Fachinformationen zu aminoplus cor - Kyberg Vital

kybergvital

Fachinformationen zu aminoplus cor - Kyberg Vital

Information für Fachkreise

Fortschritt durch Ernährungsmedizin

cor


Inhalt Fortschritt durch Ernährungsmedizin

03

04

05

12

14

Fortschritt durch Ernährungsmedizin

Risikofaktoren bei Arteriosklerose

Aminosäuren bei Arteriosklerose

Vitamine bei Arteriosklerose

Literatur

Impressum:

Kyberg Vital GmbH

Keltenring 8

82041 Oberhaching

Tel.: (089) 61 38 09-20

Fax: (089) 61 38 09-29

Ernährungsmedizinische Therapiemaßnahmen gleichen Versorgungslücken

mit orthomolekularen Substanzen aus und beeinflussen signifikant

den Stoffwechselprozess. Langfristige Imbalanzen dieser Substanzen

können zu akuten und chronischen Krankheiten führen.

Die Behandlungsmaßnahmen beruhen auf der Verabreichung von hoch

dosierten und im bilanzierten Verhältnis zueinander ausgerichteten Vitaminen,

Mineralstoffen, Spurenelementen, Fettsäuren, sekundären Pflan-

Normale Lebensmittel

Nahrungergänzungsmittel

Kyberg Vital bedankt sich für die wissenschaftliche Unterstützung bei:

Herrn Prof. Dr. Jürgen Spona

zeninhaltsstoffen und Aminosäuren. Die Wirkung beruht auf ernährungsphysiologischen

und nicht auf pharmakologischen Prinzipien.

Diese in unserer Nahrung vorkommenden und körpereigenen Mikround

Makromoleküle gelten allgemein als verträglicher und risikoloser

als pharmakologisch isolierte Substanzen, die primär in Medikamenten

zu finden sind.

Grundversorgung Prävention Medizinische Zwecke

Ergänzende bilanzierte Diäten

info@kyberg-vital.de

www.kyberg-vital.de

2 Fortschritt durch Ernährungsmedizin 3

Arzneimittel


Risikofaktoren bei Arteriosklerose

Kardiovaskuläre Erkrankungen und somit auch Arteriosklerose

können die unterschiedlichsten Ursachen haben.

Oftmals werden die auslösenden Faktoren durch interne

Das Gefäßendothel und die endotheliale Dysfunktion

Das gesunde Gleichgewicht des Gefäßepithels wird durch ver-

schiedenste Faktoren gestört (Grafik I). Diese Ursachen endo-

thelialer Dysfunktion gelten mit als wichtigste Auslöser einer

Arteriosklerose [2]. Die hieraus resultierenden Schädigungen

gelten als Hauptverursacher einer Arteriosklerose und sind

vornehmlich entzündlichen und immunologischen Ursprungs.

Die hieraus entstandenen Gefäßschädigungen stellen ein

Konglomerat aus hochspezifischen zellulären und molekularen

Reaktionen auf unterschiedlichst endogen ausgelöste Risikofaktoren

und antigene Stimuli dar. Die Reaktionen dieser

Entzündungsfaktoren führen folgend zu Veränderungen und

Beeinflussung der:

Endothelzellen

T-Lymphozyten

Monozyten-Derived-Makrophagen

Weichen Muskelzellen (SMC)

Die Aktivierung dieser Zellen führt zur Freisetzung einer Vielzahl

von Entzündungsmediatoren, wie u. a. Hydrolasen, Zytokinen,

Chemokinen, Adhäsionsmolekülen, Wachstumsfaktoren,

Lipidanhäufungen, Proliferation von SMC und Fibroblasten.

Hierdurch kommt es zur Infiltration mononuklearer Zellen und

zur Anhäufung aktivierter T-Zellen in den arteriosklerotisch ge-

oder externe Auslöser verstärkt, wodurch der Teufelskreis

Arteriosklerose sich manifestiert.

Blutzuckerwerte

Diabetes

Übergewicht

q LDL-Cholesterin

Rauchen

Oxidative Schäden

Alkoholabusus

Apolipoprotein B1 q Lipoproteina q CRP

Hypertonie

Infektionen

q Homocystein

Ischämie

Serum- intracelluläres Adhäskonsmolekül-8

Grafik I

schädigten Zellen. Neueren Erkenntnissen zufolge tragen auch

Dendritische Zellen (DC) zu einer Verstärkung der arteriosklerotisch

bedingten Gefäßschädigungen bei. Durch Anregung der

Stickstoffmonoxidsynthetase (NOS) Aktivität kann diese Infiltration

der DC vermindert werden [3].

Hier tritt Stickstoffmonoxid ins Spiel, das aus der Aminosäure

Arginin mittels der endothelialen NOSynthase (eNOS) gebildet

wird. NO gilt als der wichtigste Botenstoff in Regulation und

Schutz für ein gesundes Gefäßepithel [2].

Erst in den letzten Jahren hat sich erwiesen, dass das

Gefäßendothel eine bedeutende Rolle in der Gefäßspannung

und Struktur einnimmt. Ein gesundes

Epithel sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

Anti-entzündlich: Verhinderung von

Leukozyten-Adhäsion und Migration

Anti-thrombotisch: Blockierung der

Thrombozytenaggregation

Anti-koagulativ und profibrinolytisch

Anti-hypertroph: Verhinderung

vaskulärer weicher Muskelzellproliferation

(SMC)

Aminosäuren bei Arteriosklerose

L-Arginin, der Stickstoffmonoxidbildner (NO)

Arginin gehört zu den basischen Aminosäuren. Moncade entdeckte

1988, dass NO aus dieser Aminosäure gebildet werden kann [4]

Grafik II. Arginin wurde früher als semi-essentielle Aminosäure bezeichnet,

da sie für den Säugling als

unentbehrlich galt. In jüngster

Zeit hat sich jedoch die Datenlage

über Einordnung

und Verwendung von

Arginin erweitert. Damit

wird das Potential

dieser Aminosäure in

der ernährungsmedizinischen

Therapie immer

umfassender erkannt.

