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Kirche in der Stadt 3/2013 - Evangelischer Kirchenbezirk Tübingen

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Oktober bis november 2013

Zeitung für die evangelische Kirche in tübingen

bestwerte für evangelische Kindergärten

Kinderfoto: S. Hofschlaeger/Pixelio | Gebäudefoto: Steinle

96 Prozent der Eltern, die ihre Kinder in eine der sechs Kindertagesstätten

der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Tübingen

bringen, sind zufrieden oder sehr zufrieden mit deren Arbeit.

Ebenso viele würden den von ihnen gewählten Kindergarten auch

weiterempfehlen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage zur Ermittlung

der Elternzufriedenheit, die Kindergarten-Fachberater Ulrich

Bringewald im Mai dieses Jahres in allen sechs evangelischen

Kindertagesstätten durchgeführt hat.

„Wir sind überwältigt von den erfreulichen

Ergebnissen“, sagt Bringewald: „Die

hohe Zufriedenheit der Eltern ist für uns

alle gleichzeitig Bestätigung und Ansporn.

Ein großes Lob gilt den Erzieherinnen!“

188 Fragebögen hatte Bringewald verteilt

im Rotbad- und Rappkindergarten, im

hans Walter Maier:

dienstjubiläum am

dirigentenpult

Martins- und Eberhardskindergarten (Bild

oben), im Frida-Wetzel-Kindergarten und

im Kindergarten Waldhäuser-Ost.

122 Eltern haben ihren Fragebogen

ausgefüllt und abgegeben. Davon zeigten

sich 115 sehr zufrieden und zwei zufrieden

mit der Arbeit. Nur zwei waren weniger

susanne riedel-

Zeller startet in der

Kirche am Markt

neue hochschulpfarrerin

christina

Jeremias-hofius

zufrieden, drei wollten keine Angabe machen.

116 Eltern würden ihren Kindergarten

weiterempfehlen, drei nicht und ein Elternteil

zeigte sich in dieser Frage unsicher.

Die beiden am häufigsten genannten

Verbesserungswünsche waren längere Öffnungszeiten

und mehr Mittagessensplätze.

Der wichtigste Grund für die Eltern, ihr

Kind in dem gewählten Kindergarten anzumelden,

war die Wohnortnähe. Auf Platz

zwei der Entscheidungskriterien folgte der

gute Ruf, danach das gute Konzept und das

evangelische Profil. Von geringerer Bedeutung

für die Auswahl waren die Nähe zum

Arbeitsplatz oder die Öffnungszeiten.

In den sechs evangelischen Kindergärten

werden in zwölf Gruppen rund 240 Kinder im

Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt

von 32 Erzieherinnen betreut. [Peter Steinle]


2 Kirche in der stadt | Oktober bis november 2013

Podien zur synodalwahl

Bei der Kirchenwahl am 1. Dezember

werden nicht nur die Kirchengemeinderäte

neu gewählt, sondern auch das „Kirchenparlament“

unserer Landeskirche, die

Landessynode. Dass auch dieses höchste

Gremium in Urwahl von der Basis gewählt

wird, ist bundesweit einmalig. Die Landessynode

setzt sich zusammen aus 60

so genannten Laien und 30 Theologinnen

und Theologen. Diese Quotierung soll verhindern,

dass das Gremium zu sehr von

Pfarrerinnen und Pfarrern dominiert wird.

Die Landessynode tagt in der Regel drei

Mal jährlich jeweils drei bis vier Tage lang,

meist im Stuttgarter Hospitalhof.

Die Wahl zur Landessynode ist eine

Persönlichkeitswahl: Es werden keine Parteien,

sondern Personen gewählt. Die Synodalen

organisieren sich jedoch in so ge-

nannten Gesprächskreisen mit

unterschiedlichen litischen Profilen.

kirchenpo-

Im Kirchenbezirk Tübingen

sind zwei Laien und ein

Theologe zu wählen. Die

(mindestens) fünf Kandidaten

stellen wir Ihnen in der nächsten

Ausgabe dieser Zeitung lich vor. Sie können sie aber auch

ausführ-

persönlich kennenlernen bei vier Wahlpodien,

die jeweils um 20 Uhr beginnen: [ps]

Do, 24.10., Mössingen, Martin-Luther-Kirche

Mi, 6.11., Kirchentellinsfurt, Gemeindehaus

Di, 12.11., Rottenburg, Gemeindehs. Kirchgasse

Mo, 18.11., Tübingen, Gemeindehaus Lamm

Impressum

Herausgeber: evangelische

gesamtkirchengemeinde tübingen

redaktion: Peter steinle (ps, verantwortlich), ute

eichhorn (ue), dr. beatrice frank (bf), claudia rapp

Redaktionsadresse: Pressepfarrer Peter steinle,

hechinger straße 13, 72072 tübingen,

telefon: (0 70 71) 93 04-59,

e-Mail: presse@evk.tuebingen.org

Layoutentwurf: evangelisches

Medienhaus gmbh, stuttgart

gestaltung und satz: Peter steinle

Druck: grafische Werkstätte

der bruderhausdiakonie

Auflage: 16.000

spendenkonto 718, KsK tübingen (blZ 641 500 20),

evangelische Kirchenpflege

ausgabe 4/2013 erscheint am 19. november

redaktionsschluss: 27. Oktober

Meine Meinung zur Kirchenwahl

Wählen schon ab 14?

