Allersberg Mai 2018

seifertmedien

Service

Öffentliche Zahlungsaufforderung

Am 15. Mai 2018 werden zur

Zahlung fällig:

• Grundsteuer, 2. Rate

• Gewerbesteuer-Vorauszahlungen

2. Rate

• Straßenkehrgebühren 2. Rate

• Hundesteuer

Bargeldlose Zahlungen können auf

folgende Konten der Kasse erfolgen:

Sparkasse Mfr.-Süd, Konto 240 101 394

BLZ 764 500 00

IBAN: DE13 7645 0000 240 1013 94

BIC: BYLADEM1SRS

Raiffeisenbank am Rothsee

Konto 6421300

BLZ 764 614 85

IBAN: DE80 7646 1485 0006 4213 00

BIC: GENODEF1HPN

Bareinzahlungen sowie Zahlungen

mit EC-Karte können in der Marktkasse

während der üblichen Kassenstunden

geleistet werden, und zwar:

Mo. - Fr. von 8.00 bis 12.00 Uhr

Do. von 15.00 bis 18.00 Uhr

Bei Überweisung oder Einzahlung

auf ein Konto der Kasse wird

gebeten, in jedem Fall die auf

dem Steuerbescheid angegebene

PK-Nummer und die Steuer-

(Abgaben-)Art anzugeben.

Um den Zahlungspflichtigen

Mahngebühren und Steuerzuschläge

zu ersparen, wird um genaue

Einhaltung der Zahlungstermine

ersucht. Bei Nichteinhaltung wird

der geschuldete Betrag zuzüglich der

entstehenden Mahngebühren und

der gesetzlichen Säumniszuschläge

erhoben, bzw. muss bei weiterem

Verzug die Zwangsbeitreibung angeordnet

werden.

Geschwindigkeitsmessungen

In vielen Straßen und

Wohngebieten in Allersbergs und

den Ortsteilen werden von

Anwohnern die Geschwindigkeiten

der Verkehrsteilnehmer als

unangemessen hoch empfunden.

Die Wünsche/Forderungen, durch

bauliche Maßnahmen oder

geänderte Beschilderungen oder

Fahrbahnmarkierungen Abhilfe zu

schaffen, nehmen zu.

Die Bauverwaltung prüft diese

Anliegen und wird, wie im letzten

Mitteilungsblatt angekündigt, in

den betroffenen Straßen weitere

Geschwindigkeitsmessungen

vornehmen und im Mitteilungsblatt

veröffentlichen.

Messort: Allersberg, Polsdorfer Straße

Kommentar:

Höhe Hausnr. 9

Gesamtzahl Fahrzeuge: 1.971

Bearbeiter: Wagenknecht-Hirth

Zugelassen Geschwindigkeit: 30 km/h

Auswertungszeitraum:

09. März -23. März

Messergebnisse:

< 30 km/h --> 1.375 (69,78%)

31-40 km/h --> 549 (27,83%)

41-60 km/h --> 47 (2,39%)

Wasserrohrbruch – Wer hilft?

Wo muss ich anrufen?

Störungsannahme Wasserversorgung im

Gemeindegebiet Allersberg

Wasserversorgung Allersberg -

nur Allersberg-Ort

Rund um die Uhr – Störungsannahme

Tel. mobil 0151 - 2068 2991

Zweckverband zur Wasserversorgung der

Brunnbach-Gruppe

Ortsteile: Altenfelden, Appelhof,

Brunnau, Eisbühl, Eismannsdorf,

Eppersdorf, Eulenhof, Fischhof,

Göggelsbuch, Grashof, Guggenmühle,

Harrhof, Kronmühle,

Lampersdorf, Polsdorf, Reckenricht,

Schönbrunn, Wagnersmühle

Ortsteile Markt Pyrbaum: Oberhembach,

Pruppach, Neuhof

Ortsteile Stadt Hilpoltstein: Heuberg,

Lochmühle, Altenhofen, Auholz,

Riedersdorf

Ortsteile Stadt Roth: Harrlach,

Finstermühle, Eichelburg, Heubühl,

Birkach, Zwiefelhof

Rund um die Uhr – Störungsannahme

Tel. mobil 0171 - 5764 995

Zweckverband zur Wasserversorgung der

Mörsdorfer-Gruppe

Ortsteile: Ebenried, Heblesricht,

Realsmühle, Stockach, Uttenhofen

Rund um die Uhr – Störungsannahme

Tel. 09179 / 94 90 80

(Wasserwerk Freystadt wird

weitergeleitet)

Zweckverband zur Wasserversorgung der

Mönninger-Gruppe

Ortsteil Reckenstetten

Rund um die Uhr – Störungsannahme

Tel. mobil 0170 – 8069 949

Aktueller Stand des

Spendenkontos „Freibad“

Ziel/geschätzte Sanierungskosten

i.H.v. 3.500.000 €

Spendenliste:

Januar 2018 Stand: 173.200 €

Februar 2018 Zugang: 200,00 €

März 2018 Zugang: 135,00 €

April 2018: Zugang: 50,00 €

(Spende von Marianne Brandl)

Gesamt: 173.885 €

Spendenkonto:

IBAN: DE94 7646 1485 4006 4213 00

BIC: GENODEF1HPN

Pack die Badehose ein

Für alle Wasserratten hat ab

19. Mai (Tagespresse beachten) das

beheizte Allersberger Freibad wieder

geöffnet und bietet bis

Mitte September alles das,

was man sich als Badegast und

Erholungssuchender wünscht.

Das große Schwimm- und

Sprungbecken mit 10 m Sprungturm

und verschiedenen Sprungmöglichkeiten

(1m, 3m, 5m, 7,5 m), Erlebnis-

Kinderplanschbecken, Eltern-Kind-

Station, attraktiver

Spielplatz, Bolzplatz, Volleyball,

Streetball, Tischtennis und vor allem

die ausgedehnten Liegeflächen

laden zur Erholung ein.

Der Kiosk mit Sonnenterrasse

bietet den Gästen ein reichhaltiges

Angebot. Ein Besuch lohnt sich!

Wollen Sie jemandem eine Freude

machen? Mit einer Dauerkarte als

Geschenk haben sie sicher eine gute

Wahl getroffen!

Öffnungszeiten:

Täglich von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr,

vom 01.07. bis 31.07. von

09.00 Uhr bis 20.30 Uhr.

Bei Temperaturen unter 17 °C:

von 09.00 bis 11.00 Uhr und

18.00 bis 20.00 Uhr (vom 01.07. bis

31.07. bis 20.30 Uhr).

Bitte beachten Sie: Der Sprungturm

und das Springerbecken stehen

unseren Badegästen erst ab 15:00

zur Verfügung. Die Besucherzahl ist

2018 auf 1500 Badegäste pro Tag

begrenzt. Aktuelle Informationen

dazu erhalten sie aktuell auf unserer

Internetplattform Allersberg.de.

Eintrittspreise:

Auskunft bei der Marktkasse

unter 09176-50911

Zusteller/-in gesucht

für das Mitteilungsblatt

Allersberg

Wir suchen für Allersberg, Ortsteil

Kronmühle einmal im Monat

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2

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Vorwort

des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Mit großer Freude kann ich in dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes

das „Grußwort“ wörtlich nehmen und unseren neuen Bauamtsleiter

in unserer Gemeinde willkommen heißen:

Endlich hat unser Herr Gunther Pfahler pünktlich zum 01. April 2018 seinen

Dienst in Allersberg angetreten und wurde herzlich ins Team der Verwaltung

aufgenommen. Wir wünschen ihm bei den anstehenden Aufgaben eine allzeit

glückliche Hand!

Aber auch im übrigen Rathaus geht der personelle Umbruch weiter. Wir haben

gerade die Bewerbungsgespräche abgeschlossen, so dass wir in Kürze drei neue

junge Mitarbeiter(innen) in der Finanzverwaltung und auch dem Umweltamt

einstellen können, die offene/freiwerdende Stellen besetzen werden.

Auch die Neubesetzung der Stelle des/der Jugendpfleger(in) ist bereits weit

fortgeschritten und das Auswahlverfahren läuft.

Sobald alle neuen Mitarbeiter feststehen, werden wir sie Ihnen hoffentlich in

einer der folgenden Ausgaben auch mit Bild vorstellen können.

Eine Verjüngung hat sich auch im Marktgemeinderat ergeben. Wir dürfen

Friedrich Schröder als Nachrücker für die Fraktion der Freien Wähler ganz

herzlich begrüßen. Darüber hinaus hat Markträtin Gabriele Sossau den

Posten des Fraktionssprechers der

ABF von Walter Penkert sowie

Marktrat Willibald Harrer den Posten

des Fraktionssprechers der Freien

Wähler von Thomas Schröder übernommen.

Auch hierzu herzlichen

Glückwunsch!

Zum Schluss möchte ich es nicht versäumen, Ihnen auch die neuen Verwaltungsräte

des vor kurzem gegründeten Kommunalunternehmens Allersberg

in dieser Ausgabe vorzustellen.

Als Bürgermeister und Verwaltungsratsvorsitzender des KU Allersberg

bedanke ich mich bei Ernst Rückert, Harald Knaus, Friedrich Schneider und

Eduard Riehl und natürlich auch ihren jeweiligen Vertretern, die sich für diese

verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung gestellt haben.

Sie sehen – es tut sich einiges, damit wir personell gut aufgestellt die

kommenden Aufgaben angehen können.

Ihr Daniel Horndasch

„La Cucina di Venezia“ im Bardolino

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Venedig blüht im Frühling wieder auf. Neblige Morgenröte weicht den Sonnenstrahlen,

die Tage werden länger und die Piazzas und Cafés füllen sich mit

Leben. Für das Bardolino die Gelegenheit ab 19. April 2018 die kulinarischen

Gaumenfreuden der Lagunenstadt näher zu bringen mit Fisch und Früchten

des Meeres, zubereitet mit Gewürzen von Marco Polos Expeditionen und

einer Küche, die sich von der Kunst inspirieren lässt.

Auf der venezianischen Themenkarte finden sich dann Gerichte wie die

zwei Klassiker Venedigs – „Sarde in Saor“ frische Sardinen mit Rosinen, Pinienkernen

und Zwiebeln sowie Stockfischpüree auf Sepiatinten-Maispolenta.

Nicht fehlen dürfen die legendären „Moeche“ – gebackene Lagunenkrebse

auf Mönchsbart, die venezianische Fischsuppe „Broeto“ in der Terracottaschale

oder die Perlhuhnbrust in „Salsa Peverada“ (würziger Sauce) mit

weicher Polenta. Zum Einklang

gibt es einen Airone Rosso-Aperitif

aus dem Veneto aufgegossen mit

Blutorangensaft.

Ein weiterer Klassiker der venezianischen Küche:

Rinderfilet-Carpaccio nach dem Originalrezept von Giuseppe Cipriani.

Genießen Sie bis 23. Mai 2018 die

einzigartige Küche Venedigs – bei

wärmeren Temperaturen auch auf

der Terrasse.

Weitere Infos finden Sie unter

www.restaurant-bardolino.de.

Und nicht vergessen: Am 13. Mai

2018 ist Muttertag! Überraschen

Sie „Mamma“ mit einem kulinarischen

Ausflug nach Venedig.

Restaurant Bardolino …

wo Genießer zu Hause sind.

MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

3


Informationen aus dem Allersberger Gemeinderat und seinen Ausschüssen

Sitzung des Marktgemeinderates vom 26. März 2018

Top 1: Bürgerfragestunde

Gehsteige in Allersberg

Herr Sturm bringt vor, dass die Gehsteige in Allersberg in einem schlechten

Zustand und besonders für ältere Bürger schwierig zu begehen seien.

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass im Herbst in Göggelsbuch Teilstücke

der Gehsteige im Zuge der Straßensanierung erneuert worden seien. Eine

größere Sanierungsmaßnahme in Allersberg wäre voraussichtlich die Sanierung

des Kieselgrabens – vorbehaltlich eines entsprechenden Beschlusses.

Freibad

Herr Czegley sprach die Generalversammlung der DJK Allersberg an, bei der

auch das Freibad angesprochen wurde. Er möchte den Stand der laufenden

Sanierung des Freibades erfahren.

Bürgermeister Horndasch erklärt, dass vom Marktgemeinderat noch keine

endgültige Entscheidung zur Art der Sanierung getroffen wurde. Zwischenzeitlich

wurde das Gutachten zum Untergrund gefertigt, welches bereits

vorliege. Das Gutachten für den Zustand des Betons sei in Arbeit. Liegt dieses

vor, wird ein Statiker hieraus die notwendigen Grundlagen für die Entscheidungsfindung

herausarbeiten. Die Vorbereitung für die Öffnung des Freibads

selbst laufen, die Eröffnung wird am 19. Mai sein.

Top 2: Genehmigung des öffentlichen Teils der Niederschriften

von den Sitzungen des Marktgemeinderates vom 19. Februar

2018 (M-2/2018) und den Ausschüssen vom 17. Januar 2018

(A-1/2018) und vom 28. Februar 2018 (A-3/2018)

1. Bürgermeister Horndasch stellt fest, dass keine Einwendungen gegen die

Genehmigung des öffentlichen Teils der Niederschrift des Marktgemeinderates

vom 19.02.18 (M-2/2018) und den Ausschüssen vom 17.01.18

(A-1/2018) und vom 28.02.18 (A-3/2018) erhoben wurden und diese somit

einstimmig genehmigt seien.

