für alle Felle Mähnen-, Fell - Euroriding

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für alle Felle Mähnen-, Fell - Euroriding

03 – 05 / 2010

bezahlt von Ihrem Euroridinghändler

Kundenmagazin der Euroriding Reitsport-Fachgeschäfte

Reitbeteiligung

• Erfahrungsberichte

• Wie es funktioniert

• Rechtstipps

• Versicherung

Pferdehaltung

Aktuelle Tipps

für den Weidezaun

Ausrüstung

Reitsportzubehör

„Made in Germany“


2

Umfrage

Reitbeteiligung –

welche Erfahrungen ?

Es kann funktionieren !

„Ich habe schon immer jemanden gehabt,

der mein Pferd mitreitet. Ich habe nicht

die Zeit das allein zu machen und möchte

mein Mädel nicht missen. Sie ist sehr

ehrgeizig und kümmert sich gut. Ich

muss nicht zum Stall, um zu überprüfen

ob alles klar ist.“

„Früher wäre mir niemand auf meine Pferde

gekommen. Irgendwann stellt man

aber mit Erschrecken fest, dass man nicht

jedem Pferd gerecht werden kann. Schon

gar nicht mit einem Vollzeitjob, Haus und

was man noch so alles zu tun hat. Ich bin

froh dass ich heute jemanden habe, dem

ich voll vertrauen kann! Ich muss auch

nichts nachfragen oder prüfen, die Pferde

werden super umsorgt in allen Belangen.“

„Ich bin zwar hinsichtlich meines Pferdes

eigentlich eher egoistisch, muss aber dennoch

sagen, dass meine Reitbeteiligung

super verlässlich ist und von mir totale

Narrenfreiheit bekommen hat. Ich habe

allerdings auch ewig gesucht habe, bis

ich sie fand.“

Aus Pferdebesitzersicht

„Ich habe lange nach einer Reitbeteiligung

gesucht, aber nichts Passendes gefunden.

Dabei fand ich meine Ansprüche

nicht sehr hoch: über 16, Erfahrung im

Umgang mit Pferden und Können auf

A-Niveau, da meine Stute kein Anfängerpferd

ist. Gemeldet haben sich zwei Leute.

Nr. 1 erzählte mir am Telefon, dass sie ja

schon zehn Longenstunden gehabt hätte

und damit erfahren genug wäre. Nr. 2

kam dann, war ganz nett. Aber wer mein

Pferd runterriegelt und davon überzeugt

ist, dass das richtig ist, ist bei mir fehl

am Platz.“

„Ich suche nach einer Reitbeteiligung,

aber leider scheint das ein Ding der Unmöglichkeit

zu sein. Meine zwei Pferde

stehen bei mir zu Hause – mit schönem

Gelände und kleinem Reitplatz – und

sollen dort auch bleiben. Ähnlich wurde

auch inseriert. U.a. meldete sich eine Frau,

dir mir nach halbstündigem Telefonat

sagte, dass sie, wenn ich eine Halle gebaut

habe, gerne den Wallach reiten würde. Sie

sei Sängerin und müsse auf ihre Stimme

aufpassen. Eine andere Person meinte

auch dass sie den Wallach reiten könnte.

Beim Antraben wurde mit den Beinen

geklammert – der Kleine galoppierte an,

Reiter runtergefallen – das wars. Weitere

Telefonate: Stellen Sie doch die Pferde

in Anlage XYZ, dann kümmere ich mich

schon darum. Bei einer Terminabsprache

wies ich darauf hin, dass die Wiese

aufgrund des Regens etwas matschig

sein könnte und daher Gummistiefel

angebracht wären. Die Antwort: ,Wie, die

Pferde stehen auf der Weide? Das geht ja

gar nicht – die holen sie mir doch immer

rein und putzen dann auch, oder?‘ “

„Bei den Reitbeteiligungen bei uns im Stall

beobachte ich rund um die Pferdehaltung

zunehmend die Denkweise: ,Ich zahle

dafür, also muss ich das und jenes nicht

machen.‘ Und ist das Pferd krank und

kann nicht geritten werden, hat die RB

zu tun und kommt nicht zum Stall um zu

schauen wie es ihm geht. Darf das Pferd

aber wieder geritten werden, ist die RB

zur Stelle. Wenn nach Krankheit wieder

Aufbau und dadurch weniger Reiten

möglich ist, lautet die erste Frage: ,Da ja

jetzt weniger Reiten angesagt ist – wie ist

es mit weniger zahlen?‘ “

Aus Reitbeteiligungssicht

„Nachdem ich mein eigenes Pferd als Rentner

auf die Weide schicken musste, ritt ich

als Reitbeteiligung verschiedene andere

Pferde, aber meistens gabs irgendwann

Knatsch mit den Besitzern. Ich habe nämlich

wenig Lust, das Pferd für die Besitzer

auszubilden bzw. zu korrigieren und die

Besitzer eiern nur so herum. Wenn die

RB in Sachen Pferd mehr drauf hat als

der Besitzer, wird es oft problematisch.

Pferdebesitzer, die ständig alles kontrollieren,

sind genauso unbeliebt wie Reitbeteiligungen,

die Trense und Sattelzeug dreckig hinterlassen

Foto: Jacques Toffi

Damit meine ich nicht unbedingt nur das

Reiterliche, sondern auch das know-how

rund ums Pferd – und manchmal auch

tierschutzrelevante Gründe.“

„Wenn an meinem ,RB-Tag‘ der Besitzer

auch noch ritt, habe ich das gehasst. Zum

einen konnte ich dann nicht entscheiden,

wann an diesem Tag ich reite, und zum

anderen hätte ich auch gerne das Pferd

abgepflegt, noch ein wenig an der Hand

grasen lassen wollen usw. Ich hatte ein

recht junges Pony als RB, und wenn ich

fertig war, kamen nacheinander noch die

drei Kinder der Besitzer drauf. Begründung:

Jetzt sei er ja abgeritten... Wenn

ein Pferdebesitzer die Reittage der RB auch

noch mit beansprucht, wäre das daher für

mich ein k.o.-Kriterium. Deshalb frage ich

im Vorfeld mittlerweile immer nach. Und

auch, ob alle gemäß ihrer Reittage zahlen.

Denn dreimal ist es mir passiert, dass ich

die einzige zahlende RB war, die obendrein

auch noch Lederpflege gemacht

hat. Die anderen RB zahlten nichts – und

waren auch keine Freunde oder Bereiter

o.ä. Die Begründungen lauteten von ,das

ginge mich nichts an‘ bis ,das sollte ich

nie erfahren.‘ “

„Mir ist es früher auch öfter passiert, dass

der Pferdebesitzer auf einmal in der Tür

stand und sagte: „Du bist schon da? Eigentlich

wollte ich jetzt reiten“ oder bereits

auf dem Pferd saß und meinte: „Jetzt

kannst du natürlich nicht mehr reiten, der

braucht erst Pause.“ Da habe ich das RB-

Verhältnis aufgelöst. Eine Reitbeteiligung

ist nicht der Depp vom Dienst.“


Aktuell

Neue Regeln im

Kampf gegen Doping

Am 28. April 2010 treten neue Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln

der FN in Kraft. Galt bisher die so genannte Nulllösung nur im

Wettkampf, sind jetzt rund 70 Substanzen generell verboten, also auch

im Training.

Die FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln

(ADMR) definieren die

Nachweis- und Untersuchungsverfahren,

die Art der Verstöße und die Art möglicher

Sanktionen. „Vieles davon stand schon

immer in der LPO, war aber an verschiedenen

Stellen verankert. Jetzt sind alle

Regeln auf zwölf Seiten zusammengefasst

und ergänzt“, erläutert FN-Generalsekretär

Soenke Lauterbach. So wurden

die bisherigen Listen I und II mit den

im Wettkampf verbotenen Substanzen

und Methoden im neuen Regelwerk um

zahlreiche Beispiele angereichert. „Hier

steht also nicht mehr nur, dass ‚Narkotika’

verboten sind, sondern auch eine Liste mit

entsprechenden Substanzen“, erläutert

Lauterbach.

Neu: im Training verbotene

Substanzen

Ganz neu ist die Liste III mit den „im

Training verbotenen Substanzen und Methoden“.

Galt bisher die so genannte Nulllösung

nur im Wettkampf, sind ab Ende

April rund 70 Substanzen generell, also

auch im Training, verboten. „Wir gehen

hier national erst einmal maßvoll heran.

