erstklassig. Eine Freude für jeden Automobilisten. Die neue Nordland-Klarsichtscheibe Für Sie, sowie für Ihre Freunde, sind diese neuen Bosch-Erzeugnisse gleichbedeutend wie vermehrte SICH E RHEIT Die neue Bosch-Hochleistungs-Zündspule Kolloidal-Graphit-Produkte Zürich Die Abnutzung im neuen Motor um 50% reduziert. Mehr als 25 Automobilfabriken empfehlen Acheson Colloidal Graphit Produkte. Als Zusatz zum Motorenöl: „Real Penn 99" Graphited Oil with Acheson Graphit. 1 Kännchen von */i ' für 6—12 1 Motorenöl Fr. 6.60. Als Zusatz zum Brennstoff: R. P. Tabletten with Acheson Colloidal Graphit. 1 Etui von 50 Tabl. für 250 1 Benzin Fr. 3.50. 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JJO 100 — DIENSTAG, 1. DEZEMBER. 1936 AUTOMOBIL-REVUE Der Waldenburger Kohli! Umfangreiche Gutachten, Expertenberichte, Gegengutachten und Eingaben, also eine sehr groese Papierflut, brandet seit Jahren um das idyllische Waldenburgerbäfynchen. Der Regierungsrat hat bekanntlich, im Einvernehmen mit der BahnverwaJtung, seinerzeit dem iandrat ein Modernisierungsprojekt für die Waldenburgerbahn vorgelegt, das die Elektrifikation und, damit verbunden, die Erneuerung und Verstärkung des Rollmaterials wie auch grössere Arbeiten betr. Unterbau vorsah. Der Landrat ist jedoch auf die Vorlage in dieser Form nicht eingetreten, sondern verlangte die Anordnung- einer Oborexpertise. In Würdigung aller Verhältnisse schlägt nun diese weder die Elektrifikation noch den empfohlenen Autohusbetrieb vor, sondern die Weiterführung des bisherigen Dampfbetriebes und seine Verbesserung durch Anschaffung einer neuen Lokomotive und einiger neuer Wagen. Diese vorläufig wirtschaftlichste Lösung des Verkehrsproblems Liestal-Waldenburg dürfte voraussichtlich auch im Landrat im nämlichen Sinne entschieden werden. V^vEL^Baa» Brücke Ober die weisse Lütsehlne In ZweilDtschinen. Die zuständige bernische Baubehörde teilt mit: Die am 18. November 1936 publizierte Verkehrseinschränkung ist aufgehoben und die Brücke für den unbeschränkten Verkehr wieder fahrbar. Autobus und Verkehrsunfälle. Amerikanische Statistiker haben sich die Erforschung des Verhältnisses zwischen der Zahl der von Autobussen und der von Personenwagen verursachten Unfälle in den Kopf gesetzt und entdeckt, dass der Autobus dabei • bedeutend bessere Figur macht. Tatsächlich sollen die durch solche Fahrzeuge hervorgerufenen Verkehrsunfälle von Jahr zu Jahr abnehmen. Wurde 1932 noch je ein Unfall auf 15.000 Betriebskilometer gezählt, so sank diese Quote bis 1934 auf 1 :19.000. Und ereignete sich bei den Personenwagen je ein tödlicher Unfall auf 24 Millionen Kilometer Fahrstrecke, so stellt sich die entsprechende Ziffer»'bei den Autobussen auf 90 Millionen km. T. C. S. Schneekettendienst des T. C. S. Der Zentralsitz des T.C.S. teilt uns mit, dass die Schneekettenposten in Küttigen und Densbüren (Aargau) während des Winters 1936'37 nicht funktionieren werden. Inhaber des Postens in Holstein ist die Touring-Garage Neuhaus & Dreier, Tel. 76.073. Ä. C. S. Budget-Delegiertenversammlung. Morgen Samstag tritt um 14.15 Uhr im Hotel Beüevue in Bern die Budget-Delegiertenversammlung des A. C. S. zu- ,sa»m.en...Ihr.vorgängig hält am Vormittag das Di- rektiongiomitee in den Räumlichkeiten der Zentral Verwaltung ein« Sitzung ab. Das Haupttraktandum der Delegiertenversamralung bildet die Beratung des Budgets 1937; was daneben noch auf der