DEHOGA Magazin Nr. 6 November/Dezember 2011

dehoga.niedersachsen.de

DEHOGA Magazin Nr. 6 November/Dezember 2011

Landesverbandstag:

Kröger als Präsident bestätigt

aktuell

H 70429 · Ausgabe 6 · November / Dezember 2011

Offizielles Organ des DEHOGA Niedersachsen

Geschmacktstage 2011 Facebook Carlsberg Preis: Regionale

Betriebe präsentieren sich DEHOGA startet Fanpage Küche ausgezeichnet

www.dehoga-niedersachsen.de


Profis kaufen im

DEHOGA Shop

Sonderkonditionen für DEHOGA-Mitglieder

www.dehoga-shop.de


INHALT

Landesverbandstag 4

Online-Handbuch 7

Seminartermine 8

Regionale Küche 9

Hygiene-Ampel / Carlsberg-Preis 10

Tourismus-Finanzierung 11

Pro Mensch / iiQ-Check / Termine 12

Jugendmeister / Kleine Gäste 14

DEHOGA auf Facebook 15

Bezirk Hannover 16

Bezirk Osnabrück 21

Bezirk Braunschweig-Harz 26

Bezirk Lüneburg 28

Bezirk Hildesheim 30

Bezirk Stade 31

Bezirk Weser-Ems 32

Recht und Rat

Kleinanzeigen: Immobilien -

33

Verpachtungen – Gelegenheiten 35

Editorial

Ihr neuer Präsident ist ganz der alte!

Meine sehr verehrten

Kolleginnen und Kollegen,

ich danke Ihnen, dass Sie

mir für weitere drei Jahre

Ihr Vertrauen als Präsident

des DEHOGA Niedersachsen

geschenkt haben.

Ich habe im Vorfeld meiner

Wiederwahl keinen Hehl daraus

gemacht, dass ich mich in meinem

Amt als Ihr Präsident sehr wohl fühle

und dankbar bin für die vielen Anregungen,

die dieses Amt mit sich bringt.

Ich habe aber auch deutlich gemacht,

dass ich die kommenden drei weiteren

Jahre als Präsident nutzen werde, einen

Nachfolger oder eine Nachfolgerin für

dieses Amt aufzubauen. Ich bin guter

Hoffnung, eine geeignete Person motivieren

zu können, in drei Jahren meine

Nachfolge anzutreten.

Was sollte mein Nachfolger oder meine

Nachfolgerin mitbringen? Vor allem die

Bereitschaft, für die gemeinsame Sache

unserer Branche aufzustehen und

öffentlich Stellung zu beziehen.

Nach wie vor gilt, dass sich der überwiegende

Teil unserer Tätigkeit als Ehrenamtsträger

außerhalb der Wahrnehmung

unserer Kollegen abspielt. Unsere

Hintergrundgespräche mit Politikern,

Vertretern anderer Wirtschaftszweige

aber auch den Medien finden nicht auf

der Bühne statt und erfahren deshalb

auch keine Presseresonanz.

Dennoch müssen wir uns als Ehrenamtsträger

immer wieder aufs Neue

motivieren, unsere Themen aufzugreifen

und offensiv zu bleiben. Dabei

müssen wir uns immer vor Augen

führen, dass Lobbyismus nichts Negatives

oder gar Verwerfliches ist. Wir als

Lobbyisten sind in unserem politischen

System als Tragpfeiler des politischen

Meinungsbildungsprozesses ausdrücklich

vorgesehen. Genauso wie z. B. die

Gewerkschaften auf Arbeitnehmerseite

sind wir als Arbeitgeberorganisationen

sogar vom Grundgesetz geschützt.

Woher sollen die Politiker, die aus den

unterschiedlichsten Branchen und Tätigkeiten

kommen, wissen, auf welcher

Grundlage das Gastgewerbe arbeitet

und mit welchen Problemen das Gastgewerbe

tagtäglich zu kämpfen hat?

Die Politiker sind darauf angewiesen,

dass wir als Betroffene vor Ort ihnen

plastisch darstellen, wo uns der Schuh

drückt. Mit diesen Kontakten zu den

verantwortlichen Politikern transportieren

wir die Hintergrundinformationen,

die Politiker brauchen, um sachgerecht

entscheiden zu können.

Unsere Stärke als Verband liegt darin,

Ihre persönlichen Kontakte in unsere

politische Arbeit einbauen zu können.

Jeder, der persönliche politische Kontakte

dieser Art pflegt, der bereit ist, diese

Kontakte im Sinne unserer gemeinsamen

Sache einzusetzen, ist für mich ein

möglicher Nachfolger in der Position

eines Präsidenten des DEHOGA Niedersachsen.

Gewählt wird der mögliche

Bewerber/in für das Amt des Präsidenten

dann allein von der Delegiertenversammlung

des DEHOGA Niedersachsen.

Ich freue mich auf die nächsten drei

Jahre als Ihr Präsident und versichere

Ihnen, dass ich auch in dieser Phase

mein Bestes für unsere gemeinsame

Sache geben werde.

Hermann Kröger

Präsident


Aktuelle Nachrichten 4 DEHOGA aktuell 06/2011

Landesverbandstag in Walsrode

Hermann Kröger als Präsident im Amt bestätigt

Auf dem diesjährigen Landesverbandstag

in Walsrode wurde Hermann Kröger

von den Delegierten einstimmig als Präsident

für weitere drei Jahre gewählt. Er tritt

damit seine vierte Amtsperiode an, nachdem

er sich zuvor die Zustimmung zu einer

erneuten Kandidatur von mindestens

75 Prozent der Delegierten gesichert hatte.

Auch Verbandsschatzmeister Helmut Uhl

wurde für ein weiteres Jahr im Amt bestätigt.

Neu in der Verbandsführung sind

Juilf-Werner Weinhart (Zoo Hannover) als

Stellvertretender Schatzmeister und Carius

Novàk (Braunschweig) als Vorsitzender

im Berufsbildungsausschuss.

Ungefähr 250 Delegierte des DEHOGA

Niedersachsen kamen vom 9. bis 11. Oktober

2011 in der Stadthalle Walsrode zusammen,

um aktuelle Branchenthemen

zu diskutieren. Das DEHOGA-Präsidium

hat sich für die nächsten drei Jahre

mehrere Ziele gesetzt: Kämpfen will

man insbesondere für die Beibehaltung

der Mehrwertsteuerreduzierung und ge-

gen die Einführung einer Bettensteuer.

„Insbesondere die niedersächsische Hotellerie

fordere ich auf, nicht müde zu

werden und immer wieder den Kontakt

zu ihren Wahlkreis-Abgeordneten zu suchen.

Wir müssen deutlich machen, dass

die reduzierte Hotelmehrwertsteuer direkt

in den Wirtschaftskreislauf zurück

geflossen ist. Die in 2010 und 2011 in der

niedersächsischen Hotellerie investierten

420 Millionen Euro sprechen eine

deutliche Sprache“, so Hermann Kröger.

Mit der Schaffung von 900 zusätzlichen

sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen

im Gastgewerbe im Jahr 2010 liege

Niedersachsen sogar über dem Bundesdurchschnitt.

Weitere zentrale Themen waren die

geplante Hygieneampel sowie vermehrte

Aktivitäten des Verbandes in Sachen

Nachwuchswerbung und -förderung. Die

Delegierten kritisierten das Festhalten

der Verbraucherschutzminister an ihrem

Vorhaben, Gäste in Restaurants und

Kneipen ab 2012 mit einem Farbbarometer

über die Sauberkeit und Hygiene des

Betriebes informieren zu wollen.

Martin Exner, Tourismuspolitischer

Sprecher der NIHK, ging in einem

Fachvortrag auf die unterschiedlichen

Programme zur Finanzierung der touristischen

Infrastruktur ein und erläuterte

die Forderung der Kammern, die

verschiedenen Fördertöpfe einheitlich

unter dem Dach des Wirtschaftsministeriums

zu bündeln. Herr Exner wies darauf

hin, dass sich die NIHK zusammen

mit dem DEHOGA in die Ausgestaltung

der niedersächsischen Fördertöpfe einbringt

(z. B. Hotelinvestitionsförderprogramm).

Fest steht, dass die Fördermittel

nach 2014 geringer ausfallen werden.

Die Berichte der Fachgruppen zeigten

deutlich die praktische Ausrichtung der

Arbeit. So wurde das Online-Handbuch

„Hotellerie und Gastronomie im Internet“

vorgestellt, das wertvolle Tipps und

Die Gewählten: Schatzmeister Helmut Uhl, sein Stellvertreter Juilf-Werner Weinhart, Carius Novàk (Vorsitzender Berufsbildungsausschuss)

und der alte und neue Präsident Hermann Kröger.


DEHOGA aktuell 06/2011 5 Aktuelle Nachrichten

Rainer Balke, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Niedersachsen; Heinz Beier, Vorsitzender des DEHOGA Kreisverbandes Bad Fallingbostel; Helmut Uhl,

Schatzmeister DEHOGA Niedersachsen; Heinz Feldmann, Vorsitzender der Sparkasse Leer-Wittmund; Oliver Schulze, stellvertretender Landrat des Landkreises

Soltau-Fallingbostel; Hermann Kröger, Präsident DEHOGA Niedersachsen; Detlef Schröder, Vizepräsident DEHOGA Niedersachsen, Martin Exner,

tourismuspolitischer Sprecher der NIHK; Dr. Oliver Liersch, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Hilfen im Umgang mit den Neuen Medien

gibt.

Durch die krankheitsbedingte Abwesenheit

von Benno Eisermann als 1. Vorsitzender

hielt Carsten Rohdenburg den

Bericht der Fachgruppe Gaststätten. Seine

Themen waren neben der wirtschaftlichen

Situation des Gewerbes die Hilfestellung

zum Nichtraucherschutzgesetz

sowie Tipps und Hilfen zur Einführung

von Risikoanalysen bei der Umsetzung

des HACCP Konzeptes, die Zusammenarbeit

mit dem Niedersächsischen Innenministerium

zur Alkoholprävention

Jugendlicher sowie die Energieberatung.

Lutz Feldtmann referierte über die

Themen der Fachgruppe Hotels wie die

Weiterführung der Deutschen Hotelklassifizierung,

die Fortschreibung der

G-Klassifizierung sowie die Fortführung

auf EU-Ebene mit Einführung der

Hotelstars Union. Dabei wies er darauf

hin, dass es nunmehr auch möglich ist,

seinen Betrieb einem Testlauf bei der

Hotelklassifizierung zu unterziehen.

Aber auch einen Wermutstropfen brachte

Lutz Feldtmann zum Verbandstag mit:

Das Internetportal Buch-den-Norden.de

wird aufgrund zu geringer Resonanz auf

Beschluss der Fachgruppen zum 31. Dezember

2011 geschlossen. „Dies hat aber

keinerlei Auswirkung auf die Zusammenarbeit

mit TourOnline und DIRS 21“,

stellt Lutz Feldtmann klar. „Diese Kooperation

wird auch weiterhin bestehen.“

Die Delegiertenversammlung beschloss,

mehr für die berufliche Nachwuchswerbung

zu tun und eine Ausbildungsinitiative

zu starten. Dies

umfasst die Schulung von betrieblichen

Ausbildern genauso wie eine intensivere

Bewerbung der gastgewerblichen

Berufsausbildung. Detlef Schröder als

kommissarischer Vorsitzender des Ausschusses

stellte die neuen Ausbildungsbroschüren

vor und wies darauf hin,

dass zukünftig auch die Neuen Medien

für die Bewerbung stärker eingesetzt

werden sollen und derzeit QR-Codes produziert

werden, die in Kürze in Form

von abrufbaren Kurzfilmen über die Berufe

im Gastgewerbe informieren.

Bernd Frerichs, Vorsitzender des

Ausschusses für Arbeitsmarkt und Ta-

rifpolitik, stellte dar, dass der laufende

Entgelttarifvertrag bis einschließlich

2013 abgeschlossen wurde, so dass keine

Entgelttarifverhandlungen geführt

werden mussten. Ob im Jahre 2012

Verhandlungen anfallen, hängt davon

ab, ob der Tarifpartner NGG die im

Entgelttarifvertrag festgeschriebene

Nachverhandlungsklausel gegenüber

dem Verband geltend macht. Hauptdiskussionspunkt

im Tarifausschuss

war die Diskussion um die politische

Festlegung eines Mindestlohnes für

unsere Branche. Dabei musste festgestellt

werden, dass sich auch in den

politischen Parteien, die sich bislang

gegen eine Einführung ausgesprochen

haben, die Positionen verändert haben.

Das Thema Auszubildendenmangel und

Fachkräfteengpass wird laut Frerichs

weiter einen großen Diskussionsraum

einnehmen. „Hier wird in Abstimmung

mit dem Berufsbildungsausschuss des

DEHOGA Niedersachsen und dem

Großen Vorstand auch die Anregung

aufgenommen, bei den nächsten Tarifverhandlungen

die aktuellen Ausbildungsvergütungen

in Augenschein zu

nehmen.“, so Frerichs.


Aktuelle Nachrichten 6 DEHOGA aktuell 06/2011

Landesverbandstag in Walsrode

Das Präsidum mit den Wahlsiegern

Bernhard Henze wird mit der Goldenen

Ehrennadel ausgezeichnet

Martin Exner, Tourismuspolitischer

Sprecher der NIHK

Bereiten schon den nächsten Landesverbandstag

vor, der 2012 in Goslar stattfindet. Wilhelm Robben

(Vorsitzender Kreisverband Goslar) mit den Damen

von Goslar Marketing.

Karl-Heinz Waschkeit und Rainer Balke

bei der Wahl

Informierte über die

ServiceQ-Initiative Claudia

Schulz von der TMN

Ausrichter des Verbandstages mit den Hauptorganisatoren Udo Fuhrhop

und Heinz Baier (5.+6.von links), Foto Sigfried Glasow

Vizepräsident Detlef Schröder mit dem

Vorsitzenden der Hotelfachgruppe

Lutz Feldtmann

Helmut Uhl gratuliert Juilf-Werber Weinhardt

(Zoo Hannover) zur Wahl zum

stellvertretenden Schatzmeister

Festabend in der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel,

Foto Sigfried Glasow

Endlich Pause!

ERGO-Mitarbeiter Stefan Thomann und

Hendrik Panjer


DEHOGA aktuell 06/2011 7 Aktuelle Nachrichten

Handbuch „Hotellerie & Gastronomie im

Internet“ präsentiert

Am 3. November 2011 wurde

die neuaufgelegte Broschüre der

Fachgruppen Hotels und Gaststätten

des DEHOGA Niedersachsen

mit den 15 wichtigsten Punkten

rund um den Onlineauftritt präsentiert.

Internetmarketing wird

immer wichtiger – sowohl für die

Hotellerie als auch für die Gastronomie.

Mit dem Ratgeber werden

den Unternehmern Orientierungs-

und Arbeitshilfen gegeben, und

sie werden auf dem Weg zu einem

erfolgreichen Onlinemarketing unterstützt.

Besonders für klein- und

mittelständische Betriebe, die keine große

Anzahl an Mitarbeitern haben, die sich

ständig mit dem Thema beschäftigen können,

stellt das Online-Handbuch eine hervorragende

Chance dar, sich in den neuen

Medien zu präsentieren.

Mit praktischen Tipps und Links unterlegt

werden Themen von der Gestal-

tung der Internetseite, der Bewerbung

des Internetauftrittes, über Online-

Tischreservierung und Buchungsportale

bis hin zu Bewertungsportalen,

Online-Videotipps und Werbung auf mobilen

Endgeräten behandelt.

Das Handbuch ist so aufgebaut, dass

auf der einen Seite kurz umrissen wird,

um was es geht und was der einzelne

Fachtagung Internet voller Erfolg

Zu einem Fachtag rund ums Internet

hatten die Fachgruppen am 3. November

2011 in den Snow Dome nach Bispingen

eingeladen. Markus Michels von Creazwo

aus Osnabrück erläuterte den Internetauftritt

als Visitenkarte des Betriebes und

die Bedeutung des ersten Eindruckes des

Gastes. Wichtig ist, dass der Internetauftritt

für mobile Endgeräte wie Smart- oder

i-Phones geeignet ist. Nur so kann der Mix

der neuen Medien effektiv genutzt werden.

Dass der Internetauftritt auch selbst

gestaltet werden kann, erläuterte Ines

Liebich von der Content Management AG

in Berlin. Sie stellte das Baukastensystem

im CM4all vor und erläuterte die Gästegewinnung

2.0. Ines Liebich zeigte Möglichkeiten

auf, wie die Inhalte und der Aufbau

den neuen technologischen Anforderungen

gerecht werden.

In zwei parallelen Workshops konnten

sich die Teilnehmer zum einen darüber

informieren, wie die Buchungszahlen

Hotellerie & Gastronomie

im Internet

www.dehoga-niedersachsen.de

Die

wichtigsten

Punkte rund

um Ihren

Onlineauftritt

über die eigene Homepage gesteigert werden

können. Damit einher geht dann die

Reduzierung der Provisionszahlungen an

die großen Hotelportale. Ariane Landes

von TourOnline aus Plochingen erläuterte

ausführlich das Modul zu Onlinebuchungen

für die Gäste auf der eigenen

Homepage.

Für technisch versierte Mitglieder

war der zweite Workshop „Erfolgreiches

Social Media Marketing mit Facebook“

genau das Richtige. Markus Michels von

Creazwo Osnabrück erläuterte die Möglichkeiten,

Facebook als Marketingmittel

und Buchungsplattform zu nutzen.

Gäste unterhalten sich im Internet

über die Betriebe, ob es den Unternehmern

gefällt oder nicht. Wie man mit

Gästebewertungen umgeht und welche

Regeln eingehalten werden müssen, erläuterte

Dominik Sobotka in seinem Referat

„Meckerbox Internet“. Anhand von

15

1108-DEHOGA_Onlineguide_final.indd 1 07.09.11 22:06

Unternehmer selbst tun kann.

Auf der anderen Seite werden

hilfreiche Links dargestellt, die

für weitergehende Informationen

genutzt werden können. So kann

man z. B. Internetseiten finden,

die Tipps für die Kalkulation des

Internetbudgets geben oder kostenlose

Websitechecks für kleine

und mittelständische Unternehmen

anbieten.

INFO-SERVICE

Das Online-Handbuch steht unter

www.dehoga-niedersachsen.de zum

Download bereit oder kann angefordert

werden beim DEHOGA Niedersachsen

unter Tel. 0511/33706-0.

praktischen Beispielen zeigte Herr Sobotka,

wie eine professionelle Antwort erfolgen

kann und welchen Zeitaufwand der

einzelne Unternehmer dafür benötigt.

Wie der Hotelier oder Gastronom

selbst für positive Gästemeinungen im

Internet sorgen kann, zeigte Ralf Hummel,

Geschäftsführer der ConsultiiQ aus

Goslar. Er stellte die Vorteile eines konsequenten

Qualitätsmanagements vor

und wie ein Bewertungstool direkt in die

Homepage eingebunden werden kann.

Neben den aktiven Gästekontakten können

die Gästebewertungen dann auch

für individuelle Mitarbeiterschulungen

eingesetzt werden.

INFO-SERVICE

Für interessierte Mitglieder hält der

DEHOGA Niedersachsen die

Kontaktdaten der Referenten bereit

(Tel. 0511/33706-26).


Seminartermine

Jan. – Mai 2012 in Niedersachsen

1

3

Erfolgreiche Positionierung durch Weiterbildung

in Kooperation mit der DEHOGA Akademie Bad Überkingen!

Die gute Fee auf Etage

Sauberkeit ist das A und O in einem Hotel. Wir trainieren

Ihre Gästedamen darauf, wie sie Zimmer und

Gasträume effektiv, gründlich und systematisch reinigen

und pflegen. Neben dem optimalen Einsatz von Reinigungswerkzeugen

und -mitteln wird auch über ihre

Rolle als Schnittstelle zum Gast gesprochen, in der sie

maßgeblich zur Kundenbindung beiträgt.

Termin: 23. Januar 2012 Ort: Raum Hannover

Referentin: Julia Volland

Gebühren*: 195,- e Mitglieder/280,- e Standard zzgl. Mwst.

Blumendekoration leicht gemacht

Wir hoffen sehr, bei Ihnen steht kein Seidenefeu im

orangenen Plastiktopf auf dem Restauranttisch – falls

doch, besteht Handlungsbedarf. Aber auch wenn Sie bereits

ein Händchen für Blumendekorationen haben, ist

unser Floristikseminar eine wunderbare Gelegenheit,

sich neue Ideen zu holen. Worauf es ankommt: auf das

richtige Material und die richtigen Handgriffe…

Termin: 26. März 2012 Ort: Raum Hannover

Referentin: Eleonare Schick

Gebühren*: 215,- e Mitglieder/300,- e Standard zzgl. Mwst.

* Alle Seminare inklusive Verpflegung

Anmeldung / Informationen

Bitte senden Sie mir für die Seminar-Nr: mehr Informationen zu.

Ich melde mich verbindlich an für Seminar-Nr:

Name Geburtstag

Firma, Funktion

Straße

PLZ, Ort

Tel./Fax E-Mail

Erfolgreiches Marketing für Gasthöfe

Förderungsgesellschaft des nieders. Hotel- und Gaststättengewerbes mbH

Abteilung: Bildungszentrum Gastgewerbe

Yorckstraße 3 • 30161 Hannover

Ihre Ansprechpartnerin: Manuela Heuser

E-mail: heuser@dehoga-niedersachsen.de, Tel: 0511/3370633 • Fax: 0511/3370629

2

4

Social Media Marketing – Facebook & Co.

Für die Hotellerie und Gastronomie bietet die Kommunikation

im „Sozialen Netz“ große Chancen – aber auch

Risiken. Deshalb haben wir ein Intensivseminar zum

effizienten Einsatz der großen Social Media Anbieter

wie Facebook & Co. entwickelt. Neben den Grundlagen

zeigen wir das Anlegen eines Facebook-Profils, den

Aufbau einer Fanpage, wie man richtig „twittert“ und

letztendlich die Erfolgsmessung im Web 2.0.

Termin: 21. Februar 2012 Ort: Raum Hannover

Referent: Markus Michels

Gebühren*: 195,- e Mitglieder/280,- e Standard zzgl. Mwst.

Marketing ist keineswegs nur etwas für große Betriebe,

die internationales Publikum anziehen wollen. Gerade

für kleinere Gasthöfe und Landgasthöfe, die schwerer zu

finden sind, kann ein guter Marketing-Mix goldrichtig

sein – und machbar! Wir geben Ihnen wertvolle Tipps in

punkto Marketing und zeigen Ihnen, wie andere erfolgreich

agieren.

Termin: 07. Mai 2012 Ort: Raum Hannover

Referent: Peter Tanzinger

Gebühren*: 195,- e Mitglieder/280,- e Standard zzgl. Mwst.

Detaillierte Seminarbeschreibungen finden Sie auch unter www.dehoga-niedersachsen.de

in der Rubrik (Bildung und Karriere / Seminarprogramm 2012)

www.dehoga-akademie.de


DEHOGA aktuell 06/2011 9 Aktuelle Nachrichten

Regionale Küche in Niedersachsen

Gasthaus Goltermann geht mit gutem Beispiel voran

Bereits zum zweiten Mal hat das Gasthaus

Goltermann mit dem Inhaberehepaar

Heike und Peter Stein am Wettbewerb

„Regionale Küche“ des DEHOGA Niedersachsen

teilgenommen.

.„Als ich zum ersten Mal vom Wettbewerb

„Regionale Küche“ hörte, war klar,

dass wir dabei sind. Ich bin seit mehr als

25 Jahren Koch aus Leidenschaft und

seit 19 Jahren selbstständig im Betrieb

meiner Frau.“, so Peter Stein. An seinem

ländlichen Standort, vor den Toren

Hannovers, ergibt sich eine Vielzahl an

Möglichkeiten sich aus den Erzeugnissen

der Region zu bedienen. Spargel und

Kartoffeln vom eigenen Acker, Beeren,

Pilze und Wildbret aus dem Forst, Forellen

und Saiblinge aus den Fischteichen

im Nachbarort, Rindfleisch aus bäuerlicher

Haltung vom Fleischer aus dem

Dorf in allen erdenklichen Zuschnitten

und Bentheimer Landschweine vom Hof

direkt nebenan.

Die Bentheimer Schweine haben eine

besondere Geschichte: Auf dem Nachbarhof

werden Bentheimer Landschweine

aufgezogen um der Sache Willen, denn die

Kinder des Bauern kümmern sich um diese

alte Rasse. Die Tiere werden mit Getreide

aus eigenem Anbau gefüttert, genießen

genügend Auslauf und können nach draußen

auf eine Wiese mit Suhle gelangen.

Wenn aber die Kinder den Stall betreten,

stehen alle Schweine sofort Gewehr bei

Fuß, dann folgt Wellness: die Kinder streicheln

und bürsten die Schweine ausgiebig

und mit Freude. Trotzdem wissen sie, dass

diese Rasse gepflegt wird, indem wir sie

essen, getreu dem Slow-Food Motto.

Somit wurde ein Tier bei uns komplett

verarbeitet: die Edelteile gegrillt oder als

Heike und Peter Stein:

erfolgreich mit regionaler Küche

Schnitzel, Braten, Sülze und frische Wurst.

Die fetten Bauchstücke wurden nach dem

italienischen Lardo gebeizt und acht Wochen

luftgetrocknet. „Dadurch konnten

wir aus dem ganzen Tier Wert schöpfen

und mit einer Mischkalkulation rechnen,

d.h. die Verkaufspreise waren moderat.

Ein Steak aus dem Nacken haben wir mit

Apfel-Honiggemüse als Niedersachsen-

Teller zu 11 Euro verkauft.“, berichtet Peter

Stein von seinen Erfahrungen.

Mit dieser Erfahrung hat das Gasthaus

Goltermann beim diesjährigen Wettbewerb

„Regionale Küche“ mit 81 von 100 Punkten

wieder eine Urkunde erhalten.


Aktuelle Nachrichten 10 DEHOGA aktuell 06/2011

Neue Entwicklung bei der Hygieneampel?

Am 16. September 2011 hatten sich die

Verbraucherschutzminister der Länder erneut

in Bremen getroffen, um über die Einführung

eines Hygienekennzeichnungssystem

für Lebensmittel verarbeitende

Betriebe zu beraten.

Nachdem sich im Vorfeld dieses Termins

die Konferenz der Wirtschaftsminister

gegen ein solches Kennzeichnungssystem

ausgesprochen hatte, unterstrichen

die Verbraucherschutzminister der Länder

ihre Bestrebung im Verlaufe des Jahres

2012 ein Hygieneampelsystem neu

einzuführen. Dennoch sah man auf Verbraucherschutzministerseite,

dass die

Bedenken der Wirtschaftsminister ernst

zu nehmen seien. Zur Klärung der Differenzen

zwischen Wirtschafts- und Ver-

braucherschutzministern soll daher eine

Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden,

deren Aufgabe es sein soll, einen vermittelnden

Vorschlag zu entwickeln.

Aus Sicht des DEHOGA heißt das, dass

die Vielzahl der nach wie vor offenen Fragen

von der Arbeitsgruppe zu beantworten

ist, bevor ein nach Rechtsauffassung

des DEHOGA verfassungswidriges Vorhaben

umgesetzt wird.

Nach wie vor unakzeptabel ist aus Sicht

des DEHOGA, dass eine stufenweise,

nach Branchen sortierte Einführung der

Farbkennzeichnung umgesetzt werden

soll und dabei Lebensmittel verarbeitende

Betriebe des Gastgewerbes die ersten

sein sollen, die farblich gekennzeichnet

werden. Dies stellt eine

eklatante Verletzung

des Gleichbehandlungsgrundsatzes

dar. Allein

dieser beabsichtigte Stufenplan

zeigt, dass das

Hygienebarometer ein

rein populistischer Versuch

der Politik ist, in Sachen

Verbraucherschutz

zu glänzen. Alle Lebensmittelskandale

der jüngsten

Zeit wie Dioxinfunde

in Lebensmitteln, Gammelfleischskandale

oder die EHEC-Problematik waren

nicht durch die und in der Gastronomie

begründet. Vielmehr waren die Gastronomen

genauso wie die Lebensmittelendverbraucher

stets die Leidtragenden.

Carlsberg-Preise an herausragende Gastgeber vergeben

Rund 1200 Besucher beim „treffpunkt nord“ in der Hamburger Fischauktionshalle

Im Rahmen des siebten „treffpunkt

nord“ in der Hamburger Fischauktionshalle

wurden Ende September vor rund 1200

Gastronomen und Hoteliers aus den fünf

nördlichen Bundesländern die diesjährigen

Carlsberg-Preise vergeben. Der Preis

wurde in vier Kategorien verliehen – für

das „beste Hotelrestaurant“, das „beste

Gastronomiekonzept“, für den „besten

Traditionsbetrieb“ und für den „besten

Einsteiger“.

Die Preise wurden vom Vorsitzenden

der Geschäftsführung der Carlsberg

Deutschland Gruppe, Frank Maßen, übergeben.

Die Würdigung der Preisträger

übernahm Ulrich Jungk, stellvertretender

Chefredakteur der Allgemeinen Ho-

tel- und Gastronomiezeitung. Durch den

Abend führte Tagesschausprecher Marc

Bator. Als Gastredner sprach nach der Begrüßung

durch den DEHOGA-Präsidenten

von Mecklenburg-Vorpommern Guido

Zöllick Hamburgs Erster Bürgermeister

Olaf Scholz.

Auch ein niedersächsischer Betrieb

wurde ausgezeichnet: In der Kategorie

„bestes Gastronomiekonzept“ vergab die

Jury den Preis an das „Ollanner Buurhaus“

im Hotel „Altes Land“ in Jork. Der Betrieb

von Herrn Wehrt liegt in Jork. „Vergessene

Genüsse – neu erleben“ lautet das

Motto, das der Chef des Hauses, Wilhelm

Wehrt, zusammen mit Küchenchef Frank

Müller entwickelt hat und unter dem sie

klassische

regionale

G e r i c h t e

anbieten,

bei denen

seltene Obst- und Gemüsesorten sowie

alte Nutztierrassen im Mittelpunkt stehen.

Das Restaurant ist ausgezeichnet als regionaler

Genusshandwerker. Um den Betrieb

herum ist ein ganzes Netzwerk mit

Lieferanten und Erzeugern entstanden,

die sich alle dem Erhalt traditioneller Sorten

und Arten widmen.

Der „treffpunkt nord“ ist eine der

größten Veranstaltungen der Branche in

Deutschland und findet traditionell einmal

im Jahr in der Fischauktionshalle in

Hamburg statt. Ideelle Träger des Abends

sind die DEHOGA-Landesverbände Bremen,

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,

Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

In der Jury des Carlsberg-Preises

sind neben Fachjournalisten auch Repräsentanten

der Carlsberg Gruppe und der

einzelnen DEHOGA-Verbände in Norddeutschland

vertreten.

Carlsbergpreis 2011 mit den Preisträgern aus den vier Gewinnerbetrieben

(v.l.): Küchenchef Frank Müller und Inhaber Wilhelm

Wehrt vom „Ollanner Buurhuus“ im Hotel Altes Land (Jork), Kai P.

Lüssem vom Restaurant mama deli (Hamburg), Dirk Luther, Sara

Sausmikat-Theilen und Sven Theilen von der Meierei Dirk Luther

im Alter Meierhof Vitalhotel (Glücksburg / Ostsee), Marc Bator

(Moderator und Tagesschausprecher ARD) sowie Familie Lohße

vom Hotel Blinkfüer (Ostseebad Dierhagen).


DEHOGA aktuell 06/2011 11 Aktuelle Nachrichten

Finanzierung kommunaler Tourismusaufgaben

Gemeinsames Positionspapier von DEHOGA und IHA

Im Zuge der Diskussion um die Einführung

kommunaler Aufwandsteuern („Bettensteuern“)

zu Lasten der Hotellerie haben

der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband

Deutschland (IHA) ein gemeinsames

Positionspapier zur Finanzierung

kommunaler Aufgaben der touristischen

Infrastruktur und des Tourismusmarketings

verabschiedet. Darin bekennt sich die Branche

zu ihrer Verantwortung für das kommunale

Tourismusmarketing. Ebenso deutlich

weist sie aber Belastungen in Form kommunaler

Aufwandsteuern (Bettensteuern) als

das zurück, was sie sind: Wegelagerei.

Die kommunale Tourismusfinanzierung

muss vielmehr auf den bestehenden

Instrumenten der Kurtaxen und

Fremdenverkehrsabgaben aufbauen, die

zu Tourismusabgaben weiterentwickelt

werden, wobei kumulative Wirkungen

berücksichtigt werden müssen. Folgende

im Positionspapier aufgeführten Eckpfeiler

einer Tourismusabgabe wären

aus Sicht der Hotellerie tragfähig und

zukunftsweisend:

Alle vom Tourismus profitierenden

Branchen (z.B. auch der Einzelhandel,

Bäcker, Handwerker, Taxifahrer,

Freizeitparks, Bäder, Museen und viele

Branchen und freie Berufe mehr) werden

ihrer touristischen Wertschöpfung

gemäß einbezogen. Insbesondere der

Einzelhandel profitiert ungleich mehr

unter Berücksichtigung des Tagestourismus.

In vielen Städten kommt dem

Easycash: verbesserte Konditionen

Jetzt profitieren DEHOGA-Mitglieder richtig!

Der DEHOGA hat verhandelt, jetzt profitieren

die Mitglieder! Seit dem 15. Oktober

2011 gelten neue, verbesserte Rahmenvertragskonditionen

für DEHOGA-Mitglieder

beim Kooperationspartner easycash. Einmal

mehr hat sich easycash bei den Verhandlungen

als fairer und verlässlicher

Partner gezeigt.

fotolia/c

Die wichtigsten Änderungen sind:

Das Disagio (Serviceentgelt) ist nicht

mehr abhängig von der Höhe des jährlichen

Kreditkartenumsatzes

(vorher: < oder > 25.000 Euro Kreditkartenjahresumsatz).

Als Einstiegsdisagio gilt nunmehr der

einheitliche, günstige Disagiosatz

von 0,75 % für Maestro und V-Pay,

1,68 % für VISA und 1,88 % für

MasterCard bei Verträgen mit einer

unbefristeten Vertragslaufzeit (Kündigungsfrist

30 Tage).

Für Verträge mit einer festen Laufzeit

von 24 oder 36 Monaten reduzieren

sich die Disagiosätze je nach gewählter

Laufzeit erneut deutlich.

Alle easycash-Neuverträge für Hotels

beinhalten eine sog. „No-Show-Vereinbarung“.

Bei nicht fristgerechter

Stornierung von Zimmerbuchungen,

kann dem Karteninhaber (Gast) die

erste Nacht über die Kartennummer

Einzelhandel ein höherer touristischer

Gesamtumsatz zu, als dem Gastgewerbe

und den sonstigen Dienstleistungen.

Die mit der Tourismusabgabe erhobenen

Mittel werden zweckgebunden für

das touristische Marketing und touristische

Infrastrukturmaßnahmen verwendet.

Die zusätzlichen Einnahmen für

die Tourismusfinanzierung werden

nicht durch Kürzungen an anderer Stelle

aufgezehrt.

Die zur Tourismusabgabe veranlagten

Branchen können bei der Mittelverwendung

mitbestimmen.

E-SERVICE

Das Positionspapier kann steht zum

Download bereit: http://dehoga-niedersachsen.de/userfiles/pdf_files/Branchenthemen/Tourismusfinanzierung.pdf

belastet werden. Diese Leistung ist in

der monatlichen Servicepauschale von

0,95 Euro enthalten.

Bestehende Verträge können durch

eine Zusatzvereinbarung jederzeit

auf die neuen Konditionen umgestellt

werden. Auch künftig existiert keine

Vertragsabschluss- und Freischaltungspauschale

für die Mitglieder.

Mit den verbesserten Konditionen

schafft der DEHOGA, gemeinsam mit easycash,

größere Transparenz, erweitert

das Serviceangebot für seine Mitglieder

und bietet mehr Flexibilität bei der Vertragsgestaltung.


INFO-SERVICE

Weitere Informationen und die aktuellen

Konditionen gibt es unter

www.dehoga-sparbuch.de und

Tel. 030/590099-850.


Aktuelle Nachrichten 12 DEHOGA aktuell 06/2011

Besucherrekord beim

Pro Mensch-Forum in Hannover

Dem Motto der Pro-Mensch-Seminarreihe

„Erfolgreich in die Zukunft“ folgten

am 18 und 19. Oktober ca. 750 Teilnehmer

ins Convention Center der Messe Hannover.

