Griaß di' Magazin Frühling 2019

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Frühling 2019

DAS MAGAZIN FÜR KAUFBEUREN, BUCHLOE UND UMGEBUNG

MÖNCH Bruder Maximilien aus Frankreich wohnt in der Abtei St. Severin

SELBSTVERSUCH Ein Tag bei der Bundeswehr in Kaufbeuren

AUSGEZEICHNET Landwirt aus Oberostendorf ist Milchviehhalter des Jahres

Titelfoto: Michael Dörfler


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Die Mönche

von Kaufbeuren

Bester Milchviehhalter

kommt aus Oberostendorf

Selbstversuch: Ein Tag im

Fliegerhorst in Kaufbeuren

Leben im Land

Down Under

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Die Griaß-di’-Hasen sind los …

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Geschäftsführung:

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Verlagsleitung:

Reiner Elsinger

PR-Redaktion:

Regina Berkmiller, Yvonne Pleß,

Christine Seif, Anke Sturm

Koordination:

Elmar Suchy

Grafik/Layout:

Composizione Katrin Rampp

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Titelfoto:

Michael Dörfler

Verantwortlich für Anzeigen- und Textteil i.S.d.P:

Hans-Jürgen Fischer, fischerh@azv.de, Telefon 08341/8096-20

Herausgeber und Herstellung:

Allgäuer Zeitungsverlag GmbH,

Josef-Landes-Str. 38, 87600 Kaufbeuren

© 2019 bei Allgäuer Zeitungsverlag GmbH.

Nachdruck und Vervielfältigung

nur in Absprache mit dem Verlag.


Zugegebenermaßen, es sieht nicht wirklich aus wie ein Kloster –

keine prunkvollen Gartenanlagen, keine historischen Gemäuer,

alte Keller oder eine barocke Kirche. Auch alte Männer in

einer braunen Kutte wird man hier vergeblich suchen. Das

Kloster St. Severin in Oberbeuren ist kein Kloster, wie

man es aus dem Bilderbuch kennt, doch gerade diese

Außergewöhnlichkeit macht das Kloster und seine

Bewohner so sympathisch.


Die Mönche von Kaufbeuren 5

Bruder Maximilien kümmert sich um den Verkauf der selbst

hergestellten Produkte – unter anderem im Klosterladen der Abtei.

Untergebracht in der alten Radarschule der Bundeswehr im Kaufbeurer

Eichwald sieht man als erstes den hohen Funkturm. Idyllisch gelegen am

Rand von Kaufbeuren ist dort nicht nur die Abtei St. Severin mit ihren

Werkstätten untergebracht, auch das Bildungswerk St. Severin

mit der Kunstschule Allgäu, die Klostergalerie und der Klosterladen

haben dort einen Platz gefunden. Früher in Pforzen-

Leinau beheimatet, ist das Kloster vor rund neun Jahren

nach Oberbeuren gezogen.

Am Eingang heißt mich einer der beiden Mönche, die dort

wohnen, herzlich willkommen. Bruder Maximilien trägt

ganz normale Kleidung und ist deutlich jünger, als Mönche

in meiner Vorstellung sind. Der 35-jährige wohnt seit fast sieben

Jahren in der Abtei St. Severin, der zweite Mönch dort ist Bruder Georg.

Ausgelegt ist das Kloster eigentlich dafür, dass dort vier Personen dauerhaft

wohnen und arbeiten, aber bereits seit einiger Zeit sind sie nur zu zweit. „Die

tägliche Arbeit bekommen wir zu zweit gerade so gestemmt, und auch das Haus

können wir zu zweit bewirtschaften, allerdings kommt voraussichtlich noch in

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6

Die Mönche von Kaufbeuren

diesem Jahr ein dritter Mönch dazu,“ freut sich Maximilien.

„Doch einen weiteren Bewohner hier aufzunehmen

geht nicht von heute auf morgen, das ist

ein Findungs-Prozess, vor allem, wenn er noch kein

Mönch ist. Bereits seit einem Jahr arbeitet dieser

Mann bei uns mit und ist auch am Wochenende

oft hier. Vor ein paar Wochen hat er die Oblation

in unserer Klosterkirche erhalten, das ist der erste

Schritt, um ein Ordensbruder zu werden“, erzählt mir

der sympathische Mönch.

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Auch sein eigener Weg zum Mönch war ein sehr langwieriger.

Bruder Maximilien kommt aus Frankreich,

90 Kilometer östlich von Paris. Er wächst bescheiden,

aber behütet mit fünf Geschwistern auf. Die Familie

ist katholisch und der Glaube spielt eine wichtige

Rolle, jedoch nicht übermäßig. Seit seiner Geburt hat

Maximilien eine Sehbehinderung, zudem ist er ein

schüchterner Typ, eher introvertiert. Nach der Schule

studiert er Übersetzung, doch findet nach dem Studium

keinen Job. „Mir hat es an Selbstschätzung

gefehlt und zusammen mit der Arbeitslosigkeit habe

ich dann eine Lebenskrise erlebt. Damals hat mich

diese Krise zu einem Oberhaupt einer christlichen

Gemeinschaft in Frankreich geführt. Dieser Guru war

äußerst charismatisch und hat mir versprochen, dass

mich die Gemeinschaft auffängt und meinem Leben

wieder einen Sinn gibt. Wenn man relativ weit unten

ist, ist man für solche Versprechen sehr empfänglich

und so wurde ich Mitglied dieser Gemeinschaft. Leider

stellte sich heraus, dass ich dort in einer Sekte gelandet

war, die versucht, ihre Mitglieder sehr klein zu halten.

Insgesamt fünf Jahre war ich dort, bis ich nach

einem Streit mit dem Guru den Mut hatte, die Gemeinschaft

zu verlassen. Das ist schwieriger als man sich


Die Mönche von Kaufbeuren 7

vorstellt, denn diese Menschen betreiben psychische Folter und wissen, wie sie

dir extreme Schuldgefühle einreden. Aber ich musste dort raus und dank meiner

Familie habe ich es geschafft.“

Die Mönche der Abtei St. Severin

stellen unter anderem natürliche Seifen

und Badezusätze her.

Doch wieder Zuhause bei seinen Eltern war die Frage „wo gehöre ich hin und wie

möchte ich leben“ immer noch aktuell. Über das Internet hat Maximilien Kontakt

zu Abt Klaus Schlapps in Oberbeuren geknüpft. „Er war meine Rettung. Er

hat mir gesagt ich solle nach Oberbeuren kommen, hier kann ich sein, wie ich

bin. Also bin ich nach Oberbeuren gefahren und habe dort einige Tage „probegewohnt“

und mir die Arbeit und das Leben dort angeschaut. Ich bin ein Mensch,

der oft nicht alles beim ersten Versuch schafft, aber dort hat man mir eine zweite

Chance gegeben. Man war geduldig mit mir und hat mir geholfen, mich unterstützt.

Ich bin nach dieser Probephase wieder nach Frankreich gefahren, hab

meine Koffer gepackt und kam zurück. Jetzt bin ich bereits seit sieben Jahren

hier und bin nach wie vor sehr froh, dass ich hier sein darf. Ich fühle mich in der

Abtei St. Severin sehr wohl, ich bin ausbalanciert und genieße meinen angenehmen

Lebensalltag hier. Auch wir müssen Leistung bringen, wir müssen schließlich

unseren Lebensunterhalt verdienen, aber wir können unser Leben hier relativ

individuell gestalten. Wir leben nach den Regeln des heiligen Benedikts, in

Gehorsam, Armut und Keuschheit, aber wir sind auch moderne Mönche. Unseren

Habit tragen wir zum Beispiel nur für Gottesdienste und besondere Anlässe

– insgesamt versuchen wir Tradition mit Moderne zu verbinden.“

Bruder Maximilien erzählt, dass jeder Tag hier eine Bereicherung ist,

dabei ist der Alltag von früh bis spät durchorganisiert. Um 6 Uhr wird

aufgestanden und das Frühstück vorbereitet, um 7 Uhr ist Laudes,

Gebetszeit der Mönche. Nach dem Frühstück wird der Klosterladen

geöffnet, in dem unterschiedliche Produkte, von Kreuzen

über Honig und Liköre bis hin zu den selbst produzierten Seifen,

Balsamen und Badesalzen angeboten werden. Nach dem Mittagessen

findet wieder eine Gebetsstunde statt, bevor um 14 Uhr

mit der Produktion der klostereigenen Erzeugnisse begonnen

wird. Zwischendurch muss auch die Organisation und

Büroarbeit erledigt werden, schließlich müssen Bestellungen

für die rund 100 Wiederverkäufer sowie den eigenen Online-


8

Die Mönche von Kaufbeuren

Shop organisiert werden. Um 18 Uhr schließt der

Klosterladen und es ist Zeit für das Abendessen.

Im Anschluss an die Vesper, das Abendgebet, hat

Maximilien noch etwas Zeit für sich. Bevor er

allerdings ins Bett geht, gibt es noch ein meditatives

Gebet, das Komplet, mit dem der Tag abgeschlossen

wird.

Hier werden Gebetsstunden und Gottesdienste

im Kloster abgehalten – sogar

eine eigene Orgel gibt es.

Finanziert wird das Kloster und das Leben der

Mönche komplett aus den Einnahmen durch die

selbst hergestellten Erzeugnisse. Neben dem

Klosterladen gibt es die Produkte bei zahlreichen

Verkaufsstellen, im Online-Shop und auf

unterschiedlichen Handwerker-Märkten in der

Region. Ein Besuch im Klosterladen ist die ideale Möglichkeit,

die Abtei St. Severin kennen zu lernen. Oder besuchen Sie

einen Gottesdienst in der kleinen Kirche im Kloster.

Jeden Sonntag um 11 Uhr findet dort ein ökumenischer

Gottesdienst in katholischer Form mit

ökumenischer Liturgie statt. Jeder ist dazu

herzlich eingeladen. Beliebt sind auch die

drei traditionellen Märkte des Klosters, der

Oster-, der Kräuter- und der Adventsmarkt.

Rund 4000 Besucher kommen pro Markt

zum Kloster und schätzen das hochwertige

Sortiment sowie das wunderschöne Flair.

Auch Bruder Maximilien freut sich immer auf

diese Märkte. „Es ist zwar viel Arbeit, aber es ist

schön, damit so vielen Menschen eine Freude zu

bereiten.“

Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an ihn, ob er denn an diesem Leben

im Kloster nichts vermissen würde. Ohne zu zögern antwortet er, dass er seine

Familie in Frankreich natürlich vermisst, aber mit seiner Mama telefoniert er

jeden Sonntag und im vergangenen Jahr war er auch mehrmals zu Besuch in

Frankreich. Insgesamt sei er hier aber so glücklich, dass er sein Leben in der

Abtei St. Severin für nichts auf der Welt tauschen möchte. Und nach einer kurzen

Pause fügt er noch hinzu. „Als allerdings letztes Jahr Frankreich Fußball-

Weltmeister wurde und alle meine Freunde in Frankreich den Sieg gefeiert haben,

da wäre ich doch gern dabei gewesen!“

Text: Christine Seif, Bilder: Christine Seif/Abtei St. Severin

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Hallo, mein Name ist Melissa Schweiger. Ich bin 20 Jahre alt und

gelernte Bankkauffrau. Jetzt bin ich in der Anzeigenabteilung der

Allgäuer Zeitung tätig und darf einen Schnuppertag bei der Bundeswehr

verbringen. Genauer: Beim Fliegerhorst in Kaufbeuren. Ohne bisherige

Berührungspunkte mit der Bundeswehr sowie mit lustigen Vorstellungen

meiner Kollegen fiebere ich dem großen Tag entgegen. Was wird mich

wohl erwarten? Vielleicht doch ein Hindernisparcours durch den

Schlamm?


10

Selbstversuch: Ein Tag im Fliegerhorst in Kaufbeuren

Die Vorstellungen meiner Kollegen für den Selbstversuch bei der Bundeswehr

waren recht klischeehaft. Als das Thema besprochen wurde, sorgte

das Bild von mir in einem Tarnanzug im Dreck kriechend, von einem Ausbilder

zu Höchstleistungen angetrieben für große Vorfreude. Doch so gern ich

allen diesen Wunsch erfüllt hätte, der Tag beim Fliegerhorst in Kaufbeuren verlief

gänzlich anders. Die einzige kleine Parallele von Wunschvorstellung und Realität

blieb letztlich der grüne Overall, den ich während des Schnuppertags tragen

sollte. Aber dazu später mehr.

Ein spannender Tag geht zu Ende, ich

bedanke mich bei Major Heinz für seine Zeit.

Schon vorab bekomme ich einen minutiös eingeteilten Tagesablauf zugeschickt,

in dem die einzelnen Punkte bei denen ich dabei sein darf, aufgelistet sind.

Exakt 45 Minuten Zeit ist für das Mittagessen eingeplant – nichts für gemütliche

Esser. Schon hier wird mir klar, dieser Besuch ist kein Kurzzeit-Bootcamp.

Vielmehr bin ich einen Tag lang Lehrgangsteilnehmerin der luftfahrzeugtechnischen

Ausbildung am Waffensystem Eurofighter. Meine Vorfreude ist aber dennoch

ungebremst.

Der Tag beginnt genauso wie man sich den Alltag bei der Bundeswehr vorstellt.

Hauptfeldwebel Benjamin Dempfle erwartet mich bereits um 0800 am Zufahrtspunkt.

Überrascht bin ich, als er zu mir ins Auto steigt und mich zu meinem Parkplatz

dirigiert. Sogar diese sind hier streng geregelt. Weiß sind die Parkplätze für

das Stammpersonal und Besucher, gelb hingegen die der Teilnehmer des Trai-

Der „Tiger“, ein Eurofighter

mit spezieller Gestaltung.


Selbstversuch: Ein Tag im Fliegerhorst in Kaufbeuren 11

nings. Diese Ordnung wird auch konsequent durchgesetzt,

denn wer falsch parkt bekommt einen Strafzettel. Kommt

das zu oft vor, darf man sich einen Parkplatz außerhalb

des Fliegerhorsts suchen. So viel Ordnung muss sein!

Dann geht es zum Ankleiden. Schnell mussten alle Beteiligten

feststellen, ich war zu klein für fast alles hier. Der

grüne Overall ist zu groß und die Schuhe in Größe 38

erinnern mich an U-Boote. Schlussendlich darf ich meine

eigenen Schuhe anbehalten und trage nur den Overall,

denn auch die Jacke ist meilenweit zu groß. Bei einer

so niedrigen Frauenquote verwundert es nicht, dass die

Kleidung hier eher für größere Personen ausgelegt ist.

Major Heinz führt mich zusammen mit Hauptfeldwebel

Dempfle durch den Tag. Die Gesprächsatmosphäre war

von Anfang an locker und angenehm.

So gut wie alles bei der Anprobe

war mir viel zu groß.

Der Tag beginnt für einen Lehrgangsteilnehmer um 7.30 Uhr, dann folgt der

Unterricht bis Mittags und im Anschluss ist die Zeit bis zum offiziellen Dienstschluss

um 16.30 Uhr unter anderem für das Selbststudium vorgesehen. Um sich

fit zu halten sind mindestens zwei Sporteinheiten mit 1,5 Stunden pro Woche

Pflicht. Ich denke mir nur, es ist schon sehr cool, für Sport bezahlt zu werden.

Andererseits muss ich auch nicht einige Meter in voller Montur schwimmen

können und jährlich meine körperliche Fitness beweisen. Den siebenmonatigen

Lehrgang verbringen die Teilnehmer komplett im Fliegerhorst. Es ist wie ein kleiner

Mikrokosmos innerhalb der Mauern, der alles hat, ohne nach draußen zu

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12

Selbstversuch: Ein Tag im Fliegerhorst in Kaufbeuren

müssen. Es gibt sogar eine Bibliothek mit Mediathek. Fun-

Fact am Rande: Das beliebteste Sachbuch im Jahr 2018 war

„Originelle Hochbeete“, neben dem schon eher verständlichen

Krimi „Kaiserschmarrndrama“. Es stürzt auch niemand

um fünf Uhr morgens in die Zimmer der Teilnehmer, um zu

kontrollieren, ob die Betten auch akkurat gemacht worden

sind. Nein, hier gibt es eine Art Zimmerservice,

der alles erledigt.

Die Zimmer der Lehrgangsteilnehmer sind schlicht, aber elektronisch

bestens für das Selbststudium ausgestattet.

Mein Schnuppertag ist ein Crashkurs

durch sieben Monate Lehrgang im

Bereich Eurofighter. Im Unterricht habe

ich dementsprechend keine Ahnung, um

was es geht. Auch die vielen Abkürzungen

machen es nicht besser. Fasziniert bin

ich aber von der Art des Unterrichts. Jeder Teilnehmer

bekommt zu Beginn der Ausbildung einen eigenen

Laptop, die Schulungsräume haben an jedem Platz eine

Dockingstation. Alles was vorne am Whiteboard gezeigt

wird, spiegelt sich am Laptop eines jeden einzelnen wider.

Die gesamte Software ist in Eigenregie entstanden. Das hat

mich wirklich umgehauen, sehr beeindruckend.

Der Unterricht mit den vielen Abkürzungen ließ mich völlig

ahnungslos zurück.

Die Tanks des Eurofighters fassen je eine Tonne Kerosin.

Nach der Theorie ging es endlich direkt ans Objekt. Da ist

er also, der Eurofighter in seiner ganzen Pracht. Die Sicherheitsstufen

bis hierher sind sehr hoch, nur mit einer entsprechenden

Schlüsselkarte und Berechtigungen gibt es

Zutritt in die Halle. Falls jemand unbefugt eindringen will,

„dann kommen die Wachhunde“, erzählt mir Major Heinz

ganz beiläufig. In meiner Vorstellung werden die Wachhunde

zu ausgewachsenen Höllenhunden. Meine Verwirrung

steigt, als Hauptfeldwebel Dempfle „Oh schade, der

Tiger steht leider draußen“ anmerkt. „Von welchem Tiger ist

denn jetzt eigentlich die Rede?“, denke ich mir verwirrt. Mit

Tiger ist der „Bavarian Tiger“ gemeint. Ein Eurofighter im

Tigermuster, der eigens für eine NATO-Großübung gestaltet

worden ist. Doch auch ohne den Tiger in der Halle finde ich

den Eurofighter mehr als beeindruckend. Das zweite was

mir ins Auge sticht sind die vermeintlichen Bomben. Doch

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Selbstversuch: Ein Tag im Fliegerhorst in Kaufbeuren 13

auch hier habe ich mich getäuscht, das sind lediglich die Tanks, wie mir Major

Heinz lächelnd erklärt. Diese fassen eine Tonne pro Tank, davon verbraucht er

im Flug durchaus auch mehrere Tonnen pro Stunde.

Text: Yvonne Pleß, Bilder: Alexander Bernhard

Am Eurofighter selbst sind unzählige rote Fähnchen angebracht. Jedes dieser

Fähnchen muss vor Abflug kontrolliert werden. Dort wo das Fahrwerk später einklappt,

kann ich im Moment noch aufrecht stehen. Jetzt ist es endlich soweit,

ich darf ins Cockpit. Keine leichte Aufgabe, in drei Metern Höhe mit einem großen

Schritt ins Cockpit zu klettern. Die Leiter endet bereits einiges vorher, denn

die Tragfläche ist im Weg. Mein erster Eindruck: Farbenblind darf man hier auf

gar keinen Fall sein, denn es gibt so viele Knöpfe und Schalter in verschiedenen

Farben. Die Anzeige wird direkt ins Sichtfeld gespiegelt, so dass alles immer im

Blick ist. Direkt in der Mitte des Sitzes befindet sich

die Lasche für den Schleudersitz, der in diesem Modell

gerade nicht eingebaut ist. Löst der Pilot den Schleudersitz

aus, sind die Kräfte, die auf den Körper wirken

so groß, dass eine fast sofortige Ohnmacht eintritt,

erst kurz vor der Landung kommen viele dann wieder

zu Bewusstsein, erklärt mir Major Heinz. Nur bei der

Vorstellung wird es mir ganz anders, schnell die Finger

weg davon! Für das Ein- und Ausschalten des Eurofighters

gibt es eigens eine Simulation, die genau das

trainiert. Hier zeigt mir Major Heinz auch die zuvor im

Unterricht durchgenommene Theorie.

Dann ist der Tag auch schon zu Ende und ich werde

feierlich verabschiedet. Sogar eine Urkunde für den

erfolgreich absolvierten Schnuppertag als beste (und

einzige!) Teilnehmerin bekomme ich mit nach Hause.

Der Tag hat mir super viel Spaß gemacht, es war sehr

interessant und die Eindrücke werden mich noch eine

ganze Weile begleiten. Für den tollen Tag bedanke ich

mich auch nochmal ganz herzlich bei Major Heinz und

Hauptfeldwebel Dempfle sowie beim Fotografen Alexander

Bernhard, der uns den ganzen Tag begleitet und

für richtig gute Fotos gesorgt hat.

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Josef Müller nimmt seinen Preis

auf der „Nacht der Landwirtschaft“ entgegen.

Josef Müller aus Oberostendorf gehört zu den

besten Landwirten Deutschlands. Beim „Ceres-

Award“, dem bedeutendsten Preis für Landwirtinnen

und Landwirte im gesamten deutschsprachigen

Raum, hat er in der Kategorie

„Milchviehhalter“ gewonnen. Feierlich nahm er

den Preis im vergangenen Oktober bei der

Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“

in Berlin ent gegen.


Bester Milchviehhalter Deutschlands kommt aus Oberostendorf 17

Den Betrieb in Oberostendorf hat Josef Müller vor über 20 Jahren von seinem

Onkel übernommen. In einer Zeit wo BSE-Wahn und Massenkeulungen

nicht unbedingt Mut machten, Rinder halten zu wollen. Doch

Müller und seine Frau Caroline packten an und schafften im Allgäu einen Vorzeigebetrieb

mit 95 Braunviehkühen. Die Familie ist mit viel Leidenschaft züchterisch

tätig. Es gab schon einige preisgekrönte Tiere auf dem Müllerschen Hof,

doch eine sticht hervor: Die Bayernsiegerin Rihanna. „Sie hat lange Beine, perfekte

Maße und eine tolle Flanke. Und sie ist unheimlich leutselig. Ich könnte mit

ihr problemlos durch die Münchner Fußgängerzone spazieren. Sie würde mir folgen

wie ein Hündchen“, berichtet Josef Müller schmunzelnd. Ein wahres Prachtexemplar.

„Das ist wie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen!“

Den Titel als schönste Kuh Bayerns trägt Rihanna noch bis ins Jahr 2020. Derzeit

ist sie sieben Jahre alt und wiegt stolze 700 Kilo. Rihanna steht sinnbildlich

für die hervorragende Zuchtarbeit auf dem Hof von Familie Müller. Was sie

machen, ist transparent. Daher verwundert es nicht, dass bereits Imagefilme für

das Bayerische Landwirtschaftsministerium aber auch für McDonald’s auf seinem

Hof gedreht wurden.

Durch Billigware in Supermärkten, Skandale in Schlachthöfen oder abschreckende

Bilder aus der Massentierhaltung leidet das Bild der Bauern. Vor allem

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Bester Milchviehhalter Deutschlands kommt aus Oberostendorf

zu verbessern. Dafür ist der Familienbetrieb

der Müllers bestens geeignet. „Kleine

Strukturen ermöglichen, große Konzerne

draußen zu halten. Und es bleibt mehr

Zeit zum Leben“, sagt der 45-jährige Josef

Müller. Der Hof ist bereits seit 250 Jahren

in Familienbesitz. Auch seine beiden

Kinder interessieren sich für die Landwirtschaft,

„weil wir ihnen das vorleben“.

Das vermittelt er auch den Besuchern

auf dem Hof, denn er bietet Führungen

durch sein Gut an. „Ich will live zeigen,

dass unsere Arbeit wichtig ist“, erzählt

Müller überzeugt. Deshalb plant er

auch einen Besucherraum mit Kuh-

Café auf seinem Hof einzurichten.

Diese Transparenz war einer der Gründe, warum die Jury des CeresAward Josef

Müller zum Sieger in seiner Kategorie kürte. Landwirt sein bedeutet für Müller

schonend mit der Natur umzugehen und nachhaltig zu wirtschaften. Neben

dem Milchbetrieb setzt er deshalb auf eine eigene Biogasanlage die ausschließlich

mit Gülle und Futterresten gespeist wird sowie auf eine Photovoltaik-Anlage.

Auch das Engagement im Dorf honorierte die Jury. Josef Müller errichtet auf

der alten Hofstelle im Dorfkern ein „Haus der Gesundheit“. Die dortigen

Mieteinnahmen sorgen für Stabilität und „Preisentwicklungen

können aufgefangen werden“, so Müller.

Er sieht die immer größer werdenden Betriebe, die nur auf

Wachstum setzen, äußerst kritisch. Für ihn ist es der falsche

Weg, denn so wachse nur die Abhängigkeit vom benötigten

Fremdkapital. Natürlich wächst auch der Hof von Familie

Müller, aber langsam. Es wird eher optimiert und modernisiert.

Es soll ja auch noch Zeit für andere Aktivitäten sein, wie Skifahren

oder Musik machen. „Das ist wichtig, um den Kopf frei zu kriegen“,

betont Müller. Nichtdestotrotz wird bei den Müllers auf Leistung gezüchtet.

Aber Josef Müller schränkt ein: „Wir züchten zwar auf Wirtschaftlichkeit, aber

den Tieren soll es trotzdem gut gehen.“ Die Jungrinder verbringen den Sommer

deshalb auf einer Alpe im Oberallgäu. Außerdem wird das Futter selbst angebaut

und das zugekaufte Futter ist genfrei.

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Bester Milchviehhalter aus Oberostendorf 19

Die gesamte Familie Müller steht hinter ihrem Konzept

der Landwirtschaft.

Dieses Gesamtkonzept überzeugte die Jury des Ceres-

Award. „Das ist super. Phänomenal. Es waren so viele

gute Leute dabei“, freute sich Müller im vergangenen

Oktober in Berlin bei der Preisverleihung. Mit

der Auszeichnung hat er selbst nicht wirklich gerechnet.

Doch er setzte sich durch und sein Betrieb trägt

nun den prestigeträchtigen Titel. „Das ist olympisches

Gold“, sagt Müller. „Der Milchviehhalter des Jahres

ist stolz darauf, Landwirt zu sein. Das sagt er jedem

und beweist es durch sein tägliches Tun. Die Familie

ist dabei das Fundament und die Grundlage für seine

positive Einstellung zum Leben und seiner Arbeit mit

den Kühen“, urteilte die Fachjury des CeresAward über

den Sieger. Das merkt man auch auf dem Hof von

Familie Müller sofort. „Bei uns haben alle Kühe einen

Namen und wir kennen ihre individuellen Eigenheiten.

Wenn es den Kühen gut geht, geht es uns allen gut“,

sagt Caroline Müller. Ihr Mann schiebt noch hinterher:

„Die Kühe sind keine Produktionseinheiten, sondern

fast Familienmitglieder. Wir reden sogar am Frühstückstisch

über sie.“

Josef Müller setzte sich in einem zweistufigen Verfahren

gegen seine Mitbewerber in der Kategorie „Milchviehhalter“

durch. Zunächst wählte die unabhängige

Jury, bestehend aus Fachleuten von Branchenorganisationen,

Redakteuren von agrarheute sowie Vertretern

des jeweiligen Kategoriesponsors, basierend auf

den eingereichten Bewerbungsunterlagen, drei Bewerber

je Kategorie ins Finale. Um aus diesen schließlich

die Kategoriensieger sowie den Gesamtsieger zu


20

Bester Milchviehhalter Deutschlands kommt aus Oberostendorf

Die Jungrinder von Josef Müller stehen

auf einer Alpe im Oberallgäu.

ermitteln, sind die Jurorenteams in ganz Deutschland, Luxemburg,

Österreich und Südtirol unterwegs, um die Finalisten auf

ihren Höfen zu beurteilen. Wer Sieger wird, das wird erst auf der

Bühne verraten.

Die „Nacht der Landwirtschaft“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wertschätzung

für die Landwirtschaft“. „Seien Sie stolz auf das, was Sie machen.

Nicht jeder kann Ihren Beruf. Man muss dafür Talent, Herzblut und auch eine

Vision haben“, richtet sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in

ihrer Auftaktrede an die CeresAward-Teilnehmer. Maren Diersing-Espenhorst,

stellvertretende Chefredakteurin agrarheute: „Mit dem CeresAward wollen wir

die Landwirte unterstützen, ihre Leistungen würdigen und dies einer breiten

Öffentlichkeit zeigen“. Genau das macht Josef Müller mit seiner Familie auf seinem

Hof, denn „Bauer zu sein, das ist ein toller Beruf.“

Text: Yvonne Pleß, Bilder: Timo Jaworr, agrarheute

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Australien gilt als das lebenswerteste Land der Welt.

Traumstrände, farbenprächtige Korallenriffe und die Sonne

als ständiger Begleiter: Der fünfte Kontinent hat einiges zu

bieten. Kein Wunder also, dass es jedes Jahr hunderttausende

Backpacker und Auswanderer nach Down Under zieht.

Die damals 20-jährige Valeria Staiger ging nach ihrem Abitur

nach Australien, weil sie, wie so viele, reisen wollte. „Mein

Rückflug, drei Monate später, war schon geplant. Dann kam

es ganz anders. Und jetzt bin ich immer noch hier“. Das ist

mittlerweile fast zehn Jahre her. Sie erzählt uns von ihrem

„Australian Way of Life“.

Australien hat einen super tollen Lifestyle. Man hat hier mehr Möglichkeiten, da

man nicht von einem System eingeschränkt wird. Und das Meer und das Wetter

sind natürlich Hammer. Ich wohne jetzt in Karrinyup, das ist fünf Minuten

von meinem vorherigen Wohnort Scarborough entfernt. Es ist einfach zu schön

hier in der Gegend.


22

Leben im Land Down Under

Ich würde sagen, dass es relativ einfach war. Ich bin aber auch recht

offen und mir fällt es relativ leicht, Freunde zu finden. Die Leute in Australien

sind ziemlich offen und gelassen. Nur, wenn ein Australier sagt

„Lass uns morgen mal verabreden“, muss das nichts heißen. Das habe

ich recht schnell gelernt.

Angefangen hatte ich damals als Küchenhilfe in einem Pub in Margaret

River. Mein Englisch war recht – sagen wir mal „basic“. Da wollte

mich niemand für einen langfristigen, richtigen Job einstellen, da ich

ja nicht mal richtig sprechen konnte. Nach ungefähr sechs Monaten,

als ich dann flüssig Englisch sprechen konnte, habe ich mich

dann weiter hochgearbeitet und bin schließlich im Event und Marketing

Management für Music-Festivals in Westaustralien gelandet.

Ich arbeite jetzt als Business Development Manager für eine

Eventfirma. 2016 habe ich mein Bikini Label „Laya Bikini“ gestartet. Also bin ich

wohl auch ein „Swimwear Designer“.

Häuslicher Kranken- und Altenpflegedienst

Wir pflegen

Menschen

Bevor ich Laya Bikini gestartet habe, war ich mir schon seit Längerem sicher,

dass ich super gerne mein eigenes Projekt auf die Beine stellen will. Es dauerte

nur ein bisschen, um herauszufinden, was das war. Als ich einen DIY-Bikini-

Artikel auf meine Seite „Wanderlust by Val“ gepostet habe, wurde ich vom Surfers

Magazin in Deutschland vorgestellt und habe viele persönliche Anfragen

bekommen. Und irgendwann am Morgen kam mir die

Idee, ein Bikini-Label zu gründen. Ich habe mir dann

einen Monat Zeit gegeben, um zu recherchieren und

zu sehen, ob ich dafür wirklich die Leidenschaft habe.

Dann ging es ab nach Bali. Mit dem Roller ging ich

auf die Suche nach Herstellern. Nach meinem zweiten

Trip zwei Monate später ging dann schon die Produktion

los.

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Andreas Weißbeck und sein Team wurden wiederholt mit Bestnoten

bewertet bei der aktuellen Qualitätsprüfung durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen. Der Pflegedienst Weißbeck hat es sich zur

Aufgabe gemacht, kranke und pflegebedürftige Menschen bestmöglich

in der häuslichen Umgebung zu versorgen und garantiert eine

fachgerechte, ambulante Versorgung zur Sicherung der Lebensqualität.

Oh, da gibt es so vieles: Ich liebe es, dass ich so viel

gleichgesinnte Menschen kennenlerne. Außerdem hat

Laya Bikini eine unheimlich offene und nette Community

auf Instagram, mit der ich mich täglich austausche.

Und natürlich liebe ich den kreativen Prozess,

neue Bikinis zu designen und letztendlich das Endprodukt

in der Hand zu halten. Das ist schon immer

ein großes Highlight.

Ich designe die Bikinis selber, produziert werden sie

in Bali. Inspiration ist mein Lebensstil: surfen, reisen

und Zeit am Strand verbringen. Meine Kollektion


Leben im Land Down Under 23

ist für praktische und stylische Beachgirls. Die Bikinis sind so entworfen, dass

sie nicht verrutschen, was leicht passieren kann, wenn man surft. Es war nicht

immer einfach, Bikinis zu finden, die gut aussehen und nicht in jegliche Richtungen

fliegen, wenn man unter einer Welle durchtaucht. Daher liegt der Fokus auf

Bequemlichkeit – ohne unnützes Dekor, aber dafür bunte Farben, schöne Muster

und knappere Höschen.

Danke! Ja und nein. Also allgemein ja, weil das wirklich so mein Leben

ist. Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Bilder in meiner Freizeit

aufgenommen werden. Also ich bin nicht 24 Stunden am Tag am

Strand. Schön wärs natürlich. Und die Realität ist, dass ich auch oft nur

am Wochenende an den Strand komme, obwohl er nur fünf Minuten

entfernt ist.

Also im Moment ist hier Sommer und da haben wir „längere Tage“. Die

Sonne geht im Sommer um 19.30 Uhr unter, was sehr spät ist. Meistens

stehe ich so um 5.30 Uhr auf und starte meinen Tag mit einer Work-

out-Runde. Ich liebe Krafttraining und Yoga. Dann gibts gegen 6.30 Uhr erstmal

Kaffee – und dann gehts auch schon los. Ich arbeite für meinen Teilzeitjob von

zu Hause aus und fange meistens den Tag an mit E-Mails und alle meine Social-

Media Accounts checken. Sobald ich damit fertig bin, liegt der Fokus so ziemlich

nur noch auf Laya Bikini. Ich habe nun auch eine Praktikantin, die mir mit meinem

Instagram-Account und in Sachen Grafik-Design aushilft. Im Moment steht

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24

Leben im Land Down Under

die neue Kollektion an. Wir planen und kreieren neue Design-Muster und den

generellen Look für die neue Linie. Super aufregend.

So gegen 11.30 Uhr gibt es meistens Mittagessen und am Nachmittag geht es weiter

mit unserer To-do-Liste, außer, es stehen irgendwelche Meetings an. Meine

Praktikantin macht um 16.30 Uhr Schluss. Da gönne ich mir meistens noch eine

Pause, mache ein bisschen Yoga oder gehe spazieren. Meistens arbeite ich dann

noch weiter, so bis 18.30 Uhr, bevor ich Feierabend habe und mich nur noch auf

Instagram konzentriere.

Um das herauszufinden, müsst ihr am besten unserem Instagram-Account folgen

(@laya_bikini). Höchstwahrscheinlich aber gegen Herbst, wenn in Australien

Frühling ist.

Ja, meine Familie und ich haben eine Whats-App-Gruppe und schreiben uns

wöchentlich. Ich habe auch noch engen Kontakt mit meinen besten den aus dem Allgäu und aus Teilen Deutschlands. Natürlich ist es nun ein

Freun-

bisschen schwieriger, da man nicht mal schnell anrufen kann. Aber ein paar

Freunde haben mich schon in Australien besucht. An dieser Stelle: Für alle,

die noch nicht hier waren! Kommt mich besuchen.

Oh, die Kühe, Gülle und das Oktoberfest natürlich. Spaß! Das Oktoberfest

würde ich schon mal gerne wieder besuchen. Am meisten vermisse ich die

Kultur und das Essen. Und die Berge und das Snowboarden.

Ich war letztes Jahr im Juli im Allgäu. War einfach mal wieder so schön. Ganz

oben stehen meine Familie und Freunde. Das ist wirklich das allerwichtigste für

mich, wenn ich zu Hause bin, was leider nicht sehr oft vorkommt. Ich quetsche

dann immer alle in zwei bis drei Wochen rein und versuche, jeden so oft und lang

zu sehen, wie ich kann.

Im Allgäu war bis jetzt nur mein Freund. Er hat es geliebt! Das Allgäu ähnelt Neuseeland

sehr und er hat sich wie zu Hause gefühlt. Das Essen und günstige Bier

haben natürlich geholfen.

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Leben im Land Down Under 25

Ja endlich! Mein endgültiges Visum habe ich mithilfe meines Freundes

bekommen, da es leider keinen anderen Weg mehr gab. nes Jahr hat die Regierung hier einige Visa abgeschafft. Mitunter zwei,

Vergange-

für die ich mich qualifiziert hätte. Da mein Freund aber Neuseeländer

ist, für die erst ein neues Visum veröffentlicht wurde, konnten wir

uns dann gemeinsam für ein „Permanent Residency“ bewerben. Dafür

mussten wir einige Dokumente vorweisen, die bestätigen, dass wir seit

einer gewissen Zeit in einer Beziehung sind und mein Freund seit über

fünf Jahren schon in Australien lebt und arbeitet.

Seit unserem letzten Interview im September 2017 habe ich einiges

dazugelernt, was es wirklich heißt, eine Firma zu leiten – mit

allen Höhen und Tiefen. Und ich habe auch gelernt, eine gesündere

Work-Life-Balance zu halten. Ich glaube, das mit

Deutschland hat sich ein wenig geändert, da ich

nicht denke, dass ich zurückkommen werde. Aber

wer weiß, man soll ja niemals nie sagen.

Text: Regina Berkmiller, Bilder: Valeria Staiger, privat

Ja, und zehnmal besser! Die Möglichkeiten, die ich

hier habe, hätte ich nicht mal annähernd in Deutschland

gehabt. Es hat natürlich auch alles seine negativen

Seiten, aber im Großen und Ganzen ist der Lifestyle

hier unschlagbar. Ich fühle, dass ich angekommen

bin. Aber als Australierin sehe ich mich nicht. Ich

glaube, das werde ich mich nie. Die 19 Jahre, die ich

in Deutschland lebte, haben mich schon sehr geprägt.

Ich glaube, an erster Stelle würde ich Laya Bikini so umstrukturieren, dass es

komplett umweltfreundlich ist. Also ich würde gerne Stoffe aus Plastikmüll und

Fischernetzen integrieren und mit Organisationen zusammenarbeiten, die das

Sauberhalten des Meeres unterstützen. Mein Traum wäre auch, ein Haus in Bali

zu besitzen, um hier dem australischen Winter zu entfliehen. Aber das ist noch

weit weg.

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In luftiger Höhe sitzt Josef Mack auf dem Gerüst. Seine Beine sind

verschränkt, hochkonzentriert setzt er Pinselstrich um Pinselstrich. Um

sich herum nimmt er fast nichts wahr: Nicht den Baulärm ein Haus

weiter, noch die Fußgänger, die stehenbleiben und die Anfänge seines

Werkes bewundern. Seit über 40 Jahren malt Josef Mack – und seine

Leinwand sind die Häuser in der Region.


Ein Marienkäfer auf der Wand 27

Eigentlich ist Josef Mack gelernter Schlosser, doch

gezeichnet hat er schon fast immer. 1976 fragt ihn

ein Freund, ob er nicht ein Pferdegespann auf seine

Hauswand malen kann. Er lässt sich überreden, malt sein erstes Werk auf eine

Hauswand und findet daran Gefallen. Er informiert sich, besucht Seminare und

macht sich mit den richtigen Farben vertraut. Und dann nimmt sein Geschäft

an Fahrt auf. Visitenkarten werden gedruckt, Anzeigen geschaltet. Doch die

beste Werbung für ihn sind seine eigenen Werke. Die Menschen bleiben stehen,

schauen, fragen nach. 1980 wagt er den Sprung in die Selbstständigkeit. „Ich

konnte so mein Hobby zum Beruf machen“, erzählt

Josef Mack. Wie eine Sucht ist diese Tätigkeit für

ihn. „Dabei ist das eine Knochenarbeit.“ Auch jetzt im

Ruhestand lässt ihn seine Sucht nicht ganz los. Gut

für die Hausbesitzer, die einen „Mack“ auf ihrer Wand

möchten.

In Marktoberdorf wandte sich Fendt-Erbe Peter Fendt

an Josef Mack. An seiner Villa wünschte er sich ein

ganz besonderes Bild – befand sich an dieser Stelle

einst die Werkstatt von Johann Georg Fendt. In ihr

wurde 1927 das erste Dieselross gebaut, mit dem die

Erfolgsgeschichte der Familie Fendt begann. Zur Erinnerung

an diese Anfänge ist nun auf der Fassade ein

Bild entstanden, das das alte Wohnhaus samt Werkstatt

und Dieselross zeigt. In einer Chronik fand Mack

Vorlagen für sein Gemälde. Daraus zeichnete er einen

Entwurf, der dem Kunden gefiel. Also wurde aus der

Skizze ein Bild, das in Raster eingeteilt, vergrößert und

auf Pergament übertragen wurde. Die Knochenarbeit

begann mit dem Gerüstaufbau, den der 79-Jährige bis

heute ganz alleine macht. Dann wurde der Putz angeschliffen,

grundiert und die Wand gespachtelt. Mittels

des Pergamentpapiers kamen die Umrisse auf die

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28

Ein Marienkäfer auf der Wand

Wand. Und dann saß er Tag für Tag an seinem Werk. „Dann vergesse ich alles um

mich rum – manchmal sogar das Essen.“ Jeden Tag malte er acht Stunden, kletterte

nur für ein kurzes Gespräch oder am Abend behände von seinem Gerüst.

Josef Mack bezeichnet sich als Lüftl- und Illusionsmaler. Der Begriff kommt übrigens

nicht davon, dass die Maler sich oft in luftiger Höhe befinden, sondern von

dem bekanntesten Lüftlmaler: Franz Seraph Zwinck lebte von 1748 bis 1792 und

wohnte in einem Haus, das „Zum Lüftl“ hieß. Die Bemalung von Hausfassaden

hat eine jahrhundertelange Tradition in Oberbayern – gerade in den Regionen

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Ein Marienkäfer auf der Wand 29

um Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau. Mittlerweile gibt

es nur noch wenige Lüftlmaler – und in unserer Region ist Josef Mack wohl der

Einzige.

Fast zwei Wochen hat er an seinem Werk in Marktoberdorf gearbeitet. Jetzt im

Ruhestand übernimmt er nur noch vereinzelt Aufträge. Viele Häuserwände hat er

im Allgäu verschönert, dazu Innenräume in Hotels und Wellnessbereiche, Kulissen

für das Theater gemalt und vieles mehr. Ein Auftrag ist ihm bis heute im

Gedächtnis geblieben. Eine Frau wollte mit einem Gemälde an der Wand an ihre

Tochter erinnern, die mit acht Jahren verstorben war. Das Mädchen liebte es,

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Ein Marienkäfer auf der Wand

Akkordeon zu spielen und kurz vor ihrem Tod war ihr Lieblingsstück La Paloma.

Und aus diesem Grund gibt es in Füssen-West ein Haus mit einem Meer und

einer Möwe. Sein Anliegen: Dem Kunden muss das Gemälde gefallen. „Für mich

ist das dann erledigt. Aber der Kunde muss es jahrelang anschauen“, erklärt

der Unterthingauer. Daher ist es ihm auch wichtig, in der richtigen Stimmung

zu malen. Er muss entspannt sein, kein Stress oder Streit darf ihn belasten. „Es

war eine stressige Zeit und ich habe einen Himmel gemalt. Da rief mich der Auftraggeber

nach unten und sagte, schau mal deinen Himmel an. Er war so dunkel

geworden und es schien, als ob gerade ein Gewitter hinein gezogen wäre“,

erzählt Mack.

Ein Objekt findet sich auf fast allen Gemälden. Und wer genau hinschaut, der

wird es finden: einen Marienkäfer. Das Markenzeichen des Malers darf auf keinem

seiner Bilder fehlen und hat auch auf dem Malerkittel seinen Platz gefunden.

Seit rund 20 Jahren begleitet ihn das Tier bereits. Der Lüftlmaler

sollte für einen Kunden Umrandungen für 24 Fenster malen. Der

Kunde war zunächst von der Arbeit begeistert, hatte nach und

nach aber immer mehr auszusetzen, bis dem Maler der Kragen

platzte. Ob es denn an der Bezahlung scheitern würde,

wollte der Maler wissen. Der Kunde verneinte, kritisierte aber

weiterhin die Arbeit, die ihm vorher noch so gut gefallen hatte.

Mack war wütend, bis er auf seiner Palette den kleinen Käfer

entdeckte. Als er das Tierchen anpustete, flog es weg. Der Maler

tat es dem Marienkäfer gleich, packte seine Sachen und ging. Auf

sein Honorar wartet er bis heute.

Text: Anke Sturm, Bilder: Anke Sturm/Regina Berkmiller


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