SportArt_Ausgabe_6_Online

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 06 | August - September 2018

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

DAS FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG

Speedskating

Moritz Plank,

aus Wörgl

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Langkampfen

Frisbee

Kundl

KSV Kufstein

Kufstein

Damenfussball

Oberlangkampfen

alle 2 Monate

kostenlos

an

18.500 Haushalte

in 8 gemeinden


2

Markus Lackner

Technik & Mountainbike

Dietmar Prantl

Strategie & Schach

Fritz Luchner

Produktion & Fußball

Claudia Lackner

Buchhaltung & Mountainbike

Martina Kapfinger

Vertrieb & Tischtennis

Mario Wörgotter

Produktion & Motorrad (Puch)

Christian Perthaler

Planung & Fußball

Stefan Steiner

Produktion & Tradition (Anklöpfler)

Niklas Marksteiner

Produktion & Motorrad


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A-6341 Ebbs | Tel. 0043 5372 2 22 00

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Alfred Sieberer

Produktion & Musik

Peter Werlberger

Produktion & Motorrad

Helmut Werlberger

Geschäftsführung & Fußball

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QUALITÄT und

KOMPETENZ

schöpft neue

Kraft und Energie

aus der spannenden

FREIZEIT!


4

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Titelbild: Moritz Plank, SC Lattella Wörgl © Brandstift

Hannes Jenewein

Geduld ist

eine niedere

Form von

VerzweifLung,

die als Tugend

getarnt ist.

Ambrose Gwinnett Bierce

Herausgeber

immer wieder werde ich, unter anderem

beispielsweise von Häringern, Ebbsern oder

auch Thierseern angesprochen, warum die

Sport.Art nicht an sämtliche Haushalte im

gesamten Bezirk ausgeliefert wird und sie

sich das Magazin immer wieder selbst bei

den Entnahmestellen besorgen müssen. Mir

wurde gar schon eine mögliche Aversion gegenüber

gewissen Gemeinden unterstellt!

So ist es natürlich nicht! Ich habe überhaupt

nichts gegen die Gemeinden, welche momentan

leider noch nicht berücksichtigt werden

können. Einzig und allein mein unverschämt

emotionsloser Taschenrechner hat das vorläufi

ge Einzugsgebiet bestimmt. Irgendwo

musste ich ja beginnen! Da sämtliche Reportagen

und Shootings für die Sportler bzw. Vereine

bekanntlich völlig kostenlos umgesetzt

werden, hier keinerlei Förderung oder sonstige

Subvention unter die Arme greift und die

Gesamtproduktion ausschließlich durch die

sehr gute Kooperation mit den Inserenten in

diesem Magazin fi nanziert wird, ist das Produktions-

und Auslieferbudget daraufhin begrenzt.

Umso mehr Partner sich mit diesem

wertvollen Medium identifi zieren und für ihr

positives Image und Werbung nützen, desto

umfangreicher kann es gestaltet werden.

Ihr dürft mir glauben, am liebsten würde ich

schon jetzt den gesamten Bezirk erreichen!

Da ich jedoch, allein aus wirtschaftlichen

Gründen, nicht 100% meiner Kapazitäten

diesem tollen Projekt widmen kann bzw. ein

Umzug in einen geräumigen Wohnwagen für

meine Familie auf Nachfrage offensichtlich

keine erstrebenswerte Alternative darstellt,

muss die enorm wichtige Anzeigenakquise

leider etwas in den Hintergrund treten. Da

beisst sich doch tatsächlich der Hund genüsslich

in den Schwanz!

Das gesamte Medium setze ich komplett als

Einzelperson um. Die verschiedenen Ausgaben

werden vor Druck nicht einmal extern

korrekturgelesen! Der/Die ein oder andere

wird diesen prekären Umstand womöglich

bereits zähneknirschend festgestellt haben!

Große Dinge brauchen meist genügend Zeit,

um sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Rom

wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag

erbaut ... Pffff! Wer mich kennt, der weiß,

dass Geduld mit Sicherheit nicht zu meinen

absolut herausragendsten Tugenden zählt.

Wem es ähnlich geht, dem schicke ich prophylaktisch

ein riesiges Ooooooohmmmmm!

Wenn‘s nicht hilft, schadet‘s nicht! :o)

Herzlichst Euer

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

Telefon +43 (0) 699 - 11 49 96 94 · Auflage: 19.000 Stk. · Kostenlos an die 18.500 Haushalte in Kufstein, Langkampfen, Schwoich, Mariastein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Wörgl.

Der Rest wird an Hotspots in der Region zur freien Entnahme verteilt. Bildnachweis: sämtliche Bilder außer Anzeigen oder separat angeführt © by Brandstift. Produziert in Österreich.


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DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

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in 8 Gemeinden im Bezirk Kufstein

An die Haushalte in Kufstein, Schwoich,

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Gesamtauflage 19.000 Stk.

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weltweit kostenlos verfügbar!


6

8

14 18

Frisbee Kundl

schach langkampfen

Damenfussball

OberlangKAMpfen

Am meisten beeindruckte mich der „Spirit

of the Game“. Ich habe noch nie einen so

extrem fairen Sport gesehen, wo sogar bei

Weltmeisterschaften kein Schiedsrichter gebraucht

wird. Trotz Ambition und Siegeswille,

schaffen es die Sportler auch in hitzigen Situationen

objektiv zu bleiben. Wenn man dies

mit so manchen Aktionen bei der vergangenen

Fußball-WM in Russland vergleicht ...

Ich spiele selbst ein wenig, ein erbärmlich

wenig Schach. Ist schon gut! Ein mal pro 1/2

Jahr mit immer dem selben Kumpel. Die tatsächliche

Qualität kann wegen fehlender Vergleichswerte

nicht wirklich beurteilt werden ...

wahrscheinlich ist‘s auch besser so! Eventuell

sollte ich diese doch mal beim Schachclub in

Langkampfen auf den Prüfstein legen ...

Ich durfte drei selbstbewusste Fußballdamen

inklusive deren Trainer in Oberlangkampfen

treffen. Alles außer Aufstieg in die Tirolerliga

wird nach der anstehenden Saison nur zähneknirschend

gefeiert werden. Dafür wird die

Mannschaft alles zur Verfügung stehende in

die Waagschale werfen. Ich wünsche Ihnen

natürlich viel Glück!

24

30

speedskating woergl

KSV Kufstein

Bereits in der Ausgabe 3 (Feb/März) berichtete

ich über die Eisschnellläufer vom SC Lattella

Wörgl. Ich war von der großen Begeisterung

der zahlreichen Kinder und Jugendlichen

überaus beeindruckt. Natürlich darf jetzt auch

die fällige Reportage über deren eigentliches

Steckenpferd, das Inlineskaten in der

wirklich beeindruckenden Speedskate-Arena

von Wörgl, nicht fehlen. Wenn man den vielen

Kindern während dem Herumdüsen in

die blitzenden Augen sieht, kann man den

immensen Spassfaktor erahnen. Elementare

Nachwuchssorgen sehen, nach meinen bisherigen

Besuchen bei etlichen anderen Vereinen,

defi nitiv anders aus. Hier wird vieles

richtig gemacht!

KSV? Ist das nicht der Kufsteiner Skiclub?

Was treibt der in einer Sommerausgabe? Diese

Frage ist selbstverständlich gerechtfertigt

... doch bereits das obenstehende Bild lässt

vermuten, dass sich beim traditionsreichen

heimischen Wintersportverein nicht alles nur

um den Schnee dreht.


7

Streicheleinheiten

Nicht nur Balsam für die Seele

„Man hat festgestellt, dass Menschen,

um emotional glücklich zu

leben, täglich 6-8 Streicheleinheiten

benötigen. Untersuchungen haben

gezeigt, dass rumänische Waisenkinder,

die nie ein nettes Wort zu hören

bekamen, nie ein Lächeln sahen und

nie gestreichelt wurden, durch diese

emotionalen Defizite nicht nur krank

wurden, sondern auch starben.

Streicheleinheiten können sein:

Ein Lächeln, ein nettes Wort, ein Lob, eine

Berührung, eine Streichelung, ein Kopfnicken,

ein kleines Geschenk, ein SMS ...

Ob es nun 6 oder mehr oder weniger Streicheleinheiten

sind, ist egal, Hauptsache man

bekommt sie.

Wenn man jetzt Vereine betrachtet, wie viele

Streicheleinheiten werden da pro Tag so zwischen

Sportlern – Trainern – Eltern – Funktionären

verteilt? Ich bin überzeugt, dass es

sehr, sehr wenige sind.

Kritik wird viel eher und viel schneller angebracht.

Unser Gehirn ist so programmiert,

dass uns eher das Negative auffällt und das

wird auch gleich angemerkt. Der heutige

Mensch ist immer nur auf das Negative fi -

xiert, das Positive wird meist gar nicht mehr

bemerkt. Es wäre so viel feiner und netter für

alle Beteiligten, wenn man sich vornimmt, jeden

Tag eine bestimmte Anzahl von Streicheleinheiten

zu verteilen.

Das große Geheimnis um viele Streicheleinheiten

zu bekommen lautet:

Selber viele Streicheleinheiten verteilen.

men, sie haben nur verlernt, diese zu bemerken.

Ich bin überzeugt, würden wir mehr

wahrnehmen, was rund um uns und mit uns

geschieht, vor allem was alles Positives geschieht,

jeder von uns würde durch die vielen

Streicheleinheiten die man täglich bekommt,

glücklicher und fröhlicher durch den Tag gehen.

Es gibt so viele Gelegenheiten, anderen Menschen

im Verein Streicheleinheiten zu geben,

sei es dem fl eißigen Zeugwart, der Mutter/

Viele Menschen sagen mir, dass sie keine 6

Streicheleinheiten täglich bekommen. Ich bin

100% überzeugt, dass viele dieser Menschen

sogar mehr wie 6 Streicheleinheiten bekomdem

Vater, der die Kinder immer herumführt,

der Funktionär, der wieder mal einen Kleinsponsor

gefunden hat, den netten Damen in

der Kantine und vielen anderen mehr. Oft genügt

es schon, ein Lächeln zu verschenken.

Machen wir doch in unserem Verein die große

Streicheleinheiten Challenge! Den Streicheleinheiten

Tag, die Streicheleinheiten Woche,

das Streicheleinheiten Jahr!“

Der mentale

Axel Mitterer

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

Dr. Stumpf Straße 20 · A-6020 Innsbruck

Tel. +43(0)664 205 86 00

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8

wenn man frisbee selbst

probiert, versteht man

die Faszination!

Dominik Osl


9

heimischer Frisbeesport

The Spirit of the Game

Ein Sport wie aus einer besseren Welt,

es zählt der „Spirit of the Game“, der

Geist des Spiels ist vergleichbar mit

Fairplay und Sportsgeist in anderen

Sportarten, wobei der gesamte Frisbeesport

und das Regelwerk darauf

baut. Beim Ultimate Frisbee, auch

kurz Ultimate genannt, gibt es keine

Schiedsrichter, keinen beabsichtigten

Körperkontakt und kaum Fouls.

Viele kennen das Frisbeespiel als entspannten

Zeitvertreib am Badestrand oder

als adäquates Fitnessgerät für den Hund.

Doch mit der Plastikscheibe kann man

defi nitiv viel mehr machen. Neben dem

Frisbee Golf erfreut sich vor allem Ultimate

Frisbee größter Beliebtheit. Die faszinierende

Trendsportart hat in den letzten Jahren

weltweit einen gewaltigen Zustrom erfahren

und ist gekennzeichnet durch den laufi ntensiven,

rasant hin und her wogenden, aber

stets fairen Kampf um die Scheibe.

Auf dem Spielfeld, das wie beim American

Football zwei Endzonen besitzt, treten zwei

Teams gegeneinander an, die je nach Untergrund

aus fünf (Halle, Sand) oder sieben

(Rasen) Spielerinnen und Spielern bestehen.

Gepunktet wird, indem ein Mitglied

des angreifenden Teams das

Frisbee in der gegnerischen

Endzone fängt. Mit der Scheibe

in der Hand darf nicht gelaufen

werden, sie muss durch Passen

im Team gehalten und in die

Endzone befördert werden.

Damit das gelingt, müssen Mitglieder des

offensiven Teams versuchen sich freizulaufen,

während die verteidigende Mannschaft

bemüht ist, das Freikommen und

erfolgreiche Passen zu unterbinden. Dabei

werden sämtliche Duelle möglichst ohne

Körperkontakt bestritten. Agilität, gute Zusammenarbeit

und Organisation im Team

sind für den Sieg unabdingbar. Es kommt

oft zu spektakulären Situationen wie Luftduellen

oder Strecksprüngen (so genannte

„Dives“) nach dem Frisbee. Da der faire

Sportsgeist - der „Spirit of the Game“ - für

alle Beteiligten im Fokus steht, gelingt es

im Ultimate selbst bei Weltmeisterschaften

ohne Schiedsrichter auszukommen. Obwohl

das ein gutes Regelverständnis voraussetzt,

sind die Grundideen dahinter leicht zu erfassen,

sodass es eine schnell zu erlernende

Sportart ist, die physische, koordinative,

sowie zwischenmenschlich wertvolle Elemente

vereint und nicht zuletzt jede Menge

Spaß macht.

Dominik Osl

Dominik Osl (Obmann, Trainer, Spieler)

über seinen Frisbeeverein INNsiders:

„In Kundl wird schon seit 1995 ambitioniert

Ultimate Frisbee gespielt, damals noch unter

dem Vereinsnamen OLD SOX. 2005 wurden

die INNsiders als reine Jugendmannschaft

gegründet und im Laufe der Jahre auch die

Geschicke der Old Sox übernommen. Unsere

größten Erfolge gelangen uns 2014 mit

dem Mixed Staatsmeistertitel und 2015 als

Staatsmeister Open (Herrenklasse). Auch

die regelmäßige Nominierung zahlreicher

unserer Sportler/innen ins Österreichische

Nationalteam bestätigt unseren Weg. Zur Zeit

trainieren wir ca. 35 aktive Frisbeespieler/innen

und sind natürlich froh über jeden neuen

Zuwachs!

Bis vor einem Jahr konnten wir immer Teams

bei der Österreichischen Meisterschaft U20

stellen. Zur Zeit existiert im Nachwuchsbereich

eine Durststrecke, da wir vor ca. 2

Jahren den Anschluss verpasst haben, für

Der Wasserskilift für

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Gruppen


10

Frisbee - der Sport

aus einer besseren welt!


11

wieder genügend zukunftsträchtige Talente

zu sorgen. Die letzte Juniors Generation ist

bereits bestens in den Hauptteams integriert.

Uns ist natürlich bewusst, dass ein langfristiger

Leistungsaufbau nur mittels adäquater

Nachwuchsarbeit funktioniert. Nur ist es uns

nicht wirklich gelungen, mit unseren, zahlenmäßig

doch recht überschaubaren, Verantwortlichen,

kontinuierliches Juniorstraining

über die Jahre aufrecht zu erhalten. Die zusätzlichen

Organisations- und Trainingszeiten

auf den wenigen Schultern zu verteilen war

schlichtweg unmöglich. Wir werden alles daran

setzen diesen äußerst wichtigen Faktor

mittelfristig ansprechend abzudecken. Der

Frisbeesport ist hierzulande natürlich eine reine

Randsportart – mit allen seinen Vor- und

Nachteilen!

Der Reiz des Besonderen ist definitiv

eine gute Antriebsfeder und hat uns alle

in seinen Bann gezogen!

Momentan kann man ab ca. 14 Jahren bei

den INNsiders reinschnuppern und mittrainieren.

Der Einstieg ist denkbar einfach, weil

man die Grundelemente des wunderbaren

Frisbeesportes relativ schnell erlernt. Die

ersten Erfolgserlebnisse, wie sicheres Fangen

oder Werfen, stellen sich meist schon

bereits beim ersten Training ein und unser

motivierendes, aufgeschlossenes Miteinander

steckt sehr schnell gnadenlos an! Jeden

Mittwoch ab 18.30 Uhr können Interessierte

beim Trainingsplatz der Gemeinde Kundl ihre

Geschicklichkeit sehr gerne auf die Probe

stellen. Die weiteren gemeinsamen Trainingstage

werden meist variabel fi xiert und

der Hunger kommt bekanntlich beim Essen!

Außer Sportbekleidung und Turnschuhen ist

eigentlich nur noch Spass an der Bewegung

notwendig. Aufgrund der unterschiedlichen

Positionen auf dem Spielfeld

sind annähernd sämtliche

Größen-, Alters- aber durchaus

auch Gewichtsklassen

gefragt. Wir sind immer wieder,

in Zusammenarbeit mit

den Lehrkörpern, an den umliegenden

Schulen aktiv, um

mittels toller Schnuppertrainings

den Jugendlichen unseren

faszinierenden Frisbeesport

näherzubringen.

Ich selbst habe mit 13 Jahren

diesen schönen Sport begonnen.

Bei den üblichen Mannschaftssportarten

störten mich

immer die, meiner Ansicht nach,

sowohl verbal als auch physisch,

übertriebene Aggression und

die Unfairness vieler Aktiver und

Zuschauer. Wenn man die umliegenden

Sportstätten besucht und

versucht das vorherrschende Klima objektiv

zu beurteilen, erkennt man deutlich diesen

Ansatz. Zu Beginn war ich ehrlich gesagt nicht

nur schlecht, sondern sogar richtig schlecht!

Erst nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es

mir, eine Scheibe halbwegs gerade zu werfen.

Mit zunehmender Fortdauer konnte ich mein

Spiel jedoch Schritt für Schritt verbessern und

schaffte schlussendlich sogar den Sprung

ins Österreichische Nationalteam. Die damit

verbundenen Reisen, beispielsweise zu Weltmeisterschaften

nach Kanada, England oder

Japan, erweiterten defi nitiv meinen Horizont

und machten auch extrem viel Spass. Objektiv

erlaubt die allgemeine Leistungsdichte sicherlich

keinen Vergleich mit den Hauptsportarten.

Trotzdem macht das Erreichte extrem

Stolz und dient als Antrieb für die Gemeinschaft

und für einen selbst.

Wolfgang Mitterer (Trainer & Spieler der INNsiders)

In Amerika ist Frisbee, wie American Football,

Baseball oder Basketball, Teil des Collegesports

und erreicht mit über 1 Mio. Spielern

eine bei weitem größere Breite als hierzulande.

Das ist auch der Grund, warum die USA

unseren Sport anführt. Die weltweit einzige

semiprofessionelle Liga existiert bis dato

auch ausschließlich in den Staaten. Unser

vergleichsweise kleines Österreich kann sich

allerdings auch im globalen Ranking immer

wieder sehr gut behaupten. Top Ten Platzierungen

bei Weltmeisterschaften oder Spitzenplätze

bei Europameisterschaften werden

regelmäßig von unseren heimischen Athleten

nach Hause gebracht. Etwas mehr Aufmerksamkeit

in den Medien wäre mit Sicherheit

angebracht.

Weitere Infos unter: www.innsiders.at

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12

ich weiss nie genau,

wie es gerade steht!

manchmal muss ich

nachher fragen, ob

wir gewonnen haben!

Anna Hofl acher


13

Anna hofLacher

Frisbee Europameisterin

Seit der U17 bis aktuell zur U24 durchgehend

im Österreichischen Frauen-

Nationalteamkader und mehrfache

Europameisterschafts-Medaillengewinnerin

im Ultimate Frisbee – und dabei

befürchtete die sympathische Kundlerin

anfänglich noch, dass der Einstieg

in den Trendsport mit „erst“ 14 Jahren

womöglich zu spät sei. Weit gefehlt!

„Ich begann als 14-jähriges Mädel in Kundl

mit dem Frisbeesport. Nach einem organisierten

Schnuppertraining im Wörgler Gymnasium

entschloss ich, zusammen mit ein

paar Kollegen, das Ganze mal einfach so zu

probieren. Seitdem ließ mich die Begeisterung

nicht mehr los. Im Ski- und Tennisclub

war ich nicht mehr wirklich aktiv und suchte

schon seit längerer Zeit eine neue sportliche

Herausforderung. Anfänglich hatte ich Bedenken,

ob der so späte Beginn einer komplett

neuen Sportart überhaupt noch Sinn

machen würde. Meine Brüder spielen seit sie

geradeaus gehen können hier in Kundl Fußball

und ich fange erst jetzt als Teenager mit

dem Frisbeesport an. Heute bin ich wirklich

froh diese Entscheidung getroffen zu haben.

Das mitreißende und motivierende im

gesamten Team möchte ich auf keinen Fall

mehr missen. Mittlerweile absolviere ich

annähernd täglich meine Trainingseinheiten.

2 x pro Woche trainieren wir mit der

Mannschaft und an den restlichen Tagen

versuche ich mittels Konditions- und

Krafteinheiten oder Stabilisations- bzw.

Koordinationsübungen, etc. ständig fi tter

zu werden. Dazu sei erwähnt, dass mir an

Sport generell sehr viel liegt und natürlich

nicht beispielsweise jede einzelne Bergtour

oder Schwimmeinheit ausschließlich

dem geliebten Frisbeesport dienen soll.

Direkt vor Wettkämpfen ist für mich wichtig,

immer mein identisches Aufwärmprogramm

konzentriert zu absolvieren. Dieses

Ritual hilft mir, um richtig in den Wettkampf

hineinzukommen und auf angemessene

Betriebstemperatur zu kommen.

Auf dem Feld liegen meine Stärken im Cutting,

dem explosionsartigen Freilaufen weg

vom Gegner in offene Räume. Aus diesem

Grund werde ich in der Regel eher im vorderen

Bereich des Feldes, eventuell vergleichbar

mit einem Stürmer beim Fußball,

eingesetzt.

Am Frisbeesport generell begeistert mich die

gesamte Mentalität. Trotz Ehrgeiz und des

vorherrschenden Wettkampfgedankens spürt

man die gelebte Fairness und das positive

Miteinander, sowohl am als auch neben dem

Platz. Wir lieben alle den selben Sport und

Anna Hofl acher

gehen auch dementsprechend sorgsam damit

um. Das Angebot im Teamsportbereich,

wo sich der Gesamtaufwand noch halbwegs

im Rahmen bewegt, ist speziell für Mädchen

ab ca. 12 Jahren äußerst dünn gesät. Die

Scheibe ist somit eine wirklich spannende

Alternative!

Der Frisbeesport nimmt mittlerweile einen

sehr großen Stellenwert in meinem Leben

ein, hilft mir ausgeglichen und robust an die

restlichen Herausforderungen des Alltages

heranzugehen und bereitet mir vor allem

enormen Spass!

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14

Wenn die Koenige sich

raufen, muessen

Bauern Haare lassen.

Peter Rosegger

Die Ursprünge des Schachspiels werden

vor etwa 3.000 Jahren in China

oder Indien vermutet. In Persien ist

es ab dem sechsten Jahrhundert belegt

– von dort aus verbreitete es sich

über Europa bis nach Russland. Die

Spielregeln des modernen Schachs,

wie es heute gespielt wird, wurden

im 15. Jahrhundert entwickelt und die

Faszination hält bis heute an. Es ist ein

äußerst komplexes Spiel, eine Herausforderung

mit unendlichen Möglichkeiten.

Das Beste: Man kann es quasi

von der Wiege bis zur Bahre spielen,

der Opa gegen den Enkel – und wer

gewinnt, ist absolut offen!

Georg Karrer: „Das Spiel der Könige erlernte

ich ab ca. 6 Jahren von meinem Vater.

Später spielte ich immer wieder in der

Kinderbetreuung beim Schachclub Lang-


15

Georg Karrer

Das Spiel der Könige

kampfen unter der Leitung des damaligen

Lehrers Ehrenstrasser Alois. Seit Gründung

1986 bin ich dem Verein treu geblieben

und spiele regelmäßig. Jeden Mittwoch

treffen wir uns für drei bis vier Stunden hier

in der Seniorenstube bei der Gemeinde in

Langkampfen. Dazu kommen immer wieder

Teamwettkämpfe wie zum Beispiel die Tiroler

Mannschaftsmeisterschaft. Hier dauern

einzelne Partien in der Regel ca. 4 bis 5

Stunden. In der Landesliga und 1. Klasse

besteht ein Team aus 6 und darunter (2.

Klasse und Gebietsklasse) aus 5 Spielern,

welche nach deren individueller Spielstärke,

laut sogenannter Elo-Zahl (vergleichbar

mit einer Ranglistenwertung), eingeteilt, gegen

deren gegnerische Pendants antreten.

Natürlich existieren auch Einzelmeisterschaften.

Aus zeitlichen Gründen nehme

ich persönlich daran jedoch seit einigen

Jahren nicht mehr teil. Davon ausgenommen

ist die alljährliche, interne Vereinsmeisterschaft,

wo sich jeder gegen jeden

misst. Diesen Spass lasse ich mir natürlich

nie entgehen und durfte mich bereits mehrmals

Klubmeister nennen! Heuer landete

ich punktegleich auf dem 2. Platz. Laut der

angewandten Feinwertung (Sonneborn-

Berger-Wertung) erzielten die besiegten

Gegner des aktuellen Titelträgers Bruno

Plattner mehr Punkte als meine. Herzliche

Gratulation dafür – im nächsten Jahr wird

selbstverständlich wieder angegriffen!

Um mein eigenes Spiel laufend zu verbessern,

befasse ich mich immer wieder mit

einschlägiger Schachliteratur, analysiere

Züge sowohl hochklassiger, jedoch natürlich

auch meiner eigenen Partien. Dazu sei

erwähnt, dass bei Wettkämpfen jeder einzelne

Schachzug mitgeschrieben und somit

für annähernd die Ewigkeit dokumentiert

wird. So ist man in der Lage, auch beispielsweise

nach 10 Jahren noch Partien problemlos

Revue passieren zu lassen. Speziell

nach verlorenen Teammatches analysieren

wir hin und wieder auch vergangene Züge

und Strategien in der Gruppe. Beim Schach

existieren schier endlos unterschiedliche

Möglichkeiten und differenzierte Sichtweisen

können meist neue Herangehensweisen

eröffnen.

Meine Stärken liegen im Mittel- und Endspiel,

wenn es sozusagen zunehmend etwas

„lichter“ auf dem Brett wird und in der

Eröffnung vermute ich bei mir doch noch

am meisten Luft nach oben. Um diese

deutlich zu verbessern, müsste ich mich

jedoch bei weitem intensiver mit den annähernd

unzähligen Variationen und Strategien

beschäftigen. Dazu fehlt ehrlicherweise

leider meist die dafür notwendige Zeit.

Besondere Partien bleiben noch sehr lange

in Erinnerung und manche vergisst

man vermutlich sein ganzes Leben nicht

mehr. Ein Spiel, worauf ich persönlich

beispielsweise noch gerne zurückblicke,

war die erfolgreiche Auseinandersetzung

gegen einen, auf dem Papier bei weitem

höher gesetzten, FIDE-Meister (ein Titel

für schachliche Leistungen, der durch den

Weltschachbund FIDE auf Lebenszeit verliehen

wird).

Oft wird gefragt wie viele Züge man beim

Schach vorausdenkt. Tatsächlich seriös

kann diese Frage nicht beantwortet werden.

Natürlich versucht jeder seinen Gegner

immer wieder mittels Finten, Verlockungen,

Opfern, etc. in gewünschte Situationen zu

lenken, nur sind auch meist die Reaktionsmöglichkeiten

oder Gegenaktionen, speziell

mit noch zahlreichen Figuren, extrem vielfältig.

Alle diese Wahrscheinlichkeiten miteinzuberechnen

ist unmöglich.


16

Schachclub Langkampfen

Die Summe richtiger Entscheidungen

In der Regel versuche ich das Spiel zu diktieren.

Angriff ist bekanntlich meist die beste Verteidigung.

Mich hat schon immer das Offensivspiel

von Garri Kimowitsch Kasparow, dem

überragenden Schachweltmeister von 1985

bis 2000, beeindruckt. Nur wenn ich mich, beispielsweise

nach einer verkorksten Eröffnung,

in einer schlechten Ausgangslage befi nde, ist

gutes Verteidigen unabdingbar und kann den

Kontrahenten zur Verzweifl ung bringen.

Meist spiegelt das eigene Schachspiel den

grundsätzlichen Charakter des jeweiligen

Akteures wieder. Allgemein vorsichtigere

Menschen werden kaum vom ersten Zug

an attackieren und umgekehrt. Das macht

dieses Spiel auch so interessant.

Die Kunst, über den doch recht langen

Zeitraum den Fokus aufrecht zu halten und

sich durchgehend zu konzentrieren, hilft


17

auch abseits des Brettes bedachter bzw.

kontrollierter zu agieren. Ich falle während

der Spielzeit in einen Tunnel und blende alles

um mich herum aus. Wenn man dies

nicht schafft und durch irgendwelche Umstände

abgelenkt ist, sind die Erfolgsaussichten

nahezu bei Null. Andere Spieler berichten

öfter von Phasen oder Situationen,

in denen für sie Schachspiel unmöglich

wäre. Fehler können nur sehr schwer wieder

korrigiert werden. Wirklich gravierende

Fehltritte bedeuten meistens automatisch

die Niederlage. In Zeiten immer höherer

Lebensgeschwindigkeiten, sorgt die körperliche

Ruhephase und das absolute geistige

Hauptaugenmerk, sowohl auf jeden

einzelnen Zug als auch auf die Gesamtstrategie,

für wichtige mentale Auszeiten und

lässt Herausforderungen, fern ab jeglicher

Schachfi gur, mit anderen Blickwinkeln betrachten,

Scheuklappen öffnen oder wenigstens

ein Stück weit auseinanderbiegen.

Neben der bereits beschriebenen Konzentrationsfähigkeit

sind unter anderem sicherlich

eine gesunde Portion Nervenstärke und

das gewisse Talent, sich nicht in die Karten

sehen zu lassen, förderlich.“

Obmann Stefan Astner: „Schach ist

Sport, genauer gesagt Denksport, trainiert

wird also in erster Linie das Gehirn. Studien

zeigen jetzt, dass dieses Training auch

vorbeugend gegen Demenz wirken kann.

Unser ältester aktiver Spieler, Karrer Franz,

spielt mit seinen nun doch schon 87 Jahren

immer noch ein überaus sauberes Spiel.

Unser Verein wurde 1986 gegründet. Es ist

schon eine großartige Sache, dass wir in

unserer 4.000 Seelengemeinde einen eigenen,

feinen Schachclub erhalten können.

Wenn man bedenkt, dass sich beispielsweise

Kufstein und Wörgl einen einzigen Club

teilen, kann die Situation womöglich erahnt

werden. Momentan nehmen wir jeweils mit

einer Mannschaft in der untersten Gebietsklasse,

der nächsthöheren 2. Klasse und

in der darauffolgenden 1. Klasse teil. Wir

schafften in der Vergangenheit auch schon

einmal den Aufstieg in die höchste Tiroler

Spielklasse, der Landesliga. Dies ist mit Sicherheit

einer der bis dato größten Erfolge

unserer Vereinsgeschichte.

Um die 25 Spieler sind derzeit bei

uns aktiv. Den Nachwuchs mit dem

Schachspiel zu begeistern, stellt für

sämtliche Vereine vermutlich die

größte Herausforderung dar. Auch

ich würde mir natürlich noch mehr

junge Talente wünschen. In der Vergangenheit

waren wir des Öfteren in

den umliegenden Schulen aktiv, und

boten regelmäßig Trainings mit einem

eigenem Jugendcoach an. Leider

schlief das Ganze mit der Zeit wieder

etwas ein. Jeden Mittwoch um 19.30

können Interessierte sehr gerne in der

Seniorenstube Langkampfen vorbeikommen.

Jetzt in den Ferien haben wir

allerdings ca. 2 Monate Pause. Mehrmaliges

Schnuppern ist natürlich völlig

kostenlos! Erst ab tatsächlichem Eintritt

in unseren Club hindern unsere sowieso

geringen Mitgliedsbeiträge (Erwachsene

40 Euro, Kinder 10 Euro pro Jahr) wohl

niemanden daran, ambitioniert weiterzumachen.

Ich selbst habe erst mit 40 Jahren hier

im Club begonnen Schach zu spielen

und mich auf Anhieb wohl gefühlt. Natürlich

existierten dabei anfänglich leichte

Bedenken, weil ich, bis auf die Kenntnis

möglicher Züge der einzelnen Figuren,

nicht sonderlich versiert war. Die Truppe

freute sich, nahm mich schon ab dem

ersten Zeitpunkt sehr freundlich, zuvorkommend

auf und es machte Spass. Daran

hat sich in der Zwischenzeit nicht viel geändert,

außer, dass sich mein Schachspiel im

Laufe der Zeit offenkundig verbessert und

tatsächlich schon mal für den 2. Platz in

der Vereinsmeisterschaft gereicht hat. Das

nette Miteinander ist wohl der Hauptgrund,

warum ich immer wiederkomme und mittlerweile

auch das vertrauensvolle Amt des

Obmannes übernommen habe.

Auch bei unseren zwanglosen Vereinsaktivitäten

wie zum Beispiel Ladinerturnieren,

Törggelen, Weihnachtsfeiern, Bergwanderungen,

Skitouren, etc. geht es immer

lustig zu! Es schweißt unsere Gemeinschaft

zusammen und wir verbringen auch abseits

des Brettes sehr gerne Zeit zusammen.“

Kontakt: Stefan Astner

Telefon: +43 699 1006 5218

E-Mail: astner.stefan@gmx.at

Adresse: Sonnweg 1 · 6336 Langkampfen

Stefan Astner (Obmann Schachclub Langkampfen)


18

starke fussballfrauen

beim Sportring Oberlangkampfen

Damenfußball wurde in der Vergangenheit stets etwas belächelt

und immer wieder mit dem männlichen Pendant

verglichen. Doch spätestens seit den großartigen Erfolgen

des Österreichischen Nationalteams bei der letztjährigen

Europameisterschaft in den Niederlanden boomt der Sport

auch in unserer kleinen Alpenrepublik. Namen wie Viktoria

Schnaderbeck, Laura Feiersinger, Nadine Prohaska aber

natürlich auch unsere Angerbergerin Nicole Billa, haben

sich eindrucksvoll in die Öffentlichkeit gekämpft und sind

mittlerweile vielen ein Begriff. Lediglich das verlorene Elfmeterschießen

im Halbfinale gegen Dänemark verhinderte

den schlussendlichen Finaleinzug. Sagenhafte 1,214 Mio.

ORF-Zuseher (Quelle: www.90minuten.at) drückten unseren

Damen bei diesem packenden Thriller die Daumen.

Carina Hausberger

bereits 87-fache Torschützin für die SRO-Damen

(Quelle: www.sr-olka.at)

Auf ähnliche sportliche Erfolge muss man bei unserem Herrenteam

realistischerweise wahrscheinlich noch sehr lange warten. Wir sind

ja schon heilfroh, wenn sich unsere Auswahl für solche Großereignisse

überhaupt qualifi ziert. Endlich muss sich die heimische

Fußballnation nicht mehr mit den kargen Krümeln begnügen und

kann stolz sein. Stolz sein auf die herausragenden Leistungen

unserer lange Jahre stiefmütterlich behandelten Fußballdamen!


Zugegeben, daran muss „Mann“ sich erst noch

gewöhnen. Fühlt sich jedoch ausgesprochen gut

an! :o)

19

In der Vergangenheit fanden sich die meisten

Mädchen selten im doch recht aggressiven Fußballsport

wieder. Wie auch! Das ursprüngliche

Bild war geprägt von überharten Tacklings, unfairen

Showeinlagen, etc. – das überhitzte, oft

fragwürdige Verhalten vieler Fans oder Hooligans

tat sein übriges. Schon allein das Wort „Schlachtenbummler“

spricht martialische Bände. Dass

diese, objektiv feindselige, beinahe schon kriegsähnliche,

Stimmung einen Großteil der Frauen

nicht gerade magnetisch anzieht, geschweige

denn selbst den Ball treten lässt, liegt förmlich

auf der Hand. Die Veränderung unserer Gesellschaft,

das stetig selbstbewusstere Frauenbild,

hat trotz dieser Hürden den wunderbaren Fußball

für sich entdeckt und im Laufe der Zeit mit den

eigenen Stärken und Schwächen gespielt.

Gerhard Ertl (Trainer SR OLKA Damen)

In Oberlangkampfen hat der Damenfußball bereits

seit ca. 10 Jahren Tradition. Nachdem man

3 Jahre ohne offi ziellen Spielbetrieb trainierte,

wurde die Mannschaft, unter der damaligen Leitung

von Radinger Stefan und Adensam Sebastian,

im Herbst 2012 beim Tiroler Fußballverband

gemeldet, somit in den Ligabetrieb eingebunden.

2014/15 spielte man eine Saison lang in

der Tiroler Liga (höchste Tiroler Spielklasse).

Leider war diese Herausforderung damals für

die unerfahrenen Mädels einfach zu groß und

seitdem scheitert man Jahr für Jahr, zum Teil

denkbar knapp daran, diesen Erfolg zu wiederholen

... jährlich grüßt das Murmeltier. Dieses

Mal wird alles anders, davon ist man felsenfest

überzeugt!

Trainer Gerhard Ertl: „In Bayern zur Welt

gekommen habe ich in Kiefersfelden mit dem

Fußballspielen angefangen. Später wechselte

ich für ein paar Jahre zum Sportbund Rosenheim

in die damalige Bezirksliga, wo wir

dann in die Bezirksoberliga aufgestiegen sind.

Wegen der Verwandtschaft meiner Frau zog es

mich mit 28 Jahren zum Sportring Oberlangkampfen.

Eigentlich wollte ich hier nur noch

zwei Jahre kicken, habe die aktive Zeit aber

dann doch erst mit (fußballerisch) biblischen 40

Jahren beendet.

Vor knapp 3 Jahren stand plötzlich unser Obmann

bei mir im Büro und stellte mich freundlicherweise

vor die Wahl entweder wieder im

Vorstand (ich war einige Jahre Schriftführer,

sowie die eine oder andere Saison auch Trainer

der Reserve-Mannschaft) oder als Damen-Trainer

wieder aktiv mitzuarbeiten. Ich wollte den

Verein damals natürlich nicht hängen lassen

und habe für ein halbes Jahr, bis eine passende

Alternative gefunden wird, den Trainerposten

zugesagt. Die Mädels und das ganze Drumherum

machen aber mittlerweile so viel Spaß, dass

ich mir im Moment nicht vorstellen kann, den

Job kurzfristig wieder abzugeben.

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


20

Wenn du nicht glaubst,

dass du es kannst,

hast du keine Chance.

Arsene Wenger


21

Der große Einsatzwille, das Herzblut,

die Begeisterung, der Teamgeist, ... ich

könnte einiges aufzählen, was mich an

dieser tollen Truppe fasziniert und motiviert.

Der einzige Unterschied zu einem Herrencoach,

wenn es denn einen gibt, ist

vielleicht der etwas sensiblere Umgang

mit den Spielerinnen. Meiner Ansicht

nach muss man einzelne noch etwas differenzierter

ansprechen und persönliche

Unterschiede stehen noch etwas mehr im

Vordergrund. Auch macht der richtige Umgangston

die Musik, denn emotionale Ausraster

oder zu forsche Kritik könnten vom

gesamten Kollektiv zu negativ aufgenommen

werden. Das heißt nicht, dass nicht

auch mal ernstere Worte nötig sind, speziell

wenn es die Mädchen manchmal vielleicht

zu locker nehmen. Mittlerweile kennen sie

mich aber auch schon lange genug, um positiv

gemeinte Kritik nie persönlich, sondern

rein auf den Fußball bezogen aufzunehmen.

Ich denke es ist wichtig die Athletinnen und

deren Beweggründe stets ernst zu nehmen

und in keinster Weise zu verharmlosen.

Damit schafft man ein harmonisches Miteinander

und bekommt von den Mädels auch

enorm viel zurück. Ich habe diesen Schritt

seit Beginn bisher noch nie bereut. Ab der

kommenden Saison steht mir übrigens unser

Sohn Markus als Co-Trainer zur Seite, der mit

seinen 32 Lenzen auch schon über genug

Persönlichkeit verfügt um sich im Bedarfsfall

gegenüber den Spielerinnen durchzusetzen.

Daher bin ich überzeugt, dass er super in unser

Team passt und freue mich auch schon

auf die anstehende Saison.

Die vergangene Spielzeit war aufgrund Wegfall

einiger Spielerinnen von Beginn an etwas

herausfordernd. Wegen der Ausbildung (Studium,

Auslandssemester, etc.) waren viele

verhindert. Ursprünglich dachten wir deshalb

im Herbst an eine Spielgemeinschaft

mit Wildschönau, weil deren Team mit zu

geringer Kadergröße leider aufgelöst wurde.

Unsere Mädels wollten allerdings weiterhin

ohne SPG durchbeissen und so bestritten

wir die Spielzeit mit lediglich 13 bis

14 Spielerinnen. Der vergangene 3. Platz

in der Schlusstabelle der Frauen Landesliga

Ost ist deshalb ein großer Erfolg.

Lediglich die starken Mädels aus Vomp

und das beeindruckende Meisterteam

Carina Widauer (aktuelle U19 Nationalspielerin)

aus Angerberg, welches sich mit 14 Siegen

aus 14 Spielen als eindeutig zu stark für den

gesamten Rest der Liga herausstellte, lagen

noch vor uns. Seit Herbst letzten Jahres war

ich sehr viel unterwegs, um in Schulen und

bei allen möglichen Gelegenheiten Werbung

für unser Team zu machen und Zuwachs zu

fi nden. Im Freundes- und Bekanntenkreis unserer

Spielerinnen konnten wir auch das eine

oder andere junge Talent herausfi schen, welches

uns in Zukunft sicher verstärken wird.

Jetzt dürfen wir wieder mit einem Kader von

20 ambitionierten Mädels an den Start gehen

und haben uns gemeinsam zum Ziel gesetzt,

dass der Meistertitel 2018/19 in der aktuellen

Landesliga Ost nur über die OLKA-Mädels

führen kann!

Auf Dauer haben wir uns beim SR OLKA natürlich

vorgenommen, viel stärker das Augenmerk

auch auf die Ausbildung und Förderung

junger „Eigengewächse“ bei den weiblichen

Kickern zu legen. Der Stellenwert unseres

begeisterten Damenteams ist im Verein sehr,

sehr hoch und wir werden von allen Verantwortlichen

optimal unterstützt. Auch die Zuschauerzahlen

gehen immer weiter nach oben

und die ganz jungen Fußballmädchen, welche

zu unseren Athletinnen aufsehen, werden von

diesem positiven Sog mitgerissen.

Unser größtes „Aushängeschild“ ist übrigens

die aktuelle U19-Nationalspielerin Carina Widauer

und wir sind überaus stolz auf sie und

ihren bisherigen Werdegang. Cari spielt seit

heuer beim FC Wacker Innsbruck in der ÖFB

Frauen Bundesliga. Positive Vorbilder wecken

Begeisterung und leben dem Nachwuchs die

richtigen Werte vor.

Also Mädels, - wenn ihr Lust habt Teil eines

echt tollen Teams zu werden dann meldet

euch einfach, kommt vorbei und schnuppert

ganz unverbindlich rein! Ihr werdet sehen,

wie viel Spaß Frauenfußball mit einer coolen

Truppe und anspruchsvollem Training machen

kann! Aber vorsicht! Es herrscht bereits nach

geringster Dosis absolute „Suchtgefahr“ und

das Fußballfi eber lässt euch nicht mehr los!

:o)

Kontakt: Gerhard Ertl, Tel. 0664-88511911

Nähere Infos Facebook: „SR OLKA Damen“

oder Homepage: www.sr-olka.at


22

Lisa Noggler

Capitän des SR Oberlangkampfen

traut euch maedels!

Lisa Noggler


23

„An meinem Team gefällt mir besonders,

dass wirklich alle an einem

Strang ziehen und jede mit

jeder sehr gut auskommt. Bei irgendwelchen

Feierlichkeiten muss

zum Beispiel keinesfalls darauf geachtet

werden, wer jetzt neben wen

sitzt. Auch bei den verschiedenen

lustigen Ausflügen sind meistens

fast alle dabei. Das ist vermutlich

kein schlechter Gradmesser für die

funktionierende Harmonie innerhalb

unserer Gruppe.

Ich habe erst mit 16 Jahren beim Damenteam

des SR Olka begonnen Fußball zu

spielen. Natürlich kickte ich als kleines Mädel

auch schon hin und wieder zusammen

mit meinem Bruder Tobias im Garten. Sportlich

war ich ja schon zeit meines bisherigen

Lebens beim Tennis aktiv. Meine Freundin

Magdalena Untersberger hat mich bei einem

Frühschoppen gefragt, ob ich mir das Ganze

einfach mal anschauen will. Mein lieber Opa

war von dieser Idee nicht wirklich begeistert.

Mädels die Fußball spielen passten wohl nicht

ganz in seine Welt. Dieser Umstand konnte

mich jedoch nicht aufhalten. Meine Neugier

ließ mich beim nächsten Training auftauchen

und was soll ich noch großartig dazu sagen?

Ich war vom ersten Augenblick an begeistert.

Die Mädels haben mich sofort überaus herzlich

aufgenommen und selbst Zicken suchte

man vergeblich! So viele Frauen auf einen

Haufen und alle Teil einer einzigen großen

Clique! Damit habe ich ehrlich gesagt nicht

gerechnet! Der schier greifbare Teamgeist,

das motivierende Miteinander haben mich

gepackt und ließen mich nicht mehr los. Ab

diesem Zeitpunkt kam ich immer wieder

und wuchs schnell ins Team hinein. Im ersten

Jahr konnten wir sogar den Meistertitel

feiern und in die Frauen Tiroler Liga aufsteigen.

Ich bin heute noch sehr froh, dass ich

damals hingegangen bin. Mir wäre defi nitiv

etwas Wunderbares entgangen.

Auf dem Feld werde ich meistens in der

Verteidigung eingesetzt. Zwar habe ich

anfänglich im Sturm begonnen, bin dann

systematisch immer weiter nach hinten

gerutscht. Meine Stärken liegen klar im

Zweikampf um den Ball, habe kein Problem

Kopfballduelle zu führen und kann

mich in Summe ganz gut wehren. Diese

Eigenschaften sind in der letzten Linie

sicherlich nicht gänzlich verkehrt. Außerdem

verfüge ich offensichtlich über ein relativ

unüberhörbares Organ, welches mir das

Einteilen und Motivieren meiner Vorderleute

erleichtert. :o)

Anna Sieberer eine fi xe Größe beim SR Olka

Verbessern sollte ich meine Technik allgemein

und vor allem den linken Fuß. Für mehr

als 5m Pässe ist dieser momentan leider

nicht großartig zu gebrauchen. Ich versuche

daher beim Training vermehrt auch meinen

schwächeren Fuß einzusetzen. Irgendwann

macht sich das mit Sicherheit bezahlt. Unserem

Trainer gelingt es, mit immer wieder

neuen Übungen bei den Trainingseinheiten

keine Langeweile aufkommen zu lassen. Um

uns weiter zu verbessern, schickt uns Geri

auch öfters mal erklärende Youtube-Videos in

unsere Whatsapp-Gruppe. Momentan ist das

Thema „Richtiges Verhalten in der 4er Kette“

recht aktuell.

In der Saisonvorbereitung trainieren wir 3 x á

ca. 2 Stunden und während der Meisterschaft

2 x pro Woche. Am Wochenende kommt noch

meistens ein Spiel dazu.

Vor der letzten Saison wurde ich vom Team

zum Captain befördert und übe dieses vertrauensvolle

Amt zusammen mit Sieberer

Daniela aus. Im letzten Jahr war ich wegen

meinem Auslandssemester länger verhindert

und sie hat mich während dieser Zeit als

Co-Captain sehr gut würdig vertreten. Nach

meiner, bis in die Haarspitzen motivierten,

Rückkehr habe ich mir beim ersten Vorbereitungsspiel

eine Bänderverletzung zugezogen

und die Saison war für mich leider schon wieder

vorbei. Das anschließende Draußensitzen,

obwohl man unbedingt spielen würde und die

Mannschaft auf dem Platz nicht unterstützen

kann, ist äußerst schwierig und raubt einer

das ein oder andere Mal regelrecht den Nerv.

Jetzt habe ich ein ungefähres Bild davon, wie

es meinem geplagten Trainer Gerhard Ertl

laufend geht.

Bereits seit der Kindheit verfolge ich, gemeinsam

mit meinen Eltern und meinem Bruder,

zu Hause regelmäßig die Spiele von meinem

Lieblingsverein, dem FC Bayern München.

Beeindruckende Führungsspieler wie zum

Beispiel ein Bastian Schweinsteiger stachen

dabei stets besonders hervor. Ich würde mich

wieder über mehr solcher mitreissenden,

durch und durch positiven Vorbilder beim

deutschen Rekordmeister freuen!“


24

SC LaTTELLA WOERGL

Highspeed und Riesenspass!

Mit entsprechender Motivation kann jeder noch

so unsportliche Mensch das Inlineskaten erlernen

und dadurch Freude an Sport und Bewegung

finden. Selbst für ältere Leute ist Inlinen geeignet.

Bei Regelmäßigkeit hält der Sport fit und

verbessert die Kondition. Dafür braucht man

nichts weiter als Skates und eine möglichst

ebene, geteerte Fläche. Für Anfängerinnen und

Anfänger sind Schoner noch zu empfehlen, da

es anfänglich doch öfter zu Stürzen kommen

kann. Im Großen und Ganzen ist dieser Sport

aber ungefährlich.

Die gesamte Muskulatur wird beim wiederkehrenden

Inlineskaten gestärkt und die Ausdauer gesteigert.

So löst das Mitschwingen der Arme leichte Verspannungen

im Nacken- und Schulterbereich. Neben der

körperlichen Gesundheit, wirkt sich die permanente,

harmonische Bewegung auch positiv auf die Seele

und den Geist aus. Die enorme Konzentration auf

die Strecke und Umgebung sorgt dafür, dass Stress

abgebaut wird. Auch wenn man es nicht vermuten

mag: Inlineskaten schont die Gelenke. Auch

in der Rückentherapie zeigen sich die fördernden

Wirkungen dieser Sportart: Ähnlich wie beim Knie

wirkt die Körperhaltung aktivierend und kräftigend

auf die gesamte Rücken- und Rumpfmuskulatur.


Dabei werden durch das sanfte Gleiten auf

Rollen Stöße auf Wirbelsäule und Gelenke vermieden,

wie sie zum Beispiel beim Laufen auftreten.

Mit Inlineskates kann man auf vielfältige

Weise Sport treiben. Die einen fahren einfach

aus Spaß an der Bewegung, andere nutzen die

Skates gezielt zum Ausdauertraining und wieder

andere fahren auf Geschwindigkeit. Junge

Menschen betreiben das so genannte Aggressive-Skating.

Sie bewegen sich in Half-Pipes

oder auf der Straße, vorzugsweise dort, wo es

Treppen und Geländer gibt. Man kann aber auf

Inlineskates auch Hockey spielen oder, ähnlich

wie beim Aerobic, Fitnessübungen zu Musik

machen. Inlineskaten ist wie gemacht für Frauen,

weil dieser Sport sich besonders der weiblichen

Problemzonen annimmt. Die gleichmäßige

Seitwärtsbewegung der Beine mit dem

Gewicht der Skates strafft Po-, Oberschenkelund

Hüftmuskulatur. Ebenfalls wichtig: Inlineskaten

kurbelt die Fettverbrennung an.

Intensiver und spezialisierter wird dieser tolle

Sport beim heimischen SC Lattella Wörgl betrieben.

Nadja Petutschnigg – mehrfache österr. Meisterin,

staatl. gepr. Lehrwart, Nationalteamtrainerin

25

Nadja Petutschnigg (Trainerin beim SC

Lattella Wörgl): „Mich selbst faszinieren

die hohen Geschwindigkeiten, welche man

ausschließlich mit Muskelkraft auf Rollen erreichen

kann, die spektakulären Überholmanöver

und die schier greifbare Spannung bei

den Wettkämpfen. Egal ob Anfänger oder absolute

Weltelite – jeder versucht noch einen

Tick schneller als die restliche Konkurrenz

das Ziel zu erreichen. Ich würde mich sehr

freuen, wenn unsere rasante Sportart endlich

olympisch werden und dadurch mehr

Medienpräsenz erhalten würde. Den überaus

positiven Speedvirus könnte nichts und

niemand aufhalten. Es ist meiner Einschätzung

nach nur noch eine Frage der Zeit. Bei

der Jugendolympiade, wo die Qualifi kationschancen

meiner Schwester, Anna Petutschnigg,

durchaus realistisch sind, wird die

olympische Tauglichkeit der Sportart bereits

getestet. In Kolumbien steht zum Beispiel

Inlineskaten nach Fußball schon länger an

zweiter Stelle und dementsprechend können

professionelle Athleten davon sehr gut leben.

Das Interesse der breiten Öffentlichkeit ist

der Schlüssel. Auch die Koreaner, Chinesen

und Amerikaner sind uns hier bereits einige

Längen voraus und nicht nur im benachbarten

Italien rückt das ansteckende Spektakel

immer weiter in den medialen Fokus.

Auch bei uns im Verein ist Speedskating

selbstverständlich ein Ganzjahressport. Im

Sommer trainieren wir in unserer beeindruckenden

Speedskate-Arena mit Flutlichtanlage,

zwei zusätzlichen Basketballfeldern,

einem Inlineskaterhockeyfeld und zwei

angrenzenden Fußballfeldern beim Schulgelände

hinter den ÖAMTC in Wörgl. Sie ist

... weil Sport starke

Partner braucht.

www.rbk.at


26

Spielerisch lernen

beim SC LATTElla Woergl


27

österreichweit einzigartig, ermöglicht hervorragende

Trainings- bzw. Wettkampfbedingungen

und dient zusätzlich als Landes- und

Bundesleistungszentrum, wo immer wieder

entsprechende Kaderlehrgänge stattfi nden.

Die professionellen Grundvoraussetzungen

ermöglichen zudem die Durchführung internationaler

Großveranstaltungen, wie zum

Beispiel den alljährlichen Europacup, welcher

heuer Anfang Juni wieder tadellos über die

Bühne ging. Im Winter absolvieren wir regelmäßig

Einheiten in der Halle, wo mit speziellen

Rollen gefahren werden kann. 2015

wurde mit dem Ausbau des Kraft- und Athletikraumes

die Infrastruktur um einen weiteren

wichtigen Baustein ergänzt. Zum Startschuss

für die Außensaison fahren wir jedes Jahr

in den Osterferien zum Trainingslager nach

Italien (San Benedetto), wo uns im Umkreis

von ca. 50 km drei hochklassige Bahnen zur

Verfügung stehen. Ab 8 bis 9 Jahren dürfen

die Kinder bereits ohne elterliche Begleitung

mitreisen.

Ab ca. 5 Jahren können Kids jeden Dienstag

ab 16.45 Uhr bei uns sehr gerne vorbeikommen.

Sie lernen spielerisch mit vielen

Gleichaltrigen in unserem „Team Speed &

Fun“ sicher zu skaten. Mitzubringen sind

lediglich Radhelm und Schützer. Bitte vorher

jedoch um Anmeldung bei Ilse Petutschnigg

(Tel. +43(0)676-925 54 94), damit genügend

Material vorhanden ist und eventuell noch

weitere, nützliche Informationen mitgeteilt

werden können. Natürlich wäre es vorteilhaft

zu Hause bereits erste Erfahrungen mit

Skates gesammelt zu haben. Erfahrungsgemäß

verbessern sich aber speziell die jungen

Anfänger äußerst schnell und bewegen sich

binnen weniger Einheiten relativ zügig sicher

fort. Meist sind es die Eltern, welche sich Sorgen

machen, wenn die kleinen Raketen immer

noch schneller begeistert an Ihnen vorbeifl

itzen. Die Kinder selbst fühlen sich mittels

Schützern und Helm bestens geschützt und

legen völlig vorurteilsfrei los. Natürlich können

kleinere Blessuren bei Stürzen nicht permanent

verhindert werden. Unser Sport ist im

Vergleich zu vielen anderen Sportarten allerdings

sehr sicher und gröbere Verletzungen

treten extrem selten auf. Nach drei kostenlosen

Schnuppereinheiten darf sich das Kind

entscheiden, Teil des Vereines zu werden.

Natürlich ist es später immer noch möglich

als Quereinsteiger mitzumachen. Wir haben

für jede erdenkliche Leistungsstufe abwechslungsreiche

Trainingseinheiten und passende

Teams parat. So existiert beispielsweise auch

eine Hobbygruppe, wo erwachsene, interessierte

Skater jeden Donnerstag ab 18.15 Uhr

Spass haben können.

Unser großes Aushängeschild beim SC Lattella

Wörgl ist Vanessa Herzog, die mit ihren

beeindruckenden Leistungen sowohl im Eisschnelllauf

als auch im Speedskating für Furore

sorgt. Als Gesamtweltcupsiegerin und dem

4. Platz bei den Olympischen Spielen 2018

in Pyeongchang (Südkorea) im Eisschnelllauf

2018 und 7-fache Europameisterin im Inline

Speedskating rückt sie unsere Passion in die

Öffentlichkeit. Aber auch auf unsere restlichen

Vereinsathleten im Österreichischen

Kader des ÖRSV, wie zum Beispiel Anna Petutschnigg,

Thomas Petutschnigg, Christoph

Amort, Laura Nagiller und Moritz Plank, sind

wir überaus stolz.

Kontakt: Ilse Petutschnigg · Tel. 0676-9255494

sc-lattella@woergl.at · www.scwoergl.at

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28

Nur nicht aufgeben!

wer faellt, steht einfach

wieder auf!

Moritz Plank


29

SM BRANDSCHUTZ

S p a r e r M a n u e l

Moritz Plank

Der Wörgler im Nationalteam

In ca. fünf Jahren würde die 14-jährige Nachwuchshoffnung

vom SC Lattella Wörgl gerne

bei den Speedskate-Weltmeisterschaften

teilnehmen und trainiert eifrigst für sein großes

Ziel. Sein vereinsinternes Vorbild, Europacupsieger

und mehrfacher Staatsmeister

Thomas Petutschnigg, begleitet ihn auf diesem

ambitionierten Weg.

Moritz Plank über seine große Faszination: „Meine

Eltern bekamen vor ca. 10 Jahren einen

Flyer vom SC Lattella Wörgl in die Finger und

wir schauten einfach unverbindlich bei einem

Schnuppertraining vorbei. Ganz genau kann ich

mich an das erste Training nicht mehr zurückerinnern,

ich hatte ja erst mickrige vier Jahre auf

dem Buckel. Laut meinen Eltern, konnte mich

ab diesem Zeitpunkt allerdings niemand mehr

vom rasanten Inlineskaten abhalten und die Begeisterung

war von Beginn an riesengroß. Das

spielerische Trainieren, egal ob Speedskating,

Hockey, Slalom, Skatefußball oder mittels unterschiedlichen

Geschicklichkeitsspielen, lässt

keinerlei Langeweile aufkommen und macht

enormen Spass. Unsere Trainer lassen sich

hier immer wieder neue, lustige Übungsformen

einfallen. Auch von der kameradschaftlichen

Atmosphäre wird man sehr schnell

mitgerissen und neue Freundschaften fi nden

sich ganz von alleine.

Seit dem hat sich daran nicht sonderlich

viel geändert. Diese spektakuläre Sportart

lässt mich nicht mehr los! Anfänglich drehte

ich noch lediglich in den schneefreien Zeiten

hier in Wörgl meine Asphaltrunden. Im

Winter verbrachte ich die meiste Freizeit

beim KSV Kufstein auf den Schiern. Geschwindigkeit

hat mich seit jeher magisch

angezogen. Irgendwann wurden allerdings

auch die Schneebretter gegen Eisschnelllaufkufen

ausgetauscht. Die Verwandtheit

zum Inlineskaten liegt förmlich auf der

Hand und die vergleichbaren Bewegungsabläufe

werden dadurch auch im Winter weiter perfektioniert.

Momentan trainiere ich 2 x pro Woche (Di und Do

jeweils ca. 1,5 Std.) und lege zusammen mit meinen

Trainern Nadja und Robert Petutschnigg regelmäßig

an den Wochenenden eine Extraschicht drauf. Abseits

dieser Zeiten versuche ich mich zusätzlich mit

intensiven Radtouren oder Laufeinheiten körperlich

ständig zu verbessern. Inlineskaten und Eisschnelllaufen

sind physisch äußerst herausfordernde

Sportarten und benötigen absolute Fitness. Beim

Kampf um jeden einzelnen Bahnmillimeter sind,

neben Technik, Taktik, Siegeswillen, meist Kraft und

Ausdauer die ausschlaggebenden Kriterien. Demnächst

wechsle ich schulisch ins Oberstufenrealgymnasium

für Leistungssportler (Innsbruck) und

werde dort noch mehr Zeit für den notwendigen

Trainingsaufwand fi nden. Gott sei Dank konnte ich,

trotz vorheriger, längerer Krankheit, die geforderten

Aufnahmekriterien (Kraft, Sprungkraft, Gleichgewicht,

Ausdauer, etc.) im vergangenen Frühjahr

erfüllen.

Neben den sportlichen und kameradschaftlichen

Aspekten gefallen mir die Teamreisen auch sehr

gut. Jetzt im August bin ich beispielsweise wieder

beim Europacup in Belgien am Start. Eine Top-Ten-

Platzierung ist bei diesen Großveranstaltungen für

mich meist realistisch. Auch beim jüngst vergangenen

heimischen Europacup in Wörgl habe ich

dieses hochgesteckte Ziel erreicht und bin damit

auch sehr zufrieden. Mein größter Erfolg war der

3. Platz 2016. Langfristig versucht man sich, Jahr

für Jahr kontinuierlich zu steigern und die eigenen

Ansprüche stetig stückweise nach oben zu schrauben.

Erfolge von heute auf morgen existieren nicht.

Nur langfristige, harte Trainingsleistung bringt uns

Athleten Schritt für Schritt weiter. Auch Rückschläge

oder Kritik nach misslungener Leistung gehören

zum Sportlerleben unausweichlich dazu. Ich bin

überzeugt, dass die so erworbene Robustheit auch

für das restliche Leben hilfreich ist und einem manche

banalen Dinge nicht mehr so leicht aufregen.“

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30

Die besten skifahrer

macht man im Sommer!

Geri Weber (die gute Seele des KSV Kufstein)


31

KSV Kufstein

Der Skiclub im Sommer

Was treibt eigentlich die Kufsteiner

Skiläufervereinigung im Sommer? Sitzen

die Wintersportler gelangweilt zu

Hause herum und warten ungeduldig,

bis endlich die ersten Flocken vom

Himmel fallen? Weit gefehlt! Auch in

der schneefreien Zeit werden den ambitionierten

Kindern und Jugendlichen

tolle Bewegungsmöglichkeiten geboten.

Die alljährlich durchgeführte Kaisertalwanderung

mit Übernachtung ist

nur ein kleiner Teil des Ganzen.

Die Sport.Art war bei einem wöchentlichen

Mountainbiketraining mit dabei. Renate

Freisinger, auch liebevoll KSV-Renate

genannt: „Natürlich reicht es nicht, unseren

Sportlern lediglich im Winter ansprechende

Skieinheiten anzubieten. Wenn Kinder ausschließlich

sportartspezifi sch ausgebildet

werden, bleiben viele wichtige Bewegungserfahrungen,

welche abseits jeglicher Piste

meist noch besser geschult werden können,

oftmals auf der Strecke. Deshalb ist es absolut

notwendig, auch regelmäßig weitere,

manchmal auf den ersten Blick vielleicht

gegensätzliche Sportarten, sozusagen polysportiv,

auszuüben. Mountainbiken bietet

sich hier nahezu an. Wer nun glaubt, dass

dies lediglich für stramme „Tiroler Wadeln“

sorgt, der irrt. Selbstverständlich trainiert

das regelmäßige Ausrücken mit dem Rad

in die Natur die Beine auf hervorragende

Weise und schont im Gegensatz zu anderen

Sportarten die Gelenke. Doch auch

der restliche Körper erfährt ein tolles Fitnessprogramm.

Durch das Bergauffahren

und das ständige Gleichgewichthalten im

Gelände werden so gut wie alle Muskelgruppen

des Körpers trainiert. Außerdem

hilft Mountainbiken Gefälle und Unebenheiten

in Verbindung mit unterschiedlichen

Geschwindigkeiten differenzierter wahrzunehmen

– alles Aspekte, welche auch für

unseren eigentlichen Skisport nützlich sind.

So bieten wir unserem Nachwuchs, neben

1 x pro Woche Lauftraining, auch wöchentlich

ein Mountainbiketraining an. Wir treffen

uns dazu jeden Freitag beim Kaiserlift in

Kufstein, wärmen uns auf, absolvieren im

Anschluss meist verschiedenste Geschicklichkeits-/Balanceübungen

und fahren dann

gemeinsam los. Das umliegende Gelände

bietet viele unterschiedliche Abfahrten, Untergründe

und Steigungen, welche, je nach

Alter bzw. Können der jeweiligen Pedaltreter,

mit Freude bewältigt werden.

Der KSV leistet nebenbei bereits seit über

zwei Jahrzehnten Pionierarbeit für den heimischen

Mountainbikesport. Im Jahr 1995

Renate Freisinger

organisierte man den ersten Kufsteiner-

Bike-Sonntag, als Vorläufer der in der Zwischenzeit

umbenannten Kufsteiner-Mountainbike-Stadtmeisterschaft.

Heuer fi ndet

dieses traditionelle Rennen mit ca. 150 Teilnehmern

in unterschiedlichen Einzel- und

Teamkategorien (Herren, Damen, Mix, Familien,

Kinder) am 22. September 2018 statt.

Gestartet wird mitten in der historischen Innenstadt

Kufsteins. Die Kinder bis U13 fahren

lediglich bis zur Krampuswand und das

restliche Feld kämpft sich hinauf bis zum

Gasthof Aschenbrenner. Ambitionierte Rennsportler

können einzeln in Eliteklassen antreten

und etwas gemütlichere Fahrer in den

Teamwertungen. Bei der anschließenden

Siegerehrung, nahe unseres Hauptsponsors

Goldener Löwe, bekommt wirklich

jeder einen Preis. Sogar die langsamsten

Schnecken, erhalten einen Gutschein für ein

treffendes Schneckenessen beim Auracher

Löchl. Am wichtigsten ist der Spass!

Stefan Kirchner · Hechenbergweg 27 · A-6342 Niederndorf

Tel. 0665-65123744 · stefankirchner@gmx.at · www.facebook.com/bergfels.guitars


32

Lara Schwab

Beim KSV Sommertraining


33

Ab September startet der KSV, wie jedes Jahr

unter der Leitung bestens ausgebildete/r

Nachwuchstrainer/innen, mit der montäglichen

Skigymnastik in der Sporthalle des Gymnasiums

Kufstein. Bei schönem Wetter halten

wir die Kinder mit abwechslungsreichen Übungen

und lustigen Spielen beim Motorikpark in

Kufstein auf Trab und jeden Mittwoch können

sie sich in der Volksschulhalle Zell mit Zumba

so richtig austoben. Der genaue Starttermin

wird rechtzeitig in den einschlägigen Regionalmedien

bekanntgegeben. Wie vielleicht nicht

jeder weiß, wird das erste Bezirkscuprennen

des Jahres mittels Geschicklichkeits-, Koordinations-

und Gleichgewichtswettbewerben in

der Halle ausgetragen. So fördert der Verband

eine ganzheitliche Ausbildung. Das klassische

Skitraining absolvieren wir, aufgrund des fehlenden

Skigebietes in Ellmau.

Wenn Eltern für ihre Kinder eine wirklich sinnvolle

sportliche Freizeitbeschäftigung suchen,

dann sind diese beim KSV Kufstein ganzjährig

bestens versorgt. Wir freuen uns über jeden

Zuwachs!

Mehr Infos unter www.ksv2.kufnet.at

Lara Schwab aus Kufstein (Bild links) belegte

heuer beim Bezirkscup den 2. Platz,

gewann den NICI-Cup und konnte auch

die separate Technikbewertung für sich

entscheiden. Neben dem Skifahren spielt

die 11-jährige gerne Golf in Walchsee.

Vermutlich jedoch, weil sie dort immer mit

den Golfcarts herumdüsen darf.

Das Skifahren wurde der sympathischen Lara

regelrecht in die Wiege gelegt. Von den Eltern

bis zu den Großeltern sind ausschließlich begeisterte

Skifahrer in der Familie. Bereits mit

drei Jahren stand sie erstmals auf den Brettern

und bestritt mit ca. fünf Jahren ihr erstes

Rennen. Irgendwann will die ambitionierte

Sportlerin es ihren großen Vorbildern, unseren

unvergleichlichen Aushängeschildern Marcel

Hirscher und Anna Veith, gleichtun und erfolgreich

Weltcuprennen bestreiten. Dass solche

herausfordernden Ziele nicht einfach so im

Vorbeigehen erreichbar sind, hat sie bereits

gemerkt. Ihr machen jedoch intensive Trainingseinheiten

nichts aus.

Seit einem Jahr besucht Lara die Skihauptschule

in Neustift im Stubaital. Die erforderlichen

Aufnahmekriterien (Zeitlauf, Technik, Schnelligkeit,

Koordination, Geschicklichkeit, etc.)

wurden alle samt erfüllt. Dass sie wegen dem

Internat längere Zeiten nicht zu Hause ist, fi ndet

sie nicht so schlimm. „Im Winter fahren wir den

ganzen Vormittag Ski und haben erst am Nachmittag

dann ca. 4 Stunden Unterricht!“. Dies

mag für manche Kids wahrscheinlich paradiesisch

klingen, solche Tage enden in der Regel

jedoch erst um ca. 18.30 Uhr und der Lehrplan

wird deshalb auch nicht geringer. Lara bewältigt

aber auch diese Herausforderung mit Bravour

und hat als gute Schülerin keinerlei Probleme.

Hut ab vor der Willenskraft und Kontinuität. Wer

weiß? Vielleicht wollen in ein paar Jahren andere

Kinder in die Fußstapfen von Lara treten?

helft der st. johannerin

sabrina exenberger auf ihrem weg

zum triathlon nach hawaiI!

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ihren großen Traum Wirklichkeit werden lassen! Das bekommen wir doch locker hin!!


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