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2018-04 Pfarrblatt

zäme stah – vorwärts

zäme stah – vorwärts gah Segen, Speise und Spiel Zahlreich sind die 6.-Klässler und ihre Familien der Einladung gefolgt, so dass an diesem 4. März unser Sonntagsgottesdienst in der Franziskanerkirche sehr gut besucht war. Persönlicher Segen Nach der Predigt erhielten die Schüler und Schülerinnen von ihren Religionslehrern Florian Joos und Silvie Schafer einen persönlichen Segen für die kommenden Tage, an welchen die Sek-Prüfung anstand. Alle Anwesenden begleiteten die Segensgeste mit ihrem gesungenen Gebet. Es traf sich gut, dass gerade an diesem Sonntag auch wieder neue Lieder auf dem Programm waren, die jeweils am E-Piano begleitet werden und durch ihre einfachen Texte besonders direkt ansprechen. Und nicht zuletzt gab die grosse Gruppe der Minis dem Anlass einen feierlichen Touch. Im Anschluss an die Messe spendete Pater Pascal die Krankensalbung, so wie es am 1. Märzsonntag bei uns Brauch ist. Gemeinsames Mittagessen Die Familien wechselten unterdessen in den Gewölbekeller, wo auf alle eine dampfende Portion Spaghetti wartete – oder auch zwei. Die Kinder waren wie üblich schnell fertig mit dem Essen und inspizierten den Spieltisch, wo Malfarben, Kartenspiele oder auch der beliebte Jenga-Turm auf sie warteten. Schnell fanden sich kleine Gruppen zusammen, die konzentriert bei der Sache waren. Am meisten zu lachen gab es für Beteiligte und Zuschauer bei der kleinen Bühne, wo die Grösseren sich mit Twister unterhielten. Zu komisch sahen einige Verrenkungen bei diesem Bewegungs- bzw. Koordinationsspiel aus. Die Erwachsenen gönnten sich noch einen Kaffee, bevor das schöne Wetter für den Nachmittag nach draussen lockte. Ein herzliches Dankeschön an Andrea Neuhaus und ihr Saal- und Küchenteam für die Bewirtung und die Frühlingsblümchen auf den Tischen. Und Ihnen allen, die Sie die- sen Fastensonntag auch ohne Festtagsmenü zum Fest werden liessen. Spenden für das Fastenopfer Vielen Dank auch für Ihre Grosszügigkeit! Im grünen Spaghetti-Topf, der am Ausgang für freiwillige Spenden bereitstand, fanden sich 524.20 Fr. die wir gerne ans Fastenopfer weiterleiten. Bettina Gruber PS: Falls Sie Freude bekommen haben am Gottesdienst mit neuen Liedern, so bieten sich Ihnen am 22. April, am 20. Mai und am 17. Juni die nächsten Gelegenheiten fürs Mitfeiern. Wallfahrtskapelle Bürglen: Lesen in Bürglen Die Messe ist für die Katholiken ein bevorzugter Versammlungsort. Eine Zeit ist dem Hören des Wortes Gottes gewidmet, die andere der Segnung und dem Teilen des Brotes und des Weins, die durch die Wandlung zum Leib und Blut Christi wurden. Wie die Eucharistie ein Brot auf den Weg, so ist das Wort ein Licht für unsere Wege (Psalm 119). Gott hat in unserer Geschichte gesprochen, zuerst zum Volk Israel, dann am eindrücklichsten durch seinen Sohn Jesus Christus. Von ihm haben die Apostel die Zeichen und die Worte festgehalten, um sie uns zu überliefern. Die Kirche gründet sich auf diese Worte, welche unseren Glauben nähren. Diese Botschaften, die Gott uns schickt, werden durch die Lektoren weiter gegeben. Die Worte Gottes am Sonntag öffentlich zu lesen ist Zeugnis einer bewussten und engagierten Wahl: Die Stimme zu leihen, um den Inhalt der Bücher des ersten Testamentes, besonders der Propheten vorzutragen oder aus den Apostelbriefe und der Apostelgeschichte vorzulesen. Beim Lesen der Psalmen ist es nährend, den Inhalt wie eine biblische Poesie zu meditieren. Diese Aufgabe bekommt einen besonderen Reiz am Wallfahrtsort Bürglen, der weit über die Grenzen des Kantons Freiburg hinaus bekannt ist. Seit Jahrhunderten kommen hier jeden Tag Pilger und Gläubige, um sich zu sammeln, zu stärken. Am Tag der Krönung Unserer Lieben Frau von Bürglen, dem 7. Oktober 1923, sprach Bischof Besson: „Die wundertätige Jungfrau, die wir jetzt krönen – das ist nicht nur ein Andenken von Gestern, etwas sehr Mildes und Schönes, das auf den flüchtigen Flügeln der Zeit vergeht; das ist vielmehr eine Sicherheit für morgen. (...) Wir rufen zu ihr: Bitte für uns.” Josiane und Michèle, für die Lektorengruppe Termine: Am Sonntag 22. April um 9.00 Uhr: Heilige Messe, mitgestaltet vom Cäcilienchor Bösingen 12 Kath. Pfarreiseelsorge Freiburg Stadt und Umgebung | April 2018

zäme stah – vorwärts gah Die Jahrzeit Es ist ein Brauch der seine Wurzeln im Mittelalter hat. Ähnlich wie jährlich wiederkehrende Festtage von Heiligen hat man vor vielen Jahrhunderten begonnen, für Verstorbene an ihrem Todestag mit einer heiligen Messe die Jahrzeit zu begehen. Man tat das vor allem für besondere Persönlichkeiten, doch mehr und mehr haben Menschen liebe Angehörige auf diese Weise in Erinnerung gehalten. Stiftmessen wurden eingerichtet, sog. „ewige Messen“ geschaffen. Um den Verstorbenen zu gedenken haben Klöster Nekrologien angelegt, Verzeichnisse mit den Verstorbenen und ihrem Todestag. Warum am Todestag? Der Todestag wird gemäss unserer christlichen Tradition zum neuen Geburtstag im Leben nach dem Tod. Damit wird der Tag der Trauer zugleich ein Tag der Freude, eben zum neuen Geburtstag. Wir Franziskaner tun das in bewährter Manier sowohl für die eigenen Verstorbenen, als auch für Wohltäterinnen und Wohltäter des Klosters. Es werden jeweils vor dem Abendessen die verstorbenen Brüder des Foto: congerdesign/pixabay nächsten Tages aus dem Nekrologium verlesen, teilweise mit Kurzbeschreibungen ihres Lebens. In unserer Diözese hat sich dieser Brauch erhalten, dass man Jahrzeiten für eigene Angehörige lesen lässt. Wie kann ich eine Jahrzeit lesen lassen? Messen können beim Pfarreisekretariat angemeldet, bez. bestellt werden. Eine Messe kostet den einheitlichen Preis von CHF 10.– pro Messe. Dieser Tarif ist von den Schweizer Bischöfen festgelegt worden und gilt landesweit. Ein Priester, der eine solche Messe liest, bringt in besonderer Weise den Verstorbenen ins Wort, meist zu Beginn der Messe und zum Zeitpunkt nach der Wandlung, wenn den Verstorbenen auch allgemein gedacht wird. Angehörige, welche eine solche Jahrzeit feiern lassen, treffen sich gemeinsam für diese Messe und sehen sich oft danach noch auf ein Glas oder ein Essen. Dabei werden Erinnerungen an die verstorbene Person ausgetauscht, derer man im Gottesdienst gedacht hat. Menschen in Erinnerung halten, sich ihnen verbunden wissen auch über den Tod hinaus, das ist vielen von uns wichtig. Wir nehmen gerne Ihre Wünsche für Jahrzeiten entgegen. Bitte wenden Sie sich an unser Sekretariat. P. Pascal Marquard Weltjugendtagskreuz Am Palmsonntag kam das Weltjugendtagskreuz aus Zürich, wo der letzte Weltjugendtag stattfand, nach Freiburg. Gefeiert wurde dieser Anlass mit einem zweisprachigen Gottesdienst mit Weihbischof Alain de Raemy in der Kirche St. Theres. (Fotos: Pierre Boutinard) Kath. Pfarreiseelsorge Freiburg Stadt und Umgebung | April 2018 13

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