Damit hat die Seminarveranstaltung

erneut einen Besucherrekord gebrochen.

Zu den Top-Referenten gehörte Jörg

Löhr, seit Jahren einer der angesehensten

Persönlichkeitstrainer im deutschsprachigen

Raum. Er inspirierte die Teilnehmer

mit einem Vortrag über Motivation und Begeisterungsfähigkeit.

Besonders gut angekommen

ist der Vortrag von Marcus Smola,

Geschäftsführer der Best Western Gruppe.

Er heizte dem Publikum nicht nur mit

der Goldfisch-Strategie ein, sondern zeigte

auch großes Talent als Entertainer.

Rainer Balke (Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Niedersachsen) im Interview mit

Pro Mensch-Moderator Peter Traa

ServiceQ-Seminare

Qualitäts-Coach, Stufe 1:

15./16. November 2011,

Osterholz-Scharmbeck

01./02. Dezember 2011, Oldenburg

13./14. Februar 2012, Bad Bevensen

22./23. März 2012, Bremen

Qualitäts-Trainer, Stufe 2:

24./25. November 2011, Hann. Münden

05./06. Juni 2012, Hann. Münden

Weitere Termine und Informationen:

ServiceQualität Niedersachsen

Agnetha Gläß, Tel. 0511/270488-24

glaess@tourismusniedersachsen.de

Seminare Bildungszentrum

Gastgewerbe

Marketingideen für das kleine

Budget

05. Dezember 2011, Hannover

Weitere Termine und Informationen:

DEHOGA Niedersachsen

Manuela Heuser, Tel. 0511/3370633

heuser@dehoga-niedersachsen.de

Die Pro-Mensch-Foren werden bundesweit

durchgeführt und vom DEHOGA

unterstützt. Hier lernen Gastronomen

und Hoteliers von den Besten – eine

Chance, die man sich nicht entgehen lassen

sollte.

Claudia Daecke berät interessierte Teilnehmer

am DEHOGA-Stand

Schluss mit schlechten

Bewertungen im Internet

iiQ-Check – Hotelbewertungs- und Qualitätsmanager

Endlich ist Schluss mit schlechten Bewertungen

im Internet. Der iiQ-Check bietet

Hotels qualifizierte Gästebefragungen

und Hotelbewertungen. Dank einer Kooperation

mit dem DEHOGA Niedersachsen

erhalten Mitgliedsbetriebe besonders

attraktive Konditionen für die Nutzung

des iiQ-Checks.

Das System ermöglicht durch die Befragung

der Gäste und die Bewertung

des Hotels eine stärkere Gästebindung,

mehr Stammgäste und einen kontinuierlichen

Qualitätsüberblick. Die durch

den iiQ-Check erhaltenen Bewertungen

können auch im Internet z.B. auf Trivago,

Facebook, Zoover oder der eigenen

Hotel-Website veröffentlicht werden.

INFO-SERVICE

Neugierig? Für weitere Informationen

kontaktieren Sie uns!

ConsultiiQ GmbH, Saskia Peschke

Brüggemannstr. 1, 38640 Goslar

Tel. 05321/ 75 91 73

E-Mail: peschke@consultiiq.de


Aktuelle Nachrichten 14 DEHOGA aktuell 06/2011

Deutsche Jugendmeisterschaften

Hotelfachfrau aus Niedersachsen siegt / Team macht den 2. Platz

Nachwuchsstars aus Gastronomie und

Hotellerie in Bestform: die Sieger der

32. Deutschen Jugendmeisterschaften in

den gastgewerblichen Ausbildungsberufen

stehen fest.

Katharina Schäfer vom Hotel Freizeit

In in Göttingen setzte sich bei den Hotelfachkräften

durch. Anne Römer aus Zinnowitz

überzeugte als beste Restaurantfachfrau.

Bei den Köchen holte Alexander

Weinl aus Bad Saulgau die Goldmedaille.

Das niedersächsische Team holte außerdem

den 2. Platz in der Mannschaftswertung.

„Die beeindruckenden Leistungen

aller Wettkampfteilnehmer beweisen das

hohe Ausbildungsniveau in Gastronomie

und Hotellerie“, sagte Ernst Fischer, Präsident

des DEHOGA Bundesverbandes,

auf der Siegerehrung und appellierte

an seine Kollegen weiter in die Qualität

der Ausbildung zu investieren. „Wir

selbst halten den Schlüssel in der Hand,

„Kleine Gäste ganz groß!“ - unter diesem

Motto steht die brandneue Broschüre

des DEHOGA. Mit welchen Angeboten

machen Gastronomen Familien glücklich?

Warum ist es richtig, in Kinderfreundlichkeit

zu investieren? Was bringt familienfreundliche

Gastronomie eigentlich dem

Unternehmer? Das sind nur einige von

vielen Fragen, die der DEHOGA in seiner

um dem drohendenFachkräftemangel

vorzubeugen.

Die Azubis von

heute sind die

Fachkräfte von

morgen.“

Ein ausführlicherBericht

folgt in

der Ausgabe

01/2012 des

DEHOGA Nied

e r s a c h s e n

aktuell Magazins.


Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus dem Göttinger Freizeit In sicherte sich

den Titel als Deutsche Jugendmeisterin gemeinsam mit Anne Römer (Zinnowitz)

und Alexander Weinl (Bad Saulgau).

Kleine Gäste ganz groß

Neue Broschüre zur kinderfreundlichen Gastronomie

Publikation „Kleine Gäste ganz groß - So

punkten Sie bei Kindern und Eltern!“ beantwortet.

„Kinder sind unsere Zukunft.

Sie verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit“,

erklärt Ernst Fischer, Präsident

des DEHOGA Bundesverbandes.

Die Broschüre liefert wertvolle Anregungen

für die gezielte Ansprache von

Kindern und ihren Eltern und macht deutlich,

wie sich bereits mit vergleichsweise

geringem Aufwand die Wünsche der kleinen

Gäste erfüllen lassen. Sie zeigt auf,

was die Zielgruppe Familien ausmacht,

worauf sie Wert legt und was das für die

Arbeit des kinder- und familienfreundlichen

Unternehmers bedeutet.

Die Zielgruppe Familie zeichnet sich

unter anderem dadurch aus, dass die Kinder

wesentlich mitentscheiden, in welchem

Restaurant sich die Familie wohlfühlt

und vielleicht sogar Stammgast wird.

Aus diesem Grund geht es in „Kleine Gäste

ganz groß!“ insbesondere um die kindgerechte

Ansprache in Service, Angebot und

Ausstattung. Die grundlegenden Informationen

werden ergänzt durch kindgerechte

Rezeptideen, Vorschläge für die Gestaltung

von Kinder-Speisekarten, Statements

von Eltern sowie eine Checkliste, mit der

der Unternehmer seinem Betrieb in Sachen

Kinder- und Familienfreundlichkeit

auf den Zahn fühlen kann.

INFO-SERVICE

Die Broschüre „Kleine Gäste ganz groß -

So punkten Sie bei Kindern und Eltern!“

kann über den DEHOGA Shop

(www.dehoga-shop.de) bestellt bzw.

als PDF-Dokument heruntergeladen

werden. Für DEHOGA-Mitglieder ist die

Broschüre kostenfrei. Die Versandkosten

betragen 3,90 Euro.


DEHOGA aktuell 06/2011 15 Aktuelle Nachrichten

DEHOGA Niedersachsen startet auf Facebook!

Seit Anfang November hat der DEHO-

GA Niedersachsen eine eigene Fanpage

auf Facebook, um mit den Mitgliedern

und allen anderen Interessierten auch auf

dieser Kommunikationsplattform aktuelle

Verbandsthemen zu diskutieren. Dazu

gehören nicht nur Grundsatzdiskussionen

wie die Hygieneampel oder die Mehrwertsteuerreduzierung,

sondern auch Themen

aus dem täglichen Verbandsalltag wie z.B.

aktuelle Rechtsurteile.

Alle Interessierten können hier gern

auch eigene Beiträge einstellen und diese

mit dem DEHOGA Niedersachsen und

anderen Mitgliedern diskutieren.

So einfach geht’s:

Suchen Sie auf www.facebook.com

die Seite „DEHOGA

Niedersachsen“ und klicken Sie

oben in der Menüleiste den Button

„Gefällt mir“. Wenn Sie noch

kein eigenes Profil auf Facebook

haben, müssen Sie dies zunächst

anlegen, auch das ist ganz einfach.

Gehen Sie auf „Profil anlegen“

und lassen Sie sich von

Facebook durch die Anmeldung

navigieren.

Gute Gastgeber für Allergiker

DEHOGA präsentiert Neuauflage des Leitfadens

für den Umgang mit Allergien

Immer mehr Menschen leiden an einer

Allergie. Der DEHOGA Bundesverband

nimmt die Belange der Gäste mit Allergien

ernst und stellte kürzlich die aktualisierte

und ergänzte Neuauflage der Broschüre

„Gute Gastgeber für Allergiker“ vor. Der

zusammen mit dem Deutschen Allergie-

und Asthmabund (DAAB) entwickelte Leitfaden

sensibilisiert, macht bewusst und

informiert über den richten Umgang mit

Allergien in Gastronomie und Hotellerie.

„Wir wollen, dass sich auch unsere Gäste

mit Allergien in den Restaurants und

Hotels in Deutschland wohlfühlen und

unbeschwert genießen können“, erklärt

DEHOGA-Präsident Ernst Fischer das Engagement

seines Verbandes.

Der Leitfaden

nennt

die häufigstenAllergieauslöser,

klärt über

U r s a c h e n ,

Auswirkungen

und Vermeiden

von

allergischen

Reaktionen

auf und gibt

praxisnahe

Empfehlungen

im

Umgang mit Allergikern. „Nur wenn Hoteliers

und Gastronomen sowie ihre Mitarbeiter

um die Gefährlichkeit von Allergien

wissen, können sie sich richtig verhalten.

Falsche oder unvollständige Informationen

können bei den Betroffenen ernst zu

nehmende gesundheitliche Probleme hervorrufen“,

macht Fischer deutlich. „Jeder

Servicekraft muss zum Beispiel klar sein,

dass es sich bei der scheinbar harmlosen

Frage des Gastes, ob in dem Dessert Nüsse

enthalten seien, um eine für ihn lebenswichtige

Frage handelt.“

Mit der Neuauflage der Broschüre „Gute

Gastgeber für Allergiker“ erhalten Unternehmer

wie Mitarbeiter einen aktuellen,

umfangreichen, verständlichen und hilfreichen

Leitfaden. „Ein Handbuch, das in

keinem Betrieb fehlen sollte, damit ein Restaurantbesuch

oder ein Hotelaufenthalt

auch für Gäste mit Allergien Freude und

Genuss ist“, so der DEHOGA-Präsident.

E-SERVICE

Der Leitfaden kann über den DEHOGA

Shop (www.dehoga-shop.de) bestellt

bzw. als PDF-Dokument heruntergeladen

werden. Für DEHOGA-Mitglieder ist die

Broschüre kostenfrei. Nichtmitglieder

zahlen 10,00 Euro. Die Versandkosten

betragen jeweils 3,90 Euro.


Hannover 16 DEHOGA aktuell 06/2011

Genussmacher-Gewürzstraße

in Hannovers Innenstadt

Anlässlich der Geschmackstage 2011 wurden

14 Genuss-Interpretationen kreiert

Beim verkaufsoffenen Sonntag Anfang

Oktober wurde in Hannovers Innenstadt

für fünf Stunden die Genussmacher-Gewürzstraße

eröffnet. In Zusammenarbeit

mit der Citygemeinschaft Hannover präsentierten

die Mitglieder des Marketingverbundes

„Die Genussmacher“ an zehn

Ständen in verschiedenen Geschäften die

unterschiedlichsten Gewürze und Kräuter.

Für die Passanten galt es, bekanntere

Gewürze wie Vanille und Zimt sowie

unbekanntere wie Kardamom oder Muskatblüte

durch Sehen, Schmecken und

Riechen zu erkennen. Rund 1000 Sonntagsshopper

besuchten die Gewürzstraße,

über 600 nahmen an dem dazugehörigen

Gewinnspiel teil. Der 1. Preis war ein

Menühopping-Gutschein für 2 Personen.

Die 2. – 16. Platzierten erhielten jeweils

ein 3-Gang-Menü, welches jeder Genussmacher

anlässlich der diesjährigen Geschmackstage

(initiiert vom Bundesministerium

für Ernährung, Landwirtschaft und

Verbraucherschutz zusammen mit dem

Sternekoch Johann Lafer) kreiert hatte.

Die Grundidee der Geschmackstage

ist, den gesunden Genuss, die Esskultur,

die Kenntnis über und Freude an frischen

saisonalen Produkten aus regionaler

Erzeugung und deren Verarbeitung,

die Ausbildung sensorischer Fähigkeiten

und, damit verbunden, die Wertschätzung

von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln

alljährlich zu Erntedank in

den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses

zu stellen. In diesem Jahr sollte

neben den Themen Geschmack, Genuss

und gesunder Ernährung vor allem die

Regionalität im Fokus stehen. 14 Genussmacher-Betriebe

haben das Motto

„regional genießen,

gesund genießen,

einfach genießen“

unterschiedlich interpretiert

– jeder

seinem Stil entsprechend

– in der Zeit

vom 01. bis 09. Oktober

2011 ein 3-Gang-

Menü für 15 Euro

angeboten.

Pilzgericht des Jahres 2011

Jörg Werfelmann vom Neuloher Hof kocht bestes Pilzgericht

Herbstzeit ist Pilzzeit - unter diesem

Motto trafen sich Ende September Mitglieder

des DEHOGA-Kreisverbandes Nienburg/Weser,

um das Pilzgericht des Jahres

2011 zu ermitteln. Die Wahl fiel auf ein Gericht

von Jörg Werfelmann vom Neuloher

Hof in Marklohe. Er hatte „Rüben-Kartof-

Köche und Jury präsentieren stolz das Pilzgericht des Jahres

felrösti und Pilzragout in Schnittlauchsahne“

zubereitet.

Weitere Teilnehmer waren Cord Busche

vom Gasthaus Frank in Marklohe.

Er servierte „Pfifferlingplätzchen“ als

Vorspeise und eine „Puten-Pilz-Pfanne“

als Hauptgericht. Sascha Stuwe,

Küchenchef des Hotel Weserschlößchen

in Nienburg hatte

„Gegrilltes Steinpilzcarpaccio

mit Forellenbutter, dazu Feldsalat

an Kartoffel – Himbeervinaigrette,

Medaillon vom Kalbsfilet

mit Pilzkruste dazu Pilzstrudel

und Kartoffelstampf mit Tomate

und Pinienkernen“ zubereitet.

„Gewinner sind alle Köche“, Ziel

der Aktion ist es, die Besonder-

BEZIRKSVERBAND HANNOVER

Geschäftsführerin

Kirsten Jordan

Yorckstr. 3

30161 Hannover

Tel. (0511) 33 706-31

Fax (0511) 33 706-30

Email: jordan@dehoga-hannover.de

Das einstimmige Resümee der Genussmacher

zu beiden Aktionen: „Wir hatten

tolle Kundenkontakte zu potenziellen Gästen.

Alle waren begeistert, vor allem beim

Verkaufsoffenen Sonntag hatten wir mit

soviel Zuspruch und positivem Feedback

nicht gerechnet.“ Um an den großen Erfolg

anzuknüpfen, nehmen die Genussmacher

am nächsten verkaufsoffenen Sonntag mit

einer ähnlichen Idee wieder teil.

heiten der regionalen Küche hervorzuheben“,

sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer

der Mittelweser-Touristik GmbH. „Wer

die Pilzgerichte genießen möchte, kann

dies in den beteiligten Betrieben tun“, ergänzt

Friedrich Wilhelm Gallmeyer, Vorsitzender

des DEHOGA-Kreisverbandes

Nienburg. Für Kochfreunde gibt es ein

kostenfreies Faltblatt, in dem die Rezepte

zum Nachkochen aufgeführt sind (erhältlich

bei den Betrieben).

Die Jury bestand aus Sabine Masemann,

Deula-Nienburg, Kristin Dobberstein und

Martin Fahrland, beide Mittelweser-Touristik

GmbH, Kirsten Jordan, Geschäftsführerin

des DEHOGA-Bezirksverbandes Hannover,

dem Kreisjägermeister Harald Frerking

und Jürgen Folk, J. Hoffmann Verlag.


DEHOGA aktuell 06/2011 17 Hannover

Azubis werden schneller

Hotel- als Bankdirektor

Bezirksverband Hannover verstärkt Ausbildungsoffensive

Aufschlussreiche Informationen über

das Ausbildungsprojekt des DEHOGA Region

Hannover und die Arbeit und Aufgaben

des staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes

Hannover erhielten die Teilnehmer der

Delegiertentagung des Bezirksverbandes

Hannover in Bad Pyrmont.

Im Hotel Steigenberger berichtete die

erste Vorsitzende Gabriele Güse ausführlich

über den Sachstand bei der geplanten

Hygiene-Kennzeichnung. Das Gastgewerbe

vertraue darauf, dass das Niedersächsische

Wirtschaftsministerium die Pläne

blockiert. Die Mehrwertsteuersenkung

für die Hotellerie habe zu einem „Investitions-

und Beschäftigungseffekt geführt“,

so Frau Güse.

Verstärkte Aufmerksamkeit widmet

der Verband der Berufsbildung. Die

Durchfallquote bei den Köchen blieb leider

fast unverändert. Daher beginnt jetzt

die zusätzliche fachpraktische Schulung

für die erste Fachstufe. In Planung hat

der DEHOGA Landesverband Qualifizierungsmaßnahmen

für betriebliche Ausbilder

und die Entwicklung eines „Bündnisses

für gute Ausbildung“.

„Wie gewinnen wir künftig Auszubildende?“,

diese Frage beantworteten Nicole

Rösler als Berufsbildungsbeauftragte

der Region Hannover und Anne-Kathrin

Fröhlich vom hannoverimpuls Ausbil-

dung e.V.. Die Referentinnen stellten fest,

dass die jungen Leute heute unter 320 anerkannten

Ausbildungsberufen wählen

können. Der Berufswunsch Gastronomie

rangiert leider am unteren Ende. Daher

lud der DEHOGA Region Hannover Jugendliche

aller Schularten ein, einmal

hinter die Kulissen des Gastgewerbes zu

schauen. 12 Betriebe öffneten Ihre Türen

für ein so genanntes Ausbildungshopping.

