Gemeindebrief April 2019

p.baack

Gemeindebrief der EFG Bockum-Hövel

100 Jahre EFG Bockum-Hövel

Jesus Christus spricht:

Siehe, ich bin bei euch alle Tage

bis an der Welt Ende.

Mt. 28, 2


1919 - 2019 100 Jahre EFG Bockum-Hövel

Der Psalm 100 soll uns in besonderer Weise durch dieses Jubiläumsjahr hindurch

begleiten.

Auch das Motto unseres Jubiläums ist aus diesem DANKPSALM:

„Dienet dem HERRN mit Freuden“ (Ps. 100,2)

Geplant ist:

Monat Motto Highlight / Event

April Erkennet, dass der HERR Gott ist 07.04.2019 Tauffest

21.04.2019 Osterfrühstück

Mai

Er hat uns gemacht und nicht wir

selbst zu seinem Volk

Juni und zu Schafen seiner Weide Pfingsten (09.06.)

23.06.2019 100-Jahre-Jubiläum

Festgottesdienst

Juli

Aug.

Gehet zu seinen Toren ein mit

Danken

zu seinen Vorhöfen mit Loben

Sept. danket ihm, lobet seinen Namen! 08.09.2019 Gemeindeausflug

zum Caldenhof

Okt. Denn der HERR ist freundlich Erntedankfest (06.10.)

Nov. und seine Gnade währet ewig 23.-24.11.2019

Seminar mit Ulrich Neuenhausen

(Offenbarung)

Dez.

und seine Wahrheit für und für

(von Generation zu Generation)

Weihnachten

2


ERmutigER

Psalm 100, 3

„Erkennet, dass der EWIGE Gott ist“

„Ich denke, darum bin ich!“ Rene Descartes (1596-1650) formulierte als Philosoph diese

Worte. Sie sind immer noch Fundament alles Nachdenkens über das Geheimnis der

menschlichen Existenz. Viele Jahrhunderte früher hat der Apostel Paulus mit Bezugnahme

auf die Tehilim Israels (Psalmen) an die Korinthische Gemeinde geschrieben:

„Wir glauben, darum reden wir auch!“ (2. Kor. 4, 13) Deutlich wird, dass der Glaube

viel mehr umfasst als die „reine Vernunft“, die sich in den Möglichkeiten menschlichen

Denkens erschöpft. Denn ein rein gedankliches „Für-wahr-halten“ erfasst das Wesen

biblischen Glaubens nur ganz am Rande. Viel wesentlicher sind die 20-30 cm, die es

braucht, dass der Glaube vom Kopf ins Herz kommt. Also tatsächlich unser

„Lebenszentrum“ erreicht.

Genau diesen Tatbestand beschreibt das biblische Wort „Erkenntnis“. Dazu werden wir

herausgefordert im Psalm 100, den wir als Motto für das 100-jährige Bestehen unserer

Gemeinde in Bockum-Hövel ausgewählt haben.

1. Glauben und Erkennen

Wie zwei Seiten derselben Medaille: Glauben und Erkennen gehören zusammen. Will

man Erkennen ohne zu glauben verliert man sich in den Untiefen des reinen Gedankenspiels.

Bleibt man jedoch beim Glauben stehen, wird niemals eine beglückende

Freiheit, Reife und Gewissheit erreicht. Petrus bringt es – mal wieder – auf den Punkt,

als Jesus seine Jünger fragte, ob sie ihn auch verlassen wollen:

„Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben

geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“ (Joh. 6, 68-69)

Genau in dieser Reihenfolge ereignen sich Glaube und Erkenntnis: Auf die Botschaft

des Evangeliums „antworten“ wir, in dem wir sie „vertrauensvoll“ annehmen. Das ist

der rettende Glaube, der hier wirksam wird. Wir lassen uns darauf ein. Sagen ja zu dem

Angebot Gottes, unsere Sünden durch Jesu Opfertod zu vergeben. Und uns zu Kindern

Gottes zu machen, indem wir Jesus unser Leben anvertrauen – IHN, Jesus, in unser

Leben aufnehmen (s. Joh. 1, 12). Dies wiederum ist der Anfang einer „Lebensreise“, die

uns in immer vertrautere Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes – und damit auch mit

dem himmlischen Vater – bringt. Das meint: „Erkennen“!

