SCHWACHHAUSEN Magazin | November-Dezember 2018

vogelmediabremen

ISSN 2197-5450 NOVEMBER | DEZEMBER 2018

SCHWACHHAUSEN

Das Magazin für Bremens lebendige Mitte

Lesenswerte

100%

Schwachhausen

Fit mit Kind

Kangatrainerin Frauke Grimm

LESEGLÜCK

Anna Lott ist begeisterte Geschichtenerzählerin

BREMER SKIVERGNÜGEN

Mit dem Bremer Ski Club unterwegs

BÜRGERPARK JÄGER

Richard Onesseit ist Naturschützer aus Leidenschaft

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


EDITORIAL

Herzlich willkommen!

Sascha Riebe

Bremer Ski Club e.V.

„Moin Alpen“ heißt es nunmehr seit fast 100

Jahren, wenn jede Skisaison über 1.000 Bremer

und Bremerinnen gemeinsam mit dem Bremer

Ski Club in die Berge aufbrechen. Was sich auf

den ersten Blick kurios anhört, ist eine echte Erfolgsstory

made in Bremen. Der Bremer Ski

Club, gegründet 1922, ist heute mit über 3.000

Mitgliedern einer der größten Sportvereine im

Bundesland Bremen und einer der größten Skiclubs

in ganz Deutschland! Außerdem sitzt hier

in Bremen die nördlichste DSV-Skischule der

Republik. Auch in dieser Skisaison wird der

BSC mit über 40 Skireisen zahlreiche Jugendliche,

Familien und Erwachsene in die Alpen begleiten

– egal ob Ski Alpin, Snowboard, Telemark,

Tourenski oder Langlauf – es wird für

jeden Schneesportler und jede Könnensstufe

etwas geboten.

Aber nicht nur in den Alpen ist der BSC aktiv.

Im Herbst gibt es Schnupper-Skifahren im

Snowdome Bispingen und von Januar bis März

geht es jedes Wochenende mit dem Bus in den

verschneiten Harz. Und wer sich mit anderen

Bremer/Innen auf der Skipiste messen will, der

sollte bei den offiziellen „Bremer Ski-Meisterschaften“

im Januar in Steinach am Brenner

oder beim „Bremer Parallel-Slalom“ im Harz

dabei sein! Auch abseits der Berge bietet der

BSC ein umfangreiches Sportprogramm an. So

kann man in Bremen täglich mit dem Skiclub

Sport treiben – Egal ob Nordic Walking, Skigymnastik,

Radtouren, Fitness oder Inline-

Hockey.

Wie der BSC entstand, ab welchem Alter man

mitfahren kann und wie man als Bremer Skilehrer

wird, das erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen

und einen schneesportlichen Winter.

Herzlichst,

Sascha Riebe


INHALTSVERZEICHNIS

BÜRGERPARK JÄGER

Mit dem Bürgerpark hat sich

Jagd-Pächter Richard Onesseit

ein ganz besonderes Revier

ausgesucht

26

SKIVERGNÜGEN

Mit seinen 3.100 Mitgliedern

gehört der Bremer Ski Club zu

den größten Skivereinen in

Deutschland

32

LET’S KANGA

Fitness mit Baby lässt sich

beim Kangatraining für Mütter

wunderbar vereinbaren

38

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

SO SCHMECKT DIE HEIMAT

22 Bei Schumachers Biohof in

NEUE

SERIE

Borgfeld wird viel Wert auf das

Wohlergehen der eigenen Rinder

gelegt

KANGATRAINING

26 Bei diesem speziellen Training

tragen die Mütter ihre Babys als

zusätzliches Gewicht in den

Workouts vor der Brust oder

auf dem Rücken

NATURSCHUTZ AUS

LEIDENSCHAFT

32 Jagdpächter Richard Onesseit ist

achtsamer und erfahrener Jäger

und eine Koryphäe auf den

Gebieten Natur- und Tierschutz

BREMER SKI CLUB

38 Über 1.000 Bremerinnen und

Bremer reisen jeden Winter

mit dem BSC in die Berge,

um das Gefühl von Schnee,

Natur und Freiheit zu spüren

PUSSYBRAUSE

44 Die Schwachhauserin Christa

Roewer hat einen leckeren

Secco kreiert

IMMOBILIENREPORT BREMEN

48 Urban leben – fürstlich wohnen

In gefragter Lage Schwachhausens

entstehen mit der „allee 36“ hochwertige

Eigentumswohnungen

AOK KINDERTAG

50 Spiel, Spaß und festliche

Vorweihnachtsstimmung bei

Bremen 1860

FAMILIE & CO.

52 Lernberaterin der Evolutionspädagogik®

Jutta Pries ist sich

sicher: Die Lösung ist in Dir

und unterstützt bei Lernblockaden

und Ängsten

4

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


INHALTSVERZEICHNIS

AOK KINDERTAG

Spiel, Spaß und festliche

Vorweihnachtsstimmung

bei Bremen 1860

50

ANNA LOTT

Die Kinderbuchautorin

erschafft mit ihren

Kinderbüchern Leseglück

für die ganze

Familie

60

KINDERBUCHAUTORIN

60 Schreiben ist die große Leidenschaft

der renommierten

Kinderbuchautorin

KULTUR IN BREMEN

66 Theater Bremen

NEWS VON BREMEN 1860

68 Immer in Bewegung

UNTERWEGS IM STADTTEIL

72 Menschen in Schwachhausen

IMPRESSUM

74 Wer, was und wann


WEIHNACHTLICHES AUS SCHWACHHAUSEN

Die Adventskalender des Lions Club Bremen – Gräfin Emma werden für einen

guten Zweck verkauft

LIONS CLUB Bremen

GRÄFIN EMMA

Adventskalender-Verkauf

startet wieder

Es wird bereits die 14. Auflage des Adventskalenders des Lions Club Bremen - Gräfin

Emma sein, der seit Ende Oktober 2018 an vielen Verkaufsstellen in ganz Bremen

für einen guten Zweck verkauft wird. Wie in den letzten Jahren können die

beliebten Kalender zu einem Preis von 5 Euro an den bekannten Verkaufsstellen

erworben werden. Wer noch eine Verkaufsstelle sucht, kann im Internet auf der

Homepage (www.lions.de/web/lc-bremen-graefin-emma/bremer-adventskalender)

fündig werden oder den Plakaten an den Türen der beteiligten Geschäfte folgen. In

den Jahren seit der ersten Adventskalenderaktion konnten bereits mehr als 180.000

Euro an verschiedene Bremer Initiativen und Vereine übergeben werden.

Der Erlös aus der Adventskalender-Verkaufsaktion 2017 wurde am 8.2.2018 an das

Hauptprojekt Vaja in Huchting, das Haus Bethanien, das Jugend-Integrationsprojekt

der Academy of Arts und das Generationenhaus in Lüssum übergeben.

Der Kinderchor der Andreas-Gemeinde und der Kinderchor der St. Remberti-Gemeinde

stehen am 7. Dezember um 16.30 Uhr im Albert-Schweitzer-Saal der St.

Remberti-Gemeinde gemeinsam mit den Gebrüdern Jehn aus der Worpsweder

Musikwerkstatt auf der Bühne und laden zum gemeinsamen Singen ein

Weihnachtsliedersingen

Konzert mit den Gebrüdern Jehn

Singen und Musizieren, beides gehört ganz fest zu den Advents-und Weihnachtstraditionen.

Der Kinderchor der Andreas-Gemeinde und der Kinderchor der St. Remberti-Gemeinde

werden wieder einmal zusammen unter der Leitung von Christiane

und Rolf Quandt im Albert-Schweitzer-Saal in der St. Remberti-Gemeinde auf der

Bühne stehen. Die Kinder werden Lieder vortragen, aber auch das Publikum beim

Singen unterstützen. Dazu kommen auch noch David und Nicolas Jehn aus der

Worpsweder Musikwerkstatt. Die erfahrenen Musiker sind seit über 25 Jahren als

„Fahrende Sänger“ und „Musikalisches Hilfswerk“ unterwegs. Die Gebrüder Jehn

werden ihre Advents- und Weihnachtslieder mitbringen. Mit Bass, Gitarre, Ukulele

und Percussion und natürlich mit Gesang werden sie das Konzert am Freitag, den

7. Dezember um 16.30 Uhr musikalisch unterstützen. Alte und neue Lieder zum

Zuhören und Mitsingen stehen bei freiem Eintritt auf dem Programm.

»»» remberti.de

»»» lions.de/web/lc-bremen-graefin-emma

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


WEIHNACHTLICHES AUS SCHWACHHAUSEN

nimmt sich Zeit für die kleinen Besucher und beantwortet

jeden ihrer Wunschzettel.

Auf den Wunschzetteln der Erwachsenen steht vielleicht

der ein oder andere gute Tropfen. Den gibt es

gleich nebenan beim BOTTLE MARKET in Halle 7.

„Rund 75 Aussteller präsentieren sich dem Kennerpublikum

und den Einsteigern“, kündigt Anja Rickmeier

an. „Whisk(e)y spielt die Hauptrolle. So stellt sich beispielsweise

die noch junge deutsche Whiskybrenner-

Szene am German-Whisky-Point vor. Doch auch das

Angebot an anderen hochwertigen Spirituosen ist

groß.“

Die „Christmas & more“ ist am Freitag von 14 bis 20

Uhr geöffnet, am Sonnabend und Sonntag von 11 bis

18 Uhr. Der BOTTLE MARKET öffnet am Freitag und

Samstag jeweils zwei Stunden länger.

»»» christmas-more.de

Junge Zuckerbäcker verzieren das eigene Naschwerk mit bunten Streuseln, während Eltern und Großeltern

sich in Ruhe nach Präsenten für Klein und Groß umsehen

„Christmas & more“

verbreitet Weihnachtsstimmung in der Messe Bremen

Der Advent zieht ein

Verlosung!

Gewinnen Sie 5 x 2

Karten für die „Christmas &

more“. Einfach eine E-Mail

bis zum 12. November an:

gewinnen@schwachhausenmagazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wenn es Mitte November nach Plätzchen, Glühwein und Tannengrün duftet, junge Zuckerbäcker das eigene

Naschwerk mit bunten Streuseln verzieren, während Eltern und Großeltern sich in Ruhe nach Präsenten für

Klein und Groß umsehen, dann hat die „Christmas & more“ in die Messe Bremen Einzug

gehalten. Von Freitag bis Sonntag, 16. bis 18. November, wird die Halle 6 zur festlich

beleuchteten Winterwelt für Groß und Klein. „Hier sind alle richtig, die nach

Geschenken und Dekoration für Haus, Hof und – natürlich – für den Weihnachtsbaum

Ausschau halten“, sagt Projektleiterin Anja Rickmeier.

An geschmückten Ständen können Besucher etwa weihnachtliche Floristik,

Kunsthandwerk, Mode für Sie und Ihn, Schmuck für jeden Geldbeutel, traditionelle

und ausgefallene Adventsdekoration oder Delikatessen aller Art erstehen.

Wer eine kleine Pause einlegen möchte, kann sich zum Beispiel mit frischen

Waffeln stärken oder bei einem Punsch den weihnachtlichen Klängen des Pianisten der

„Christmas &more“ lauschen. Nicht fehlen darf das Gespräch mit dem Weihnachtsmann. Er

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 7


WEIHNACHTLICHES AUS SCHWACHHAUSEN

Adventsbasar

Freie Waldorfschulen Bremen

Am Samstag, 1. Dezember ist der traditionelle Adventsbasar der Waldorfschulen

Touler Straße und Osterholz. In der Freien Waldorfschule Bremen Touler Straße

Nr. 3 öffnen sich die Türen von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Angeboten werden Holzspielzeug, Blumenkinder und Zwerge, Edelsteine, Lebkuchenhäuschen

und Weihnachtsschmuck – alles Eigenproduktion. Das Wiener Café

lädt zu Sahnetorte bei Livemusik ein und die Konzerte im Kerzenschein versprechen

vorweihnachtliche Stimmung. Der Zirkus Tourelli lässt mit seinen Vorführungen

große und kleine Herzen schneller schlagen. Gamal Ragab, Werklehrer an der

Schule, ist beeindruckt von dem Einsatz: „Es handelt sich um eine großartige Gemeinschaftsleistung

der Eltern, Lehrer und Schüler der Waldorfschulen Bremen

Osterholz und der Touler Straße. Schon seit vielen Monaten haben die Eltern gestrickt,

genäht, aufwendige Sterne gefaltet und in den letzten Tagen das Essen für

die zahlreichen Cafés vorbereitet.“ Das Besondere: Für Kinder gibt es zahlreiche

Mitmach-Angebote. Begehrt sind Aktivitäten wie „Schiffchenschwimmen“, „Weihnachtsgärtlein“

aus Naturmaterialien erstellen oder Drusen knacken. Sogar Bernstein

kann hier geschliffen werden.

Wer noch keinen Adventskranz hat, kann ihn im Gartenhaus erwerben oder selbst

binden. Einblicke in die Schule gibt es nicht nur an den Infoständen. Die russische

Teestube bietet Gelegenheit, bei Leckereien und Tee aus dem Samowar von den

Schülern etwas über ihre Klassenfahrt nach Russland zu erfahren.

Als Veranstalter des Basars finanziert der Verein der Freunde und Förderer der Pädagogik

und Heilpädagogik im Sinne Rudolf Steiners e.V. Maßnahmen an beiden

Schulen, die allein mit dem laufenden Schuletat nicht möglich wären, bspw. Instrumente

für den Musik- und Maschinen für den Werkunterricht. „Zehn Prozent

gehen an andere soziale Projekte, in diesem Jahr in Russland und Ecuador“, so

Ragab.

»»» freie-waldorfschule-bremen.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


www.schwachhausen-magazin.de

SCHWACHHAUSEN Magazin | März - April 2018 9


WEIHNACHTLICHES AUS SCHWACHHAUSEN

Mit dem Ensemble capella ansgarii kann man sich auf die bevorstehende Adventszeit

einstimmen (Foto: Julia Schulze-Windhoff)

Mit Bach in den Advent

Adventskantaten und Orgelwerke

in der St. Ansgarii Kirche

Am Abend vor dem ersten Advent können sich die Besucher dieses Konzertes in der

St. Ansgarii Kirche auf die bevorstehende Adventszeit einstimmen. Drei Kantaten

für den ersten Advent sind von J. S. Bach aus seiner Weimarer und frühen Leipziger

Zeit überliefert:

BWV 36 „Schwingt freudig euch empor“

BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ (I)

BWV 62 „Nun komm, der Heiden Heiland“ (II)

Adventliche Orgelwerke und theologische Gedanken zu den Kantaten ergänzen und

begleiten das Programm dieses Konzertes, welches am 1. Dezember um 20 Uhr beginnt.

Vokalensemble capella ansgarii

Solisten:

Manja Stephan, Sopran: Nina Böhlke, Alt: Benjamin Kirchner, Tenor: Julian Redlin,

Bass: Hans-Dieter Renken, Orgel: Norddeutsches Barock-Collegium,

Leitung: Kai Niko Henke

Adventskonzert

Bremer Polizeichor

Wie in der Vergangenheit, so richtet der Polizeichor Bremen auch in diesem Jahr

wieder ein stimmungsvolles Adventskonzert aus.

Am Sonntag, den 2. Dezember beginnt um 15.30 Uhr in der Kirche der St.-Ansgarii-Gemeinde

in der Schwachhauser Heerstraße 40 der festliche Reigen. Neben dem

gastgebenden Chor sind wie in jedem Jahr die Damen vom Frauenchor beim Polizeichor

Bremen dabei.

Der Kartenvorverkauf beginnt Anfang November. Karten zum Preis von 10 Euro (Kinder

bis 14 Jahre haben freien Eintritt) gibt es bei allen Sängern der beteiligten

Chöre sowie beim Vorsitzenden des Polizeichores, Walter Krause, unter der Rufnummer

(0421) – 47 24 97. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Eintrittskarten

online über die Homepage zu bestellen.

»»» polizeichor-bremen.de

Karten zu 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) sind an allen NWT-Verkaufsstellen sowie telefonisch

unter (0421) 36 36 36 und an der Abendkasse ab 19.15 Uhr erhältlich.

Freie Platzwahl.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


WEIHNACHTLICHES AUS SCHWACHHAUSEN

CANDLELIGHT-

SHOPPING

in der Wachmannstraße

Die Geschäftsleute der Wachmannstraße und umzu laden am Donnerstag, den 22.

November den ganzen Tag zum Erlebnisshoppen und ab 18 Uhr bei Fackelschein

und Kerzenlicht zum Einkaufsbummel in stimmungsvoller Atmosphäre ein. Neben

vielen Aktionen und interessanten Schnäppchen in den Fachgeschäften wird es

wieder Musik auf dem Benqueplatz geben. Im Zelt wird DJ Roland Kloos für gute

Stimmung sorgen.