Stickstoffmonoxidbildung aus Arginin

Das Enzym hierzu ist die Stickstoffsynthetase NOS. In den Endothelzellen

wird dies als endotheliales NOS (eNOS) bezeichnet. eNOS bildet sich

beispielsweise durch Stimulation des Blutstromes auf die Gefäßintima.

Das aus den Endothelzellen stammende NO wird durch die Anregung

des Blutstroms freigesetzt und führt zur Aktivierung von G-Protein-

Rezeptoren [6]. Diese Wirkung des Blutstroms wurde von der Arbeitsgruppe

um J. P. Cooke, University of Stanford California, bestätigt. Er

untersuchte den Einfluss von regelmäßiger sportlicher Betätigung auf

Veränderungen im Blutstrom und bestätigte einen Anstieg des luminalen

Gefäßdurchmessers. Dies führt längerfristig zu einer positiven Anpassung

der endothelialen Gefäßwände, und das durch den erhöhten

Blutstrom freigesetzte NO verhindert die Blutplättchenaggregation [7].

Durch sportliche Aktivität ist es auch möglich, eine eingeschränkte und

verminderte NOS-Bildung wieder zu aktivieren [8].

NO zur Gefäßentspannung

Das aus der Aminosäure Arginin gebildete NO ist der bedeutendste und

natürlich vorkommende Endotheliale Derived Relaxing Factor (EDFR).

NO ist in der Lage, die Anheftung von Leukozyten an der Gefäßintima

Warum ist NO aus Arginin für das vaskuläre System von Vorteil?

Verhindert Anheftung von Leukozyten und Thrombozyten an der

Gefäßintima

Blutdrucksenkend

Senkt ADMA

Entspannt Gefäßendothel

Reduziert oxidativen Stress

Positiv bei endothelialer Dysfunktion

stimuliert eNOS

4 Risikofaktoren bei Arteriosklerose

Arminosäuren bei Arteriosklerose 5


Argininstoffwechsel

Arginase

Arginin

NOS

Ornithin NO

Harnstoff Citrullin

Grafi k II

sowie eine Verminderung der Proliferation glatter Muskelzellen

(Smooth-Muscle-Cell-Proliferation) und folglich die Anhäufung und Aktivierung

von Blutplättchen an der Intima zu verhindern. Die Bildung

von NO durch eNOS dient als Schlüssel-Signalmolekül im vaskulären

Gleichgewicht. Die Aktivität von eNOS und somit die Produktion von

NO ist im Alter vermindert, was in Zellkulturen eindeutig nachgewiesen

wurde. Durch Stimulierung definierter Transkriptionsfaktoren kann

jedoch eine reduzierte eNO-Aktivität wieder gesteigert werden [9].

Weitere Störungen in der Verfügbarkeit von NO können jedoch auch

ihre Ursache in Dysfunktionen im NOS-Bildungsweg haben.

Stickstoffmonoxid (NO): ein Rückblick

Störungen im NO-Syntheseweg

Bspw. durch:

eine verminderte NO-Halbwertzeit

(reduziert unter oxidativem Stress)

in der Sensitivität zu NO

in der Bildung von NOS

in der Aktivität von NOS

Antioxidantien verbessern die NO-Halbwertzeit, verstärken die NOS-

Expression und stellen die endotheliale vasodilatatorische Funktion

wieder her. Bei zu wenig Arginin oder Tetrahydrobiopterin (BH4) werden

Superoxidanione gebildet [10].

Arginin für die Gefäße

Arginin hat zahlreiche Eigenschaften für das Gefäßsystem. Beispiels-

weise kann eine chronische Gabe von Arginin eine endotheliale

Dysfunktion in der Aorta und in den Koronararterien meist vollständig

revidieren. Bei Patienten mit Diabetes liegen oftmals erniedrigte

Argininplasmaspiegel vor. Eine orale Zufuhr von Arginin zeigte bspw.

im Tierversuch eine Wiederherstellung der endothelialen Dysfunktion,

senkte den oxidativen Stress und führte zur Entspannung des Endothels.

NO ist eines der interessantesten, kleinsten und schnellflüchtigsten Moleküle in der Medizin. Die Entdeckung von

NO war ein langer Prozess, der im 17. Jahrhundert begann. Einige interessante Daten hierzu sind der Einsatz von

Nitroglycerin bei Angina pectoris 1879 und die Entdeckung von Murad 1977, dass NO die Aktivität von cyclischer

Guanosinmonophosphatcyclase (cGMP) verstärkt und dadurch die glatte Muskulatur entspannt [4]. Durch die NO

ausgelöste Stimulierung der cGMP - Synthase in den Smooth muscle cells (SMCs) kommt es zu einem intrazellulären

Anstieg von cGMP und zur Entspannung der SMCs. Zusätzlich wird die Mikrozirkulation durch die Angiogenese und

Endothelzellproliferation stimuliert. Die SMC-Proliferation wird blockiert und die Ausbildung vom Vasculären-Cell-Adhäsions-Molekül

(VCAM) wird gesenkt [5]. Robert Furchgott entdeckte, dass das Endothelium einen Faktor freisetzt

(Endothelial-Derived-Relaxing-Factor, EDRF), der die Blutgefäße erweitert. 1981 bestätigte Louis Ignarro, dass NO die

Anhäufung von Blutplättchen hemmt und die Wirkung von cGMP verstärkt. Murad sowie später Andere berichteten,

dass die Blutgefäßerweiterung mit einer erhöhten cGMP Bildung assoziiert. 1986 spekulierten Ignarro und Furchtgott

unabhängig voneinander, dass EDRF und NO identisch sind. 1998 erhielten dann Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro

und Ferid Murad den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung von NO [4].