Jesus hat gesagt: „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig

meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei

machen.“ (Joh. 8,31-32)

Des Weiteren schreibt Johannes in seinem ersten Brief (1. Joh. 3, 1-2): „Seht, welch

eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir

sind es auch! Darum erkennt uns die Welt nicht; denn sie hat ihn nicht erkannt. Mei-

(Fortsetzung auf Seite 4)

3


ne Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden,

was wir sein werden. Wir wissen: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein;

denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“

2. Erkennen heißt: eine (intime) Vertrauensbeziehung einzugehen

Schon aus „Der kleine Prinz“ (Antoine de Saint-Exupéry, 1900-1944) wissen wir: „Man

sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ und „Man

ist für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat!“

In der biblischen Sprache steht dafür das Wort „Erkennen“. Mit diesem Begriff wird

auch die geschlechtliche Vereinigung (Geschlechtsverkehr) beschrieben. Also die tiefste

– intimste – Gemeinschaft von Mann und Frau, der nach Gottes Willen in die lebenslange

Treue-Gemeinschaft gehört. Somit ist die Ehe als lebenslange Bindung in geistiger,

seelischer, körperlicher (Sexualität) und sozialer Hinsicht von Mann und Frau die einzige

legitime schöpfungsgemäße Grundlage der Familie.

Immerhin wird sie eigens durch ein gesondertes Gebot geschützt: „Du sollst nicht ehebrechen.“

(2. Mose 20, 14 / 5. Mose 5, 18)

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Gottesbeziehung eines Menschen – ja eines

ganzen Volkes – immer wieder auch mit einer Ehe verglichen wird. Das erste Gebot (der

eine Gott, den es zu verehren gilt) und das sechste Gebot (Verbot des Ehebruchs) hängen

eng zusammen. Und eine Gesellschaft, die den Ehebruch für „normal“ erklärt,

braucht sich nicht zu wundern, wenn die „Gott-losigkeit“ eines Volkes überhand nimmt.

Man lese unter diesem Aspekt einfach mal das erste Kapitel des Römerbriefes (s. Röm.

1,18-32). Es geht also beim „erkennen“ um ein höchst persönliches und vertrauensvolles

Geschehen. Sowohl in der ehelichen Gemeinschaft von Mann und Frau als auch in

der persönlichen Gottesbeziehung.

3. Gegenseitiges Erkennen

Gottes großes Gnadenangebot richtet sich an alle Menschen. Nur durch Jesus Christus

ist der Zugang zur Versöhnung mit Gott gegeben. Er tauscht seine Sündlosigkeit und

Gerechtigkeit mit unserer Ungerechtigkeit und Sünde. (s. 2. Kor. 5, 21)

Daher gilt: „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden

mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.“ (Röm. 5,1)

Nun aber geht es darum, den ewigen Gott, der uns durch Jesus begegnet, immer besser

kennen zu lernen. Dies geschieht auf der Ebene der „Erkenntnis“. So betet der Apostel

für die Gemeinde um den „Geist der Weisheit und der Erkenntnis“ (Eph. 1, 17).

Er beschreibt das Leben im Glauben als ein „Verwandelt-werden“ in das Wesen des

4


Christus, nämlich: „dass der Christus in euch Gestalt gewinne“ (Gal. 4,19).

Dies geschieht durch den Heiligen Geist, indem wir Christus anschauen:

„Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber

spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider, und wir werden

verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der

Geist ist“ (2. Kor. 3, 17-18).

Um schließlich so vertraut zu werden, dass wir „IHN so erkennen, wie er wirklich

ist“ (1. Joh. 3, 1-2).

