scania bewegt 2013-02

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scania bewegt 2013-02

Dienstleistungen |Fahrzeuge | TRENDS 2.2013 WWW.SCANIA.DE

#2

BEWEGT

Off-Road

Starke Scania

fürs Gelände

Seite 10

Bau-Lkw

R 730 bei Wallek im Einsatz

für Schwertransporte

Seite 12

Technik

Arkona investiert in

Ecolution by Scania

Seite 28

Neue Lkw-Modelle

sparen fünf bis acht

Prozent Kraftstoff

Willkommen

Streamline

Bus-Offensive

Interview mit

Bus-Chef Frank

Koschatzky

Seite 32

transport logistic 2013

Wirtschaftliche

Kundenlösungen

Seite 22


ZF sollte drin sein.

Denn EcoLife entlastet

Fahrer und Budget.

www.zf.com/bus

EcoLife: mehr Leistung, weniger Kosten. Das moderne, überlegene 6-Gang-Auto mat getriebe über zeugt nicht

nur durch höhere Leistung in allen Verkehrssituationen, sondern reduziert auch die Betriebskosten von Bussen

nachhaltig. Weil die Software TopoDyn Life den Kraft stoff verbrauch senkt. Weil der Primärretarder verschleißfreies

Bremsen ermöglicht. Und EcoLife schont die Umwelt. Weil es den Abgasausstoß und die Feinstaubbelastung

vermindert. Weil Busse mit EcoLife leiser unterwegs sind. Sechs Gänge sind besser als drei!

EcoLife. Wirtschaftlicher, ökologischer, komfortabler.

Antriebs- und Fahrwerktechnik


Editorial

inhalt

Scania bewegt 2.2013

15 Baufahrzeuge

Wiesbauer setzt auf Scania V8 beim Transport

von Windkraftanlagen.

20 Kundenlösungen

Der Fuhrpark von Chemie-Transporteur Hempt besteht

fast komplett aus Fahrzeugen von Scania.

31 Service für Ostwestfalen-Lippe

Der neue Stützpunkt Scania Bielefeld in Bad Salzuflen

ist der modernste in ganz Deutschland.

„Wir setzen den Maßstab

bei Kraftstoffverbrauch und

Branchenlösungen.“

Sönke Weichenthal, Direktor Verkauf Lkw,

Scania Deutschland Österreich

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit dem Scania Streamline ist es unseren Entwicklern gelungen,

den Kraftstoffverbrauch unserer Lkw noch weiter zu reduzieren:

Mit fünf bis acht Prozent Kraftstoffersparnis gegenüber den Vorgängermodellen

dürfen Sie beim neuen Scania Streamline rechnen.

Gelungen ist dies mit einem Paket aus aerodynamischem Design

und verbessertem Antriebsstrang. Über weitere Highlights des

stylischen Streamline, wie etwa dem umweltfreundlichen Euro-

6-Motor oder dem optimierten Schaltsystem Scania Opticruise,

berichten wir in unserer Titelgeschichte ab Seite 6.

Außerdem

Nachrichten: Das Neueste aus der Scania Welt. Seite 4

Baufahrzeuge: Wiesecker verleiht Spezialwerkzeuge. Seite 14

Baufahrzeuge: Scania ist die Basis für Krane von Schlamann. Seite 16

Baufahrzeuge: Godek ist Spezialist für Materialtransporte. Seite 18

Transport: Wehrmann transportiert mit Ecolution by Scania. Seite 24

Transport: Berghegger setzt auf Nachhaltigkeit. Seite 26

Service: Scania GAP-Deckung. Seite 30

Service: Gewinnspiel. Seite 34

15

Den MaSSstab setzen wir auch bei unseren Baufahrzeugen. Auf

der weltgrößten Branchenmesse Bauma im April konnte Scania effiziente

und robuste Produkte rund um die Baustelle präsentieren. Wir

stellen Ihnen in dieser Ausgabe verschiedene „Best Practice“-Lösungen

unserer Kunden vor. Lesen Sie, warum Scania Ihr professioneller

Partner in Sachen Spezialanforderungen ist.

Wenn Sie unser Magazin in den Händen halten, sind es nur noch

wenige Tage bis zur Messe transport logistic. Auch dort wird Scania

vertreten sein und unter anderem Ecolution by Scania vorstellen,

ein Konzept für mehr Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit,

individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten. Aber auch Finanzierung,

Versicherung und Scania Fleet Management werden unsere

Themen sein. Besuchen Sie uns in München. Ich freue mich auf das

Gespräch mit Ihnen und wünsche Ihnen eine interessante Lektüre

mit dieser Ausgabe von Scania bewegt.

31

20


Impressum

SCANIA bewegt · 16. Jahrgang · 2. ausgabe · ISSN 1867-3104

Herausgeber

Scania Deutschland GmbH

Verantwortlich für

den Herausgeber

Mikael Lundqvist

Anschrift

Redaktion SCANIA BEWEGT

c/o Scania Deutschland GmbH

Sieglinde Michaelis

August-Horch-Str. 10

D-56070 Koblenz

Telefon: 02 61/8 97-2 08

Telefax: 02 61/8 97-4 05

scania.bewegt@scania.de

Deutsche Internetadresse

www.scania.de

Realisation/Projektleitung

Paul Göttl

paul.goettl@etmservices.de

ETMservices – Ein Geschäftsbereich

des ETM Verlags

Herzlichst, Ihr Sönke Weichenthal

Autoren dieser Ausgabe

Markus Bauer, Walther Bruckschen,

Matthias Gaul, Joachim

Geiger, Paul Göttl, Martin Heying,

Per-Ola Knutas, Carsten Lange,

Alex Mannschatz, Per-Erik

Nordström, Karin Weidenbacher,

Scania, Herbert Schadewald

Fotos

Stefan Almers, Walther Bruckschen,

Matthias Gaul, Joachim

Geiger, Martin Heying, Martin

Knirsch Kraftfahrzeuge, Carsten

Lange, Gustav Lindh, Gugu

Mannschatz, Herbert Schadewald,

Karin Weidenbacher,

Wiesbauer, Göran Wink, Scania

Grafik und Produktion

Simone Strobel,

Stephanie Tarateta

Anzeigen

Oliver Trost

Telefon: 07 11/7 84 98-79

oliver.trost@etmservices.de

Bettina Pfeffer

Telefon 07 11/7 84 98-63

bettina.pfeffer@etmservices.de

Verlag

EuroTransportMedia Verlag

Handwerkstraße 15

70565 Stuttgart

Telefon: 07 11/7 84 98-80

Telefax: 07 11/7 84 98-0

www.etm-verlag.de

Druck: Dierichs Druck + Media

GmbH & Co. KG, 34121 Kassel

Auflage: 27.200 Exemplare

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische Verarbeitung nur mit

ausdrücklicher Genehmigung von Scania Deutschland. Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder übernimmt die Redaktion keine Haftung.

2.2013 • SCANIA BEWEGT 3


Nachrichten

Scania fährt für Volkswagen Motorsport bei der Rallye-WM

Seit 2009 sind Scania Deutschland und Volkswagen Motorsport

zwischen den Rennstrecken ein Team. Während die

VW-Boliden um wertvolle Punkte kämpfen, sorgen Lkw von

Scania dafür, dass Rennwagen und Equipment sicher von

Austragungsort zu Austragungsort kommen. Nach Polo Cup

und Scirocco R-Cup unterstützt Scania seit 2013 auch das

neue Rallye-Team von Volkswagen. Die VW Polo R WRC mit

1,6-Liter-Turbomotor auf Basis des VW Polo V starten in der

Königsklasse des Rallyesports, der World Rallye Championship

(WRC). Die Saison dauert 2013 von Januar bis November.

Scania setzt in der Rallye-WM vier R 730-Sattelzugmaschinen

ein – alle mit dem größten Fahrerhaus. Peter Utoft,

Leiter Team Management bei Volkswagen Motorsport, ist zufrieden

mit seinen neuen Zugpferden. „Ob unterwegs auf der

Straße oder auf dem Veranstaltungsgelände – unsere Karawane

weckt viel Aufmerksamkeit. Für den Transport brauchen

wir ein Premium-Produkt. Wir haben seit Jahren eine

enge, freundschaftliche Partnerschaft mit Scania, da war

Scania als Wahl für die World Rallye Championship eine logische

Konsequenz.“ Und bis jetzt läuft die Saison für das Rallye-Team

sehr zufriedenstellend. Nach dem ersten Saisonviertel

hat man bereits drei Siege eingefahren.

Zusammen 2.920 PS versammelt die neue Lkw-Flotte des WRC-Teams von Volkswagen

Motorsport. Vier Scania R 730 begleiten den Rallye-Tross durch Europa.

Scania den ersten

Lkw. Die Firma Vabis

stellte den ersten Lastkraftwagen

schon 1902

vor. Mit der Fusion 1911

hieß das Unternehmen

Scania-Vabis. Seit 1968

firmiert der Hersteller

1905baute

mit dem Greif im Logo

ausschließlich unter

dem Namen Scania.

2.000.000 Kilometer Laufleistung

Der Scania Kunde Kaemmler hat einen echten Dauerläufer in der Flotte. Der R 124 mit 470 PS ist

seit seiner Zulassung Ende 2001 über 2.000.000 Kilometer gelaufen. Dank guter Pflege hat der

Hamburger Scania Veteran in knapp über elf Jahren rund 180.000 Kilometer pro Jahr unter die

Räder genommen.

Rainer Spahl neuer Regionaldirektor

Scania Hamburg

Zum 1. März 2013 hat Rainer K. Spahl als neuer Regionaldirektor

die Verantwortung für Scania Hamburg

übernommen. Er folgt auf Werner Meschkat, der Ende

November 2012 das Unternehmen verlassen hat. Spahl

führt damit die Scania Niederlassungen in Hamburg,

Neumünster, Bremen sowie Lübeck und betreut zwölf

freie Scania Werkstätten. Der gebürtige Koblenzer war

zuvor fast 25 Jahre für Daimler tätig, davon die meiste

Zeit im Lkw-Bereich. Zuletzt leitete er das Verkaufsmanagement

Lkw in Deutschland.

4 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Texte: Markus Bauer, Fotos: Scania

Betonpumpe im

Guinnessbuch

Eine neue Betonpumpe des chinesischen Herstellers

Zoomlion hat Scania einen Eintrag im Guinnessbuch

der Rekorde eingebracht. Voll ausgefahren ragt der

Ausleger der Pumpe 101 Meter in den Himmel. Um

das Gewicht niedrig zu halten, sind die letzten vier

Elemente des Auslegers aus kohlefaserverstärktem

Kunststoff gefertigt. Die Basis für die Pumpe ist ein

siebenachsiges Chassis von Scania, angetrieben von

einem V8-Motor. Nebenbei ist das auch für Scania

selbst ein Rekord – ein längeres Chassis hat es in der

Geschichte von Scania noch nie gegeben.

4.–7. JUNI 2013

N E U E M E S S E M Ü N C H E N

Nordwest

FORUM

FORUM

Texte und Fotos: Scania

Hier finden Sie uns!

Halle A6,

Stand 313/414

F7

F8

FORUM

Scania Sonderlöschfahrzeug

Der Scania Partner Gerd Breuer GmbH hat ein ganz

besonderes Feuerwehrfahrzeug verkauft. Das

Sonderlöschfahrzeug mit Teleskop-Hubrettungssatz von

Bronto Skylift sitzt auf einem Scania P 420-Fahrgestell

in 8x4-Konfiguration. Über eine Rohrleitung pumpt

das Fahrzeug Löschwasser direkt bis ganz nach oben

zur Arbeitsbühne. Statt einer Drehleiter arbeitet das

Sonderlöschfahrzeug mit einem Teleskopausleger. Der

Sechszylinder erfüllt die Grenzwerte der Euro-5-Norm.

Messen und Veranstaltungen

RDA-Workshop

in Köln vom 23.–25. Juli 2013

Die führende Messe der Bus- und Gruppentouristik.

Truck-Grand-Prix

am Nürburgring vom 12.–14. Juli 2013

CeMAT@transport logistic

Bereich Intralogistik

NUFAM

in Karlsruhe vom 26. – 29. September 2013: Die süddeutschen

Scania Händler Martin Knirsch Kraftfahrzeuge

GmbH aus Karlsruhe, die Bertsch Kfz-Reparaturund

Handels GmbH & Co. KG aus Eningen, Motoren Baader

Vertriebs- und Instandsetzungs GmbH sowie die Scania

Niederlassung Stuttgart/Möglingen präsentieren sich auf

einem Gemeinschaftsstand. Zu sehen sind u. a. auch Fahrzeuge

aus dem Kommunalsegment.

Scania auf der

transport Telematik logistic 2013

eBusiness

Air Cargo Europe

Systeme des Güterverke

Logistik

Die Messe

Telekommunikation

transport logistic ist die größte und bedeutendste Transport- und Logistikmesse

weltweit. In Halle A6, Stand 313/414, stellt Scania auf 300 Quadratmeter Standfläche

den nagelneuen Scania Streamline aus. Hauptthema des Standes ist, wie moderne

Fahrzeuge von Scania noch mehr Kraftstoff einsparen können. Neben dem neuen Scania

Streamline ist auch Ecolution by Scania ein wichtiges Thema auf dem Messestand und

die Scania Fahrer Akademie zeigt, wie wichtig das richtige Training ist, um wertvolle Liter

einzusparen. Scania Rent, Scania Finance und Scania Versicherung zeigen weitere maßgeschneiderte

Kundenlösungen.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Donnerstag: 9 Uhr bis 18 Uhr

Freitag: 9 Uhr bis 16 Uhr

Die Eintrittspreise liegen im Online-Verkauf zwischen 22 Euro für ein Tagesticket und 36

Euro für ein Dauerticket. Vor Ort sind die Preise deutlich höher (28 und 42 Euro). Ermäßigte

Tickets sind nur vor Ort erhältlich und kosten 15 Euro für die Tageskarte und 20 Euro für die

Dauerkarte. Berechtigt sind Schüler, Studenten, Auszubildende, Erwerbslose und Umschüler,

Rentner, Schwerbeschädigte (ab 50 Prozent) und Teilnehmer an Freiwilligendiensten.