Bei der Kirchenwahl am 1. Dezember dürfen Jugendliche erstmals schon ab 14 Jahren

wählen. Die beiden Tübinger Gymnasiastinnen Ida Meier (links) und Stephanie Mauer

freuen sich darüber.

Pressepfarrer Peter

Steinle wünscht sich,

dass alle Wahlberechtigten

zur Wahl

gehen - mindestens

bis zum Alter von

140 Jahren:

Foto: privat

Foto: privat

Seit unserer Konfirmation in diesem

Frühjahr gehören wir als vollwertige Mitglieder

der Landeskirche an. Wir können

Paten werden und - dies ist eine Besonderheit

für uns - wir dürfen bei dieser Kir-

chenwahl zum ersten Mal wählen. Zum

ersten Mal können wir demokratisch mitbestimmen,

wie der Kirchengemeinderat

zusammengesetzt wird und wer in die

Landessynode einzieht.

Wir finden es gut, mit 14 schon

wählen zu dürfen, da man auf diese

Weise als richtiges Mitglied der Kirche

anerkannt wird. Wir Jugendlichen werden

ernst genommen und können mitbestimmen.

Da wir aber die meisten Kirchengemeinderatsmitglieder

nicht kennen, wissen

wir nicht, wen wir wählen sollen. Wir haben

oft zu wenig Zeit und Gelegenheit, die einzelnen

Leute und ihre Aufgaben kennen zu

lernen. Darüber hinaus sind die Wenigsten

mit Kinder- oder Jugendarbeit befasst. Deshalb

würden wir vorschlagen, die Menschen,

die im Kirchengemeinderat mitarbeiten, und

die Themen, mit denen sie sich befassen, im

Konfiunterricht kennenzulernen. Dadurch

könnten wir uns besser entscheiden.

video-Wettbewerb zur Kirchenwahl

Einen Video-Wettbewerb für Jugendliche,

Jugendgruppen und andere engagierte

Videofilmer schreibt der Evangelische Kirchenbezirk

Tübingen aus. Die Videoclips

sollen auf witzige oder originelle Art zur

Teilnahme an der Kirchenwahl einladen.

Sie sollten auch viral funktionieren, sich

Wählen bis 140!

Foto: privat

Ob Sie 14, 40 oder 140 Jahre alt sind - die

Kirchenwahl ist eine große Chance für alle

Wahlberechtigten und für unsere ganze Kirche.

Denn in den Gremien, die Sie, liebe Gemeindeglieder,

am 1. Dezember neu wählen,

fallen alle wichtigen Entscheidungen:

Die Landessynode beschließt über Finanzen

und Kirchengesetze und bestimmt damit den

Kurs unserer Kirche: Wollen wir zusätzliche

Stellen in der Kirchenmusik schaffen oder

missionarische Aufbrüche starten? Wer darf

mit wem im Pfarrhaus leben und wer nicht?

Auf lokaler Ebene trifft der Kirchengemeinderat

alle wichtigen Entscheidungen: Sollen

wir unseren Kindergarten vergrößern oder

abgeben? Wer wird unsere nächste Pfarrerin

oder unser nächster Pfarrer?

In der Kirchenwahl haben Sie, liebe Gemeindeglieder,

die Möglichkeit, Ihre Kirche

nach Ihren Vorstellungen demokratisch

mitzugestalten: Mitentscheiden statt

meckern ist angesagt am 1. Dezember. Für

alle Mandatsträger ist es zudem wichtig zu

wissen, dass möglichst viele Gemeindeglieder

hinter ihnen stehen. Deshalb wünsche

ich mir, dass Sie alle zur Wahl gehen - mindestens

bis zum Alter von 140 Jahren.

also auch über soziale Netzwerke rasant

verbreiten können. Den Gewinnern winken

Geldpreise im Wert von bis zu 1.500

Euro. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 16.

Oktober. [Peter Steinle]

www.evangelischer-kirchenbezirktuebingen.de/video-wettbewerb.php


Kirche in der stadt | Oktober bis november 2013

3

150 Jahre cvJM mit Jubiläumswochenende

Zu einem „fröhlich-brüderlich-christlichen

Umgang, der anregt zu rechter Thätigkeit im

Reiche Gottes und im bürgerlichen Leben“

hatte der „Candidat der Theologie“ F. Becker

im Jahr 1863 aufgerufen - mit Erfolg: Von 22

Mitgliedern im Gründungsjahr ist der CVJM

Tübingen heute, 150 Jahre später, auf 207

Mitglieder angewachsen. Rund 200 ehrenamtliche

Mitarbeitende bieten wöchentlich

Programm und Impulse für rund 600 Kinder

und Jugendliche. Jährlich nehmen rund 250

junge Menschen an den Freizeiten teil. Fünf

Hauptamtliche auf 3,5 Stellen begleiten,

schulen und unterstützen die Ehrenamtlichen.

