November 2009 - Evangelische Kirchengemeinde Bad Krozingen

ev.kirche.bad.krozingen.de

November 2009 - Evangelische Kirchengemeinde Bad Krozingen

Gemeindebrief

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

M Der

ensch soll säen,

aber in Gottes Hand

steht die Ernte.

Für das, was ich tue,

bin ich verantwort­

lich. Was ich wirke,

waltet Gott.

J e r e m i a s G o t t h e l f

Oktober | November 2009


Adressen und Telefon-Nummern

Anschrift des

Evangelischen Pfarramts

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

( 0 76 33 / 32 42

Fax 0 76 33 / 15 01 01

ev.kirche.bad.krozingen@

t-online.de

Evangelisches Pfarramt I Pfarrer Gerhard Jost Litschgistraße 3

( 0 76 33 / 32 42

Evangelisches Pfarramt II

(Kurseelsorge)

Pfarrer Peter Widdess Thürachstraße 1

( 0 76 33 / 1 49 69 und 32 42

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

( 0 76 33 / 9 38 68 60

Pfarrerin

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

Gerhild Widdess ( 0 76 33 / 9 38 68 60

Seelsorge am Herz-Zentrum

und in der Theresienklinik

Evangelisches Gemeindebüro Ines Oehler und

Schwarzwaldstraße 7

Gabriele Thiel ( 0 76 33 / 32 42

Gemeindediakonin Gabi Groß Merowingerstraße 6

( 0 76 33 / 32 42 und 15 07 11

Kantorin Hee-Jung Min Schwarzwaldstraße 7

( 0 76 33 / 32 42

Kirchendiener

Tobias Urban Melanchthonweg 2a

und Hausmeister

(0 76 33 / 32 42 + 9 89 22 05

Evangl. Kindergarten

Heike Bangerter Kolpingstraße 2

„Sonnenstrahl“

( 0 76 33 / 39 35

Evangl. Kindergarten

Regina Merkel Am Alamannenfeld 16

„Regenbogen“

( 0 76 33 / 80 65 75

Sprechstunde des

Gerhard Stichling jeden ersten Dienstag im Monat

Sozialabeiters

von 10 – 12 Uhr im Gemeindehaus.

Er steht ansonsten in der Diakonie

Müllheim für alle Fragen zur Verfügung.

( 0 76 31 / 17 77 40, Mo/Mi/Fr (9–12

Uhr), Di/Do (14–16 Uhr)

Spendenkonten der Kirchengemeinde

Geldinstitut Zielgruppe Konto-Nummer BLZ

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen 10.645.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Jugendarbeit)

17.855.1 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Krankenpflegefond)

10.113.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Kindergarten „Regenbogen“ 35 06 45 08 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Alten- und Krankenhausseelsorge 35 65 06 01 680 645 05

Volksbank Staufen Gemeindefest 11.295.11 680 923 00

Volksbank Staufen Ökumenischer Helferkreis 11.721.40 680 923 00

Volksbank Staufen Kurseelsorgezentrum 3711.43784.2 680 923 00

Sparkasse Staufen Kindergarten „Sonnenstrahl“ 90.1175.0 680 523 28

Sparkasse Staufen Förderverein für Kirchenmusik 9.425.489 680 523 28

Volksbank Breisgau Süd Förder- und Hilfsfonds der Evangelischen

Kirchengemeinde Bad Krozingen e.V. 16 55 73 680 615 05

2 Oktober | November 2009


Das Wort für Sie

ott spricht:

Siehe, ich

mache alles neu.

o f f e n b a r u n G 2 1 , 5

Einen neuen Himmel, eine

neue Erde, das neue Jerusalem;

mit dieser herrlichen Zusage

beginnt das Kapitel der Offenbarung,

aus dem dieser Spruch

entnommen ist.

Überwunden sind Krieg,

Hunger und Leid. Gott wird alle

Tränen abwi schen, Schmerzen

und Geschrei gehören der Vergangenheit

an. Die Vol lendung

des Reiches Gottes wird in Jerusalem

geschehen: In der Stadt,

die eine leidvolle Geschichte

hinter sich hat, die heute im

Konflikt steht zwischen den

unterschiedlichen Interessen

seiner verschiedenen Bewohner,

in der die Spannungen der

großen Weltreligionen sichtbar

und spür bar werden.

Die Gemeinden, die Christen,

die in Not und Verfolgung

stehen, werden von ihm, dem

Herrn der Welt, ermutigt. Die

Ungerechtigkeit und der Unfriede

in der Welt werden überwunden

sein. Die Welt wird so

werden, wie sie Gott seinen

Geschöpfen zugedacht hat, das

Reich Gottes ist vollendet. Aus

der Hoffnung auf das Kommende

soll die Gemeinde die

Kraft gewinnen, im Heute zu

bestehen.

Überall wird in diesem Monat

wieder die Friedensdekade

durchgeführt. Männer und

Frauen, Junge und Alte, Christen

in beiden Teilen Deutschlands

beten und engagieren

sich für die Verwirklichung des

Friedens, der uns von Gott geschenkt

ist und für den wir uns

deshalb in der Welt ein setzen

sollen: in der Schule, am Arbeitsplatz,

im Elternhaus, in der

Part nerschaft, aber genauso im

Zusammenleben verschiedener

Gruppen und Völker.

Gott selbst ist es, der alles

neu macht. Das Neue hat bereits

in Jesus Christus begonnen,

Wirklichkeit zu werden.

Deshalb kann das Neue auch

jetzt in uns beginnen und kann

von uns dort weitergegeben

wer den, wo wir leben und uns

engagieren.

Jesus gibt auch heute schon

den Frieden, der höher ist als

alle menschli che Vernunft.

»Ich habe einen Traum, dass

meine vier kleinen Kinder eines

Tages in ei ner Nation leben

werden, in der man sie nicht

nach ihrer Hautfarbe, sondern

nach ihrem Charakter beurteilen

wird.

Oktober | November 2009 3


Ich habe einen Traum, dass

eines Tages kleine schwarze

Jungen und Mädchen sich die

Hände schütteln mit kleinen

weißen Jungen und Mäd chen

als Brüder und Schwestern.

Ich habe einen Traum, dass

eines Tages jedes Tal erhöht

und jeder Hügel und Berg erniedrigt

wird. Die rauhen Orte

Oktober 2009

werden geglättet und die unebenen

Orte begradigt werden.

Und die Herrlichkeit des

Herrn wird offenbar werden,

und alles Fleisch wird es sehen.«

m a r t i n l u t h e r K i n G

Samstag 03.10. 18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst in der

kath. Kirche in Hausen

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Biengen

(Pfarrer Jost)

Sonntag 04.10. 10.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche zum

17. Sonntag nach Trinitatis

Erntedankfest

zum Erntedanktag mit Feier des Hl. Abendmahles

(Familiengottesdienstteam und Pfarrer Jost)

Kollekte für die Hungernden in der Welt

17.00 Uhr „Kleine Kirche“-Gottesdienst für die Allerkleinsten

unserer Gemeinde mit ihren Eltern und Großeltern.

Donnerstag 08.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 09.10. 10.00 Uhr Gottesdienst im Parkstift St. Ulrich

Samstag 10.10. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel

(Pfarrer Widdess)

Sonntag 11.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit der Kanto-

18. Sonntag nach Trinitatis rei: Kantate von Felix Mendelssohn-Bartholdy:

parallel

„Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (Pfarrer

Widdess)

Kollekte für die Öffentlichkeitsarbeit in unserer Gemeinde

Kindergottesdienst

anschl. Kirchencafé im Gemeindehaus

Montag

20.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der Christuskirche

12.10. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindehaus

4 Oktober | November 2009


19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

19.30 Uhr „Der Gott des Friedens – Menschen als sein Ebenbild ?“

Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Dienstag 13.10. 20.00 Uhr Konfirmanden-Elternabend im Gemeindehaus

Sonntag 18.10. 10.00 Uhr Gesamtgottesdienst in der Christuskirche unter

19. Sonntag nach Trinitatis Mitwirkung des Bläserkreises (Pfarrer Jost)

Kollekte für die Kindergottesdienstarbeit in unserer

Gemeinde

10.00 Uhr Kindergottesdienst im Jugendpavillon

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

17.00 Uhr Konzert mit dem Cantus Omnibus: „My song

shall be alway“ – Werke von G.F. Händel mit Kammerorchester

Kirchzarten in der Christuskirche

Montag 19.10. 19.30 Uhr „Geistliche Einübung in den Frieden“ Gesprächsabend

im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer Widdess

Mittwoch 21.10. 19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Donnerstag 22.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 23.10. 10.00 Uhr Gottesdienst im Parkstift St. Ulrich

Sonntag 25.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit Pfarrer Jost

20. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte für die Notfallseelsorge, die kirchliche Dorfarbeit

und die Arbeit der Evangelischen Arbeitnehmerschaft

kein Kindergottesdienst

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

19.00 Uhr Herbstkonzert im Haus der Kurseelsorge.

Leitung: W. Smith, Britzingen

Montag 26.10. 19.30 Uhr Auf dem Weg zu einem gerechten Frieden – was kann

ich tun? Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge

mit Pfarrer Widdess

Samstag 31.10. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

(Pfarrer Jost)

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah

(Pfarrer Jost)

Konfirmation

Oktober | November 2009 5

2 0 1 0


EVANGELISCHER

KIRCHENBEZIRK

November 2009

19.30 Uhr Reformationsgedenken in der Christuskirche, an

der Orgel: Hee-Jung Min. Worte: Pfarrer Jost

Sonntag 01.11. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit Feier des Hl.

21. Sonntag nach Trinitatis Abendmahles (Pfarrer Jost)

Allerheiligen

Kollekte für die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes

kein Kindergottesdienst

Montag 02.11. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Donnerstag 05.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 06.11. 10.00 Uhr Gottesdienst im Parkstift St. Ulrich

Samstag 07.11. 18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst

in Hausen

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Biengen

19.00 Uhr Orgelvortragsabend mit Schülerinnen und Schülern

der C-Ausbildung im Kirchenbezirk in der Christuskirche

Sonntag 08.11. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfr. Widdess)

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres.

Beginn der Friedensdekade. Kollekte für die Arbeit des ökumenischen

Helferkreises

parallel Kindergottesdienst

anschl. Kirchencafé

17.00 Uhr Konzert

Montag 09.11. 19.30 Uhr Reichspogromnacht – Ökumenische Veranstaltung

zum 71. Jahrestag im Gemeindehaus: Architekt

Prof. Fritz Wilhelm, der die Lörracher Synagoge gebaut

hat, berichtet.

BREISGAU

HOCHSCHWARZWALD

Freitag 13.11. 18.00 Uhr Bezirkssynode des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald

in Gundelfingen

Samstag 14.11. 17.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

in der Trauerhalle des Friedhofs Bad Krozingen

(Pfarrer Disch, Pfarrer Jost)

Sonntag 15.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag mit Feier des Hl.