Telefonhotline: (+49) (0) 89 949 113-68

Telefax: (+49) (0) 89 949 113-69

Internet: www.transportlogistic.de; E-Mail: info@transportlogistic.de

Röhlich versammelt alle Generationen

Röhlich Transporte ist seit

Jahrzehnten ein treuer

Kunde von Scania. Im Fuhrpark

des Unternehmens

versammeln sich wahre

Schätze aus der Geschichte

von Scania, vom Hauber

aus Scania Vabis-Zeiten,

über den legendären 111

Frontlenker und 124 Hauber

bis zum nagelneuen Euro-

6-Lkw der R-Serie.

Dienstleistungen

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 5


Schicker

Sparen

Neue optionale

Zusatzscheinwerfer

in der Sonnenblende

verbessern

die Fahrbahnausleuchtung.

Sanfte Kabinenkonturen mit

kleinen, sorgfältig gestalteten

Windabweisern leiten den

Luftstrom um und bewahren

die Türgriffe vor Schmutz.

5-8%

Geringer Kraftstoffverbrauch hat jetzt

einen Namen: Scania Streamline. Die

Fernverkehrs-Lkw der Baureihen G und R sind

aerodynamisch und stylisch. Sie bauen auf dem

Erfolg ihres Vorfahren aus dem Jahr 1991 auf.

Text: Per-Erik Nordström, Per-Ola Knutas, Markus Bauer

Fotos: Stefan Almers, Göran Wink, Gustav Lindh, Scania

Schon 1991 hat der Scania Streamline Design-Trends

gesetzt und unter Lkw-Fans in ganz Europa schnell

Kultstatus erlangt. Auch damals legten die Entwickler

ihren Fokus auf effiziente Aerodynamik, die den

Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgänger um

vier bis fünf Prozent verringert hat. Heute, 22 Jahre später, hat

die Scania Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit dem

Aerodynamik-Kniff wieder ins Schwarze getroffen: Aerodynamisches

Design und ein effizienter Antriebsstrang standen bei

der Entwicklung konsequent im Mittelpunkt. Der neue Scania

Streamline verringert den Kraftstoffverbrauch um fünf bis acht

Prozent im Vergleich zu seinen

Vorgängermodellen – ein beeindruckender

Erfolg. Gleichzeitig hält

er unter Einsatz der Euro-6-Technologie

die neuesten Umweltanforderungen

ein. „Scania hat viel

Know-how investiert, die Reihe der

Euro-6-Lkw zu perfektionieren.

Wir sind sehr zufrieden mit den

Ergebnissen“, sagt Henrik

Neues Design an der

Front mit geänderten

Henriksson, Vizepräsident und

Xenon-Scheinwerfern,

verantwortlich für Verkauf und

LED-Blinkern und

Marketing bei Scania.

Tagfahrlicht.

6 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Komplettes Windabweiserpaket

ab Werk.

Verbesserungen in

der Kabine

Die neue aerodynamische Sonnenblende

mit integrierten LED-

Leuchten verbessert den Luftstrom

nach oben und entlang der

Seitenscheiben.

Neues Programm an

Scania Premium-Sitzen mit

neuer Polsterung. Scania

hat das Farbschema im

Innenraum überarbeitet.

Es bietet nun mehr

Auswahlmöglichkeiten und

einen frischen Look. Dunkles

und helles sandfarbenes

Velours sowie Leder sind als

Polsterung verfügbar.

Das Scania Ausziehbett

mit extradicker Taschenfederkernmatratze

bietet

ausgezeichneten Komfort

und ist serienmäßig in allen

Fahrerhäusern der R-Baureihe

an Bord.

Die Wand- und Dachpaneele

sind aus einem neuen Material

gefertigt und im Schlafbereich

dunkler, um eine wohnliche

Stimmung zu erzeugen.

Das neue Audiosystem verfügt

optional über Navigation,

CD, Bluetooth-Freisprechanlage,

AUX, USB

und SD-Card-Slot, um die

Navi-Daten upzudaten. Der

Bildschirm ist auch Display

für bis zu sechs Kameras.

Die LED-Rücklichter im

neuen Styling. Durch weniger

Stromverbrauch spart man bis

zu 30 Liter Diesel pro Jahr.

Alles spielt zusammen

Mit der Ausstattung des Scania

Streamline kann ein Euro-6-

Lkw im Fernverkehr bis zu acht

Prozent Kraftstoff einsparen.

Lars Stenqvist, Vizepräsident

Fahrzeugdefinition bei

Scania, fasst die möglichen

Einsparungen zusammen: „Die

neuen 13-Liter-Euro-6-Motoren

der zweiten Generation (siehe

nächste Seite) sind zwei bis drei

Prozent sparsamer als die erste

Generation. Scania Opticruise und

Scania Active Prediction tragen

ebenfalls jeweils zu zwei bis drei

Prozent bei. Zusätzlich haben

wir die Aerodynamik verbessert

und den Reibungsverlust in

unseren Getrieben vermindert.

Auch wenn Sie die Zahlen

nicht einfach zusammenzählen

können, schätzen wir, dass

das Einsparungspotenzial

für einen europäischen

Fernverkehrskunden mit einem

Euro-6-Fahrzeug acht Prozent

erreichen kann. Für Kunden in

Märkten ohne topografische

Kartendaten geht das Potenzial

gegen fünf Prozent.“

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 7


Effizienz

in Sicht

Fünf neue

Euro-6-

Motoren

Scania führt neue 13-Liter- und 16-Liter-Motoren mit

Euro 6 ein. Verbesserungen im Detail steigern die Effizienz

noch weiter. Scania bietet nun eine Auswahl aus

neun Euro-6-Leistungsstufen an, von 250 bis 580 PS.

Um die Euro-6-Werte einzuhalten, braucht der

Motor eine feine Balance zwischen der Verbrennung

und den Prozessen in der Abgasnachbehandlung.

Scania greift auf seine Erfahrungen bei EGR und SCR

zurück, um für jede Leistungsstufe die richtige technische

Lösung zu finden.

Tests haben gezeigt, dass die neuen 450 und 490 PS

starken Motoren bis zu zwei Prozent ökonomischer

sind als die erste Generation der Scania Euro-6-Motoren

(440 und 480 PS). Der neue 410 PS starke Motor

ist sogar um drei Prozent sparsamer als sein Vorgänger.

Der Kraftstoffverbrauch eines Euro-6-V8 unter Volllast

ist vergleichbar mit dem eines Euro-5-Aggregats.

Scania erweitert sein Angebot an

Euro-6-Motoren deutlich.

Der 490 PS starke Sechszylinder ist

einer von fünf neuen Motoren.

Die neuen Euro-6-Motoren:

13-Liter-Sechszylindermotoren

370 PS, wird später vorgestellt

410 PS, 2.150 Nm von 1.000 bis 1.300 U/min, SCR

450 PS, 2.350 Nm von 1.000 bis 1.300 U/min, EGR+SCR

490 PS, 2.550 Nm von 1.000 bis 1.300 U/min, EGR+SCR

16-Liter-V8-Motoren mit hohem Drehmoment

520 PS, 2.700 Nm von 1.000 bis 1.300 U/min, EGR+SCR

580 PS, 2.950 Nm von 1.000 bis 1.350 U/min, EGR+SCR

730 PS, wird später vorgestellt

8 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Neue Funktionen:

Scania Opticruise

Zahlreiche neue Schaltprogramme wurden in Scania Opticruise

integriert. Das System kontrolliert den Antriebsstrang

vorausschauend und spart dabei vier bis fünf Prozent Kraftstoff.

Die neuen Funktionen

sind in die vorhandenen

Steuerungen integriert,

zum Beispiel in die

Lenkradtasten der

vorausschauenden

Geschwindigkeitsregelung

Scania Active

Prediction und in den

Lenkstockhebel für

Scania Opticruise.

Um zwischen den

Schaltprogrammen

zu wechseln,

betätigt der Fahrer

einen Drehschalter.

Die einzelnen

Schaltprogramme

werden im zentralen

Display angezeigt.

Spezialisierte Schaltprogramme steigern die Effizienz in

verschiedenen Anwendungsfällen.

Die kraftstoffsparende vorausschauende

Geschwindigkeitsregelung Scania Active Prediction ist voll in

die Funktionalität integriert.

Eine Basisversion von Scania Opticruise maximiert die

Kraftstoffeinsparung.

Der neue Economy-Modus ist für minimalen Kraftstoffverbrauch

im Fernverkehr ausgelegt. Scania Opticruise, Scania Active

Prediction und der neue Economy-Modus bieten zusammen ein

Einsparpotenzial von vier bis fünf Prozent.

Mit den neuen Schaltprogrammen haben Transportfirmen die

Möglichkeit, die Performance des Fahrzeugs jedem einzelnen

Aufgabengebiet anzupassen. Die nächste Scania Werkstatt kann

alle Einstellungen ändern oder feinabstimmen.

Scania stellt Opticruise eine Opticruise-Basisversion zur Seite.

Das vereinfachte System schränkt die Möglichkeiten des Fahrers

ein, Einfluss auf den Gangwechsel zu nehmen. Dieser einfache

Weg zu geringeren Verbräuchen ist vor allem für

Eigentümer großer Flotten interessant,

deren Fahrer häufig zwischen den

Fahrzeugmarken wechseln.

3

Fragen an Björn Fahlström, Leiter

Fernverkehr bei Scania

Warum ist der neue Lkw nach dem 1991

vorgestellten Scania Streamline benannt?

„Das Originalmodell hat viel Aufmerksamkeit bekommen

und unter Lkw-Fans in ganz Europa Kultstatus

erlangt. Sie finden immer noch gut erhaltene 20 Jahre

alte Scania R113 und R143 Streamline auf den Straßen.

Wir wollten vor allem auf die Effizienz des Scania

Streamline von 1991 Bezug nehmen.Verglichen mit

den beiden Vorgängermodellen hat er den Luftwiderstandsfaktor

um 12 bis 15 Prozent und den Kraftstoffverbrauch

um vier bis fünf Prozent verringert. Mit dem

neuen Streamline haben wir das einmal mehr geschafft.

Kunden, die mit dem Streamline der 3er-Serie vertraut

sind, werden diese Verbindung zwischen Streamline und

Sparsamkeit verstehen.“

Was schätzen Transportunternehmer am meisten,

wenn sie in neue Fahrzeuge investieren?

„Kraftstoffeffizienz und Betriebszeit werden immer

wichtiger für unsere Kunden und die gesamte Transportbranche.

Gleichzeitig konzentrieren sich die Kunden auf

Umweltaspekte – genauso wie deren Kunden. Für uns

als Fahrzeughersteller bedeutet das, dass wir ganz vorne

mitspielen müssen, wenn es um nachhaltige Produkte

und Dienstleistungen geht.“

Was macht Sie am meisten stolz auf den Scania

Streamline und die Produkte und Dienstleistungen,

die mit ihm verbunden sind?

„Dass wir unseren Kunden einen um fünf bis acht Prozent

verringerten Kraftstoffverbrauch anbieten können

– ein großer Vorteil, besonders wenn man die harten

Bedingungen betrachtet, die Euro 6 mit sich bringt.“

Der Scania Streamline von 1991 hat einen Trend gesetzt

hin zu aerodynamisch optimierten Fernverkehrs-Lkw.

Der neue Scania Streamline baut auf diesem Erbe auf.

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 9


aubranche/Fahrzeuglösungen

Frontstyling: Fernscheinwerfer über dem

Stoßfänger und am Dach, neu angeordnete

Scheinwerfer hinter Gittern und eine

fest installierte Scheinwerfer-

Reinigungsanlage sorgen für beste Sicht.

Fahrgestell: Das neue gewichtsoptimierte

Doppelachsaggregat mit Außenplaneten

und Scheibenbremsen trägt Lasten bis

32 Tonnen bei verbesserter Traktion.

Rückblick

Auf der Bauma 2013 in München hat Scania unter

dem Motto „Fit for hard work“ Lkw und Motoren für

Bau- und Anlagentransporte sowie für den Bergbau

präsentiert. Zahlreiche Exponate erfüllen die

strengen Grenzwerte von Euro 6 (Lkw), Stage IV

und Tier 4 final (Industriemotoren). Die neue

Schwerlast-Sattelzugmaschine Scania R 730 8x4

für bis zu 250 Tonnen Gewicht sorgte für Aufsehen,

zumal sie mit dem Seriengetriebe auskommt.

Zudem hat Scania auf dem Stand Spezialisten wie

ein Kipperfahrzeug, Hakengerät oder auch eine

Allrad-Sattelzugmaschine ausgestellt. Diese drei

Fahrzeuge basieren alle auf Fahrgestellen der

G-Baureihe. Ein Betonmischer der Baureihe P

macht das Quintett in der Halle komplett. Dazu

kommen einige neue Motoren, die allesamt die ab

2014 gültigen Grenzwerte erfüllen. Im Freigelände

hat Scania den Fokus auf den Bergbau gelegt.