Tagesordnung figuriert, sind lediglich Geschäfte administrativer Natur. SEKTION BERN. Winter-Generalversammlung, 14. Dezember 1936. Der Sektionsvorstand hat die zur Ordnung der finanziellen Grundlagen für das Jahr 1937 dienende ausserordentliche Hauptversammlung auf Montag, den 14. Dezember 1936 angesetzt. Sie findet punkt 20 Uhr im Hotel Schweizerhof, in Bern statt. Ausser den statutarischen Traktanden gelangen zur Kenntnisnahme und Abstimmung die finanziellen und sportlichen Berichte über den III. Grand Prix, die Absichten der Veranstalter hinsichtlich des IV. Grand Prix, ausserdem hat die Versammlung über das Sportprogramm der Sektion Bern im Jahre 1937 zu befinden. Nach Erledigung der Vereinsseschäfte, ca. 21 Uhr, ist oin aktuelles Thema « Steuer-PS oder Verbrauchssteuer» (Ablösung der kant. Verkehrstaxen durch eine einheitliche eidgenössische Ben- ' zinsteuer) im Rahmen eines ausführlichen Referates mit anscjiliessen'der Diskussion angesetzt. Der Sektionsvorstand hofft, durch die allgemeine Diskussion die unverblümte Meinung seiner Mitglieder zu dieser bedeutsamen Neuerung kennen zu lernen, nachdem der Sektionsvorstand bereits vor zwei Jahren zum gleichen Projekt eindeutig Stellung bezogen hat. Die Sektion Bern des A.C.S. hat zum letzteren Teil die Vertreter der zuständigen eidgenössischen und kantonalen Behörden eingeladen und erwartet von der Anwesenheit dieser Gäste besondere interessante Aufschlüsse, h. SEKTION LUZERN. Nlklausfeler. Der St. Niklansabend im «Bauernhof> zu Rothkreuz segelte eigentlich unter zwei Flaggen: neben der Niklausfeier wollte man nach althergebrachter Sitte mit den Delegationen der befreundeten Clubs von Aargau, Zug und Zürich sich in der Clubfamilie einige Zugerrötel munden lassen. Wenn es schon an und für sich, selbst für ein gutes Gasthaus, eine respektable Leistung bedeutet, für eine so grosse Gesellschaft die köstlichen kleinen Din?er so lecker zuzubereiten, se schmeckte die prächtige, saisonpremässe Martinigans nicht weniger. Fräulein Riedweg schuf eine äusserst reizvolle Tisch- und Saaldokoration Herr Bucher-Kollreuter, der treffliche Maitre de Plaisir, sorgte für den gemütlichen Teil. Eine ffute Musik gab den Takt an. Der nie verlegene Präsident, Dr. jur. Alb. Riedweg, begrüsste herzlich und charmant die zahlreich erschienenen Damen und Herren, die den Saal und seine Nebenräume bis zum letzten Platz füllten. Köstlich war der feierliche Aufzug des Samichlaus. Seine zeitgemässen, heilsamen und oft famos passenden Ermahnungen kleidete er sogar in gute Verse. cSchtnutzli» wueste sie dann jeweils gefühlsbetont zu würzen, so dass der Abend vielleicht noch gute Früchte tragen kann im Sinne eines heute ja modernen * .Dann werden Sie feststellen/dass BUICK die Führung nicht __ "abgibt, ja, dass er sich mit seinen 1937er Modellen selbst— "übertroffen hat. Offizielle Fabrikvertrefungen: H. Schmidt & Co., Bern / Agenco Ami ricaine, Zürich und Ba*el / L. Dosen, Grand-Garage, Chor / Je*n Willi, St Gallen / L. Baudere, Garage des Perolles, Fribourg. GENERAL MOTORS SUISSE S.A., BIEL Versicherungspol Zu verkaufen 18pl. Gesellschaftsauto 2 BH-SAURER-Wagen, in sehr gutem Zustande and zu vorteilhaftem Preise. Offerten unter Chiffre 548 an die Automobil-Revue, Bern. OCCASION! . Zu verkaufen ADLER- Super-Trumpf, Mod. 1934, 8,4 PS, Zustand wie neu. Preis Fr. 3400.—. 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