Abstimmung:

einstimmig angenommen

Top 3: Neubau Turnhalle Grundschule;

Bemusterung der Fassade, Boden, Prallwände u.a.

Herr Architekt Stefan Ulrich vom Architekturbüro Ulrich & Ulrich stellt an

Hand von einer Beamer-Präsentation die Fassaden-und Fensterfarben vor.

Die Putzfassade soll in einem gelben Ton gestrichen werden, die mit der

Farbe des Grundschulgebäudes harmoniert. Für die Alu-Fenster ist ein

dunkleres Grau ausgewählt worden. Die Fenster werden mit blauem Putz

umrahmt. Im Innenbereich wurde für die Turnhalle ein blauer Belag ausgewählt.

Für die Prallwände sollen Schichtholzplatten angebracht werden. Für

die anderen Böden werden Fliesen im Format 20 x 60 in grau verlegt. Der

Sichtbeton an den Wänden kann teilweise mit Farbe gestrichen werden.

Architekt Ulrich betont, dass bei der Auswahl der Kostenrahmen eingehalten wird.

Bautechniker Bauer erläutert, dass die Außenanlagen im Bauamt selbst

geplant wurden und damit erhebliche Kosten eingespart werden können.

Ein Landschaftsarchitekt hätte 15.000 -20.000 € für die Planung verlangt.

Bautechniker Bauer stellt 2 Varianten vor. In der Diskussion folgen einige

Anregungen seitens der Marktgemeinderäte.

Abstimmung:

zur Kenntnis genommen

Top 4: Gründung eines kommunalen Unternehmens

Top 4.1. Satzungsbeschluss

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass die Satzung in der vergangenen

Sitzung des Marktgemeinderates vorberaten wurde. Der Entwurf wurde rechtsaufsichtlich

und mit Rödel & Partner abgestimmt. Diese Satzung wurde an das

Gremium vorab versandt und bildet die Grundlage dieser Abstimmung.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, dass die Satzung zur Gründung eines

kommunalen Unternehmens „KU Allersberg“ zu erlassen sei. Die Satzung ist

der Niederschrift als Anlage beigefügt.

Abstimmung: angenommen mit 14 zu 5

Top 4.2. Entsendung je eines Verwaltungsrats sowie Stellvertreter

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass zur Gründung eines kommunalen

Unternehmens die Entsendung je eines Verwaltungsrats sowie je eines Stellvertreters

geschehen müsse.

Die Vorschläge der vier Fraktionen zum Verwaltungsrat und des

jeweiligen Stellvertreters lauten:

CSU: Rückert Ernst Stellvertreter: Gmelch Holger

SPD: Riehl Eduard Stellvertreter: Bitsch Roger

ABF: Schneider Friedrich Stellvertreter: Klimcak Tobias

FW: Knaus Harald Stellvertreter: Harrer Willibald

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, den Vorschlägen aus dem Marktgemeinderat

zu folgen und Rückert Ernst, Riehl Eduard, Schneider Friedrich und

Knaus Harald zum Verwaltungsrat und Gmelch Holger, Bitsch Roger, Klimczak

Tobias und Harrer Willibald zum jeweiligen Stellvertreter im Verwaltungsrat

des KU Allersberg zu berufen.

Abstimmung: angenommen mit 14 zu 4

An der Abstimmung haben nach Art 49 GO nicht teilgenommen

1. Bürgermeister Horndasch und Marktrat Schneider.

Top 4.3. Vorschlag zum Vorstand und Stellvertreter

1. Bürgermeister Horndasch schlägt als Vorsitzender des Verwaltungsrates

und 1. Bürgermeister vor, dass der Geschäftsleiter des Marktes Allersberg

Michael Langner als neuer Vorstand und Finanzleiterin Katrin Müller als Stellvertreterin

des Vorstands des KU entsendet werden.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, dass der Verwaltungsrat des KU Allersberg

Herrn Michael Langner zum Vorstand und Frau Katrin Müller zu seiner Stellvertreterin

berufe.

Abstimmung: angenommen mit 14 zu 6

20

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MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Top 5: Besetzung der Ausschüsse

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass aufgrund der Ankündigung von

Herrn Penkert sein Sitz im Bauausschuss neu zu besetzen sei. Der Vorschlag

der Fraktion der ABF lautet: Marktrat Bernd Schneider in den Bauausschuss

zu entsenden. 1. Stellvertreter ist Marktrat Walter Penkert, 2. Stellvertreter ist

Markträtin Sossau und 3. Stellvertreter ist Marktrat Walter Allgeier.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat stimmt dem Vorschlag der Fraktion der ABF zu,

Marktrat Bernd Schneider in den Bauausschuss zu entsenden. 1. Stellvertreter

ist Marktrat Walter Penkert, 2. Stellvertreter ist Markträtin Gabriele Sossau

und 3. Stellvertreter ist Marktrat Walter Allgeier.

Abstimmung:

einstimmig

Aufgrund der Ankündigung von Herrn Penkert ist seine dritte Stellvertretung

im Umweltausschuss vakant (Mitglied Sossau, 1. Vertretung Allgeier, 2.

Vertretung Schneider). Der Vorschlag lautet, diesen Posten nicht mehr zu

besetzen.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat stimmt dem Vorschlag der Fraktion der ABF zu, diesen

Posten nicht mehr zu besetzen.

Abstimmung:

einstimmig angenommen

Top 6: Benennung Fraktionssprecher

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass durch den Rücktritt von Marktrat

Walter Penkert als Fraktionssprecher der ABF und durch das Ausscheiden von

Marktrat Thomas Schröder der FW die Fraktionssprecher neu benannt werden

sollen. Die beiden Fraktionen geben bekannt, wer in Zukunft ihr Fraktionssprecher

sein soll:

FW: Marktrat Willibald Harrer und für die ABF Markträtin Gabriele Sossau.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass als Fraktionssprecher

der Freien Wähler Marktrat Willibald Harrer und Fraktionssprecher

der ABF Markträtin Gabriele Sossau ernannt werden.

Abstimmung:

einstimmig angenommen

Top 7: Verschiedenes und Anfragen

Fraktionssprecherrunde vor den Marktratssitzungen

Marktrat Bitsch bringt vor, dass er die Fraktionssprechersitzungen so

verstanden hat, dass den Fraktionssprechern Infos zur Tagesordnung der

folgenden Sitzung mitgegeben werden und dass dann die Fraktionssprecher

diese Themen in der Fraktion noch vor der eigentlichen Marktgemeinderatssitzung

besprechen können.

Er möchte nicht, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehe, als würde

man als Fraktionssprecher seine Leute „auf Linie bringen“.

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass zu keinem Zeitpunkt die Erwartung

an die Fraktionssprecher bestanden habe, das kommende Abstimmungsverhalten

im Sinne eines Fraktionszwanges zu beeinflussen. Ziel der Fraktionssprechersitzung

sei es aber aus seiner Sicht schon, einen Standpunkt

der Fraktionssprecher zu den Themen der kommenden Sitzung zu erfahren,

eventuell auch Rückmeldung aus den Fraktionen zu einzelnen Themen

zu bekommen und damit die Richtung für die Verwaltungsarbeit leichter

bestimmen zu können.

Saal des Gilardi-Anwesens

Marktrat Mücke bringt vor, dass in einem Zeitungsartikel über die Sitzung

des Fördervereins stehe, dass der Saal im März freigegeben werde. Es wurde

diesbezüglich aber bisher nichts Weiteres bekannt gegeben.

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass aufgrund der dem Marktgemeinderat

bekannten Auseinandersetzung mit einer ausführenden Firma der

Saal seit langer Zeit nicht benutzbar gewesen sei. Nun – aufgrund einer im

Bauausschuss bereits diskutierten Lösung / Einigung mit der Firma – wird

voraussichtlich Ende März der Boden benutzbar sein. Von einer Öffnung ist

hierbei nicht die Rede. Das Museum wird am 30. Juni 2018 eröffnet. Bei der

jetzigen Planung sollen im Saal die Festansprachen und das Benefizkonzert

des Gesangsvereins Liederkranz stattfinden.

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MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

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Verabschiedung

1. Bürgermeister Horndasch verabschiedet Marktrat Thomas Schröder mit

folgenden Worten:

„Im Namen der Marktgemeinde und unserer Bürger möchte ich mich bei

Marktrat Thomas Schröder für sein langjähriges Wirken im Gemeinderat

bedanken. Herr Schröder war von 2000 bis 2002 als Nachrücker für den

verstorbenen Marktrat Karl Lukas und dann von 2004 bis 2018 Marktrat für

die Fraktion der Freien Wähler und seit 2015 auch deren Fraktionssprecher.

Als solcher vertrat er nicht nur die Interessen der Altgemeinde Ebenried,

seines Heimatorts, sondern die aller Bürger unserer Gemeinde.

Durch seine ausgleichende, humorvolle und immer konstruktive Art hat er

sich bleibende Verdienste erworben. Seine Begründung für den vorzeitigen

Rücktritt, den in letzter Zeit gestiegenen Anforderungen an das Amt aus Zeitgründen

zusätzlich zu seinem Beruf nicht mehr gerecht werden zu können,

verdient unser aller Respekt und Anerkennung. Die aus seiner Sicht notwendige

Konsequenz, das Amt in jüngere Hände zu übergeben bei gleichzeitigem

Bedauern, die anstehenden großen Weichenstellungen nicht mehr selber

mitgestalten zu können, zeugen von Pflichtbewusstsein und persönlicher

Souveränität.

Wir wünschen Thomas Schröder alles Gute und sind uns sicher, dass er auch

als Gemeinderat „i.R.“ weiterhin an unserem Gemeinwesen mitwirken wird!

1. Bürgermeister Horndasch verleiht Thomas Schröder die Bürgermedaille in Silber.

Sitzung des Bauausschusses vom 28. März 2018

Top 1: Änderung (Teilaufhebung) des Bebauungsplanes Nr. 10

„Südlich des Wachtgrabens“ (Beschlussvorlage liegt bei)

Sachverhalt:

Im Rahmen der in der Zeit bis 19. März 2018 durchgeführten frühzeitigen

Beteiligung von Behörden, sonstigen Trägern öffentlicher Belange und der

Nachbargemeinden gingen 12 Stellungnahmen beim Markt Allersberg ein.

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung gingen keine Stellungnahmen ein.

Eine Zusammenfassung der Stellungnahmen mit Beschlussvorschlag wurde

als Sitzungsvorlage übersandt.

Beschluss:

Die eingegangenen Stellungnahmen für die Teilaufhebung des Bebauungsplanes

Nr. 10 „Südlich des Wachtgrabens“ für den Bereich der Grundstücke Fl.-Nr.

686/37, 685/1 mit 685/6 und 685/2, Gemarkung Allersberg werden zur Kenntnis

genommen und die Anmerkungen im weiteren Verfahren berücksichtigt.

Die Ausschussmitglieder billigen den vorgelegten Entwurf der Änderung

(Teilaufhebung) des Bebauungsplanes Nr. 10 „Südlicher Wachtgraben“. Die

Verwaltung wird beauftragt, die öffentliche Auslegung des Planentwurfs

nach § 3 Abs. 2 BauGB durchzuführen.

Abstimmung: angenommen mit 4 zu 2

Top 2: Bauanträge und Bauvoranfragen

Top 2.1. Hahnel Kerstin und Robert; Nutzungsänderung für die

Erweiterung und Umnutzung einer Scheune zu einer Werkstatt,

Reckenstetten 10a

Sachverhalt:

TA Haußner erläutert das Vorhaben innerhalb der Ortschaft. Es wird nur ein

Stellplatz für die Wohn- und Gewerbenutzung ausgewiesen. Die weiteren

notwendigen Stellplätze können nicht nachgewiesen werden. Zudem sind der

Verwaltung Parkprobleme am Grundstück bekannt. Es wird vorgeschlagen,

das gemeindliche Einvernehmen nicht zu erteilen.

Beschluss:

Die Ausschussmitglieder beschließen das gemeindliche Einvernehmen zur

Nutzungsänderung von Kerstin und Robert Hahnel, für die Erweiterung und

Umnutzung einer Scheune zu einer Werkstatt auf dem Grundstück Reckenstetten

10a, Fl.Nr. 954/3, Gmkg. Ebenried, zu erteilen.

Abstimmung:

einstimmig abgelehnt

Top 2.2. PG Wohnen in Allersberg GmbH & Co. KG,

Röthenbach; Antrag auf Vorbescheid für den Neubau eines

Mehrfamilienhauses mit 21 Wohneinheiten und Tiefgarage,

Sandstraße 13

Sachverhalt:

TA Haußner erläutert das Vorhaben innerhalb im Geltungsbereich des

Bebauungsplans Nr. 5 „An der Freystädter Straße“. Der Antragsteller fragt u.

a. an, ob das Vorhaben gegebenenfalls unter Erteilung einer Befreiung von

der Grundflächenzahl, der Geschossflächenzahl und von den Baugrenzen,

bauplanungsrechtlich zulässig sei. Weiter wird abgefragt, ob fünf Stellplätze

abgelöst werden können. Für die abweichende Dachform und –neigung der

Dachgauben seien ebenfalls Befreiungen notwendig.

