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Gazette Steglitz April 2017

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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8 | Gazette Steglitz | April 2017 Von Walzer bis Jive Blau-Weiss Berlin veranstaltet hochkarätiges Tanzsportwochenende Am Wochenende 6. und 7. Mai wird beim Colepokal 2017 eine Vielzahl von Tanzpaaren ihr Bestes geben, um die Wertungsrichter von sich zu überzeugen. Neben den Paaren, die sich schon im höheren Leistungssport bewegen, stehen an beiden Tagen auch die Einstiegsklassen in den Turniersport auf dem Programm. Bei allen Teilnehmern ist ihr Antrieb die Freude an einem Sport, der Kondition und Koordination gleichermaßen fordert und in einer großen Gemeinschaft betrieben werden kann. Auch das Cole Sports Center am Hüttenweg in Dahlem, in dem das Turnier bis 2015 stattfand, war bis vor kurzem eine Notunterkunft für Flüchtlinge und steht dem Sport noch nicht zur Verfügung. Deswegen findet das Traditionsturnier wie schon im vergangenen Jahr im Vereinsheim Lindenhofsaal des TTC Carat Berlin e. V. in Tempelhof statt. Zuschauer sind Götz Moser und Alexandra Mudrack (Blau-Weiss Berlin e. V.), Vizelandesmeister 2017 Senioren II A. Foto: Tanzfoto René Bolcz herzlich willkommen, die Paare anzufeuern und das Flair von Let‘s Dance hautnah zu erleben. Karten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro an der Tageskasse oder im Vorverkauf bei Blau-Weiss Berlin, Hüttenweg 43, 14195 Berlin, montags bis freitags von 17 – 21 Uhr. Nähere Informationen unter ☎ 81 49 91 67 oder über www.blau-weiss-berlin.de Colepokal 2017 am 6. und 7. Mai ab 9 Uhr, Lindenhofsaal, Eythstraße 45, 12105 Berlin. Bus 106 oder S-Bahnhof Priesterweg, S2 und S25 mit kurzem Fußweg. Landesmeisterschaft im September Als weiteres großes Turnier richtet Blau Weiss im Auftrag des Landestanzsportverbandes Berlin e. V. und des Landestanzsportverbandes Brandenburg e. V. die Landesmeisterschaft aus. Hier starten die D/C-Klassen im Standardtanz von den Kindern bis zu den Senioren III, genau wie die B/A-Klassen der Junionren und Jugend sowie der S-Klassen der Hauptgruppe II und Senioren I. Der Verein hofft, dieses Ereignis wieder in der gewohnten Halle am Hüttenweg durchführen zu können. Neue Kreisvorsitzende der Grünen Am 25. Februar hat der Kreisverband der Grünen in Steglitz-Zehlendorf auf einer Mitgliedervollversammlung Susanne Mertens zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die Nachwahl war notwendig geworden, nachdem ihre Vorgängerin, Tonka Wojahn, als Fraktionsvorsitzende der BVV-Fraktion gewählt wurde. Außerdem wurden mit Sarah Jack und Emre Tekemen zwei neue Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt. Susanne Mertens wird das Amt gleichberechtigt mit Ronald Wenke ausführen, der weiterhin Kreisvorsitzender seiner Partei bleibt. Susanne Mertens hat sich im Bezirk als Schulexpertin einen Namen gemacht. Sie ist auch Mitglied des Schulausschusses der BVV und schulpolitische Sprecherin der Fraktion. „Besonders am Herzen liegt mir die Sanierung der Schulen in unserem Bezirk“, so Susanne Mertens. Teilstationär – weil das Leben weitergeht Die Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk eröffnen im April eine neue Psychosomatische Tagesklinik. Damit reagieren sie auf den großen Versorgungsbedarf von Patienten mit psychosomatischen Leiden. Schon heute gilt das TWW als eine der ersten Berliner Adressen für die seelische Gesundheit. Die neue Tagesklinik befindet sich in der alten „Villa Waldhaus“ in der Potsdamer Chaussee 70. Nach grundlegendem Umbau sind schöne und helle Therapieund Aufenthaltsräume für 17 Patienten entstanden. Behandelt werden u. a. Patienten mit Angst, Depressionen, Burn-out oder körperlichen Störungen. Die Patienten nehmen tagsüber an den Therapieangeboten teil und sind abends und an den Wochenenden zuhause. Das garantiert eine hohe Behandlungsintensität, und durch die tägliche Rückkehr nach Hause bleibt das familiäre und soziale Leben weitgehend aufrechterhalten. Menschen in Krisensituationen kann so ohne stationäre Aufnahme geholfen werden. www.tww-berlin.de/psychosomatik Anzeige Bautenschutz GmbH Fachbetrieb Nasse Wände, Feuchte Keller? Komplettlösungen gegen Feuchtigkeit und drückendes Wasser auch ohne Schachten von innen ausgeführt (030) 36 80 15 86/87 · Fax 36 80 15 88 Mariendorfer Damm 159 · 12107 Berlin-Mariendorf www.inserf-bautenschutz.de TÜV-geprüfter Fachbetrieb Clavierento Peter Küchhold Klaviervermietung und -Service Harmonie rund um Ihr Klavier und Flügel: * Stimmen * Reparaturen, Restaurationen * Verkauf und Mietkauf * Vermietung Klavier ab 30 € monatliche Miete Öffnungszeiten immer aktuell auf unserer Homepage 030-43 40 13 13 www.clavierento.de Albrechtstraße 48 Am Stadtpark 12167 Berlin

Die Treidellokomotive am Teltowkanal Lastschiffe wurden von Lokomotiven gezogen Gleisreste gibt es kaum noch – nur am Brückenkopf nahe der ehemaligen Teltowwerft in Zehlendorf sind letzte Spuren der Gleise zu finden, auf denen die Treidellok den Teltowkanal entlangfuhr. Gazette Steglitz | April 2017 | 9 Elektrische Treidellokomotive Treideln war über Jahrhunderte eine Möglichkeit, Lastschiffe flussaufwärts zu bewegen. Bereits die Römer treidelten ihre Lastschiffe Auf diesem alten Foto sind noch die Gleise der Treidelbahn zu sehen. auf Rhein und Lippe. Mit aufkommender Motorkraft wurde das Treideln zwar auf vielen Flüssen oder Kanälen nicht mehr notwendig, aber es gab Ausnahmen. Der Teltowkanal war schon bei seinem Bau als Wasserstraße unterdimensioniert. Zur Schonung der Ufer wurden deshalb Treidelloks eingesetzt, die die Schiffe zu ihrem Bestimmungsort zogen. Hersteller der Treidelloks war die Firma Siemens. Die Züge verkehrten zwischen Kleinglienicke und Grünau. Sie wurden elektrisch betrieben. Eigens für diesen Zweck entstand ein Kraftwerk am Werkshafen in Schönow. Die Züge benötigten eine Gleichspannung von 500 Volt, die in Schönow erzeugt wurden. Umliegende Industriebetriebe konnten ebenfalls vom Kraftwerk versorgt werden. Diese moderne Form des Treidelns wurde weltweit erstmals am Teltowkanal angewandt. Später wurde sie selbst am Panamakanal übernommen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Treidelanlagen zerstört und nach Kriegsende von den Siegermächten zum Teil demontiert. Da auch der Schiffsverkehr unterbrochen war, kam ein Wiederaufbau nicht infrage. Die Zeit des Treidelns am Kanal endete damit. Von den ursprünglich 20 Lokomotiven sind nur noch zwei übrig. Sie wurden sorgfältig restauriert und können besichtigt werden. Eine Lokomotive steht im Technikmuseum in Berlin und die andere befindet sich unter Glas an der Emil-Schulz-Brücke, nahe Hindenburgdamm/Ecke Königsberger Straße, ganz nah an ihrem früheren Einsatzgebiet, dem Teltowkanal.

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