International ist diese Verbotsliste weitaus

umfangreicher. Allerdings werden wir

die Einhaltung unserer Liste auch kontrollieren“,

so Soenke Lauterbach. Für den

Sommer kündigt der Generalsekretär die

ersten Trainingskontrollen an. „Betroffen

davon sind zunächst nur Kadermitglieder.

Das Verbot gilt aber natürlich für alle.“

Gebührenerhöhung mit Augenmaß

Die ADMR sind ein zentraler Bestandteil

eines Clean-Sport-Maßnahmenpaketes,

das das FN-Präsidium beschlossen

hat. Seine Finanzierung wird mit rund

500.000 Euro pro Jahr veranschlagt. Im

ersten Jahr übernimmt die FN die Anschubfinanzierung

in voller Höhe. Ab

2011 tritt eine Gebührenerhöhung in

Kraft. Dadurch verteuert sich unter anderem

im kommenden Jahr die Jahresturnierlizenz

für Topreiter, also diejenigen

mit Leistungsklasse eins, um 120 Euro pro

Jahr, für Reiter der Leistungsklassen vier

bis sechs um 1,50 Euro. Für Reiter bis 18

Jahre der unteren Leistungsklassen bleibt

alles beim Alten. „Wir haben versucht,

die Kosten möglichst gerecht zu verteilen.

Derjenige, der häufiger und in höher

dotierten Prüfungen startet, zahlt mehr

als ein ‚Hobbyreiter’, der vielleicht nur

fünf Mal pro Jahr an einem A-Springen

teilnimmt“, so Lauterbach. Ein Teil der

durch die Gebührenerhöhung erzielten

Einnahmen wird an die Landespferdesportverbände

gehen, die damit ihrerseits

Clean-Sport-Maßnahmen in ihrem

Verantwortungsbereich ergreifen können.

Die kompletten FN-Anti-Doping- und Medikationskontrollregeln sind

im Internet unter www.pferd-aktuell.de (Pferdesport A-Z, Stichwort

„Doping“) nachzulesen.


4

Im Focus

Foto: www.Ramona-Duenisch.de

Mangelnde Zeit ist der häufigste Grund, warum Pferdebesitzer auf

der Suche nach einer Reitbeteiligung sind. Wichtig ist, dass Besitzer

und Reitbeteiligung offen miteinander reden.

Für Pferdebesitzer ist die Begrüßung

im Stall durch ein

frohes Wiehern ein Highlight

des Tages. Das Gefühl, sein

Pferd gut versorgt und geritten

zu haben, wenn man aus

dem Stall nach Hause fährt,

kann herrliche Zufriedenheit

vermitteln. Auch der Gedanke

des Unabkömmlichseins ist

irgendwie schön. Verantwortung

ist ein gutes und wertvolles

Gefühl. Man übernimmt sie

gerne, wenn man den Partner,

um den es geht, liebt.

Kein Königreich,

aber eine Reitbeteiligung

Umso belastender kann es sein,

wenn man merkt, dass man

es einfach nicht mehr schafft.

Wenn die Abende im Büro immer

länger werden und Kraft

und Zeit eben doch einige

Male pro Woche nicht mehr

zum Reiten ausreichen. Wenn

das Reiten nur noch zur hektischen

Veranstaltung zwischen

Terminen und Kindern wird.

Die Zeit ist der häufigste Faktor,

warum Pferdebesitzer auf der

Suche nach Reitbeteiligungen

sind. Der tägliche Druck: ,Ich

Ein Pferd, ein Pferd – ein Königreich für… Wenn

auch nicht gleich ein ganzes Königreich, so würden

doch viele Leute eine Menge für ein eigenes Pferd

geben. Auf dem Weg zu diesem Traum heißt die Lösung

oft: Reitbeteiligung. Doch es gibt kaum eine

Beziehung, die häufiger zu Konflikten führt.

muss in den Stall und mich

kümmern‘, wird zur Belastung.

Ein Pferd kostet Zeit, Energie

und natürlich Geld. Da kommt

auch mancher Pferdebesitzer

ohne die finanzielle Unterstützung

einer oder mehrerer Reitbeteiligungen

nicht aus. Bevor

man also an den schmerzlichsten

Schritt, den Verkauf des

Pferdes denkt, macht sich der

Pferdebesitzer auf die Suche

nach einem passenden Partner.

Ein Partner, der sich um das Familienmitglied

Pferd genauso

liebevoll kümmert, es genauso

reitet und pflegt, wie man es

erwartet. So ist schon die Ausgangslage

aus zwei Gründen

fast immer schwierig: Erstens

sucht der Pferdebesitzer meist

aus einer Notsituation heraus

eine Reitbeteiligung und

zweitens sind die Erwartungen

enorm hoch.

Der Kompromiss

Etwas unbeschwerter mag der

sein, der ein Pferd als Reitbeteiligung

sucht. Meist sind das engagierte

Hobbyeiter, die mehr

Zeit mit Reiten verbringen

wollen als einmal in der Woche,

die nicht jede Woche ein

anderes Pferd zugeteilt bekommen,

sondern sich intensiver

mit einem Tier beschäftigen

wollen. Viele sind auch auf

der Suche nach einer tieferen

Beziehung als zu einem Schul-

pferd, das vielleicht gleich

nach ihnen noch ein weiterer

Schüler reitet. Sie vermissen

das Kümmern, das Pflegen und

die Zeit mit dem Pferd. Bei einer

Reitbeteiligung muss man

nicht um Punkt 16.00 Uhr

fertig sein, da kann man auch

mal zehn Minuten länger am

hingegebenen Zügel bummeln.

Und eine Reitbeteiligung ist

meist auch kostengünstiger als

Reitstunden im Schulbetrieb.

Zugegeben: Der Traum fast

jeden Reiters ist das eigene

Pferd und die Reitbeteiligung

oft der Kompromiss, wenn

man für ein eigenes doch zu

wenig Zeit oder Geld hat oder

man es sich einfach noch nicht

zutraut. Der Besitzer sucht

aus einer Notsituation heraus,

die Reitbeteiligung meist als

Kompromisslösung und beide

haben hohe Erwartungen –

komplizierter geht es kaum.

Mustervertrag

Ein von der FN zur Verfügung

gestelltes Muster für einen

Reitbeteiligungsvertrag

zwischen Pferdebesitzer

und Reitbeteiligung können

Sie unter www.FNverlag.de

im Menüpunkt „Shop“, Kategorie

„Merkblätter und

Broschüren“, Bereich „Vertragsmuster“

herunterladen

(Schutzgebühr 4,– E).


Die Dreiecksbeziehung

Eine Reitbeteiligung bedeutet

mehr Freiheiten auf der einen,

aber auch mehr Regeln auf der

anderen Seite. Ähnlich geht

es dem Pferdebesitzer: mehr

Freiheit auf der einen Seite,

mehr Kompromissbereitschaft

und Einschränkung auf der

anderen. Besitzer, die immer

zugucken, wenn man reitet,

die kontrollieren, ob man die

richtige Decke drauf gemacht

hat, die fünf Minuten vorher

oder gar nicht anrufen und sagen,

dass sie doch lieber selbst

reiten wollen: ein Greuel für

Mitreiter! Mitreiter, die nicht

erscheinen am vereinbarten

Tag, sich nicht an Absprachen

halten, die Pferd und Sattelzeug

verklebt und dreckig

hinterlassen: eine Katastrophe

für Besitzer! Zuverlässigkeit

und das Einhalten von Vereinbarungen

ist auf beiden Seiten

ein absolutes Muss, wenn eine

Reitbeteiligungs-Beziehung

funktionieren soll.

Und es gilt, von Anfang an

offen miteinander zu reden:

Häufig sind es die völlig verschiedenenErwartungshaltungen,

die eine solche Konstellation

zum Scheitern verurteilen.

Während der Mitreiter am

liebsten zwei Stunden ins Gelände

geht, sucht der Besitzer

einen engagierten Dressurreiter

... Deshalb: klare Absprachen

vom ersten Tag an – sonst

geht es nicht. Wer erwartet

was und passt das überhaupt

zusammen? Natürlich gehören

auch klare finanzielle Regeln

dazu, wie: Was kostet meine

Reitbeteiligung im Monat?

Was passiert, wenn das Pferd

aus gesundheitlichen Gründen

nicht geritten werden kann?