Sein Jubiläum feiert der CVJM Tübingen

am 19. und 20. Oktober: Samstags steht ein

Tischkickerturnier im Eberhardsgemeindehaus

auf dem Programm. Sonntags gibt‘s

einen Festgottesdienst in der Stiftskirche,

einen Empfang im Evangelischen Stift,

Mittagessen und Nachmittagsprogramm

im CVJM-Haus sowie abends ein Gospelkonzert

in der Stiftskirche. [Peter Steinle]

Foto: Bruno Biermann

entwicklungshilfe durch ethische geldanlage

„Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld?“ - Eine mögliche

Antwort auf diese Frage bietet Oikocredit. Die ökumenische

Kreditgenossenschaft wurde auf Veranlassung des Ökumenischen

Rats der Kirchen vor fast 40 Jahren gegründet. Sie verbindet zivilgesellschaftliches

Engagement mit professioneller Entwicklungsfinanzierung.

In Tübingen gibt es eine siebenköpfige Arbeitsgruppe.

Foto: Oikocredit

Mariam Dao berichtet über die Arbeit von

Oikocredit an der Elfenbeinküste am Montag,

21. Oktober um 19 Uhr im Weltethos-

Institut in der Hinteren Grabenstraße 26.

„Oikocredit ist für mich eine wahrlich soziale

Geldanlage, bei der mein Erspartes sinnvoll

eingesetzt wird“, sagt Pfarrer Eberhard

Lempp, der seit über 30 Jahren Anleger bei

Oikocredit ist. Mit seinem Geld und dem von

über 45.000 Menschen werden derzeit Darlehen

in knapp 70 armen Ländern vergeben.

Davon profitieren bio-faire Kaffeegenossenschaften

genauso wie Frauen, die über Mikrokredite

ein Frisörgeschäft aufbauen.

In der Elfenbeinküste etwa konnte eine

Marktfrauengenossenschaft mit dem Kredit

eine große Markthalle bauen. Die Frauen

haben nun deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten

und hygienische Verhältnisse.

Den Kredit hat Mariam Dao vergeben (Bild

links). Sie betreut Oikocredit-Partnerorganisationen

in Westafrika.

Sieben Tübinger sind besonders gespannt

auf die Veranstaltung mit Mariam

Dao (Kasten links): Johannes Dürr, Annette

Herrgott, Joachim Jehn, Eberhard Lempp,

Dr. Heiner Lempp, Gerd Panzer und Karin

Stark engagieren sich ehrenamtlich bei Oikocredit

und informieren immer wieder an

Ständen über die alternative Geldanlage.

Oikocredit-Anteile gibt es ab 200 Euro.

Seit Jahren wird eine Dividende von zwei Prozent

ausbezahlt. Die Tübinger Arbeitsgruppe

würde sich freuen, wenn zu den über 6.000

Mitgliedern in Baden-Württemberg viele

neue dazukommen würden. [Johannes Dürr]

Weitere Infos über den Oikocredit Förderkreis

Baden-Württemberg unter Telefon

0711-1200050, www.baden-wuerttemberg.

oikocredit.de oder in der Kirche am Markt.


4 Kirche in der stadt | Oktober bis november 2013

Mozart-requiem und bonhoeffer-Oratorium

fundraisingpreis für stiftung

Foto: Killmann

Das Requiem

von Wolfgang Amadeus

Mozart und

das Bonhoeffer-

Oratorium „Ende

und Anfang“ des

früheren Tübinger

Stiftskirchenkantors

Gerhard Kaufmann

(Bild links) erklingen

stiftung stiftskirche lädt zum Jubiläumskonzert

Die Stiftung Stiftskirche ist vor fünf

Jahren gegründet worden. Ideenreich und

rührig hat sie inzwischen das Gründungskapital

fast vervierfacht und vor allem für

die Außenrenovierung der Stiftskirche Bauspenden

in respektabler Höhe eingeworben

(siehe Beitrag rechts oben). Manches Alte

ist erhalten, restauriert oder gereinigt worden,

und auch Neues geschaffen: Sie hat

erheblichen Anteil an dem neuen Leuchter

von Ulrich Henn im Altarraum.

Die Stiftung Stiftskirche bedankt sich

bei den vielen Spendern und Stiftern mit

einem Jubiläumskonzert am Freitag, 25.

Oktober um 20 Uhr in der Stiftskirche mit

Der Leiter des Tübinger Stephanuschors,

Hans Walter Maier, konnte im Juni das Jubiläum

seines 40-jährigen Dienstes feiern.

Dekanin Elisabeth Hege erschien mit Urkunde

und Blumenstrauß in der Probe des

rund 90-köpfigen Chors. Sie überbrachte

den Dank des Kirchenbezirks und der

Landeskirche für Maiers jahrzehntelanges

der Cäcilienmesse von Charles Gounod

und der süddeutschen Erstaufführung des

großen Te Deum von Hector Berlioz. Das

Tübinger Ärzteorchester und der Deutsche

Ärztechor spielen unter der Leitung von

Norbert Kirchmann; zugleich wird es ein

Benefizkonzert sein zugunsten des Tübinger

psychiatrisch-psychotherapeutischen

Rehabilitationszentrums „grund.stein“.

