Jahresbericht 2019

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Jahresbericht DVS

10 DVS | Jahresbericht 2019 | Heilpädagogisches Zentrum HPZ Hohenrain

Das Lichterfest im November macht die dunkle Jahreszeit etwas heller.

Heilpädagogisches Zentrum HPZ Hohenrain

Der stetige Wandel macht auch vor dem Heilpädagogischen

Zentrum Hohenrain (HPZH) nicht halt. Eine seiner Aufgaben ist

es, den Blick nach aussen zu richten, den Wandel zu erkennen

und auf ihn angemessen zu reagieren. Das HPZH erachtet den

Wandel als Chance und nimmt ihn als Basis für die Weiterentwicklung.

WEITERBILDUNGEN SCHAFFEN SICHERHEIT

Ein wichtiges Element der Weiterentwicklung besteht darin, die

Mitarbeitenden zu befähigen und sie in der Arbeit mit den

Kindern und Jugendlichen zu stärken. Das verschafft Sicherheit.

Die Befähigung beinhaltet unter anderem das Aneignen von

Fachwissen. Dafür bietet das HPZH interne Weiterbildungen

an. Gegenwärtig ist Social Media eine anspruchsvolle Aufgabe

für die Institution. Das HPZH hat festgestellt, dass unter diesem

Aspekt das bestehende Konzept «Umgang mit Sexualität und

Freundschaft» zu überdenken und neu zu schreiben ist. Dies

gilt auch für das Konzept der Gewaltprävention. Zum Thema

«Umgang mit Sexualität und Freundschaft» wurden, neben der

Weiterbildung für die Mitarbeitenden, auch die Eltern zu einem

Informationsabend eingeladen. Sie hatten dabei Gelegenheit,

einer externen Fachperson Fragen zu stellen und sich beraten

zu lassen.

Das Gewaltpräventionskonzept wird in der Überarbeitung unter

anderem die Abgrenzung von angemessenem Verhalten zu verletzendem

Verhalten aufzeigen. Die Thematik ist auch bei der

Weiterbildung der Mitarbeitenden ein zentrales Thema. Entsprechend

viel Zeit wird dafür eingeräumt.

ELTERNKONTAKTE BEIM LICHTERFEST

Bereits zum dritten Mal fand am 21. November 2019 das

Lichterfest im HPZH statt. Bei diesem Fest steht in der dunklen

Jahreszeit das Licht im Zentrum. Licht spielt in vielen Kulturen und

Religionen eine wichtige Rolle, kennt man doch auf der ganzen

Welt Bräuche und Traditionen zum Licht. Die Arbeitsgruppe

«erfolgreiche Zusammenarbeit mit Migrantenfamilien» organisiert

diesen Anlass jeweils und bat die Eltern der Schülerinnen und

Schüler, eine kulinarische Spezialität aus ihrem Herkunftsland mitzubringen.

Alle Schulklassen, vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe,

hatten seit den Herbstferien vielfältige Lampen und Laternen

gebastelt sowie Lichter gestaltet. Rund 400 Eltern und Familienangehörige

folgten der Einladung und bewunderten gemeinsam

mit den Mitarbeitenden des HPZH den Lichterumzug, der von

Musikerinnen und Musikern begleitet wurde. Anschliessend bot

das Zusammensein bei Tee und Spezialitäten Gelegenheit zur

Begegnung und zum Austausch. Zufriedene Gesichter und die

fröhliche Stimmung zeigten, dass das zur Tradition gewordene

Lichterfest von allen Beteiligten sehr geschätzt wird.

Lernende (Stand Dezember 2019)

Separative Sonderschulung

198

– davon geistig behindert

87

– davon sprachbehindert

111

Davon im Internat 59

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