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres Abendmahles (Pfarrer Widdess)

Kollekte für „Zeichen des Friedens“

EVANGELISCHER

KIRCHENBEZIRK

BREISGAU

HOCHSCHWARZWALD

© Oktober 2007 bei Johannes Klatt_Bad Krozingen|Tunsel

6 Oktober | November 2009


10.00 Uhr Kindergottesdienst

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

Montag

19.30 Uhr Ökumenisches Taizégebet in der Pfarrkirche

St. Alban

16.11. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

19.30 Uhr Calvin – der Reformator von Kirche und Gesellschaft;

wie viel Kirche verträgt die Gesellschaft? Eine Einleitung

ins Leben und Wirken von Jean Calvin. Gesprächsabend

im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Dienstag 17.11. 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Gebetsnacht

in Biengen

(Diakon Borgas, Diakonin Groß, Pfarrer Jost)

Mittwoch 18.11. 10.30 Uhr Stiller Gottesdienst im Altarraum mit Teilen von

Buß- und Bettag Brot und Wein (Pfarrer Widdess)

19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Donnerstag 19.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 20.11. 10.00 Uhr Gottesdienst im Parkstift St. Ulrich

19.30 Uhr 1. Vorbereitungsabend für die Israelreise in den

Pfingstferien 2010

Sonntag 22.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Toten- oder Ewigkeits-

Ewigkeitssonntag Sonntag in der Christuskirche unter Mitwirkung der

Kantorei (Pfr. Jost)

Kollekte für unsere eigene Gemeinde

parallel Kindergottesdienst

Montag

17.00 Uhr Orgelkonzert in der Christuskirche; Romantische

Orgelwerke zum Ewigkeitssonntag. Julius Reubke,

Franz Schmidt, Sigfrid Karg-Elert; Orgel: Matthias

Maierhofer

23.11. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindehaus

19.30 Uhr Soli deo gloria – allein sei Gott die Ehre; Die Aufgabe des

Menschen ist die Herrlichkeit Gottes sichtbar zu machen;

die Frömmigkeit Calvins und von uns. Gesprächsabend

im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer Widdess

Samstag 28.11. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Israelreise 2010

Oktober | November 2009 7


(Pfarrer Widdess)

Sonntag

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah

(Pfarrer Widdess)

29.11. 10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst zum Beginn des neuen

1. Sonntag im Advent neuen Kirchenjahres unter Mitwirkung des Kinderchores

(Pfarrer Widdess)

Kollekte für „Brot für die Welt“

parallel Kindergottesdienst

Montag

11.30 Uhr 6. Mendelssohn-Matinee in der Christuskirche an der

Orgel: Hee-Jung Min

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

30.11. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

19.30 Uhr Die Engel – mehr als Fabelwesen mit Flügel? Gesprächsabend

im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

i n s c h r i f t a n

e i n e r a l t e n

t u r m u h r .

G e f u n d e n v o n

f r a u c h r i s t e l

e u e r l e , b a d

K r o z i n G e n

Ich bin ein Schatten.

Das bist Du auch.

Ich rechne mit der Zeit

Und Du?

8 Oktober | November 2009


Regelmäßige Veranstaltungen …

… in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen

Montags 15.00 Uhr Begegnungskreis

18.15 Uhr Sitzen in der Stille. Kontemplation

im Haus der Kurseelsorge

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge

Dienstags 10.00 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat: Sprechstunde

des Sozialarbeiters im Gemeindehaus

Mittwochs 16 –17 Uhr Jugendband im Jugendpavillon

20.00 Uhr Kantoreiprobe der Kantorei im Gemeindehaus*

20.00 Uhr Bläserkreisprobe Ev. Kirche Heitersheim

Donnerstags 14.30 Uhr Spielenachmittag des Helferkreises im Gemeindehaus

an jedem ersten und dritten Donnerstag im

Monat

14.30 Uhr Kinderchorgruppe 3/Jugendchor (ab 5. Klasse)*

15.15 Uhr Kinderchorgruppe 2 (2. bis 4. Klasse)*

16.00 Uhr Kinderchorgruppe 1 (4 Jahre bis 1. Klasse)*

18.00 Uhr Treffpunkt der Jugend im Jugendpavillon*

Samstags 10 –12 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“ (für 6 – 10jährige)**

15.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

„Dietrich-Bonhoeffer-Haus“

16.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

Siloah

Sonntags 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche

parallel dazu Kindergottesdienst*

Sie sind herzlich zu unseren

monatlichen Gottesdiensten in

die katholische Kirche eingeladen.

Am Samstag, 3. Oktober

und 7. November, jeweils um

19 Uhr kommen wir zusammen,

um uns an der Gemeinschaft

zu freuen und um Gottes Wort

als Hilfe für den Alltag zu hören.

Den Gottesdienste im Oktober

feiert Pfarrer Jost mit Ihnen,

den im November Pfarrer

* außer in den Ferien **14-tägig (siehe Veröffentlichungen)

Gottesdienste im Ortsteil Biengen

Widdess. Herzliche Einladung!

Ein besonderer Gottesdienst

in jedem Jahr ist der ökumenische

Gottesdienst am Vorabend

des Buß­ und Bettages

zum Auftakt der Gebetsnacht.

Oktober | November 2009

Vorabend zum

Buß- und Bettag

Dienstag, den

17. November 2009 um

19 Uhr

Katholische Kirche Biengen

9


Am Dienstag, 17. November

um 19 Uhr sind Sie herzlich

eingeladen. Ein kleines Team

von evang. und kath. Christen

hat ihn vorbereitet und führt

ihn auch durch, zusammen mit

Diakon Rolf Borgas, Pfarrer Jost

und Gemeindediakonin Gabi

Groß.

Familiengottesdienst im Ortsteil Hausen

Als Gemeinde kommen wir

am Samstag, 3. Oktober und

Samstag, 7. November, jeweils

um 18 Uhr in der katholischen

Kirche zusammen.

Deshalb freuen wir uns, wenn

wir Sie begrüßen dürfen. Die

Gottesdienste im Ortsteil Tunsel

Immer am zweiten Samstag im

Monat feiern wir in der katholischen

Kirche in Tunsel einen

evangelischen Gottesdienst.

Am Samstag, dem 10. Oktober

und Samstag, dem 14.

Herzlichen Glückwunsch …

Allen Gemeindegliedern, die

in den Monaten Oktober und

November Geburtstag haben,

gratulieren wir von Herzen.

Möge Gott Sie auch im neuen

ökumenischen Familiengottesdienste

begleiten wir gerne,

sehen wir doch, mit welcher

Freude und welch großem Engagement

Kleine und Große an

diesem Gottesdienst beteiligt

sind.

November kommen wir um

19 Uhr zusammen, um Gottesdienst

zu feiern. Das geschieht

auf vielfältige Weise. Die Gottesdienste

leitet Pfarrer Widdess.

Lebensjahr reich segnen und

Sie durch alle kommenden

Tage begleiten. Wir grüßen Sie

mit folgenden Zeilen:

Vergiss nicht zu danken …

Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn,

er hat dir viel Gutes getan.

Bedenke, in Jesus vergibt er dir gern,

du kannst ihm, so wie du bist, nahn.

K e h r v e r s

Barmherzig, geduldig und gnädig ist er,

viel mehr als ein Vater es kann.

Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer.

Kommt betet den Ewigen an.

e G 6 1 8

10 Oktober | November 2009


Reformationstag statt Halloween

Be kannte Persönlichkeiten aus

Po litik, Gesellschaft und Kirche,

darunter der Ratsvorsitzende

der Evangelischen Kirche

in Deutschland, Bischof

Wolf gang Huber, die hannoversche

Lan desbischöfin Margot

Käßmann, die Vi zepräsidentin

des Deutschen Bundes tages

und Grünen­Politikerin Katrin

Göring­Eckardt sowie weitere

bekann te Politiker haben sich

für einen Schutz des Reformationstages

ausgesprochen. Der

neo­heidnische Brauch des ,Halloween

verdränge zunehmend

den Reformationstag und den

katholischen Feiertag Allerheiligen“.

Der Reformationstag, der

am 31. Ok tober gefeiert wird

und in mehreren Bundesländern

ein gesetzlicher Fei ertag

ist, erinnert an den Thesenanschlag

von Martin Luther und

damit an die Gründung der

evangelischen Kirche. Katholiken

begehen am fol genden Tag

zudem „Allerheiligen“. Im Laufe

der vergangenen Jahre verdrängte

Halloween (die „Nacht

Bibelgesprächskreis

der He xen“ vom 31. Oktober

zum 1. Novem ber) jedoch immer

mehr die Bedeutung dieser

Tage in der Wahrnehmung

der Öffentlichkeit. Unter den

Unterstützern der Aktion ist Bischöfin

Käßmann. Sie schreibt

in einem Statement: ,,‘Hallo

Luther‘ ist deutlich interessanter

und wichtiger für Tradition

und Geschichte unseres

Landes als irgendein von der

Werbeindustrie mit Macht oktroyiertes

‚Halloween‘. Es gibt

meines Erachtens auch eine

Ver antwortung für die Kultur

in unserem Land. Luther jedenfalls

hat uns die Angst vor

Hexen, Geistern und Mächten

genommen. Es ist doch eine

Frage der Verantwortung aller,

mit Blick auf diese Geschichte,

Geister kulten auch im 21. Jahrhundert

entge genzutreten.“

Mit großer Freude haben

wir vernommen, dass der

Gewerbeverband in Zukunft

auf das Geisterfest „Halloween“

verzichten will.

Zu unserem Bibelgesprächskreis

laden wir alle 14 Tage am

Donnerstag ins Gemeindehaus

ein. Wir beschäftigen uns in einer

sehr lebendigen Weise ab

Bibelgesprächskreis

… im Oktober und

November 2009:

sofort mit der Apostelgeschichte,

erleben die „Frühlingstage“

der Gemeinde Jesu, entdecken

8. und 22. Oktober

5. und 9. November

so viele Parallelen zur Gegen­ jeweils donnerstags

wart und bringen unsere eige­ im Ev. Gemeindehaus von

Oktober | November 2009

15 – 16 Uhr

11


nen Lebenserfahrungen mit

ein. Wer Lust hat, einzusteigen,

Glaube braucht Impulse

Wenn dein Glaube meinen

Glauben zum Leben erweckt

und dein Glaube durch meinen

Glauben spürbar wird, dann

ist uns sehr willkommen.

An jedem zweiten Sonntag im Monat …

wollen wir nach dem Gottesdienst

Sie zu Kaffee, Tee und

ein wenig Gebäck einladen. Wir

treffen uns im Foyer der Kirche

und vor dem Gemeindesaal,

um unsere Bistrotische stehend

oder bei den beiden Sitzgruppen,

um über die Predigt zu

reden oder anderweitig ins Gespräch

zu kommen. Auf diese

Weise lernen wir uns näher ken­

Konfirmanden-Elternabend

legt mein Glaube von deinem

Glauben Zeugnis ab und der

Glaube hört niemals auf.

nen und wachsen als Gemeinde

zusammen. Ob wir am 11. Oktober

und am 8. November mit

Ihnen rechnen können ?

Kirchencafé

Sonntag, den

11. Oktober und

8. November 2009

in der Christuskirche

Am Dienstag, 13. Oktober um einem Konfirmandeneltern­

20.00 Uhr treffen wir uns zu abend im Gemeindehaus. Das

Elternabend

Thema, das uns beschäftigen

wird, ist: „Gott – das Fundament

Dienstag, den

13. Oktober um 20 Uhr

im Gemeindesaal

allen Lebens“. Dazu laden wir

alle interessierten Eltern herzlich

ein.

12 Oktober | November 2009

Konfirmation

2 0 1 0


Lob- und Anbetungsgottesdienst

Monatlich findet ein Lob­ und

Anbetungsgottesdienst am

zweiten Sonntag im Monat um

19 Uhr in der Christuskirche

statt. Wir singen neue Lieder

des Gesangbuches, haben Zeit

zur Stille und zum Gebet, betrachten

einen Bibeltext und

feiern miteinander im Kreis

um den Altar stehend das Hl.

Abendmahl. Wir freuen uns,

wenn Sie sich uns anschließen

wollen, und zwar am Sonntag,

25. Oktober und am 29. November.

Lob- und Anbetungsgottesdienste

Sonntag, den

25. Oktober und

29. November 2009

in der Christuskirche

Unterwegs – Religionsunterricht für Erwachsene

Der Religionsunterricht für Erwachsene

beschäftigt sich seit

September mit der Person

des Mose. Dieser neue Kurs

ist offen für jeden, der sich für

diese Thematik interessiert. Anhand

von DVD’s, Folien und

Texten wird uns die Frühzeit

der Geschichte Israels näher

gebracht.

Gemeinsames Mittagessen

Einmal im Monat laden wir

nach dem Gottesdienst zum

Mittagessen in den Gemeindesaal

ein. Eine Gruppe der

Gemeinde kocht ein preiswer­

Mittagessen

Sonntag, den

18. Oktober und

15. November 2009

in der Christuskirche

UNTERWEGS

… am Montag, den

12. Oktober und

2., 16. und 30. November ’09

jeweils 19.30 – 21 Uhr

tes, schmackhaftes Essen. Am

Sonntag, dem 18. Oktober und

Sonntag, dem 15. November bitten

wir Sie zu Tisch. Die Preise

sind familienfreundlich gestaltet.

Auch Getränke halten wir

für Sie bereit. Das gemeinsame

Essen dient dem Kontakt untereinander

und dem Zusammenwachsen

in unserer Kirchengemeinde.

Kurgäste sind jederzeit

herzlich willkommen.

Oktober | November 2009 13


Kinder- und Jugendarbeit

Regenbogenbande

14­tägig am Samstagvormittag

von 10 – 12 Uhr, im Jugendpavillon,

Ev. Gemeindehaus

„Treffpunkt“ für Jugendliche

WANN? Immer DONNERS­

TAGS, 18 – 19.30 Uhr

WER kommt? Jugendliche zwischen

14 und 19 Jahren

WAS geht? Sich treffen zum

Schwätzen und buntes

Freizeitprogramm: Billard

oder Dart spielen,

Kickern, Kochen und

Essen, Filme schauen,

Wir treffen uns wieder am 17.

Oktober, 7. und 21. November

2009!

Auf euch freuen sich

Ann­Kathrin, Christine, Linda,

Dustin und Meike

Diskutieren über Gott

und die Welt, Ausflüge

machen ... Außerdem:

Planen und Vorbereiten

von Aktionen,

Gottesdiensten und

Freizeiten ...

Schau doch mal rein ...

Alle Kreise finden im Jugendpavillon

statt. (Nicht während

der Schulferien.)

14 Oktober | November 2009


Kindergottesdienst

Wir freuen uns, wenn am Sonntagvormittag

auch Familien

zum Gottesdienst kommen und

sich die Kinder zum Kindergottesdienst

einladen lassen.

Gemeinsam mit den Erwachsenen

beginnt der Kindergottesdienst

um 10 Uhr in der Kirche.

Vor der Predigt gehen die

Kinder in den Jugendpavillon,

wo der KiGo mit spannenden

Geschichten, schwungvollen

Liedern, kurzweiligen Spielen

und Kreativangeboten fortgesetzt

wird.

Am Sonntag, den 4. Oktober,

feiern wir aus Anlass des Entedankfests

mit der ganzen Gemeinde

einen Familiengottesdienst.

In den Herbstferien (25. Oktober

und 1. November 2009)

pausiert auch der Kindergottesdienst.

Familiengottesdienst an Erntedank

Am Erntedankfest, am Sonntag,

den 4. Oktober, feiern

wir in der Christuskirche einen

Familiengottesdienst.

In diesem Gottesdienst wollen

wir uns über die Fülle der

Gaben aus Gottes Schöpfung

freuen und Gott danken, dass

er uns schenkt, was wir zum Leben

brauchen. Zu diesem fröh­

Ökumenisches Taizé-Gebete

lichen Gottesdienst laden wir

Jung und Alt ganz herzlich ein!

Achtung Kinder: Wer möchte,

darf ein kleines Erntekörbchen

zum Gottesdienst mitbringen!

Erntedank 2009

Sonntag, den

4. Oktober um 10 Uhr

in der Christuskirche

Zu äußerer und innerer Stille finden,

sich öffnen können für Gott

– dazu wollen unsere Taizé­Gebete

einladen. In ökumenischer

Gemeinschaft feiern wir diese

Gottesdienste mit Gesängen aus

Taizé, dem Hören auf biblische

Texte, Gebet und Stille.

Am Sonntag, den 11. Oktober

feiern wir das Taizé­Gebet um Ökum. Taizé-Gebet

20.30 Uhr in der Christuskirche

und am 15. November um 19.30

Uhr in St. Alban. Herzliche Einladung!

Oktober | November 2009

Sonntag, den 11. Oktober um

20.30 Uhr (Christuskirche) und

am 15. November um 19.30

Uhr (St. Alban)

15


Kleine Kirche – wir feiern Erntedank

Am Nachmittag des Erntedanktags,

am Sonntag, dem 5.

Oktober um 17 Uhr sind die

Kleinsten mit ihren Eltern, Geschwistern

und Großeltern wieder

zur „Kleinen Kirche“ eingeladen.

Natürlich steht in diesem

Gottesdienst der wunderbar

geschmückte Erntealtar mit all

seinen bunten, vielfältigen Gaben

im Mittelpunkt. Lebendig

und ganz elementar können

Kleine und Große in diesem

Gottesdienst erfahren, dass

Gott für uns sorgt. Er dauert ca.

Kleine Kirche

Sonntag, den

4. Oktober um 17 Uhr

in der Christuskirche

30 Minuten. Im Anschluss gibt

es wieder ein Abendessen im

Gemeindesaal. Es wäre schön,

wenn alle, die mitessen wollen,

eine Kleinigkeit für das Buffet

mitbringen würden.

Wir freuen uns auf ganz kleine

und schon große Menschen,

die mit uns Gottesdienst feiern!

Kinderzeltlager am Begegnungsbahnhof Hasel

Voller Spannung und Vorfreude

auf das, was sie beim

Zeltlager erwarten würde, trafen

am 28. Juli 61 Kinder am

Begegnungsbahnhof in Hasel

ein. Sogar die Sonne lachte

vom Himmel und freute sich

mit. Zum 16. mal veranstaltete

die Kirchengemeinde Bad

Krozingen das Zeltlager für

7–11jährige Kinder aus Bad

Krozingen und Lörrach. Schon

am vorangegangenen Wochenende

hatte das Team der 20 ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter mit Gemeindediakonin

Gabi Groß gemeinsam

mit einigen fleißigen Helfern

die zwölf Zelte aufgebaut

und den Platz für die Ankunft

der Kinder vorbereitet. Auch

ein vielfältiges Programm war

geplant. In diesem Jahr waren

die Kinder eingeladen zu einer

„Reise“ nach Lateinamerika, wo

sie von Speedy, der schnellsten

Maus von Mexiko, empfangen

und begleitet wurden zusammen

mit dem Touristen Hans­

Franz. Viele unterschiedliche

Länder und deren typische Kulturen

lernten die Kinder kennen.

Es wurden Ponchos und

Sombreros gebastelt, Schmuck

gefertigt und Musikinstrumente

gebaut, viele verschiedene

Feste gefeiert, wie der brasilianische

Karneval und eine

kolumbianische Fiesta veranstaltet,

wo die Kids ihre selbstgebastelten

Kostüme tragen

und leckere Gerichte kosten

konnten.

Das Programm fand aber

nicht nur am Bahnhof statt. Der

Ausflug ins Schwimmbad war

ein großes Ereignis sowie die

Olympiade und die Wanderun­

16 Oktober | November 2009


Einen großen Dank an alle ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, ohne deren

Einsatz dieses Zeltlager nicht

möglich gewesen wäre!

Herzlichen Dank auch allen, die

durch ihre Unterstützung auf

unterschiedlichste Weise das

Lager ermöglicht haben!

gen durch den Bach, zur Haseler

Höhle oder der Spaziergang

auf dem Erdmannsweg.

Zum Bahnhof kamen auch

einige Gäste zu Besuch, wie

Rico, der den Kindern brasilianische

Trommeln und Rhythmen

zeigte und extra einen

Lagerhit komponiert hatte, der

einem nicht mehr aus dem Ohr

ging: Samba, Samba, le le le oh

... und die beiden Märchenerzählerinnen,

die mit spannenden

Fabeln und Geschichten

die Kinder unterhielten. Ein

Highlight war auch der bunte

Abend am letzten Tag. Da waren

die Kinder an der Reihe

und konnten das Programm

übernehmen. Mit Haselers Next

Topmodel, Improvisationstheater

und diversen Wettkämpfen

blieb keiner der Betreuer verschont.

Hasel 2009

Danke!

Weitere Impressionen

auf der nächsten Seite!

17


Hasel 2009

Es war eine wunderbare

Zeit, die wohl keiner von uns so

schnell vergessen wird und wir

hoffen natürlich, dass nächstes

Jahr wieder so viele abenteuerlustige

und begeisterungsfähige

Kinder dabei sein werden.

Als dann die Eltern kamen

um ihre Kinder wieder abzuholen

hörte man oft den Satz:

„Wir freuen uns schon auf

nächstes Jahr!“

18 Oktober | November 2009


Nachmittag der Älteren Generation

Monatlich einmal trifft sich die

ältere Generation unserer Gemeinde

zu einer Geburtstagsfeier.

Jene, die in den letzten

4 Wochen Geburtstag hatten,

wurden schriftlich eingeladen.

Die meisten melden sich leider

nicht für diesen Nachmittag an.

Aber die, die kommen, erleben

immer gehaltvolle und kurzweilige

zwei Stunden. Wir beginnen

mit dem Kaffeetrinken

und nehmen uns dafür viel Zeit.

Danach setzt dann das Thema

des Tages ein. So freuen wir

uns auf die Begegnung mit Ihnen

am Montag, dem 12. Oktober

um 15 Uhr im Gemeindesaal.

Das Thema für diesen

Nachmittag ist Martin Luther.

Nachdem wir im letzten Jahr

uns mit dem Thesenanschlag

beschäftigt haben, sehen wir

in diesem Jahr, wie sehr Luther

überrascht war von der starken

und breiten Wirkung dieser

Thesen. Während sich die Schar

der Freunde und Anhänger vergrößert,

wachsen für ihn die

Gefahr und die Anfechtungen.

Er ist auf das Äußerste bedroht.

Die politische Brisanz seines

Falles wird immer spürbarer.

Am Montag, dem 23. November

um 15 Uhr findet

der nächsten „Nachmittag der

älteren Generation“ statt. Der

jüdische Religionsphilosoph

Martin Buber hat eine Reihe

bedeutender Werke und Gedanken

hinterlassen, als er 1965

verstarb. Ihm ging es um eine

friedliche Koexistenz der Völker,

nicht nur in Europa nach

den schrecklichen Erfahrungen

des Dritten Reiches, sondern er

setzte sich auch mit Nachdruck

für das friedliche Zusammenleben

von Juden und Arabern

ein. Ein Film mit historischem

Material bringt uns diesen außergewöhnlichen

Mann näher.

Nachmittag der

Älteren Generation

Montag, 12. Oktober,

15.00 Uhr

Montag, 23. November,

15.00 Uhr

im Gemeindesaal

Oktober | November 2009 19


Abendgebet mit Kirchenmusik

Ein besonderes Highlight eines

jeden Monats ist das Abendgebet

mit Kirchenmusik. Unser

Kantorin musiziert mit Schülerinnen

und Schülern der Jugendmusikschule

auf hohem

Niveau. Dazwischen gibt es Lesungen,

die zum Nachdenken

anregen. Eine gewinnbringende

halbe Stunde pro Monat. So

laden wir Sie ein am Mittwoch

21. Oktober und 18. November

Wie oft fahren Sie noch nach Israel?

So bin ich in den letzten Tagen

des öfteren gefragt worden. Da

ich im Frühling 2012 pensioniert

werde, enden damit auch

die Reisen ins Heilige Land,

von denen ich mehr als drei

Dutzend mit Gruppen unternommen

habe.

Die nächste Reise ist – wie oben

erwähnt – in den Pfingstferien

2010 (22. Mai –5. Juni), also

für Eltern, die auf Ferien angewiesen

sind und für Lehrer

wie geschaffen. 2011 sollte die

Abschlussreise stattfinden. Sie

führt durch ganz Israel, also

auch durch die Negev­ und Arawa­Wüste

bis Eilat. Sie ist, weil

sie 18 Tage dauert, teurer als die

von 2010, die 14 Tage durchs

Land führt. 2011 gibt es die Möglichkeit,

viel kennen zu lernen.

Wir halten uns lange in Eilat auf,

so dass Sie von dort aus eine Tagesfahrt

nach Petra in Jordanien

machen können und tags drauf

eine Fahrt nach Ägypten zum

Katharinenkloster.

Abendgebet mit

Kirchenmusik

Mittwoch, den

21. Oktober und

18. November 2009

jeweils um 19.30 Uhr

in der Christuskirche

jeweils von 19.30 – 20 Uhr. Ob

wir mit Ihnen rechnen können?

Falls Sie dann trotzdem noch

einmal Lust haben sollten, Israel

ohne den Süden kennen

zu lernen, könnte ich mir eine

allerletzte Reise im Frühjahr

2012, also kurz vor meiner

Pensionierung, z. B. im März

vorstellen. Um Ostern herum

sollte man das Land wegen des

Touristenrummels tunlichst

meiden. Ob es aber diese allerletzte

Möglichkeit überhaupt

geben wird, das überlege ich

mir noch. Wenn, dann ergäben

sich wieder 14 Tage.

Zu allen Reisen gehören 5 Vorbereitungsabende.

Neben der

Route, die wir fahren, erhalten

Sie einen Einblick in den Kalender

Israels, in die religiösen Sitten

und Gebräuche, sowie eine

Information über die verschiedenen

Bevölkerungsschichten,

die bei aller Verschiedenheit eines

eint: der Glaube an Jahwe,

den einen Gott. Und das ist allemal

äußerst spannend.

G e r h a r d J o s t

20 Oktober | November 2009


Israelreise 2010

Die Prospekte für die Israelreise

2010 vom 22. Mai bis 5. Juni

2010 sind fertig und können im

Gemeindebüro abgeholt werden.

Die Hälfte der notwendigen

Anmeldungen sind bereits

eingegangen. Es dauert nicht

mehr lange, da ist die Gruppe

beisammen.

Melden Sie sich bitte bald an, da

wir am 20. November um 19.30

Uhr bereits den ersten Vorbe­

reitungsabend – von insgesamt

fünf – haben.

Das Programm ist weder anstrengend

noch zu voll gepackt.

Sie werden aber die Schönheit

des Landes in seiner ganzen

Fülle sehen. Für Rückfragen

steht ihnen Pfarrer Jost jederzeit

zur Verfügung, der auch

diese Reisegruppe leitet.

1. Vorbereitungsabend

der Israelreise 2010

Freitag, den

20. November 2009

jeweils um 19.30 Uhr

im Gemeindesaal

Israelreise 2010

22. Mai – 5. Juni 2010

Israelreise 2010

Oktober | November 2009 21


Impressum

Kindergarten Sonnenstrahl

Vor den Sommerferien haben

wir unser Schulanfängerkinder

symbolisch aus dem

Kindergarten „hinausgeworfen“.

Bei einem gemeinsamen

Abschiedsfest in den jeweiligen

Gruppen genossen alle

noch einmal das alt vertraute

Zusammensein. Dann warteten

die Eltern vor der Eingangstüre

des Kindergartens um ihre Kinder

in Empfang zu nehmen die,

von zwei Erzieherinnen, mit

viel Schwung aus dem Kindergarten

„geworfen“ worden.

Jetzt sind sie Schulkinder.

Doch wir freuen uns immer,

wenn das ein oder andere Kind

mal wieder seine Nase zu uns

in den Sonnenstrahlkindergarten

hineinstreckt.

Jetzt hat das neue „Kindergartenjahr“

begonnen und wir

begrüßten es mit fröhlichen

Sommerliedern auf unserer

großen Wiese.

V.i.S.d.P und V.i.S.d.M.S.: Pfarrer Gerhard Jost

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

© Bildnachweise

In der ersten Woche waren

die alten Kinder noch unter

sich und jetzt freuen sich alle

auf die neuen „Sonnenstrahlkinder“

mit ihren Familien. Wir

sind gespannt auf die schönen

Erlebnisse mit den Kindern

und ihren Familien in der kommenden

Zeit.

Das Team des Kindergarten

Sonnenstrahl

22

…u.a. von Gerhard Jost,

Gerald Bihlmann, Wilhelm Hauschild,

ccvision, answer.com,

wikipedia.de, Focus und

Johannes Klatt

Oktober | November 2009

© 2009 für die Gestaltung/dtp­Aufbau bei TypoGrafik: www.johannesklatt.de


Kirchenmusik

Sonderkonzert im Händeljahr

Georg Friedrich Händel wurde

am 23. Februar 1685 in Halle an

der Saale geboren.

Seine erste umfassende musikalische

Ausbildung erhielt

er bei dem in seiner Zeit sehr

geschätzten Friedrich Willhelm

Zachow, dieser Musikdirektor

und Organist der Marktkirche

„Unser Lieben Frau“ zu Halle ist

uns heute vorwiegend durch

seine häufig gespielten Orgelchoralvorspiele

bekannt. Händel

wurde Organist am Dom

zu Halle, wechselte allerdings

gleich darauf nach Hamburg

um im Opernorchester des

Reinhard Keiser (dessen Markuspassion

sie dieses Jahr in

Bad Krozingen gehört haben),

um an der ersten deutschen

Oper im Orchester mitzuarbeiten.

Georg Friedrich Händel

legte dort nun selbst überaus

erfolgreiche Opern vor, ein 4

jähriger Aufenthalt führte ihn

schließlich in Italien mit den

Musikgrößen der Zeit zusam­

Oktober | November 2009 23


men, die seinen Stil entscheidend

beeinflussten. Über den

Kurfürsten Hof Hannover kam

er nach London, dort kam er

in beste Kreise, komponierte

für den Hochadel und das Königshaus.

Die Liebe zur Oper

schlug sich im Direktorenposten

der Royal Academy of Music

nieder, Händel propagierte

mit einem italienischen Ensemble,

die Sänger suchte er selbst

in Italien aus, eine Fülle von

neuen Opern. Im Laufe der Zeit

wurde aber der italienische

Opernstil in England unpopulär

und Händel wandte sich

nun verstärkt der bereits früher

gepflegten Komposition von

geistlichen Oratorien zu. Diese

Werke prägen heute den Ruf

von Händel als Kirchenkomponist,

die erfolgreichsten darunter

waren Saul, Israel in Egypt,

Juda Maccabaeus und vor allem

Messiah. Dieser wurde

1742 in Dublin zugunsten von

Schuldgefangenen und Armenhäusern

von Händel selbst uraufgeführt.

1751, während der

Arbeit am Oratorium Jephta,

zeigten sich erste Erblindungs­

erscheinungen, die Händel,

gleich seinem großen Kollegen

Bach, mit erfolglosen Operationen

und Behandlungen zu

bekämpfen versuchte. Trotz

der Erblindung wirkte er weiterhin

bei den Aufführungen

seiner Oratorien mit und spielte

zwischen den Akten seine

Orgelkonzerte, die er teilweise

improvisierte. Weiterhin komponierte

er neue Arien oder

überarbeitete ältere Werke. Georg

Friedrich Händel verstarb

am 14. April 1759, an einem Karsamstag,

im Alter von 74 Jahren.

Er hinterließ ein außergewöhnlich

umfangreiches Werk, mehr

als 40 Opern, 25 Oratorien sowie

viele Orchesterwerke und

Kammermusik. Händels Schaffen

erstreckte sich auf alle Genres

seiner Zeit und macht ihn

so zu einem der fruchtbarsten

und einflussreichsten Musiker

der Musikhistorie. Seine Werke

wurden in 250 Jahren, anders

als bei seinen berühmten Zeitgenossen

Vivaldi und Bach,

eine ungebrochene Aufführungstradition

zu Teil.

Sonntag · 18. Oktober 2009 · 17.00 Uhr · Christuskirche

My song shall be alway

Chor­, Orgel­ und Orchesterkonzert

mit Werken von G. F.

Händel. Projektchor Cantus

Omnibus und Kammerorches­

ter Kirchzarten; Leitung: Matthias

Ratzel.

Eintritt: 10 Euro, 8 Euro

24 Oktober | November 2009


Sonntag · 22. November 2009 · 17.00 Uhr · Christuskirche

Orgelkonzert

Romantische Orgelwerke zum

Ewigkeitssonntag von Reubke,

Schmidt, Karg­Elert

Orgel: Matthias Maierhofer

(Freiburg); Eintritt frei, Kollekte

erbeten.

Zum diesjährigen Ewigkeitssonntag

wird eine besondere

musikalische Gestaltung angeboten.

Im Zentrum steht dabei

Musik der Romantik. So singt

die Kantorei der Christuskirche

Bad Krozingen im 10 Uhr

Gottesdienst Chorwerke von

den Zeitgenossen Joseph Gabriel

Rheinberger, Moritz Hauptmann

sowie Felix Mendelssohn

Bartholdy.

Die beiden Letzteren verband

eine tiefe Künstlerfreundschaft,

Mendelssohn als Gründungsrektor

der Musikhochschule

Leipzig schätzte die Musik seines

Freundes und holte den

Thomaskantor Hauptmann

als Professor für Komposition

an die Hochschule. Heute

sind die Chorwerke von Moritz

Hauptmann nahezu vergessen,

zeichnen sich aber durch

große harmonische wie auch

kontrapunktische Vielfalt aus

und stehen der Musik seiner

Zeitgenossen gleichwertig gegenüber.

Mendelssohns wie auch

Rheinbergers Musik ist heute

wieder häufig in Gottesdienst

und auch Konzert zu hören,

kaum vorstellbar, dass man die­

se Meisterwerke der Tonkunst

bis Mitte des 20. Jahrhunderts

ob ihrer manchmal sehr süßlichen

Harmonik kaum noch

aufgeführt hat.

Diesen drei Komponisten

der frühen Romantik wird der

Organist Matthias Maierhofer

im abendlichen Orgelkonzert

Meisterwerke der Spätromantik

gegenüber stellen.

Es werden große Werke der

Komponisten Julius Reubke,

Franz Schmidt und Sigfried

Karg­Elert erklingen.

Um die Jahrhundertwende

rangen diese Komponisten mit

der Ausreizung der Möglichkeiten

in klanglicher und spieltechnischer

Hinsicht.

Julius Reubkes (oben) Sonate

auf den 94ten Psalm gilt

als einer der Höhepunkte der

gesamten Orgelliteratur, dieser

so jung verstorbene Kompo­

Oktober | November 2009 25


nist, entwickelte die Musik von

Franz Liszt weiter und schuf mit

seinen zwei großen Sonaten

für Klavier und Orgel richtungweisende

Meisterwerke.

Franz Schmidt war der wichtigste

österreichische Vertreter

der spätromantischen Orgelmusik,

seine Musik birgt tiefe

Verwandtschaft zur Orchestermusik

eines Gustav Mahlers

oder Richard Strauß.

Den Abschluss soll die Sinfonie

in fis­Moll von Sigfried

Karg-Elert (oben) bilden, sei

ne Musik, heute vor allem im

englischsprachigen Raum stark

im Blickfeld, ist geprägt durch

eine ungewöhnlich farbige

Harmonik, immer wieder voll

Humor und großer Virtuosität.

Matthias Maierhofer

(oben), geboren in Graz/Österreich,

erhielt seine erste

musika lische Ausbildung bei

Karl Schmelzer­Ziringer. Es

folgten Orgel­, Alte Musik­ und

Kirchenmusikstudien an den

Hochschulen von Graz, Freiburg,

Leipzig und an der Schola

Cantorum in Basel. Zu seinen

Lehrern gehörten u.a. Arvid

Gast, Andrea Marcon, Kurt Neuhauser

und Martin Schmeding.

2007 konnte Matthias Maierhofer

mit dem Pachelbel­Wettbewerb

von Nürnberg einen der

renommiertesten internationalen

Orgelwettbewerbe gewinnen.

Außerdem war er Preisträger

beim Internationalen „Franz

Schmidt­Orgelwettbewerb“

von Kitzbühel 2008, beim Internationalen

Bachwettbewerb

Arnstadt 2007, beim Internationalen

Orgelconcours von Nijmegen

2006 sowie beim Internationalen

Orgelwettbewerb

„M.K.Ciurlionis“ in Vilnius 2003.

Eine rege Konzerttätigkeit führte

ihn zu bedeutenden Festi­

26 Oktober | November 2009


vals wie den Int. Orgeltagen im

Stift St.Florian/Linz, der ION

Nürnberg, den Mendelssohnfesttagen

Leipzig, dem Bachfest

Ansbach, der Birmingham

Symphony Hall, dem Musikfest

Stuttgart, den Domkonzerten

Riga sowie den Millstätter Musikwochen.

Als Solist und auch

als Continuospieler trat Matthias

Maierhofer mit Ensembles

wie dem Dresdner Kreuzchor,

dem Universitätschor Leipzig,

der Kantorei Graz und der

Staatskapelle Dresden auf. Er

wirkte bei CD­Produktionen

und Publikationen der Edition

Helbling mit, es liegen Aufnahmen

von seinen Konzerten bei

diversen Rundfunkanstalten

vor.

Sonntag · 22. November 2009 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Chormusik im Gottesdienst

Werke zum Ewigkeitssonntag

von Rheinberger, Mendelssohn

und Hauptmann

Weitere kirchenmusikalische Termine im

Oktober/November 2009:

Kantorei der Christuskirche;

Leitung: Hee­Jung Min

Samstag · 3. und 10. Oktober 2009 · je 14 – 20.30 Uhr

Gemeindesaal

Kantate zum Mitsingen

Felix Mendelssohn Bartholdy:

„Wer nur den lieben Gott läßt

walten“. Kantate für Chor, Sopran

und Orchester. Proben im

Gemeindesaal der Ev. Kirche

Bad Krozingen. Anmeldung: Ev.

Bezirkskantorat Breisgau­Hochschwarzwald,Kirchenmusikerin

Hee­Jung Min, Schwarzwaldstraße

7, 79189 Bad Krozingen,

heejungmin@gmx.de

Sonntag · 11. Oktober 2009 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Kantate im Gottesdienst

Felix Mendelssohn Bartholdy:

„Wer nur den lieben Gott läßt

walten“

Kantate für Chor, Sopran, Orchester

und Orgel

Leitung: Hee­Jung Min

Sonntag · 18. Oktober 2009 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Gottesdienst mit Bläserkreis

Leitung: Thomas Eberle

Oktober | November 2009 27


Mittwoch · 21. Oktober 2009 · 19.30 Uhr · Christuskirche

Abendgebet mit Kirchenmusik

Orgel: Ulrike Fabian; Worte: Pfarrer Gerhard Jost

Sonntag · 25. Oktober 2009 · 19.00 Uhr · Haus der Kurseelsorge

Herbstkonzert

Gestaltung: Private Musikschule für Klarinette und Saxophon

Leitung: Wolfgang Smith, Britzingen

Samstag · 7. November 2009 · 19.00 Uhr · Christuskirche

Orgelvortragsabend

Schülerinnen und Schüler der C­Ausbildung des Bezirkes Hochschwarzwald

Mittwoch · 18. November 2009 · 19.30 Uhr · Christuskirche

Abendgebet mit Kirchenmusik

Orgel: Ulrike Fabian; Worte: Pfarrer Gerhard Jost

Sonntag · 29. November 2009 · 10.00 Uhr · Christuskirche

Kinderchor im Gottesdienst

Geistliche Lieder zum 1. Advent ; Leitung: Hee­Jung Min

Sonntag · 29. November 2009 · 11.30 Uhr · Christuskirche

6. Mendelssohn-Matinée

Sonate V in D­Dur u.a.; Orgel: Hee­Jung Min

Kirchenein- und -austritte

Kircheneintritt ........................... 0 Kirchenaustritte ..........................3

Unsere Hausbibelkreise

Art Ansprechpartner Uhrzeit und Tag Telefon

Frauenbibel-

Frau H. Albrecht 9.30 Uhr mittwochs 1 41 28

gesprächskreis Amselweg 4

im Gemeindehaus

im Gemeindehaus

vierzehntägig

Ökumenischer Heike Bund 20.00 Uhr montags 16 04 59

Hauskreis

vierzehntägig

28 Oktober | November 2009


Unser Kirchturm ist saniert

Der Kirchturm ist saniert. Das

neue Kreuz strahlt weit über

den Ort hinaus sichtbar an seiner

Spitze. Am 25. August, dem

Geburtstag der Kirche haben

wir die „Kreuzweihe“ (Bild unten)

vorgenommen und eine

Kassette im Turm eingebaut, in

welcher wir Dokumente von

heute der Nachwelt übergeben.

Vielen Dank sagen wir allen

Spenderinnen und Spendern,

die dies möglich gemacht haben

und die sich unseren „Brandaufruf“

nicht verschlossen haben.

Hin und wieder wurden wir

gefragt: Steht es um eure Finanzen

wirklich so schlimm, wie

beschrieben? Als wenn wir Sie

anlügen würden! Sie können

gern mit unserem geplagten

Finanzchef, Herrn Mauthe, reden,

der Sie mit den Realitäten

vertraut macht.

Es hat uns sehr gut getan, so

viel Hilfe zu erfahren, mussten

wir doch für die Sanierung der

Kirchturmspitze rund 33.000,– €

aus eigener Tasche berappen.

Was tun, wenn die Taschen alle

leer sind? Deshalb der Aufruf.

Vielen, vielen Dank.

Oktober | November 2009 29


Zum Reformationsfest

Das Wappen Martin Luthers,

wie er es selbst erklärt hat:

„Das erste sollte ein Kreuz sein,

schwarz im Herzen, das seine

natürliche Farbe hätte, damit

ich mir selbst Erinnerung gäbe,

dass der Glaube an den Gekreuzigten

uns selig macht. Denn so

man von Herzen glaubt, wird

man gerecht. .. Solch Herz aber

soll mitten in einer weißen

Reformationsfeier

Rose stehen, anzeigen, dass der

Glaube Freude, Trost und Friede

gibt ... darum soll die Rose

weiß und nicht rot sein; denn

weiße Farbe ist der Geister und

aller Engel Farbe. Solche Rose

steht im himmel farbenen Feld,

dass solche Freude im Geist

und Glauben ein Anfang ist der

himmlischen Freude zukünftig

... Und um solch Feld einen

goldenen Ring,

dass solche Seligkeit

im

Himmel ewig

währet und

kein Ende

hat und auch

köstlich über

alle Freude

und Güter,

wie das

Gold das

edelste,

köst lichste

Erz, ist ...“

30

Am Reformationstag – 31. Oktober

– treffen wir uns um

19.30 Uhr in der Christuskirche

zu einer Gedenkfeier. Die Orgel

spielt Frau Hee-Jung Min. Pfarrer

Jost wird die Feierstunde

gestalten. Herzlich laden wir die

ganze Gemeinde dazu ein.

Oktober | November 2009


Herbsttagung der Bezirkssynode

Am Freitag, dem 13. November

treffen wir uns um 18 Uhr

im Evangelischen Gemeindehaus

in Gundelfingen und beginnen

die Bezirkssynode mit

einer Andacht. Da die Tagungen

der Synoden stets öffentlich

sind, können Sie gern als

Gast den Beratungen folgen.

EVANGELISCHER

KIRCHENBEZIRK

Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

Am Vorabend des Volkstrauertages

findet seit Jahren ein

ökumenischer Gottesdienst

statt. So treffen wir uns am

Samstag, dem 14. November

um 17.30 Uhr zu einem ökumenischen

Gottesdienst in

der Friedhofskapelle, der von

der Chorge­meinschaft musikalisch

umrahmt wird. Nach

dem Gottesdienst ziehen wir

Gedanken zum Volkstrauertag

»Zwei Männer sprachen

miteinander.

Na, wie ist es?

Ziemlich schief.

Wieviel haben Sie noch?

Wenn es gutgeht: viertausend.

Wieviel können Sie mir geben?

Höchstens achthundert.

Die gehen drauf.

Also tausend.

Danke.

Die beiden Männer gingen

auseinander.

Sie sprachen von Menschen.

Es waren Generale.

Es war Krieg.«

(Aus: Wolfgang Borchert: „»Lesebuchgeschichten«,

in: ders.: Das Gesamtwerk,

Copyright © 1949 by Rowohlt Verlag,

Hamburg)

zum Mahnmal. Bei schlechtem

Wetter wird Bürgermeister Dr.

Meroth seine Ansprache auch

in der Halle halten.

Volkstrauertag

Samstag, den

17. November um 17.30 Uhr

in der Friedhofskapelle

Sätze, wie in Stein gehauen.

Kurz, knapp, nüchtern. Jede

Emotion fern ge halten. Nur das

Allernotwendigste wird uns

mitgeteilt. Die Sprache ­ erinnert

sie nicht an die Nachrichten

aus den Tagen von Kriegen,

die über den Bildschirm in unser

Haus kommen ?

Diese Sätze kommen Ihnen

sicher bekannt vor. Sie stammen

nämlich nicht von mir. Ich

habe sie bei einem anderen

entliehen, bei Wolf gang Borchert

nämlich. Die Sätze, die

Sie da eben gehört haben, hat

Wolf gang Borchert in seinen

»Lesebuchge­schichten« aufgeschrieben.

Wahr scheinlich

brauchte er sie gar nicht zu

erfinden. Er brauchte nur das

Oktober | November 2009 31

1sw

EVANGELISCHER

KIRCHENBEZIRK

BREISGAU

HOCHSCHWARZWALD

BREISGAU

HOCHSCHWARZWALD

© Oktober 2007 bei Johannes Klatt_Bad Krozingen|Tunsel


nieder zuschreiben, was er gehört

hatte, als Soldat an der

Front. Der Krieg – das war das

Thema, über das er schrieb in

den wenigen Jahren, die ihm

noch blieben. 1945 kam er nach

Hause, 1947 starb er an Tuberkulose.

Ein vom Krieg Gezeichneter.

Einer, den der Krieg nie

losließ.

Nein, ich glaube nicht, dass Borchert

übertrieb. Man muss nur

das, was man in den Zeitungen

liest und in den Nachrichten

sieht, wie ein Puzzle zusammensetzen,

um zu erkennen:

Borchert hat recht. So wie er es

beschreibt, denken Offiziere in

Stäben und Hauptquartieren.

Jeder Soldat ­ ein Räd chen in

einer riesigen Maschinerie. Jeder

Zug, jede Kompanie, jedes

Ba taillon hat eine Funktion;

wenn also der Zug, die Kompanie,

das Bataillon ausfällt,

müssen sie möglichst schnell

ersetzt werden. »Das VII. Korps

fast vollständig aufgerieben.

Der von besagtem Korps bisher

verteidigte Front abschnitt

Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

In der Reichspogromnacht

wurde die Synagoge in Lörrach

abgebrannt. In einer bewegenden

Feier letztes Jahr wurde

die neue Synagoge eingeweiht.

Der Architekt, Prof. Fritz Wilhelm,

wird in seinem Vortrag,

von der Planung und Bau der

Synagoge berichten. Er erzählt

von den Vorgaben, die bei dem

Bau einer Synagoge gegeben

sind, und die Lösungen , die er

jedoch von strategischer Bedeutung.

Muss unter allen

Umständen gehalten werden.«

Nicht wahr, so heißt es doch

in der Sprache der Stäbe. »Aufgerieben«,

»muss unter allen

Umständen gehalten werden.«

Wie viele Menschen in diesem

Gebiet wohl umgekommen,

schwer verletzt oder vermisst

sein mögen? Wieviel Leid von

Familien hinter diesen drei kargen

Sätzen steht? Im Heeresbericht,

der den »Verlust« des VII.

Korps meldet, wird nicht ein

einziges Wort darüber stehen.

Es hätte dort auch nichts zu

suchen, denn wer würde noch

kämpfen wollen, wenn er auch

nur ein einzi ges Mal das Leid

wirklich wahrnähme, das er anrichtet?

Wirklich, ein meisterhaftes Porträt

des Krieges, das Borchert

hier in ein paar Strichen zeichnet.

Krieg ist niemals Gottes Wille.

Es wäre an der Zeit, dass wir

alle den Krieg ein für allemal

ächten.

mit der Jüdischen Gemeinde in

Lörrach entwickelte.

Gedenkfeier

Montag, den

9. November um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus

Es lädt ein die Evangelische und

Katholische Kirchengemeinden

in Bad Krozingen.

32 Oktober | November 2009


Bild: Wilhelm Hauschild · Historisches Museum

Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Jüdisches Gebet zu diesem besonderen

Tag aus dem Seder

ha­Tefillot.

„Wir gedenken der sechs Millionen

Toten und al ler, die starben,

als Wahnsinn die Welt regierte

und das Böse in der Welt

wohnte. Wir gedenken derer,

die wir gekannt haben und derer,

von denen selbst der Name

verloren ist.

Wir trauern um alle, die mit

ihnen starben, um ihre Güte

und um ihre Weisheit, die die

Welt hätten retten und so viele

Wunden hätten heilen können.

Wir trauern um den Geist und

den Humor, der starb, um das

Lernen und das Lachen, das für

im mer verloren ist. Die Welt ist

ärmer geworden, und unsere

Herzen werden kalt, wenn wir

an die gro ßen Dinge

denken, die hätten sein können.

Wir sind dankbar für ihr

Beispiel an Anstand und Güte.

Wie Kerzen leuchten sie aus

der Dunkelheit jener Jahre heraus,

und in ihrem Licht erkennen

wir, was gut ist – und was

böse.

Wir gedenken jener nicht jüdischen

Männer und Frauen, die

den Mut hatten, außerhalb der

Masse zu stehen und mit uns

zu leiden. Auch sie sind dei ne

Zeuginnen und Zeugen, eine

Quelle der Hoff nung, wenn wir

zu verzweifeln drohen.

Um des Leids unseres Volkes

willen möge eine sol che Zeit

nie wieder kommen. Möge ihr

Opfer nicht umsonst gewesen

sein. In unserem täglichen

Kampf gegen Grausamkeit und

Vorurteile, gegen Tyrannei und

Verfolgung gibt uns die Erinnerung

an sie Kraft und leitet uns.

In der Stille gedenken wir derer,

die Gottes Namen auf der

Erde geheiligt haben.“

Oktober | November 2009 33


In jedem Jahr wird in Biengen

am Vorabend des Buß­ und

Bettages eine Gebetsnacht begangen,

die mit einem ökumenischen

Gottesdienst begonnen

wird. Dazu laden wir alle

herzlich ein auf Dienstag, 17.

November um 19 Uhr in die katholische

Pfarrkirche Biengen.

Die Durchführung des Gottesdienstes

liegt nicht nur in den

Händen von Diakon und Schuldekan

Rolf Borgas, Pfarrer Jost

und Gemeindediakonin Gabi

Groß, sondern auch bei einigen

Gemeindegliedern aus

beiden Gemeinden. Nach dem

Zum Buß- und Bettag

Ökumenischer Gottesdienst in Biengen

Wir laden Sie ganz herzlich

zum Gottesdienst am Buß­ und

Bettag um 10.30 Uhr in unsere

Christuskirche ein. Pfarrer Widdess

leitet den Gottesdienst.

Gottesdienst

Mittwoch, den

18. November um 10.30 Uhr

in der Christuskirche

Gottesdienst bleibt die Biengener

Kirche noch eine Stunde

für persönliche Gebete und Besinnung

geöffnet.

Ökum. Gottesdienst

Dienstag, den

17. November um 19 Uhr

Kath. Pfarrkirche Biengen

34 Oktober | November 2009


Buße ist Sich-öffnen.

Es ist ein helles Wort, das leider oft verdunkelt

wird.

Buße ist Sich-weiten.

Endlich verlasse ich die Enge, die immer

behauptet: Dafür kann ich nichts.

Buße ist Teilnehmen.

Ich suche meinen Teil Verantwortung und

nehme damit Teil an der Welt.

Gedanken zum Totensonntag

Trauer lässt wortlos werden.

Die richtigen Worte feh len uns,

und nur schwer können wir beschreiben,

wie uns zumute ist.

Und noch schwerer ist es, Worte

zu finden, um anderen zu helfen.

Es gibt auch ange sichts des

Todes kein Wort, keine menschliche

Silbe, die über den Verlust

eines Menschen hinweghelfen

könnte. All unser Denken und

Planen zerbricht der Tod, unser

Reden und Sprechen wird leer.

Uns bleibt nichts sagen können

und nichts zu sagen haben. Unser

Wis sen endet hier. Was immer

wir im Leben gelernt und

erfahren haben, die Schwel­ und Tod. Er durchbricht un ser

le des Todes hilft uns nichts Schweigen, weil seine Macht

zu überwinden. Wir müssen grenzenlos ist. Seine Worte ha­

hier ratlos stehen bleiben und ben das Gewicht einer Himmel

schweigen. Unsere Weisheit hat und Erde bewegenden Macht.

hier ihr Ende ge funden. Nichts bleibt von ihr unberührt.

Jenseits von Tod und Leben, Ge waltiges kann sie zu Staube

von dort kommt uns eine Stim­ zerfallen lassen, und Tote kann

me entgegen: „Fürchte dich sie zum Leben erwecken. Wo

nicht, denn ich habe dich er­ seine Stimme erklingt, da ist

löst; ich habe dich bei deinem

Namen geru fen; du bist mein.

mehr als unser Menschenwort

(Jesaja 43,1) So spricht unser

Gott, der Herr ist über Leben

Totensonntag

Oktober | November 2009

22. November 2009

35


zu hören. Wir brauchen keine

Angst zu haben: Gott setzt seine

Macht nicht gegen uns ein.

Er will bewahren, nicht verderben;

retten und nicht zerstören.

Er kommt zu uns, er sucht uns

und will uns für sich gewinnen.

Er will, dass wir leben.

Dort, wo der Tod alle Hoffnung

zu vernichten droht, hören wir

sein Ja zum Leben gegen alle

Angst und Furcht. In diesem Ja

fällt das gesamte Leiden und

Sterben seines Sohnes ins Gewicht:

Einer, der sich aufgegeben

hat, damit wir gewinnen.

Einer, der auf erweckt wurde,

damit wir wissen: Am Ende

unserer Wege steht das Leben,

nicht der Tod. In Jesus Christus

hat sich erfüllt, was auch uns

erwartet: Ewiges Leben, dazu

sind wir berufen.

Das Leben der Verstorbenen

wird nicht in der An onymität

versinken. Es wird nicht zu

einem Namenlo sen werden.

Gott kennt Sie und ruft Sie zu

sich, aus unserer Mitte heraus.

Der das Leben geschaffen und

gesegnet hat, wird es auch erhalten

und erretten. Wer diesem

Menschen das Geheimnis

der Einmaligkeit geschenkt

hat, der wird es auch vor der

Gleichmache rei des Todes und

des Vergessens bewahren und

ihm seine Unverwechselbarkeit

erhalten. Gott wird nicht von

uns lassen, denn wir gehören

ihm. Wir sind sein. Das gilt im

Tode, aber auch im Leben. Das

gilt auch uns.

Viele Gemeindeglieder haben

wir in diesem Jahr zu Grabe

tragen müssen. Wir wollen im

Gottesdienst am 22. November

um 10 Uhr in der Christuskirche

derer gedenken, die nicht mehr

unter uns sind und uns, die wir

noch Zeit haben, trösten lassen

durch das kraftvolle Evangelium

von Jesus Christus. Für jeden

Verstorbenen zünden wir

während des Gottesdienstes

eine Kerze an und gedenken

seiner. Folgende Gemeindeglieder

sind seit dem letzten

Totensonntag verstorben und

unter Gebet und Segen zur letzten

Ruhe gebettet worden:

36 Oktober | November 2009


Unsere Verstorbenen

26.11.2008 Waltraut Grönig Herbert-Hellmann-Allee 30 93 Jahre

27.11.2008 Christiane Maass Wichernweg 2 91 Jahre

27.11.2008 Hildegard Raupp Wichernweg 2 56 Jahre

28.11.2008 Alexander Ix Bahnhofstraße 12 74 Jahre

08.12.2008 Melman, Milja Breslauer Straße 2 78 Jahre

09.12.2008 Emil Groß Hebelstraße 20 92 Jahre

17.12.2008 Dr. Hans Georg Rahm Hebelstraße 18 93 Jahre

18.12.2008 Gisela Suger Belchenstraße 1 82 Jahre

19.12.2008 Emilie Ahlers Wichernweg 2 96 Jahre

22.12.2008 Helga Prill Herbert-Hellmann-Allee 30 76 Jahre

29.12.2008 Rose-Marie Trautmann Lindenring 49 89 Jahre

08.01.2009 Thomas Weiß Schwarzwaldstraße 15

79418 Schliengen 57 Jahre

15.01.2009 Elisabeth Richter Wichernweg 2 87 Jahre

23.01.2009 Helmut Kudruß Wichernweg 2 88 Jahre

24.01.2009 Erna Krapp Wichernweg 2 85 Jahre

29.01.2009 Ruth Berger Glöcklehofweg 2 90 Jahre

30.01.2009 Lina Beck Wichernweg 2 93 Jahre

30.01.2009 Maria List Kirchhofener Straße 8 95 Jahre

02.02.2009 Kurt Kropat Hofstraße 16 60 Jahre

10.02.2009 Margret Witt St.-Trudpert-Straße 38 83 Jahre

16.02.2009 Willi Loyal H.-Hellmann-Allee 30 95 Jahre

25.02.2009 Gertrud Heil H.-Hellmann-Allee 30 95 Jahre

27.02.2009 Hans Alm F.-Metzler-Weg 3 87 Jahre

02.03.2009 Werner Müller Kastelbergstraße 6 78 Jahre

06.03.2009 Werner Hofmann Schwarzwaldstraße 40d 78 Jahre

09.03.2009 Kurt Jentschel Wichernweg 2 88 Jahre

12.03.2009 Ruth Hirschauer Schwarzwaldstraße 40a 87 Jahre

13.03.2009 Wolfgang Meutzner Rheinstraße 34 79 Jahre

13.03.2009 Rose Steiner Hebelstraße 20 87 Jahre

19.03.2009 Hildegard Tscharntke Wichernweg 2 93 Jahre

20.03.2009 Hildegard Christensen Josefstraße 26 69 Jahre

27.03.2009 Eva Briem Wichernweg 2 79 Jahre

Oktober | November 2009 37


27.03.2009 Werner Ziegler Talstraße 2 65 Jahre

30.03.2009 Theodor Semibratow Am Dumpfgraben 3 25 Jahre

31.03.2009 Manfred Wisniewski Vadomarstraße 10 82 Jahre

07.04.2009 Lieselotte Seupke Industriestraße 12 83 Jahre

21.04.2009 Martha Deventer Hebelstraße 18 94 Jahre

28.04.2009 Herta Krupp Ahornweg 6 95 Jahre

29.04.2009 Lydia Behnert Kirchhofener Straße 7 85 Jahre

29.04.2009 Werner Herzog Talstraße 5 76 Jahre

30.04.2009 Anna Sauter Melanchthonweg 4 92 Jahre

02.05.2009 Edith Bleyer Hebelstraße 18 94 Jahre

06.05.2009 Hildegard

Herdieckerhoff Schwarzwaldstraße 40c 84 Jahre

14.05.2009 Emilie Semmler Herbert-Hellmann-Allee 28 96 Jahre

20.05.2009 Dr. Günther Cyriaci Mozartweg 8 83 Jahre

22.05.2009 Inge Haschenz Möhlinstraße 7 76 Jahre

27.05.2009 Margarete Strucken Herbert-Hellmann-Allee 30 94 Jahre

05.06.2009 Renate Osner Wörthstraße 15 61 Jahre

09.06.2009 Dr. Willi Olivier Sulzburg 93 Jahre

13.06.2009 Ernst Erhardt Ahornweg 6 90 Jahre

15.06.2009 Herbert Groß Wichernweg 2 81 Jahre

16.06.2009 Martha Elster In den Mühlenmatten 10 78 Jahre

20.06.2009 Annemarie Henninger St.-Trudpert-Straße 16 95 Jahre

23.06.2009 Werner Götzmann Friedenstraße 18 49 Jahre

26.06.2009 Hildegard Oltersdorf Wichernweg 2 88 Jahre

03.07.2009 Berta Sopka Hofackerstraße 7 93 Jahre

10.07.2009 Gerhard Stolzenberger Bahnhofstraße 4 58 Jahre

24.07.2009 Helene Fritzsche Hebelstraße 18 94 Jahre

24.07.2009 Uwe Keser Weinstraße 6 66 Jahre

29.07.2009 Anneliese Reichert Schauinslandstraße 11A 83 Jahre

05.08.2009 Gerda Scharf Rimsinger Straße 1 87 Jahre

07.08.2009 Gertraud Drews Wichernweg 2 90 Jahre

12.08.2009 Lothar Friton Im Gegenberg 5 77 Jahre

28.08.2009 Ursula Martens Kirchhofenerstraße 7 86 Jahre

14.09. 2009 Gisela Creutzburg Wichernweg 1 88 Jahre

38 Oktober | November 2009


15.09.2009 Ingeborg Lenschner St.-Ulrich-Straße 31 92 Jahre

15.09.2009 Paul Knobloch Karolinger Straße 4 82 Jahre

18.09.2009 Erika Seltmann Wichernweg 2 96 Jahre

Christus spricht:

Ich bin die Auferstehung

und das Leben.

Wer an mich glaubt,

der wird leben.

Niemand wird ihn aus

meiner Hand reissen. J o h a n n e s 11 , 2 5 + 10 , 2 8 e

WARNUNG!

... an alle Hinterbliebenen

Geht es noch gemeiner? Als wäre der Tod eines Angehörigen nicht

schon tragisch genug, wollen scham lose Gauner auch damit noch

Geld machen. Sie schicken den Hinter bliebenen, die ohnehin kaum

den Kopf frei haben für all den Papier kram, Rechnungen für einen

„Bun dessterbeanzeiger“ oder einen „Bundesanzeiger für Bestattungen“.

Die Schreiben sehen hochoffiziell aus, mit Bundesadler und

Dienstsitz Berlin. Der eine verlangt 63 Euro, der andere sogar 198

Euro - als sei es Pflicht, Verstorbene für Geld in ein Register eintragen

zu lassen. Natür lich ist das nicht so, die „Rechnun gen“ gehören

in den Papierkorb.

Und es geht tatsächlich noch übler: Immer wieder kommt es vor,

dass Hinterbliebenen Rechnungen ge schickt werden für angebliche

Bestellungen des Verstorbenen, zum Beispiel für Pornohefte. Oder

Genlabore versenden Mahnbriefe für DNA-Tests – als habe der Verstorbene

eine Freundin gehabt. Andere Abzocker rufen bei den Hinterbliebenen

an, um angebliche Schulden einzutreiben.

Solche Profis werten Todesanzeigen in der Zeitung systematisch aus.

Auch Einbrecher sind darunter: Sie nutzen den Beerdigungstermin,

um genau zu dieser Zeit in die leere Wohnung einzusteigen. Da hilft

es nur, jemanden zu bitten, während der Trauerfeier das Haus zu

hüten.

Oktober | November 2009 39


Unsere neuen Konfirmanden/Konfirmandinnen

Konfirmation

2 0 1 0

Der Reaktionsschluss für den

letzten Gemeindebrief war vor

dem Konfirmanden – Elternabend,

an dem die neuen Konfirmanden

angemeldet wurden.

Am Mittwoch, dem 16. September

beginnen um 16 Uhr folgende

Konfirmanden mit dem

Unterricht:

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden 2010

Manuel Bieberstein Schänzleweg 18 Bad Krozingen-Hausen

Fabio Biselli Staufener Straße 34 Bad Krozingen

Bianca Bleile Albanstraße 7 Bad Krozingen

Daniel Bub Ahornweg 3 Bad Krozingen

Diana Deiwald St.-Georg-Straße 10 Bad Krozingen

Dagmar Ehrhardt Lindenstraße 17 Bremgarten

Janet Fliegauf Falkensteinerstraße 6 Bad Krozingen-Hausen

Sophie Geiger St.-Trudpert-Straße 23 Bad Krozingen

Lisa Grozinger Eichenweg 12 Neuenburg-Zienken

Yannik Janowski Weiler Dottighofen 14 Bad Krozingen-Biengen

Nikita Kalasnikov In den Mühlenmatten 10 Bad Krozingen

Nils Kalthoff Von-Schnewlin-Weg 7 Bad Krozingen

Jan Karcheter Unter dem Dorf 15 Bad Krozingen-Schlatt

Christine Ikkes Im Schmidtackern 37 Bad Krozingen-Hausen

Leon Larsen Ezmattenweg 24 Bad Krozingen

Johann Lautenschleger Breslauer Straße 6 Bad Krozingen

Hanna Löw Fritz-Kaltenbach-Straße 13 Neuenburg-Zienken

Dorothee Mader Hofackerstraße 1 Bad Krozingen

Marina Markova Staufener Straße 11 Bad Krozingen

Sandra Morath Im Schmidtackern 7 Bad Krozingen-Hausen

Marie-Theres Neuberger Im Bühl 16 Bad Krozingen

Miriam Plesch Falkensteinerstraße 35 Bad Krozingen-Hausen

Maksim Prokopov Südring 19 Bad Krozingen

Yvette Riesterer Staufener Straße 47 Bad Krozingen

Jannik Roth Mozartweg 6 Bad Krozingen

Nicole Schitz Am Alamannenfeld 7 Bad Krozingen

Nadine Schönfelder In den Mühlenmatten 11b Bad Krozingen

Leonie Seiter Im Käppelefeld 28 Bad Krozingen-Schlatt

40 Oktober | November 2009


Arthur Seller Schulstraße 16 Bad Krozingen-Biengen

Nicklas Stein In der Breite 21 Bad Krozingen-Biengen

Maria Straub Chlodwigstraße 4 Bad Krozingen

Silvia Sudheimer Lindenring 47 Bad Krozingen

Chiara Tarasi Munzinger Straße 6 Bad Krozingen-Hausen

Frieda Textor Schwarzwaldstraße 78 Bad Krozingen

Sylvia Weymann Staufener Straße 21 Hartheim

Laura Wienhold Unter dem Dorf 8 Bad Krozingen-Schlatt

Haus der Kurseelsorge

Zeit für Geist und Seele

Quellgarten

„Lebendiges Wasser“:

„Bei dir ist die Quelle des

Lebens“

Für Kurgäste, Patienten

der Rehakliniken,

Urlauber und Gemeindeglieder

und Mitbürger

in Bad Krozingen

Ehre sei Gott und Friede zungen wir wünschen, können

auf Erden

wir an die Vorbereitungsgrup­

Weltweit bereiten die Kirchen pe weiter melden. Die einzel­

eine Ökumenische Erklärung ne Gesprächsabenden setzten

zum gerechten Frieden vor, die nicht eine Erkenntnis des ge­

in eine Versammlung der Kirchen

in 2011 beschlossen wersamten

Erklärung voraus.

den soll . Als Leitwort dient das Montag, 12. Oktober

Gruß der Engel zu den Hirten

auf dem Feld von Bethlehem –

Ehre sei Gott und Friede auf Erden.

In den Gesprächsabenden

in Oktober werden einzelnen

Abschnitte des Entwurfes der

Erklärung vorgestellt. In Gespräch

miteinander können wir

19.30 Uhr Gesprächsabend in

Haus der Kurseelsorge

Der Gott des Friedens – Menschen

als sein Ebenbild?

schauen, in wie weit wir uns in

diese Erklärung wiederfinden

Gesprächsabende

können. Was ist recht und wel­ … immer montags

che Änderungen oder Ergän­ 19.30 – 21.00 Uhr

Oktober | November 2009

im Haus der Kurseelsorge

41


Montag, 19. Oktober

19.30 Uhr Gesprächsabend in

Haus der Kurseelsorge

Geistliche Einübung in den

Frieden

Jean Calvin

Am 10. Juli 1509 wurde Jean

Calvin geboren. Fünfhundert

Jahre später ist sein Einfluss als

der Reformator neben Luther

in vielen Kirchen und Ländern

der Welt deutlich zu spüren.

In zwei Gesprächsabenden in

November wollen wir diese faszinierende

Person, und was er

uns zu sagen hat, näher kennen

lernen und uns damit auseinandersetzen.

Im ersten Abend

geht es um seine Lebensgeschichte

und seine Bedeutung

für Kirchen und Gesellschaft.

Im zweiten Abend anhand der

Bibeltexten, die ihm wichtig

waren, begegnen wir ihm in

seinem Alltagsglauben als Spiegel

für uns.

Montag, 26. Oktober

19.30 Uhr Gesprächsabend in

Haus der Kurseelsorge

Auf dem Weg zu einem gerechten

Frieden – was kann

ich tun?

Montag, 16. November

19.30 Uhr Gesprächsabend in

Haus der Kurseelsorge

Calvin – der Reformator von

Kirche und Gesellschaft

Wie viel Kirche verträgt die Gesellschaft?

Eine Einleitung im

Leben und Wirken von Jean

Calvin

Montag, 23. November

19.30 Uhr Gesprächsabend in

Haus der Kurseelsorge

Soli Deo Gloria – allein sei Gott

die Ehre „Die Aufgabe der Menschen

ist die Herrlichkeit Gottes

sichtbar zu machen“ – die

Frömmigkeit Calvins und wir.

Montag, 30. November

19.30 Uhr Gesprächsabend in

Haus der Kurseelsorge

Die Engel – mehr als Fabelwesen

mit Flügel?

„Lieber Gott, schick uns deine

Engel, damit wir nie alleine

sind“. So beginnt ein Lied in einer

Sammlung von neuen Liedern,

die u.a. von der Badischen

Landeskirche herausgegeben

worden ist. In den Gesprächsabenden

im Advent begegnen

wir den Engel in der Bibel in

Musik, Bild und Wort, und hören,

was sie uns zu sagen haben.

42 Oktober | November 2009


Gottesdienste in den Kliniken

Evangelische Gottesdienste …

in der Rheintalklinik dienstags, 16.30 Uhr

Seminarraum 3

am 6. und 20. Oktober,

10. und 24. November 2009

Feier und Nachdenken

Evangelische Abendandacht

(Pfr. Widdess)

in der Schwarzwaldklinik mittwochs, 16.15 Uhr

Ökumenische Andacht in SWK

Geriatrie

mittwochs, 18.30 Uhr

Andachten im Wechsel zwischen

Evangelischer und Katholischer

Kurseelsorge im Raum der Stille

in SWK Neurologie

(bitte Aushang beachten)

in der Theresienklinik montags 18.30 Uhr

in der Steinkapelle

„Gottes Wort für die Woche“

Evangelische Abendandacht

(Pfrn. Widdess)

75 Jahre Barmer Bekenntnis

Vor 75 Jahren: 1. und 2. Synode

der Bekennenden Kirche

in Barmen­Gemarke (Ortsteil

Wuppertals [Abbildung nächste

Seite] und in Berlin­Dahlem

im Mai und Oktober 1934.)

Nach 400 Jahren Trennung

fanden sich Abgesandte Lutherischer

­, Reformierter­, Unierter

Evangelischer Kirchengemeinden

zusammen. Gemeinsam

wehrten sie sich gegen den Nationalsozialismus,

der im Gewand

der „Glaubensbewegung

Deutsche Christen“ den christlichen

Glauben in „völkische,

arische, deutsche, antijüdische“

Geisteshaltung veränderte.

Weiter wehrten sie sich gegen

die „Gleichstellung“ und

das „Führerprinzip“ als Kirchenordnung,

wie es der NS­

Staat durchzusetzen versuchte.

Die theologische Erklärung

von Barmen, Mai 1934, und

die Erklärung des kirchlichen

Notrechts, Oktober 1934 der

Dahlemer Synode sind die be­

Oktober | November 2009 43


deutenden Beschlüsse. Die Barmer

Erklärung stellt jeder der

6 Thesen Bibelworte voraus.

Das ist anders als bei den in

der Kirchengeschichte viel früher

verfassten Bekenntnissen.

Ebenso anders zum Vergleich

früherer Bekenntnisse: Nicht

durch staatliche Befehlsgewalt

wie z.B. Nicäa 325 vom Kaiser

gefordert oder das Augsburger

Bekenntnis 1530 von Kaiser

und Reich vor dem Reichstag

verlangt – besann sich in Barmen

1934 evangelische Kirchengemeinde

von sich aus!

Die 6 Barmer Thesen reden

vom „– einen Wort Gottes“ und

„– verwerfen falsche Lehre, andere

Mächte“ u.ä. dem Wort

Gottes gleich zu stellen.

Sie können im Gesangbuch

Nr. 888 den vollständigen Wortlaut

nachlesen.

Das ist

die BefreiungevangelischerGemeinden

uns

der „BabylonischenGefangenschaft

der

Kirche im

deutschen

Hochmut­

Nationalismus“;

für

mich noch

i m m e r

ein Wunder

des

Heiligen

Geistes. Um dies zu verstehen,

müssen wir uns die Bindung

der Kirche, in der „Thron und

Altar“­Ära vergegenwärtigen.

Die Folgerung aus dem

Barmer Bekenntnis ist das

„kirchliche Notrecht“ und die

eindeutige Absage an die Kirchenleitungen

der DC (Deutsche

Christen). „Mit Niemöller

als Mitglied des Reichsbruderrates

der BK (Bekennende Kirche)

wurde auch seine Dahlemer

Gemeinde zu einem

Zentrum der kirchlichen Auseinandersetzungen

in Deutschland.

Hier fanden mehrere

Synoden der Bekennenden

Kirche statt, deren bekannteste

sicherlich die zweite BK­Reichssynode

am 19. und 20. Oktober

1934 war. Angesichts des bekenntniswidrigen

Vorgehens

der offiziellen Kirchenleitung

verkündeten die versammelten

Synodalen damals das „kirchliche

Notrecht“, demzufolge

den DC­Kirchenleitungen der

Gehorsam entzogen und neue,

„bekennende“ Kirchenleitungen

eingesetzt werden sollten.

Die Gemeinden forderte man

dazu auf, „sich von der Zusammenarbeit

mit denen zurückzuziehen,

die diesem Kirchenregiment

weiterhin gehorsam

sein wollen“. Damit war auf der

Synode in Dahlem der Bruch

zwischen den DC­orientierten

Kirchenleitungen und der BK

offiziell vollzogen worden.“

(Kühl­Freudenstein, u.a. Kirchenkampf

in Berlin 1932 –

1945, Seite 402, Berlin 1999)

44 Oktober | November 2009


Gott sei es geklagt, dass die

Trennung an Seinem Tisch zwischen

lutherischen, reformierten,

unierten evangelischen

Landeskirchen in Deutschland

bis zur Leuenberger Konkordie

1973 noch vorhanden waren.

Auch diese Kirchenerklärung

lesen wir im Gesangbuch Nr.

889.

Vor seiner Verhaftung am 1.

Juli 1937 prägte Martin Niemöller,

unser Dahlemer Gemeindepfarrer,

folgenden Satz: „Wir

haben nicht zu fragen, wie viel

wir uns zutrauen, sondern wir

werden gefragt, ob wir Gottes

Wort zutrauen, dass es Gottes

Wort ist und tut, was es sagt.“

Nicht allein erinnern an jene

Synodalbeschlüsse 1934 ist

wichtig, sondern Folgerungen

für die Wege der Kirche heute

wie morgen für Verkündigung,

Sakramentsfeier, Seelsorge zu

suchen.

P f a r r e r i . r .

h . - J . b l a n c K - l u b a r s c h

Statistik unserer Kirchengemeinde

Taufen

28.06.2009 Dustin Mörder St. Gallener Weg 3 Bad Krozingen

23.08.2009 Marie Rickert Josefstraße 41 Bad Krozingen

12.09.2009 Anja Jalowi-Kowhr Münsterhalden 15 Münstertal

26.09.2009 Linus Erat Burgunderweg 5 Bad Krozingen-

Schlatt

10.10.2009 Mathi Spengler Alemannenstraße 17 Feldkirch

10.10.2009 Medea Spengler Alemannenstraße 17 Feldkirch

Trauungen

22.08.2009 Raphael Vögele und

Sylvia Vögele

geb. Schöpflin

05.09.2009 Frank Bürgin und

Regina Bürgin

geb. Klein

12.09.2009 Markus Bauknecht

und

Anja Bauknecht

geb. Jalowi-Kowhr

10.10.2009 Marco Spengler und

Martina Spengler

geb. Blahntka

Mühlenstraße 34 Ballrechten-

Dottingen

Lindenring 34 Bad Krozingen

Münsterhalden 15 Münstertal

Alemannenstraße 17 Feldkirch

Oktober | November 2009 45


Edinaldo Batista Lfbano – genannt „Grafite“

Der brasilianische Stürmer

Grafite vom VFL Wolfsburg

Das hätte vor der Saison

wohl nie mand gedacht: Der

VfL Wolfsburg ist zum ersten

Mal in der Vereinsge schichte

Deutscher Fußballmeister. Maßgeblichen

Anteil daran hat ein

Mann, der sich zum Glauben an

Jesus Christus bekennt: Grafite

(eigentli cher Name: Edinaldo

Batista Lfbano, Abbildung auf

der letzten Seite). Mit 28 Toren

sicherte der 30­jährige Brasilianer

seinem Verein nicht nur

den Titel, sondern sich selbst

auch die Krone als bester Torjäger

der jüngsten Bundesligasaison.

Niemals zuvor hat ein VfL­

Spieler in einer Saison so viele

Tore geschossen wie er.

Trotz seines Erfolgs ist der

Stürmer star ein bodenständiger

Mann, sagt sein Nachbar

Martin Wrasmann (Gif horn).

Der katholische Pastoralreferent

wohnt direkt gegenüber;

Grafites Kin der gehen

in den Kindergarten der von

Wrasmann mitbetreuten St.­

Altfrid ­Pfarrei. Vielleicht ist die

Bodenstän digkeit auch mit der

Vergangenheit des Spielers zu

begründen: Noch vor neun

Jahren verkaufte er in seinem

Heimat ort Campo Limbo Paulista

nahe Sao Paulo Mülltüten

von Haus zu Haus, um seinen

Eltern bei der Finanzierung des

Unterhalts zu helfen. Doch dem

1,89­Meter­Mann gelingt, was

sich wohl jeder brasilianische

Fußballer wünscht: der Einstieg

in den Profifuß ball. Bei einem

Club im Nordosten Brasiliens

kann er erstmals als Fußbal ler

Geld verdienen. Über weitere

Stationen in Porto Alegre, Soul,

Goiänia und Sao Paulo gelangt

er schließlich zum französischen

Erstligisten UC Le Mans.

Dort entdeckt ihn im Sommer

2007 Wolfsburgs Meistertrainer

Felix Magath. Für knapp acht

Millionen Euro Ablösesumme

holt er Grafite in die VW­Stadt.

Vor jedem Spiel betet Grafite

Psalm 91: „Wer unter dem

Schirm des Höchsten sitzt und

unter dem Schat ten des Allmächtigen

bleibt, der spricht

zu dem Herrn: ,Meine Zuversicht

und meine Burg, mein

Gott, auf den ich hoffe. ‚“ Für

den Torjäger ist dies kein bloßes

Ritual, sondern ge lebter

Glaube. „Er ist tief im Glauben

verwurzelt“, sagt Wrasmann.

In ei nem Gottesdienst der Gemeinde,

wo Grafite zuletzt auftrat,

habe er deut lich gemacht,

dass der christliche Glaube die

Grundlage seines Lebens sei.

„Ich bete jeden Morgen und jeden

Abend zu Gott, danke ihm

für meine Familie und meine

schöne Frau.“

Auch im öffentlichen Leben

be kennt er sich zu seiner christlichen

Überzeugung. „Ich glaube,

dass das, was in meinem

Leben geschieht, Got tes Wille

ist und dass er mir meinen Weg

46 Oktober | November 2009


gezeigt hat, auch den Weg, Fußballspieler

zu werden“, sagte

er im März im Aktuellen Sportstudio

des ZDF. Seine Gabe,

mit dem Ball umzu gehen, sehe

er als ein von Gott gege benes

Talent an. „Und das setze ich

ein.“ Ein Einschnitt im Leben

war der Tod seines Vaters im

vergangenen Ok tober. Sein erstes

Tor danach – das 1:0 gegen

den nun entthronten Meister

FC Bayern München – widmete

er dem Verstorbenen.

Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt

und einer Verletzungsunterbrechung

drehte

Grafite in der Rückrunde richtig

auf: 16 Tore in 13 Einsätzen.

Durchschnittlich alle 75 Minuten

machte der Stürmer in die­

... in Bad

Krozingen!

ser Saison ein Tor – und toppt

damit so gar den als „Bomber

der Nation“ be kannten Bayern­Torjäger

Gerd Müller, der

in seiner Rekordsaison alle 77

Mi nuten traf. Auch im letzten

und ent scheidenden Spiel gegen

Werder Bre men schlug der

Stürmer wieder zu: Zweimal

traf Grafite zum Endstand von

5 :1. Die Gifhorner Pfarrei wird

es freuen: Grafite hat der Gemeinde

Tri kot, Stutzen, Hosen

und Schuhe vom Endspiel um

die Meisterschaftsschale versprochen.

Die Ausrüstung soll

zu gunsten eines Projekts für

Zuwande rerkinder versteigert

werden, das die ökumenische

Kinderseelsorge in der Kinderklinik

in Gifhorn betreut.

Dieses Programm können Sie in Bad Krozingen über Kabel

auf der Frequenz UKW 103,35 empfangen. Die monatliche

Programmzeitschrift liegt kostenlos in der

Christuskirche am Ausgang für Sie aus.

Oktober | November 2009 47


Grafite vom

VfL Wolfsburg.

Bericht ab

Seite 46

48 Oktober | November 2009

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