Eine Studie, publiziert im European Journal of Clinical Investigation, untersuchte

die Wirkung von 3 g Arginin für 4 Wochen bei Patienten mit

Praeklamsie vs. Placebo. Es erwies sich, dass eine Supplementierung

von Arginin zur Standardtherapie zu einem signifikanten und nebenwirkungsfreien

Rückgang der Hypertonie führte. Die Zufuhr von Arginin

wirkte sich gleichfalls positiv auf den Fötus sowie später auf den Säugling

aus [11]. Bei Hypercholesterinämie liegt oftmals eine vermehrte

Thrombo-zytenaggregation vor. Normalerweise wird eine verstärkte

Thrombozytenanheftung durch eNO synergistisch mit Prostazyclinen

verhindert. Eine Beeinflussung der Thrombozytenaggregation wurde

in einer vierwöchigen Studie bei Patienten mit Hypercholesterinämie

mittels der Gabe von Arginin untersucht. Der Plasma-Arginin-Spiegel

stieg nach zweiwöchiger oraler Zufuhr von 4 x 2,1 g Arginin/Tag um 55 %

an. Nach zweiwöchiger Aussetzung von Arginin fiel der Arginin-Spiegel

wieder auf die Basiswerte zurück. Hypercholesterinämie-Patienten

zeigten hierbei nach zweiwöchiger Arginingabe eine eingeschränkte

Aggregationsaktivität. Nach vierwöchiger Intervention (Therapie- und

Aussetzungsphase) blieb dieser positive Effekt von Arginin auf die

Thrombozytenaggregation bestehen [12].

Aktuelleren Studienergebnissen zufolge ist vermutlich die Zufuhr von

Arginin nach einem Myokardinfarkt kontraindiziert. Dies wurde in einer

randomisierten, placebokontrollierten Studie bei Patienten nach

NO unabhängige Eigenschaften von Arginin [5]

Steigert den Fibrinabbau

Reguliert den pH-Wert

(intrazellulär und im Blut)

Blockiert den

Blutplättchen-Fibrin-Komplex

Trägt zur Depolarisierung

der Endothelmembran bei

Senkt die Blutviskosität

Stimuliert die Freisetzung von

Hormonen (Insulin, Glukagon,

Prolactin und Wachstumshormone)

Arginin Kalottenmodel

Myokardinfarkt untersucht, die jedoch 3 x 3 g/d Arginin zusätzlich zur

Standardpostinfarktmedikation erhielten [13]!

Tetrahydrobiopterin (BH4) und NO

Tetrahydrobiopterin (BH4) ist ein Wasserstoff übertragender Co-Faktor

von aromatischen Aminosäuren-Hydroxylasen (bspw. Tyrosin- und

Tryptophan-Hydroxylasen). Niedrige BH4-Spiegel stehen im Zusammenhang

mit endothelialen Funktionsstörungen. Eine Veränderung

der BH4-Konzentration kann Gefäßverengungen bei genetisch bedingter

Hypertonie und bei Patienten mit Hypercholesterinämie verbessern

[14]. Tetrahydrobiopterin dient als kritischer Faktor in der Aktivität von

eNOS. Ist die BH4-Verfügbarkeit begrenzt, produziert eNOS anstelle

von NO zellschädigendes Superoxid. Bei vaskulären Erkrankungen liegt

ein erhöhter Abbau von BH4 durch reaktive Sauerstoffspezies vor. Eine

pharmakologische Supplementierung von BH4 führte in experimentellen

Studien zu einer Steigerung der de novo Biosynthese von BH4 bzw.

verminderte dessen Oxidation und erhöhte die NO-Bioverfügbarkeit

[15]. Durch die Zufuhr von Folsäure kann ebenfalls einem Abfall des

BH4-Spiegels vorgebeugt werden. Mittels einer Gabe von Antioxidantien

kann die Aktivität von NOS durch den Erhalt von BH4 verbessert

werden [16].

Stimuliert die Fibrinolyse

Steigert die Plasminbildung

Blockiert ACH

(Angiotensin-Converting

Hormon)

Senkt die Bildung

von Thromboxan B 2

Besitzt antioxidative

Eigenschaften

Dient als Vorstufe für

die Synthese von Harnstoff,

Polyaminen und Aminosäuren

6 Arminosäuren bei Arteriosklerose

Arminosäuren bei Arteriosklerose 7


Cyclisches GMP und SMC-Funktion

Bildung von ADMA

ADMA und DDAH Stoffwechsel

Definitionen

Cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) gehört zusammen mit cyclischem

Adenosinmonophosphat (cAMP) zu den wichtigsten second

Protein

(CH Arginin)

3

ADMA wird im Urin ausgeschieden bzw. über das Enzym Dimethylarginin

Dimethylaminohydrolase (DDAH) verstoffwechselt und in Citrullin

5-MTHF: 5-Tetrahydrofolat

Messangern. cGMP wird als Antwort auf NO gebildet. Es dient als Regulator

in der SMC-Funktion. Die Wirkung von cAMP und cGMP beruht auf

PRMT

und Dimethylamin abgebaut [22], (Grafik III). NMA wird ebenfalls über

DDAH verstoffwechselt. Für DDAH gibt es zwei Isoformen: DDAH I wird A

ADMA: Asymmetrisches Dimethylarginin

Apo (a): Apolipoprotein (a)

der Entspannung der SMCs durch Senkung des intrazellulären Calciumangebotes

bzw. in der Aktivierung von Myosinphosphatase [17]. Durch

ADMA &

SAH

hauptsächlich in neuronalen NOS bildenden Geweben gefunden. DDAH

II findet sich vornehmlich in endothelialen Geweben. Störungen im B BH : Tetrahydrobiopterin

4

cGMP werden eine Reihe von Phosphorylierungskaskaden ausgelöst,

wodurch Zellproliferation-Adhäsion blockiert werden kann [18].

DDAH Stoffwechsel können somit die ADMA-Spiegel beeinflussen.