Dazu zählt u. a. der Scania Field Workshop, eine

mobile Werkstatt, die auf Großbaustellen zum Einsatz

kommen können. Containermo dule

und Scania Genset

Generatoren sollen

auch abseits der

Werkstatthallen

besten Service

garantieren.

Stabiler Stoßfänger: In dem einteiligen

Stoßfänger mit robustem Schwallschutz

ist eine Abschleppöse für 35 Tonnen

integriert. Im Notfall kann so sogar das

voll beladene Fahrzeug geborgen und

abgeschleppt werden.

10 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Antrieb: Scania Opticruise arbeitet nun

mit einem eigenen Off-Road-Modus.

Fünf- und Sechszylinder-Reihenmotoren

mit EGR- oder SCR-Technologie sorgen

für Vortrieb.

Stark im

Gelände

Scania hat den Baufahrzeugen neue Features verpasst und

sie noch fitter gemacht für den Betrieb abseits der Straße.

Text: Markus Bauer, Foto: Scania

Scania rüstet auf im Bausektor. Die neuen

Modelle der Off-Road-Fahrzeuge sind speziell

an den harten Einsatz auf der Baustelle

angepasst. Wer die Extra-Liste der Off-

Road-Lkw liest, weiß sofort: Dieses Raubein bringt

so leicht kein Stein oder Wasserloch aus der Ruhe.

Doch auch optisch macht die neue Geländelinie

einiges her. Der Betrachter sieht sofort, dass er es

mit einem echten Bauexperten zu tun hat.

Stabile Verstärkungen aus festem Stahl sollen

empfindlichere Bauteile schützen. Das beginnt

schon beim verstärkten, in sportlichem Schwarz

gehaltenen Frontgrill und dem einteiligen verstärkten

Stoßfänger. Ein breiter und robuster Schwallschutz

schützt Kühler und Ölwanne. Auch die neu

angeordneten Scheinwerfer sind hinter Gittern.

Damit nicht zu viel Staub oder gar Wasser in den

Motor gelangt, hat Scania die Luftansaugung ein

ganzes Stück höher angebracht.

Bestes Fahrverhalten im Gelände versprechen

neben dem in der Höhe angepassten Fahrgestell

auch der verbesserte Böschungswinkel von nun 25

Grad. Von den neuen verstärkten Antriebsachsen mit

Außenplaneten und progressiver Federung profitiert

auch die Traktion maßgeblich. Rutschfeste Trittstufen

am Kühlergrill und auf dem Kotflügel nebst passenden

Handgriffen sollen dem Fahrer sicheren Halt geben,

während er die Scheibe reinigt oder die Ladung

inspiziert. Die unterste Trittstufe auf dem Weg ins

Fahrerhaus steckt dabei besonders viel weg. Sie ist an

stabilen Gummibändern aufgehängt und weicht einfach

aus, wenn sie ein Hindernis berührt. Dem Fahrer

hat Scania zusätzlich noch einen neuen Retarder für

niedrige Geschwindigkeiten und einen neuen Off-

Road-Modus für Scania Opticruise spendiert.

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten

über spezielle Fahrzeuglösungen, die Scania für

den Bausektor anbietet.

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 11


aubranche/Fahrzeuglösungen Text und Fotos: Walther Bruckschen

Wo rohe

Kräfte

sinnvoll

walten

Eigentlich hatte Horst Wallek mit der Marke Scania wenig

am Hut. Bis er den Scania R 730 mit kurzem Radstand

kennenlernte. Sein Fazit: „Für diesen speziellen Einsatz

ist der Scania genau das, was wir brauchen!“

12 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Horst Wallek kennt das Geschäft der

Spezial- und Schwertransporte aus dem Effeff.

Schon als Kind hat er sich gerne in der Werkstatt

aufgehalten. Seit seiner Ausbildung zum

Speditionskaufmann hat er alle Funktionen im Betrieb

durchlaufen: von der Disposition über den Qualitätsmanager

bis zum Geschäftsführer. Seit nunmehr 20 Jahren

ist er Geschäftsführer des Unternehmens, das bereits über

100 Jahre alt ist und mit 17 Fahrzeugen und 32 Mitarbeitern

hochkomplexe Transportaufgaben erfüllt.

Wie kommt es, dass er, der eigentlich auf andere Lkw-

Marken abonniert war, bei Scania gelandet ist? „In unserem

Bereich“, erklärt er, „zählt das Image einer Fahrzeugmarke

wenig. Unsere Kundschaft ist nicht bereit, für das Image

einer Marke oder eines Unternehmens zu bezahlen. Vielmehr

kommt es bei vielen Einsätzen darauf an, eine möglichst

hohe durchschnittliche Schreitgeschwindigkeit zu

erreichen. Hier wirkt sich die hohe Leistung des Scania

R 730 entscheidend aus: „Wir kommen mit diesem Fahrzeug

fünf bis zehn Stundenkilometer schneller voran.

Gerade wenn’s rauf und runter geht, ist der Scania klar im

Vorteil.“ Ein Vorteil, der ausschlaggebend sein kann: Ob der

Transport nach einer Nachtfahrt um 5.30 Uhr oder bereits

um 5.00 Uhr in Bremerhaven ankommt, kann darüber entscheiden,

ob die Einfahrt zur Entladestelle noch erlaubt

wird oder ob eine zusätzliche Nachtschicht nötig wird.

Wobei ihm die Unabhängigkeit des Unternehmens sehr

am Herzen liegt. Wallek möchte selbst entscheiden, welche

Aufträge er annimmt und welche nicht: „Ich möchte

weiterhin ruhig schlafen können!“ Dass er damit auf dem

richtigen Weg ist, sieht man nicht zuletzt daran, dass das

Unternehmen – anders als in vielen anderen Transportbetrieben

– keinen Fahrermangel hat. Dabei ist der Weg

ins Fahrerhaus eines Schwertransporters nicht einfach:

„Bei uns lernt der Fahrer das Metier von der Pike auf. Erst

in der Werkstatt, dann im Begleitfahrzeug, als Beifahrer

und als Fahrer eines Zwölftonners, bis er dann auch die

großen Fahrzeuge – zuerst als Beifahrer, später selbst –

fahren darf.“ Auch diese Vorgehensweise entspringt keiner

King-of-the-Road-Romantik, sondern kluger Berechnung:

„Personal und Fahrzeuge haben schwierigste Aufgaben zu

bewältigen – da muss ich mich immer hundertprozentig

drauf verlassen können.“

“Fünf Stundenkilometer

mehr im Durchschnitt

entscheiden, nicht das Image.“

Horst Wallek, Geschäftsführer Wallek Spezialtransporte GmbH

Wenn Wallek über seinen ersten Scania spricht,

gerät er fast ins Schwärmen: „Er hat zwar eine Automatik,

aber immer noch ein Kupplungspedal. Damit ist feinfühliges

Rangieren sichergestellt. Für den Fahrer ist es aber

angenehm, dass er viel im Automatik-Modus bewerkstelligen

kann.“ Wenn 100 bis 130 Tonnen Gesamtgewicht zu

transportieren sind, ist Zugkraftunterbrechung das größte

Problem. Das gilt natürlich vor allem für die Strecken, die

keiner Geschwindigkeitsbegrenzung unterliegen. Gegen

ein anderes Problem kann selbst ein Scania nichts ausrichten:

„Es gibt eine Reihe von Stellen, wo Behördenauflagen

greifen. Ob Sie da mit 500 oder 800 PS durchfahren,

macht dann keinen Unterschied.“

Man merkt förmlich, dass er aufblüht, wenn er übers

operative Tagesgeschäft spricht. Dazu kommt er nämlich

kaum noch, seit er BigMove mitgegründet hat. BigMove,

das ist „ein europaweites Netzwerk für Spezialtransportaufgaben

aller Quantitäten und Qualitäten“ – wie es in

der Selbstbeschreibung des Netzwerks heißt. Elf etablierte

Schwer- und Spezialtransport-Firmen mit Niederlassungen

in Deutschland und Österreich haben sich hier zusammengefunden.

Und „aus dieser engen Zusammenarbeit und

dem Know-how-Transfer innerhalb dieser Gruppe entsteht

für den Kunden ein enormer Mehrwert“, ist Wallek

überzeugt. Und er weiß auch, dass man mit „Inzuchts-

Know-how“ – also mit Wissen, das nur innerhalb des eigenen

Unternehmens besteht – nicht weit kommt. „Meiner

Meinung nach ist es für ein Unternehmen im Schwerlastverkehr

nicht erstrebenswert, möglichst groß zu werden,

sondern dass man gut organisiert ist. Es gibt Größen, die

gut zu steuern sind – alles darüber hinaus führt nur zu

schwieriger Komplexität im operativen Bereich.“

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 13


aubranche/Fahrzeuglösungen

Der HIAB 4/22 Pro kann vom

Scania R 380 heruntergenommen

werden.

Technische Darstell barkeit, kaum

anfällig und schnelle Hilfe, für mich gibt’s zum

Scania Vierachser keine echte Alternative.”

Udo Heinrich, Inhaber der Wiesecker Werkzeugvermietung e.K.

Gut kombiniert

Für den Inhaber des Wiesecker Werkzeugverleihs

begann alles mit „heißen Öfen“. Den heißesten

aller Öfen hat er seit Neuestem als Speziallösung im

Fuhrpark: einen Scania R 380 Highline.

Text und Fotos: Martin Heying

Mitte der 80er-Jahre begann der gelernte Kachelofenbauer

Udo Heinrich zunächst mit ganz anderen „Öfen“ zu

handeln: mit amerikanischen Motorrädern. Daher kannte

er das Prinzip „Rent-A-Tool“, also benötigtes Spezialwerkzeug

zu mieten, lange bevor diese Geschäftsidee auch in Deutschland

die Runde machte. Als er sich auch noch einen Bagger zulegte und

sich die Anfragen mehrten, sowohl das schwere als auch das leichte

Gerät zu mieten, wandelte er kurzerhand sein Geschäft in einen

Werkzeugverleih um.

Eine goldrichtige Entscheidung, wie man heute sehen kann:

Das Areal in Alten Buseck bei Gießen platzt aus allen Nähten. Denn

inzwischen nennt Heinrich 400 Arbeitsbühnen, 100 Stapler, 100 Büround

Wohncontainer, 100 Bagger und Radlader sein Eigen. Acht schwere

Transportfahrzeuge sorgen dafür, dass diese auch zum Kunden kommen.

„Es ist einfach sinnvoller, dass wir die Logistik selbst in die Hand

nehmen“, sagt Heinrich, der aus diesem Grund einen ganz besonderen

Neuzugang in seine Flotte aufgenommen hat. Einen Scania R 380 mit

High line-Fahrerhaus und dem Kran HIAB 4/22 Pro. Die Besonderheit

dieser Kombination liegt im Detail, denn der Kran ist komplett absetzbar.

„So habe ich ein perfektes Fahrzeug, um unsere 20-Fuß-Container

ohne externen Kran umzusetzen“, erklärt Heinrich, „ich kann ihn aber

auch ohne Kran und in voller Länge für andere Geräte einsetzen.“

Die Entscheidung für Scania als Transporter für seine Arbeitsbühnen

fällte Heinrich schon vor zehn Jahren, aus plausiblen Gründen:

„Ich brauche eine zweite gelenkte Vorderachse, alle Achsen vollluftgefedert

und liftbar“, führt Heinrich aus, „dazu ein niedriges Fahrgestell,

damit der Anstieg für die Bühnen immer so gering wie möglich ist. Das

kann außer Scania kaum einer darstellen.“ Da in unmittelbarer Nähe ein

Scania Servicestützpunkt liegt, war auch die Entscheidung für den

Scania R 380 mit abnehmbarem Kran schnell gefällt.

14 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Text: Karin Weidenbacher, Fotos: Weidenbacher, Wiesbauer

TV-verdächtige Schwertransporte, stolz ragende

Autokräne und boomende Industriemontagen:

Das ist die Stärke von Kranspezialist Wiesbauer, dafür

ist er europaweit bekannt. Neu sind ein Vierachs-

Kran fahrzeug und zwei Vierachs-Schwerlastzugmaschinen

von Scania. Mit ihnen und jeder Menge

Know-how erschließt sich Wiesbauer zukunftsfähige

Geschäfts felder im Windkraftsektor.

Schwere Bauteile für Pressen- und Containeranlagen,

Brückenteile und Stahlkonstruktionen bringen Wiesbauer-Schwertrans

porter nicht nur sicher ans Ziel, sondern mit modernsten

Mobilkränen auch in die richtige Einbauposition. Die liegt auf zahlreichen

Großbaustellen dieser Welt meist in schwindelnder Höhe. Von

Wiesbauer, dem schwäbischen Kran-Experten, erfordert dies nicht nur den

modernsten Stand der Technik, sondern auch „ein umfassendes Knowhow,

viel Erfahrung und eine leistungsstarke Mannschaft“, sagt Geschäftsführer

Jochen Wiesbauer. „Die Fähigkeit zur Kooperation mit international

besetzten Baustellen-Teams ist für uns im Tagesgeschäft unverzichtbar.“

35 ziehende Einheiten, 40 Sattelauflieger, 50 mobile Kraneinheiten:

Die neuen Stars im Wiesbauer-Fuhrpark sind zwei Scania R 620 LA 8x4/

4 HHZ zum Transport schwerer Bauteile für Windkraftanlagen.

Wiesbauer liefert die Kombination ineinandergreifender Speziallösungen

nach ganz Europa. Anlieferung, Aufbau und Montage stammen aus

einer Hand. Eingesetzt werden Mobilkrane im Traglastbereich zwischen

30 und 700 Tonnen. Raupenkrane heben sogar bis zu 750 Tonnen Traglast

in die Luft. Dazu kommen diverse Spezialkranfahrzeuge und Tandemkräne.

Das neueste Mitglied im Fuhrpark ist ein Kranfahrzeug auf Basis

eines Scania R 480 mit 480 PS Leistung, das mit einem 100-m/t-Kranaufbau

ausgestattet ist. Auf der Straße bewegen schwere Transportfahrzeuge

mehr als 150 Tonnen Nutzlast und setzen beeindruckende Zeichen in puncto

Schwerlastlogistik.

Windkraft auf vier Achsen

Der Bau von Windkraftanlagen ist durch die Innovationskraft und

die extrem schnellen Entwicklungen seit 15 Jahren ein anspruchsvolles

Segment, in dem das alteingesessene Familienunternehmen heute zu den

führenden Anbietern zählt. „Die Baustellen, auf denen aus schwergewichtigen

Stahlrohr- und Stahlbetonteilen die Fundamente und Türme für riesige

Windkrafträder erstellt werden, erfordern starke Fahrzeuge“, so Jochen

Wiesbauer. Für die hohen Anforderungen der extrem schweren, aber auch

empfindlichen Spezialtransporte sieht er in zwei neuen V8-Vierachs-

Sattelzugmaschinen Scania R 620 LA 8x4/4 HHZ mit Highline-Fahrerhaus

die optimale Lösung.

Fest und erfolgreich in Familienhand: Seit 1998 leitet Geschäftsführer

Thomas Wiesbauer (li.) die Wiesbauer GmbH & Co.KG in dritter

Generation zusammen mit Sabine und Jochen Wiesbauer.

Überzeugt haben den Wiesbauer-Geschäftsführer die 620 PS

Motorleistung und 160 Tonnen Gesamtzuggewicht. Besonders wichtig

waren für ihn jedoch nicht zuletzt die durch Scania Opticruise aufs Maximum

gesteigerte Traktionsstärke und die kompakten Dimensionen: „Nur

mit hoher Leistung, kurzem Radstand und extremer Wendigkeit können wir

die sichere Lieferung sensibler Frachtstücke und weniger robuster Teile wie

Gondeln, Rotoren, Getriebe und Generatoren über weite Strecken zu den

oft sehr entlegenen Baustellen termingerecht garantieren.“

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 15


aubranche/Fahrzeuglösungen

Der erste Autokran im 1955 gegründeten Kalksandsteinwerk

Schlamann war 1967 ein mobiler

20-Tonnen-Kran aus Bundeswehrbeständen.

Seit dieser Zeit bietet das Familienunternehmen

seinen Kunden einen soliden Rundum-Service:

Kranen und Transportieren der Produkte Kalksandstein

und Porenbeton inklusive. Schnell war schon damals klar:

Ein eigener Fuhrpark musste sein. So entwickelte sich

das zunächst nebenbei geführte Mietgeschäft alsbald zu

einem florierenden Unternehmen. Bereits nach sechs Jahren

war die Flotte auf zehn Autokrane gewachsen.

Inzwischen führen Torsten Schlamann und Andrea

Schlamann-Kaminski die eigenständige Schlamann Autokrane

GmbH mit einer Flotte von 16 Mobilkranen bis zu

200 Tonnen. „Dort, wo schwere Komponenten präzise

und sicher bewegt werden sollen, verlassen sich namhafte

Unternehmen auf unsere Erfahrung und Leistungsfähigkeit.

Deshalb werden intelligente Lösungen, Sicherheit

und Verlässlichkeit auch weiterhin stets im Mittelpunkt

unseres Handelns stehen“, sagt Torsten Schlamann.

Zum Thema intelligente Lösungen gehört für Torsten

Schlamann die Kombination Scania/Liebherr. Diese

„Leichtgewichte“ im Fuhrpark, zwei Dreiachser als 35-

und 45-Tonnen-Krane und ein Vierachser als 60-Tonnen-

Kran, sind genau die zuverlässigen Komponenten, die der

Unternehmer so schätzt. „Wir setzen den P 380 und den

P 480 ein. Diese Fahrzeuge kommen vor allem im Hausbau,

Stahlbau und bei der Erdöl- und Erdgasindustrie

zum Einsatz“, erklärt Torsten Schlamann, „Scania war

schon früh bei der Entwicklung der Krane mit dabei und

gibt ein perfektes Bild ab“, lobt er den Schweden. Und das

meint er durchaus wörtlich, denn neben Zuverlässigkeit,

Komfort, technischer Finesse und bestem Service schätzt

Torsten Schlamann auch das Aussehen der Scania mit den

Liebherr-Kranen.

Schwer,

präzise, sicher

Die Schlamann KG aus Marklohe im Kreis

Nienburg/Weser bei Hannover ist bekannt für

große Höhen, schweres Gerät und exakte Aktionen.

Für eine wortwörtlich solide Grundlage sorgt

unter anderem Scania.

Text und Fotos: Martin Heying

“Bei Fahrgestellen von Scania steckt eine

ausgereifte Technik dahinter.”

Torsten Schlamann, Geschäftsführer der Schlamann Autokrane GmbH

60 satte Tonnen bewegt der Scania Vierachser zum Einsatzort.

16 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


KAMERA-MONITORSYSTEME

Sehen Sie alles.

Überlassen Sie

nichts dem Zufall.

Der grau markierte Bereich zeigt den gesamten Sichtbereich

der Scania-Frontsichtkamera.

Die neue gesetzliche Bestimmung

(EC e4*2003/97*2005/27) besagt, dass der Fahrer den

dunkelorange schattierten Bereich komplett einsehen

können muss.

Diese Produkte werden ausschließlich in den Niederlanden für SCANIA hergestellt. | Kontakt: info@orlaco.com

Produktspezialist: Thomas Bösinger | t.boesinger@orlaco.com


aubranche/Fahrzeuglösungen

Text: Matthias Gaul, Fotos: Martin Knirsch Kraftfahrzeuge

ZWEI STARKE PARTNER

Vier leistungsstarke Allradzugmaschinen mit 480 PS ergänzen seit Kurzem den Fuhrpark der Godec Transporte GmbH.

Bewährter Scania Partner ist die Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH in Karlsruhe.

Dass die Firmen Godec aus Helmsheim bei Bruchsal und

Martin Knirsch Kraftfahrzeuge aus Karlsruhe eine so enge

Zusammenarbeit verbindet, hat mehrere Gründe. Zum einen

kennen sich die Senioren beider Betriebe, Bogomir Godec und

Martin Knirsch, seit den Gründertagen ihrer Unternehmen.

Zum anderen setzt Godec als Spezialist für Baumaterial transporte

auf die Fahrzeuge von Scania. Und die liefert wiederum

Martin Knirsch Kraftfahrzeuge.

H

eute Steine und Asphalt, morgen Bauschutt

und Erde, übermorgen Recycling-Material: Im

Baustellenverkehr ist größtmögliche Flexibilität

der Fahrzeuge Trumpf. Dies gilt erst recht in

Anbetracht der unterschiedlichsten Fahrbahnbeschaffenheiten,

die es zu bewältigen gilt: An einem Tag kann der

Untergrund weich und rutschig sein und der Lkw sinkt bis

zur Nabe in Matsch oder Sand ein – eine Woche später ist

der Untergrund vielleicht hart, zerfurcht und unnachgiebig.

Kurzum: Die harten Einsatzbedingungen erfordern

eine strapazierfähige Ausrüstung.

Peter und Robert Godec, die beiden Geschäftsführer

der Godec Transporte GmbH mit Sitz in Helmsheim bei

Bruchsal, wissen hiervon ein Lied zu singen. Denn im täglichen

Business haben sie es genau mit solch harten Einsatzbedingungen

zu tun. „Bei Bauprojekten egal welcher

Art kommt es auf jeden Cent an“, sagen die zwei Brüder

übereinstimmend. „Da können wir uns Ausfälle unserer

Fahrzeuge nicht leisten.“ Ob Straßenbau, Neubaugebiet,

Brücken, Tunnel und vieles mehr: Um als Transportspezialist

in diesem Bereich erfolgreich mitzuspielen, sind

Zuverlässigkeit und Kontinuität ganz entscheidende Kriterien.

Und genau aus diesem Grund nimmt Scania im

Fuhrpark von Godec auch eine so dominierende Rolle

ein. „Die Entscheidung hierfür fiel ganz bewusst und hat

insbesondere mit den individuellen Fahrzeugspezifikationen,

der Robustheit, den Getrieben mit ihrer exzellenten

Übersetzung, dem Fahrkomfort und dem hohen Maß an

Verkehrssicherheit zu tun“, betont Robert Godec. Nicht

zu vergessen, der minimale AdBlue-Verbrauch, der im

Einzelfall gerade mal 1,5 Liter auf 100 Kilometer betrage.

Die Anfänge der Firma Godec reichen übrigens bis

ins Jahr 1977 zurück – damals legte Seniorchef Bogomir

Godec als selbstfahrender Unternehmer im Betongeschäft

den Grundstein zum heutigen Erfolg. Zehn Jahre lang

bewältigte der gebürtige Slowene zusammen mit seiner

Frau Stefanie das Auftragsvolumen mit zwei Mischern.

Die immer stärker werdende Beteiligung an Großbaustellen

erforderte mit der Zeit eine Vergrößerung des Fuhrparks.

1999 erfolgte der Kauf der ersten Scania Sattelzugmaschine,

einer R124 4x4 mit 420 PS, später kamen weitere

18 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Bei der Übergabe der Fahrzeuge in Karlsruhe (v. li.): Andreas Knirsch, Torsten Müller,

Peter Godec, Bogomir Godec, Wolfgang Müller und Heiko Knirsch.

“Robustheit und Zuverlässigkeit

der Fahrzeuge sind für uns im

Baustellenverkehr unverzichtbare

Erfolgskriterien. Deswegen

setzen wir schon seit Jahren auf

die Lkw von Scania.”

Robert Godec, Geschäftsführer der Godec Transporte GmbH

allradangetriebene Sattelzugmaschinen mit 470 PS hinzu.

Zugleich setzte Godec nach eigenen Angaben als eines der

ersten Unternehmen der Branche auf 4x4-Sattelzugmaschinen

von Scania mit Dreiachs-Auflieger und konnte auf

diese Weise von der schweren Geländefahrt bis hin zum

Streckentransport alle Einsatzarten abdecken.

Heute besteht der 20 Fahrzeuge zählende Fuhrpark

aus 15 Lkw von Scania, darunter 8x4-Kipper sowie 8x4-

Betonmischer, ganz neu sind vier 480 PS starke Allradzugmaschinen

der G-Baureihe. Seit 2010 führen Bogomir

Godecs Söhne Peter und Robert den Betrieb, zu dessen

Referenzprojekten gehören unter anderem der Engelbergtunnel

auf der Autobahn A 81 sowie die Erweiterung

der Bundesbahn-Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart,

zahlreiche Transportaufträge im Zusammenhang mit

dem Ausbau der Autobahn A 5 oder die Frauenwaldbrücke

im Kraichtal. Ebenso war Godec involviert, als auf dem

Hockenheimring ein neuer Spezialasphalt aufgebracht

oder das Stadion des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart

umgebaut wurde und hierfür die entsprechenden Transportarbeiten

erforderlich waren.

Klar ist: Wenn die Fahrzeuge täglich unter härtesten

Bedingungen im Einsatz sind, bleibt es nicht aus, dass

neben den regelmäßigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten

auch Reparaturen erforderlich sind. In diesem

Punkt wie auch in Sachen Fahrzeuglieferung setzt Godec

seit Jahren auf einen lokalen Händler vor Ort: die Martin

Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH aus Karlsruhe. 1970 von

Martin Knirsch gegründet, präsentiert sich der heute von

seinen Söhnen Andreas und Heiko Knirsch zusammen

mit Thomas Gesing und Adolf Schmidt geführte Scania

Partner auf 15.000 Quadratmetern als hochmoderner

Betrieb inklusive eines großen Kundendienstzentrums mit

großzügigen Verkaufs- und Ausstellungsflächen, Werkstatt

mit acht Arbeitsbahnen, Teilereparatur- und Karosseriebereich,

Pflegedienst und Waschplatz. Hinzu kommt

ein riesiges Teilelager, das einen Liefergrad von nahezu

100 Prozent aufweist.

Neben dem im Jahr 2002 bezogenen Neubau in der

Ohmstraße 6 in Karlsruhe wurde bereits 1980 in Baiersbronn

eine Niederlassung eröffnet, sechs Jahre später kam

Bühl hinzu. Ergänzend hierzu betreibt das Unternehmen

noch zwei Servicebetriebe in Offenburg und Freiburg.

An allen Standorten gilt die Devise, die Standzeiten in

der Werkstatt für die Kunden so gering wie möglich zu

halten und deswegen auch mal nach Feierabend oder

am Wochenende Hand anzulegen. Schließlich verdienen

Spediteure und Transportunternehmer nur dann Geld,

wenn ihre Lkw auf der Straße im Einsatz sind. Und genau

dieses Denken, gepaart mit bester Servicequalität, ist für

Firmen wie Godec für ihre tägliche Arbeit unerlässlich.

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 19


transport logistic 2013

Text: Alex Mannschatz, Fotos: Gugu Mannschatz

Der CO 2 -

Ausstoß der Lkw

wird als Wettbewerbsfaktor

immer wichtiger.”

Enrico Finelli, Geschäftsführer

von Hempt Tankcontainertransporte

und Service

Hier stimmt die

CHEMIE

Wer mit Chemikalien zu tun hat, muss absolut zuverlässig

arbeiten. Der Wormser Logistikdienstleister

Hempt stellt sich dieser Aufgabe mit einem besonderen

Fuhrpark.