Jetzt lädt die Stiftung wieder verstärkt zu

Zustiftungen ein, damit die Stiftskirche auch

in Zukunft erhalten bleibt. [Dr. Beatrice Frank]

Weitere Informationen bei Pfarrer Dr.

Karl Theodor Kleinknecht, Telefon 43151,

www.stiftung-stiftskirche-tuebingen.de

hans Walter Maier: 40 Jahre am dirigentenpult

Foto: Steinle

am Sonntag, 17. November um 17 Uhr in

der Martinskirche. Es musizieren gemeinsam

die Kantoreien der Albert-Schweitzer-

und der Martinsgemeinde unter der

Leitung von Katrin Seeger, der Dietrich-

Bonhoeffer-Chor unter der Leitung von

Elisabeth Fröschle und das Tübinger Kammerorchester

unter der Leitung von Jochen

Brusch. Der Eintritt ist frei, um Spenden

wird gebeten.

[Katrin Seeger]

Hans Walter Maier (Mitte) empfängt die Glückwünsche von Dekanin Elisabeth Hege und Pfarrer Ulrich Zeller

künstlerisches Engagement.

Hans Walter Maier ist 1947 geboren

und hat die Leitung des Stephanuschors

1971 übernommen. Nachdem zwischenzeitlich

Gerhard Steiff den Chor leitete, trat

Maier wieder 1999 ans Dirigentenpult. Seit

1973 leitet er zudem ehrenamtlich das Vokalensemble

Tübingen. [Peter Steinle]

Foto: privat

Stiftungsräte Rainer Müller und Eva Arnold-Schaller, Ingrid

Alken, Fundraising Akademie Frankfurt, Stiftungsräte

Pfarrer Dr. Karl Theodor Kleinknecht und Jonathan Flämig

Einen mit 800 Euro dotierten zweiten

Preis hat die Stiftung Stiftskirche bei der

vierten württembergischen Fundraisingschau

im Juli in Bad Boll gewonnen. Oberkirchenrat

Dr. Martin Kastrup lobte die

„ziemlich schlaue“ Kooperation der Stiftung

Stiftskirche mit der Stadt Tübingen

bei der 2für1-Spendenaktion zugunsten

der Außenrenovierung der Stiftskirche im

vergangenen Jahr. [Peter Steinle]

nacht der chöre und gölz

Ein erster Blick in das Herbstheft der

Motette ist verheißungsvoll – so viel, so

bunt, es wird ein Fest für die Ohren. Die

ganze Variationsbreite an einem Abend

bekommt man am 19. Oktober: Die zweite

Nacht der Chöre wird wieder ein Schaufenster

der Chorlandschaft Tübingens. Bisher

sind acht Chöre angemeldet, die Werke

aus vier Jahrhunderten bieten wollen.

Wichtig ist auch die Motette am 5. Oktober,

die dem Gedächtnis von Richard Gölz

gewidmet ist. Er hat mit seinem Grundrepertoire

für Kirchenchöre die Kirchenmusik

geprägt wie kaum ein anderer seit Bach. Der

Arbeitskreis Kirchliche Arbeit in Alpirsbach

veranstaltet vom 30. September bis zum

6. Oktober eine Richard-Gölz-Gedächtniswoche

mit Vorträgen, Seminaren und

Konzerten in Alpirsbach und Tübingen. In

diesem Rahmen hat auch unsere Motette

ihren Platz. Insider und erfahrene Prima-

Vista-Sänger ahnen schon, was da geplant

ist: einmal den gesamten „Gölz“ durchsingen...

Bei einer solchen Motette ist der

schönste und beste Platz natürlich im Chor.

Deshalb der Tipp: mitmachen! Dazu gibt

es einen Probentag am Feiertag, Donnerstag,

3. Oktober von 14 bis 22 Uhr im Gemeindehaus

Lamm. [Dr. Beatrice Frank]


Kirche in der stadt | Oktober bis november 2013

5

nach zehn Jahren: Wechsel in Kirche am Markt

Foto: privat

Sylvia Takacs hat während der letzten

zehn Jahre gemeinsam mit Eva Arnold-

Schaller als Hauptamtliche in der Kirche

am Markt gearbeitet. Im Juli ist sie nach

Stuttgart gewechselt zum Verein für Internationale

Jugendarbeit. Die 51-Jährige

hat dort die Fachbereichsleitung der Bahnhofsmissionen

in Württemberg in evangelischer

Trägerschaft übernommen. „Trauer

empfinde ich schon auch dabei, die Kirche

am Markt nach so langer Zeit zu verlassen“,

berichtet die ausgebildete PR-Referentin.

Zusammen mit Eva Arnold-Schaller hat

Sylvia Takacs wichtige Entwicklungsarbeit

in Tübingen geleistet: Der Erfolg der Kirche

am Markt, der ersten City-Kirche in Württemberg,

wäre ohne sie nicht denkbar. Zunächst

teilten sich beide Frauen eine volle

Stelle. „Wir haben am Anfang erst einmal

Tische zusammengeschraubt und Möbel

aufgestellt“, erzählt Eva Arnold-Schaller:

„Das hat uns zusammengeschweißt“. Beide

verfügen über unterschiedliche Stärken und

Kompetenzen; sie haben einander dadurch

ergänzt und immer gut zusammengearbeitet.

Gemeinsam haben sich beide auch darum

gekümmert, ehrenamtliche Mitarbeitende

zu gewinnen und zu begleiten.

Ihr Wirken in der Kirche am Markt sieht

Sylvia Takacs rückblickend auch als eine

gute Vorbereitung für ihre Arbeit in der

Bahnhofsmission: „Ich habe gemerkt, dass

ich zuhören und auf Menschen zugehen,

mich aber auch gut abgrenzen kann.“ Neben

ihrer hauptamtlichen Arbeit engagiert

sie sich seit 2005 in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde

als Kirchengemeinderätin.

[Ute Eichhorn]

Foto: privat

Susanne Riedel-Zeller tritt im Oktober

die Nachfolge von Sylvia Takacs an. Die

58-jährige Sozialarbeiterin lebt seit 1999 in

Tübingen und arbeitet freiberuflich in der Erwachsenenbildung,

der psychologischen Beratung

und der Gemeindeberatung. Sie hält

Seminare und Vorträge und leitet an zum

Meditativen Tanzen. Beheimatet und ehrenamtlich

tätig ist sie in der Stephanusgemeinde.

Sie freut sich: „Mit dem niederschwelligen

Informations-, Beratungs- und Kontaktangebot

der Kirche am Markt möchte ich die

Präsenz der Kirche in unserer Stadt gerne

unterstützen und vertiefen.“ [Peter Steinle]

Willkommen in der hochschulseelsorge - Jakobusgemeinde - Psychologischen beratungsstelle - telefonseelsorge

Pfarrerin Christina Jeremias-Hofius übernimmt

im Oktober die evangelische Hochschulpfarrstelle

an der Dietrich-Bonhoeffer-

Kirche. Die 46-Jährige ist derzeit Gemeindepfarrerin

in Bondorf (Kreis Böblingen).

Sie tritt mit einem auf 50 Prozent eingeschränkten

Dienstauftrag die Nachfolge an

von Pfarrerin Heidi Abe, die im vergangenen

Jahr nach Böblingen gewechselt ist. [ps]

Diakon Peter Kögler ist seit 1. September

Gemeindediakon in der Jakobusgemeinde.

Der 31-Jährige leitet das Kinderkirchteam

und begleitet die ehrenamtlichen Mitarbeitenden

in der Kinder- und der Erwachsenenarbeit.

Die neu eingerichtete Diakonenstelle

umfasst einen vollen Dienstauftrag

und wird ausschließlich aus Spendenmitteln

der Jakobusgemeinde finanziert. [ps]

Dr. Peter Katzenberger ist seit Juli Leiter

der von beiden Kirchen getragenen Psychologischen

Beratungsstelle Brückenstraße.

Der 58-jährige Psychologe hat die

Leitungsaufgaben übernommen von dem

bisherigen Leitungsteam mit Ulrich Schlude-Nießen,

Maria Dietzfelbinger, Renate

Oetker-Funk und Henrike Kübler. Die vier

bleiben weiter in der Beratung tätig. [ps]

Ute von Querfurth übernimmt im Januar

2014 die Leitung der ökumenischen Telefonseelsorge

Neckar-Alb mit Sitz in Tübingen.

Die 50-jährige evangelische Theologin

und psychologische Beraterin ist seit 2009

stellvertretende Leiterin der Telefonseelsorge

Stuttgart. Sie tritt die Nachfolge an von

Pfarrerin Christiane Schmidt, die ihren Dienst

in der Telefonseelsorge beendet hat. [ps]

Fotos: privat / Steinle


6 Kirche in der stadt | Oktober bis november 2013

tübinger beitrag

gebäudekonzeption

Liebe Leserin,

lieber Leser,

eine neue „Disco“

fürs Waldheim

Spatzennest war

der große Wunsch

der Waldheimkinder.

Durch den

Tübinger Beitrag

wird er jetzt wahr. Auch weitere große

Vorhaben in der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde

konnten dank Ihrer Spenden

in den letzten Jahren umgesetzt werden.

Herzlichen Dank allen, die großzügig dazu

beigetragen haben!

Als Kirche in der Stadt wollen wir für

Mitarbeit bei telefonseelsorge

Foto: Steinle

Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. „Bei

uns können Sie kein Geld verdienen, aber

viel gewinnen“, zeigen sich die Verantwortlichen

überzeugt. Geboten werden eine

qualifizierte einjährige Grundausbildung,

Unterstützung durch fortlaufende Supervision,

Weiterbildung, eigenverantwortliches

Handeln, lebensnahe Einblicke in gesellschaftliche

Veränderungen und ein freundschaftliches

Betriebsklima in einer lebendigen

Mitarbeiterschaft. Erwartet werden

Offenheit, Lebenserfahrung und Selbstreflexion,

die Bereitschaft, nach der einjährigen

Ausbildung mindestens drei Jahre mitzuarbeiten

sowie ein ehrenamtliches Engagement

von monatlich rund 20 Stunden für

drei Telefondienste, Supervision und Fortbildungen.

