Pfarrblatt Mai

pagatrufer

Wir freuen uns über Ostern, das

Fest des Lebens und der Auferstehung

Jesu Christi. Es ist das

höchste Fest, das wir Christen

feiern und wir denken daran, dass

Jesus Christus der Gott des Lebens

ist.

Diese Ausgabe beschäftigt

sich mit dem Leben, das es zu

schützen gilt. Die „Woche für das

Leben“ ist eine Initiative der österreichischen

Bischofskonferenz.

Dadurch angeregt stellen immer

mehr Pfarren rund um den Tag

des Lebens - 1. Juni - das Thema

„Schutz des Lebens“ in den

Mittelpunkt. Ziel ist es, eine österreichweite

Allianz für das Leben zu

schaffen. Das Leben im Mutterleib

und das Leben überhaupt muss

geschützt werden. Erzbischof Dr.

Alois Kothgasser hat das in seiner

Amtszeit in Salzburg auf beeindruckende

Weise getan. Dafür

sind wir und viele Personen des

öffentlichen Lebens sehr dankbar.

In unserer Pfarre feiern wir am

Sonntag, dem 1. Juni das Fest

der Hl. Kommunion für die Kinder

der zweiten Klassen unserer

Volkschule. Am Sonntag, dem 25.

Mai spendet der Abt von Admont,

Bruno Hubl, jungen Menschen

aus unserer Pfarre das Sakrament

der Firmung. Es ist ein Zeichen

der Stärkung im Leben.

Im Frühjahr und vor allem

im Mai sollen wir das Gebet in

den Dörfern beleben und „das

Felderbeten“ und „das Wetteramt“

nicht nur als gute Tradition

sehen, sondern dadurch auch den

Kindern und der jüngeren Generationen

ein Beispiel geben, dass

wir an den Schutz Gottes glauben

und dass die Natur uns am Herzen

liegt. Gebetshilfen zum Felderbeten

gibt es in der Pfarrkanzlei. Die

Maiandachten sind ein Zeichen,

dass wir mit Maria, der Mutter

Jesu, auch unseren Weg des

Glaubens gehen im bergauf und

bergab des Lebens.

Mein besonderes Anliegen ist

es, das Gebet in der Familie zu

beleben. Es ist ein Zeichen, dass

wir an einen Gott des Lebens

glauben und daraus entsteht wohl

auch eine besondere Gnade. Vom

Ehepaar bis zur Großfamilie dürfen

wir auf das Gebet miteinander

nicht verzichten. Das nennen wir

„Hausfamilie“, wo Friede und

Geborgenheit wachsen kann.

Ich wünsche Ihnen eine gute und

frohe Osterzeit

Ihr Pfarrer


Unser Jugendraum ist seit dem

Bestehen des Pfarrzentrums ein

sehr intensiv und gerne genutzter

Begegnungsort geworden. Durch

das jährliche Nachdrängen der neu

der Kreis der Kath. Jugend bzw.

jener junger Menschen, die sich

Freitagabend regelmäßig treffen,

auch kontinuierlich erweitern.

Auch die Firmvorbereitung,

Jungschar- und Ministrantenstunden

wir dabei räumlich immer wieder an

unsere Grenzen, deshalb kam von

den Jugendlichen selbst der Anstoß,

den angrenzenden Dachraum als

Jugendraum auszubauen.

Unter notwendiger zeitweiser

Mitwirkung von Fachkräften

wollen die Jugendlichen den

Großteil der Arbeiten und die

Beschaffung der finanziellen


Mittel selbst übernehmen.

Ein vorläufiges Konzept wurde

bereits ausgearbeitet und von

einer Abordnung der Kath. Jugend

dem PGR bei der Sitzung am 25.

Februar unterbreitet. Das Projekt

wurde im Plenum des PGR sehr

positiv bewertet und die nötige

Unterstützung zugesagt.

Wir hoffen natürlich auch auf

die Unterstützung der gesamten

Pfarrbevölkerung und der

Marktgemeinde, wenn es in

weiterer Folge darum geht, durch

diverse Aktionen der Jugendlichen

unter dem Motto „Ein Herz für die

Jugend“, die Finanzierung des

Jugendraumes (in erster Linie der

Materialkosten) sicherzustellen.

Vielen Dank bereits im Voraus!

Manfred Url

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Im Laufe des Kirchenjahres ist

es in unserer Pfarrgemeinschaft

üblich, dass Personen, welche

sich auf ein Sakrament vorbereischließlich

soll eine entsprechende

Begleitung und Unterstützung

uns allen ein Anliegen sein. Vor

kurzem wurden die Kinder, die

sich auf die heilige Kommunion

vorbereiten, in einem sehr ansprechendem

Sonntagsgottesdienst,

welchen die Kinder, der Religionslehrer,

die Tischmütter und Eltern

mitgestaltet haben, vorgestellt.

Neben den Eltern und Verwandten

ist die gesamte Pfarrbevölkerung

aufgefordert, im Gebet, mit guten

Worten und Gedanken beizustehen,

damit das Erstkommunionsfest

ein Fest des Lebens und der

Freude für den Glauben unserer

Erstkommunionskinder wird.

In der Pfarrgemeinderatssitzung

im Februar 2014 wurden

neun Jugendliche unserer Pfarrjugend

vorstellig, um das aus

Eigeninitiative heraus gestartete

Projekt „Erweiterung Jugendraum“

vorzustellen und um Unterstützung

durch den Pfarrgemeinderat

und die Pfarrbevölkerung

zu werben. In beeindruckender

Weise wurde ein schlüssiges

Konzept für die Erweiterung des

Jugendraumes im Dachboden des

Pfarrzentrums präsentiert, wobei

die Jugendlichen erläutert haben,

warum der Bedarf gegeben ist,

bereits erste Pläne präsentiert

haben, vorgestellt haben, wie die

Umsetzung erfolgen soll, bis hin,

wie die Finanzierung erfolgen soll.

Aufgrund der positiven Jugendarbeit

in unserer Pfarre, dem Engagement

unserer Pfarrjugend und

der Bereitschaft, Verantwortung in

der Fortführung der Jugend und

Jungschararbeit zu übernehmen,

konnten die Pfarrgemeinderäte für

das Projekt begeistert werden. Die

Jugendlichen wurden bestärkt, mit

der Umsetzung zu beginnen.

