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Steinheimer Blickpunkt 642

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Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim<br />

gegründet 1978<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 Kurier-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

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Die nächste Ausgabe des <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong>s erscheint<br />

am 7. März 2024 - Anzeigenschluss ist eine Woche vorher!<br />

Kolping Karneval - eine Stütze im <strong>Steinheimer</strong> Karneval<br />

Ehrung für Heiner und Sarah Lödige<br />

Kolping - wie es singt, tanzt, schunkelt,<br />

lacht und feiert! Der Kolpingkarneval<br />

gehört seit Jahrzehnten zu<br />

den Säulen der Saalveranstaltungen<br />

im <strong>Steinheimer</strong> Karneval. Mehrere<br />

hundert bunt kostümierte Närrinnen<br />

und Narren ließen es auch in diesem<br />

Jahr ordentlich krachen. Sie wollten<br />

und sie durften feiern und stimmten<br />

sich mit einem spritzigen Programm<br />

in der Stadthalle auf die kommenden<br />

Sessionshöhepunkte ein.<br />

In bester Stimmung war auch Prinz<br />

Frederik Stute, der in Begleitung des<br />

Elferrats, von Silberprinz Albrecht<br />

Günther und der Garde die Bühne<br />

rockte, von der die Stimmung und<br />

die Begeisterung in die Halle überschwappte.<br />

Prinz Frederik hatte<br />

seine eigene Musik mitgebracht und<br />

war begeistert, wie seine närrischen<br />

Fans in der Halle mitmachten.<br />

Augenzwinkernd verriet er auch<br />

ein gut gehütetes Geheimnis.<br />

„Ich habe beim Frauenkarneval<br />

meine noch unbekannte Prinzessin<br />

gefunden. Verraten wird ihr Name<br />

aber erst beim Galaabend.“ StKG<br />

Präsident Dominik Thiet zeichnete<br />

zwei verdiente Kolpingmitglieder<br />

mit dem Sessionsorden aus. Heiner<br />

Lödige hatte sich für den Bau des<br />

Begegnungszentrums am Piepenbrink<br />

sehr eingesetzt. Seine Frau<br />

Sarah bekommt die Auszeichnung<br />

als Trainerin der Tanzbären, alles<br />

Eigengewächse der Kolpingfamilie,<br />

die natürlich einen furiosen Schautanz<br />

mit gelungener Choerografie<br />

zeigten und mit Man teou frenetisch<br />

gefeiert wurden.<br />

Den närrischen Abend hatte das<br />

Kolping-Dreigestirn – das Leitungsteam<br />

Helga Lohre, Werner<br />

Günter und Manfred Söltl – eröffnet.<br />

Sie versprachen einen rasanten<br />

Karneval mit Musik, Sketchen und<br />

Tänzen und die hielten Wort. Bereits<br />

zum 21. Mal hatte Jürgen Stehr die<br />

Moderation übernommen, die er<br />

witzig und schwungvoll ausübte.<br />

Besondere Akzente setzten Gäste<br />

aus Brakel. Der Fanfarenzug Brakel<br />

sorgte zusammen mit dem Spielmannszug<br />

Siddessen für gekonnte<br />

Spielmannszugsrhythmen. Sie hatten<br />

dazu das Beste mitgebracht, was der<br />

Karneval von Brakel Radau derzeit<br />

zu bieten hat: die diesjährigen Tollitäten<br />

Angelina I. „die ideenreich<br />

Musizierende“ und Patrick II. „der<br />

musikalisch Leitende“. Der Prinz ist<br />

musikalischer Leiter des Fanfarenzugs,<br />

die Prinzessin musikalische<br />

Leiterin des Spielmannszuges Siddessen.<br />

Die gemeinsamen Schlachtrufe<br />

„Steinheim Man teou“ und<br />

„Brakel Radau“ klangen im Duett<br />

besonders eindrucksvoll.<br />

Musikalisch erste Sahne bot auch<br />

die Band „Udo & der Tastenteufel“,<br />

die inzwischen mit einem Schlagzeuger<br />

zum Quartett wurde. Für ihre<br />

Eigenkompositionen „Ich bummel so<br />

gern übern Rummel“ oder „Karneval,<br />

da bleib ich hier“ bekamen sie großen<br />

Beifall. Eigens für den Vollblutprinzen<br />

Frederik sangen sie den Titel<br />

„Wolke 7“, auf dieser Wolke schwebt<br />

der Prinz nämlich schon seit seiner<br />

Proklamation.<br />

Für<br />

das Stimmungshoch<br />

Karneval<br />

sorgten die<br />

Kump(el)<br />

stilzchen.<br />

Martina<br />

Lohre und<br />

Mareike<br />

Helms<br />

ohne Worte<br />

mit einem<br />

gekonnten<br />

Pantomime-Sketch<br />

sowie Monika<br />

Peter<br />

und Kathrin<br />

Hasse<br />

mit einer<br />

Erinnerung<br />

an Helga<br />

Feddersen<br />

und Didi<br />

Hallervorden „Die Wanne ist voll“.<br />

Der Applaus war gewaltig.<br />

Einen sensationellen Auftritt hatten<br />

„The Drohndancer“ aus Brakel. Sie<br />

demostrierten die hohe Kunst des<br />

Männerballetts mit akrobatischen<br />

Höchstleistungen und einer Flugshow<br />

in Vollendung. Da ging die Post ab,<br />

ohne Zugabe durften die „Drohndancer“<br />

die Bühne nicht verlassen. Tänzerische<br />

Leichtigkeit interpretierten<br />

die Prinzengarde der StKG und das<br />

Solo-Tanzmariechen Loreen Schlütz,<br />

ehe vor dem großen Finale „Udo<br />

und der Tastenteufel“ die Stimmung<br />

zum Kochen brachte. Für eine lange<br />

Nacht sorgte nach dem Programm<br />

die Tanzband „Dolce Vita“.<br />

Der besondere Einsatz von Heiner Lödige und Sarah Lödige für die Kolpingfamilie wurde<br />

von StKG Präsident Dominik Thiet (links) und Prinz Frederik Stute (rechts) mit dem Sessionsorden<br />

der StKG gewürdigt.<br />

Neuer Tanzkurs<br />

für Anfänger und<br />

Wiedereinsteiger<br />

Alle Tänze in<br />

Standard und<br />

Latein<br />

Für Erwachsene startet am 8.<br />

Februar 2024 um 20:00 Uhr<br />

ein Tanzkurs für Anfänger und<br />

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genügend Interessenten, wird ein<br />

achtstündiger Kurs (eine Stunde pro<br />

Woche) für nur 95 Euro pro Person<br />

stattfinden. Alle Interessierten sind<br />

herzlich eingeladen unverbindlich<br />

an der ersten Stunde teilzunehmen.<br />

Einzige Voraussetzung: Sie müssen<br />

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der TSC Grün-Rot Tanzkurse und<br />

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für Paare, die Spaß am<br />

Tanzen haben und neue Freunde<br />

finden möchten. Paare aus Tanzschulen<br />

sind herzlich willkommen<br />

und finden schnell Anschluss in den<br />

Breitensport-Gruppen. „Wir freuen<br />

uns, wenn Sie zu unseren Trainingszeiten<br />

in die Mehrzweckhalle, Neue<br />

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<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 2<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

LVM: Ab dem 1. März gelten die neuen<br />

Versicherungskennzeichen<br />

Blaues Schild abholen<br />

Moped-, Mofa- und Rollerfahrer sollten ihre schwarzen Kennzeichen<br />

aus der vergangenen Saison jetzt schnell erneuern. Denn diese verlieren<br />

zum 1. März ihre Gültigkeit. Damit endet auch der Versicherungsschutz.<br />

Sicher unterwegs ist man dann nur noch mit einem blauen Kennzeichen.<br />

Aus Nachhaltigkeitsgründen wurden die Versicherungskennzeichen für<br />

Moped, Roller & Co inzwischen durch Folienkennzeichen abgelöst. LVM-<br />

Vertrauensmann Hubert Pollmann aus Steinheim: „Für die Nutzung der<br />

Folienkennzeichen ist eine wiederverwendbare Trägerplatte erforderlich.<br />

Diese geben wir unseren Kunden zum Start kostenlos zu jedem Kennzeichen<br />

dazu. Beim nächsten Kennzeichenwechsel kann das alte Kennzeichen dann<br />

ganz einfach überklebt werden. Damit ist der Kennzeichenwechsel jetzt noch<br />

einfacher.“ Für Mopeds, Mofas und Co. ist ein neues Kennzeichen Pflicht.<br />

Dieses wechselt jährlich die Farbe und dient als Nachweis für die gesetzlich<br />

vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Auch andere Fahrzeuge sind von<br />

dieser Regelung betroffen. So sollten beispielsweise auch Pedelec-Fahrer<br />

die Versicherungspflicht für ihr Zweirad prüfen. Denn Elektrofahrräder<br />

mit Tretunterstützung und Geschwindigkeiten über 25 Kilometern pro<br />

Stunde bzw. einer tretunabhängigen Motorunterstützung (über sechs bis<br />

maximal 45 km/h) benötigen ebenfalls ein Versicherungskennzeichen.<br />

Auch für E-Scooter und Segways gibt es eine blaue Versicherungsplakette<br />

zum Aufkleben.<br />

Günstiger Einstieg für alle Altersgruppen<br />

Hubert Pollmann: „Bei der LVM gibt es die neuen Versicherungskennzeichen<br />

in der Kfz-Haftpflichtversicherung schon für 55 Euro – und zwar<br />

unabhängig vom Alter des Fahrers. Noch günstiger wird es bei E-Scootern<br />

und Segways: Hier ist die Kfz-Haftpflichtversicherung für jedes Alter<br />

bereits für 29 Euro erhältlich.“<br />

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Gespräch an der Theke<br />

Hallo Anton! Wie geht es dir? Hast du denn genügend Kraft für die<br />

kommenden tollen Tage getankt?<br />

Ja, Heinrich, ich habe mich die letzten Wochen mit gezieltem Schlafentzug,<br />

langsam steigendem Alkoholkonsum und lauter Stimmungsmusik<br />

so gut vorbereitet wie schon lange nicht mehr.<br />

Klasse, Anton. Dann scheinst du gewappnet zu sein. Wir steuern mit<br />

Höchsttempo auf den Höhepunkt des Karnevals in unseren Hochburgen<br />

zu. Los geht es in Nieheim mit dem Rathaussturm der Frauen, es folgt der<br />

Galaabend der NKG, bevor der Karneval am Rosenmontag kumuliert.<br />

In Steinheim startet die heiße Phase mit der Weiberfastnacht, gefolgt<br />

vom Seniorenkarneval, dem Großen Galaabend, sowie Kinderkarneval<br />

und Karneval der Chöre am Sonntag. Auch hier endet das Ganze mit<br />

dem Sturm auf Rathaus und dem großen Umzug an Rosenmontag mit<br />

anschließendem Kneipenbummel.<br />

Böse Zungen behaupten ja, dass die Stadtverantwortlichen den Karnevalisten<br />

den Schlüssel zum Rathaus aufgrund der Haushaltssituation<br />

gleich komplett überlassen sollen und gar nicht zurücknehmen sollten.<br />

Die finanzielle Situation mit in den meisten Kommunen ist halt auch<br />

nur noch mit Humor zu ertragen. Die Aufgaben vorort werden immer<br />

mehr, die Kreisumlage steigt und die finanziellen Mittel „von oben“,<br />

die von Land und Bund kommen, werden spärlicher.<br />

Einziger Ausweg ist ein „Buchungstrick“, der das Defizit verringert,<br />

so dass die Städte der Haushaltsicherung entkommen können. Leider<br />

haben sie dadurch keinen einzigen Euro mehr in der Kasse. Und mit<br />

Herumbuchen kannst du am Ende keine Rechnungen bezahlen.<br />

Vielleicht können die Narren dann den Schlüssel zum Rathaus gleich<br />

nach Düsseldorf oder Berlin schicken.<br />

Am besten den heimischen Bauern mitgeben, wenn sie wieder in Berlin<br />

mit ihren Traktoren protestieren. Da weißt du, dass der Schlüssel<br />

auch ankommt. Und günstiger ist es auch durch den subventionierten<br />

Agrardiesel, den du ja auch mit deinen Steuern mitbezahlst.<br />

Das mache ich dann aber auch gerne. Prost, Anton.<br />

hf<br />

Bauern protestieren in Steinheim mit Mahnwache<br />

Landwirtschaftliche Realitäten immer weniger berücksichtigt<br />

Auch in Steinheim haben sich<br />

Landwirte an mehreren Tagen mit<br />

Mahnwachen zu Wort gemeldet. Sie<br />

kamen mit Traktoren auf der Fläche<br />

mit dem Hauptstadtschild für den<br />

Karneval zusammen, um auf ihre<br />

Anliegen aufmerksam zu machen.<br />

Warum die Bauernproteste weitergehen,<br />

obwohl die Bundesregierung<br />

schon einen Teil der angekündigten<br />

Sparmaßnahmen wieder zurückgenommen<br />

hat, sei einfach zu erklären,<br />

so die <strong>Steinheimer</strong> Bauern.<br />

„Es wurden immer weniger die<br />

landwirtschaftlichen Realitäten berücksichtigt.<br />

Statt die Agrarpolitik<br />

einfacher zu machen, wurde immer<br />

nur draufgesattelt: immer mehr<br />

Überwachung per Satellit, mehr Kontrollen<br />

vor Ort, mehr Vorschriften,<br />

mehr Auflagen.“ Die Abschaffung<br />

der Steuerrückerstattung beim<br />

Agrardiesel sei nur der Auslöser,<br />

der das Fass zum Überlaufen bringe.<br />

Agrarsubventionen hätten eine lange<br />

Tradition und gründeten sich auf die<br />

Anfänge der EU, als es in der Vergangenheit<br />

darum ging, die Versorgung<br />

der Bevölkerung sicherzustellen.<br />

Mit Ökoregelungen könne ein<br />

landwirtschaftlicher Betrieb zwar<br />

zusätzliche Gelder erhalten. Viele der<br />

gut gemeinten Programme würden in<br />

der Praxis kaum umgesetzt, weil viele<br />

zu kleinteilig seien und teils auf den<br />

Quadratmeter genau angelegt werden<br />

müssten. Die Landwirtschaftskammer<br />

hat dazu festgestellt, dass die<br />

Landwirte noch mehr Kontrollen<br />

riskierten. „Wir Landwirtinnen und<br />

Landwirte haben es satt, vorgeschrieben<br />

zu bekommen, wie wir<br />

als ausgebildete Fachkräfte unsere<br />

Arbeit zu tun haben. Boden und Tiere<br />

Auch in Steinheim machten die Landwirte auf ihre Anliegen und mit ihren Forderungen an die Politik<br />

aufmerksam.<br />

sind unsere Wirtschaftsgrundlage.<br />

Warum sollten wir beides schädigen,<br />

wenn wir daraus unser Einkommen<br />

erzielen?“ so ein Sprecher der <strong>Steinheimer</strong><br />

Bauern.<br />

Zudem unterlägen die Einkommen<br />

über die Jahre großen Schwankungen<br />

und seien nicht mit dem Arbeitslohn<br />

eines Arbeitnehmers vergleichbar.<br />

Die Einkommen dienten jedoch<br />

dazu, den eigenen Betrieb weiter zu<br />

entwickeln, um auch morgen noch<br />

ein sicheres Einkommen zu erwirtschaften.<br />

Klar ist den Landwirtinnen<br />

und Landwirten, dass nicht jeder<br />

Betrieb in zehn Jahren noch wirtschaftet.<br />

Strukturwandel liefere aber<br />

nicht nur Verlierer, sondern eröffne<br />

gerade zukunftsfähigen Betrieben<br />

auch Chancen. Vor Veränderungen<br />

hätten die Landwirte keine Angst,<br />

weil sie Bestandteil des Wirtschaftens<br />

seit Generationen seien. „Wir<br />

haben aber Angst vor ideologiegetriebenen<br />

Entscheidungen politischer<br />

Akteure, die immer weniger Ahnung<br />

von der landwirtschaftlichen Realität<br />

und den Belangen der ländlichen<br />

Bevölkerung haben,“ heißt es zum<br />

Protest. Man fordere eine Politik,<br />

die verlässlich sei und eben nicht<br />

immer neue Hürden aufbaue und<br />

Ängste schüre.<br />

Abschaffung des Bürokratie-<br />

und Kontrollwahns<br />

„Wir schreien nicht nach mehr<br />

Subventionen, wir schreien nach<br />

Abschaffung des Bürokratie- und<br />

Kontrollwahnsinns,“ lautet eine<br />

Kernforderung. Die Politik habe<br />

leider vergessen, dass sich Landwirte<br />

immer schon stark engagierten:<br />

durch Anlage von Blühwiesen, durch<br />

Beseitigung von Hochwasser- und<br />

Sturmschäden, durch Säubern der<br />

Feldflur. Man gehe auch in Schulen<br />

und informiere – alles ehrenamtlich.<br />

„Wenn es darum geht, in der EU<br />

wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn<br />

es um einen Ausgleich politisch gewollter<br />

Stilllegung von Flächen geht,<br />

dann fordern wir die Beibehaltung<br />

der bisherigen Ausgleichszahlungen.<br />

Wir fordern Unterstützung bei<br />

zukunftsträchtigen Investitionen,<br />

die im Ausland aufgrund fehlender<br />

Mindestlöhne und geringerer Vorschriften<br />

günstiger wären. Und das<br />

alles, um letztlich die Menschen mit<br />

günstigen und qualitativ hochwertigen<br />

Lebensmitteln zu versorgen,“<br />

so die <strong>Steinheimer</strong> Landwirte abschließend.<br />

Den Protesten der Bauern zum<br />

Trotz beschloss der Bundestag in<br />

der letzten Woche dennoch das<br />

„Aus“ für die Steuerentlastungen<br />

beim Agrardiesel. Ein Aspekt, den<br />

die Landwirte verhindern wollten.<br />

Ökumenische Karnevalsgottesdienst in der St. Marien Kirche: Ein fröhlicher Gottesdienst zum Karneval<br />

In der St. Marien Kirche in Steinheim<br />

fand der fünfte ökumenische<br />

Karnevalsgottesdienst statt. Es war<br />

ein buntes und fröhliches Fest bei dem<br />

viele christliche Narren und Närrinnen<br />

in ihren Kostümen zusammenkamen,<br />

um zu singen, zu beten und zu feiern.<br />

Denn Kirche und Karneval haben eine<br />

lange gemeinsame Geschichte, die bis<br />

ins Mittelalter zurückreicht.<br />

Die Kirche war bunt besucht mit vielen<br />

weißen Jacken, bunten Perücken und<br />

närrischen Kostümen. Pfarrer Ansgar<br />

Heckeroth und Pfarrer Holger Nolte-<br />

Guenther leiteten den Gottesdienst,<br />

der von der Orgel, den Gitarren von<br />

Christian Menne und Bernhard Leifeld<br />

und dem Gesang aller Närrinnen und<br />

Narren begleitet wurde. Die Lieder<br />

würden Kirchgänger eher als kirchenuntypisch<br />

beschreiben. Die Gemeinde<br />

sang begeistert mit bei steimschen<br />

karnevalistischem Liedgut, vor allem<br />

bei Liedern wie „Steimscher Jung“<br />

oder „Steinheim meine Heimatstadt“.<br />

Der Höhepunkt des Gottesdienstes<br />

war die Predigt von zwei Gardisten,<br />

Henning Sudau und Peter Unruh. Beide<br />

sind keine Unbekannten im Steimschen<br />

Karneval. Wir kennen sie nur zu gut<br />

von den Darbietungen im traditionellen<br />

Gardetanz beim Saalkarneval oder<br />

durch die gesanglichen Auftritte von<br />

Henning Sudau beim Karneval der<br />

Prall gefüllt mit kostümierten Besuchern war die St. Marien Kirche. Pfarrer Ansgar Heckeroth und Pfarrer Holger Nolte-Guenther<br />

leiteten den Gottesdienst.<br />

Chöre. In ihrer Predigt knüpften sie<br />

an die im vergangenem Jahr gehaltene<br />

Predigt von Alois Lammersen an und<br />

machten noch einmal darauf aufmerksam,<br />

dass der Frieden und Frohsinn<br />

den wir im Steimschen Karneval leben<br />

und lieben in anderen Ländern Europas<br />

keine Selbstverständlichkeit mehr ist.<br />

Die Frage wurde gestellt, wie kann man<br />

Karneval feiern, wenn in der Ukraine<br />

immer noch Krieg herrscht. So besprachen<br />

die beiden das Für und Wider. Sie<br />

kamen zu dem Ergebnis, dass wir mit<br />

unserem karnevalistischen friedlichen<br />

Frohsinn etwas Freude, Lebensmut und<br />

Hoffnung in diese Welt mit immerzu<br />

schlechten Nachrichten, die garnicht<br />

so weit von uns entfernt sind, bringen<br />

wollen.<br />

Mit einem Segen verabschiedeten die<br />

Pastoren die fröhliche Gemeinde. Viele<br />

waren begeistert von dem Gottesdienst,<br />

der eine der schönsten Veranstaltungen<br />

in Steinheim ist. So hoffen wir, dass<br />

es auch im nächsten Jahr wieder einen<br />

sechsten ökumenischen Karnevalsgottesdienst<br />

geben wird. Für viele war der<br />

Abend aber noch nicht zu Ende und so<br />

ging es weiter zu Annas Bistro&Bar,<br />

wo eine After-Church-Party stattfand.<br />

Dort wurde noch lange gefeiert und<br />

gelacht. Die Stimmung war ausgelassen<br />

und fröhlich, und die Musik sorgte für<br />

die passende Atmosphäre. Man teou!


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 3<br />

Ein Traum<br />

wird wahr!<br />

Jetzt geht der Karneval in die heiße Phase.<br />

Das Karnevalswochenende in Steinheim ist da<br />

Alle Närrinnen und Narren sind bereit<br />

Es dauert nicht mehr lange. Die Zeit vergeht wie im Flug bis wir<br />

das Karnevalswochenende erreichen und die Feier im Höhepunkt<br />

des Karnevals, dem Rosenmontagszug, gipfelt. Alle Närrinnen und<br />

Narren sind bereit zum Start und der Elferrat, die Prinzengarde, die<br />

Garde und die ganze StKG freuen sich auf das schönste Wochenende<br />

des Jahres. Der Karneval 2024 wird etwas ganz Besonderes sein. Vor<br />

allem wegen eines ganz besonderen Prinzen und seiner noch geheimen<br />

Prinzessin, die Glück in die Herzen der Karnevalsfans bringen werden.<br />

Mit dem Frauen- und dem Kolpingkarneval hat sich schon gezeigt,<br />

dass der Saalkarneval in Steinheim zu dem besten in ganz OWL gehört.<br />

Die <strong>Steinheimer</strong> Stadthalle war randvoll und die Karten für die<br />

Veranstaltungen waren schnell ausverkauft.<br />

Frauenpower zum<br />

Karnevalsauftakt<br />

Am Donnerstag, 8. Februar ist es<br />

endlich soweit: Der erste und wichtigste<br />

Tag für die Damenwelt steht<br />

an. Carsten Torke, der beliebte erste<br />

Bürger unserer Stadt, hatte schon<br />

letztes Jahr bekannt gegeben, dass<br />

im Rathaussaal leider keine Sause<br />

stattfinden kann. Das war aber nur<br />

zum Wohle der Stadt, schließlich<br />

sollte die lokale Gastronomie davon<br />

profitieren. Und so können die<br />

Frauen dieses Jahr erneut in der<br />

„Karnevals Alm“ auf dem Parkplatz<br />

an der „Im Ort“-Straße ausgelassen<br />

Karneval feiern und den Auftakt für<br />

die närrischen Tage machen.<br />

Der Kneipenkarneval<br />

lädt zum Feiern ein<br />

Für alle, die den Karneval lieber auf<br />

der Straße als im Saal erleben, gibt<br />

es am Karnevalswochenende jede<br />

Menge Möglichkeiten. Bis zu zehn<br />

verschiedene Locations stehen zur<br />

Auswahl, in denen man sich vergnügen<br />

und mitfeiern kann. Darunter<br />

sind die bekannte Karnevals Alm,<br />

das Zelt „Veltins Karnevalsarena“,<br />

Annas Bistro&Bar, das Szenario,<br />

die Schirmbar, das aus dem letzten<br />

Jahr beliebte Zelt „Halli Galli“<br />

und noch mehr. Neu dabei ist das<br />

„Samba Haus“, das sich auf dem<br />

Parkplatz zwischen der Karnevals<br />

Alm und der Schirmbar befindet.<br />

Alle Infos und Termine zu den<br />

einzelnen Locations gibt es auf<br />

der Website und den Social Media<br />

Kanälen der StKG.<br />

Der schöne<br />

Nelkensamstag<br />

Der Samstag, 10. Februar startet<br />

entspannt. Die Folgen vom Vortag<br />

sind sicherlich noch zu spüren. Der<br />

Prinz macht sich früh am Morgen<br />

auf den Weg, um die ersten Wagen<br />

des Rosenmontagszuges zu<br />

begutachten und zu genehmigen.<br />

Währenddessen gibt es auf dem<br />

Marktplatz jede Menge Spaß für<br />

alle Narren. Neben köstlichem<br />

Essen und Getränken können sich<br />

vor allem die jungen Narren an den<br />

Fahrgeschäften auf der Kirmes am<br />

Marktplatz erfreuen.<br />

Am Abend wird es dann wieder<br />

aufregend. Eines der größten Rätsel<br />

in Steinheim wird endlich um 19:11<br />

Uhr auf dem Galaabend der StKG<br />

gelöst. Wer wird die Prinzessin an<br />

der Seite von Prinz Frederik sein?<br />

Die Stadthalle war am Tag des Kartenvorverkaufs<br />

restlos ausverkauft.<br />

Alle Gäste können sich auf eine<br />

spektakuläre und farbenfrohe Show<br />

freuen. Neben tollen Tanzeinlagen<br />

der Prinzengarde und dem Solomariechen<br />

erwarten uns auch Auftritte<br />

von <strong>Steinheimer</strong> Legenden wie Udo<br />

& Dirk oder Kapelle Kamelle. Ob<br />

Prinz Frederik seine Prinzessin<br />

auf dem Frauenkarneval getroffen<br />

hat? Wir sind schon gespannt auf<br />

den Moment, wenn das Geheimnis<br />

gelüftet wird und die Prinzessin an<br />

seiner Seite den Saal betritt.<br />

Am Tulpensonntag ist<br />

für jeden etwas dabei!<br />

Das Kinderprinzenpaar steht dem<br />

großen Prinzenpaar in nichts nach!<br />

Am Sonntag, 11. Februar um 14:11<br />

Uhr geht es los mit dem Kinderkarneval<br />

in der Grundschule Steinheim.<br />

Hier beweisen die Kleinen, dass sie<br />

ganz groß im Feiern sind. Diese Veranstaltung<br />

ist immer ein „kleiner“<br />

Höhepunkt des Karnevals, denn<br />

die kleinen Narren haben eine tolle<br />

Show vorbereitet. Wir sind schon<br />

gespannt auf die flotten Lieder und<br />

Tanzchoreografien der Klassen.<br />

Um zwischendurch wieder Kraft<br />

und Stimme zu tanken, lohnt sich<br />

ein Besuch auf der Kirmes auf<br />

dem Marktplatz. Auch der Prinz<br />

und die Prinzessin werden sich das<br />

am Sonntag nicht nehmen lassen.<br />

Mal sehen, ob Frederik für seine<br />

Prinzessin an der Schießbude etwas<br />

Schönes gewinnen kann.<br />

Am Abend um 19:33 Uhr startet<br />

dann die letzte Saalveranstaltung<br />

für diese Session. Der Karneval<br />

der Chöre erwartet die Besucher!<br />

Karneval der Chöre ist nur ein<br />

Abklatsch des Galaabends? Von<br />

wegen! Der Karneval der Chöre<br />

ist voller musikalischer Highlights<br />

und auch Büttenreden. Die besten<br />

Stimmen verschiedener Chöre<br />

werden für die Gäste singen und<br />

sie in eine musikalische Welt mitnehmen.<br />

Ob Alt, jung oder Sopran.<br />

Der Karneval der Chöre ist ein Muss<br />

für alle Musikfans!<br />

Rosenmontag in<br />

historischer Größe<br />

Der Höhepunkt der Karnevalszeit<br />

steht bevor. Der Rosenmontag bietet<br />

jede Menge Spaß und Unterhaltung<br />

für Prinz und Prinzessin und alle<br />

Närrinnen und Narren. Schon früh<br />

geht es los um 9:49 Uhr mit dem<br />

Sturm aufs Rathaus, wo der Bürgermeister<br />

den Stadtschlüssel freiwillig<br />

und liebend gerne übergeben wird.<br />

Dort wartet ein vielfältiges Programm<br />

bis die Karnevalisten die<br />

Ankunft der Grundschule aufgrund<br />

des Bebens vieler kleiner Schritte,<br />

gefolgt von Kapellen, vernehmen<br />

werdet. Denn der Kinderumzug der<br />

Grundschule startet um 10:44 Uhr<br />

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und endet wie immer traditionell<br />

am Rathaus.<br />

Nun ist es soweit. Der Lockvogel<br />

steht in Position, der Präsidentenwagen<br />

ist startklar, das Elferratsschiff<br />

ist besetzt und Prinz und Prinzessin<br />

sind auf ihrem Prinzenwagen bereit.<br />

Um 14:11 Uhr beginnt der Rosenmontagszug<br />

2024. Prinz Frederik<br />

bringt noch die Sonne mit. Das<br />

gesamte Narrenvolk ist herzlich<br />

willkommen bei diesem traditionellen<br />

Ereignis dabei zu sein. Viele<br />

Fußgruppen und Wagen haben sich<br />

schon angemeldet und sind bereit<br />

die Zugstrecke in eine farbenfrohe<br />

Feiermeile zu verwandeln! Mit 99<br />

angemeldeten Einheiten hat der<br />

diesjährige Rosenmontagszug eine<br />

historische Größe erreicht! Er ist<br />

damit der größte Zug seit 22 Jahren<br />

und damit der zweitgrößte Rosenmontagszug<br />

in der Geschichte der<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft.<br />

Höchstwahrscheinlich ist es sogar<br />

der diesjährig größte Rosenmontagszug<br />

in ganz Ostwestfalen. Nur<br />

der Rosenmontagszug im Jahr 2002<br />

war mit nur wenigen Einheiten mehr<br />

ein bisschen größer. Teilnehmen<br />

werden 60 Fußgruppen, 30 Wagen<br />

und neun Musikkapellen. Zehn<br />

Gruppen sind erstmalig dabei und<br />

sieben Gruppen sind nach einer<br />

mehrjährigen Pause wieder dabei.<br />

Wenn dies nicht ein noch größerer<br />

Anlass zum Feiern ist! „Wir freuen<br />

uns auf die zahlreichen Besucherinnen<br />

und Besucher im und neben dem<br />

Rosenmontagszug!“<br />

Der Veilchendienstag<br />

kündigt den Abschluss<br />

des Karnevals an<br />

Der Karneval 2024 neigt sich dem<br />

Ende zu. Der Rosenmontagszug<br />

2024 wird sicher ein voller Erfolg.<br />

Doch bevor es vorbei ist, gibt es<br />

noch einiges zu tun. Zelte werden<br />

weggeräumt, Kirmeswagen verstaut,<br />

die Straßen gesäubert und die<br />

Tische abgewischt. „Wir werden<br />

mit einem lachenden und einem<br />

weinenden Auge zurückblicken.<br />

Wie jedes Jahr bringt der Karneval<br />

viel Arbeit, welche im Hintergrund<br />

von vielen fleißigen Freiwilligen<br />

getan wird, mit sich, aber auch viel<br />

Spaß, Freude und Stimmung. Es ist<br />

das Gesamtbild aus vielen kleinen<br />

Mosaiksteinchen, aus Helfern, Teilnehmern,<br />

Gastronomen, Tänzern,<br />

Büttenrednern, Kostümnähern und<br />

allen die viel Zeit ihrer Freizeit für<br />

dieses Brauchtum opfern, die den<br />

Karneval zu dem machen was wir<br />

leben, lieben und atmen.“<br />

Die StKG freut sich auf ein tolles<br />

Prinzenpaar, einen farbenfrohen<br />

Rosenmontagszug und vor allem<br />

einen fantastischen Karneval 2024.<br />

Darauf ein besonders kräftiges:<br />

Man teou!


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 4<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Karneval der Chöre begeistert mit erstklassigem Programm<br />

Rund um Musik und Tanz<br />

Die Organisatorinnen des Abends: (v.l.) Anja Hüffmeier, Corinna<br />

Beier und Beate Göke.<br />

Der Abend vor Rosenmontag (11.<br />

Februar) gehört traditionell der ausgelassenen<br />

Veranstaltung rund um das Thema<br />

Musik und Tanz. Ganz besonders freuen<br />

sich die Organisatorinnen Anja Hüffmeier,<br />

Beate Göke und Corinna Beier - besser<br />

bekannt als ABC-Team – ab 19.31 Uhr<br />

über die Akteure, die zum ersten Mal<br />

im <strong>Steinheimer</strong> Karneval vertreten sind.<br />

Die Freilichtbühne Bellenberg, die<br />

anlässlich ihres 75. Jubiläums einen<br />

Abstecher zum Karneval macht, die<br />

Tanzgruppe You 4 Fusion aus Barntrup<br />

und das Comedy-Duo Maria und Gabi<br />

aus Sandebeck. Ebenso freuen sie sich<br />

einmal mehr über einen Auftritt des Gesangsduo<br />

Marinora, welches charmant<br />

und unterhaltsam die richtigen Töne<br />

trifft. Überraschungen sind an diesem<br />

Abend garantiert! Wenn dann noch Udo<br />

und der Tastenteufel feat. Felix P., der<br />

Heartchor und die Tanzbären in Bestform<br />

den Saal zum Kochen bringen, dann sind<br />

sich alle einig: In diesem Abend ist Musik<br />

drin! Darüber hinaus kommen auch die<br />

Büttenreden nicht zu kurz: Freddie Bräkling,<br />

bekannt für seine Situationskomik<br />

der Extraklasse, darf in diesem Jahr aufs<br />

Neue beim „Karneval der Chöre“ am<br />

Sonntagabend begrüßt werden.<br />

Restkarten für den beliebten Abend am<br />

11. Februar in der Stadthalle Steinheim<br />

gibt es in der Buchhandlung Wedegärtner<br />

auf dem <strong>Steinheimer</strong> Marktplatz sowie<br />

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werden. Der Reha-Sport soll auch die Verantwortlichkeit<br />

für die eigene Gesundheit stärken<br />

und zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben<br />

motivieren. Das stärkt den Körper und sorgt für<br />

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unsere Behandlungsmöglichkeiten und wir haben<br />

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Kompetenz und Spaß am Beruf zur Seite. Wir<br />

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Das Team von ego Vital mit (v.l.): Sascha Kleer (BA), Helga Goldmann, Marcel Merkord,<br />

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Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und begleiten zu dürfen.<br />

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Spendenübergabe der Banken für den <strong>Steinheimer</strong> Karneval in der Malstube.<br />

Spendenaktion der Banken für den <strong>Steinheimer</strong> Karneval<br />

„Spenden sind essenziell für den Karneval“<br />

Die Malstube war im letzten Jahr<br />

ein idealer Ort für die traditionellen<br />

Spendenübergaben der <strong>Steinheimer</strong><br />

Banken an den Karneval. Die Örtlichkeiten<br />

der Malstube hatten schon<br />

früher die Banken und den Prinzen<br />

für die traditionelle Spendenübergabe<br />

empfangen. Das kommt auch dem<br />

Terminkalender des Hofmarschalls<br />

und des Prinzen entgegen. So konnte<br />

Prinz Frederik die Spenden für den<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karneval an diesem<br />

tollen Termin entgegennehmen.<br />

Die Vertreter der Sparkasse, der<br />

VerbundVolksbank OWL und der<br />

Vereinigten Volksbank, Stefan Wiedemeier,<br />

Matthias Müller und Werner<br />

Lödige, begrüßten den Prinzen mit<br />

Hofmarschall und Präsidium der<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft<br />

in der Malstube. Prinz Frederik fühlte<br />

sich an diesem Ort wie zuhause,<br />

neben all den Farben, Lacken und<br />

Baustoffen, die doch sein Brot- und<br />

Buttergeschäft sind.<br />

Stefan Wiedemeier, der „Hauptorganisator“<br />

der Spendenübergabe für<br />

dieses Jahr, eröffnete die gesellige<br />

Runde mit den Worten: „Wir sind<br />

froh, dass wir wieder in dieser Runde<br />

zusammen sind und den <strong>Steinheimer</strong><br />

Karneval finanziell und ideell fördern<br />

können.“ Auch Matthias Müller<br />

und Werner Lödige sagten ein paar<br />

Worte zum Auftakt. Die Anwesenden<br />

konnten sich über eine kleine,<br />

selbstgeschriebene und gereimte<br />

Bütt von Matthias Müller amüsieren.<br />

Werner Lödige lobte noch einmal<br />

die gute Idee und Entscheidung,<br />

einen Termin in der Malstube zu<br />

machen, um den Hofmarschall und<br />

Prinzen zu entlasten, besonders in<br />

der kurzen Session. Er erinnerte sich<br />

aber auch an die schönen Termine in<br />

den Banken.<br />

Prinz Frederik konnte es sich<br />

natürlich auch nicht nehmen lassen<br />

noch das ein oder andere Wort an<br />

die Anwesenden zu richten. „Ich<br />

möchte einmal erwähnen, dass diese<br />

Spenden nicht selbstverständlich<br />

sind, aber sie sind essenziell für<br />

den <strong>Steinheimer</strong> Karneval und auch<br />

enorm wichtig, dass wir den Rosenmontagszug<br />

in dieser Form und Qualität<br />

so erleben können, wie er in den<br />

letzten Jahren stattgefunden hat“, so<br />

Prinz Frederik. Die drei <strong>Steinheimer</strong><br />

Alfred<br />

Es wird<br />

fantastisch!<br />

Banken erhalten den Dank der <strong>Steinheimer</strong><br />

Karnevalsgesellschaft für<br />

ihre Loyalität und ihre regelmäßige<br />

finanzielle Förderung. Wir arbeiten<br />

zusammen, um einen großartigen<br />

Karneval und einen einzigartigen<br />

Rosenmontagszug in Steinheim zu<br />

gestalten. Man teou!<br />

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<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 6<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Apothekerin Ricarda Schelp informiert im <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong><br />

So funktionieren das E-Rezept und die<br />

elektronische Versicherungskarte<br />

Seit dem 1. Januar dieses Jahres sind<br />

Ärzte mit Kassenzulassung verpflichtet,<br />

gesetzlich Krankenversicherten<br />

anstelle des bisher üblichen rosa<br />

Rezepts für verschreibungspflichtige<br />

Medikamente ein E-Rezept auszustellen.<br />

In Westfalen-Lippe war das<br />

E-Rezept bereits gängige Praxis seit<br />

einem Jahr. Seit diesem Jahr gilt die<br />

Neuerung in ganz Deutschland.<br />

Der <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> hat<br />

sich bei Ricarda Schelp, Inhaberin<br />

der Apotheken im Center am<br />

Speicherturm und im Gesundheitszentrum<br />

in Steinheim informiert,<br />

wie das neue System läuft und was<br />

Patienten beachten müssen. In den<br />

beiden Apotheken läuft die Technik<br />

sehr stabil, manchmal ist das<br />

System jedoch überlastet, weil im<br />

Hintergrund Arbeiten laufen oder es<br />

zu bundesweiten Fehlern kommt. Im<br />

Moment sei es besonders wichtig,<br />

sich um ein Folgerezept gerade bei<br />

der Bedarfsmedikation zu kümmern,<br />

da manche Wege der Übermittlung<br />

erst noch zur gängigen Praxis werden<br />

müssen. Die Handhabe ist von Arztpraxis<br />

zu Arztpraxis unterschiedlich.<br />

Aktuell gibt es immer noch viele<br />

bundesweite Lieferschwierigkeiten<br />

bei einigen Arzneimitteln. Also sollte<br />

man im eigenen Interesse rechtzeitig<br />

dafür sorgen, dass es bei Bedarf<br />

genug Zeit zum Handeln gibt, um<br />

eine dauerhafte Behandlung sicher<br />

zu stellen.<br />

E-Rezepte werden ab Januar in<br />

der Regel auf der elektronischen<br />

Gesundheitskarte (eGK) gespeichert.<br />

Hier ist zu beachten, dass der Arzt die<br />

Verordnung auch erst noch ,,freigeben“<br />

muss, so wie er früher ein rosa<br />

farbiges Rezept unterschrieben hat.<br />

Bei der Verordnung von z.B. telefonisch<br />

bestellten Dauerverordnungen<br />

signieren viele Arzte diese Rezepte,<br />

wenn sie einige Minuten dafür<br />

Zeit haben (Mittagspause, vor dem<br />

Feierabend). Das führt dazu, dass<br />

die Verordnung nicht sofort nach<br />

dem Arztbesuch eingelöst werden<br />

kann. „Wir können die Verordnung<br />

in der Apotheke noch nicht sehen<br />

und bearbeiten. Erst wenn der Arzt<br />

in der Zwischenzeit die Verordnung<br />

signiert hat, funktioniert es. Da ist seitens<br />

des Patienten eine aufmerksame<br />

Kommunikation mit dem Praxisteam<br />

wichtig, damit er weiß, wann er in der<br />

Apotheke sein Arzneimittel bekommen<br />

kann,“ so Ricarda Schelp, die<br />

auch darauf hinweist, die eGK nach<br />

dem Einlösen des Rezeptes nicht in<br />

der Apotheke liegen zu lassen.<br />

Familienmitglieder oder Bekannte<br />

können mittels der eGK die Medikamente<br />

für jemand anderen in<br />

der Apotheke abholen. Sie müssen<br />

dessen Karte aber dabeihaben.<br />

Grundsätzlich sei es wichtig, dass<br />

die eGK schnell zu dem jeweiligen<br />

Versicherten zurückkommt, damit<br />

er sie im Fall des Falles gleich bei<br />

sich hat. Selber kann der Kunde nicht<br />

sehen, was genau der Arzt für ihn auf<br />

seine eGK verordnet hat. Dadurch<br />

können die Medikamente auch nicht<br />

so einfach in der Apotheke vorbestellt<br />

werden. Es ist aber möglich,<br />

dass der Arzt das Rezept auch als<br />

Papier-E-Rezept ausstellt, auf dem<br />

In der Apotheke im Center am Speicherturm Steinheim und bei Apothekerin<br />

Ricarda Schelp gehören das E-Rezept und die elektronische<br />

Versicherungskarte schon zum Alltag.<br />

die einzelnen Medikamente auch<br />

lesbar sind. Auf dem Papier sind Token<br />

aufgedruckt, die eingescannt und<br />

bearbeitet werden können. „Kann<br />

der Kunde nicht persönlich in die<br />

Apotheke kommen, kann er seinen<br />

Arzt bitten, die Medikamente auf<br />

ein solches Papier-E-Rezept auszustellen,<br />

damit wir die Medikamente<br />

abholen und beliefern können.“<br />

Für die beiden Apotheken wurden<br />

ganz neu Mailadressen installiert,<br />

so dass eine Teilnahme an ,,KlM“<br />

(„Kommunikation im Gesundheitswesen“)<br />

möglich ist. Manche<br />

Ärzte arbeiten bereits mit diesem<br />

System. Diese Praxen können auf<br />

sicherem und geschützten Wege auch<br />

die Rezepte des Patienten mailen,<br />

wenn es zwischen Arzt, Apotheke<br />

und Patient abgesprochen ist. „Wir<br />

haben unsererseits immer alles getan,<br />

alle Neuerungen umzusetzen und zu<br />

beherrschen. In Zukunft wird der<br />

Umgang mit dem E-Rezept sicher<br />

routinierter und auch bundesweit<br />

störungsfreier ablaufen,“ ist die<br />

Apothekerin sicher.<br />

Ein Vorteil für den Kunden kann<br />

sein, dass er sich evtl. manchen<br />

Weg in die Arztpraxis sparen kann.<br />

Die eGK muss einmal im Quartal<br />

in der Praxis eingelesen werden.<br />

Dafür muss man dann in die Praxis<br />

kommen. Für die normalen Arztbesuche<br />

selbstverständlich auch. Im<br />

laufenden Quartal können Dauermedikamente<br />

dann auf die eGK per<br />

Datenübertragung gespeichert werden,<br />

ohne dass der Patient nochmal<br />

in die Praxis kommen muss. „Dann<br />

kann er die Karte nach einer mit der<br />

Praxis vereinbarten Zeit bei uns in der<br />

Apotheke einlesen lassen und seine<br />

Medikamente auch so bekommen.<br />

Aber auch hier gilt: die Verordnung<br />

bzw. das Rezept müssen erst telefonisch<br />

in der Arztpraxis vorbestellt<br />

werden und abgeklärt werden, wie<br />

die Arztpraxis damit umgeht.<br />

Weiterhin können alle Kunden auch<br />

gerne die App „gesund.de“ nutzen,<br />

um in den beiden Apotheken Medikamente<br />

vorzubestellen oder bringen<br />

zu lassen. Hier müsste der Kunde das<br />

Papier-E-Rezept abfotografieren und<br />

wie gewohnt schicken. „Wer sich mit<br />

gesund.de noch nicht auskennt, das<br />

aber gerne nutzen möchte, darf gerne<br />

jederzeit zu uns kommen. Wir erklären<br />

ihm dann gerne alles vor Ort,“<br />

so Ricarda Schelp abschließend.<br />

Übrigens: Für Privatversicherte gibt<br />

es das E-Rezept nicht. Hier gilt noch<br />

die bisherige Handhabung.<br />

OWL Booking bietet fünf Tage lang zusätzlichen Platz zum Feiern<br />

Samba Haus – das neue Partyzelt<br />

Der Platz wurde zuletzt immer knapper, so dass die<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft nach neuen Feier-<br />

Möglichkeiten für die vielen tausend Gäste suchte, die<br />

die Emmerstadt während der tollen Tage besuchen. Mit<br />

der Eventagentur OWL Booking aus Marienmünster<br />

ist man sich schnell einig geworden und so gibt es ab<br />

sofort das „Samba Haus“, ein 300 Quadratmeter-Zelt,<br />

das auf dem Parkplatz an der Hollentalstraße von<br />

Weiberfastnacht bis Rosenmontag ein erstklassiges<br />

Programm bietet.<br />

„Ich habe mich riesig gefreut, dass die StKG mich<br />

gefragt hat, ob ich mir das vorstellen kann und sofort<br />

ja gesagt“, so Stefan Friedrich, Inhaber von OWL<br />

Booking, der als gebürtiger Nieheimer natürlich den<br />

Karneval im Blut hat. „Wir sind uns schnell einig<br />

geworden und haben sehr gute Ideen entwickelt, die<br />

am Ende zu einem tollen Rahmenprogramm geführt<br />

haben, das vielen Gästen gefallen wird. Auch die Zusammenarbeit<br />

mit den etablierten Wirten, dem Orga-<br />

Team der StKG und dem Ordnungsamt ist wirklich toll<br />

und unkompliziert“, so Friedrich weiter.<br />

„Weiberfastnacht! Schulschluss!<br />

Und wohin jetzt?“<br />

Mit einem speziellen Angebot zu Weiberfastnacht<br />

wendet sich das Samba Haus an die jüngere Zielgruppe,<br />

die direkt nach Schulschluss auf die Piste möchte. Ab<br />

14:11 Uhr werden DJ Ralle und etwas später DJ Noah<br />

diesen speziellen Tag mit Musik der 80er bis heute<br />

gestalten und für beste Partystimmung im Zelt sorgen.<br />

Spezielle Drinks und die 4-Liter Biersäulen von OWL<br />

Nightlife werden im Angebot sein.<br />

„Alaaf meets Man teou“ am Freitag<br />

mit DJ Marcus & Markus<br />

Wenn man im Kreis Höxter über Karneval spricht,<br />

dann kommt man am DJ Duo Marcus & Markus aus<br />

der Kreisstadt nicht vorbei. Die beiden Größen der<br />

karnevalistischen Musik- und Partyszene werden<br />

ab 20:11 Uhr den Kneipenkarneval im Samba Haus<br />

gestalten und haben alle aktuellen Hits der kölschen<br />

Karnevalsmusik im Gepäck. Alaaf meets Man teou<br />

lautet hier das Motto.<br />

Ein echter Klassiker: Pyjama Party<br />

mit dem Palazzo Revival Team<br />

Party wie früher, Musik wie früher und feiern wie<br />

früher! Das ist das Konzept des Palazzo Revival Teams,<br />

das den Samstagabend mit der legendären Pyjama Party<br />

gestalten wird. DJ Porto bedient sich dabei der Unterstützung<br />

von DJ Noah. Zusammen gestalten die beiden<br />

wieder eine perfekt abgestimmte musikalische Nacht<br />

der 80er und 90er Hits – gespickt mit Karnevalsmusik<br />

aus diesen Epochen.<br />

„Trinken am Brett“ – Richard Lotsch<br />

zurück am Zapfhahn<br />

Wer an die besten <strong>Steinheimer</strong> Kneipen denkt, denkt<br />

sofort an das ehemalige Hotel am Markt, dessen Inhaber<br />

Richard Lotsch fast jedem <strong>Steinheimer</strong> bekannt und bei<br />

allen <strong>Steinheimer</strong> beliebt ist. Deshalb war ganz schnell<br />

klar: „Hotel am Markt Revival wird funktionieren – Auf<br />

Richard Lotsch freuen sich die Leute“, so die einhellige<br />

Meinung aus den Fachkreisen. Es wird ein gemütlicher<br />

Sonntagnachmittag mit frisch gezapften Bier. Natürlich<br />

sind Longdrinks, Cocktails und die Samba-Haus Shots<br />

auch im Angebot und natürlich gibt es auch Musik mit<br />

DJ Merlin. Es darf bis in die Nacht gefeiert werden.<br />

Rosenmontag: Samba Haus Team<br />

auch vor der ehemaligen Galerie!<br />

Am Rosenmontag ist das Samba-Haus-Team mit<br />

einem Getränkeangebot und Musik ab 10:30 Uhr vor<br />

der ehemaligen Galerie anzutreffen. Dort beginnt die<br />

Warmup-Party für den Rosenmontagsumzug und dauert<br />

solange wie es Spaß macht.<br />

Im Samba-Haus selbst geht es um 14:11 Uhr los, dort<br />

gibt es die große Nonstop-Karnevalsparty mit DJ Merlin.<br />

Das Team von OWL Booking freut sich auf fünf Tage<br />

Karneval in Steinheim.<br />

Marcus & Markus sind am Freitag mit „Alaaf meets Man teou” im Samba-Haus zu Gast.<br />

Foto: Marcus & Markus


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 7<br />

Frauenkarneval der Kump(el)stilzchen im 55. Jahr: Monika Nolte sagt „Adieu!“<br />

Am Unter dem Motto „Holla die<br />

Waldfee“‚ verwandelte sich die<br />

<strong>Steinheimer</strong> Stadthalle in einen<br />

zauberhaften Feenwald. Sandra<br />

Brökel präsentierte ein grandioses<br />

Programm, das mit zahlreichen<br />

Höhepunkten das Publikum begeisterte.<br />

Der Präsident der <strong>Steinheimer</strong><br />

Karnevalsgesellschaft, Dominik<br />

Thiet, würdigte die Kump(el)stilzchen<br />

für ihre beeindruckenden 55<br />

Jahre aktiver Bühnenarbeit. Die<br />

<strong>Steinheimer</strong> Frauen begannen 1969<br />

als „Spielgruppe vom Mütterverein“<br />

und sind heute eine feste Größe im<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karneval. Sein besonderer<br />

Dank ging an Angelika Blume<br />

für 22 Jahre und Monika Nolte für<br />

44 Jahre engagierter Arbeit bei den<br />

Kump(el)stilzchen. Beide begeistern<br />

das Publikum über Jahrzehnte<br />

mit zahlreichen Büttenreden und<br />

Sketchen.<br />

„Adieu!“, sagte Monika Nolte nach<br />

über 1.111 Auftritten und zahlreichen<br />

unvergesslichen Momenten im Rampenlicht<br />

des Karnevals, begleitet<br />

von minutenlangem Applaus und<br />

Standing Ovations. Sie verabschiedete<br />

sich mit dem „Besuch der alten<br />

Dame“ auf beeindruckende Weise<br />

aus der Einzelbütt. Ihr Abschied<br />

markiert das Ende einer Ära im <strong>Steinheimer</strong><br />

Karneval. Den Kump(el)<br />

stilzchen bleibt sie aber für Sketche<br />

auch in den nächsten Jahren erhalten.<br />

Die voll besetzte Halle brach<br />

in tosenden Applaus aus, als der<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karnevalsprinz Frederik<br />

Stute das Rampenlicht betrat. Auf<br />

der Suche nach einer Karnevalsprinzessin<br />

mit Rhythmus im Blut<br />

und guter Feierlaune sorgte er für<br />

eine mitreißende Stimmung, indem<br />

er das Publikum mit Partyrhythmen<br />

begeisterte und die Damen einem<br />

karnevalistischen Casting unterzog.<br />

Das kurzweilige Programm sprühte<br />

vor Humor und erntete zahlreiche<br />

Lachtränen und viel Beifall: Es gab<br />

Einblicke in Mondscheintarife und<br />

Weekendspecials für mobile Toiletten<br />

sowie sportliche Höchstleistungen<br />

am Turnpferd. Eine humorvolle<br />

Therapiestunde der Wochentage<br />

sorgte für beste Unterhaltung. Nach<br />

den kritischen Einblicken in das<br />

Leben der Powerfrau stellten Frau<br />

Holle und das Wettermännchen dem<br />

Klimawandel auf humoristische Art<br />

und Weise. Aber auch die Beziehung<br />

zwischen Frauen und Männern wurde<br />

scherzhaft aufs Korn genommen.<br />

Kirsten Volmer sang, begleitet von<br />

Sandra Brökel am Klavier: „Ich<br />

bügle deine karierten Kurzarmhemden<br />

im Negligé“. Neben den vielen<br />

Büttenreden und Sketchen rundeten<br />

tänzerische und gesangvolle Auftritte<br />

den gelungenen Abend ab. Für ihren<br />

Gardetanz erntete die Prinzengarde<br />

der <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft<br />

tosenden Applaus.<br />

Nach vielen fröhlichen Darbietungen<br />

fand der offizielle Bühnenabend<br />

seinen Höhepunkt mit dem Tanz<br />

der Kump(el)stilzchen. Die <strong>Steinheimer</strong><br />

Närrinnen feierten zu den<br />

mitreißenden Partyliedern der Band<br />

„Unglaublich“ gut gelaunt weiter.<br />

Mareike Helms<br />

und Martina<br />

Lohre zeigen<br />

sportliche<br />

Höchstleistungen<br />

am Turnpferd.<br />

Fotos: Steffi<br />

Ostermann<br />

Für das leibliche Wohl sorgte der<br />

Hallenwirt Holger Lange, während<br />

die Elferräte der <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft<br />

den reibungslosen,<br />

technischen Ablauf der Veranstaltung<br />

unterstützten.<br />

Anja Wittfeld und Annette Lödige erklären eine mobilen Toilette.<br />

Die Kump(el)stilzchen ernten begeisterten Applaus für ihren Frauenkarneval.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 8<br />

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Garde der StKG feiert 22-jähriges Jubiläum<br />

Geburtstagsständchen per Videocall<br />

Am 2. Februar 2024 um 19:33<br />

Uhr lud die Garde der StKG in<br />

die Stadthalle Steinheim ein. Mit<br />

vielen Karnevalbegeisterten und<br />

befreundeten Vereinen wollte sie<br />

ihr 22-jähriges Jubiläum mit einem<br />

bunten Programm voller Bütten,<br />

bekannter Showacts und Tanzrunden<br />

feiern. Diesem Aufruf waren viele<br />

gefolgt, denn schon vor Beginn des<br />

Programms waren alle Plätze mit<br />

Gästen gefüllt.<br />

Andree Moczek, der Kommandeur<br />

der Garde der <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft,<br />

moderierte voller<br />

Vorfreude den Abend an. Er begrüßte<br />

alle Anwesenden. Dazu gehörten<br />

der Elferrat, der Bumerangsträger<br />

2024, Abgesandte der lokalen politischen<br />

Parteien, die Abordnungen<br />

befreundeter Karnevalsvereine und<br />

allgemein Karnevalbegeisterte, die<br />

sich diesen Abend nicht entgehen<br />

lassen wollten. Gerne hätte Andree<br />

Moczek auch den höchsten Bürger<br />

der Stadt, Carsten Torke, begrüßt<br />

- dieser war aber in Schwalenberg<br />

mit seiner Familie zum Essen verabredet,<br />

um seinen Geburtstag zu<br />

feiern. Per Liveschaltung wurde ein<br />

Videoanruf zum Bürgermeister auf<br />

der Leinwand gestreamt, damit die<br />

gesamte <strong>Steinheimer</strong> Stadthalle ein<br />

Geburtstagsständchen für Carsten<br />

geben konnte.<br />

Nach einem kurzen Abriss der Geschichte<br />

der Garde, von deren Gründung<br />

bis zum heutigen Tag, und dazu<br />

einem Film aus Zusammenschnitten<br />

vergangener Highlights, begann der<br />

Abend mit seinen famosen Showacts.<br />

Das Besondere an dieser Saalveranstaltung<br />

war, im Vergleich zum<br />

Galaabend oder dem Karneval der<br />

Chöre, dass die Showacts rein aus<br />

externen, nicht in Steinheim angesiedelten<br />

Künstlern bestand. Eine<br />

willkommene Abwechslung für die<br />

<strong>Steinheimer</strong> Närrinnen und Narren,<br />

welche sonst auf der Bühne stehen.<br />

Konnten sie sich doch so für einen<br />

Tag zurücklehnen und selber im<br />

Publikum eine tolle Show genießen.<br />

Den Anfang machte die Showtanzgruppe<br />

vom SC Ostenland. So<br />

viele Damen haben wahrscheinlich<br />

noch nie gleichzeitig auf der Bühne<br />

der Stadthalle gestanden – war sie<br />

doch gerade groß genug, um alle<br />

unterzubringen. Sie begeisterten das<br />

Publikum mit ihrem Showtanz „We<br />

all dream of Hawaii“, welcher mit<br />

dem Einsatz von Schwarzlicht und<br />

leuchtenden Farben für einen starken<br />

Einstieg sorgte. Anschließend betrat<br />

Peter Moreno die Bühne. Er ist weltweit<br />

einer der besten Bauchredner<br />

und mehrfacher Weltrekordhalter.<br />

Geballte Comedy traf auf die Lachmuskeln<br />

der Zuschauer. So verlieh er<br />

dem Jacket des Hofmarschalls Marc<br />

Obermann eine Stimme und ließ mit<br />

seiner Puppe Erna kein Auge trocken.<br />

Nach einer kurzen Tanzrunde für alle<br />

ging es mit dem Programm auch<br />

schon weiter. „Die 12 Tornados“ ein<br />

Männerballett wollte beweisen, dass<br />

auch Männer den weiblichen Tanzgruppen<br />

in nichts nachstehen. Der<br />

Beifall der Menge und eine Zugabe<br />

pflichtete ihnen bei. Im Anschluss<br />

ließ Hausmeister Bolle nicht lange<br />

auf sich warten. Hausmeister Bolle<br />

ist bekannt durch seinen Auftritt<br />

beim „Supertalent“ 2020 und erhielt<br />

hier von allen Juroren ein klares<br />

Ja! Außerdem war er zweifacher<br />

Sieger im Dreiländerwettbewerb<br />

der Zauberkunst. Nun stand er in der<br />

Stadthalle Steinheim auf der Bühne<br />

und begeisterte durch schlagfertige<br />

Witze und Zauberkunststücke, die<br />

die Anwesenden grübelnd zurückließen.<br />

Zu guter Letzt durfte die<br />

noch amtierende Prinzessin Wilma<br />

die Bühne betreten und wurde<br />

vom Kommandeur Andree noch<br />

einmal mit warmherzigen Worten<br />

verabschiedet. Sichtlich gerührt war<br />

dies die letzte Saalveranstaltung für<br />

Wilma in ihrem Amt als Prinzessin.<br />

Die Jubiläumsfeier nahm so ihr<br />

Ende und alle anwesenden Närrinnen<br />

und Narren bejubelten euphorisch<br />

die tolle Leistung der Garde, diesen<br />

schönen Abend für ihr Jubiläum auf<br />

die Beine gestellt zu haben. Auf diese<br />

durchweg gelungene Veranstaltung<br />

ein eciRGB „Man v2 teou!“<br />

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www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 9<br />

100 Jahre Firmenjubiläum: Drei Generationen – dreimal Gerhard Lödige<br />

Hier gehen Wohnträume in Erfüllung<br />

Das achtköpfige Lödige-Team (von links) Frank Kunstein, Ingolf Hein, Bettina Schauf, Angelika Möller, Annette Lödige; vorne (von links) Gerd Lödige,<br />

Benita Borchert und Selina Brüntrup.<br />

1923 gründete Gerhard Lödige,<br />

der ein Jahr vorher seinen<br />

Meisterbrief erhalten hatte, eine<br />

Firma in der Marktstraße 39 in<br />

Steinheim mit dem Schwerpunkt<br />

Sattlerei, Polsterei und Dekoration.<br />

Schon in der Gründerzeit – es<br />

waren wirtschaftlich schwierige<br />

und unsichere Zeiten – zeigte<br />

sich, mit welcher Energie und<br />

welchen Ideen er seinen jungen<br />

Betrieb zum Erfolg führte. Das<br />

Nähen von Pferdegeschirren<br />

und die Anfertigung von Sätteln<br />

waren zu jener Zeit stark nachgefragt.<br />

Auch ein Angebot an<br />

Lederwaren gehörte bereits zum<br />

Sortiment des Firmengründers.<br />

In diesem Jahr wird das hundertjährige<br />

Bestehen des Unternehmens<br />

gefeiert, wenn es heißt:<br />

Drei Generationen – dreimal<br />

Gerhard Lodige. Mit dem Namen<br />

Lödige verbindet sich damit auch<br />

ein starkes Stück <strong>Steinheimer</strong><br />

Stadtgeschichte. Die erfolgreiche<br />

Firmengeschichte bestätigt auch<br />

das Sprichwort, dass das Handwerk<br />

goldenen Boden besitzt.<br />

1962 übernahm der Sohn des<br />

Firmengründers Gerhard Lödige<br />

von seinem Vater die Leitung und<br />

baute den Betrieb kontinuierlich<br />

aus. Zu den bisherigen Aufgaben<br />

gab es ein erweitertes Programm<br />

mit Lederwaren, Bodenbelegarbeiten<br />

und Heimtextilien. 1952<br />

hatte er seinen Meisterbrief als<br />

Sattler, Polsterer und Dekorateur<br />

abgelegt und später erfolgreich<br />

ein Studium zum Innenarchitekten<br />

abgeschlossen. 2002<br />

wurde er mit dem Goldenen<br />

Meisterbrief ausgezeichnet. Und<br />

er setzte auch bauliche Akzente.<br />

Schon 1962 kam das große Werkstattgebäude<br />

mit der Zufahrt von<br />

der Gartenstraße hinzu. 1979<br />

folgte ein großer Schritt mit dem<br />

Neubau Marktstraße 41, der sich<br />

an das vorhandene Gebäude anschloss.<br />

Die Ladenfläche konnte<br />

so verdoppelt werden.<br />

In der dritten Generation trat<br />

1994 der dritte Gerhard Lödige<br />

die Nachfolge seines Vaters an.<br />

1986 hatte er seinen Gesellenbrief<br />

als Raumausstatter erhalten<br />

und 1990 als zweite Ausbildung<br />

den Groß- und Außenhandelskaufmann<br />

erfolgreich absolviert.<br />

1993 erhielt er den Meisterbrief<br />

als Raumausstatter. Zusätzlich zu<br />

den Gewerken Polsterei, Gardinendekoration,<br />

Bodenbeläge,<br />

Lederwaren und Heimtextilien<br />

wurde das Sortiment und die<br />

Angebotspalette mit Sonnenschutz<br />

für außen und innen mit<br />

Markisen, Außenraffstores oder<br />

Plissees Rollos ausgebaut. Zu<br />

einem weiteren Schwerpunkt in<br />

den letzten Jahren wurden die<br />

Lieferung und die Montage von<br />

Insektenschutz und Akustikelementen,<br />

besonders für Räume<br />

in Büros, Kindergärten, Schulen<br />

und Geschäften.<br />

100 Jahre Lödige & Sohn stehen<br />

für drei Generationen, von denen<br />

jede ihre eigenen Akzente und<br />

Schwerpunkte gesetzt hat, die<br />

aber eines eint und verbindet:<br />

die Liebe zum Handwerk, die<br />

Kompetenz, die Zuverlässigkeit<br />

und die Qualität der Arbeiten<br />

werden gelebt, um die Wohnwünsche<br />

der Kunden zu erfüllen.<br />

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So kennen die älteren <strong>Steinheimer</strong> die Fassade des Geschäftshauses<br />

Lödige in der Marktstraße 39 mit der Inschrift Firma „G.Lödige“. Das<br />

Foto ist um 1925 entstanden.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 10<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Großvater Gerhard Lödige, der 1923 die Firma gründete und damit den<br />

Grundstein zur erfolgreichen Entwicklung legte, mit seinem Meisterstück.<br />

Drei Generationen – 100 Jahre Firmenjubiläum<br />

Wohnwünsche werden Wirklichkeit<br />

Mit individueller Beratung, kreativen Ideen und handwerklich perfekter<br />

Ausführung werden durch die Firma Lödige & Sohn Wohnwünsche möglich<br />

gemacht. „Wenn Sie von einem Zuhause träumen, um sich richtig wohlzufühlen<br />

sind wir als Premium-Partner für die kreative und anspruchsvolle<br />

Raumgestaltung zuständig,“ sagt Gerhard „Gerd“ Lödige. Geboten werden<br />

bei der Erledigung aller Aufträge und Arbeiten bester Service und professionelles<br />

Handwerk zu fairen Preisen. Wünsche umzusetzen heißt dabei<br />

immer, das Ganze im Blick zu haben. Der Kunde wird von der Planung bis zur<br />

Realisierung sämtlicher Wohnwünsche begleitet, beraten und unterstützt.<br />

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Dabei sind die Lösungen immer vielfältig und individuell wie der jeweilige<br />

Lebensstil und die Einrichtungsideen. Intensiv werden die Kunden in die<br />

Planung einbezogen, um die Vorgaben mit handwerklicher Kompetenz zu<br />

verwirklichen. Ein Besuch im Fachgeschäft in der Marktstraße Steinheim<br />

lohnt sich Verbindung mit einem kostenlosen Beratungstermin.<br />

1994 hat Gerd Lödige den Betrieb übernommen, mit seinen Eltern Margret<br />

und Gerhard Lödige.<br />

Nach zwei beruflichen Ausbildungen zum Raumausstatter und zum Großund<br />

Einzelhandelskaufmann legte Gerd Lödige am 17. Dezember 1993<br />

die Meisterprüfung als Raumausstatter ab.<br />

Gerd Lödige mit Team im Jahre 2012 vor dem Geschäftshaus in der Marktstraße.<br />

Auch im Schloss Vinsebeck hat Gerd Lödige schon Arbeiten ausgeführt.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 11<br />

Höchste Qualität<br />

Alle Produkte und Materialien für<br />

Raumausstattung, Inneneinrichtung<br />

und Wohnraumrenovierung sind<br />

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der Wohnräume geplant,<br />

steht der Betrieb mit Rat und Tat<br />

zur Seite. Im Fachgeschäft ist alles<br />

zu finden, was für eine gelungene<br />

Inneneinrichtung gebraucht wird.<br />

„Für uns als Profis vom Fach kommen<br />

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Lebensdauer zum Einsatz, mit denen<br />

der Kunde viele Jahre glücklich sein<br />

kann,“ garantiert Gerd Lödige.<br />

Eine besondere Leistung stellt die<br />

Reinigung und die Pflege von Raumtextilien<br />

dar.<br />

Das gilt für das Waschen von<br />

Gardinen und Dekostoffen, wenn<br />

der Teppich in die Jahre gekommen<br />

und dringend eine Grundreinigung<br />

benötigt oder der Fußboden gepflegt<br />

werden soll. All diese Arbeiten<br />

können schnell, professionell und<br />

unkompliziert erledigt werden.<br />

„Wir sind die<br />

Polsterei vor Ort“<br />

Im Raumausstatter-Fachgeschäft<br />

in Steinheim arbeitet eine eigene<br />

Polsterei und bietet sämtliche Handwerksleistungen<br />

rund um das Thema<br />

Polstermöbel. Denn längst gilt die<br />

Aufarbeitung alter Möbelstücke als<br />

lohnenswert und chic. Egal ob der<br />

Bezug durchgesessen, die Polsterung<br />

verschlissen ist, ein Sessel Löcher im<br />

Samt hat, die Eckbank der Großeltern<br />

durchgesessen ist! Kein Problem!<br />

Vieles lässt sich in der Polsterei mit<br />

handwerklichem Geschick aufarbeiten.<br />

Ein Möbelstück, das seinem<br />

Besitzer am Herzen liegt, kann so<br />

wieder zum Schmuckstück jeder<br />

Wohnung werden.<br />

Aus alt mach‘ neu! In der Polsterei aufgearbeitete Möbelstücke können in jeder Wohnung wieder zu einem<br />

Schmuckstück werden (von links) Benita Borchert, Gerd Lödige und Frank Kunstein.<br />

Ehrungen: Annette Lödige wurde im Jubiläumsjahr für 25-jährige, Bettina<br />

Schauf für 20-jährige Firmenzughörigkeit geehrt.<br />

Wohnraumdesign<br />

in Steinheim<br />

1923<br />

gründete der Großvater des<br />

heutigen Inhabers das weit über<br />

die Grenzen Steinheims bekannte<br />

Unternehmen.<br />

1954<br />

übernahm sein Sohn „Gerhard<br />

Lödige“ den Betrieb und baute<br />

diesen kontinuierlich aus.<br />

2002 erhielt er seinen „Goldenen<br />

Meisterbrief“.<br />

Seit 1994<br />

leitet Gerhard Lödige jun. als<br />

gelernter Großhandelskaufmann<br />

und Raumausstattermeister das<br />

Unternehmen.<br />

Der Betrieb Lödige steht für das Lederwarengeschäft und beste Handwerksleistungen im Raumausstatterbereich.<br />

Beratung kommt an erster Stelle, egal ob es um Vorhänge, Dekostoffe, Sonnenschutz oder Bodenbeläge geht.<br />

Bildquelle: Freepik<br />

100 Jahre<br />

G. Lödige & Sohn<br />

Wir sagen Herzlichen Glückwunsch<br />

zum Jubiläum<br />

an unsere Nachbarn<br />

Mit einem alten<br />

Siegel weist Gerd<br />

Lödige auf die<br />

Neuanfertigungen,<br />

Umarbeitungen,<br />

Reparaturen aus<br />

eigener Werkstatt<br />

hin.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 12<br />

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14. Februar 2024 ab 18:30 Uhr<br />

Adresse: Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“<br />

Birkenkamp 7, Altenbergen<br />

FÜR BORN, GROßENBREDEN,<br />

KOLLERBECK, LÖWENDORF,<br />

MÜNSTERBROCK, PAPEN-<br />

HÖFEN<br />

15. Februar 2024 ab 18:30 Uhr<br />

Adresse: Gaststätte „Zum Fuhrmann“,<br />

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Informationen direkt vor Ort bietet die sewikom GmbH.<br />

Glasfaserausbau in den Ortschaften Marienmünsters<br />

Infogespräch mit Fachleuten am 14.+15. Februar<br />

Nicht nur in Bredenborn und Vörden, auch in den<br />

anderen Gemeinden, die zur Stadt Marienmünster<br />

gehören, soll demnächst der Glasfaserausbau durch<br />

die sewikom GmbH starten. Nach erfolgreichem<br />

Infoabend in Vörden wurden jetzt zwei weitere Termine<br />

festgelegt, um die Interessenten in den weiteren<br />

Ortschaften über die geplanten Ausbauarbeiten zu<br />

informieren.<br />

So soll für die Ortschaften Altenbergen, Bremerberg,<br />

Eilversen und Hohehaus am Mittwoch, dem 14. Februar<br />

2024 um 18.30 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus „Alte<br />

Schule“ im Birkenkamp 7 in Altenbergen ein Infoabend<br />

stattfinden. Glasfaserinteressenten der Gemeinden<br />

Auftaktveranstaltung zur 900<br />

Jahrfeier der Ortschaft Vörden<br />

Am 22. Februar im<br />

Haus des Gastes<br />

Das Organisationsteam lädt alle Bürgerinnen und<br />

Bürger von Vörden zur Auftaktveranstaltung der 900<br />

Jahrfeier der Ortschaft am 22. Februar im Haus des<br />

Gastes ein. Die Feierlichkeiten werden mit einem<br />

festlichen Programm eröffnet, das die Geschichte<br />

und die Entwicklung der Ortschaft würdigt. Um die<br />

Veranstaltung optimal planen zu können, werden<br />

alle Interessierten gebeten, sich bis zum 15. Februar<br />

verbindlich anzumelden. Dies ermöglicht es, für<br />

ausreichend Sitzplätze und Verpflegung zu sorgen,<br />

damit alle Gäste einen angenehmen und unvergesslichen<br />

Abend erleben können. Die Anmeldung erfolgt<br />

unkompliziert per E-Mail an projekt2024@freenet.de<br />

oder telefonisch unter der Nummer 01520 4899293.<br />

Bitte bei der Anmeldung die Anzahl der teilnehmenden<br />

Personen angeben. „Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche<br />

Teilnahme und auf ein gemeinsames Feiern des<br />

900-jährigen Bestehens von Vörden.“<br />

VHS-Wochenendworkshop in<br />

Vörden am 9. März<br />

Videofilm erstellen<br />

Die VHS Höxter-Marienmünster bietet am Samstag,<br />

9. März, einen interessanten Workshop zum Thema<br />

„Videofilm erstellen“ an, der sich vor allem an junge<br />

Leute richtet. In diesem Workshop geht es um Grundkenntnisse<br />

bei Technik, Planung und Ablauf, wenn ich<br />

selbst Videofilme, z.B. mit dem Smartphone, erstellen<br />

möchte. Inhalte sind u.a. Aufbau eines Videos, Einstellungen<br />

beim Filmen, Worauf man achten muss.<br />

Natürlich gehören auch praktische Übungen zum<br />

Filmen dazu. Auch das Thema Filmen mit Drohnen<br />

wird erörtert. Die Referentin, Susanne Scholz, ist<br />

Fotografin und Videografin. Die Veranstaltung findet<br />

von 10 bis 15 Uhr in Marienmünster im Haus des<br />

Gastes in Vörden statt. Weitere Infos und Anmeldung<br />

bis zum 1. März bei der VHS Höxter-Marienmünster<br />

unter Tel 05271 9634303 oder www.vhs-hoexter.de.<br />

Born, Großenbreden, Kollerbeck, Löwendorf, Münsterbrock<br />

und Papenhöfen treffen sich am Donnerstag, dem<br />

15. Februar 2024 um 18.30 Uhr in der Gaststätte „Zum<br />

Fuhrmann“ in der Hauptstraße 11 in Kollerbeck zu einem<br />

weiteren Informationsgespräch mit den Mitarbeitern der<br />

sewikom.<br />

Themenschwerpunkte sind die Ausbauarbeiten im Ort, der<br />

persönliche Hausanschluss (kostenfrei in Verbindung mit<br />

dem Abschluss für einen 24-Monatsvertrag der sewikom<br />

GmbH), der Wechselservice, die Technik und die Funktion<br />

des Glasfaseranschlusses (zuverlässig und schnell). Die<br />

Mitarbeiter stehen im Anschluss an die Präsentation gerne<br />

für Fragen zur Verfügung.<br />

Jahreshauptversammlung<br />

am 28. Februar im Freizeithallenbad<br />

im ehemaligen Café-Restaurant<br />

„Plitsch-Platsch“<br />

Förderverein<br />

Freizeithallenbad<br />

Marienmünster lädt ein<br />

Der Förderverein attraktives Freizeithallenbad Marienmünster<br />

e.V. lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung<br />

ein. Auch alle an einer Mitgliedschaft<br />

interessierten Personen sind herzlich eingeladen. Diese<br />

findet am Mittwoch, 28. Februar im Freizeithallenbad<br />

im ehemaligen Café-Restaurant „Plitsch-Platsch“, Schulstraße<br />

5, in Vörden statt. Die Versammlung beginnt um<br />

19:00 Uhr. Tagesordnungspunkte sind unter anderem der<br />

Bericht des Vorstandes, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung<br />

des Vorstands, Wahl neuer Kassenprüfer, Wahlen<br />

des Vorstands, Mitteilungen und Anfragen. Anträge zu den<br />

TOP durch Mitglieder sind gem. § 6 Abs. 2 der Satzung<br />

willkommen.<br />

Rat Marienmünster<br />

Gebühren für<br />

Volkshochschule steigen<br />

Einer Aktualisierung der Gebührensatzung der VHS<br />

hat der Rat Marienmünster einstimmig zugestimmt,<br />

um veränderte Regelungen durch die Novellierung<br />

des Weiterbildungsgesetzes NRW zu berücksichtigen,<br />

sprachliche Formulierungen anzupassen und eine<br />

Anhebung der Gebühren vorzunehmen. Die Gebühren<br />

steigen dadurch ab dem 1. Februar 2024 durchschnittlich<br />

um fünf Prozent.<br />

Zustimmung gab es durch den Rat, im Förderzeitraum<br />

2023 bis 2027 jährlich den Heimat-Preis nach den<br />

bestehenden Förderrichtlinien des Ministeriums für<br />

Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung zu<br />

vergeben. Die Stadt Marienmünster beteiligt sich bereits<br />

seit 2019 am Landesprogramm „Heimat. Zukunft.<br />

Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen<br />

verbindet.“ und hat seitdem jedes Jahr den durch das Land<br />

NRW geförderten Heimatpreis, der mit einem Geldpreis in<br />

Höhe von insgesamt 5.000 Euro verbunden ist, ausgelobt.<br />

Mit dem „Heimat-Preis“ rückt die Landesregierung<br />

in Kreisen, Städten und Gemeinden Nordrhein-<br />

Westfalens herausragendes Engagement in den Fokus der<br />

Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die geleistete<br />

Arbeit verbindet sich damit auch die Chance, vor Ort über<br />

das Thema „Heimat“ zu diskutieren. Der Heimatpreis ist<br />

neben Lob und Anerkennung für lokales Engagement<br />

zugleich auch Würdigung nachahmenswerter Projekte.<br />

Um eine bessere Orientierung zu ermöglichen, ist<br />

es erforderlich, für die neue Straße im Baugebiet „Im<br />

Hogge“ einen eigenen Straßennamen zu vergeben. Der<br />

Stadtheimatpfleger Franz Meyer hat einen Vorschlag<br />

zur Benennung der neuen Straße erarbeitet. Bei einer<br />

Gegenstimme fand dieser Vorschlag nach Empfehlung<br />

durch den Ortsausschuss Vörden Zustimmung im Rat. Die<br />

neue Straße „Im Hogge“ bekommt danach die Bezeichnung<br />

„Joseph-Behre-Straße“.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 13<br />

Hinweis der Stadtkasse auf den Steuertermin<br />

15. Februar 2024<br />

Die Stadtkasse erinnert daran, dass am 15.02.2024 die vierteljährlichen<br />

Zahlungen für die nachstehend genannten Steuern und<br />

Abgaben fällig sind:<br />

- Grundbesitzabgaben<br />

- Wasser- und Abwassergebühren<br />

- Gewerbesteuervorauszahlungen<br />

- Hundesteuer<br />

Bei Steuerpflichtigen, die der Stadtkasse eine Einzugsermächtigung<br />

erteilt haben, werden die fälligen Beträge von deren Konto abgebucht.<br />

Steuerpflichtige, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden<br />

gebeten, die fälligen Beträge bis zum 15.02.2024 auf ein Konto der<br />

Stadtkasse zu überweisen.<br />

Die Stadtkasse bittet die Bürgerinnen und Bürger, auf deren Wasserund<br />

Abwassergebührenabrechnungsbescheid 2024 ein Guthaben<br />

ausgewiesen ist, den überzahlten Betrag bei der Vorauszahlung<br />

für das erste Quartal 2024 direkt abzuziehen. Dieser Hinweis gilt<br />

nicht für Bürgerinnen und Bürger, die der Stadtkasse eine Einzugsermächtigung<br />

erteilt haben. In diesem Fall erfolgt die Verrechnung<br />

automatisch.<br />

Stadtkasse Marienmünster<br />

Stadt sucht<br />

Wahlhelfer<br />

(m/w/d)<br />

Die Gewährleistung ordnungsgemäßer<br />

Wahlen bildet das Rückgrat<br />

unserer demokratischen<br />

Gesellschaft. Für die anstehende<br />

Europawahl am Sonntag, den 9.<br />

Juni 2024, sucht das Wahlamt der<br />

Stadt Marienmünster engagierte<br />

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer,<br />

die sich ehrenamtlich beteiligen<br />

möchten. Für ihren Einsatz erhalten<br />

die WahlhelferInnen ein<br />

Erfrischungsgeld in Höhe von 50<br />

Euro. Bürgerinnen und Bürger,<br />

die Interesse an der ehrenamtlichen<br />

Tätigkeit haben, wenden<br />

sich bitte an Frau Walter, Hauptamt,<br />

Telefon: 05276/9898-24 oder<br />

walter(@)marienmuenster.de.<br />

„Schiedsperson<br />

in Bredenborn<br />

gesucht<br />

Die Stadt Marienmünster sucht<br />

für den Schiedsamtsbezirk Bredenborn<br />

eine neue und engagierte<br />

Schiedsperson. Bewerben Sie<br />

sich bis zum 29. Februar 2024<br />

schriftlich bei der Stadt Marienmünster,<br />

Schulstraße 1, 37696<br />

Marienmünster oder mit einer<br />

formlosen Bewerbung per E-Mail<br />

an rheker@marienmuenster.de.<br />

DER BÜRGERMEISTER BERICHTET<br />

Regulierungswut der höheren Ebenen<br />

Als ich vor 32 Jahren als junger<br />

Kämmerer zum ersten Mal den<br />

Haushaltsplanentwurf erarbeitete,<br />

war die Stadt gerade aus dem<br />

Ausgleichsstock herausgekommen<br />

und konnte wieder ohne Daumenschraube<br />

der Aufsichtsbehörden<br />

ihre Haushaltsplanung betreiben.<br />

Jetzt, drei Jahrzehnte später, stehen<br />

wir – wie alle anderen Städte<br />

des Kreises vor einer „Haushaltssicherung“.<br />

Mit dem „Ausgleichsstock“<br />

hat diese gemeinsam, dass<br />

sie eine gesetzlich erzwungene<br />

Haushaltskonsolidierung darstellt.<br />

Die Gründe für die schlechte Finanzlage<br />

der Städte sind vielfältig.<br />

Einer der Gründe liegt darin, dass<br />

sie immer mehr Aufgaben aufgebürdet<br />

bekommen, ohne einen<br />

finanziellen Ausgleich vom Bund<br />

oder dem Land dafür zu erhalten.<br />

Die Regulierungswut der höheren<br />

Ebenen und der daraus entstehende<br />

überbordende Bürokratismus,<br />

unter denen wir in der Verwaltung<br />

genauso zu leiden haben, wie Landwirte,<br />

Ärzte, Handwerksbetriebe<br />

und viele andere Berufsgruppen,<br />

tun ihr Übriges.<br />

Am letzten Tag des Januars brachten<br />

wir den Haushaltsplanentwurf<br />

für 2024 ein. Unsere Stadt steht<br />

im Vergleich zu den anderen Kreisstädten<br />

noch nicht ganz so schlecht<br />

dar. Dennoch haben auch wir nur<br />

einen Sparhaushalt vorlegen können.<br />

Allein durch den Anstieg der<br />

Kreisumlage, die Tarifsteigerungen<br />

bei den Personalkosten und bei den<br />

Kosten des ÖPNV erwarten wir in<br />

diesem Jahr eine Verschlechterung<br />

im Vergleich zum Vorjahr von rd.<br />

1 Mio. Euro. Die auf unsere Stadt<br />

allein bei diesen drei genannten<br />

Positionen zukommenden Mehrkosten<br />

– ich spreche nicht von den<br />

Gesamtkosten dieser Positionen,<br />

sondern wirklich nur vom Kostenanstieg<br />

- könnten nicht einmal durch<br />

eine Verdoppelung der Grundsteuerhebesätze<br />

aufgefangen werden.<br />

Gegen diese Kostensteigerungen<br />

können wir nicht mehr ansparen.<br />

Wir brauchen sehr schnell Maßnahmen<br />

zur nachhaltigen Verbesserung<br />

der Kommunalfinanzen.<br />

Daran kommen der Bund und das<br />

Land NRW nicht vorbei. Eine bessere<br />

finanzielle Grundausstattung<br />

ist auch für die Demokratie vor Ort<br />

wichtig, damit wir im Rat und den<br />

Ausschüssen die reale Möglichkeit<br />

behalten, etwas Greifbares zu gestalten.<br />

Der Haushaltsplanentwurf<br />

wird nun in den Fachausschüssen<br />

und in den Fraktionen vorberaten,<br />

bevor er am 6. März vom Rat verabschiedet<br />

werden soll.<br />

Glasfaserverkabelung<br />

im Stadtgebiet<br />

Spätestens seit der pandemiebedingten<br />

rasanten Verbreitung von<br />

Home Office und Home Schooling<br />

wissen wir alle, dass es beim<br />

Breitbandausbau nicht „nur“ um<br />

wirtschaftliche Standortqualität<br />

und Wettbewerbsfähigkeit geht,<br />

sondern vor allem auch um die<br />

individuelle Teilhabe am sozialen,<br />

kulturellen und gesellschaftlichen<br />

Leben sowie um Bildungschancen<br />

und Existenz- und Arbeitsplatzsicherung.<br />

Wir haben in Marienmünster zwar<br />

seit vier Jahren schon eine derzeit<br />

noch ausreichende Bandbreite.<br />

Sicher ist indessen eins: Digitalisierung,<br />

Virtualisierung und Vernetzung<br />

werden unsere Gesellschaft<br />

Bürgermeister und Kämmerer:<br />

Wir stehen vor einer<br />

Haushaltssicherung.<br />

und Wirtschaft in Zukunft noch<br />

stärker prägen als heute. Und damit<br />

wird der Bedarf an hochleistungsfähigen<br />

Netzen weiter steigen. Auch<br />

ist schon jetzt absehbar, dass neben<br />

einem Glasfasernetz mit Blick auf<br />

den Energie- und Stromverbrauch<br />

das bestehende Kupfernetz nicht<br />

parallel auf Dauer weiterbetrieben<br />

wird. Am flächendeckenden Glasfaserausbau<br />

geht deshalb kein<br />

Weg vorbei.<br />

Der Ausbau von Glasfaserinfrastruktur<br />

wird in Deutschland dem<br />

Wettbewerb in einem freien Markt<br />

überlassen. Privatwirtschaftliche<br />

Telekommunikationsunternehmen<br />

- und dazu zählt auch das<br />

Unternehmen mit dem großen<br />

„T“ - bauen lediglich in denjenigen<br />

Gebieten eine Breitbandinfrastruktur<br />

aus, in denen sich Investitionen<br />

betriebswirtschaftlich rechnen oder<br />

unternehmensstrategisch lohnen.<br />

Unser ländlicher Raum mit einer<br />

sehr geringen Bevölkerungsdichte<br />

zählt für diese Unternehmen offensichtlich<br />

nicht zu den besonders<br />

attraktiven Ausbaugebieten.<br />

Jetzt haben wir mit der im Kreis<br />

Höxter ansässigen Firma Sewikom<br />

einen Anbieter, der alle unsere<br />

Ortschaften eigenwirtschaftlich mit<br />

Glasfaser versorgen möchte. Das<br />

heißt, der Anschluss würde weder<br />

den Hauseigentümer noch die<br />

Stadt finanziell belasten. Voraussetzung<br />

hierfür ist allerdings – und<br />

das ist nachvollziehbar –, dass<br />

mindestens 40 % der Haushalte<br />

einen Anschluss in Auftrag geben.<br />

Kommen nicht genügend Aufträge<br />

zusammen und erfolgt der Ausbau<br />

aus diesem Grund nicht, müsste die<br />

Stadt auf eine Bundesförderung<br />

zurückgreifen, die einen Eigenanteil<br />

der Stadt erforderlich machen würde.<br />

Einer ersten Hochrechnung zur<br />

Folge müssten wir über 2 Millionen<br />

Euro aus der Stadtkasse hinzutun.<br />

Sie können sich vorstellen, was eine<br />

solche Summe für unsere kleine<br />

Stadt bedeuten würde. Viele andere<br />

wünschenswerte und notwendige<br />

Investitionen könnten dann auf<br />

lange Sicht nicht finanziert werden.<br />

Die Firma Sewikom wird jetzt nach<br />

und nach in den Ortschaften Informationsveranstaltungen<br />

durchführen,<br />

wobei der Glasfaserausbau in<br />

Bredenborn in Kürze anläuft und<br />

in Vörden die Informationsveranstaltung<br />

schon am letzten Montag<br />

stattfand. Ob wir eine flächendeckende<br />

Glasfaserversorgung in<br />

Marienmünster kurzfristig und für<br />

uns kostenlos hinbekommen, liegt<br />

nun an den Bürgerinnen und Bürgern<br />

unserer Stadt.<br />

Neustart ISEK<br />

Der Rat beschloss in seiner letzten<br />

Sitzung das im letzten Jahr auf Eis<br />

gelegte Integrierte Städtebauliche<br />

Entwicklungskonzept (ISEK) mit<br />

den geänderten Rahmenbedingun-<br />

gen der neuen Städtebauförderrichtlinie<br />

wieder aufleben zu lassen.<br />

Nach dieser neuen Richtlinie dürfen<br />

in kleinen Kommunen nicht mehr<br />

mehrere Ortschaften parallel bearbeitet<br />

werden. Im Gegenzug zum<br />

angedachten ISEK 2022 darf nun<br />

also nur noch für ein Fördergebiet<br />

ein ISEK aufgestellt werden. Wegen<br />

der größeren städtebaulichen<br />

Bedarfe soll zunächst ein Konzept<br />

für die Ortschaft Vörden erstellt<br />

werden. Vom besonderen Interesse<br />

dürfte es für Eigentümer von<br />

Immobilien im Fördergebiet sein,<br />

dass sie nach der Genehmigung<br />

des ISEK bei einer Sanierung ihrer<br />

Fassaden und Dächer mit einer<br />

50-prozentigen Förderung rechnen<br />

können. Auch können Investitionen<br />

an den Häusern steuerlich als Sonderausgaben<br />

abgesetzt werden.<br />

Ich freue mich sehr, dass der Rat<br />

nun doch den Weg freigemacht<br />

hat, um in die Städtebauförderung<br />

zu kommen - es wird unserer Stadt<br />

guttun, da bin ich mir sicher!<br />

Straßenbenennung im<br />

neuen Baugebiet<br />

Die Straße im neuen Baugebiet Vörden<br />

soll nach dem Ratsbeschluss<br />

vom 31.1.24 den Namen „Joseph-<br />

Behre-Straße“ erhalten. Joseph<br />

Behre wurde am 20. November<br />

1874 im Korbmacherdorf Dalhausen<br />

geboren. Er war insgesamt<br />

25 Jahre lang, von Mai 1926 bis<br />

Juni 1951, Pfarrer an St. Kilian in<br />

Vörden. Er hatte stets eine kritische<br />

Haltung der NSDAP gegenüber.<br />

Wegen des Konfliktes zwischen<br />

ihm und der lokalen Ortsgruppenleitung<br />

der NSDAP wurde er<br />

sogar im November 1939 von der<br />

geheimen Staatspolizei verhaftet.<br />

Auf Grund seiner Verdienste um<br />

die Seelsorge wurde Behre am 25.<br />

Mai 1953 vom Bischof in Paderborn<br />

zum Geistlichen Rat h.c. ernannt.<br />

Anlässlich seines diamantenen<br />

(60-jährigen) Priesterjubiläums, das<br />

er am 20. März 1959 feiern konnte,<br />

wurde ihm am 2. März 1959 vom<br />

Rat der Stadt Vörden einstimmig<br />

das Ehrenbürgerrecht der Stadt<br />

Vörden verliehen. Als Begründung<br />

wurde im Sitzungsprotokoll notiert:<br />

„Der Jubilar hat sich während seiner<br />

langjährigen seelsorgerischen<br />

Tätigkeit in der Gemeinde große<br />

Verdienste auf sozialem Gebiet<br />

erworben, die die Verleihung des<br />

Ehrenbürgerrechts rechtfertigen.“<br />

Behre ist der einzige Ehrenbürger,<br />

den Vörden je ernannt hat. Auch<br />

die Ortschaft Dalhausen ernannte<br />

Joseph Behre zum Ehrenbürger.<br />

Mit der Benennung der Straße nach<br />

Joseph Behre wird - wie das schon<br />

bei Christoph Völker der Fall ist – die<br />

Erinnerung an eine herausragende<br />

Vördener Persönlichkeit der jüngeren<br />

Geschichte wachgehalten.<br />

Ihr<br />

Josef Suermann


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 14<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Beatrix „Bea“ Brinkmann mit der Nieheimer<br />

Wanderkatze ausgezeichnet<br />

„Katze kann<br />

Rosenmontagszug<br />

live erleben“<br />

Beatrix „Bea“ Brinkmann wurde als elfte Trägerin der Wanderkatze<br />

für ihre Unterstützung des Nieheimer Karnevals mit dem Wappentier<br />

ausgezeichnet, mit (von links) Dirk Guse, Marcel Nebelung und<br />

Matthias Lemke.<br />

„Ich musste dreimal schlucken und tief durchatmen als ich erfahren<br />

habe, dass ich in diesem Jahr mit der Nieheimer Wanderkatze ausgezeichnet<br />

werde. Ich freue mich aber riesig.“ Beatrix Brinkmann, die<br />

alle in Nieheim bestens als „Bea“ kennen, war immer noch tief gerührt<br />

als von Katzenvater Matthias Lemke vor ihrem kleinen Geschäft für<br />

Zeitschriften, Tabakwaren, Lotto, Hermes-Paketannahme sowie Dekound<br />

Geschenkartikel gegenüber dem Rathaus auf der Marktstraße die<br />

besondere Auszeichnung übergeben wurde.<br />

Lemke und sein Katzen-Aufstellerteam fanden anerkennende Worte<br />

für die neue Ordensträgerin und ihre Unterstützung des Nieheimer<br />

Karnevals. Sie verkauft nämlich seit acht Jahren auch Zubehör, das<br />

zum Karneval dazugehört wie Pins, Tassen, Ohrstecker und Anhänger.<br />

Bea hat stets ein offenes Ohr, nimmt sich Zeit für einen kleinen Plausch<br />

oder eine Tasse Kaffee.<br />

Den Nieheimer Karneval unterstützt sie sehr gerne. „Ehre, wem Ehre<br />

gebührt, denn Bea ist so etwas wie unsere Filialleiterin,“ sagte Lemke<br />

zur Begründung und zeichnete sie mit dem Wanderkatzenorden aus.<br />

Zur Aufstellung der Wanderkatze waren neben den Rotjacken um<br />

NKG Präsident Sebastian Wessler das Prinzenpaar Frank Weiß und<br />

Jutta Böddeker zusammen mit Kunden, Freunden und der Familie<br />

von Bea gekommen, um mit donnerndem „Olle meh“ zu gratulieren.<br />

Seit dem Jahr 2013 gibt es die Auszeichnung mit der Wanderkatze,<br />

die zum 11. Mal verliehen wurde. Sie wurde ins Leben gerufen von<br />

„Meister“ Matthias Lemke und seinem „Stift“ Dirk Guse. Sie stellt<br />

eine Auszeichnung für jene Menschen dar, die sich besonders und<br />

ehrenamtlich für die Nieheimer Karnevalsgesellschaft einsetzen ohne<br />

Mitglied der NKG zu sein.<br />

Die Wanderkatze schaut in den kommenden Wochen neben dem<br />

Geschäft von Bea hinter einer Glasscheibe auf die Marktstraße. „Das<br />

Nieheimer Wappentier bekommt erstmals die Gelegenheit, den Rosenmontagszug<br />

live zu erleben,“ freut sich die elfte Ordensträgerin, der<br />

natürlich Nieheimer Karneval Spaß macht und die mit Fußgruppen<br />

schon im Rosenmontagszug dabei war.<br />

Nieheimer Kinderkarneval unter dem Motto „Unten im Meer“<br />

Kinderprinzenpaar Mats I. und Emily I. proklamiert<br />

Die Stimmung war bombastisch<br />

beim Kinderkarneval in Nieheim.<br />

Die Stadthalle war rappelvoll, als<br />

das neue Kinderprinzenpaar Mats<br />

I. (Freitag) und Prinzessin Emily I.<br />

(Schneider) proklamiert wurde. Die<br />

närrischen Gäste waren voll im „Olle<br />

Meh Fieber“ – und das aus gutem<br />

Grund, denn der Kinderkarneval<br />

Nieheim feiert in dieser Session<br />

das närrische Jubiläum „20 plus<br />

11“ Jahre.<br />

Stürmisch auf der Bühne war das<br />

Kinderprinzenpaar Mats und Emily<br />

empfangen worden, nachdem es<br />

mit dem Sitzungspräsidenten Milan<br />

Weiß und dem Kinderelferrat in die<br />

Halle eingezogen war. Mit einem flotten<br />

Tanz eröffnete der Kinderelferrat<br />

die närrische Sitzung und begeisterte<br />

damit 555 phantasievoll verkleidete<br />

und originell geschminkte kleine<br />

Narren. Feierlich wurde es, als die<br />

Rotjacken der NKG um NKG-Präsident<br />

Sebastian Wessler die Bühne<br />

betraten, um mit dem „großen“ Prinzenpaar<br />

Frank Weiß, „der malerisch<br />

Fußballjecke“, und Prinzessin Jutta<br />

Böddeker, „die kontaktfreudig Auftischende“<br />

die Ernennungsurkunden<br />

überreichten und sie als Mats I.<br />

und Emily I. proklamiert wurden.<br />

Danach nahm das Regentenpaar mit<br />

seinem Gefolge in der Bühnenkulisse<br />

Platz. Das Kinderkarnevalskomitee<br />

(KiKaKo) hatte zum Jubiläum das<br />

Motto „Unten im Meer“ ausgegeben.<br />

Sitzungspräsident Milan Weiß<br />

konnte danach bereits die erste<br />

Stimmungsrakete zünden.<br />

Claudia Westerwelle vom KiKaKo<br />

ging auf eine Zeitreise der letzten<br />

drei Jahrzehnte.<br />

Die Idee für einen Kinderkarneval<br />

in Nieheim schwirrte bereits länger<br />

in den Köpfen karnevalsbegeisterter<br />

Familien. Der damalige Präsident<br />

Toni Wiechers und der Vorsitzende<br />

Ferdi Lücking gaben grünes Licht,<br />

1994 konnte der erste Kinderkarneval<br />

in Nieheim stattfinden. Das<br />

erste Prinzenpaar waren Christoph<br />

Schwubbe und Vera Tomm, als erster<br />

Präsident leitete Daniel Winkler die<br />

Sitzung.<br />

Als Michael Jackson war der amtierende<br />

Präsident Sebastian Wessler<br />

aufgetreten. Stellvertretend für das<br />

erste KiKaKo um Birgitt und Theo<br />

Meier, Uschi und Erwin Nowak,<br />

Sigrid und Johannes Köhne wurden<br />

Christa und Rainer Tomm mit Orden<br />

ausgezeichnet.<br />

„Bis heute gab es 30 Prinzenpaare,<br />

sieben Präsidenten und zwei<br />

Präsidentinnen führten durch das<br />

Programm, 333 Mädchen und Jungen<br />

bildeten den Kinderelferrat. Beim<br />

durchschnittlichem Besuch von 370<br />

Kindern konnten wir schon 11.111<br />

Kinder glücklich machen,“ so Claudia<br />

Westerwelle, die am Schluss aus<br />

dem KiKaKo verabschiedet wurde.<br />

Auch Milan Weiß gab sein Amt als<br />

Sitzungspräsident nach fünf Jahren<br />

ab. Milan ist der Sohn des amtierenden<br />

Prinzen Frank Weiß und hatte den<br />

Mats I. und Emily I. wurden zum Kinderprinzenpaar in Nieheim proklamiert, mit NKG Präsident Sebastian<br />

Wessler (links) und dem „großen“ Prinzenpaar Frank Weiß und Jutta Böddeker.<br />

In einem tollen und originellen Showtanz wirbelte die Juniorengarde<br />

über die Bühne.<br />

Christa und Rainer Tomm brachten den Kinderkarnevalszug in Nieheim<br />

ins Rollen. Sie wurden stellvertretend für die Gründergeneration geehrt.<br />

Kinderkarneval sehr professionell<br />

moderiert. Verabschiedet wurde auch<br />

das Kinderprinzenpaar Marco und<br />

Anischa der letzten Session. Marco<br />

freute sich trotzdem, denn Prinzessin<br />

Emily ist seine Cousine.<br />

Zum Jubiläum hat sich das KiKaKo<br />

zwei große Projekte vorgenommen.<br />

Im Rosenmontagszug wird es einen<br />

neuen Kinderprinzenwagen geben,<br />

auf dem nicht nur das Kinderprinzenpaar,<br />

sondern auch der Kinderpräsident<br />

und der Elferrat Platz finden.<br />

Weil auch das Ornat des Kinderprinzen<br />

in die Jahre gekommen ist, wird<br />

zur nächsten Session ein neues Outfit<br />

aus Jacke, Mütze und Prinzenorden<br />

angeschafft Die Emmersingers haben<br />

für die Projekte aus den Erlösen von<br />

der „Wir haben wieder Bock zu feiern<br />

Fete“ alleine 2300 Euro beigesteuert.<br />

Im Programm wechselten sich<br />

spritzige Tanzaufführungen der<br />

Minigarde, ein Showtanz der Juniorengarde<br />

und ein mitreißender Tanz<br />

von Solomariechen Lena Schnelle<br />

ab. Gespannt verfolgten tausend Augenpaare<br />

die musikalischen Beiträge<br />

des Katholischen Familienzentrums<br />

St. Nikolaus, der drei Städtischen<br />

Kindergärten Nieheim, Oeynhausen<br />

und Sommersell sowie der Katholischen<br />

Grundschule Nieheim.<br />

Stargast des Kinderkarnevals war<br />

eine Zauberin. Zara Finjell hat in ihre<br />

Zaubertricks die Kinder einbezogen,<br />

die sich riesig freuten, dass ihnen<br />

die tollsten Zaubereien, verpackt<br />

in kindgerechte Experimente, gut<br />

gelangen. Die Kinder standen dadurch<br />

im Mittelpunkt und konnten<br />

magische Momente erleben. Es<br />

zeigte sich, dass die Begeisterung für<br />

den Kinderkarneval ungebrochen ist.<br />

Nur wenige Restkarten im Vorverkauf für Bockbieranstich der Bürgerbrauzunft Nieheim<br />

Monika Hölscher-Darke ist die Anstecherin<br />

Die Bürgerbrauzunft Nieheim freut sich, die diesjährige Anstecherin des<br />

Bockbierfasses auf der traditionellen Veranstaltung am 17. Februar 2024<br />

bekannt zu geben. Monika Hölscher-Darke, eine gebürtige Himmighäuserin,<br />

wurde aufgrund ihres herausragenden Engagements in Himmighausen und<br />

der Gemeinde Nieheim für diese Ehre ausgewählt. Monika Hölscher-Darke,<br />

seit 2018 im Un-Ruhestand und von Beruf Krankenschwester, ist seit 2009<br />

Ortsheimatpflegerin und seit 2012 Chefredakteurin des „Emmerboten“ -<br />

eines Heimatblatts für Himmighausen. Ihre langjährige Erfahrung und<br />

ihr Einsatz für die Heimatpflege spiegeln sich in ihrer Tätigkeit als Chefredakteurin<br />

sowie als aktive Begleiterin Himmighausens in den lokalen,<br />

regionalen, bis hin zum europäischen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“<br />

wider. Die Liste ist beeindruckend: Himmighausen wurde 2016 mit dem<br />

Kreisgold ausgezeichnet, 2018 als Landessieger im NRW-Wettbewerb<br />

„Unser Dorf hat Zukunft“, 2019 mit der Bundes Silberdorf-Auszeichnung<br />

und 2022 mit dem europäischen Dorferneuerungspreis unter dem Motto<br />

„Brücken bauen“ als Golddorf. Monika Hölscher-Darke begleitete das<br />

Jubiläumsjahr 2015 „1000 Jahre Himmighausen“ und ist seit sechs Jahren<br />

Dorf.Zukunft.Digital-Expertin. Zudem engagiert sie sich seit vier Jahren<br />

in der Kreiskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ und ist Redakteurin bei<br />

der Dorf-Homepage. Monika Hölscher-Darke ist verheiratet mit Richard<br />

Darke, der von 1989 bis 2011 das Blasorchester Himmighausen leitete. Sie<br />

selbst war Schützenkönigin in Himmighausen im Jahr 1995 und hat die<br />

Heimatpflege in Himmighausen seit 2009 maßgeblich mitgestaltet. Unter<br />

ihrer maßgeblichen Mitwirkung wurde der „Emmerbote“ im Jahr 2011<br />

wieder ins Leben gerufen.<br />

Die Bürgerbrauzunft Nieheim weist darauf hin, dass es nur noch wenige<br />

Restkarten im Vorverkauf gibt und keine Abendkasse vorhanden ist. Karten<br />

sind bei Fleischer Krücke und Modehaus Stamm in Nieheim erhältlich.<br />

Online sind nur noch wenige Karten unter www.nieheimer-bier.de verfügbar.<br />

Die Bürgerbrauzunft Nieheim freut sich auf eine gelungene Veranstaltung<br />

mit Monika Hölscher-Darke als Anstecherin des Bockbierfasses und bedankt<br />

sich herzlich für ihr langjähriges und vielseitiges Engagement in Nieheim.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 15<br />

Stadtverwaltung Nieheim<br />

Stadtverwaltung Nieheim<br />

Postfach 11 63, 33035 Nieheim<br />

Hausanschrift: Marktstr. 28, 33039 Nieheim<br />

Telefon: 05274 / 982-0<br />

Fax: 05274 / 982-200<br />

E-Mail:<br />

info@nieheim.de<br />

In unaufschiebbaren Angelegenheiten können Sie die Stadtverwaltung<br />

nach Dienstschluss wie folgt erreichen:<br />

Wasserwerk 0151 55 05 80 02<br />

Kanalanlagen 0151 55 05 80 04<br />

Bürgerservice 0151 55 05 80 01<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. bis Fr.: 08:30 bis 12:30 Uhr<br />

Di. und Do.: 14:00 bis 17:00 Uhr<br />

Amt für Bürgerdienste bis 17:30 Uhr<br />

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.nieheim.de<br />

Sitzungstermine<br />

26.02.24, 18.00 Uhr Rechnungsprüfungsausschuss<br />

Aula der Kath. Grundschule Nieheim<br />

26.02.24, 19.00 Uhr Ausschuss für öffentliche Einrichtungen<br />

Aula der Kath. Grundschule Nieheim<br />

27.02.24, 18.30 Uhr Ausschuss für Bildung, Familie u. Generationen<br />

Betreuungsraum Realschule<br />

04.03.24, 18.30 Uhr Ausschuss für Umwelt, Planung, Bauen<br />

Aula der Kath. Grundschule Nieheim<br />

05.03.24, 18.30 Uhr Haupt- und Finanzausschuss<br />

Aula der Kath. Grundschule Nieheim<br />

07.03.24, 18.30 Uhr Sitzung des Stadtrates<br />

Aula der Kath. Grundschule Nieheim<br />

Alle Sitzungstermine sehen Sie im Bürger- und Ratsinfosystem auf<br />

der Homepage der Stadt Nieheim.<br />

Bürgermeistersprechstunde<br />

Bürgermeister Johannes Schlütz bietet allen Bürgerinnen und<br />

Bürgern an, jederzeit unter Tel. 05274 / 982-122 oder 982-121 einen<br />

Gesprächstermin zu vereinbaren.<br />

Deutsche Rentenversicherung<br />

Für eine Beratung durch die Deutsche Rentenversicherung kontaktieren<br />

Sie bitte deren Auskunfts- und Beratungsstelle<br />

Kamp 31, 33098 Paderborn, Tel.0800100048011,<br />

E-Mail: ab-paderborn@drv-westfalen.de<br />

Bitte unbedingt vorher einen Termin vereinbaren!<br />

Versorgungsamt<br />

Kreis Höxter - Abt. Finanzielle Hilfen, Moltkestr. 12, 37671 Höxter,<br />

Tel. 05271 / 965-0<br />

montags - donnerstags: 7:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr<br />

freitags:<br />

7:30 - 12:30 Uhr<br />

Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter<br />

jederzeit erreichbar unter 0171 / 5430155<br />

Schiedsmann in der Stadt Nieheim<br />

Bernd Bartels-Trautmann, Lange Brede 3,<br />

33039 Nieheim, Tel. 05274 / 1770<br />

Polizei-Bezirksdienst Nieheim, Marktstr. 18<br />

Tel. 05274-711, E-Mail: poststelle.hoexter@polizei.nrw.de<br />

Sprechzeiten nach Vereinbarung!<br />

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nieheim<br />

imer Amtsblatts<br />

EN<br />

ighausen<br />

ynhausen<br />

mmersell<br />

ng<br />

Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Nicole Richter, Marktstr. 28, 33039 Nieheim<br />

Tel: 05274/982-139, E-Mail: gleichstellung@nieheim.de<br />

Tourismusbüro<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Der Bürgermeister über das Haushaltsdefizit und Investitionen<br />

Haushaltsrede des Bürgermeisters verkürzt - die ausführliche Version finden Sie im<br />

Ratsinformationssystem<br />

Bürokratieabbau dringend erforderlich<br />

Sehr geehrte Ratsmitglieder,<br />

sehr geehrte Vertreterinnen und<br />

Vertreter der Presse, sehr geehrte<br />

Damen und Herren, ich möchte<br />

Ihnen einen umfassenden Einblick<br />

in die aktuellen Herausforderungen<br />

und Perspektiven unserer<br />

Stadtfinanzen geben.<br />

Zuerst die erfreuliche Nachricht:<br />

Für 2024 müssen wir noch kein<br />

Haushaltssicherungskonzept<br />

erstellen. Dies verdanken wir<br />

maßgeblich der Anwendung einer<br />

neuen Gesetzesvorschrift, die<br />

es uns ermöglicht, planerische<br />

Budgetdefizite auf drei Jahre zu<br />

verteilen. Die Beanspruchung<br />

eines sogenannten „globalen<br />

Minderaufwandes“ erlaubt es<br />

uns darüber hinaus, das geplante<br />

Budgetdefizit für das Jahr 2024<br />

rechnerisch um fast 400.000 Euro<br />

zu reduzieren. Es beträgt nach<br />

dieser Kürzung noch immer fast<br />

3 Mio. Euro und erreicht damit<br />

einen historischen Höchststand.<br />

Auch wenn wir die Haushaltssicherung<br />

dieses Jahr noch einmal<br />

abwenden können, müssen wir<br />

uns bewusstmachen, dass sie<br />

nur aufgeschoben ist. Wir dürfen<br />

uns daher nicht selbst täuschen.<br />

Die Landesregierung erlaubt uns<br />

erneut Buchungstricks, die jedoch<br />

nichts an der katastrophalen Finanzsituation<br />

der Kommunen im<br />

Land ändern. Probleme werden<br />

kaschiert, nicht jedoch gelöst,<br />

was dazu führt, dass wir uns in<br />

vier, fünf Jahren einem finanziellen<br />

Tsunami gegenübersehen<br />

könnten, der unsere Reserven<br />

weggespült hat und uns mit hohen<br />

Schulden und wenig Aussicht auf<br />

kommunale Selbstverwaltung<br />

zurücklässt.<br />

Der Schlüssel zur Vermeidung<br />

eines solchen Schreckensszenarios<br />

liegt auf Ebene der<br />

Landesregierung. Die Beteiligung<br />

der Kommunen an den<br />

Steuereinnahmen des Landes<br />

hat seit den 1980er-Jahren<br />

drastisch abgenommen, während<br />

die Aufgaben und Belastungen<br />

gleichzeitig deutlich gestiegen<br />

sind. Dieses Ungleichgewicht<br />

muss dringend angegangen<br />

werden, um künftige Konflikte<br />

auf allen Ebenen zu vermeiden.<br />

Die Mittel weiter über exzessive<br />

Förderprogramme und -verfahren<br />

an die Kommunen zu geben, ist<br />

ineffizient und hochbürokratisch.<br />

Eine direkte Zuweisung investiver<br />

Mittel an die Gemeinden wäre<br />

deutlich zielgerichteter. Die Entscheidungsgewalt<br />

vor Ort sollte<br />

gestärkt werden, da die lokalen<br />

Entscheidungsträger am besten<br />

wissen, wo das Geld am dringendsten<br />

benötigt wird.<br />

Der Bund zeigt sich momentan<br />

auch nicht als zuverlässiger<br />

Johannes Schlütz fordert Änderungen<br />

in der Finanzpolitik<br />

von Kreis, Land und Bund.<br />

Partner. Die Unsicherheit, die<br />

durch unvorhersehbare Maßnahmen<br />

wie das Aussetzen der<br />

Förderung für Elektroautos entsteht,<br />

gefährdet das Vertrauen<br />

der Bürgerinnen und Bürger.<br />

Solche Entscheidungen sollten<br />

besser durchdacht und deutlich<br />

transparenter sein, um Vertrauen<br />

zu stärken und v.a. private und<br />

öffentliche Investitionen nicht zu<br />

gefährden. Der aktuelle Entwurf<br />

des Erneuerbare Energien Gesetzes<br />

wirft ebenfalls Fragen auf.<br />

Die geplante Aufhebung von Zugangsbeschränkungen<br />

zu Wirtschaftswegen<br />

und Ackerflächen<br />

für den Bau von Windkraftanlagen<br />

nahezu ohne Rücksicht auf lokale<br />

Belange und Eigentumsrechte<br />

ist bedenklich. Für die Langfristschäden<br />

kommen nach der<br />

Vorstellung des Bundes am Ende<br />

die Kommunen auf.<br />

Bürokratieabbau ist dringend<br />

erforderlich, aber leider sehen<br />

wir auf allen Ebenen eher das<br />

Gegenteil. Der Neubau unseres<br />

Rewe-Marktes hätte viel früher<br />

realisiert werden können, wenn<br />

bestimmte bürokratische Hürden<br />

durch einfache Gesetzesänderungen<br />

beseitigt worden wären.<br />

Ein dringender Appell geht auch<br />

an den Kreis Höxter, seinen<br />

Haushalt künftig deutlich stärker<br />

unter Berücksichtigung der Bedürfnisse<br />

der Städte zu planen.<br />

Die rückstellungsintensive Politik<br />

des Kreises sollte überdacht werden,<br />

da sie zu einem erheblichen<br />

Liquiditätsentzug auf kommunaler<br />

Ebene führt und sachlich<br />

oftmals nicht nachvollziehbar<br />

ist. Ein besonders kritisches<br />

Beispiel sind die Rückstellungen<br />

für die Straßen- und Gebäudeinstandhaltung<br />

des Kreises, die<br />

in die Millionen gehen. Zudem<br />

appellieren wir an den Kreis, sich<br />

gegenüber ressourcenintensiven<br />

Projekten künftig grundsätzlich<br />

kritischer zu positionieren, insbesondere<br />

solchen, die wenig auf<br />

die Bedürfnisse der Bürgerinnen<br />

und Bürger abgestimmt sind, wie<br />

das Car-Sharing-Projekt, das<br />

nach unserer Auffassung nicht<br />

in den dünnbesiedelten Kreis<br />

Höxter passt.<br />

Um die Einnahmenseite unserer<br />

Stadt perspektivisch zu stärken,<br />

werden Stadtrat und -verwaltung<br />

in diesem Frühjahr die Beteiligung<br />

an Windkraftprojekten auf<br />

dem Gemeindegebiet prüfen.<br />

Im Haushalt hat die Verwaltung<br />

vorsorglich 1,35 Mio. Euro für<br />

Kreditermächtigungen eingestellt,<br />

um entsprechende Beteiligungen<br />

im Laufe des Jahres ggf. eingehen<br />

zu können. Angesichts der mehr<br />

als kritischen Lage, in der sich die<br />

meisten Kommunen des Landes<br />

befinden, bin ich zuversichtlich,<br />

dass die Landesregierung die<br />

Gemeindefinanzierung schon<br />

bald reformieren wird. Land und<br />

Bund haben gar keine andere<br />

Wahl, als jetzt zu handeln und<br />

grundlegende Veränderungen<br />

wie eine signifikante Anpassung<br />

der Schuldenbremse herbeizuführen,<br />

weil sie ansonsten unsere<br />

demokratischen und freiheitlichen<br />

Grundwerte leichtfertig aufs Spiel<br />

setzen.<br />

Karnevalistische<br />

Grüße<br />

Zum Abschluss ein paar närrische<br />

Grüße… Ich wünsche Ihnen allen<br />

eine wunderbare Karnevalszeit<br />

– genießen Sie die Feierlichkeiten<br />

und unterstützen Sie unser<br />

Kinderprinzenpaar Mats I. sowie<br />

Emily I. und natürlich unser Prinzenpaar<br />

Frank III. und Jutta II. Ich<br />

würde mich sehr freuen, Sie alle<br />

am Rosenmontag beim Sturm auf<br />

das Rathaus, aber natürlich auch<br />

beim anschließenden Rosenmontagsumzug<br />

in Nieheim begrüßen<br />

zu dürfen! Der Rathaussturm der<br />

Frauen mit anschließender Party<br />

im Rathauskeller findet bereits am<br />

08.02. ab 11.11 statt – auch dazu<br />

laden wir Sie alle recht herzlich<br />

ein! Olle Meh!<br />

Ihr Johannes Schlütz<br />

Die Grafik zeigt: Die Stadt Nieheim wird Jahr für Jahr hohe Verluste schreiben, wenn sich die<br />

Rahmenbedingungen nicht ändern. Quelle: Haushaltsplanentwurf 2024, Stadt Nieheim


Geänderte Kopfleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 16<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Abfallsammeltermine<br />

www.NIEHEIM.de<br />

WICHTIGE INFORMATION:<br />

Aufgrund der durch den Kreis Höxter durchgeführten Umstellung der<br />

Entsorgungsunternehmen haben sich die Abfuhrbezirke auch entsprechend<br />

geändert.<br />

Bitte beachten Sie, dass die Ortschaften/Straßenzüge der Kernstadt nun teilweise<br />

bei der Wertstofftonne unterschiedlichen Abfuhrbezirken zugeordnet sind.<br />

Abfuhrbezirk 1<br />

Restabfall: 19.02.<br />

Bioabfall: 12.02., 26.02.<br />

Stadt Nieheim<br />

Marktstraße 28<br />

Verwaltung<br />

33039 Nieheim<br />

Bekanntmachung<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Tel. 05274 982-0 An alle Mitglieder Dienstag der & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Fax 05274 982-200Jagdgenossenschaft Amt für Bürgerdienste Holzhausen Montag - Erwitzen - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

E-Mail info@nieheim.de Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Einladung zur Mitgliederversammlung am 08.03.2024<br />

Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Erwitzen-Holzhausen lädt<br />

Wertstofftonne: 26.02.<br />

Kopfleiste ohne Kontaktleiste alle Mitglieder des herzlich Nieheimer zur Mitgliederversammlung am Amtsblatts<br />

Freitag, den<br />

08. März 2024 ein.<br />

Altpapier: 04.03<br />

Abfuhrbezirk 2<br />

Restabfall: 20.02.<br />

Bioabfall: 13.02., 27.02.<br />

Wertstofftonne: 08.02., 07.03.<br />

Altpapier: 05.03.<br />

Abfuhrbezirk 3<br />

Restabfall: 21.02.<br />

Bioabfall: 14.02., 28.02.<br />

Wertstofftonne: 22.02.<br />

Altpapier: 06.03.<br />

Abfuhrbezirk 4<br />

Wertstofftonne: 27.02.<br />

Sperrmüll- und Elektrogroßgeräteabfuhr<br />

Sperrmüll wird wöchentlich abgeholt, Elektrogroßgeräte alle 14 Tage. Der<br />

Abfallservice, Tel.: 0800 1000 637,<br />

nimmt Ihre Bestellung entgegen, der entsprechende<br />

Betrag wird von Ihrem Konto abgebucht.<br />

Schadstoffsammlungen (Änderungen vorbehalten)<br />

abfallservice.kreis-hoexter.de<br />

07.03., Sommersell/ Am Dorfgemeinschaftshaus 13.15 - 14.45 Uhr<br />

Wertstoffsammlung<br />

1. Samstag im Monat, 9 - 13 Uhr Fa. Weise Recycling<br />

Es werden aus Privathaushalten Wertstoffe aus Metall und ausgediente Elektrogeräte (Elektroschrott),<br />

Altpapier und Altkleider angenommen. Insgesamt können bis zu 2 m³ über die Wertstoffsammelstation<br />

kostenfrei, Garten- u. Parkabfälle sowie Holz ab 6,00 € entsorgt werden.<br />

Bei weiteren Fragen rufen Sie gebührenfrei<br />

beim Abfallservice an Tel.: 0800 1000 637<br />

"MyMüll"-App informiert über Neuigkeiten und Änderungen! Diese<br />

kann kostenfrei auf Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden!<br />

Bekanntmachung<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

10. Verschiedenes<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Informationen für Senioren<br />

Informationen für Senioren ☼ Informationen für Senioren ☼ Informationen für Senioren<br />

Tourismusbüro<br />

im Westfalen Culinarium<br />

Montag - Freitag von<br />

9:30 - 12:30 Uhr<br />

Kontaktleiste als Abschluss des Nieheimer Amtsblatts<br />

Stadt Nieheim<br />

Gemäß § 9 der Satzung lade ich hiermit alle Mitglieder des<br />

Marktstraße 28<br />

Verwaltung<br />

Der Entwurf der Haushaltssatzung 2024 der Stadt Nieheim mit gemeinschaftlichen Jagdbezirks Oeynhausen zur diesjährigen<br />

den Anlagen wurde dem Rat der Stadt Nieheim<br />

33039<br />

am 01.02.2024<br />

Nieheim ordentlichen Montag Genossenschaftsversammlung - Freitag von 8:30 - 12:30 am Uhr<br />

zugeleitet. www.NIEHEIM.de<br />

Diese Entwurfsfassung wird gemäß Tel. 05274 § 80 Absatz 982-0 Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

3 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen Fax in 05274 der derzeit 982-200<br />

Freitag, den 15.03.2024, 20:00 Uhr,<br />

Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

geltenden Fassung zur Einsichtnahme öffentlich<br />

E-Mail<br />

ausgelegt.<br />

info@nieheim.de<br />

Die<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Einsichtnahme kann im Rathaus, Marktstr. 28, 33039 Nieheim,<br />

in die Gaststätte Klocke in Oeynhausen<br />

Zimmer 11, während der Dienstzeiten erfolgen. Sie endet mit der<br />

Beschlussfassung des Rates über die Haushaltssatzung 2024. recht herzlich ein.<br />

Die Dienststunden sind wie folgt geregelt:<br />

montags bis freitags 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr, dienstags und Die Tagesordnung lautet:<br />

donnerstags 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr<br />

1.<br />

Begrüßung und Gedenken<br />

Gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2024 und ihre Anlagen 2.<br />

Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der letzten<br />

können Einwohner und Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 14 Versammlung<br />

Tagen nach Beginn der Auslegung Einwände erheben. Die Einwände 3.<br />

Kassenbericht mit Entlastung des Kassierers<br />

sind schriftlich oder mündlich zu Protokoll beim Bürgermeister der Stadt 4.<br />

Wahl eines Kassenprüfers<br />

Nieheim, Marktstr. 28, 33039 Nieheim, Fachbereich 1.2 Finanzen, 5.<br />

Jahresüberblick 2022/23<br />

Zimmer 11, zu erheben. Über diese beschließt der Rat vor der 6.<br />

Verwendung der Jagdpacht für das Jahr 2024/2025<br />

Beschlussfassung über die Haushaltssatzung in öffentlicher Sitzung. 7.<br />

Entlastung des Vorstandes<br />

Der vollständige Entwurf des Haushaltsplans 2024 ist auch auf der 8.<br />

Verschiedenes<br />

Homepage der Stadt Nieheim einzusehen:<br />

https://www.nieheim.de/Stadt-Verwaltung/Verwaltung/Haushalt/<br />

Nieheim, den 02.02.2024<br />

Der Bürgermeister<br />

Johannes Schlütz<br />

Sehr geehrte Mitglieder,<br />

Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr,<br />

auf dem Kornboden der Gutsverwaltung von der Borch.<br />

Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:<br />

1. Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder<br />

2. Gedenken der Verstorbenen<br />

3. Protokoll der letzten Mitgliederversammlung (2023)<br />

4. Kassenbericht<br />

5. Entlastung des Vorstandes<br />

6. Neuwahlen des Vorstandes<br />

7. Beschluss über Jagdgeldzahlung<br />

8. Beschluss über Haushaltsplan 2024/25<br />

9. Umgang mit der Verpachtung ab 2025<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Der Vorstand<br />

Bekanntmachung<br />

Jagdgenossenschaft Oeynhausen<br />

Bekanntmachung<br />

Alle Eigentümer von Grundflächen, die zum selbstständigen<br />

Jagdbezirk Nieheim-Oeynhausen gehören, sind zu dieser<br />

Versammlung eingeladen.<br />

Oeynhausen, den 29.01.2024<br />

Hermann Heldt<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982 150<br />

Fax 05274 86 72<br />

E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

Öffnungszeiten<br />

Herbst/Winter 2023-2024, gültig ab 04.09.2023<br />

Hallenbad mit Eltern-Kind-Bereich<br />

Montag geschlossen<br />

Dienstag 16:45 - 20:30 Uhr<br />

Mittwoch 16:00 - 20:30 Uhr<br />

Donnerstag 16:00 - 20:30 Uhr<br />

Freitag 16:00 - 20:30 Uhr<br />

Samstag<br />

Sonntag<br />

15:00 - 18:00 Uhr<br />

09:00 - 11:00 Uhr Bahnenschwimmen<br />

11:00 - 13:00 Uhr Familienschwimmen<br />

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat<br />

von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet!<br />

Öffnungszeiten Osterferien 23.03.2024 – 07.04.2024<br />

Sa. 23.03. 15:00 - 18:00 Uhr<br />

So. 24.03. 09:00 - 15:00 Uhr<br />

Mo. 25.03. 15:00 - 20:00 Uhr<br />

Di. 26.03. 15:00 - 20:00 Tourismusbüro<br />

Uhr<br />

Mi. 27.03. 15:00 - 20:00 Lange UhrStraße 12<br />

Do. 28.03. 15:00 - 20:00 Uhr<br />

Fr. Tourismusbüro<br />

29.03. Karfreitag 33039 geschlossen Nieheim<br />

Sa. im 30.03. Westfalen Culinarium geschlossen Tel. 05274 982 150<br />

So. Montag 31.03. - Freitag Ostersonntag von Fax 05274 geschlossen 86 72<br />

Mo.<br />

9:30<br />

01.04.<br />

- 12:30 Uhr<br />

Ostermontag geschlossen<br />

E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

Di. 02.04. 15:00 - 20:00 Uhr<br />

Mi. 03.04. 15:00 - 20:00 Uhr<br />

Do. 04.04. 15:00 - 20:00 Uhr<br />

Fr. 05.04. 15:00 - 20:00 Uhr<br />

Sa. 06.04. 14:00 - 18:00 Uhr<br />

So. 07.04. 09:00 - 15:00 Uhr<br />

An folgenden Feiertagen haben wir geschlossen:<br />

Ostersonntag (Sonntag 31.03.2024)<br />

Ostermontag (Montag 01.04.2024)<br />

Tag der Arbeit (Mittwoch 01.05.2024)<br />

Christi Himmelfahrt (Donnerstag 09.05.2024)<br />

Pfingsten (Sonntag 19.05.2024, Montag 20.05.2024)<br />

Fronleichnam (Donnerstag 30.05.2024)<br />

Die nächsten Spaßbadetage im Nieheimer Kombibad<br />

03.02.2024, 02.03.2024, 23. 03. 2024, 06.04.2024, 04.05.2024<br />

und 02.06.2024. Spiel, Spaß und Action im und am Wasser<br />

Badeschluss 15 Min. und<br />

Einlassschluss 30 Min. vor Schließungszeit!<br />

Ansprechpartner: Roland Baak, Tel.: 05274 / 95 49 620<br />

Seniorenbüro im Quartier<br />

Pflegeberatung durch: Sabrina Weppler, Telefon: 05274 / 981-103<br />

Sprechzeiten: Di.: 09:00 – 12:00 Uhr, Do.: 13:30 – 16:00 Uhr<br />

Seniorenbüro im Quartier<br />

Pflegeberatung sowie durch: nach Vereinbarung Sabrina Weppler<br />

Telefon: 05274 / 981-103<br />

Sprechzeiten: Di.: 09:00 – 12:00 Uhr<br />

Do.:13:30 – 16:00 Uhr<br />

sowie nach Vereinbarung<br />

Ansprechpartnerin für Seniorenarbeit<br />

bei der Stadtverwaltung Nieheim<br />

Frau Sandra Elsner, Rathaus, Zimmer 2, Marktstr. 28, 33039<br />

Nieheim, Telefon: 05274 / 982-131, Fax: 05274 / 982-200,<br />

senioren@nieheim.de<br />

Ansprechpartnerin für Seniorenarbeit bei der<br />

Stadtverwaltung Nieheim<br />

Frau Sandra Elsner<br />

Rathaus, Zimmer 2, Marktstr. 28<br />

33039 Nieheim<br />

Telefon: 05274 / 982-131<br />

Fax: 05274 / 982-200<br />

senioren@nieheim.de<br />

Seniorengruppe „Entrup 60+“<br />

Heringsessen<br />

Termin: Do., 15.02.; Treffpunkt: 17:00 Uhr, Pfarrheim; Anmeldungen<br />

bis zum 09.02. bei Frau H. Fieres (Tel: 05274 9529199)<br />

Angebote ökumenischer Seniorenkreis<br />

Pastor Bischoff zu Besuch<br />

Termin: Di., 05.03., 15:00 Uhr, ev. Gemeindehaus<br />

Es besteht die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Bei Interesse bitte<br />

bei Frau A. Lauinger (Tel: 05274 2122) melden.<br />

Angebote KFD Nieheim<br />

Treffen zum gemeinsamen Frühstück<br />

Termin: Mi., 21.02., 09:00 Uhr, kath. Pfarrheim<br />

Es besteht die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Bei Interesse bitte<br />

bei Frau A. Lauinger (Tel: 05274 2122) melden.<br />

Seniorengemeinschaft Oeynhausen<br />

Kaffeetrinken mit Bingo-Spiel<br />

Termin: Mi., 13.03.,15.00 Uhr, Pfarrheim Oeynhausen<br />

Seniorengemeinschaft Sommersell/Kariensiek<br />

Gemütliches Kaffeetrinken<br />

Termin: Di., 05.03., 14.30 Uhr Pfarrheim<br />

Seniorengemeinschaft Merlsheim/Schönenberg<br />

Pausiert in den Wintermonaten


Geänderte Kopfleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 17<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Volkshochschule<br />

www.NIEHEIM.de<br />

Wortwörtlich mit einem Paukenschlag<br />

begann die diesjährige<br />

www.NIEHEIM.de<br />

Stadt Nieheim<br />

Marktstraße 28<br />

Verwaltung<br />

33039 Nieheim<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Tel. 05274 982-0 Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Fax 05274 982-200 Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Start des neuen E-Mail Semesters info@nieheim.de<br />

der Dienstag Stadthalle & Donnerstag Brakel von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Mit Pauken und KI ins neue Kursjahr<br />

Semestereröffnung Kopfleiste des VHS- ohne Kontaktleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

Zweckverbands Bad Driburg,<br />

Brakel, Nieheim, Steinheim:<br />

Die Marching- und Percussion-<br />

Gruppe DrumStorm aus Steinheim<br />

lieferte den Auftakt zur<br />

Veranstaltung, bevor Entertainer<br />

und Keynote Speaker Frank Astor<br />

mit seinem Roboter Torbi das<br />

Publikum in der Stadthalle Brakel<br />

sowohl zum Lachen als auch zum<br />

Staunen – aber wohl vor allem<br />

zum Nachdenken – anregte.<br />

Auch Brakels Bürgermeister<br />

Hermann Temme zeigte sich<br />

über die musikalische Begleitung<br />

erfreut: „Wenn eine Musikgruppe<br />

aus einer Verbandsstadt die Auftaktveranstaltung<br />

in der anderen<br />

Verbandsstadt musikalisch bereichert,<br />

zeichnet das einen guten<br />

Zweckverband aus“, lobte er den<br />

VHS-ZV. In seiner Begrüßung<br />

des Publikums hob er außerdem<br />

die Bedeutung des lebenslangen<br />

Lernens hervor, besonders in<br />

Zeiten der Digitalisierung: Wissen<br />

vermehre sich rasant, und die<br />

Veränderungen durch die Digitalisierung<br />

seien allgegenwärtig.<br />

„So geht es in einer Wissensgesellschaft<br />

immer weiter, es gibt<br />

keinen Stillstand. Und wir alle<br />

tun gut daran, Schritt zu halten“,<br />

so Temme. Gerade in unserer<br />

ländlich geprägten Region, wo<br />

Weiterbildungsinstitutionen nur in<br />

größerer Entfernung zu erreichen<br />

sind, sei der VHS-Zweckverband<br />

Gold wert.<br />

Janine Brigant-Loke, Leiterin des<br />

VHS-ZV, gab indes einen Ausblick<br />

in das umfangreiche Programmangebot<br />

2024 mit derzeit 630<br />

geplanten Kursen und mit einem<br />

Anteil von über 40 Prozent an<br />

neuen Angeboten, die unterjährig<br />

stetig erweitert werden. Das<br />

Angebot sei vielfältig, lade zum<br />

Stöbern ein und biete für jeden<br />

Bildungsanlass seinen Beitrag,<br />

betonte Brigant-Loke. Die Wahl<br />

des diesjährigen Schwerpunktthemas<br />

der Semestereröffnung<br />

fiel schließlich auf das Thema<br />

Künstliche Intelligenz. „KI spaltet<br />

im Meinungsbild die Gesellschaft.<br />

Einerseits werden durch KI<br />

Deepfakes, soziale Überwachung<br />

und Cyber-Kriminalität<br />

zu wachsenden Problemen.<br />

Andererseits kann KI auch dazu<br />

beitragen, die menschliche Arbeit<br />

zu automatisieren und somit Prozesse<br />

zu verbessern und dadurch<br />

die Produktivität zu steigern“,<br />

so Brigant-Loke. „Durch diese<br />

polarisierenden Sichtweisen sei<br />

es ein bedeutendes Thema zum<br />

diesjährigen VHS-Auftakt, das<br />

gerade jetzt mehr denn je als<br />

wichtiger Bildungsauftrag zur<br />

Sensibilisierung im Fokus stehen<br />

müsste“, bewertet der Gastreferent<br />

Frank Astor die Auswahl des<br />

Themas und damit als sehr positiv<br />

und zukunftsweisend vom VHS-<br />

Zweckverband gewählt.<br />

Das große Thema des Abends<br />

war jedoch Künstliche Intelligenz,<br />

welches Frank Astor mit seiner<br />

Show „Das menschliche Programm“<br />

für die Zuschauerinnen<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Frank Astor mit Roboter Torbi (mitte), rechts daneben Hermann Temme (Bürgermeister Brakel),<br />

Michael Scholle (Verbandsvorsteher, Beigeordneter Bad Driburg), Johannes Schlütz (Bürgermeister<br />

Nieheim) und das Team des VHS-ZV sowie DrumStorm.<br />

und Zuschauer aufbereitete.<br />

Astor und sein Roboter Torbi<br />

lieferten sich spannende<br />

Diskussionen über die Gefahren<br />

und die Möglichkeiten künstlicher<br />

Intelligenz. Besonders der<br />

gewitzte Roboter brachte das<br />

Publikum dabei zum Lachen. So<br />

spannte Astor unterhaltsam einen<br />

Bogen von den Asimov‘schen<br />

Robotergesetzen Stadt zu Nieheim den neuen<br />

Robotergesetzen Marktstraße nach Stuart 28<br />

Russell, die das 33039 Thema Nieheim Künstliche<br />

Intelligenz einbeziehen. Im<br />

Tel. 05274 982-0<br />

Anschluss an die Show konnten<br />

dann auch die Fax Zuschauerinnen<br />

05274 982-200<br />

und Zuschauer E-Mail ihre Gedanken info@nieheim.de<br />

Verwaltung<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Tourismusbüro<br />

im Westfalen Culinarium<br />

Montag - Freitag von<br />

9:30 - 12:30 Uhr<br />

Kontaktleiste als Abschluss des Nieheimer Amtsblatts<br />

in einer Diskussionsrunde zum<br />

Thema KI teilen. Hier wurden<br />

unter anderem Sorgen bezüglich<br />

der künftigen Medienkompetenz<br />

von Kindern und Jugendlichen<br />

geäußert, aber auch Astors<br />

Einschätzung zu Elon Musk<br />

wurde thematisiert. Manchmal<br />

denke er, Musk sei genial, eine<br />

eindeutige Meinung habe er<br />

jedoch nicht, so Astor mit einem<br />

Augenzwinkern. Der Entertainer<br />

setzte seiner Show noch einen<br />

drauf, als er und Torbi zusammen<br />

das Debüt mit ihrem Lied „Nach<br />

uns die Zukunft“ beendeten.<br />

Im Anschluss an Astors Show<br />

holten DrumStorm noch einmal<br />

alles aus ihren bunt beleuchteten<br />

Schlaginstrumenten heraus und<br />

sorgten zusammen mit dem begeistert<br />

klatschenden Publikum<br />

für den krönenden Abschluss der<br />

gelungenen Veranstaltung.<br />

Astor und Roboter Torbi diskutieren die Gefahren und Möglichkeiten<br />

von KI.<br />

Astor spannte unterhaltsam einen Bogen von den Asimov‘schen Robotergesetzen zu den<br />

neuen Robotergesetzen nach Stuart Russell, die das Thema Künstliche Intelligenz einbeziehen.<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982 150<br />

Fax 05274 86 72<br />

E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

VHS-ZV Kurse Nieheim<br />

Kurse ab Februar 2024<br />

Gesellschaft<br />

• Neue Heizung - Wärmepumpe und ihre Alternativen<br />

(24-113F13)<br />

Am Do, 15.02.2024; 18:00 – 19:30 Uhr; Online<br />

• Tagesfahrt zum Bielefelder Kunstforum Hermann<br />

Stenner zur Ausstellung „Expressionismus in Kunst<br />

und Film“ (24-111F10)<br />

Am So, 18.02.2024; 9:30 – 17:00 Uhr; Abfahrt des Busses<br />

in Brakel: 9:30 Uhr // Zustieg nach Absprache vorab<br />

in Bad Driburg möglich<br />

Anmeldeschluss: Donnerstag, 08. Februar 2024<br />

• Kryptowährungen. Bitcoins und seine Alternativen<br />

(24-113F50)<br />

Am Do, 15.02.2024; 18:00 – 19:30 Uhr; Online<br />

• vhs.wissen live: Warum Fachleute und Laien Risiken<br />

häufig ganz unterschiedlich bewerten (24-1LIVE16)<br />

Am Di, 20.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• vhs.wissen live: Afrika! Rückblicke in die Zukunft<br />

eines Kontinents (24-1LIVE04)<br />

Am So, 25.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• Online-Vortrag: Der Schutz von Klima, Natur und<br />

Umwelt.<br />

Unterschiede verstehen, Strategien entwickeln und<br />

Engagement stärken (24-113F01)<br />

Am Mo, 26.02.2024; 17:00 – 20:00 Uhr; Online<br />

• Investieren in Kryptowährungen (24-113F51)<br />

Am Mo, 26.02.2024; 18:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• vhs.wissen live: Wie gestalten wir lebenswerte Städte<br />

von morgen? (24-1LIVE17)<br />

Am Di, 27.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• Frühling auf Malta - Kleinod im Mittelmeer (24-<br />

113F73)<br />

Am Do, 29.02.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• Neue Trends in der Geldanlage (24-113F52)<br />

Am Mo, 04.03.2024; 18:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• vhs.wissen live: Geschichte Tourismusbüro und Zukunft der Mode<br />

(24-1LIVE05) Lange Straße 12<br />

Tourismusbüro<br />

Am Di, 05.03.2024; 19:3033039 – 21:00 Nieheim Uhr; Online<br />

Kultur im Westfalen Culinarium Tel. 05274 982 150<br />

• Montag fotoforum - Freitag live: von Monat der Fax KI: 05274 KI als 86 Unterstützung 72<br />

in<br />

9:30 der - Fotopraxis. 12:30 Uhr E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

KI in der Bildbearbeitung (24-2FOTO32)<br />

Am Di, 13.02.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• fotoforum live: Monat der KI: KI im Kontext professioneller<br />

Bildgenerierung.<br />

KI-Bilder und der Markt (24-2FOTO42)<br />

Am Di, 20.02.2024; 19:30 – 20:30 Uhr; Online<br />

• fotoforum live: KI-Picture-Award - Foto-Talk (24-<br />

2FOTO52)<br />

Am Di, 27.02.2024; 19:30 – 20:30 Uhr; Online<br />

• Fotografieren wie die Profis (24-208F11); 8 Termine<br />

Ab Mi, 28.02.2024, 19:30 – 21:00 Uhr, Peter-Hille-Realschule;<br />

Klassenraum 2<br />

Eltern&Familie<br />

• Mein Kind wünscht sich einen Hund! - Infoabend<br />

(24-701F65)<br />

Am Di, 20.02.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Peter-Hille-<br />

Realschule; Klassenraum 1<br />

• Informationsveranstaltung: Erste Hilfe am Kind (24-<br />

701F73)<br />

Am Mo, 26.02.2024; 19:00 – 21:15 Uhr; Richterhaus;<br />

Seminarraum<br />

• Schnupperstunde: Eltern-Kind-Lachyoga.<br />

Für Kinder ab 3 Jahren (24-703F82)<br />

Am Mi, 28.02.2024; 16:15 – 17:15 Uhr; Richterhaus;<br />

Seminarraum<br />

• Der Sternenhimmel im Frühling - Eine Reise durch<br />

das Universum (24-713F10)<br />

Am Do, 07.03.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

Junge VHS<br />

• vhs.KinderUni: Warum malen manche<br />

Künstler*innen ihre Kunst auf die Straße?<br />

(24-813F01)<br />

Am So, 25.02.2024; 11:00 – 12:00 Uhr; Online<br />

Informationen und besondere Hinweise zu den Kursen erhalten Sie<br />

in der Verwaltung des VHS-ZV in Bad Driburg oder im Internet unter<br />

www.vhs-driburg.de<br />

Anmeldungen online über www.vhs-driburg.de<br />

sowie telefonisch unter 05253 97407-0 möglich


Geänderte Kopfleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 18<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Käsemarkt<br />

www.NIEHEIM.de<br />

Stadt Nieheim<br />

Marktstraße 28<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982-0<br />

Fax 05274 982-200<br />

E-Mail info@nieheim.de<br />

AMTLICHE<br />

Mail: wifoe@nieheim.de.<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Verwaltung<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Unterstützung Amt für Bürgerdienste Montag - für Freitag den von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Wir suchen:<br />

Kopfleiste ohne Kontaktleiste - Unterkünfte des für Nieheimer unsere Ausstellenden: Ferienwohnung, Amtsblatts<br />

Genuss in historischer Altstadt<br />

Drei Tage im Spätsommer verwandelt sich die historische Altstadt<br />

von Nieheim in ein aufregendes Mekka für Käsefans und alle, die<br />

es noch werden wollen. Denn vom 30. August bis 1. September<br />

2024 öffnet der beliebte Deutsche Käsemarkt in der kleinen ostwestfälischen<br />

Stadt wieder seine Pforten. Für die Besucherinnen<br />

und Besucher ist das bunte Markttreiben mitten im Kulturland Kreis<br />

Höxter vor allem eine Gelegenheit, Käse in unterschiedlicher Zubereitung<br />

und Geschmacksrichtung zu genießen.<br />

Traditionelle Handarbeit steht beim Deutschen Käsemarkt im Vordergrund:<br />

Kleine Käsereien aus dem In- und europäischen Ausland,<br />

darunter eine Vielzahl an Bio- und Demeterbetrieben, stellen<br />

ihre Spezialitäten vor und schärfen damit das Bewusstsein für<br />

hausgemachte, facettenreiche und außergewöhnliche Milchprodukte.<br />

Auf diese Weise können die Gäste erfahren, dass es noch<br />

sehr viele, bislang oft auch unbekannte, kulinarische Kostbarkeiten<br />

aus vielen Ländern zu entdecken gibt.<br />

Für die passenden edlen Tropfen sorgen Winzerinnen und Winzer<br />

aus den beliebtesten deutschen Anbaugebieten. Kostbare Öle,<br />

Essige, Senf und Brotspezialitäten ergänzen das breitgefächerte<br />

Marktangebot. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen und<br />

hören lassen: Kleinkunst und Live-Musik unterschiedlicher Couleur<br />

machen aus Nieheims romantischen Gassen Stadt eine aufregende Nieheim<br />

Theaterbühne unter freiem Himmel.<br />

Marktstraße 28<br />

Weitere Infos: Stadt Nieheim, Amt für Stadt- und 33039 Wirtschaftsförderung,<br />

Marktstraße 18, 33039 Nieheim, Tel.: 05274-982150, im<br />

Nieheim<br />

www.NIEHEIM.de Tel. 05274 982-0<br />

Netz: www.nieheim.de<br />

Fax 05274 982-200<br />

E-Mail info@nieheim.de<br />

Bekanntmachung<br />

Bekanntmachung (Seite 1)<br />

Verwaltung<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Tourismusbüro<br />

im Westfalen Culinarium<br />

Montag - Freitag von<br />

9:30 - 12:30 Uhr<br />

ANKÜNDIGUNG VON VERMESSUNGS- UND KAR-<br />

TIERUNGSARBEITEN SOWIE ORTSBESICHTIGUN-<br />

GEN UND DOKUMENTATION FÜR DIE TRASSEN-<br />

PLANUNG<br />

Ortsübliche Bekanntmachung im Bereich der Stadt Nieheim<br />

Rhein-Main-Link<br />

Liebe Bürgerinnen und Bürger,<br />

Kontaktleiste als Abschluss des Nieheimer Amtsblatts<br />

Rückschnitt von Pflanzen und Bäumen zur<br />

Wahrung des Lichtraumprofils<br />

Verkehrssicherheit auf<br />

Straßen und Wegen<br />

Sträucher, Bäume oder Hecken dürfen nicht in den Lichtraum von<br />

Geh- und Radwegen oder der Fahrbahn hineinragen.<br />

Im Interesse aller Verkehrsteilnehmer sind daher private<br />

Anpflanzungen an öffentlichen Straßen und Wegen rechtzeitig bis<br />

zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, sodass für alle eine<br />

gefahrlose Nutzung des öffentlichen Verkehrsraumes möglich ist.<br />

Folgende Lichtraumprofile sind deshalb freizuhalten:<br />

- min. 2,30 m über Geh- und Fußwegen,<br />

- min. 2,50 m über Radwegen und<br />

- min. 4,50 m über Straßen.<br />

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass es zwischen dem 1.<br />

März und dem 30. September naturschutzrechtlich verboten ist,<br />

größere Schnittmaßnahmen an Hecken vorzunehmen. Notwendige<br />

Maßnahmen sollten deshalb baldmöglichst durchgeführt werden.<br />

Bekanntmachung<br />

WZV Entrup-Eversen-Rolfzen<br />

WASSERZÄHLERWECHSEL wegen Ablauf der Eichfrist in der<br />

Ortschaft Nieheim-Entrup. Der Wasserwerkszweckverband Entrup-<br />

Eversen-Rolfzen wird die Wasserzähler in dem oben genannten<br />

Ortsteil austauschen, da die Eichgültigkeitsdauer abläuft. Die<br />

Arbeiten werden ab dem 15. Februar 2024 durch Mitarbeiter des<br />

Wasserwerks Nieheim ausgeführt. Der Wechsel der Wasserzähler<br />

ist nicht kostenpflichtig.<br />

Die Grundstückseigentümer werden gebeten, sich auf den Wasserzählerwechsel<br />

einzurichten und die Wasserzähler leicht zugänglich<br />

zu halten. Sollten Sie Fragen zu dem Wechsel der Wasserzähler<br />

haben, wenden Sie sich bitte während der Dienststunden an den<br />

Wassermeister, Herrn Bieling - Handy-Nr.: 0151 / 550 580 02 oder<br />

per E-Mail: bieling@nieheim.de.<br />

13. Deutschen Käsemarkt<br />

Unser kulinarisches Großevent steht für dieses Jahr wieder in den<br />

Startlöchern. Vom 30.08.-01.09.2024 findet der 13. Deutsche Käsemarkt<br />

statt. In diesem Zuge suchen wir wieder nach tatkräftiger<br />

Unterstützung aus der Bevölkerung.<br />

Fremdenzimmer oder Wohnmobilstellplatz<br />

- Parkplätze für Wohnmobile<br />

- Helfende Hände für die Durchführung des Marktes<br />

Wenn Sie sich vorstellen können, uns zu unterstützen und so zum<br />

Gelingen des Marktes beitragen möchten, wenden Sie sich an die<br />

Stadt-und Wirtschaftsförderung, Tel.: 05274/982 150 oder per E-<br />

Amprion hat als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber den gesetzlichen<br />

Auftrag, das Übertragungsnetz im Zuge der Energiewende umund<br />

auszubauen.<br />

Der Rhein-Main-Link ist eins dieser zentralen Netzausbauprojekte, um<br />

Deutschland bis 2045 klimaneutral mit Strom zu versorgen. Er bündelt<br />

vier Erdkabel-Gleichstromvorhaben und wird zukünftig bis zu acht Gigawatt<br />

regenerativ produzierten Strom von Niedersachsen nach Hessen<br />

transportieren. Neben der bereits im Gesetz (Bundesbedarfsplangesetz<br />

Nr. 82) verankerten Verbindung DC34 vom Netzverknüpfungspunkt<br />

(NVP) Suchraum Ovelgönne/Rastede/Westerstede/Wiefelstede<br />

zum NVP Bürstadt sieht der zweite Entwurf des Netzentwicklungsplans<br />

2037/2045 die folgenden drei Verbindungen vor: DC35 vom NVP Suchraum<br />

Ovelgönne/Rastede/Wiefelstede/Westerstede zum NVP Marxheim<br />

(Taunus) sowie die Offshore-Netzanbindungssysteme NOR-19-2<br />

und NOR-19-3 mit den NVP im Suchraum Ried und in Kriftel. Maßgeblich<br />

für den Verlauf des Rhein-Main-Links ist ein sogenannter Präferenzraum,<br />

der von der Bundesnetzagentur erstmalig für Erdkabel-<br />

Gleichstromvorhaben ermittelt wurde.<br />

Für die Trassenplanung und Erstellung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren<br />

müssen durch Amprion Vorarbeiten ausgeführt<br />

werden. Diese Vorarbeiten sind gemäß § 44 Abs. 1 EnWG durchführbar,<br />

um eine Planungsgrundlage zu schaffen. Dazu zählen Kartierungsund<br />

Vermessungsarbeiten sowie Ortsbesichtigung und Dokumentation.<br />

Kartierungsarbeiten: Für die Erstellung der umweltfachlichen Unterlagen<br />

im bevorstehenden Planfeststellungsverfahren sind Bestandserfassungen<br />

der Tier- und Pflanzenarten erforderlich. Die Kartierungen<br />

dienen dazu, Aufschluss über relevante Artvorkommen zu erhalten. Da<br />

sich die Kartierungsarbeiten am jahreszeitlichen Verlauf der Flora und<br />

Fauna orientieren und darüber hinaus der Witterung unterliegen, sind<br />

die aufgeführten Arbeiten in der Abfolge variabel.<br />

Folgende Kartierungsarbeiten, die jedoch nicht auf allen Grundstücken<br />

erfolgen müssen, werden von der Amprion GmbH bzw. ihren Beauftragten<br />

durchgeführt:<br />

Biotoptypenkartierung: Die Biotoptypenkartierung wird durch Begehungen<br />

und flächendeckende Inaugenscheinnahme eines potenziellen<br />

800-m-Trassenbandes im Präferenzraum festgestellt.<br />

Brut- und Rastvogelkartierung: Es werden mehrere Tag- und ggf.<br />

auch Nachtbegehungen innerhalb von Natura 2000-Gebieten durchgeführt.<br />

Tourismusbüro<br />

im Westfalen Culinarium<br />

Montag - Freitag von<br />

9:30 - 12:30 Uhr<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982 150<br />

Fax 05274 86 72<br />

E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

Horst- und Höhlenbaumkartierung: Die Sichtkontrolle und Besatzüberprüfung<br />

der Horste an einzelnen Bäumen erfolgt durch Begehungen<br />

in der laubfreien Zeit in den Wintermonaten und ggf. ergänzend im<br />

Sommer innerhalb von Natura 2000-Gebieten.<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982 150<br />

Fax 05274 86 72<br />

E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

Fledermauskartierungen: Innerhalb von Natura 2000-Gebieten werden<br />

durch Nachtbegehungen in den Sommermonaten Fledermäuse erfasst.<br />

Kartierungen von Haselmaus, Brandmaus, Fischotter, Biber, Wildkatze,<br />

Amphibien, Reptilien, Schmetterlingen, Libellen, Käfern:<br />

Tagsüber und teilweise nachts werden innerhalb von Natura 2000-Gebieten<br />

die verschiedenen Arten erfasst.<br />

Kartierung von Fischen, Rundmäulern, Flusskrebsen und Muscheln:<br />

Begehung bzw. Bootsbefahrung von relevanten Gewässern<br />

sowohl tagsüber als auch nachts innerhalb von Natura 2000-Gebieten.<br />

Vermessungsarbeiten: Innerhalb des Präferenzraums sind Vermessungsarbeiten,<br />

u.a. zum Abgleich von Luftbilddaten erforderlich. Im<br />

Zuge der Vorarbeiten ist die tatsächlich vorhandene Topographie vor<br />

Ort aufzunehmen. Die Arbeiten werden i.d.R. fußläufig mit üblichen<br />

tragbaren Vermessungsgeräten durchgeführt. Unter gewissen Voraussetzungen<br />

können auch mit Vermessungstechnik ausgestattete Drohnen<br />

die Topographie aus der Luft erfassen. In der Regel sind die Arbeiten<br />

– abhängig von den Witterungsbedingungen – innerhalb weniger<br />

Tage abgeschlossen.<br />

Ortsbesichtigung und Dokumentation: Ziel ist es, Umweltdaten, Informationen<br />

über Kreuzungspunkte sowie die örtlichen Gegebenheiten<br />

mit Blick auf geografische und geologische Gesichtspunkte zu ermitteln.<br />

Die Ortsbesichtigungen werden in der Regel durch Kleingruppen von<br />

zwei Personen mit üblichen Pkw‘s durchgeführt. Diese nutzen öffentliche<br />

Wege und befahren Wirtschafts- und Privatwege nur dort, wo es<br />

unbedingt notwendig ist. Bei der Dokumentation werden keine besonderen<br />

Geräte eingesetzt, sondern lediglich fotografische Aufnahmen<br />

und Notizen zu den geografischen und geologischen Gegebenheiten<br />

angefertigt.<br />

Die angekündigten Vorarbeiten dienen zur Erhebung essentieller Daten,<br />

die für die weitere Planung des Vorhabens erforderlich sind.<br />

Mit dieser ortsüblichen Bekanntmachung werden den von den Untersuchungen<br />

betroffenen Eigentümer*innen und Nutzungsberechtigten<br />

die Vorarbeiten nach § 44 Abs. 2 EnWG bekanntgemacht.


Geänderte Kopfleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 19<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Schlaufuchsbande aus der Kita „Arche Noah“ Sommersell beim Vater der Nieheimer schwarzen Katze<br />

www.NIEHEIM.de<br />

Bei Regen, Sturm und Regenbogenwetter<br />

machten sich die Kinder<br />

der Kita „Arche Noah“ Sommersell<br />

mit ihren Erzieherinnen und ihrem<br />

Maskottchen auf den Weg nach<br />

Nieheim in die Werkstatt des Katzenvaters<br />

der Nieheimer schwarzen<br />

Katze – Matthias Lemke und seiner<br />

Frau Luzie. Vor dem Haus begrüßte<br />

Bekanntmachung (Seite 2)<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Die Vorarbeiten erstrecken sich über einen Gesamtzeitraum von<br />

Holzhausen I Merlsheim I DIE Nieheim FOLGENDEN I Oeynhausen FLURE IM BEREICH DER<br />

STADT NIEHEIM SIND VON DEN VORAR-<br />

Schönenberg<br />

MÄRZ 2024 BIS MÄRZ 2025<br />

BEITEN BETROFFEN:<br />

I Sommersell<br />

Die Grundstücke und landwirtschaftlichen Wege werden nur tageweise<br />

und kurzzeitig betreten bzw. letztere befahren. In der Regel sind die<br />

Mitarbeiter*innen zu Fuß unterwegs. Die Arbeiten vor Ort dauern wenige<br />

Minuten bis mehrere Stunden. Um die Flächen mit dem Fahrzeug<br />

zu erreichen, werden öffentliche, private und landwirtschaftliche Wege<br />

genutzt. Gegebenenfalls werden Flurstücke, je nach Witterung und Aufwand,<br />

mehrmals an verschiedenen Tagen innerhalb des angegebenen<br />

Zeitraums betreten.<br />

Ggf. werden bei der Erfassung einzelner Arten(-gruppen) Hilfsmittel<br />

eingesetzt (z. B. Ausbringen von Reusen für den Nachweis von Amphibien,<br />

von Reptilienmatten als Ruhestätte für Reptilien, von Haselmaustubes),<br />

die auch für eine begrenzte Zeit innerhalb der Flächen belassen<br />

werden.<br />

www.NIEHEIM.de<br />

Mit den Arbeiten haben wir die Planungsgemeinschaften Arbeitsgemeinschaft<br />

Arcadis | ILF - R-M-L, c/o Arcadis Germany GmbH, Europaplatz<br />

3, <strong>642</strong>93 Darmstadt sowie Ingenieurgemeinschaft Teamplan<br />

FBGM, Pforzheimer Str. 128b, 76275 Ettlingen beauftragt.<br />

bestaunten alle in Ruhe die vielen<br />

schwarzen Katzen, die es in allen<br />

Größen und Ausführungen gab.<br />

Nach der ausgiebigen Erkundung<br />

hatte der Katzenvater eine Überraschung<br />

für jedes Kind vorbereitet.<br />

Jeder bekam einen von ihm höchstpersönlich<br />

gemachten „Kinder-<br />

Stadt Nieheim<br />

Marktstraße 28<br />

Verwaltung<br />

33039 Nieheim<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Tourismusbüro<br />

schwarze-Katzen-Karnevalsorden“.<br />

welche reingefallen sind und noch<br />

Danach ging es Tel. am 05274 Katzen 982-0 geschmückten<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

vieles, vieles im Westfalen mehr. Culinarium<br />

Kinderprinzenhaus Fax 05274 982-200 von Die Kin-<br />

Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr Schnell Montag noch ein - Freitag Foto aufgenom-<br />

von<br />

Prinz Mats entlang E-Mail zur Besichtigung info@nieheim.de der der<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

men und 9:30 dann - ging 12:30 es Uhr auch schon<br />

der „schwarzen-Nieheimer-Rosenmontagumzugs-Elferratskatzeche<br />

Kita „Ar-<br />

wieder auf den Rückweg zum Haus<br />

Noah“<br />

des Katzenvaters. Hier sah es aus<br />

der NKG. Als der Katzenvater das Sommersell<br />

wie in einem „schwarze-Katzenriesige<br />

Scheunentor öffnete, sahen<br />

zu Be-<br />

Museum“. Überall schwarze Katzen,<br />

die Kinder die riesengroße Katze such beim<br />

und in jeder Ausführung waren<br />

Katzen-<br />

sie dort zu finden. Ob Anspitzer,<br />

die Kinder schon eine erste große dort stehen. So groß hatte sie sich<br />

schwarze Kopfleiste Katze. In der Werkstatt ohne Kontaktleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

nun niemand vorgestellt. Der Katvater<br />

der<br />

zenvater erzählte uns alles über<br />

die „schwarze-Nieheimer-Rosenmontagsumzugs-Elferratskatze“.<br />

Wir erfuhren, wer sie gebaut hatte,<br />

wie alt sie ist, wer darauf mitfahren<br />

darf, dass sich in den Beinen im<br />

und seiner<br />

AMTLICHE Frau Luzie.<br />

MITTEILUNGEN<br />

Laufe der Jahre ganz viele Bonbons<br />

angesammelt haben, da immer<br />

Stadt Nieheim<br />

Marktstraße 28<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982-0<br />

Fax 05274 982-200<br />

E-Mail info@nieheim.de<br />

Nieheimer<br />

schwarzen<br />

Katze<br />

– Matthias<br />

Lemke<br />

Wir weisen darauf hin, dass nicht alle Flurstücke in den unten genannten<br />

Fluren zwangsläufig für die Vorarbeiten in Anspruch genommen<br />

werden. Der genaue Bedarf ergibt sich vor Ort. Eine Liste der in Anspruch<br />

zu nehmenden Flurstücke finden Sie auf unserer Projektwebsite:<br />

https://rhein-main-link.amprion.net/Mediathek/Bekanntmachungen/<br />

Kontaktleiste als Abschluss des Nieheimer Amtsblatts<br />

Verwaltung<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

unseres Besuches beim Katzenvater<br />

Tel. und 05274 seiner 982 Frau 150 Luzie. Beide sind<br />

Fax nicht 05274 nur schwarze 86 72 Katzen begeistert,<br />

sondern tourismus@nieheim.de<br />

auch seit Jahrzehnten<br />

E-Mail<br />

aktive Vollblut Karnevalisten. Jetzt<br />

holten die beiden Elferratskappen<br />

und Jacken, Schals und mancherlei<br />

anderes Zubehör heran, und jeder<br />

der wollte, durfte alles nach Lust und<br />

Laune anprobieren. Dann ertönten<br />

Flaschenöffner, Christbaumkugel, die Nieheimer Karnevalslieder, und<br />

selbstbedruckte Tischdecke… alle machten eine spontane Polonaise<br />

durch das Haus.<br />

Nichts, was es nicht als schwarze<br />

Katze gab und die beiden erzählten Zum Abschluss gab es noch ein<br />

so manch interessante Geschichten Foto mit dem Katzenvater und seiner<br />

zu der ein oder anderen Katze, die Frau, und, wie soll es anders sein,<br />

das Leben der beiden nicht nur zur mit mancher schwarzen Katze. Ein<br />

Karnevalszeit begleitet.<br />

wunderschöner und besonderer<br />

Dann kam der absolute Höhepunkt Besuch neigte sich dem Ende.<br />

Tourismusbüro<br />

im Westfalen Culinarium<br />

Montag - Freitag von<br />

9:30 - 12:30 Uhr<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982 150<br />

Fax 05274 86 72<br />

E-Mail tourismus@nieheim.de<br />

Eine Inanspruchnahme der Flurstücke erfolgt nur im Rahmen der oben<br />

beschriebenen Vorarbeiten und auf Grundlage des § 44 EnWG. Gemäß<br />

Absatz 1 müssen Eigentümer*innen und sonstige Nutzungsberechtigte<br />

diese Arbeiten dulden, da sie zur Vorbereitung der Planung<br />

dienen.<br />

Im Zuge der Arbeiten werden keine Schäden verursacht. Sollte es trotz<br />

aller Vorsicht zu Flurschäden kommen, können diese beim u.g. Kontakt<br />

angezeigt werden. Wir werden diese sodann entsprechend den gesetzlichen<br />

Vorgaben in § 44 Abs. 3 EnWG entschädigen.<br />

Bei allen Vorarbeiten setzen wir höchste Standards für den Schutz von<br />

Mensch und Umwelt. Die Belange von Umwelt, Natur und Landschaft<br />

nehmen wir dabei sehr ernst und halten uns streng an die gesetzlichen<br />

Vorgaben. Wir versuchen zudem die temporäre Störung der Wohn- und<br />

Erholungsfunktionen während der Erkundungsphase durch vorausschauende<br />

Planung, Absprachen mit Behörden und Betroffenen sowie<br />

den Einsatz schonender Technologien so gering wie möglich zu halten.<br />

Wir bedanken uns vorab bei allen betroffenen Eigentümer*innen und<br />

sonstigen Nutzungsberechtigten für Ihr Verständnis.<br />

Für Rückfragen zur Bekanntmachung stehen wir Ihnen gern über unsere<br />

Telefonhotline unter der Rufnummer: +49 6251 8263288 in den<br />

Zeiträumen<br />

- Montag: 09:00 - 20:00 Uhr -<br />

- Dienstag bis Freitag 09:00 - 18:00 Uhr -<br />

zur Verfügung.<br />

Sie können uns auch gerne eine Rückrufbitte zukommen lassen, wir<br />

kontaktieren Sie dann kurzfristig. Hinterlassen Sie uns dazu bitte Ihre<br />

Telefonnummer und den Terminwunsch für einen Rückruf.<br />

Gemarkung: Holzhausen<br />

Flur 1, Flur 3<br />

Gemarkung: Nieheim<br />

Flur 14,<br />

Gemarkung: Sommersell<br />

Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 5<br />

Beeindruckend war die „schwarze-Nieheimer-Rosenmontagsumzugs-Elferratskatze“<br />

der NKG.<br />

Nachruf<br />

Am 26.01.2024 verstarb im Alter von 87 Jahren<br />

unsere langjährige Mitarbeiterin<br />

Frau Theresia Grimme<br />

Die Verstorbene war von 1970 bis zum Eintritt in die Rente<br />

im Jahr 1996 bei der Stadt Nieheim als Raumpflegerin in der<br />

Peter-Hille-Realschule beschäftigt. Über 26 Jahre zeichnete<br />

sich Frau Grimme stets als pflichtbewusste, fleißige und<br />

zuverlässige Mitarbeiterin aus.<br />

Rat und Verwaltung der Stadt Nieheim verabschieden sich<br />

in Dankbarkeit und Respekt<br />

von ihrer langjährigen Beschäftigten.<br />

Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen, die ihr nahe standen.<br />

Johannes Schlütz<br />

Bürgermeister<br />

Nieheim, im Februar 2024<br />

Günter Blanke<br />

Personalratsvorsitzender


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 20<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Himmel, Garn & Hirn<br />

Workshoptage in der Abtei Marienmünster<br />

vom 23.-25.02.2024 mit<br />

Babette Ulmer<br />

Kerstin Balke alias Stine & Stitch<br />

Tanja Osswald<br />

Anmeldung unter info@andrea-gluecksmasche.de<br />

Spieleabend für Jugendliche und<br />

Erwachsene am 19. Februar<br />

Spaß am „Miteinander<br />

- Spielen“<br />

Am Montag, 19. Februar findet im Familienzentrum<br />

Sankt Nikolaus, kath. Kindergarten in Nieheim,<br />

in Kooperation mit dem Jugendtreff „Timeout“,<br />

ein Spieleabend statt. Thomas Henze bietet an<br />

diesem Abend sowohl für Jugendliche, als auch<br />

für Erwachsene, neue und bewährte Spiele an, um<br />

den Spaß des realen „Miteinander - Spielens“ neu<br />

entdecken zu können. Der Abend bietet Alternativen<br />

zur digitalen Welt der Spiele und die Möglichkeit,<br />

neue Wege zu finden, über das Spiel in Kontakt zu<br />

kommen. Das Angebot beginnt um 19:30 Uhr, endet<br />

um 21:45 Uhr und ist für die Teilnehmer kostenfrei.<br />

Anmeldungen nimmt das Familienzentrum Sankt<br />

Nikolaus, Kupferschmiede 15, 33039 Nieheim<br />

unter 05274 - 546 oder st.nikolaus.nieheim@kathkitas-hochstift.de<br />

entgegen.<br />

Workshop „Himmel, Garn<br />

& Hirn“ vom 23. bis 25.<br />

Februar in Marienmünster<br />

Spaß, neues Wissen<br />

und Techniken<br />

Babette Ulmer, Kerstin Balke (alias<br />

Stine & Stitch) und Tanja Osswald – drei<br />

Designerinnen in Sachen Stricken und<br />

Häkeln, bekannt aus Instagram, Facebook,<br />

„ravelry“, „crazypattern“, ARD-Buffett<br />

und vielen Buchveröffentlichungen sind<br />

dabei beim Workshop „Himmel, Garn &<br />

Hirn“ vom 23. bis 25. Februar in der Abtei<br />

Marienmünster.<br />

Sie laden dazu viele verschiedene Menschen<br />

aus ganz Deutschland ein, die verbunden<br />

sind durch das beste Hobby der Welt,<br />

durch viele Nadeln und ganz viel Garn.<br />

Der Workshop „Himmel, Garn & Hirn“<br />

bringt viel Spaß, neues Wissen und neue<br />

Techniken. Das Ganze kombiniert mit einer<br />

tollen Location in der Abtei Marienmünster.<br />

Etliche Teilnehmer waren letztes Jahr<br />

schon dabei und sind „Wiederholungstäter“,<br />

weil es soooo schön war! „Lasst euch das<br />

nicht entgehen und seid dabei, wenn wir uns<br />

hier „vor der Tür“ zu solchen interessanten<br />

Workshoptagen, mit so prominenten Lehrerinnen<br />

treffen“, so Organisatorin Andrea<br />

Ostheide. Ein paar Plätze gibt es noch!<br />

Nähere Informationen und Anmeldungen<br />

unter Andrea´s Glücksmasche, info@<br />

andrea-gluecksmasche.de, Tel: 05234/<br />

8797570.<br />

Generalversammlung der<br />

Kinder- und Jugendhilfe<br />

Trichur<br />

Alle Mitglieder sind zur Generalversammlung am der Kinder-<br />

und Jugendhilfe Trichur am 19. Februar um 19.00 Uhr<br />

im Pfarrheim in Steinheim eingeladen. Auf der Tagesordnung<br />

stehen die üblichen Formalien, wie der Jahresbericht, Bericht<br />

der Kassenprüfer etc. Ab 20.00 Uhr ist ein öffentlicher Infoabend<br />

zur Reise nach Indien im Januar 2025. Alle Interessierten sind<br />

herzlich dazu eingeladen. Das Vorstandsteam freut sich über eine<br />

rege Teilnahme. Der Verein geht mit Zuversicht in das neue Jahr.<br />

Vor ein paar Tagen erreichte den Vorstand der Weihnachtsgruß<br />

von Pastor Davis. Hierin bedankte er sich noch einmal für die<br />

schöne Zeit während seines Besuches in Deutschland. Er schrieb:<br />

„Es war eine fantastische Erfahrung und ein besonderer Anlass,<br />

dass ich Sie alle wieder treffen konnte und ich in allen unseren<br />

Kirchen in der Stadt Steinheim die Heilige Messe feiern konnte.“<br />

31 Aussteller waren zur Ausbildungsmesse der Peter-Hille-Realschule Nieheim gekommen, darunter<br />

auch das Fahrzeugwerk Spier, hier spricht Nicolaus Tilly (rechts, Kreis Höxter) mit Meister Steffen<br />

Brand (links).<br />

Peter-Hille-Realschule Nieheim: Ausbildungsmesse mit 31 Betrieben<br />

und Einrichtungen<br />

Informationen auf dem Weg zum Traumberuf<br />

Für den Weg zum passenden Ausbildungsberuf<br />

nach der Schulzeit braucht es viele Informationen<br />

und Anregungen, um den eigenen Talenten und<br />

Wünschen an den eigenen Traumberuf gerecht zu<br />

werden. Die Peter-Hille-Realschule in Nieheim<br />

setzte dafür mit der ersten Ausbildungsmesse ein<br />

gutes Signal. 31 Arbeitgeber aus Handwerk und<br />

Handel, Dienstleistungen und sozialen Berufen,<br />

aber auch der Polizei und der Bundeswehr waren<br />

in die Schule gekommen, um mit den Schülerinnen<br />

und Schülern ins Gespräch zu kommen und für eine<br />

Ausbildung zu werben.<br />

Informieren konnten sich die Jahrgänge acht bis<br />

zehn. Während es für die Achtklässler noch um die<br />

Suche nach Praktikumsplätzen ging, stand für die<br />

Oberstufe die Suche nach einem Ausbildungsberuf<br />

im Vordergrund. Die Messe bot die Möglichkeit, mit<br />

den Vertretern der Unternehmen und potenziellen<br />

Arbeitgebern direkt ins Gespräch zu kommen und<br />

Antworten auf eigene Fragen zu bekommen. Auch<br />

für die Aussteller bedeutet es einen Gewinn, früh<br />

in Kontakt mit Bewerbern zu treten und so mögliche<br />

Azubis zu motivieren. Oft wissen die Schüler zwar,<br />

dass ein Betrieb ausbildet, aber nicht wie viele<br />

Fachrichtungen er zu bieten hat.<br />

Wertvoll war die Messe auch, weil sie Wege<br />

aufzeigte, wie nach dem Realschulabschluss erst ein<br />

weiterer Schulbesuch den Weg in den Wunschberuf<br />

freimacht. Um den Kontakt möglichst authentisch<br />

zu halten, standen an den Ständen Auszubildende<br />

Rede und Antwort, die oft früher selbst Schüler der<br />

Realschule Nieheim waren. Die Organisation hatte<br />

Nicolaus Tilly vom Kreis Höxter über die Abteilung<br />

„Kommunale Koordinierungsstelle, Übergang<br />

Schule-Beruf“, übernommen. „Die Firmen sind<br />

sehr interessiert an solchen Messen in den Schulen,<br />

weil sie sich präsentieren und auf die die vielfältigen<br />

Ausbildungsangebote aufmerksam machen können,“<br />

so Tilly. Auch Nieheims Bürgermeister Johannes<br />

Schlütz war zur Eröffnung der Ausbildungsmesse<br />

gekommen und zeigte sich von der Resonanz der<br />

Betriebe sehr angetan.<br />

Spendenübergabe vom Sankt Martin in Bredenborn.<br />

Sankt Martin-Spendenübergabe in Bredenborn<br />

Der Heilige Martin hat seinen<br />

Mantel geteilt<br />

Der Deutsche Kinderhospizverein kümmert sich liebevoll um Kinder<br />

mit lebensverkürzenden Krankheiten und um deren Familien. Um dieses<br />

wertvolle ehrenamtliche regionale Engagement in den Kreisen Höxter und<br />

Paderborn zu unterstützen, haben sich die Organisatoren der Sankt-Martin<br />

Feier in Bredenborn entschlossen, den Erlös des Festes 2023 diesem Verein<br />

zukommen zu lassen. Anne Britzen, die selbst seit einigen Jahren eine<br />

Familie mit einem kranken Kind betreut, hat sich jetzt sehr darüber gefreut,<br />

einen Spendenscheck in Höhe von 550 Euro entgegennehmen zu können.<br />

Traditionell wurde auch am 11. November 2023 in Bredenborn der Heilige<br />

Martin geehrt. Am späten Nachmittag, zum Einbruch der Dunkelheit, füllte<br />

sich die St. Joseph Kirche. Viele bunte und liebevoll gebastelte Laternen<br />

leuchteten mit den Kinderaugen um die Wette. Nach einer kurzen Einstimmung<br />

mit dem Familenliturgiekreis Bredenborn in der Kirche, zogen die<br />

diesjährigen Schauspieler im großen Laternenumzug voran. Ein farbenfroher<br />

Umzug zog durch die dunklen Straßen, feierlich begleitete der Musikverein<br />

Bredenborn die großen und kleinen Sänger bei den Martinsliedern und die<br />

Löschgruppe Bredenborn sorgte für die Sicherheit. Angekommen an der<br />

Schützenhalle wurde die berühmte Legende der Mantelteilung vorgespielt.<br />

Im Anschluss freuten sich die Kinder über die mit Unterstützung der Bäckerei<br />

Engel vom Heimatschutzverein Bredenborn e.V gespendeten süßen<br />

Martinsbrezeln. In der festlich beleuchteten Schützenhalle konnten sich<br />

Groß und Klein mit Bratwurst und kalten und warmen Getränken stärken.<br />

Aus dem Verkauf der Getränke und der von der Fleischerei Koch gespendeten<br />

Würstchen ergab sich die stolze Spendensumme in Höhe von 550<br />

Euro für den Kinderhospizverein. Bei der Spendenübergabe betonte Anne<br />

Britzen, dass wirklich jeder Euro den kranken Kindern und deren Familien<br />

zugute kommt. Sie war ganz begeistert über die finanzielle Unterstützung<br />

aus Bredenborn. Wer sich gerne selbst ehrenamtlich im Verein engagieren<br />

möchte, kann sich jederzeit an den Hospizverein wenden.<br />

Informationsveranstaltung<br />

am 15. Februar<br />

Crowdfunding<br />

zum geplanten<br />

Windpark<br />

Die Prowind GmbH<br />

errichtet derzeit einen<br />

Windpark mit drei Anlagen<br />

des Typs eno160<br />

mit jeweils 6.0 MW auf<br />

dem Gebiet der Stadt<br />

Marienmünster, südöstlich<br />

des Ortsteils Bredenborn.<br />

Dabei haben<br />

Interessierte die Möglichkeit,<br />

sich direkt am<br />

Windpark im Rahmen<br />

einer Crowdfinanzierung<br />

zu beteiligen. „Mit<br />

Zuversicht und gutem<br />

Gewissen, können Sie<br />

mit Ihrer Investition in<br />

das Projekt einen wesentlichen<br />

Beitrag zur<br />

Energiewende leisten.“<br />

Wie die Crowdfinanzierung<br />

konkret aussieht,<br />

möchten die Prowind<br />

GmbH in einer Informationsveranstaltung<br />

im Klosterkrug Marienmünster<br />

am 15. Februar<br />

um 18:00 Uhr vorstellen<br />

und dabei auch Fragen<br />

beantworten.<br />

Einladung<br />

zur<br />

Informationsveranstaltung<br />

Crowdfunding Windenergie<br />

Marienmünster<br />

Grüne Energie für Marienmünster<br />

Die Prowind GmbH informiert über ein<br />

Crowdfunding zum geplanten Windpark<br />

Datum: 15.02.2024<br />

Beginn: 18 Uhr<br />

Ort: Klosterkrug Marienmünster<br />

Abtei 1<br />

37696 Marienmünster


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 21<br />

Einmütige Ablehnung<br />

Rat Marienmünster versagt gemeindliches<br />

Einvernehmen zum Bau einer Windenergieanlage<br />

Ohne Gegenstimme folgte der Rat Marienmünster dem<br />

Beschlussvorschlag der Verwaltung, das gemeindliche<br />

Einvernehmen nach § 36 BauGB für die Errichtung<br />

einer Windenergieanlage des Typs Nordex N149<br />

zwischen Vörden und Bredenborn zu versagen.<br />

Die Energieplan Ost West GmbH & Co.KG hat die<br />

Errichtung einer Windenergieanlage des Typs Nordex<br />

mit einer Nabenhöhe von 164 Metern zwischen den<br />

Ortschaften Vörden und Bredenborn an der Kreuzung<br />

zur L825 Richtung Bellersen beantragt. Die Planung<br />

der Stadt Marienmünster zur Aufstellung eines<br />

sachlichen Teilflächennutzungsplanes „Windenergie“<br />

für den Außenbereich des Stadtgebiets wurde in der<br />

Sitzung des Rates vom 22. November 2023 jedoch<br />

eingestellt und der ursprüngliche Aufstellungsbeschluss<br />

aufgehoben. Ein Vertrauensschutz des<br />

Antragstellers auf die Weiterführung der städtischen<br />

Konzentrationszonenplanung könne aufgrund<br />

entsprechender Bekanntmachung nicht mehr<br />

angenommen werden, da der Genehmigungsantrag<br />

nach dem 6. Juni 2023 eingereicht worden sei, heißt<br />

es in der Beschlussvorlage.<br />

Mit der Aufgabe der städtischen Planung zum<br />

sachlichen Teilflächennutzungsplan ist eine neue<br />

Rechtslage entstanden. Es existiert keine gültige<br />

Konzentrationszone für Windenergie im Stadtgebiet<br />

von Marienmünster und der angekündigte „sachliche<br />

Teilplan Wind“ zum Regionalplan der Bezirksregierung<br />

Detmold wurde ebenfalls bislang nicht veröffentlicht.<br />

Nach den Zielen des in Aufstellung befindlichen<br />

Landesentwicklungsplanes NRW erfolgt der Zubau<br />

der Windenergie im Übergangszeitraum bis zum<br />

Inkrafttreten der jeweiligen Regionalplanung auf<br />

großen zusammenhängenden für die Windenergie<br />

geeigneten Flächen (Kernpotenzialflächen), die<br />

vom Land selbst festgelegt wurden. Derartige<br />

Kernpotenzialflächen existierten in der Region aber<br />

nur im südlichen Kreisgebiet.<br />

Außerhalb einer Konzentrationszone<br />

Weil sich die beantragte Windenergieanlage<br />

außerhalb einer gültigen Konzentrationszone für<br />

Windenergieanlagen und außerhalb der vom Land<br />

festgelegten Kernpotenzialflächen befindet und die Anlage<br />

außerhalb des vorab intern vorgestellten ersten Entwurfs<br />

der Windgebiete des sachlichen Teilplans Wind des<br />

Regionalplans liegt, wird das gemeindliche Einvernehmen<br />

nach § 36 BauGB als auch hinsichtlich des Ziels 10.2-13<br />

des Landesentwicklungsplans versagt. Ebenfalls versagt<br />

wird das gemeindliche Einvernehmen hinsichtlich<br />

des Ziels 10.2-13 des in Aufstellung befindlichen LEP<br />

wird ebenfalls, um eine Aussetzung der Entscheidung<br />

über die Genehmigung der Windenergieanlage bis zum<br />

Inkrafttreten der Regionalplanung herbeizuführen.<br />

Zur Kenntnis genommen hat der Rat die aktuelle<br />

Planung der Energiegenossenschaft Höxter zur Errichtung<br />

einer Windenergieanlage (WEA) östlich/südöstlich von<br />

Löwendorf und Saumer, unmittelbar an der Stadtgrenze<br />

von Marienmünster, auf dem Gebiet der Stadt Höxter.<br />

Es handelt sich um eine Anlage des Typs Enercon E-175<br />

EP5 mit einer Nabenhöhe von 162 Metern und einer<br />

Gesamthöhe von 250 Metern.<br />

Der Abstand zum nächstgelegenen Wohnhaus in Saumer<br />

beträgt nur etwa 600 Meter. Nachdem Marienmünster im<br />

Antragsverfahren nach § 4 BImSchG um Stellungnahme<br />

gebeten wurde, sind die Antragsunterlagen von<br />

der Verwaltung geprüft worden. Insbesondere für<br />

die Bewohner von Saumer und Löwendorf wird<br />

danach eine Belastung durch Schall und Schatten<br />

entstehen. Entsprechende Richtwerte werden allerdings<br />

eingehalten bzw. Abschaltautomatiken bei den Anlagen<br />

berücksichtigt. Es werden trotz des geringen Abstandes<br />

zur Wohnbebauung von Saumer keine von der Stadt<br />

Marienmünster zu vertretenden Belange betroffen<br />

(ausgenommen visuelle Beeinträchtigungen). Die<br />

Verwaltung wird in einer Stellungnahme auf die<br />

Einhaltung der Grenzwerte hinweisen.<br />

Kursus Aktiv in das Alter (AidA): Mach was aus deinem Alter<br />

Der VHS-Zweckverband bietet<br />

ab Dienstag, 20. Februar in der<br />

Zeit von 15:00 bis 16:15 Uhr<br />

einen Kurs zum Thema „Mach<br />

was aus deinem Alter, bevor es<br />

was mit dir macht - Aktiv in das<br />

Alter (AidA )“ (24-3 03F70) an.<br />

Die Veranstaltung wird von Maria<br />

Weskamp geleitet und findet im<br />

Friedrich-Wilhelm-Weber-Forum,<br />

Hollentalstr. 13 in Steinheim statt.<br />

Altern ist für viele Menschen ein<br />

Angstthema und der Gedanke an<br />

diesen Lebensabschnitt wird daher<br />

oft verdrängt. Doch die Angst vor<br />

dem Alter steht häufig im verblüffenden<br />

Gegensatz zur durchaus<br />

erfreulichen Lebenswirklichkeit<br />

vieler älterer Menschen. Gemeinsam<br />

einen bewussten Weg in das<br />

Alter finden lautet das Credo<br />

dieses Kurses. Hierbei werden<br />

die vier AidA-Säulen Gedächtnis,<br />

Bewegung, Alltagsfähigkeit und<br />

Lebenssinn miteinander in Verbindung<br />

gebracht. Die ganzheitliche<br />

Arbeitsweise lädt zum Lernen<br />

mit anderen ein und unterstützt<br />

gleichzeitig die Erhaltung der<br />

eigenen Lebensqualität. An den<br />

fünf Veranstaltungstagen werden<br />

die Bereiche „Schenk mir ein<br />

Lächeln“, „Winter Brachzeit“,<br />

„Unsere Hände“, „Stoffe in meinem<br />

Leben“ und „Räume meiner<br />

Kindheit“ thematisiert. Setzen<br />

Sie sich gemeinsam durch neue<br />

Anregungen und mit Spaß mutig<br />

mit dem Älterwerden auseinander.<br />

Verbindliche Anmeldungen unt er<br />

05253-974070 oder www.vhsdriburg.de.<br />

Speckstein-Aktion<br />

Hoher Wärmespeicher<br />

zum Vorteilspreis<br />

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Ahrens Fachmarkt GmbH & Co.<br />

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Tel.: 05281/9820-0<br />

E-Mail: info@ahrens-fachmarkt.de<br />

www.ahrens-fachmarkt.de<br />

Generalversammlung der Löschgruppe Eversen<br />

Standort für neues Gerätehaus gesucht<br />

37 Kameraden waren der Einladung<br />

zur Generalversammlung der<br />

Löschgruppe Eversen im Pfarrheim<br />

in Eversen gefolgt. Alle Kameraden<br />

wurden durch Löschgruppenführer<br />

Andreas Müller begrüßt. Besonders<br />

begrüßt wurden der stellvertretende<br />

Wehrführer, Stadtbrandinspektor<br />

Daniel Dierks-Lünz sowie Bürgermeister<br />

Johannes Schlütz. Es gibt<br />

aktuell 31 aktive Feuerwehrleute in<br />

der Löschgruppe.<br />

Kassierer Michael Lakemeyer<br />

erläuterte, dass durch den Personalwechsel<br />

bei der Stadt Nieheim einige<br />

Einsatzgelder für 2023 noch nicht<br />

ausgezahlt wurden. Diese werden in<br />

2024 nachgezahlt. Der Weihnachtsmarkt<br />

war sehr gut gelaufen und hatte<br />

uns einen Gewinn eingebracht. Als<br />

neuer Kassenprüfer wurde Jens Altenbernd<br />

gewählt. Hendrik Hampson<br />

bleibt noch ein weiteres Jahr im Amt.<br />

Alle sechs Jahre findet die Wahl einer<br />

Vertrauensperson für die Löschgruppe<br />

statt. Die Vertrauensperson ist ein<br />

Bindeglied zwischen der Mannschaft<br />

und der Löschgruppen Führung. Dirk<br />

Kröger wurde einstimmig für die<br />

nächsten sechs Jahre zur Vertrauensperson<br />

wiedergewählt.<br />

Im Jahr 2023 gab es keine Neuaufnahmen.<br />

Der Feuerwehrmann-<br />

Anwärter Mathis Benning wurde zum<br />

Feuerwehrmann ernannt. Feuerwehrmann<br />

Hendrik Hampson wurde zum<br />

Oberfeuerwehrmann befördert. Die<br />

Oberfeuerwehrmänner Hans Schuster,<br />

Felix Kröger und Marvin Rasche<br />

wurden zum Hauptfeuerwehrmann<br />

befördert. Löschgruppenführer Andres<br />

Müller wurde vom Brandmeister<br />

zum Oberbrandmeister befördert.<br />

Hendrik Hampson bekam seine<br />

Teilnahmebescheinigungen für den<br />

Truppmann-Lehrgang und „Funkund<br />

Kartenkunde“ überreicht. Weiter<br />

wurden Abzeichen für die erfolgreiche<br />

Teilnahme am Leistungswettstreit<br />

verliehen: Feuerwehrleistungsabzeichen<br />

in Silber (für 3-malige<br />

Teilnahme) an OFM Felix Kröger,<br />

Gold auf blauem Grund (10-malige<br />

Teilnahme) an HFM Jens Altenbernd,<br />

Gold für 35-malige Teilnahme an<br />

HBM Markus Rasche.<br />

Daniel Dierks-Lünz bedankte sich<br />

bei der Löschgruppe für die geleistete<br />

Arbeit. Er teilte mit, dass es im Jahr<br />

2023 80 Einsätze in Nieheim gegeben<br />

hatte, fünf Einsätze mit der Beteiligung<br />

der Löschgruppe Eversen. Die<br />

neue Feuerwehrpumpe befindet sich<br />

weiterhin in der Beschaffung. Die<br />

DKMS Registrierungsaktion 2023<br />

hatte im Stadtgebiet 117 neue Spender<br />

gebracht. Zwei Personen davon<br />

haben sogar schon gespendet. Die<br />

Termine für die Leistungsnachweise<br />

wurden bekannt gegeben: Am 27.<br />

April in Marienmünster, am 4. Mai<br />

in Lütgeneder Übung: 3 C Rohre aus<br />

Unterflurhydrant.<br />

Bürgermeister Johannes Schlütz<br />

ergriff das Wort und übermittelte uns<br />

die Grüße der Stadt Nieheim. Auch er<br />

bedankte sich für die erbrachte, ehrenamtliche<br />

Leistung und den Besuch der<br />

Lehrgänge. Er teilte mit, dass es einen<br />

neuen Feuerwehr-Sachverständigen<br />

bei der Stadt Nieheim gibt: Der neue<br />

Bearbeiter für Feuerwehr Belange ist<br />

Björn Wohlert aus Höxter. Hr. Wohlert<br />

ist ebenfalls aktiver Feuerwehrmann.<br />

Nach dem Neubau des Gerätehauses<br />

in Entrup wird als nächstes das Gerätehaus<br />

in Holzhausen neu gebaut.<br />

Im Februar soll das alte Gerätehaus<br />

dort abgerissen werden und danach<br />

mit dem Neubau begonnen werden.<br />

Es soll bis Ende 2024 fertig sein.<br />

Parallel beginnt die Planung für<br />

das Gerätehaus in Himmighausen.<br />

Dieses soll laut aktueller Planung in<br />

2025 auf einer Wiese am Generationenplatz<br />

neu gebaut werden. Die<br />

entsprechenden Förderprogramme<br />

für Gerätehäuser sind ausgelaufen<br />

und werden voraussichtlich nicht<br />

erneuert. Das Gerätehaus in Eversen<br />

soll im Jahr 2025 geplant und in<br />

2026 gebaut werden. Der Wunsch<br />

aus der Versammlung war, dass das<br />

neue Gerätehaus am jetzigen Platz<br />

im Ortskern verbeiben sollte. Laut<br />

den Vorgaben ist das Grundstück dort<br />

aber zu klein um alle gesetzlichen<br />

Auflagen zu erfüllen. Zum Beispiel<br />

müssten sechs Parkplätze verfügbar<br />

sein. Ebenfalls muss es Duschen<br />

und eine Trennung der Eingänge<br />

bezüglich Kontamination nach dem<br />

Einsatz geben. Vermutlich muss ein<br />

neuer Platz gefunden werden. Es<br />

folgte eine Diskussion über mögliche<br />

Standorte, z.B. am Sportplatz oder<br />

am Schützenplatz. Die Stadt Nieheim<br />

hatte auch bereits ein Grundstück<br />

in Eversen erworben. Die weitere<br />

Klärung wird zu gegebener Zeit<br />

zwischen der Stadt Nieheim und der<br />

Löschgruppenführung weitergeführt.<br />

Die Einladung zur Generalversammlung<br />

soll auf eine digitale Einladung<br />

umgestellt werden. Die alte Feuerwehr<br />

Webseite feuerwehreversen.de<br />

wurde im Januar 2024 abgeschaltet.<br />

Alle neuen Beiträge werden auf der<br />

zentralen Dorfwebseite für Eversen<br />

veröffentlicht. Nieheim-eversen.de.<br />

Die offizielle Einweihung des neuen<br />

TSF-W wird für den Frühjahr 2024 geplant.<br />

Weiterhin wurde der Kostenbeitrag<br />

an den Übungsabenden auf Grund<br />

gestiegener Kosten von drei Euro auf<br />

fünf Euro erhöht. Bisher beginnen die<br />

Übungsabende in den Herbst- und<br />

Wintermonaten erst um 20 Uhr. Es<br />

wurde einstimmig beschlossen, die<br />

Übungsabende einheitlich immer um<br />

19 Uhr beginnen zu lassen. Am 28.<br />

September soll wieder das Oktoberfest<br />

stattfinden. Die Weihnachtsfeier<br />

ist am 21. Dezember geplant. Im Jahr<br />

2024 wird diese wieder in der Vikarie<br />

stattfinden, danach soll es einen jährlichen<br />

Wechsel zwischen Vikarie und<br />

Schnatgang geben.<br />

Ehrungen und Beförderungen bei der Löschgruppe Eversen.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 22<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

SHG Angehörige psychisch kranker des Kreises<br />

Höxter trifft sich wieder<br />

Gemeinsam gegen Einsamkeit<br />

Am 8. Februar 2024 findet in den Räumen der Kirche „Zum verklärten<br />

Christus“ von-Galen-Str. Bad Driburg, das nächste Treffen der Angehörigen<br />

psychisch Kranker statt. Beginn ist um 18.00 Uhr. Anmeldung ab sofort, da<br />

bei Desinteresse das Treffen ausfällt, unter Tel.: 05233-7201 oder E-Mail:<br />

apk.kreishxev@gmx.de. Ansprechpartner sind Bettina Junghanns und Karin<br />

Volkhausen.<br />

Wenn ein nahestehender Mensch eine psychische Krise erlebt, stehen<br />

Angehörige oft vor vielen Herausforderungen. Vom privaten Umfeld, oft<br />

aus Unkenntnis, unverstanden, erlebt man zusätzliche Belastungen. „Wir<br />

möchten Ihr unabhängiger Ansprechpartner in einem regelmäßigen, offenen<br />

Gesprächskreis sein und Hilfestellung mit eigenen Erfahrungen geben.“<br />

Außerdem bieten die Treffen einen Raum, über die eigenen Erfahrungen zu<br />

reden und die eigene Psyche zu stärken. Was in der Gruppe besprochen wird,<br />

bleibt in der Gruppe. „Gehen Sie den ersten Schritt.“ Jeder Interessierte und<br />

jeder Hilfesuchende ist willkommen. Eine Selbsthilfegruppe kann helfen,<br />

über Probleme zu reden und damit zurechtzukommen. „Wir alle sind Laien in<br />

schwierigen Situationen, aber wir unterstützen uns gegenseitig mit Verständnis<br />

und Respekt.“ Weitere Treffen sind jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr<br />

geplant. Anmeldung bitte bis einen Tag vorher.<br />

Puste-Buddel-Börse am 23. März<br />

Verkäufer gesucht<br />

Gemeinsam laden die Elterninitiative der Kindertagesstätte Buddelkiste<br />

und das Familienzentrum „Pusteblume“ am Samstag, 23. März zur „Puste-<br />

Buddel-Börse“ in die Stadthalle Steinheim ein. Die Kinderkleidungs- und<br />

Spielzeugbörse mit Waffelverkauf ist von 10.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Einlass für<br />

Schwangere (mit Mutterpass+ eine Begleitperson) ist bereits um 10.00 Uhr.<br />

Interessierte Verkäufer können sich vom 13. bis zum 16. Februar anmelden<br />

bei Katharina Grawe, Kindertagesstätte Buddelkiste, Flurstraße 12, Steinheim,<br />

Telefon: 05233 93095. E-Mail: info@buddelkiste.org.<br />

Ehrungen für verdiente Spielleute beim<br />

Spielmannszug Bergheim<br />

Großer Stellenwert liegt auf der<br />

Jugendarbeit<br />

Dass der Spielmannszug Bergheim auf seine Mitglieder zählen kann,<br />

zeigten die Ehrungen auf der diesjährigen Generalversammlung, als drei<br />

Musiker für 115 Jahre aktive Spielmannszugmusik geehrt wurden: Mathias<br />

Engelmann für 45 Jahre, Christoph Wiechers und Sascha Griebat für je<br />

35 Jahre.<br />

Die drei Geehrten waren nicht nur musikalisch aktiv. Engelmann ist Solo-<br />

Flötist in der Dikant- sowie in der Sopranstimme. Er war auch 25 Jahre im<br />

Vorstand tätig, unter anderem als Pressesprecher. Als Projekt hatte er auch<br />

die Digitalisierung der Vorstandsarbeit übernommen. Christoph Wiechers<br />

gehörte ebenfalls lange dem Vorstand an, unter anderem als Pressesprecher,<br />

war Schriftführer und Jugendkoordinator. Für die Außendarstellung des<br />

Vereins hatte er die Gestaltung und Pflege der Homepage übernommen.<br />

Sascha Griebat begleitet den Spielmannszug Bergheim in der Sopranstimme<br />

und war beim Gewinn zahlreicher Landesmeisterschaften dabei.<br />

Für das Jahr 2024 ist neben der Teilnahme am <strong>Steinheimer</strong> Rosenmontagszug<br />

die Begleitung von Schützenfesten und die Ausrichtung eines Konzerts<br />

geplant. Der Spielmannszug präsentiert seit einigen Jahren digital auf<br />

der Musikplattform Spotify. Für dieses Jahr ist die Aufnahme weiterer<br />

Stücke vorgesehen. Ein besonderes Augenmerk legt der Spielmannszug<br />

auf die Ausbildung junger Spielleute. Diese Ausbildung findet in kleinen<br />

Gruppen statt. Die Durchführung von Freizeitaktivitäten ist auch ein<br />

wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Bei Interesse können sich Jugendliche<br />

gerne melden. Ansprechpartner ist Torsten Weber. Aktuell gehören dem<br />

Spielmannszug Bergheim 55 aktive und 77 passive Mitglieder an.<br />

AUSBLICKE, EINBLICKE<br />

ANGEBOTE ZUM DURCHSTARTEN<br />

Jahresstart<br />

2024<br />

»<br />

SCAN ME!<br />

Unser Jahres-Opening 2024 bietet Ihnen Gelegenheit, sich über unsere<br />

Fahrzeug- und Angebots-Highlights zum Jahresstart zu informieren.<br />

Mit Fahrzeugen, die alle Wünsche erfüllen und Angeboten, die wir<br />

in dieser Form nur für einen begrenzten Zeitraum halten können.<br />

Dabei holen wir das Beste für Sie raus.<br />

» Frei konfigurierbar in Wunschausstattung<br />

» Beliebige Motor- & Getriebewahl<br />

» Farbe frei wählbar<br />

» Wunschliefertermin in 2024<br />

» Begrenztes Kontingent!<br />

Für insgesamt 115 Jahre aktive Spielmannszugmusik ehrte der<br />

Spielmannszug Bergheim drei langjährige Spielleute (von links)<br />

Vorsitzender Lars Wiedemeier, Sascha Griebat, Christoph Wiechers<br />

und Mathias Engelmann.<br />

10 Jahre Square Dance in Bad Driburg<br />

Dynamisches, vielseitiges und<br />

fröhliches Hobby<br />

Da es beim Square Dance keine festgelegte Choreografie gibt,<br />

sondern die erlernten Figuren vom Tanzleiter (Caller) immer<br />

neu kombiniert werden, kommt auch nach zehn Jahren keine<br />

Langeweile auf. Alle Altersgruppen sind herzlich willkommen,<br />

man braucht keinen festen Tanzpartner mitzubringen und die<br />

körperliche und geistige Fitness kommt beim Tanzen ganz von<br />

allein. Immer acht Tänzer (vier Paare) tanzen gemeinsam in einem<br />

„Square“. In einer Class werden die standardisierten Figuren des<br />

Mainstreamprogramms gemeinsam erlernt. Mit der Abschlussfeier<br />

(Graduation) werden die Tänzerinnen und Tänzer in die weltweite<br />

Community der Square Dancer aufgenommen und sind überall auf<br />

der Welt in Square Dance Clubs herzlich willkommen.<br />

Die nächste Class startet Anfang Februar. „Wir freuen uns darauf<br />

Sie/ Dich in der Aula der Gesamtschule Bad Driburg, Geschwister-<br />

Scholl-Straße 1, begrüßen zu dürfen.“ „Tanzen ist träumen mit<br />

den Füßen.“ Lass uns gemeinsam träumen.<br />

Der neue<br />

Tiguan Life<br />

1,5 l eTSI 96 kW (130 PS) 7-Gang-DSG<br />

Kraftstoffverbrauch nach WLTP-Standard: in l/100 km: kombiniert 6,1,<br />

langsam 8,1; mittel 5,9; schnell 5,2, sehr schnell 6,3, CO 2<br />

-Emissionen<br />

(kombiniert) 139 g/km.<br />

Ausstattungshighlights: Leichtmetallräder „Venezia“ 7 J x 17 in<br />

Schwarz, Oberfläche glanzgedreht, Klimaanlage „Air Care Climatronic“<br />

mit 3-Zonen-Temperaturregelung, Parkassistent „Park Assist<br />

Plus“ inkl. Einparkhilfe, App-Connect Wireless für Apple CarPlay und<br />

Android Auto, Automatische Distanzregelung ACC „stop & go“, Fernlichtassistent<br />

„Light Assist“, Lendenwirbelstützen vorn pneumatisch<br />

einstellbar, Gepäckraumboden in 2 Höhen einstellbar u.v.m.<br />

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die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Zzgl. Werksauslieferung. Bonität vorausgesetzt. Angebot gültig bis 31.03.2024 und nur<br />

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www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 23<br />

Zusätzliche Busse zum Rosenmontagszug<br />

in Steinheim<br />

Bequem und sicher nach Hause<br />

Karnevalsbegeisterte im Kreis<br />

Höxter können sich freuen: Am<br />

Rosenmontag, 12. Februar, bietet<br />

der Nahverkehrsverbund Paderborn/<br />

Höxter (nph) zusätzliche Busse zum<br />

Karnevalsumzug in Steinheim an,<br />

damit alle Feierfreudigen bequem,<br />

sicher, günstig und umweltfreundlich<br />

nach Hause kommen.<br />

In den Abendstunden nach dem<br />

Rosenmontagszug gibt es jeweils drei<br />

zusätzliche Rückfahrten in Richtung<br />

Bad Driburg, Nieheim und Höxter.<br />

Die Zusatzfahrten bedienen bis auf<br />

Hagedorn auch alle <strong>Steinheimer</strong><br />

Ortsteile. Die Busse verstärken die<br />

bestehenden Linien R76 (als RM 1),<br />

R83 (als RM 2) und R91 (als RM 3).<br />

Alle Fahrten starten zu den folgenden<br />

Zeiten am Bahnhof in Steinheim:<br />

R76 / RM1: 19.20 Uhr, 20.20 Uhr<br />

und 22.00 Uhr, R83 / RM2: 19.40<br />

Uhr, 20.40 Uhr und 21.40 Uhr und<br />

R91 / RM3: 19.00 Uhr, 20.30 Uhr<br />

und 22.00 Uhr.<br />

Um am Nachmittag zum Rosenmontagszug<br />

zu gelangen, können<br />

Fahrgäste das reguläre Angebot<br />

nutzen. Die Verbindungen finden<br />

Interessierte online unter www.<br />

fahr-mit.de und in der elektronischen<br />

Fahrtplanauskunft. Das Serviceteam<br />

der „fahr mit“-mobithek beantwortet<br />

gerne Fragen zum Fahrplan und<br />

Tarifen. Weitere Informationen<br />

gibt es auch telefonisch unter<br />

05251/2930400. Die Mitarbeiterinnen<br />

sind von Montag bis Freitag von<br />

7.30 bis 18.00 Uhr und am Samstag<br />

von 10.00 bis 14.00 Uhr erreichbar.<br />

Wegen Rosenmontag<br />

Papierabfuhr in Steinheim wird<br />

verschoben<br />

Der Abfallservice des Kreises Höxter weist darauf hin, dass wegen des<br />

Rosenmontagsumzugs die für den 12. Februar geplante Papierabfuhr in<br />

der <strong>Steinheimer</strong> Innenstadt verschoben werden muss. Die Leerung der<br />

Papierbehälter findet stattdessen am Mittwoch, 14. Februar, statt.<br />

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DEINE REGION<br />

Energie von den Stadtwerken.<br />

Jetzt auch außerhalb Detmolds.<br />

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Sonntag<br />

24.<br />

März` 24<br />

Beginn: 15.00 Uhr<br />

Horn-Bad Meinberg - Kurtheater<br />

Karten: Tourist-Information Horn-Bad Meinberg 05234 205970,<br />

Tourist-Information Detmold 05231 977328,<br />

Lippische Landes-Zeitung 05231 911 113<br />

und an allen bekannten CTS VVK-Stellen<br />

von Reservix & Eventim<br />

Viele Motive aus STEINHEIM, NIEHEIM<br />

und dem kompletten KREIS HÖXTER<br />

unter www.lipperando.de<br />

Kinderkarneval im Jugendzentrum Blomberg<br />

Musik, Tanz und Spiele<br />

Der Arbeitskreis Kinder-, Jugend- und Elternarbeit in Blomberg lädt am<br />

Rosenmontag, den 12. Februar 2024, zur Kinderkarnevals-Feier im Jugendzentrum<br />

Blomberg, Paradies 2, ein. Auf die Närrinnen und Narren, im<br />

Alter ab 6 Jahren, wartet von 15 bis 17 Uhr ein ideenreiches Programm mit<br />

verschiedenen Mitmachaktionen. Spaß haben können die kleinen Gäste bei<br />

Musik, Tanz und lustigen Spielen. Als besonderes Highlight findet auch in<br />

diesem Jahr wieder der beliebte Kostümwettbewerb statt. Im gemütlichen<br />

Café-Bereich werden Getränke, Waffeln und Knabbereien für kleines Geld<br />

angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen<br />

gibt es im Jugendzentrum Blomberg unter Tel. 05235 6130.<br />

Flohmarkt am 25. Februar in Istrup<br />

Anmeldung bis zum 9. Februar<br />

Der Förderverein der Grundschule Großenmarpe startet am 25. Februar<br />

von 14 bis 16:30 Uhr seinen nächsten Flohmarkt für Kinderbekleidung und<br />

Spielzeug in der Mehrzweckhalle Istrup. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.<br />

Für Schwangere ist bereits ab 13:30 Uhr Einlass (Mutterpass). Der Erlös<br />

kommt den Kindern der Grundschule Großenmarpe zu Gute. Verkäufer<br />

können bis zum 9. Februar per E-Mail an fv-gs-grossenmarpe@web.de ihr<br />

Interesse mit Angabe ihres Namens und ihrer Telefonnummer anmelden.<br />

Die Standnummern werden danach ausgelost. Am 12. Februar erfolgt dann<br />

eine Rückmeldung per E-Mail mit allen wichtigen Informationen.<br />

Volkstümliche Musikantenparade – unterwegs mit den Stars der Volksmusik am 24. März<br />

Fest der Volksmusik in Bad Meinberg<br />

Die „Volkstümliche Musikantenparade“<br />

– unterwegs mit den Stars der<br />

Volksmusik gastiert am Sonntag, 24.<br />

März um 15.00 Uhr im Kurtheater<br />

Bad Meinberg. „Erleben Sie eine<br />

musikalische Reise vom Egerland<br />

ins Alpenland mit ihren Volksmusiklieblingen<br />

live und hautnah und<br />

feiern Sie mit bei diesem Fest der<br />

Volksmusik.“<br />

Mit dabei sind die Nachtigallen der<br />

Volksmusik aus Österreich Sigrid &<br />

Marina, das wohl Beste und schönste,<br />

was die Volkstümliche Musik im<br />

Alpenraum zu bieten hat. Die beiden<br />

werden ein großes musikalisches<br />

Feuerwerk entzünden und mit ihren<br />

einzigartigen und glockenklaren<br />

Stimmen die Herzen des Publikums<br />

erobern. Ebenfalls mit dabei ist<br />

Alexander Rier, der sympathische<br />

Sonnyboy aus Südtirol aus der Kastelruther<br />

Spatzenfamilie wird seine<br />

schönsten Lieder präsentieren und<br />

seine Fans begeistern.<br />

Dazu kommen „Die Hainich<br />

Musikanten“, als die fröhlichen<br />

Botschafter Thüringens. Die Vollblutmusikanten<br />

präsentieren Blasmusik<br />

vom Feinsten, natürlich mit<br />

den schönsten Melodien aus Böhmen<br />

und dem Egerland vom Altmeister<br />

Ernst Mosch und werden so die<br />

Herzen aller Blasmusikfans höher<br />

schlagen lassen.<br />

„Freuen sie sich auf ein rauschendes<br />

Jugendzentrum<br />

Blomberg bietet<br />

Tanztraining für<br />

Aktionstag<br />

„One Billion<br />

Rising“ 2024<br />

Unter dem Motto „One Billion<br />

Rising“ läuft seit 2013 jährlich eine<br />

weltweite Kampagne gegen Gewalt<br />

an Mädchen und Frauen und für<br />

das Thema Gleichstellung. Am 14.<br />

Februar findet der Aktionstag statt.<br />

Durch das Tanzen auf öffentlichen<br />

Plätzen wird auf friedliche Weise<br />

auf diese Form der Gewalt aufmerksam<br />

gemacht. Weltweit setzen die<br />

Menschen damit ein Zeichen der<br />

Solidarität und fordern das Ende<br />

dieser Gewalt. Zentrales Element ist<br />

dabei das Tanzen zu dem Lied „Break<br />

the chain“. Auch auf dem Detmolder<br />

Marktplatz wird an diesem Tag ab<br />

16.30 Uhr, mit einem großen Flashmob<br />

und einer Kundgebung protestiert.<br />

Organisiert wird der Aktionstag<br />

von den Gleichstellungsbeauftragten<br />

der Stadt Detmold und des Kreises<br />

Lippe, dem Arbeitskreis Mädchenarbeit<br />

in Lippe „MaiL“ und der<br />

Frauenberatungsstelle Alraune e.V.<br />

Unterwegs mit den Stars der Volksmusik am 24. März in Bad Meinberg.<br />

Volksmusikfest mit ihren Lieblingsstars<br />

live und hautnah und kommen<br />

sie mit auf eine musikalische Reise<br />

vom Egerland ins Alpenland. Ein<br />

Muss für alle Fans der Volksmusik<br />

und der schönsten Melodien!“<br />

Karten gibt es bei der Tourist-Information<br />

Horn-Bad Meinberg, Tel.<br />

05234 205970, Tourist-Information<br />

Detmold, Tel. 05231 977328, Lippische<br />

Landes-Zeitung, Tel. 05231<br />

911 113 und an allen bekannten<br />

CTS VVK-Stellen von Reservix &<br />

Eventim.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 24<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

DER BÜRGERMEISTER BERICHTET<br />

AUS RAT UND VERWALTUNG<br />

WW Kulturpreis 2024<br />

Das kulturelle Angebot in Schieder-Schwalenberg ist vielfältig und hochkarätig.<br />

Es bereichert, verbindet, bildet und unterhält. Um dieses zumeist<br />

ehrenamtliche Angebot der Kulturschaffenden zu unterstützen und zu<br />

würdigen, möchte die Stadt Schieder-Schwalenberg auch in diesem Jahr<br />

wieder einen „kulturellen Leuchtturm“ für den Westfalen Weser Kulturpreis<br />

nominieren. Der Preis richtet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen,<br />

Initiativen und Vereine. Im Fokus stehen aktuelle Projekte, wie zum<br />

Beispiel Festivals, Kulturreihen, Ausstellungen und Kulturstätten aus den<br />

letzten zwei Jahren. Berücksichtigt werden zum Beispiel bildende Kunst,<br />

Musik, Kulturveranstaltungen und Kulturvermittlung. Es geht nicht um die<br />

Förderung von Ideen und Konzepten in der Zukunft. Bewerben Sie sich<br />

mit einer aussagekräftigen Projektbeschreibung, gerne per E-Mail, bis zum<br />

29. Februar unter j.bierwirth@schieder-schwalenberg.de. Aus den Bewerbungen<br />

wird ein Beitrag per Ratsbeschluss für den Wettbewerb nominiert.<br />

Direktbewerbungen bei Westfalen Weser sind leider nicht möglich.<br />

Abfälle gehören nicht ins Abwasser<br />

Feuchttücher, Windeln, Hygieneartikel und viele andere Fremdstoffe haben<br />

im Abwasser nichts zu suchen und verursachen immer wieder Probleme.<br />

In den letzten Wochen kam es zum Beispiel mehrfach zu Verstopfungen<br />

der Pumpen des Schmutzwasserpumpwerks in Ruensiek. Mit den Pumpen<br />

wird das Abwasser in Richtung Kläranlage gefördert. Die Behebung der<br />

Störungen ist dabei immer sehr aufwändig und kostspielig. So mussten<br />

zum Beispiel am Heiligabend mehrere Mitarbeiter und ein Spülwagen<br />

tätig werden, um das Pumpwerk wieder in Betrieb zu bringen. Ganz<br />

nebenbei kann diese Art der Abfallentsorgung auch zu Verstopfungen in<br />

den privaten Abwasserleitungen des Hauses führen, um die sich dann der<br />

Hauseigentümer selbst kümmern muss. Es sind aber nicht nur Feststoffe,<br />

die zu Problemen führen. Auch Chemikalien, Farben oder Arzneimittel<br />

sollten auf keinen Fall über die Toilette oder über einen Ausguss entsorgt<br />

werden. Die Reinigung des Abwassers wird hierdurch stark erschwert und<br />

führt zu enormen Kosten, die wiederum von den Gebührenzahlern zu tragen<br />

sind. Ebenfalls tabu sind Speisereste und Fette. Diese setzen sind in den<br />

Abwasserleitungen fest, was zu Verstopfungen und üblen Gerüchen führt.<br />

Zudem werden Ratten und Ungeziefer angelockt.<br />

Digitaler Abfuhrkalender<br />

Restmüll, Biotonne, Altpapier – wann muss was zur Abholung bereitgestellt<br />

werden? Verschieben sich die Abfuhrtermine? Wo findet die<br />

Schadstoffsammlung statt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen<br />

gibt der Abfuhrkalender. Neben allen relevanten Terminen erhalten die<br />

Bürgerinnen und Bürger zudem eine Übersicht wichtiger Adressen und<br />

Telefonnummern zum Thema Abfallentsorgung. Der Abfallkalender wurde<br />

an die Haushalte verteilt, ist aber auch als PDF-Datei zum Beispiel auf der<br />

Internetseite der Stadt verfügbar. Als zusätzlichen Service können Sie sich<br />

auch eine ICS-Datei herunterladen, um die Daten in den Kalender Ihres<br />

Mobiltelefons oder Ihres Computers zu importieren und sich so an die<br />

Müllabfuhrtermine erinnern zu lassen. Egal ob graue, grüne, blaue und<br />

gelbe Tonne sowie Grünschnittannahme oder Schadstoffsammlung, je nach<br />

individueller Einstellung werden Sie am Vortag oder am Abholtag selbst<br />

an den jeweiligen Abfuhrtermin erinnert. Die Datei können Sie sich unter<br />

www.abfall-lippe.de in der Rubrik Service herunterladen.<br />

Vordrucke für die Steuererklärung<br />

Auch in diesem Jahr sind wieder Vordrucke für Ihre Steuererklärung erhältlich.<br />

Hierzu zählen die gängigen Formulare und die Ausfüllhilfe. Diese<br />

liegen im Foyer des Bürger- und Rathauses aus und können dort abgeholt<br />

werden. Unter www.elster.de können Sie alternativ alle Formulare auch<br />

digital abrufen und Ihre Steuererklärung ganz einfach online einreichen.<br />

Ju-Jutsu beim TuS Schieder-Schwalenberg<br />

In entspannter Atmosphäre<br />

Die Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Schieder-Schwalenberg bietet ab sofort<br />

als Kurs oder in Form der unbefristeten Vereinsmitgliedschaft realistische<br />

Selbstverteidigung in jeder Situation, gegen jeden Angriff, ob im Stand<br />

oder am Boden an. Dieses Angebot richtet sich an Jung und Alt, an Frauen<br />

sowie auch an körperlich eingeschränkte Menschen. Die Trainer haben die<br />

Übungsstunden ganz neu gestaltet. So soll für Kinder/Jugendliche der Spaß<br />

und die Freude im Vordergrund stehen in Form eines „altersgerechten Bodenturnens“<br />

auf den Matten. Zwar ist Ju-Jutsu eine Sportart, die Disziplin<br />

lehrt und verlangt. Das Training findet jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr in<br />

der Turnhalle in Schieder statt. Weitere Infos können auch unter ju-jutsu@tonline.de<br />

oder der Telefonnummer 01525-7018809 erfragt werden. Die<br />

Trainer freuen sich über jeden neuen Teilnehmer – in diesem Sinne: Hajime!<br />

Neues Jahr beginnt mit vielen Einsätzen<br />

Feuerwehr<br />

stark gefordert<br />

Im abgelaufenen Jahr wurde die<br />

Feuerwehr Schieder-Schwalenberg<br />

zu ungewöhnlich vielen Einsätzen<br />

gerufen und auch der erste Monat<br />

im neuen Jahr lässt mit bereits 14<br />

Alarmierungen erahnen, dass 2024<br />

ebenfalls kein ruhiges Jahr werden<br />

wird. Die Einsätze sind dabei sehr<br />

vielfältig und manchmal auch exotisch,<br />

so zum Beispiel jüngst während<br />

des Sturmtiefs Jitka in Siekholz<br />

mit dem Einsatzstichwort „liegt<br />

Gewächshaus auf der Straße“. Nach<br />

dem Motto „vier Mann vier Ecken“<br />

konnte diese Gefahrenlage schnell<br />

beseitigt werden. Eine ganz andere<br />

Qualität hatte aber der Gebäudebrand<br />

in Brakelsiek, bei dem das betroffene<br />

Wohngebäude vollständig ausgebrannt<br />

ist. Da zunächst unklar war,<br />

ob sich in dem Gebäude Menschen<br />

aufhielten, stand die Feuerwehr vor<br />

großen Herausforderungen. Auch<br />

die enge Bebauung im Brakelsieker<br />

Dorfkern brachte große Gefahren<br />

für die benachbarten Gebäude mit<br />

sich. Letztendlich wurde auch dieser<br />

Einsatz sehr routiniert abgearbeitet.<br />

Dazu beigetragen hat auch die Unterstützung<br />

der Feuerwehren aus Steinheim,<br />

Blomberg und Barntrup, sowie<br />

des Kreises Lippe, des THW und des<br />

DRK. Besonders zu erwähnen ist<br />

auch die uneigennützige Versorgung<br />

der Kameradinnen und Kameraden<br />

durch die Gaststätte Zum Postillion.<br />

Hier konnten sich die Feuerwehrleute<br />

während der eisigen Nachtstunden<br />

nicht nur aufwärmen, sie wurden<br />

auch noch mit Kaffee und belegten<br />

Broten versorgt. Ich persönlich<br />

konnte mich während des Einsatzes<br />

von der professionellen Arbeit unserer<br />

Feuerwehr überzeugen und mir<br />

bleibt nur, mich bei allen Beteiligten<br />

zu bedanken.<br />

Bei dieser Betrachtung muss man<br />

auch immer wieder beachten, dass<br />

unsere Feuerwehr eine ehrenamtliche<br />

Feuerwehr ist. Brandschutz ist<br />

zwar eine Pflichtaufgabe der Stadt,<br />

die Erfüllung dieser Aufgabe erfolgt<br />

aber mit freiwilligen Kräften. Umso<br />

größeren Wert lege ich darauf, dass<br />

unsere Feuerwehrleute für ihre Arbeit<br />

gute Rahmenbedingungen erhalten.<br />

Hierzu gehören auch eine angemessene<br />

Ausstattung und Ausrüstung.<br />

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.<br />

Diese Rahmenbedingungen sind das<br />

eine, das andere sind aber die Kameradinnen<br />

und Kameraden selbst.<br />

Unsere Freiwillige Feuerwehr lebt<br />

nämlich vom Mitmachen und vom<br />

ehrenamtlichen Engagement. Wenn<br />

Sie einmal in Not sind und Hilfe der<br />

Feuerwehr benötigen, dann werden<br />

Sie diese nur erhalten, wenn es genug<br />

Freiwillige gibt. Feuerwehrfrau oder<br />

Feuerwehrmann<br />

zu sein,<br />

hat übrigens<br />

auch etwas mit<br />

einer besonderen<br />

inneren<br />

Einstellung zu<br />

tun. Für andere<br />

da zu sein<br />

und anderen zu<br />

helfen sowie<br />

Teamfähigkeit<br />

und Kameradschaft<br />

gehören<br />

dazu. Das alles<br />

sind Werte, die<br />

bereits in der<br />

Jugendfeuerwehr<br />

vermittelt<br />

werden.<br />

Falls Ihr Kind<br />

Interesse zeigt,<br />

dann ermutigen<br />

Sie es.<br />

Nachwuchs<br />

wird bei unserer<br />

Feuerwehr<br />

immer<br />

gebraucht.<br />

Nach dem Brand ist das Haus in Brakelsiek einsturzgefährdet und<br />

muss abgerissen werden.<br />

Sie müssen sich hübsch<br />

machen<br />

Besorgen Sie sich bitte schnellstens<br />

einen Friseurtermin! Ich weiß<br />

ja, dass die schwer zu bekommen<br />

sind und es lange Wartezeiten gibt.<br />

Friseure sind gefragt, nur leider will<br />

sich in Deutschland niemand mehr<br />

selbstständig machen. Dabei gibt<br />

es reichlich Bedarf, auch bei uns in<br />

Schieder-Schwalenberg. Das ist ein<br />

Grundübel unserer Wirtschaftspolitik,<br />

dass man das Gefühl hat, dass<br />

Selbständigen das Leben schwer<br />

gemacht wird und uns unsere Vollversorgungsmentalität<br />

eher in den<br />

öffentlichen Dienst treibt. Das liegt<br />

vielleicht auch daran, dass nicht<br />

wenige politische Entscheidungsträger<br />

nicht die geringste Vorstellung<br />

davon haben, was Selbstständigkeit<br />

bedeutet. Wenn Sie sich in Schieder-<br />

Schwalenberg selbstständig machen<br />

wollen, dann sprechen Sie mich an.<br />

Wir versuchen zu helfen, wo es nur<br />

geht. Aber ich schweife ab, es geht<br />

ja um einen Friseurtermin. Der ist<br />

nämlich wichtig, weil im Februar<br />

wieder Street View-Aufnahmen<br />

für Google gemacht werden. Das<br />

wurde mir zumindest angekündigt.<br />

Wenn das Fahrzeug durch unsere<br />

Straßen fährt und die Aufnahmen<br />

macht, dann wollen wir ja schließlich<br />

einen guten Eindruck hinterlassen.<br />

Sie hätten dann übrigens auch die<br />

Möglichkeit eine Legende zu werden,<br />

wenn es Ihnen gelingt, vor der<br />

Kamera irgendeinen Blödsinn zu<br />

machen, der sich dann bei Google<br />

Street View winderfindet. Und wenn<br />

wir schon mal dabei sind: im Juni<br />

findet die Europawahl statt und das<br />

ZDF hat angefragt, weil sie bei uns<br />

ein Wahllokal für ihre Wahlprognose<br />

einbeziehen wollen. Also, auch<br />

Anfang Juni wäre ein Friseurtermin<br />

angebracht. Schließlich wollen wir<br />

ja nicht, dass um 18 Uhr ein Wahlergebnis<br />

in die Prognose einfließt,<br />

von dem wir wissen, dass jemand mit<br />

zersauselten Haaren seine Stimme<br />

abgegeben hat. Es soll ja schließlich<br />

alles seine Ordnung haben.<br />

Heizungsausfall lässt<br />

uns schwitzen<br />

Natürlich passiert so etwas, wenn<br />

man es nicht gebrauchen kann,<br />

aber wie sagt der Lipper so schön:<br />

„da steckste nicht drin“. Massive<br />

Probleme mit der Heizung in der<br />

Alexander-Zeiß-Grundschule haben<br />

uns ganz schön ins Schwitzen gebracht.<br />

Ein Heizungsausfall mitten<br />

im frostigen Winter ist schließlich<br />

höchst suboptimal. Einigermaßen<br />

vertretbare Raumtemperaturen<br />

konnten nur durch den Einsatz des<br />

Schulhausmeisters erreicht werden,<br />

dem mein großer Dank gilt. Jeder<br />

kennt im Moment die Liefer- und<br />

Der Bau des Schnellrestaurants am SchiederSee-Zentrum schreitet voran.<br />

Wartezeiten im Handwerk und kann<br />

sich vorstellen, vor welchen Schwierigkeiten<br />

wir standen. Für mich hatte<br />

dieses Problem allerdings absolute<br />

Priorität und im Zusammenspiel mit<br />

einem örtlichen Handwerksbetrieb<br />

ist es uns gelungen, eine Erneuerung<br />

der Heizung in wenigen Tagen<br />

zu erreichen. Die Arbeiten selbst<br />

konnten in nur zwei Tagen ausgeführt<br />

werden und der Schulleitung ist es<br />

gelungen, für diese Zeit einen Plan<br />

für den Schulbetrieb aufzustellen.<br />

Diese Ausnahmesituation war dann<br />

zum Beispiel auch eine passende Gelegenheit,<br />

um mit den Kindern einmal<br />

einen Ausflug ins Landestheater zu<br />

machen. So kann ein Heizungsproblem<br />

auch schon einmal zu einem<br />

Abenteuer für Kinder werden.<br />

Interessantes<br />

am SchiederSee<br />

Wenn Sie glauben, ein Rundgang<br />

um den SchiederSee wäre im Winter<br />

nicht spannend, dann irren Sie sich.<br />

Am SchiederSee-Zentrum können<br />

Sie aktuell den Fortschritt der<br />

Baumaßnahme „Schnellrestaurant“<br />

beobachten. Dieses Millionenprojekt<br />

wächst und gedeiht und Sie sind<br />

eingeladen, sich vom Baufortschritt<br />

selbst zu überzeugen. Ich nehme<br />

dann auch gerne Prognosen zum<br />

Eröffnungstermin entgegen. Der<br />

Betrieb des Schnellrestaurants ist ja<br />

schließlich die Voraussetzung für den<br />

zweiten Schritt, nämlich den Neubau<br />

des benachbarten Restaurants<br />

Breitengrad (Kronenbruch). Aber<br />

auch am Nordufer gibt es immer<br />

viel zu entdecken. Hier kann man<br />

zahlreiche Vögel, wie zum Beispiel<br />

den Silberreiher beobachten. Zudem<br />

finden Sie hier auch überall Nagespuren<br />

unserer Biberfamilie und auch<br />

die Biberburg liegt in unmittelbarer<br />

Nähe des Rundweges. An welcher<br />

Stelle genau, müssen Sie allerdings<br />

selbst herausfinden. Wenn Sie ganz<br />

großes Glück haben, können Sie<br />

vielleicht auch die sagenumwobene<br />

SchiederSee-Schlange erspähen.<br />

Diese wurde zwar schon länger nicht<br />

mehr gesichtet, aber vielleicht gelingt<br />

es Ihnen ja. Dann machen Sie bitte auf<br />

jeden Fall ein Foto und lassen es mir<br />

zukommen. Ein Rundgang um den<br />

See, verbunden mit einem kleinen<br />

Abstecher in den denkmalgeschützten<br />

Schlosspark, macht natürlich<br />

hungrig und durstig und deswegen<br />

sollten Sie die Gelegenheit nutzen<br />

und die gastronomischen Angebote<br />

SchiederSee-Zentrum, Seeterrassen<br />

und Moses Hütte nutzen.<br />

Viele Grüße<br />

aus Schieder-Schwalenberg<br />

Jörg Bierwirth


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 25<br />

Neujahrsempfang der Wirtschaftsinitiative WIR im Bürgersaal<br />

Engagement in Zeiten des Wandels<br />

Der Programmtitel „Bildung heißt<br />

Zukunft!“ greift das neue Thema der<br />

Nachhaltigkeit auf, womit sich die<br />

Volkshochschule (VHS) Lippe-Ost<br />

in diesem Frühjahrs-Semester mit<br />

Schwerpunkt beschäftigt. Bildung<br />

für Nachhaltige Entwicklung wird<br />

kurz mit BNE abgekürzt. Gemeint<br />

ist Bildung, die den Menschen zu zukunftsfähigem<br />

Denken und Handeln<br />

befähigt. Kurz umschrieben: Lernen<br />

für morgen. So sollte jeder in Zeiten<br />

von Krisen der Welt, dem Zustand<br />

der Erde und eines beschleunigten<br />

Klimawandels reflektieren, was sein<br />

Verhalten bewirkt. Es ist längst nicht<br />

mehr der klassische Umweltaspekt,<br />

den der Begriff Nachhaltigkeit umfasst.<br />

Es werden ökologische (Umwelt),<br />

ökonomische (Wirtschaft),<br />

soziale (Gesellschaft) und politische<br />

Aspekte gleichsam in den Fokus<br />

gestellt. Bildung leistet hier einen<br />

zentralen Beitrag. Dem stellt sich die<br />

VHS Lippe-Ost und orientiert sich<br />

bei der Planung von BNE-Kursen<br />

an den 17 Nachhaltigkeitszielen, die<br />

die vereinten Nationen 2015 in ihrer<br />

Agenda 2030 verabschiedet haben.<br />

Bürgermeister Jörg Bierwirth, Michael Hermann (Schwalenberger Bierbrauzunft)<br />

und die WIR-Vorsitzende Sabine Eichmann-van der Heyden<br />

redeten auf dem Neujahrsempfang der WIR. Foto: Manfred Hütte<br />

Launige Gespräche, Informationen<br />

zur Stadtentwicklung, eine<br />

Prise Humor und Schwalenberger<br />

Kellerbier, diese Mischung machte<br />

den Neujahrsempfang der Initiative<br />

„WIR in Schieder-Schwalenberg“<br />

zu einem festen Programmpunkt<br />

im gesellschaftlichen Leben der<br />

Bindestrichstadt.<br />

„Brauchen viel<br />

Zuversicht“<br />

Es war ein Stimmungsbogen, den<br />

die über 100 Gäste aus dem gesellschaftlichen<br />

Leben erwartete. Er<br />

steigerte sich erst sehr langsam. Die<br />

WIR-Vorsitzende Sabine Eichmannvan<br />

der Heyden begann mit einer<br />

Übersicht über die Krisen und Nöte<br />

unserer besonderen Zeit. „Wir<br />

brauchen viel Zuversicht, es ist in<br />

allen Bereichen schwierig“, sagte<br />

sie und warnte vor Entwicklungen<br />

am rechten Rand der Gesellschaft<br />

(Stichwort: „Remigration“). Dem<br />

hielt sie entgegen: „Es hat viele<br />

Vorteile, hier zu leben, es ist sicher<br />

und friedlich“.<br />

„Dem Wandel stellen“<br />

Zuversichtlicher blickt Bürgermeister<br />

Jörg Bierwirth in die Zukunft: „Es<br />

ist eine Zeit des Umbruchs. Vor uns<br />

stehen viele Herausforderungen, für<br />

die es nicht die eine einfache Lösung<br />

gibt, auch wenn es Gruppierungen<br />

an den politischen Rändern gibt,<br />

die uns das glauben machen wollen.<br />

Dabei hat uns die Geschichte<br />

mehr als einmal gelehrt, wohin das<br />

führt.“ Zeiten des Umbruchs und<br />

des Wandels sorgten immer für Verunsicherung<br />

und das sind Zeiten, in<br />

denen extreme Gruppierungen leider<br />

viel zu viel Zuspruch erhalten. Zum<br />

Umbruch gehörten der demographische<br />

Wandel, der Klimawandel,<br />

die Verschiebung der Machtblöcke,<br />

die Veränderung der internationalen<br />

Sicherheitsarchitektur und besonders<br />

der, der durch die Künstliche Intelligenz<br />

(KI) ergeben werde. „Der<br />

Wandel ist Realität und wenn wir<br />

uns dieser Realität nicht stellen, dann<br />

werden wir abgehängt“, appellierte<br />

er. Dann noch eine Botschaft an die<br />

Bundesregierung in Berlin: „Gerade<br />

wer den Wandel erfolgreich gestalten<br />

will, muss die Ordnung inmitten der<br />

Veränderung bewahren. Das schafft<br />

Sicherheit für die Betroffenen.“ Nicht<br />

selten habe man das Gefühl, dass<br />

dort über die Lebenswirklichkeit von<br />

Menschen bestimmt wird, obwohl<br />

man deren Lebenswirklichkeit gar<br />

nicht kenne. Zum Thema Gemeindefinanzen<br />

sagte er: „Die Bundes- und<br />

Landespolitik muss die kommunale<br />

Familie daher in die Lage versetzen,<br />

das tun zu können, was man<br />

in Berlin und Düsseldorf gerne<br />

vor den Kameras verkündet. Dazu<br />

gehören auch Verlässlichkeit der<br />

Politik und Planbarkeit sowie eine<br />

auskömmliche Finanzausstattung<br />

der Kommunen für die Aufgaben,<br />

die ihnen auferlegt werden. An allem<br />

mangelt es im Moment und das ist<br />

Gift für den notwendigen Wandel.<br />

So wird jedes Vertrauen zerstört.“<br />

Heißes Eisen ISEK<br />

Schieder-Schwalenberg werde<br />

2024 einige Investitionen anstoßen.<br />

Start in das Frühjahrs-Semester der VHS Lippe-Ost<br />

„Bildung heißt Zukunft!“<br />

Diese Kurse werden im Programm<br />

durch ein BNE-Logo gekennzeichnet.<br />

Auf der Homepage werden die<br />

Kurse mit dem Nachhaltigkeitsaspekt<br />

unter der Rubrik „nachhaltig<br />

leben“ zusammengefasst.<br />

Ein umfangreiches Online-Angebot<br />

rundet das Angebot ab: Sonnenstrom<br />

vom Dach oder vom Balkon,<br />

Alternativen zur Heizung oder das<br />

hitzerobuste Dach. In dem Bereich<br />

von Umwelt, Ökologie und alternativen<br />

Energien kooperiert die VHS<br />

mit Partnern, die über die Expertise<br />

und Referenten verfügen wie u.a.<br />

mit der Verbraucherzentrale NRW.<br />

Damit kann die VHS Interessierten<br />

eine breite Vielfalt bieten. Mit der<br />

VHS der Stadt Halle wird der Digital<br />

Dienstag bedient, wo ein breites Themenspektrum<br />

zu Hause abgerufen<br />

werden kann: DIY Osterdeko einmal<br />

anders, Mein Kind stärken gegen<br />

Mobbing, Energiewende privat –<br />

Fördermittel vom Staat oder Mobile<br />

Digital-Werkstatt. Insgesamt kann<br />

der Kunde aus 126 Online-Kursen<br />

wählen.<br />

Daneben wartet die VHS in ihren<br />

fünf Fachbereichen, „Politik - Gesellschaft<br />

- Umwelt“, „Kultur - Gestalten“,<br />

„Gesundheit“, „Sprachen“<br />

und „Berufliche Bildung - EDV“, mit<br />

über 300 Präsenzkursen auf, die verteilt<br />

in Barntrup, Blomberg, Lügde,<br />

Extertal und Schieder-Schwalenberg<br />

angeboten werden. Darüber hinaus<br />

gibt es Angebote in der Reihe „Blick<br />

hinter die Kulissen“, die in Detmold<br />

(Brauerei Strate und Landestheater)<br />

und Bielefeld (Dr. Oetker Welt und<br />

Kaffeerösterei Eisbrenner) stattfinden.<br />

Der Warrior Hike findet dieses<br />

Jahr im April statt und wirft seine<br />

Schatten voraus. Die VHS bietet<br />

in Kooperation mit den beteiligten<br />

Kommunen im Vorfeld zwei Vorbereitungswanderungen<br />

von 30 bzw.<br />

40 Kilometer mit Brinja Weiglein,<br />

einer erfahrenen Extrem-Hikerin,<br />

an. Am Starttag, Freitag, 12. April<br />

gibt es dazu einen motivierenden<br />

Vortrag von Joey Kelly „No limits?<br />

– wie schaffe ich mein Ziel“, wo sich<br />

auch nicht Mit-Wanderer motivieren<br />

lassen können.<br />

Mit der Qualifizierung von Stadt-<br />

Start in das Frühjahrs-Semester: (v.l.) Nicole Grützmacher (VHS-Fachbereichsleiterin Sprachen - Berufliche<br />

Bildung), Andrea Lemm (VHS-Leiterin) und Michael Lauterbach (VHS-Fachbereichsleiter EDV<br />

- Digitales Lernen) mit den neuen Programmheften.<br />

„Im vollen Gange ist die technische<br />

Ertüchtigung des Freibades, die richtige<br />

Kraftanstrengungen erfordert,<br />

aber mit voller Rückendeckung der<br />

Ratsmitglieder umgesetzt wird. Danke<br />

an die Betreiber gGmbH. Wir setzen<br />

die Investitionen im Brandschutz<br />

fort und wir investieren in unsere<br />

Wasserversorgungsinfrastruktur. Für<br />

Schwalenberg haben wir das ISEK<br />

auf den Weg gebracht und machen<br />

uns an die Umsetzung. Das wird noch<br />

für ganz schwierige Diskussionen<br />

sorgen, weil sich die Positionen<br />

unversöhnlich gegenüberstehen, aber<br />

da müssen wir durch.“<br />

Ehrenamtliche machen<br />

die Stadt erst lebenswert<br />

Dann appellierte Bierwirth, in der<br />

„schönsten Stadt des Lipperlandes“<br />

selbst Engagement zu zeigen: „Nur<br />

einfach meckern ist im Übrigen uncool.<br />

Anpacken und selbst ein Teil der<br />

Lösung sein, das ist cool.“ Zu allen<br />

Ehrenamtlichen sagte Bierwirth:<br />

„Was wären wir ohne die unzähligen<br />

ehrenamtlichen Aktivitäten? Das<br />

Freibad und die Feuerwehr habe ich<br />

gerade schon erwähnt. Was die Vereine,<br />

Initiativen oder auch einzelne<br />

Personen alles auf die Beine stellen,<br />

ist wirklich beachtlich. Vielen Dank,<br />

dass es Euch gibt! Ihr seid Schieder-<br />

Schwalenberg, Ihr seid der Grund,<br />

warum Schieder-Schwalenberg so<br />

lebenswert ist.“ Das sah auch der<br />

stellvertretende Landrat Stefan<br />

Grigat so, der die Politik in Berlin<br />

scharf kritisierte.<br />

Schwalenberg bekannt<br />

Michael Hermann ist sowas wie<br />

der Botschafter der Schwalenberger<br />

Bierbrauzunft, die im März 2023 als<br />

„immaterielles Weltkulturerbe der<br />

bzw. Gästeführern beschreitet die<br />

VHS neues Terrain. Der Schwerpunkt<br />

der Qualifizierung liegt darauf,<br />

die kommunikativen Fähigkeiten<br />

zu verbessern. Der Gast erwartet<br />

eine Mischung aus Entertainment<br />

und Information. Für den angehenden<br />

Stadtführer gilt es, neben dem<br />

Wissensinput, bei verschiedenen<br />

Führungen regionaler Gästeführer<br />

hinein zu schnuppern. Die Qualifizierung<br />

startet am 10. Februar mit<br />

dem Experten Werner Stock aus<br />

Warendorf, der in die Planung, Entwicklung<br />

und Durchführung einer<br />

Führung einführt. Der Kurs endet<br />

für die Teilnehmenden mit einer<br />

Präsentation ihrer ausgearbeiteten<br />

Führung.<br />

Die VHS Lippe-Ost wird Dank der<br />

Fördermittel vom Land NRW ihre<br />

Bildungsberatung weiter fortsetzen.<br />

Daher können auch Beratungen zur<br />

beruflichen Entwicklung weiter angeboten<br />

werden. Die Berater können<br />

ihre Arbeit weiterhin vor Ort fortsetzen.<br />

Neu hinzugekommen ist Dr.<br />

Gabriele Jacobsen, die die Beratung<br />

für Zugewanderte insbesondere in<br />

den Integrationskursen anbietet, um<br />

sie bei der beruflichen Integration zu<br />

unterstützen. Die VHS Lippe-Ost<br />

hat neben Blomberg und Schieder<br />

neue Beratungsorte. In Lügde gibt<br />

es ein Büro im Bildungscampus, in<br />

Barntrup ist die VHS in der Stenebergschen<br />

Fabrik zu finden und im<br />

Extertal wird ein Beratungsabend<br />

immer am ersten Mittwoch im Monat<br />

im Rathaus durchgeführt. Der<br />

Bildungsscheck für die berufliche<br />

Weiterbildung, der vom Land NRW<br />

gefördert wird, wird weiterhin angeboten<br />

und die Beratung an den neuen<br />

Standorten durchgeführt.<br />

Damit erfüllt die VHS Lippe-Ost<br />

den an sie gestellten Auftrag, Bildung<br />

für alle und vor Ort anzubieten,<br />

erfolgreich. Weitere Informationen<br />

bei der VHS-Hauptgeschäftsstelle,<br />

E-Mail: info@vhslippe-ost.de, Tel.<br />

05282-98040 oder auf der Homepage:<br />

www.vhslippe-ost.de.<br />

UNESCO“ ausgezeichnet wurde.<br />

Die Schwalenberger Brauzunft pflegt<br />

die mehr als 350 Jahre alte Tradition<br />

des Bierbrauens in Schwalenberg<br />

und hat sich bereits weit über unsere<br />

Stadtgrenzen hinaus einen Namen<br />

gemacht. Seine vorgetragene „Kulturgeschichte<br />

des Brauens“ mündete<br />

Empfang in Annaberg-Buchholz.<br />

schließlich in launigen Gesprächen<br />

an der Theke – mit Schwalenberger<br />

Kellerbier und Musik von Conny<br />

Wille und Andreas Wellmann. Als sie<br />

„So happy together“ spielten, gaben<br />

sie dem Abend auch das passende<br />

Motto.<br />

M.H.<br />

Vereinsausflug der Schwalenberger Brauzunft<br />

Nachtwächter trifft Brauer<br />

Unter dem Motto „Nachtwächter trifft Brauer“ haben die Schwalenberger<br />

Brauzunft und die Schwalenberger Nachtwächter bereits wiederholt<br />

gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt. In diesem Jahr stand ein<br />

gemeinsamer Vereinsausflug unter der Federführung der Nachtwächter<br />

unter diesem Motto. Ziel war das Welterbe Montanregion Erzgebirge.<br />

So begaben sich 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für vier Tage auf<br />

eine spannende Erkundungstour. Die wenigsten hatten zuvor schon von<br />

den besuchten Orten Schwarzenberg, Annaberg-Buchholz, Thum und<br />

Zwönitz gehört. Gut erhaltene Altstädte, reiche Kulturangebote und<br />

herzliche Empfänge vor Ort waren Eindrücke, die die Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer noch lange in bester Erinnerung behalten werden.<br />

Zu nennen sind da eine Besteigung des Turms im historischen Rathaus<br />

von Schwarzenberg, ein Empfang im Rathaus von Annaberg-Buchholz<br />

durch den dortigen Nachtwächter und eine Kirchturmbesteigung mit<br />

einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm durch den Türmer in Thum.<br />

Dieser Programmteil trug insofern ganz deutlich die organisatorisch<br />

Handschrift der Schwalenberger Nachtwächter Josef Kirchhoff und<br />

Franz Grunwald.<br />

Die Brauer unter der Leitung von Zunftmeister Fritz Beckmann und<br />

Geschäftsführer Dirk Beckmann kamen dann bei einer exklusiven Brauhausführung<br />

und Verkostung in der kleinen Privatbrauerei von Zwönitz<br />

auf ihre Kosten. In Zwönitz hatte man nicht nur deshalb während des<br />

Aufenthalts Quartier bezogen, denn mit der traditionellen Lichtmessfeier<br />

wartete noch ein weiteres Highlight auf die Schwalenberger. Am 2.<br />

Februar endet in Zwönitz stets die Weihnachtszeit, mit einem zeremoniellen<br />

Ausschalten aller Weihnachtslichter. Die Feierlichkeiten begannen<br />

mit einem gemeinsamen Gottesdienst an den sich ein musikalisches<br />

Bühnenprogramm auf dem Marktplatz anschloss. Mehrere tausend<br />

Besucherinnen und Besucher wohnten dem Spektakel bei. Die Schwalenberger<br />

Nachwächter begleiteten ihre Kollegen anschließend bei ihren<br />

traditionellen Rundgängen um die Feierlichkeiten stilvoll zu beenden.<br />

Und, wie könnte es anders sein, wartete auf Nachwächter und Brauer<br />

abschließend ein zünftiger Abend, erneut in der Zwönitzer Brauerei.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 26<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Westfalen-Weser-Energie spendet 2000 Euro für den <strong>Steinheimer</strong> Tisch<br />

Unternehmen nimmt gesellschaftliche<br />

Verantwortung für die Region wahr<br />

Zum Jahreswechsel spendete die Westfalen-Weser-<br />

Energie 50.000 Euro an 22 ehrenamtliche Tische<br />

und Tafeln in seinem Netzgebiet, das sich über ganz<br />

Ostwestfalen und Teile Niedersachsens erstreckt. Zu<br />

den Adressaten gehört auch der <strong>Steinheimer</strong> Tisch, der<br />

sich über 2000 Euro freuen durfte.<br />

„Der <strong>Steinheimer</strong> Tisch leistet für bedürftige Menschen<br />

wertvolle Arbeit,“ erklärte WW-Kommunalreferent<br />

Rüdiger Hölscher bei der Spendenübergabe im<br />

evangelischen Gemeindezentrum Steinheim. Auf<br />

solche Spenden ist der Tisch angewiesen, denn mit dem<br />

Geld werden vor allem nur kurz haltbare Lebensmittel<br />

zugekauft. „Das rein kommunale Unternehmen nimmt<br />

damit seine gesellschaftliche Verantwortung für die<br />

Region wahr,“ so Hölscher. Mit der Spende wollen<br />

man aber auch das unermüdliche und vorbildliche<br />

Engagement der Tischmitarbeiter unterstützen.<br />

Der <strong>Steinheimer</strong> Tisch versorgt aktuell knapp 300<br />

Haushalte mit insgesamt 500 Personen einmal die<br />

Woche mit Lebensmitteln. „Den Tisch gibt es seit<br />

zehn Jahren. Wir beobachten gerade in der letzten<br />

Zeit eine stetig wachsende Zahl von Personen, die auf<br />

kostenlose Lebensmittelausgaben durch Tische und<br />

Tafeln angewiesen sind,“ stellte Gaby Valentin vom<br />

<strong>Steinheimer</strong> Tisch fest. Die rund 14 Helferinnen und<br />

Helfer des <strong>Steinheimer</strong> Tisch sind nicht nur für die<br />

Ausgabe (immer dienstags) zuständig. Sie organisieren<br />

auch die Lebensmittel, die sie von Lebensmittelmärkten<br />

abholen. Hauptlieferant ist derzeit das REWE-Zentrallager<br />

in Breuna.<br />

Inzwischen wurde auch in der Nachbarstadt Nieheim<br />

ein Tisch ins Leben gerufen, der die Arbeit in Steinheim<br />

entlastet. Geplant ist auch für Marienmünster ein<br />

selbstständiger Tisch. Die ersten Gespräche sind bereits<br />

angelaufen. Neben dem <strong>Steinheimer</strong> Tisch haben der<br />

Höxter Tisch (2500 Euro) und die Speisekammer Bad<br />

Driburg (2000 Euro) Zuwendungen von Westfalen-Weser<br />

erhalten.<br />

Die Westfalen-Weser-Energie hat den <strong>Steinheimer</strong> Tisch mit 2000 Euro unterstützt. Damit können Udo<br />

und Gaby Valentin Lebensmittel zukaufen, rechts WW-Kommunalreferent Rüdiger Hölscher.<br />

Danksagungsanzeigen<br />

Sie haben einen Grund zu feiern, möchten sich bedanken oder einfach nur Grüße<br />

loswerden? Oder es gibt einen traurigen Anlass und Sie möchten sich gerne für die<br />

Anteilnahme bedanken? Lassen Sie sich von unseren Online-Mustern für Familienanzeigen<br />

inspirieren! Wir zeigen Ihnen eine Auswahl an schönen Anzeigen zu den<br />

unterschiedlichsten Anlässen. Mithilfe unseres Onlineformulars können Sie Ihre persönliche<br />

Familienanzeige ganz einfach direkt auf unserer Homepage www.kurierverlag.de<br />

aufgeben. Die nächste Ausgabe des <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong>s erscheint<br />

übrigens am 7. März 2024.<br />

Nadine Kistner wurde mit 31 Jahren zur Witwe und will nun als Trauerbegleiterin anderen Betroffenen<br />

helfen.<br />

Wie Nadine Kistner zur Trauerbegleiterin wurde<br />

Trauercafé in Steinheim startet im März<br />

Ich bin Nadine Kistner und wurde<br />

mit 31 Jahren zur Witwe, als mein<br />

Mann an Knochenkrebs starb. Die<br />

Welt stand plötzlich still und doch<br />

musste ich für meine Kinder weiter<br />

da sein. Das war sehr schwer. Denn<br />

so wie ich eigentlich als Mama sein<br />

wollte, ging es plötzlich nicht mehr.<br />

Um den Verlust verarbeiten zu können,<br />

suchte ich mir vor Ort Hilfe bei<br />

einem Trauercoach.<br />

Ich brauchte jemanden, der mir<br />

einfach mal zuhört, wo ich das, was<br />

mich bedrückt einfach frei heraus<br />

erzählen konnte. Mit mir gemeinsam<br />

ein Stück durch die Trauer geht. Eine<br />

Person, die mir neue Wege aufzeigt,<br />

um besser da durch zu kommen! Die<br />

Unterstützung tat mir sehr gut. Zehn<br />

Monate lang nahm ich ein Trauercoaching<br />

für mich in Anspruch, und<br />

habe dabei auch gemerkt, wie wichtig<br />

derartige Angebote für Trauernde<br />

sind. Denn dann ist da jemand, der<br />

einen versteht und schließlich auch<br />

dabei hilft, über den Tellerrand hinauszuschauen<br />

und so Wege zeigt, wie<br />

man trotz des Verlustes irgendwann<br />

wieder glücklich werden kann. Und<br />

nun möchte ich ein Trauercafé in<br />

der <strong>Steinheimer</strong> Innenstadt anbieten.<br />

Heute bin ich 34 Jahre alt und<br />

habe meinen einstigen Job in einer<br />

Zahnarztpraxis vor zwei Jahren an<br />

den Nagel gehängt und mich selbst<br />

zur Trauerbegleiterin fortbilden lassen.<br />

Meine neue Tätigkeit fühlt sich<br />

nicht wie Arbeit an, sondern einfach<br />

wie eine absolut sinnvolle Aufgabe,<br />

die mich absolut erfüllt. Zu sehen,<br />

wie viele Menschen im Laufe der<br />

Begleitung wieder aufgehen wie eine<br />

Blume und ihr Leben neu entdecken,<br />

macht das Ganze so wertvoll. Den<br />

Sinn des Lebens wiederzufinden, ist<br />

eine große herausfordernde Situation<br />

und kann manchmal sehr schwer sein,<br />

dies alleine zu bewältigen.<br />

„Trauer sollte kein<br />

Tabuthema sein“<br />

Selbst weiß ich wie schwer es<br />

ist auch nach einiger Zeit in der<br />

Trauer, im Umfeld noch Gehör<br />

und Verständnis zu finden. Es wird<br />

nicht gerne über Sterben, Tod und<br />

Trauer gesprochen, es ist ein sehr<br />

emotionales und sensibles Thema,<br />

aber für Trauernde ist es so wichtig<br />

darüber zu reden. Egal wie lange<br />

es her ist! So war es auch bei mir.<br />

Gerade im Freundeskreis ist es mir<br />

passiert, dass sich manche Freunde<br />

plötzlich von mir distanziert haben.<br />

Ich hatte meinen Partner verloren<br />

und dann meldeten sich auch noch<br />

verschiedene Freunde ab, die anscheinend<br />

mit der Situation nicht<br />

zurechtkamen, dabei sollte Trauer<br />

kein Tabuthema sein.<br />

Das neue Angebot im<br />

Bistro<br />

Ursprünglich aus Lippstadt, kam<br />

ich vor rund 15 Jahren in die Emmerstadt.<br />

Für den Job bin ich damals<br />

mit meinem Mann hierhergezogen.<br />

Und ich möchte weiter in Steinheim<br />

leben – und die Stadt künftig um<br />

ein Angebot bereichern: Einmal<br />

pro Monat lade ich ab sofort zum<br />

Trauercafé „Trauerzeit“ ein. Ich<br />

möchte einen Raum schaffen, wo<br />

sich Gleichgesinnte in einer lockeren<br />

Atmosphäre bei einem Kaffee<br />

oder Tee über ihre Erfahrungen<br />

austauschen können. Wo aber auch<br />

einfach über alltägliche Dinge, die<br />

einen beschäftigen, gesprochen werden<br />

kann. Einen passenden Ort für<br />

diesen Raum habe ich in Steinheim<br />

in „Nicole’s Bistro mit Herz“ gefunden.<br />

Inhaberin ist Nicole Hudspeth.<br />

An der Neuen Straße gelegen, bietet<br />

das gemütliche Bistro nun immer<br />

gegen Ende eines Monats einen<br />

geschützten Raum für Gespräche<br />

des Trauercafés. Gegessen werden<br />

darf dabei auch.<br />

Der nächste Termin im<br />

März<br />

Das nächste Treffen findet am<br />

Donnerstag, 21. März, um 18 Uhr<br />

statt. Wer plant, dazu vorbeizukommen,<br />

kann sich gern vorher<br />

bei mir oder bei Nicole‘s Bistro<br />

informieren und anmelden. Zu<br />

erreichen bin ich per E-Mail, unter<br />

nadine.kistner@t-online.de, oder<br />

per Tel. 0176 6211 0716. Nicole‘s<br />

Bistro ist zu erreichen unter info@<br />

bistromitherz.de oder per Tel. 0176<br />

890 98 440. Die aktuellen Termine<br />

für die Trauerzeit sind auch auf den<br />

jeweiligen Homepages zu finden:<br />

www.nadinekistner.de oder www.<br />

bistromitherz.de. Aber auch spontan<br />

darf beim Café vorbeigeschaut<br />

werden. Willkommen sind nicht nur<br />

<strong>Steinheimer</strong> jeden Alters, sondern<br />

auch Interessierte aus der ganzen<br />

Umgebung. Und wer mag, kann<br />

zunächst auch in Begleitung beim<br />

Trauercafé vorbeischauen. Angedacht<br />

ist auch, das Angebot, je nach<br />

Anfrage, am Vor- und Nachmittag<br />

anzubieten.<br />

Was das Café „Trauerzeit“ allerdings<br />

nicht ersetzt, ist eine individuelle<br />

Trauerbegleitung. Ich begleite<br />

Trauernde sowohl online per Zoom<br />

als auch in Präsenz. Ebenso sind<br />

Hausbesuche möglich. Wenn es das<br />

Wetter zulässt, gehe ich gerne mit<br />

meinen Klienten/-innen raus in die<br />

Natur. Hier können die Gedanken<br />

nochmal ganz anders fließen. Und<br />

ob Trauercafé oder Trauerbegleitung<br />

– ganz hilfreich sei es eben,<br />

über die Trauer zu sprechen. Vor ihr<br />

davonzulaufen, funktioniert nicht.<br />

Nur wer erst durch den Schmerz hindurchgeht,<br />

kann Heilung erfahren.<br />

Statt Karten<br />

„Der Schmerz vergeht und auch die Trauer.<br />

Was bleibt, ist das Licht und das Leben,<br />

das er in diese Welt brachte.“<br />

Heinrich Faber<br />

* 2. Februar 1933 † 4. Januar 2024<br />

Herzlichen Dank allen,<br />

die ihre große Anteilnahme und Verbundenheit<br />

auf so vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht haben.<br />

Viele haben uns ihre ganz persönlichen Erinnerungen<br />

und Gedanken mitgeteilt, was uns tief bewegt hat.<br />

Steinheim, im Februar 2024<br />

Das Gedenkamt ist am Samstag, dem 2. März 2024<br />

um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Marien in Steinheim.<br />

„Was man tief in seinem Herzen besitzt,<br />

kann man nicht durch den Tod verlieren.“<br />

(Johann Wolfgang von Goethe)<br />

Manfred Wesemann<br />

* 10. Juli 1951 † 26. Januar 2024<br />

Für immer in unseren Herzen:<br />

Gebrielle<br />

Lisa-Maria<br />

Maria Wesemann<br />

Rolf und Sigrid<br />

Wolfgang<br />

Anja und Sascha mit Kindern<br />

Tobias und Tonja mit Kindern<br />

32839 Steinheim, Bornebrucher Weg 17<br />

Irmgard Faber<br />

Christina Faber und Thomas Lange<br />

Die Trauerfeier ist am Donnerstag, dem 15. Februar 2024, um 14.00 Uhr in der<br />

Friedhofskapelle in Steinheim, anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung.<br />

Von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir abzusehen.<br />

Wir bitten, auf Trauerbekleidung zu verzichten.<br />

Nach der Beisetzung gehen wir in aller Stille auseinander.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 27<br />

Apothekenbereitschaft<br />

für Steinheim bis zum 7. März<br />

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.<br />

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten<br />

Ihrer Apotheken Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer<br />

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apo. in Ihrer Nähe<br />

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken<br />

angesagt. Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8<br />

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der<br />

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen<br />

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 12.00<br />

Uhr und endet am folgenden Tag um 12.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen<br />

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier<br />

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „ Steinheim“ unter<br />

www.akwl.de angezeigt“. Der <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> druckt hier die erste<br />

der angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Notdienste Steinheim und Umgebung<br />

8. 2. Nelken-Apo., Bahnhofstr. 1, Blomberg, 05235/99000<br />

9. 2. St. Nikolaus-Apo., Marktstr. 6, Nieheim, 05274/1212<br />

10. 2. Bad-Apo., Parkstr. 55, Bad Meinberg, 05234/9762<br />

11. 2. Wall-Apo., Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100<br />

12. 2. St. Rochus-Apo., Bahnhofsallee 8, Steinheim, 05233/8609<br />

13. 2. Apo. zur Rose, Benekestr. 9, Detmold, 05231/974900<br />

14. 2. Kronen-Apo., Mittelstr. 33, Horn, 05234/2538<br />

15. 2. Hubertus-Apo., Pyrmonter Str. 1, Schieder, 05282/94041<br />

16. 2. Gesundheitszentrum, Bahnhofsallee 12, Steinheim, 05233/702050<br />

17. 2. Marien-Apo., Bahnhofstr. 1, 32676 Lügde, 05281/7244<br />

18. 2. Heutor-Apo., Heutorstr. 4, Blomberg, 05235/95310<br />

19. 2. Gesundheitszentrum, Bahnhofsallee 12, Steinheim, 05233/702050<br />

20. 2. Stadt-Apo., Hamelner Str. 1 a, Barntrup, 05263/3535<br />

21. 2. Einhorn-Apo., Mittelstr. 43, Barntrup, 05263/939010<br />

22. 2. Amts-Apo., Windmühlenweg 1, Vörden, 05276/1070<br />

23. 2. Nelken-Apo., Bahnhofstr. 1, Blomberg, 05235/99000<br />

24. 2. St. Nikolaus-Apo., Marktstr. 6, Nieheim, 05274/1212<br />

25. 2. Kronen-Apo., Mittelstr. 33, Horn, 05234/2538<br />

26. 2. Markt-Apo., Marktstr. 30, Steinheim, 05233/950010<br />

27. 2. St. Rochus-Apo., Bahnhofsallee 8, Steinheim, 05233/8609<br />

28. 2. Wall-Apo., Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100<br />

29. 2. Gesundheitszentrum, Bahnhofsallee 12, Steinheim, 05233/702050<br />

1. 3. Bad-Apo., Parkstr. 55, Bad Meinberg, 05234/9762<br />

2. 3. Brunnen-Apo., Lange Str. 119, Bad Driburg, 05253/2311<br />

3. 3. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625<br />

4. 3. Markt-Apo., Marktstr. 30, Steinheim, 05233/950010<br />

5. 3. St. Nikolaus-Apo., Marktstr. 6, Nieheim, 05274/1212<br />

6. 3. St. Rochus-Apo., Bahnhofsallee 8, Steinheim, 05233/8609<br />

7. 3. St. Nikolaus-Apo., Marktstr. 6, Nieheim, 05274/1212<br />

Themenabende für am christlichen Glauben<br />

Interessierte<br />

Glaube im Gespräch<br />

Menschen, die auf der Suche sind oder die über ihren christlichen Glauben<br />

mit anderen ins Gespräch kommen möchten, haben dazu die Gelegenheit<br />

bei dem Projekt „Glaube im Gespräch“. Das Projekt startet am 19. Februar<br />

in Nieheim und wird vorbereitet von Christen aus der katholischen und<br />

evangelischen Gemeinde vor Ort und von freikirchlichen Christen aus<br />

der Gemeinde „Hoffnung für alle“ in Steinheim. An fünf Montagabenden<br />

können im evangelischen Gemeindehaus die Gäste voneinander hören und<br />

einander erzählen, was der Glaube für sie bedeutet. Auch Jugendliche sind<br />

herzlich willkommen; für sie wird es einen eigenen „Jugendtisch“ geben.<br />

Die Treffen finden statt am Montag, 19. und 26. Februar und am 4.,11.<br />

und 18. März, Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Am Freitag, 22. März, sind<br />

alle Gäste um 18 Uhr zu einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst in die<br />

Räume der freikirchlichen Gemeinde in Steinheim eingeladen. Weitere<br />

Informationen und Anmeldungen zu den kostenfreien Abenden bei Maria<br />

Kröling, Telefon 05274/952856 oder maria.kroeling@gmx.de.<br />

Blutspenden<br />

Nieheim: Dienstag, 20. Februar, 16:00 Uhr - 20:00 Uhr, Kath. Grundschule<br />

Nieheim, Zur Warte 14. Schieder: Dienstag, 20. Februar, 16:00 Uhr - 20:00<br />

Uhr, Grundschule am Schlosspark, Parkallee 7. Grossenmarpe: Montag,<br />

26. Februar, 16:00 Uhr - 20:00 Uhr, Grundschule, Turnhallenstr. 9.<br />

IMPRESSUM<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong><br />

(gegründet 1978)<br />

Kurier-Verlag<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.kurier-verlag.de<br />

info@kurier-verlag.de<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Kampstraße 10<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28-22<br />

Email:<br />

info@steinheimer-blickpunkt.de<br />

Internet:<br />

www.steinheimer-blickpunkt.de<br />

Redaktionsleitung:<br />

M. Hütte (verantwortlich)<br />

Holger Fretzer (Redaktion)<br />

Mediaberatung:<br />

Steinheim, Nieheim, Marienmünster,<br />

Schieder-Schwalenberg:<br />

Norbert Kreuzer (verantw.)<br />

Telefon: 0 52 82 / 96 99 34<br />

norbert-kreuzer@t-online.de<br />

Blomberg: Sonja Hohner<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28-11<br />

Druck:<br />

Bruns Druckwelt GmbH & Co.<br />

KG, Trippeldamm 20,<br />

32429 Minden<br />

Beilagenanlieferung:<br />

Bruns Druckwelt<br />

GmbH & Co. KG, Tor 3<br />

Trippeldamm 20,<br />

32429 Minden<br />

Beilagenannahme<br />

Mo.-Do. 7.00 Uhr<br />

bis 15.15 Uhr<br />

Freitag 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr<br />

Beilagenhinweis<br />

In Teilen der Auflage liegen<br />

Prospekte dieser Firmen bei:<br />

Möbel Heinrich, und Emelei<br />

Energy, Altenbeken.<br />

Wir bitten um Beachtung.<br />

Nächster Erscheinungstermin:<br />

Donnerstag, 7. März 2024<br />

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte,<br />

insbesondere für<br />

Texte, Bilder, Zeichnungen und<br />

Anzeigen, liegen beim Kurier-<br />

Verlag. Das Reproduzieren ist ohne<br />

Genehmigung des Verlages nicht<br />

gestattet und wird strafrechtlich<br />

verfolgt. Der Verlag behält sich<br />

das Recht vor, eingereichte Texte<br />

und Bilder auch im Internet zu<br />

veröffentlichen. Es besteht kein<br />

Anspruch auf Veröffentlichung<br />

eingereichter Texte und Bilder.<br />

Bei Nichterscheinen aus von dem<br />

Kurier-Verlag nicht zu vertretenden<br />

Gründen entsteht kein Anspruch<br />

auf Haftung bzw. Schadenersatz<br />

durch den Verlag. Für unverlangt<br />

eingesandte Bilder und Manuskripte<br />

kann keine Haftung übernommen<br />

werden; diese verbleiben im Verlag.<br />

Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 1/2023.<br />

Druckauflage: 23.100 Stück<br />

Kleinanzeigen und Stellenmarkt im <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong><br />

So können Sie Anzeigen aufgeben: Online unter www.kurier-verlag.de/Leistungen finden Sie die Möglichkeit, Kleinanzeigen online aufzugeben. Oder Sie scannen den QR-Code ein und gelangen<br />

direkt ins Menü. Oder Sie rufen uns einfach an unter Tel. 05234-2028-27. Bitte halten Sie Ihre Bankverbindung bereit.<br />

GRÄFLICHE KLINIKEN<br />

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Am Wasserturm


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>642</strong> 8. Februar 2024 Seite 28<br />

Neue Sporttaschen für die 1. Mannschaft des SV 21 Steinheim<br />

Am 25. Februar geht es gegen<br />

SV Holzhausen/Erwitzen<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Werner Lödige, Geschäftsstellenleiter der Volksbank, Bastian Donat, Nico Otte, Manuel Nolte, Fynn<br />

Ostermann, Marius Nolte, Mannschaftskapitän Jan Ahlemeyer, Fynn Mahlmann, Noah Pollmann, Phil<br />

Birkenfeld (stehend v.l.), Tim Rehberger, Niklas Schlütz, Trofim Ragosin, Jonah Dickewied, Maik Curlo und<br />

Lucas Stelter (knieend v.l.) bei der Übergabe der Sporttaschen an die 1. Mannschaft des SV 21 Steinheim.<br />

Die Volksbank Steinheim stattete<br />

die 1. Mannschaft des SV 21 Steinheim<br />

mit neuen Sporttaschen aus.<br />

Werner Lödige, der Geschäftsführer<br />

der <strong>Steinheimer</strong> Volksbank, übergab<br />

die in den Vereinsfarben grün/weiß<br />

gestalteten Taschen an Mannschaftskapitän<br />

Jan Ahlemeyer und sein<br />

junges Team.<br />

„Wir freuen uns, als langjähriger<br />

Partner, den SV 21 Steinheim bei<br />

dieser Investition zu unterstützen<br />

und wünschen bei der Erreichung<br />

Selbsthilfegruppe<br />

Depressionen in Steinheim<br />

offen für neue Mitglieder<br />

Gegenseitiger<br />

Austausch<br />

Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme,<br />

Niedergeschlagenheit – dies<br />

sind nur drei von vielen möglichen<br />

Symptomen einer Depression. Neben<br />

professioneller therapeutischer Begleitung<br />

kann auch eine Selbsthilfegruppe<br />

für Betroffene hilfreich sein. Ziel ist der<br />

gegenseitige Austausch, die Akzeptanz<br />

der Erkrankung, aber auch der gemeinsame<br />

Blick nach vorn, um wieder Mut<br />

zu fassen.<br />

Wie gehe ich mit der Erkrankung<br />

um? Welche Ressourcen habe ich?<br />

Welche Hilfen gibt es? Solche und<br />

ähnliche Fragen werden in der Gruppe<br />

besprochen. Allein die Tatsache, dass<br />

man nicht alleine ist mit der Situation,<br />

bringt oft schon Entlastung und vieles<br />

erscheint leichter. Darüber hinaus bietet<br />

eine Selbsthilfegruppe auch die Chance,<br />

gemeinsam aktiv zu sein.<br />

Eine von sechs Selbsthilfegruppen<br />

für Menschen mit Depression im Kreis<br />

Höxter trifft sich jeden zweiten und<br />

vierten Dienstag im Monat von 18.15<br />

bis 19.45 Uhr in Steinheim. Diese<br />

Gruppe hat aktuell mehrere Plätze für<br />

neue Mitglieder frei. Anmeldung und<br />

nähere Informationen per E-Mail direkt<br />

an die Selbsthilfegruppe unter SHG-<br />

Depressionen-Steinheim@web.de oder<br />

über das Selbsthilfe-Büro Höxter unter<br />

selbsthilfe-hoexter@paritaet-nrw.org<br />

oder unter 05271 69 41 045.<br />

der Saisonziele viel Erfolg“, sagt<br />

Werner Lödige, der selbst auch bei<br />

einigen Spielen des jungen <strong>Steinheimer</strong><br />

Teams als Zuschauer anwesend<br />

war und lobt: „Das hat mir sehr viel<br />

Spaß gemacht, die Jungs spielen leidenschaftlichen<br />

und guten Fußball.“<br />

Mit 31 von 33 möglichen Punkten<br />

führt der SV 21 Steinheim derzeit die<br />

Tabelle der Kreisliga B Nord an, holte<br />

zehn Siege und ein Unentschieden<br />

aus den elf Spielen der Hinrunde.<br />

Im ersten Meisterschaftsspiel des<br />

Jetzt Tickets für die TBV-Heimspiele sichern!<br />

Tickets auch unter tbv-lemgo-lippe.de<br />

oder telefonisch unter 05261/288333 erhältlich.<br />

Jahres 2024 empfängt der SV 21<br />

Steinheim am Sonntag, 25. Februar<br />

den SV Holzhausen/Erwitzen auf<br />

dem Kunstrasen in Steinheim.<br />

Anstoß ist um 15 Uhr. Am darauffolgenden<br />

Sonntag geht es zum<br />

Auswärtsspiel bei der SG Alhausen/<br />

Pömbsen und am 10. März kommt<br />

die Reserve des Westfalenligisten<br />

FC Nieheim zum Meisterschaftsspiel<br />

auf den Kunstrasen nach Steinheim.<br />

Vorverkauf für die Schlagernacht in<br />

Donop am 22. März gestartet<br />

Stargast ist Anna-Maria<br />

Zimmermann<br />

Die Gaststätte Wittelmeyer präsentiert in Verbindung mit dem 100-jährigen<br />

Jubiläum des MGV Donop eine große Schlagernacht mit der bekannten<br />

Sängerin Anna-Maria Zimmermann. Die Veranstaltung startet<br />

am 22. März 2024, Einlass ist ab 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus<br />

in Donop. Der Vorverkauf läuft bereits. Tickets gibt es im Vorverkauf<br />

für 15 Euro bei Blomberg Marketing e.V.; in der Gaststätte Wittelmeyer,<br />

im Autohaus Niere in Donop und bei Expitur-Reisen in Lemgo. Falls<br />

vorhanden, gibt es Tickets für 18 Euro an der Abendkasse.<br />

Theaterabend mit der Schaumburger<br />

Bühne am 2. März 2024<br />

„37 Ansichtskarten“<br />

Die Stadt Blomberg und Blomberg Marketing freuen sich über eine neue<br />

Kooperation mit der Schaumburger Bühne. Am 2. März ab 19:30 Uhr<br />

präsentiert das Theaterensemble sein aktuelles Stück „37 Ansichtskarten“<br />

im Kulturhaus „Alte Meierei“. Zum Inhalt: „Normal“ war Averys Familie<br />

eigentlich noch nie. Doch als er nach einem achtjährigen Europa Reise<br />

nach Hause zurückkehrt, um seiner Familie seine Verlobte vorzustellen,<br />

scheint alles noch viel schlimmer geworden zu sein: Das Haus ist in eine<br />

Schieflage geraten, seine Mutter vergisst ständig alles, sein Vater spielt<br />

nur nachts Golf und Tante Esther hat eine delikate Nebenbeschäftigung<br />

angenommen. Averys Verlobte aber hat genaue Vorstellungen von ihrem<br />

zukünftigen Leben mit ihm – und dazu gehört eben keine verrückte<br />

Familie! Eine schwarze Komödie mit berührenden Momenten über eine<br />

ziemlich durchgeknallte Familie, die ihre sehr eigene Art der Realitätsbewältigung<br />

gefunden hat.<br />

Karten gibt es im Vorverkauf bei Blomberg Marketing Tel. 05235 /<br />

5028342, bei der LZ in Detmold Tel. 05231 / 911 113 und online unter<br />

www.event.lz.de Der Eintritt kostet im Vorverkauf 12 Euro (Abendkasse<br />

14 Euro).<br />

Flohmarkt im Familienzentrum<br />

St. Marien<br />

Alles rund ums<br />

Kind<br />

Das kath. Familienzentrum St.<br />

Marien in Steinheim öffnet am<br />

Samstag, 9. März 2024 seine Türen.<br />

Der Elternbeirat der Einrichtung<br />

lädt in der Zeit von 14 bis 16 Uhr<br />

zum „Flohmarkt - alles rund ums<br />

Kind” ein. Schnäppchen machen<br />

und gleichzeitig einen Beitrag zu<br />

mehr Nachhaltigkeit leisten, liegen<br />

mittlerweile voll im Trend. An den<br />

Verkaufsständen werden gut erhaltene<br />

Baby- und Kinderkleidung für<br />

Frühjahr und Sommer in den Konfektionsgrößen<br />

50 bis 140, Spielsachen,<br />

Kinderfahrzeuge, Bücher und vieles<br />

mehr zu fairen Preisen angeboten.<br />

Schwangere mit Mutterpass können<br />

bereits ab 13:30 Uhr stöbern. Auch<br />

für das leibliche Wohl wird gesorgt<br />

mit Kaffee, Waffeln und Kuchen<br />

in der Kolpingstraße 7, 32839<br />

Steinheim.<br />

BLACK-HORSE-PARTY<br />

mit Dj Arno & Hank am 16. März 2024<br />

ab 19.30 Uhr in der Burgscheune Horn<br />

Was haben die Rolling Stones, Ozzy Osbourne, die<br />

Scorpions sowie Hank Topp und Arno Bulau gemeinsam?<br />

Richtig - sie feiern ein Comeback nach dem<br />

Rücktritt. Am Samstag, dem 16. März ab 19.30 Uhr<br />

„steigt" wieder eine Black-Horse-Party mit den<br />

beiden Urgesteinen der lippischen DJ-Szene.<br />

Hank<br />

Arno<br />

BLACK<br />

HORSE<br />

Das „Black Horse" stand in den 70er und 80er Jahren für<br />

gute Discomusik. Damals standen Hartmut „Hank" Topp<br />

und Arno Bulau am Plattenteller und legten die Hits von Boney M, Bee Gees,<br />

Michael Jackson und anderen Größen der Discoszene auf.<br />

Das „Black Horse" ist längst zum Kult geworden und die Black-Horse-Partys<br />

gehören in eine eigene Liga. Der Kartenvorverkauf läuft und wie immer sind die<br />

Eintrittskarten schnell weg. Die begehrten Tickets gibt es im Gasthaus Schlobeit<br />

(Rrahim Maliqi) und im Buena Vista Fitness-Studio (Horn).<br />

Hier gibt es Karten:<br />

Gasthaus Schlobeit<br />

Mittelstr. 28<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

(Dienstags Ruhetag)<br />

Buena Vista<br />

Fitness-Club<br />

Carl-Zeiss-Straße 2<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Rrahim

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