Wie sieht es mit Schmiede-

und Tierarztkosten aus? In

aller Euphorie darf auch nie

die Frage nach der Haftung

außer Acht gelassen werden.

Wer zahlt, wenn… Eindeutige

Absprachen, Zuverlässigkeit

und ständige, offene Kommunikation

miteinander sind

der Grundbaustein für eine

gelungene Beziehung. Hinzu

kommt ein normales Maß an

Flexibilität und Rücksichtnahme,

wenn der eine kurzfristig

nicht kann oder schlicht etwas

vergessen hat, z.B. das Martingal

wieder in den Spind

zu schließen oder das Kräutermüsli

unterzumischen. In

dieser Beziehung sind es oft

die kleinen Auslöser, die einen

großen Krach heraufbeschwören.

Doch alles kann nur funktionieren,

wenn Pferdebesitzer

und Mitreiter dieselbe Einstellung

zum Pferd haben. Wenn

der eine darin ausschließlich

das perfekte Sportgerät sieht

und der andere in erster Linie

den Freund und Freizeitpartner,

wird es keine langfristige

Zusammenarbeit geben. Die

Einstellung zum Pferd gibt

den Ausschlag, ob daraus tatsächlich

eine glückliche „Dreiecksbeziehung“

werden kann.

Kim Kreling

online suchen

Auf www.finde-reitbeteiligung.de

können Pferdebesitzer und Suchende

nach einer Reitbeteiligung miteinander

in Kontakt kommen. Mehr als

4.000 Seitenaufrufe pro Tag zeigen das große

Interesse an diesem Thema. Ein Inserat einzustellen, ist

unkompliziert und kostenlos. Die Suche kann man gezielt

z.B. nach Umkreis, Disziplinen, Ausbildungstand oder Größe

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Der Fall: Als Silke (S) sechzehn Jahre

alt wurde, bekam sie von ihren Eltern

das Pferd Charlotte (C) geschenkt. Als S

zwanzig wurde, wollte sie in München

studieren. Ihre Eltern meinten, sie solle

C verkaufen, denn in München seien die

Einstellkosten für ein Pferd doppelt so

hoch wie zu Hause. S wollte sich nicht

von C trennen, und sie fand in F eine pferdebegeisterte

Freundin, die ihr versprach,

sich an Pension, Versicherung, Tierarzt

und Hufschmied zur Hälfte zu beteiligen.

So wurde es abgemacht, und an einem

Tage ritt S, am anderen F das Pferd.

Eines Tages war S im Urlaub, und dafür

kümmerte sich F um C. Sie ritt auf dem

Reitplatz, der etwa 100 Meter vom Stall

entfernt liegt. Dazwischen befindet sich

eine Straße, auf der sehr selten Autos

fahren. Der Vater (V) eines sechsjährigen

Mädchens (M) schaute F beim Reiten zu,

und M war begeistert. Als F abstieg, kam

V auf sie zu und fragte, ob sich M auf den

paar Metern zum Stall auf C setzen dürfte,

während F das Pferd führte. F meinte,

dies sei gar kein Problem, setzte M in den

Sattel und ging los. Eine Reitkappe für M

war nicht zur Hand. V ging nebenher. Als

sie noch 30 Meter zur Straße Richtung

Stall vor sich hatten, brauste ein Motorrad

daher. Der Fahrer ließ den Motor kurz

besonders laut aufheulen, um der hübschen

F zu imponieren. Darüber erschrak

C so sehr, dass sie einen großen Satz zur

Seite machte. M stürzte und zog sich eine

gefährliche Schädelverletzung zu. Sie

kam ins Krankenhaus. Nach einer komplizierten

Operation und vielen Wochen

Aufenthalt wurde M schließlich wieder

6

Im Focus

Pferd

& Recht

Was passiert, wenn die Reitbeteiligung

aus Gefälligkeit ein

Kind aufs Pferd setzt, letzteres

scheut und das Kind trägt nach

einem Sturz bleibende Schäden

davon? Rechtsanwalt Uwe Th.

Haug berichtet.

Kommt jemand ernsthaft zu Schaden,

kann darüber die Freundschaft zerbrechen

Foto: www.Ramona-Duenisch.de

entlassen, aber eine leichte Behinderung

wird zurückbleiben.

Die Krankenkasse der M verlangt 30.000 €

Heilungskosten von S als Eigentümerin,

und V verlangt für M ein beträchtliches

Schmerzensgeld von F, weil sie M ohne

Reitkappe hatte reiten lassen. Als dann

auch noch ein Brief von der Haftpflichtversicherung

eintrifft, sie lehne die

Übernahme des Schadens ab, weil F grob

fahrlässig gehandelt hätte, ist die Freundschaft

zwischen S und F dahin.

Wie ist die Rechtslage?

S haftet als Tierhalterin gegenüber M und

deren Krankenkasse für den Schaden, da

sich in dem Erschrecken des Pferdes eine

typische Tiergefahr verwirklicht hat. Zur

Halterin des Pferdes wird F nicht, auch

wenn sie sich als Reitbeteiligung noch

so sehr um die wirtschaftlichen Belange

rund um das Pferd kümmert. Dabei muss

der Halter nicht unbedingt identisch mit

dem Eigentümer des Pferdes sein. Halter

ist derjenige, der das Risiko übernimmt,

dass das Pferd Schaden anrichtet und

seinerseits zu Schaden kommt. Das Risiko,

dass das Pferd selbst zu Schaden kommt,

hat F jedoch nicht übernommen. Sie ist

allenfalls Tierhüterin, aber als Tierhüterin

haftet F nicht, da sie kein Verschulden

trifft (der Tierhalter haftet für alle Gefahren,

die vom Tier ausgehen, auch wenn

er selbst keinen Fehler macht, während

der Tierhüter nur für ein Verschulden

haften muss, d.h. wenn er einen Fehler

begeht): Die Sorgfaltspflicht, darauf zu

achten, dass der Reiter eine Reitkappe

trägt, trifft zwar einen Reitlehrer im

Rahmen seiner Unterrichtspflicht, aber

nicht F, die sich nur um das Pferd zu

kümmern hat. Dass C erschrak, ist auf

keinen Fehler der F zurückzuführen.

Ein erhebliches Mitverschulden trifft

aber V und damit M selbst, da er durch

seine Bitte an F, sie einmal auf C sitzen

zu lassen, die Gefahrenlage erst hat

entstehen lassen, und zwar erst recht,

weil M keine Reitkappe trug. S kann

sich als Tierhalterin nicht an F als Tierhüterin

halten, da F – wie gesagt – kein

Verschulden trifft.

Die Haftpflichtversicherung lehnt

zu Unrecht ab: Grobe Fahrlässigkeit

schließt den Versicherungsschutz nur in

der Sachversicherung aus, nicht in der

Haftpflichtversicherung. Sie muss deshalb

den Schaden der M zahlen.

Im Ergebnis blieb F unbehelligt – vom

Ärger des Prozesses abgesehen. S musste

einen Teil des Schadens zahlen, und die

Haftpflichtversicherung musste diesen

übernehmen.

Expertentipp

Tierhalter ist nicht unbedingt nur der

Eigentümer, sonst würde das Gesetz

auch von einer „Eigentümerhaftung“

sprechen, nicht von der Haftung des

Tierhalters. Wenn man eine Reitbeteiligung

eingeht, sollte man sich

darüber Gedanken machen, wie man

den Vertrag so ausgestaltet, dass man

nicht zum Tierhalter wird. Dafür, dass

man Tierhalter ist, kann sprechen, dass

man für das Tier Versicherungen im

eigenen Namen abschließt, weil dies

darauf hindeutet, dass man selbst für

die Risiken einstehen möchte, dass

das Tier Schaden anrichtet oder selbst

zu Schaden kommt. Wenn man aber

dem Eigentümer nur einen Teil der

Versicherungsprämien erstattet, um

als Reitbeteiligung reiten zu dürfen, so

ist dies unschädlich. Im Übrigen gilt:

Auch wenn man das Tier noch so gern

hat und deshalb allein besitzen möchte,

sollte man es unterlassen, den (Mit-)

Eigentümer zu spielen.

RA Uwe Th. Haug

www.haugpartner.de


Reitbeteiligung – auch

ein Fall für die Versicherung

Achtung Stolperfalle: Fremdreiterrisiko

sei eingeschlossen, steht

oft im Vertrag zur Pferde-Haftpflichtversicherung.

Ein Begriff, der sich einfach

anhört, aber zu hinterfragen ist,

erklärt Martin Hake, Haftpflichtexperte

der R+V Versicherung.

Mitversichert ist bei eingeschlossenem

Fremdreiterrisiko, wenn sich der

Fremdreiter im Umgang mit dem Pferd

selbst verletzt oder anderen einen Schaden

zufügt. Fremdreiter ist zunächst

einmal jeder, der sich außer dem Besitzer

aufs Pferd setzt. Die Rechtsprechung

macht hier jedoch einen feinen, aber

schwerwiegenden Unterschied, wenn

der Fremdreiter eines Privatpferdes

nicht nur gelegentlich mit dem Pferd

umgeht oder es reitet, sondern sich wie

ein Besitzer geriert. Dann handelt es sich

nicht mehr bloß um einen Fremdreiter,

sondern um eine Reitbeteiligung. Eine

solche kümmert sich erstens regelmäßig

um das Pferd und zweitens erbringt sie

Gegenleistungen wie ein Besitzer: Sie bezahlt

monatlich eine gewisse Summe für

anteilige Unterhaltskosten oder erarbeitet

diese durch Gegenleistungen wie Misten,

Füttern und Putzen.

Reitbeteiligungen werden von den Versicherungen

unterschiedlich behandelt.

Manche bestehen für die Mitversicherung

auf einer namentlichen Nennung,

andere brauchen nur die Information,

dass es eine Reitbeteiligung gibt. Der

Pferdehalter sollte daher unbedingt mit

seiner Versicherung die Handhabung und

Mitversicherung klären, rät Martin Hake.

Ist die Reitbeteiligung eingeschlossen,

deckt die Versicherung alle Schäden ab,

die das Pferd in der Obhut oder im Beritt

der Reitbeteiligung einem Dritten zufügt.

Entscheidend ist aber: Wie sieht der Versicherungsschutz

aus, wenn sie sich selbst

verletzt? „Das kommt darauf an“, meint

Martin Hake. Rechtlich sei die Reitbeteiligung

durch den regelmäßigen Umgang

mit dem Pferd dem Besitzer gleichgestellt

und könne daher wie dieser keine Leis-

tungen aus der Haftpflicht-Versicherung

in Anspruch nehmen. Wenn das Pferd

der Reitbeteiligung selbst einen Krankenhausaufenthalt

beschert oder eine

Beule in ihr Auto tritt, so werden diese

Schäden wie ausgeschlossene Eigenschäden

des Versicherten behandelt. „Bei der

R+V sind diese Ansprüche gegenüber

dem Besitzer und Pferdehalter jedoch

ausdrücklich eingeschlossen, damit die

Reitbeteiligung nicht schlechter gestellt

ist als der Fremdreiter“, erklärt der Ex-

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Mitreiter gesucht?

Vorsicht: die

Versicherung

unterscheidet

zwischen

gelegentlichem

Fremdreiter

und einer

Reitbeteiligung

Foto: Jacques Toffi

perte. Diese Lösung ist auch in anderer

Hinsicht wesentlich besser: Manche

Pferdebesitzer vereinbaren mit ihrer

Reitbeteiligung zwar einen schriftlichen

Haftungsausschluss. Aber: Der gilt nicht

gegenüber Dritten und nicht gegenüber

den Kranken- und Rentenkassen – dieser

Haftung kann sich der Tierhalter nicht

entziehen und trägt somit weiterhin ein

erhebliches Restrisiko. An einer Mitversicherung

der Reitbeteiligung führt somit

zur Risikoabsicherung kein Weg vorbei.

7


8

Portrait

Deutschlands

bester Profi

In der Rangliste kommt er auf

Platz zwei hinter Isabell Werth –

und das mit „ganz normalen

Mitteln“.

In der internationalen Dressurszene

ist er als Anlaufpunkt für

Top-Pferde mit erstklassiger

Ausbildung bekannt: Hartwig

Burfeind, Bundeschampion der

deutschen Dressur-Profis.

Er gehört zu den Spezialisiertesten

unter den Spezialisten.

Er züchtet nicht, bildet kaum

junge Pferde aus und hat auch

seine Lehrtätigkeit stark reduziert.

Hartwig Burfeind

konzentriert sich aufs Reiten

und Vermarkten – und das mit

enormem Erfolg.

Sein Rezept ist so schlicht

wie effektiv: Qualität! „Man

muss außergewöhnliche Pferde

mit überdurchschnittlichen

Grundgangarten haben, mit

denen man entspannt eine

S-Dressur gewinnen kann

und die am liebsten auch im

Grand Prix erfolgreich sind“,

betont der 43-Jährige. Klingt

ein bisschen wie ein „Wunschkonzert“,

aber für Hartwig

Burfeind ist das realistisch.

„Wir können uns die Pferde fast

aussuchen. Wir sind jahrelang

als Adresse für Top-Pferde

bekannt. Zu uns kommen

Kunden mit Qualitätspferden,

die wir dann weiter fördern

und weltweit verkaufen.“ So

hat Burfeind immer zwei bis

drei wechselnde Grand Prix-

Pferde unter dem Sattel und

mehrere für die Kleine Tour.

Nur ein einziges Pferd bei ihm

im Stall ist unverkäuflich. Das

ist der 16-jährige Schweizer

Hengst Goofy de Lully. „Goofy

ist seit 2006 bei mir im Beritt.

Er gehört einer Schweizer Familie,

die ihn nicht verkaufen

will. Sie haben in der Schweiz

keinen passenden Reiter für

Goofy gefunden, so kam er

zu mir. Und wir haben in der

vergangenen Saison 14 Grand

Prix-Prüfungen gewonnen.“

Goofy stammt ab von Gauguin

de Lully, der unter Christine

Stückelberger zwei Olympische

Medaillen gewann.

Mit Goofys Hilfe wurde Hartwig

Burfeind im vergangenen

Jahr Deutscher Champion der

Berufsreiter und ist auch in

die Saison 2010 bereits wieder

mit einem Knaller gestartet:

Doppel-Sieg in den Grand

Prix-Prüfungen in Verden.

Direkt hinter Isabell Werth

Insgesamt hat Burfeind im vergangenen

Jahr mit drei Grand

Prix-Pferden etwa 50 Grand

Prix-Platzierungen erritten,

dazu kamen etlichen Erfolge

in S-Dressuren. Da scheint es

fast kein Wunder, dass er sich

bei der Dressur-Rangliste der

Deutschen Reiterlichen Vereinigung

auf den zweiten Platz

nach vorne katapultiert hat, direkt

hinter Isabell Werth und

vor Kaderreiter wie Matthias

Rath, Hubertus Schmidt und

Heike Kemmer. „Darauf bin

ich wirklich stolz. Vor allem,

weil ich das mit ganz ‚normalen

Mitteln’ hinbekommen

habe.“ Dennoch ist zurzeit die

internationale große Bühne

für ihn kein wirkliches Thema.

„Es macht keinen Sinn mit dem

16-jährigen Goofy jetzt noch

Fotos: Jacques Toffi

die internationale Schiene zu

fahren. Dazu bräuchte ich ein

jüngeres gutes Grand Prix-

Pferd, das mir langfristig zur

Verfügung steht. Aber ich habe

bisher noch keinen Sponsor

gefunden. Goofy ist das erste

Pferd, das mir zur Verfügung

steht.“ Wenn er international

angreifen wollte, bräuchte er

am besten drei richtig gute

Pferde, betont Burfeind. Den

Ehrgeiz für eine noch größere

reiterliche Karriere hätte er.

„Aber dann müsste wirklich alles

passen. Ich bin der Typ, der

etwas richtig und vernünftig

macht oder ich lasse es sein.“

Die Hoffnung, dass er noch

einmal ein wirklich außergewöhnliches

Pferd findet und

einen Sponsor, der Spaß daran

hat, ist da.

Richtig oder gar nicht – das

war schon als kleiner Junge

sein Motto. Und schon als

Sechs- oder Siebenjähriger war

er sicher: „Ich möchte reiten.“


Sein Vater hatte einen landwirtschaftlichen

Betrieb in

Sandbostel und züchtete Pferde.

Zunächst war Hartwig sowohl

im Dressur- als auch im

Springsattel erfolgreich unterwegs,

entschied sich aber für

die Dressur. „Erstens ist es bei

meiner Größe wirklich schwierig

ein passendes Springpferd

zu finden“, erklärt der 1,98

Meter-Mann. „Und außerdem

ist die Dressur letztlich das,

womit man Geld verdienen

kann. Das sieht man schon

bei den Preisen für die Dressurpferde

auf den Auktionen.“

Schon als Junger Reiter startete

er durch, getreu seinem Motto:

richtig oder gar nicht. Zweimal

wurde er Deutscher Meister

und gewann Einzelbronze und

Mannschaftsgold bei Europameisterschaften.

„Das alles“ mit

Wohlfühleffekt

Bereut hat er seine Entscheidung

für die Dressur nie. „Mir

geht es gut. Und wer weiß, ob

ich das alles so im Springsport

hinbekommen hätte.“ Das

alles – damit meint Burfeind

nicht nur seine Erfolge. 2002

hat er den kompletten Hof,

den er 1988 von seinem Vater

übernommen hat, umgebaut:

mit 30 Boxen, einer 20 mal 50

Meter Reithalle, einem 20 mal

60 Meter Außenplatz, einer

Führanlage mit Longierzirkel,

Putz- und Waschplätze, Solarien

und einer gehörigen Portion

Wohlfühl-Effekt. „Ich liebe

es, auf dieser Anlage zu sein.

Ich finde, es ist wunderschön

geworden.“ Zu „das alles“ gehört

auch seine Unabhängigkeit.

„Mir hat nie einer gesagt,

mach das oder das. Und ich

glaube, diese Unabhängigkeit

strahle ich auch aus.“ Und er

genießt diese Unabhängigkeit,

ebenso wie seinen Beruf an

sich. „Was ich leidenschaftlich

gerne mache, ist Pferde zu vermarkten.

Tolle Pferde und tolle

Kunden passend zusammen zu

bringen. Aber ich fahre auch

sehr gerne aufs Turnier.“

Fünf Jahre lang war er als

Trainer in den USA aktiv. Jeden

Monat ist er einmal über den

Teich geflogen und wieder

zurück. „Zu der Zeit saß ich

wirklich unwahrscheinlich

viel im Flieger, aber im vergangenen

Jahr habe ich mich

dann entschieden, mich mehr

auf meinen Sport zu konzen-

Hartwig Burfeind – amtierender

Champion der Berufsreiter Dressur

trieren. Ich hatte zuvor auch

schon Schweizer und Japaner

trainiert, aber man kann sich

nicht zerreißen.“ Bekannt

wurde Burfeind auch als Top-

Trainer von Nachwuchsreitern,

beispielsweise das Brüderpaar

Viebrock sammelte unter seiner

Betreuung etliche Erfolge

und Europameisterschaftstitel.

Einige ausgewählte Reiter trainiert

er auch heute noch, zum

Beispiel eine Engländerin, die

damit liebäugelt, in London

2012 an den Start zu gehen.

Mit Ruhe und Chill-Zeiten

Und letztlich gehört zu „das

alles“ auch sein Lebensstil,

den er sich erarbeitet hat. Morgens

reitet er „in herrlicher

Ruhe“ mit seiner Lebensgefährtin

Juliane Brunkhorst

die Pferde. Juliane Brunkhorst

war ihrerseits im Jahr 2000

Vize-Europameisterin bei den

Dressur-Junioren, hat dann

BWL studiert und ist seit 2009

mit auf der Anlage ihres Le-

bensgefährten eingestiegen.

„Juliane und ich – wir ergänzen

uns perfekt. Das passt einfach.

Auch im Training helfen wir

uns gegenseitig“, betont Burfeind.

„Und ich bin ein gelehriger

Schüler. Ich hatte nie

Probleme, etwas umzusetzen.“

Früher ist er bei legendären

Ausbildern wie Willi Schultheis

und Herbert Rehbein

geritten, hat mit Harry Boldt,

Holger Schmezer und Jean

Bemelsmans trainiert. Heute:

„Ich versuche immer, mir von

jedem das beste abzugucken.

Und das möchte ich dann

noch etwas besser hinkriegen

als die anderen.“

Hartwig Burfeind ist durch

und durch Pferdemann, aber

er achtet auch auf ein Leben

neben den Pferden. „Mein Vater

ist früh gestorben und hat

immer nur geackert. Für mich

muss es eine Mischung sein

aus Reitsport, Entspannung,

Partnerschaft und anderen Aktivitäten.“

Mit seinen beiden

Söhnen, Niklas (13) und Julius

(9), geht Burfeind beispielsweise

leidenschaftlich gerne

auf den Golfplatz. „Das gefällt

mir gut und ist eine schöne

Abwechslung.“ Ansonsten

geht er gerne gemütlich essen,

verschwindet für einen Kurzurlaub

zum Skifahren in die

Berge oder an die See. „Oder es

wird mal schön zu Hause auf

der Couch ‚gechilled’.“

Zukunftssorgen? Hat Hartwig

Burfeind überhaupt nicht. Die

Worte Wirtschaftskrise oder

DAX-Index spielen für ihn

keine Rolle. „Wir verkaufen

Pferde weltweit, viel in die

USA, England, China oder

Japan – die investieren alle

in Pferde. Und wir haben

dabei das Glück, dass wir in

einem Segment arbeiten, das

wirtschaftsunabhängig ist.

Da ist es völlig unwichtig, ob

der DAX gerade hoch oder

niedrig ist. Ich mache mir da

überhaupt keine Sorgen.“

Kim Kreling

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10

Pferdehaltung

Weidezauntipps

Worauf man beim Bau eines Elektrozaunes achten sollte und wie man

häufig gemachte Fehler vermeidet, erklärt Experte Dr. Wolfgang Fehse

aus dem Forschungs- und Entwicklungszentrum für Weidezauntechnologie

der AKO-Agrartechnik in der Unternehmensgruppe Kerbl.

Welches Leitermaterial

empfehlen Sie?

Breitbänder weisen eine optimale

Sichtbarkeit auf. Elektroseile

wiederum bieten eine geringere

Angriffsfläche bei Witterungseinflüssen

wie zum Beispiel

Wind. Sehr wichtig ist der Leitungswiderstand

des Materials:

Je kleiner, desto besser leitet es.

Je länger der Zaun, desto besser

muss die Leitfähigkeit sein. Eine

echte Neuheit ist der TriCOND

Leiter. Er zeichnet sich durch

eine 5-fach höhere Leitfähigkeit

als vergleichbare Edelstahldrähte

in herkömmlichen Bändern

und Elektroseilen aus. Damit

gibt es endlich eine erschwingliche

Alternative zu teuren, meist

verzinnten Kupferleitern.

Bei Wärme dehnt Draht sich aus,

bei Kälte zieht er sich zusammen.

Kann man verhindern, dass die

Leitungen durchhängen?

Ja, durch rostfreie Draht- bzw.

Seilspanner. Diese werden nachträglich

in die befestigte Zaunlei-

tung eingesetzt. Durch Drehung

wird dann der Draht gespannt.

Außerdem empfiehlt sich das

Anbringen einer Temperatur-

Ausgleichfeder. Diese fängt die

Schwankungen auf und der

Draht bleibt immer gespannt.

Dadurch lässt sich sogar kostensparend

der Abstand der Weidezaunpfähle

vergrößern.

Warum sollte man beim

Flicken keine Knoten in die

Zaunleitungen machen?

Bei Knotenstellen liegen die Leiterdrähte

nicht sauber aufeinander,

was zu Funkenbildung führen

kann. Die Enden oxidieren,

es kommt zu Spannungsverlust

und somit zu Schwachstellen

der Hütesicherheit. Für jedes

Leitermaterial gibt es passende

Verbinder, empfehlenswert ist

Edelstahlmaterial.

Ebenso sind spezielle Kabel zum

Verbinden mehrerer Zaunleitungen

und für den Anschluss

vom Elektrogerät zum Zaun

erhältlich.

Unter www.weidezaunrechner.de können Sie mit wenigen

Klicks Ihren individuellen Zaunbedarf zusammenstellen lassen.

Sie wählen bestimmte, auf Sie zutreffende Vorgaben aus und

erhalten eine ausdruckbare Übersicht über Art, Anzahl und

Preis des benötigten Zubehörs.

Foto: AKO-Agrartechnik

Schlechte Erdung ist in den

meisten Fällen der Grund für

Störungen im Elektrozaun.

Wie macht man es richtig?

Bei mangelhafter Erdung bildet

sich bei Tierberührung

kein Stromkreislauf – der Elektrozaun

funktioniert nicht. Die

Erdung sollte möglichst an

einer Stelle errichtet werden,

wo es feucht ist. Trockenheit,

Sandboden, Steine usw., aber

auch Ableitungen am Zaun

durch Bewuchs, defekte Isolatoren

usw. machen es erforderlich,

mehrere Erdspieße

zu setzen. Diese sollten aus

nichtrostendem Material bestehen,

wie z.B. verzinktem

Metallrohr, und im Abstand

von ca. 3 m eingeschlagen

werden. Abschließend werden

sie mit einem gut leitenden,

rostfreien Draht und Erdungsklemmen

bzw. speziellem

Erdanschlusskabel verbunden.

Zur Kontrolle kann man mit

einem Zaunprüfer am Erdungsstab

prüfen, ob dort Spannung

anliegt. Sollte ein Wert von

mehreren hundert Volt angezeigt

werden, wissen Sie, dass

die Erdung nicht ausreicht und

ein weiterer Stab gesetzt bzw.

eine besser geeignete Stelle

gefunden werden muss.

Worauf sollte man beim Akku

des Weidezaungerätes achten?

12-Volt-Nassakkus sind spezielle

Batterien für den Weidezaunbereich.

Sie haben eine niedrige

Selbstentladung durch langsame

Lade- und Endladezyklen. Auto-

oder Traktorbatterien hingegen

sind reine Starterbatterien und

für den Dauerbetrieb nicht

optimal ausgelegt. Bei 9-Volt-

Trockenbatterien sind Alkaline-

Batterien zu bevorzugen, diese

halten während der gesamten

Lebensdauer einen konstant

hohen Spannungsverlauf. Bei

Trockenbatterien ist es aufgrund

der Luft-Sauerstoff-Reaktion

wichtig, dass der Verschlussaufkleber

an der Oberseite komplett

entfernt wird, um die Batterie

vor dem Ersticken zu schützen.

Um die Lebensdauer der Trockenbatterie

zu erhöhen, sollten

bei einer längeren Ruhephase,

z.B. im Winter, die Luftlöcher an

der Oberseite wieder mit einem

Klebeband verschlossen werden.

Der größte Feind einer 9-Volt-

Batterie ist aber wie bei allen

Weidezaungeräten der Bewuchs.

Welche Neuentwicklungen

gibt es?

Die neue PowerStation-Generation

von AKO enthält einen

leistungsfähigen Mikrocontroller,

wodurch eine wesentlich

höhere Zuverlässigkeit sowie

ein äußerst kompakter Aufbau

erreicht wird. Zaunspannung,

Ausgangsenergie, Betriebsspannung

und Zaunzustand werden

ständig mit hoher Genauigkeit

ausgewertet. Die intelligente

Energieregelung bedeutet hohen

Wirkungsgrad und optimale

Batterielebensdauer. Mit hoher

Ausgangsspannung bei kleinstem

Verbrauch und größter

Schlagstärke belegt die neue

PowerStation bei 9-V-Geräten

den Spitzenplatz hinsichtlich

Funktionalität und Effizienz.

Interview: Beate Uhlenbrok


12

Ausrüstung

Qualität aus Deutschland

EQuest: über eine Million Schabracken

Wie reagiert man in einer Zeit, in

der es scheint, als müsse alles immer

billig und noch billiger sein?

Das westfälische Unternehmen

Hölscher hat darauf eine selbstbewusste

Antwort. Ob Halfter,

Stricke, Sattelunterlagen oder

Decken: die deutsche Qualitätsherstellung

ist fester Bestandteil

der Firmenphilosophie.

Von einer 1899 gegründeten kleinen

Seilerei hat sich die Hölscher GmbH

& Co. KG, Inhaber der Reitsportmarke

EQuest, mittlerweile zu einem der führenden

Hersteller in Europa entwickelt.

Das Familienunternehmen in vierter

Generation fühlt sich traditionell

höchster Qualität verpflichtet. „Wir

sind fast verspottet worden, weil wir

unsere Produktion nicht nach Fernost

verlegt haben. Alle haben davon abgeraten.

Doch man kann, wenn man nur

will, in Deutschland produzieren und

trotzdem wettbewerbsfähig sein“, sagt

Vertriebsleiter Frank Hölscher.

„Wie reagiert man, wenn mangelnde

Qualität hingenommen und stets über

die billigen Preise gerechtfertigt wird,

wenn alles Nicht-Gewinnmaximierende,

Menschliche über Bord geworfen wird?

Man macht genau das Gegenteil! Beste

deutsche Qualität, guter Service und

Verlässlichkeit sind unsere Merkmale“,

beschreiben die Geschäftsführer Thomas

und Markus Hölscher ihr Erfolgskonzept.

Der Firmensitz in Steinfurt

aus der Vogelperspektive

85 Mitarbeiter sind am Produktionsstandort

im westfälischen Steinfurt

beschäftigt, den schon weit über eine

Million Schabracken und rund 500.000

Pferdedecken verlassen haben. Mit

120 Farb- und Mustervarianten ist

das Angebot an Halftern und Stricken

nahezu konkurrenzlos. Auch das dafür

eingesetzte Gurtmaterial stammt aus

eigener Seilereiproduktion, weshalb der

Hersteller sich dafür verbürgen kann,

dass es besonders strapazierfähig, UVbeständig,

langlebig, hautverträglich

und bakteriell einwandfrei ist.

Apropos eigene Seilerei: neben den hauseigenen

Reitsportprodukten werden

damit weitere Industriekunden versorgt,

und Hölscher Slit als Zulieferer der Kabelindustrie

bildet das dritte Standbein

des Unternehmens.

Roeckl: Handschuhmacher

seit 1839

Schon Kaiserin Sissi und Ludwig II.

ließen ihre Hände von Jakob

Roeckl bekleiden. Heute werden

die Handschuhe der Münchner

Traditionsmarke in über 50 Länder

exportiert und für die Weltelite

im Rad-, Reit-, Biathlon-

und Langlaufsport gefertigt.

Es war im Jahr 1839, als Jakob Roeckl

mit einem kleinen Handschuhmacherbetrieb

den Schritt in die Selbständigkeit

wagte. Schon bald war der findige

Münchner Königlich-Bayerischer Hoflieferant.

Sein Credo: ausschließlich

beste Materialien verwenden und

höchste Sorgfalt auf die Verarbeitung

legen. Diesem Anspruch fühlt sich

auch Stefan Roeckl, seit dem Jahr 2000

Geschäftsführer in der sechsten Generation,

verpflichtet. Um die Marktführerschaft

im Bereich Sporthandschuhe

beizubehalten, entwickelt Roeckl in

Zusammenarbeit mit Spitzensportlern

und Sportmedizinern immer wieder

wegweisende Produktinnovationen in

Material und Schnittführung.

Die Firma Roeckl als

Königlich-Bayrischer Hoflieferant


Sie stellen Qualitätsprodukte her und sichern einheimische Arbeitsplätze: Euroriding News

stellt erfolgreiche Markenfirmen vor, die Reitsportzubehör in Deutschland fertigen.

So z.B. die ROECK Grip Handschuhe,

die wie eine zweite Haut sitzen, absolut

griffig sind und auch das Nachgurten

oder Auftrensen mit Handschuhen zulassen.

Auch der Suprema Handschuh

ist eine exklusive Entwicklung von

Roeckl: ein textiles Leder, das selbst von

Experten von hochwertigem Nappaleder

nicht zu unterscheiden ist. Es vereint

die Geschmeidigkeit von dünnem

Nappaleder mit den Vorzügen textiler

Materialien wie hoher Elastizität und

Atmungsaktivität, und lässt sich zudem

ganz unkompliziert bei 30 Grad in der

Maschine waschen.

Auf die Frage nach Produktimitaten

antwortet Stefan Roeckl: „Leider werden

unsere Produkte in vielen Ländern der

Welt nachgeahmt. Deshalb sind unsere

top-funktionalen Materialien, die wir

weltweit exklusiv führen, auch so wichtig.

Dank dieser unterscheiden sich unsere

Handschuhe von den nachgemachten

nicht nur durch Marke, Passform und

Verarbeitungsqualität, sondern auch

funktional, wie z.B. durch höhere Atmungsaktivität,

Fingerspitzengefühl,

Elastizität und Griffigkeit.“

Roeckl Sporthandschuhe beschäftigt

in der Zentrale in München 18 Mitarbeiter.

Doch das ist noch nicht alles:

die Traditionsmarke Roeckl ist zugleich

auch Marktführer für hochwertige Modehandschuhe

– unter der Federführung

von Stefan Roeckls Schwester Annette.

Zedan: Natürliche Wirkstoffe

für Mensch & Tier

Die Firma MM-Cosmetic GmbH

aus der Mittelrhein-Region ist

spezialisiert auf natürlichen Insektenschutz

für Mensch und Tier,

bekannt unter der Marke Zedan.

Der 1981 gegründete mittelständische

Familienbetrieb in Anhausen ist Spezialist

für besonders milde Kosmetika mit

natürlichen Wirkstoffen, die unter den

Marken ATABA und ZEDAN im Handel

sind. Während man erstere vor allem in

Apotheken, Drogerien und Naturkostläden

antrifft, ist Zedan durch die Reinheit

der Qualität sowohl in der Apotheke

als auch im Reitsporthandel erhältlich.

„Unsere Rohstoffe stammen teilweise aus

kontrolliert biologischem Anbau und die

von uns verwendeten natürlichen Wirkstoffe

lassen wir regelmäßig von einem

neutralen Institut auf Schadstoffrückstände

untersuchen. Darüber hinaus

werden alle Produkte allergologisch-dermatologischen

Tests unterzogen“, erklärt

Geschäftsführer Armin Frank Brietzke.

Umweltfreundliches und naturnahes

Handeln ist wichtiger Bestandteil der

Firmenphilosophie, zu der auch eine

vorbildliche Verbraucherinformation

über die Inhaltsstoffe gehört.

23 Mitarbeiter sind im Segment Reitsport

beschäftigt. Neben dem Klassiker ZEDAN

SP, der als natürlicher und besonders

hautverträglicher Insektenschutz für

Mensch und Tier gleichermaßen geeignet

ist, werden eine Reihe speziell für die

Pferdepflege entwickelter Produkte hergestellt.

So z.B. BREMSENBREMSE classic

für besonders starken Schutz vor Bremsen

und Zecken – bei Reitern besonders beliebt,

da es wie ZEDAN bei Pferden auch

an Weichteilen und wundgescheuerten

Stellen aufgetragen werden kann – und

ZEDAN-Ekzemerpflege mit Ringelblume

aus kontrolliert biologischem Anbau für

Pferde mit sensibler Haut.

Ein wichtiger Teil der Firmenphilosophie

ist der enge Kontakt zum Anwender: Gerne

werden bei MM-Cosmetic Hinweise und

Anregungen bei der kontinuierlichen

Weiterentwicklung der Produkte berücksichtigt.

Für alle Fragen und Anregungen

stehen kostenlose 0800er-Servicerufnummern

zur Verfügung.

13


14

Euroriding intern

Reitsport Blank bezieht Neubau

Pünktlich zum 30-jährigen Firmenjubiläum

hat Reitsport Blank mit demNeubau

in der Max-Eyth-Str. 36 in 73479

Ellwangen ein modernes Einkaufsparadies

für Reiter geschaffen. Das Familienunternehmen

bietet auf 1000m²

eine sensationelle Auswahl an Reitsportzubehör.

Weidezaunbedarf und

ein umfangreicher Futtermittelhandel

gehören ebenso dazu wie die seit 1957

bestehende Sattlerei. Für dieses Jahr sind

viele Fachvorträge, eine Jubiläumsaktion

sowie Seminare geplant.

10 Fragen an ...

Wie kamen Sie dazu, Reitsportartikel zu

verkaufen?

Gemeinsam mit einem Geschäftspartner

begannen wir in der Salzburger Innenstadt

mit dem Verkauf von Reitsportwaren. Auf

Grund unterschiedlicher Geschäftsziele

trennten sich unsere Wege und ich übernahm

selbständig das Unternehmen.

Seit wann führen Sie das Unternehmen?

Seit April 1984 – an einem Ort mit langer

Pferdegeschichte, waren doch in der

angrenzenden Felsenreitschule einst der

erzbischöfliche Marstall für 150 Pferde

und die einzige Pferdeapotheke des Landes

Salzburg untergebracht.

Reiten Sie selbst?

Pferde sind meine große Leidenschaft.

Ich besitze den fast 30-jährigen Haflinger-

Pensionisten „Bummler“, der auch heute

noch trotz seines hohen Alters vor der Kutsche

mehr flitzt als „bummelt“, und eine

9-jährige Warmblutstute. Reiten bedeutet

für mich Ausgleich und Freizeitgestaltung.

Auszeichnung für Reitsport Frölich

Erstmals vergab der „Reitsport-Markt“ in

diesem Jahr auf der SPOGA einen Preis

für den „besten Newcomer - beste Neueröffnung“.

Den Siegerpokal konnte das

Euroriding-Mitglied Reitsport Frölich aus

Weiterstadt bei Darmstadt entgegen nehmen.

Eine Fachjury aus bekannten Branchenexperten

hatte die teilnehmenden

Geschäfte nach Kriterien wie Sortiment,

Beratungsqualität, Präsentation und Aktionen/Marketing

bewertet.

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen in jeder Ausgabe einen Euroriding-

Reitsporthändler vor. Diesmal ist es Andrea Schachner von

Reitsport Toscaninihof in A- 5020 Salzburg, Toscaninihof 1.

Ihr Lieblingsartikel?

Ganz eindeutig: Sättel und Stiefel.

Warum?

Weil die korrekte Sattel-Anpassung für

mich persönlich immer wieder eine Herausforderung

ist – und man dabei mit

kleinen Veränderungen oft große Wirkung

erzielen kann.

Worauf sind Sie stolz?

Auf Grund der kontinuierlichen ökonomischen

Aufwärtsentwicklung sind wir ein

fixer Bestandteil des Salzburger Reitsports.

Persönlich freut es mich besonders, dass

zahlreiche „alte“ Stammkunden seit über

25 Jahren immer wieder den Weg in mein

Geschäft finden.

Ihr ungewöhnlichster Kunde oder Kundenwunsch?

Das war zweifellos der Auftrag, Sättel für

spanische Reitesel zu liefern. Der knochig

angelegte Esel-Rücken mit wenig Oberlinienmuskulatur

wurde bei der Anpassung

zur echten Herausforderung.

Neuer

Produktkatalog

Katalog 2010 | 2011

Qualität ist käuflich, Erfahrung unbezahlbar.

Ab April

ist der

neue,

mehr als

70 Seiten

umfassendeProduktkatalog

mit Produkten

der Marke Euroriding erhältlich.

Er enthält viele neue Artikeln für Reiter,

Pferd und Zubehör. Sie erhalten ihn kostenlos

bei Ihrem Euroriding-Fachhändler,

per Download im Internet unter www.

Euroriding.de oder gegen Übersendung

eines adressierten und frankierten A4-

Rückumschlages (1,45 €) an:

Euroriding, Datumer Str. 60,

D-25469 Halstenbek.

Apassionata-Gewinner

Wir gratulieren den Gewinnern

der von Euroriding News verlosten

Apassionata-Freikarten:

•Ines Zieger, 01259 Dresden

•Kathrin Petersen, 27777 Ganderkesee

•Iris Kleinbauer, 26842 Ostrhauderfehn

Wofür sind Sie dankbar?

Für die Möglichkeit, mein Hobby mit dem

Beruf verbinden zu können.

Was ist für Sie Genuss?

Morgens – wenn noch niemand im Stall

ist – gemeinsam mit Pferd und Hund die

Natur zu genießen.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche

wären das?

* Gesundheit

* Mehr Fairness im Sinne von Respekt, artgerechter

Ausbildung und Haltung gegenüber

dem Lebewesen Tier, besonders gegenüber

den Pferden

* Mit dem Pferd durch die Mongolei, umgeben

von unberührter Natur – als kurzfristiger

Aus- bzw. Einstieg in ein Leben völliger

Einfachheit, das zur eigenen Essenz führt

Welches Ziel möchten Sie unbedingt noch

erreichen?

Die Erreichung der genannten Wünsche ...


Impressum

Herausgeber: Euroriding GmbH & Co. KG

Datumer Str. 60 • D-25469 Halstenbek

Fon: (0 41 01) 40 67 64 • Fax: (0 41 01) 40 67 65

www.Euroriding.de • E-Mail: info@euroriding.de

Angegebene Preise sind unverbind l. Verkaufsempfehlungen

der Euroriding GmbH & Co. KG

Übersicht der Euroriding-Fachhändler

PLZ 0

Sattlerei Thomas Büttner 01169 Dresden

Sattlerei Thomas Büttner 01468 Moritzburg

Roß & Reiter 03099 Kolkwitz

Sattlerei Mario Schipler 06577 Oberheldrungen

PLZ 1

Reitsportcenter Hoffschild 10713 Berlin

Reitsport Lübars 13469 Berlin

Reitsport Petersen 15518 Arensdorf

Reitsportfachgeschäft Manski 18273 Güstrow

PLZ 2

Horse & Rider 21376 Luhmühlen

Reitsport Witt 21717 Fredenbeck

Der Reiterladen 22529 Hamburg

Lucky Horse 22949 Ammersbek

Reitsport Steckenpferd 24103 Kiel

Sattelkammer Laffrenzen 24811 Owschlag

Von Rönne Reitsport 25337 Elmshorn

Sattelkammer Laffrenzen 25746 Heide

Reitsport Jade 26349 Jade

Reitsport Osteel GmbH 26529 Osteel

Reitsport Wortmann 28203 Bremen

Der Steigbügel Linz 29227 Celle

PLZ 3

Der Steigbügel Linz 30851 Langenhagen

Reitsport Engelke 30853 Langenhagen

Reit- und Fahrsport Rösler 32584 Löhne

Reitsport Bremer 33102 Paderborn

Reitsport Weitkamp GmbH 33611 Bielefeld

Reitsport Weitkamp GmbH 33699 Bielefeld-Ubbedissen

Louis Völzing GmbH 35440 Linden

Horse Shop Landenhausen 36367 Landenhausen

Reitsport Simon 36381 Schlüchtern

Pferdesport Ilsemann 37586 Dassel/Amelsen

Pferdesport Ilsemann 37079 Göttingen

Der Steigbügel Linz 38114 Braunschweig

Reiter und Pferd 38259 Salzgitter-Flachstöckh.

Reitstiefel Kandel 38723 Seesen/Harz

Reitsport Uwe Hase 39112 Magdeburg

Reitsport Uwe Hase 39291 Nedlitz

PLZ 4

Reitsport Stegemann 45711 Datteln

Reitsport H. Lohmeier 46485 Wesel

Reitsport Voss-Teurlings 47475 Kamp - Lintfort

Verlag: creatxx media

Verlag & Werbeagentur

Breitscheidstr. 31, • 01237 Dresden

Fon: (03 51) 25 02 11 - 0 • Fax: - 50

www.creatxx.de • E-Mail: info@creatxx.de

Redaktion:

Beate Uhlenbrok

Fon: (03 51) 25 02 11 - 24

E-Mail: beate.uhlenbrok@creatxx.de

Reitsport Büscher 48683 Ahaus

Pferde Szene 49074 Osnabrück

Reitsport Hugenberg 49434 Neuenkirchen/Olb.

Reitsport Ottenhues 49479 Ibbenbüren-Dörenthe

PLZ 5

Reitsport Lüttgens 52062 Aachen

Fritz Goertz GmbH, Sattlerei 52428 Jülich

Reitsport McArthur 53340 Meckenheim-Merl

Reitsport-Sattlerei Peter 57076 Siegen

Hofmeister Pferdesport 58285 Gevelsberg

Cheval-Reitsport GmbH 58515 Lüdenscheid

Sattlerei Döhl 58730 Fröndenberg-Frömern

M+B Pferdesport Selm 59379 Selm

PLZ 6

Reitsport Frölich GmbH 64331 Weiterstadt

Reitsport Frölich 64385 Reichelsheim

Pferde Remise 66386 St. Ingbert

Reitsport Bassler 67657 Kaiserslautern

PLZ 7

Steckenpferd 71126 Gäufelden/Nebringen

Oettle‘s Sattelkammer 73108 Gammelshausen

Reitsport Blank GmbH 73479 Ellwangen

Reitsport Rambacher 74613 Öhringen-Unterohrn

Reitsportsattlerei Hintermayer 76694 Forst

Reitsport Live 78467 Konstanz

Sattelkammer Breisgau 79111 Freiburg

Reitsport Kaufmann GmbH 79576 Weil-Haltingen

PLZ 8

Steigbügel München GmbH 80333 München

Reitsport Komplett 86152 Augsburg

Sattelkammer Kreid 86899 Landsberg

Reitsport Komplett 87700 Memmingen

Reitsport Moden 88212 Ravensburg

PLZ 9

Steigbügel Nürnberg GmbH 90491 Nürnberg

Steigbügel Zitzler GmbH 91207 Lauf

Krones & Müller GbR 93049 Regensburg

Steigbügel Harms 94036 Passau

Der Steigbügel 94315 Straubing

Lederhaus Neumeister 95028 Hof/Saale

Lederhaus Neumeister 95444 Bayreuth

BELGIEN

Emmers & Co BVBA B-3930 Hamont

Kompetenz

Anzeigenbetreuung: Mathis Gruhl

Fon: (03 51) 25 02 11 - 21

E-Mail: mathis.gruhl@creatxx.de

Heide Ruttkamp

E-Mail: heide.ruttkamp@creatxx.de

Druck: Druckerei Vetters, Radeburg

Auflage: 26.000 Exemplare

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Titelfoto: Jacques Toffi

Kerckhaert Ruitersport B-9140 Temse

SPRL Sellerie Dumont B-4460 Grace-Hollogne

DÄNEMARK

Tattersall Riduedstyr DK-1358 Kopenhagen

FRANKREICH

Sellerie Tillaux F-14130 Pont L´Eveque

B.R. Equitation F-25480 Pirey

Sellerie Fouilloux F-42100 Saint Etienne

Sellerie Nortier F-60120 Breteuil

Kineton Sports Equestres F-75016 Paris

Sellerie Leprince F-91640 Fontenay Les Briis

ÖSTERREICH

Reitsport Toscaninihof A-5020 Salzburg

Reitsport Zwerlin A-8054 Graz

NIEDERLANDE

J.J. van Rijs NL-2761 LB Zevenhuisen

STA-RHO Ruitersport NL-3161 Rhoon

Drunens Ruiterhuis NL-5151 BS Drunen

Ruitersport Den Besten NL-3849 AK Hierden

NORWEGEN

P.G. Lowenborg Sadelmaker N-0164 Oslo

RUSSLAND

Races.Sport Ltd. RU-117313 Moscow

SCHWEDEN

Ryttare & Häst I Lund AB S-24032 Flyinge

SCHWEIZ

Riders Corner Wittich CH-8400 Winterthur

Spirig Pferdesport CH-9000 St. Gallen

SPANIEN

El Corcel E-28027 Madrid

TSCHECHISCHE REPUBLIK

Equiservis CZ-150 00 Prag

von Andalusier bis Zwergpony.

A G R A R

K O M P E T E N Z Z E N T R U M

R+V/VTV:

Partner der FN

Im Agrarkompetenzzentrum der R+V vereinen sich Experten, die auf optimale Versicherungslösungen in allen Bereichen der Pferdewirtschaft

spezialisiert sind. Wie zum Beispiel die leistungsstarken R+V-Pferdeversicherungen, die sowohl Pferden als auch Pferdehaltern, Reitern

und Betrieben einen perfekten Rundum-Schutz bieten. Informieren Sie sich gleich unter Telefon: 0611 533-792341 oder www.ruv.de


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Die neue Generation:

Matrixx II

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und ein Gefühl für Luxus.

Sein Kunststoffsattelbaum ist bi-elastisch

und mit einem Kopfeisen aus Stahl ausgestattet

– so werden hohe Stabilität und

beste Passform vereint.

Die vom Schweißblatt unabhängigen

Wollkissen bieten dem Pferd optimale Bewegungsfreiheit,

haben keine störenden

Nähte und Abschlüsse und garantieren

eine harmonische Verbindung zwischen

Pferd und Reiter.

Sitz und Knieeinsätze sind mit weichem

Kalbsleder bezogen und bieten dem Reiter

eine korrekte und zugleich komfortable

Sitzposition. Das in traditioneller Weise

pflanzlich gegerbte Leder ist von höchster

Qualität.

Sitzgrößen: 16, 17, 18

Blattlängen: kurz, normal, lang, extralang

Kammerweiten: eng, mittel, mittelweit, weit

Farben: schwarz und braun

Preis: 2.390,– E

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