C

cAMP: cyclisches Adenosinmonophosphat

cGMP: cyclisches Guanosinmonophosphat

freies

Rückgang der DDAH-Aktivität

CRP: C-reaktives Protein

DDAH

ADMA

Citrullin &

renale

Ausscheidung

Signifikante q

von Osteocalcin

nach 7 Tagen

Ein Rückgag der DDAH-Aktivität steht im Zusammenhang mit Hypercholesterinämie

[10]. Eine verstärkte Ausbildung von DDAH in Endothelzellen

steigert die NOS-Aktivität und die NO-Bereitstellung. Bei

transgenen Mäusen konnten eine gesteigerte DDAH Expression, ver-

D

E

DC: Dendritische Zellen

DDAH: Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase

EDFR: Endothelial-Derived-Relaxation-Factor

eNOS: endotheliale Stickstoffsynthetase

Asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA)

Methylamine

Grafi k III

minderte ADMA-Plasmaspiegel, eine vermehrte NOS-Aktivität sowie

niedrigere Blutdruckwerte festgestellt werden [19]. Durch oxidativen

Stress kann die NOS-Aktivität beeinträchtigt werden, was zu einer Anhäufung

von ADMA führt. Oxidativer Stress wird u. a. durch oxidiertes

F

G

FAD: Flavin-Adenin-Dinukleotid

FMN: Flavin-Mono-Nukleotid

GLO: Gulono-gamma-lactonoxidase

Ein Argininmangel bei kardiovaskulären Erkrankungen wird der Gegenwart

von Asymmetrischem Dimethylarginin (ADMA) zugesprochen.

Diese methylierten Argininderivate werden überlicherweise

im Urin ausgeschieden. Normalerweise beträgt der ADMA-Spiegel im

Plasma ca. 1 μmol und ist typischerweise bei Patienten mit kardiovaskulären

Risikofaktoren zweifach erhöht. Diese Erhöhung steigert

sich bei klinisch manifestierter Arteriosklerose. Endogenes ADMA ist

ein Gegenspieler der endothelabhängigen Vasodilatation und fördert

folglich die endotheliale Vasokonstriktion [16]. Durch die negative Wirkung

auf das Endothel und den kompetetiv blockierenden Effekt auf

NOS wird ADMA als ein neuer arteriogener Faktor diskutiert. Erhöhte

Plasma-ADMA-Spiegel finden sich bei Patienten mit Hypercholesterinämie,

Hypertonie, Hyperglykämie und Rauchern [19-21]. Das bei

ADMA und NMA

ADMA stammt aus dem Stoffwechsel von Proteinen, welche aus methylierten

Argininresten hauptsächlich aus dem Zellkern im Zusammenhang

mit Transkriptionsprozessen entstammen [16]. Neben ADMA

ist ebenfalls Nmonomethyl-Arginin (NMA) bekannt, jedoch liegen die

ADMA-Spiegel im Vergleich zum NMA-Plasmaspiegel um ein zehnfaches

höher.

ADMA und PRMT

Die ADMA wird über die Protein-Arginin-Methyltransferasen (PRMTs)

LDL Cholesterin, entzündungsfördernde Zytokine, Hyperhomocysteinämie

oder Hyperglykämie ausgelöst. Die hierdurch beeinträchtigte

DDAH-Aktivität konnte in vitro sowie in vivo nachgewiesen werden.

Mittels der Gabe von Antioxidantien kann dies aufgehoben und die

DDAH-Aktivität wieder aktiviert werden. Von therapeutischem Vorteil

wäre es auf jeden Fall, die ADMA-Spiegel durch genetische, pharmakologische

oder antioxidative Modifizierung zu senken. Dies kann durch

Beeinflussung der DDAH-Expression oder Beeinflussung der DDAH-Aktivität

geschehen. Durch den starken Einfluss erhöhter ADMA-Spiegel

auf das arteriogene Potential scheint sich ADMA als neuer interessanter

Marker in der Therapie und Prophylaxe der Arteriosklerose zu etablieren

und sollte dementsprechend mehr Beachtung finden [19] [22]

[23].

H

L

N

O

P

HDL: High-Density-Lipoprotein

HRT: Hormonersatztherapie

LDL: Low-Density-Lipoprotein

Lp : Lipoprotein a a

NAD: Nikotin-Adenin-Dinukleotid

NADP: Nikotin-Adenin-Dinukleotid-Phosphat

NMA: N-Monomethyl-Arginin

NO: Stickstoffmonoxid

NOS: Stickstoffsynthetase

oxLDL: oxidiertes LDL

PRMT: Protein-Arginin-Methyltransferase

Arteriosklerose-Patienten erhöhte ADMA korreliert mit endothelialen katalysiert. Hierbei wird eine Methylgruppe von S-Adenosylmethionin

Funktionsstörungen, bspw. dem NOS-Stoffwechsel, bei arterioskleroti- (SAM) zur Guanidino-Gruppe des Argininmoleküls transferiert. Diese

ADMA und Homocystein

R ROS: reaktive Sauerstoffradikale

schen Schädigungen (10), Nierenfunktionsstörungen und Nierenversagen.

Dies kann durch die i. v. Applikation von Arginin bzw. Dialyse

verbessert werden [21] [22].

Reaktion führt zum methylierten Arginin-Abkömmling, der aus ADMA

und S-Adenosyl-L-Homocystein besteht (SAH). Durch Hydrolyse wird

ADMA freigesetzt [22] (Grafik III). PRMT findet sich überwiegend im

Zellkern und steht im Zusammenhang mit der RNA Transkription. Sie

wird in zwei Typen unterschieden: Die Protein-Arginin-Methyltransferase

Type I (PRMT I) und die Protein-Arginin-Methyltransferase Typ II

(PRMT II). PRMT I bildet ADMA und NMA. PRMTII formt Symmetrisches

Dimethylarginin (SDMA), das jedoch NOS nicht beeinflusst [21].

Unabhängig von der ADMA-Bildung beeinflusst auch Homocystein die

ADMA-Konzentration. Dies wurde in einer in vitro Untersuchung in

Epithelzellkulturen nachgewiesen. Es zeigte sich ein dosisabhängiger

Anstieg der ADMA-Konzentration nach Zufuhr von Methionin sowie

Homocystein und die DDAH-Aktivität war durch die Gegenwart von Homocystein

vermindert [22]. In weiteren Untersuchungen beim Menschen

zeigte sich ein Anstieg der ADMA-Konzentration als Reaktion auf

eine Hyperhomocysteinämie [24].

S

V

SAH: S-Adenosyl-L-Homocystein

SAM: S-Adenosylmethionin

SDMA: Symmetrisches Dimethylarginin

SMC: weiche/glatte Muskelzellen

sVCAM: lösliches Vaskuläres-Zell-Adhäsionsmolekül

VCAM: Vaskuläres-Zell-Adhäsions-Molekül

8 Arminosäuren bei Arteriosklerose

Arminosäuren bei Arteriosklerose 9

Hydrolyse

Hydrolyse


L-Lysin bei Arteriosklerose

Die ebenfalls basische Aminosäure Lysin gehört zu den unentbehrlichen

Aminosäuren, d. h., sie muss mit der Nahrung zugeführt werden,

da sie durch Eigensynthese im Körper nicht gebildet werden kann.

Lysin hat zahlreiche Eigenschaften.

Hintergrund zu Lipoprotein a und Lysin

Zahlreiche Studien dokumentieren, dass erhöhte Lipoprotein -Spiegel

a

(ca. 25 – 30 mg/dl) mit einem vermehrten Auftreten von koronaren Erkrankungen

in Verbindung stehen. Der genaue Mechanismus hierzu ist

jedoch noch nicht geklärt [25].

Lipoprotein (Lpa) setzt sich aus den Lipid- und Protein-Bestandteilen

a

von LDL und dem Glycoprotein Apo-Lipoprotein Apo(a) zusammen [26].

a

Lpa unterscheidet sich deutlich von LDL durch die Gegenwart von Apo(a)

[25]. Eine Analyse von Apo(a) weist auf, dass es strukturell sehr eng

mit Plasminogen verwandt ist. Plasminogen ist die Vorstufe des fibrinolytisch

wirkenden Plasmin. Dieser Zusammenhang deutet auf eine Verbindung

zwischen dem Lipoproteinsystem und dem Gerinnungssystem

hin. In vitro hat sich gezeigt, dass Apo(a) in Konkurrenz zur Rezeptorbindungsstelle

von Plasminogen zu Fibrin sowie auch anderen Substraten

agiert. Hierdurch wird die Bildung von aktivem Plasmin vermindert

bzw. verhindert. Dies bedeutet, dass Lp bzw. Apo(a) die fibrinolytische

a

Wirkung von Plasminogen durch eine kompetetive Rezeptorbesetzung

hemmt. Die sich hieraus ergebende verminderte Fibrolyse in den Gefäßen

kann mit als Auslöser für das erhöhte arteriogene Potential von

Apo(a) gewertet werden [27].

Phospholipid

Apolipoprotein

Lipoproteinmolekül

Die Apo(a) Rezeptorbindungstelle im Lipoproteinmolekül ist in der Lage

sich beispielsweise mit Fibrin, Endothelzellen und Makrophagen als Negativfaktoren

für Arteriosklerose zu verbinden. Jedoch zeigte sich mittels

Sequenzanalysen, dass Apo(a) eine funktionelle Lysinbindungsstelle

aufweist [27]. Hierdurch eröffnet sich die Möglichkeit, diese Bindungsstelle

therapeutisch zu nutzen.

Des Weiteren reagiert Lp vermutlich nicht mit Fibrinogen im

a

zirkulären System, sondern nur mit Fibrinablagerungen

an den Gefäßwänden. Interaktionen zwischen Apo(a)

und Fibrin(ogen) sind hauptsächlich Lysin abhängig.

Hohe Konzentrationen eines Lysin Analoges können

die Bindung von Apo(a) zu Plasmin sowie

einem mit Plasmin behandelten Fibrinogen

um 65 % blockieren Dies lässt vermuten,

dass Lp mit Fibrinogen über eine Lysin

a

abhängige und eine Lysin unabhängige

Bindungsstelle reagiert. Diese

Bindungsstelle liegt vermutlich in der

α-Domäne, da hier eine hohe Affinität

zur Lysin abhängigen Plasminogenbindungstelle

vorliegt [27].

Freies Cholesterin

Cholesterinester

Triglyceride

Lysin-Bindungsstelle

für Apo(a)

Diese Lysin-Bindungsstellen wurden

vor allem von Linus Pauling in

Verbindung mit hochdosierten Gaben von

Vitamin C propagiert.

Diesem interessanten Hintergrund

liegt ein kleiner Ausflug in die

Tierwelt zugrunde: Primaten,

Meerschweinchen wie auch

Menschen sind nicht in der

Lage, Ascorbinsäure zu synthetisieren.

Lp wurde nun haupt-

a

sächlich im Plasma von diesen

Gruppen gefunden. Im Gegensatz

zu bestimmten Säugetieren,

die noch endogen Ascorbinsäure

synthetisieren können, wurde kein

Lp im Plasma nachgewiesen. Beim eu-

a

ropäischen Igel wurde beispielsweise Lpa im Plasma nachgewiesen, ohne die Fähigkeit zur

Ascorbatsynthese verloren zu haben. Hier wurden die

Gene für Apo(a) und L-Gulono-γ-lacton-oxidase (GLO,

zur Ascorbatkatalyse) nachgewiesen. Dies belegt die

Hypothese, dass Ascorbat eine wichtige regulatorische

Rolle in der Synthese von Apo(a) spielt.

Lp a , Vitamin C und Lysin

Lp hat eine günstige Wirkung bei Verletzungen, da es Intimaschädigun-

a

gen durch die Fähigkeit der Cholesterinbereitstellung auffüllen kann. Eine

überschiessende Lp -Bildung, insbesondere bei Vitamin C Mangel, erhöht

a

das Thromboserisiko und wirkt arterogen. Somit könnte eine erhöhte Zufuhr

von Ascorbat das Risiko einer Arteriosklerose senken, da hierdurch

eine Reduzierung der Plasma-Lp -Konzentration ausgelöst werden kann.

a

Ein weiterer Effekt zur Senkung von Lp könnte in der Bindung von Lysin

a

(durch die Apo(a)-Domäne) zu finden sein, um eine Anheftung von Lp am a

Endothel zu verhindern [28]. Durch die kombinierte Gabe von Lysin und

Vitamin C können diese Eigenschaften sich positiv auf erhöhte Lp -Werte

a

auswirken. Dies wurde in Archives of Medicine anhand eines Fallbeispieles

bei HRT-Therapie und erhöhten Lp -Werten positiv dokumentiert [29].

a

Lysin und Arginin

Die beiden basischen Aminosäuren Lysin und Arginin wirken interaktiv im

Stoffwechselgeschehen. Durch alleinige und hochdosierte Supplementierung

von Arginin können durch die immunstimmulierende Wirkung

schlafende Viren der Herpesstämme aktiviert werden. Lysin wird gerne

zur Vorbeugung und Therapie bei Herpes Simplex Infektionen eingesetzt

[30-33]. Deshalb ist es vorteilhaft, als Gegenspieler die anti-viral wirkende

Komponente Lysin in einem Verhältnis von 1:2 zu Arginin zu geben, da

hierdurch zum einen die Konzentration von Arginin gesteigert und folglich

der Transfer in die Zellen verzögert werden kann. [34]

10 Arminosäuren bei Arteriosklerose

Arminosäuren bei Arteriosklerose 11


Vitamine bei Arteriosklerose

Folsäure, Vitamin B 6 und Vitamin B 12

zählen zu den bekannten Vitaminen für den Homocysteinstoffwechsel.

Folsäure, auch als Pteroylglutaminsäure bekannt, nimmt eine wichtige

Funktion in der Hämatopoetese ein. In der Form von Tetrahydrofolsäure

liegt die biochemisch aktive Verbindung vor. Für den Homocysteinspiegel

ist die Kombination von Folsäure, Vitamin B und Vitamin B als

12 6

Co-Faktoren für den Methionin-Homocysteinstoffwechsel ein unerlässliches

Trio. Für eine verbesserte Funktion und Aktivierung der Folsäure

ist Vitamin C indiziert sowie Vitamin B . Mittels dieses Vitamins erfolgt

2

die Aktivierung von Vitamin B im Homocysteinstoffwechsel [35]. Un-

6

ter anderem dient Vitamin B als essentieller Baustein für Flavinaden-

2

indinukleotid (FAD) und Flavinmononukleotid (FMN) im

Energiestoffwechsel.

Niacin

Unter dem Begriff Niacin werden im Allgemeinen die Vitamine Nicotinsäureamid

und Nicotinsäure zusammengefasst. Beide Formen können

vom Organismus ineinander umgewandelt werden. Niacin ist der wichtige

Bestandteil der Co-Enzyme Nicotinamid-Adenindinukleotid (NAD)

und Nicotinamid-Adenindinukleotid-Phosphat (NADP). Niacin kann im

Stoffwechsel aus der unentbehrlichen Aminosäure Tryptophan in der

Leber und der Niere synthetisiert werden. Hierbei kann aus ca. 60 mg

Tryptophan ca. 1 mg Niacin (1 mg Niacin-Äquivalent) gebildet werden

[36].

In jüngster Zeit vermehren sich die Berichte über den Einsatz von Nicotinsäure

in der Arteriosklerosetherapie. Nicotinsäure und deren Derivate

sollen auch die Apo(a) Synthese beeinflussen und die Lp -Werte sen-

a

ken [37]. Zur HDL-Erhöhung scheint Nikotinsäure indiziert [38], jedoch

kann dies Flush-Episoden auslösen. Unter der Gabe von Nicotinamid

sind Flushing-Episoden nicht bekannt.

Vitamin C stimuliert eNOS und unterstützt BH4

Das wasserlösliche Vitamin C ist durch seine antioxidativen Eigenschaften

bekannt, was sich ebenfalls bei vaskulären Erkrankungen positiv

äußert. Vitamin C stimuliert die endotheliale Vasodilatation durch

eine teilweise Wiederherstellung der Aktivität des NO-Stoffwechsels

[39]. In physiologischen Dosen agiert Vitamin C schützend gegenüber

der Oxidation von HDL und verhindert Veränderungen von LDL [40].

Im Tierversuch konnte durch die kontinuierliche Substitution von Vitamin

C ein Anstieg von BH4 in den Gefäßwänden beobachtet werden.

BH4

korrelierte mit gesteigerter eNOS Enzymaktivität und cGMP [41].

Vitamin C zeigte sich ebenfalls schützend bei Gesunden auf endotheliale

Dysfunktionen, welche durch erhöhtes Homocystein ausgelöst

wurden [42]. Patienten mit erhöhten LDL-Werten weisen ein erhöhtes

Vaskuläres-Zell-Adhäsionsmolekül-1 (sVCAM-1-steht in Zusammenhang

mit einem erhöhtem Arterioskleroserisiko) auf. Erhöhte sVCAM-

1-Werte korrelierten hierbei ebenfalls mit erhöhten LDL-Werten sowie

in-vers korreliert mit niedrigen Plasma-NO-Metabolit-Parametern. Eine

achtwöchige Gabe von Vitamin E (400 IU / d bzw. 800 IU / d) führte

zu einer signifikanten Senkung von sVCAM-1 und einem Anstieg der

Plasma-NO-Metabolit-Konzentration [43].

Synergien der Vitalstoffe

Substanz Ernährungsmedizinischer

Hintergrund

L-Arginin blutdrucksenkend

steigert eNOS

senkt Leukozytenanheftung

senkt glatte Muskelzellproliferation

senkt oxidativen Stress

senkt Cholesterin

verbessert Gefäßdurchblutung

L-Lysin + Vitamin C fördert Kollagenaufbau und

Elastizität für die Gefäße

kann Lp senken

a

L-Lysin + L-Arginin reduziert Herpesrisiko

steigert Plasmaargininkonzentration

Folsäure steigert BH4-Verfügbarkeit

verbessert eNOS-Aktivität

Folsäure + Vitamin C verbessert Folsäureaktivierung Vitamin E Vitamin C

+ L-Arginin

Folsäure B 6 , B 12 , B 2 senkt erhöhte Homocysteinwerte

Substanz Ernährungsmedizinischer

Hintergrund

Vitamin B2 Baustein von FAD und FMN

verbessert Vitamin B Aktivität

6

Niacin Baustein von NAD und NADP

kann LDL senken und HDL

erhöhen

Vitamin C verbessert Gefäßerweiterung

steigert NO-Aktivität

schützt LDL und HDL vor

Oxidation

steigert BH4-Aktivität

steigert eNOS-Aktivität

Vitamin E senkt Vaskuläres-Zell-Adhäsionsmolekül

steigert Vitamin C eNOS-Aktivität

12 Vitamine bei Arteriosklerose

Vitamine bei Arteriosklerose 13


Literatur

[1] Osiecki H. The role of Chronic inflammation in Cardiovascular Disease and its regulation by Nutrients. Alternative Medicine Review 2004;

9:32-53.

[2] Landmesser U, Hornig B, Drexler H. Endothelial Function – A Critical Determinant of Arteriosklerosis? Circulation 2004; 109:27-33.

[3] Weis M, Schlichting CL, Engleman EG, Cooke JP. Endothelial Determinants of Dentritic Cell Adhesion and Migration-New Implications for

Vascular Diseases. Arteriosclerosis Thrombocyte Vascular Biology 2002; 22:1817-23.

[4] Beyond discovery – NO. www.nationalacademies.org/germanbeyonddiscovery/Stickoxid 2003.

[5] Tousoulis D, Antoniades C,Tentolouris C, Goumas G, Stefanadis C,Toutouzas P. L-Arginine in cardiovascular disease: dream or reality? Vascular

Medicine 2002; 7:203-11.

[6] Doshi S, McDowell I, Moat S, Lewis M, Goodfellow J. Folate improves Endothelial Function in Patients with Coronary Heart Disease. Clinical

Chemical Laboratory Medicine 2003; 41:1505-12.

[7] Cooke JP,Tsao PS. Go with the flow. Circulation 2001; 103:2773-5.

[8] Niebauer J, Maxwell AJ, Lin PS,Wang D, Tsao PS, Cooke JP. NOS inhibition accelerates aterogenesis: reversal by exercise. American Journal

of Physiology- Heart and Circulatory Physiology 2003; 285:H535-H540.

[9] Matsushita H, Chang E, Glassford AJ, Cooke JP, Chiu CP,Tsao PS. eNOS Activity Is Reduced in Senescent Human Endothelial Cells. Circulation

Research 2001; 89:793-8.

[10] Cooke JP. Does ADMA Cause Endothelial Dysfunction. Arteriosclerosis Thrombocyte Vascular Biology 2000; 20:2032-7.

[11] Rytlewski K, Olszanecki R, Korbut R, Zdebski Z. Effects of prolonged oral supplementation with L-arginine on blood pressure and nitric

oxide synthesis in preclampsia. European Journal of Clinical Investigation 2005; 35:32-7.

[12] Wolf A, Zalpour C,Theilmeier G et al. Dietary L-Arginine Supplementation Normalize Platelet Aggregation in Hypercholesterolemic

Humans. Journal of Americal College of Cardiology 1997; 29:479-85.

[13] Schulmann SP, Becker LC, Kass DA et.al. L-Arginin therapy in acute myocardial infarction. The vacular interaction with age in mycoardia!

Vintage MI randomzied clinical trial. Journal American Medical Association 2006; 295:58-64.

[14] Vasquez-Vivar J, Kalyanaraman B, Martasek P et al. Superoxide generation by endothelial nitric oxide synthase: The influence of cofactors.

The National Academy of Sciences 1998; 95:9220-5.

[15] Alp NJ, Channon KM. Regulation of endothelial nitric oxide synthase by tetrahydrobiopterin in vasular disease. Arteriosclerosis Thrombocyte

Vascular Biology 2004; 24:413-20.

[16] Cooke JP, Oka RK. Atherogenesis and the Arginine Hypothesis. Current Atherosclerosis Reports 2001; 3:252-9.

[17] Rybalkin SD,Yan C, Bornfeldt KE, Beavo JA. Cyclic GMP Phosphodiesterases and Regulation of Smooth Muscle Function. Circulation Research

2003; 93:280-91.

[18] Hutchison S, Sudhir K, Sievers RE et al. Effects of L-Arginin on Atherogenesis and Endothelial Dysfunction due to Secondhand Smoke.

Hypertension 1999; 34:44-50.

[19] Dayoub H, Achan V, Adimoolam S et al. Dimethylarginine: Dimethylaminohydrolase Regulates Nitric Oxide Synthesis - Genetic and Physiological

Evidence. Circulation 2003; 108:3042-7.

[20] Jang JJ, Boai-Ky BA, Kwan HH, Fajardo LF, Cooke JP. Angiogenesis is impaired by Hypercholesterolemia - Role of Asymmetric Dimethylarginine.

Circulation 2000; 102:1414-9.

[21] Stuehlinger M,Tsao PS, Jeng-Horng H, Kimoto M, Balint RF, Cooke JP. Homocystein impairs the nitric oxide Synthase Pathway - Role of

asymmetric Dimethlyarginine. Circulation 2003; 108:933-8.

[22] Cooke JP. Asymmetrical Dimethylarginine - The über Marker?. Circulation 2004; 109:1813-9.

[23] Boeger RH, Bode-Boeger SM. Is Asymmetric Dimethylarginin a novel marker of atheriosklerosis? - comment. Circulation 2000; 101:160.

[24] Stuehlinger M, Roberta K, Graf EE et al. Endothelial Dysfunction induced by Hyperhomocysteinemia - Role of asymmetric Dimethylarginine.