Ich ersuche die gesamte Pfarrbevölkerung,

unsere Jugendlichen in

ihrem Vorhaben zu unterstützen,

sei es dadurch, ihnen mit Rat und

Tat zur Seite zu stehen oder mit

der Vorsitzender des PGR

-


Foto: Image 02/2013

Im 13. Jh. feierte man in England unter Heinrich

III. den „Mothering Day“. An diesem Tag sollten

die Christen der „Mutter Kirche“ gedenken und die

ganze Familie kam zusammen, um gemeinsam

in die Kirche zu gehen. Anfang des 19. Jh. wollte

der französische Herrscher Napoleon einen Tag

zu Ehren der Mütter einführen. Doch das Regime

Napoleon Bonapartes wurde 1815 gestürzt und

dieses Vorhaben wurde von den Franzosen nicht

mehr umgesetzt.

Der Muttertag, den wir heute feiern, hat seinen

Ursprung 1872 in Amerika. Damals forderte

Julia Ward Howe, eine bekannte Vertreterin der

Frauenbewegung, den amerikanischen Müttern

einen Tag im Jahr zu widmen, an dem sie für alle ihre

Mühen geehrt würden. Die Forderung blieb zunächst

unerfüllt. Als Begründerin gilt schließlich Anna Jarvis,

die ebenfalls als US-amerikanische Frauenrechtlerin

bekannt wurde.

1914 wurde dieser Muttertag zum Staatsfeiertag

in Amerika. Seit 1924 feiern wir ihn in Österreich und

seit 1945 fast überall in Europa am zweiten Sonntag

im Mai.

Für viele Mütter ist der Muttertag eine willkommene

Abwechslung. Er ist ein Anlass, außerhalb des

Alltags mal etwas Zeit mit der Familie zu verbringen.

Allerdings kann man sich auch die Frage stellen:

Warum brauchen wir einen speziellen Tag, um uns

bei unseren Müttern zu bedanken?

Aber auch wenn das traditionelle Rollenbild sich im

Laufe der Jahre geändert hat bzw. ändert und auch

Väter immer öfter an Haushalt und Kindererziehung

ihren Anteil tragen, freuen sich natürlich viele Mütter

über eine kleine Aufmerksamkeit und der Muttertag

kann auf jeden Fall ein Anlass sein, seiner Mutter

mal wieder eine Freude zu bereiten.

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Der zentrale Ort der Gottesbegegnung im nördlichsten

Abschnitt der Pfarre St.Stefan i. R. ist die St.

Michaelskirche mit den Ortschaften Trössengraben

und Gigging. Die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete

St. Michaelskirche ist dem Erzengel Michael geweiht.

Das bedeutet „Wer ist wie Gott?“ und das sagt uns,

dass niemand so mächtig wie Gott ist.

Die tiefe Gläubigkeit der Menschen in früheren

Zeiten führte dazu, ihre ganze Hoffnung auf Gott zu

setzen. Besonders in Notsituationen – Krieg, Missernten

und persönlichen Schicksalsschlägen – wurde er um

Hilfe angerufen. Diese Hoffnung teilen die Bewohner

dieses Gebietes mit der gesamten Pfarrbevölkerung.

Sichtbar wird sie an jedem ersten Sonntag im Mai, wenn

sich die St.Stefaner zur Wallfahrt nach Trössengraben

aufmachen. Dem gemeinsamen Gehen und Beten

schließen sich seit Einführung des Pfarrverbandes

Kirchbach – St.Stefan von Jahr zu Jahr auch mehr

Kirchbacher an. Ein feierlicher Gottesdienst bildet den

Schlusspunkt dieser Wallfahrt. Kaum jemand lässt

sich das von der Kirchengemeinschaft organisierte

anschließende Zusammensitzen entgehen.

Die Kirchengemeinschaft, der auch die Mitglieder

des PGR-Teams angehören, ist für die Instandhaltung

der Kirche verantwortlich und unterstützend tätig.

Dazu gehören neben der Segnung der Osterspeisen

auch das zur lieben Gewohnheit gewordene Maibeten

und die Feldersegnung, die abwechselnd auf drei

verschiedenen Routen von Feldkreuz zu Feldkreuz

führt. Im Sommer veranstaltet die Kirchengemeinschaft

Erntedankfest statt. Der Kreislauf schließt sich mit der

Adventkranzsegnung, der Christmette am Hl. Abend

und der Sternsingeraktion.

In diesem Zusammenhang soll nicht unerwähnt

bleiben, dass Prof. Dr. Alfred Drögsler, gelegentlich

vertreten durch Pfarrer Sammer, etwa jeden zweiten

.Sonntag um 10.00 Uhr den Gottesdienst zelebriert.

Teamsprecherin : Elfriede Gasper


Im Juni 2013 machte ich eine Wallfahrt nach Lourdes.

Diese Wallfahrtsstätte lässt das Volk Gottes

erfahren:eine Kirche aus Menschen, die mit Christus

die Erde durchziehen, in der die Wahrheit, die

Brüderlichkeit, die ewige Bekehrung, die Läuterung

Wert, weil die Glaubenden zu der Einsicht hingeführt

werden, dass das Ziel nicht darin liegt, uns unserer

Bürde zu entledigen, sondern uns zu helfen, sie zu

verstehen und zu tragen.

Hier begegnen sich Pilger verschiedener Herkunft,

Sprache, Kultur und sozialer Bedingungen im Gebet

und hier erlebt man die Eucharistie mit Menschen,

die gemeinsam wandern, singen, beten, leiden und

lieben.

Ich konnte Lourdes nicht verlassen, ohne zu

verspüren „In Gott kommt meine Seele zur Ruhe“,

wie Anselm Grün so schön sagt und für die Kirche

zu leben und ein Glied jener Kette zu sein.

Der Aufenthalt in Lourdes schenkte mir Zuversicht,

denn der Mensch ist von sich aus stets auf das

Wahre, Gute und Schöne ausgerichtet.

Gottesbeweise sind für den Glauben deshalb von


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In Dollrath ist ein sehr großes,

vielfältiges und vor allem sehr

aktives Team tätig. Groß, weil

-

mitgliedern viele weitere Dorfbewohner

am religiösen und

vielseitig, weil das Team sich aus

verschiedenen Berufsgruppen

und Altersstufen zusammensetzt

und aktiv, weil alle engagiert an

den verschiedensten Aktivitäten

in Dollrath und in der Pfarre mitwirken.

Unser religiöser Mittelpunkt ist

die Dorfkapelle, die dem Christkönig

geweiht ist. Nach einer

gelungenen Renovierung der

Fassade und Neugestaltung der

Außenanlage im Jahre 2007 feierten

wir gleichzeitig ihr 40-jähriges

Bestehen. Im Verlauf eines

Jahres treffen wir uns oft bei ihr,

um gemeinsam zu singen und zu

beten. Beispielsweise sind das

wöchentliche Maibeten sowie das

Adventbeten und die Herbergsuche

in der vorweihnachtlichen

zu Maria Geburt, begehen wir

alljährlich unsere Fußwahlfahrt

nach Glojach (zum Dank für das

Ende der Pest).

Viele Dollrather/innen kommen

auch zur Feldersegnung, die

wir beim Pauln Kreuz beginnen

und bei der wir betend durchs

Dorf ziehen. Ziel ist unsere Kapelle,

bei der wir anschließend

das Wetteramt feiern. Zu diesem

Anlass kommt oft der gebürtige

Dollrather, Pfarrer Franz Fink,

zu uns und segnet die Wiesen

und Felder. Auch bei seinem

Heimaturlaub im Sommer feiert

unser Riapl Franzl mit uns eine

Hl. Messe bei der Kapelle. Für

seinen geistigen und seelsorgerischen

Beistand sind wir ihm sehr

dankbar!

-

det sich im Anschluss genügend

Zeit für ein gemütliches Beisammensein

bei einer Agape, die

vom PGR-Team tatkräftig unterstützt

wird. Für uns als Team

ist es wichtig, unsere Kontakte

nicht nur durch die Mitarbeit im

Dorf und in der Pfarre aufrechtzuerhalten,

sondern auch durch

den Familien und gemütlichen

Zusammenkünften.

Das Team Dollrath ist bemüht,

das Traditionelle im Dorf zu erhalten

sowie für Neues offen zu

sein.


Während der Muttertag beispielsweise im deutschsprachigen

Raum eine sehr einheitliche Geschichte

aufweist, ist der Vatertag regional völlig unterschiedlich

entstanden. Der Ursprung wird - wie auch der

Muttertag - den USA zugeschrieben, als Anfang des

20. Jh. ein Ehrentag für Väter ins Leben gerufen

wurde. In der Zwischenzeit ist der Vatertag in den

Muttertag - mit kleinen Geschenken und einer Familienfeier

der Bedeutung des Vaters im Rahmen des

Familienverbandes gedacht.

Im Gegensatz zum Muttertag hat der Vatertag

keinen einheitlichen Tag in Europa. So wird er beispielsweise

in Deutschland am zweiten Donnerstag

schon am 19. März.

Sonntag im Juni statt. Auch hier wird - wie zum

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Das Fest der Erstkommunion ist ein wichtiges Ereignis

im Leben eines Kindes, einer Familie, einer

Pfarre.

Wir feiern die Mitte unseres Glaubens: In jeder heiligen

Messe kommt Jesus in der Gestalt des Brotes

wirklich zu uns. Er verbindet uns mit Gott und untereinander.

Jesus schenkt uns seine Freundschaft im

gemeinsamen Mahl. Im Alten Testament schenkt

uns Gott seine Freundschaft auch im Regenbogen

und segnet uns.

Mit diesem Zeichen des Regenbogens bereiten sich

14 Mädchen und 20 Buben auf dieses Sakrament

vor.

Ihr Fest feiern sie am 1. Juni 2014 um 10 Uhr in der

Pfarrkirche St. Stefan i. R.

Allen, die dabei mithelfen, gebührt großer Dank!

Rl. Maria Mayer Reicht




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Ein herzliches „Grüß Gott!“ an alle

Pfarrbewohner von St. Stefan! Für

jene, die mich nicht kennen: Mit

meinen Eltern, meinem Bruder

und dessen Familie bin ich in Lichendorf

aufgewachsen und spüre

immer deutlicher, wie sehr ich

„daheim“ verwurzelt bin. Mit zehn

Jahren kam ich ans Gymnasium

der Ursulinen. Mein Leben war

stark geprägt von meiner Familie,

der Schule mit dem Internat und

einer ungemeinen Lebendigkeit

in der Pfarre. Wenn ich an Jungschar,

Jugendstunden mit Pfarrer

Sudy, an das aufgeregte Warten,

ob P. Alois oder P. Keler die Osternacht

feiern, die vielen Feste

und Gebetsfeiern im Jahreskreis,

auch das Zusammenkommen bei

einem Sterbefall in den Häusern,

das vielfältig gestaltete Kirchenjahr

mit dem Erleben von Liturgie

in allen ihren Ausformungen

denke, nehme ich wahr, was

es bedeutet, wenn Kinder die

Möglichkeit zum Erleben, zum

Tun, zum Mit-Tun und Mit-Feiern

haben. Ich verstand vieles nicht,

aber ich durfte es erleben - und

das prägt!

Diese Lebendigkeit, die ich

auch im Internat erleben durfte,

der ständige Verweis auf die

einzige Autorität des Heiligen

Geistes und die Liebe Christi, die

liebevolle und wertschätzende

Offenheit und der revolutionäre

Umgang mit Frauen in der ersten

Hälfte des 16. Jahrhunderts, die

unsere Ordensgründerin Angela

Merici bereits lebte, waren und

bleiben eine Herausforderung, die

zu leben es sich lohnt. Angela Merici

förderte junge Frauen, verhalf

ihnen zur Selbstständigkeit und

Selbsttätigkeit, brachte ihnen die

Liebe Christi im Evangelium und

lebte eine ungeheure Barmherzigkeit

gegenüber Menschen aller

Schichten.

Mit dieser Begeisterung trat ich

1989, nach meiner Ausbildung zur

Volksschullehrerin, in den Orden

der Ursulinen ein, wo ich vielen

Mädchen, und später auch Buben,

begegnen und sie prägen durfte.

Diese Begeisterung wurde nicht

geschmälert, ganz im Gegenteil –

im Laufe der Jahre wurde sie reifer

und schlichter, mit dem Wissen,

dass nur Gott es ist, der unser

Leben trägt, schützt und stützt

und Er uns in Seinen Händen hält.

Nach beinahe 25 Jahren als

Volksschullehrerin, einen Beruf,

den ich über alles lieb(t)e, wurde

mir vor zwei Jahren die Leitung

unserer Volksschule anvertraut.

Mit dieser großen Dankbarkeit,

wie mein Leben geführt und begleitet

war – von meiner Familie,

meinen Mitschwestern, unzähligen

Freunden und vielen, die mich

im Gebet begleiteten – ist es mir

ein Anliegen, bei Groß und Klein

den Geist unserer Ordensgründerin

zum Schwingen zu bringen.

Möge sie es durch mich dann und

wann geschehen lassen.

Und wenn jemand von St. Stefan

„die Ursulinen“ besuchen möchte,

Sie und ihr seid jederzeit herzlich

willkommen!


Schaffen wir es, eine Zeit lang auf eine bestimmte Gewohnheit konsequent zu verzichten?

Diese Herausforderung haben 24 Jugendliche

in der Fastenzeit angenommen und größtenteils

auch erfolgreich durchgehalten. Keine

Schokolade und andere Süßigkeiten, oder

genereller Verzicht auf alle süßen Speisen

der Jugendlichen. Bemerkenswert war auch

heuer wieder die große Ehrlichkeit und Strenge

der jungen Menschen sich selbst gegenüber.

Als Ansporn bzw. Einsatz für den erfolgreich

bewältigten Fastenvorsatz wurde für den

Sommer ein gemeinsames Pizza Essen in

Aussicht gestellt.

Manfred Url

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Vor kurzem feierten wir das Osterfest. Im

Vorfeld gedachten wir des umjubelten

Einzuges Jesu in Jerusalem.

Zeitlebens wuchs die Anhängerschar

Jesu, er selbst wurde oft wie ein

Star – so würden wir ihn heute nennen

– gefeiert. Wohin er auch kam, dort gab

formierte sich jedoch immer stärker

auch die Gegnerschaft, die 7etwa so

argumentierte: Der bringt doch immer

mehr Leute vom rechten Glauben ab!

Der wiegelt das Volk auf. Und außerdem

missachtet er die Vorschriften unserer

Hohepriester und Schriftgelehrten.

Ja, Jesus rüttelte die damalige

Welt gehörig auf. Er durchkreuzte mit

seiner Gottesbotschaft die sorgsam

überwachten Lehren der streng

religiösen Gesetzeslehrer. Er brach mit

sinnlosen Normen, die oft nur auf das

Äußere bedacht waren, und er führte

eine neue Art der Beziehung zwischen

Gott und Mensch ein und des Sprechens

und ihrer Priesterschaft.

Irgendwie fallen mir Parallelen

zu Papst Franziskus ein. Mit großer

Bestimmtheit verbreitet er die Botschaft

des liebenden Gottes und verweist auf

die Verantwortung, die alle füreinander

tragen. Er interessiert sich für das

Denken der Gläubigen und mahnt

eine Kirche ein, die offen da ist für alle

Menschen und sich ihrer Nöte annimmt.

Machtgehabe lehnt er ab, äußere

Formen scheinen ihm nicht so wichtig

wie das Wesentliche der Botschaft.

Hoffentlich bilden sich nicht zu viele

fundamentalistische Seilschaften gegen

ihn, die seine Bemühungen zunichte

machen.

Seit dem 4. Jh. wird genau vierzig Tage nach Ostern, also immer

an einem Donnerstag, Christi Himmelfahrt gefeiert. Es ist

eines der ältesten christlichen Feste. Die Bibel erzählt, dass

Jesus sich nach seiner Auferstehung immer wieder seinen Jüngern

gezeigt und mit ihnen gesprochen hatte. Schließlich wurde

er vor ihren Augen von einer Wolke emporgehoben und stieg in

den Himmel auf.

Im Mittelalter stellte man diese Himmelfahrt in der Kirche

das Gewölbe der Kirche hinaufgezogen und verschwand durch

eine Luke im Kirchendach. Durch die offene Luke regnete es

dann Blumen und Heiligenbildchen, für die Kinder auch Gebäck.

Nach altem Glauben stand an diesem Tag der Himmel

für Gebete weit offen. Bittprozessionen führten die Gläubigen

hinaus auf die Felder, wo sie an Bildstöcken oder kleinen Kapellen

um den Schutz der Ernte vor Unwettern und um Segen

für Haus und Hof beteten.

Die berühmteste Prozes-

-

ge statt. Menschen aus vielen

Teilen Europas erleben,

wie die Brügger in prächtigen

mittelalterlichen Gewändern

durch ihre Stadt ziehen und

dabei Szenen aus der Bibel

spielen. Seit 1291 feiern sie

damit die Ankunft ihrer Reliquie

mit dem Blut Christi aus

Foto: Image 02/2012

dem Heiligen Land.

-

Da die „Lange Nacht der Kirchen“ in diesem Jahr von Kirchbach

durchgeführt wird, bringen wir hier einen Auszug aus dem Programm:

18:00 Uhr - Turmbesichtigung mit Fr. Helen Pucher

18:00 Uhr - Kirchenführung mit Mag. Alois Doppen

19:00 Uhr - Heilige Messe (Rosenkranz entfällt)

20:00 Uhr - Abmarsch Richtung St. Stefan

20:45 Uhr - Andacht (Chris S.) beim Feuerkorb „Franz Hammer“,

Treffen mit St. Stefan

21:30 Uhr - weiter in Richtung St.Stefan

23:00 Uhr - Programm St. Stefan

24:00 Uhr - Heimfahrt


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„Hoffnung Leben“ lautet das heurige

Motto des 1. Juni, den wir jedes

Jahr als Tag des Lebens feiern.

Hoffnung in ein neues Leben setzen,

das sagt sich so leicht, wenn

eine ungeplante Schwangerschaft

das eigene Leben auf den Kopf

-

wirft. Wie oft überlagern Unsicherheit,

Angst und Sorge die Freude

über ein Kind? Überdecken seelische

und materielle Nöte jede

Zukunftsperspektive?

Gerade Schwangere, (größere)

Familien und Alleinerziehende

sind nach wie vor von den Auswirkungen

der Wirtschaftskrise besonders

betroffen, die die Ränder

der Gesellschaft als Erste erreicht

hat und wohl als Letzte wieder

verlassen wird – wenn überhaupt.

Die Kirche hat traditionell ein

breites Hilfsangebot für werdende

Angebote für (werdende) Mütter und Väter

Mütter und Väter und das (ungeborene)

Kind. Dieses Angebot

zielt nicht nur auf wirtschaftliche

und vielerlei praktische Unterstützung.

Allen Angeboten liegt der Anspruch

zugrunde, das Leben

der Hilfe Suchenden in seiner

Gesamtheit zu betrachten, um

umfassend und verantwortet helfen

zu können. Wo es nötig ist,

geht die Hilfe nach der (hoffentlich

geglückten) Geburt weiter.

Der 1. Juni will an die Freude

und Gnade des Lebens erinnern –

aber auch darauf hinweisen, dass

es immer wieder des Schutzes

und der Hilfe für das Leben bedarf.

Für die Kirche ist deshalb eigentlich

jeder Tag ein Tag des Lebens!

Mag. a

Mag. a Anna Hollwöger ist Lebensschutzbeauftragte

der Diözese

Graz-Seckau und leitet den Arbeitskreis

„Umfassender Schutz

des Lebens - aktion leben“ in der

Katholischen Aktion. Die gebürtige

Oststeirerin aus St. Stefan i. R. ist

verheiratet und hat vier Kinder.

Der Arbeitskreis „Umfassender

Schutz des Lebens - aktion leben“

widmet sich dem Schutz und der

Unterstützung des Lebens von

seinem Beginn im Mutterlieb bis

zum natürlichen Tod.

http://lebensschutz.graz-seckau.at

Information und Kontakt:

Mag.a Anna Hollwöger

Arbeitskreis UmfassenderSchutz

des Lebens – aktion leben

Bischofplatz 4

8010 Graz

anna.hollwoeger@graz-seckau.at

Lebens – aktion leben: 0316/8041-261

0316/8015-400

0316/8041-448

der Caritas: 0316/8015-0

Die Stadtkirche Graz lädt

herzlich ein!

Hoffnung Leben

Gottesdienst zum Tag des

Lebens

Sonntag, 1. Juni 2014, 17 Uhr

im Grazer Dom

des Lebens – aktion leben: 0676/8742-8455


Der gemischte Chor St. Stefan i. R. lädt am

7. Juni um 20.00 Uhr

zum Chorkonzert in die Rosenhalle ein.

Mitwirkende: Elementares Trompetenensemble

unter der Leitung von Dir. Mag. Dr. Karl Pfeiler

Streicherensemble unter der Leitung von Mag. Eva Moser

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Gottesdienstzeiten: Freitag 19.00 Uhr GD; jeden 1. Donnerstag im Monat Gebet und Meditation.

Seniorengebet: Jeden Mittwoch 9.30 Uhr in der Pfarrkirche

Kanzleistunden:

Sprechstunden:

Sprechstunden

Mittwoch 8.00 - 12.00 Uhr und Freitag 16.00 - 18.30 Uhr

Pfarrer Mag. Christian Grabner: Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr

Dipl. PAss Christian Schenk: Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr


Do, 01. 05.

Sa, 03.05.

So, 04.05.

Sa, 10.05.

So, 11.05.

Sa, 17.05.

So, 18.05.

Fr, 23.05.

Sa, 24.05.

So, 25.05.

Do, 29.05.

Sa, 31.05.


So, 01.06.

Sa, 07.06.

So, 08.06.

Mo, 09.06.

Sa, 14.06.

So, 15.06.


Staatsfeiertag

17.00 Uhr Philharmonisches

Konzert in der Pfarrkirche

11.00 Uhr Taufe

18.00 Uhr Kinderwortgottesfeier

19.00 Uhr Heilige Messe

FLORIANISONNTAG

8.30 Uhr Heilige Messe

Pfarrverbandswallfahrt Trössengraben

- 13.00 Uhr Abmarsch

für Fußwallfahrer, 15.15 Uhr Hl.

Messe in der St. Michaelskirche

19.00 Uhr Wortgottesfeier

MUTTERTAG

10.00 Uhr Heilige Messe

11.00 Uhr Taufsamstag

19.00 Uhr Heilige Messe

8.30 Uhr Heilige Messe

15.00 Uhr Hl. Messe in der

Kapelle Ziprein

LANGE NACHT DER KIRCHEN

19.00 Uhr Heilige Messe

19.00 Uhr Wortgottesfeier

8.30 Uhr Heilige Messe

CHRISTI HIMMELFAHRT

8.30 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr ERSTKOMMUNION

10.00 Uhr FIRMUNG mit

Abt Bruno Hubl

10.00 Uhr Heilige Messe

18.00 Uhr Kinderwortgottesfeier

19.00 Uhr Heilige Messe

PFINGSTSONNTAG

10.00 Uhr Heilige Messe

PFINGSTMONTAG

10.00 Uhr Heilige Messe

11.00 Uhr Heilige Messe bei der

Donatikapelle

11.00 Uhr Taufsamstag

19.00 Uhr Wortgottesfeier

DREIFALTIGKEITSSONNTAG

10.00 Uhr Heilige Messe

Do, 19.06.

Sa, 21.06.

So, 22.06.

Sa, 28.06.

So, 29.06.

Mo, 30.06.


Sa, 05.07.

So, 06.07.

FRONLEICHNAM

Fronleichnamsprozession

19.00 Uhr Heilige Messe

8.30 Uhr Heilige Messe

11.00 Uhr Taufsamstag

19.00 Uhr Wortgottesfeier

8.30 Uhr Heilige Messe

Pfarrverbandswallfahrt nach

Mariazell

19.00 Uhr Heilige Messe

PFARRSOMMERFEST

10.00 Uhr Heilige Messe


Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es

auch heuer im Sommer für den Pfarrverband ein

JuMi-Lager und zwar vom 10. bis 15. August.

Die Woche verbringen wir heuer auf der Soboth

in einer Jugendherberge. Anmelden kann man

sich dazu in der Pfarrkanzlei St. Stefan/R.

Anmeldeformulare liegen in den Kirchen und in

der Pfarrkanzlei auf. Bei der Anmeldung ist eine

Anzahlung von 50 Euro zu entrichten.

Eingeladen sind alle Kinder ab der Erstkommunion

und bis zur dritten Klasse HS, NMS, RS bzw.

Gymnasium.

Die Kosten betragen 120 Euro (für das zweite

Kind 80 Euro).

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Gottesdienstzeiten: Jeden Mittwoch und Donnerstag ist um 19.00 Uhr Heilige Messe

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 19.00 Uhr Heilige Messe

Kanzleistunden:

Sprechstunden:

Sprechstunden

Mittwoch und Freitag 8.00 - 12.00 Uhr

Pfarrer Mag. Christian Grabner: Mittwoch 8.30 - 12.00 Uhr

Dipl. PAss Christian Schenk: Dienstag 14.00 - 17.00 Uhr


Do, 01.05.

Sa, 03.05.

So, 04.05.

Fr, 09.05.

Sa, 10.05.

So, 11.05.

Sa,17.05.

So, 18.05.

Sa, 24.05.

So, 25.05.

Mo, 26.05.

Di, 27.05.

Mi, 28.05.

Do, 29.05.

Sa, 31.05.


So, 01.06.

Sa, 07.06.

So, 08.06.

Mo, 09.06.

9.00 Uhr Wetteramt in der

Frauenbacher Kapelle

18.00 Uhr Kinderwortgottesdienst

19.00 Uhr Heilige Messe

FLORIANISONNTAG

Beichtgelegenheit

10.00 Uhr Heilige Messe

14.00 Uhr Rosenkranzprozession

13.00 Uhr Pfarrwallfahrt nach

Trössengraben

15.15 Uhr Messe in Trössengraben

Seniorengebet entfällt

Muttertagsprozession

8.30 Uhr Heilige Messe

19.00 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr Heilige Messe

19.00 Uhr Jugendgottesdienst

19.00 Uhr Heilige Messe

8.30 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr FIRMUNG

18.30 Uhr Bittprozession

19.00 Uhr Heilige Messe

18.30 Uhr Bittprozession

19.00 Uhr Heilige Messe

18.30 Uhr Bittprozession

19.00 Uhr Heilige Messe

CHRISTI HIMMELFAHRT

10.00 Uhr Heilige Messe

19.00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8.30 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr ERSTKOMMUNION

14.00 Uhr Rosenkranzprozession

19.00 Uhr Heilige Messe

PFINGSTSONNTAG

8.30 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr Hl. Messe in Lichendorf

PFINGSTMONTG

8.30 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr Hl. Messe in Trössengraben

Fr, 13.06.

Sa, 14.06.

So, 15.06.

Do, 19.06.

Sa, 21.06.

So, 22.06.

Sa, 28.06.

So, 29.06.


Sa, 05.07.

So, 06.07.

9.30 Uhr Seniorengebet

18.00 Uhr Kinderwortgottesdienst

19.00 Uhr Heilige Messe

DREIFALTIGKEITSSONNTAG

08.30 Uhr Heilige Messe, anschl.

Pfarrcafé (Greith)

FRONLEICHNAM

08.30 Uhr Beginn der Prozession

19.00 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr Heilige Messe

19.00 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr Heilige Messe

19.00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8.30 Uhr Heilige Messe

10.00 Uhr Heilige Messe in der

St. Michaelskirche

Spenden bei Begräbnissen

Maria Jagl

905,00 Euro

Spenden für das Pfarrzentrum

Bauernbund St. Stefan 100,00 Euro

Pfarrcafé Tagensdorf 592,40 Euro

Kath. Frauenbewegung 100,00 Euro

Pfarrverbandswallfahrt nach Mariazell

Montag, 30.06.

Abfahrt: 6.30 Uhr vor dem Pfarrzentrum

Anmeldung bei Herrn Josef Url sowie im Pfarrhof

St. Stefan i. R. und Kirchbach

11


In St. Stefan wird mehrere Male

im Jahr für die Caritas gesammelt.Teile

der Bevölkerung sind

möglicherweise der Meinung,

dass die Caritas heute nicht mehr

ihre Berechtigung hat bzw. dass

zu wenig für Menschen in Österreich

selbst getan wird.

Ich möchte daher heute kurz zusammenfassen,

wofür die Caritas

steht.

Die steirische Caritas hat sich

im September 1924 als Steiermärkischer

Caritasverband konstituiert.

Damit wurden mehrere

kleinere gemeinnützige kirchliche

Vereine und Bruderschaften zum

ersten Mal zu einem großen

Ganzen zusammengeführt.

Schon im Jahr 1925 setzte die

Caritas den Schwerpunkt auf die

Hauskrankenhilfe. Auch Ausbil-

-

ge wurden angeboten.

Als im Jahr 1929 die Weltwirtschaftskrise

soziales Elend

hinterließ und die Zahl der Arbeitslosen

ins Unendliche stieg,

organisierte die Caritas Armenausspeisungen.

Auch nach dem

Zweiten Weltkrieg übernahm sie

die Versorgung unzähliger Menschen

mit Hilfsgütern.

In diesen 90 Jahren seit der

Gründung der Caritas gab es

enorme gesellschaftliche Veränderungen.

Die steirische Caritas

hat sich immer bemüht, nicht als

starre Organisation zu agieren,

sondern als eine Anlaufstelle in

Not. Hilfe gab es in dieser langen

Zeit nicht nur für Bedürftige im Inland,

sondern immer wieder auch

bei schrecklicher Not im Ausland.

Sei es die Dürre in der Sahelzone,

wo Brunnen gebaut wurden

oder 1990 die große Hilfsaktion

im Balkankrieg. Viel Geld investierte

die Caritas auch in die

Katastrophenhilfe auf Haiti und

in letzter Zeit auf den Philippinen

und in Syrien. 3,5 Millionen Euro

wurden beispielsweise als Nothilfe

für Syrien-Flüchtlinge zur Verfügung

gestellt.

Aber nicht nur im Ausland, auch

in Österreich gibt es immer mehr

Menschen, die armutsgefährdet

Foto: Homepage Caritas

sind. Auch hier hilft die Caritas

mit Geld für Heizmaterial, Kleidung,

Lebensmittel etc.

Armut, Naturkatastrophen und

Kriege treffen Kinder am härtesten,

denn meist sind sie diesen

Situationen schutzlos ausgeliefert

und noch zu schwach,

um mit der körperlichen und seelischen

Belastung zurechtzukommen.

Auch hier hilft die Caritas.

In unzähligen anderen Bereichen

ist die Caritas noch tätig. Aber ich

denke, dieser kleine Ausschnitt

zeigt schon, wie wichtig die Aufgaben

der Caritas sind und dass

es sich lohnt, sie zu unterstützen

– auch bei verschiedenen Haussammlungen

in St. Stefan.

Therese Friedl


... junge Paare folgen ihrer Herzspur

Samstag, 24. Mai 2014

Treffpunkt: 11 Uhr Kurpark Bad Gleichenberg

(am Parkplatz Ecke Thermalbad)

Verschiedene Stationen laden ein,

sich unterwegs lustvoll und kreativ

zu betätigen und miteinander im

Gespräch zu bleiben. Das erfahrene

Herzspur-Referentenpaar Renate

und Engelbert Breitenecker begleitet

die Gruppe und leitet verschiedene

Impulse an.

Kosten: 10 Euro Teilnahmegebühr

pro Paar

Anmeldung und Information:

Familienreferat der Diözese Graz-

Seckau

0316/8041-297 oder per Mail:

familienreferatgraz@graz-seckau.at


12


KENNEN SIE UNSERE PFARRE?

Holzkreuz vor, das in einem Garten auf einem Privatgrund steht.

Als kleine Hilfe sei erwähnt, dass man es entdecken kann, wenn

man über den Wölfergraben nach Glojach fährt.

Meine Frage nun:

Wo steht das vorgestellte Holzkreuz? Wenn Sie die Lösung und

schicken Sie mir ein Mail (franzsuppan@aon.at) oder rufen Sie

mich (03116/81188) oder im Pfarrhof an (03116/8329) an.

Viel Freude beim Mitmachen und Lösen der Aufgabe!

Im vorigen Pfarrblatt stellte ich Ihnen ein Marterl vor, das am Krottenberg

an der Gemeindestraße vor dem Haus Url, vlg. Kagschmied, am

Wegrand steht. Herr Url hat mir erzählt, dass nachweislich seit 1910

am nahen Waldrand, an einer Weißbuche befestigt, eine Mutter Anna-

Statue angebracht war. Diese Statue musste weichen, als im Jahr

1966 der Krottenbergweg neu errichtet wurde. Da dieses Wegbild von

im Jahr 1970 das jetzige Marterl errichtet, das wiederum eine Statue

der Heiligen Mutter Anna und eine Statue der Heiligen Familie enthält.

Gesegnet wurde das Marterl 1970 von Pfarrer Peter Orthofer,

der damals Kaplan bei uns war. Im vergangenen Jahr hat die Familie

Url das Marterl „generalüberholt“, sodass es in neuem Glanz dasteht.


Vor 35 Jahren, im April 1979,

erschien die erste Ausgabe

unseres Pfarrblattes, weil bei

der Fragebogenaktion, die

anlässlich der Volksmission im

Dezember 1978 durchgeführt

wurde, mehr als 51% (1153

Fragebogen-Rücksendungen

bei etwas mehr a ls 2400

Wochenend-Kirchenbesuchern)

sich ein Pfarrblatt für unsere Pfarre

wünschten.

Im Leitartikel ist zu lesen: „……

Das Pfarrblatt soll Ihnen ein guter

Wegbegleiter, Vermittler und Helfer

sein in der „Begegnung“ mit Gott

und den Menschen……“

Das erste Pfarrblatt bestand

zwar nur aus vier Seiten,

hatte aber bereits den Artikel

„Kennen Sie unsere Pfarre“.

Weitere Schwerpunkte waren die

Vorbereitung des Katholikentages

und die Vorstellung der KMB.

Bereits die dritte Ausgabe (Sept.

1979) war 8seitig, obwohl alle

Artikel mit der Schreibmaschine

(Fehler verboten!) geschrieben

werden mussten und die Artikel

händisch geklebt wurden, bevor

das Pfarrblatt zur Druckerei

gebracht werden konnte.

Erste Mitarbeiter waren neben

Pfarrer Johann Sudy: Margareta

Suppan, Peter Seewald, Rudolf

Rabel, Johann Chocholka, Johann

Schadler, Ing. Johann Trummer

und ich. Schön wäre es, wenn es

auch heute so viele Mitarbeiter

gäbe, denn seit 2008 trägt die

Verantwortung für das Pfarrblatt

ein „Zweifrauenteam“. Es sind

dies Frau Mag. Dr. Therese Friedl

und Frau Mag. Bernadette Nagl.

Dafür gebührt ihnen höchstes

Lob, besonderer Dank und große

Anerkennung.

Erfreulich ist, dass sich das

Pfarrblatt über all diese Jahre

gehalten hat und von der

Pfarrbevölkerung gerne gelesen

wird!

13


Der Pfarrgemeinderat wählte mit einfacher Mehrheit den Wirtschaftsrat.

Dem Wirtschaftsrat steht Pfarrer Mag. Christian Grabner als

Vorsitzender vor.

In der ersten Sitzung der Wirtschaftsratsperiode wurde ich, Gerhard

Lückl, als stellv. Vorsitzender des Wirtschaftsrates bestellt.

Weitere Mitglieder des Wirtschaftsrates sind:

Kothgasser Gerda, Schwarz Michael, Ing. Zirkl Johann, Resch Otto,


Obendrauf Hildegard (75),

Hirschmanngraben

Rauch Karl (70), Wörth

Hütter Anna (75), Aschau

Trummer Alois (75), Alteggerstr.

Trummer Frieda (75), Lichendorf

Hadler Alois (75), Höllgrund

Rauch Maria (80), Lichtenegg

Suppan Paula (75), Lichtenegg

Mag. Keimel Herbert (70),

Höhenstraße

Hirschmann Margareta (80),

Hirschmanngraben

-

ten der Pfarre und des Friedhofs der Pfarre St. Stefan im Rosental.

Der stellv. Vorsitzende berichtet halbjährlich über seine Arbeit bzw.

Am Jahresende wird der Jahresabschluss bzw. die Kirchenrech-

Prüfung vorgelegt. Im November des Jahres wird der Haushaltsplan

für das kommende Jahr erstellt. Weiters werden sämtliche Investitionen/Anschaffungen

und Ausgaben im Wirtschaftsrat durch Abstimmung

beschlossen.

Bei Ausgaben über 10.000 € muss eine Genehmigung der Diözese

erfolgen.

Für die widmungsgemäße Verwendung der Spenden und Erlöse der

Pfarre ist der Wirtschaftsrat verantwortlich.


Puntigam Margareta (75),

Reichersdorf

Kummer Maria (85), Rehbach

Gutmann Aloisia (95), Wörth

Nickl Rosa (75), Maiersdorf

Hohl Erich (80), Lichendorf

Fasching Marianne (75),

Maiersdorf

Name im Pfarrblatt genannt

Pfarrkanzlei melden.

Redaktionsschluss:

30. Mai

Impressum:

Medieninhaber, Redaktion und Hersteller:

Röm. kath. Pfarramt, 8083 St. Stefan im

Rosental, Parkring 7

Redaktion: Mag. Bernadette Nagl,

Layout: Mag. Dr. Therese Friedl

Herstellungsort: KIG, 8020 Graz


rum es sie gegeben hat.

-

-

Paulo Coelho

14


Kirchenrechnung 2013

Einnahmen 52.969,50 €

Ausgaben 53.875,29 €

Abgang 905,79 €

Friedhofsrechung 2013

Einnahmen 32.417,26 €

Ausgaben 31.990,28 €

Überschuss 426,98 €

Der Abgang aus der Kirchenrechnung konnte nicht

aus Rücklagen abgedeckt werden.

Die Rechnungsprüfung erfolgte durch zwei Rechnungsprüfer.

Danach wurde der Rechnungsabschluss

dem Wirtschaftsrat am 11.März 2014

vorgelegt. Die eigentliche Entlastung erfolgt nach

Überprüfung durch die Diözese.


Sonntagsopfergeld

(in der Pfarre verblieben) 18.027,16 €

Spenden für Pfarrcaritas 3.835,25 €

Spenden für Pfarrzentrum 4.480,65 €

Sammlungen im Jahr 2013

Kirchenheizung / Mehropfer 3.489,77 €

Für die vielen Spenden sei Ihnen allein ein

herzliches Vergelt‘s Gott gesagt!

Leider sind uns in der vorigen

Ausgabe Fehler passiert. Bei der

Kindersegnung hat sich ein Foto vom

sind die Fotos vom Adventkonzert

nicht von Josef Prödl, sondern von

Stefan Fink. Wir ersuchen Sie, diese Fehler zu entschuldigen.

7

Fünfzig Tage nach Ostern erinder

Heilige Geist auf die Jünger

Jesu herabkam, als sie das

-

sten wird manchmal auch „Geburtstag

der Kirche“ genannt.

Durch den Geist Gottes, der

die Apostel erfüllte, wurden sie

stark und mutig für ihre Aufgabe,

den christlichen Glauben in

der Welt zu verbreiten.

Sinnbilder für den Heiligen

Geist sind die Taube und Feuerzungen

oder Flammen. Von

diesem Sinnbild kommt der

Ausdruck „Feuer und Flamme

für etwas sein“. Blütenblät-

manchmal beim Gottesdienst

als Feuerzungen auf die Gläubigen

herab.

Seit dem 4. Jh. feiert man

Fest im Kirchenjahr wie Ostern

und Weihnachten auch an

zwei Tagen. Weil es sich nach

dem Datum des Osterfestes

richtet, ist es wie Ostern auch

ein „bewegliches Fest“. Früher

der zweite Tauftermin im Jahr.

Der englische Name Whitsun

(Weißer Sonntag) erinnert an

die weißen Gewänder der Getauften.

Foto: Image 2/2014

-

15


Neues aus Kirchbach

Der Valentinstag (14. Februar)

wurde in der Pfarrkirche Kirchbach

in Form einer WGF gefeiert.

Der heilige Valentin von Terni

war im 3. Jhd. n. Chr. der Bischof

einer italienischen Stadt. Er

traute mehrere Brautpaare,

darunter auch Soldaten, die nach

damaligem kaiserlichem Befehl

unverheiratet bleiben mussten.

Sein christlicher Glaube wurde

ihm am 14. Februar 269 zum

Verhängnis, und er wurde

enthauptet.

Unter dem Motto „Gott ist

nahe, wo Menschen einander

l ie b e n “ veranst a lt e te d i e

C h o r g e m e i n s c h a f t M G V

Kirchbach unter der Leitung

v o n G e r n o t A m b r o s u n d

Wortgottesdienstleiterin Karin

Paie r a n die sem Tag d ie

Wortgottesfeier für Liebende.


Während der WGF wurden

alle vor den Altar geladen und

gaben einander ein Zeichen

der Verbundenheit und Liebe

zueinander. Anschließend durften

sich alle ein Herz mit einem

Lebensspruch mit nach Hause

nehmen. Bei der abschließenden

Agape lud WGF-Leiterin auf

selbstgebackenes Brot und

naturbelassenen Wein ein.

Karin Paier

Am 22. März fand im Pfarrzentrum St. Stefan gemeinsam mit dem Pfarrverband Kirchbach eine Fortbildung

für LektorInnen und KommunionhelferInnen mit Mag. theol. Christoph Kainradl statt. Mit kleinen,

kurzweiligen Vorträgen und sehr viel Persönlichem durchstreiften wir viele Bereiche, die für einen liturgischen

Dienst wichtig sind.

Fotos: Josef Prödl


16


Marcelina Nuster

Lichtenegg

Rene Lackner

Nestelberg

Valentin Wurzinger

Reichersdorf

Fabian Künstner

Maiersdorf-Ost


10.05., 24.05., 21.06.

jeweils um 11.00 Uhr


Mia Marie Gesslbauer

Am Südhang


Maria Jagl (85), Alteggerstraße


Gigging


Ein junger Mann hatte einen

Traum. Hinter der Ladentheke

sah er einen Engel. Hastig fragte

er ihn: „Was verkaufen Sie, mein

Herr?“

Der Engel gab ihm freundlich zur

Antwort: „Alles, was Sie wollen!“

Der junge Mann sagte: „Dann

hätte ich gerne:

- Eine Frau, die mich versteht und

auf die ich mich verlassen kann.

- Eine glückliche Ehe bis zu

meinem Lebensende.

- Gute Freunde, die uns auf unserem

Lebensweg begleiten.

- Kinder, die sich gut entwickeln

und an denen wir unsere Freude

haben und, und ...“

sagte: „Entschuldigen Sie, junger

Mann, Sie haben mich nicht

richtig verstanden. Wir verkaufen

hier keine Früchte, wir verkaufen

nur Samen.“

17


Fronleichnam gefeiert. An diesem hohen katholischen Feiertag wird

bei einer Prozession das Brot als Zeichen für den Leib Christi sichtbar

durch die Straßen getragen. Im Jahr 1209 hatte die Nonne Juliane

von Lüttich dieses Fest angeregt, weil es keinen Tag der Verehrung

dieses Altarsakramentes gab. Jakob Pantaleon, Bischof von Lüttich,

nahm die Idee auf. Als er Papst Urban IV. wurde, setzte er 1264 dieses

Fest für alle Katholiken ein. In Deutschland fand die erste Prozession

1277 in Köln statt.

In St. Stefan beginnt die Prozession um 8.30 Uhr.

Foto: Josef Prödl


Donnerstag, 12. Juni, 19.30 Uhr

Pfarrzentrum St. Stefan i. R.

In der Eltern-Kind-Gruppe haben

Sie die Möglichkeit, sich mit anderen

Eltern auszutauschen, Ihre Kinder

lernen hier erste Freundschaften

schließen, sich in einer Gruppe

zu orientieren und vieles mehr.

mittwochs von 9 bis 11 Uhr statt.

Die nächsten Termine sind: 30.

April, 14. und 28. Mai sowie 11.

Juni.

28. Juni statt.


18


K I N D E R S E I T E

19


Am 1. April fand für die ersten

Klassen der Volksschule wieder das

„Erstleserfest“ - organisiert von der

Öffentlichen Bücherei - statt.

Den Kindern wurde die Geschichte

„Ich bin der König“ erzählt, im

anschließenden Quiz konnten sie

beweisen, wie gut sie sich Details

gemerkt hatten.

Danach bastelten die Kinder Kronen,

sodass jeder ein kleiner König wurde.

Osterbasteln am 5. April

Weitere Fotos unter:

http://st-stefan.graz-seckau.at


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