Und von IHM erkannt zu werden: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen

Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann

aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin“ (1. Kor. 13, 12).

In dieser tiefen Gemeinschaft mit dem HERRN sind wir geborgen in Jesus für Zeit und

Ewigkeit, so dass wir mit dem bekannten Liederdichter Paul Gerhard beten und singen

können:

Erkenne mich mein Hüter – mein Hirte nimm mich an

Von dir, Quell aller Güter ist mir viel Guts getan

Dein Mund hat mich gelabet mit Milch und süßer Kost

Dein Geist hat mich gelabet mit mancher Himmelslust

So wollen wir gerade in der Passions- und Osterzeit

„erkennen, dass der EWIGE Gott ist“ (Ps. 100,3).

Allen Leserinnen und Lesern des Gemeindebriefes ein segensreiches und ermutigendes

Osterfest: Jesus lebt – mit IHM auch ich!

Bernd Niemeier

5


Jesus Christus persönlich Kennenlernen

Bernd Niemeier

6


Sonntag

10:00 Uhr Gottesdienst

10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (1. Sonntag im Monat)

Im Anschluss

Segnungsdienst

Gemütliches Kaffeetrinken

Sonntagsschule / Kinderstunde

Redaktionsschluss (vorletzter Sonntag im Monat)

Montag

19:30 Uhr Männerkreis (Kontakt: Herbert Nüsken, Tel.: 02922/ 8033535)

Dienstag

18:30 Uhr Treffen der Gemeindeleitung (1. Dienstag im Monat)

Mittwoch

18:30 Uhr Gebetszeit (Beten und Fasten)

19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

Donnerstag

Regelmäßige Termine

09:30 Uhr Seniorenfrühstück (3. Donnerstag im Monat)

15:00 Uhr

Frauengruppe (2. und 4. Donnerstag im Monat)

Freitag

19:30 Uhr

Hauskreis (3-wöchig, Kontakt: Dietmar Berghaus, Tel.: 02381/ 72872)

Samstag

19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur“

Gottesdienste

Datum/Uhrzeit Moderation Predigt

07.04.2019/10:00 Uhr Dietmar Berghaus Pastor Bernd Niemeier

14.04.2019/10:00 Uhr Sarah Niedermeier Pastor Bernd Niemeier

19.04.2019/10:00 Uhr Tanja Winschel Pastor Bernd Niemeier

21.04.2019/10:00 Uhr Dieter Bräuer Pastor Bernd Niemeier

28.04.2019/10:00 Uhr Sarah Niedermeier Pastor Bernd Niemeier

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Gemeinde-Kalender April

Jahres-Gemeindestunde

1 Mo 14.W.

2 Di 18:30 Uhr Treffen der Gemeindeleitung

3 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetszeit (Beten und Fasten)

Treffpunkt: Bibel

4 Do

5 Fr

6 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

7 So 10:00 Uhr Tauf-Gottesdienst

8 Mo 15.W.

9 Di

10 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetszeit (Beten und Fasten)

Treffpunkt: Bibel

11 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

12 Fr 19:30 Uhr Hauskreis -letzter Schultag vor den Ferien-

13 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

14 So 10:00 Uhr

15:00 Uhr

Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

15 Mo 16.W.

16 Di

17 Mi

18 Do 09:30 Uhr Seniorenfrühstück

19 Fr 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst Karfreitag

20 Sa Karsamstag

21 So 09:00 Uhr

10:00 Uhr

Oster-Frühstück

Oster-Gottesdienst

-Redaktionsschluss-

22 Mo Ostermontag 17.W.

23 Di

24 Mi

25 Do keine Frauengruppe

26 Fr

27 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

28 So 10:00 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

29 Mo -erster Schultag nach den Ferien- 18.W.

30 Di

8


Gemeinde-Kalender-Vorschau Mai

1 Mi Maifeiertag

2 Do

3 Fr 19:30 Uhr Hauskreis

4 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

5 So 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

6 Mo 19.W.

7 Di 18:30 Uhr Treffen der Gemeindeleitung

8 Mi 18:30 Uhr OASE → GBS „Mit B!bel pur auf Gottes Spur“

9 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

10 Fr

11 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

12 So 10:00 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

13 Mo 20.W.

14 Di

15 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetszeit (Beten und Fasten)

Treffpunkt: Bibel

16 Do 09:30 Uhr Seniorenfrühstück

17 Fr

18 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

19 So 10:00 Uhr Missions-Gottesdienst mit Mareike Weber

- anschließend Gemeindekaffee- -Redaktionsschluss-

20 Mo 21.W.

21 Di

22 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetszeit (Beten und Fasten)

Treffpunkt: Bibel

23 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

24 Fr 19:30 Uhr Hauskreis

25 Sa 19:00 Uhr Hauskreis "Mit B!bel pur auf Gottes Spur"

26 So 10:00 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

27 Mo 22.W.

28 Di

29 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetszeit (Beten und Fasten)

Treffpunkt: Bibel

30 Do Christi Himmelfahrt

31 Fr

9


Gemeinde-ER-leben

Treffpunkt: B!bel

Wir lesen zur Zeit gemeinsam den 1. Johannesbrief. Dazu treffen wir

uns jeweils Mittwochs um 19.30 Uhr. Jeder ist wichtig und herzlich

willkommen!

Beten und Fasten

Claudio Schuster und Bernd Niemeier laden zum gemeinsamen Beten und Fasten - jeweils

Mittwochs - ein. Die gemeinsame Gebetszeit ist um 18.30 Uhr (unmittelbar vor

dem Treffpunkt Bibel) im Gottesdienstraum. Es gibt einen kurzen Lehrimpuls zum Thema

– anschließend wollen wir besonders für unsere Gemeinde beten und alle Anliegen,

die uns aus der Gemeinde zugetragen werden. Für die Weitergabe von Gebetsanliegen

wendet Euch bitte an Claudio Schuster (Tel.: 0176-34269985) Am Besten ist es natürlich

vor Ort mit dabei zu sein. Wem das nicht möglich ist, der könnte z.B. zeitgleich –

also von 18.30 – 19.15 Uhr – auch für die Gemeindeanliegen von „zu Hause aus“ mitbeten


Die Fortsetzung unsrer diesjährigen Jahresgemeindestunde

Am 14.04.2019 um 15.00 Uhr wollen wir unsere Jahresgemeindestunde mit der bereits

veröffentlichten Tagesordnung fortführen. Die Protokolle der Gemeindestunden von

2018 stehen für die Mitglieder der Gemeinde jeweils nach den Gottesdiensten im

„Stübchen“ zur Verfügung.

Frauengruppe

Am 11.04.2019 Passion mit Bernd Niemeier.

Am 25.04.2019 Osterferien

Am 09.05.2019 Lasst euch überraschen! mit Liane Wuff.

Am 23.05.2019 Der Apotheker Herr Andreas Haves aus der

Rathaus Apotheke spricht über:" unsere Nieren."

Besuch am 14.02.: Susanne Kuhnke aus Tschechien

OASE - Vorankündigung

Unsere nächste OASE findet am 08.05.2019 statt. Gemäß dem dann aktuellen Stand

unseres gemeinsamen Bibellesens (B!bel pur) geht es dann um das Thema: „Die Psalmen

– Das Gebetsbuch des Messias Jesus“. Wir beginnen bereits um 18.30 Uhr und

haben bei einem kleinen Imbiss zum Ankommen die Möglichkeit, über unsere Erfahrungen

und Fragen beim Bibellesen ins Gespräch zu kommen. Anschließend gibt es dann

den biblischen Lehrvortrag. Jeder ist sehr herzlich willkommen!

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Kinderstunde aktuell

Das Haus aber wurde von dem Geruch des

Salböls erfüllt.

aus Johannes 12, 3

Die Kinderstunde wünscht allen Frohe Ostern.

Wir möchten etwas zum Jubiläum beitragen und starten mit Fotos.

Für Anregungen und Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

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Gebetsanliegen

Dein Reich komme“ - Gebetsanliegen

Für Israel beten

Yonatan Granovsky, Student am Moody Bible Institute, Chicago, schreibt:

„Zusätzlich zu meinen Studien legte Gott mir den Wunsch aufs Herz, eine wöchentliche

Andacht für die messianischen Soldaten in Israel zu schreiben. Wie ihr vielleicht wisst,

ist es eine der größten Herausforderungen, denen sich Gläubige in der IDF gegenübersehen,

dass sie von ihren Gemeinden und deren Veranstaltungen getrennt sind. Einige

von ihnen fühlen sich sogar von ihrer Gemeinde verlassen. Um diesen Bedarf zu decken,

hat Netivah (eine nationale christliche Jugendbewegung in Israel) eine Facebook-

Seite und eine WhatsApp-Gruppen gestartet, die wöchentliche Andachten und Bibelverse

speziell für diese Soldaten hochladen. Auf ihre Bitte hin habe ich im letzten Jahr

Andachten beigetragen. Jede Woche schreibe ich einen hebräischen Beitrag, der für

die Soldaten gedacht ist.“ Bitte betet dafür!

Für messianische Juden ist es schwer in Chicago das Evangelium unter den vielen dort

lebenden Juden und Jüdinnen bekannt zu machen. Kirill Swiderski, der mit seiner Familie

dort eine kleine messianisch-jüdische Gemeinde aufbaut und leitet, berichtet ja

immer wieder einmal bei seinen Besuchen in unsrer Gemeinde davon. Wir wollen für

ihn und seine Familie gemäß Kol. 4,2-4 beten.

Wir beten für das Gemeindeaufbauprojekt im Süden Israels. Unser Missionar, Rudi

Kröker und seine Familie, leben in Beerscheba, am Rande der Negev-Wüste. Immer

wieder gibt es Raketenangriffe aus dem Gazastreifen in dieser Region.

Auch für „unsre“ Missionare wollen wir weiter treu im Gebet einstehen. Der Druck, dem

sie in den unterschiedlichsten Ländern ausgesetzt sind ist enorm – auch wenn es nicht

immer einer Verfolgungssituation gleichkommt …

Wir freuen uns, dass Susanne Kuhnke uns im vergangenen Monat besuchen konnte.

Ihre erfrischende und ermutigende Art von ihrer aufwendigen, hingegebenen und mit

mancherlei Schwierigkeiten behafteten Kontaktarbeit zu berichten, ermutigt uns, weiter

intensiv für die Gemeindeaufbauarbeit in Prag/Tschechien zu beten. Vor allem wollen

wir um Weisheit, Kraft und konkrete Führungen durch Jesus beten.

Marcos Habtesion & seine Frau Zufan leben in Kenia. Sie dienen dort den zahlreichen

armen, gedemütigten und traumatisierten Menschen aus Eritreia, die vor einem unmenschlichen

Regime mit starker Verfolgung aller Minderheiten im Land fliehen. Wir

wollen sie für diese Aufgabe segnen und um Gottes Kraft bitten. Und wir erbitten Offenheit

für das Evangelium – die gute Nachricht von Jesus Christus.

Im Mai wird Mareike Weber bei uns sein können, um von ihrer Mission in Äthiopien zu

berichten. Die allgemeine Situation dort ist sehr angespannt. Wir beten für sie und ihren

wichtigen Dienst unter jungen Äthiopiern, die geistlich geschult und ausgerüstet

werden sollen, das Evangelium in ihrem Land weiterzusagen.