Im weiteren Verlauf des Projektes

konnten die Schüler einen ProfilPASS erstellen

sowie an einer Schülerfirma mitwirken.

„Ein Azubi wird eher Hotel- als

Bankdirektor“, sagte Nicole Rösler den

Jugendlichen. Geschäftsführerin Kirsten

Jordan bot an, das Konzept auch anderen

Kreisverbänden zur Verfügung zu stellen.

Der Bezirksverband Hannover verlor

im Vorjahr 38 Mitglieder, so dass er gegenwärtig

1.209 zählt, teilte Frau Güse

mit. Eine Änderung für den Vorstand beschloss

die Delegiertenversammlung. Zukünftig

sind alle Kreisvorsitzenden kraft

Amtes Beisitzer. Ohnehin tagen Vorstand

und Kreisvorsitzende seit drei Jahren gemeinsam.

Manfred Bullerdieck wählten

die Delegierten erneut zum 1. Vorsitzenden

der Fachgruppe Hotels und Andreas

Gehrke wieder zu seinem Stellvertreter.

Gegen die Kassenabrechnungen für 2010

von Schatzmeister Cord Busche gab es

keine Einwände. Der Haushaltsplan 2012

wurde einstimmig genehmigt.

Der Vorstand verabschiedet die Beisitzer Anke Meier (Mitte) und Heinrich Heidemann (rechts).

Foto: Pusen

DEHOGA-Fachexkursion

nach

Schottland

19 Mitglieder und Gäste

folgten vom 12. bis 15. September

den Spuren des

schottischen Whiskey Trails

Vier ereignisreiche Tage liegen hinter

den Teilnehmern der Fachexkursion des

DEHOGA Bezirksverbandes Hannover.

Gleich am Anreisetag stand die Besichtung

der schottischen Hauptstadt Edinburgh und

des Edinburgh Castle auf dem Programm.

Doch damit noch nicht genug: Im Scotch

Whiskey Heritage Center lernten die Teilnehmer

die einzelnen Stufen der Whiskey-

Herstellung kennen und hatten Zugang

zur weltweit größten Whiskey-Sammlung.

Auch an den folgenden Tagen warteten

zahlreiche Unternehmungen: Von einer

Besichtung der Blair Athol Distellery (eine

der kleinsten Brennereien Schottlands)

über verschiedene Schlösser und Burgen,

Loch Ness, interessanten Regionen und

wunderschönen Landschaften bis zu Destillerien,

wo es vieles rund um die Herstellung,

Lagerung und Besonderheiten

verschiedener Whiskeys zu erfahren galt.

Bevor es zum Rückflug ging, wurde ein

kurzer Zwischenstopp an der Nosing Bar

eingelegt. Hier konnten die Teilnehmer

erproben, ob sie die unterschiedlichen

Aromen eines schottischen Whiskeys erriechen

können. Selbstverständlich durfte

auch eine kleine Kostprobe nicht fehlen.


Hannover 18 DEHOGA aktuell 06/2011

Gastgewerbe präsentiert Ausbildungsmöglichkeiten

Jugendliche informierten sich auf unterhaltsame Weise

Die Landeshauptstadt

Hannover hat gemeinsam

mit der Region Hannover,

der Agentur für

Arbeit Hannover sowie

Kammern und Innungen

am 16. September 2011

ihre „5. Lange Nacht der

Berufe“ veranstaltet.

Von dieser modernen

Berufsinformationsveranstaltung

profitieren

alle Teilnehmer. Junge

Leute konnten sich über verschiedene

Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren,

im Umkehrschluss konnten

Unternehmen Jugendliche für ihre Branche

begeistern.

Die Suche nach geeigneten Auszubildenden

ist eine zentrale Herausforderung

der Wirtschaft angesichts des sich aus demografischen

Gründen abzeichnenden

Fachkräftemangels.

Aus diesem Grund hat der DEHOGA

Region Hannover e.V. die Chance ergriffen,

sich ebenfalls mit seinen Mitgliedsbe-

trieben auf der Veranstaltung zu präsentieren.

In Zusammenarbeit mit dem Akzent

Parkhotel Bilm, der Brasserie Fresko,

dem Restaurant „Der Gartensaal“, dem

Mister Q, dem Copthorne Hotel und

den MARITIM-Hotels wurden zahlreiche

Mitmachangebote für die Jugendlichen

auf die Beine gestellt. Im Rahmen

einer Rallye konnten die Interessierten

die Vielfalt der gastgewerblichen Ausbildungsberufe

kennenlernen. Sie haben

hier beispielsweise einen Cocktail

selbst gemixt, einen Restauranttisch

fachgerecht eingedeckt,

konnten Bestecke blind

ertasten sowie exotische

Lebensmittel benennen.

An insgesamt

10 verschiedenen Stationen

konnten sie ihr

Können unter Beweis

stellen, Mitarbeiter der

beteiligten Betriebe

standen jederzeit für

Fragen rund um die

Ausbildung im Gastgewerbe

zur Verfügung.

Ziel der Teilnahme des DEHOGA war

es, Jugendliche für die Vielfältigkeit einer

Ausbildung in der Gastronomie und Hotellerie

zu begeistern. Die Schüler erhielten

viele Tipps, worauf es in einer Bewerbung

oder einem Vorstellungsgespräch ankommt

und welche Anforderungen an den

Bewerber gestellt sind.

Dank der kreativen Ideen und des großen

Einsatzes der oben genannten Restaurants

und Hotels sowie der großzügigen

Getränkespende der Firma Höpfner war

der Abend ein voller Erfolg.

Direktorenwechsel in Hannover

Gleich drei Hotels in Hannover haben in den letzten Wochen und Monaten

einen Chefwechsel vorgenommen

So ist Cord Kelle neuer Direktor des

Congress Hotels am Stadtpark. Er übernimmt

die Aufgabe von Dirk Wroblewski.

Neuer Direktor des MARITIM Airport

Hotels Hannover ist Dirk Breuckmann,

der Michael Ciesléwicz nachfolgt.

Foto: Faridi

DEHOGA und teilnehmende Betriebe präsentierten sich auf der Langen Nacht der Berufe

Foto: Stübing

Foto: Stübing

Im DORMERO Hotel heißt der neue Direktor

Stephan Bode, der Paolo Masaracchia

nachfolgt.

Wir begrüßen alle Hoteldirektoren herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit! Den scheidenden Direktoren wünschen

wir natürlich ebenfalls alles Gute für ihre neuen Herausforderungen!

Foto: Dormero


DEHOGA aktuell 06/2011 19 Hannover

Reisetradition

seit 30 Jahren

Altkreis Neustadt in der Unstrut unterwegs

H. Bullerdieck und H. Kruse hatten in diesem Jahr vom 30. bis

31.08.2011 eine Fahrt in die Unstrut, nach Naumburg und nach

Nebra organisiert. Denn durch die Teilung Deutschlands sind uns

selbst nach 20 Jahren Wiedervereinigung noch relativ viele Orte

unbekannt oder verschlossen.

Gleich nach dem ersten Stopp zum Frühstücksbuffet im Maritim

in Braunlage kam bei den 24 Teilnehmern Zuversicht und

Zufriedenheit auf. Es ging durch „blühende Landschaften“ vorbei

am Kyffhäuser durch malerische Altstädte nach Nebra zum

Fundort der Himmelsscheibe. Mit einem interessanten und engagierten

Vortrag wurden die Gruppe durch das moderne Museum

der Himmelsscheibe geführt.

Das nächste Ziel lag in unmittelbarer Nähe: eine der beliebtesten,

bekanntesten und größten Sektkellereien Deutschlands.

Mit ihrem typischen Verschluss

auf den Sektflaschen erfuhr die

Rotkäppchen Sektkellerei einen

niemals erwarteten Bekanntheitsgrad.

Der Vortrag über die

Geschichte der Sektkellerei war

ein Ohren- und die anschließende

Verkostung ein Gaumenschmaus.

Das Atrium Amadeus Hotel

in Osterfeld lud zur Übernachtung

und zum Abendessen ein.

Ein gemütliches Beisammensein

ließ den Tag ausklingen.

Neue Orte und Sehenswürdig-

Altkreis Neustadt auf Reisen

keiten eröffneten sich am nächsten

Tag. Während einer Stadtführung

in Naumburg machte die Gruppe erste Bekanntschaft mit

Karl Friedrich Nietzsche und der malerisch, restaurierten Altstadt.

Die bekannteste Einwohnerin ist wohl Uta von Naumburg, zu sehen

war sie bei einer Führung durch den beeindruckenden Dom.

Freyburg ist das Zentrum des nördlichsten Weinanbaugebietes

in Deutschland und war der nächste Stopp für eine leckere

Vesper mit Unstrut Wein und einem sehr gesellig erzählenden

Pawis Winzer-Wirt. Gestärkt und gesättigt ging es durch die hügelige

und kurvenreiche Unstrut zurück in Richtung Heimat.

Nach gut zwei Stunden Fahrt wartete im 5-Sterne Hotel Romantischer

Winkel in Bad Sachsa bereits Kaffee und Kuchen sowie

eine Führung durch das in Familienbesitz geführte Wellness Hotel.

Die gesamte Reise hat den Teilnehmern in historischer, kultureller

und kulinarischer Weise eine bleibende Erinnerung beschert.

Georg Pauldrach, GLOBOTEL Garbsen


Hannover 20 DEHOGA aktuell 06/2011

Hamelner Dämmerschoppen

ideale Plattform

für Kommunikation

Tolle Resonanz bei Politik und Wirtschaft

Mit 230 geladenen Gästen beging der

DEHOGA Hameln seinen 16. traditionellen

Dämmerschoppen. Er hat sich inzwischen

zu einer idealen „Plattform für gute Gespräche

und intensive Kommunikation

entwickelt“. Erste Vorsitzende Gabriele

Güse hieß unter anderem Bürgermeisterin

Ina Loth, den amtierenden Landrat Rüdiger

Butte und den Präsidenten des DEHOGA

Niedersachsen, Hermann Kröger, besonders

willkommen. Sie freute sich, dass die

Vertreter aller politischen Parteien, die

Repräsentanten aus Verwaltung, Behörden,

Verbänden, Wirtschaft, Banken und

Versicherungen zahlreich der Einladung

folgten.

Bürgermeisterin Ina Loth dankte Hotellerie

und Gastronomie für die Bewältigung

der nicht immer einfachen Jobs, die

Besucher der Rattenfängerstadt zu umsorgen,

damit sie mit guten Eindrücken von

der Weserstadt nach Hause fahren. Das

Tourismusthema griff

Landrat Butte auf, der

von einer 6,3 prozentigen

Zuwachsrate bei

den Übernachtungen

im ersten Halbjahr

2011 berichtete. Damit

stehe das Weserbergland

bundesweit vorn.

Beim „Weserradweg“

müsse man sich wieder

vom dritten auf den

ersten Platz vorarbei-

ten. Den Plänen des

Verbraucherschutzmi-

Foto: Pusen

nisteriums, eine Hygiene-Ampel für die

Gastronomie einzuführen, erklärte der

Landrat eine klare Absage.

„Die Gastronomie im wunderschönen

Weserbergland befindet sich im Aufwind“,

stellte Präsident Kröger fest. Allerdings

habe die Außengastronomie unter dem Regenwetter

zu leiden. Die Politiker forderte

der Redner auf, bei der Mehrwertsteuer

die Angleichung an den europäischen

Wettbewerb beizubehalten. Ihre Senkung

war „das beste Konjunkturprogramm“.

Eine Bettensteuer, wie sie Osnabrück und

Göttingen einführten, sei nach Auffassung

von Experten verfassungswidrig. Die

Ratsherren sollten bedenken, dass Industriefirmen

ihre Mitarbeiter nicht in Städte

schicken, die eine zusätzliche Sonderabgabe

für die Übernachtung verlangen.

Vorsitzende Güse dankte ihren Mitgliedern

für den engen Zusammenhalt

im Kreisverband. „Wir wollen mit unserer

Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit

überzeugen“ unterstrich die

Vorsitzende. Den Anwesenden empfahl

sie, sich für die Sorgen und Nöte ihrer

Kollegen zu interessieren und die Probleme

auf dem kurzen Dienstweg zu lösen.

„Helfen Sie uns durch die Vorschriften

und den Paragraphendschungel, damit

wir uns um unsere Kompetenz kümmern

können“, lautete ihre abschließende

Botschaft.

Ernst-Wilhelm Holländer, Wibke Sielemann, Renate Franke,

Derek Clinging, Gabriele Güse beim Hamelner Dämmerschoppen

Foto: Pusen

Marie Dammeyer:

65 Jahre

DEHOGA-

Mitglied

Jetzt wurde der

99. Geburtstag gefeiert

Marie Dammeyer ist seit 65 Jahren im DEHOGA

Marie Dammeyer aus Düdinghausen

feierte dieser Tage ihren 99. Geburtstag

zu Hause im Gasthaus Moorhof. Sie ist

damit nicht nur das älteste Mitglied im

DEHOGA Kreisverband Nienburg, sondern

mit 65 Jahren auch am längsten dabei.

Somit unterstützt sie den Verband schon

seit Jahrzehnten.

Marie Dammeyer erfreut sich noch

guter Gesundheit für ihr hohes Alter

und ist auch immer noch für kleinere

Arbeiten im Gasthaus Moorhof, wie

z.B. Kartoffeln und Möhren schälen, zu

haben.

Ihren Ehrentag verbrachte Sie im

Kreis ihrer Familie und Freunde. Besuch

bekam sie an diesem Tag auch von

einigen Abordnungen aus Vereinen und

Verbänden, die es sich nicht nehmen lassen

wollten der Jubilarin persönlich ihre

Glückwünsche auszusprechen.

Man war sich auch schnell einig darüber,

dass es zum 100. Geburtstag ein neues

Treffen geben soll, bei dem dann die

eine oder andere Anekdote ausgetauscht

wird.


DEHOGA aktuell 06/2011 21 Osnabrück

Wild erleben und schmecken

Küchenchef Fred Asshorn bietet Reviergänge

und Kochkurse an

„Den Gästen ist immer wichtiger, dass

sie Wildgerichte aus heimischer Jagd bekommen“.

Küchenchef Fred Asshorn vom

Bohmter Landgasthaus Gieseke-Asshorn

bereitet in dieser Wildsaison neben

schmackhaften Klassikern auch „modern

Cooking“ mit frischem Wildfleisch aus

heimischen Jagdgebieten an. Zu den Rennern

zählt beispielsweise eine Vorspeise

mit hochfeinen Wildentenscheiben, Pfifferlingen

und Preiselbeeren, die als Clou

mit einer Kugel Preiselbeer-Eis garniert ist,

berichtet der Vorsitzende des DEHOGA-

Kreisverbandes Wittlage: „Auch wegen

der vielen Fernseh-Kochshows sind die

Gäste offen für neue Ideen. Voraussetzung

ist natürlich, dass der Geschmack

stimmt“.

Sehr gute Resonanz

finden verschiedene Aktionen,

die Fred Asshorn in

der aktuellen Wildsaison

anbietet. Bei Reviergängen

können Wild-Feinschmecker

mit eigenen

Augen sehen, welche Tiere

in der heimischen Natur

zu finden sind. Asshorn

informiert dabei

über die Lebensbedingungen

von Kaninchen, Fasanen

und Hasen. Im Osna-

brücker Land sind diese zum Niederwild

zählenden Tiere noch in großer Menge

vorhanden.

Wie man Wildtiere schmackhaft zubereitet,

können die Gäste bei Kochkursen

mit Fred Asshorn lernen. Dabei wird das

Wildbret fachgerecht zerlegt und anschließend

für die spätere Mahlzeit zubereitet.

Wer will, kann sich die Rezepte notieren

und zu Hause nachkochen, berichtet Asshorn:

„Die Wild-Kochkurse sind meist

schnell ausgebucht. Die Teilnehmer haben

viel Spaß und freuen sich am Ende

natürlich auch über den Genuss der selbst

zubereiteten Wildgerichte“.

Kochen macht auch Kindern Spaß

„Klar macht Kochen Spaß“. Die Idee,

Kochkurse für Kinder anzubieten, bekam

Küchenchef Christian Kortlüke-Bellin vor

gut einem Jahr von seiner sechsjährigen

Tochter Deike. Inzwischen sind die Kinderkochkurse

im Landgasthaus Kortlüke in

Vehrte zu einem Renner geworden.

Bei mittlerweile mehr als 30 Koch-

Events wurden die kleinen Gourmets

zwischen sechs und zwölf Jahren in die

Geheimnisse einer guten Küche eingeweiht,

berichtet Christian Kortlüke-

Bellin: „Viele Kinder feiern dabei zusammen

mit Freunden und Geschwistern

Küchenchef Fred Asshorn bietet während der „Wilden Wochen“

regelmäßig Reviergänge für seine Gäste an

ihren Geburtstag“. Die Teilnehmer kommen

aus dem gesamten Landkreis Osnabrück.

Dass Nudeln mit Bolognese-Soße, Pizza

und Mousse au Chocolat zu den beliebtesten

Kinder-Gerichten zählen, wundert

Kortlüke-Bellin nicht: „Das kenne

ich ja von meinem eigenen Nachwuchs“.

Die jungen Kochkurs-Teilnehmer seien

stets mit großer Freude dabei und

wollen die selbst ausprobierten Rezepte

dann auch einmal zu Hause kochen. Damit

das gelingt, bekommen alle die Gelegenheit,

die Rezepte mitzunehmen.

BEZIRKSVERBAND OSNABRÜCK-

EMSLAND/GRAFSCHAFT BENTHEIM

Geschäftsführer

Dipl.-Kfm. Dieter

M. F. Westerkamp

Weberstr. 111

49084 Osnabrück

Tel. (0541) 7 39 21

Fax (0541) 70 87 77

Email: dieter.westerkamp@t-online.de

„Tolles Erlebnis

mit einer

Super-Truppe“

Erding-Tour des DEHOGA-

Kreisverbands Lingen

Mehr als 50 Teilnehmer waren bei

der viertägigen Erding-Erlebnis-Tour des

DEHOGA-Kreisverbands Lingen dabei. Zu

den Höhepunkten zählte neben einem

zünftigen Besuch des Erdinger Volksfestes

auch eine Führung durch die Erdinger

Brauerei mit der Gelegenheit zur Verköstigung

einheimische Bierspezialitäten.