TA Haußner geht ausführlich auf die Themen Nachbarbeteiligung,

Erschließung, Garagen- und Stellplatzsatzung und Grabenverlauf ein.

1. Bürgermeister Horndasch informiert zusätzlich über eine am 23. März

2018 stattgefundene Informationsveranstaltung des Investors in der Rothseehalle,

zu der Anlieger und Markträte geladen wurden.

Beschluss:

Die Ausschussmitglieder beschließen, das gemeindliche Einvernehmen

zum Antrag auf Vorbescheid der PG Wohnen in Allersberg GmbH & Co. KG,

Röthenbach, für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 21 Wohneinheiten

und Tiefgarage, auf dem Grundstück Sandstraße 13, Fl.Nr. 391/14,

Gmkg. Allersberg, mit den Befreiungen von den Festsetzungen des

Bebauungsplans Nr. 5 „An der Freystädter Straße“ für

• die Überschreitung der westlichen Baugrenze um 16,00 m

• die Überschreitung der südlichen Baugrenze um 9,00 m

• die Überschreitung der Grundflächenzahl

• die Überschreitung der Geschossflächenzahl

• die abweichende Dachform und –neigung der Dachgauben sowie

• der Abweichung, dass fünf Stellplätze außerhalb des förmlich festgelegten

Sanierungsgebiets abgelöst werden können

• der Ablöse von 5 Stellplätzen und

• der Abweichung für die verkürzte Ausführung der Stellplätze mit 5,00 m

zu erteilen. Weiterhin sollen folgende Maßgaben beachtet werden:

Spätestens mit Vorlage der Bauanträge ist, eine Rohrnetzberechnung zur

Beurteilung der Abwasserbeseitigung vorzulegen.

Es soll eine Rückhaltung der Niederschlagswässer berücksichtigt werden.

Abstimmung: angenommen mit 5 zu 1

6

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Top 2.3. Weitere Bauanträge und Bauvoranfragen

Top 2.3.1. Heise Roswitha; Bauantrag für den Umbau des

vorhandenen Mehrfamilienhauses mit Nutzungsänderung in

Wohnung mit Boardinghouse, Neumarkter Straße 43

Sachverhalt:

TA Haußner erläutert das Vorhaben innerhalb der Ortschaft und die erfolgte

Abstimmung mit dem Landratsamt, insbesondere auch die rechtliche Zulässigkeit

der Nutzung als Boardinghouse.

Erster Bürgermeister Horndasch erläutert ferner die Hintergründe des gesamten

Vorgangs im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen und dem

Eingreifen des Landratsamtes wegen Mängeln im Brandschutz.

Er geht insbesondere auch auf das dankenswerte Engagement von Frau

Heise, vor allem aber auch dem Asylhelferkreis, bei dieser Thematik ein.

Beschluss:

Die Ausschussmitglieder beschließen, das gemeindliche Einvernehmen zum

Bauantrag von Roswitha Heise für den Umbau des vorhandenen Mehrfamilienhauses

mit Nutzungsänderung in eine Wohnung mit Boardinghouse auf

dem Grundstück Neumarkter Straße 43, Fl.Nr. 1047/19, Gmkg. Allersberg, zu

erteilen.

Abstimmung: angenommen mit 4 zu 2

Top 3: Verschiedenes und Anfragen

TA Haußner informiert, dass die Remise im neuen Bauhof nun fertiggestellt

wurde.

Marktrat Harrer fragt nach dem Ansprechpartner für die Gewerbeshow. Die

Verwaltung teilt mit, dass Herr Bauer zuständig sein werde.

Marktrat Riehl bringt vor, dass der Steg Nähe seines Anwesens über den

Kieselgraben 2-4 lockere Balken aufweise. 1. Bürgermeister Horndasch

erklärt, dass dem nachgegangen werde.

Sitzung des Hauptausschusses vom 04. April 2018

Top 1: Haushaltsberatungen 2018 und Finanzplan 2019-2021

Die Leiterin der Finanzverwaltung Frau Müller erläutert den Vorbericht und

den Haushaltsplan 2018.

Bürgermeister Horndasch ergänzt, dass im Vorfeld die Genehmigungsfähigkeit

des Haushaltes diskutiert wurde. In der vorliegenden Form ist von der

Genehmigungsfähigkeit auszugehen:

Die Mindestzuführung wird überschritten

Die Mindestrücklage wird eingehalten

Die Gewährleistung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird mit dem

vorliegenden Haushalt verbessert

Der Vermögenshaushalt sticht besonders hervor. Es sind enorme Summen

enthalten:

• Kompletter Brandschutz Mittelschule und Grundschule, Verkehrsamt -->

über 4 Mio. € für den Brandschutz.

• Freibad mit 4 Mio. €

• Gilardihaus mit 3 Mio. €

• Viele kleinere Projekte, z. B. Sanierung des Torturms

Die geplanten Schulden bis 2021 sind mit knapp unter 18 Mio. hoch, aber im

Vergleich zu dem, was investiert wird, auch moderat.

Offene Fragen und Unklarheiten der Marktgemeinderäte werden im

Anschluss durch Finanzleiterin Müller geklärt.

Die Ausschussmitglieder beschließen Folgendes:

Dem Marktgemeinderat wird empfohlen, dem Haushaltsplan 2018 samt

Anlagen zuzustimmen und die Haushaltssatzung zu erlassen.

Abstimmung: angenommen mit 5 zu 1

Dem Marktgemeinderat wird empfohlen, dem Stellenplan 2018

zuzustimmen.

Abstimmung:

einstimmig angenommen

Dem Marktgemeinderat wird empfohlen, dem Finanzplan für die Jahre

2017-2021 zuzustimmen.

Abstimmung: angenommen mit 5 zu 1

Sitzung des Umweltausschusses vom 11. April 2018

Top 1: Verkehrsangelegenheiten

Top 1.1. Rückbau Zebrastreifen Neumarkter Straße

Der technische Leiter des Bauamtes Herr Pfahler berichtet über den Rückbau

des Zebrastreifens in der Neumarkter Straße auf Höhe der Hausnummer 31

A. Auf Grund von Asphaltarbeiten ist dieser bereits zur Hälfte zurückgebaut

worden. Da ca. 80 m in östlicher Richtung eine Überquerungshilfe errichtet

wurde (Netto / Rossmann), wird der Zebrastreifen nicht mehr nachgebessert

sondern entfernt.

Die Ausschussmitglieder nahmen ohne förmliche Beschlussfassung zustimmend

Kenntnis.

Abstimmung:

zur Kenntnis genommen

Top 1.2. Parksituation in Altenfelden

Herr Pfahler, Leiter des technischen Bauamtes, erläutert die Parksituation in

Altenfelden. Die Ortsdurchfahrt in Altenfelden ist derzeit als Vorfahrtsstraße

beschildert. Fahrzeuge, die aus Nebenstraßen in die Durchgangsstraße

einfahren wollen, haben oft Probleme mit einer nicht ausreichenden Einsicht

in die Vorfahrtsstraße und zu hohem Verkehrsaufkommen. Um dem Problem

entgegen zu wirken, wird Altenfelden in Gänze als Zone 30 beschildert. Dies

bedeutet, dass im ganzen Ort rechts vor links gilt.

Das hierdurch gewollte Abbremsen des Verkehrs ist im Sinne einer Verkehrsberuhigung

und Verkehrsminderung im Hinblick auf das geplante Gewerbegebiet

durchaus gewollt.

Die Ausschussmitglieder nahmen ohne förmliche Beschlussfassung zustimmend

Kenntnis.

Abstimmung:

zur Kenntnis genommen

Top 1.3. Anbringung einer Vorankündigung zur Durchfahrtshöhe

des Torturmes

Herr Pfahler, Leiter des technischen Bauamtes, erläutert die Problematik zum

Schutz des Torturmes. Der Torturm wurde aktuell saniert und es sind jetzt

schon wieder, beidseitig Anfahrspuren zu sehen. Aus Sicht der Verwaltung

ist zum Schutz des Denkmals eine Vorankündigung der Durchfahrtshöhe

erforderlich. Dies könnte mit einem gebogenen Masten und einem darunter

hängenden rot-weißen Querbalken realisiert werden. Von der Polizeiinspektion

Hilpoltstein wurde im Rahmen einer Verkehrsschau bestätigt, dass sie

diese Vorankündigung mittragen würde.

MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

7


Ein entsprechender Mast sei nach Abbau in der Neumarkter Straße

vorhanden, der Einbau könne kostengünstig vom Bauhof erledigt werden und

den Torturm vor teuren Reparaturen in Zukunft besser schützen.

Beschluss:

Die Ausschussmitglieder stimmen der Vorankündigung der Durchfahrtshöhe,

mittels eines gebogenen Mastes mit Querbalken, auf der Höhe Hilpoltsteiner

Straße 2 (Litschel), zu.

Abstimmung: abgelehnt mit 3 zu 3

Top 2: Umweltverwaltung

Top 2.1. Stand zur Freilegung der Quelle bei Göggelsbuch

Sachverhalt:

Das Projekt zur Freilegung der Quelle des sog. Kronbrunnens westlich von

Göggelsbuch wurde bereits im Jahr 2006 vorgestellt. Es handelt sich um die

Wasserversorgung für Allersberg, die im Jahr 1929 gefasst wurde.

Es war geplant das Freilegen der Quelle und das Anlegen eines offenen Gerinnes,

um den Betonschacht der Quelle auszuführen. Die Verwaltung wurde beauftragt,

für das weitere Vorgehen geeignete Fördermittel zu beantragen. Aus Kostengründen

und um den Eingriff im Wald nicht so massiv zu gestalten, war vorgesehen,

den Betonschacht zu belassen. Es wurden bereits für das Jahr 2017 Haushaltsmittel

in Höhe von 7.000 € in den Haushaltsplan eigestellt. Nach Ortsterminen

und personellen Wechseln stellt sich der Stand der Maßnahme wie folgt dar:

Es wird kein wasserrechtliches Verfahren benötigt.

Voraussichtlich wird die Maßnahme zu 100% vom Landkreis aus Ausgleichsgeldern

und dgl. finanziert. Hierzu wurde die Auflage gemacht, dass auch

der Betonschacht zu beseitigen ist. Um die Arbeiten vorzubereiten, wurde im

Winter 2017/2018 der Quellbereich und der Zugang freigestellt. Außerdem

wurden im Grabenlauf stehende Fichten gefällt.

Voraussichtlich kann in 2018 die Quelle freigelegt und der Betonschacht

beseitigt werden.

Vorgesehen ist dann diesen Punkt als Teil des Wanderwegs „Quellen am

Rothsee“ mit einer Informationstafel zu versehen und über die Quelle als die

einstige Wasserversorgung von Allersberg zu informieren.

Die Kosten für die Wiederherstellung des Weges wurden eingeplant und auch

vorab gemeldet. Nach Ende der Maßnahme wird der Weg wieder in einem

guten Zustand sein.

Die Ausschussmitglieder nehmen ohne förmliche Beschlussfassung zustimmend

Kenntnis.

Abstimmung:

zur Kenntnis genommen

Top 2.2. Verschiedenes

Marktrat Kinzler regt an, im gesamten Gemeindegebiet das Parken auf öffentlichen

Grünflächen gezielter zu kontrollieren. Es sollen Zettel an allen Autos angebracht

werden, die verbotener Weise auf den Grünflächen parken. So könnten zum Beispiel

die Mitarbeiter des Bauhofes, die ja im gesamten Gemeindegebiet unterwegs sind,

diese Zettel verteilen. Das Parken auf den Grünflächen ist gemäß der Satzung des

Marktes Allersberg über das Verhalten auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen,

Bushaltestellen, Anlagen und Einrichtungen verboten.

Marktrat Kinzler weist darauf hin, dass durch die Bautätigkeiten „Im Keinzel“

Plastikfolien in die angrenzenden

Wiesen geweht wurden. Diese sollten

vor dem ersten Mähen vom Bauhof

entfernt werden.

Ebenso verhält es sich laut Marktrat

Kinzler auf dem Klaubesbug, wo immer

noch die Reste von Feuerwerkskörpern

von Silvester liegen.

Marktrat Kinzler bemängelt, dass

„Im Himmelreich“ bei sehr geringer

Schneemenge und Temperaturen von

voraussichtlich plus 8 Grad trotzdem

die Schneeräumer unterwegs

waren, obwohl dies nicht notwendig

gewesen wäre.

Marktrat Kinzler fragt an, ob der Markt

Allersberg für den neuen Radweg Richtung

Lampersdorf unterhaltspflichtig

ist. Hier wurde sehr viel Salz gestreut.

Hier sollte man gar nicht streuen oder

räumen und dies auch so beschildern.

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Eichen bei Stockach und Lampersdorf / Eismannsdorf.

1. Bürgermeister Horndasch weist darauf hin, dass alle Fällungen von den Eigentümern,

ohne Wissen / Zutun der Marktgemeinde durchgeführt worden sind.