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Auf Christenverfolgung reagieren: Gemeinsam beten und ermutigen

Marokko: Zuflucht Heirat Wie ehemalige Muslime dem Druck der eigenen

Familie begegnen

(Open Doors, Kelkheim) – Wir sind zu Besuch bei einer jungen marokkanischen Familie.

Halima* ist 35, ihr Ehemann Aziz* etwas jünger. Beide stammen aus muslimischen Familien.

Dass sie heute gemeinsam ein halbwegs normales Leben führen können, betrachten

beide als ein großes Geschenk. Ein Schlüssel dazu war ihre Eheschließung vor acht Jahren

– für viele Konvertiten aus dem Islam die einzige Hoffnung, dem Druck der Herkunftsfamilie

zu entfliehen.

Auf der Suche nach Frieden und klaren Antworten

„Solange ich zurückdenken kann, war ich auf der Suche nach Frieden“, erinnert sich Halima.

„Ich wollte genau wissen, welche Bestimmung mir für die Ewigkeit bevorstand.“ Dabei

den Islam in Frage zu stellen, wäre ihr niemals in den Sinn gekommen. Das geschah

erst, als sie Aziz kennenlernte. „Eines Tages sagte er zu mir: ‚Der Koran ist nicht das Buch

Gottes.‘ Ich war so schockiert, dass sich mir buchstäblich der Magen umdrehte wegen

dem, was er sagte. Aber auf der anderen Seite hatte ich Probleme mit meinem islamischen

Glauben, ich verstand den Islam einfach nicht. Aziz war der Erste, der klar aussprach,

dass der Islam falsch ist.“ Halima begann, Bücher über den Islam zu lesen. Einiges

von dem, was sie dort entdeckte, schockierte sie und warf viele Fragen auf. Nachdem

selbst islamische Geistliche ihr keine Antworten geben konnten, beschloss sie 2008, Jesus

nachzufolgen.

Kampf in der Familie. Als ihre Familie von Halimas Glaubenswechsel erfuhr, war sie außer

sich. „Mein Bruder hat mich verprügelt, als sie von meiner Bekehrung erfuhren. Meine

ältere Schwester hat ihn dazu angestachelt. Aber auch meine anderen Brüder und

Schwestern machten mir viel Mühe. Das Leben wurde für mich zu Hause sehr schwierig.“

Doch ein „Retter“ war schon auf dem Weg: „2009 bat mich Aziz, ihn zu heiraten. Das war

mein Ausweg, er hat mich gerettet.“ Damit spricht Halima aus, was viele Frauen in Nordafrika

und im Nahen Osten ebenfalls erlebt haben: „Für viele christliche Frauen ist die Ehe

die Lösung für ihre Probleme mit ihrer Familie, sie sehen die Ehe als Flucht.“ Die Familie

reagierte sofort: „Sobald bekannt wurde, dass ich diesen christlichen Mann heiraten wollte,

versuchten meine Brüder aggressiv, mich aufzuhalten. Sie passten die ganze Zeit über

auf mich auf. Selbst als ich auf die Toilette ging, bewachten sie die Toilettentür.“ Doch mit

Geschick und Beharrlichkeit erkämpften sich die beiden schließlich die Zustimmung ihrer

Familien und schlossen 2011 ihre Ehe.

Der größte Unterschied: „Ich habe Frieden in meinem Herzen“ Bis heute erleben sie Drohungen

durch einzelne Familienmitglieder. Aziz fürchtet um seine Arbeitsstelle, sollten

seine Arbeitskollegen von seinem christlichen Glauben erfahren. Dennoch leiten beide

eine Hauskirche in ihrer Wohnung, um anderen Christen zu helfen. Rückblickend sagt Halima

über ihre Entscheidung: „Alles hat sich verändert. Der größte Unterschied ist, dass ich

Frieden in meinem Herzen habe, und Frieden mit der Situation. Auf der anderen Seite ist

das Leben mit der Außenwelt schwieriger geworden. Die Leute schauen auf mich herab

und ich fühle mich nirgendwo wirklich sicher.“

*Namen geändert

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In zwei Jahren einmal die ganze Bibel durchlesen! Inzwischen

sind wir schon bei den „weisheitlichen Büchern“ des ersten

Testaments (=altes Testament) angekommen – Im Neuen Testament

haben wir noch die sogenannten „katholischen“ (=

allgemeinen) Briefe vor uns und die Offenbarung des Johannes. Weitere Infos gibt’s in

der ORIENTIERUNG, die am Zeitschriftenständer kostenlos erhältlich ist.