W

orms hat eine großartige

Geschichte. Die Stadt war Sitz der

Burgunderkönige und Schauplatz

eines der spannendsten Heldenepen

der Welt: dem Nibelungenlied. Spannendes

gibt es auch heute zu entdecken, wenngleich

auf andere Art. Um Gefahren, Feuer und

Gift geht es noch immer. Im Industriegebiet

Nord steht eines der größten Tankcontainerlager

Deutschlands. Betrieben wird es vom

Logistikdienstleister Hempt. 65.000 Qua-

dratmeter Lagerfläche für 2.000 Tankcontainer

stehen zur Verfügung, davon 15.000 Quadratmeter

für Gefahrstoffe in 500 Tankcontainern.

Doch Hempt lagert nicht nur, sondern bewegt

auch so einiges.

65 Zugmaschinen umfasst der Fuhrpark.

„90 Prozent davon sind von Scania“, erzählt

Geschäftsführer Enrico Finelli. Eingesetzt

werden Scania R 420 und R 440. Drei Jahre

läuft eine Zugmaschine, zwischen 80.000 und

150.000 Kilometer stehen anschließend auf

dem Tacho. Die Ausstattung ist durchgehend

gleich. „Alternativlos für uns ist das Full Safety

Package. Standheizung und -klimaanlage ebenfalls“,

so Finelli. Betreuender Betrieb vor Ort

ist der Scania Partner Motoren Baader. „Unser

Kunde legt großen Wert auf den effizienten

Einsatz seines Fuhrparks. Stillstand geht gar

nicht. Deshalb hat Hempt sich durchweg für

Full-Service-Verträge entschieden“, erläutert

Scania Verkäufer Klaus Röther. Scania bietet

für Hempt unter anderem Hol- und Bringdienste

an, wenn Inspektionen oder Reparaturaufträge

anstehen. Nicht aus der Hand

gibt man bei Hempt die Chassis. Mehr als 420

verschiedene Varianten hält das Unternehmen

vor. Eine eigene Werkstatt sorgt für die

größtmögliche Einsatzbereitschaft auch dieses

Equipments.

20 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Die Flotte von Hempt ist innerdeutsch

und international im Einsatz.

Die 4x2-Zugmaschinen ziehen

stets Dreiachs-Auflieger.

Mehr als 420 Chassis in verschiedenen Varianten

zählen zum Fuhrpark. Gewartet und repariert

werden sie in der eigenen Werkstatt.

Das Unternehmen

Enrico Finelli (re.) setzt auf Full-Service-Verträge. Scania Verkäufer

Klaus Röther weiß, dass Zuverlässigkeit absolute Priorität hat.

Das 1991 gegründete Unternehmen

Hempt Tankcontainertransporte und

Service bietet Lagerkapazitäten für

2.000 Tankcontainer und verfügt über

einen Fuhrpark von 65 Zugmaschinen

sowie mehr als 420 Chassis. Das gesamte

Equipment hat eine ADR-Zulassung.

Eigene Werkstätten und Reinigungsanlagen

komplettieren das Angebot. Zur

Handhabe der Tankinhalte greift Hempt

auf eine firmeneigene Datenbank zurück,

die mehr als 70.000 Substanzen mit allen

Eigenschaften und anzuwendenden

Vorschriften aufführt.

Die Ökobilanz kann sich sehen lassen: Alle

Lkw entsprechen der Euro-5-Norm. Doch

Hempt hat bereits zwei Scania mit Euro 6 im

Einsatz, beide vom Typ R 440. Sie waren die

ersten Euro-6-Lkw, die überhaupt im Großraum

Rheinland-Pfalz und Saarland auf den

Straßen unterwegs waren. „Wir haben sie

bestellt, weil sie zu unserer Firmenphilosophie

passen. Zudem glauben wir, dass künftig viele

Kunden diesen Standard erwarten werden. Ob

in Ausschreibungen oder in Anforderungen an

Car-Policies, der CO 2 -Ausstoß wird als Wettbewerbskriterium

immer wichtiger“, so Finelli.

Die Flotte ist national und international im

Einsatz. Benelux, Frankreich und die Schweiz

sind neben Deutschland die Haupteinsatzländer.

Hempt ist ein Full-Service-Anbieter,

der nicht nur den Transport und die Lagerung

der Container besorgt, sondern auch eine Reinigungsanlage

betreibt, in der sich bis zu acht

Tankcontainer gleichzeitig säubern lassen. Die

Herausforderungen, denen sich alle 150 Mitarbeiter

stellen müssen, sind auch gesetzlicher

Natur. „Uns betreffen neben allen Vorschriften

zur Gefahrgutbehandlung sämtliche Störfalloder

Gewässerschutzverordnungen“, erklärt

der Geschäftsführer. Die lückenlose Kameraüberwachung

des Geländes sowie eine GPSgestützte

Verfolgung des gesamten Fuhrparks

sind daher Pflicht.

Die Kunden von Hempt sind so unterschiedlich

wie ihre Leistungsanforderungen. Viele

Chemieproduzenten ordern Just-in-time-Anlieferungen

für ihre Fertigung. Andere nutzen

logistische Mehrwertdienste. Beispiel: Einige

der heißen Flüssigchemikalien, die in Fernost

hergestellt werden, kühlen auf der Seereise ab.

Hempt bereitet sie nach Ankunft in Deutschland

durch aufwendige Schmelzverfahren

wieder auf, ehe sie zum Kunden gelangen.

Doch nicht nur große Konzerne profitieren

von den Dienstleistungen. Wer als Flugreisender

im vergangenen Winter trotz übler Witterung

doch noch vom Frankfurter Flughafen

abheben konnte, verdankt das vielleicht dem

Wormser Unternehmen. Eine 24-Stunden-Bereitschaft

sichert die Belieferung des Airports

mit Enteisungsmitteln für Startbahn und Flugzeuge.

Das Mittel wird in Tankcontainern in

Worms gelagert, bei Abruf sind diese binnen

zwei Stunden vor Ort. „Bestellen die Frankfurter

Anfang der Woche zusätzliche Mengen

vor, weiß ich schon, wie das Wetter am

Wochenende wird“, sagt Finelli lächelnd: „Die

haben da am Flughafen offenbar sehr gute

Drähte nach oben.“

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 21


transport logistic 2013

Text und Fotos: Carsten Lange

Ansorge bietet individuelle

Transport- und Logistikdienstleistungen.

Das Unternehmen nimmt am

„Feldversuch Lang-Lkw“ teil.

neue Wege in der

Logistik

Mit sechs Standorten und 520 Mitarbeitern ist die Spedition Ansorge GmbH & Co. KG ein Schwergewicht

unter den mittelständischen deutschen Transport- und Logistikunternehmen. Rund 180 ziehende Einheiten,

250 Tautliner-Sattelauflieger und 800 Wechselbrücken stehen dem Unternehmen für seine Transportaufträge

zur Verfügung. Wolfgang Thoma, geschäftsführender Gesellschafter, ist überzeugt davon, dass Deutschland

neue Antworten auf den wachsenden Lkw-Verkehr finden muss.

22 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Ökonomie

und Ökologie

sind durchaus

miteinander

vereinbar.”

Wolfgang Thoma,

geschäftsführender Gesellschafter

G

roSSzügig, freundlich und lichtdurchflutet

wirkt die Unternehmenszentrale

von Ansorge in Biessenhofen

im Allgäu. Der Eindruck von

Transparenz entsteht zunächst durch die vielen

großen Glasscheiben, die in dem Gebäude verbaut

sind, dann aber auch durch die Art und

Weise, wie die Mitarbeiter kommunizieren. Offen

im Gespräch zeigt sich auch Unternehmenschef

Wolfgang Thoma. Er hatte zunächst eine juristische

Vollausbildung abgeschlossen, ehe er vor

28 Jahren in das Unternehmen Ansorge eintrat.

Damals war Ansorge noch eine reine Spedition.

Verständnis für das Transportgeschäft brachte

Thoma von Haus aus mit, sein Vater betrieb ein

Fuhrunternehmen. Als Thoma später bei Ansorge

als Gesellschafter einstieg und die Geschäftsführung

übernahm, wandelte sich das Unternehmen

unter seiner Führung immer mehr zum Logistikunternehmen,

das individuelle und kundenspezifische

Logistikdienstleistungen anbietet und

bedarfsgerecht umsetzt.

Das sogenannte Warehousing ist für Ansorge

ein wichtiger Geschäftszweig. Zu den Großkunden

gehören Konzerne aus der Lebensmittel- und

Sanitärwirtschaft. Für Nestlé betreibt Ansorge in

Singen ein vollautomatisches Hochregallager.

In Biessenhofen hat das Unternehmen für den

Sanitärhersteller Ideal Standard das europäische

Zentrallager übernommen. Neben der Lagerung

und Distribution bietet Ansorge weitere Leistungen

an wie Montage, Displaybau, Etikettierung,

Um- und Neuverpackung und Konfektionierung.

Dank seines umfangreichen eigenen Fuhrparks

ist Ansorge zudem auch beim Transport auf alle

Anforderungen eingestellt. Das Unternehmen

transportiert Paletten ebenso wie Langstahl, lose

Schüttgüter oder Rundhölzer. Im süddeutschen

Raum gibt es mehrere Papierhersteller, für die

Ansorge tätig ist, daher gehört auch die Joloda-

Ausrüstung zum Papiertransport zur Standardausrüstung

der Allgäuer.

gen Distanzen nutzt Ansorge die Stärken der

Bahn, bei der Endverteilung die Flexibilität der

Lastwagen. Jährlich werden von Ansorge rund

30.000 Lkw-Ladungen auf der Schiene im Kombinierten

Verkehr transportiert. „Wenn wir unseren

Kindern eine lebenswerte Umwelt hinterlassen

wollen, müssen wir im Verkehr neue Wege

suchen und innovative Möglichkeiten nutzen“,

betont der Unternehmenschef. Aus dieser Motivation

heraus beteiligt sich Ansorge mit drei

Fahrzeugen auch am bundesweiten „Feldversuch

Lang-Lkw“, der über fünf Jahre läuft. „Jeder Lang-

Lkw reduziert den Dieselverbrauch und die CO 2

-

Emissionen“, sagt Thoma. Die Erfahrungen damit

seien bisher sehr gut.

Eine wichtige Marke bei den ziehenden Einheiten

ist für Ansorge Scania. Gerade erst haben

die Allgäuer 30 neue Scania in Betrieb genommen,

22 Sattelzugmaschinen und acht Wechselbrückenfahrzeuge,

die alle mit neuester Technik

wie Fahrerassistenzsystemen und Telematikgeräten

ausgestattet sind. „Die Telematik ist für unser

Controlling sehr wichtig, wir erhalten dadurch

alle erforderlichen Daten“, erläutert Thoma. Um

die Fahrer im Umgang mit den neuen Fahrzeugen

und Geräten zu trainieren, hatte Ansorge zusätzlich

eine Fahrerschulung und -einweisung bei

der Scania Fahrer Akademie gebucht. „Uns war es

wichtig, dass die Schulungen unter realen Bedin -

gungen stattfanden“, sagt Thoma.

Die Einweisung in die neuen Fahrzeuge wurden

von Fahrtrainern der Scania Fahrer Akademie

durchgeführt. Der Trainer fuhr mit den Fahrern

mit, um ihre Fahrweise kennenzulernen. Dann

gab es eine theoretische Einweisung und schließlich

eine erneute Fahrt mit dem Fahrtrainer. Einer

der von Scania beauftragten Trainer bei Ansorge

war Heinrich Obermann. „Ich kann feststellen,

dass ein Training jedem Fahrer hilft, unabhängig

davon, wie erfahren er ist“, sagt Obermann. Neue

Fahrzeuge böten sehr viel mehr an technischen

Details und Möglichkeiten und damit Informationen,

die man nutzen könne. „Daran muss man

sich als Fahrer erst mal gewöhnen“, so Obermann.

Die Scania

Fahrerschulungen

fanden unter realen

Bedingungen statt.

Alle Fahrzeuge im Fuhrpark von Ansorge

werden spätestens nach vier Jahren ersetzt. Damit

kann Ansorge einerseits die Innovationen der

Fahrzeughersteller und der Motorentechnik nutzen,

andererseits aber auch etwas für die Umwelt

tun. „Ökonomie und Ökologie sind durchaus

miteinander vereinbar, gerade was die Produkte

von Scania angeht“ betont Thoma. Er weist auch

darauf hin, dass bei Scania das Gesamtpaket stimme.

Dazu zählt er nicht nur die Fahrzeuge und

die Trainings, sondern auch die Finanzierungsmöglichkeiten.

Seit 1997 least Ansorge sämtliche

ziehenden Einheiten. „Unter den Herstellern

war Scania der erste, der uns Leasingangebote

gemacht hat“, erinnert sich Thoma.

Wolfgang Thoma (li.) von der Firma Ansorge und

Jürgen Bioly vom Scania Händler Alnufa arbeiten

seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.

Bereits seit 40 Jahren arbeitet Ansorge eng

mit dem Scania Partner Alnufa aus Marktoberdorf

zusammen. „Heute reicht es nicht mehr

aus, einfach nur Lkw zu verkaufen, alle weiteren

Leistungen rund um die Fahrzeuge sind genauso

wichtig“, erklärt Jürgen Bioly, Geschäftsführer

von Alnufa.

„Wir sind überzeugt von den Vorteilen des

Kombinierten Verkehrs“, erklärt Thoma. Auf lanwww.scania.de

2.2013 • SCANIA BEWEGT 23


transport logistic 2013

Text und Fotos: Joachim Geiger

MEHR

WERT

Frank Wehrmann setzt auf Ecolution

by Scania, weil ihm die Dienstleistung

einen handfesten Mehrwert für seine

beiden Scania Sattelzugmaschinen bietet.

Den Verbrauch und die Fahrtechnik der

Fahrer verfolgt er mit dem Scania Fleet Management.

Der Wahlspruch der Wehrmann-Transporte GmbH kann sich

sehen lassen. Sämtliche Megatrailer, Planentieflader und Jumboanhänger

der Spedition aus dem niedersächsischen Melle

bei Osnabrück tragen den Spruch in großen Lettern auf den

Seiten. Er lautet: „Im richtigen Moment das Richtige tun!“ Dienst in der

Flotte leisten seit knapp einem Jahr auch zwei Scania Sattelzugmaschinen

der Baureihe R mit 420 und 440 PS. Beide Fahrzeuge sind mit Ecolution by

Scania im nationalen Fernverkehr unterwegs. Ob sich die Entscheidung für

dieses Ausstattungspaket gelohnt hat? „Mit Ecolution by Scania bieten die

Schweden einen echten Mehrwert zum Fahrzeug“, weiß Frank Wehrmann,

Geschäftsführer des 1974 gegründeten Familienunternehmens.

Der Spediteur hat einen scharfen Blick für Dienstleistungen, die ein

Produkt besser machen. Er selbst packt gerne Mehrwert mit auf die Ladefläche,

wenn er ein Fahrzeug belädt. Vor allem bei Großraumtransporten mit

Pressen, Drehbänken und Werkzeugmaschinen läuft Wehrmann zur Hochform

auf. „Wir liefern eine technische Anlage nicht nur an, sondern übernehmen

auch die komplette Montage vor Ort“, erklärt der Geschäftsführer.

Den beiden Scania Sattelzugmaschinen sieht man den Mehrwert auf Anhieb

an. Mit seiner aerodynamischen Verkleidung ist das Duo auf niedrigen Luftwiderstand

getrimmt. Die Seitenverkleidungen und die Haube aus Dachspoiler

und Seitenwindabweiser sitzen wie angegossen. Eine etwa acht Zentimeter

breite Gummileiste am Spoiler sorgt dafür, dass die Lücke zwischen

Fahrerhaus und Auflieger möglichst gering ausfällt und dadurch in diesem

Bereich wenig kraftstoffraubende Windverwirbelungen stattfinden.

„Ecolution by Scania stellt das Thema

Verbrauch und Umwelt in den Vordergrund“,

beschreibt Frank Wehrmann seine

Sicht dieser Dienstleistung. Er schätzt vor

allem das Energiespar-Fahrtraining für die

Fahrer und die anschließende Betreuung

durch die Scania Fahrer Akademie. Den wöchentlichen Monitoring Report

aus dem Scania Fleet Management hat Wehrmann mittlerweile zur Pflichtlektüre

erhoben. „Ich brauche nur eine E-Mail aufzumachen, schon bin ich

schlauer“, beschreibt Wehrmann die Vorteile des Handlings. Pluspunkte

vergibt er für die Übersichtlichkeit des Reports und die straffe und präzise

Aufbereitung der Daten rund um Fahrzeug und Fahrer. Demnach genügt

ein Blick, um zu wissen, wie sich die Fahrer bei Schubbetrieb, Leerlauf und

Bremsvorgängen anstellen. Auch auf die Geschwindigkeitsüberschreitungen,

die in einem Prozentwert

der Motorlaufzeit angegeben

wird, hat Wehrmann

ein waches Auge. Schließlich

gilt auch für die Fahrleistungen

der Fahrer das gleiche

Motto wie für den Firmenchef

selbst: Im richtigen

Moment das Richtige tun.

Frank Wehrmann, Geschäftsführer

der Wehrmann-Transporte GmbH.

„Ecolution by Scania holt vor allem

den Fahrer ab. Das Fahrtraining und

die Tipps des Scania Fahrtrainers

ergänzen sich perfekt. Auch die Kraftstoffbilanz

hat sich schon verbessert.

Die Dienstleistung bietet also einen

echten Mehrwert zum Lkw.“

Frank Wehrmann

24 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


TRAILER

TRACKING

ONLINE

In meiner

Welt zählt

Zeitersparnis.

Und mein Krone.

Lestrud ex eummodionse dio consenibh eugait lore cor si essissit aciduis nit at, consent nonsequ amcommo dolore

del iustrud erat, sed do consenim quis ex exercil dipis exercin vel dolore duisim digna augait la aut exero odo endiam,

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In der Welt des Transportes zählt eine harte Währung: die Zeit. Nur wer im Alltag wertvolle

Minuten spart, kann auf kurzer und langer Strecke gewinnen. Darum ist es existentiell wichtig,

dass Sie sich auf Qualität, Stabilität und Innovationen von Krone verlassen können. Zum Beispiel

der Mega Liner Automotive: Dank seiner patentierten EasyTarp Plane spart er dem Fahrer beim

Öffnen und Schließen bis zu 15 Minuten. Wertvolle Zeit, mit der Sie täglich rechnen können.

www.krone-trailer.com

Bildunterschrift: Ud eu feu facilla ndigna feugiam, commy nulput vel eui tinim zzriure tis ercil dunt autat. Vullandre dolore.

www.scania.com www.scania.de N o x.2012 1/2007 • • SCANIA BEWEGT UPTIME 25


transport logistic 2013

Text und Fotos: Joachim Geiger

Fahren

und sparen

Der Logistiker Martin Berghegger setzt bislang auf regelmäßige Energiespar-Fahrtrainings,

um die Fahrer zu einer kraftstoffsparenden Fahr weise zu animieren. Mit Ecolution

by Scania zündet das Unter nehmen jetzt die nächste Stufe in Richtung Nachhaltigkeit.

Ecolution by

Scania ist ein

Konzept

mit Zukunft.”

­Stefan Berghegger,

Geschäftsführer der ­

Spedition Martin Berghegger.

D

er neue Scania R 480 läuft seit einem halben

Jahr im Fuhrpark der Spedition Martin Berg hegger

GmbH in Bramsche im Landkreis Osnabrück.

Dass die in der Hausfarbe Korallenrot lackierte

Sattelzugmaschine beim Fahrpersonal immer noch für

handfeste Diskussionen sorgt, liegt an ihrer besonderen

Mission. „Ecolution by Scania“ nennt sich das Paket aus

Produkt und Dienstleistung, das den Kraftstoffverbrauch

auf Dauer nachhaltig senken soll. Die Geister scheiden sich

an der Frage, ob der Neuzugang diese Mission tatsächlich

erfüllen kann. „Die meisten Fahrer halten das für möglich.

Skeptisch sind nur unsere Spritsparfüchse. Denen kann aber

selbst der Scania Fahrlehrer kaum noch etwas beibringen“,

weiß Geschäftsführer Stefan Berghegger. Er selbst ist guter

Dinge, dass die Scania Sattelzugmaschine ihr Potenzial nutzen

wird. „Die Grundidee von Ecolution by Scania hat mich

überzeugt, das ist ein absolut zukunftsträchtiges Modell.“

Die 1936 gegründete Spedition Berghegger ist ein breit

aufgestellter Familienbetrieb mit Dienstleistungen rund um

Kontrakt- und Lagerlogistik sowie Transporten quer durch

Europa. Der Fokus liegt auf Teil- und Komplettladungen,

vor allem in den Sparten Papier, Metall und Automotive.

Im rund 40 Einheiten starken Berghegger-Fuhrpark tragen

zwei Drittel der Fahrzeuge das Scania Logo. Seit 1969 pflegt

das Unternehmen eine enge Partnerschaft mit den Schweden.

Der Grund für die lange Treue ist jedoch nicht allein

die rollende Hardware. „Scania zeichnet sich stets durch

seinen Service aus“, weiß Stefan Berghegger, für den ein

R+W-Vertrag ebenso zur Grundausstattung eines Scania

Lkw dazugehört wie ein regel mäßiges Energiespar-Fahrtraining

für seine Fahrer.

„Ecolution by Scania ist der richtige Ansatz, weil es die

individuelle Betreuung des Fahrers in den Mittelpunkt

stellt. Das Scania Fleet Management und der Scania Fahrtrainer

geben ihm genau die Tipps und Infos, die er braucht,

um seinen Verbrauch zu optimieren. Die Schulung des

Fahrers läuft damit auch im Tagesgeschäft weiter“, schildert

Berghegger einen Vorteil des Ecolution-Konzepts.

Für handfeste Überraschungen sorgt neuerdings die

Auswertung des Kraftstoffverbrauchs in der Flotte. Stefan

Berghegger hat festgestellt, dass sich bei drei, vier Fahrzeugen

der Dieselkonsum noch einmal verringert hat, seit die

Sattelzugmaschine mit Ecolution by Scania im Fuhrpark

steht. „Manche Fahrer sparen jetzt das letzte Quäntchen

Kraftstoff ein, um gegenüber einem Lkw, der sich einen

optimierten Verbrauch auf die Fahne schreibt, eigene Bestmarken

zu setzen“, erklärt Berghegger das Phänomen. Für

ihn geht es jetzt darum, mit dem Ecolution-Programm eigene

Erfahrungen zu

machen. Hält die

bisherige Wirkung

an, dann steht

sicher auch beim

nächsten Fahrzeug

Eco lution

by Scania auf der

Bestellliste.

„Ecolution by Scania ist eine

zeitgemäße Dienstleistung, weil sie

dabei hilft, einen Lkw wirtschaftlich

zu betreiben. Dass Scania dabei die

individuelle Betreuung des Fahrers in

den Mittelpunkt stellt, ist aus unserer

Sicht genau der richtige Ansatz.“

Stefan Berghegger

26 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


EFFIZIENZ ENERGIZED BY

Für ein intelligentes, zukunftsfähiges Fuhrparkmanagement

sind zwei Faktoren entscheidend: Kostenef zienz

und Nachhaltigkeit. Als Weltmarktführer in der Her stellung

synthetischer Hochleistungskautschuke und starker Partner

der Reifen industrie ermöglichen wir die Herstellung

von „Grünen Reifen“. Sie senken den Spritverbrauch um

bis zu 7% und reduzieren den CO 2 -Ausstoß um 1,2 kg pro

100 km. Erreicht wird dies durch eine deutliche Senkung

des Roll widerstandes – bei gleichzeitig sehr guter Bremsleistung.

Flottenef zienz fängt schon im bestehenden

Fuhrpark ganz einfach hier an: beim Wechsel zu den richtigen

Reifen. Für „Grüne Mobilität“ auf unseren Straßen.

Mehr erfahren: www.green-mobility.de

DAS EU-REIFENLABEL –

SO ERKENNT MAN

SPRITSPARENDE REIFEN!

2009/…–C1


transport logistic 2013

Text und Fotos: Herbert Schadewald

Es war eine

gute Entscheidung,

in das Ecolution-

Konzept zu

investieren.”

Fuhrunternehmer Wolfram Kamprad

Technik,

die begeistert

Mit den Scania Ecolution-Sattelzugmaschinen fühlt

sich Transportunternehmer Wolfram Kamprad für

die kommenden Herausforderungen optimal ausgestattet.

Die schwedischen Euro-6-Modelle hält er

auch vom Kosten-Nutzen-Vergleich her für optimal.

Marke – und verliebte sich in diese Modelle. „Es ist das

günstige Verhältnis zwischen Motor und Getriebe, die

flache Drehmomentkurve und der gleichmäßige Kraftstoffverbrauch“,

schwärmt er. So machte es ihm richtig

Spaß, mit diesen nordischen Sattelzugmaschinen und voll

beladenem Trailer über Bergstraßen zu fahren. „Wo andere

G

RÜNE LOGISTIK mit absoluter Sicherheit – so

lässt sich die Firmenphilosophie der Arkona

Systemverkehr GmbH im südmecklenburgi schen

Malchow zusammenfassen. Denn Geschäftsführer

Wolfram Kamprad schaut aufs Geld, und das ganz

genau. Deshalb investiert der Transportunter nehmer

lieber ein paar Euro mehr in die rollende Technik, um

bei den Energiekosten nicht draufzahlen zu müssen.

So besteht sein Fuhrpark inzwischen fast ausschließlich

aus Euro-6-Sattelzugmaschinen. „Das zahlt sich wirklich

aus“, versichert der Kfz-Meister und bekennender

Freund von Scania.

ZWISCHEN 1999 UND 2006 sammelte Kamprad als Kraftfahrer

erste praktische Erfahrungen mit der schwedischen

Am Terminal nimmt der Scania Lastzug neue

Stückgutfracht für eine Tour nach Schweden auf.

28 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


Lkw Probleme haben, rollt der Scania fast spielend leicht“,

erinnert er sich. Es ist wirklich eine Technik, die begeistert.

ALS CHEF DER TRANSPORTFIRMA orderte Kamprad im Mai

2012 beim regionalen Scania Partner in der mecklenburgischen

Reuterstadt Stavenhagen, dem Lkw-Center-Petersen

GmbH, einen Euro-6-Vorführwagen. „Nach zweimonatiger

Probe haben wir den gekauft – und gleich drei weitere

bestellt“, berichtet der Manager. Diese R 440 LA4x2

haben sich inzwischen gut bewährt. So hat Lkw-Verkäufer

Rüdiger Strauß schon den nächsten Auftrag zur Lieferung

einer solchen Sattelzugmaschine erteilt bekommen. „Wie

es weitergeht, hängt von den wirtschaftlichen Gegebenheiten

ab“, meint Kamprad.

IN DER KOSTEN-NUTZEN-RECHNUNG sei dieses Scania

Modell ein echtes Pfund, betont der Logistiker. Bei vollen

Zügen liege der Durchschnittsverbrauch bei knapp 30 Litern.

„Das ist identisch mit Euro 5. Aber wir verbrauchen etwa

ein Drittel weniger AdBlue“, bilanziert er. Allerdings

macht er deutlich: „Geld sparen wir nicht, aber wir haben

auch keine Kostenerhöhung. Das ist schon viel.“ Die Entscheidung

zu den in der Anschaffung teureren Euro-6-

Fahrzeugen ist zudem existenziell begründet. So harmoniert

die neueste Technik immer mit der aktuellen und

perspektivischen Gesetzgebung.

GRUNDSÄTZLICH KAUFT Kamprad seine Fahrzeuge und

behält sie durchschnittlich sechs Jahre. So lassen sich

auch Krisenzeiten einfacher überstehen, meint er. Als

fester Vertragspartner für trans-o-flex absolvieren seine

Lastzüge jährlich jeweils rund 150.000 Kilometer – vorrangig

in Skandinavien. Vor allem die sehr langen Linien

nutzt er dafür gern zu Vergleichsfahrten, denn alle Fahrzeuge

sind mit einem Spritverfolgungssystem ausgestattet.

Teilweise werden auch die Fahrer getauscht, um zu sehen,

wie es wirklich läuft. „Interessant ist der Spritverbrauch.

Die Ersparnis dort ist für uns ganz wichtig“, unterstreicht

Kamprad. Dies ist ein Aspekt bei den jährlichen Testprogrammen,

die er mit seinen Lastzügen für Michelin

absolviert. Natürlich haben auch alle seine Scania

Michelin-Bereifung.

NEBEN DER NEUeSTEN MOTORENTECHNIK sind die Scania

mit einem kompletten Sicherheitspaket bestückt. „Alles,

was an modernster Technologie auf diesem Gebiet vorhanden

ist, ist in den Sattelzugmaschinen integriert.

Das ist ganz wichtig“, verdeutlicht Kamprad. Er ist stolz

darauf, als einziger Transporteur in der Gegend seinen

Fahrern diese Ausstattung zu bieten. Sie bedankten

sich bereits bei ihrem Chef, der mit dieser zusätzlichen

Investition Schlimmeres verhindern konnte, da Scania

ACC in brenzligen Situationen das Fahrzeug automatisch

abbremst. Auch die Trailer sind mit dieser Sicherheitstechnik

ausgerüstet, sodass der gesamte Zug in Gefahrensituationen

beherrschbar bleibt. „Ich bin ein vehementer

Verfechter davon“, bekräftigt der Fuhrunternehmer, der

es bedauert, dass dies von den Versicherungen noch nicht

honoriert wird.

Voll beladen verbraucht der Scania Euro 6

durchschnittlich 30 Liter Diesel, aber

wesentlich weniger AdBlue. Neben der

umweltfreundlichen Motorentechnologie

verfügt der Scania R 440 über ein komplettes

Sicherheitspaket.

Die kleinen Hinweise auf wirkungsvolle

Umwelttechnologie von Scania – an den

Türen und dem Kühlergrill.

IM MÄRZ nahmen die Scania Fahrer beim zuständigen

Scania Partner in Stavenhagen an einem ersten Fahrtraining

teil. „Darauf lege ich großen Wert“, betont Kamprad.

Denn die Kollegen sollen mit der modernen Technik auch

wirklich effizient umgehen können. Deswegen nutzte

er auch das im Ecolution-Konzept kostenlos enthaltene

Fahrtraining. Für die Arkona-Fahrer ist dies ein

nachhaltiges Erlebnis gewesen. Denn so konnten sie in

der eintägigen Praxis und faktisch aus allererster Hand

unmittel bar erfahren, welche Leistung in dem R 440 tatsächlich

steckt und wie diese optimal genutzt werden kann.

BESONDERS STOLZ ist der Logistiker darauf, dass die

zum Haus gehörende Truck Service Malchow GmbH

als eigene Vertragswerkstatt seit März auch die Wartungsverträge

für die Scania Zugmaschinen übernehmen kann.

Garantie leis tungen werden nach wie vor vom Scania

Partner in Stavenhagen abgewickelt. „Das macht vieles

einfacher“, resümiert Kamprad. Der Manager und

Scania Freund ist überzeugt, dass die Investition in die

schwedischen Euro-6-Mobile eine gute Entscheidung

war. Vor allem mit Blick auf die kommende Gesetzgebung

geht er davon aus, dass „andere dann ein Problem

haben werden. Und das ist gut so“, fügt Kamprad

schmunzelnd hinzu.

ARKONA

Systemverkehr GmbH

Gründung: 1. November 2009

Stammsitz:

Lindenallee 26, 17213 Malchow,

Telefon: 03 99 32 / 17 40,

Telefax: 03 99 32 / 1 74 11

E-Mail: buero@arksys.de

Geschäftsführer: Wolfram Kamprad

Anzahl der Mitarbeiter: 27

Anzahl der Fahrzeuge:

24, davon 5 Scania

Anzahl der Sattelauflieger: 20

Dienstleistungen:

nationaler und internationaler Fernverkehr,

Stückgut im KEP-Bereich

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 29


transport logistic 2013

TRAILER

TRACKING

ONLINE

Inhaber Joachim Pfeilschifter

ist von Scania überzeugt.

Entscheidungen

Lestrud ex eummodionse dio consenibh

In

eugait

der

lore cor si essissit

Familie

aciduis nit at, consent

nonsequ amcommo dolore del iustrud erat, sed do consenim quis ex exercil dipis exercin

vel dolore duisim digna augait la aut exero odo endiam, sim nulpute erostions

Die Firma Johann Schollerer aus Konzell im Bayerischen Wald bietet ein breites Leistungsspektrum.

Dazu gehören der Transport von Schüttgut und Baustoffen in Süddeutschland und dem angrenzenden Ausland,

der Winterdienst und die Straßenreinigung im Landkreis Straubing-Bogen sowie ein Hochkranservice.

Inhaber Joachim Pfeilschifter führt das Familien unternehmen in der dritten Generation.

Text und Fotos: Carsten Lange

B

Ei Schollerer sind 38 Mitarbeiter

beschäftigt. Viele arbeiten seit Jahren

in dem Unternehmen. „Wir haben ein

gutes Betriebsklima“, erklärt Joachim

Pfeilschifter. Bereits der erste Mitarbeiter, den

sein Großvater Johann Schollerer nach der

Firmengründung 1946 eingestellt hatte, blieb

44 Jahre. Der Gründer führte sein Unternehmen

bis 1990, dann übernahm es seine Tochter

Margot Pfeilschifter, die wiederum die Firmenleitung

Ende vergangenen Jahres an ihren

Sohn Joachim weitergab. Fiel ihr die Übergabe

schwer? „Das konnte ich ohne Bedenken

tun“, sagt Margot Pfeilschifter. Entscheidungen

über das Geschäft würden einvernehmlich

in der Familie mit Ehemann Ernst und den

beiden Söhnen Joachim und Werner Pfeilschifter

getroffen. Joachim Pfeilschifter führt

die bewährte Familienkultur der gemeinsamen

Entschei dungen gerne fort.

30 schwere Lkw gehören zum Fuhrpark

der Konzeller, darunter sind 17 von Scania.

„Unseren ersten Scania haben wir im Jahr

2000 als Gebrauchtfahrzeug gekauft“, erklärt

Joachim Pfeilschifter. Das Fahrzeug bereitete

zunächst Probleme, aber Scania habe sich

sofort darum gekümmert. Fortan ist das

Transportunternehmen der Marke treu geblieben,

bereits im nächsten Jahr kam ein weiterer

Scania dazu.

Die Vorteile von Scania sieht Pfeilschifter in

dem Baukastensystem. Es erleichtert Reparatur

und Wartung, Werkstattschulungen und Fahrtrainings.

Besonders hebt er auch den engen

Bezug zu Ansprechpartner Reinhold Aumer

hervor, der beim Scania Partner Mossandl aus

Dingolfing beschäftigt ist und Schollerer seit

zehn Jahren betreut. „Das funktioniert äußerst

zuverlässig“, betont Joachim Pfeilschifter. Auch

die Zusammenarbeit mit Scania Finance, der

Finanzierungsgesellschaft von Scania, sei sehr

gut. „Wir haben so die Möglichkeit, unsere

Fahrzeuge individuell und flexibel zu finanzieren“,

betont der Firmenchef. Besonders

wichtig sei für sein Unternehmen die Scania

GAP-Deckung (siehe Kasten). Je nach Anforderung

kann die Finanzierung ganz unterschiedlich

aussehen, erklärt Thomas Brand, Account-

Manager bei Scania Finance, der Schollerer

ebenfalls seit vielen Jahren kennt. „Fahrzeuge

und Finanzierung aus einer Hand, das ist eine

praktische Sache“, sagt Joachim Pfeilschifter.

Scania GAP-Deckung:

Schutz vor ungedeckten

Risiken

Eine GAP-Deckung schützt vor ungedeckten

Risiken bei Totalschaden oder

Diebstahl eines finanzierten Fahrzeugs. In

solchen Fällen muss der Finanzierungsnehmer

normalerweise den Ablösewert

seines Leasingfahrzeugs an den Finanzierungsgeber

zahlen. Dieser Ablösewert

liegt meist deutlich über dem Wiederbeschaffungswert,

der von Versicherungen

erstattet wird, und abhängig von der

Restlaufzeit kann diese Differenz sehr

teuer für den Finanzierungsnehmer werden.

Eine GAP-Deckung schaltet dieses

Risiko aus. Die Scania GAP deckt aber

nicht nur die Differenz von Ablösewert

und Wieder beschaffungswert, sondern

erstattet auch anteilig eine geleistete

Anzahlung zurück. Diese wird ebenfalls

nicht bei Diebstahl oder Totalschaden vom

Finanzierungs geber oder der Versicherung

zurücker stattet. Die GAP-Deckung zahlt

die Anzahlung, soweit sie noch nicht verbraucht

ist, an den Kunden zurück.

30 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


service

„Die Kunden fühlen sich

bei uns rundum wohl.“

Peter Dausmann, Technischer

Betriebsleiter Scania Bielefeld

Aha-Erlebnis

Kunden und Mitarbeiter im neuen Stützpunkt von Scania Bielefeld genießen ein völlig neues Markenerlebnis.

Die Anlage ist die modernste ihrer Art in der Scania Servicelandschaft in Deutschland.

Text und Fotos: Joachim Geiger

Seit knapp drei Monaten residiert

Scania Bielefeld im neuen Domizil in der

Röntgenstraße im Gewerbepark OWL in

Bad Salzuflen. Das Areal liegt direkt an

der Autobahn A 2, gerade mal eineinhalb

Kilometer von der Ausfahrt Ostwestfalen-Lippe

entfernt. Schon von Weitem fallen die prägnanten

Scania Logos an Front und Seite der in den

Farben Silber und Anthrazit glänzenden Fassade

ins Auge. Rund um das Gebäude herum dominieren

große Glasflächen, der offene Kundenbereich

wirkt hell und freundlich, die niedrige Empfangstheke

gibt dem Besucher das Gefühl eines herzlichen

Willkommens.

„Die Anlage vermittelt unseren Kunden ein

Aha-Erlebnis. Sie fühlen sich wohl und freuen

sich für die Mitarbeiter, die ihren Service jetzt

unter ausgezeichneten Bedingungen leisten

können“, schildert Peter Dausmann, Technischer

Betriebsleiter bei Scania Bielefeld, die bisherigen

Rückmeldungen. Für Dausmann ist der neue

Stützpunkt ein Quantensprung. Die Eckdaten:

fünf Bahnen im Werkstattbereich mit zwei Gruben,

dazu jede Menge Equipment wie ein mobiler

Achsmessstand und ein Richtplatz, der für

Fahrzeuge mit allen Radständen ausgelegt ist.

Eine weitere Bahn mit Grube findet sich in der

Diagnose halle, die auch als Prüfhalle für gesetzliche

Prüfungen wie HU und SP fungiert und

zudem als Gas-Arbeitsplatz zur Wartung von

gasbetriebenen Fahrzeugen ausgelegt ist.

Auch in der Direktannahme spielt die Diagno

se halle eine Rolle. Jeder Lkw, der zur Wartung

oder Reparatur auf den Betriebshof kommt,

In dieser Werkstatt macht die Arbeit Freude. Die

Highlights sind optimale Lichtverhältnisse und

eine hervorragende Ausstattung.

absolviert zunächst einen Durchgang durch die

Prüfhalle, bei dem ein Meister das Fahrzeug unter

die Lupe nimmt. „Die Kunden sollen sicher sein,

dass sie Scania Bielefeld mit einem Fahrzeug verlassen,

das in technischer Hinsicht in Ordnung

ist“, beschreibt Peter Dausmann diesen Baustein

für Kundenzufriedenheit.

Bisher machen Scania Fahrzeuge mit rund

70 Prozent den Löwenanteil bei den Werkstattaufträgen

aus. Bei den Trailern dominieren Fahrzeuge

des Scania Partners Schmitz Cargobull, aber

Auflieger und Anhänger anderer Marken sind

ebenso willkommen. Dieser Service soll künftig

auch für Lkw anderer Hersteller gelten. Peter

Dausmann will damit vor allem Unternehmen

mit gemischten Fuhrparks ein Angebot machen.

Für die Reparatur und Wartung von Omnibussen

ist Scania Bielefeld ebenfalls bestens eingerichtet.

Der neue Scania Stützpunkt steht seinen Kunden

übrigens auch außerhalb der Öffnungszeiten

offen. Am Haupttor ist auf der linken Seite ein

Zugangssystem installiert, mit dem der Fahrer

das Tor per Zugangscode oder RFID-Chip öffnen

kann. Das Fahrzeug lässt sich dann auf dem

Betriebshof sicher abstellen.

www.scania.de 2.2013 • SCANIA BEWEGT 31


INTERVIEW

Text und Fotos: Joachim Geiger

Freuen sich auf gute Zusammenarbeit

im Scania Bus Center in Willich:

Frank Koschatzky (li.) sowie Christiane

und Christoph Boeckels.

Von Warschau

Nach Willich

Der neue Direktor Verkauf Busse Scania Deutschland Österreich ist ein Profi im Busgeschäft.

Mit dem Scania Bus Center in Willich, der Theo Boeckels Nutzfahrzeuge GmbH und einem starken

Verkäuferteam will Frank Koschatzky jetzt in die Offensive gehen.

HERR KOSCHATZKY, SEIT OKTOBER 2012 SIND SIE DIREKTOR VERKAUF

BUSSE SCANIA DEUTSCHLAND ÖSTERREICH. IN IHRER BERUFLICHEN

VITA DREHT SICH FAST ALLES UM OMNIBUSSE. SIE HABEN 1985 BEI NEO­

PLAN ANGEFANGEN, SPÄTER WAREN SIE VERTRIEBSLEITER OMNIBUSSE

BEI SCANIA DEUTSCHLAND, ZULETZT VORSITZENDER DER GESCHÄFTS­

FÜHRUNG VON EVOBUS POLSKA IN WARSCHAU. WORÜBER UNTERHALTEN

SIE SICH MIT IHREN KOLLEGEN VON DER LKW-FRAKTION?

KOSCHATZKY: Bus und Lkw sind in der Tat zwei verschiedene Sparten. Es

gibt aber auch handfeste Gemeinsamkeiten, die auf dem Scania Modulsystem

basieren. Denken Sie nur an die kraftstoffsparenden Motoren im

Scania Baukasten. Wir haben für alle Stadt- und Reisebusse nachhaltige

Euro-6-Lösungen. Wir reden also über Kraftstoffeffizienz, Drehmoment

und Fahrverhalten unserer Fahrzeuge. Genau die Themen übrigens, die

unsere Kunden interessieren.

SEIT MITTE MÄRZ STEHT IHR SCHREIBTISCH NICHT NUR BEI SCANIA

DEUTSCHLAND IN KOBLENZ, SONDERN AUCH IM NEUEN SCANIA BUS

CENTER IM NIEDERRHEINISCHEN WILLICH BEI DÜSSELDORF. WARUM

DIESER UMZUG?

KOSCHATZKY: Das Scania Bus Center in Willich ist zentraler Baustein

unserer Strategie, mit der wir das Kerngeschäft Bus stärken werden. Eine

Schlüsselrolle spielt dabei sicher unser Geschäftspartner Theo Boeckels

Nutzfahrzeuge GmbH, ein Unternehmen mit über 50 Jahren Erfahrung

im Omnibusbereich. Boeckels bietet uns in Willich gewissermaßen eine

Heimstatt, mit eigenen Räumen und einer ausgezeichneten Infrastruktur

mit Servicecenter, Werkstatt und Ersatzteillager.

WAS HABEN DIE BUSKUNDEN DAVON?

KOSCHATZKY: Das Scania Buscenter ist ein Schritt hin zu noch mehr

Kundennähe. Der Kunde findet dort nicht nur geballte Kompetenz und

Betreuung in allen Bussegmenten, wir bieten ihm auch ein echtes Markenerlebnis.

Er kann im Scania Bus Center das komplette Portfolio bei

den Reisebussen, den Überland- und Stadtbussen besichtigen und auf

Wunsch eine Probefahrt ansetzen. Neben Neufahrzeugen werden wir auch

32 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


5076

Scania

setzt im Personenverkehr

auf

Nachhaltigkeit.”

Gebrauchte vorhalten.

Hinzu kommt natürlich

der umfassende Service

einer Spitzenwerkstatt.

WELCHE ANFORDE-

RUNGEN HAT DENN EIN

KUNDE HEUTE AN EINEN

HERSTELLER?

Frank Koschatzky, Direktor

Koschatzky: Früher war

Verkauf Busse Scania

Deutschland Österreich

es oft so, dass der Busunternehmer

selbst am

Steuer saß. Da war ein

schicker Bus angesagt. Heute ist diese emotionale Verbundenheit nicht

mehr so stark ausgeprägt. Für die jüngeren Busunternehmer ist der Bus ein

Mittel zum Zweck, um die Fahrgäste möglichst bequem und effizient von

A nach B zu befördern.

WIE KANN SCANIA BEI DIESEN UNTERNEHMERN PUNKTEN?

Koschatzky: Mit dem richtigen Produkt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis

muss stimmen, Komfort und Service ebenfalls. Der Scania Touring zum

Beispiel verkörpert diese Eigenschaften perfekt. Gerade im jetzt freigegebenen

Fernbuslinienverkehr wird der Scania Touring eine gute Figur machen.

Im Business-Segment haben wir mit dem Scania OmniExpress ein Produkt,

das sich durch außergewöhnliche Flexibilität auszeichnet. Dass wir Fahrzeuglängen

im Zehn-Zentimeter-Raster konfigurieren können, das macht

uns kein anderer Hersteller nach.

bestens kennen. Jeder Einzelne bringt ausgezeichnete

Kontakte mit.

WIE LAUTET ALSO DIE MISSION

für Ihre Busprofis?

Koschatzky: Wir wollen in den nächsten

drei bis fünf Jahren stärkster Importeur

auf dem deutschen Busmarkt werden.

In der Praxis reden wir von rund

300 Einheiten im Jahr, davon

rund 100 bis 120 Reisebusse,

der Rest sind Überlandund

Stadtbusse. Unterm

Strich entspricht das

einem Marktanteil

von etwa acht

Prozent. Ich

denke, dieses

Ziel ist

realistisch.

120 Jahre Innovation

Nr.1

in Europa.

WELCHE PERSPEKTIVEN SEHEN SIE FÜR DIE STADTBUSSE?

Koschatzky: Der Scania Citywide wird vor allem mit den Low-

Entry-Fahrzeugen Stückzahlen machen. Hier sind wir dank

des Scania Baukastens mit acht verschiedenen Modellen

sehr gut aufgestellt. Bei den reinen Niederflurbussen

wollen wir in den Zulassungszahlen ab dem nächsten

Jahr ein Wörtchen mitreden.

IMMERHIN HABEN SIE IHR VERTRIEBSTEAM

MIT SECHS NEUEN VERKÄUFERN MAS-

SIV VERSTÄRKT. DAS ERINNERT AN DIE

FUSSBALLBUNDESLIGA, WO SICH DER

TRAINER SEINE SPIELER SELBST

EINKAUFT.

Koschatzky: Guter Vergleich.

Um im Bild zu bleiben: Wir

haben jetzt eine schlagkräftige

Offensivabteilung

mit insgesamt

acht Verkäufern.

Das sind allesamt

Profis,

die das Busgeschäft

Wirtschafts.Wunder.

Wechseln Sie

auf die Erfolgsspur.

Mit Schmitz Cargobull Trailern meistern

Sie Ihre Transporte sicher und effizient.

Heute und in Zukunft – just more.

www.cargobull.com

Mehr Infos: +49(0)2558 81-7001


SERVICE

Text: Markus Bauer, Susanne Spotz, Georg Weinand, Fotos: Scania

Gewinnspiel

SCANIA BEWEGT verlost unter allen richtigen

Ein sendungen

20 praktische Kühltaschen in Grün mit

weißem Scania Symbol.

Mit den Maßen 39 x 29 x 20 Zentimeter nimmt die knallgrüne

Kühltasche Getränke und Speisen auch für längere

Touren auf. Innen wie außen lassen sich Kleinigkeiten in

Extrataschen verstauen. Beantworten Sie die drei Fragen

rechts, stecken Sie den Coupon mit den richtigen

Antworten in ein Kuvert (Absender nicht vergessen) und

senden oder faxen ihn an folgende Adresse:

Scania Deutschland GmbH

SCANIA BEWEGT · Stichwort Gewinnspiel

August-Horch-Straße 10 · D-56070 Koblenz

Fax: 02 61/8 97-92 08

Die zehn Gewinner der Scania Jahrbücher

aus dem letzten Rätsel heißen:

Rainer Semmelmann

Jakob Lang

Frank Meißner

Dirk Kuhn

Steven Arndt

Jens Natusch

Georg Schmidt

Karl-Josef Hacker

Oliver Dahn

Henning Kothe

GEWINNFRAGEN

1

2

In welcher Halle stellt Scania

auf der „transport logistic“ aus?

In welchem Jahr hat Scania den

ersten Streamline vorgestellt?

Auf welche Baureihe von Scania

3

setzt Kranspezialist Schlamann?

ABSENDER

Vorname Name Telefon-Nr.

Adresse

E-Mail-Adresse

Hiermit erkläre ich mich einverstanden, dass Scania meine angegebenen Daten zu Werbezwecken per Post und E-Mail

nutzen und verarbeiten darf. Scania versichert, dass eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte für Werbezwecke

nicht erfolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit widersprechen,

es genügt eine kurze schriftliche Mitteilung auf dem Postweg oder per E-Mail.

Mitarbeiter der Scania Deutschland Organisation sind von der Teilnahme

am Gewinnspiel ausgenommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

EINSENDESCHLUSS:

17. Juni 2013

Kennzeichnungspflicht für Busse

Ein Busunternehmer muss den Namen und den Sitz seiner Firma gut sichtbar und deutlich

lesbar an seinen Bussen anbringen. Eine lediglich wenige Zentimeter große Beschriftung

unter den Außenspiegeln des Fahrzeugs erfüllt diese Anforderungen nach Ansicht des Oberlandesgerichts

Hamm nicht (Az.: III-5 RBs 16/13). In dem vorliegenden Fall ging es laut RA-

Online um ein Busunternehmen, dessen im Schulbusverkehr eingesetztes Fahrzeug lediglich

die oben genannte Beschriftung trug. Das Unternehmen bekam deshalb nach BOKraft (Verordnung

über den Betrieb von Kraftfahrtunternehmen im Personenverkehr) eine Geldbuße

von 50 Euro auferlegt. Daraufhin klagte der Busunternehmer unter anderem vor dem Hintergrund,

dass er etwa 1.000 Busse im Betrieb hatte, die auf gleiche Art und Weise beschriftet

waren. Das Oberlandesgericht bestätigte jedoch die Rechtmäßigkeit des Bußgelds. Fahrgäste

sollten sich im Interesse eines reibungslosen Betriebsablaufs klar und schnell über das

Beförderungsunternehmen informieren können. Deshalb müssten an beiden Längsseiten des

Fahrzeugs Name und Sitz des Unternehmens gut lesbar für die Fahrgäste angebracht sein.

Fördermittel knacken

die Milliardenmarke

Dank der Mautharmonisierung erhielten die Unternehmen in der

Transportbranche seit 2009 insgesamt eine Milliarde Euro als

Fördermittel zurück.

Rund 780 Millionen Euro Fördermittel sind bis Ende März im Zuge

der Mautharmonisierung für De-minimis-Maßnahmen an die Transporteure

zurückgeflossen. Das hat Bundesverkehrsminister Peter

Ramsauer jüngst in Berlin mitgeteilt. Weitere 220 Millionen flossen

bisher in Weiterbildungsmaßnahmen und die Förderung von Ausbildungsverhältnissen

zum Berufskraftfahrer. Die Summe von insgesamt

etwa einer Milliarde Euro wurde auf rund 170.000 Förderanträge

aufgeteilt, die von Güterkraftverkehrsunternehmen seit Auflage

der Förderprogramme im Jahr 2009 gestellt worden sind.

Urteil: Vorfahrtrecht

ist kein

Freifahrtschein

Auch wer Vorfahrt genießt, kann

nicht völlig unbedacht in eine Kreuzung

fahren.

Hätte eine Kollision durch maßvolles

Bremsen des vorfahrtberechtigten

Fahrzeugs vermieden werden können,

so muss der eigentlich zum

Warten verpflichtete Fahrer nicht

den gesamten Schaden tragen,

sondern nur 70 Prozent. So hat

zumindest das Oberlandesgericht

München entschieden (Az.: 10 U

2595/12). Auf dieses Urteil weist

die Deutsche Anwaltshotline hin. Im

vorliegenden Fall hatte eine Autofahrerin

einem Motorradfahrer die

Vorfahrt genommen. Das bei der

Kollision erheblich beschädigte

Krad kam zwar von links, fuhr aber

auf einer vorfahrtberechtigten

Hauptstraße. Beide Unfallbeteiligten

sind ortskundig und wussten um

die schlechten Sichtverhältnisse an

dieser Straßeneinmündung.

Der Kradfahrer hatte kurz zuvor am

Ortsschild sein Tempo von 60 km/h

reduziert, war aber, als die Pkw-

Fahrerin einbog, noch mindestens

29 Meter entfernt. Hätte er, so der

Gutachter, mit einer Bremsverzögerung

von sechs Meter pro Sekunde

gebremst, wäre er ohne Sturzgefahr

nach 27 Metern zum Halten gekommen.

Der Zusammenstoß hätte so

vermieden werden können. Grundsätzlich

könne sich zwar ein Vorfahrtberechtiger

darauf verlassen,

dass andere sein Recht beachten.

Allerdings hätte der Kradfahrer in

diesem Fall adäquat reagieren und

vorsorglich bremsen müssen.

34 SCANIA BEWEGT • 2.2013 www.scania.de


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