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MASCHINEN & TECHNIK | Oktober 2021

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- Sonderthemen: Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit, ATV´s und UTV´s Beilagen: Krampe, CLEANline

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informat Mit gewichtsabhängiger Fersendämpfung Secura Vario und anpassbarer Schuhbreite. Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, braucht Komfort STEITZ SECURA >> Sicherheit und Gesundheit spielen bei der Wahl von Arbeits- und Sicherheitsschuhen eine wichtige Rolle. Mit besonderen Features trägt Steitz Secura dazu bei, die Gesundheit der Trägerinnen und Träger zu schützen und Kräfte zu schonen. Da piept nichts. Ob am Flughafen oder in einem anderen Sicherheitsbereich mit Personen-Scanner. Der Grund: Die Zehenschutz-Kappe besteht nicht aus Metall, sondern aus Komposit-Materialien, also aus technischen Kunststoffen. Stabil, flach und robust. Der asymmetrische Aufbau ist der natürlichen Form des Fußes angepasst. Auch nach einem langen Arbeitstag zwickt da nichts. Und damit am Übergang zwischen Zehenschutzkappe und textilem Obermaterial auch nichts scheuert, sorgt eine spezielle Gummilippe für einen kantenfreien Übergang. In dem Schuh könnte man Ballett-Tanzen, aber das macht natürlich niemand. Denn bei der Competition-Serie von Steitz Secura handelt es sich um Sicherheitsschuhe der Klasse S2. Die Serie profitiert von drei Innovationen des Herstellers aus Kirchheimbolanden, die mit Blick auf Gesundheitsschutz und Tragekomfort Maßstäbe setzen. Entstanden sind sie in kontinuierlicher Forschungsarbeit, um Arbeits- und Sicherheitsschuhe für die Trägerinnen und Träger noch komfortabler zu machen. Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, benötigt Schuhe, die nicht allein sicher sind, sondern auch bequem, die den Alltag besser machen. Erstes Feature: Die gewichtsabhängige Fersendämpfung Secura Vario. Sie besteht aus fünf Modulen in verschiedenen Farben, die in den Absatz eingesetzt werden. Jedes Modul ist für eine bestimmte Gewichtsklasse gedacht: der gelbe Einsatz für ein Gewicht bis 57 Kilogramm, der grüne bis 79 Kilo etc. Diese angepasste Dämpfung reduziert die Druckbelastung auf die Ferse, entlastet den Rücken und verringert damit die Ermüdung. SPÜRBARE ENTLASTUNG SCHRITT FÜR SCHRITT Diese individuelle Dämpfung kombiniert Steitz Secura mit sogenannten Rebound-Merkmalen bei ihrer Comptetition Serie zu der zweiten Besonderheit, der Vario-Rebound-Technologie. Was steckt dahinter? Es werden zwei ausgeklügelte Technologien zu einer vereint. Im Fersenbereich arbeitet die gewichtsangepasste Dämpfung Secura Vario und sorgt dafür, Kraftspitzen, die beim Auftreten auf die Ferse entstehen, abzudämpfen. Nun kommt die zweite Innovation zum Einsatz. Beim Abrollen des Fußes über das Zehen- Grundgelenk erhält der Träger aufgenommene Energien zurück. Der sogenannte Rebound Effekt des Zwischensohlenmaterials setzt ein. Das sorgt für spürbare Entlastung Schritt für Schritt. Die besonders designte Laufsohle sorgt dabei für extreme Rutschhemmung. Eine weitere Besonderheit: Die Breite der Schuhe lässt sich variieren: Vier Weiten gewährleisten, dass die Schuhe genau auf die Füße der Träger angepasst sind und tadellos sitzen. Wer zum Beispiel breite Füße hat, muss sie nicht eine Nummer größer kaufen, damit die Schuhe nicht zu eng sind. Durch das Mehrweitensystem wird der Tragekomfort zusätzlich gesteigert und sie erhöht die Sicherheit bei jedem Schritt. MODELLE PASSEN SICH DER ANATOMIE AN Sicherheitsschuhe von Steitz Secura haben es in sich. Im Zusammenspiel mit vielen anderen Merkmalen sorgen diese innovativen Lösungen dafür, dass sich die Modelle der Anatomie des Trägers anpassen. Das entlastet die Füße, den ganzen Bewegungsapparat und den Rücken. Wer Schuhe der Competition-Serie den ganzen Tag trägt, spürt das wohltuend nach einem langen Arbeitstag – und weit darüber hinaus. 52 OKTOBER / NOVEMBER 2021 » ARBEITSSCHUTZ / ARBEITSSICHERHEIT

Die Akzeptanz von PSA erhöhen Worauf bei der Auswahl zu achten ist MEWA >> Kein Eishockeyspieler möchte freiwillig ohne Kopf- und Körperschutz auf dem Spielfeld stehen. In der beruflichen Praxis wird die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) von Beschäftigten dagegen oft nicht konsequent eingesetzt. Arbeitgeber und Führungskräfte können einiges dazu beitragen, dass die Akzeptanz der Schutzkleidung im Betrieb steigt. Wird vorhandene PSA von den Beschäftigten nicht genutzt, sind oft Zeitdruck, fehlendes Gefahrenbewusstsein oder mangelnder Tragekomfort verantwortlich. Auch die Psychologie spielt eine Rolle: Finden die Teamkollegen die PSA »uncool«, wird der sonst verantwortungsbewusste Mitarbeiter seine Ausstattung ebenfalls nicht mehr gern anziehen. Jede Schutzkleidung muss nach den geltenden Normen zertifiziert sein. In Bezug auf Tragekomfort und Design bestehen jedoch zum Teil große Unterschiede. Michael Ballermann, Leiter Arbeitsschutz bei MEWA: „Durch den Einsatz moderner Hightech-Gewebe sowie durch ergonomische Schnitte und veränderten Kleidungsaufbau haben sich die Trageeigenschaften von Schutzkleidung erheblich verbessert. Darüber hinaus kann die Schutzausstattung dem Team-Look des Betriebes angepasst werden.“ Diese neue Generation von PSA werde von den Beschäftigten viel besser angenommen. Außerdem habe sich gezeigt, dass Mitarbeitende eine Schutzkleidung eher akzeptieren, wenn sie bei der Auswahl einbezogen werden. Ballermann: „Dann sehen sie: Es geht hier um mich!“ Wo PSA vorgeschrieben ist, muss sie getragen werden / © MEWA Das Tragen von Schutzkleidung ist Pflicht, sobald die Gefährdungsbeurteilung dies vorsieht. Allerdings ist es im betrieblichen Alltag kaum möglich, den fachgerechten Einsatz bei allen zu überwachen. Ein verhaltensorientierter Arbeitsschutz zielt deshalb auf Motivation. Ballermann: „Die Schutzaufgabe der PSA muss für alle verständlich erklärt werden.“ Das Tragen von Schutzkleidung sollte ein Teil der im Betrieb verankerten Sicherheitskultur sein. Vorgesetzte und Führungskräfte können dabei als glaubwürdige Vorbilder viel bewirken, so der Leiter Arbeitsschutz. 26.-29. Oktober 2021, Düsseldorf. Live erleben und vernetzen – Für die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen! Alle Informationen, Tickets und Hygienekonzept unter: AplusA.de aua2101_01460_A_A_Anzeige Maschinen_Technik_90x130.indd 1 08.09.21 09:23 ARBEITSSCHUTZ / ARBEITSSICHERHEIT 53