Markträtin Köstler weist auf die vielen Maulwurfhaufen auf dem Friedhof hin.

Vielleicht könnte man die Bürger/-innen, die häufiger auf dem Friedhof sind,

bitten, die Hügel, die in der Nähe ihrer Gräber sind einzuebnen.

Marktrat Lehner berichtet über den Winterdienst vor seinem Grundstück in

Heblesricht. Hier hatten sich auf abschüssiger Strecke Eisplatten gebildet, die es

für Müllabfuhr, Post und die Anwohner unmöglich machten, diese Strecken zu

befahren. Es wäre schön, wenn diese Strecke in den Räum- und Streuplan wieder

mit aufgenommen werden würde. Im Übrigen möchte er den Winterdienst in der

bekannten, umfassenden Form wieder eingeführt sehen. Bürgermeister Horndasch

verweist auf den gefassten Beschluss des Marktgemeinderats hierzu.

Marktrat Hironimus fragt nach der Haftung, wenn von geräumten Straßen in

nicht geräumte Nebenstraßen abgebogen wird. 1. Bürgermeister Horndasch

erklärt, dass der Markt Allersberg immer noch mehr räumt als gesetzlich

vorgeschrieben ist und somit die Haftung für Unfälle nicht beim Markt Allersberg

liegt. 1. Bürgermeister Horndasch und Bauamtsleiter Pfahler verweisen

auf Nachbargemeinden, in denen seit Jahren so verfahren wird.

Marktrat Hironimus fragt außerdem nach, wer die im Kreuzungsbereich

aufgehäuften Schneemassen der Räumfahrzeuge entfernt. Sollten hier Probleme

entstehen, muss der Bauhof darauf aufmerksam gemacht werden.

Marktrat Lehner fragt, warum die Grenzsteine auf dem südlichen Teil der

Straße zwischen Heblesricht und Schönbrunn freigelegt wurden. VA Wagenknecht-Hirth

erläutert, dass Kabel der N-Ergie und Leerrohre für Breitband

hier eingezogen werden. Die Telekom-Leitungen sind hier schon verlegt und

man wollte sich ein Bild verschaffen.

Marktrat Lehner möchte wissen wie es mit den Grundstücksverhandlungen

bezüglich des Radweges von Lampersdorf nach Heblesricht weitergeht. 1.

Bürgermeister Horndasch erläutert, dass zusammen mit dem Landratsamt eine

Variante ausgearbeitet wurde, die Kreisstraße zu verschwenken und somit die

Problematik zu lösen. Da von Herrn Dillmann, Leiter des Tiefbauamtes beim

Landratsamt in Roth, eine Absage kam, vermutlich aus Kostengründen, müssen

die Grundstücksverhandlungen nun wieder aufgenommen werden.

Markrätin Sossau fragt nach dem Sinn der Beschilderung (70 km, und Krötenwanderung)

in der Weiherkurve nordwestlich von Göggelsbuch auf der RH 8 Richtung

Polsdorf. VA Wagenknecht-Hirth erklärt, dass es durch die überfahrenen Frösche zu

verschmutzten Fahrbahnen kommt und deshalb erhöhte Vorsicht geboten ist.

1.Bürgermeister Horndasch gibt noch kurze Informationen:

Die Birken entlang des Weges zum St. Wolfgang mussten wegen Standsicherheit

und Astbruchgefahr gefällt werden.

Die Eiche bei Stockach wurde nach Genehmigung vom Landratsamt gefällt.

Für den Ölschaden an der Grundschule ist ein erstes Angebot eingegangen,

es wird noch auf zwei weitere Angebote gewartet.

Für die Deponie in der Freystädter Straße stellt Herr Eberle, vom Büro R & H

Umwelt, Nürnberg demnächst das Gutachten vor.

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MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Neuer Bauamtsleiter in Allersberg

Der neue Bauamtsleiter Gunther Pfahler hat beim Markt Allersberg zum 1.

April seinen Dienst angetreten. Damit bekommt das Bau- und Umweltamt

nach dem Weggang von Stefan Ott wieder eine Leitung. „Wir freuen uns,

dass die Leitungsstelle wieder besetzt ist bei all den großen Projekten, die

wir vor uns haben.“, sagte Bürgermeister Daniel Horndasch bei Gunther

Pfahlers Begrüßung. Der 47-Jährige ist Bauingenieur und war seit 2000 bis

zu seinem Wechsel nach Allersberg bei der Gemeinde Pyrbaum als Marktbaumeister

beschäftigt. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählten u.a. der

Neubau und Unterhalt der gemeindlichen Liegenschaften und Straßen, die

Bauleitplanung, das Baurecht und die Leitung des gemeindlichen Bauhofes.

„Ich will mir erst mal einen Überblick verschaffen.“, so Pfahler und besuchte

in seinen ersten Arbeitstagen alle gemeindlichen Liegenschaften und

aktuellen Bauprojekte. Herr Pfahler ist dreifacher Vater und wohnt mit seiner

Familie in Eckersmühlen.

„Ich freue mich, dass wir mit Gunther Pfahler nicht nur einen sympathischen,

sondern vor allem kompetenten und erfahrenen Mann für die Leitung des

Bau- und Umweltamtes gewinnen konnten.“, erklärt

Bürgermeister Daniel Horndasch.

Allersberger Torturm und St. Sebastians Kirche

vom Bezirk Mittelfranken für hervorragende

Sanierung ausgezeichnet.

Mit großer Freude nahmen 1. Bürgermeister Daniel Horndasch, in Vertretung

des Marktes Allersberg, und Pfarrer Peter Wenzl, in Vertretung der katholischen

Kirchenstiftung, die Urkunde für die hervorragende Sanierung dieser

beiden markanten Baudenkmäler in Allersberg vom Bezirk Mittelfranken

entgegen.

MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

9


Vorstellung des neu gegründeten Kommunalunternehmens „KU Allersberg

Vorstand

Michael Langner

Dipl. wi. jur.; MBA

Marktplatz 1,Allersberg

Tel.: 09176/509-23

Stellvertretender Vorstand

Kartin Müller

Dipl. verw. wirt; M.A.

Marktplatz 1,Allersberg

Tel.: 09176/509-12

Vorsitzender Verwaltungsrat

Daniel Horndasch

1. Bürgermeister

Marktplatz 1,Allersberg

Tel.: 09176/509-25

Stell. Vorsitzender Verwaltungsrat

Thomas Schönfeld

2. Bürgermeister

Marktplatz 1,Allersberg

Tel.: 09176/509-241

Verwaltungsrat

Ernst Rückert

Bankfachwirt

Eppersdorf 17, Allersberg

Tel.: 09176/997000

Stellvertr. Verwaltungsrat

Holger Gmelch

Schreinermeister/ Heilerziehungspfleger

Kronmühle 25, Allersberg

Tel.: 09174-491481

Willibald Harrer

Unternehmer

Fliederweg 13, Allersberg

Tel.: 09176/98550

Roger Bitsch

Rechtsanwalt

Anton-Günther-Str. 24, Allersberg

Tel.: 09176/7289

Harald Knaus

Unternehmer

Peter-Köferler-Str. 10, Allersberg

Tel.: 09176/997620

Eduard Riehl

DV-Kaufmann

Lerchenfeldstr. 12, Allersberg

Friedrich Schneider

Unternehmer

Ebenried 92, Allersberg

Tel.: 09176/1659

Tobias Klimczak

Industriemeister / Elektrotechnik

Wiesenstr. 5a, Allersberg

Tel.: 09176/995236

Zum 5.4. ist das Kommunalunternehmen „KU Allersberg“ in Kraft

getreten. Das Kommunalunternehmen ist ein selbständiges Unternehmen

in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts unter

der Gewährträgerschaft des Marktes Allersberg.

Gegenstand des Unternehmens ist die Wirtschaftsförderung für den Markt

Allersberg sowie die Durchführung von Erschließungsvorhaben im Gemeindegebiet.

Das Unternehmen ist mit dem Unternehmensgegenstand insbesondere

berechtigt zu:

• Werbung für den Wirtschaftsstandort Allersberg

• Hilfestellung für ansässige und ansiedlungsinteressierte Gewerbebetriebe

durch Beratung und Vermittlung geeigneter Gewerbeflächen

• Erwerb, Tausch, Veräußerung, Vermietung und Verpachtung von

Grundstücken und Gebäuden

• Abschluss von Werk- und Erschließungsverträgen

• Ausschreibung und Vergabe von Bauaufträgen

Organe des KU Allersberg sind der Vorstand sowie der Verwaltungsrat

Der Vorstand sowie dessen Stellvertreter wird vom Verwaltungsrat für eine

Amtszeit von 5 Jahren gewählt.

Der Verwaltungsrat besteht aus dem Vorsitzenden (1. Bürgermeister) und vier

Verwaltungsrats-mitglieder die für 6 Jahre vom Marktgemeinderat gewählt

werden.

10

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Standesamtliche Nachrichten Markt Allersberg

April 2018

Geburten

• Isabella Gruner

Christian und Sabrina Gruner,

Allersberg, Ebenried 163

Eheschließungen

• Matthias Frisch und

Verena Hüttinger, Allersberg,

Nürnberger Straße 10 A

• Patrick Usbeck und Annika Busch,

Allersberg, Reckenricht 14

• Sebastian Schneier und

Anja Mederer, Allersberg,

Sandstraße 3

Sterbefälle

• Anna Alt, Allersberg, Kellerstraße 2

• Franz Xaver Pfahler, Allersberg,

Flurstraße 21

In Allersberg findet eine Rentenberatung statt

Die Rentenberatung findet am 24. Mai 2018 von 15.00 - 18.00 Uhr im

Rathaus Allersberg, Erdgeschoss, Besprechungsraum 00.05, statt.

Anträge auf Kontenklärung bzw. Rentenanträge werden kostenlos ausgefüllt

und entgegengenommen. Dringend erforderlich hierfür sind Personalausweis

und Versicherungsunterlagen, die Sie bitte zum Termin mitbringen.

Eine Beratung durch den Versichertenberater Herrn Andreas Seidel erfolgt

nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Eine Beratung ist auch an anderen

Tagen nach individueller Absprache möglich.

Terminvereinbarung unter 09171 / 8 94 86 62 oder 0151 / 61 13 78 38.

Andreas Seidel

„Für einander“ - Kontaktstelle für Bürger-Engagement im Landkreis Roth

Sie verfügen über freie Zeit, haben Freude am Umgang mit Menschen und

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bei der Umsetzung des Projektes unterstützen?

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Wir informieren, beraten und unterstützen aktive Menschen, die sich freiwillig

engagieren möchten.

Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen!

So erreichen Sie „für einander“

Kontaktstelle für Bürger-Engagement Landkreis Roth, Landratsamt Roth,

Annegret Thümmler, Tel.: 09171 / 81 11 25, E-Mail: fuereinander@LRAroth.de

Asylhelferkreis Allersberg

Der Asylhelferkreis unterstützt in Allersberg lebende Asylbewerber und

anerkannte Flüchtlinge. Eine große Aufgabe der ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfer ist es, durch vielfältige Angebote zur Integration der geflüchteten

Menschen beizutragen.

Die Koordinatorin des Helferkreises, Frau Mara Schöll, freut sich über weitere

ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und informiert gerne über die verschiedenen

Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren.

Kontakt: Mara Schöll, Tel.: 09176 / 9 98 72 72; 0157 / 75 87 56 61,

E-Mail: schoellmara@t-online.de

Weitere Informationen zum Thema Asyl und Integration erhalten Sie bei den

Integrationslotsinnen von „für einander“ Dorothea Pille und

Aline Liebenberg, Tel.: 09171 / 81 13 60, E-Mail: fuereinander@LRAroth.de

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MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

11


Aus der Allersberger Geschichte. Folge 4

Chronik von Allersberg und seinen Ortsteilen in Zeittafeln

1327 und 1328:

Die Äbtissin Anna von Uttenhofen

hat drei Brüder, unter anderem den

Ritter Ulrich den älteren Uttenhofer,

der Zins von einem Lauterbacher

Gut erhält. Er siegelt 1327 und 1328

mit dem Uttenhofer Wappen: einem

schwarzen Amboss auf silbernem

Grund.

1329, 28.02.:

Uttenhofen erscheint in einer

Urkunde vom 28. Februar 1329:

Ritter Berthold „der Reiteneicher von

Meckenhausen” bekennt darin, dass

er dem Siechkobel zu St. Johannes

„sein Eigengut zu Vtenhofen“

(ehemalige Gemeinde Ebenried)

schenkte, das zu diesem Zeitpunkt

„Marquart Olman als Erbe“ bebaute.

Anlass der Schenkung ist eine

schwere Erkrankung seiner Ehefrau

Adelheid, die aussätzig ist und ihre

letzten Tage im Siechkobel verbringt.

Strittig bis heute sind die Zuordnung

und die Identität des bei den

Kirchweihen des Eichstätter Bischofs

Gundekar zwischen 1057 und 1075

genannten „Otinhouen“ (sprich:

Outinhofen). So schreibt Dr. Felix

Mader, der Herausgeber des Kunstdenkmälerbandes

von 1929: „Man

geht aber kaum irre, wenn man

annimmt, daß für Weiherheim und

Jettenhofen (Uttenhofen) schon im

hohen Mittelalter eine Kirche bestand,

die, den Zeitverhältnissen entsprechend

klein, eine Kapelle war.“

Ortsnamenforscher Werner Pfitzinger

vermutet: „Auf diese ältere Kirche

dürfte sich die Notiz des Gundekarianums

beziehen, Bischof Gundekar

habe anschließend an die Kirchweihe

in Sulzkirchen eine Kirche in

Uttenhofen geweiht“. Uttenhofen

bei Hilpoltstein dürfte hier wohl

nicht in Frage kommen.

Michael Bacherler bemerkt zu dem

oben genannten „Outinhouen“: „...

das ist wohl Uttenhofen, Bezirksamt

Hilpoltstein, das eine alte Apostelkirche

besitzt, während Jettenhofen

ohne Kirche ist.“

Franz Xaver Buchner meint: „Die

Beziehung auf Jettenhofen bei

Berching ist unzutreffend, da dort

keine Kirche nachweisbar ist“.

Möglicherweise handelte es sich

bei dieser Kirchenweihe, wie Felix

Mader schreibt, um eine Kapelle.

Franz Heidingsfelder nennt für

„Ötinhouen“ ebenfalls Jettenhofen.

Der Adelssitz lag höchstwahrscheinlich

in Jettenhofen, das ein Schloss

besitzt.

1329 bis 1352:

Ein Heinrich Utenhouer (Uttenhofer)

urkundet als Zeuge für das Kloster

Indersdorf.

1331:

Urkundlich wird Pfarrer „Cunrad der

Proll“ von Ebenried genannt.

1332:

Urkundlich wird ein „her Leutold der

Eysenprestorffer“ (Eismannsdorf)

genannt.

1333, 20.01.:

In Allersberg erfolgt die Gründung

der heute noch bestehenden St.

Sebastiansbruderschaft. Sie ist eine

der ältesten, wenn nicht sogar die

älteste, noch existierenden Bruderschaften

der Diözese Eichstätt. Eine

Gründungsurkunde ist nicht mehr

vorhanden. (Angaben nach dem

alten Bruderschaftsbuch.)

Die Bruderschaft betreut in Pestzeiten

die Kranken und beerdigt die

Toten. Für die im 30-jährigen Krieg

1618 bis 1648 zerstörte Sebastianskapelle

wird 1676 die Sebastianskapelle

im Friedhof errichtet. Auch

sie wird im Laufe der Jahrhunderte

durch kriegerische Ereignisse immer

wieder beschädigt - letztmals am

Ende des Zweiten Weltkrieges Ende

April 1945 - und wird immer wieder

instand gesetzt. 2015/16 erfolgt eine

neuerliche Sanierung.

Mit Gebet und Gesang zieht die

Prozession der Sebastiansbruderschaft

beim Sebastiansbruderschaftsfest

alljährlich, angeführt von

den Bruderschaftsräten und den

Geistlichen, von der katholischen

Pfarrkirche zur Sebastianskirche im

Friedhof. Dort werden Ablassgebete

gesprochen und das Sebastianslied

wird gesungen.

1334, 01.06.:

Ritter Heinrich von Uttenhofen

ist ein Urteiler im Hofgericht des

Bischofs von Eichstätt.

1336, 21.05.:

Äbtissin Anna von Uttenhofen

erreicht ein Eichstätter Lehen für das

Kloster Seligenporten.

1336, 08.07.:

Die Erwähnung von Guggenmühle

im Salbuch der Herrschaft Hilpoltstein

von 1544 galt bisher als

Ersterwähnung des Ortes. Wie der

Ortsnamenforscher Werner Pfitzinger

jedoch herausfand, wird Guggenmühle

jedoch bereits erstmals 1336

genannt. So heißt es am 8. Juli 1336:

„Peter Gnatznapf, Bürger zu Nürnberg,

erklärt, dass er mit gesamter

Hand seiner Frau Syglint, seiner

Wirtin (…), derselben Syglint 600

Pfund Haller aus folgenden Gütern

vermacht: 1. Gut zu Altenfelden, 2.

Gut zu Gukenmul, 3. Gut zu Grefenberg,

4. Fischwasser Grunloch.“

1339:

In Allersberg errichten am 14.

September 1339, dem heiligen

Kreuztag Erhöhung, die Brüder

Leopold und Albrecht von Wolfstein,

Söhne des Gottfried II. von Wolfstein,

die heute noch bestehende Hospitalstiftung

(Altenheim) für „arme

und presshafte“ Personen. Sie wird

Spital- oder Katharinenbenefizium

genannt.

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12

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Sie stiften das Spital zu Allersberg

mit einer Hofstatt und dem Weiher

bei dem Markt (heutiger Spitalweiher),

dem Zehnt zu Göggelsbuch

und dem „Kirchensatz“ zu Ebenried

(St. Nikolaus). Als Siegler treten die

beiden Brüder auf.

Das Original der Stiftungsurkunde,

das sich in Freystadt befand, ist

verschollen. Dompropst David Popp,

ehemals königlicher Professor in

Amberg, danach Domkapitular

in Eichstätt, hat 1806 eine Kopie

erstellt, die sich im Bischöflichen

Ordinariatsarchiv Eichstätt befindet.

Der Text der Stiftungsurkunde lautet:

„Ich Leupolt und ich Albrecht von

dem Wolfstein gehen und tun chunt

an diesem Brief daz wir uns vaint

haben daz wir sullen machen ein

Spital zu Allersperch und sullen dem

geben ain Hofstatt und den Weiar

pei dem marcht und den Zehent

zu Gechelspuch und den Chirchensatz

zu Ebenreut und darnach

waz uns got ermant, und geloben

und gehaizzen daz paide, welcher

und uns nichten wär, daz wir ez

angevingen daz es danne d`and`pei

seinen trewn anvahen soll in dem

iar und ein ´tot ligt, Wir geloben und

gehaizzen auch pei unsern Ayden

welch´und´ uns nichten wär und

waz er schuff von seinem Tail daz

sol d´ and´ volfuren. Daz daz also

tat und unzerbrochen weleibe v´

sigel wir disen brif mit unser bald

Insigel. Daz ist geschehen do man

zalt von Christes gepurtt drewtzehn

hundert Jar und in dem Newn und

dreizzigsten iar an des heiligen

Chräutztag alz ez erhöht wurde.“

Das Wappen über dem Portal

des Spitalgebäudes inmitten einer

prächtigen Stuck-Kartusche stammt

aus dem Jahre 1339, als Albrecht

und Leopold von Wolfstein die

Allersberger Hospitalstiftung errichteten.

Das Wappen zeigt das wolfsteinische

Familienwappen.

Die Allersberger Spitalstiftung wird

im Jahre 1339 gegründet, aber

erst im Jahre 1344 konfirmiert. Der

Grund hierfür liegt im Folgenden:

Heinrich V., der 43. Bischof von

Eichstätt, der von 1329 bis 1344

regiert, ist ein Anhänger des Kaisers

Ludwig IV. Gegen diesen aber ist

vom Papst Johann XXII. der Kirchenbann

ausgesprochen worden. Weil

Heinrich V. mit seinem Kaiser Ludwig

IV. nicht brechen will und den über

den Kaiser verhängten Bann mit ihm

trägt, kann er bis an sein Lebensende

im Jahre 1344 keine Konfirmation

erteilen.

Robert Unterburger

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MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

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TERMINE

12.05.2018

vhs: Inlineskaten für

Anfänger (für Kinder

ab 6 Jahren

14:00 - 16:00 Uhr

Bahnhofstraße 14

Alter Bahnhof, 09176/509-63

14,00 €

16:00 - 18:00 Uhr

vhs: Inlineskaten für

Fortgeschrittene

(für Erwachsene und

Kinder ab 8 Jahren)

Bahnhofstraße 14

Alter Bahnhof, 09176/509-63

14,00 €

13.05.2018

Maiandacht

19:00 - 19:30 Uhr

Es werden die alten

Marienlieder gesungen.

Jakobskapelle Kronmühle e.V.

09174/9319

08:00 - 10:00 Uhr

Vogelstimmenwanderung

Die Excursion wendet sich

auch an vogelkundliche

Anfänger und Familien mit

Kindern ab 10 Jahren.

Bitte mitbringen: Fernglas

und Vogelbestimmungsbuch

– sofern vorhanden.

Leitung: Helmut Beran, LBV

Keine Anmeldung erforderlich!

Spende für den LBV erwünscht.

Bund Naturschutz -

Ortsgruppe Allersberg

Nürnberger Straße,

(beim Friedhof) 09176/1876

14.05.2018

Maiandacht (KAB)

19:00 Uhr

(Bitte beachten: Der Termin

wurde vom 7.5. auf den

14.5. verschoben)

Marktplatz 9, Kath. Pfarrkirche

„Maria Himmelfahrt“

09176/7683

15.05.2018

Begegnungscafe /

Asyl Café

17:00 - 18:30 Uhr

Wir laden alle Flüchtlinge

und Allersberger/Innen ganz

herzlich ein!

Lernen Sie sich einfach kennen

bei einer Tasse Kaffee...

INVITATION to the ASYL

CAFÉWhen: Tuesday from 5

to 6:30 p.m. Where: Evang.

Gemeindezentrum, Saint-

Céré-Platz 1, Flüchtlingshelferkreis

Allersberg

09176/996878

17.05.2018

Maiandacht und

Muttertagsfeier

14:00 Uhr

Maiandacht in der Kapelle

Eismannsdorf. Muttertagsfeier

im Gasthof Endres in

Göggelsbuch.

VdK Bayern - OTV Allersberg

Eismannsdorf/Göggelsbuch

09176/7610

Maiandacht

16:00 Uhr

Kath. Frauenbund

Eisbühl, Kapelle

09176/995310

18.05.2018

Kreismaiandacht (KAB)

19:00 Uhr

Treffpunkt: Kirche in

Großhöbing

09176/7683

Pfingstzeltlager in

Eching 18.-21.5.

-nur für Mitglieder-

16:00 Uhr

Abfahrt: Freitag, 18.Mai

um 16:00 Uhr.

Wasserwacht Allersberg

0170/6300657

Teilnahmegebühr wird noch

bekanntgegeben

19.05.2018

Bauernmarkt

08:00 - 12:00 Uhr

Angeboten werden

heimische und frische

Produkte je nach Saison

direkt vom Bauernhof

Interessengemeinschaft

Allersberger Bauernmarkt“

Marktplatz

09176/1050

21.05.2018

07:00 Uhr

Wanderung zum

Kirchweihgottesdienst

nach Pyrbaum

Die Wanderer treffen sich

in Allesberg um 7 Uhr am

Minigolfplatz (Am Weinberg)

Der Gottesdienst findet um

09:30 Uhr in der St. Georgs-

Kirche in Pyrbaum statt.

Evang.-Luth. Kirchengemeinde/Pfarramt

St. Georg Kirche

09176/281

25.05.2018

Sommerfest bei Sport

Schöll 25. - 27.5.

Zum Ausführliches

Programm bitte Tagespresse

beachten!

Nürnberger Straße 1

09176/364

26.05.2018

Bauernmarkt

08:00 - 12:00 Uhr

Angeboten werden

heimische und frische

Produkte je nach Saison

direkt vom Bauernhof

Interessengemeinschaft

Allersberger Bauernmarkt“

Marktplatz

09176/1050

27.05.2018

11:00 - 18:00 Uhr

Kunstmeile am Spitalweiher

mit Ausstellung

im Torturm

Näheres entnehmen Sie bitte

der Tageszeitung.

Kultur- und Verschönerungsverein

Allersberg e.V.

Hilpoltsteiner Straße

Spitalweiher/Torturm

09176/5774

09:30 - 18:00 Uhr

Fronleichnamsmarkt

und verkaufsoffener

Sonntag

Verkaufsoffener Sonntag

von 12:00 - 17:00 Uhr

Enklers Märkte

09176/509-60

Jahreshauptversammlung

Schach-Club -nur

für Mitglieder-

15:00 - 17:00 Uhr

Allersberger Schach-Club

2000 e.V., Weihergasse 18

(Eingang Lerchenfeldstraße)

ASC-Vereinsheim

09176/7460

Café im GilardiHaus

13:30 - 17:00 Uhr

Angebot und Verkauf von

Kaffee sowie selbstgebackenen

Kuchen und Torten

im GilardiHaus.

Verein zur Sanierung und

Förderung des Gilardi-Anwesens

Allersberg e.V.

Allersberg

Marktplatz 20

Gilardihaus

09176/90324

29.05.2018

Vollmond-Wanderung

am Rothsee

20:00 Uhr

Anmeldung bis 1 Tag vor

der Veranstaltung unter

der Tel. 09176/1068 oder

0160/2038471 möglich.

Treffpunkt wird bei Anmeldung

bekannt gegeben!

Kultur- und Tourismusbüro

(Verkehrsamt) Allersberg

09176/50960

30.05.2018

Kickerturnier der

Feuerwehren

18:30 Uhr

Kickerturnier für die Feuerwehren

im Brandbezirk

Allersberg.

Feuerwehr Altenfelden

09176/9980716

31.05.2018

Radtour

13:15 Uhr

Fahrt ins Blaue mit

Kaffetafel – Feuerwehr

Göggelsbuch, 09174/48585

31.05.2018

10:30 - 19:00 Uhr

Brunnenfest

Findet nur bei schönem

Wetter statt!

