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E_1939_Zeitung_Nr.019

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i - . . . . • - • • .. - • • > - ' * • ' 8 AUTOMOBIL-REVUE SAMSTAG, 4. MÄRZ 1939 _.— N° 19 Deut sehe Wagen in Genf Mercedes-Benz 230, 4-türiger Innenlenker mit Schiebedach,. Das Chassis des 6-Zylinder-Maybach. der bei 3,8 Liter Zylinderinbalt 140 Brems-PS entwickelt. Der Adler 2,5 Liter. Die gummigefederte Vorderschwingachse des neuen Hanomag 1,3 Liter. Das neue Gesicht des Hansa-2-Liter, ,_, Blitzlichter vom Salon Auf,'2um Salon!... Der Weg zur Hölle sei mit guten Vorsätzen gepflastert. Nun... der Weg zum AutomobiliSalon ist mit etwas anderem bepflastert oder — besser gesagt — bepflanzt: Mit einer frohen, bunten Allee von Flaggen, die sich diagonal über dem ganzen Plainpalais hinzieht. Und, was uns am Ziel erwartet — auch nicht lebensgefahrlich: «Le chassis nu>. Ein Genuss vor allem für den technisch denkenden Besucher... schätzen. Atn.- Iristrumehtenbrett sitzt-der Reservehahn beim neuesten Mercedestyp und vor dem Fahrer bei der letzter), Ausführung,des grossen Adlerwagens. ; ; * ••• ' ' • Bevof's losgeht, schon ein-Verlebter, zum Glück ein Kleinrnotorrad nur. HeC 'wie wird de'r.{CKef sich freuen, wenn er das eingebeulte glanzverchromteJuwel sO'Obet'Zugerichtet, kurz^vorSchqubeginn zurückerhält* Fohren kann es aber immer noch — zum Glück. ', " ; Reserven kommen stets zustatten nach den sieben feisten Jahren, wenn diese Weisheit unsern Tempogeläriäewagen, eine ganz .sonderbare Schuldenräten und Ausgabenkommissionen auch Sonderkonstrukfion. -Schmiegt sich, fast, wie der. Dicht durchs Band geläufig ist. — Eine Benzinres'erve ober — na, die weiss jeder von uns zu allen Teilen "technisch eine vielbesungene Tatzelwurmian das Geländevon. In Sehenswürdigkeit. Oelkühler kommen auf im deutschen Automobilbau. Fingerabdruck der ersten 4000 km Autobahn. Bei Adler und bei Maybach Oelkühlung mit Wasserkühlung sinnreich kombiniert. DKW-Antriebsaggregat im Schnitt. Man greift sich unwillkürlich an den Kopf ob solch genial durchdachter. Einfachheit. Als Schwungrad wirkend kombinierte Start- und Lichtmaschine. Ene wunderhübsche Kleinigkeit — ich kann sie nicht länger tverhäben>, obwohl diese Zeilen vor allem der deutschen Konstruktion gelten sollen: Winkerschalter nebst grüner Winkerlampe beim neuen Buick auf dem massiven Schalthebel unter dem Lenkrad. Muss man gesehen haben! Per deutsche Wagen 1939: Fahrzeug kleinen bis mittleren Hubraums. Obere Hubraumgrenze bei Gebrauchsmodellen 2,5 Liter. Mehr nur bei Typen mit Luxus-Charakter. Verhältnismässig niedrig drehende, elastische Motoren. Bis zu 2 Liter vorzugsweise Vierzylinder. Stahldach noch nicht' ollgemein. Teilweise selbsttragende Aufbauten. Chassis sehr verwindungssteif, mindestens vorn und oft auch hinten einzeln gefedert. Bevorzugte Federelemente sind sowohl Blatt- als auch Schrauben- oder Torsionsstab- Federn. Hydraulische S t o s s d ä m p f e r. Hydraulische Bremsen. Einscheiben-Trocken kupp- I u n g. — Synchronisiertes Drei- oder Viergangg e t r i e b e mit zwei synchronisierten Gängen. Spiral verzahnter -Achsantrieb» Genfer Salon Stand 38 und 40 taWgetf Wr huademaaseode Mo««* -e* Prag«-Plccolo, der neue schnelle Wag«n, 6 SI.-PS, 120 Std./km Spcrt-Cabriolet, die 1939er Neuschöpfüng Fr. 6200. ; Luxus-Limousine Fr. 5800.— Type.Lady.,8 8t.-PS, Fr. 78|00.— 4-Gane, syhchr; Zentralthassisschmierung, Oelreinlgei-j lanter Radstand (2,68 m), Flalstromvergaser,'synchr. Doppelschwebefederung, Ganzstählkarosse. (Janecek-Waffenfabrik Prag) Der neue tschechische Kleinwagen 3,5 St.-PS, Zweitakt, ergenes Patent, 640 ccm, Vollschwingachser; billigster Unterhalt, erstklassige Werkmannsarbeit, zuverlässig und formvollendet, erstklassiges Material, da Waffenfabrik, modernste Konstruktion, Normalschaltung. Schnell — Preiswert — Zuverlässig Limousine. 4 PL, Fr. 3950.— Sport-Roadster, 2 PL, Lederpolsterung Fr. 4350.— General-Vertretung der Praga- und Ja wa- Automobile: Wilh. FREY, Zürich 3 Albisriederplatz 3 Spezialwerkstttte, Service und Ersatzteillager Telephon 398 26 Verlas, Druck und Cliches: HALLWAG A.-O. Bern. Für wirkunesrolle Inserate: Hällwaj-Clichöi I

N» 19 II. Blatt BERN, 4. März 1939 (Stand 8) Wenn eine Firma sich um die fortwährende Weiterentwicklung des Zweitaktmotors ein hohes Verdienst erworben hat, so ist es sicher DKW. Kein anderer Motor lässt sich aus annähernd so wenigen dem Verschleiss ausgesetzten. Teilen bauen wie der Zweitakter. Da zudem, im Gegensatz zum Viertaktmotor, jeder Kolben pro Umdrehung der Kurbelwelle einen Arbeitshub ausführt, folgen die Antriebsimpulse eines Zweizylinder-Zweitaktmotors ebenso dicht aufeinander wie die eines Vierzylinder-Viertakters. DKW hat sich bei der Schaffung seiner volkstümlichen Gebrauchsfahrzeuge von diesem unzweideutigen Vorzug der konstruktiven Einfachheit leiten lassen und als Antriebsaggregat einen zweizylindrigen Zweitaktmotor vorgesehen. Dank dem Einbau eines Freilaufs, der bei Talfahrten gesperrt werden kann, hält sich der SchnittbHd des D.K.W.-Vlerzytinrier-Zweitaktmotors. Man beachte die doppelt wirkende Kolbenladepumpe am Vorderende jedes Zylinderblocks. Von Stand zu Stand D.K.W. Fortsetzung von Seite 6. Brennstoffverbrauch dieser unverwüstlichen Wagen in recht bescheidenen Grenzen. Gleichzeitig macht der Freilauf auch das Schalten mit dem am Instrumentenbrett angebrachten Schalthebel zum Kinderspiel. Ein Schnittmodell des Motorgetriebeblocks am DKW-Stand spricht ein beredtes Wort von der Einfachheit des Aufbaus dieser Zweitakt-Antriebsaggregate. Von der geschmackvollen Ausstattung der in der Schweiz mit Blechkarosserien versehenen DKW-Wagen jedoch zeugen die drei ausgestellten Fahrzeuge, nämlich je ein schwarz und elfenbeinfarbenes, vierplätziges sowie ein schwarzes 2—3plätziges Cabriolet sowie die ebenfalls weiss und schwarz lackierte Limousine. De Soto. (Stand 19) De Soto zeigt besonders an seinen de Luxe- Modellen eine ganze Reihe interessanter Neuerungen. So verfügen sie beispielsweise über Lenksäulenschaltung sowie einen verbesserten automatischen Schongang, der sich bei jeder Fahrgeschwindigkeit durch einfaches Niedertreten des Gaspedals in den « Direkten » zurückschalten lässt. Hiedurch wird ein Eletromagnet unter Strom gesetzt, der die Schaltung besorgt. Die verbesserte Synchronisierung in Verbindung mit der Gewichtsverminderung der Kuppplung machen das kratzfreie Schalten zum Kinderspiel. Der Handbremshebel ist wegen der Einführung der Lenksäulenschaltung nach links und dazu einige Zentimeter näher zum Fahrer hingerutscht. Zahlreich sind auch die karosserietechnischen Verbesserungen. Die de Luxe-Typen besitzen jetzt ein Stromlinienheck, aus dem der Kofferraum überhaupt nicht oder kaum mehr vorspringt. Das Kofferabteil konnte bei sämtlichen Wagen gegenüber dem Vorjahr abermals um rund ein Viertel vergrössert werden. Bei der Limousine hat es dieses Jahr ein Fassungsvermögen von 0,7 m 3 , im Coup6 hat gar doppelt soviel Gepäck Platz. Auf Wunsch werden für das Coupe auch Notsitze mitgeliefert. ' Auch De Soto baut jetzt das hier.gezeigte, geräuschlos arbeitende Türschloss ein., A = Nockenrädchen. («The Motor».) Die Windschutzscheiben der % 1939er De Sotos sind ausnahmslos V-förmig ausgebildet. — Dank der geräuschlos arbeitenden und leichtschliessenden Türschlösser, wie sie am ausgestellten de Luxe-7-Plätzer sowie an den Royal-Modellen angetroffen werden, brauchen die Türen nun nicht mehr zugeknallt zu werden. Sobald sich das als Verriegelung dienende kleine Nockenrädchen zu drehen beginnt, setzt es dem Schliessvorgang nicht nur keinen Widerstand ! -'entgegen, sondern unterstützt ihn im Gegenteil noch. Das neu entworfene Armaturenbrett umfasst ein direkt vor dem Fahrer : liegendes Kombinationsinstrument mit ' grossem « Sicherheits »- Geschwindigkeitsmesser, der einen mit dem Zeiger um die .Skala wandernden Leuchtpunkt aufweist, welcher je nach dem Fahrtempo seine Farbe wechselt. Nicht weniger als 8 verschiedene Karosserietypen vom 2plätzigeti Coupe bis zum grossen 7-PIätzer N°19 II. Blatt BERN, 4. März 1939 stehen zur Auswahl. Am Stand sind jedoch ausschliesslich Innenlenker ausgestellt, darunter mehrere Modelle Standard, sowie der erwähnte de Luxe-7-Plätzer. Fiat. (Stand 5) Hatte sich diese Hrma bisher ausschliesslich den Bau von Wagen der Klassen 500, 1100 und 1500 com gewidmet, die sich in unserem Lande dank ihrer Leistungsfähigkeit und Betriebswirtschaftliohkeit sehr gut eingeführt haben, so unternimmt sie jetzt mit dem erstmals in Genf mit Spezialkärosserie gezeigten Typ 2800 einen Vorstoss auf den Markt der grossen Wagen. Gemahnt er duroh die vorliegende Karosserie schon rein äüsserlich an amerikanische Vorbilder, so ist er auch in seinen ganzen Proportionen sowie hinsichtlich der ausserordentlich hohen Motorleistung von 85 PS (bei nur 2,85 Liter Hubraum) ein Vertreter der ganz grossen Wagenklasse. Er wird bei uns vorzugsweise mit offenen oder geschlossenen Schweizer Karosserien in den Handel gebracht werden. Seine wichtigsten Baumerkmale sind: 6-Zylinder- Motor von 14,5/85 PS, Vierganggetriebe mit synchronisiertem drittem und viertem Gang, Die säulenlose Konstruktion der Karosserien von Fiat erleichtert das Ein- und Aussteigen. sowie klauengeschaltetem zweitem Gang, hydraulische Bremsen, wobei jeder Bremsschuh von einem eigenen Bremszylinder aus betätigt wird, Einzelabfederung vorn nach dem bekannten Fiat-System, starre Hinterachse mit Abfederung durch Halbelliptikfedern in Isolierkörper in bisher nieverreichter UnempflrMlichkeit. Präzisionsarbeit aus einer führe rikanischen parafefabrik. Rieh. Filsinger, Ingenieur & Co. Aarau Dem modernen / Wagen einen modernen Brennstoff Die Immer wachsenden Kompressionsverhältnisse der modernen Wagen machen die Verwendung eines Super- Brennstoffs mit jedem Jahr vorteilhafter. NOBEX ist ein Super-Brennstoff, der aus erstklassigem Benzin und Benzol hergestellt wird. Dank seiner ausserordentlich leichten Entzündbarkeit und seinem grösseren spezifischen Gewicht verbessert seine Verwehdüng nicht nur Leistungsfähigkeit und Beschleunigung des Wagens, sondern bringt gleichzeitig eine Verringerung des Brennstoffkonsums mit sich. Wir empfehlen Ihnen in Ihrem Interesse, einen Versuch zu machen. NOBAA.G. GENF-BASEL • 115 km/Std. Höchstgeschwindigkeit • 100 km/Std. Autobahn-Dooerleisturi • 8,5 Liter Verbrauch pro 100 km. • für 5 Personen bequem Platz • Ganzstahlkarosse - 7 PS 4-Zyl.-Mot Direkte Fabrikvertretungen: ZÜRICH: Automob!l-VerkaufsAG.,Utoquai49 BASEL: K. Landmesser, Allschwilerplatz 9 GENEVE: Central-Autos, Place Metropole 2 GRENCHEN: Garage Fischer, Bielstrasse HERISAU: Helmut Meyer & Co., z.'Brunnenhof LAUSANNE: Blanc & Paiche, 4, Av. de Rumine LUZERN: Macchl-Barmettler, Garage Royal, Maihofstrasse 61 NEUCHATEL: Garage du Pommier, Rue Pommier Bureau fOr den schweizerischen Import der Hanom ag- Automobi le: JOOS HEINTZ, Uraniastrasse 40, ZÜRICH Telephon 727 44 Vergessen Sie nicht am Salon DELAGE zu besichtigen. — Höchster Ausdruck französischer Eleganz! Grands Garages Albert GOY, Genf