Für das leibliche Wohl wird auch wieder bestens gesorgt sein. Viele kulinarische Angebote

an verschiedenen Orten in der Straße sowie mediterrane Köstlichkeiten und

Getränke von Delikates Feinkost im großen Zelt auf dem Benqueplatz werden die

Gaumen der zahlreichen Besucher erfreuen. Vor articolo wird es wieder das bekannte

Wurstspektakel geben, dessen Gewinn dem Verein zugutekommt, und bei

Vinum wird die 1. Flasche des Wachmannstraßenvereins 2018 versteigert werden.

So kann man gut gestärkt in den vielen individuellen Geschäften nach schönen

Dingen Ausschau halten, mit Anwohnern oder anderen Besuchern bei Glühwein,

Bier und Wein ins Gespräch kommen und einen schönen Abend verbringen.

Gerade dieses individuelle Einkaufserlebnis macht das Einkaufen in der Wachmannstraße

so besonders und zeichnet die Straße aus. Insbesondere in Zeiten, in

denen der Online-Einkauf immer mehr wird, ist es wichtig, den Einzelhandel vor Ort

zu unterstützen, da die Straße sonst zu einer toten Straße wird. Zudem werden die

beiden großen Events, das Sommerfest sowie das Candlelight-Shopping im November

stark vom Einzelhandel mitfinanziert.

»»» diewachmannstrasse.de


FRISCH GEDRUCKT

WEIHNACHTLICHES AUS SCHWACHHAUSEN

Petra Hammerstein

zart und saftig:

Geniale Fleischgerichte

jenseits vom Filet

Das umfassende Werk mit den Geheimtipps der

bayerischen Kultbloggerin Petra Hammerstein

© Umschau Verlag 2018

Filet? Das kann doch jeder!

Haben Sie mal wieder Lust auf ein

richtig schönes Stück Fleisch – ganz

ohne schlechtes Gewissen? Wer nur

die Edelteile vom Tier verarbeitet, der

kocht nicht nachhaltig. Vor allem

aber verpasst man dann viele saftig-zarte

Genussmomente!

Die beliebte Münchner Bloggerin

Petra Hammerstein hat sich mit

ihrem faszinierenden Wissensschatz

einen Namen in der Food-

Szene gemacht. In diesem Buch

stellt sie die besten Rezepte für die

sogenannten Cheap Cuts vor, die tendenziell günstigeren Stücke wie

Schweinebauch, Ochsenschwanz und Co.. Freuen Sie sich auf überraschende Wiederentdeckungen

aus Uromas Rezeptschrank und spannende Neuinterpretationen

in Anlehnung an aktuelle Food-Trends. Ob Pulled Beef, Krustenbraten, Gulasch oder

verschiedenste Rubs fürs Grillfleisch: Mit jedem

Rezept wird ein – bis jetzt – vernachlässigter

Cut zum kulinarischen Highlight.

Das ist die wahre Kunst der Fleischküche.

Hardcover

24,6 x 28,7 cm

ca. 240 Seiten

ISBN: 978-3-86528-839-40

34 Euro

»»» umschau-verlag.de

Verlosung!

2 x

zart und saftig

Einfach eine E-Mail bis

zum 7. Dezember an:

gewinnen@schwachhausenmagazin.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

WEIHNACHTSKONZERT

Stefanie Golisch

im Focke Museum

Die Weihnachtskonzerte von Stefanie Golisch erinnern an den Zauber von Weihnachten

und schenken dem Zuhörer einige beseelte Stunden. Die Mezzosopranistin

verknüpft in ihren Weihnachtskonzerten weihnachtliche Musik mit dazu

passenden Erzählungen – und das Ganze unter verschiedenen frei wählbaren weihnachtlichen

Themenschwerpunkten.

So bringt Stefanie Golisch mit ihrer Pianistin Sayaka Namizuka am 9. Dezember um

18 Uhr im Focke Museum ihr Publikum in eine angenehme (vor-)weihnachtliche

Stimmung. Das Spektrum der Künstlerinnen ist breit angelegt: Es reicht von einer

„Musikalischen Geschenkesuche“ bis zur Thematisierung der Vertriebenen mit dem

Programm „Was soll das bedeuten – Weihnachten in der Heimat“ und von der „Biblischen

Weihnachtsgeschichte“ bis hin zu den „Wundern der Weihnacht“.

Die Erzählungen werden mit wunderschönen bekannten und weniger bekannten

Weihnachtsliedern verknüpft. So wird der Sinn von Weihnachten auf verschiedene

Weise begreifbar und jedem Besucher werden schöne Momente der Ruhe und Besinnlichkeit

ermöglicht.

»»» stefaniegolisch.de

EU-Tageszulassungen

21% unter dt. Neupreis!

10x move up! Neues Modell

44kw (60PS), EZ: 12/2017, 150 km, verschiedene Farben,

4-türig, Klima, ZV, elek. Fenster + Spiegel,

Radio composition phone, Multifunktionsanzeige plus,

Lederlenkrad, Reserverad, USB-Schnittstelle etc.

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jetzt ab 10.795 Euro

andere Farben gegen Aufpreis!

Verbrauch kombiniert: 4,4 l/100 km;

CO2: 101 g/km, Energieeffizienzklasse: C

Abbildung ueit Sonderausstattung

Jonny Hilker GmbH, Haferwende 43, 28357 Bremen, Tel. (0421) 204585, www.jonny-hilker.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

P E R S Ö N L I C H E S

DAGMAR THEILKUHL MIT HUND RUDY

von proCuraKids, einem Kooperationsprojekt des

Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Bremen

e. V. mit dem Amt für Soziale Dienste Bremen

zur „Gewinnung von Ehrenamtlichen für Einzelvormundschaften“

für Kinder und Jugendliche

EIN GUTES ZITAT ...

„Helfen, ohne zu fragen wem!“ (Henry Dunant)

EIN GLÜCKSMOMENT ...

Wenn uns ein Ehrenamtlicher berichtet, dass er ein

Problem für sein Mündel lösen konnte.

ICH LEBE GERNE IN BREMEN, WEIL ...

Die Stadt so grün ist und offen für neue Impulse.

DAS GEFÄLLT MIR AN MEINER TÄTIGKEIT:

Dass ich mich für Menschen einsetzen kann, die in

unserer Gesellschaft keine eigene Stimme haben.

GUT FÜR BREMEN WÄRE ...

Wenn irgendwann jedes Mündel, das es sich

wünscht, einen ehrenamtlichen Einzelvormund

hätte.

HIERFÜR SETZE ICH MICH EIN ...

Die Förderung der Chancengleicheit für Kinder und

Jugendliche, unabhängig von deren Herkunft.

DAS WÜRDE ICH IN SCHWACHHAUSEN

VERÄNDERN ...

Mehr Mülleimer für Hundekotbeutel.

EIN SCHÖNER TAG FÜR MICH ...

Wenn wir wieder einen Ehrenamtlichen Vormund

genau passend zu einem Kind/Jugendlichen vermittelt

haben.

ENTSPANNUNG IST FÜR MICH ...

Ein Spaziergang mit meinen Hunden im Bürgerpark.

EINE REISE WERT IST ...

Bremen allemal!

EIN WUNSCH ...

Wir freuen uns darüber, dass sich immer wieder

Menschen dafür entscheiden, die gesetzliche Vertretung

für ein Kind zu übernehmen, dessen Eltern aus

verschiedenen Gründen dafür nicht zur Verfügung

stehen. Und wir wünschen uns, dass es immer mehr

Menschen gibt, die sich dafür interessieren.

EIN ZIEL ...

Dass es meinen Kollegen und mir gelingt, für jedes

Mündel in Bremen, das es sich wünscht, einen

„passenden“ Ehrenamtlichen zu finden.

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 13


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

7 Things –

my favorite apartment

Detlef und Jan Pauls eröffnen

neues Boarding House im

Technologiepark

An der Universitätsallee 4/Ecke Tönjes-Vagt-Weg im Technologiepark in Bremen-

Horn wurde das 7Things – my favorite apartment eröffnet. Detlef und Jan Pauls, Inhaber

des Ringhotels Munte am Stadtwald, haben ihr vor fünf Jahren eingeweihtes

7 Things – my basic hotel um einen Neubau mit 51 Langzeitapartments und einer

KiTa im Erdgeschoss erweitert.

„Es hat immer wieder Anfragen zur längerfristigen Unterbringung von Mitarbeitern

und Gästen der ortsansässigen Unternehmen, Institute und Fachbereiche der

Universität gegeben“, erzählt Detlef Pauls und ergänzt: „Mit dem Boarding House

‚7 Things – my favorite apartment‘ wollen wir diese Angebotslücke nun schließen“.

Wer ein Zuhause in Bremen für mehrere Wochen und Monate sucht, der findet im

7Things – my favorite apartment Wohlfühlambiente verbunden mit modernem Hotelkomfort.

Alle Zwei-Zimmer-Apartments in der Größe von 28 bis 40 m² haben eine voll ausgestattete

integrierte Küche im Wohnraum. Sämtliche Leistungen des benachbarten

Hotels 7 Things können auch von den Apartmentbewohnern genutzt werden.

Auch an rollstuhlgerechte Apartments wurde gedacht. Im Erdgeschoss sind parallel

die neuen Räumlichkeiten der KiTa Entdeckerkids der Entdeckerhaus gGmbH

entstanden.

»»» 7things.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

MyCupOf Tea

Teekultur erleben mit dem Tee-Salon

der MyCupOfTea-Manufaktur!

Das Bremer Startup MyCupOfTea steht für seltenste biologische Teespezialitäten

aus transparenter Herkunft sowie deren traditionelle Zubereitung. Aus diesem

Grund finden Sie im Online Shop edle Schälchen und feine Zubereitungstools aus

der chinesischen Porzellanhauptstadt Jingdezhen. Doch wie verwendet man das

Geschirr richtig und welche Schale passt zu welchem Tee? Das können Sie ganz entspannt

in Ihren eigenen vier Wänden lernen, denn der MyCupOfTea Tee-Salon kommt

zu Ihnen nach Hause! Bei einer Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen (maximal

sieben) haben Sie die Möglichkeit über info@mycupoftea-shop.com einen Termin

zu vereinbaren. Binnen drei Stunden verkosten Sie fünf seltene Tees und lernen

die fachgemäße Zubereitung durch eine MyCupOfTea Mitarbeiterin. Zwischen den

unterschiedlichen Tees wird Teegebäck gereicht, welches das Startup mit der Hamburger

Bäckermeisterin Mrs. T entwickelt hat. Des Weiteren können alle MyCupOf-

Tea Produkte im Anschluss an die Zeremonie zu vergünstigten Konditionen bestellt

werden. Kleine Goodies und spannende Informationen sorgen für eine wohlige Atmosphäre

und bieten die perfekte Gelegenheit um seinen Horizont zu erweitern und

dem Alltag zu entfliehen! Treten Sie die kulinarische Reise zu den Ursprüngen des

Tees an und entdecken Sie seltenen gelben Tee, weißen Wildtee, koreanischen Grüntee,

taiwanesischen Wu Long Tee sowie über 18 Jahre alten Pu Erh Tee!

Überzeugen Sie sich live von der Qualität der MyCupOfTea Produkte im Rahmen

der Fisch & Feines Messe (9-11.11.18 Stand 1F20 & Stadtfabrikanten Stand)

»»» mycupoftea-shop.com

Als Teeliebhaber möchte Timo-Noé Chitula seinen Kunden die ökologischen Premiumtees im persönlichen Rahmen näherbringen

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 15


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

Die Auszubildenden Dinah Chrobok (rechts) und Marie Bahr halfen beim Umzug

von Hühnern, Hahn und Stall (Foto: Die Sparkasse Bremen)

Azubi-Aktionstag

am Baumschulenweg

Das größte Lob kam am Ende des Tages vom Hausmeister der Grundschule am

Baumschulenweg: „Die haben hier einen super Job gemacht. Ich habe am Anfang

nicht geglaubt, dass die so geschickt sind und noch dazu vollen Einsatz zeigen.“

Mit „die“ sind die über 30 neuen Auszubildenden der Sparkasse Bremen gemeint.

Denn ihren ersten Arbeitstag verbrachten sie nicht am Schreibtisch, sondern auf

dem Außengelände der Schule in Schwachhausen: In sieben „Wir für Bremen“-

Teams packten sie tatkräftig und geschickt an. „Wir wollten Teambildung verknüpfen

mit dem, was die Sparkasse Bremen auszeichnet: Engagement für die

Region“, erläutert Kristina Gerdung aus der Personalabteilung den ungewöhnlichen

Start ins Berufsleben. Bislang standen bei den ersten Tagen für die Azubis

klassische Trainings auf dem Programm – aber halt am Schreibtisch. „Mit der Aktion

hier an der Schule fördern wir das Kennenlernen, aber auch die Verantwortung,

sich im Team zu organisieren.“

Neben den klassischen Handtaschen gehören Clutches, iPhone- und Laptopcases,

Beauty-Bags, Leder-Einkaufsnetze und Portemonnaies in verschiedenen

Größen zu den unabkömmlichen Begleitern der Kollektion

Neu in der Domshof-Passage:

Volker Lang Store

Nach Hamburg, Berlin und dem Firmensitz Aachen nun endlich auch in Bremen: Direkt

am Eingang zur Domshof-Passage ist in den Räumen des alteingesessenen Papeterie-Geschäfts

„Teicherts feine Papiere“ die nunmehr vierte Volker Lang-Filiale

Deutschlands eingezogen. Seit über 30 Jahren prägen exzellente Qualität, frische

Farbenvielfalt und feine Leder gepaart mit durchdachter Funktionalität den Stil

der Marke. Nachdem „Teicherts feine Papiere“ bereits erfolgreich ein kleines Sortiment

an Volker Lang-Produkten angeboten hatte, gibt es nun in der neuen Filiale

die gesamte Kollektion mit ausgesuchten Accessoires aus aller Welt, darunter Gürtel,

Handschuhe, Schals und Tücher. Schwerpunkt des Sortiments sind aber die

beliebten Volker Lang-Lederwaren. „Was die Marke Volker Lang vor allem auszeichnet,

ist die große Farbvielfalt, die in allen Modellen angeboten wird.“, betont

Filialleiterin Katja Buchholz, die bereits viele Jahre bei „Teicherts feine Papiere“

tätig war und entsprechendes Volker Lang-Know-how mitbringt.

»»» domshof-passage.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

Pflegedienstleiterin Tania Werbrouck, Geschäftsführer Thomas Hendricks und

die stellvertretende Pflegedienstleiterin Bianca Kettler stehen bei allen Fragen

rund um das Thema Demenz zur Verfügung

Die Home Instead

Seniorenbetreuung hilft

Demenz verstehen

und annehmen

Das Thema Demenz ist so präsent wie nie zuvor. Nahezu jeder von uns kennt inzwischen

Betroffene, Angehörige, hat Medienberichte verfolgt oder ist Menschen

mit Demenz begegnet. Die Dimension einer Erkrankung, die uns alle zu Beteiligten

macht, wird immer häufiger erlebbar – im privaten Umfeld, im öffentlichen

Raum. Wie begegnet man dem Erkrankten? Wie begleitet man sie? Antworten

darauf hat Home Instead bei Fachleuten gesucht und durch jahrelange Erfahrung

in der häuslichen Betreuung von Senioren ergänzt. Durch sie verfügt sie

über eine fundierte Erfahrung im Bereich der Betreuung von Demenzkranken.

Die Home Instead Seniorenbetreuung bietet für Menschen mit und ohne Demenz

Alltagsbegleitung, Begleitung außer Haus, Unterstützung im Haushalt vom Einkaufen,

zubereiten von Mahlzeiten, Wäsche waschen bis hin zur Reinigung der

Wohnung an. Bei der Betreuung demenzerkrankter Menschen wird auf die Sicherstellung

der Tagesstruktur, die Sicherheit im Alltag und den Umgang mit herausfordernden

Verhaltensweisen geachtet. Für pflegende Angehörige wird so eine

professionelle Entlastung sichergestellt. Ergänzend wird eine unverbindliche Beratung,

speziell auf die Bedürfnisse von demenzerkrankten Personen zugeschnittene

Betreuung zu Hause, angeboten.

Die Betreuungskräfte von Home Instead werden speziell für die Betreuung von

Menschen mit Demenz geschult. So können sie in der Demenzbetreuung optimal

auf die individuelle Situation eingehen. Dabei wird viel Wert auf die richtige Personalauswahl,

die Betreuung ohne Zeitdruck und die Beständigkeit über eine

Eins-zu-eins-Betreuung gelegt.

Darüber hinaus unterstützt Home Instead mit kostenlosen Workshops Unternehmen

und Organisationen, damit diese ihre Mitarbeitenden zum Thema Demenz

sensibilisieren und sich damit als demenzfreundliche Organisation auszeichnen

können.

Interessierte können sich jederzeit unter (0421) 430 376 - 28 melden.

»»» bremen@homeinstead.de

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 17


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

Einfach gut.

Design aus Dänemark

Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus

Designmagazine und -blogs berichten wöchentlich über dänisches Design. Sie

feiern die Klassiker der 1950er/60er Jahre und verankern den Begriff „hygge“ im

deutschen Vokabular. Offensichtlich spricht dänisches Design die Sehnsucht vieler

Menschen nach Geborgenheit, nach langlebiger Qualität und dem sorgsamen

Umgang mit natürlichen Materialien an.

Die Ausstellung greift dieses Interesse auf, stellt aber zugleich den nostalgischen

Blick infrage. Wie konnte Design sowohl in der Außenwahrnehmung des

Landes als auch innerhalb der dänischen Gesellschaft eine so zentrale Rolle einnehmen?

Wie wurde es zu einer Marke, die heute als „cool“ gilt? Was bedeutet

das Ideal des Handwerks in einer industrialisierten Welt? Ist Nachhaltigkeit auch

heute noch ein aktuelles Thema, oder ist dieser Anspruch inzwischen zu einem

oberflächlichen Verkaufsargument verkommen? Um diesen Fragen nachzugehen,

stellt die Ausstellung kein „Best-of“ des heute so beliebten „Mid-Century-Designs“

zusammen, sondern präsentiert neben bekannten Entwürfen wie Möbel

und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton und Nanna Ditzel auch seltener ausgestellte

Objekte wie Insulinpens oder Wasserfilter. „Einfach gut. Design aus Dänemark“

spannt einen weiten Bogen über 70 Jahre dänischer Designgeschichte.

Die Ausstellung dauert vom 26. Oktober bis 21. April 2019

»»» wilhelm-wagenfeld-stiftung.de

Energieberater Nick Böckmann auf Hausbesuch bei Birgit Eilers-Born

Energiekosten senken

„Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt, um die eigene Heizung von einem Experten in

Augenschein nehmen zu lassen. Denn sollte dieser feststellen, dass die Anlage optimiert

oder modernisiert werden muss, lassen sich entsprechende Maßnahmen in

Ruhe umsetzen, bevor es richtig kalt wird“, sagt Heinfried Becker von der Klimaschutzagentur

energiekonsens, die seit Anfang des Jahres ein solches Angebot gemeinsam

mit der Verbraucherzentrale Bremen anbietet: die Heizungsvisite für Altund

Neuanlagen. Bei dem Altanlagencheck nehmen Energieberater der Verbraucherzentrale

die Heizung samt der mit ihr verbundenen Gebäudetechnik vor Ort in

Augenschein und prüfen deren Verbrauch, Leistung und Regelung sowie die Qualität

der Wärmeversorgung. Dabei decken sie Schwachstellen auf und geben Anregungen,

wie sich Heizkosten senken lassen. Die energiekonsens-Experten für

Neuanlagen wiederum informieren darüber, was bei der Anschaffung einer neuen

Heizung zu beachten ist und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Wer das Beratungsangebot ebenfalls nutzen will, zahlt als Privathaushalt nur einen

Eigenanteil von 20 Euro. Termine für den Altanlagen-Check können telefonisch

unter (0421) 160777 oder unter E-Mail heizungsvisite@vz-hb.de vereinbart

werden. Buchungen für die Neuanlagen-Visite sind unter (0421) 3477414 oder

heizung@energiekonsens.de möglich.

Roland Wolff

Sachverständiger (DGSV), Strahlenschutz, Radonschutz

& Medizinphysiker

Sicherer Umgang mit Strahlung in Medizin, Technik und Umwelt

Strahlenbelastung minimieren, Gesetze und Regelwerke beachten.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

Fünf Jahre Fitalistin

Ziemlich genau fünf Jahre ist es her, dass sich die Fitnessökonomin Sina Cordsen

selbstständig gemacht hat. Nach einem halben Jahrzehnt zieht Cordsen Bilanz.

„Ich hatte das große Glück, bereits im ersten Jahr einige Firmenaufträge und durch

meine wachsende Bekanntheit einige Kunden gewinnen zu können“, so die 29-Jährige.

2015 gelang ihr der Schritt in den Dozentenbereich deutschlandweiter Trainerakademien,

für die sie von Hamburg bis Köln Trainer in den Bereichen Fitnesstraining,

Ernährung und Entspannung ausbildet. Zudem bekam sie von der Geschäftsführung

des Ringhotel Munte am Stadtwald, den Brüdern Pauls, das Angebot, eigene

Räume im Hotel zu beziehen und von dort aus Personal Training und Kurse anbieten

zu können. Seither arbeitet sie mit dem Ringhotel zusammen und bietet sowohl

für Hotelgäste als auch für Externe ein vielseitiges Sportprogramm an. Hinzu

kam mit dem Outdoor Gym ein deutschlandweites Trainingskonzept nach Bremen.

Dieses bietet neben Firmenfitness auch Group Trainings und Abnehmprogramme

(von Krankenkassen zertifiziert) an.

Seit Beginn ihrer Selbstständigkeit ist Sina Cordsen Mitglied im Bundesverband der

Personal Trainer e. V. Dieser Verband ist ein Qualitätssiegel für Personal Trainer. Bei

der Mitgliederversammlung 2017 wurde sie in den Vorstand gewählt und ist seither

für den Verband tätig.

Mit der steigenden Anzahl von Aufträgen, Projekten und Kunden konnte die Fitalistin

im Sommer vergangenen Jahres ihre erste Mitarbeiterin einstellen, die sie in

den Bereichen Outdoor Gym, bei Firmenaufträgen und im Personal Trainingsbereich

unterstützt. Mit den neuen Kapazitäten konnten mehr Termine angeboten und

das Unternehmen gemeinsam weiterentwickelt werden.

»»» sina-cordsen.de

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 19


FRISCH GEMISCHTES AUS SCHWACHHAUSEN

Markenvielfalt und Lifestyle in Bremen-Nord

Leffers in Vegesack präsentiert sich in neuem Gewand

In neuem Wohlfühlambiente und mit 25 exklusiven neuen Shops im Laden präsentiert

sich Leffers in Vegesack seit September in neuem Gewand. Geschäftsführer

Werner Pohlmann erzählt: „Wir verstehen Mode und Lifestyle als ständigen

Prozess, der Weiterentwicklung fördert und fordert.“ So sind bei Leffers viele bekannte

Marken wie Tommy Hilfiger, Gant, Marc O´Polo, Brax, Gerry Weber, Vero

Moda, Calvin Klein, Monari, Drykorn und viele andere vertreten. Die neuen Shops

sind mit gemütlichem Mobiliar und in klaren Formen und Farben stilvoll ausgestattet

und laden dazu ein, die neue Herbst-/ Winterkollektion zu entdecken und zu

genießen.

Die neue Shopgeneration präsentiert sich mit einem szenigen Auftritt und gleichzeitig

freundlicher und kompetenter Beratung. Unter dem Herbst-/Wintermotto

„power of nature“ können sich modebegeisterte Kunden in den Bereichen für

Damen, Herren und Young Fashion inspirieren und beraten lassen. Am Modehaus

Leffers an der Breite Straße 14-16 in Vegesack stehen außerdem eine gute Infrastruktur

und ausreichend Parkplätze für Kunden zur Verfügung. Geöffnet ist das Modehaus

montags bis freitags von 9.30 bis 19 Uhr und samstags von 9.30 bis 18

Uhr.

»»» leffers.de/vegesack/

Modeberaterin Sabrina Schiller ist von der neuen Shopgeneration

begeistert und freut sich auf ihre modebegeisterte Kundschaft

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SCHWACHHAUSEN Magazin | März - April 2018 21


Anja und Friedhelm Schumacher mit Tochter

Svenja und Schwiegersohn in spe, die die

Begeisterung für Pferde teilen

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Unsere Serie:

So schmeckt

die Heimat

Biofleisch von

Schumachers Biohof in Borgfeld

TEXT + FOTOS | IRA SCHEIDIG

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 23


SO SCHMECKT DIE HEIMAT

Unsere Serie:

So schmeckt

die Heimat

Familie Schumacher betreibt einen Biohof mit langer

Tradition. Feste Öffnungszeiten gibt es nicht.

An Frischfleisch-Abholtagen und nach Vereinbarung

gibt es nach Vorbestellung das Biofleisch

Manchmal haben Kühe in Borgfeld und umzu den Vortritt. Dann wird

eine Kuhherde von einer Weide zur nächsten getrieben, ein spannendes

Erlebnis, das ich schon zufällig beim Gassi-Gang am Kuhweidenweg beobachten

konnte. Auf insgesamt 115 Hektar Grünland, auf grünen Wiesen

und Weiden im Blockland, im Hollerland, in den Borgfelder

Wümmewiesen und der Oberneulander Feldmark grasen die Rinder in

Gruppen von Familie Schumacher. Je nach Witterung sind die Rinder von

Mitte April bis Ende November draußen in der Natur. Nur im Winter

leben sie im Stall. Wer einmal gesehen hat, wie die Tiere nach der Winterpause

ausgelassen über die Weide springen, der kann sich einfach nur

mit ihnen freuen. Rund 170 Tiere zählt Schumachers Biohof, der sich mit

seinem Biofleisch seit 2003 einen Namen gemacht hat. Die Umstellung

von der konventionellen Haltung auf Bio hat bis zur Anerkennung zwei

Jahre gedauert. Bewusst Fleisch aus guter Haltung zu kaufen, wird im

Hinblick auf die kaum erträgliche Massentierhaltung immer wichtiger.

Seit dem Frühjahr 2008 sind die Schumachers Mitglied im Biolandverband,

das bedeutet noch strengere Kontrollen und Auflagen und für die

Kunden noch mehr Sicherheit. Hier stehen nun das Tierwohl und die

Qualität im Vordergrund und eine enge Bindung an die Tiere des Hofes ist

ihnen selbstverständlich. „Bio hat mich schon immer interessiert. Wir

wollten uns auch abheben von der Masse und gute Qualität anbieten.

Auch der Verzicht auf Gentechnik war uns wichtig“, so Friedhelm Schumacher.

„Das Rindfleisch schmeckt viel intensiver, wenn die Tiere mit

Gras gefüttert werden.“ Deutlich wird das auch an Zahlen. „Konventionelle

Mastrinder sehen oft keine Weide, werden anderthalb Jahre gemästet

und haben dann ein Gewicht von 400 bis 450 Kilogramm bei der

Schlachtung. Unsere Biorinder wiegen nach zweieinhalb Jahren zwischen

320 und 350 Kilogramm, also viel weniger in längerer Zeit. Den Unter-

schied schmeckt man“, verspricht der Rinderhalter. Das erklärt auch den

höheren Preis für Biofleisch.

Die Rinder auf der Weide begrüßen uns mit lautem Muhen und kommen

neugierig herbeigelaufen, als wir ihnen einen Besuch abstatten. Die Kälber

stehen mitten unter ihnen, denn Muttertierhaltung ist hier der Normalzustand,

die Kälbchen bleiben 9 bis 10 Monate bei ihren Müttern.

Unter ihnen tummelt sich auch der Deckbulle Mailo, der als Jungbulle

noch etwas schüchtern zwischen den Kuhdamen steht. „Die Weideflächen

stehen zu 40 Prozent unter Naturschutz und werden nach Naturschutzrichtlinien

bewirtschaftet“, so Friedhelm Schumacher.

Allerlei im Angebot

Erhältlich ist auf dem Hof qualitativ hochwertiges Rindfleisch küchenfertig

zerlegt in jeglicher Form, sei es als Braten, Roulade, Gulasch, Bratwurst,

Hüftsteak, Filet oder Mettwurst. Neu sind Kochwürste und Wiener

Würste im Programm. „Wie haben ein Augenmerk darauf, das Tier als

Ganzes zu vermarkten, nicht nur das Filet“, so Anja Schumacher, die sich

vor allem um Vertrieb, Vermarktung, Verkauf, die Bestellungen und um

Planung sowie Organisation kümmert, neben vielen anderen anfallenden

Verwaltungsaufgaben. Biogeflügel und Bio-Schweinefleisch bekommt der

Hof von Landwirten aus der Region, um das Angebot für die Kunden abzurunden.

Feste Öffnungszeiten gibt es hier nicht, sondern sogenannte

Frischfleisch-Abholtage, an denen nach einer Schlachtung das frische

Fleisch nach Vorbestellung abgeholt werden kann. Die Termine stehen

auf der Internetseite des Biohofes. Nach Absprache und einem kurzen

Anruf ist tiefgekühltes Fleisch zwischendurch erhältlich. „Übrigens können

auch kleine Mengen abgenommen werden“, verspricht Anja Schu-

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SO SCHMECKT DIE HEIMAT

macher. Die Kunden kommen überwiegend aus der Region. Früher gab es

mal einen Hofladen, den sie 2007 schlossen. „Mit den Biopreisen der Supermärkte

konnten wir mit unserem Betrieb nicht mithalten. Nun konzentrieren

wir uns lieber um die Vermarktung von unserem Fleisch“, so

die beiden. „Uns ist es wichtig, transparent zu sein. Wir haben einen offenen

Hof. Auch Schulklassen besuchen uns und unsere Tiere“.

Um 5.30 Uhr beginnt der Tag. In der Frühe steht eine erste Kontrolle bei

den Tieren an, ob alles in Ordnung ist. „Jeden Tag fällt etwas anderes an,

mal kalbt eine Kuh, mal müssen Zäune oder Maschinen repariert werden.

Die Abwechslung und die Arbeit mit und in der Natur gefallen mir

an meinem Beruf“, so Friedhelm Schumacher. Und wie ist es mit der

Schlachtung, wie schwer fällt es, möchte ich wissen. „Ich tue mich schon

manchmal schwer, man hat eine Beziehung zu den Tieren“, gibt der Rinderhalter

zu. Er fährt dann mit einigen seiner Tiere im gewohnten Fahrzeug,

das die Rinder von Weidentransporten kennen und das ihnen

keinen Stress macht, zu einem kleineren Schlachter in Kirchweyhe, nicht

zu einem Großbetrieb, und bleibt bei der Schlachtung dabei.

1880 fing alles an

Der Hof Schumacher hat eine lange Tradition. 1880 hat der Urgroßvater

Haus und Hof vom Vorbesitzer übernommen, den Friedhelm Schumacher

als gelernter Landwirt nun schon seit 1984 in vierter Generation bewirtschaftet.

Bis 2000 war der Hof eine Milchwirtschaft mit Milchkühen. In

den 90er Jahren kam seine Frau Anja dazu, gelernte Meisterin der ländlichen

Hauswirtschaft. Und es wird auch zukünftig weitergehen bei Familie

Schumacher. Der 21 Jahre alte Enno, Sohn des Hauses, ist bereits als

ausgebildeter Landwirt und staatlich geprüfter Agrarwirtschaftler mit Begeisterung

dabei. „Ich war schon als Kind immer dabei und mag die Arbeit

mit Tieren, die Maschinentechnik und das selbstbestimmte Arbeiten“,

so der Nachwuchs. „Er hat ein gutes Händchen für Tiere“, freut sich die

Mutter. Und der Vater ergänzt: „Es ist schön, zu zweit draußen zu arbeiten

und sich auszutauschen." Auch die 24-jährige Tochter Svenja

möchte zukünftig auf dem Hof arbeiten und sich dort als Pferdewirtin mit

Pensionspferden und Pferdeausbildung selbstständig machen. Platz genug

haben sie auf dem idyllischen Hof in Borgfeld direkt an der Wümme und

auf den Weideflächen.

www.schumachers-biohof.de

Die Rinder von Schumachers Biohof stehen von April bis November auf Weiden

in Borgfeld, Oberneuland, im Blockland und im Hollerland

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 25


26 SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Fit

mit

Kind

Beim Kangatraining mit Frauke Grimm

tragen die Mütter ihre Babys als

zusätzliches Gewicht

TEXT | LIANE JANZ

FOTOS | MERLE WEMHOFF

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 27


KANGATRAINING - FIT MIT KIND

Auch bei größter Anstrengung zaubern die Kleinen ihren Müttern noch ein Lächeln ins Gesicht

Fit mit Kind

Beim Kangatraining mit Frauke Grimm tragen die Mütter ihre Babys als

zusätzliches Gewicht in den Workouts vor der Brust oder auf dem Rücken

Erst mal ankommen, dehnen, die Muskeln wecken – das Ganze noch

ohne Kind. Die Kleinen krabbeln durch den Raum, lernen sich kennen

oder liegen einfach nur auf der Gymnastikmatte und schauen Mama beim

Sport zu. Wenn die ersten vom Yoga inspirierten Übungen durch sind,

schnallen sich die Frauen ihre Kinder um und los geht’s! Zu flotter Musik

bewegen sich die Mütter mit ihrem Nachwuchs in einer Tragehilfe rhythmisch

durch den Gymnastikraum. Frauke Grimm zeigt ihnen, wie.

Die 28-Jährige hat im Sommer das Kangatraining bei Bremen 1860 übernommen.

Wie Kängurus tragen die Mütter bei diesem Workout ihre Kinder

vor Brust und Bauch, manche auch auf dem Rücken, und tun als

Einheit mit ihrem Baby oder Kleinkind etwas für ihre Fitness. Als dreifache

Mutter weiß Frauke Grimm, wie sich der Körper mit einer Schwangerschaft

verändert und wie gut dann das Training tut.

Zur Ausbildung nach Wien

Sie selbst tanzte viele Jahre auf hohem Niveau bei Grün-Gold. Als sie 2012

mit ihrer Tochter Zora schwanger wurde, stellte sie das intensive Training

ein, blieb dem Sport aber als Tanzlehrerin erhalten. 2014 folgte Sohn Falk.

„Nach der Geburt hab ich gemerkt, dass ich völlig aus der Form war“, erzählt

Frauke Grimm. Schon beim Treppensteigen kam sie ins Schnaufen

und wollte das unbedingt wieder abstellen. Das Problem war, dass es für

Mütter mit kleinen Kindern nicht viele Fitness-Angebote gibt. Es müsste

oft ein Babysitter her. Dann entdeckte sie das Kangatraining bei Pam Zurkuhle,

die das Angebot bis diesen Sommer bei Bremen 1860 durchführte.

Das Kangatraining selbst erfand die Wiener Tänzerin und dreifache Mutter

Nicole Pascher, die genau vor denselben Problemen stand wie Frauke

Grimm und andere Mütter. 2008 entwickelte die Österreicherin deshalb

das Mama-Kind-Workout.

Bei ihr absolvierte Frauke Grimm auch die Ausbildung zur Kangatrainerin.

Sie fuhr mit der ganzen Familie nach Wien und während sie im theoretischen

Unterricht paukte, schaute sich ihr Mann mit den damals noch

zwei Kindern die österreichische Hauptstadt an. „Wir haben einen sehr

großen medizinischen Teil dabei gehabt“, erzählt die Trainerin über die

Ausbildung. Es ging unter anderem um postnatale Komplikationen genauso

wie um das richtige Tragen des Kindes und die gesunde Ausführung

der Sportübungen. Beim praktischen Teil des Unterrichts half Sohn Falk

als Übungspartner. Dank der Kinder brauchen die Mütter beim Kangatraining

nicht viel Material. Sie nutzen ihr eigenes oder eben das Gewicht

der Babys.

Training ab der achten Woche

Nach den fünf Tagen in Wien musste Frauke Grimm sich zu Hause mit

einem großen Stapel Lehrmaterialien auseinandersetzen. Danach folgten

Prüfungen: eine theoretische, eine praktische und eine Trageprüfung –

alle bestanden. Seit Mai 2015 kann sie als Kangatrainerin Mütter beim

richtigen Bewegen anleiten.

Inzwischen ist Sohn Falk zu groß, um seine Mama zu den Trainingsstunden

zu begleiten. Tochter Marta hat die Aufgabe als Trainingsgewicht auf

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


KANGATRAINING - FIT MIT KIND

Auf den Rücken geschnallt, kann Marta am Training teilnehmen und fördert

ganz nebenbei als zusätzliches Gewicht die Fitness ihrer Mama Frauke Grimm

Mamas Rücken übernommen. Die Zweijährige ist derzeit das älteste Kind

in der Trainingsgruppe. Im Grunde können Frauen ab acht Wochen nach

einer Spontangeburt und zwölf Wochen nach einem Kaiserschnitt mit

dem Training beginnen. Die gynäkologische Abschlussuntersuchung müssen

sie auf jeden Fall hinter sich haben. „Das Kangatraining ersetzt nicht

die Rückbildungsgymnastik“, sagt Frauke Grimm. Diesen speziellen Kurs

der Hebamme müssen die Frauen trotzdem absolvieren. Es spreche aber

nichts dagegen, sich für beide Kurse parallel anzumelden, so die Trainerin

weiter.

Mütter tauschen sich aus

Neben der Fitness hat Frauke Grimms Kurs auch eine hohe soziale Komponente.

Die Frauen buchen für acht Wochen am Stück und bleiben die

Zeit auch in einer festen Gruppe zusammen. Dabei lernen sie sich kennen

und tauschen sich aus. „Das Training ist ein offener Raum, der wertfrei

ist“, sagt die Trainerin. Ganz egal, ob es ums Schlafen, Stillen oder Verstimmungen

mit dem Partner geht, die Frauen helfen mit Tipps oder

hören einander einfach nur zu. „Gerade für Mütter mit dem ersten Kind

kann das sehr wertvoll sein“, so Frauke Grimm.

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 29


KANGATRAINING - FIT MIT KIND

Auch ohne Tragehilfe passen Fitness und Baby gut zusammen: Frauke Grimm zeigt Übungen, die Mamas Kraft trainieren und dem Nachwuchs Spaß machen

Schon so manche Trainingsteilnehmerin bestärkte die Trainerin in ihrer Arbeit.

Hebammen und Ärztinnen habe sie schon im Kurs gehabt, erzählt

Frauke Grimm, und von allen positives Feedback bekommen. Auch eine

Trageberaterin war schon im Training, eigentlich als Teilnehmerin. Ganz

nebenbei konnte sie aber auch wertvolle Tipps geben. Noch immer

kommt die Schwachhauserin Hannah Kräutner manchmal in die Trainingseinheit

und berät die Mütter. Ansonsten hat aber auch Frauke

Grimm immer ein Auge darauf, wie die Kinder in der Trage sitzen, bevor

sie den Aerobic-tänzerischen Teil des Workouts einleitet.

Einen neuen Kurs im Kangatraining beginnt Frauke Grimm bei Bremen

1860 am 29. November. Von den acht Stunden absolvieren die Kursteilnehmerinnen

vier noch vor Weihnachten; die andere Hälfte gibt es ab

dem 10. Januar. Mehr Informationen finden interessierte Mütter und auch

Väter auf

www.kangatraining-frauke.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SCHWACHHAUSEN Magazin | September - Oktober 2018 31


32 SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Naturschützer

aus Leidenschaft

Mit dem Bürgerpark hat sich Jagdpächter

Richard Onesseit ein ganz besonderes

Revier in Schwachhausen ausgesucht

TEXT & FOTOS | KATJA ALPHEI

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 33


BÜRGERPARK JÄGER RICHARD ONESSEIT

Die Jungjäger 2018/2019 auf Streifzug durch den Stadtwald mit ihren Ausbildern Richard Onesseit (6. von rechts) und Marco Wendzioch (3. von rechts)

Er ist ohne Zweifel die grüne Lunge Bremens: Der Bürgerpark hat mit

dem angrenzenden Stadtwald in seiner Vielseitigkeit allen Bremern etwas

zu bieten. Auf den Spielplätzen, den Sportanlagen, den Kulturveranstaltungen

und in den naturbelassenen Grünanlagen kommt jeder auf seine

Kosten. Aber auch Tiere haben hier ein Zuhause gefunden. Die Weiden,

Gewässer, Büsche und Bäume sind Lebensraum für viele verschiedene

Tierarten.

Das besondere Jagdrevier

Seit zehn Jahren ist Richard Onesseit Inhaber des Jagdscheins und somit

staatlich geprüfter Naturschützer. Seit 2011 darf er den Bürgerpark und

den Stadtwald sein Jagdrevier nennen und blickt bereits jetzt auf eine ereignisreiche

Zeit zurück. Mit den vielen Besuchern dort unterscheidet

sich dieses Revier deutlich von anderen Jagdgebieten. Hier kann sich der

Tierschützer ganz auf die Eigenschaft besinnen, die einen guten Jäger in

erster Linie auszeichnet: Zurückhaltung. Während die Jagd ursprünglich

ausschließlich der Beschaffung von tierischer Nahrung und Fellen galt,

rücken heutzutage diese Aspekte weit in den Hintergrund. Die größte

Motivation eines Waidmanns sollte nicht der nächste Weihnachtsbraten

sein. Vielmehr geht es um die Überwachung und die nachhaltige Bewirtschaftung

der Tierbestände, das Erleben der Natur und das Schützen der

Lebensräume.

Einmal wöchentlich streift Richard Onesseit zur Abenddämmerung durch

sein Revier. Da sich im Bürgerpark zu jeder Tages- und Nachtzeit Besucher

aufhalten, gestaltet sich das Jagen schwierig. Die Verantwortung ist groß

und die Sicherheit dieser Menschen hat höchste Priorität. Mit großer

Achtsamkeit kontrolliert er die Population der Rehe, Hasen, Kaninchen

und Enten vor Ort. Manchmal verirrt sich auch ein Fuchs aus dem Niederblockland

in die innerstädtische Grünanlage. Solange ausreichend Nahrung

und Lebensraum für alle Tiere vorhanden ist, gibt es keinen Anlass

zur Regulierung des Wildbestands. Dennoch gibt es gute Gründe, in die

Natur einzugreifen. Um der Verbreitung von Seuchen vorzubeugen, werden

kranke Tiere ins Visier genommen. Ebenso unerwünscht sind sogenannte

Faunenverfälschungen. Hierbei verändert sich der heimische

Tierbestand durch die Einbürgerung fremder Arten, was das ökologische

Gleichgewicht negativ beeinflussen und die Vernichtung der eigentlich

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


BÜRGERPARK JÄGER RICHARD ONESSEIT

Jäger und Naturschützer Richard Onesseit mit Hündin Jenny auf Pirsch in

seinem Revier, dem Bürgerpark

heimischen Art zur Folge haben kann. Auch sollten die Geschlechterverhältnisse

innerhalb einer Tierart in etwa ausgewogen sein. Die Ausbeute

der Jagd in Richard Onesseits Pachtrevier ist so gering, dass das erlegte

Wild ausschließlich auf seinem eigenen Teller landet. Die Kadaver kranker

Tiere werden an den Abdecker übergeben.

Naherholungsgebiet für Mensch und Tier

Seine anfängliche Sorge, sich als Jäger im Bürgerpark Kritik und Argwohn

aussetzen zu müssen, bestätigt sich nicht. Ganz im Gegenteil begegnen

ihm die meisten Besucher mit großem Interesse. Sie erkundigen sich nach

seinen Aufgaben in diesem Revier und nach dem Tierbestand, der hier

vorzufinden ist. Und den einen oder anderen Hotelgast, der sich auf den

verschlungenen Pfaden des Bürgerparks und des Stadtwaldes verlaufen

hat, hat Richard Onesseit wieder auf den rechten Weg führen können.

Der Naturschützer schätzt es, dass sein Revier als Naherholungsgebiet

von so vielen Menschen angenommen wird. Solange sich die Besucher auf

den Wegen aufhalten, stellen sie keine Gefahr für die dortige Tierwelt dar.

Dennoch ruft er gern zu mehr Aufmerksamkeit auf, wenn „den Sportlern

die Zeiger auf der Waage wichtiger zu sein scheinen als die Regenwürmer,

die sie gerade in den Boden stampfen“, sagt der Jäger schmunzelnd.

Und wenn es sich mit einer Decke auf den ausgewiesenen Futterwiesen

gemütlich gemacht wird, sollte den Besuchern bewusst sein, dass sie gerade

möglicherweise die Rehkitze um ihr Abendbrot bringen. Jeder

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 35


BÜRGERPARK JÄGER RICHARD ONESSEIT

Der Naturlehr- und Erlebnispfad im Stadtwald bietet viele Informationen

und Aufgaben, um die Natur mit allen Sinnen kennenzulernen

In der Jägerausbildung nimmt die Naturkunde den größten

Anteil ein. Koryphäe Richard Onesseit gibt den Anwärterinnen

und Anwärtern Wissenswertes mit auf den Weg

unbedachte Eingriff des Menschen beeinflusst den Biorhythmus der Tiere.

Berücksichtigt und schützt der Besucher aber ihre Lebensräume, ist er

sehr willkommen zu erleben, was die Natur zu bieten hat.

Ausbilder in Tier- und Naturschutz

Mittlerweile ist Richard Onesseit nicht nur Tier- und Naturschützer aus

Leidenschaft. Er ist auch für die Bremer Landesjägerschaft, den anerkannten

Naturschutzverband, als Ausbilder der angehenden Jungjäger

tätig. Hier unterrichtet er die Fachbereiche „Federwild“ und „Wildbrethygiene“.

Die Wildbrethygiene beschreibt alle Maßnahmen von der

sauberen Erlegung des Wilds über die Versorgung des Wildbrets bis hin

zur Herstellung eines gesunden Lebensmittels, für die EU-einheitliche

Richtlinien eingehalten werden müssen.

In diesem Jahr starteten 16 Anwärterinnen und Anwärter auf den Jagdschein

ihre neunmonatige Ausbildung. Es sind Männer und Frauen im

Alter von Anfang zwanzig bis Mitte sechzig, Studenten wie Beamte. Da

die Ausbildung jedes Jahr im September beginnt, steht ein Besuch in Richard

Onesseits Revier schon früh auf der Agenda. Noch tragen die Bäume

ihre Blätter und der Ausbilder für „Naturschutz und Hege“ Marco Wendzioch

führt die Auszubildenden in die umfangreiche Welt der Gehölze

ein. Ausgestattet mit einem Katalog der Laub- und Nadelbäume streifen

sie gemeinsam durch den verschlungenen Stadtwald und studieren alles,

was am Wegesrand zu finden ist. Mit zahlreichen Anekdoten bringt auch

Richard Onesseit den Neuen sein Revier näher und bereitet sie auf eine

erlebnisreiche und naturverbundene Zeit als Jäger oder Jägerin vor.

Der Bürgerpark darf sich glücklich schätzen, mit Richard Onesseit einen

so achtsamen und erfahrenen Jäger und gleichzeitig eine Koryphäe auf

den Gebieten Natur- und Tierschutz für sich gewonnen zu haben.

Freizeittipp

Im Stadtwald wurde mit Unterstützung der Landesjägerschaft Bremen e.

V. ein Naturlehr- und Erlebnispfad ins Leben gerufen, der dazu einlädt,

die Natur mit allen Sinnen zu erforschen. Viele Informationen und Aufgaben

animieren dazu, die Augen und Ohren offen zu halten, um von, mit

und in der Natur zu lernen. Startpunkt ist der Parkplatz der Finnbahn

(Parkallee 281).

www.lj-bremen.de

36

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SCHWACHHAUSEN Magazin | März - April 2018 37


38 SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Mo∈Alpн

So heißt es nunmehr seit fast 100 Jahren,

wenn jede Skisaison über 1.000 Bremer

und Bremerinnen gemeinsam mit dem

Bremer Ski Club in die Berge aufbrechen

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 39


„MOIN ALPEN“ MIT DEM BREMER SKI CLUB

Schneevergnügen für die Kleinsten: Vor allem bei den Kindern und Jugendlichen werden die Anfängerkurse groß geschrieben

Mit seinen derzeit 3.100 Mitgliedern gehört der Bremer Ski-Club zu den

größten Skivereinen in Deutschland. Lediglich im Süden der Republik

haben sich einige Vereine zusammengeschlossen und so vor einigen Jahren

den BSC vom Thron gestoßen. Dennoch machen die alpennahen Skischulen

in Bayern und Schwaben und der Deutsche Skiverband immer

große Augen, wenn sie sehen, mit wie viel Energie, Herzblut und Qualität

der Skisport hier oben im Norden seit fast 100 Jahren gelebt wird.

Über Teufelsmoor und Trockenskikurse

Wie kam es zur Gründung des Vereins? 1922 wurde in einer Herrenrunde

über das Skilaufen gesprochen und die Runde beschloss spontan, einen

Verein zum „Zwecke des Skilaufes“ zu gründen. Wo aber sollte man in

Bremen Skilaufen? Die ersten Skiversuche führten in das Teufelsmoor bei

Ritterhude, wo sich einige Hügel aus der Landschaft erheben. Heinrich

Schlüter und Georg Mönnich, zwei Gründungsmitglieder und auch die

beiden ersten Vorsitzenden, bestanden als erste Bremer die Prüfung zum

Skilehrer. Fortan ging es also unter fachgerechter Anleitung in die Umgebung.

Der Radius des Ski-Clubs weitete sich aus und bald ging es in den

Harz, zu den Dammer Bergen, ins Wiehengebirge und später schließlich

in die Alpen.

Während des Krieges mussten die Skier zu Kriegszwecken abgegeben werden,

sodass kein Skilaufen mehr möglich war. Der Neubeginn war im Jahr

1943, als der Skiclub aus 43 Mitgliedern bestand. Die Vorbereitung für das

Skilaufen geschah damals in den Bremer Turnhallen. Hier wurden alle

Übungen stehend auf den Skiern durchgeführt. Diese Kurse nannten sich

übrigens „Trockenskikurse“.

Vorbereitung auf die Skisaison

Was für eine Gaudi: Beim Abschlussrennen treten Kinder und Eltern gegeneinander

an und natürlich findet im Anschluss eine gebührende Siegerehrung

statt

Rund 75 Jahre später wird sich immer noch in den Bremer Turnhallen

auf die Skisaison vorbereitet. Allerdings nicht mehr mit Skiern an den

Füßen und deutlich moderner. Fitness, Kraft- und Konditionstraining,

Gymnastik, Pilates, Inline-Hockey, Yoga, und Nordic Blading sind nur eine

Auswahl der Angebote. Hinzu kommen diverse Aktivitäten wie Stand-Up

Paddling, Wandern, Radtouren und Nordic-Walking. Jeden Abend in der

40

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


„MOIN ALPEN“ MIT DEM BREMER SKI CLUB

KORZUS PIEWACK HORSTKÖTTER PARTNER

RECHTSANWÄLTE UND NOTARE

und

» Wir stehen Ihnen in allen

Rechtsangelegenheiten

- für den Pflegefall und

im Erbrecht insbesondere

bei der Gestaltung von

Vorsorgevollmachten

und Patientenverfügungen

sowie von Testamenten,

Erb- und Übertragungsverträgen

- gerne zur

Seite.«

Unsere Notare

Nicole Gronemeyer + Thomas Piewack

Friederike Huber fuhr auf den 2. Platz bei den Niedersächsischen Schülermeisterschaften

Woche wird Sport angeboten, um sich auf den Winter in den Bergen vorzubereiten

und im Sommer fitzuhalten. Letzten Winter wurde sogar über

ein Eishockeyteam vom BSC nachgedacht.

Fahrten in die Alpen

Das Herzstück des Bremer Ski-Clubs sind aber die Fahrten in die Alpen.

Auch in diesem Jahr führt der Ski-Club über 40 Skireisen durch. Im Winter

2018/2019 hat der Bremer Ski-Club zahlreiche Ziele in Österreich,

der Schweiz, Deutschland, Italien und Norwegen im Programm. Und für

jeden Schneesportler ist etwas dabei – egal ob Skiläufer, Langläufer, Snowboarder,

Telemarker und Ski-Tourer. Über 1.000 Bremer und Bremerinnen

werden dann mit den BSC in die Berge reisen, um das Gefühl von Schnee,

Natur und Freiheit zu spüren.

Damit die Gruppe aus „Flachlandtirolern“ weiter wächst und möglichst

viele Bremer in den Genuss der Bergluft und Talschwüngen kommen,

wird sich stark für neue und junge Mitglieder eingesetzt. Auf den meisten

Fahrten werden Kurse für Anfänger angeboten und im Herbst finden

im SnowDome Bispingen mehrere Schnupperkurse für Ski-Neulinge statt.

Anfängerkurse und Jugendreisen

Vor allem bei den Kindern und Jugendlichen werden die Anfängerkurse

groß geschrieben. Fast ein Viertel der Fahrtenangebote sind für Familien

ausgelegt. Kinder ab 5 Jahren können dann die ersten Schwünge üben

und mit dem Schneepflug stoppen, während die Eltern mit den anderen

Erwachsenen die Bergwelt genießen. Heiß her geht es bei den Famililenfahrten

immer zum Abschlussrennen, wenn die Kids ihre Eltern um die

Bestzeit herausfordern.

Neben dem Skiunterricht für Anfänger und Kinder stehen die Jugendreisen

im Mittelpunkt. In den Weihnachts- und Osterferien werden diverse

Fahrten für die Bremer Teenager angeboten, mit ausgebildeten Übungsleitern

und ohne ihre Eltern die Alpen zu erleben. Mit vielen Schulen in

und um Bremen finden zudem Kooperationen zum Skilauf statt und wenn

die Jugendlichen noch schneller auf der Piste unterwegs sein wollen, so

Büro Findorff und Notariat

Hemmstraße 165, 28215 Bremen

Telefon: (0421) 37 77 90

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 41


„MOIN ALPEN“ MIT DEM BREMER SKI CLUB

Kopfüber ins neue Jahr auf der Jugendfahrt in Kaprun

bietet das Raceteam vom BSC viele Möglichkeiten zum Slalom- oder

Speedtraining. Geplant ist ausserdem, ein Freestyle-Team für die Freunde

des Funparks, Rails und Kickern zu gründen. Die Highlights für die ambitionierten

Skiläufer sind im Januar die „Bremer Meisterschaften“ in

Steinach am Brenner und der „Bremer Parallel-Slalom“ im Harz.

Ausgebildete Ski-, Langlauf- und Snowboardübungsleiter

Großen Wert legt der Verein darauf, dass auf den Fahrten ausgebildete

Ski-, Langlauf- und Snowboardübungsleiter dabei sind. Die Ausbildung

vom Landesskiverband Bremen beinhaltet u. a. einen Theorieteil, der in

Bremen stattfindet. Das Kernsttück der Ausbildung, die Praxis, findet dann

in den Alpen – meist im Stubaital, Österreich – statt, wo eine Woche lang

die neuesten Erkenntnisse und Schwünge auf der Piste vom Deutschen

Skiverband vermittelt werden und wo auch die Prüfungen stattfinden.

Weitere Informationen zum Bremer Ski Club, dem Fahrtenprogramm und

die Ausbildung zum SkilehrerIn gibt es unter www.bremer-ski-club.de,

per E-Mail unter info@bremer-ski-club.de oder auf Facebook.

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42

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 43


Ein prickelnder Secco

zum Schmunzeln

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG + JÖRG SARBACH

Die hat uns gerade noch gefehlt

Pussybrause, das klingt nach Mädelsabend, geselligem Zusammensein,

Spaß haben und dabei etwas Spritziges genießen.

Also gesagt, getan. Ich lade ein paar Freundinnen zu

mir nach Hause ein, stelle ein paar Flaschen Pussybrause

kühl und bin gespannt, wie dieser Drink mit dem doch sehr

ausgefallenen Namen ankommt und schmeckt. Es gibt zwei

Sorten und die Flaschen sind echte Hingucker, weiß und

schwarz satiniert mit auffallenden Etiketten. Aber was verbirgt

sich dahinter? Pussybrause ist ein Secco aus Deutschland,

der in origineller Ausmachung und mit einem ziemlich

humorigen Namen, der sofort im Kopf bleibt, daherkommt.

Die Schwachhauserin Christa Roewer hat ihn „erfunden“

und im Gespräch erzählt sie von ihrer Idee.

Seit dem Frühjahr gibt es den trockenen Perlwein in Weiß

und Rosé nun und der neue Jahrgang kommt von einem

Winzer aus Rheinhessen. „Der Weiße ist ein Cuvée aus drei

Traubenarten, Riesling, Muskateller und Müller-Thurgau.

Der Rosé ist ein blauer Portugiese mit Beerenaroma. Der Geschmack

kommt gut an“, erzählt Christa Roewer. „Alle

waren bisher begeistert, auch Männer finden es gut“, so die

Weinliebhaberin. „Man muss es probieren, der Gaumen ist

der beste Kellermeister“, meint sie lachend.

Von der Mosel nach Bremen

Das Thema Wein liegt ihr im Blut. Sie kommt von der

Mosel, ist schon als Kind in den Weinbergen herumgetobt,

hat ihrem Großvater, der einen kleinen Weinberg besaß, bei

der Weinlese geholfen. „Bei Wind und Wetter war ich draußen

im Weinberg unterwegs und es hat mir viel Spaß gemacht,

bei der Weinernte mitzumachen.“ Als Moselanerin

bringt sie nun ihre Weinleidenschaft in den Norden. Bremen

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


OASE DER IDEEN

Christa Roewer wollte schon immer gerne etwas

Eigenes kreieren – das Ergebnis ist ihre Pussybrause

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 45


Tim Kalbhenn von der gleichnamigen Weinhandlung am Schüsselkorb hat das Produkt von Christa Roewer im Sortiment

ist ihre zweite Heimat geworden. Seit 11 Jahren lebt sie hier und fühlt sich

sehr wohl. Sie folgte ihrem Mann hierher, der gebürtiger Bremer ist und

zurück in die Heimat wollte, nachdem sie länger in Mainz und Berlin

wohnten. Beruflich hatte sie mit Wein bisher allerdings eher wenig zu

tun. Sie arbeitete lange beim ZDF in verschiedenen Bereichen. Wenn sie

ihre Heimat an der Mosel und die Weinberge vermisst, fährt sie mit ihrem

Mann hin und besucht Freunde dort. Dann ist die Sehnsucht wieder eine

Weile gestillt, wenn sie zurückkommt.

Loriot-Wein

Mit einem ganz besonderen Wein hat Roewer schon Erfahrung gemacht.

Sie erweckte gemeinsam mit ihrem Mann die Loriot-Weine aus dem legendären

Sketch „Vertreterbesuch“ zum Leben. Von 2013 bis zum Ablauf

der Lizenz Ende 2016 durch die Loriot-Erben wurden rund 160000 Flaschen

verkauft. Eigentlich plante sie auch einen Loriot-Secco, das klappte

zwar nicht, war aber der Ideengeber für die Pussybrause. Produziert wurden

die Weine im DRK-Sozialwerk in Bernkastel-Kues an der Mosel, eine

Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Ein Teil des Erlöses kam

der ehrenamtlichen Arbeit des Bremer Roten Kreuzes zugute. Ihre Ideen

auch mit karitativen Zwecken zu verbinden, liegt ihr besonders am Herzen.

Auch Teile des Erlöses der Pussybrause kommen einem guten Zweck

zugute. Nach dem Motto „Schwache stärken“. Sollten Unternehmen größere

Mengen ihres Seccos abnehmen, können sie auch eigene Spendenprojekte

damit unterstützen, verspricht sie.

Ein neues Kultgetränk?

„Ich wollte schon immer etwas Eigenes kreieren. Beim Besuch in Weinläden

stellte ich fest, es fehlte etwas Witziges“, erinnert sie sich. Damit

war die Idee zu Pussybrause geboren. Der Name sollte vor allem lustig

46

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


und humorig sein. „Er ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich

habe noch keine negativen Reaktionen bekommen“, freut sie sich. Auch

ist er eine Anspielung auf ihre frühere Katze, die Pussy hieß. Das Katzenmotiv

findet sich auch auf dem Etikett. Und Brause lässt an etwas

Sprudelndes denken, dies passt gut zu Secco. Die Etiketten entwarf der

Bremer Designer Arne Olsen. „Er hat es nach meinen Ideen wunderbar

umgesetzt“, begeistert sie sich. Ihrer Meinung nach gibt es so ein außergewöhnliches

Design bei anderen Produzenten nicht. Mit der Pussybrause

möchte sie ein Kultgetränk schaffen. Namen und Design hat sie sich übrigens

schützen lassen.

Ideenschmiede Bürgerpark

„Mein Mann und ich sprudeln vor Ideen. Wir sind ein sehr kreatives

Paar“, lacht die umtriebige Geschäftsfrau, von der wir wohl noch Einiges

erwarten dürfen. Die besten Ideen kommen ihr im Bürgerpark. Von ihrem

Zuhause in Schwachhausen hat sie es da nicht weit. Beim Spazierengehen,

Joggen oder Fahrrad fahren lässt sie ihren Gedanken freien Lauf.

„Hier habe ich ein echtes Wohlfühlgefühl, ich liebe Bäume und die Atmosphäre

dort. Überhaupt ist die Natur mein Kraftzentrum und hier überkommt

mich die Inspiration“, schwärmt sie. Pläne hat sie noch viele. So

soll es neben den großen Flaschen zukünftig auch kleine Piccolo-Flaschen

geben. Auch Pralinen passend dazu kann sie sich gut vorstellen. Einsatzorte

für ihren kultigen Secco als Pendant zu Aperol Spritz und Hugo sieht

sie viele. Sei es bei Junggesellinnen-Abschieden, bei Open-Air-Veranstaltungen

und Konzerten, als Ausschank in Modeboutiquen, beim Ladies

Lunch, als Begrüßungsgeschenk in Hotelzimmern, auf Kreuzfahrtschiffen

und natürlich ganz normal im Getränke- und Einzelhandel. Als nächstes

möchte sie ihn zum Aprés-Ski in angesagten Skigebieten anbieten. Bei

Gosch in Wenningstedt auf Sylt ist es schon von Anfang an mit großem Erfolg

erhältlich.

Bei meinem Mädelsabend kam der Perlwein auf jeden Fall gut an, trotz

gewisser anfänglicher Skepsis wegen des Namens. „Mild, trotzdem spritzig,

sehr perlig, ohne zu schaumig zu sein, fruchtig, sehr lecker, hochwertig

und von guter Qualität, erinnert ein wenig an Champagner“

lauteten die Urteile. „Ein Getränk, das Spaß macht, ohne einen hinterher

zu ärgern, sprich einen dicken Kopf verursacht“ waren wir uns sicher.

Und öffneten die nächste Flasche.

Erhältlich ist der Secco über die Internetseite und in der Weinhandlung

Julius Kalbhenn im Schüsselkorb 12.

www.pussybrause.de

Pussybrause – die hat uns gerade noch gefehlt, so der Slogan des Seccos

Ihre

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 47


Zwei Gebäude, eine Vision: Mit der „allee 36“ entstehen mitten in Schwachhausen 19 stilvolle Eigentumswohnungen, die fürstliche Eleganz

und modernes Wohnen vereinen. (Bild: Planungsbüro Italiano)

Urban leben –

fürstlich wohnen

In gefragter Lage Schwachhausens entstehen mit

der allee 36 hochwertige Eigentumswohnungen

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


IMMOBILIENREPORT BREMEN

Eine klare Architektur, die erstklassige Lage und eine stilvolle Ausstattung –

die allee 36 verbindet klassische Eleganz, Exklusivität und Urbanität in einer

besonderen Weise. Mit dem einzigartigen Neubauvorhaben entstehen

zwischen dem Zentrum und dem Technologiepark insgesamt 19 hochwertige

Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant.

Im Herzen von Schwachhausen, einem der attraktivsten Wohnviertel,

fern vom Stress und dennoch in nächster Nähe zum urbanen Leben – das

kennzeichnet die einmalige Lage des neuen, modernen Wohnquartiers

an einer der längsten Straßen Bremens. Der beliebte Stadtteil begeistert

mit einer Vielfalt, die Traditionelles und Modernes verbindet. Ob Museum

oder das Kino „Gondel“, hochkarätige Gastronomie oder Sportangebote,

Shoppen in der Wachmannstraße oder Entspannen im Bürgerpark: Von

der allee 36 ist das alles in wenigen Minuten zu erreichen. Ferner gewährleistet

die erstklassige Infrastruktur eine optimale Anbindung in die

Bremer Innenstadt. Unterstrichen wird die optimale Lage durch die von

der Kurfürstenallee abgewandte Lage in zurückgesetzter Baureihe.

Realisiert wird das Neubauvorhaben auf dem ca. 2.400 Quadratmeter großen

Grundstück an der Kurfürstenallee 36 von dem Planungsbüro Italiano

GmbH. Die beiden Wohngebäude sind durch eine klare Bauästhetik

gezeichnet. Verfeinert durch verspielte Elemente unterliegt das markante

Design allen Annehmlichkeiten für einen attraktiven Wohnkomfort. „Die

geschmackvolle Architektur ist geprägt durch fürstliche Eleganz in Symbiose

mit einer hochwertigen Ausstattung – diese verspricht Exklusivität

und zugleich stilvolle Zurückhaltung“, betont Architekt und Geschäftsführer

Thorsten Italiano. „Gleichermaßen gelungen ist die Harmonie zu

den Stadtvillen in der Umgebung.“

Hell, stilvoll und modern

Vom ersten Blick an wird deutlich, dass Freiraum und Leichtigkeit zum

Konzept gehören. Die stilvollen Eingangsbereiche führen per Fahrstuhl

barrierefrei in die ca. 55 bis 156 Quadratmeter großen Wohnungen. Intelligente

Raumaufteilungen bieten eine Fülle an Wahlmöglichkeiten für

jeden Bedarf: Die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen verfügen alle über

großrahmige Terrassenbereiche und wunderbare Balkone. Französische

Balkone, edler Putz und die stilvolle Dachgestaltung runden den optischen

Gesamteindruck ab. Lichtdurchflutete Wohn- und Essbereiche mit

offen gestalteten Küchen, bodentiefe Fenster, edles Parkett und großrahmige

Fliesen mit Fußbodenheizung sowie moderne Bäder schaffen eine

wertige Basis für jeden Einrichtungsstil. Darüber hinaus ist eine innovative

und simple Smart Home Technologie integriert, die beweist, dass maximaler

Wohnkomfort auch energiesparend und umweltfreundlich sein

kann. Die hauseigene Tiefgarage bedenkt die funktionelle PKW-Unterbringung

mit angemessenen Stellplatzgrößen.

Kapitalanleger profitieren dank der massiven Bauweise von einer soliden

und äußerst langlebigen Immobilie – hinzu kommt die nachhaltige Vermietbarkeit

durch die gefragten Wohnungsgrößen. Die Fertigstellung der

beiden Gebäude ist für Frühjahr 2020 avisiert. Die Kaufpreise beginnen

bei 237.000 Euro; eine zusätzliche Käuferprovision fällt nicht an.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Nicola Metzger, Gunnar

Sauer und Arne Smolla vom Immobilienberatungsunternehmen

Robert C. Spies unter der Telefonnummer unter 0421-17393-33

oder per E-Mail unter n.metzger@robertcspies.de, g.sauer@

robertcspies.de und a.smolla@robertcspies.de gerne zur Verfügung.

Stephanikirchhof 7 A, 28195 Bremen, Tel (0421) 62 65 88 88

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Das Beratungsteam Nicola Metzger,

Gunnar Sauer und Arne Smolla von

der Firma Robert C. Spies

Der Architekt Thorsten Italiano

Domshof 21, 28195 Bremen, Tel (0421) 173 93 0

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018

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AOK-KINDERTAG BEI BREMEN 1860

AOK-

Kindertag

bei Bremen

1860

Ihr Kinderlein, kommet!

Den großen AOK-Kindertag in den Hallen

von Bremen 1860 gibt es auch in diesem Jahr

– die Vereinsfamilienfeier steigt am 2. Dezember

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


AOK-KINDERTAG BEI BREMEN 1860

Die Tradition lebt fort! Auch im Dezember 2018 wird es einen großen

Kindertag der Kooperationspartner AOK und Bremen 1860 geben. In der

dann festlich geschmückten Halle 9 wartet am Sonntag, den 2. Dezember,

von 14.30 bis 17.30 Uhr ein vielfältiges Bühnenprogramm auf alle Gäste

zwischen null und sechs Jahren und ihre Begleitung. Jolinchen und Michi

Möhrchen werden außerdem für jede Menge Spaß sorgen und Vereinswirt

Remo für volle Mägen. Gemeinsam läuten Bremen 1860, die AOK sowie

die kleinen und großen Gäste die Vorweihnachtszeit ein, indem sie die

erste Kerze am großen Adventskranz anzünden.

Auf der Bühne leitet Moderator Axel Pusitzky durch die Show, bei der

die Besucher einen Eindruck dessen bekommen, was sportlich bei Bremen

1860 alles möglich ist. KBZ-Leiter Arne Truhart-Tschorn und Hannah

Kröger aus der Geschäftsstelle des Vereins ergänzen das Programm mit

einer bunten musikalischen Mischung.

Die Bewegungslandschaft im KBZ, ein Bobbycar-Parcours in Halle 5 sowie

eine Krabbellandschaft in Halle 8 laden ganz kleine Gäste zum Bewegen

ein. Halle 6 wird eher gemütlich eingerichtet mit Platz zum Chillen und

Stillen. Neu ist in diesem Jahr, dass auch die Kunstturnhalle für Kinder ab

fünf Jahren geöffnet sein wird. Turntrainer und Übungsleiter von Bremen

1860 zeigen nicht mehr ganz so kleinen Gästen, wie sie sich sicher an den

Geräten bewegen.

Der Eintritt ist wie immer frei. Auf jedes Kind wartet zudem eine kleine

Überraschung. Bremen 1860 und die AOK freuen sich auf einen schönen

geselligen Nachmittag in festlicher Vorweihnachtsstimmung!

modern - servicefreundlich - preiswert

Sebastian Köhler e.K.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018

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„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Die Lösung ist in dir!

Lernberaterin der Evolutionspädagogik® Jutta Pries

hilft und unterstützt bei Stress,

Ängsten, Lern- und Verhaltensblockaden

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


„Familie & Co“



Unsere

Stress ist nicht grundsätzlich

etwas Schlechtes. Er kann uns

anspornen und voranbringen.

Stress wird aber zur Belastung,

wenn er uns blockiert und zum

Stillstand führt. Unter Druck reagieren

wir oftmals unangemessen.

Wir schreien und toben, werden

traurig oder verstummen gar, ohne

dass wir es mit Worten beschreiben können.

Hier kann die Evolutionspädagogik® unterstützen

und helfen. Denn wo Sprache versagt, hilft Bewegung!

„Familie & Co“

Seiten

Frau Pries, der Begriff der Evolutionspädagogik® ist nicht ganz geläufig.

Welches Konzept verbirgt sich dahinter und wieso haben

Sie sich entschieden, danach zu arbeiten?

Im Alltag sagen wir uns oft, dass man etwas nie lernen oder schaffen wird.

Wir schauen auf das, was wir nicht können, und fühlen uns schwach oder

geben auf. Die Evolutionspädagogik® schaut bewusst nicht auf die Defizite,

sondern auf die dahinterliegenden Talente. Schüchtern sein heißt

beispielsweise, sich gut schützen zu können; wenn jemand aggressiv ist,

zeigt er uns, dass er Kraft hat, und egoistisch sein beinhaltet auch, für sich

sorgen zu können. In bestimmten Situationen sind diese Fähigkeiten alle

wichtig. Schwierig wird es dann, wenn man ausschließlich diese Verhal-

tensweisen abrufen und nicht mehr entscheiden kann, wann es wichtig

ist, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen, seine Kräfte an richtiger

Stelle einzusetzen oder auch die anderen im Blick zu haben.

Die Methode der Evolutionspädagogik® gibt es schon seit fast 30 Jahren.

Wir Lernberater nutzen bei unserer Arbeit drei Säulen: die Informationen

zur evolutiven Entwicklung des Menschen, Bereiche aus der Kinesiologie

(d. h. der Lehre der Bewegung) und neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung.

Entwickelt haben wir Menschen uns durch die Neugier unserer

Vorfahren, durchs Ausprobieren und durch die dadurch gemachten

Erfahrungen. Das Tun war hier das Entscheidende, um voranzukommen.

Als ich die Evolutionspädagogik® kennenlernte, war für mich sofort klar,

dass das eine geniale Methode ist, um Blockaden zu lösen, weil man über

die Bewegung arbeitet.

Wen möchten Sie mit Ihrem Angebot der Evolutionspädagogik®

und Praktischen Pädagogik insbesondere ansprechen und wo liegt

Ihrer Erfahrung nach erhöhter Bedarf?

Das Angebot richtet sich an alle, die bei einem Thema auf der Stelle treten,

die etwas stresst oder die an ihrer Einstellung zu einem Thema etwas

ändern wollen. Sie sind an einer bestimmten Stelle blockiert. Der Begriff

„Lernen“ bezieht sich ja nicht nur auf das schulische Lernen. Wir entwickeln

uns ein Leben lang, aber manchmal hakt es, sodass wir keine Lösung

mehr sehen.

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 53


„Familie & Co“

In meine Praxis kommen daher sowohl Kinder als auch Jugendliche und

Erwachsene. Den persönlichen Lösungsweg finden die Klienten selber,

weil sie ihren Blickwinkel verändern. Daher bin ich jedes Mal begeistert,

was auf einmal möglich wird.

Derzeit kommen sehr viele Schulkinder mit Konzentrationsproblemen.

Das, was ich seit Jahren als Lehrerin in der Schule beobachte, spiegelt

sich demnach auch hier in der Praxis wider. Einfach mal wieder mit

Freude am Lernen loslegen und leichter Dinge bewältigen zu können,

gibt den Kindern dann sehr viel Lebensfreude und Energie zurück. Wenn

die Blockade gelöst ist, lernt man automatisch leichter, effektiver und

somit auch erfolgreicher. Und so ist es auch in allen anderen Lebensbereichen:

Löst man die Bremse, geht es voran. Insbesondere die Mütter

kommen oft mit dem Thema, dass sie erschöpft sind und das Gefühl

haben, nur noch für die anderen da zu sein. Sie haben verlernt, für sich

zu sorgen. Die Vernunftebene sagt ihnen, dass sie für die anderen da sein

und sich hinten anstellen müssen, aber ihr Gefühl passt nicht dazu. Auch

bei so einem Thema kann man durch passende Übungen den Blick wieder

öffnen, denn keinem ist geholfen, wenn man seine Bedürfnisse gar

nicht mehr wahrnehmen kann. Dann stellt sich Stillstand, Frust und Traurigkeit

ein.

Wie sieht der Aufbau einer (ersten) gemeinsamen Stunde mit

Ihnen aus und worauf zielen weiterführende Treffen?

In der ersten Sitzung ermittele ich, aus welcher Gehirnentwicklungsstufe

heraus jemand wahrnimmt und reagiert. Dadurch wird dann schnell klar,

warum eine bestimmte Situation Stress auslöst. Steckt man an einem bestimmten

Punkt fest, sieht man nicht mehr die Wahlmöglichkeiten, die

man alternativ auch noch hat. Es geht dann darum, diese Bandbreite wieder

zu eröffnen.

Alle Lösungen tragen wir schon in uns, sie sind nur verschüttet oder nicht

vollständig erfahren worden. Über die passende Übung erreichen wir auch

die Bereiche im Gehirn, die für Worte gar nicht empfänglich sind. Zum

Beispiel bei Prüfungsängsten spielt unser Gehirn uns quasi Streiche, wenn

wir mit erhöhtem Puls, Schwitzen oder dunkelroter Gesichtsfarbe reagieren.

In solchen Momenten hilft meistens kein gutes Zureden. Wir wollen

am liebsten einfach nur fluchtartig den Raum verlassen. So wird jede

Prüfung oder jeder Vortrag zu einem Kampf und sehr anstrengend.

Die hier gelernten Übungen bekommen die Klienten wie Werkzeuge an

die Hand. Zu Hause lohnt es sich dann, diese Bausteine immer wieder

einzusetzen und zu nutzen, um das Gehirn zu trainieren und daran zu erinnern,

dass es eine Wahl hat. Die Übungen lassen sich gut in den Alltag

einbauen. Hier bei mir ebnen wir einen Trampelpfad. Durch das regelmäßige

Erinnern über die Übungen wird dann daraus ein fester Weg. In

der Regel reichen wenige Termine, um eine spürbare Veränderung zu bewirken.

Welche Erfolge und Ziele stellen sich optimalerweise nach einigen

Behandlungen nach der Evolutionspädagogik® ein?

So unterschiedlich wie die Themen meiner Klienten sind, so unterschiedlich

sind auch die Erfolge. In vielen Fällen zeigt sich schon nach

der ersten Sitzung eine Veränderung. Das kann aber auch erst einmal ein

kleiner Schritt sein. Ein Junge mit Schulangst wollte zum Beispiel in den

Tagen nach der ersten Sitzung alleine Brötchen holen fahren. Das war für

ihn ein Riesenschritt, weil das seit Jahren nicht mehr möglich war. Die

Kontrolle über den Alltag zurückzugewinnen, gab ihm neuen Mut und

Selbstsicherheit.

Manchmal gelingt aber auch sofort eine große Veränderung. Ein anderer

Junge löste beispielsweise seine Konflikte zu Hause und in der Schule fast

ausschließlich mit den Fäusten. Er wusste sich nicht anders zu wehren

und hatte keinen Zugang mehr zu der Möglichkeit, Streit anders zu lösen.

Gutes Zureden von außen hilft nicht, wenn jemand aus dem Stammhirn

heraus reflexhaft reagiert, Bewegung aber schon. Bereits nach der ersten

Sitzung löste der Junge den nächsten Streit mit Worten.

Ziel ist es, dass die erlangte Unbeschwertheit bleibt und automatisch abgerufen

wird. Stimmt das Körpergleichgewicht, ist man allen Anforderungen

gewachsen.

Was macht Sie glücklich zu sehen in der Zusammenarbeit mit

Ihren Klienten?

Die Tätigkeit als Lernberaterin macht mir wahnsinnig Spaß. Da wir hier

direkt ins Tun kommen, verfliegt eine Sitzung wie im Nu und wir lachen

immer viel.

Für viele Menschen sind die Schule, die Arbeit oder der Alltag ein täglicher

Kampf. Lernen und Leben darf aber auch einfach sein! Es ist für mich

großartig, wenn durch meine Unterstützung die Schranken aufgehen und

die Menschen wieder voller Energie, Zuversicht und Mut ihr Leben gestalten

können, einfach weil sie wieder Alternativen sehen. Die gute

Nachricht ist, dass das Gleichgewicht in jedem Alter wieder hergestellt

werden kann, da das Gehirn lebenslang lernfähig bleibt. Meine älteste

Klientin ist derzeit 68 Jahre alt.

Vielen Dank für das Interview!

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


„Familie & Co“



Antje Herden

Wir Buddenbergs –

Das Geheimnis vor

der Tür


Stille Nacht? Nicht mit den Buddenbergs! Weihnachten steht vor der Tür.

Doch nicht nur das, auch ein geheimnisvolles Paket. Und kurz darauf ein

merkwürdiger Fremder. Die Erwachsenen merken nicht, dass es sich dabei gar nicht

um den lang verschollenen Verwandten handelt, sondern in Wahrheit um einen

Bankräuber und seine Beute. Während nach und nach die diversen Väter und Großeltern

der Patchworkfamilie eintrudeln, stürzen sich Mia und ihre Halb- und Sozusagen-Geschwister

in ihr ganz eigenes Weihnachtsabenteuer und entlarven den

Fremden pünktlich vor dem Heiligen Abend … als Retter eines verschollenen Schatzes.

Heiliger Bimbam!Eine ganz und gar nicht besinnliche Weihnachtsgeschichte für

kleine und große Chaoten – inklusive Wohlfühl-Spannung und dem sicheren Gefühl,

dass am Ende immer alles gut wird.

Laufzeit: 2 Stunden, 47 Minuten

Art: Autorisierte Lesefassung

ISBN: 978-3-8398-4183-9

Preis: 12,95 Euro

www.fischerverlage.de

Verlosung!

2 x Wir Buddenbergs

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. November an:

gewinnen@

schwachhausen-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 55


„Familie & Co“


Nachts

im Übersee-Museum

Wer die Ausstellungen des Übersee-Museums in einer besonderen Atmosphäre

erkunden möchte, ist bei der Taschenlampenführung „Nachts im

Museum“ am Freitag, den 16. November genau richtig. Hier entdecken die Besucher

Ozeanien, Asien, Amerika oder Afrika bei Nacht – nur beleuchtet von der

Taschenlampe der sachkundigen Begleitung, die so manchen „Museumsbewohner“

für ihre Erklärungen in ein anderes Licht rückt. Der Eintritt beträgt 10

Euro / ermäßigt 8 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@uebersee-museum.de

oder (0421) 160 38-171.


www.uebersee-museum.de

Außenansicht Übersee-Museum bei Abend© Übersee-Museum Bremen

Foto: Matthias Haase



Kindergeburtstage im Focke-Museum




Einen Kindergeburtstag als besonderes Erlebnis bietet das Focke-Museum

für Kinder und Jugendliche von 6 bis 13 Jahren. Zunächst gibt es eine spannende

Führung und anschließend werden die Kinder selbst aktiv. Die Geburtstagskinder

können aus 15 verschiedenen Themen wählen – vom Puppenspiel,

Bauen mit Ankerbausteinen und Lego über Walfang bis zum Programmieren von Robotern.

Eine Museumspädagogin begleitet die Kinder und vermittelt bei der Führung

spannendes Wissen und gestaltet den praktischen Teil. Anmeldung und

Beratung unter Telefon (0421) 699 600-61 Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag

von 9 bis 12 Uhr und Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.

Die Geburtstagskinder können aus 15 verschiedenen Themen wählen

Augenchirurgie | Lasertherapie | ambulante OPs | Ästhetische Lid­OP | Botox | Kinderophthalmologie

Fachärzte für Augenheilkunde

Im Medicum | Schwachhauser Heerstraße 50

Tel. (0421) 347 94 75 | Fax (0421) 347 94 76

info@augen­op­zentrum­medicum.de

www.augenarztpraxis­opz­medicum.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


„Familie & Co“


Upcycling: Nähen mit der Nähmaschine

Ab 14. November im Forum Mola Kunst in Schwachhausen


Liebe Kinder, ihr wollt gerne mit der Nähmaschine nähen? Vielleicht habt

ihr es ja schon mal probiert, aber noch nicht viel Erfahrung? Dann könnt ihr

das jetzt ändern! In einer kleinen Gruppe mit Gleichgesinnten werden wir ab dem

14. November in einem Kurs kleine praktische Dinge nähen, die ihr ganz individuell

gestalten könnt. Selbst entworfene Applikationen machen aus euren Projekten

Unikate. Unter fachlicher Anleitung lernt ihr auch gleich den richtigen Umgang mit

eurer Nähmaschine. Außerdem arbeiten wir nachhaltig. Ihr braucht also keine

Stoffe zu kaufen, Upcycling ist angesagt. Bestimmt habt ihr schon davon gehört.

Also nichts wegschmeißen, sondern mitbringen! So bekommen eure ausrangierten

Lieblingsklamotten noch eine zweite Chance, zu etwas schönem Neuen zu werden!


Regelmäßig bietet das Forum Mola Kunst an der Schwachhauser

Heerstraße 268A beliebte Nähmaschinen-Veranstaltungen für Kinder an

Der Kurs startet am 14. November für insgesamt vier Mal (14.11., 21.11., 28.11.,

5.12.) von jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 70 Euro plus 5 Euro

Materialkosten. Anmeldungen bitte an info@forum-mola-kunst.de oder telefonisch

unter (0421) 27 65 88 88.


www.forum-mola-kunst.de

DIE EISPRINZESSIN – DAS MUSICAL

Eine Show für die ganze Familie im Metropol Theater Bremen


Das Musical DIE EISPRINZESSIN gastiert am Sonntag, den 9. Dezember

um 15 Uhr im Metropol Theater Bremen: Gerda und ihr Vater

betreiben in Lappland das kleine Landhotel „Zum goldenen Hirsch“. Dort heuert

Kai als neuer Hausdiener an. Während der Vater den armen Kai nur herumkommandiert,

schließt Gerda den Jungen in ihr Herz. Doch eines Tages

erscheint ein merkwürdiger Gast im Hotel. Eine edel gekleidete Frau ganz in

weiß. Sie umschmeichelt Gerda und will sie zu sich ins Eisreich ziehen. Sie soll

ihre Nachfolgerin, ihre Eisprinzessin, werden und künftig

in Prunk und Reichtum leben. Gerda gefällt

diese Aussicht und sie geht mit. Doch Kai

ist fassungslos als er entdeckt, dass Gerda

fort ist. Also macht er sich auf die

Suche. Schon bald lernt er im Eisland

den pfiffigen Pinguin Frostie

kennen, der ihn fortan auf seiner

Reise begleitet. Zusammen überwinden

die beiden den Eismoloch,

die Schneeflockenwand und

den Eistresor, aber können sie auch

Gerda schließlich aus den Fängen der

Schneekönigin befreien?

www.metropol-theater-bremen.de

Verlosung!

2 Eintrittskarten

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. November an:

gewinnen@

schwachhausen-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Am 9. Dezember um 15 Uhr steigt das Musical „Die Eisprinzessin“ im

Metropol Theater Bremen – die perfekte Show für die ganze Familie

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 57


„Familie & Co“


✺Ab dem ersten Novemberwochenende ziehen zwei Olchis ins Universum® ein und verblüffen Kinder ab sechs

Jahren mit tollen Experimenten. (Bildquelle: Illustration von Erhard Dietl, © Verlag Friedrich Oetinger)


Die Olchis zu Gast im Universum ®

Kinder-Theaterstück mit vielen Experimenten

Was gibt es Schöneres als Schlammpfützen, Abgase und fauligen Mundgeruch?

Die grünen Olchis aus der beliebten Kinderbuchreihe von Erhard Dietl

(Verlag Friedrich Oetinger) können sich nichts Besseres vorstellen! Die knubbelnasigen

Wesen leben auf einer Müllhalde in Schmuddelfing und hassen Ordnung.

Ab dem ersten Novemberwochenende ziehen zwei von ihnen mit ihrem Müll ins Universum®

ein und lassen Kinder ab sechs Jahren an ihrem turbulenten Leben teilhaben.

In einem vom Universum® gemeinsam mit der Alten Liebe Produktion entwickelten

Theaterstück werden anschaulich und mit vielen Experimenten gespickt aktuelle

Themen wie Abfalltrennung und Recycling unter die Lupe genommen. So

veranstalten die Olchis beispielsweise ein rasantes Müllrennen mit einem Laubpuster

und entdecken dabei ganz zufällig eine Möglichkeit zur Mülltrennung. In

dem ganzen Unrat verstecken sich mitunter auch wahre Schätze, wenn sie nur ein

wenig umfunktioniert werden. So bauen die Olchis, dargestellt von Vivienne Kaarow

und Denis Fischer, aus einem alten Brett im Handumdrehen ein verblüffenden

Tischtennisball-Katapult und leere Tonnen werden zu Wolkenmaschinen. Muffel-

Furz-Teufel nochmal, ist es nicht sensationell, was man aus Abfall noch alles machen

kann? Mit vielen kreativen Recyclingideen werden die Theaterbesucher zu

einem bewussten Umgang mit unserer Umwelt angeregt – Lachmuskeltraining inklusive!

Die halbstündigen Aufführungen finden immer samstags und sonntags in der Zeit

vom 3. November bis zum 2. Dezember statt. Beginn ist jeweils um 13, 14.30 und

16 Uhr. Die Veranstaltung kostet pro Person 1 Euro extra zum regulären Universum®-Eintrittspreis

oder ohne Ausstellungsbesuch 5 Euro pro Theaterbesucher.

Eine Reservierung für das von dem Bremer Logistikdienstleister BLG LOGISTICS

unterstützte Theaterstück ist empfehlenswert unter 0421 / 33 46 166. Tickets an

der Tageskasse sind nach Verfügbarkeit erhältlich.

Termine:

03. / 04. November 2018

10. / 11. November 2018

17. / 18. November 2018

24. / 25. November 2018

01. / 02. Dezember 2018

Beginn ist jeweils um 13.00, 14.30 und 16.00 Uhr.

www.universum-bremen.de

Eisfest im Übersee-Museum




Der 24. November steht ganz im Zeichen des antarktischen Eises! Das Übersee-Museum

feiert von 13 bis 21 Uhr anlässlich der „Antarctica“ ein großes

Eisfest. An Infoständen und in Kurzvorträgen können sich die Besucherinnen und

Besucher über die Forschung und den Schutz der Antarktis informieren, für szenische

Wassermusik sorgt Liquid Soul mit ausgefallen Instrumenten wie Wasserstichorgel

und Aquarion. Die kleinen Gäste können sich beim Kinderschminken ihr

Lieblingstier aufmalen lassen oder in einem Workshop Origami-Pinguine falten.

Auch kulinarisch wird etwas unter dem Motto „Eis“ geboten. Das Eisfest kostet

11,50 Euro für Erwachsene und 22,50 Euro für Familien.

Antarctica: Junge Kaiserpinguine stürzen ins Wasser

(Foto: Vincent Munier)

58

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


„Familie & Co“


Grafik by sketchnotes-by-diana.com

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 59


Ich wollte

immer schreiben

Kinderbuchautorin Anna Lott im Gespräch

TEXT & FOTOS | IRA SCHEIDIG

60

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 61


KINDERBUCHAUTORIN ANNA LOTT

Anna Lott gewann mit ihren spannenden und lustigen Kinderbüchern schon die Herzen vieler junger Leser

Es weihnachtet bei der Autorin Anna Lott, genauer gesagt in ihrem neu

erschienenen Buch „Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte

Wunschzettel“. Ein humorvolles, perfektes Weihnachtsabenteuer für die

ganze Familie, das richtig Vorfreude auf die Weihnachtszeit macht. Bei

Kaffee und Zimtsternen erzählt Anna Lott von ihrer Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen

und aus ihrem Leben als Autorin.

Anna Lott erfand in ihrem neuesten Abenteuer die knuffige Figur Otibuk,

der ganz anders ist als die anderen Teufel: kleiner und netter. Er möchte

Kindern Wünsche erfüllen, anstatt sie zu erschrecken. Als er sich beim

Weihnachtsmann als Engel bewirbt, wird er jedoch abgelehnt. Doch dann

findet er zufällig den Wunschzettel eines Kindes und nutzt seine Chance.

Und damit fängt das ganze Weihnachtschaos so richtig an. Da das Buch,

was für ein Zufall, genau 24 Kapitel hat, eignet es sich perfekt als literarischer

Adventskalender zum Vorlesen oder selber lesen für Kinder ab 5

Jahre. „Ich bin sehr glücklich über die schönen Illustrationen von Nikolai

Renger“, freut sie sich und zeigt mir die ansprechenden Bilder im Buch.

Eigentlich erfand sie die Geschichte als Filmstoff, an dem sie mit einer

Hamburger Produktionsfirma arbeitet. Als ihr Verlag dtv davon hörte, war

er sofort interessiert und wollte die Geschichte gerne als Buch. An der

Verfilmung arbeitet sie weiterhin. „Wir hoffen, dass wir weitere Förderung

bekommen und es weitergeht.“

Schon einige Bücher veröffentlicht

Es ist bereits das achte Buch der renommierten Kinderbuchautorin, die

schon mit ihren Helden Luzie oder Moppi und Möhre aus anderen Buchreihen

viele Kinderherzen gewann. „Ich wollte schon immer für Kinder

schreiben“, erzählt sie mir. Was reizt sie gerade daran? „Es ist unverstellt

und sehr direkt. Man muss Dinge benennen und auf den Punkt bringen.

Kinder wollen Antworten. Es gefällt mir, Schwieriges für Kinder einfach

und verständlich darzustellen.“ Auch lustig sei die Arbeit, berichtet sie.

„Ich liebe es, wenn ich am Schreibtisch beim Schreiben lachen muss.“

Ganz besonders freut es sie, wenn ihre Geschichten funktionieren, das

spürt sie bei Lesungen, wenn das Publikum an den entsprechenden Stellen

mitgeht und lacht. Lesungen gibt sie viel und gerne. Sie sind eine

wichtige Einnahmequelle und ermöglichen den direkten Kontakt zu den

Lesern. „Ich erzähle ernste Themen, dies aber sehr humorvoll und leicht.

Genau das ist eine Herausforderung: etwas mit Optimismus zu erzählen.

Zeigen, dass man Dinge zusammen mit anderen meistern kann, dass man

nicht so leicht aufgeben soll, sondern dass es Lösungen gibt.“ Bei ihrem

neuen Weihnachtsbuch steht zum Beispiel die Idee dahinter, was passiert

eigentlich, wenn Wünsche in Erfüllung gehen, auch wenn man sich mal

etwas Böses wünscht. Wenn der Wunsch verständlich, aber nicht gut ist.

Es geht um Gut und Böse. „Ich arbeite gerne mit der Frage, was wäre

wenn. Das finde ich spannend.“

„Unterhaltungsliteratur ist ein Spiegel unserer jetzigen Zeit und erzieht

indirekt mit bestimmten Werten. Bücher machen etwas mit einem“, ist sie

sicher. Ihr ist ganz wichtig, dass die jungen Leser Spaß an ihren Büchern

haben. Vielleicht hilft ihr dabei auch ihre Ausbildung als Clownin, die sie

berufsbegleitend absolvierte. „Da geht es um das Beieinander von Komik

und Tragik. Dort habe ich gelernt, wie ich humorvoll erzähle und wie ich

etwas witzig kreiere.“

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


KINDERBUCHAUTORIN ANNA LOTT

Leseglück für die ganze Familie erschafft die sympathische Kinderbuchautorin

mit mittlerweile acht Büchern

Schreiben ist ihre Leidenschaft

Das Geschichtenerzählen reizte sie von Beginn an. Sie studierte zunächst

Theaterwissenschaften, später Erziehungs- und Literaturwissenschaften

mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur und Medien. Dazwischen dann mal

ganz was anderes: Sie machte eine Ausbildung als Bio-Gemüsegärtnerin.

Schon nach dem Abitur arbeitete sie ein Jahr auf einem Biohof in Schweden.

„In der Ausbildung habe ich das Arbeiten gelernt, effektiv, schnell

und gut organisiert“, lacht sie. Nach Abschluss der Ausbildung studierte

sie weiter. Nach dem Studium absolvierte sie ein Volontariat bei Radio

Bremen mit dem Schwerpunkt Dramaturgie und arbeitete dort einige

Jahre als Redakteurin. Sie stellt auf Bremen 2 und Bremen 4 noch immer

regelmäßig Bücher für Kinder vor. Auch für die Sendung „Ohrenbär“, eine

Hörfunkreihe für Kinder beim NDR, WDR und RBB, schreibt sie regelmäßig

Geschichten.

Irgendwann musste sie sich entscheiden, ob es eher die redaktionelle Arbeit

oder das Schreiben werden sollte. Vor vier Jahren wagte sie dann den

Schritt und lebt seitdem als freie Autorin unter dem Künstlernamen Anna

Lott. 2015 erschien ihr erstes Buch „Luzies verrückte Welt“ bei dtv junior.

Sie mag ihre flexible Arbeit und ist glücklich. Natürlich gibt es auch

schwierige Momente. „Ich hatte mal 50 Seiten geschrieben und merkte,

es geht nicht, ich kriege es nicht hin. Ich war wirklich verzweifelt. Dann

merkte ich, dass mir schon Fehler in der Vorarbeit unterlaufen sind. Ich

habe nochmal komplett neu angefangen mit dem Text.“ Dabei kommt ihr

zugute, dass sie sehr schnell arbeitet. Sie hat ein Buch auch mal in vier

Wochen verfasst, als es zeitlich knapp war.

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 63


KINDERBUCHAUTORIN ANNA LOTT

Luzie, Tilda, Otibuk sowie Moppi und Möhre heißen die liebenswerten Helden in

den Büchern der Autorin Anna Lott

Ideen fliegen ihr nicht am Schreibtisch zu

Woher kommen ihre Ideen, frage ich nach. „Nicht am Schreibtisch“, lacht

sie, „sondern durch Begegnungen, Träume, Beobachtungen, in Bewegung

sein.“ Dann geht sie sehr organisiert und professionell vor. Sie ist überhaupt

sehr strukturiert in ihrer Arbeit. „Ich erarbeite den Plot, mache ein

gründliches Exposé und eine Gliederung, die ich dann abarbeite. Dieses

Grundgerüst wird dann beim Schreiben farbig und bunt.“ Sie zeichnet

ihre Geschichten und Figurenkonstellationen auch mal auf, um sich zu

sortieren, und zeigt mir große Papierrollen mit Skizzen und Beschreibungen.

Auch eine einjährige Fortbildung an der Akademie für Kindermedien

half dabei. „Hier habe ich viel Handwerk gelernt“, erinnert sie

sich. Dort lernte sie auch ihre Agentin kennen, die den Kontakt zum Verlag

knüpfte und so alles ins Rollen brachte. Und was sagen ihre beiden

Söhne, 8 und 11 Jahre alt, dazu, eine Kinderbuchautorin als Mutter zu

haben? „Sie sind stolz und finden es ganz cool“, berichtet sie lachend.

„Meine Kinder haben zwar andere Schwerpunkte wie Sport oder Zeichnen

und lesen wenig, aber ich lese ihnen viel vor.“

Sie schreibt voller Elan an weiteren Projekten. Im nächsten Jahr werden

vier neue Bücher von ihr erscheinen. Am 14. Dezember um 10 Uhr gibt

es in der Stadtbibliothek eine Lesung aus ihrem Weihnachtsbuch als Bremer

Buchpremiere. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bei der Bibliothek

wird gebeten.

Es weihnachtet in dem neu erschienenen Buch „Der kleine Weihnachtsteufel

und der verflixte Wunschzettel“

www.annalott.com

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 65


Ein Maskenball

Verlosung!

3 x 2 Karten

für „Ein Maskenball“

am 25. November um 18 Uhr im

Theater am Goetheplatz.

Einfach eine E-Mail bis zum

19. November an gewinnen@

schwachhausen-magazin.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen

Verdis Meisterwerk

„Ein Maskenball“ am Theater Bremen

Die große italienische Oper „Ein Maskenball“

ist jetzt als Neuinszenierung am Theater Bremen

mit über 70 Menschen in einem opulenten

Kostümbild auf der Bühne zu sehen.

Giuseppe Verdis 1859 in Rom uraufgeführte

Oper changiert wie kein anderes Werk aus seiner

Feder zwischen Komödie und Tragödie.

Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil

zum Musikdrama. Im Zentrum steht König

Gustavo, historisch inspiriert von Gustav III.

von Schweden (1746-1792). Er war den Künsten

zugetan, verfügte Reformen, erwies sich

aber letztendlich als ein despotischer Alleinherrscher.

Diese janusköpfige Figur interessiert

den Regisseur Michael Talke, den die Bremer

Opernbesucher schon von seinen Inszenierungen

„Rigoletto“, „Il barbiere di Siviglia“ und

jüngst „The Rake’s progress“ kennen. Gustavo

sei für ihn ein moderner Charakter, leichtlebig,

unkonventionell, der sich – völlig losgelöst von

gesellschaftlichen Zwängen – durch sein Ego

und Vergnügungsstreben leiten ließe. Kein

Wunder, dass so jemand eine Opposition auslöst.