Beste Stimmung herrschte bei einer

Isarfloßfahrt mit oberbayerischer

Live-Musik mit Getränken und Wurstsemmeln

an Bord. Zudem gab es die

Gelegenheit zu einem Shopping-Ausflug

in Erding oder München, berichtet der

DEHOGA-Kreisvorsitzende Heinrich

Wübbel: „Das Ganze war ein tolles Erlebnis

mit einer Super-Truppe, das unseren

Kreisverband noch enger zusammengeschweißt

hat“.

Sehr gut besucht war auch der jüngste

Wirtestammtisch, bei dem unter anderem

über das Thema Hygiene-Ampel diskutiert

wurde. Der nächste Wirtestammtisch

findet am 21. November ab 20 Uhr

bei Mathias Rohlmann in der Sportbar

Päng an der Lengericher Landstraße in

Lingen statt. Auch der Termin für den

nächsten Wirteball steht schon fest: Der

findet am 26. März 2012 bei Klaas Schaper

in Lingen statt.


Osnabrück 22 DEHOGA aktuell 06/2011

Ausbildung muss Praxis näher werden

Hans Klute: Bei guten Köchen ist der Fachkräftemangel schon jetzt ein Problem

Der DEHOGA-Bezirksvorsitzende Hans

Klute beklagt die Benachteiligung der

Restaurants bei der Mehrwertsteuer. Das

ansonsten insbesondere im ländlichen

Raum drohende Wirtshaussterben sei

nicht nur für die Gastro-Branche sondern

auch für den Tourismus negativ. In dem

folgenden Interview spricht sich Klute zudem

für praxisnahe Modifizierungen im

Ausbildungsbereich aus:

Herrscht in der Region ein Fachkräftemangel

in den Gastro-Betrieben?

Klute: Kurzfristig sehe ich das nur in einigen

Bereichen. Einen eklatanten Fachkräftemangel

gibt es sicher schon bei den

gut ausgebildeten Köche. Hier haben viele

Kollegen bereits Probleme, ihre Küche

adäquat besetzen zu können. In anderen

Berufen wie etwa den Hotelfachleuten zeigen

die erfreulich hohen Abschlusszahlen

der Auszubildenden, dass es noch genügend

qualifizierte Nachwuchskräfte am

Markt gibt. Probleme hat die hochwertige

Gastronomie im Vier- oder Fünf-Sterne-

Bereich. Da diese Betriebe auch besonders

gut ausgebildete Mitarbeiter mit Spezialkenntnissen

benötigen, sind häufig Nachschulungen

erforderlich, wenn entsprechend

hoch qualifizierte Leute einfach

nicht verfügbar sind.

Was können die Betriebe selbst tun, um

attraktiv für qualifizierten Koch-Nachwuchs

zu sein?

Klute: In den vielen gut geführten mittelständischen

Betrieben unserer Region

findet insbesondere bei den engagierten

Familienbetrieben eine hervorragende

Ausbildung für die jungen Köche statt. Ein

Problem der zahlreichen Koch-Sendungen

im Fernsehen ist, dass die jungen Leute

nur den Glamour der Koch-Stars sehen

und dabei nicht erkennen, dass der Kochberuf

auch körperlich sehr anstrengend

ist. Zwar sind viele Belastungen urch die

moderne Küchentechnik zurückgegangen.

Trotzdem muss ein Koch acht bis zehn

Stunden am Stück arbeiten, ohne sich einmal

für längere Zeit hinsetzen zu können.

Um den Beruf für Nachwuchs-Köche attraktiver

zu machen, versuchen viele Betriebe

von der Teildienstregelung wegzukommen

und statt dessen einen zusammenhängenden

Schichtdienst einzuführen.

Gibt es weitere Defizite?

Klute: Wir sind die Branche mit der höchsten

Abbrecherquote während der Ausbildung.

Das muss sich schon deshalb

ändern, weil wir in den nächsten Jahren

mit deutlich niedrigeren Bewerberzahlen

rechnen müssen. Wir müssen über eine

Modifizierung unseres sehr starren Ausbildungssystems

ausdenken. Ein Ansatzpunkt

ist, den praktischen Teil gegenüber

dem schulischen Bereich zu stärken. So

haben wir einen großen Anteil junger Leute,

denen die Schule ein Graus ist, die aber

handwerklich in der Küche motiviert und

begabt sind. Natürlich müssen die Auszubildenden

auch künftig vernünftig lesen,

schreiben und rechnen können.

Ist das Gastro-Gewerbe auch auf

Leih-Mitarbeiter angewiesen?

Klute: Ja. Insbesondere bei Großveranstaltungen

werden immer wieder zusätzliche

Servicekräfte benötigt, die über das Stammpersonal

hinausgehen. Dieser Markt wird

schon wegen der hohen Personalkosten

weiter an Bedeutung zunehmen. Die Betriebe

werden das Stammpersonal vorhalten,

das für den alltäglichen Betrieb nötig

ist. Bei einem großen Event oder einem

Ausfall durch Krankheit wird auf zusätzliches

Leih-Personal zurückgegriffen.

Wie fällt der Rückblick auf 2011 und der

Ausblick auf 2012 aus?

Klute: Je nach Branche sehr unterschiedlich.

Die Restaurants leiden nach wie vor

unter einem hohen Kostendruck, der sich

mit Blick auf die vermutlich steigenden

Einkaufspreise weiter verschärfen wird.

Diesen Anstieg bei den Lebensmittelpreisen

können die Betriebe nur so weit an den

Kunden weitergeben, wie es der Markt zulässt.

Den Betrieben bleibt gar nichts anderes

übrig, als nach immer neuen Einsparpotenzial

zu suchen, was für viele Inhaber

in Selbstausbeutung endet. Auch deshalb

fordert der DEHOGA auch für Restaurants

eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf

sieben Prozent – wie es in unseren Nachbarländern

praktiziert wird. Ansonsten

wird es in der Fläche anstelle der klassischen

Restaurants immer mehr Betriebe

aus der Systemgastronomie geben, die das

Restaurantgeschäft mit dem Außer-Haus-

Verkauf kompensieren, für den nur sieben

statt 19 Prozent Mehrwertsteuer abgeführt

werden müssen. Das Ganze hat auch für

den Tourismus erhebliche negative Folgen.

Denn ein Dorf oder eine Kleinstadt

ohne ein vernünftiges Restaurant verliert

an Attraktivität.


DEHOGA aktuell 06/2011 23 Osnabrück

Drei-Gänge-

Menü für

Schlager-Fans

„Die 70er Jahre sehen und erleben“

ist das Motto eines Schlager-Dinners,

dass vom Hotel Hagen in Haren angeboten

wird. An fünf Abend-Terminen können

sich die Gäste im Dezember auf ein

leckeres Drei-Gänge-Menu freuen, zu

dem zwischen den Gängen erfolgreiche

Hits von Stars wie Boney M. bis Jürgen

Drews serviert werden. In dem ersten

Show-Block bietet eine anspruchsvolle

Show einen Ohren- und Augenschmaus

für die Sinne. In der zweiten Etappe

erwartet die Gäste eine mitreißende

Show, die zum Mitmachen und Tanzen

einlädt.

Osnabrück ist Vorreiter

für Familienfreundlichkeit

Sieben ausgezeichnete Betriebe

„Wir möchten damit ein Zeichen setzen,

dass uns Familien mit Kindern besonders

wichtig sind“. Nils Westerkamp

überreichte dem Osnabrücker Modehaus

L+T eine Urkunde, die das Restaurant des

Traditions-Hauses in der Osnabrücker

Fußgängerzone als „Familienfreundlicher

Gastronomiebetrieb“ ausweist.

Der DEHOGA-Bezirksverband Osnabrück/Emsland/Grafschaft

und das Osnabrücker

Familienbündnis zeichnen damit

gastronomische Betriebe aus, die auf ihrer

Speisekarte und in den Gasträumen besonders

attraktive Angebote für Familien mit

Kindern haben. Zu der umfangreichen Kriterienliste

zählt dabei neben gesonderten

Kindergerichten, Kinderwagenstellplätzen

auch eine Spielecke für die kleinen Gäste.

Die Urkunde gibt es nur dann, wenn der

Check des Betriebs aus Sicht der Familien-

Fachleute zufriedenstellend ausfällt. Allein

in der Stadt Osnabrück können sich inzwi-

Anzeigenannahme:

Telefon 04551/1450

Telefax 04551/2504

Mail: dna@vht.de

schen sieben Betriebe mit der Urkunde

„Familienfreundlich“ schmücken.

Dass Osnabrück vom DEHOGA-Bundesverband

in einem neuen Leitfaden als

Vorreiter für Familienfreundlichkeit genannt

wird, ist für Nils Westerkamp eine

Bestätigung des großen Engagements.

Nils Westerkamp freut sich über die Nennung

des Bezirksverbandes Osnabrück in dem neuen

DEHOGA-Leitfaden zur familienfreundlichen

Gastronomie.


Osnabrück 24 DEHOGA aktuell 06/2011

Spannender

Lesestoff

aus der Küchen

Landgasthaus Kortlüke bietet

Speisekartenzeitung an

„Die Resonanz ist sehr gut. Ich kann

das nur empfehlen“. Der Vorsitzende des

DEHOGA-Kreisverbands Osnabrück Stadt

und Landkreis, Christian Kortlüke-Bellin,

hat sehr gute Erfahrungen mit einer Speisekartenzeitung

gemacht, die dem Gast

auf 24 Seiten zugleich über das Angebot

an Speisen und Getränken sowie attraktive

Aktionen und Service-Leistungen informiert.

Die etwas andere Speisekarte des

Landgasthauses Kortlüke in Vehrte wird

ein Mal im Jahr an die Haushalte der Nachbarorte

verteilt und kann natürlich auch

beim gemütlichen Essen direkt bei Kortlüke

studiert werden.

Die Speisekartenzeitung informiert

unter anderem über die im jeden Monat

wechselnden Spezialitäten-Wochen. So gibt

es im November neben „Wilden Spezialitäten“

natürlich auch die leckere, kross gebratene

Martinsgans von Bauern aus der Region.

Zudem gibt es einen kleinen Überblick

über leckere Menü- und Buffetvorschläge.

Auch die Hotelzimmer werden nebst klei-

Christian Kortlüke-Bellin und seine Tochter Deike

sind sehr zufrieden mit ihrer Speisekartenzeitung.

nen Ausflugs-Tipps vorgestellt. Ein Bericht

über die eigene Kegelbahn macht klar, dass

man zugleich sportlich aktiv und gesellig

sein kann. Ein besonderer Leckerbissen für

die Gäste ist ein in der Zeitung enthaltener

Gutschein, der einen attraktiven Sonderpreis

zum Beispiel für ein Schnitzel-Essen

zu Zweit gewährt.

Das Landgasthaus Kortlüke bietet seinen

Gästen bereits in der vierten Auflage

interessanten Lesestoff rund um freundliche

Gastlichkeit und die gute Küche. Da

die Familie Kortlüke die Speisekartenzeitung

selbst gestaltet, macht schon die Vorbereitung

jedes Mal richtig Spaß, berichtet

Christian Kortlüke-Bellin: „Für uns ist

das ein wichtiges Marketing-Instrument

geworden. Die Gäste finden das gut“.

Bernhard Burke nach 19 Jahren

Vorstandsarbeit verabschiedet

„Wir danken Dir für dein langjähriges

ehrenamtliches Engagement und

wünschen Dir auch für die Zukunft alles

Gute“. Der Vorsitzende des DEHOGA-

Kreisbverbands Lingen, Heinrich Wübbel,

verabschiedete mit seinem

Stellvertreter Bernhard Burke

vom Forellenhof Duisenburg einen

langjährigen Weggefährten

aus der aktiven Vorstandsarbeit

(siehe Foto). Bernhard Burke

war 19 Jahre im Vorstand des

DEHOGA-Kreisverbands Lingen

aktiv, wovon er vier Jahre

als 1. Vorsitzender mit großem

Erfolg für den Berufsverband

gearbeitet hatte. Einen ähnlich großen

Applaus bekam Thomas Niemann aus Clusorth

Bramhaar, der einstimmig zum neuen

2. Vorsitzenden des DEHOGA-Kreisverbands

Lingen gewählt wurde.

Zehn Prozent

mehr

Mitglieder

Erfolgreiche Bilanz des

DEHOGA-Kreisverbands

Aschendorf-Hümmling-

Papenburg

Der DEHOGA-Kreisverband Aschendorf-

Hümmling-Papenburg hat seine Mitgliederzahl

in 2010 und 2011 um insgesamt gut

zehn Prozent gesteigert. Aktuell zählt der

DEHOGA-Kreisverband 112 Mitglieder. Der

Kreisvorsitzende Georg Niemeyer ist optimistisch,

dass sich der Wachstumskurs gegen

den Bundestrend im kommenden Jahr

weiter fortsetzen wird. 2012 werde man

vermehrt auch auf Betriebe mit ausländischen

Inhabern zugehen.

Das Erfolgsrezept ist in seinem Kreisverband

ganz einfach, betont Niemeyer:

„Wir sind eine sehr motivierte Truppe,

die in einer touristisch sehr gut aufgestellten

Region mit vielen gemeinsamen

Aktionen großen Erfolg hat“. Ein gutes

Beispiel seien die gerade abgeschlossenen

Verhandlungen mit Vertragspartnern

unter anderem für die Müll- und

Speisereste-Entsorgung. Hier habe der

DEHOGA-Kreisverband sehr attraktive

Konditionen für seine Mitglieder ausgehandelt,

die sich in Cent und Euro bezahlt

machen.

Eine ähnlich positive Bilanz zieht

die stellvertretende Kreisvorsitzende

Dagmar Kuhr. Dass in Papenburg neben

einem bereits fertig gestellten neuen

Jugendgästehaus derzeit gleich zwei

neue Hotels in Planung seien, zeige wie

attraktiv der Standort für den Tourismus

sei. Neben der reizvollen Landschaft, die

insbesondere Fahrrad-Touristen etwa

aus dem nahen Ruhrgebiet anziehe, sei

natürlich die Meyer-Werft mit ihren

Aida-Kreuzfahrtschiffen ein großer Besuchermagnet,

so Dagmar Kuhr: „Wir

sind bestens aufgestellt und haben allen

Grund, auch das Jahr 2012 mit Zuversicht

anzugehen“.


DEHOGA aktuell 06/2011 25 Osnabrück

Azubi-Börse der Berufsschule Papenburg

Große Resonanz auf Gastro-Berufe

Dass ein Job in der Gastronomie viel

Spaß machen kann, zeigten die Schüler/innen

der einjährigen Berufsfachschule Gastronomie

der Berufsschule (BBS) Papenburg

auf der Ausbildungsbörse in Papenburg, wo

sie sich einem breiten Publikum präsentierten.

Hier konnten sie vor allem Gelerntes

umsetzen und quasi direkt am Gast üben.

Damit die Schüler während ihrer theoretischen

Ausbildung auch an reale Bedingungen

herangeführt werden, betreibt die BBS

Papenburg seit einiger Zeit ein Übungsrestaurant,

das für das Lehrpersonal und Gäste

der Schule an zwei Tagen in der Woche

Mit moderner Technik

bares Geld sparen

Landhotel Buller nutzt Dachs-System für den

Strom- und Heizungsbedarf

Im Landhotel Buller in Hagen am Teutoburger

Wald steht Wellness an erster

Stelle. Um die Betriebskosten zu senken,

hat sich Hotelier Paul Buller für eine innovative

Energieversorgung entschieden.

Seit Februar 2009 erzeugen zwei

flüssiggasgetriebene Dachs-Systeme einen

Teil des Strom- und Heizungsbedarfs

für die Gasträume und das hoteleigene

Schwimmbad.

Die Umstellung hat sich bereits bezahlt

gemacht, berichtet Buller: „Ich

rechne schon jetzt mit einer Ersparnis

von rund 10.000 Euro pro Jahr“. Das

Wellness-Hotel Buller benötigt jährlich

etwa 30.000 Kilowattstunden Strom und

rund 50.000 Liter Heizöl. Um unabhängiger

von ständig steigenden Rohstoffprisen

zu werden, hat sich der Hagener

Hotelier entschieden, seinen Ölkessel

durch zwei Dachse zu entlasten.

Für Hotels rechne sich das besonders

gut, betont Monika Borchert von

der Firma Sener Tec in Hagen. Denn

dort, wo während des ganzen Jahres

ein konstant hoher Strom- und Wärmeverbrauch

bestehe, könne man mit der

Dagmar Özcelik (Altes Gasthaus Kuhr) mit Azubi

Henrik Kampling am DEHOGA-Stand

Kraft-Wärme-Kopplung mittels moderner

Dachs-Technik optimale Ergebnisse

erzielen.

Die Ersparnis hängt auch mit den positiven

Eigenschaften des Brennstoffs

zusammen. So ist das vergleichsweise

preisstabile Flüssiggas besonders effizient

und erzielt zusammen mit einem

Mini-Blockheizkraftwerk einen Wirkungsgrad

von mehr als 90 Prozent.

Die Anlage kann an nur einem Tag installiert

werden. Gespeist wird sie über

einen erdgedeckten Tank mit einem

Fassungsvermögen von 2,9 Tonnen. Da

sich der Gasanbieter auch um die Betankung

kümmert, kann die Anlage für

die Strom- und Wärmeversorgung extrem

unaufwendig und sicher betrieben

werden.

Nicht zuletzt können Dachs-Investoren

günstige KfW-Mittel zur Finanzierung

nutzen. Zudem zahlt der Staat für

jede mit dem Dachs erzeugte Kilowattstunde

Strom einen Bonus von 5,11 Cent.

Die Investition in moderne Energietechnik

könne sich so schon in wenigen Jahren

amortisieren.

mittags geöffnet wird. „Unser Ziel ist eine

intensive berufspraktische Ausbildung“,

erklärt Schulleiterin Karin Schrand. Neben

der Theorie wird deshalb auch großen Wert

auf Praktika gelegt, Mindestens 160 Stunden

sollen in geeigneten Einrichtungen erfolgen,

möglichst in zwei unterschiedlichen

Betrieben, so die Schulleiterin.

Der DEHOGA Kreisverband Aschendorf-Hümmling/Papenburg

nutzte die

Gelegenheit zur Präsentation und informierte

viele Interessierte über das Ausbildungs-

und Weiterbildungsangebot im

Gastgewerbe.

Nach Brand

wiedereröffnet

Grafeld: Saal Wencker hat

Betrieb aufgenommen

Mit vielen Gästen ist der Saal Wencker

jetzt in Grafeld nach einem Brand wieder

eröffnet worden. Zu den Gratulanten gehörte

unter anderen der Grafelder „Bürgermeister“

Wilhelm Apke, der sich mit

dem Wirtepaar Marlies Schröer und Wilfried

Stussak über die Eröffnung freute.

„Ich hoffe, wir müssen im nächsten

Jahr nicht wieder zu solch einer Veranstaltung

kommen“, merkte er an. Pastor Christoph

Scholz und das Vorstandsmitglied

des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes

(DEHOGA) Altkreis Bersenbrück,

Werner Schütte, schlossen sich den Glückwünschen

an. Werner Schütte wünschte

dem Wirtepaar auch im Namen des Fürstenauer

Wirteverbandes viel Erfolg.

Foto: Jürgen Schwietert

Viele Gäste gratulierten Marlies Schröer und

Wilfried Stussak (Mitte) zur Wiedereröffnung.


Braunschweig-Harz 26 DEHOGA aktuell 06/2011

Berufsnachwuchs in Wolfsburg

Ausbildungsplatzbörse und Planspiele

Am 29. September 2011 fand in der Agentur

für Arbeit Wolfsburg die diesjährige

Ausbildungsplatzbörse statt. Über 1.400

Schüler besuchten die Veranstaltung, bei

der der DEHOGA Kreisverband Region

Wolfsburg-Helmstedt gemeinsam mit sechs

Ausbildungsbetrieben die sechs Gastro-

nomie-Ausbildungsberufe präsentierte.

DEHOGA und die Betriebe Alte Mühle Weyhausen,

Tryp-Hotel, Mövenpick-Restaurants, Parkhotel

Wolfsburg, Hotel „An der Wasserburg“,

Restaurant „Zum Tannenhof“ präsentierten die

Ausbildung im Gastgewerbe.

Foto: Heiko Sturm

Kleine Aktionen luden zum Mitmachen

ein, und durch persönliche Gespräche

konnten viele Fragen beantwortet werden.

Die aktuellen DEHOGA-Broschüren mit

interessanten Informationen über die Gastronomie-Berufe

fanden großen Anklang.

Auch die neuen Rollup-Banner sprachen

die Schüler an.

Mehrere Bewerbungen wurden den mitwirkenden

Betrieben überreicht, was deut-

lich macht, dass aktive Betriebe, die sich um

eine hochwertige Ausbildung bemühen, in

der heutigen Zeit von den Bewerbern wahrgenommen

und bevorzugt werden.

In Gesprächen mit Schülern und Lehrern

kristallisierte sich heraus, dass viele interessierte

Schüler nach einem Praktikum

in der Gastronomie von negativen Erfahrungen

berichteten. Häufigster Kritikpunkt

war dabei nicht die Arbeitszeit, sondern

die unbezahlten Überstunden. Die Schüler

sind im Internet aktiv und tauschen sich

über soziale Netzwerke aus. So werden sehr

schnell positive wie auch negative Erlebnisse

verbreitet – nicht zuletzt über ihre Praktikums-

und Ausbildungsplätze.

Daraus folgte entweder die Orientierung

zu anderen Berufen oder zu Betrieben,

die die Tarifbindung berücksichtigen.

Aufgrund der demographischen

Entwicklung ist dieser Aspekt nicht zu

unterschätzen.

Im September und Oktober 2011 fanden

in der Kompetenzagentur Jobwerk die

Planspiele für Schulabgänger der Wolfsburger

Hauptschulen statt, bei denen auch Heiko

Sturm, Beauftragter für die Jugend- und

Ausbildungsförderung des Kreisverbandes

Region Wolfsburg-Helmstedt, teilnahm.

Dabei ging es darum, eine realistische

Situation für die Bewerbung, inklusive

Bewerbungsgespräch, zu schaffen. Das

BEZIRKSVERBAND

BRAUNSCHWEIG-HARZ

Geschäftsführerin

Leonore Stolte

Jasperallee 7

38102 Braunschweig

Tel. (0531) 4 35 03

Fax (0531) 419 78

Email: dehoga.bs.harz@t-online.de

Projekt wurde in den Schulen vorbereitet

und endete mit einem Planspiel in der

Kompetenzagentur, bei dem an mehreren

Stationen z.B. Vorstellungsgespräche

mit Arbeitgebern von regionalen Firmen

geführt wurden. Für die Schüler ist das

Planspiel eine wertvolle Generalprobe, die

sie sehr zu schätzen wissen. Das Feedback

war durchgehend positiv.

INFO-SERVICE

Für Fragen zu Aktionen im Bereich

Berufsnachwuchs in Wolfsburg steht

Heiko Sturm gern zur Verfügung (Tel.

05361/861586 oder Tannenhof@aol.com).

Termine Braunschweig-Harz

Di., 17. Januar 2012, 10.30 Uhr:

Neujahrsempfang des DEHOGA Kreisverbandes

Region Wolfsburg-Helmstedt.

Übergabe des Wolfsburger DEHOGA-

Förderpreises.

Anzeigenannahme:

Telefon 04551/1450, Telefax 04551/2504

Mail: dna@vht.de


DEHOGA aktuell 06/2011 27 Braunschweig-Harz

Braunschweig bestimmt die Wege der Ausbildung

Novàk zum Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses gewählt

Beim Landesverbandstag des DEHOGA

Niedersachsen wählten die Delegierten

einstimmig den Vorsitzenden des DEHO-

GA Stadtverbandes Braunschweig, Carius

Novàk zum Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses.

Novàk bringt gute

Voraussetzungen für dieses Amt mit: Er

ist Mitglied der Erstellungskommissionen

der Abschlussprüfungen für die gastgewerblichen

Berufe. Dort entwickelt er die

bundesweit einheitlichen theoretischen

Prüfungen der Köche und für alle gastgewerblichen

Berufe im Bereich Wirtschaft

und Soziales. Zusätzlich ist er der Vorsitzende

der IHK-Prüfungskommission der

Köche in Braunschweig und bewertet in

dieser Funktion allen angehenden Köchinnen

und Köchen die theoretische und praktische

Prüfung.

Eine der anstehenden Amtshandlungen

ist die Entwicklung und Umsetzung

einer Werbekampagne für die

gastgewerblichen Berufe. Novàk stellt

klar, dass auch die Gastronomie

die „Weiß-

Kragen-Berufe“, gute

Karriereaussichten und

entsprechende Verdienstmöglichkeiten

bietet. In enger Zusammenarbeit

mit der Tarifkommission

will er

einen Beschluss des Berufsbildungsausschusses

umsetzten und die

Ausbildungsvergütungen

auf ein attraktives

Niveau bringen.

Mit der Wahl wird No-

vàk auch Aufsichtratsvorsitzender der

Senator-Willy-Heyrath-Stiftung. Im Jahre

1981 ist auf Betreiben des DEHOGA

Niedersachsen eine Stiftung ins Leben

gerufen worden, deren Stiftungszweck

vorrangig die Förderung der Berufsausbildung

in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen

sein sollte. Durch Vor-

standsbeschluss wurde das Engagement

der Stiftung dann konzentriert auf die

Förderung von Kursen zur Vorbereitung

leistungsschwacher Auszubildender auf

die Abschlussprüfung. In Braunschweig

lief 2008 und 2009 unter der Führung

von Novàk ein entsprechendes Pilotprojekt

mit sehr positiven Ergebnissen.

DEHOGA-Sommerfest 2011 in Wolfsburg

Großzügige Spenden für die Ausbildungsförderung

Zum fünften Mal wurde in Wolfsburg

das große DEHOGA Sommerfest gefeiert.

Neu war in diesem Jahr, dass die Kollegen

aus Helmstedt mit dabei waren. Nach

dem Zusammenschluss der Kreisverbände

Wolfsburg und Elm-Lappwald gibt es nun

den großen Kreisverband Region Wolfsburg-Helmstedt.

Über 120 Gäste fanden den Weg in das

historische Brauhaus zu Fallerleben, wo

das Team vom Kollegen Hartmuth Gehrmann

mit zünftigen Speisen und selbstgebrautem

Bier für gute Stimmung sorgte.

Da es auch dieses Jahr wieder durch die

Unterstützung der Partner der Gastronomie

möglich war, die Mitglieder zu „Speis´

und Trank“ einzuladen, war die Feierfreude

um so größer.

Es ist inzwischen schon Tradition,

dass beim Sommerfest ein Obulus gesam-

melt wird, der einem guten Zweck zugute

kommt. In diesem Jahr war der Erlös für

die Jugend- und Ausbildungsförderung

der Gastronomie-Berufe bestimmt. Unterstützt

wird davon u.a. der Auszubildenden-Austausch

zwischen Deutschland und

Frankreich in Zusammenarbeit

mit

der BBS1 in Gifhorn

sowie der Wolfsburger

DEHOGA-

Förderpreis. Der

Wolfsburger DE-

HOGA-Förderpreis

wird seit 2010 vom

DEHOGA Kreisverband

Wolfsburg an

die Sieger der regionalenJugendmeisterschaften

in den

gastgewerblichen

Ausbildungsberufen

verliehen.

Carius Novàk, neuer Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses

im DEHOGA Niedersachsen, während seiner Rede auf dem Landesverbandstag

Beim diesjährigen Sommerfest wurde

ein Erlös von 1.230 Euro erzielt, mit dem

die Aktionen und Preise finanziert werden.

Ein großes Dankeschön geht an alle

Spender und Sponsoren.

Von links nach rechts: Andreas Krüger, Carola Jordan-Raabe, Heiko Sturm

und Wolfgang Strijewski zählen die Spenden aus.

Foto: Heiko Sturm


Lüneburg 28 DEHOGA aktuell 06/2011

BEZIRKSVERBAND LÜNEBURG Perfektes Marketing für

Geschäftsführer RA

Heinz-Georg Frieling

Parkstr. 7

21337 Lüneburg

Tel. (04131) 8 28 24

Fax (04131) 8 34 16

Email: ehv-Lueneburg@einzelhandel.de

Klassifizierte Betriebe

im Juni – Oktober

im Bezirk Lüneburg

4 Sterne Superior

Ringhotel Celler Tor, Celle

4 Sterne

Ringhotel Fährhaus, Bad Bevensen

Seminaris Hotel, Lüneburg

3 Sterne Superior

Hotel König Stuben, Bispingen

Hotel Brunenhof, Suhelndorf

3 Sterne

Parkhotel, Bad Bevensen

Hotel Hollenstedter Hof, Hollenstedt

Hotel Heiderose, Undeloh

Land-gut-Hotel Waldesruh,

Altenmedingen

Hotel-Pension Berlin, Bad Bevensen

Landhotel Heiner Meyer, Wahrenholz

Serengeti-Safari-Lodges, Hodenhagen

Hotel Zum Roten Tore, Lüneburg

Hotel Cordes am Rosengarten,

Rosengarten/Sottorf

G - 4 Sterne

Landhaus zum Lindenhof, Marxen

Weinseminar

Der DEHOGA Kreisverband Harburg hat kürzlich gemeinsam

mit der Metro Harburg ein Weinseminar organisiert. Zahlreiche

Teilnehmer informierten sich Gasthaus zum Estetal in

Kakenstorf über aktuelle Trends beim Weingenuss. Die ein

oder andere Kostprobe wurde von den Referenten kredenzt.

Gastronomie und Hotellerie

Kostenfreier Lehrgang

Der Einzelhandelsverband Harz-Heide

e.V. plant in Kooperation mit dem DEHO-

GA Bezirksverband Lüneburg eine kostenfreie

Qualifizierungsmaßnahme zur

„Fachkraft für internationales Marketing“.

Auch Gastronomie und Hotellerie bedürfen

heute publikumswirksamer Marketingmaßnahmen,

um sich im Mitbewerberdschungel

deutlich zu positionieren.

Der Einzelhandelsverband Harz-Heide

e.V. startet voraussichtlich ab dem 1. Januar

2012 in Kooperation mit dem DEHOGA

Bezirksverband einen neuen kostenfreien

Lehrgang „Internationales Marketing für

den Tourismussektor“ für Arbeitnehmer

/- innen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe.

Hintergrund der Planung sind

Anfragen von DEHOGA-Mitgliedern zu

diesem Thema und die Hansetage 2012

in Lüneburg, zu denen viele ausländische

Gäste in Lüneburg und Umgebung erwartet

werden.

Gefördert durch den Europäischen

Sozialfonds (ESF) werden in verschiedenen

Modulen über einen Zeitraum von

sechs Monaten sowohl Internationale

Produktorientierung & -kommunikation

(auf Englisch u. Deutsch), Internationale

Kundenorientierung & -kommunikation

(auf Englisch u. Deutsch), Internationales

Weinseminar im Kreisverband Harburg.

strategisches und operatives Marketing als

auch die Event-Organisation vermittelt.

Für die Teilnehmer/-innen ist diese

Fortbildung kostenlos, die Co-Finanzierung

der Betriebe besteht lediglich darin,

ihre Angestellten für einen Tag in der Woche

freizustellen.

Sowohl der DEHOGA Bezirksverband

Lüneburg als auch der Einzelhandelsverband

Harz-Heide e.V. sehen sich in

der Pflicht, ihren Mitgliedern mit einem

solchen Angebot eine weitere Qualifizierungsmöglichkeit

anzubieten. Als Wirtschafts-

und Arbeitgeberverbände besteht

ihre Aufgabe einerseits in der Beratung in

arbeits- und sozialrechtlichen Fragen sowie

in der Prozessvertretung vor den Arbeits-

und Sozialgerichten, anderseits aber

auch in der Fortbildung der Mitarbeiter

ihrer Mitglieder.

INFO-SERVICE

Wer sich informieren möchte, erhält

hier weitere Seminardaten und

Anmeldeformulare:

DEHOGA Bezirksverband Lüneburg

Frau Jehle

Parkstr. 7, 21337 Lüneburg

Tel: 04131 / 82824, Fax: 04131/ 83416


DEHOGA aktuell 06/2011 29 Lüneburg

Geschmackstage 2011

Regionale Küche von „Schenck’s Hotel und Gasthaus“

Am Sonntag, 9. Oktober 2011, hatten

die bundesweiten „Geschmackstage 2011

ihren Höhepunkt und Abschluss: Bundesernährungsministerin

Ilse Aigner kochte

gemeinsam mit Sabine Schenck (Schenck’s

Gasthaus, Amelinghausen) und Johann Lafer

regionale Gerichte auf der Bundesgartenschau

in Koblenz.

„Unsere regionalen Produkte schmecken

nicht nur gut, sondern es ist auch ein

großer Genuss, diese zuzubereiten. Die

Geschmackstage führen uns die große

Vielfalt und die hohe Qualität der heimischen

Landwirtschaft vor Augen“, sagte

Aigner auf der Abschlussveranstaltung.

Sabine Schenck kreierte ein ganz besonderes

regionales Gericht: Himmel &

Erde-Salat mit Blutwurst vom Bunten

Bentheimer Schwein. Insbesondere der

Erhalt der Rasse der „Bunten Bentheimer

Schweine“ liegt Sabine Schenck am

Herzen. Nach dem Motto „erhalten durch

aufessen“ trägt der Kauf und Verzehr von

den Produkten des Bunten Bentheimer

Schweines dazu bei, diese bedrohte Rasse

vor dem Aussterben zu bewahren.

„Wir stellen uns der Verantwortung

für Qualität und Tradition unserer

Region. Für mich ist es selbstverständlich,

unsere Gäste mit

den besten regionalen Produkten

zu verwöhnen. Ich kann z.B. bei

den Bunten Bentheimer Schweinen

genau sagen, wann sie wo

geboren wurden und wie sie aufgewachsen

sind“ macht Sabine

Schenck deutlich.

Das Gasthaus Schenck’s legt seit vielen

Jahren großen Wert auf die Verwendung

regionaler Produkte - dabei spielen

die hohe Qualität und der ökologische

Nutzen von kurzen Wegen die Hauptrolle.

Hinzu kommt der Fokus auf nachhaltig

produzierte Produkte aus regionaler,

ökologischer Landwirtschaft und

Tierhaltung, konsequent abgerundet mit

vielen erstklassigen Weinen aus ökologischer

Herstellung.

Dieses Engagement für die regionale

Küche wird seit Jahren belohnt: auch

2011 konnte „Schenck’s Hotel und Gasthaus“

bei dem vom DEHOGA Niedersachsen

ausgelobten Landeswettbewerb

Regionale Küche als einer der acht Sieger

hervorgehen.

Ausbildungsprojekt CJD Celle

Schnitzen, Modellieren und Eismeisseln

In der Zeit vom 15. August bis 10. September

2011 wurde im CJD Celle in der Abteilung

Gastronomische Ausbildung das

Projekt „ Kalt - warmes Büffet – Schnitzen,

Modellieren und Eismeisseln“ durchgeführt.

Unter der Projektleitung von Ausbildungsmeister

Andre Kramer wurde in

Kooperation mit Ausbildungsmeister Simon

Mart und dem Serviceleiter Marcel

Menzel sowie den Auszubildenden „Helfer

im Gastgewerbe“und „Beikoch“ Büffetaufbau,

-organisation und mögliche

Garnituren besprochen.

Einzelunterweisungen wie kunstvolles

Gemüseschnitzen und filigrane

Arbeiten aus Obst wurden von Simon

Mart durchgeführt. Im Bereich Service

vermittelte Marcel Menzel den Auszubildenden

spezielle Aufbautechniken und

das fachgerechte Eindecken für ein kalt

- warmes Büffet.

Im weiteren Verlauf

des Projektes

gab Andre Kramer

einen theoretischen

und praktischen

Einblick in

Räuchertechniken,

die im hauseigenen

Räucherschrank

durchgeführt wurden.

(v.l.) Ilse Aigner, Johann Lafer, Sabine Schenck

Termine BV Lüneburg

Kreisverband Celle

01.12.2011, 15 Uhr

Senioren Weihnachtsfeier

Hotel Stadt Bremen, Neuwinsener

Straße 9, 29308 Winsen

Um Anmeldung wird gebeten

Tel: 05143/6209

Kreisverband Soltau

22.11.2011,19 Uhr

Weihnachtsessen, Gasthaus „Zum

Wietzetal in Reiningen“

Anmeldung bei Gabriele Reins

unter 05192 / 98380

Ein weiteres High-Light war sicherlich

die Präsentation individuell hergestellter

Eisskulpturen. Das Projekt endete

mit einem kalt-warmen Büffet für

ca. 100 Personen.

Feierlicher Abschluss: riesiges Buffet mit Schnitzereien und Eisfiguren

Foto: Schenck


Hildesheim 30 DEHOGA aktuell 06/2011

BEZIRKSVERBAND HILDESHEIM

Geschäftsführerin

Renate Mitulla

Yorckstr. 3

30161 Hannover

Tel. (0511) 33 706-25

Fax (0511) 33 706-30

Email: mitulla@dehoga-niedersachsen.de

Bezirksvorsitzende Heike Kühne (links) mit

Elisabeth Tischer (KV Holzminden) auf den Holzmindener

Berufsinformationstagen

Jugendliche erraten und erschnuppern

exotische Obstsorten und Gewürze

Bezirksverband Hildesheim

begeistert Azubis

Für viel positive Resonanz beim Nachwuchs

haben die Holzmindener Berufsinformationstage

vom 29.-30. September

und die Nacht der Bewerber am 7.Oktober

in Hildesheim gesorgt. „Mit so viel Andrang

hätten wir nicht gerechnet“ freute

sich Bezirksvorsitzende Heike Kühne

(Landhaus Adensen), deren Dank besonders

auch den Kollegen des Hotels Niedersachsen

in Holzminden und des Hotels Bügermeisterkapelle

in Hildesheim gilt, die

Ihre Mitarbeiter/Azubis zur Unterstützung

der Veranstaltung freistellten.

Circa 7.000 Besucher

informierten

sich an beiden Veranstaltungen

über

Ihre Zukunft. Der

moderne und zeitgemäß

gestaltete

DEHOGA-Infostand

sowie die neuen

Ausbildungsflyer zu

den sechs Berufsbildern

im Gastgewerbe

kamen sehr

gut an – die Flyer

Hotelfachfrau/mann

und Koch/Köchin

waren zeitweise

sogar vergriffen.

Großen Zuspruch fand auch das

Gastro-Gewinnspiel, bei dem exotische

Obst- und Gemüsesorten erraten und besondere

Gewürze erschnuppert werden

mussten. Um den Kontakt zu den Ge-

winnern nach der Veranstaltung noch

einmal aufzugreifen, werden diese zu

einer gesonderten Preisverleihung eingeladen.

Für die Gewinne aus der Zulieferbranche

(vom Kochbuch bis zum

Schneebesen) hatten sich insbesondere

die DEHOGA Kreisverbände Gronau-Elze

und Holzminden eingesetzt.

Durch die praxisgerechte Vorstellung

konnten viele zwanglose Informationsgespräche

geführt werden.

Die Schüler erkundigen sich gezielt

Von li nach re: Alfred Diedrich (KV Hildesheim), Pia Kühne (Hotel Landhaus

Adensen), Heike Kühne (BV Hildesheim) und Simon Lehner (Azubi

Hofa Hotel Bürgermeisterkapelle, Hildesheim) beraten am DEHOGA

Infostand

nach Ausbildungsbetrieben. Auch die

Möglichkeit des Besuchs einer Hotelfachschule

und die damit verbundenen

Karrierechancen interessierten viele

Schüler.


DEHOGA aktuell 06/2011 31 Stade

Bezirksversammlung Stade

Ich hatt’ einen Kameraden…

Auf halber Strecke zwischen Hamburg

und Bremen liegt Selsingen. Dort auf dem

platten Land hatten sich die Delegierten

des Bezirksverbandes Stade zum Meinungsaustausch

versammelt – auch über

das aromatische „Selsinger Hof-Bräu“, das

der Braumeister und Wirt vom „Selsinger

Hof“, der sympathische Holger Gehrmann,

Am Fallschirmjäger-Ehrenmal legten Peter Feldtmann,

der 2.Vorsitzende des DEHOGA-Bezirksverbandes

Stade, Jochen Opitz, der 1.Vorsitzende

im Kreisverband Bremervörde und Hermann

Dede, der Ehrenvorsitzende im Kreisverband

Stade, zum Gedenken an die am Hindukusch gefallenen

Seedorfer Soldaten ein Gesteck nieder.

Manchen der Gastwirte und Hoteliers, die eine

Zeitlang in der Bundeswehr gedient haben, kam

dabei wohl auch das Lied vom guten Kameraden

in den Sinn…

seit zwei Jahren braut. Bei einer Verkostung

und Führung durch seinen Betrieb erläuterte

er die vielfältigen Vorteile und die

Kosten dieser Investition und beantwortete

alle Fragen seiner Kollegen.

Er sprach auch das gute Verhältnis der

Bevölkerung zu den Fallschirmjägern

an, die im kleinen Nachbarort Seedorf

stationiert sind: „Einige Soldatenfrauen

arbeiten in meinem Betrieb. Man unterhält

sich auch über Persönliches, Nöte

und Ängste, besonders wegen der Auslandseinsätze.

Die Soldaten trinken hier

ihr Feierabend-Bier, und oft werden hier

Familienfeste veranstaltet.“ Selsingen

hat traurige Berühmtheit erlangt durch

zwei große Trauerfeiern für in Afghanistan

gefallene Fallschirmjäger, zu denen

auch die Bundeskanzlerin und der Verteidigungsminister

in die St.Lamberti-

Kirche gekommen waren.

Die Delegierten hatten eine Einladung

zum Besuch des Fallschirmjägerbataillons

373 angenommen, wurden in der Kaserne

in den täglichen Dienst der Soldaten eingewiesen

und konnten Ausbildungseinrichtungen

besichtigen. Tod und Verwundung

im Einsatz wurden auch hier erörtert.

BEZIRKSVERBAND STADE

Geschäftsführer

Dipl.-Kfm.

Rolf Knetemann

Bahnhofstraße 3

21682 Stade

Tel. (04141) 4 76 70

Fax (04141) 4 66 15

Email: kontakt@dehoga-stade.de

Hygieneschulung

Im Oktober hatte der Kreisverband

Osterholz seine Mitglieder zu zwei

Hygiene-Schulungen eingeladen.

Insgesamt rund 100 Teilnehmer

brachten ihre Hygiene-Kenntnisse

auf den aktuellen Stand.

Unsere nächste Ausgabe erscheint am 9.01.2012. Anzeigen-/Redaktionsschluss ist der 18.12.2011. Anzeigen: 04551/1450


Weser-Ems 32 DEHOGA aktuell 06/2011

Gastronomen spielen wichtige

Rolle bei der Fürsorge

Herbstempfang des Ortsverbandes Friesoythe

Zum traditionellen Herbstempfang hatte

der DEHOGA Ortsverband Friesoythe

kürzlich ins Landhaus Pollmeyer in Vordersten-Thüle

eingeladen. Vorsitzender

Franz-Josef Schubert konnte hierzu zahlreiche

Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft

und Verwaltung sowie der Gastronomie

begrüßen. Als ein gutes Zeichen für die

Gastronomie wertete Schubert den hervorragenden

Besuch der Veranstaltung.

Dechant Michael Borth referierte zum

Thema „Die Bedeutung der Wirte im

Neuen Testament“. Dabei erinnert Borth

an die zahlreichen Bibelstellen, die die

Bedeutung der Gastronomie vor rund

2.000 Jahren unterstrichen. Jeder kenne

die Weihnachtsgeschichte mit Maria

und Josef auf der Suche nach einer Herberge,

die sie schließlich in einem Stall

fanden, wo dann das Jesu-Kind geboren

wurde. Die Hochzeit zu Kanaan und die

Geschichte des barmherzigen Samariters

nannte er als weitere Belege für die

Bedeutung der Gastronomie der damaligen

Zeit.

In der Gastronomie werde Gemeinschaft

bei Essen und Trinken gepflegt,

wobei sich die Menschen austauschen und

einander zuhören. Hotels und Gaststätten

bezeichnete Borth als wichtige Einrichtungen

für menschliche Begegnungen, sie

dienten der Entspannung, der Erholung

und eben der Kommunikation. Sie seien

der Gemeinschaft der Menschen dienlich

und damit ein Stück weit in der Nachfolge

Jesus Christus, denn die dort beschäftigten

Frauen und Männer kümmerten

sich um das Wohl ihrer Mitmenschen und

spielten damit eine wichtige Rolle im Bereich

der Fürsorge. In der Gastronomie

werde der Mensch in den Mittelpunkt gestellt,

dies habe auch Jesus Christus immer

getan, hieß es.

In seiner Begrüßung kritisierte der niedersächsische

DEHOGA-Präsident Hermann

Kröger die Politik, die Belastungen

wie „Bettenstuer“, Kulturabgabe, Tourismusförderabgabe

zu verantworten hätte

und durch Diskussionen um die „Hygieneampel“

die Menschen, die in der Gas-

Anzeigenannahme: Telefon 04551/1450 Mail: dna@vht.de

BEZIRKSVERBAND OSTFRIESLAND &

BEZIRKSVERBAND WESER-EMS

Geschäftsführerin

RAin. Hildegard Kuhlen

Ammerländer Heerstraße

231

26129 Oldenburg

Tel. (0441) 7 10 86

Fax (04 41) 7 10 87

Email: ostfriesland@dehoga-

Bezirksverband.de

tronomie tätig seien, verunsichere. Die

Herabsetzung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen

würde ständig diffamiert,

kritisierte Kröger und verurteilte,

dass die volkswirtschaftlichen Effekte völlig

negiert würden.

Er lobte hingegen den Fleiß, die Innovationskraft

und Kreativität der im Gastgewerbe

tätigen Menschen und Betriebe.

Alle hier Beschäftigten würden einen

tollen Job erledigen und könnten stolz

auf ihre Leistungen sein. Lob gab es auch

für den Ortsverband Friesoythe, der alle

positiven Werte der Gastronomie durch

entsprechendes tägliches Handeln unterstreiche.


fotolia/Alessia Epp

DEHOGA aktuell 06/2011 25 33 Recht Lüneburg und Rat

EuGH-Urteil zur Fußballübertragung

Anwendung auf Gastgewerbe fraglich

Berufsgenossenschaft BGN

versichert auch Praktikanten

Ein Schüler einer allgemeinbildenden

Schule, der ein von der Schule angeordnetes

Pflichtpraktikum in einem Gastgewerbebetrieb

verrichtet, ist während seines Praktikums

über den Unfallversicherungsträger

der Schule gesetzlich unfallversichert.

Für den Zeitraum des Praktikums besteht

deshalb keine Meldepflicht gegenüber

der BGN, ein Versicherungsschutz

ist nicht vorgesehen.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes

(EuGH) könnte zu günstigeren Konditionen

für Fußballübertragungen führen.

Nach Ansicht der Richter verstoßen nationale

Vorschriften, die die Verwendung

ausländischer Decoderkarten im Privatbereich

untersagen, gegen den Grundsatz

des freien Dienstleistungsverkehrs sowie

gegen das Wettbewerbsrecht der EU.

Hintergrund des Falles ist ein Streit der

Englischen Premier League mit der Pubbesitzerin

Karen Murphy. Die Wirtin aus

Soweit ein betriebliches Praktikum

absolviert wird, das außerhalb einer

schulischen Ausbildung steht, ist der

Praktikant während seines Praktikums

bei der Berufsgenossenschaft versichert.

Eine Meldepflicht ist für diesen

Praktikanten bei der BGN nicht vorgesehen.

Soweit der Praktikant für sein

Praktikum ein Entgelt erhält, ist es im

Lohnnachweis gegenüber der BGN mit

anzugeben.

Berufsbildungs- und Jugend-

arbeitsschutzgesetz

Berufsschulzeit ist Arbeitszeit. Für die

Berufsschulzeit sind Auszubildende frei zu

stellen. Bei einem Schulbeginn vor neun

Uhr morgens dürfen Auszubildende vorher

nicht im Betrieb beschäftigt werden. Für

Zwischen- und Abschlussprüfungen sind

Auszubildende frei zu stellen.

Entgeltausfälle dürfen durch den Besuch

der Berufsschule nicht eintreten.

Besondere Regelungen ergeben sich

für unter 18-Jährige: Diese dürfen vor

Berufsschultagen höchstens bis 20 Uhr

beschäftigt werden. An einem Schultag

mit mehr als 5 Unterrichtsstunden dürfen

sie nicht mehr im Betrieb beschäftigt

werden. Dies gilt, jedoch nur für einen

Berufsschultag pro Woche. Berufsschultage

mit mindestens fünf Unterrichtsstunden

sind mit acht Zeitstunden auf

die Arbeitszeit anzurechnen.

Portsmouth hatte in ihrer Kneipe Fußball

im Pay-TV gezeigt, dafür aber keine Decoderkarte

des britischen Bezahlsenders

BSkyB verwendet, sondern eine günstigere

aus Griechenland.

Ob sich dieses Urteil auch auf die

Übertragungen im Gastgewerbe auswirken

wird, kann zum heutigen Zeitpunkt

nicht definitiv bestätigt werden. Auch

noch nicht geklärt ist die Frage, inwieweit

Sprachbarrieren der Nutzung ausländischer

Decoderkarten im Wege stehen.

Besteuerung von

Imbiss-Ständen

Lange war die umsatzsteuerrechtliche

Behandlung der Abgabe von Speisen an

Imbiss-Ständen umstritten. Zwei aktuelle

Entscheidungen des Bundesfinanzhofs

(BFH) dürften eine Klärung herbeigeführt

haben. Eine dem ermäßigten Umsatzsteuersatz

von sieben Prozent unterliegenden

Essenslieferung soll dann vorliegen, wenn

nur einfach zubereitete Speisen (zum Beispiel

Pommes Frites, Bratwürste oder ähnliche

standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben

werden und dem Kunden lediglich

behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (zum

Beispiel Theken oder Ablagebretter bei Imbiss-Ständen)

zur Einnahme der Speise zur

Verfügung stehen und diese nur im Stehen

abgenommen werden können.

Es kommt zu einem dem Regelsteuersatz

von 19 Prozent unterliegenden Umsatz

für die Abgabe von Standardspeisen,

wenn der Unternehmer seinen Kunden

zusätzliches Mobiliar wie Tische mit

Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt.

Allerdings sollen dabei im Unterschied

zur früheren Rechtssprechung des BFH

Verzehrvorrichtungen Dritter, wie zum

Beispiel Tische und Bänke eines Standnachbarn,

keine Berücksichtigung finden,

auch wenn diese im Interesse des Imbiss-

Standes zur Verfügung gestellt werden

(BFH Urteil vom 30.06.2011, VR 35/08 und

VR 18/19).


Recht und Rat 34 DEHOGA aktuell 06/2011

Hotelmelderecht

Erleichterungen in Sicht

Die Bundesregierung hat am 31. August

2011 den vom Bundesministerium des Innern

(BMI) vorgelegten Entwurf eines Gesetzes

zur Fortentwicklung des Meldewesens

beschlossen. Unter dem 2. September

2011 wurde dieser Entwurf dem Bundesrat

zugeleitet.

Bereits in der Entstehungsphase des

Gesetzentwurfes hat der DEHOGA sich

mit Stellungnahmen und auf Anhörungen

intensiv in die Diskussion um die Regelung

des speziellen Hotelmelderechts eingebracht.

Das künftige Melderecht wird weitgehende

Erleichterungen für die Hotellerie

bringen. Zuvorderst steht hier, dass der

Meldeschein mit den Gästedaten vom

Hotel vorausgefüllt werden kann. Der

Gast hat dann diesen Meldeschein lediglich

noch zu unterschreiben. Weiterhin

wird die Aufbewahrungsfrist für die Meldescheine

praxistauglicher ausgestaltet.

Eigenverbrauch

bei Imbissbetrieben

Der Eigenverbrauch des Inhabers eines

Imbissbetriebes richtet sich nicht nach

der amtlichen Richtsatzsammlung für

Gast- und Speisewirtschaften, sondern

ist vielmehr nach allen erkennbaren betriebsindividuellen

Gesichtspunkten zu

schätzen. Nach einer Entscheidung des

Finanzgerichts Düsseldorf fallen Imbissbetriebe

nicht in die Kategorie der Richtsatzsammlung

für „Gast- und Speisewirtschaften“,

deshalb können die Pauschbeträge

für das Gaststättengewerbe hier keine Anwendung

finden.

Die amtliche Richtsatzsammlung unterscheide

grundsätzlich zwischen Gast-

und Speisewirtschaften einerseits und

Imbiss-Betrieben andererseits. Charakteristisches

Merkmal eines Imbissbetriebes

sei das Überwiegen des Verkaufs

von zubereiteten Speisen zum Außer-

Haus-Verzehr. Dies gelte unabhängig

Meldescheine sollen nach dem Willen des

Gesetzgebers dann ein Jahr ab dem Anreisedatum

aufbewahrt werden müssen; danach

hat der Hotelier drei Monate Zeit, die

Scheine zu vernichten.

Allerdings wurden nicht alle Forderungen

der Branche aufgenommen. Bis zuletzt

hat sich das BMI dagegen gestellt, die Gesetzesgrundlage

für einen komplett elektronischen

Check-in zu schaffen. Ebenfalls

beargwöhnen wir die im Entwurf festgesetzte

Befugnis der Länder, landesrechtlich

Muster für den Meldeschein festsetzten zu

dürfen. Nach unserer Auffassung kann dies

die Bemühungen der Bundesregierung, in

diesem Bereich die Bürokratiekosten zu

senken, massiv konterkarieren.

Der DEHOGA wird sich im Gesetzgebungsverfahren

weiterhin für eine branchengerechte

Ausgestaltung der Hotelmeldepflicht

einsetzen. Über das weitere

Verfahren wird berichtet.

davon, dass zusätzliche Sitz- oder Stehgelegenheit

zum Verzehr an Ort und

Stelle bereit stehen. Gast- und Speisewirtschaften

haben indessen ein weitreichendes

Dienstleistungsangebot und

daher auch eine andere Betriebsstruktur.

Die Erfahrungswerte aus diesem

Gewerbe können daher nicht auf Imbissbetriebe

übertragen werden. Schätzungen

bei Imbissbetrieben müssen

stattdessen nach betriebsindividuellen

Begebenheiten vorgenommen werden

(Beschluss des Finanzgerichts Düsseldorf

vom 21.01.2011, 3 V 4042/10A).

