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GpJ Frühjahr 2018

| Gesundheit | Gesunde

| Gesundheit | Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen Für- und Vorsorge der Firmenchefs hilft Krankenstand zu verringern Zugegeben, wenn die Grippewelle wie in diesem Frühjahr übers Land schwappt, dann hilft nur eines: krank melden und auskurieren. Sich an den Arbeitsplatz schleppen und Kollegen anstecken – das wäre der falsche Ansatz. Aber es gibt auch Dinge, die präventiv den Krankenstand verringern helfen. Burn out z.B. – über viele Jahre unterschätzt, teilweise als „Drückertum“ abgestempelt hat häufig seinen Ursprung am Arbeitsplatz. Oder Bewegungsmangel, stetes Sitzen am Schreibtisch führt zu Einschränkungen der Muskulatur und in der Folge zu schmerzhaften Zuständen. Das Argument „keine Zeit“ für Sport mag sicherlich in vielen Fällen zutreffend sein. Aber genau da fängt die Fürsorgepflicht des Firmen-Chefs an. GPJ: Marcel Schottkowski, Chef des Gesundariums im Gewerbepark, was kann, was sollte ein fürsorglicher Unternehmer denn konkret für die Gesundheit seiner Mitarbeiter tun? MS: Unsere Erfahrung zeigt, dass es ein ganz individuelles Angebot sein sollte, um möglichst viele Mitarbeiter anzuspornen. Das bedeutet Angebote aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung aber auch Maßnahmen zur Ergonomie des Arbeitsplatzes. Eine „Art Buffet“ finden wir Menschen doch immer spannender als eine Mahlzeit, dir mir vielleicht nicht schmeckt. Ein ganz wichtiger Denkansatz besteht darin, dass ich meinen Mitarbeitern helfe und somit maßgeblich auch meinen Unternehmenserfolg ausbaue. Denn erwiesen ist, unser Unternehmen ist nur so stark und leistungsfähig, wie dies unsere Mitarbeiter sind. Das wichtigste ist also die Pflege unseres Personals. GPJ: Du hast gerade die Zertifizierung für Betriebliches Gesundheitsmanagement abgeschlossen. Welche Infos sind dir besonders wichtig weiter zu geben? Was wird z.B. durch Kassen oder sonstige Träger gefördert und auf was müssen Unternehmer dabei achten? MS: Prinzipiell funktioniert ein BGM System immer nur dann, wenn es systematisch aufgebaut und gepflegt wird. Diese Schritte kosten den Unternehmer extrem viel Zeit, weswegen viele Geschäftsführer davor zurückschrecken. Mit unserem zertifizierten System geht das schneller, wir sparen sehr viel Zeit ein und installieren ein funktionierendes System. Durch die Zertifizierung im Bereich des BGM sind Fördermöglichkeiten durch die BAFA bei kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu 50 % möglich. Zudem geht es auch darum, Fachkräfte zu finden und diese dann nachhaltig zu halten. Das kann ein „Gesundheit orientiertes Unternehmen“ weitaus besser. GPJ: Neben einer strategischen Beratung für ein BGM System führt ihr auch die psychische Gefährdungsbeurteilung durch. Was ist hierzu wichtig zu erfahren? MS: Die psychischen Erkrankungen sind sehr stark im Vormarsch, die Arbeitsausfälle in diesem Bereich steigen stetig an. Fehltage kosten Unternehmen immense Summen, durchschnittlich 200 bis 500 Euro pro Krankheitstag. Vorsorge in diesem Bereich zu treffen, ist eine sehr wichtige Komponente in der heutigen Personal- 32 | Frühjahr 2018

| Rückblick | politik. Im Arbeitsschutzgesetz ist darüber hinaus geregelt, dass jedes Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter verpflichtet ist, diese Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Die Durchführung erfüllt meine arbeitsrechtliche Pflicht als Arbeitgeber und erhöht meine Rechtssicherheit in einem Fall der Fälle - und gibt meinem Mitarbeiter wieder ein besseres Gefühl! GPJ: Welche Kooperations-Möglichkeiten bietet das Gesundarium den ansässigen Unternehmen? MS: Wir haben bereits mit einigen Frmen im Gewerbepark Beratungen durchgeführt. Gerade bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung sind die Unternehmer sehr dankbar, dass dieses Thema Marcel Schottkowski (rechts) und sein Mitarbeiter Daniel Ackermann in einer Interview-Situation bei TomTom. erledigt ist. Eine solche Beratung eröffnet aber auch Chancen, weil Kommunikationsprozesse, sonstige Abläufe und versteckte Wünsche der Belegschaft ans Licht kommen können. Im Nachgang erstellen wir gemeinsam mit dem Unternehmer einen Handlungsplan und unterstützen auch aktiv bei der Umsetzung. Der Vorteil des Gesundariums besteht darin, dass die Maßnahmen direkt aus einer Hand erfolgen, da wir fachlich dazu befähigt sind und die verschiedenen Bereiche z.B. Bewegung und Entspannung ausführen dürfen. Anzeige Frühjahr 2018 | 33

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