Circulation 2003; 108:933-8.

[25] Xia J, May F, Koschinsky M. Characterization of the basis of lipoprotein(a) lysine-binding heterogeneity. Journal of Lipid Research 2000;

41:1578-84.

[26] Tsurupa G, Noes B, Angles-Canot E, Medved L. Identification and Characterisation of Novel Lysine - independent Apolipoprotein(a)binding

Sites in Fibrin(ogen) alpha C-Domains. The Journal of Biological Chemistry 2003; 278:37154-9.

[27] Boonmark NM, Lawn RM. The Lysinebindingfunction of Lp(a). Clinical Genetics 1997;52:355-60.

[28] Rath M, Pauling L. Hypothesis: Lipoprotein(a) is a surrogate for ascorbate. Proceedings of National Academie of Science USA 1990;

87:6204-7.

[29] Dalessandri KM. Reduction of Lp(a) in postmenopausal women. Archives of Internal Medicine 2001; 161:772-3.

[30] Griffith RS, Nornins AL, Kagan C. A Multicentered Study of Lysine Therapy in Herpes simplex Infektionen. Dermatologica 1978; 156:257-67.

[31] McCune, Perry HO,Muller SA, O'Fallon WM. Treatment of recurrent herpes simplex infections with L-Lysine-monohydrochlorid. Cutis 1985;

34:366-73.

[32] Millman N, Scheibel J JO. Lysine prophylaxis in recurrent herpes simplex labialis. Acta Derm Venereol 1980; 60:85-7.

[33] Thein DJ, Hurt WJ. Lysine as a prophylactic agent in the treatment of recurrent herpes simplex labialis. Oral Surg.Oral Med Pathol 1984;

58:659-66.

[34] Arndt K, Albers T. Handbuch Protein und Aminosäuren. Novagenics Verlag, Arnsberg, 2001.

[35] Reglin F. Homocysteinämie. In: Ralf Reglin Verlag, ed. Bausteine des Lebens. Köln: 1999:209-13.

[36] Niacin. In: Umschau / Braus, ed. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 2000:109-12.

[37] Kostner GM. Lipoprotein(a): Metabolismus und Beeinflussung des Plasmaspiegels. Journal für Kardiologie 2002; 9:321-4.

[38] Nikotinsäure treibt den HDL-Wert in die Höhe. Ärztezeitung 2005; 24.06.05.

[39] Taddei S.,Virdis A., Ghiadoni L. MASA.Vitamin C improves Endothelium-Dependent Vasodilation by restoring Nitric Oxide Activity in essential

Hypertension. Circulation 1998; 97:2222-9.

[40] Hillstrom RJ,Yacapin-Ammons AK, Lynch SM. Vitamin C inhibits Lipid Oxidation in Human HDL. Journal of Nutrition 2003; 133:3047-51.

[41] d«Usicio LV, Milstien S, Richardson D, smith L KZ. Long-Term Vitamin C Treatment of Vitamin C Increases VascularTetrahydrobiopterin Levels

and Nitric Oxide Synthetase Activity. Circulation Research 2003; 92:88-95.

[42] Chambers JC, McGregor A, Jean-Marie J, Obeid OA, Kooner JS. Demonstration of Rapid Onset Vascular Endothelial Dysfunction After

Hyperhomoysteinaemia- An Effect Reversible With Vitamine C Therapy. Circulation 1999; 99:1156-60.

[43] Desideri G, Marinucci MC,Tomassoni G, Masci PC, Santucci A, Feri C. Vitamin E supplementation reduces plasma Vascular Cell Adhesion

Molecule-1 and von Willebrand Factor levels and increases Nitric oxide Concentration in Hypercholesterolemic patients. The Journal of

Clinical Endocrinology & Metabolism 2002; 87:2940-5.

14 Literatur

Literatur 15


aminoplus ® cor

Die Tagesportion (1 Sachet) enthält:

Zusammensetzung pro Sachet pro Sachet

L-Arginin 3.000 mg Vitamin C 300 mg

L-Lysin 1.500 mg Vitamin E 100 mg

Niacin 80 mg

Vitamin B2 Vitamin B6 Folsäure

6 mg

6 mg

600 μg

B12 10 μg

Zutaten: L-Arginin; Säuerungsmittel: Zitronensäure; L-Lysinhydrochlorid; Süßungsmittel:

Isomalt; L-Ascorbinsäure*, Aroma; 50%iges DL alpha Tocopherolacetat*;

Nikotinsäureamid; Süßungsmittel: Acesulfam K; Ribofl avin-Na-5-Phosphat*;

Farbstoff; Rote Betesaftpulver; Pyridoxinhydrochlorid, Pteroylmonoglutaminsäure*,

Cyanocobalamin*.

* ist dem erhöhten Bedarf angepasst.

PZN: 4804994

30 Tagesportionen á 1 Sachet

Verzehrhinweis:

Erwachsene nehmen einmal täglich den Inhalt eines Portionsbeutels, eingerührt

in ca. 200 ml stilles Wasser, zu einer Mahlzeit zu sich. Bitte nach Zubereitung

sofort trinken.

Ergänzende bilanzierte Diät, kein vollständiges Lebensmittel. Nur unter ärztlicher

Aufsicht verwenden.

Zur diätetischen Behandlung von

arteriosklerotisch bedingten Gefäßschädigungen

Für ein gesundes

Gefäßsystem

aminoplus ® cor enthält gezielt dosierte Aminosäuren sowie einen

wertvollen Vitalstoffkomplex, der speziell auf arteriosklerotisch bedingte

Gefäßschädigungen abgestimmt wurde.

Kurzprofil

Blutdrucksenkend durch NO-Bildung

Verbessert die Blutzirkulation

Verbessert den Fettstoffwechsel

Entspannt Gefäßendothel und reduziert

Ablagerungen

Positiv bei Hyperhomocysteinaemie

Schützt Lipide

lactosefrei

glutenfrei

fructosefrei

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine