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Wann & Wo 08.04.2018

12 Sonntag, 8. April

12 Sonntag, 8. April 2018 WANN & WO Sonntags-Talk Zur Person: Stefan Köb Beruf, Geburtstag: Restaurant-Fachmann, 25. Juli 1986 Wohnort, Familienstand: Wolfurt, verheiratet Gastronmische Laufbahn (Auszug): Lehre im Guth Lauterach, Paschanga, Sichtbar, Events wie Holi Festival, On Snow, jetzt: Beachbar, Lust, Pier69 „Vielseitigkeit und Ausdauer Partymacher, Showbarkeeper, Mister Vorarlberg und Austria, Ehemann und jetzt das Pier69 in Bregenz – Vollblut- Gastronom Stefan Köb (31) im Talk. JOACHIM MANGARD joachim.mangard@wannundwo.at WANN & WO: Wann war für dich klar, dass dich dein Weg in die Gastronomie führt? Stefan Köb: Eigentlich relativ früh, da ich in dem Job die Chance sah, etwas von der Welt zu sehen. In Kontakt mit dem Gastgewerbe kam ich auf dem Pfarrers Älpele im Ebnit, wo ich aufgewachsen bin. Meine Lehre habe ich dann im Hauben-Restaurant Guth absolviert. Eigentlich wollte ich die Welt „bearbeiten“, mit meinen Erfolgen auf anderer Ebene hat mich dann Vorarlberg aber hier behalten. WANN & WO: Von welchen Erfolgen sprichst du? Stefan Köb: Nach dem Berufsweltmeistertitel konzentrierte ich mich eine Zeit lang aufs Show-Bartending, wo ich den Junioren-Weltmeistertitel holen konnte. Es folgte die Misterwahl und die Wahl zum Mister Austria. Die Publicity habe ich genutzt, um mich selbständig zu machen. Ich wollte auf eigenen Beinen stehen und übernahm das Paschanga. WANN & WO: Mit welchen Problemen hattest du am Anfang zu kämpfen? Stefan Köb: In der Finanzierung gilt unsere Branche immer noch als sehr risikobehaftet, für den Kredit musste ich 100 Prozent Einlage bringen. Mein Vater zeigte mir den Vogel, er war anfangs wenig begeistert von meinen gastronomischen Ambitionen. Also scheiterte ich bei der ersten Bank. Daraufhin ging ich zur zweiten Bank, flunkerte ein wenig, dass ich gemeinsam mit Freunden unseren Dachboden ausbauen würde und bekam einen Kredit. Den Stefan Köb führt nun „Regie“ im Pier69 und möchte mit einem innovativen und vielseitigen Konzept durchstarten. benutzte ich dann als Einlage bei der ursprünglichen Bank und so startete ich ins Unternehmertum. Das Risiko hat sich schlussendlich gelohnt (schmunzelt). WANN & WO: Blickst du gerne auf deine Kindheit zurück? Stefan Köb: Absolut, vor allem denke ich an diee Zeit auf der Alpe. Fotos: MiK Einerseits erhielt ich viel Einblick in regionale Strukturen, wir haben sogar eigenen Käse hergestellt und viel Zeit in der Natur verbracht. Außerdem konnte man sich als

WANN & WO Sonntag, 8. April 2018 13 „Mit unseren Möglichkeiten in der Beachbar, dem LuSt Café und jetzt mit dem Pier69 wollen Lukas und ich wieder frischen Wind in Landeshauptstadt bringen.“ Stefan Köb über seine Ambition als Gastronom in Bregenz Stefan Köb: Vielseitigkeit und Ausdauer sind der Schlüssel zum Erfolg. Wir bieten über Frühstück, Cafébetrieb, Mittagsmenü und à la carte bis hin zu klassischen Wirtshaus-Speisen unseren Gästen ein vielfältiges Angesind der Schlüssel zum Erfolg“ Lausbub ausleben, Auto fahren und viel Schabernack treiben. Auf der Alpe herrschen eigene Gesetze. WANN & WO: Woher stammt deine Liebe für das Show-Barkeeping? Stefan Köb: Entstanden ist das Ganze im Gut, während der Lehrzeit und war auch ein Grundstein für meine spätere Laufbahn. Ich habe ja auch den Cocktail „Sausewind“ für den damaligen Wahlkampf unseres Landeshauptmanns Herbert Sausgruber kreiert. Und unsere Cocktail-Partys an verschiedenen Locations hatten einfach Kultstatus. Daraus entstand dann auch die Liebe fürs Event-Catering, wir haben viel auf die Beine gestellt, wie On Snow oder auch das Holi Festival. WANN & WO: Wie beurteilst du das Bregenzer Nightlife? Stefan Köb: Bregenz hat natürlich im Sommer definitiv seine Vorteile, schon wegen der Lage am See. Dornbirn kann auf eine andere Infrastruktur zurückgreifen und hat mehr Lokale in diesem Bereich. Ich habe aber das Gefühl, dass Bregenz gerade jetzt wieder aufblüht. Mit unserem Projekt wollen wir ebenfalls dazu beitragen. WANN & WO: Was waren die größten Niederlagen in deinem Leben? Stefan Köb: Ich hatte glücklicherweise wenige Situationen, in denen ich in die Bredouille kam. Mit 22 bin ich aber schon gestrauchelt. Gemeinsam mit meiner Geschäftspartnerin schmissen wir vier Lokale, das war rückblickend einfach zu viel. Ich befand mich in einer Position, in der ich mich nicht wohlfühlte. Es ging nur mehr um Zahlen, Kalkulation und Mitarbeiterprobleme. Ich wollte wieder zurück hinter die Bar und meine Leidenschaft als „die geile Sau hinter der Bar“ ausleben. Die Dornbirner Sichtbar blieb dann auf der Strecke. WANN & WO: Damals wurde gemunkelt, dass Probleme mit dem Finanzamt dahinter steckten und du deshalb ins Ausland wolltest. Stimmt das? Stefan Köb und sein Geschäftspartner Lukas Buttazoni im neuen Pier69. Stefan Köb: Die Sichtbar war ein sehr betreuungsintensives Projekt. Wir haben letztlich sicher draufgelegt, aber immer sauber gearbeitet. Das Theater folgte erst mit dem Verkauf, das Geld habe ich bis heute nicht gesehen. Probleme mit dem Finanzamt gab es aber keine. Außerdem wäre ich dann nach Asien getürmt und nicht in die USA (schmunzelt). WANN & WO: Schlussendlich bist du ja dann doch geblieben. Wieso ist dein Engagement in den Staaten gescheitert? Stefan Köb: Die damalige Zeit war sicher nicht einfach, außerdem ging auch meine Beziehung in die Brüche und ich wollte einfach weg. Ich hatte ein sehr aussichtsreiches Angebot in Miami. Nachdem ich alles geregelt hatte, war eigentlich alles auf Schiene. Ich hatte meine Wohnung gekündigt, das Engagement als Restaurantleiter für eine Niederlassung der Zuma-Gruppe in Miami Beach war unterschriftsreif und ich hatte sogar schon das Visum in der Tasche. Kurz vor dem Abflug scheiterte die Neubesetzung der Postition aufgrund wirtschaftlicher Schieflage. Also blieb ich dem Ländle treu. Nach einer Saison in Lech traf ich auf Lukas und wir beschlossen, uns in Bregenz neuen Projekten zu widmen. Fotos: MiK WANN & WO: Mit welchen Problemen hat eure Branche zu kämpfen? Stefan Köb: Wie überall sind wir auf der Suche nach gutem Personal. Der Fachkräftemangel ist auch bei uns ein Hauptproblem. Die aktuelle Regierung zeigt positive Ansätze in Bezug auf Arbeitszeitregelung, trotzdem muss unser Beruf wieder attraktiver werden. Mit unseren Möglichkeiten in der Beachbar, dem LuSt Café und jetzt mit dem Pier69 wollen Lukas und ich wieder frischen Wind in Landeshauptstadt bringen. Und vor allem auch Personal ausbilden sowie attraktives und abwechslungsreiches Lehrstellenangebot schaffen. WANN & WO: Wie entstand der Name Pier69? Stefan Köb: Einerseits beinhaltet er die Postleitzahl von Bregenz und ist ein chinesisches Wasserzeichen. Andererseits wollten wir nach der LuSt mit 69 ebenfalls im Gespräch bleiben (schmunzelt). WANN & WO: Welche Philosophie verfolgt ihr? bot. Mit Dennis Remo Brunner konnten wir einen hervorragenden Koch gewinnen, der viel Wert auf Regionalität und Originalität legt. Am Abend richten wir unser Lokal im „Casual Fine Dining“-Stil aus. Wie man sieht, spielen wir nahezu alle Stücke. Im Sommer hat allein der Gastgarten 240 Sitzplätze, was für den Service eine Herausforderung wird. Außerdem sind wir mit unserem Catering auf den Schiffen der Vorarlberg Lines vertreten. In der Zukunft planen wir auch gecharterte Ausfahrten, die sich sogar im Clubbing-Party-Bereich ansiedeln. Es wird ein spannendes Jahr mit vielen Herausforderungen. WANN & WO: Wie würdest du deinen Geschäftspartner Lukas charakterisieren? Stefan Köb: Ich glaube, wir ergänzen uns perfekt. Lukas ist zuständig für die LuSt-Bar, ich bin nach wie vor in der Beachbar tätig. Im Pier69 fokussiert sich Lukas mehr auf die Küche, ich eher aufs Restaurant. In der GmbH sind wir aber beide zu gleichen Teilen beteiligt. Natürlich fliegen mal auch die Fetzen, bis dato haben sich die Wogen aber immer wieder geglättet. Es ist schön, einen Geschäftspartner zu haben, dem man 100 Prozent vertrauen kann. Wir sind einfach froh um die jeweilige Erfahrung, die wir mit einbringen. Und wir können es nach der erfolgreichen Eröffnung kaum erwarten, bis wir vom Pier69 mit voller Fahrt voraus ablegen. WORDRAP Bregenz: Sommer, Sonne, Potenzial, das Mehr am See. Gastronomie: Leidenschaft, Genuss, Leben, Open Minded, Multi-Kulti. Nightlife: Weniger als früher, Reset. Hafen: Riesenspielplatz. Beachbar: Sommer, Feiern, Cocktails. Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll: No Drugs, viel Rock ’n’ Roll und hoffentlich noch mehr Sex. Raucherdebatte: Politikum, gegen grundsätzliche Bevormundung.

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