Kultur- und Verschönerungsverein

Allersberg e.V.

Hinterer Markt

0170/4716024

02.06.2018

Fußball Jugendcup

2. und 3.6.

Nähere Infos siehe

www.djk-allersberg.de

DJK Allersberg e.V.

Pyrbaumer Str. 67

DJK Sportgelände

09176/90638

14

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für

Wilhelm Meier

Wilhelm Meier ist der 19. Bürger in der Marktgemeinde, dem am Mittwochabend

im Torturm das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

für Verdienste im Ehrenamt verliehen wurde. Landrat Herbert

Eckstein hatte dazu den Vorschlag eingereicht und sprach auch die

Laudatio auf den Vorsitzenden des Kleintierzuchtvereins Allersberg.

Zahlreiche Gäste waren bei der Feierstunde dabei, darunter auch die drei

Bürgermeister des Marktes und Altbürgermeister Bernhard Böckeler sowie

eine ganze Reihe von Vorgängern von Willi Meier, denen ebenfalls schon das

Ehrenzeichen verliehen wurde und eine große Zahl von Vorstandsmitgliedern im

Verein. Aber auch Tante Maria Gmelch war dabei, die selbst schon (2005) geehrt

worden war und die beiden Kreisvorsitzenden Walter Gentele für Geflügel und

Manfred Günther für Kaninchen. Seit nahezu 30 Jahren übt Willi Meier, wie er

allseits genannt wird, das Amt des Vorsitzenden beim Kleintierzuchtverein aus.

Festwochen seien es deshalb derzeit im Hause Meier, merkte Herbert Eckstein

scherzhaft an. Denn vor kurzem konnte das Ehepaar Meier erst die Goldene

Besser Barmenia. Besser leben.

Bewährtes Team in neuer Farbe mit neuer Telefonnummer.

Seit mehr als 20 Jahren, davon 6 Jahre in Wendelstein, stehen

Sabine und Michael Haßler für alle Bereiche von Versicherungen

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Willi Meier (2.v.r.) mit Ehefrau Irmgard bei der Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen

des Bayrischen Ministerpräsidenten, gesäumt von Landrat Herbert Eckstein und

Bürgermeister Daniel Horndasch

Hochzeit feiern. Und die Ehefrau spiele auch bei der ehrenamtlichen Tätigkeit

eine große Rolle. „Ohne Frau hätte er das nicht so lange machen können.“,

merkte Eckstein an, der auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Willi Meier

auflistete. 1979 wurde er Mitglied beim Kleintierzuchtverein. Den Anlass verriet

der Geehrte selbst. Als er nämlich bei der, im Rahmen der Kirchweihschau

am ehemaligen Festplatz veranstalteten, Tombola ein Kaninchen gewann,

entschloss er sich, auch Mitglied im Verein zu werden. Schon zwei Jahre später

war er als Tätomeister (sechs Jahre lang und nun wieder seit 2015) des Vereins

tätig und übernahm auch die Tätigkeit des Kaninchenzuchtwarts (sieben Jahre

lang). 1988 wurde er 2. Vorstand, arbeitete sich quasi unter dem langjährigen

Vorsitzenden Anton Pecher ein und wurde am 7. Januar 1989 zum 1. Vorsitzenden

gewählt. Seither übt er diese Tätigkeit aus, auch wenn er mittlerweile

schon Ehrenmitglied seines Vereins ist.

Aber nicht nur das. Willi Meier war auch als Fußballschiedsrichter viele Jahre

unterwegs und ist seit einer Reihe von Jahren auch aktiver Sänger beim

Gesangverein „Liederkranz“. Landrat Eckstein bezeichnete Willi Meier als einen

leidenschaftlichen Kaninchenzüchter (Rasse Marburger Feh), der nun seit zwei

Jahren auch Vorsitzender des Havannah-, Feh- und Alaskaclubs, einem Zusammenschluss

von Spezialzüchtern von Kaninchen ist. Als Tätomeister hat Meier die

Aufgabe einer Tätowierung für Jungtiere, damit die Abstammung nachverfolgt

werden kann. Das zeige auch die Veränderung, so Eckstein, dass früher zwischen

300 und 400 Tiere jährlich tätowiert wurden, während es 2016 nur noch rund

150 waren. Als Zuchtwart berichtet er ständig über aktuelle Themen rund um

die züchterischen Tätigkeiten. 2017 wurde Willi Meier für weitere drei Jahre als

Vorsitzender bestätigt, freute sich der Landrat, dass er damit auch das 60-jährige

Vereinsjubiläum wieder ausrichten werde, nachdem das 50-jährige noch in

bester Erinnerung sei. Alljährlich führt der Kleintierzuchtverein zwei Tierschauen

durch, zum einen an der Kirchweih und zum anderen die Herbstschau. Bald nach

der Gründung des Vereins hatte die Kirchweihschau begonnen, damals noch in

einer Ausstellungshalle am ehemaligen Festplatz an der Hilpoltsteiner Straße,

dann nach dem Umzug der Kirchweih auf den Festplatz am ehemaligen Bahnhofsgelände

folgte auch der Verein mit dem Neubau einer eigenen Halle. Diese

wurde unter der Ägide von Willi Meier 1996/97 erweitert und 2010 von grundauf

renoviert. Eckstein stellte auch die vielen von Willi Meier seit 1990 veranstalteten

und geleiteten überörtlichen Schauen heraus, Kreisjungtierschauen für Kaninchen

und Geflügel, die der Allersberger Verein mit viel Aufwand immer wieder organisiert

und vorbereitet hatte. Auch zwei Jugendzeltlager listete der Landrat auf

und er schätzte vor allem auch den mit den Kreisschauen verbundenen Aufwand,

bei dem Willi Meier zusammen mit Ehefrau Irmgard immer an vorderster Front

zu finden war. Wenn Meier in der Vergangenheit auch immer wieder mit den

verschiedenen Ehrungen auf dem Gebiet des Züchterwesens ausgestattet wurde,

das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten ist die „Krönung“.

Der Landrat bezeichnete Willi Meier als zuverlässig, hilfsbereit, grundehrlich,

geradlinig, offen und im richtigen Zeitpunkt auch recht gelassen. Und er bezog

dabei auch Ehefrau Irmgard mit ein. Denn „sie machen es miteinander und in guter

Einheit“. Während Landrat Herbert Eckstein die Urkunde überreichte, durfte Bürgermeister

Daniel Horndasch das Ehrenzeichen ans Revers heften. Zu 100 Prozent

habe es Willi Meier verdient, nutzte der Rathauschef gleich die Gelegenheit für eine

Glückwunsch- und Grußadresse an den Geehrten. Und auch er sah die große Beteiligung

der Ehefrau und meinte, dass eigentlich zwei Ehrenzeichen hätten vergeben

werden müssen, weil beide sehr engagiert wären und die Ehefrau immer dabei sei.

Die offene, ehrliche und menschliche Art zeichne beide aus, sagte Horndasch und

hatte für Irmgard Meier die Brosche mit dem Wappen des Marktes sowie Blumen

und für Willi Meier die Krawattennadel mit Wappen und einen Bierkrug dabei.

Willi Meier in seiner äußerst bescheidenen Art dankte für die Ehrung und ließ

auch seiner Vorstandschaft Anteil daran. Denn sowas sei nur mit einer guten

Vorstandschaft möglich, wie er sagte. Wie in Allersberg üblich, durfte sich der

Geehrte auch ins Goldene Buch des Marktes Allersberg eintragen.

Reinhold Mücke

MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

15


Gasthaus

Zur goldenen Sonne

Hinterer Markt 18, 90584 Allersberg

Am Muttertag 13.05.2018

Muttertags Menü: 4 Gänge für 24,90 €,

zusätzlich gibt es eine kleine Überraschung

für jede Mutter.

Wir bitten um Reservierung.

Auf Ihr Kommen freut sich

Brigitte Wassermann und Team

09176 / 99 556 26

Das Kultur- und Tourismusbüro des Marktes

Allersberg lädt herzlich ein:

Fronleichnamsmarkt und

verkaufsoffener Sonntag

Traditionsgemäß findet am Sonntag, 27. Mai 2018 von 09.30 Uhr bis

18.00 Uhr am Marktplatz der Fronleichnamsmarkt statt.

Für ein reichhaltiges Angebot von Textilien, Geschenkartikeln,

Lederwaren, Schmuck, Haushaltswaren, Nahrungsmitteln

und vieles mehr werden in gewohnter Weise die

Fieranten sorgen.

Auch die Allersberger Geschäfte haben an diesem

Sonntag von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet und freuen sich

ebenso auf Ihren Besuch.

Schauen Sie doch mal vorbei, ein Besuch lohnt sich immer!

Sonntag

27.05.

9.30 Uhr

Das Kultur- und Tourismusbüro des Marktes

Allersberg lädt herzlich ein:

Vollmond-Wanderung am

Rothsee mit der

Gästeführerin Birgitt Hirscheider

Eine faszinierende Reise hinein in die Wonnemond-Nacht.

Wir lauschen Sagen und Geschichten zum Mond, erfahren

Mythisches und Mystisches, genießen die zauberhafte

Stimmung am See.

Dauer: 2,5 Stunden

Strecke: ca. 7 km

Gebühr: 8,- € / Kinder 5,- €

Für Kinder ab 12 Jahren geeignet

Empfehlenswert: festes Schuhwerk, zweckmäßige Kleidung sowie Stirnoder

Taschenlampe, Mitnahme von Selbstverpflegung (ohne Einkehr)

Dienstag

29.05.

20 Uhr

Anmeldung bis 1 Tag vor der Veranstaltung unter der

Tel.: 09176 / 10 68 oder 0160 / 2 03 84 71 möglich.

Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Auskunft: Kultur- und Tourismusbüro, Markt Allersberg,

Tel.: 09176 / 5 09 60 www.allersberg.de

16

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Gewerbe-Show und

Sportwagentreffen

Mehr als 80 ausstellende Firmen und Organisationen, ein

buntes Show-Programm auf der Bühne, Sportwagentreffen

am Sonntag, Zauberer, Clown und Karussell für die Kleinen:

Die Gewerbe-Show im Industriegebiet bietet für jeden

etwas und verspricht eines der Highlights des Jahres in

Allersberg zu werden. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:

Samstag, 9. Juni 2018: 12.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag, 10. Juni 2018: 10.30 bis 17.00 Uhr

Weitere Infos: www.uvwa.de/gewerbe-show-2018

Samstag

09.06.

12-18 Uhr

Sonntag

10.06

10.30-17 Uhr

Gewerbe-Show mit buntem Programm und Sportwagentreffen

ALLERSBERG – Die Unternehmen, Organisationen und Vereine aus Allersberg

laden für das Wochenende vom 9. und 10. Juni 2018 zur großen

Gewerbe-Show ein.

Interessierte Besucher können am Samstag von 12.00 bis 18.00 Uhr

und am Sonntag von 10.30 bis 17.00 Uhr über das Ausstellungsgelände

im Industriegebiet bummeln und sich informieren, was die Allersberger

Firmen zu bieten haben. Mehr als 80 Unternehmen, Organisationen

und Vereine aus 40 Branchen werden einen Blick hinter die Kulissen

gewähren. Auf der großen Bühne gibt es zudem an beiden Tagen ein

buntes Showprogramm: Musikbands wie „Hip da Banda“, „Stereo

Show“, „JUNo.5“ und „IsaBelle“ werden für Stimmung sorgen. Auch die

Allersberger Vereine, Kindergärten und Schulen präsentieren sich dort

mit diversen Aufführungen. Die kleinen Gäste werden sich bei Zauberer,

Clown und Karussell amüsieren können. Ein weiteres Highlight erwartet

die Besucher am Sonntag: Zum Sportwagentreffen werden ab 11.00 Uhr

auf dem Gelände der Firma MKV ausgefallene Modelle von Marken wie

Porsche, Ferrari, Maserati, Lamborghini sowie einige historische Exemplare

erwartet.

Organisiert wird die Gewerbe-Show von der Unternehmervereinigung

Wirtschaftsraum Allersberg e.V. (UVWA) und der Marktgemeinde Allersberg.

Sie haben 2014 bereits die erste Gewerbe-Show veranstaltet, zu der

damals mehr als 20.000 Besucher gekommen sind.

Das Kultur- und Tourismusbüro des Marktes

Allersberg lädt herzlich ein:

Picknick – Open Air

auf dem Saint-Céré-Platz in Allersberg mit der

Band „4 Friends“

Zu diesem Open Air-Konzert unter freiem Himmel mit der

Band „4 Friends“ laden wir Sie im Namen der Marktgemeinde

Allersberg sehr herzlich ein.

Freitag

15.06.

20 Uhr

Mit Songs von den Beatles, CCR, Eagles, Santana, Simon & Garfunkel, Roy

Orbison, um nur einige Bands bzw. Interpreten zu nennen, können Sie mit

den „4 Friends“ einen herrlichen Sommerabend genießen.

Die Veranstaltung findet auf der grünen Wiese am Saint-Céré-Platz statt.

Essen und Getränke dürfen mitgebracht werden, jedoch kein Branntwein

oder branntweinhaltigen Getränke.

Und für diejenigen, die sich gerne verwöhnen lassen möchten, lädt die

BRK Bereitschaft Allersberg zum Sekt- und Weinbüfett sehr herzlich ein.

Bitte Picknickdecke nicht vergessen, da nur wenige Sitzplätze zur Verfügung

stehen.

Genießen Sie eine lauschige Juninacht bei einem gemütlichen Picknick

unter freiem Himmel.

Der Eintritt ist frei!

Hutsammlung zu Gunsten der BRK Bereitschaft Allersberg

Diese Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter statt.

Auskunft: Markt Allersberg, Kultur- und Tourismusbüro,

Tel.: 09176 / 5 09 60 (AB-Ansage), www.allersberg.de

Ausweichtermin: Freitag, 6. Juli 2018

Sind Sie für Ihren Ruhestand gut aufgestellt?

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MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

17


AKTUELLES AUS DEM AKTIONSBÜNDNIS OBERPFALZ-MITTELFRANKEN

Mai 2018

Liebe Mitbürgerinnen und

Mitbürger,

Der Mai lockt uns in die Natur und wir starten mit

der Auftakttour des Radl- und Wanderkalenders

2018 in Postbauer-Heng. In Zu-sammenarbeit mit

unserem Kulturforum laden wir Sie herzlich ein zur

LiteRADtour am 27. Mai 2018, Treffpunkt 13:45

Uhr am Park-platz der EKS-Schule. Lassen Sie

sich überraschen bei einer Radtour mit Lesungen

an ungewöhnlichen Orten und einer Ab-schluss-

Brotzeit im Deutschordensschloss. Weiter geht

es dann im Juni mit der Gemeinde Berngau. Die

Flyer zu den Touren lie-gen in den Rathäusern der

Gemeinden aus.

Ihr Horst Kratzer

Erster Bürgermeister des Marktes Postbauer-Heng,

Sprecher des AOM

Berching

www.berching.de

Ab Sa., 12. Mai bis 29. Sept. jeweils samstags

ab 18.00 Uhr, Offene Stadtführung

Treffpkt: Brunnen vor dem Rathaus (Pettenkoferplatz

12); Teilnahmegebühr: 2.00 €,

Info: 08462/205-13; 18. - 22. Mai, Berchinger

Pfingstvolksfest. Das Fest beginnt am Freitag,

18.05.2018 um 18.00 Uhr mit dem traditionellen

Standkonzert unserer Stadtkapelle am

Reichenauplatz beim Zunftbaum. Die Stadtkapelle

wird gegen 18.30 Uhr den Auszug zum Festzelt

anführen. Info: 08462/20524

Berngau

www.berngau.de

Beim Tag der offenen Tür am Pfingstmontag, 21.05. führt

die Freiwillige Feuerwehr Berngau-Tyrolsberg zusammen

mit DKMS eine Registrierungsaktion für

Stammzellspender durch.

Neben der Registrierungsaktion gibt es auch Informationen

über die in der Gemeinde vorhandenen

Defibrillatoren, eine Fahrzeug-schau und natürlich

für die Kinder Rundfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Auf zahlrei-che Besucher freut sich die Freiwillige

Feuerwehr Berngau-Tyrolsberg.

Burgthann

www.burgthann.de

10.05.2018 11:00 Uhr Jazzerfrühschoppen mit

„New Orleans Train“, Gasthof Goldener Hirsch Burgthann

18.05.2018 17:00 Uhr Umweltinfoveranstaltung mit

Vortrag über den Kanal mit Gernot Arp, danach Fahrt zum

Dörlbacher Ein-schnitt

Alle Interessierten können sich vom

02. - 06. Mai am Schießstand im Schützenhaus in

Deining versuchen.

Tolle Preise sind garantiert!

Freystadt

www.freystadt.de

Vom 31.05. – 03.06. findet das Freystädter Volksfest statt.

Am 31.05. Volksfestauftakt mit Auszug der

Vereine. An allen Tagen wird ein attraktives

Programm geboten.

Mühlhausen

www.muehlhausen-sulz.de

Am 17.05.2018 feiert der SV-DJK Sulzbürg e.V. ein Zumba

Sommerfest.

Die Freiwillige Feuerwehr Sulzbürg lädt vom

25. bis 28.05.2018 zum Jubiläumsfest ein: 150

Jahre Feuerwehr Sulzbürg.

Postbauer-Heng

www.postbauer-heng.de

11.05.2018, 20:00 Musikalisches Kabarett: Gankino Circus

im Deutschordensschloss.

27.05.2018 LiteRADtour.

Lesung mit Mu-sik an ungewöhnlichen Orten,

Start am EKS-Parkplatz um 13:30 Uhr

Pyrbaum

www.pyrbaum.de

18. bis 21. Mai: Herzliche Einladung zur Pyrbaumer

Pfingst-kirchweih 2018.

Das ausführliche Festprogramm finden Sie auf der

Homepage des Marktes Pyrbaum.

18

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Konfirmation in Allersberg am

15. April 2018

Am Sonntag „Misericordias Domini“ feierten

vierzehn Jugendliche unserer Kirchengemeinde

ihre Konfirmation. (Balewski Elli, Blaga

Marius, Eigler Isabell, Freitag Nadine, Fritze

Marie, Gemmel Noelle, Grimm Fabian, Heller

Lena, Helsper Emily, Lukyanets Alexander, Ries

Lennard, Schmidts Elisabeth, Schwarz Leo und

Schweitzer Martin)

Pfarrerin Strauß legte ihrer Predigt eine Textstelle

aus dem 1. Korintherbrief zugrunde. Dort schreibt der Apostel Paulus, dass

das Evangelium vom gekreuzigten Jesus Christus für viele Menschen eine

Torheit und ein Ärgernis ist und dass gerade Menschen, die stolz sind auf ihre

Bildung, den Glauben an Jesu für eine Dummheit halten. Dabei –

so Pfarrerin Strauß - geht vom Kreuz eine besondere Kraft aus.

Durch das Kreuz sind wir mit Gott verbunden und zugleich erinnert es uns

an Jesus Christus, der uns den Auftrag gegeben hat, diese Welt im Sinne der

Nächstenliebe zu prägen.

Text: Pfarrerin Martina Strauß, Bild: Alexandra Fritz

Ehrung Organist Johann Meyer Ebenried

Ebenried (st): Johann Meyer aus Ebenried wurde für seine über 30

Jahre Tätigkeit als Organist in der Ebenrieder Marienkirche mit einer

hohen Auszeichnung geehrt und überrascht. Der gebürtige Morsbacher

aus der Marktgemeinde Titting, der seine Orgelkenntnisse im musischen

Gymnasium erwarb, war Lehrer an der Allersberger Mittelschule

und ist am Orgel-Spieltisch überaus anerkannt. Johann Meyer kam im

Jahre 1984 nach Ebenried und seit 1985 spielt er die „Königin der Instrumente“

in der dortigen Marienkirche. Doch nicht nur als Organist ist

Meyer unersetzlich. Schon seit vielen, vielen Jahren leitet er auch den

ökumenischen Frauenchor in Ebenried und vor einiger Zeit hat er dazu

noch die Leitung des Kirchenchores in Göggelsbuch übernommen. Auch

dort, in der St. Georgskirche, spielt er die Orgel bei den Messfeiern in

Abwechslung mit weiteren Organisten, wenn er gebraucht wird.

Bei der Ehrung durch Pfarrer Peter Wenzel in der Ebenrieder Marienkirche

standen dort vor allem aber die über drei Jahrzehnte Orgelspiel im Mittelpunkt.

Pfarrer Wenzel überraschte den Chorleiter und Organisten mit Leib und Seele

mit einer Urkunde des Bischöflichen Ordinariats, unterzeichnet von Bischof

Gregor Maria Hanke und Martin Bernreuther, dem Referenten für Kirchenmusik,

und überreichte ihm einen Geschenkkorb als kleine Anerkennung für

seine treuen Dienste. Dabei hielt er fest: Johann Meyer ist immer „versteckt“

auf der Empore an seiner Orgel, aber ohne ihn wären die Gottesdienste bei

weitem nicht so schön. Mit großem, langanhaltendem Beifall würdigten die

Gläubigen den großartigen Einsatz ihres, von der Ehrung sichtlich überraschten,

Organisten und sagten ihm ein herzliches Dankeschön für die vielen schönen

Messfeiern, Andachten, Taufen und Hochzeiten, aber auch für die musikalische

Begleitung bei Beerdigungen und sonstigen Anlässen, die er ihnen mit seinem

Dienst und wunderbarem Orgelspiel über drei Jahrzehnte hinweg bereitet hat.

Josef Sturm

Mit einer Ehrung für über 30 Jahre treue Dienste als Organist in der Ebenrieder

Marienkirche wurde Johann Meyer von Pfarrer Peter Wenzel überrascht und mit einer

Urkunde des Bischöflichen Ordinariats und einem Geschenkkorb ausgezeichnet.

MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

19


Fest der Jubelkommunion in der Pfarrei Allersberg

Das Fest der Jubelkommunion feierten in der Pfarrei Allersberg

die Jubilare, die vor 75, 50 und 25 Jahren zum ersten

Mal zum Tisch des Herrn gingen. In Begleitung des Musikvereins

Allersberg wurden sie von Pfarrer Peter Wenzel und

Pastoralpraktikant Korbinian Müller zur Pfarrkirche geleitet,

wo der Festgottesdienst stattfand, der vom Chor „Cantico“

musikalisch gestaltet wurde. In seiner Predigt erinnerte

Pfarrer Wenzel an den großen Tag der Erstkommunion und

hielt fest, dass die Feier der Jubelkommunion eine schöne

Einführung ist. Begleitet vom Musikverein zogen die Jubilare

nach einem Erinnerungsfoto zur weltlichen Feier ins Gasthaus,

bei der viele Erinnerungen an die Jugend- und Schulzeit

ausgetauscht wurden.

Foto: Josef Sturm

Jubelkommunion in der

Expositur Göggelsbuch

Das Fest der Jubelkommunion wurde in der

Expositur Göggelsbuch am Sonntag gefeiert.

Ruhestandspfarrer Alfred Hausner und die Banner

des DJK / Landjugendvereins Göggelsbuch /

Lampersdorf begleiteten die Jubilare im Kirchenzug

vom Jugendheim zur St. Georgskirche. Beim

Festgottesdienst wurde an den großen Tag der

Erstkommunion vor 25, 50 und 75 Jahren erinnert

und anschließend beim gemeinsamen Treffen Erinnerungen

an die Schulzeit aufgefrischt.

Foto: Josef Sturm

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MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Evangelische Gottesdienste in / für Allersberg

• Fr., 11.05.2018, 17.00 Uhr:

Eltern-Kind-Gottesdienst Arche

Noah. Bitte Stofftiere mitbringen.

Pfr. Dinkel und Vorbereitungsteam.

Christuskirche Allersberg.

• So., 13.05.2018, 10.00 Uhr:

Exaudi: Gottesdienst. Pfr. Dinkel.

Christuskirche Allersberg.

• Sa., 19.05.2018, 16.30 Uhr:

Gottesdienst im Altenheim. Pfr.

Dinkel. Kapelle Altenheim Allersberg.

• So., 20.05.2018, 10.00 Uhr:

Pfingstsonntag: Gottesdienst, Pfr.

Dinkel, Christuskirche Allersberg.

Evangelische Gottesdienste in / für Ebenried

• Mo., 21.05.2018, 09.30 Uhr:

Festgottesdienst in Pyrbaum. Wanderung

zum Kirchweihgottesdienst nach

Pyrbaum – Treffpunkt: 7.00 Uhr am

Minigolfplatz in Allersberg. Es findet

kein Gottesdienst in Allersberg statt. Pfr.

Eyselein. St. Georgskirche Pyrbaum.

• So., 27.05.2018, 10.00 Uhr

Trinitatis: Gottesdienst. Pfrin. Strauß.

Christuskirche Allersberg.

• So., 03.06.2018, 09.45 Uhr

1. So. nach Trinitatis: Gottesdienst

am Rothsee. Es findet kein Gottesdienste

in Allersberg statt. Pfrin.

Strauß / Posaunenchor Ebenried.

Strandhaus Birkach.

• Do., 10.05.2018, 14.00 Uhr

Christi Himmelfahrt: Familiengottesdienst

zum Kindergartenfest in

Ebenried. Pfr. Dinkel. Friedenskirche

Ebenried.

• So., 13.05.2018, 08.45 Uhr

Exaudi: Gottesdienst. Pfr. Dinkel.

Friedenskirche Ebenried.

• So., 20.05.2018, 08.45 Uhr

Pfingstsonntag: Gottesdienst.

Pfr. Dinkel. Friedenskirche Ebenried.

• Mo., 21.05.2018, 09.30 Uhr:

Festgottesdienst in St. Georgskirche

Pyrbaum. Pfr. Eyselein. Auswärts.

• So., 27.05.2018, 08.45 Uhr

Trinitatis: Gottesdienst. Pfrin. Strauß.

Friedenskirche Ebenried.

• So., 03.06.2018, 09.45 Uhr

1. So. nach Trinitatis: Gottesdienst

am Rothsee. Es findet kein Gottesdienste

in Ebenried statt. Pfrin.

Strauß / Posaunenchor Ebenried.

Strandhaus Birkach.

• So., 03.06.2018, 10.00 Uhr:

Kindergottesdienst. Kigo-Team.

Pfarrstall Ebenried.

Jehovas Zeugen - Allersberg laden zu ihren Zusammenkünften in Freystadt

• Samstag, den 12. Mai 2018

ab 8.30 Uhr:

Informations- Stand Jehovas Zeugen,

Marktplatz Allersberg

• Samstag, den 12. Mai 2018

um 15.00 Uhr:

Vortrag über Video- Stream direkt

aus unserem Zweigbüro in Selters

- Es spricht ein Bruder aus der Weltzentrale

New York, Integriert eine

zusammenfassende Besprechung

der Bibel anhand der Zeitschrift der

„Wachturm“, Thema: Helft euren

Kinder auf die Taufe hinzuarbeiten

Die Sonntags- Zusammenkunft im

Königreichssaal entfällt an diesem

Wochenende!

• Sonntag, den 13. Mai 2018 um

6.45 Uhr:

Hinweis auf Radiosendung -

Bayerischer Rundfunk (Bayern

2, „Positionen“), Hören Sie eine

Sendung von Jehovas Zeugen

Deutschland, Thema: Evolution oder

Schöpfung - was kann man glauben?

• Sonntag, den 20. Mai 2018

um 9.30 Uhr:

Vortragsthema: Sei wählerisch in

deinem Umgang, Anschließend

Besprechung der Bibel anhand der

Zeitschrift der „Wachturm“, Thema:

Gastfreundschaft: Wohltuend und

wichtiger denn je

• Sonntag, den 27. Mai 2018

um 9.30 Uhr:

Vortragsthema: Was wird durch

die Heilung der Nationen erreicht?,

Anschließend Besprechung der Bibel

anhand der Zeitschrift der „Wachturm“,

Thema: Erziehung: Ein Beweis

für Gottes Liebe

• Sonntag, den 03. Juni 2018

um 9.30 Uhr:

Vortragsthema: Dem prophetischen

Wort Aufmerksamkeit schenken,

Anschließend Besprechung der Bibel

anhand der Zeitschrift der „Wachturm“,

Thema: Lass dich von Jehova

erziehen und werde weise

• Jeden Donnerstag um 19.00 Uhr

findet unsere Zusammenkunft

„Unser Leben und Dienst als Christ“

ebenfalls in Freystadt statt - jedermann

ist dazu herzlich eingeladen.

Nähere Auskünfte auch unter Tel.

(privat): 09176 / 75 38 und unter

www.jw.org. An der Bahn 7, Freystat

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MAI 2018 • MARKT ALLERSBERG

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für die JUNI-Ausgabe:

Redaktion-/Anzeigenschluss ... 17.05.18

Ausgabe ca .......................... 01.06.18

MARKT ALLERSBERG • MAI 2018


Das Magazin

Mai 2018

Das Magazin

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Verglasung – mit einem intelligenten

Sonnenschutzsystem bleibt es an heißen

Sommertagen auch ohne energieaufwendige

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MAI 2018 | DAS MAGAZIN

23


Faustregel: Je schwerer die

Bauteile, desto geringer die

Erwärmung der Räume.

Je leichter die Baukonstruktion,

desto notwendiger sind

Maßnahmen für ein effektives

Sonnenschutzsystem.

Schattenspender

für heiße Tage

Warum heizen sich die Räume auf?

In Deutschland gilt die Regel, dass Temperaturen in

Wohnräumen nicht über 26 Grad Celsius steigen sollten.

Bei höheren Temperaturen wird das Raumklima nicht

mehr als behaglich empfunden.

Am besten betreibt man zunächst Ursachenforschung

im eigenen Haus. Die größte Wirkung hat die Sonneneinstrahlung.

Besonders viel Wärme gelangt über die

Fenster in die Innenräume.

Daneben spielen auch der Wärmetransport durch die

Außenbauteile und die Wärmespeicherfähigkeit der

raumbegrenzenden Bauteile eine Rolle.

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Die naheliegende Lösung in Sachen Sonnenschutzsystem

ist, für Beschattung zu sorgen. Im Idealfall sind das am

Haus stehende Bäume. Ansonsten müssen für ein effektives

Sonnenschutzsystem Vorrichtungen wie Jalousien,

Markisen und Rollläden her.

Am effektivsten ist dabei eindeutig ein Sonnenschutzsystem,

das außen angebracht ist und so das Eindringen

von Sonnenenergie um bis zu 75 Prozent reduziert. Auf

der Innenseite der Fenster angebrachte Jalousien oder

Rollos schirmen die Sonnenstrahlen dagegen erst ab,

wenn sie bereits im Raum sind. Ein solches Sonnenschutzsystem

hat demnach nur eine geringe Sonnenschutz-Wirkung,

etwa 10 bis 40 Prozent.

Helle oder metallische Außenflächen als Sonnenschutzsystem

verbessern durch die Reflektion den Wärme- und Sonnenschutz.

Markisen sind die erste Wahl für große Fensterflächen.

Aber auch Türen, Terrassen und Wintergärten bietet

dieses Sonnenschutzsystem oft effektiven Schutz.

Das Spitzenmodell unter den Markisen ist die Kassettenmarkise.

Denn dieses Sonnenschutzsystem schützt

im geschlossenen Zustand das Tuch und die komplette

Mechanik im Kassettengehäuse. Günstiger für den

Sonnenschutz sind die Sonnenschutzsysteme der

Fallarm- und Hülsenmarkisen.

Quelle :Schwäbisch Hall

24

DAS MAGAZIN | MAI 2018


FENSTER UND

HAUSTÜREN DÄMMEN

Dreifach dämmt besser: Moderne Fenster und

Türen können die Energieverluste im Haus

reduzieren. Entscheidend dafür ist aber

eine sorgfältige Montage, bei der eine möglichst

wärmebrückenfreie Verbindung mit den

angrenzenden Bauteilen entsteht.

Im Detail: Wärmeschutzfenster

mit Dreifachverglasung

Energetisch sinnvoll kann es sein, das ganze Fenster im

Rahmen einer Sanierung so zu versetzen, dass es bündig

auf der Ebene der Außenwand liegt. Man erspart sich so

die Dämmung der Laibung. Ist dies nicht möglich, muss

zumindest dafür gesorgt werden, dass die Abschlüsse

zwischen Rahmen und Laibung luftdicht sind. Bei alten

Fenstern kann dies nachträglich mit Dichtungsbändern

erreicht werden. Meist ist aber der komplette Ausbau

notwendig.

Messung der energetischen Qualität

mit dem Wärmedurchgangskoeffizienten

Zwischen Wand und Fensterrahmen sollte dann eine

Dämmschicht von zwei bis drei Zentimetern Dicke

verhindern, dass Feuchtigkeit und Luft eindringen.

Kalziumsilikatplatten als Dämm-Material sind hier eine

gute Option.

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Die energetische Qualität des Fensters wird mit dem

Wärmedurchgangskoeffizienten, dem UWert (früher

k-Wert), gemessen. Er wird ausgedrückt in „Watt pro Quadratmeter

und Kelvin“ (W/m2K). Bei Fenstern lassen sich

U-Werte nur für die Verglasung oder nur für den Rahmen

errechnen, aber auch für das gesamte Fenstersystem.

MAI 2018 | DAS MAGAZIN

25


Das Magazin

Je kleiner der U-Wert,

desto besser die Dämmung

Es gilt: Je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmung.

So weist die historische Einfachverglasung einen UWert

von 6,0 W/m2K auf, während die in den Siebzigerjahren

eingeführte Isolierverglasung (Doppelglas mit Vakuum)

mit einem Wert von 3,0 um 50 Prozent effizienter ist.

Seit dem Jahr 1995 ist in Deutschland Wärmeschutzglas

vorgeschrieben, bei dem eine der beiden Innenscheiben

noch unsichtbar metallisch bedampft ist. Zusätzlich

kann der Zwischenraum mit einem Edelgas gefüllt sein.

Bei einem Drei-Scheiben-Aufbau mit Gasfüllung können

teure Hightech-Energiesparfenster heute U-Werte von bis

zu 0,4 erreichen. Wärmeschutzfenster mit U-Werten von

0,8 bis 1,1 sind derzeit ein guter Standard. Qualitativ

hochwertige Fenster erkennt man am Gütesiegel, etwa

CE oder RAL. Zusätzlich lässt sich der Wärmeschutz mit

Außenjalousien oder Rollläden verbessern.

So dämmt man Haustüren

und Innentüren

Auch Haustüren und Innentüren zu unbeheizten Räumen

lassen sich energetisch optimieren. Wenn die Tür nicht

ersetzt werden soll, sind Dichtungsstreifen, die zwischen

Tür und Rahmen geklebt werden, eine einfache Maßnahme.

Über die Ritze unter der Tür kann bei glatten

Böden auch noch eine federgelagerte Bürstendichtung

geschraubt werden. Besser ist es allerdings, Energiesparhaustüren

einzubauen.

Das können zum Beispiel Türen in Türblattbauweise

sein, die U-Werte bis zu 0,8 W/m2K erreichen. Sie sind

besonders gut isoliert – mit Hartschaumplatten und einer

luftgefüllten Hohlkammer im Türblatt.

Innen- und Außenprofile werden durch nichtleitende

Kunststoffe thermisch getrennt. Umlaufende Dichtungen

komplettieren das Ganze. Die Standard-Energiesparhaustür

hat eine Dicke von 68 Millimetern, im Passivhaus

sind 100 Millimeter die Regel. Um bis zu 75 Prozent

kann eine moderne Tür die

Wärmeverluste reduzieren.

IMPRESSUM:

„Das Magazin“

ist eine Sonderausgabe von Seifert Medien

90530 Wendelstein

Marktstraße 10

Tel 09129-7444

Fax 09129-270922

e-mail: seifert.medien@t-online.de

Verantwortlich für Text und Anzeigen:

Jürgen Seifert

Reproduktion - print und digital - des

gesamten Inhaltes nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Bilder kann

keine Haftung übernommen werden.

Alle in unseren redaktionellen Beiträgen

genannten Produkte und Preise sind nur als

Beispiele zu verstehen und können regional

abweichen. Bei erforderlichen Baugenehmigungen

sind die in der Region zuständigen

Behörden und Ämter zu befragen. Für die

Richtigkeit der Angaben übernehmen wir

keine Haftung.

45

26

DAS MAGAZIN | MAI 2018


Sparcheck

Fenster haben sich dank Wärmeschutzglas und gedämmter

Rahmen von Energieschleudern zu Energiesparern

entwickelt. Bei der energetischen Sanierung sollte man

auch an die Rollladenkästen und die Haustür denken.

Was fordert die EnEV?

Die EnEV 2009 fordert für neue Fenster einen U-Wert

von 1,3 W/m²K; das ist durch eine gute Zwei-Scheiben-

Wärmeschutzverglasung zu erreichen.

Die besten Werte erzielen Fenster mit gut gedämmtem

Rahmen sowie Dreifachverglasung. Sie erreichen U-

Werte von 0,7 und sogar besser.

Hinweis: Die o.a. Anforderungen der EnEV 2009 sind

auch in der EnEV vom 1. Mai 2014 gültig. Mehr Infos über

die EnEV-Regeln vom 01. Januar 2016 finden Sie hier.

Wie lautet die Einsparformel?

Eine Senkung des U-Werts um 0,1 W/m²K bedeutet

grob gerechnet eine jährliche Ersparnis von 10 kWh

pro Quadratmeter Fensterfläche.

Was lässt sich an Energiekosten einsparen?

Im einem Musterhaus wurden die alten Fenster mit

einem Uw-Wert von 2,70 W/m²K gegen neue Fenster

mit Wärmeschutzverglasung und einem Uw-Wert von

0,9 W/m²K ausgetauscht.

Zusätzlich wurden die

Rollladenkästen gedämmt

und die alte Haustür

(U-Wert 3,5 W/m²K)

gegen eine Energiespartür

(U-Wert 1,30 W/m²K)

ausgetauscht.

Durch die Sanierung von Fenstern, Rollladenkästen und

Haustür gehen die Energieverluste um rund 4.400 kWh

zurück. Das bedeutet eine Brennstoff-Einsparung von

rund 9 Prozent. Man spart bei den aktuellen Brennstoffkosten

ca. 290 Euro Heizkosten im Jahr.

Profi-Tipps zur energetischen

Fenstersanierung

• Am Anfang einer energetischen Fenstersanierung steht

immer eine gute Planung.

Es geht nämlich nicht nur um die energetische Qualität

der Verglasung, sondern auch um die Beseitigung von

Wärmebrücken und Undichtigkeiten rund um das Fenster.

• Schwachstellen können die Rahmenprofile der Fenster,

der Randverbund der Scheiben, die Abdichtungen zur

Außenwand und auch die Fensterlaibungen sein. Aber

auch ein Rollladenkasten, eine Heizungsnische oder

undichte Fugen zur Fensterbank können Wärmebrücken

bilden.

Quelle: Schwäbisch Hall

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Sa 10.00 - 15.00 Uhr

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