Den Veranstaltungsort für einen Informationsabend

am Montag, 2. Dezember

um 17 Uhr erfahren Interessenten im Büro

der Telefonseelsorge unter Telefon 915177

oder per E-Mail: buero@ts-neckar-alb.de.

neues trauercafé

Ein neues Trauercafé öffnet jeden letzten

Mittwoch im Monat zwischen 15 und 18

Uhr in der Christophstraße 11 seine Pforten.

Mitarbeitende des Arbeitskreises Leben (AKL)

und der Tübinger Hospizdienste sind für

trauernde Angehörige und Zugehörige da.

AKL Telefon: 19298 | Hospizdienste: 760949

Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen

da sein. Immer wieder braucht es dafür

zusätzliche Mittel. Deshalb bitten wir Sie

um Ihren Tübinger Beitrag 2013.

Diesmal liegen uns drei Vorhaben besonders

am Herzen, zwei diakonische und

eine größere Bauaufgabe. Näheres erfahren

Sie per Brief, der Ihnen Mitte Oktober

zugeht. Wir freuen uns, wenn Sie auch weiterhin

größere Vorhaben in der Evangelischen

Gesamtkirchengemeinde durch Ihren

Tübinger Beitrag mittragen! Alle Spenden

werden ohne Abzüge in der Gesamtkirchengemeinde

Tübingen verwendet.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Dekanin Elisabeth Hege

für trauernde eltern

Ein Gottesdienst für trauernde Eltern und

Geschwister zum Thema „Über Brücken gehen“

findet statt am Sonntag, 20. Oktober

um 11.30 Uhr in der Stephanuskirche. Er wird

gestaltet vom ökumenischen Klinikseelsorge-

Team und Mitarbeitenden der Kinderklinik

zusammen mit dem Förderverein für krebskranke

Kinder. Im Anschluss ist Gelegenheit zu

Begegnung und Gespräch. [Gisela Schwager]

reformationsgedenken

Zum Gedenken an die Reformation laden

alle evangelischen Kirchengemeinden

am Donnerstag, 31. Oktober um 20 Uhr in

die Stiftskirche ein. Pfarrer Harry Waßmann

predigt über das Thema „Reformation und

Toleranz“. Die Eberhardskantorei singt unter

der Leitung von Juliane Mechler das

„Vaterunser“ aus dem Oratorium „In terra

pax“ (1944) von Frank Martin.

Was ist uns gesundheit wert?

Im Gottesdienst am Buß- und Bettag,

20. November, um 20 Uhr in der Stiftskirche

spricht der Geschäftsführer der

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Reutlingen, Professor Dr. Gerhard Längle,

über das Thema: „Was ist uns Gesundheit

wert?“ Im anschließenden Ständerling

besteht die Gelegenheit, sich über das

Gehörte auszutauschen. [Carola Längle]

Fünf von 44 Gebäuden

möchte

die Gesamtkirchengemeinde

mittelfristig abgeben.

Dr. Sascha

Junghans

erklärt, warum.

Er ist Kirchengemeinderat

der Jakobusgemeinde

und Mitglied der Immobilien-AG

der Gesamtkirchengemeinde.

Foto: privat

Warum braucht die Gesamtkirchengemeinde

eine Gebäudekonzeption?

Die Zahl der Gebäude und damit auch

deren Instandhaltungskosten sind seit

Jahren angestiegen. Für notwenige Renovierungen

gibt es aber nicht genügend

Rücklagen. Erst seit 2010 müssen

die Gemeinden für jedes Gebäude eine

Substanzerhaltungsrücklage bilden.

Ihre Arbeitsgruppe hat zwei Jahre lang

an einer Konzeption gearbeitet, die

der Gesamtkirchengemeinderat im Juli

beschlossen hat. Was sind die Kernpunkte?

Für fünf Gebäude werden keine Substanzerhaltungsmaßnahmen

mehr gebildet.

Dazu gehören das Hermann-

Diem-Gemeindehaus und das Pfarrhaus

Martinskirche-Berg, das Gebäude des

Rotbad-Kindergartens, mindestens eines

von drei Wohn- und Bürohäusern in der

Neckarhalde sowie ein ehemaliges Gemeindehaus

im Wennfelder Garten. Wir

empfehlen den Verkauf in zwei bis sechs

Jahren, entschieden wird das jeweils im

Gesamtkirchengemeinderat.

Auf welche Veränderungen müssen

sich die Gemeinden einstellen?

Die Martinsgemeinde könnte einen Teil

ihrer Gemeindeaktivitäten in gemieteten

Räumen durchführen, beispielsweise

in der Tropenklinik oder in einem neuen

Quartier-Zentrum. Beim Rotbad-Kindergarten

versuchen wir sogar, die Kapazitäten

zu verdoppeln, wenn wir geeignete

Räume anmieten können. Insgesamt

zeigt sich aber auch, dass die sieben Gemeinden

künftig Strukturen verändern

und mehr kooperieren müssen.


Kirche in der stadt | Oktober bis november 2013

7

cvJM tübingen

churchnight

X - der Jugendleiterkurs

ski- und snowboard camp

Was geht? Und

was geht nicht? Das finden wir heraus

bei der ChurchNight am Donnerstag, 31.

Oktober um 18 Uhr im Freiraum Eugenstraße

(in der Eberhardskirche). Gemeinsam

mit der Band Dynamic und dem Freiraum

Team.

[Cyrill Schwarz]

Für Jugendliche ab 14 Jahren ist das die

Gelegenheit, sich fit zu machen für die Mitarbeit

in der Kinderkirche, der Jungschar oder

auf einer Freizeit: Vom 26. bis 30. Oktober

findet die Jugendleiterausbildung in Metzingen

statt. Zu den Themen gehören Gruppenpädagogik,

Teamarbeit, Organisation, Erste

Hilfe und Glaube live. Anmeldung online (wie

unten), Stichwort „Bildung“. [Cyrill Schwarz]

Vom 29. Dezember bis zum 5. Januar

findet in Gstaad ein Ski- und Snowboard

Camp für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren

statt. Gemeinschaft, Spaß, wunderschöne

Pisten und das Wort Gottes stehen im

Mittelpunkt dieser Winterfreizeit, die Uwe

Vöhringer und sein Team leiten. Anmeldung

online (wie unten), Stichwort „Freizeiten“

anklicken.

[Cyrill Schwarz]

Infos zum 150-Jahre-Jubiläumswochenende auf Seite 3 | Kontakt: CVJM Tübingen e. V. | Telefon 26626 | www.cvjm-tuebingen.de

erzählcafé zur ddr-geschichte

von dobeneck über „bonhoeffer - ein held?“

Zu einem Erzählcafé anlässlich des Tages

der deutschen Einheit lädt die Jakobusgemeinde

am Samstag, 3. Oktober in den

Salzstadel gegenüber der Jakobuskirche ein.

Zwischen 14 und 18 Uhr berichten Menschen

aus Ost- und Westdeutschland im

Halbstundentakt über ihre Erfahrungen mit

der Teilung und der Einheit Deutschlands.

Auf dem Programm, in das man jederzeit

ein- und wieder aussteigen kann,

stehen Themen wie „Die Grenze ist offen

– Freizeit ohne Ende?“, „Leben mit einem

Passierschein in der Sperrzone“, „Ehepaare,

die Ost und West zusammen bringen?!“

oder „Musterung als Spatensoldat in der

NVA“.

[Christoph Wiemann]

Foto: privat

Das Leben Dietrich Bonhoeffers ist häufig

erzählt und seine Persönlichkeit vielfach

gedeutet worden. Dennoch ist es dem vor

zwei Jahren verstorbenen früheren Tübinger

Studentenpfarrer Ludwig von Dobeneck

(Bild links) gelungen, Bonhoeffer noch einmal

ganz neu zu beschreiben.

Sein Buch „Dietrich Bonhoeffer – ein

Held? Tiefenpsychologische Zugänge“ konnte

jetzt erscheinen dank der vorzüglichen Arbeit

der badischen Pfarrerin Dr. Irene Leicht, die

dieses Werk für ihn zu Ende geschrieben und

herausgegeben hat. Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde

lädt in ihre Kirche ein zu einer

Matinée mit der Herausgeberin am Samstag,

9. November um elf Uhr. [Angelika Volkmann]

Ökumenisches nachtcafé in stephanus

Was hat im Stephanuszentrum Heimat,

ist ökumenisch ausgerichtet, tritt elf

Mal im Jahr - meist am zweiten Freitag

des Monats von 20 bis 22 Uhr - öffentlich

hervor, fällt (hoffentlich) durch die blauen

Plakate in Kirchengebäuden auf und ist

auch nach zehnjährigem Bestehen noch

unberechenbar in seinen Themen und in

der Zahl seiner Gäste? - Genau: Das ökumenische

„Nachtcafé“! Inzwischen hat das

teilverjüngte Nachtcafé-Team das zweite

Jahrzehnt in Angriff genommen und lädt

zu den nächsten Terminen ein:

18. Oktober: Lesung von Autorin Elfriede

Eckle über die NS-Zeit und Fluchterlebnisse

8. November: „Porträts von Frauen im Hause

Württemberg“ mit Prof. Wilfried Setzler

13. Dezember: Gemütlicher Filmabend

10. Januar 2014: „Patientenverfügung“ mit

Dr. Immanuel Stauch und Dr. Johann Jakob

14. Februar 2014: „Knochenmarktransplantation“

mit Professor Peter Lang

Wie immer sorgt das Team für den geselligen

Rahmen und hofft auf bereichernde

Eindrücke und lebendigen Meinungsaustausch.

[Hartmann Doerry]

Wussten sie schon...

...…dass Goethe auf seinen Reisen in die

Schweiz mehrfach in Tübingen bei seinem

Verleger Cotta in der Münzgasse war? Die

Stadt nannte er „schlecht gebaut und von

dem vielen Mist unsauber“, kurz: “abscheulich“.

Die Universität dagegen fand er vorzüglich,

und die Glasfenster in der Stiftskirche

gefielen ihm derart, dass er sofort

einen längeren Aufsatz über sie verfasste.

