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E_1938_Zeitung_Nr.094

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Verkehr Rechtsfahren

Verkehr Rechtsfahren siegt! Nachdem nunmehr auch die Tschechoslowakei eich entschlossen hat,, zur Rechtsfahr-Ordnung überzugehen, ist als einzige« Land in Mittel- und Südosteuropa Ungarn beim Linksfahren geblieben. Wie aus Budapest berichtet wird, hat man jetzt auch dort in zuständigen Kreisen die Frage des Uebergangs zum Rechtsfahren angeschnitten, und man glaubt, dass ein Beschluss in dieser Richtung schon in allernächster Zeit zu erwarten sein dürfte. Ob allerdings der Wunsch international, eingestellter Verkehrskreise erfüllbar sein wird, den Uebergang gleichzeitig mit der Tschechoslowakei, also am 1. Mai 1939, vorzunehmen, scheint mit Rücksicht auf die ziemlich komplizierten und auch kostspieligen Umstellungsvorgänge zumindest zweifelhaft zu sein. Ein künstliches Verkehrsunglück. Dieser Tage erlitten in Melbourne die Insassen eines Autobusses in einer Ausfallstrasse dieser Stadt geradezu einen Nervenchock. Der Omnibus fuhr in ziemlichem Tempo um eine Kurve, als plötzlich, wie aus dem Erdboden gestampft, ein kleines. Mädchen dicht vor den Rädern auftauchte. Der Fahrer bremste verzweifelt, aber es war schon zu spät; die Kleine wurde überfahren, und die entsetzten Passagiere, die durch den Bremsstoss gehörig durcheinandergeschüttelt wurden, sahen nur noch, wie ein blonder Haarschopf unter dem Kühler verschwand. Als der Wagen schliesslich zum Stehen gebracht wurde und alles herausstürzte, stellte man fest, dass es sich nicht um ein lebendiges Kind, sondern nur um eine Stoffpuppe handelte, die von der Polizei zur Erziehung der Autofahrer aufgestellt, automatisch über die Strasse gezogen wurde, sobald sich ein Wagen näherte. Verkehrsregelung i m Wagen ! Ein New Yorker Spezialist für Verkehrsfragen, Ingenieur William S. Halstead, hat eine Erfindung fertiggestellt und der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht, die das Problem der großstädtischen Verkehrsregelung von einer ganz neuen Seite her anpackt Die Verkehrsregelung wird von der Strasse tns Innere des Wagens hineinverlegt! Mittler für dieses Wunder ist wieder einmal — das Radio. Die neue Erfindung erfordert zwei Bestandteile; einen Sender auf der einen, eine beliebige Anzahl von Empfängern auf der anderen Seite. Der Sender wird auf die gewöhnlichen Verkehrsampeln aufmontiert; er erhält die für den Betrieb notwendige minimale Energie aus dergleichen Quelle, aus der die Lampen gespeist werden. Die zur Verwendung gelangende Wellenlänge liegt unter 2 Meter Direkt oberhalb des Senders befindet sich eine Antenne, die ohne jede Schwierigkeit als Richtstrahlantenne ausgebildet, d. h. so angeordnet werden kann, dass sie ihre Ausstrahlungen in ganz bestimmte Richtungen (nämlich in die der in Betracht kommenden Strassenzüge) aussendet. — Die Empfänger befinden sich in den Autos. Sie können klein genug gehalten werden, um an irgendeiner Stelle untergebracht zu.werden ohne zu stören; Bedienung erfordern sie nicht. Die'" Empfahgsantenne der «Sdimirtza-Vcilcuum-Bremsen besteht darin, dass der gesamte Bremsdruck durch das Vakuum ausgeübt wird und der Pedaldruck nur das Steuerventil xu betätigen braucht; dass aber durch einen Gegendrude auf dieses Steuerventil eine 'absolute Prograuion der Bremswirkung Jerzielt wird. PÄDürfw wir Ihnen die Wirkungsweise die. .ier modernen und dabei doch einfachen ^Konstruktion einmal näher erklären? Wir bitten Sie um Ihren