Jeweils am Samstag Abend um 19:00 Uhr treffen sich Bibelleser/innen bei Iris Wagner

& Claudio Schuster im Gemeindezentrum. (Wer kommen möchte ist herzlich eingeladen

– eine kurze Info an Iris oder Claudio wäre sicherlich gut!)

Im Mittelpunkt geht es jeweils um die aktuell gelesenen Bibeltexte des Wochenprogramms.

Schließlich: Es gibt eine sehr ermutigende WhatsApp-Gruppe („Jeden Tag ein Gotteswort“),

die von Rainer Lewin geleitet wird (Tel.: 0151-17535697)!

Meldet euch an – seid dabei: Es lohnt sich!

Wer lässt sich begeistern und macht noch mit?

08.05.2019 Die Psalmen

- Das Gebets- und Liederbuch des Nazareners -

04.09.2019 Jerusalem - die Stadt des Friedens?

- Biblische Prophetien und Zeitgeschichte -

30.10.2019 Die Sendschreiben der Johannesoffenbarung

- „HIS-Story“ → Geschichte aus der Sicht des Auferstandenen -

In bewährter Weise starten wir jeweils bereits um 18:30 Uhr mit einem gemeinsamen

Imbiss. Jeder ist herzlich willkommen!

14


15


Jeder ist herzlich willkommen

Gottesdienst

Treffpunkt: Bibel

Sonntag 10:00 Uhr

Mittwoch 19:30 Uhr

Unsere Kirche am Zechenbahnweg ist eine Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde und gehört zum

„BUND Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in

Deutschland K.d.ö.R.“

Deutschlandweit versammeln sich mehr als

82.000 Mitglieder in über 800 Gemeinden unsrer

Benennung. Damit sind wir ein Teil der weltweit

größten Freikirche (Baptistischer Weltbund mit

mehr als 40 Mio. Mitgliedern).

Wir sind evangelisch, weil wir uns auf das Evangelium

Jesu Christi gründen und als Gemeindebewegung

aus der Reformation hervorgegangen

sind. Wir sind freikirchlich, weil uns die Trennung

von Kirche und Staat ebenso wichtig ist, wie die

Impressum

freiwillige Zugehörigkeit zu unsrer Gemeinde, die

sich ganz besonders für Glaubens- und Gewissensfreiheit

und die Wahrung der Menschenrechte

einsetzt.

Wir sind Gemeinde, weil wir uns „im Namen Jesu

Christi“ versammeln und uns die Gemeinschaft

von Jung und Alt, unabhängig von Herkunft,

Staatsangehörigkeit, Lebensverhältnissen und

Bildungsstand wichtig ist.

Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde Bockum-Hövel

Zechenbahnweg 6

59075 Hamm

Im Internet unter: http://www.efg-hamm.de

Pastor:

Bernd Niemeier

Zechenbahnweg 6a

59075 Hamm

Telefon: 02381/ 788989

Mail: berndniem@t-online.de

Kastellan:

Iris Wagner

Claudio Schuster, Tel.: 0176/ 34269985

Bankverbindung:

Sparkasse Hamm

IBAN: DE58410500950044001915

BIC: WELADED1HAM

Bilder:

Peter Baack

www.medienarche.de

www.kids-web.org

www.pixabay.com

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:

Peter Baack (Redaktion)

Zechenbahnweg 6

59075 Hamm

Fax: 02381/ 9954617

Mail: redaktionsteam@goldmail.de

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