Darin schwärmte er: „Gelb vom hellsten

bis in Orange, ja Ziegelrot, Smaragdgrün,

Gelbgrün, Violett (...) Purpur in allen Tönen,

des hellen und dunkeln, von größter

Herrlichkeit.“ [Dr. Beatrice Frank]


veranstaltungen

Mehr termine auf www.evangelischer-kirchenbezirk-tuebingen.de und www.fbs-tuebingen.de

Erzählcafé deutsche Einheit

3. Oktober, 14 Uhr, Salzstadel

Christliche Spiritualität heute

7. Oktober, 20.15 Uhr, Schlatterhaus

„Genuss & Glaube“ mit Dr. C. Herrmann

8. Oktober, 20 Uhr, Primus-Truber-Haus

Jugendgottesdienst

13. Okt., 18 Uhr, Eberhardsgemeindehaus

Tischkickerturnier für junge Leute

19. Okt., 18 Uhr, Eberhardsgemeindehaus

Festgottesdienst 150 Jahre CVJM TÜ

20. Oktober, 9.30 Uhr, Stiftskirche

Gospelkonzert mit dem Off Beat Chor

20. Oktober, 18 Uhr, Stiftskirche

Christliche Spiritualität heute

21. Oktober, 20.15 Uhr, Schlatterhaus

Stiftungskonzert: Berlioz und Gounod

26. Oktober, 20 Uhr, Stiftskirche

ChurchNight

31. Okt., 18 Uhr, Eberhardsgemeindehaus

Reformationsgedenken

31. Oktober, 20 Uhr, Stiftskirche

Christliche Spiritualität heute

5. November, 20.15 Uhr, Schlatterhaus

„Als Christ Richter sein“, Dr. Ralf Peters,

8. November, 20 Uhr, Jakobuskirche

Nachtcafé: „Frauen im Haus Württemberg“

8. November, 20 Uhr, Stephanuszentrum

Buchvorstellung: „Bonhoeffer – ein Held?“

9. November, 11 Uhr, Bonhoeffer-Kirche

Jugendgottesdienst

10. Nov., 18 Uhr, Eberhardsgemeindehaus

„Leben, das gelingt“ mit Theo Eißler

15. Nov., 20 Uhr, Gemeindehaus Lustnau

Mozart-Requiem & Bonhoeffer-Oratorium

17. November, 17 Uhr, Martinskirche

Podium zur Kirchenwahl

18. November, 20 Uhr, Gemeindehaus Lamm

„Glaube und Naturwissenschaften“

22. November, 20 Uhr, CVJM-Haus

Kammermusik: Drei Celli und Klavier

24. Nov., 18 Uhr, Kapelle Evangelisches Stift

„hungernde in aller Welt“ Konto 2008 KsK tübingen

Kontakt: helga schweitzer

telefon: 07071-61247

libanon: schneller-schulen

der libanon ist das vom bürgerkrieg in

syrien am stärksten betroffene nachbarland.

bei jedem Zwischenfall fragen

sich die Menschen sorgenvoll: „Wird

der Krieg in syrien auch den libanon in

brand setzen?“

hier setzt die friedensarbeit der Johannludwig-schneller-schulen

an: von früh

auf lernen die Kinder - christen und

Muslime - den respekt vor der religion

der anderen. seit ende 2012 nimmt die

schule auch flüchtlingskinder aus syrien

auf. die regierung hat wieder eine drastische

erhöhung der lehrergehälter angeordnet

– eine existenzbedrohung für

die Johann-ludwig-schneller-schulen.

die heizung in der schule muss dringend

erneuert werden, bevor der Winter beginnt.

helfen sie mit!

Foto: privat

September Oktober November

burkina faso: gegen genitalverstümmelung

Foto: privat

der Kulturwandel hat begonnen! bangr

nooma („es gibt nichts besseres als Wissen“)

klärt über die gefahren der weiblichen

genitalverstümmelung auf. durch

diese initiative von rakieta Poyga wurden

bereits 30.000 Mädchen geschützt in einem

land, in dem 80 Prozent der 15- bis

49-Jährigen betroffen sind. 90 Prozent

dieser frauen sagen, ihre töchter sollen

unversehrt aufwachsen. angst vor sozialer

ausgrenzung, tief sitzender (irr-)

glaube und ökonomische Zwänge wegen

besserer heiratschancen führen dazu,

dass weiter beschnitten wird. Poyga sagt:

„ich werde das ändern. Menschen brauchen

hilfe, um traditionen zu beenden.“

indien: ländliche entwicklung und bildung

das ausbildungszentrum für ländliche

entwicklung und bildung in tagore

konnte in einem kleinen heim erstmals

fünf straßenkinder, die auch Waisen

sind, aufnehmen. sie werden begleitet,

sodass sie später zur schule gehen

und einen beruf erlernen können. für

schulabbrecher wird ein Kurs gestartet

zur reparatur von Zweirädern, Motorrädern

und fahrrädern - eine Möglichkeit

um später auf eigenen füßen zu

stehen.

das bisherige Zentrum in rhanebennur

trägt sich durch vermietungen nun

selbst. so kann in dharwad ein neues

Zentrum entstehen, vor allem für sozial

schwache.

Allen Spenderinnen und Spendern:

Danke für Ihr Engagement für unsere

Projekte!

[helga schweitzer]

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