Bericht. SCHMUTZ-BREMSEN A.C., Sf-AUBIN wird am besten oben an der Windschutzschefb» angebracht Den speziell interessierenden Teil der Empfangsanlage bildet eine winzige Verkehrsampel mit den drei bekannten farbigen Lichtern; sie wird im linken vorderen Eck des Wagens in Augenhöhe des Fahrers befestigt Die Radio-Impulse lassen nicht nur die Lichter abwechselnd aufleuchten, sondern bringen dazu einen Summer zum Ertönen, der den Fahrer auch akustisch auf den Wechsel in der Freigabe der Fahrtrichtung aufmerksam macht. Welche Bedeutung man in amerikanischen Fachkreisen der neuen Erfindung beimisst, geht allein aus der Tatsache hervor, dass ein Film, der sie in ihren Einzelheiten zeigt, zur Zeit in 8200 Kinos der TJ.S.A. läuft, so dass er im Laufe von 4 Monaten etwa 23 Millionen Menschen mit der Neuerung bekannt macht. Um die Revision der Strassenverkehrskonventlon von 1926. An ihrer letzten Sitzung hat die Verkehrskommiseion die von den Experten der Transit&ommis- :sion und von der AIAGR zuhanden des Völkerbundes ausgearbeiteten Projekte für eine Revision der Konvention von 1926 in Beratung gezogen. Sie gelangte dabei zum Schluss, dase zur Zeit kein Bedürfnis bestehe, diese Abkommen zu revidieren, zumal sich darin keine grösseren Lücken zeigen. Ausserdem wäre ihrer Auffassung nach eine Vereinheitlichung schon deshalb etwas illusorisch, weil eine Reihe wichtiger Staaten der Genfer Institution nicht angehören. Auch eine Verschmelzung der beiden Konventionen in eine einzige wurde als inopportun betrachtet. Unter diesen Vorbehalten trat die Kommission auf die Prüfung des sachlichen Gehaltes der Vorschläge der Völkerbundsexperten und der AIAGR ein, wobei sie, neben gewissen Aendeningen terminologischer Natur, auch einem Obligatorium des Rückspiegels, ebenso wie des Richtungszeigers für sämtliche Fahrzeuge zustimmte. Umgekehrt hielt sie den Antrag auf Statuierung einer gesetzlichen Pflicht zur Einführung von Tonverstärkern für verfrüht; den gleichen ablehnenden Standpunkt vertrat sie auch gegenüber dem Vorschlag, die Anbringung von Sicherheitsglas als obligatorisch zu erklären, zumal diese Frage nur den Automobilisten selbst, nicht aber die Sicherheit des allgemeinen Verkehrs berühre. Eine eingehende Prüfung erfuhr daneben die Angelegenheit der Nummernschilder, Führerausweise usw., wobei sich die Kommission zum grossen Teil dem Entwurf des Völkerbünde« anschloss. Weitere Probleme, um welche sich in diesem Zusammenhang die Diskussion drehte, betrafen die Signale für Anhänger und die Beleuchtung der Fahrzeuge, sowie eine Reihe von redaktionellen Aenderungen an der Strassenverkehriskonvention. Eine umfassende Diskussion entspann sich sodann auch um die Vorschläge für die Regelung des Fussgängerverkehrs, wobei allerdings die Auffassung vorherrschte, dass dieses ebenso delikate wie komplizierte Problem mit grösster Behutsamkeit angefasst werden müsse. Der ganze Fragenkomplex, wie er sich hier umrissen findet, wird übrigens am 21. November die Expertenkommission des Völkerbundes beschäftigen. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 22. NOVEMBER 1938 — N° 94 Aus der A. L T. die dem Kühler lebensgefährlich werden könnte. Unsere seit langem be* währten Kühlerdecken sind rasch montiert und kosten wenig. 8 Zyl., 20 HP, selten schönes, 2-4pl. Sport-Cabriolet, sehr preiswert Anfragen nnter Chiffre Z6349 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Optimismus In der • amerikanischen Automobilindustrie. Wie optimistisch man in den Kreisen der amerikanischen Automobilindustrie die Aussichten für die nächste Zukunft beurteilt, dafür liefert die Wiedereinstellung von 35,000 Arbeitern bei General Motors einen unmissverständlichen Beweis. Tatsächlich war den neuen Modellen in den USA eine derart günstige Aufnahme beschieden, dass sämtliche führenden Unternehmen ihre Produktionspläne um 20—5O°/o nach oben revidiert haben. Rechnet man für den Oktober mit einer Gesamterzeugung von rund 220,000 Wagen, womit er, abgesehen vom Januar, die höchste bisherige Produktionsziffer in diesem Jahre erreicht, so wird sie für den November angesichts der ruckartig einsetzenden Verstärkung der Nachfrage, auf 350,000 Einheiten veranschlagt. Damit käme sie dicht an den Parallelmonat des Vorjahres heran, verliessen doch im November 1937 376,000 Wagen das Fliesshand. Ueberhaupt gehen die Schätzungen für das letzte Vierteljahr 1938 dahin, dass dessen Produktion jener des entsprechenden Quartals 1937 nicht nur nicht nachstehen, sondern sogar übertreffen werden. Bleibt sie nämlich auf der Tourenzahl, die sie Anfang November erreichte, so trifft die Annahme wohl kaum daneben, dass die beiden letzten Monate 1938 Produktionsziffern von mehr als 400.000 erbringen und damit zum erstenmal in diesem Jahr eine bessere Bilanz präsentieren würden als die entsprechenden Monate 1938. Hält das gegenwärtige Tempo der Erzeugung vor, dann sollte die Industrie das letzte Quartal 1938 mit mehr al« einer Million Personen- und Lastwagen abschliessen. Die Belebung des Verkaufsgeschäfts hat in solchem Umfang eingesetzt, dass die Fabriken mit den Lieferungen an die Vertreter nicht mehr nachzukommen vermögen, doch hofft man, die Produktion noch vor Jahresende soweit steigern zu können, um die Schaffung bescheidener Stocks zu ermöglichen, wie sie für diesen Zeitpunkt die Norm darstellt. Als Anzeichen der Wiederbelebung des Geschäfts ""mag die Tatsache gewertet werden, dass schon vor Beginn des eigentlichen Modelljahres der Auftragsbestand bei der Automobilindustrie höher war als je zuvor in diesem Zeitpunkt. So beliefen sich die unerledigten Händleraufträge bei der Chrysler Corp. zu Mitte Oktober auf 137,000 Wagen und auch die Meldungen der übrigen Firmen besagten, dass sich der Absatz bei den Kunden parallel mit den Lieferungen der Fabriken an die Händlerschaft entwickle. Für die Schaffung von Lagern blieb somit bisher noch keine Möglichkeit und es verwundert nicht zu hören, dass sich der Umfang der gesamten Stocks der Vertreter, mit Einschluss der noch unverkauften neuen Modelle, schätzungsweise auf bloss 100,000 Stück beläuft, gegen 360,000 vor einem Jahr. Seit Dezember 1933 ist eine ähnliche Verknappung der Lagerbestände nicht mehr eingetreten. Der Optimismus, den die amerikanische Automobilindustrie beim Beginn noch eines jeden Modelljahres an den Tag legt, ist da und dort etwas belächelt worden. Er stützt sich jedoch diesmal auf festere Grundlagen als manchmal zuvor, auf Grundlagen, als deren Merkmale einerseits die gute Aufnahme der neuen, durchwegs geänderten Modelle Schutz vor Kälte, MÜLLER •© MARTI BERN Autosattlerei -Eigerplatz 13 Tel. 28.299 LANCIA DILAMBDA zu verkaufen Zu verkaufen rassiger Sportwagen M. G. 2plätzig, Modell 35, * St- PS, auch kompl. schliessbar, zum Preis v. 2800 Fr., Neupreis 7800 Fr. 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Itillan* (in 1000 Stück) 1935 4119,8 416,9 245,1 178,6 97,1 45,2 1936 4616,3 418,5 297,5 209,3 137,0 44,5 1937 5016,6 493,3 326,1 207,0 200,0 72,6 1937: b) Juni 521,1 46,7 29,8 22,0 15,4 6,5 Juli 456,9 44,2 30,2 21,0 16,1 7,8 August 405,1 28,4 27,3 13,0 17,6 6,3 September 175,6 25,1 31,3 12,0 16,6 7,4 Oktober 338,0 26,6 29,6 15,0 18,8 6,7 November 376,6 34,8 26,4 15,0 16,7 7,3 Dezember 346,9 39,7 24,5 16,0 19,6 6,2 1938: Januar 227,1 42,0 26,3 16,0 17,4 6,3 Februar 202,6 33,3 27,1 17,0 17,4 5,9 März 238,6 53,9 30,9 21,0 18,3 6,8 April 238,1 40,5 29,0 16,0 18,3 6,1 Mai 210,2 40,0 31,9 22,0 17,8 5,7 Juni 189,4 36,6 31,5 23,0 17,3 6,2 Juli 150,4 34,3 31,0 23,0 17,0 6,5 August 96,9 25,8 25,9 15,0 17,1 Bern 500 Einstellplätze Günstig abzugeben tadellos gepflegte MINERVA LIMOUSINE 1934, 6 Zyl., 5-Plätzer, 16 PS, nur 30000 km gefahren, 2 Reserveräder. Offerten unter Chiffre 16480 an die Automobil-Revue, Bern. 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94 — DIENSTAG, 22. NOVEMBER 1988 AUTOMOBIL-REVUE Teclan S*»»4»dhs«acnl Frage 13.615. Wie arbeitet der Benzinstandmesser? Ich besitze einen Wagen Marke X, der über einen elektrischen Benzinstandmesser verfügt. Ich ersuche Sie mir mitzuteilen, wie dieses Gerät arbeitet und woran es hängen kann, wenn der Zeiger nicht mehr spielt, wie er soll. Meist 6teht er auf «0» und zeigt nur zwischenhinein, je nach Lust und Laune, wieder einmal den Benzinstand an. F. H. in N. Antwort: Es gibt verschiedene Arbeitsverfahren für elektrische Benzinstandmesser. Das vorliegende Gerät besitzt im Tank einen Schwimmer, der an einem Winkelhebel sitzt. Der zweite Arm desselben betätigt einen Kontaktfinger, der über einen Schiebewiderstand gleitet. Dieser Widerstand zwischen die zwei parallelen Stromkreise des Messinstruments eingeschaltet und der über die Spule des Wideretandsdrahts gleitende Kontakt stellt die Masseverbindung her. Je nach seiner Stellung fliesst im einen oder andern Stromkreis des Messgeräts ein grösserer Strom und demgemäss schlägt auch die Nadel aus. Die Skala ist natürlich nicht für die Grosse des Stroms, sondern auf den betreffenden Benzinstand geeicht. Wahrscheinlich hat der Schiebekontakt sich gelockert oder der Widerstand bzw. der Masseanschluss ist korrodiert und mach daher keinen guten Kontakt. Ferner ist es möglich, dass sich sonst ein Anschluss gelockert hat oder ein Draht in der Isolation gebrochen ist. Das Instrument selbst scheint ja auch intakt zu sein, sonst würde es überhaupt nicht anzeigen. Wtr empfehlen, alle Leitungen durch einen Autoelektriker prüfen und wo nötig, reparieren zu lassen. Ebenso ist der «Sender» im Tank nachzusenden. -fw- Frage 13.616. Wie krieg« Ich die Störungen des Wagenradlas weg? Ich habe bei meinem Wagen einen Radio eingebaut, der beim Laufen des Motors grossen Krach macht. Der Zündverteiler ist in einer Messinghülse eingeschlossen, so auch die Kerzen. Die Zündkabel sind in Metallschläuche eingezogen. Die Zündspule besitzt einen Kondensator, desgleichen die Lichtmaschine. Der Motor ist mit Hilfe von Massekabeln zweimal an die Spritzwand angeschlossen. Ich habe eine Bodenantenne eingebaut und das Zuführungskabel zum Apparat abgeschirmt. Gegenüber andern Apparaten gleichen Jahrganges ist die Lautstärke zu gering. Sollten etwa die Hülsen des Verteilers aus Eisen sein? Sollte man die Hüllen der Zündkabeln noch extra erden? C. B. in B. Antwort: Die Metallmäntel von Kerzeniabeln, Kerzen und Zündapparaten müssen an möglichst vielen Stellen an Masse geschlossen •werden. Dagegen ist es nicht nötig, dass sie aus Eisen bestehen, im Gegenteil, Messing ist besser. Im gegenwärtigen Zustand können sie ihre Funktion al« Abschirmung gar nicht erfüllen. Um eine Vollentstörung wenigstens des Zündsystema zu erhalten, müsste allerdings auch die Zündspule noch in ähnlicher Weise durch einen Metallmantel abgeschirmt werden. Da ein solcher als eine Art Kondensator wirkt, und bei jedem Stromstoss aufgeladen werden muss, bedeutet er für das Zündsystem eine zusätzliche Belastung. Man verzichtet daher bei Personenwagen meist auf eine Vollentstornng und baut stattdessen an den Stellen, wo Funken auftreten, wie bei Kollektoren und Regler der elektrischen Maschinen, Kondensatoren zur Entstörung- ein. Auch gibt ea spezielle Stecker zur Entstörung von Zündkerzen und Verteiler, -b- Frag« 13.617. Soll schneller werden. Wir besitzen einen Wagen, Modell 1933, und möchten denselben (schneller machen. Besteht überhaupt eine Möglichkeit, um mit wenig Kosten zu diesem Ziele zu gelangen? Ich denke hier an die Verbesserung des Anzugevermögens und die Erhöhung der Spitzengeschwindigkeit. E. D. in B. Antwort: Die Beschleunigung für sich allein könnte dadurch verbessert werden, dass man den Wagen niedriger übersetzt (Hinterachsantrieb austauschen). Hierunter würde jedoch die Spitzengeschwindigkeit leiden. Statt dessen könnte auch der Motor etwas «frisiert» werden. Man könnte die Verdichtung erhöhen, die Ansaugkanäle sowie den Zylinderkopf polieren, die Zündung neu einstellen und was der landläufigen, Frisierkünste mehr sind. Weiter kommt die Montage eines Anbaukompreesors in Frage, wofür allerdings mehrere hundert Franken auszulegen wären. Zudem müssten Sie sich vorerst über die Zulässigkeit eines derartigen Umbaue» mit den Herstellern des Wagens ins Einvernehmen setzen. Es braucht sich ja nicht gleich um eine sehr starke Aufladung zu handeln. Schon eine verhältnismäßig leichte Verbesserung der Zylinderfüllung kann eine erhebliche Erhöhung von Beschleunigungsvermögen und Spitzengeschwindigkeit bewirken. Im Betrieb ist der Kompressor mit Vorsicht zu gemessen, damit sich keine Schäden entwickeln. Schliesslich steht Ihnen \la Spezialist noch die Möglichkeit offen, den Wagen mit einer viel leichteren Stromlinien-Karosserie aus Leichtmetall zu versehen und gleichzeitig das Hinterachsverhältnis etwa« abzuändern. Dann gewinnt er sowohl an Anzug wie an Spitze. -fw- Schriftliche Antworten: Fraga 13.618. Oceastm*-Wagen. Aus zweiter Hand wird mir ein Wagen der Marke S. angeboten. Was halten Sie davon? G. in R. Frag« 13.619. Occasions-Wagen. Welchen Preis kann ich für einen Wagen Marke M., 6 Zyl., Modell 1933, noch erzielen? P. G. in R. Frage 13.6120. Htyes-Getrlebe. Wer liefert die seiner Zeit in Ihrem Blatte beschriebenen Hayes* Getriebe? F. in S. Frag« 13.621. Unlvtrsal-Heizkörper, Können Sie mir die Bezugsquelle der Universal-Heizkörper bekanntgeben? S. in B. Frag« 13.622. Trockenrasierer. Ich interessiere mich sehr für den elektrischen Trockenrasierer «Shavemaster» und bitte Sie um Angabe der Vertriebsfirma und der Preise. R. in Z. Frage 13-623. Scheinwerfer-Kontrollapparat. Wir bitten Sie um Bekanntgabe der Fabrikäntenadresse des Scheinwerfer-Kontrollapparates, der in_ der «Automobil-Revue» vom 1. November beschrieben ist. D. in B.i ' Frag« 13.824. Wovon rührt die Verrussung her? Kenner Sie das Produkt X.? Ich habe verschiedene andere Produkte dieser Art ausprobiert und immer konstatiert, dass dabei der Verbrennungsraum verrusste. Glauben Sie, das« dies auch auf das Produkt X. zutrifft? G. in G. Frage 13.625. Wer vertritt Auto-Union in der Schweiz? Können Sie mir die Adresse der schweizerischen Generalvertretung der Auto-Union sowie die Fabrikadresse dieser Firma angeben? V. in V Si>»