Und auch hierauf legt Talke sein interpretatorisches

Augenmerk: Wie aus dem Nichts

formiert sich eine Masse von Menschen, die

sich am Schluss zu einer gefährlichen Front

vereint – auch dies ist nicht ohne historische

Parallelen.

Die Story ist mit ihrer Dreiecksgeschichte ein

typischer Verdi-Plot: Der König, unser genussversessener

Gustavo, liebt die Frau seines besten

Freundes. Verschwörer trachten ihm

allerdings nach dem Leben. Ein Attentat auf

ihn auszuüben, dürfte nicht schwer sein, so

wie er sich rumtreibt und in die Öffentlichkeit

begibt – gerne auch inkognito, beispielsweise

jetzt, wo er die Wahrsagerin Ulrica aufsuchen

möchte. Doch das Amüsement ist getrübt. Ulrica

sagt seinen Tod voraus: Er werde durch

denjenigen sterben, der ihm als nächstes die

Hand drückt. Renato, sein Freund und hintergangener

Mann seiner Angebeteten, erscheint

und streckt ihm seine Hand entgegen. Gustavo

schlägt ein. Das Drama nimmt seinen

Lauf, und doch bleibt ihm die Heiterkeit erhalten.

Dafür sorgt der Venezianer Marco Comin

am Pult der Bremer Philharmoniker. Denn

„die italienische Oper braucht vor allem

Leichtigkeit, die aber keineswegs oberflächlich

sein darf, denn Oberflächlichkeit ist der Tod

der Kunst“, so Comin.

Besonders stolz ist das Theater Bremen darauf,

das Werk beinah vollständig aus dem eigenen

Ensemble besetzen zu können,

inklusive der hoch anspruchsvollen Hauptpartien,

die für alle drei Künstler ein Debüt sind.

Birger Radde singt Renato, Patricia Andress ist

als Amelia zu hören und Luis Olivares Sandoval

verkörpert König Gustavo.

Vorstellungstermine:

Samstag, 17. November, 19.30 Uhr

Sonntag, 25. November, 18 Uhr

Mittwoch, 5. Dezember, 19.30 Uhr

Sonntag, 23. Dezember, 15.30 bis 18 Uhr

Dienstag, 25. Dezember, 18 bis 20.30 Uhr

Samstag, 19. Januar 2019, 19.30 Uhr

www.theaterbremen.de

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Reden & verhandeln

sind meine Stärken!

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Hoch sollen sie streben

Bei Bremen 1860 gibt es ab Januar ein neues Konzept für

sportliche Kindergeburtstage mit fachspezifischen Betreuern

Kinderbewegungszentrum, Parkour oder doch die olympischen Spiele

nachstellen? Auch in der Kunstturnhalle gibt es viele spannende Geräte

zu entdecken. Die Interessen, gerade bei Kindern, ändern sich zuweilen

rasant. Mit zunehmendem Alter möchten sie immer wieder anders Geburtstag

feiern. Dem trägt Bremen 1860 jetzt Rechnung.

Ab dem 1. Januar gibt es in dem Schwachhauser Sportverein ein neues

Konzept. Für Kindergeburtstage können Familien dann zentral über die

Geschäftsstelle oder über ein Formular auf der Vereinshomepage verschiedene

Sportmodule buchen. In Parkour, Leichtathletik, Fußball, Basketball,

Volleyball, der Dance Company, Unihockey, Tischtennis, Turnen

und verschiedenen Sportspielen, wie Brennball oder Dodgeball, sowie

weiterhin im Kinderbewegungszentrum können sich Geburtstagskinder

und ihre Gäste bis zu 90 Minuten lang austoben. Sie lernen bei sicherer

Anleitung eines Betreuers eine neue Sportart kennen und erweitern ihren

Bewegungshorizont.

Die Module folgen dabei festen Abläufen, die nach einer Begrüßung ein

Warm-Up vorsehen. Dann folgt der sportartspezifische Teil der Feier und

zum Schluss eine gemeinsame Abschiedsrunde.

Nach dem sportlichen Part zieht die Geburtstagsgesellschaft zu Vereinswirt

Remo ins „Cool down“ um, wo eine Stärkung auf sie wartet. Sport

und Speis können ab Januar nur noch zusammen im Paket gebucht werden.

Wer zum Nachtisch eine Geburtstagstorte kredenzen möchte, kann

die selbstverständlich mitbringen. Auf Allergien und Unverträglichkeiten

sowie eine vegetarische Ernährung kann der Wirt eingehen.

Die Kindergeburtstage werden ausschließlich an Wochenenden jeweils

altersgerecht für Mädchen und Jungen zwischen einem und 14 Jahre ausgerichtet.

Bei Kindern über fünf Jahre müssen Eltern nicht zwingend anwesend

sein. Das Geburtstagskind bekommt ein kleines Geschenk vom

Verein sowie jeder Gast eine Urkunde. Zudem stehen Familien ab dem 1.

Januar auf der Vereinshomepage eine vorgelayoutete Einladungskarte zum

Download sowie ein Online-Buchungsformular zur Verfügung.

Das Sportmodul kostet für Mitglieder von Bremen 1860 und der AOK

Bremen/Bremerhaven 89 Euro, für Nicht-Mitglieder 99 Euro für bis zu 15

Kinder zuzüglich Getränke und Geburtstagsmenü im „Cool down“. Werden

die Gruppen größer, wird der Preis entsprechend angepasst. In dem

Fall steht dem Übungsleiter auch ein Helfer zur Seite.

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Walking in a Winter Wonderland

Vorweihnachtlichen Winterzauber versprüht Bremen 1860 bei

einem kleinen Markt am 8. Dezember auf seinem Vereinsgelände

– ein geselliges Event für ganz Schwachhausen

Glöckchen klingen durch die Nacht, lautlos wirbeln Schneeflocken in der

Luft, die Landschaft glitzert wie von Feenstaub überzogen, in weißen

Wölkchen zieht Atemluft von dannen – Winteridylle, wie man sie von

Postkarten, vielleicht aus dem Skiurlaub und natürlich aus Dean Martins

Evergreen kennt. Solche weißlich-zauberhafte Atmosphäre in Bremen vorzufinden,

dafür muss man schon ganz viel Glück haben. Dennoch können

auch Hansestädter es sich in der Vorweihnachtszeit richtig gemütlich machen.

Und das am besten auch noch gemeinsam.

Zum allerersten Mal in seiner Geschichte möchte der Sportverein Bremen

1860 den Stadtteil in ein „Winter Wonderland“ auf seinem Gelände im

Baumschulenweg einladen. Bei Heißgetränken und Speisen kommt

Schwachhausen am Sonnabend, 8. Dezember, von 14 bis 18 Uhr auf dem

kleinen weihnachtlichen Markt zusammen.

Auf seiner Terrasse kredenzen Vereinswirt Remo und verschiedene Partner

süße und herzhafte Leckereien, die zum Teil ihre Ursprünge in Remos

Heimat Holland haben. Neben Glühwein werden auch alkoholfreier

Punsch, Kakao und Kaltgetränke ausgeschenkt. Mehrere Geschäftsleute

und Kreative aus dem Stadtteil bieten ihre Waren und ihre Kunst auf dem

Vereinsgelände an; Bremen 1860 lässt für eingefleischte Fans des Vereins

Weihnachtsbaumschmuck mit dem Vereinslogo anfertigen.

1860-Partner ÖVB Joachim Lodders sowie Eltern, Kinder und Lehrer der

Grundschule Baumschulenweg packen im Kulturprogramm und im Food

Court des „Winter Wonderlands“ tatkräftig mit an. Damit auch wirklich

Weihnachtsstimmung aufkommt, gibt es weihnachtliche Evergreens, bei

denen die Besucherinnen und Besucher gern mitsummen, -singen, -schunkeln

können, live gesungen.

Das „Winter Wonderland“ ist zunächst ein eintägiger Test für den Verein,

den Wirt und die Schwachhauser. Je nach Zuspruch werden die Organisatoren

vom Baumschulenweg überlegen, ob sie im nächsten Jahr eine

Neuauflage starten und das „Wonderland“ vielleicht noch ausbauen. Besucherinnen

und Besucher können Verantwortlichen vom Verein und der

Gastronomie beim gemeinsamen Umtrunk zwischen Bratwurst und Crêpes

gern eine Rückmeldung dazu geben.

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 69


Rugby-Spieler fordern Revanche!

Die „Sumo Fight Night“ zwischen Rugby und American

Football geht am 26. Januar in die zweite Runde

Das wird wieder ein langer Winter für Outdoor-Sportarten! Damit es trotzdem

nicht langweilig wird, gehen die Rugby-Spieler von Bremen 1860

mit ihrer „Sumo Fight Night“ in die nächste Runde. Nachdem das Event

im Februar 2018 so gut angenommen wurde, soll es ein regelmäßiger Termin

im Jahreskalender der Rugby-Abteilung werden. Die Rugby-Spieler

von Bremen 1860 und anderen Vereinen treten am Sonnabend, 26. Januar,

ab 18 Uhr erneut gegen American-Football-Spieler in den Ring.

Gekämpft wird zunächst wieder in verschiedenen Gewichtsklassen und

zum Schluss in der offenen Wertung, in der Sportler verschiedener Silhouetten

nach dem Losprinzip gegeneinander antreten. Die erste Begegnung

der beiden Sportarten im offenen Wettbewerb ging 1:0 für die

Footballer aus. Das können die Rugby-Spieler natürlich nicht auf sich sitzen

lassen. Sie wollen Revanche! Es geht darum, zu zeigen, wer die stärkeren

Männer sind: Die Footballer, die nie ohne Helm, Maske,

Shoulderpads und Kniepads aufs Feld gehen, oder die Rugby-Spieler, die

nur in Trikots, Mundschutz und manchmal mit Kappe in die Tacklings

gehen.

Unterstützt wird die „Sumo Fight Night“ wieder vom Sumo-Verband

Deutschland, der schon bei der ersten Ausgabe den Ring und den Schiedsrichter

stellte. Auch die Mawashis, also die traditionellen Sumo-Gürtel, die

wirklich nur das nötigste verdecken, bringen die Experten vom Verband

mit. Alle drei Sportarten, Rugby, American Football und Sumo, führen in

Deutschland eher ein Nischendasein. Auch das ist ein Grund dafür,

warum sich die drei zusammengetan haben und den Abend ausrichten.

Sie möchten jeweils für ihre Sportarten werben und sowohl mehr Spieler

als auch Fans für ihre Teams gewinnen.

Zudem wollen die Rugby-Spieler und Footballer die lange Winterpause

aufbrechen. Wegen möglicher schlechter Wetterverhältnisse sind die

Ligen in beiden Sportarten von Anfang Dezember bis in den März hinein

unterbrochen. In so einer langen Zeit können Randsportarten schnell in

Vergessenheit geraten.

Der Zuspruch für die erste „Sumo Fight Night“ war so groß, dass Bremen

1860 sie dieses Mal in einer größeren Halle ausrichtet. Die Hallen 2 und

3 werden für die Kämpfer geöffnet. „Early Bird“-Tickets für Frühbucher,

die dann auf der Tribüne sitzen, kosten zehn, „Last Minute“-Tickets für

Kurzentschlossene an der Abendkasse 15 Euro. Kinder bis 14 Jahre kommen

für fünf Euro rein. Tickets gibt es in der Geschäftsstelle von Bremen

1860 im Baumschulenweg 6 von montags bis freitags von 9 bis 17.30

Uhr.

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70

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


Verbal und körperlich

die Oberhand behalten

Lehrgang für Selbstverteidigung bei

drei spezialisierten Kampfsportlern

kam gut an

Effiziente Selbstverteidigung ist weiterhin ein Thema sowohl bei Kindern

als auch Erwachsenen. Das zeigte sich am Zuspruch für den Selbstverteidigungskurs

der Karate-Abteilung von Bremen 1860. 42 Kinder, Jugendliche

und Erwachsene standen in zwei Hallen bei drei Trainern im

Baumschulenweg auf Matte und Parkett, um sich in die Kunst der Selbstbehauptung

und -verteidigung einweisen zu lassen. Die wenigsten davon

hatten zuvor bereits Erfahrungen in einer Kampfsportart gemacht, sagte

Abteilungsleiter Sebastian Zibell.

Nach Kindern und Erwachsenen getrennt rotierten die Gruppen zwischen

den Trainern. Bei Jiu-Jitsuka Yannic Appel-Malchow (1. Dan) und Freestyle-Karateka

Raphael Böhm (2. Dan) von Bremen 1860 lernten die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer unter anderem, eine stabile

Ausgangsposition einzunehmen, sich richtig abzurollen und noch effektiv

zu wehren, auch wenn sie schon zu Boden gegangen sind. Rudolf

Schwalda (3. Dan) vom Deutschen Karate-Verband ging auch in der Theorie

darauf ein, wo Selbstverteidigung und Notwehr nach dem Gesetz einzuordnen

sind und wie sich Kinder, Frauen und Männer zunächst verbal

zu Wehr setzen. Durch vorausschauendes Denken und Handeln können

sie es sogar ganz vermeiden, in Handgreiflichkeiten verwickelt zu werden:

Nehmen sie ihre Umgebung bewusst wahr, indem sie beispielsweise

nicht ständig auf das Handy schauen, können sie mögliche Risikosituationen

vorausahnen, gegebenenfalls frühzeitig die Straßenseite wechseln

und Konfrontationen aus dem Weg gehen.

Nach dem ganztägigen Lehrgang mit den Anfängern widmeten sich die

Trainer und die fortgeschrittenen Kampfsportler in einer weiteren Einheit

ganz der Verteidigung mit Hilfsmitteln sowie Reaktionsmöglichkeiten bei

einem Angriff mit Waffen oder mehreren Angreifern.

Für alle drei Gasttrainer war es der erste Lehrgang in den Räumen von

Bremen 1860. Und sie kamen bei den Teilnehmern gut an, wie Sebastian

Zibell sagte. „Alle haben gemerkt, dass es ihnen viel bringt, wenn sie solche

Trainings öfter und regelmäßig machen“, sagt er. Dass es noch weitere

Lehrgänge gibt, schließt der Abteilungsleiter erst einmal nicht aus.

Da die Organisation aber von Ehrenamtlichen übernommen wird, ist ein

regelmäßiger Kurs derzeit nicht möglich.

Grundsätzlich steht es auch Nicht-Mitgliedern frei, das gesamte Kampfsportangebot

von Bremen 1860 zu testen. Selbstverteidigung ist neben

anderen Aspekten ein Bestandteil im Karate, Judo, Taekwondo und Aikido.

Das Vereinsangebot können Nicht-Mitglieder mit einem Gästeausweis

für zehn Euro zwei Wochen lang ausprobieren. Die zehn Euro

werden bei Vereinseintritt verrechnet.

BREMEN 1860

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 71


WIR, DIE MENSCHEN AUS SCHWACHHAUSEN

Buntes Herbstgemüse und viel frisches Obst gibt es bei Simone Warnke und

ihrem Kollegen am Stand von Obst und Gemüse True auf dem Benqueplatz

Hiltrud Schweers fährt gerade mit

ihrem Enkelkind spazieren während

ihre Tochter beim Arzt ist

Christa Figge hat gerade ein paar Bücher bei Thorban Buch

und Schmuck abgeholt

Susanne Schnitker hilft am Empfang des DRK-Hauses

in der Wachmannstraße gerne weiter

Jutta Gravenhorst kommt

gerade vom Zahnarzt.

Es war alles gut!

Anne von Warngel und Alexandra Groth sind mit ihren Kindern auf

dem Weg zum Müttertreff

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SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018


WIR, DIE MENSCHEN AUS SCHWACHHAUSEN

Bei Christa Brünjes vom Reformhaus Marris findet man schöne Pflegeprodukte

für die kalte Jahreszeit

Yanek Rhein hat beruflich in

Schwachhausen zu tun und ist gerade

unterwegs zu einer Baustelle

Gut gelaunt trägt Kai Neubert die

Post aus. Die Werder-Flagge ist da

immer mit dabei

Besonderes für den Hund findet man in der Stilhütte bei Nathalie Deichholz

Barbara Neumann genießt

den Gassi-Spaziergang mit

ihrer Hündin Kimba

Ob Weinpräsente, Lebensmittel, Konfiserie oder viele

weitere Leckereien. Bei Holger Lammers gibt es eine

breite Auswahl an typischen Bremer, nationalen und

internationalen Spezialitäten!

SCHWACHHAUSEN Magazin | November - Dezember 2018 73


WIR, DIE MENSCHEN AUS SCHWACHHAUSEN

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

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VOGEL MEDIA Bremen

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erscheint ab 17. Januar 2019

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