Steuersatz bei

Essenslieferung

durch

Partyservice

Werden durch einen Partyservice

neben den Speisen auch Besteck, Teller

und Mobiliar geliefert, fallen für alle

Umsätze 19 Prozent Umsatzsteuer an.

Werden jedoch die Speisen von einem

Unternehmen und Besteck, Teller und

Mobiliar von einem anderen Unternehmen

geliefert, fällt für die Speisenlieferung

sieben Prozent und für die anderen

Leistungen 19 Prozent Umsatzsteuer

an. Dies gilt auch dann, wenn die beiden

Unternehmen von einem Ehepaar

betrieben werden und dieses für seine

jeweiligen Leistungen in einem gemeinsamen

Flyer wirbt (Urteil des Finanzgerichtes

Rheinland-Pfalz vom 12.05.2011,

6 K 1649/09).

IMPRESSUM

Herausgeber:

DEHOGA Niedersachsen

Förderungsgesellschaft des niedersächsischen

Hotel- und Gaststättengewerbes

mbH

Yorckstraße 3, 30161 Hannover

Tel. 0511 - 337 06-0

Fax 0511 - 337 06-29

info@dehoga-niedersachsen.de

Redaktion:

Rainer Balke, Renate Mitulla, Sabine

Strachalla, Sarah Schulz, Klaus Hilkmann

presse@dehoga-niedersachsen.de

Anzeigen:

Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH

Holger Teegen, Tel. 04551 - 1450

www.vht.de

Gestaltung:

Karena Weiß, Tel. 04183 - 989 081

Druck:

Compact Media KG, Hamburg

www.compactmedia.de

Die Ausgabe 1/2012 des DEHOGA aktuell

Magazins erscheint am 18. Januar 2012.


DEHOGA aktuell 06/2011 35 Immobilien | Verkäufe

Aus Küche und Service ins Event-, Gastronomieund

DEHOGA Hotelmanagement

Umweltcheck:

Gold, Silber, Bronze für umweltbewusste Betriebsführung

Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen bietet viele berufliche Chancen

Teilnahme Kontakt

Wer Umwelt- Karriere und in Klimaschutz der Hospitality-Branche

haben in Gas-

machen tronomie will, und kommt Hotellerie heute naturgemäß neben seiner eine

gastgewerblichen hohe Bedeutung. Auch Ausbildung die Gäste nicht erwarten mehr

an von einer den gastgewerblichen umfangreichen Management-

Betrieben umschulungweltbewusstes

vorbei. und Grundlage verantwortungsvolles

für den beruflichen

Handeln. Aufstieg Mit dem sind DEHOGA Kompetenzen Umweltcheck in Sprachen,

gibt es Rechnungswesen, jetzt für die mittelständischen Controlling, PerHosonalwesen,teliers und Gastronomen Arbeits- und Wirtschaftsrecht,

eine praktikable

in und Organisation, finanzierbare Informationsverarbeitung,

Lösung, ihr Umwelten-

Branchensoftware

gagement der Öffentlichkeit

und Finanzwirtschaft.

gegenüber

In Zeiten der weltweiten wirtschaftlichen

klar und transparent darzustellen. „Der

und tourismusorganisatorischen Verflech-

DEHOGA Umweltcheck steht als Markentung

sind interkulturelle Kommunikation

zeichen für engagierten Umweltschutz

und Kenntnisse der Makroökonomie un-

im Gastgewerbe und wirbt für Betriebe,

verzichtbar.

All

die

diese

Ökologie

Inhalte

und

werden

Ökonomie

über

miteinander

die Hotelverbinden“,

erklärt Ernst Fischer, Präsident

des DEHOGA Bundesverbandes. Anhand

seiner Verbrauchswerte sowie seiner Angebotsgestaltung

wird der Betrieb eingestuft

und bei Bestehen mit der Auszeichnung

in Bronze, Silber oder Gold belohnt.

Wie läuft der

DEHOGA-Umweltcheck ab?

1. Den Erhebungsbogen anfordern oder unter

www.dehoga-umweltcheck.de herunterladen.

2. Den Erhebungsbogen ausfüllen und mit den erforderlichen

Anlagen an die Prüfstelle (siehe Kontakt)

senden.

3. Der Teilnehmer erhält eine Eingangsbestätigung

und Rechnung über die Teilnahmegebühr.

4. Nach Eingang der Teilnahmegebühr werden die ein -

gereichten Unterlagen geprüft und ausgewertet.

5. Der Teilnehmer erhält eine detaillierte Auswertung

der Ergebnisse sowie eine entsprechende Auszeichnung

in Bronze, Silber oder Gold.

Wer prüft und zeichnet aus?

Der DEHOGA-Umweltcheck wird durchgeführt von

den unabhängigen, anerkannten Fachorganisationen

adelphi gGmbH und Viabono GmbH mit Unterstützung

des Bundesministeriums für Umwelt. Die Auszeichnung

hat eine Gültigkeit von zwei Jahren.

Wie hoch sind die Teilnahmegebühren?

Für die Teilnahme am DEHOGA-Umweltcheck wird

ein Basisbeitrag pro Betrieb in Höhe von 250 Euro

für DEHOGA-Mitglieder (für Nichtmitglieder 450

Euro) sowie eine Umlage erhoben.

n Gastronomie: Basisbeitrag zuzüglich 50 Cent Um-

lage pro Restaurantsitzplatz (max. 150 Sitzplätze).

n Hotellerie: Basisbeitrag zuzüglich 4 Euro Umlage

pro Zimmer (max. 100 Zimmer) und 50 Cent Um -

lage pro Restaurantsitzplatz (max. 150 Sitzplätze).

Achtung: bei Teilnahme bis zum 31. März 2012

ermäßigter Basisbeitrag für DEHOGA-Mitglieder

von nur 150 Euro!

Haben Sie noch Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

DEHOGA-Umweltcheck

c/o Viabono GmbH

Hauptstraße 230

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

www.dehoga-umweltcheck.de

info@dehoga-umweltcheck.de

Fon 02205/9198-350

Fax 02205/9198-355

Dieses Projekt wurde gefördert von:

Die Förderer übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit,

die Ge nauigkeit und Vollständigkeit der An gaben sowie für

die Be achtung privater Rechte Dritter. Die ge äußerten Ansichten

und Meinungen müssen nicht mit denen der Förderer

übereinstimmen.

„Der DEHOGA Umweltcheck wurde

für die spezifischen Anforderungen

des Gastgewerbes und seiner vorrangig

klein- und mittelständisch geprägten

Betriebe konzipiert“, berichtet Ullrich

Langhoff, Vorsitzender des Arbeits-

management-Schule in Garmisch-Partenkirchen,

einer zweijährigen Fachschule für

das Hotel- und Gaststättengewerbe vermittelt.

Dabei spielen die Förderung der

Persönlichkeit der Studierenden, modernste

Unterrichtsmedien sowie engagierte

Dozentinnen und Dozenten eine herausragende

und motivierende Rolle; ganz zu

schweigen vom außerordentlich angenehmen

Ambiente dieser Traditionsschule. 53

Jahre werden durch die Hotelschulen in

Titelfoto: © PhotoSG - Fotolia.com

DEHOGA-

UMWELTCHECK

für Hotellerie und Gastronomie

Die Auszeichnung für umweltbewusstes

und nachhaltiges Handeln im Gastgewerbe

Garmisch-Partenkirchen seit 1958 Bilkreisesdungs-,

Umwelt Gastronomie-/Hotel- im DEHOGA Bundesver-

und Unterband.nehmenskultur

„Die neue gepflegt Auszeichnung und an schließt bisher

die tausende Lücke zwischen Studierende dem weitergegeben;

Einstieg in das

betriebliche

Absolventen findet

Umweltengagement,

man in allen Erdtei-

zum

Beispiel

len. Zum Schulbeginn,

der Teilnahme

der

an

an der

der

Fachschu-

Energie-

Anzeigenannahme:

Telefon 04551/1450

Telefax 04551/2504

Mail: dna@vht.de

kampagne Gastgewerbe, und sehr anspruchsvollen

und teilweise kostenintensiven

Umweltauszeichnungen oder

Umweltmanagementsystemen wie der

Ökoblume, EMAS oder ISO 14001“, sagt

Langhoff.

Grundlage des DEHOGA Umweltchecks

ist die Auswertung definierter

Umweltkennzahlen des Betriebes. Der

Kriterienkatalog umfasst die Bereiche

Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen

bzw. Restmüll und Lebensmittel,

wie beispielsweise den regionalen

Einkauf. Für jede der vier Kategorien

sind differenzierte Grenzwerte und Anforderungen

festgelegt. Dabei werden

die individuellen Besonderheiten der

Betriebe umfassend berücksichtigt.

Das Dozentenkollegium

INFO-SERVICE

le Ansprechpartner in Garmisch-Partenkirchen für interessierte 2012 Betriebe: sowohl

im DEHOGA Februar Umweltcheck

als auch im September erfolgt,

erhalten c/o Viabono Interessierte GmbH eine ausführliche Informationsbroschüre,

Fon 02205/91 98-350 und nach Terminabsprache

info@dehoga-umweltcheck.de

werden sie auch verantwortungsbewusst

www.dehoga-umweltcheck.de

persönlich vor Ort beraten.

www.hotelfachschule-garmisch.de


Immobilien | Verkäufe 36 DEHOGA aktuell 06/2011

Doppelt sicher:

Die kapitalbildende Lebensversicherung

Sorgenfrei in den Ruhestand

Nie wieder arbeiten. Nur noch das tun, was

man möchte: Reisen, faulenzen, das Leben

genießen. So stellen sich die meisten

Menschen ihren wohlverdienten Ruhestand

vor. Doch die Realität sieht anders

aus: Wer sich allein auf die gesetzliche

Rente verlässt und nicht privat für das Alter

vorsorgt, wird seinen Lebensstandard im

Ruhestand kaum halten können. Die Experten

von ERGO empfehlen daher, rechtzeitig

vorzusorgen – etwa mit einer kapitalbildenden

Lebensversicherung: „Mit

einem solchen Vertrag spart der Versicherte

über einen längeren Zeitraum Geld an.

Zum vereinbarten Zeitpunkt erhält er den

angesparten Betrag – plus garantierter

Verzinsung – ausbezahlt. Die Summe erhöht

sich noch durch so genannte Überschussbeteiligungen.“

Das sind Anteile am

Gewinn der Versicherung, die an den Versicherten

weitergereicht werden. Eine Kapitallebensversicherung

dient aber nicht

allein der Altersvorsorge. Stirbt der Versicherte,

sind zudem die Hinterbliebenen

finanziell abgesichert. Sie erhalten dann

die im Vertrag vereinbarte Todesfallleistung.

Dieser Schutz gilt direkt nach Zahlung

des ersten Beitrags.

Zweite Rente:

Die private Rentenversicherung

Auch mit einer privaten Rentenversicherung

können vorausschauende Verbraucher

für den Ruhestand vorsorgen. Hier

zahlt der Versicherungsnehmer über einen

bestimmten Zeitraum feste Beiträge

ein. Ab einem vereinbartem Termin, etwa

wenn der Kunde in den Ruhestand gehen

will, erhält er eine monatliche Rente – und

zwar lebenslang. Auch privat Rentenver-

sicherte profitieren

von einer garantiertenVerzinsung

und von

Überschussbeteiligungen,

genau

wie bei der Kapitallebensversicherung.Hinterbliebene

lassen

sich mit der privaten

Rentenversicherung ebenfalls finanziell

absichern: „Versicherungsnehmer können

beim Vertragsabschluss eine so genannte

Rentengarantiezeit vereinbaren.

Stirbt der Versicherte, bekommen seine

Hinterbliebenen für eine vorher vereinbarte

Zeit die monatliche Rente weiter ausbezahlt“,

erklären die Experten von ERGO.

Für eine private Rentenversicherung ist es

übrigens nie zu spät: Kurzentschlossene

können anstatt regelmäßiger Beiträge

auch einen Einmalbetrag einzahlen – etwa

wenn sie eine größere Summe erben. Sie

erhalten ihre monatliche Rente dann wahlweise

sofort oder ab einem späteren Termin.

Ein weiterer Tipp der ERGO Vorsorge-Experten:

Für viele können sich die

Riester- oder Rürup-Rente besonders lohnen.

Beide werden vom Staat durch Zulagen

und steuerliche Vorteile gefördert.

Der Chef hilft sparen: Die betriebliche

Altersversorgung

Neben der gesetzlichen und der privaten

Altersvorsorge bietet auch die betriebliche

Altersversorgung interessante Möglichkeiten,

im Rentenalter den Lebensstandard

zu halten. Dabei stehen zwei Möglichkeiten

zur Wahl: Entweder finanziert

der Arbeitgeber die

zugesagten Versorgungsleistungen

oder der Arbeitnehmer

wandelt

einen Teil seines

Gehalts um. Zahlt

beispielsweise ein

Angestellter selbst

die Beiträge von

seinem Bruttolohn,

sind sie bis zu 2.640 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei.

Neben dieser so genannten

Entgeltumwandlung des Arbeitnehmers

kann sich der Arbeitgeber mit

einem eigenen Beitrag beteiligen. Geht der

Angestellte später in Ruhestand, erhält er

die vereinbarten Leistungen ausbezahlt,

meist in Form einer monatlichen Rente.

Im Todesfall bekommen die Hinterbliebenen

das Geld und sind so zumindest finanziell

abgesichert. Auch beim Jobwechsel

können die Versorgungen in der Regel

problemlos auf einen neuen Arbeitgeber

übertragen werden. Einen Rechtsanspruch

auf betriebliche Altersversorgung in Form

eine Entgeltumwandlung hat übrigens

jeder Arbeitnehmer. Am häufigsten bieten

die Unternehmen die Versorgung in

Form einer Direktversicherung oder einer

Pensionskasse an. Versicherungen wie ERGO

geben gerne Auskunft darüber, welcher

Durchführungsweg am besten geeignet ist.

Sie erreichen Ihren Gastro-Experten,

Herrn Beuke (Standort Oldenburg) unter

Tel.: 0441 / 926 990, eMail: sven.beuke@ergo.de

oder Herrn Brüger (Standort Hannover)

unter Tel.: 0511 / 34 85 242,

eMail: juergen.brueger@ergo.de


DEHOGA aktuell 06/2011 37 Immobilien | Verkäufe

Lebensart durch Auftragskunst

Kunst im Auftrage ist aktuell und traditionell

gleichzeitig. Auftragskünstler

gestalten Räume durch Illusionen, die

das Auge täuschen. Es waren Kunst- und

Dekorationsmaler, die durch bezaubernde,

exklusive Wandbilder Schlössern,

Kirchen und Wohnhäusern das gewünschte,

epochale Ambiente verliehen.

In kurzlebigen Zeiten wächst das Bedürfnis

nach Besonderem - eine Wandmalerei

ist ein Unikat, einzigartig und beständig.

27 Jahre freischaffende Tätigkeit, handwerkliche Perfektion, Eventund

Bühnengestaltung - die ganze Vielfalt künstlerischen Könnens

bestätigen den Qualitätsanspruch unserer Arbeiten im Inund

Ausland.

Hotels, Gaststätten, Bäder,

nahezu alle öffentlichen

und privaten Räume

wurden von uns durch

die Verbindung von Architektur,

illustrativem Design

und Illusionsmalerei

(Trompe l’oeil) nach individuellen

Wünschen ge-

staltet. Die Vielseitigkeit

der Stilrichtungen und die

Zusammenarbeit mit erfahrenen

Architekten und

Raumgestaltern ermöglichen

ein breites Spektrum

kunstvoller, dekorativer

Raumgestaltung. Das

ganzheitliche Konzept schafft ein individuelles Wohn- und Erlebnisgefühl

- die Schranke zwischen Realität und Wunschbild

in einem Gesamtkunstwerk wird neu gesetzt.

Wir bieten unverbindlich Vorgespräche an, die eine optimale

Abstimmung zwischen Malerei, Architektur und Einrichtung ermöglichen.

Ihnen wird vor Augen geführt, wie sich Räume durch

Illusionsmalerei öffnen, wie Gemütlichkeit und Wärme durch

perfekte Wischtechniken an Decken und Wänden geschaffen,

wie Eleganz und Stil durch dezente Marmorimitationen unterstrichen

werden. Anhand von Farbberatung, dekorativen Ideen

und Skizzen erhalten Sie die Gelegenheit sich vorzustellen, wie

Ihre individuellen Wünsche künstlerisch kompetent umgesetzt

werden. Der Preis wird Sie angenehm überraschen.

Atelier für Auftragskunst www.herok-auftragskunst.de

Wolfgang Herok, Wülfeler Str. 19, 30539 Hannover

Tel.: 0511 522838, Mobil: 0173 6113937

E-mail: Herok-Wolfgang@t-online.de


Immobilien | Verkäufe 38 DEHOGA aktuell 06/2011


DEHOGA aktuell 06/2011 39 Immobilien | Verkäufe


einfach immer besser

„Wohlgefühl und Genuss in der Lüneburger Heide ...

Informationen und Seminartermine

ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen:

TourismusMarketing Niedersachsen GmbH

Agnetha Gläß

Essener Straße 1, 30173 Hannover

Telefon: 0511/270 488-24

service@tourismusniedersachsen.de

www.servicequalität-niedersachsen.de

ServiceQualität Deutschland –

eine Initiative für erfolgreiche Gastgeber.

In Niedersachsen wird

Service mit „Q“ geschrieben!

Zum Hotel des Jahres – aus 170 Quality Hotels – gewählt, sichert das Quality Hotel Kieferneck

in Bad Bevensen seinen Gästen einen First-Class-Service im 4 Sterne Segment. Moderne

Zimmer und hervorragender Service gehören zu den Selbstverständlichkeiten des Hauses.

Seit drei Jahren schon ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland“

arbeitet das gesamte Team an weiteren Qualitäts-Maßnahmen um bald die nächste Stufe zu

erreichen und alle sind mit viel Freude und Eifer dabei.

Alles für eine starke Gemeinschaft unter den Mitarbeitern und zum Wohle unserer Gäste.“

Quality Hotel Kieferneck, AvK-Hotel-GmbH, Bad Bevensen

Alexander von Keller Szepesi, Geschäftsführer

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine