Die neue R-SeRie - Scania Österreich Ges.mbH

scania.at

Die neue R-SeRie - Scania Österreich Ges.mbH

DAS SCANIA MAGAZIN 2.2009 WWW.SCANIA.AT

#2

BEWEGT

Kraftstoff

Sparen

Das Scania Fahrer

Eco-Modul

sorgt für mehr

Wirtschaftlichkeit

Eleganter

Look

Das neue Äußere

der R-Serie

Effizienter

Luxus

Komfort und Sicherheit

Die neue R-Serie

Porträt

Edle Säfte

in Edlen Lkw

Seite 16

Technik

Feuer und

Flamme

Seite 30


2435

Schicken Sie uns

aufs Spielfeld.

Bei jedem Wetter!

Wie viele Tore sollen

wir für Sie schießen?

18 Mitarbeiter des Teams von Schmitz Cargobull

Für Ihren Erfolg kämpfen wir mit Höchstleistungen:

Bei Trailern und Services!

Sie können sich auf Ihr Schmitz Cargobull

Dreamteam verlassen. Denn für Sie stecken wir

unsere gesamte Energie in die beste Lösung.

Schicken Sie uns aufs Spielfeld.

Ihr Team von Schmitz Cargobull schießt

die Tore für Sie. just more.

www.cargobull.at

Mehr Infos:

+43 662 881 588


Editorial

INHALT

SCANIA BEWEGT 2.2009




6 Eleganter Look

Vor wenigen Tagen brachte Scania die neuen Lkw der

R-Serie auf den Markt. Top-Styling und ein geringerer

Verbrauch kennzeichnen den Truck aus Schweden.

8 Effizienter Luxus

Die Innenausstattung der neuen R-Serie bietet dem

Fahrer neben höherem Schlafkomfort so manche

Verbesserungen, die das Leben an Bord erleichtern.

12 Kraftstoff sparen

Das Scania Fahrer Eco-Modul zeigt dem Fahrer,

wie er sicherer und wirtschaftlicher fahren und dabei

die Umwelt schonen kann.

Außerdem

Nachrichten: Das Neueste aus der Scania Welt Seite 4

Porträt: Berufskraftfahrer-Ausbildung bei Poscharnegg Seite 18

Technik: Low-Entry-Konzepte aus dem Baukasten Seite 20

Porträt: Ein Scania Sattelzug 14-mal kleiner Seite 22

Porträt: Die Reisebusse der Lüftner-Reisen aus Rum Seite 24

Porträt: Ein neuer Firmensitz und eine Scania V8-Flotte Seite 26

Reportage: Spezialfahrzeuge der Felber Transport GesmbH Seite 28

Service: Der Scania V8-Motor ist ein Fahrertraum Seite 33

8

Scania setzt auf

innovative Technik im

Dienste des Menschen.“

Björn Speer,

Direktor Scania Österreich

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

sich immer wieder neu zu definieren, auf die Veränderungen

der Technik und des Marktes zu reagieren, das macht ein kundenorientiertes

und damit erfolgreiches Unternehmen aus. Scania arbeitet

permanent daran und bringt Innovationen auf den Markt, die den Nutzen

unserer Produkte und Dienstleistungen für den Kunden vergrößern.

Exklusiv stellt SCANIA BEWEGT die neue R-Serie vor. Mit diesem

Lkw schlagen wir ein neues Kapitel in der Technik, im Styling, im Kraftstoffsparen

und im Fahrerkomfort auf. Das Scania Fahrer Eco-Modul

sitzt direkt im Blickfeld des Fahrers und unterstützt ihn dabei, seine

Fahrweise zu optimieren. Dazu trägt das neue Opticruise-System mit

automatischer Kupplung bei. Es hilft, jeden Tropfen Kraftstoff bestmöglich

zu nutzen. Auch das Fahrerhaus zeigt sich im neuen Look. Besserer

Schlafkomfort, mehr Ablagen und ein neues Multifunktionslenkrad sind

Veränderungen, die dem Fahrer das Leben leichter machen. Erfahren Sie

auf zehn Seiten alles über das neue Premium-Fahrzeug von Scania und

lassen Sie sich von den Details begeistern.

TECHNIK VOM FEINSTEN im Dienste des Kunden steckt auch in einem

neuen Müllsammelfahrzeug mit Low-Entry-Konzept. Es erfreut alle, die

häufig ein- und aussteigen müssen und bei ihrem langen Arbeitstag froh

über den niedrigen Einstieg in die Kabine sind.

Lesen Sie diese und weitere informative Geschichten in der neuen

SCANIA BEWEGT und stellen Sie fest, dass Scania der Maßstab bleibt.


Ihr Björn Speer

6

12

Impressum

SCANIA bewegt · 12. Jahrgang · 2. ausgabe · ISSN 1867-3104

Offenlegung gemäß

§ 25 Mediengesetz

Medieninhaber und Herausgeber

Scania Österreich Ges.m.b.H.

2345 Brunn/Gebirge,

Johann-Steinböck-Straße 4

Internetadresse

www.scania.at, office@scania.at

Verantwortlich für

den Herausgeber

Mag. Annette Plankensteiner

Unternehmensgegenstand

Handel mit Nutzfahrzeugen aller Art

(ausgenommen Traktoren), deren

Bestandteilen und Zubehör, Kfz-

Mechanikergewerbe eingeschränkt

auf Reparatur von Nutzfahrzeugen

alle Art (Lkw, Omnibusse, ausgenommen

Traktoren)

Geschäftsführer

Thomas Bertilsson

Blattlinie

Die Zeitschrift SCANIA BEWEGT

dient der kostenlosen Information

der von ihr angesprochenen Zielgruppe

über die von ihr vertriebenen

Produkte und deren Umfeld.

Realisation/Projektleitung

Paul Göttl

paul.goettl@etmservices.de

ETMservices – Ein Geschäftsbereich

des ETM Verlags

Verlag

EuroTransportMedia Verlag

Handwerkstraße 15

70565 Stuttgart

Telefon: 07 11/7 84 98-80

Internetadresse

www.etm-verlag.de

Redaktion: Paul Göttl

Autoren dieser Ausgabe

Markus Bauer, Robert Domina,

Conny Hetting, Per-Ola Knutas,

Anders Nordner, Emma Norrman,

Scania

Grafik: Stephanie Tarateta

Anzeigen: Oliver Trost

Telefon: 0711/7 84 98-79

oliver.trost@etmservices.de

Fotos: Carl-Erik Andersson,

Stefan Almers, Dan Boman, Robert

Domina, Conny Hetting, Scania

Druck: Dierichs Druck + Media

GmbH & Co. KG, 34121 Kassel

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische Verarbeitung nur mit ausdrücklicher

Genehmigung von Scania Österreich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernimmt die

Redaktion keine Haftung.

www.scania.at

2.2009 • SCANIA BEWEGT


Nachrichten

Text und Fotos: Scania

Scania auf der ASTRAD 2009

Von 22. bis 23. April 2009 öffnete das 7. ASTRAD-Symposium für Straßenerhaltung,

Ausrüstung und Straßenwinterdienst mit Fachausstellung im Messezentrum Wels

wieder seine Pforten. Scania war auch dieses Jahr mit einem Müllsammelfahrzeug,

einer Kehrmaschine sowie einem Winterdienstfahrzeug vertreten. Die Scania Verkäufer

standen den mehr als 2.500 Besuchern aus Gemeinden, Straßenmeistereien

und Bauhöfen Rede und Antwort und freuten sich über den regen Zustrom an Interessenten.

Im Mittelpunkt der Fachausstellung stand für Scania die seit geraumer Zeit

lieferbare Kombination von Allradantrieb und dem automatisierten Schaltgetriebe

Opticruise, die den Fahrer beim Schneeräumdienst enorm unterstützt. Zudem lag der

Fokus auf Euro 5-Motoren „nur mit Diesel“ sowie auf EEV-Motoren, bei denen man

durch die Scania EGR-Technologie auf jegliche Zusatzstoffe verzichten kann.

Michael Merwald, Scania Behördenverkauf, und Thomas Stransky, Scania Verkauf

Lkw und Busse, vor dem ausgestellten Scania P 380 Winterdienstfahrzeug.

Linz AG übernimmt

Scania Kanalspüler

Ende Juni 2009 hat die Linz AG für Energie, Telekommunikation,

Verkehr und Kommunale Dienste ihren ersten Scania Kanalspüler

übernommen. Der Scania R 400 DB 6x2*4 HNA mit Euro 5-Motor

(Scania EGR ohne Zusatzstoffe) wurde mit einem Kanalspülkombi-

Aufbau inkl. Recyclinganlage der Firma Holzmann ausgestattet.

Das Fahrzeug ist – nach ordnungsgemäßer Einschulung der Linz

AG-Mitarbeiter vor Ort – in Zukunft in Linz bzw. im Großraum Linz

unterwegs.

Scania Kehrmaschine

für Brunn am Gebirge

Umweltminister Niki Berlakovich (links) und ARA GF Dr. Christoph Schaff (rechts)

übergeben die Auszeichnungen an Ing. Reinhard Kerschner, Geschäftsführer der

Kerschner Umweltservice und Logistik GmbH.

Ausgezeichnetes Zeugnis

für die Kerschner GmbH

Für saubere Straßen in der Gemeinde Brunn am Gebirge sorgt

zukünftig erstmals eine Scania Kehrmaschine. Die feierliche Fahrzeugübergabe

an Frau Helga Markowitsch, Bürgermeisterin von

Brunn am Gebirge, fand Mitte Juli im Bauhof Brunn durch Michael

Merwald, Scania Behördenverkauf, statt. Bei dem ausgelieferten

Fahrzeug handelt es sich um einen 320 PS starken Zweiachser mit

Euro 5-Motor. Es verfügt über die bewährte Scania EGR-Technologie

und kann somit ohne jegliche Zusatzstoffe betrieben werden.

Den Kehrmaschinen-Aufbau Austro Cleaner mit hydrostatischem

Gebläseantrieb lieferte die Firma M-U-T.

Im Zuge der Jahreshauptversammlung des

VÖEB (Verein österreichischer Entsorgungsbetriebe)

wurde die Kerschner Umweltservice

und Logistik GmbH, vertreten durch GF

Ing. Reinhard Kerschner, gleich zweimal

durch Umweltminister Niki Berlakovich

ausgezeichnet – zum einen für „10 Jahre

Entsorgungsfachbetrieb“ und zum anderen

als „Effizientestes Sammelunternehmen im

ARA-System“.

Im kommenden Jahr feiert das Unternehmen,

das bereits seit mehr als zwei

Jahrzehnten treuer Scania Kunde ist, sein

80-jähriges Firmenjubiläum. Die in Mank im

Bezirk Melk ansässige Kerschner Umweltservice

und Logistik GmbH bietet ein umfangreiches

Leistungsspektrum im Bereich der

Entsorgungswirtschaft. In dem aktuell 43 Lkw

umfassenden Fuhrpark der Firma Kerschner

finden sich vorwiegend Scania Fahrzeuge.

SCANIA BEWEGT • 2.2009

www.scania.at


Markus Reisenbichler (Scania Werkstattleiter, Filiale

Kirchbichl), Sieglinde Rangger (Geschäftsführerin RS

Reisen GmbH), Rudi Raml (Scania Verkauf Busse) und

Hans Gögele (Gesellschafter und Chauffeur RS Reisen

GmbH) bei der Übergabe des Scania Irizar PB (v.l.n.r.).

Mit Scania Irizar unterwegs

Übergabe der beiden Scania G 440 an Geschäftsführer Hans-Heimo Gänger

(Zweiter von rechts) durch Filialleiter Ing. Georg Bauer (Dritter von rechts).

Hans-Heimo Gänger GmbH

erweitert Scania Fuhrpark

Die Hans-Heimo Gänger GmbH mit Firmensitz in Straßhof bei Wien verfügt bereits über jahrzehntelange

Erfahrung auf dem Gebiet Transporte, Erdbau, Sand- und Schottergewinnung sowie Baumaschinenverleih.

Im August 2009 hat der Geschäftsführer Hans-Heimo Gänger – gemeinsam

mit seinen beiden Fahrern Edi und Thomas – zwei neue Scania Sattelzugmaschinen G 440 mit

Aufliegern übernommen. Die beiden mit Allradantrieb ausgestatteten Scania Lkw sind für die harten

Anforderungen, die das Baugewerbe an Fahrzeug und Fahrer stellt, bestens gerüstet.

Der Ferrari-rote, 480 PS starke Scania Irizar PB wird

zukünftig viele Urlaubshungrige auf dem Weg zu ihrer

Feriendestination begleiten. Frau Sieglinde Rangger,

Geschäftsführerin der RS Reisen GmbH, hat den

Luxus-Reisebus mit 50 ****-Fahrgastsitzplätzen,

Klimaanlage, Kühlschrank, Audio, Video, Boardtoilette

und vielem mehr im Juni 2009 von Rudi Raml, Scania

Verkauf Busse, übernommen. Der Scania Irizar wurde

auf Kundenwunsch mit einer Küche ausgestattet, die

in der Filiale Kirchbichl/Tirol als Sonderanfertigung

eingebaut wurde. Die zweite Einstiegstüre befindet

sich zudem hinter der Hinterachse, was ein größeres

Stauvolumen gewährleistet – mit diesem Bus bietet

die RS Reisen GmbH den Fahrgästen alles, was das

„Reiseherz“ begehrt.

40 Jahre Scania V8

Der steirische Transportunternehmer Manfred Obruly,

Firmeninhaber der Manfred Obruly KG, hat seinen neuen

Scania R 500 dem 40-jährigen Jubiläum des Scania V8-

Motors gewidmet. Manfred Obruly ist bereits seit über

20 Jahren treuer Scania V8 Kunde und im Fuhrpark des

Transporteurs sind zurzeit elf Scania V8 in Betrieb.

Zahlreiche Besucher feierten mit dem Filialleiter Robert Techler und den

Scania Mitarbeitern die offizielle Eröffnung der Filiale Inzing.

Feierliche Eröffnung

Übergabe des Scania V8 an Herrn Manfred und Frau

Christine Obruly durch Verkaufsberater Andreas Wagner

und Filialkoordinator DI Wolfgang Buschan (v.l.n.r.).

Zur feierlichen Eröffnung der neuen

Scania Filiale Inzing in Tirol lud Filialleiter

Robert Techler am 1. Mai 2009. Über

1.000 Kunden, Fahrer und Interessierte

folgten seiner Einladung und feierten

gemeinsam mit den Scania Mitarbeitern

die Einweihung des bereits Ende 2008

eröffneten Betriebes. Bei strahlendem

Sonnenschein wurden die neue Filiale

und die ausgestellten Fahrzeuge von

Herrn Pfarrer Andreas Tausch geweiht.

Die offizielle Begrüßung der Gäste erfolgte

durch Scania Österreich Direktor

Björn Speer. Für das leibliche Wohl

sowie die musikalische Unterhaltung

der Besucher war bestens gesorgt.

www.scania.at

2.2009 • SCANIA BEWEGT


Text: Conny Hetting und Per-Ola Knutas, Fotos: Stefan Almers und Dan Boman, Illustration: Scania

Top-Styling und ein

geringerer Verbrauch:

Erst wenige Tage sind die

neuen Lkw der R-Serie auf

dem Markt. SCANIA

BEWEGT hat schon jetzt

exklusiv die wichtigsten

Innovationen für Sie

zusammengestellt.

Wir konnten

einen modernen

Look mit besseren

kühlungs- und

aerodynamischen

Eigenschaften

kombinieren.”

Kristofer Hansén,

Leiter Styling und Industriedesign

FÜNF JAHRE NACH der

Markteinführung hat Scania

mehr als 200.000 Fahrzeuge

der R-Serie in alle Welt geliefert.

Jetzt erhält der König einen neuen

Glanz. Eine dynamischere Frontgestaltung

sowie andere stilistische

Überarbeitungen der Außenseite

machen das Scania Spitzenprodukt

moderner und noch eindrucksvoller.

Kenner werden es lieben. Sie finden

viel Vertrautes einerseits und wirklich

begeisternde Verbesserungen andererseits:

der bemerkenswert niedrige

Verbrauch zum Beispiel oder das neue

optimierte Fahrgestell. Die am Heck

montierten Batterien bieten maximale

Flexibilität bei der Tankgröße

und mehr Staufläche beziehungsweise

Platz für Hydraulik und sonstiges

Equipment.

ELEGANTER

LOOK

SCANIA BEWEGT • 2.2009

www.scania.at


Neue R-Serie

3FRAGEN AN:

KRISTOFER HANSÉN,

LEITER STYLING UND

INDUSTRIEDESIGN

Die unverwechselbare

Identität

wird durch einen

größeren

Scania Schriftzug

unterstrichen.

Die elegantere

Frontgestaltung

und die stärker

betonten horizontalen

Linien

unterstützen die

Scania Identität.

Teil des neuen Designs

sind das optionale LED-

Tagfahrlicht und die

Hochdruckscheinwerferreiniger.

Der Kühlergrill hat deutlich größere Öffnungen

zwischen den stärker hervorgehobenen horizontalen

Balken. Das unterstreicht die Scania

Identität, lässt mehr Luft zum Motorkühler

und zum Motorraum durch und erhöht so die

Kühlkapazität.

ÄUSSERE

VERÄNDERUNGEN 9

DER R-SERIE

Die Seitenverkleidungen

nehmen

größere Kraftstofftanks

für bis

zu 1.500 l für eine

4x2-Sattelzugmaschine

auf.

Die aerodynamische

Gestaltung

der Seitenverkleidungen

senkt

den Kraftstoffverbrauch

um

ein Prozent.

Wie stark hat sich der King

gewandelt?

„Wir haben seinen bekannten Style

verdichtet. Die neuen Designlinien vereinigen

die einzelnen Komponenten zu

einem Gesamtbild: Front, Kabinenseite,

Stoßstange und Seitenverkleidung, alle

Teile fügen sich zusammen. Dazu passt

auch der neue Innenraum: Hochwertigere

Materialien, wie man sie von Premium-

Pkw kennt, und entsprechend überarbeitete

Formen, Oberflächen und Linien

schaffen ein klar strukturiertes, elegantes

Interieur.“

Was war die größte

Herausforderung?

„Wir haben es geschafft, einer bereits

bekannten Kabine der R-Serie ganz neues

Leben einzuhauchen: Der elegantere,

moderne Look geht einher mit besseren

Kühlungsaspekten, aerodynamischen und

anderen funktionalen Optimierungen. Im

Innenbereich haben wir sogar eine neue

Qualitätsstufe erreicht. Da entsteht beim

Fahrer das berechtigte Gefühl, in einem

Luxus-Pkw zu sitzen. Ein echter King of

the Road eben, auf den man stolz ist.“

Welche Grundsätze verfolgten Sie

bei der Entwicklung?

„Erneuern, ohne auf Bewährtes zu verzichten.

So haben wir unter anderem

die Aerodynamik überarbeitet, um den

Kraftstoffverbrauch zu senken. Gleichzeitig

wollten wir den Scania Look erhalten

und unterstreichen. Herausgekommen ist

ein Scania typisches, attraktives Styling.

Eine hochwertige Kabine sollte zudem die

Sicherheit des Lkw und die Fahreigenschaften

verbessern und zu mehr Komfort

und Effizienz beitragen.“

Die neuen

vertikalen Linien

verlaufen von

den Fenstern

bis zu den

Stoßstangen.

Die neue Stoßstangenkonstruktion

passt sich dem

kraftvollen Frontstyling an.

Neue Seitenverkleidungen

für Sattelzugmaschinen, standardmäßig

in der Kabinenfarbe

lackiert, ergänzen harmonisch

das überarbeitete Frontstyling

und die Linienführung von den

Einstiegsstufen.

Frühe Skizzen der R-Serie.

www.scania.at

2.2009 • SCANIA BEWEGT


Text: Anders Nordner, Fotos: Carl-Erik Andersson und Stefan Almers

Die Innenausstattung wird in vier vom Designer „empfohlenen“ Farbkombinationen

angeboten, die eine angenehme Atmosphäre schaffen.

Effizienter

luxuS

Den Fahrer im Blick: Die neue Scania R-Serie bietet

zahlreiche Verbesserungen im Bereich Komfort,

Eleganz und Ergonomie, die das Leben im

Fahrerhaus noch angenehmer machen.

Bei Scania hat der Fahrer traditionell

einen besonderen Stellenwert. Die Verbesserung

des Arbeitsplatzes war folgerichtig ein wichtiger

Teil der neuen R-Serie: Die Entwickler aus Södertälje

suchten und fanden intelligente Lösungen für bequem

zugängliche Staufächer, für die Gestaltung der Bedienelemente

und für eine Verbesserung der Instrumente. Ebenso

wichtig war den Designern ein angenehmes Raumgefühl:

Hochwertige Materialien bestimmen den Innenraum,

eine harmonisch abgestimmte, individuell kombinierbare

Farbpalette berücksichtigt sowohl Eleganz als auch persönlichen

Geschmack. Besonders der erhöhte Schlafkomfort

wird auf viel Zustimmung stoßen.

Ein Klapptisch auf der

Beifahrerseite erleichtert

die Arbeit mit einem Laptop

und das Essen.

Die neue Türverkleidung

verfügt über einen

Getränkehalter für zwei

große Flaschen.

SCANIA BEWEGT • 2.2009

www.scania.at


Neue R-Serie

Spezialisten

für Form, Funktion,

Design und Vermarktung

haben

unter Berücksichtigung

der Fahrerwünsche

zusammengearbeitet.”

Hanna Johansson,

Leiterin Fahrzeugergonomie

3FRAGEN AN:

HANNA JOHANSSON,

LEITERIN

FAHRZEUGERGONOMIE

Worauf kam es Ihnen bei der neuen

Innenausstattung an?

„Auf eine ganzheitliche Gestaltung der

Arbeitsumgebung des Fahrers. So

kreierten wir den frischen Eindruck der

neuen Innenausstattung, gleichzeitig

passten wir die Funktionalität dem Alltag

der Fahrer an. Unsere Materialauswahl

bestätigt ebenfalls den hohen Qualitätsstandard

der Kabine.“

Was bedeuten die Innovationen

im Innenraum für die Kunden von

Scania?

„Eine deutlich bessere, sicherere und

komfortablere Arbeitsumgebung. Wir

haben die Funktionen beibehalten, die

die Fahrer schätzen, beispielsweise die

typische Scania Fahrerposition. Zugleich

haben wir die Funktionalität des Fahrerarbeitsplatzes

deutlich verbessert. Wir

haben Funktionen gruppiert und die Staubereiche

für den Fahrer leichter zugänglich

gemacht, damit er seine Augen möglichst

wenig von der Straße abwenden muss.“

Was hat Sie bei der Arbeit am meisten

beeindruckt?

Die Zusammenarbeit zwischen den

verschiedenen Abteilungen! Im Interesse

des Kunden haben Spezialisten für Form,

Funktion, Design und Vermarktung Hand

in Hand gearbeitet. Die innovative Lösung

in Zusammenarbeit mit führenden Bettenproduzenten

für das ausziehbare Bett ist

ein gutes Beispiel dafür. Die Erfahrungen

unserer Kunden sind uns sehr viel wert.

Ihre Wünsche sind der Ausgangspunkt all

dieser Veränderungen.“

Die Mittelkonsole mit Dosenhalter,

Fach mit integriertem

Staubereich für Kleinigkeiten

und Schubfach im A4-Format.

Mit neuen Bedienelementen

am Lenkrad kann der Fahrer

z. B. Bremstempomat, Radio

und Bordcomputer steuern.

Im Armaturenbrett kann ab

Werk eine Kaffeemaschine

eingebaut werden.

Ein ausziehbares Bett mit verstellbarer Breite und Härte

(730 bis 900 mm).

www.scania.at

2.2009 • SCANIA BEWEGT


Text: Emma Norrman, Fotos: Carl-Erik Andersson

Zwei Jahre lang wurde

Thomas Wolf als Testfahrer

für einen Scania

R 620 abgestellt, um

die neuen Funktionen

und die Innenausstattung

der Kabine zu bewerten.

Der Traum nicht weniger

Trucker ist es, den King

mitzugestalten: Thomas

lebte zwei Jahre lang diesen

Traum. Sein Job: Verschwiegenheit,

hohe Aufmerksamkeit,

Detailtreue und

laufendes Feedback. Das

Ergebnis: ein Lkw, der genau

den Anforderungen der

Fahrer entspricht.

Vor zwei Jahren suchte Scania einen

Fahrer, der die neue R-Serie testet. Das

Jobprofil war eindeutig: Der Scania Testfahrer

muss absolute Geheimhaltung

zusichern, auf Details achten und laufend Rückmeldung

zur Funktionalität und zur Gestaltung der

Kabine geben. Bei der Spedition Guyan AG Schiers

in der Schweiz wurden die Feldtest-Ingenieure von

Scania fündig. Die Wahl fiel auf Fahrer Thomas

Wolf. Als sein Chef ihn fragte, ob er Testfahrer werden

wollte, war er überrascht und stolz zugleich:

Die Abordnung als Testfahrer war eine Ehre für

mich“, freut sich der Kraftfahrer noch heute.

Ein wenig neidisch waren seine Kollegen am

Anfang schon: Thomas bekam, obgleich erst ein

Jahr dabei, einen nagelneuen R 620 hingestellt, in

dem er seine persönlichen Sachen lassen konnte,

MISSION

FAHRERTEST

10 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Neue R-Serie

Thomas Wolf fährt

meist innerhalb

der Schweiz und

transportiert Fahrzeugkomponenten

zu den Werken.

3FRAGEN AN:

LARS JOHANSSON,

FELDTEST-INGENIEUR

BEI SCANIA

und den er sogar während der Urlaubszeit nutzen

durfte. Für alle anderen hingegen ist bis heute

selbst ein kurzer Blick in die Kabine tabu. Niemand

sonst darf den streng geheimen Lkw fahren.

Auf Achse ist die geheime Kommandosache noch

schwieriger als auf dem heimischen Hof. „Ich

muss immer eine Ausrede erfinden, wenn andere

Fahrer den Lkw von innen begutachten wollen“,

beschreibt Thomas seinen Alltag als Testfahrer.

Thomas’ Vorsicht ist begründet. Denn

obwohl die Kabine von außen völlig normal aussieht,

besitzt der Lkw einige neue Funktionen und

Innenausstattungen, die ein Fachmann schnell

erkennt. Beispielsweise das Adaptive Cruise Control-System.

„Auf Fragen, warum dieses hochmoderne

System in einem alten Lkw eingebaut ist,

antworte ich meist, dass mein Chef denkt, es wäre

halt eine nützliche Extrainvestition“, erzählt er.

Thomas ist meistens innerhalb der Schweiz

unterwegs und transportiert hauptsächlich Fahrzeugkomponenten

zu Fabriken, Baumaterialien

zu Baustellen und Verbrauchsgüter für Lebensmittelketten.

Seit seiner Tätigkeit als Scania Testfahrer

für die neue R-Serie kommen regelmäßige

Treffen mit Feldtest-Ingenieur Lars Johansson

dazu. Thomas’ Erfahrungen und seine Meinung

sind wichtig für die Entwicklungsingenieure von

Scania, die das Produkt danach neu prüfen und

anpassen.

Heute trifft sich Thomas Wolf mit Lars Johansson

bei der Schumont AG, einem Händler in

dem kleinen Dorf Rüthi. Hier, zwischen grasenden

Kühen und duftendem Korn, können

Thomas Wolf und Lars Johansson sich ungestört

unterhalten. Lars Johansson will wissen, ob das

Bett in der Fahrerkabine sich auch gut als Sofa

eignet. Thomas ist zufrieden. Er nutze das Bett

in der Regel, um darauf zu sitzen und zu lesen

Ich freue

mich, dass ich

Testfahrer

werden durfte.

Dieser Auftrag ist

eine Ehre.”

Thomas Wolf, Testfahrer für Scania bei

der Guyan AG Schiers in der Schweiz

oder fernzusehen, erklärt er dem aufmerksamen

Ingenieur. Allerdings wäre zusätzlich eine Art

Rückenlehne nicht schlecht. Johansson notiert

jede Bemerkung von Thomas in seinem Computer.

„Lässt sich das gut öffnen oder schließen?“

Johansson zeigt auf das neue Staufach neben

dem Fahrersitz. „Schon“, sinniert Thomas, „es

wäre jedoch besser“, setzt er nach einer kurzen

Denkpause hinzu, „wenn die Klappe offenbleiben

könnte, so dass ich während der Fahrt einen Blick

auf die Karte oder auf eine Adresse werfen kann.“

Zurückblickend lässt sich sagen, dass der

intensive Dialog zwischen dem Feldtest-Ingenieur

und dem Testfahrer von unschätzbarem Wert

war. So führten Thomas’ Hinweise auch dazu, dass

die Benutzeroberfläche für den Fahrer in dem

neuen Kombiinstrument neu gestaltet wurde.

Die Akzeptanz des neuen Fahrzeugs seitens der

Fahrer - vor der Markteinführung - ist für uns ein

Muss“, resümiert Scania Feldtest-Ingenieur Lars

Johansson.

Schaut man sich die neue R-Serie jetzt an, so

kann man nur sagen. Mission Fahrertest erfolgreich

abgeschlossen!

Welche Anforderungen muss eine

Spedition erfüllen, um an einem

Feldtest teilzunehmen?

„Am wichtigsten ist, dass die Spedition

und der Fahrer strengste Geheimhaltung

beachten. Sie müssen außerdem bereit

sein, Zeit für die Tests zu investieren.

Wir benötigen alle Beobachtungen,

Meinungen und Fehler. Die Fahrprotokolle

müssen immer aktuell sein. Wir

verlangen auch, dass der Fahrer bei

bestimmten Werkstattbesuchen für

Gespräche zur Verfügung steht. Natürlich

spielt auch der äußere gute Eindruck

eine Rolle.“

Welches Risiko haben Speditionen,

wenn sie einen Lkw für Feldtests

annehmen?

„Es handelt sich um Prototypen. Daher

besteht immer wieder die Gefahr, dass

am Anfang nicht alles perfekt funktioniert.

Wir treten deshalb nicht an Speditionen

heran, die einen längeren Ausfall

eines ihrer Fahrzeuge nicht verkraften

könnten. Es kann immerhin passieren,

dass der Lkw einige Wochen lang stehen

bleibt, bis etwa Updates vorhanden

sind. Wenn wir über eine Zusammenarbeit

sprechen, weisen wir besonders auf

diese Voraussetzung hin.“

Was wird von Ihnen erwartet?

„Uneingeschränkte Flexibilität! Ich

richte mich bei meinen Besuchen der

Testfahrzeuge nach den Terminplänen

der Speditionen. Die Fahrer nutzen

unsere Test-Lkw im Praxiseinsatz und

ihre Kunden erwarten, dass die Waren

rechtzeitig angeliefert werden. Aus den

verschiedensten Gründen ist der Fahrer

möglicherweise nicht in der Lage, an

dem Tag präsent zu sein, an dem wir

einen Termin ausgemacht haben. Darauf

muss ich flexibel reagieren und zum

Beispiel schnell ein anderes Gespräch in

der Region vereinbaren und dann einen

Tag länger dort bleiben.“

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 11


Text und Fotos: Conny Hetting

´´´

Sicherer, wirtschaftlicher und umweltschonender: Das Scania

Fahrer Eco-Modul bewertet den Fahrstil des Fahrers in Echtzeit

und zeigt außerdem detailliert, wie er seine Fahrweise verbessern

kann. Ein intelligentes System, das zudem im Fernverkehr

zur Standardausstattung der meisten Scania Trucks gehört.

ECHTZEITINFORMATIONEN SPAREN

Kraftstoff

Das Scania Fahrer

Eco-Modul analysiert

die Fahrweise und

gibt Empfehlungen,

wie man seinen

Fahrstil weiter verbessern

kann.

Diejenigen, die

das Scania Fahrer

Eco-Modul nutzen,

sparen Kraftstoff

und erhöhen die

Sicherheit.”

Lars Åström, Testfahrer

mit 30 Jahren Erfahrung

12 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Neue R-Serie

´´

Es ist längst eine Binsenweisheit geworden,

dass Spediteure die steigenden Kraftstoffkosten

so niedrig wie möglich halten müssen. Und neben

aller Technik spielt nach wie vor der Fahrstil eine

entscheidende Rolle für den Kraftstoffverbrauch. Gut

geschulte Fahrer, die auf eine spritsparende Fahrweise

achten, sind also für das Unternehmen im wahrsten Sinne

des Wortes Gold wert. Hier kommt das Scania Fahrer

Eco-Modul ins Spiel. Es ist eine neue Funktion in Scania

Lkw und unterstützt Fahrer, die sich um einen wirtschaftlicheren

Fahrstil bemühen. Das System analysiert laufend

die Daten verschiedener Sensoren am Fahrzeug, um die

Fahrerleistung zu überwachen. „Mit dem Scania Fahrer

Eco-Modul haben alle Fahrer ein Instrument, ihren Fahrstil

zu optimieren“, so Claes Åkerlund, der Verantwortliche

für die weltweiten Fahrerschulungen bei Scania.

Während der Tour coacht das Scania Fahrer Eco-Modul

als computergestützter persönlicher Trainer den Fahrer. Es

bewertet live die Ereignisse und zeigt sofort in vier Bereichen

Verbesserungsempfehlungen an:

• Bergauffahrt: Das System prüft, wie der Fahrer in

bergigem Gelände fährt.

• Nutzung der Bremse: Das Bremsverhalten wird durch

Analyse der Zusatzbremssysteme bewertet. Vorsichtigeres

Bremsen wird gefördert.

• Vorausschauende Fahrweise: Die vorausschauende

Fahrweise des Fahrers wird durch Messung der Zeit zwischen

Beschleunigung und Bremsvorgängen analysiert.

• Gangwahl: Auch die Fähigkeit des Fahrers, den richtigen

Gang zur richtigen Zeit einzulegen, wird bewertet.

Bei Handschaltung empfiehlt das System, wann und wie

der Fahrer die Gänge wechseln sollte, um einen optimalen

Fahrbetrieb zu erreichen.

Nach jeder Fahrt kann das Scania Fahrer Eco-Modul

eine Zusammenfassung des Fahrverhaltens ausgeben

sowie Empfehlungen für Schulungsbedarf. „Die besten

Ergebnisse werden erreicht, wenn das System mit einer

professionellen Fahrerschulung kombiniert wird“, sagt

Åkerlund. „Auf diese Weise verinnerlichen die Fahrer

leichter die Hinweise, die sie erhalten, und können ihren

optimierten Fahrstil leichter beibehalten“, erläutert der

Schulungsprofi.

Die erste Version des Eco-Moduls gibt es serienmäßig

bei allen Fahrzeugen, die mit EBS, Split-Range-Getriebe

und Scania Retarder ausgestattet sind. Das System wird mit

Menüs in 20 Sprachen angeboten.

TESTFAHRER BEEINDRUCKT

Testfahrer Lars Åström verfügt über

30 Jahre Erfahrung im Beruf, aber auch

er glaubt, dass das Scania Fahrer Eco-

Modul ihm half, seinen Fahrstil zu verbessern,

um den Kraftstoffverbrauch seines

Lkw zu senken. „Ich habe das System

jetzt einige Monate erprobt und es war für

mich eine Herausforderung. Ich bemühe

mich, bei der zusammenfassenden Analyse

nach jeder Fahrt die höchstmögliche

Bewertung zu erhalten.“ Lars Åström ist

Mitinhaber von H. Ulfhielm FjärrTransport,

einem auf Langstreckentransport

spezialisierten Speditionsunternehmen

in Skellefteå in Nordschweden. Er hatte

schon immer Interesse an neuer Technologie

und Entwicklungsarbeiten in der

Transportbranche. Scania wendet sich

oft an ihn als Testfahrer, wenn Probeläufe

neuer Produkte durchgeführt werden.

„Nur wenige Dinge waren so interessant

wie der Test des Scania Fahrer Eco-

Moduls. Das ist etwas komplett Neues in

der Lkw-Branche.“

Bei dem Feldtest wurde ein Scania

R 480 eingesetzt, der in der Regel Gefriergut

zwischen Nord- und Südnorwegen

transportiert. Auch verschiedene andere

Die Einführung des Scania Fahrer Eco-

Moduls fällt mit einer neuen EU-Richtlinie

über obligatorische regelmäßige Schulungen

von Lkw-Fahrern zusammen. Die

neue Vorschrift verlangt, dass innerhalb

von fünf Jahren mindestens 35 Schulungsstunden

absolviert werden müssen.

Bei richtiger Anleitung können durch die

Schulung der Fahrer bis zu zehn Prozent

Kraftstoff pro Fahrzeug eingespart werden.

Bei einem Spediteur mit 20 Lkw, von

denen jeder pro Jahr 120.000 Kilometer

Fahrer der Speditionsgesellschaft haben

das neue System zur Fahrerunterstützung

getestet, aber nach Aussage von Lars

Åström sind nicht alle so begeistert wie

er. „Damit das System effektiv funktioniert,

beispielsweise in Bezug auf den

Kraftstoffverbrauch, muss man ständig

aufmerksam sein“, so Lars Åström, „dafür

hat nicht jeder die Energie. Einige Fahrer

sind der Ansicht, dass sie bereits alles

gelernt haben, was man wissen muss.“

„Persönlich bin ich der Meinung,

dass man als Fahrer niemals perfekt

ist. Die Technologie ändert sich, es gibt

immer etwas Neues und man muss aktiv

sein, um auf dem Laufenden zu bleiben.“

Die Nutzer des Eco-Moduls können viel

gewinnen – sie sparen Kraftstoff und

erhöhen die Sicherheit.“ Lars Åström

hat seinen Kraftstoffverbrauch deutlich

gesenkt, wie ihm von den Entwicklungsingenieuren

bestätigt wird. Sie hatten

den Kraftstoffverbrauch seines Lkw

sowohl vor als auch nach der Installation

des Scania Fahrer Eco-Moduls überwacht.

Nach umfangreicher Schulung im

Umgang mit dem System sank er um elf

Prozent.

FÄHIGKEITEN DER FAHRER ENTSCHEIDEN

zurücklegt, würde dies 200 Tonnen weniger

Kohlendioxidemissionen bedeuten

und jährliche Kosteneinsparungen von

mehr als 66.000 Euro.

Die Schulung der Lkw-Fahrer ist damit

eine ungewöhnlich lohnenswerte Investition,

die sich schnell von selbst bezahlt

macht – ganz abgesehen von den Vorteilen

für Umwelt und Sicherheit, die damit

erreicht werden“, so Claes Åkerlund, der

Verantwortliche für die globale Fahrerschulung

bei Scania.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 13


Text: Conny Hetting, Foto: Carl-Erik Andersson, Illustration: Semcon Informatic Graphic Solutions

OPTIMALE GANGSCHALTUNG

Eine automatische Kupplung, eine elektrohydraulische Kupplungssteuerung und

eine komplett neue Schaltstrategie – dies sind die Hauptmerkmale des neuen Scania

Opticruise-Systems.

Scania Opticruise galt schon

seinerzeit als einer der Vorreiter der

automatisierten Schaltsysteme. Es

wurde im Laufe der Jahre immer weiter

optimiert und auch nach vier Jahren Entwicklung

blieb das Konzept des mechanischen

Standardgetriebes erhalten. Allerdings wurde

das System umfassend modifiziert, mit neuen

mechanischen Komponenten und vollständig

neuer Software. Die neue Automatikkupplung

stützt sich auf eine Marktinnovation: eine komplett

neue elektrohydraulische Kupplungssteuerung

für maximale Präzision. „Diese Steuerung

erlaubt eine bessere Kontrolle als das pneumatische

System beim Start oder bei der Fahrt auf

glatten Fahrbahnen“, so Mikael Hanson, Leiter

Transmission Software, „außerdem lassen sich

so die Gangwechsel beschleunigen.“ Die neue

Scania Opticruise-Steuerung berücksichtigt

Faktoren wie die Motordrehzahl, die Beschleunigung

des Fahrzeuges, die Geschwindigkeit

und die Last, aber auch das Gefälle der Straße,

den Fahrstil und andere externe Faktoren. So

kann das neue Opticruise für jede Situation den

geeigneten Gang berechnen: Bei Bergauffahrten

etwa schaltet das neue System frühzeitig herunter,

um eine hohe Geschwindigkeit am Berg

zu erreichen. All diese Neuerungen verbessern

die Fahreigenschaften und erleichtern dem

Fahrer die Arbeit. „Der Fahrer kann sich so auf

den Verkehr konzentrieren und zugleich einen

optimalen Kraftstoffverbrauch sicherstellen“,

sagt Hanson.

DAS GRUNDLEGENDE PRINZIP der Scania

Opticruise-Steuerung ist, dass der Motor

situationsabhängig im effizientesten Drehzahlbereich

arbeitet und jeden Tropfen Kraftstoff

bestmöglich nutzt. Das neue System hat

noch weitere Vorteile: Durch die automatische

Kupplungssteuerung reduziert sich der Kupplungsverschleiß

und der Lkw ist sparsamer

im Betrieb, da mit den neuen Funktionen der

Kraftstoffverbrauch optimal ist. Die neue Strategie

zum Gangwechsel nutzt niedrige Drehzahlen

immer dort, wo es möglich ist, und spart

somit Kraftstoff, ohne die Fahreigenschaften zu

beeinflussen.

Scania Opticruise enthält alle Bedienelemente

an einem Hebel. Umschaltung zwischen

Automatik- und manuellem Betrieb mit der

A/M-Taste an der Spitze des Hebels.

10

INNOVATIONEN

1. Scania Opticruise ist jetzt mit automatischer

Kupplung lieferbar.

Bei Bergauffahrten schaltet das neue System frühzeitig herunter, um dort eine hohe Geschwindigkeit zu

erreichen.

2. Die neue intelligentere Schaltstrategie sorgt

für gute Fahreigenschaften sowohl im normalen

Fahrmodus als auch im Powermodus.

3. Hohe Präzision beim Fahren mit der

automatischen Kupplung.

4. Besonders genaue und sanfte Beschleunigung

im Rangiermodus.

5. Automatische Auswahl des Anfahrganges

mit Unterstützung eines Gefällesensors.

6. Der Nebenantrieb kann außerhalb des

Fahrerhauses aktiviert werden.

7. Kompatibilität mit Scania ACC (Adaptive

Cruise Control) und Scania Ecocruise, damit

eine feinere Abstimmung zwischen Gangwahl

und Drehzahl erfolgt.

8. Intelligente Gangauswahl beim Fahren im

Kreisverkehr und an Einmündungen.

9. Bessere Interaktion zwischen Scania

Retarder und Scania Opticruise, um unnötiges

Herunterschalten beim Bremsen mit dem

Retarder zu vermeiden.

10. Guter Abgleich zwischen Scania Opticruise

und Hill-Hold erleichtert die Anfahrt

am Berg.

14 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Neue R-Serie

Hecklastig

Neben vielen weiteren Neuerungen bringt auch das neue

Scania Integralheck große Vorteile mit sich. Vor allem die

Kraftstoffverbrauchswerte profitieren davon.

Mit der neuen R-Serie

präsentiert Scania Sattelzugmaschinen,

die für den europäischen

Fernverkehr optimiert

sind. Zahlreiche Entwicklungen

senken den Kraftstoffverbrauch und

damit die Betriebskosten.

Mit dem neuen Fahrgestell-Konzept

lassen sich die Batterien optional

ins Heck integrieren. Dadurch entsteht

mehr Platz im Rahmen für größere Kraftstofftanks,

was wiederum einen größeren

Aktionsradius ermöglicht. Die neue Seitenverkleidung

erzeugt weniger Luftwiderstand,

was den Kraftstoffverbrauch

senkt. Die Verkleidungen sind nun windschlüpfriger

als zuvor.

Die Druckluftbehälter sind im Rahmen

verbaut und schaffen so Raum für

die neuen Kraftstofftanks, die bereits

ab Werk verfügbar sind. Maximal 1.500

Liter passen in die Tanks einer 4x2-Zugmaschine.

Dadurch, dass die relativ

schweren Batterien ins Scania Integralheck

rutschen, hat das Fahrzeug nicht nur

mehr Platz für Kraftstofftanks, sondern

auch gute Traktion bei Leerfahrten. Das

Gewicht der Batterien liegt nun voll auf

der Hinterachse und sorgt für Anpressdruck.

Mit der neuen Übersetzung von 2,59

für die einfach übersetzten Hinterachsgetriebe

des Typs R 780 sinkt die Motordrehzahl

von ehemals 1.350 auf 1.200

Umdrehungen pro Minute bei Marschgeschwindigkeit.

Das hat in der Praxis

folgende Auswirkungen: Fällt die Motordrehzahl,

sinkt auch der Kraftstoffverbrauch.

Der Motor dreht pro Stunde um

9.000 Umdrehungen weniger, wodurch

die inneren Reibungsverluste nachlassen.

Der Motorverschleiß ist geringer

und der Motor läuft leiser. Dabei funktioniert

der Antrieb ohne Overdrive. Das

spart weitere 0,5 Prozent Kraftstoff.

Die Seitenverkleidungen

senken durch

ihren niedrigen

Luftwiderstand

den Kraftstoffverbrauch

um

ein Prozent.”

Kristofer Hansén,

Leiter Styling und Industriedesign

Unter der Abdeckung

des neuen

Scania Integralhecks

verbergen

sich die Batterien.

Im Rahmen entsteht

dadurch mehr Platz

für die Tanks.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 15


PORTRÄT Text und Fotos: Scania

Unser alter

Scania 143 ist

heute in der Obhut

eines deutschen

Sammlers.”

Alfred Linzgieseder, Getränkehändler

und Getränkeerzeuger

Pro Jahr nehmen rund 7.500 Gäste an einer Führung durch das Unternehmen teil.

Edle Säfte in

edlen Lkw

Wenn der längst eingetauschte 3er-Serie-Hängerzug als Youngtimer aus dem

Fernfahrermagazin „Trucker“ lacht und 7.500 Besucher pro Jahr am eigenen Scania

Fuhrpark vorbeimarschieren, ist für ihn alles „Business as usual“. Ein Besuch beim

Tiroler Getränkefachgroßhändler und Getränkeerzeuger Alfred Linzgieseder.

Fahrer werden keine gesucht. Dabei

hätte jeder eingefleischte Scania Fan mit

Sicherheit seine helle Freude an dem, was

ihn hier erwarten könnte. „Ein ordentlicher

Fuhrpark gehört in unserem Geschäft

einfach dazu“, erklärt Alfred Linzgieseder beinahe

nebenbei bei einem Betriebsrundgang. Der

Geschäftsführer des alt eingesessenen Getränkefachgroßhändlers

und Getränkeerzeugers

A. Linzgieseder steht am Stammsitz des Unternehmens

im Tiroler Ehrwald. Im Hintergrund

thront die 2.962 Meter hohe Zugspitze und lockt

Jahr für Jahr Abertausende von Urlaubern in die

Region. Viele von ihnen kann auch Linzgieseder

in seinem Unternehmen begrüßen. Obwohl kaum

einer der Gäste wegen den einprägsam gestalte-

ten Linzgieseder Scania einen Zwischenstopp im

Außerfern einlegt, werfen auffallend viele Besucher

einen interessierten Blick auf diese Szene.

„Natürlich setzen wir unseren Eigenfuhrpark

kompromisslos nach wirtschaftlichen Kriterien

ein, gerade in diesem Umfeld ist die Werbewirkung,

wie auf der Straße, allerdings unbezahlbar“,

meint der Unternehmer. Bis in die entlegendsten

Almhütten kämpfen sich die vier Scania Verteilerfahrzeuge

in der Hochsaison empor. Bei diesen

Destinationen profitiert man eindeutig von dem

erst in den letzten Jahren für die Holzbringung

zunehmend gut ausgebauten Forstwegenetz. Bei

der Belieferung des eigenen Lagers werden rund

ein Drittel der jährlich anfallenden Mengen mit

dem eigenen R 470-Hängerzug manövriert.

Es ist ein ausgeprägt krisensicheres

Geschäft, dem die Familie Linzgieseder seit

63 Jahren nachgeht. Ihre Getränke sind immer

gefragt, egal ob aus der Eigenproduktion oder als

Handelsware. Das gilt während der Saison umso

mehr auch in der Tourismusregion Außerfern.

„Wir verzeichnen zwar bei teureren Produkten

eine spürbare Verlagerung zu günstigeren Alternativen,

abgesehen davon dürfen wir uns aber

keinesfalls beklagen“, weiß der Geschäftsführer.

An die 500 Kunden umfasst die Kundenkartei des

Unternehmens. 350 davon werden wöchentlich

einmal beliefert. Durch das breit gefächerte Sortiment

scheiden vollautomatische Kommissionierungen

aus. Eher gleichen die Vorbereitungen

im Lager, um die Waren für die Tour zusam-

16 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Andreas Linzgieseder ist von seinem Scania

Hängerzug in jeder Hinsicht begeistert.

In der Getränkedistribution setzt man auf die

Wendigkeit und Robustheit der 18-Tonner von

Scania.

Jahren gestarteten Weinaktivitäten erklommen.

Nicht umsonst finden Weinverkostungen auf der

Zugspitze reißenden Anklang.

menzustellen, einem Einkauf im Supermarkt.

Bei kleineren Bestellungen sind zehn Kisten mit

zehn verschiedenen Produkten keine Seltenheit.

Durchschnittlich an die zwölf Tonnen bewegt ein

Linzgieseder-Mitarbeiter dabei pro Arbeitstag,

unabhängig von den für eine Tourismus-Region

typischen saisonellen Schwankungen. „Wir

machen im Winter binnen drei Monaten den

Die Kulisse bei der Getränkeverladung am Hof der Firma Linzgieseder

passt spielend in jeden Imagefolder für das Urlaubsland Tirol.

Alfred Linzgieseder

leitet gemeinsam

mit seinem Bruder

Arthur (rechts) und

Vater Arnold (Mitte)

die Geschicke des

Familienunternehmens.

gleichen Umsatz wie während der fünf Monate

dauernden Sommersaison“, meint der Unternehmer.

Gegen zusätzliche Lkw im Fuhrpark will

sich Alfred Linzgieseder keinesfalls verschließen.

Steigen die zu transportierenden Mengen, könnte

auch der Bestand an 18-Tonnern weiter wachsen.

Neue Höhen hat der Unternehmer mit seinen

Mitarbeitern auch bei den vor mittlerweile fünf

Nicht schlecht gestaunt hat der Geschäftsführer,

als er nach einem Urlaub die aktuelle Ausgabe

des Fernfahrermagazins „Trucker“ durchblätterte.

Beim Artikel „40 Jahre V8 von Scania

stolperte er über einen ihm sehr bekannten Hängerzug.

„Plötzlich sehe ich in der Zeitung unseren

alten 143er-Hängerzug, den wir 2007 gegen eine

neue R-Serie getauscht haben“, erinnert sich der

Unternehmer begeistert. Der 450 PS starke

8-Zylinder war der erste Scania Lkw im Fuhrpark

des Tiroler Familienbetriebes. Nach dem Verkauf

hat es den robusten Youngtimer offenbar über

einen griechischen Zwischenhändler zu einem

deutschen Scania Fan verschlagen. „Dass der sich

jetzt über einen topgepflegten 143er-Hängerzug

freuen kann, ist der Verdienst meines Bruders

Andreas.“ Der sitzt seit bald zwei Jahren hinter

dem Steuer des neuen R 480, der für Außenstehende

mit seinen blank polierten Alufelgen auch

heute noch wie eben aus der Werkhalle gerollt

aussieht. Aber auch die vier 18-Tonner spielen

alle Stückchen. „Unsere Scania sind sicherlich

auch Motivation für unsere Mitarbeiter“, ist

sich Alfred Linzgieseder sicher. Eigentlich keine

schlechte Idee bei einer im Winter als Schneeloch

bekannten Gegend, in der mehrmaliges Kettenanlegen

am Tag zur glatten Nebenbeschäftigung

wird.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 17


PORTRÄT Text und Fotos: Scania

Die Schulbänke

stehen bald bereit

Der Stundenplan wird gerade

geschrieben. Wieso bei der Josef

Poscharnegg GmbH die Berufskraftfahrer-Ausbildung,

unabhängig

von dem vom Gesetzgeber ins Auge

gefassten Stichtag, keinesfalls auf die

lange (Schul-)Bank geschoben wird.

Der überwiegende Teil der Fahrer sitzt seit

weit mehr als zehn Jahren hinter dem Steuer der

Poscharnegg-Flotte. Viele von ihnen haben den

auf mehreren Standbeinen erfolgten Aufbau

des heute 61 Jahre alten Unternehmens selbst

miterlebt. „Bei den immer enger geschnürten

Zeitplänen in unserem Geschäft ist es umso

wichtiger, mit gutem Personal agieren zu können“,

lobt Sandra Poscharnegg. Auch für den

Fall, dass eine Stelle im mehr als 60 Personen

umfassenden Team an erfahrenen Lkw-Chauffeuren

nachzubesetzen ist, genügt ein Handgriff

am Schreibtisch. Unzählige durch die unsichere

Wirtschaftslage arbeitslos gewordene Fahrer

haben in den vergangenen Monaten den Kontakt

zum südsteirischen Familienunternehmen

gesucht. Die meisten von ihnen sind mit Namen

und den persönlichen Daten in einer Art Warte-

Bei den neuen Scania

Fahrzeugen setzt man

auf die Vorteile der

Scania EGR-Technologie.

Über Nachwuchsprobleme braucht

man sich in diesem Familienunternehmen

scheinbar keine Sorgen zu

machen. Wie der sprichwörtlich geölte

Blitz läuft der kleine Matthäus durch das Firmengebäude

der Josef Poscharnegg GmbH im

südsteirischen St. Johann im Saggautal. Der Weg

zum eigenen Lkw-Führerschein oder zu den ersten

auf eigene Faust mit einem Sattelzug zurückgelegten

Metern ist für den Eineinhalbjährigen

zwar noch ein sehr weiter, was seine Begeisterung

für die vor der Türe stehenden Fahrzeuge jedoch

kaum bremsen kann. Auch beim gemeinsamen

Foto-Shooting mit Großvater und Firmengründer

Josef sowie seiner Tante Sandra ist er sofort

zur Stelle. „Nachwuchs aus den eigenen Reihen

ist in einem Transportunternehmen mehr denn

je der Grundstein für langfristige Erfolge“, sagt

Marketingleiterin Sandra Poscharnegg. Dass sie

in Sachen Nachwuchsförderung momentan lieber

die Zeit mit ihrem Neffen verbringen würde, als

sich um ein Thema zu kümmern, das viele Betroffene

gekonnt vor sich herschieben, verschweigt sie

nach einem kurzen Seitenblick auf einen Papierberg

auf ihrem Schreibtisch nicht. „Wir gehören

zu jenen Transportunternehmen, die derzeit zu

Recht stolz auf ihre Mitarbeiter sein können“,

plaudert sie aus der Schule.

Dem Thema

Berufskraftfahrer-

Ausbildung

messen wir große

Bedeutung bei.”

Sandra Poscharnegg, Marketingleiterin

liste erfasst. „Noch ist es kein Problem, eine Stelle

mit einem gleichermaßen qualifizierten Neueinsteiger

zu besetzen“, ist sich die Marketingleiterin

sicher. Gerade im Automotive-Bereich engagierte

Transportunternehmen haben seit der weltweiten

Talfahrt der Pkw-Industrie ihre Fuhrparks rasant

verkleinert. In der Steiermark waren davon vor

allem Transporteure betroffen, die ihre Lkw unter

„Das Thema Berufskraftfahrer-Ausbildung darf

keinesfalls auf die lange Bank geschoben werden“,

sind sich Josef und Sandra Poscharnegg, auf unserem

Foto zu sehen mit dem kleinen Matthäus, einig.

18 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Abgesehen von Silo- und Kühltransporten

tritt das 1948 gegründete Unternehmen als

echter Allrounder in Erscheinung.

neues Personal von außen angewiesen“, erklärt

Sandra Poscharnegg. Wie man im Jahr 2014 junge

Leute für den Job des Lkw-Fahrers begeistern

kann, wenn die Führerscheinausbildung drastisch

teurer geworden ist, kann sie aus heutiger Sicht

nicht beantworten. Immerhin fällt damit einer

der größten Vorteile dieses Berufszweiges weg.

„Unsere Branche lebt von Führerscheinanwärtern,

die aus eigenem Antrieb gleich den Lkw-

Schein mitmachen.“ Ob dieses Argument auch

dann noch greift, wenn die Kosten für die C-Eder

Flagge des rund 180 Produktionsbetriebe

umfassenden steirischen Automotive-Clusters

eingesetzt hatten.

„Im Optimalfall reicht jetzt ein Griff zum

Telefon und die offene Stelle ist mit einem erfahrenen

Chauffeur nachbesetzt. Wenn in wenigen

Jahren die Berufskraftfahrer-Ausbildung

das Maß aller Dinge für einen im gewerblichen

Güterverkehr aktiven Lkw-Fahrer ist, wird uns

bei der Personalsuche ein deutlich rauerer Wind

entgegenwehen“, ist sich die Marketingleiterin

sicher. Nicht nur die Nachwuchssuche ist für sie

daher Grund genug, das Thema Berufskraftfahrer-Ausbildung

so bald wie möglich in Angriff zu

nehmen. Spätestens im nächsten Jahr sollen alle

Poscharnegg-Fahrer die erste Etappe zu der ab

September 2013 vom Gesetzgeber vorgeschriebenen

Hürde gemeistert haben. Mit einem detaillierten

Zeitplan will man die zu absolvierenden

Kurse bis zum Ende der Ausbildung vorab so

genau wie möglich einteilen. „Bei der Berufskraftfahrer-Ausbildung

muss der Arbeitgeber

unbedingt die treibende Kraft sein. Eine Vogel-

Strauß-Politik, bei der alle Beteiligten den Kopf

verschreckt in den Sand stecken, hilft weder den

Fahrern noch den Unternehmern.“

Ohne den berühmten Blick über den Tellerrand

ist es beim Nachbesetzen der betroffenen

Stellen allerdings nicht getan. „Durch natürliche

Abgänge sind wir spätestens in fünf Jahren auf

Acht auf einen Streich

Ausbildung nach oben schnellen, ist für die Marketingleiterin

aus heutiger Sicht mehr als fraglich.

„Wer greift schon aus eigenem Antrieb tiefer in die

eigene Geldbörse, wenn er noch keine Chance auf

einen Job hat“, fragt sie. Für eine zufriedenstellende

Lösung sind ihrer Ansicht nach weit mehr

Seiten gefragt als nur der Arbeitgeber und der

Arbeitnehmer. „Bei der Finanzierung der Berufskraftfahrer-Ausbildung

könnte auch die öffentliche

Hand einen wertvollen Beitrag dazu leisten,

dass Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.“

Gleich acht neue Scania ergänzen seit Kurzem den 60 Einheiten umfassenden Fuhrpark der

Josef Poscharnegg GmbH. Nach ersten Proberunden in Schweden hat sich Geschäftsführer Josef

Poscharnegg bei den im Fernverkehr eingesetzten Sattelzugmaschinen erstmals für das automatisierte

Getriebe Scania Opticruise entschieden. Motorisch vertraut der Unternehmer bei den Euro 5-Motoren

auf Scania EGR, bei dem die strengen Grenzwerte durch rein innermotorische Maßnahmen erreicht

werden. Laufleistungen jenseits der Millionen-Grenze sind für den Scania Fan ohnehin obligatorisch.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 19


TECHNIK Text und Fotos: Robert Domina

Erst nach

15 Jahren hat ein

Müllfahrzeug sein

Soll erfüllt.”

Rainer Glogger, Fuhrparkchef bei

Veolia in Denkendorf, Bayern

Tiefergelegt

Wer häufig ein- und aussteigen muss, schätzt Low-Entry-Konzepte.

Scania löst diese Anforderung kostengünstig für den Kunden aus dem Baukasten.

R

ainer Glogger, Betriebsleiter der

Veolia-Niederlassung in Denkendorf

in Bayern, begeistert das Low-Entry-

Konzept des Scania: „Der Einstieg ist

natürlich toll, wenn man das mal mit unseren

Standard-6x2-Müllsammlern vergleicht.“ Die

Bedenken bezüglich der Bodenfreiheit räumt der

Betriebsleiter der Entsorgungsfirma gleich selbst

aus, indem er den Scania die größte Bodenwelle

auf dem Betriebshof passieren lässt. Da ist noch

viel Luft zwischen Kabinenboden und Gelände.

Der klassisch, städtisch geprägte Müllsammeleinsatz

gehört nicht zur alleinigen Domäne des

Low-Entry-Fahrzeugs von Scania. Seine Qualitäten

stellt der Lkw auch außerhalb der Stadt

unter Beweis, wenn die Müllwerker und meist

auch der Fahrer öfter ein- und aussteigen müssen.

Für sehr sinnvoll hält Glogger das Konzept für

Einsätze in ländlich strukturierten Gebieten. Hier

sind einzelne Gehöfte und Dörfer anzufahren, die

Crew wechselt deshalb sehr oft in das schützende

Fahrerhaus. Der niedrige Einstieg und das Platzangebot

in dem tief auf dem verlängerten Rahmen

sitzenden CP 19- Low-Entry-Fahrerhaus sind da

Gold wert.

Die Ein- und Ausstiegssituation schont nicht

nur die Gelenke der Müllaufleger: Die rutschhemmenden

Stufen bieten einen sicheren Auftritt

und sind so breit wie die ganze Tür. Ist die

„Kneeling“-Funktion aktiviert, liegt die erste

Stufe nur 30 Zentimeter über der Fahrbahn. Der

Low-Entry von Scania wird grundsätzlich nur mit

vollluftgefederten Chassis realisiert. Damit ist die

Kneeling-Funktion, die das ohnehin schon recht

tief sitzende Fahrerhaus nochmals um sechs bis

acht Zentimeter absenkt, automatisch Teil der

Ausstattung. Bei dem aus dem Omnibusbereich

bekannten Kneeling nutzt man die Luftfederbälge

der Vorderachse, um das Chassis blitzschnell um

sechs bis acht Zentimeter pneumatisch abzusenken.

Diese Handbreit klingt zunächst nach wenig,

ist aber eine ganze Menge. Wer täglich zigmal einund

aussteigen muss, schätzt hier jeden Zentimeter.

Aktiviert wird der Knicks automatisch über die

Türkontakt-Schalter.

Scania kann das Low-Entry-Fahrgestell

sehr rationell aus dem hauseigenen Komponenten-Baukasten

realisieren: Ein robuster, nach

vorne verlängerter Rahmen bildet das Rückgrat.

Darauf sitzt das CP 19-Fahrerhaus, das in drei

Dachhöhen (Low, Normal und HighLine) erhältlich

ist. Den Triebstrang bildet der neun Liter

20 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Auch in der Stadt zeigt sich der 6x2 mit gelenkter

Nachlaufachse ausgesprochen wendig und einfach

im Handling.

Ein Symbol im Bildschirm signalisiert:

Passagier auf der Plattform!

Der Automatik-Modus wird am hinteren Lifter-

Schaltbrett eingestellt. Der Schalter am Kamm

signalisiert: Tonne angelegt.

Rainer Glogger

ist Betriebsleiter

beim Entsorger

Veolia in Denkendorf.

Er schätzt

vor allem Einstieg

und Bodenfreiheit

des Low-Entry-

Fahrzeuges.

Ein leichter Einstieg

ins Fahrerhaus

zeichnet

das Low-Entry-

Konzept von

Scania aus.

große Reihendiesel mit 320 PS, angeflanscht an

eine sechsstufige Wandler-Automatik von Allison.

Hinten trifft die Antriebsleistung auf eine angetriebene

11,5-Tonnen-Achse, die von einer liftund

lenkbaren 7,5-Tonnen-Nachlaufachse unterstützt

wird. Euro 5 und EEV-Standard (Enhancend

Environmentally Friendly Vehicle) sind erhältlich

und werden wie bei Scania üblich ohne AdBlue-

Einblasung nur mit Abgas-Rückführung und Partikelfilter

realisiert. Ein Ethanol-Motor, der ebenfalls

die EEV-Klassifizierung erfüllt, ist zusätzlich

im Programm.

Durch das Baukastensystem ergibt sich eine

Fülle von Variationsmöglichkeiten. Zwei-, Dreiund

Vierachser mit einfach oder doppelt angetriebenen

Hinterachsen, gelenkte und liftbare Vorund

Nachlaufachsen sind darstellbar. Als Getriebe

sind neben dem komfortablen Allison-Automaten

auch die automatisierten Opticruise-Schaltgetriebe

in 8- oder 12-Gang Ausführung verfügbar, Retarder

auf Wunsch inklusive. Und kräftige Nebenabtriebe

für leistungsfressende Hydraulik-Aufgaben sind

bei Scania in allen Varianten abrufbar.

Der Fahrerplatz ist geprägt vom kurzen

Scania Armaturenbrett. Im Zentraldisplay sind

unter anderem die Achsdrücke des vollluftgefederten

Chassis abrufbar – ein guter Schutz

gegen Überladung. Außerdem kann sich der

Fuhrparkleiter die Leerlauf- (Idle-) und Nebenabtriebszeiten

(PTO) anzeigen lassen.

Wichtigstes Überwachungsinstrument für

den Fahrer ist jedoch der Bildschirm der Heckkamera.

Er zeigt in Farbe an, was hinten los ist. Je

ein eingeblendetes Männchen links und rechts

signalisiert, ob die Trittplatte besetzt ist oder

nicht. Daneben lassen sich über ein Rändelrad

und ausführliche Menüs alle Funktionen, die den

Aufbau betreffen, steuern. Von den bis zu drei

Mitfahrern sitzen zwei über der etwas erhöhten

Motorkiste, der Dritte auf einem Schwingsitz auf

Höhe des Fahrers. Hinter den Beifahrersitzen

nehmen große Ablageschalen die Utensilien der

Crew auf, Extra-Getränkehalter fixieren die Kaffeebecher

sicher. Der Clou ist die Garderobe hinter

dem Fahrersitz: Belastbare Haken nehmen hier

auch schwerste, pitschnasse Arbeitsjacken auf,

die praktischerweise gleich in einen duschtassenartigen

Trichter mit eigenem Abfluss tropfen.

Den Scania Low-Entry zu fahren ist durchaus

etwas Besonderes und unterscheidet sich deutlich

vom Fahrgefühl eines Standard-Fahrgestells. Die

Sitzposition weit vor der Vorderachse erinnert

eher an die Proportionen eines Omnibusses. Und

ähnlich unkompliziert fallen auch die Handling-

Qualitäten aus. Die Lenkung ist leichtgängig wie

bei einem Linienbus – daran muss man sich erst

mal gewöhnen. Von Kreisverkehr zu Kreisverkehr

lernt man diese Eigenschaften schnell schätzen

und schon bald nutzt man ganz keck auch die

unterstützende Wirkung der Nachlaufachse.

Sie ermöglicht das gleichzeitig sehr flotte und

dennoch reifenschonend runde Durcheilen der

Landstraßen-Kreisverkehre.

Wie gut, dass man seine Aufmerksamkeit

dank des automatisierten Getriebes ganz auf den

Verkehr richten kann. Die sechsstufige Allison-

Automatik arbeitet exzellent und sehr leise: Das

bei Planetengetrieben oft typische Heulen im

Schubbetrieb ist bei diesem Getriebe komplett

ausgeblendet, die elektronisch gesteuerten Schaltvorgänge

vollziehen sich ohne Zugkraftunterbrechung

in großer Sanftheit. Dies und die sehr

früh programmierten Schaltpunkte führen zu

einer überaus gelassenen Fahrweise mit niedrigen

Drehzahlen und minimalem Geräusch.

Längere Bergab-Passagen lassen sich dank

einer für die Hubraumgröße recht wirkungsvollen

Motorbremse schnell und mit konstanter

Geschwindigkeit absolvieren: Fazit nach einem

Tag als Müllaufleger: Das Low-Entry-Konzept

von Scania ist nicht nur in jeder Hinsicht praxisgerecht.

Sein größter Vorteil ist seine Wirtschaftlichkeit:

Die Darstellung aus Standard-

Komponenten ist für den Kunden bereits in der

Anschaffung kostengünstig und spart Zeit und

Geld bei der Wartung und im Reparaturfall. Auch

ein Low-Entry Scania ist ein hundertprozentiger

Scania. Durch und durch.

Vielseitig

einsetzbarer

Aufbau

Als Aufbau trägt der abgebildete Low-

Entry einen Variopress-Sammelbehälter

von Faun und einen geteilten Lifter von

Zoeller. Laut Faun bietet die glattwandige

Behälterform einen Nutzlastvorteil

von rund 500 Kilogramm im Vergleich zu

Behältern mit außen liegenden Verstärkungsprofilen.

Davon abgesehen

erleichtert die glatte Außenhaut des

Pressbehälters auch das Aufbringen

großflächiger Beschriftungen. Der geteilte

Lifter sorgt für schnellen Umschlag: Je

zwei Tonnen lassen sich gleichzeitig entleeren,

für die großen Behälter auf Rollen

ist ebenfalls eine Aufnahme vorhanden.

Beide Lifter arbeiten dann synchron und

heben einen solchen Behälter in einem

10–12-Sekunden-Zyklus. Für die kleineren

Tonnen dauert ein Hebe- und Senk-Zyklus

zwischen fünf und sieben Sekunden. Per

Tastendruck am hinteren Bedienpaneel

lässt sich der Hebevorgang leicht automatisieren:

Berührt die Tonne den Sensor

an der Aufnahme, startet der Liftvorgang

automatisch.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 21


PORTRÄT Text und Fotos: Tobias Schönenberger

Wie beim

Original

Der weiße Scania Sattelzug von Christian Hyden ist zwar 14-mal

kleiner als das Original, spielt aber trotzdem alle Stücke.

Unterwegs ist der Scania R 620 natürlich mit schwedischen

Nummerntafeln.

Wenn Christian Hyden seinen

weißen Scania startet,

fällt er am Hof der Spedition

Fritz Mayer bestenfalls

wegen der für den steirischen Transporteur

eher ungewöhnlichen Farbe des Lkw

auf. Wenn der Starter den Strom der Batterie

für sich beansprucht, wird das vorab

eingeschaltete Licht für wenige Sekunden

dunkler. Kaum macht der 8-Zylinder

unter der Topline-Kabine die ersten

Umdrehungen, beginnt das Fahrzeug

leicht zu vibrieren. Da der Auflieger für

den Holztransport unbeladen ist, sind

die Rungen teilweise umgeklappt. „Von

mir aus kann es losgehen“, sagt Hyden

und legt den ersten Gang ein. Der Sattelzug

setzt sich rückwärts in Bewegung,

da der Auflieger abgesattelt werden soll.

Bevor der Mechaniker-Lehrling die Sattelkupplung

öffnet, lässt er die Liftachse

hinunter und trennt die elektrischen Leitungen.

„Ich habe mich bemüht, alles so

originalgetreu wie möglich nachzuemp-

Die Liftachse

des Aufliegers

ist eine Eigenkonstruktion.

Christian Hyden

hat einen Scania

Sattelzug im

Maßstab 1 : 14,5 mit

allen nur erdenklichen

Details

nachgebildet.

22 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Text: Curt Bühlmann

Text und Fotos: Scania

Foto: ???

finden“, erklärt der bekennende Scania

Fan. Im Unterschied zu der Scania Armada

seines Arbeitgebers ist sein Scania

um 14-mal kleiner als die Fahrzeuge, auf

denen er jeden Tag arbeitet.

„Das kommt dabei heraus, wenn

man ein dreiviertel Jahr jeden Tag nach

der Arbeit seinem Hobby frönt“, sagt

Christian Hyden nicht ohne Stolz und

beginnt sein Fernverkehrsflaggschiff im

Detail zu erklären. Von dem ursprünglichen

Tamiya-Bausatz, den er vor einigen

Monaten gekauft hat, ist nicht mehr

viel übrig geblieben. Die ursprüngliche

Highline-Kabine musste natürlich einem

extra aus Holland importierten Topline-

Haus weichen. Die orangen Drehlichter

und der Lichtbalken am Dach stammen

aus der Schweiz. In Anlehnung an den

legendären Scania V8 werkt unter der

Kabine natürlich ein stärkerer Motor.

„Der auch bei einer vollen Holzfuhre

mit einem Gesamtgewicht von rund 24

Kilogramm keine Probleme hat.“ Vorhänge

an den Seitenfenstern versperren

neugierigen Blicken die Sicht ins Innere

der Kabine. Dass dort derzeit die Fahrzeugtechnik

statt des vorbildgerecht

nachgebildeten Cockpits dominiert,

will der begeisterte Modellbauer auch

noch ändern. „Anders als beim Original

kämpfe ich in der Topline-Kabine

mit akutem Platzmangel“, meint Hyden

lachend. Hauptverantwortlich dafür

ist unter anderem der Lautsprecher des

Soundmoduls, das den ferngesteuerten

Scania akustisch zum Leben erweckt.

Am Kühlergrill ist derzeit keine

Spur von einem R 620-Schriftzug zu

sehen. Der liegt in der heimatlichen

Werkstätte des Modellbauers. „Der richtige

Scania Fahrer genießt und schweigt,

wenn es um die Qualitäten des V8-

Motors geht.“ Keinesfalls zurücklehnen

will sich Christian Hyden, wenn es um

weitere Verfeinerungspläne seines Sattelzuges

geht. Nach der selbst entwickelten

und gebauten Liftachse wird der Auflieger

verstärkte Federn bekommen, die

den Sattelzug fit für richtige Holzfuhren

machen sollen. Noch geht der 3-Achser

zu sehr in die Knie, wenn er eine

ordentliche Ladung aufgelegt bekommt.

„Da ich mit schwedischen Kennzeichen

unterwegs bin, orientiere ich mich

natürlich auch an den im hohen Norden

geltenden Gewichtsbestimmungen.“

Zusätzlich werden die Stützen des Aufliegers

mit einem elektrischen Antrieb

ausgestattet. Auf eine Scania typische

Zutat wird der ambitionierte Modellbauer

allerdings auch zukünftig verzichten

müssen. Geschaltet wird bei dem weißen

Sattelzug per Knopfdruck auf der Fernsteuerung

und nicht in Anlehnung an die

Scania Opticruise vom Fahrzeugrechner.

Neben Christian

Hyden ist auch

Thomas Pletz im

Team der Spedition

Fritz Mayer aus

Zeltweg begeisterter

Modellbauer und

riesiger Scania Fan.

Ein Soundmodul erweckt den weißen Scania

auch akustisch zum Leben.

Die zusätzlichen Lichter hat der Modellbauer

extra aus der Schweiz importiert.

Mit seiner Vorliebe für die Lkw aus

Södertälje im Modell wie im Original ist

Christian Hyden in der Werkstätte der

Spedition Fritz Mayer nicht alleine. Auch

der 20-jährige Christian Pletz ist nach

der Arbeit Feuer und Flamme, wenn es

um seinen ferngesteuerten Scania oder

seinen ebenfalls ferngesteuerten Ami-

Truck geht. Das erklärte Ziel der beiden

ist jedoch schon heute weitaus größer als

die Modelle im Maßstab 1 : 14,5. „Sobald

es möglich ist, wollen wir den Lkw-

Führerschein machen und dann selbst

hinter dem Steuer eines Scania sitzen“,

sind sich beide einig. Bei der Konfiguration

ihrer zukünftigen rollenden Arbeitsplätze

würden sie sich dagegen gerne

wieder an ihren Modellen orientieren.

Wer könnte einem V8-Motor oder einer

Topline-Kabine schon widerstehen?

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 23


PORTRÄT Text und Fotos: Scania

IN 16 : 9

IM TV

„Mit Zusatzangeboten

wie zum Beispiel

Abhol- und Bringdiensten

erhöhen

wir den Stellenwert

unserer Reisen.“

Einmal im Jahr kommen

die Reisebusse von

Lüftner-Reisen aus

Rum in Tirol zu

einer ungeahnten

Popularität.

Das neue Büro ist noch

nicht ganz fertig eingerichtet.

Und obwohl

die Wand gegenüber

dem Schreibtisch wie gemacht

dafür wäre, zögert Christof Lüftner

bei seiner Entscheidung. „Ein Fernseher

an der Wand in meinem Büro und

daneben ein Radio am Fensterbrett?“,

meint der Geschäftsführer von Lüftner-Reisen

aus Rum in Tirol mit fragendem Unterton.

Dabei wären die beiden, zugegeben eher

außergewöhnlichen Einrichtungsgegenstände

wenigstens für eine Woche im Jahr ausschließlich

zu beruflichen Zwecken in den vier Wänden.

Immerhin verdient ein Fixpunkt im Jahresprogramm

des Busunternehmers und Reisebürobetreibers

das Prädikat „bekannt aus Funk

und Fernsehen“. Auch heuer waren wieder 150

Personen bei der ORF-Radreise mit auf Tour

und strampelten im Frühjahr eine Woche durch

Sardinien. „Während dieser Reise sendet der

ORF Tirol in regelmäßigen Abständen Radiound

Fernsehbeiträge, bei denen natürlich auch

unsere Busse immer wieder zu sehen sind“, sagt

Lüftner nicht ohne Stolz. Was für die Reiseteilnehmer

eine Woche Erholung und körperliche

Ertüchtigung bedeutet, steht für das Team von

Lüftner-Reisen für eine minutiöse Vorbereitung

vor und einen ebensolchen Zeitplan während der

Reise. Maximal 25 Personen werden von einem

Radführer betreut, der die gesamte Route vorab

abstrampelt, um optimal vorbereitet zu sein.

Durch unsere

Scania Busse haben

wir unter unseren Fahrern mittlerweile

eingefleischte Scania Fans.”

Christof Lüftner, Busunternehmer und Reisebürobetreiber

„Aktivreisen wie die ORF-Radreise zählen

zu jenem Segment, bei dem wir von einer

ungebrochenen Nachfrage profitieren“, erzählt

der Unternehmer. Durch diese Tatsache haben

die Vorbereitungen für das nächste Jahr längst

begonnen. Zu tun gibt es für die Mitarbeiter

des Tiroler Unternehmens bei diesen Arbeiten

genügend. „Es ist ein definitiver Irrglaube,

dass bei Aktivreisen, die sich größtenteils unter

freiem Himmel abspielen, im Vorfeld weniger

zu tun ist als bei Luxus-Reisen“, plaudert

Christof Lüftner aus der Praxis. Wie bei klassischen

Sightseeing-Touren kommt auch bei

der ORF-Radreise der kulturelle neben dem

24 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Auch Österreich-

Reisen verlangen

nach einer fundierten

Planung.

Oben: Im Gegensatz

zu Fernreisen erfreuen

sich Aktivreisen

einer ungebrochenen

Beliebtheit.

Unten: Als Partner

des ORF Tirol bei der

alljährlichen ORF-

Radreise sind die

Lüftner-Busse

regelmäßig im Fernsehen

zu bestaunen.

sportlichen Aspekt nicht zu kurz. Sehenswürdigkeiten

wie die Costa Smeralda oder die Insel

Korsika begeistern jeden Teilnehmer im Handumdrehen.

„Wer Kultur- und Naturschönheiten

gleichermaßen erleben möchte, ist bei einer

Radreise optimal aufgehoben. Heuer erstmals

mit auf Tour mit den sportbewussten Urlaubern

war der erst zu Jahresbeginn angeschaffte

Scania Irizar Century 12.37. Er ist bereits der

dritte Scania Reisebus, den Lüftner-Reisen in

den vergangenen zwei Jahren angeschafft hat.

„Wenn Sie so wollen, haben wir uns im Reisebusbereich

schrittweise über junge Gebrauchte

bis zum Neufahrzeug herangetastet“, lacht der

geschäftsführende Gesellschafter.

Vier Scania sind mittlerweile unter der

Flagge des Tourismusfachmannes und seiner 22

Einheiten umfassenden Flotte unterwegs. 2007

übernahm man den ersten der zwischenzeitlich

drei Scania Stadtbusse. Sie sind vom Standort

Wörgl aus im Linienverkehr des Verkehrsverbundes

Tirol eingesetzt. „Von Wörgl aus bedienen

wir den Linien- und Ausflugsverkehr, am

Standort Rum haben wir uns auf den Ausflugsverkehr

spezialisiert“, erklärt Lüftner. Zu den über

das eigene Reisebüro ausgearbeiteten Angeboten

kutschieren die Lüftner-Reisebusse Touristen aus

aller Herren Länder durch Tirol. „Im Incoming-

Bereich fahren wir mit Gästen aus England, den

USA, Kanada, Russland sowie vereinzelt aus

Island und Israel“, berichtet der Unternehmer.

Die Reiselust dieser an und für sich riesigen Zielgruppe

sei aber im Vergleich zu Angeboten für

Österreich-Urlauber deutlich zurückgegangen.

Trotzdem verlangt auch die Urlaubsdestination

Österreich fundierte Vorbereitungen und engagierte

Werbung, um die Reisen verkaufen zu können.

„Das größte Problem von Österreich-Angeboten

ist die Einstellung potenzieller Kunden, die

glauben, ihr Heimatland ohne fremde Hilfe erforschen

zu können.“

Ergänzende Angebote zu alteingesessenen

Programmen bescheren Christof Lüftner und

seinem Team auch bei anderen Reisesegmenten

außer der Aktivreise erfreuliche Nachfragen. „Bei

unseren Festspielreisen bieten wir seit drei Jahren

einen Abhol- und Bringservice von der eigenen

Haustüre an“, sagt Christof Lüftner. Statt selbst

zu einem der vorgegebenen Treffpunkte fahren

zu müssen, steigen die Gäste bequem in einen

Kleinbus oder ein Taxi. Wer selbst zum Ausgangspunkt

der Reise fahren möchte, kann sein Auto

am Lüftner-Areal sicher garagieren. „Mit solchen

einfachen Mitteln erhöhen wir spielend den Wert

unserer Reisen.“

SCANIA IM VOR-

ABENDPROGRAMM

Als Partner des ORF Tirol für die

alljährliche ORF-Radreise war auch

der erste neu übernommene Scania

Reisebus des Unternehmens jüngst

im Fernsehen zu bewundern.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 25


PORTRÄT Text und Fotos: Scania

Wie ein neuer Firmensitz und eine Scania

V8-Flotte den Weg in die Zukunft ebnet.

Mit innovativen Ideen und einer Scania V8-Flotte sieht sich

Transportunternehmer Michael Neuhuber für die Zukunft

bestens gerüstet.

Volle Kraft voraus

Wenn die oft zitierte Wirtschaftskrise in der

Transportbranche nur überall solche Spuren

hinterlassen könnte. Der Firmensitz der

Neuhuber Gütertransporte GesmbH aus

Breitenaich in Oberösterreich schaut nicht nur nagelneu

aus, er ist es auch. Rekordverdächtige sechs Monate hat es

vom Spatenstich bis zum Umzug im Jänner des heurigen

Jahres gedauert. „Bei diesem Projekt haben wirklich alle

Beteiligten größten Einsatz gezeigt“, sagt Michael Neuhuber

beim Rundgang durch die neuen Gebäude nicht ohne

Stolz. Dabei hat man vor allem dem Bereich der Lagerlogistik

größte Aufmerksamkeit geschenkt. Das Ergebnis dieses

Kraftaktes kann sich definitiv sehen lassen. Sein neues

Büro sieht der Transportunternehmer dagegen deutlich

seltener als noch am alten Standort des Familienbetriebes

im benachbarten Eferding. „Das Berufsleben eines Transporteurs

spielt sich heute mehr denn je bei seinen Auftraggebern

ab. Wer jetzt nach außen hin mit zuverlässigen

Leistungen und neuen Ideen punkten kann, ist meiner

Ansicht nach eindeutig auf dem richtigen Weg“, erklärt der

engagierte Unternehmer.

Anders als im klassischen Fernverkehr wird das Alltagsgeschäft

in der Baustofflogistik, einem der Hauptaufgabengebiete

der Neuhuber Gütertransporte GesmbH, von

weit mehr Faktoren als nur der zurückzulegenden Distanz

und dem Liefertermin bestimmt. Allein das Wetter kann bis

ins Detail geplante Touren binnen relativ kurzer Zeit erbarmungslos

auf den Kopf stellen. „Wer bei solchen Kunststücken

die richtige Lösung parat hat, wird auch von seinen

Geschäftspartnern entsprechend geschätzt“, plaudert

Neuhuber aus der Schule. Das Ziel, selbst die schwierigsten

Transportabläufe mit der gewohnten Souveränität ablaufen

zu lassen, sieht er als gemeinsame Herausforderung für

alle involvierten Mitarbeiter. „Im Gegensatz zu Standardgeschäften

schweißen solche Aufgaben unser Team noch

stärker zusammen.“ Dass solche Gustostücke außerdem

Arbeitsplätze schaffen können, zeigt ein Blick in die jüngere

Neben Transportaufgaben

engagiert sich der Familienbetrieb

immer stärker im

Bereich der Lagerlogistik.

26 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Gemeinsam im Unternehmen aktiv:

Michael Neuhuber mit Gattin Sabine,

den beiden Kindern Lena und Jakob sowie

seinen Eltern Hermann und Maria.

Der Scania V8-Motor

ist wie geschaffen für

unsere Einsätze.”

Michael Neuhuber, Transportunternehmer

Historie des Unternehmens. Durch überlegte Expansionen

hat sich der eigene Fuhrpark um durchschnittlich ein

bis zwei Lkw pro Jahr vergrößert. Auch in der Disposition

sind seit einigen Monaten drei statt davor zwei Mitarbeiter

beschäftigt.

Auf über lange Zeit gut gefüllte Auftragsbücher wird

man hinter den Kulissen der Neuhuber Gütertransporte

GesmbH trotzdem vergebens suchen. „Wir leben

in unserem Geschäft, wie am Bau üblich, von einem Tag

zum nächsten. Langfristige Planungen sind für uns einfach

nicht zweckmäßig“, verrät Michael Neuhuber. Kopfzerbrechen

darüber, wie er die Auslastung seiner Flotte trotz

meist kurzfristigen Vorlaufzeiten so hoch wie möglich

halten kann, braucht er sich trotzdem keine machen. Die

meisten Geschäftspartner greifen seit Jahren auf den fast

ausschließlich aus Scania gebildeten Neuhuber-Fuhrpark

zurück. Innerösterreichische Transporte erledigt das

oberösterreichische Unternehmen dabei größtenteils in

Eigenregie. Bei internationalen Aufträgen kommen Partnerbetriebe

zum Zug.

Der krasse Gegensatz zu kurzfristigen Entscheidungen

im Alltagsgeschäft ist die Zusammensetzung der Neuhuber-

Flotte. 36 der 40 eigenen Lkw kommen aus Södertälje. Bei

34 davon steckt ein V8-Motor unter der Haube. „Die beiden

Reihensechszylinder wollten wir einfach einmal ausprobieren“,

meint Michael Neuhuber beinahe entschuldigend.

Sonst greift der Unternehmer bei Neuanschaffungen schon

traditionell zum schwächsten 8-Zylinder-Modell der Scania

Palette. So tragen die letzten beiden Neufahrzeuge den

R 500-Schriftzug am Kühlergrill. „Bei uns hat sich die Vorliebe

für die 8-Zylinder-Motoren, ähnlich wie die Partnerschaft

mit unseren Auftraggebern, über Jahre entwickelt“,

erzählt der Transporteur. Bestes Beispiel dafür ist die Vielzahl

an wahren Kilometer-Millionären, die unter der Neuhuber-Flagge

unterwegs sind. Die meisten von ihnen haben

zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Kilometer am Tacho. „Und

selbst dann können wir uns auf die Fahrzeuge noch voll und

ganz verlassen.“ Lobende Worte findet Michael Neuhuber

übrigens auch für das Sondermodell zum runden Geburtstag

der 8-Zylinder-Motoren aus Södertälje. Mit einprägsamer

Sonderlackierung, exklusiven Ausstattungsdetails

und natürlich dem bärenstarken V8-Motor unter der Haube

soll es das Herz jedes 8-Zylinder-Fans höherschlagen lassen.

„Image zählt in unserer Branche heute mehr denn je.

Diese Tatsache wird mit dem aktuellen Jubiläumsmodell

eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Nach nur sechs Monaten

Bauzeit hat die Neuhuber

Gütertransporte GesmbH

im heurigen Jänner den

neuen Firmenstandort

bezogen.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 27


REPORTAGE Text und Fotos: Scania

Der R 480 bringt es auf eine

Aufsattelhöhe von nicht alltäglichen

1,05 Metern.

Aus dem

Baukasten

geschöpft

Das Scania Baukastensystem zeigt auch bei

Sondertransporten seine Stärken. Bestes Beispiel

dafür sind die Spezialfahrzeuge der Felber

Transport GesmbH aus Sinabelkirchen in der Steiermark,

die trotz zahlreicher technischer Raffinessen

vom gleichen Band wie herkömmliche Fernverkehrsfahrzeuge

gelaufen sind.

Von den weit über die Grenzen Österreichs hinaus

bekannten Matador-Holzbaukästen ist im

gesamten Areal der Felber Transport GesmbH

(FTG) aus Sinabelkirchen nichts zu sehen. Und

trotzdem wird man als Besucher den Eindruck nicht los,

dass in einem der vielen Schreibtische wenigstens der

Einstiegsbaukasten mit 30 Teilen, Werkzeug und Bauanleitung

versteckt ist. Auf diesen Verdacht angesprochen,

schüttelt Prokurist Michael Klamminger lachend den Kopf.

„Das Baukastensystem von Scania hat bei unseren letzten

Fahrzeuganschaffungen zwar vieles erleichtert, mit den im

Waldviertel hergestellten Holzbaukästen haben wir uns

im Vorfeld aber definitiv nicht näher auseinandergesetzt“,

meint er mit einer erklärenden Handbewegung auf einen

Stoß Scania Unterlagen. Drei Scania werden bis Jahresende

den Fuhrpark des auf Sondertransporte spezialisierten

Familienbetriebes ergänzen. Zum ersten Mal seit der Gründung

des Unternehmens vor mehr als 50 Jahren hat man

sich damit in der derzeit 43 ziehende Einheiten umfassende

Flotte für eine zweite Marke entschieden. „Obwohl

unsere Lkw nicht mit typischen Fernverkehrsfahrzeugen

vergleichbar sind, haben wir großes Interesse daran, sie ab

Werk so seriennah wie möglich konfigurieren und natürlich

auch fertigen zu lassen“, erklärt Klamminger.

Der mit einem Palfinger-Großkran

bestückte R 500 wird je nach Bedarf

mit einer Sattelkupplung oder

einem Plateau eingesetzt.

„Das Baukastensystem von

Scania hat die Konfiguration

unserer Fahrzeuge in

vielen Belangen deutlich

erleichtert“, sagt FTG-Prokurist

Michael Klamminger.

Durch den Fokus auf nicht alltägliche Transportaufgaben

tanzen die dabei eingesetzten Lkw des FTG-Fuhrparks in

vielen technischen Belangen aus der Reihe. Aufsattelhöhen

weit unter den Werten klassischer Fernverkehrszüge

gehören beim Pflichtenheft genauso dazu wie möglichst

viel Platz am Rahmen für zusätzliche Komponenten. „Neu-

28 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


fahrzeuge erneut weitreichend zu zerlegen, um sie an die

von uns geforderten Normen anzupassen, ist schon aus

wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht sinnvoll.“ Daher

hat man gleich ab dem ersten neu übernommenen Scania

im Vorfeld alle notwendigen Register gezogen, um die Lkw

ohne großen zeitlichen und geografischen Umweg von

Södertälje nach Sinabelkirchen zu bekommen. Mit einer

Aufsattelhöhe von gerade einmal 1,05 Metern unterbietet

z. B. der dreiachsige R 480 jede konventionelle Sattelzugmaschine

um stolze zehn Zentimeter. Gemeinsam mit

einem 5-achsigen Tieflader stemmt der Scania Nutzlasten

von bis zu 48 Tonnen. Bis zu 3,50 Meter breite Güter können

durchgehend unter Plane befördert werden. Bei kürzeren

Gütern passen sogar Gesamtbreiten bis zu fünf Metern

unter die Plane. „Da das Scania EGR-System die strengen

Euro 5-Grenzwerte mit rein innermotorischen Maßnahmen

erreicht, sparen wir am Rahmen wertvollen Platz.“

Spezialtransporte unter Plane

bis zu einer Gesamtbreite

von fünf Metern zählen zu

den Spezialitäten der Felber

Transport GesmbH.

Auch bei

unseren Spezialfahrzeugen

profitieren

wir vom Scania

Baukastensystem.”

Michael Klamminger,

Prokurist

Mit dem steirischen Panther

und dem Schriftzug Green

Logistics unterstreicht das

Familienunternehmen sein

Engagement für die Umwelt.

Warum auch bei Neukunden der V8-Mythos binnen

kürzester Zeit durchgreifen kann, zeigt ein Blick auf den

zweiten Scania in der FTG-Flotte. „Bei unserem R 500

ist die räumliche Situation am Rahmen nicht so wichtig,

daher haben wir uns zur Freude des Fahrers auch für

einen V8-Motor mit Abgasnachbehandlung entschieden“,

berichtet Michael Klamminger. Der Vierachser wird je

nach Bedarf mit einer Sattelkupplung oder einem Plateau

eingesetzt. Direkt hinter dem Fahrerhaus ist ein Großkran

von Palfinger montiert. Der Ruf des 8-Zylinders eilt auch

dem dritten, noch im heurigen Jahr angeschafften Scania

voraus. „Der R 620 wird als Schwerlastzugmaschine mit

möglichst kompakten Abmessungen unterwegs sein.“ Mit

einem Achsstand von nur 3,30 Metern zwischen der ersten

und der dritten Achse soll der Vierachser trotz Gesamtzuggewichten

von bis zu 150 Tonnen äußerst wendig bleiben

und dadurch flexibel einsetzbar sein. „Das erspart uns in

vielen Fällen, wenn der R 620 als Standardzug mit 16,50

Meter Länge eingesetzt ist, einen unnötigen Papierkrieg“,

lobt der Prokurist. Auch hier bediente man sich bei der

Konfiguration des Fahrzeuges den Vorteilen des Scania

Baukastensystems.

Ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz setzt die

Felber Transport GesmbH mit dem neuen Erscheinungsbild

ihrer Lkw. Neben dem steirischen Panther, dem Wappentier

ihres Heimatbundeslandes, prangt unübersehbar

der Schriftzug Green Logistics. „Wir beschäftigen uns seit

einigen Jahren mit Biodiesel und Pflanzenölversuchen und

sind zudem klima:aktiv-Partner des Umweltministeriums“,

erzählt Klamminger. Mit beiden Initiativen will das Familienunternehmen

aus eigenem Antrieb, nicht zuletzt wegen

des starken Wachstumskurses der letzten Jahre, Akzente für

die Umwelt setzen. „Unsere Flotte hat sich in den letzten

fünf Jahren um mehr als 70 Prozent vergrößert“, rechnet

der Prokurist vor. Damit ist ein großer Teil der FTG-Fahrzeuge,

die nach fünf bis sechs Jahren mit Laufleistungen

von rund 600.000 Kilometern abgelöst werden, von Haus

aus auf dem neuesten Stand der Technik.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 29


TECHNIK Text und Fotos: Scania

Wenn 11.000 Liter Löschwasser auf Touren gehen, ist der Scania P 420 der

Freiwilligen Feuerwehr Oberhaag in seinem Element. Dabei ist der österreichweit

einmalige Allradler bei Weitem nicht die einzige Besonderheit, mit der die

südsteirische Feuerwehr aufwarten kann.

Feuer und

Flamme

Links: „Unsere beiden

Scania Lkw haben die in sie

gesetzten Erwartungen bis

jetzt vollkommen erfüllt“,

sind sich Kommandant

Manfred Peißer, Kommandant-Stellvertreter

Walter

Krottmaier und Ex-

Kommandant Friedrich

Schuster (v.l.n.r.) einig.

Rechts: Die laufende

Aus- und Weiterbildung der

Mitglieder garantiert auch

im Ernstfall die optimale

Unterstützung.

Beide Feuerwehr

Scania tragen bei

Einsätzen der

FF Oberhaag die

Hauptlast.

30 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Fotografen, die aussagekräftige Bilder über

die Feuerwehr-Aktivitäten von Scania auf Film

bannen wollen, sind im südsteirischen Oberhaag

richtig. Gleich zwei Einsatzfahrzeuge mit dem Greif

am Kühlergrill warten hinter den verschlossenen Toren des

Feuerwehrhauses auf die nächste Ausfahrt. Dass Scania mit

einem dieser beiden Lkw vor bald zehn Jahren die ersten rotweiß-roten

Akzente im Feuerwehrwesen in der Steiermark

gesetzt hat, weiß allerdings kaum jemand. Als echte Pioniere

haben die rund 50 aktiven Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr

(FF) im Jahr 2000 eines der ersten von Scania in Österreich

ausgelieferten Feuerwehr-Fahrzeuge übernommen.

„Das großzügige Platzangebot der Mannschaftskabine war

einer der ausschlaggebenden Gründe dafür, dass wir uns für

eine zum damaligen Zeitpunkt im Feuerwehrwesen sicher

absolut exotische Marke entschieden haben“, erinnert sich

Kommandant Manfred Peißer. Im Ernstfall ist der Allrad-

Lkw mit einer neun Mann starken Besatzung, 4.000 Liter

Löschwasser und einer umfangreichen Geräteausrüstung im

36 Quadratkilometer großen Rayon der Feuerwehr, zu dem

u. a. auch 130 Gemeindewege und ein fünf Kilometer langer

Abschnitt der Staatsgrenze zu Slowenien gehören, unterwegs.

„Das im Feuerwehr-Fachjargon TLF-A 4000 bezeichnete

Einsatzfahrzeug ist ein absoluter Allrounder“, erklärt

der Kommandant.

Einsatzfahrzeug angewiesen zu sein, besitzt der intern als

WTF-A 11000 bezeichnete Lkw eine eigene Pumpe, um bei

Brandeinsätzen sofort mit den Löscharbeiten beginnen zu

können“, erzählt Krottmaier weiter. Im kommunalen Bereich

leistet der geländegängige Scania zudem bei Wassertransporten

abseits von Feuerwehreinsätzen wertvolle Dienste.

Wie viele Stunden als Florianijünger die insgesamt

65 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaag jedes

Jahr im Dienste der Öffentlichkeit leisten, zeigt der aktuelle

Jahresbericht der FF Oberhaag. 2008 hat man insgesamt

mehr als 9.000 Stunden bei vier Brandeinsätzen und 132

technischen Einsätzen geleistet. Dabei konnten Sachwerte in

der Höhe von 310.000 Euro gerettet werden. „Alleine diese

Zahl zeigt, dass eine zeitgemäße Ausrüstung im Feuerwehrwesen

unerlässlich ist“, unterstreicht Kommandant Peißer.

Wie vielfältig die Aufgaben sind, die auf die Feuerwehrmänner

zukommen können, beweist die minutiös geführte

“Auf unsere

beiden

Scania Lkw

ist im Ernstfall

immer

Verlass.”

Manfred Peißer,

Feuerwehrkommandant

Nicht minder vielseitig zeigen sich die Mitglieder der

Freiwilligen Feuerwehr Oberhaag, wenn es um Kontakte zu

Feuerwehren im benachbarten Slowenien geht. 30 Jahre ist

es her, dass man die ersten Kontakte, damals noch erschwert

durch den Eisernen Vorhang, geknüpft hat. „Bei Ernstfällen,

wenn jede Sekunde zählt, darf es keine Staatsgrenzen

geben“, unterstreicht der stellvertretende Kommandant der

Feuerwehr, Walter Krottmaier. 1979 haben die südsteirischen

Florianijünger damit begonnen, die dem Feuerwehrdienst

hinderlichen Grenzbalken wenigstens im Kopf abzubauen.

Auch wenn die erste Reise in den nur wenige Kilometer entfernten

slowenischen Grenzort ein kleines Abenteuer war.

„Aus Sicherheitsgründen mussten wir vor der Abfahrt unsere

Funkgeräte ausbauen“, schmunzelt Krottmaier heute. Nur

gut, dass sie heute kein Hindernis bei grenzüberschreitenden

Kontakten mehr darstellen. Immerhin sind alle Fahrzeuge

der FF Oberhaag mit zweisprachigen Alarmplänen bestückt,

um im Ernstfall auch die Kameraden hinter der Grenze

unterstützen zu können.

Warum gute Erfahrungen mit einem Einsatzfahrzeug

bei freiwilligen Feuerwehren selten ohne Folgen bleiben,

verrät der Blick auf den zweiten Scania mit dem Wappen der

Gemeinde Oberhaag auf den Kabinentüren. Seit 2007 setzen

die Kameraden einen Scania P 420 ein, der aus mehrfacher

Hinsicht in Österreich nicht oft zu finden sein wird. „Da die

Versorgung mit Löschwasser durch Hydranten oder Teiche

bei uns nur mäßig erfolgen kann, haben wir schon vor rund

30 Jahren ein Wassertransportfahrzeug entwickelt“, erinnert

sich Walter Krottmaier. 11.000 Liter Fassungsvermögen garantieren

selbst bei Einsätzen an schwer erreichbaren Orten

eine ausreichende Wasserversorgung. Mit dem dreiachsigen,

allradgetriebenen Scania P 420 hat die Feuerwehr vor zwei

Jahren bereits die zweite Generation dieses Fahrzeugtyps in

Betrieb genommen. „Um im Notfall nicht auf ein weiteres

Einsatzstatistik. Darin sind neben einer Türöffnung oder

einer Tierrettung auch der Brand eines Sägewerkes oder ein

Waldbrand verzeichnet. „Darum ist es unser erklärtes Ziel,

das für diese Aufgaben notwendige Wissen schon unserer

Feuerwehrjugend so früh wie möglich mit auf den Weg zu

geben.“ Nicht umsonst hat der Feuerwehrnachwuchs in

Oberhaag im vergangenen Jahr die Wissenstestabzeichen

in Gold und Silber sowie das Jugendleistungsabzeichen in

Bronze errungen.

Unerlässlich

für Österreich

Die freiwilligen Feuerwehren sind eine unerlässliche

Einrichtung für Österreich. Da Berufsfeuerwehren

nur in wenigen großen Städten wie

Wien, Linz oder Graz zu finden sind, sorgen die

rund 300.000 Feuerwehrmänner und -frauen der

freiwilligen Feuerwehren nahezu im gesamten

Bundesgebiet im Ernstfall für die notwendigen

Maßnahmen. Dass es dabei nicht immer nur

Brände zu bekämpfen gibt, haben vor allem die

Hochwasser- und Unwettereinsätze der letzten

Monate eindrucksvoll bewiesen. Die Ausbildung

sowie die Einsätze werden von den Mitgliedern der

freiwilligen Feuerwehren ausschließlich in ihrer

Freizeit absolviert.

Links: Auch der Feuerwehr-

Nachwuchs interessiert sich

für die Feuerwehr-Fahrzeuge

aus Södertälje.

Unten: Die ehrenamtlichen

Mitglieder der Freiwilligen

Feuerwehr Oberhaag

leisten pro Jahr mehr als

9.000 Stunden.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 31


SERVICE Text und Fotos: Scania

Bei Scania

Rent bekommt

man alles aus

einer Hand.“

Thomas Stransky,

Leiter Verkaufsadministration

bei Scania Österreich

„Bei Scania Rent genießen

auch Unternehmer, die

erstmals auf einen Scania

zurückgreifen, alle für

Scania typischen Vorteile“,

sagt Thomas Stransky, Leiter

Verkaufsadministration bei

Scania Österreich.

Bald Noch mehR

Mit neuen Ideen will Scania das bekannte

Vermietprogramm Scania Rent weiter ausbauen.

Bei jeder Fahrzeugübergabe

erhalten die

Mietkunden eine fundierte

Fahrzeugeinschulung.

Noch ist das Bild auf der Imagebroschüre

von Scania Rent aktuell. Fünf weiße Sattelzugmaschinen

stehen symbolisch für die

in ganz Österreich vorgehaltene Flotte an

Mietfahrzeugen. Gemeinsam mit einem Pool an Planenaufliegern

stehen derzeit 30 Zugmaschinen im One-

Stop-Shopping-Prinzip für zeitlich variable Mieten bei

Scania Niederlassungen im ganzen Bundesgebiet parat.

„An unserem erfolgreichen Prinzip, Lkw und Auflieger

aus einer Hand anzubieten, werden wir auch weiterhin

festhalten“, erklärt der Leiter der Verkaufsadministration

bei Scania Österreich, Thomas Stransky. Das Bild

der Scania Mietflotte könnte sich dagegen schon bald

deutlich verändern. Grund dafür ist das neben dem

Fernverkehr zunehmende Interesse weiterer Transportsegmente

an zeitgemäßen Mietlösungen. „Unternehmen

aus dem Baubereich sind längst nicht mehr die einzigen,

die außer ihren Kollegen aus dem Fernverkehr gerne

auf Scania Mietfahrzeuge zurückgreifen würden“, weiß

Stransky.

So flexibel die Zeitspannen bei den angebotenen

Mieten auch sind, so restriktiv ist man bei Scania, wenn

es um das Alter der Scania Rent-Lkw geht. Kein Fahrzeug

ist älter als 24 Monate. „Entscheidet sich ein Kunde

für eine über diesen Zeitraum hinausgehende Miete,

bekommt er nach zwei Jahren einen neuen Scania auf

den Hof gestellt“, erklärt Stransky. Als willkommenen

Nebeneffekt sind die Lkw so stets auf dem aktuellen

Stand der (Abgas-)Technik. Die vom Beginn der Mietaktivitäten

an getroffene Entscheidung von Scania,

Lkw aus Södertälje nur über das eigene Mietprogramm

anzubieten, hat für den Scania Mitarbeiter handfeste

Hintergründe. „Jeder Scania Rent-Kunde bekommt bei

der Fahrzeugübergabe eine fundierte Einschulung von

unseren geschulten Mitarbeitern und ist so ab dem ersten

gefahrenen Kilometer top informiert unterwegs.“

32 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


Text: Scania, Markus Bauer, Fotos: Scania

Jubel-Edition

Der Scania Greif wacht über die edle Ablage.

Feinstes Leder sorgt für eine griffige Oberfläche.

Leistung, Fahrgefühl und Sound: Der Scania V8-Motor ist ein wahr

gewordener Fahrertraum. Damit V8-Fans ihren Traum weiter leben

können, feiert Scania Österreich das 40-jährige Jubiläum dieses

legendären Motors nun mit einer limitierten Edition.

Die Plakette kennzeichnet die auf 40

Exemplare limitierte Sonderedition.

Auf Wunsch können sich Fahrer und Beifahrer

sogar namentlich auf den Sitzen verewigen.

Vierzig Jahre Scania V8! Grund genug,

dem legendären Motor zu huldigen und

eine limitierte Scania V8-Edition anzubieten.

Was 1969 mit 14 Liter Hubraum

und 350 PS begann, ist 40 Jahre später von den

Straßen nicht mehr wegzudenken. Seit jeher steht

der Scania V8 für kraftvolle Fortbewegung.

Dabei liegen einige technologische Meilensteine

entlang seines Weges. So leistete die

Maschine bereits Anfang der neunziger Jahre

500 PS mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung.

Seit 2000 verfügt der Motor über 16 Liter Hubraum

und bis zu 580 PS. Mit dem Jahr 2007 halten

alle aktuellen Leistungsstufen des Scania V8

die Euro 5-Grenzwerte ein.

2009 erreicht seine Entwicklung einen neuen

Höhepunkt. Bis zu 620 PS leistet die neueste

Ausbaustufe des Traditionsmotors. Und noch

immer ist der einzigartige Sound so faszinierend

wie vor 40 Jahren. Ab sofort können V8-Fans die

exklusive und auf 40 Fahrzeuge limitierte Scania

V8-Edition bestellen. Sie ist ein Traum in Blau,

die den Puls vieler V8-Fans höherschlagen lässt.

Scania Deep Blue V8 Edition heißt die außerge-

wöhnliche Metallic-Lackierung, in der sich das

Fahrerhaus präsentiert. Diese Lackierung ist mit

ihrem tiefen Farbeindruck einzig und allein der

V8 Edition vorbehalten und für andere Scania

Fahrzeuge nicht zu haben. Exklusivität muss

eben sein. Damit auch weithin sichtbar ist, was

für ein Herz unter dem Fahrhaus schlägt, weisen

die großen V8-Aufkleber darauf hin. Neben der

äußeren Eleganz trumpft die Sattelzugmaschine,

die es wahlweise mit 500, 560 und 620 PS gibt,

auch mit starken inneren Werten auf.

Die Scania V8 Edition verfügt über spezielle

Ledersitze mit V8-Stickerei. Auf Wunsch kann der

Name des Fahrers in den Fahrersitz gestickt werden.

Auch die Türverkleidung mit V8-Emblem

präsentiert sich in Leder, über den Instrumenten

wölbt sich eine Lederabdeckung und auf der

rechten Seite des Armaturenbretts ist der halbe

Greif in der Ablage eingestickt. Innen in edler

Lederausstattung, außen das exklusive Scania

Deep Blue - und unter der Frontklappe der

legendäre Scania V8-Motor. Der King of the Road

hat zu seinem 40-jährigen Jubiläum schließlich

etwas ganz Besonderes verdient.

Nur 40 Exemplare zählt die

neue edle Sonderedition

40 Jahre Scania V8.

40 Jahre Scania V8

Da wir in diesem Jahr 40 Jahre Scania V8

feiern, bieten wir die „Design-V8-Edition“

an, die das Styling-Paket V8 40 Jahre

beinhaltet und vieles mehr:

• spezielle Ledersitze

• Türverkleidung in Leder

• Lederabdeckung über den

Instrumenten

• Ledereinlage auf der rechten Seite des

Armaturenbretts

• Fahrerhauslackierung in Scania

Deep Blue V8 Edition

• V8-Aufkleber auf der Fahrerhausseite

• Auf Wunsch kann der Name des Fahrers

in den Fahrersitz gestickt werden.

Ebenso, wenn gewünscht, der Name

der Partnerin auf den Beifahrersitz.

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 33


SERVICE

Text und Fotos: Scania

NeuesClub-Angebot:

ScaniaToaster

Neues Club-Angebot

Frühstückstisch!

DER BLICKFANG AUF

IHREM FRÜHSTÜCKSTISCH:

SCANIA TOASTER

· Silbermetallic

· 6-Stufen-Schaltung

· Herausnehmbare

Krümelauffangschale

Club-Sonderpreis: € 24,90

Angeführte Preise sind Sonderpreise inkl. MWSt. und gelten nur für Club-Mitglieder.

Artikel erhältlich in Ihrem Betreuungsbetrieb, solange der Vorrat reicht.

DerBlickfangaufIhrem

Scania FB 2009:Aug 27.08.2009 17:35 Uhr Seite 2

Top-Angebot

Scania Batterientausch-Aktion




Metall silberfarben

6-Stufen-Schaltung

herausnehmbare Krümelauffangschale

Scania FB 2009:Aug 28.08.2009 9:32 Uhr Seite 1

Top-Angebot

Scania Wischerblätter

IhrClub-Sonderpreis:

EUR24,90

AngeführtePreisesindSonderpreiseinkl.MWSt.undgeltennurfürClub-Mitglieder.

ArtikelerhältlichinIhremBetreuungsbetrieb,solangederVorratreicht!

2/08

Der Winter kommt!

Sorgen Sie rechtzeitig vor mit unserer Batterientausch-Aktion!

2 Stk. 180 Ampere Batterien EUR 299,90

2 Stk. 180 Ampere Pro Motive Batterien EUR 349,90

2 Stk. 225 Ampere Batterien EUR 369,90

2 Stk. 225 Ampere Pro Motive Batterien EUR 429,90

Alle Preise verstehen sich inkl. Umbau und Entsorgung der Altbatterien, exkl. Mwst.

Listenpreise 20% gesenkt!

Profitieren Sie jetzt!

Diese Aktion ist von 01.10.2009 – 31.01.2010 gültig.

Angeführte Preise verstehen sich – sofern nicht anders angegeben – exkl.

Montagekosten und sind unverbindlich empfohlene Richtpreise exkl. MWSt.

Angebote gültig solange der Vorrat reicht. Änderungen vorbehalten.

Qualität hat einen Namen

Diese Aktion ist von 1.10.2009

bis 31.3.2010 gültig.

Angeführte Preise verstehen sich – sofern nicht anders angegeben – exkl.

Montagekosten und sind unverbindlich empfohlene Richtpreise exkl. MWSt.

Angebote gültig solange der Vorrat reicht. Änderungen vorbehalten.

Qualität hat einen Namen

34 SCANIA BEWEGT • 2.2009 www.scania.at


SCANIA Selection

Neuheiten 2009

Egal, ob für Familie, Arbeit oder Freizeit, der Premiumhersteller Scania bietet mit seiner Scania

Selection auch außerhalb des Fahrerhauses höchste Qualität. Die Kollektion richtet sich nicht nur an Fahrer,

die sich mit ihrem Truck identifizieren, sondern auch an alle Fans der Marke Scania.

Baby Overall

Kuscheliger roter Fleece Overall

mit Reißverschluss und blauen

Nähten. Scania Greif geprägt

auf dem Rücken und gesticktes

Scania Logo links.

Alter Art. Nr.

4–6 Monate 192 75 79

6 –9 Monate 192 75 80

9–12 Monate 192 75 81

12–18 Monate 192 75 82

Trolley

Trolley mit Scania Logo und eleganten

roten Reißverschlüssen. Große Räder für

leichtes Reisen. Größe: 70 x 35 x 38 cm

Art. Nr. 192 53 85

Laptop Tasche

Laptop Tasche mit Scania Logo

und Easy-Grip Handgriff.

Größe: 40 x 10 x 30 cm

Art. Nr. 192 53 84

Fleece Decke

Superweiche blaue Fleece

Wendedecke mit Scania

Logo. Größe: 130 x 170 cm

Art. Nr. 192 42 26

Konferenzmappe

Elegante Konferenzmappe aus

schwarzem Leder. Bestickt mit

Scania Logo und apartem roten

Interieur. Größe: 33 x 24 cm

Art. Nr. 192 75 47

Im Scania Shop erhalten Sie nicht nur Anstecker und Aufkleber, sondern auch

hochwertige Bekleidung, Accessoires und Taschen. Was in keiner Sammlung

fehlen darf, ist der eigene Scania Lkw für das Wohnzimmerregal.

Ab Herbst gibt es die neuen Modelle in den Maßstäben 1 : 87 und 1 : 50.

Scania Selection ist eine handverlesene Auswahl. Wundervolles Design.

Fortschrittliche Technologien. Gemacht für die Ewigkeit. Genauso wie Ihr Scania.

Steigen Sie ein unter www.scania.at ‹ TRUCKERSHOP

und erfahren Sie mehr über Preise und unsere exklusiven Accessoires.

Damen- oder

Herrengürtel

Schwarzer Ledergürtel mit Scania Logo-Schnalle aus

gebürstetem Metall. Gürtelbreite: Damen: 30mm, Herren: 40 mm.

Kommt in einer schwarzen Geschenkbox.

Länge

Länge

Damen Art. Nr. herren Art. Nr.

95 cm 193 73 40 100 cm 193 73 39

105 cm 193 83 79 110 cm 193 83 78

www.scania.at 2.2009 • SCANIA BEWEGT 35


Wir


schnüren


übrigens


auch


Finanzierungspakete.


Kein Wunder, wenn unsere Finanzierungsideen neugierig machen. Als Scania Servicegesellschaft

sind wir nicht nur in der Lage, gute Angebote für neue und gebrauchte Lkw



zu machen. Wir hängen auf Wunsch auch gleich noch welche für Auflieger, Anhänger


oder Aufbauten hinten dran. Fesselnder Vorschlag, oder? www.scania­finance.de


Scania

Finance. Immer an Ihrer Seite.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine