Kreuz&Quer 04-2014

sgvmarketing

Wandertipps · Wanderjugend · Wanderwelten · Termine · Rätsel · Gewinnspiel

K6074

04/2014

AKTIV-MAGAZIN

DES SAUERLÄNDISCHEN GEBIRGSVEREINS · SGV

www.sgv.de Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

© Titelbild: shuutterstock.de, Menna

Ehrenamtsentwicklung:

Starke Basis. Starker SGV.

Vorweihnachtliche

Gedanken

Winter.

Wandern.

Natur.

Erleben.

Prominente in der Freizeit:

Thore Schölermann

Termine und

Programme

Wanderurlaub

Radwandern

2015

Mit in dieser Ausgabe:


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2 kreuz&quer 4/14


Leserumfrage

Liebe Leserinnen und Leser von „Kreuz&Quer“,

Ihre Meinung ist uns wichtig. Wie nützlich, interessant oder unterhaltend ist das vier Mal im Jahr erscheinende

Magazin des SGV eigentlich für Sie? Mit Hilfe Ihrer hoffentlich zahlreichen Rückmeldungen können und wollen wir

unser Magazin für Sie noch besser und interessanter gestalten. Wir freuen uns bereits jetzt auf Ihre Anregungen.

>> Um Zusendung bitten wir bis zum 15. Januar 2015.

Unter allen Einsendern verlosen wir attraktive Preise, wobei es natürlich keinen Einfluss auf Ihre

Gewinnchancen hat, ob Sie unser Produkt loben oder – gern auch – kritisieren. Hauptpreise sind

drei Globetrotter-Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 50,- EUR. Mitmachen lohnt sich!

Bitte geben Sie Ihr Geschlecht an: weiblich männlich

Zu welcher Altersgruppe gehören Sie? unter 30 30 – 50 über 50

Sind Sie Mitglied im SGV? Ja, seit ….. Noch nicht Nein

Kreuz&Quer erreicht Sie... regelmäßig unregelmäßig über Bekannte

Warum lesen Sie „Kreuz&Quer“?

(Mehrfachnennung möglich)

über eine Auslagestelle (Tourist-Büro, Arzt-Praxis etc.)

Allgemeines Interesse

Interesse an Wander-, Freizeit- und Tourismustipps

Interesse an Informationen aus dem gesamten SGV

Informationen an Informationen aus der Wanderjugend

Einfach zur persönlichen Unterhaltung

Unsere Fragen. Ihre Meinung?

Welche Themenbereiche haben

für Sie besondere Bedeutung?

(Mehrfachnennung möglich)

Informationen und Hintergründe aus den SGV-Vorständen

Programm und Angebote des Jugendhofes

Geschichten und Wissenswertes über andere SGV-Mitglieder

Anregungen für ein aktives und attraktives Vereinsleben

Informationen und Tipps zur Freizeitgestaltung in der Gruppe

Attraktive Wandertipps und -routen

Informationen und Hinweise zur individuellen Freizeitgestaltung

Informationen über aktuelle Wandermode und Wandertechnik

Kurzweilige Lesegeschichten

Auf welche Themen könnten Sie verzichten? ............................................................................................................

..............................................................................................................................................................................

Welche Themen sollten noch aufgenommen werden? ..............................................................................................

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Nutzen Sie die unterschiedlichen Tipps der Redaktion? Nie Selten Häufig Immer

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3


Ihrer Meinung nach sind die bisherigen Kreuz&Quer-Beiträge: (bitte ankreuzen)

Trifft voll zu Trifft eher zu Trifft weniger zu Trifft nicht zu

Aktuell

Verständlich

Aussagekräftig

Überschriften machen Appetit

Veranstaltungstipps sind ausreichend

Unsere Fragen. Ihre Meinung?

Nicht nur für SGV-Mitglieder interessant

Wie beurteilen Sie das Layout von Kreuz&Quer? (bitte ankreuzen)

Trifft voll zu Trifft eher zu Trifft weniger zu Trifft nicht zu

Titelseite ist ansprechend

Heftaufbau ist übersichtlich

Schriftbild ist gut lesbar

Foto-Größe ist genau richtig

Was würden Sie insgesamt gerne verbessert bzw. geändert sehen?

Trifft voll zu Trifft eher zu Trifft weniger zu Trifft nicht zu

Zu ausführlich

Hauptbeiträge sollten kürzer sein

Es fehlen Kommentare/Leserbriefe

Infos über Wandern in Deutschland

und Europa wünschenswert

Wieviel Zeit wenden Sie durchschnittlich Weniger als 30 Minuten 30 Minute bis eine Stunde

für die Lektüre von Kreuz&Quer auf?

1 bis 2 Stunden Mehr als 2 Stunden

Lesen Sie die Zeitung zu einem Ja Nein

späteren Zeitpunkt weiter?

Dasselbe Exemplar lesen außer mir

ca. ….. Personen

Nutzen Sie auch das Angebot, sich Noch nie Selten Regelmäßig

Kreuz&Quer im Internet anzusehen?

Für den Fall Ihres Gewinns: Geben Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten an.

Selbstverständlich dürfen Sie auch anonym Ihre Meinung äußern.

Absender

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

editorial

Ehrenamtsentwicklung


im ersten Moment

klingt das

jetzt mit Schwung

angelaufene Zukunfts-Projekt

des

SGV ja in manchen Ohren vielleicht etwas

sperrig. Und doch verbirgt sich hinter der

vermeintlichen Nüchternheit eine fast schon

schicksalhafte Aufgabenstellung. Auch wenn

die Grundidee des SGV in all ihren Facetten

und Möglichkeiten ein hin jeder Hinsicht lobenswertes

Angebot ist, so sind die Zeiten

des Selbstläufers vorbei. Die Gemeinschaft

muss ihr Schicksal wieder selbst in die Hand

nehmen, um das Überleben zu sichern und

eine Festigung zu erzielen.

Mir ist das am Wochenende einmal mehr

klar geworden. Ich war bei einer „Babywald“-

Aktion in Iserlohn, bei der die dortige Heimatzeitung

zusammen mit der Stadt und

weiteren Sponsoren bis zu zwei Mal im Jahr

zu dem fröhlichen Familienspektakel einlädt.

Schauplatz war auch in diesem Jahr wieder

das Gelände rund um das Forsthaus Löhen,

urige und bekannte Heimstatt auch des SGV

in Iserlohn. Über viele Jahre haben die aktiven

SGV’ler die Veranstaltung „gastromisch“

engagiert begleitet, sprich den gemütlichen

und leckeren Rahmen geschaffen. Und dabei

natürlich auch auf die möglichen Erlebnisse

im SGV für Familien, Paare und Einzelpersonen

aller Altersgruppen aufmerksam gemacht.

Doch in diesem Jahr wurden aller

Wahrscheinlichkeit nach die letzten selbstgemachten

Kuchen angeboten. Der bisher

so emsigen Gruppe um Wolfgang Höll gehen

– allein aus Altergründen - schlichtweg

die aktiven Kräfte aus, Nachwuchs ist nicht

wirklich in Sicht.

Und genau das ist eben auch eine der Grundideen

von „Starke Basis. Starker SGV“. Junge

Menschen und Familien müssen über den ersten

Schritt einer Mitgliedschaft zur aktiven

Teilhabe behutsam aber konsequent geführt

werden. Der jetzt eingeschlagene Weg ist mit

Sicherheit steinig, aber auch voller Hoffnung.

Beste Werbung für den SGV sind allerdings

schon jetzt einmal mehr die Vorschläge des

Arbeitskreises „Wanderferien“ für die neue

Saison. Auch in unseren medial-modernen

Zeiten ist es nun mal gut, dass man breit

gefächerte Informationen und Anregungen

bekommen kann, auf die man sich in Bezug

auf ihre Qualität und Seriosität getrost verlassen

kann.

Wie übrigens auch auf den Kalender. Und der

zeigt mit konstanter Beharrlichkeit an, dass

der 125. Geburtstag des SGV im Zeitraum

2015/2016 ins Haus steht. Die Gründe für

das zeitlich etwas „gestreckte“ Wiegenfest

liegen bekanntlich in der Geschichte und

sind hinreichend bekannt. „Kreuz & Quer

wird diesem Umstand natürlich Rechnung

tragen und ab der nächsten Ausgabe in einem

besonderen Kalender über die geplanten Aktivitäten

der einzelnen Abteilungen und des

Hauptvereins berichten.

Doch vorher ist natürlich erst einmal Weihnachten

und Jahreswechsel. Zeit der Rückbesinnung,

der guten Vorsätze und natürlich

auch der nach vorn gerichteten Wünsche.

Möge Ihre ganz persönliche Rückschau milde

und im der Summe positiv ausfallen. Und bei

den guten Wünschen für sich, die Familie die

Freunde und den SGV dürfen Sie auch gern

großzügig sein.

Und dürfte ich zu Schluss auch noch einen

persönlichen Wunsch äußern? Im Innern

dieses Heftes finden Sie einen Fragebogen

zu Ihrem und unseren „Kreuz&Quer“. Ihre

Meinung zu unserer Arbeit interessiert uns

nämlich brennend. Ehrlich! Großes Weihnachtsmann-Ehrenwort!

Thomas Reunert

inhalt

Reisen, Wandern, Informieren 2

LESERUMFRAGE 3 – 4

Vorweihnachtliche Gedanken 6 – 7

WEGE- UND WANDERTIPPS 8 – 9

- „Rund ums Alte Testament“, Sundern

- Grenzsteinweg, Paderborner Land

GESAMTVEREIN 10, 12

- Projekt Ehrenamtsentwicklung

- Zertifizierung kurzer Themenwege

- Wanderparkplätze

- Exklusive Zusatzversicherungen

SGV-Jugendhof 11

Hüttenbericht 11

- Hütte Repetal „Auf der Ihle”

VERANSTALTUNGEN 14

TIPPS & TRENDS 15

ÖPNV-REPORT 16 – 17

- HandyTicket-Shop

- TagesTickets werden günstiger

PROMINENTE IN DER FREIZEIT 18

- Thore Schölermann

WANDERURLAUB / RADWANDERN 2015

Das komplette Jahresprogramm

zum Herausnehmen!

S’OURLAND – das Outdoor-Erlebnis 19

- 5. Outdoor Fun Contest

- Trendsport Crossboccia

FAMILIE / SCHULWANDERN 20 – 21

DWV / EWV 22 – 23

MENSCHEN IM SGV 24

- Wolfgang Hilberath

ERLEBNIS SGV 25 – 31

DWJ – Deutsche Wanderjugend 32

Verabschiedung von Sigi Meereis

SGV WANDERAKADEMIE 33

- Veranstaltungen / Angebote

RÄTSEL / Gewinner 34

SGV SHOP 35

SGV-PARTNER UND UNTERSTÜTZER

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„Nur eine Kultur

des Gemeinsinns

hält eine Gesellschaft

lebendig!“

„Bald ist doch Weihnachten

und Jahreswechsel. Da kann

man doch mal über so etwas

nachdenken. Schreiben Sie mal was

zum Thema „Dankeschön“ und Ehrenamt.

Etwas, in dem sich alle unsere Wanderfreundinnen

und Wanderfreunde wiederfinden.

Und wo unsere Anerkennung auch rüberkommt. Die

haben das nämlich verdient.“ Das sind für gewöhnlich

die Momente, in denen einem bei den Redaktionskonferenzen

– zumal für die letzte Jahresausgabe von

„Kreuz&Quer“ – für einen Moment der Atem stockt. Es

soll ja schließlich keine Predigt werden, aber auch nichts

wirklich Lustiges. Ehrlich und besinnlich, vielleicht lobend,

aber auch ein wenig mahnend.

© Hintergrundbild: www.istockphoto.com, Dusty Pixel

Zuerst fällt mir da allerdings eine kleine Geschichte aus

der eigenen Jugend ein. Mein Vater wollte Anfang der 70er

unbedingt, dass ich Rettungsschwimmer werden sollte. Wie

er mal einer war. Also hat er mich kurzerhand zu einem

Lehrgang in der DLRG angemeldet. Mein Ausbilder war ein

ziemlich harter Knochen, er hielt Distanz, ich hatte Respekt.

Bei der Urkundenübergabe kam er plötzlich zu mir,

quetschte mir die Hand und sagte: „Hast du nicht Lust bei

uns zu bleiben. Wir können dich gut gebrauchen.“ Ich war

stolz wie Oskar und von Stund‘ an waren die Kameraden

der DLRG meine Familie, meine Freizeit, meine Aufgabe.

Ich habe Wachstunden geschoben, Schwimmer

und Rettungsschwimmer ausgebildet, im Vorstand

mitgearbeitet. Und die Worte von meinem

„Erstkontakt Jupp“ habe ich bis heute nicht

vergessen.

6

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Zu vorweihnachtlichen Gedanken

gehört auch ein Dank...

Ich erzähle das hier, weil es auch für den

SGV wichtig ist, auf Menschen zuzugehen,

ihnen das Heimatgefühl zu geben. Auf junge

Leute, auf Familien, auf Singles. Ohne oder

mit Migrationshintergrund. Sie alle müssen

und sollen erleben, wieviel Spaß es machen

kann, sich in einem Verein zu bewegen und zu

engagieren, der sich eine besonders sinnvolle,

gesunde, aktive und natürliche (im wahrsten

Sinne des Wortes) Freizeitgestaltung auf die

Wimpel geschrieben hat. Und eine moderne

noch dazu, denn schließlich zeigen für die

SGV-Betätigungsfelder die aktuellen Trendpfeile

deutlich nach oben. Und wir merken

auch, dass die Leistungen der „Funktioner“

inzwischen auch wieder deutlich besser als

bisher wahrgenommen und gewürdigt werden.

Bundespräsident Joachim

Gauck hat es in einer Rede so

formuliert: „Wer Zeit gibt, wer Zuwendung

gibt, wer seine Erfahrungen

und Talente mit anderen teilt, wer

anderen hilft, auf eigenen Beinen zu

stehen, der bekommt meist ganz direkt

etwas zurück. Daran zu erinnern,

dazu zu ermutigen, ist eine Aufgabe,

die nicht nur für mich wichtig

ist, sondern vor allem für die ganze

Gesellschaft. Wir tun

nichts, was uns kaputt

macht – wir tun

in unseren Ehrenämtern

etwas, was uns

glücklich macht. Uns

allen aber sollte daran

gelegen sein, dass Ihr

Engagement nicht nur

als Privatangelegenheit angesehen wird. Unsere

Gesellschaft braucht das Ehrenamt – sie

lebt auch vom Ehrenamt.“

In der SGV-Mitglieder-Zeitschrift „kreuz&quer“

schreiben diverse Autoren seit Jahren unter

der Überschrift „Menschen

im SGV“ über

unterschiedlichste aktive

Mitglieder, die sich

selbst mannigfaltige

Aufgabenstellungen gegeben

haben.

Da wurde zum Beispiel

über Burkhard

Klute berichtet, der in

Sundern-Stockum u.a.

als „Kleinkind-Kümmerer“ beste Werbung für

einen nahtlosen Übergang in

den SGV-Jahres- und Angebotsstufen

macht.

Oder die Erfolgs-Geschichte

der Martina Schulze, die

sich weit über Opladen hinaus

als SGV-Vorsitzende, Wanderführerin

und Fachreferentin für

Naturschutz einen Namen gemacht

hat.

Oder Thomas

„der Macher“

Kasperski, der

seit 1990 Ehrenämter

im SGV bekleidet

und neben

seinen überörtlichen

Aufgabenstellungen

u.a. als

Wanderführer und

Wegezeichner aktiv

und erfolgreich ist.

Oder Anni Kuhler,

Vorsitzende der Abteilung

Medebach, die

unendlich oft bewiesen

hat, dass es einfach stimmt, wenn von ihr

behauptet wird, sie bringe die Augen der

Menschen zum Strahlen. Ein Strahlen, das

sich eben auch im Erfolg ihrer Abteilung in

vielen Bereichen ablesen lässt.

Diese Namen stehen stellvertretend für all

diejenigen, die im SGV bereits auf ihre Art

aktiv sind. Und sie sind auch der beste

Beweis dafür, dass sich auch ein über die

reine Mitgliedschaft hinaus praktiziertes Engagement

durchaus lohnt. Nicht in der Geldbörse.

Aber ist das immer wichtig? Oliver

Hassenkamp, ein Schauspieler und Kabarettist,

hat es einmal so formuliert: „Tun Sie gelegentlich

etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen.

Es zahlt sich aus.“

Aber statt der oben erwähnten

baren Münze

muss es wenigstens aus

möglichst vielen Quellen

das gesprochene und

gefühlte „Dankeschön“,

das „du gehörst zu uns!“

geben. Und zwar rechtzeitig.

Kanzlerin Angela Merkel hat es auf

Ihre Art – vielleicht ja sogar auch in einer

Weihnachtsansprache – so formuliert: „Es

reicht nicht, wenn man sich immer nur der

Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeiten erst

dann bewusst wird, wenn sie einmal nicht

mehr da sind. Nur eine Kultur des Gemeinsinns

und der verantworteten Freiheit hält

eine Gesellschaft lebendig."

Thomas Reunert

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WEGE- UND WANDER-TIPP

„Testaments-Marathon“

Marathonwanderung rund ums „Alte Testament“

Hellefelder Mark

Herblinghausen

Dem Alltag entfliehen und Wege zwischen

Vergangenheit und Zukunft entdecken – dafür

steht das Wanderparadies „Altes Testament“ in

Sundern. Auf den 14 Rundwanderwegen durch

die Ortschaften des „Alten Testaments“, den

15 A-Wegen des Naturparks Homert und dem

„Testaments-Marathon“, erwartet die Wanderer

die geballte Schönheit einer einzigartigen,

aussichtsreichen und historisch gewachsenen

Region.

Diese Strecke ist ganz gewiss die anspruchsvollste

Wanderstrecke von Sundern. Den ausdauernden

Wanderer erwarten neben 42 km

Wanderstrecke und 1065 Höhenmetern fantastische

Ausblicke und zauberhafte Natur.

Vom Wanderparkplatz an der Schützenhalle

Westenfeld (Westenfelder Str.), geht es 200 m

bis zum Einstieg in den Rundweg. Die Etappen

sind:

1. Etappe: Westenfeld - Hellefeld (15 km)

Wanderparkplatz an der Schützenhalle Westenfeld,

Hellefelder Höhe, Herblinghausen, durch

das idyllische Naturschutzgebiet Odin und der

Kehl. Von hier führt der Abstecher zum Wanderparkplatz

an der Volksbank in Hellefeld (Hellefelder

Str. 2a).

2. Etappe: Hellefeld -

Meinkenbracht (13 km)

Wanderparkplatz an der Volksbank

in Hellefeld (Hellefelder Str.

2a), Kehl, Altenhellefeld mit Wacholderheide,

das Sonnenstück,

das Tal der Linnepe, Wanderparkplatz

in der Straße „Zur Rohmke“

in Meinkenbracht.

3. Etappe: Meinkenbracht -

Westenfeld (13 km)

Wanderparkplatz in der

Straße „Zur Rohmke“

in Meinkenbracht, der

Dümberg mit fantastischem

Panorama, Wenighausen,

Kahlenberg und schließlich

wieder zum Wanderparkplatz

an der Schützenhalle

Westenfeld

(Westenfelder Str.)

Westenfeld

Wenninghausen

Hellefeld Visbeck

Altenhellefeld

Meinkenbracht

Weglänge: knapp 42 km

Gehzeit: 10 – 12 Stunden

Ausgangs- & Endpunkt: Wanderparkplatz an der

Schützenhalle Westenfeld,

Westenfelder Straße, 59846 Sundern

Sehenswürdigkeiten: zahlreiche Naturschutzgebiete, die sieben

Fußfälle in Westenfeld, Kalksteinbruch Odin,

historische Fachwerkbauten in Altenhellefeld

Wanderkarte: Wanderkarte Sundern/Sorpesee

Einkehr & Übernachtung: Gasthof Wiethoff-Sommer,

59846 Sundern–Meinkenbracht,

Tel.: 02934-241, www.wiethoff-sommer.de

Café Tebbe, Weninghausen,

Tel.: 02934/257 (Sa. und So.,Gruppen nach

Voranmeldung)

Verkehrsmöglichkeiten: unterschiedliche ÖPNV-Unternehmen

www.bahn.de, www.rlg-online.de

ANGEBOTE / INFOS / KONTAKT

HÖHENPROFIL

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Weitere Informationen zum Testaments-Marathon

erhalten Sie im Stadtmarketing Sundern:

Rathausplatz 7

59846 Sundern (Sauerland)

Telefon: (02933) 979590

www.sundern-sorpesee.com


WEGE- UND WANDERTIPP

Grenzstein-Weg

Auf Erkundungstour in einer alten

westfälischen Grenzregion

Der 17 km lange Grenzstein-Weg zählt zu den

spannendsten Rundwanderwegen im Paderborner

Land und führt zu historischen Grenzsteinen

im Ringelsteiner Wald. Die über 400

Jahre alten Sandsteine dokumentieren eine

wechselvolle Geschichte verschiedener Herrschaftsbereiche.

Noch heute grenzen hier im

„Dreiländereck“ die Kreise Paderborn, Soest

und der Hochsauerlandkreis aneinander.

Unterwegs auf dem Grenzstein-Weg

Am Wanderrastplatz Bahnhof Ringelstein in

Büren, wo auch der rote Schienenbus der

Waldbahn Almetal e.V. seine Ausflugsfahrten

in das malerische Almetal startet, ist der Ausgangspunkt.

Bürener Land

Siddinghausen

Barkhausen

Harth

Kneblinghausen Ringelstein

Rüthener

Blick

Dreiländereck

Zunächst führt der Weg durch die dichten

Wälder des Ringelsteiner Waldes zum Zollpfosten,

der ehemaligen Grenze zwischen dem

Herzogtum Westfalen und dem Hochstift Paderborn.

Weiter geht es entlang vieler alter Befestigungssteine

zum Dreiländereck und über die

Johanneseiche zum Aussichtspunkt Rüthener

Blick. Entlang des Wermeke-Baches führt

der Weg dann in die über 1.200 Jahre alte

kleine Ortschaft Siddinghausen hinunter ins

Almetal und anschließend zurück in Richtung

Ringelstein. Hier empfiehlt sich ein Besuch

der gleichnamigen Burgruine auf der anderen

Talseite - die steinernen Reste der um 1200

als Jagdschloss erbauten Burg sind wahrlich

erkundenswert.

Die sprichwörtliche westfälische Gastfreundschaft

der zahlreichen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe

geben dabei dem Wandererlebnis

„Büren“ eine zusätzliche pikante

Note.

Wanderknotenpunkt Büren

In der Tat: Fuß- und Radwanderer kommen in

Büren voll auf ihre Kosten, denn neben dem

Grenzstein-Weg gibt es zahlreiche abwechslungsreiche

Wandermöglichkeiten (mehr als

250 km) wie z.B. den Sintfeld-Höhenweg

oder den Permanentwanderweg Jesuiten-

Pfad (7, 19, 27 km). Und Radwanderer

dürfen sich über ein vorbildlich

ausgeschildertes Radwegenetz freuen.

Besonders die malerischen Flusstäler

bieten familienfreundliche Radrouten.

Herzlich willkommen

im Paderborner Land!

Touristikzentrale

Paderborner Land e.V.

Königstraße 16

33142 Büren

Telefon: (02951) 970 300

info@paderborner-land.de

www.paderborner-land.de

Ausgangspunkt/Endpunkt: Wanderparkplatz Bahnhof

Ringelstein, Buschenbach,

33142 Büren-Harth

Weglänge: 17,8 km

Höhenmeter: 382 m

Gehzeit: 4,5-7 Stunden

Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie in Büren-Harth

und in Büren-Siddinghausen

Sehenswürdigkeiten: Burgruine Ringelstein, Zollpfosten,

Grenzsteine, Dingbuche, Johanneseiche,

Jugendwaldheim.

Wanderkarte: „Jesuiten-Pfad und Grenzstein-Weg“,

Maßstab 1:25 000, Preis 2,95 €,

ISBN: 978-3-89920-715-6

ÖPNV: www.nph.de

GPS-Daten zu den Wegen: www.wandern-in-bueren.de

Wandertipps im Bürener Land

20. Bürener SGV-Wandertag mit Wandermarathon

Sonntag, 3. Mai 2015

Start/Ziel: Schützenhalle in Büren-Weine

Wanderstrecken: 5, 12, 21 und 42 km

Startzeit: 6 Uhr bis 8 Uhr: 42 km

7:30 Uhr bis 11:00 Uhr: 5, 12, 21 km

6. Nachtwanderung auf dem

Sintfeld-Höhenweg, 24 km

Freitag, 19. Juni 2015, 3 Uhr ab Büren, 12 und 24 km

12. Bürener Wanderwoche

19. bis 23. Oktober 2015, täglich 10 oder 20 km

Täglich geführte Wanderungen mit Gastronomieeinkehr

INFOS / KONTAKT

Stadt Büren

– Peter Finke –

Tel. (02951) 970 124

wandern@bueren.de

www.tourismus-in-bueren.de

kreuz&quer 4/14

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GESAMTVEREIN

Starke Basis. Starker SGV.

Projekt Ehrenamtsentwicklung ist angelaufen

Die Gewinnung und aktive Einbindung von

Mitgliedern und somit möglichen ehrenamtlich

Aktiven im SGV – diesem Thema nimmt

sich die Projektgruppe „Starke Basis. Starker

SGV“ an. Zu dem gemeinsamen Projekt

von SGV-Mitgliedern, Präsidium und Hauptgeschäftsstelle

hatten Präsident Dr. Andreas

Hollstein und Hauptgeschäftsführer Christian

Schmidt in der Hauptversammlung 2014 aufgerufen.

Am Gespräch zur Themenfindung kamen am

02. Oktober 2014 Vertreter der SGV-Abteilungen

Oberes Lahntal-Feudingen, Kürten-

Odenthal, Oeventrop, Bochum und der Wanderfreunde

Bergisch-Gladbach in den SGV-

Jugendhof.

Die Anforderungen an Organisations- und

Wanderverband zertifziert

kurze Themenwege

Einbindung ins örtliche

Wegenetz zwingend

Kassel/SGV-Land – Ab sofort zertifiziert der

Deutsche Wanderverband (DWV) auch kurze

Wanderwege ab vier Kilometer Länge als Qualitätswege

„Wanderbares Deutschland“. Bislang

war dies nur bei Wegen ab 20 Kilometer möglich.

„Allerdings zertifizieren wir nur thematisch

ausgerichtete kurze Wege,“ so der DWV, der

damit auf die gewandelten Bedürfnisse der Wanderer

reagiert.

Deutlich werden die veränderten Bedürfnisse

laut DWV beispielsweise an vermehrten Anfragen

vieler Regionen nach Zertifizierung kurzer

Touren. Eine neue Studie der Ostfalia Hochschule

für angewandte Wissenschaften in Salzgitter

bestätigt diesen Trend. Danach werden Wanderwege

für Tagestouren zunehmend kürzer und

sind heute zwischen 10 und 15 Kilometer lang.

Verbandspräsident Dr. Rauchfuß (li.) und Vertreter

von Messe und Ministerium beim Anschnitt der

Torte zum 10-jährigen Jubiläum des Labels´s

„Wanderbares Deutschland“, zugleich Ausdruck

für eine erfolgreiche Messe

10 kreuz&quer 4/14

Strukturformen werden in Vereinen auf allen

Ebenen immer größer. In den letzten Jahren

musste auch der SGV feststellen, dass einige

Abteilungen vor der Herausforderung standen,

einen neuen Vorstand aufzustellen und

aufgrund mangelnder Bewerber kurz vor der

Auflösung standen. Die Frage, die alle beschäftigte:

Wie kann man Ehrenamtliche für

die Arbeit im SGV gewinnen und dauerhaft

binden?

Vor wenigen Jahren

seien dagegen noch

Längen bis 22 Kilometern

üblich gewesen.

Der DWV sieht

darin auch einen Hinweis

auf die steigende

Zahl derjenigen,

die nur gelegentlich

wandern, sich dabei

aber nicht allzu sehr

verausgaben und

dennoch etwas erleben wollen.

Thematische Anforderungen

Neben einigen Muss-Kriterien, die sich an den

bisherigen orientieren, müssen kurze Wege für

eine Auszeichnung nicht nur in das regionale

Wanderwegenetz eingebunden sein, sondern

auch thematische Anforderungen erfüllen. Der

DWV: „Die Wege müssen also nicht nur landschaftlich

und kulturell abwechslungsreich und

möglichst naturbelassen sein sowie eine perfekte

Markierung besitzen.“ Je nach thematischer

Ausrichtung müssen sie noch wesentlich mehr

bieten. Insgesamt sind sechs Themen für kurze

Qualitätswege „Wanderbares Deutschland“ vorgesehen.

Diese Themen können jedoch beliebig

mit Inhalten gefüllt werden. Liane Jordan,

beim Deutschen Wanderverband zuständig für

die Qualitätsinitiativen: „Da sind der Phantasie

keine Grenzen gesetzt.“

Neben besonders naturnahen Routen, die unter

dem Arbeitsbegriff „100 % Naturvergnügen“ zusammengefasst

werden, wird es Touren speziell

für Kinder geben. Diese zeichnen sich durch eine

besonders kurzweilige Streckenführung mit vielen

naturnahen, schmalen und kurvigen Wegen

Ziel des Projekts „Ehrenamtsentwicklung“ ist

es, gemeinsam bis 2016 einen praxisnahen

Leitfaden für alle SGV-Abteilungen zu erstellen,

der die Ergebnisse, mögliche Konzepte

und Maßnahmen vorstellt und zur Umsetzung

anregt.

Viele Themengebiete hat sich die Projektgruppe

vorgenommen und wird diese gemeinsam

Schritt für Schritt ausarbeiten. Das nächste

Treffen hierzu findet am 13. November 2014

statt.

Teilnehmer:

Gerd Delaveaux, Bernd Rodekurth, Erdmute

Rodekurth, Claudia Weber, Hans-Hermann

Weber, Heinz Stark, Gerhard Dellori, Albert

Schlupp, Willi Linn, Hans-Jürgen Weber, Norbert

Dietrich, Gerd Dürr, Thomas Kasperski,

Isabell Zacharias, Christian Schmidt.

DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß (li.) überreichte im September

bei der TourNatur in Düsseldorf im Beisein von Staatssekretär Jochen Flasbarth

vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

(Mitte) die Insignien für die erste zertifizierte Wanderregion: die

Sauerländer Wanderdörfer. v.l.: SGV-Geschäftsführer Christian Schmidt,

Sabine Risse (Sauerland-Tourismus) und Rüdiger Strenger (Brilon, Sprecher

der Sauerland-Wanderdörfer)

aus. „Kulturrouten“ müssen viele kulturelle Attraktionen

unter einem Oberthema verbinden und

die Wanderer an den Kulturobjekten entsprechend

informieren. Aber auch die Alleskönner unter den

Wanderwegen mit einem Mix aus naturräumlichen

und kulturellen Erlebnispunkten können auf den

Prüfstein gestellt werden. Genauso wie Genuss-

Touren, die Kulinarik mit Wandern verbinden.

Nicht zuletzt soll es barrierearme Wege geben, die

durchgehend gut zu begehen sind. Ferner dürfen

sie nirgends gefährlich sein und müssen ausreichend

Rast- und Ausruhmöglichkeiten bieten.

Liane Jordan sagt: „Die Zertifizierung wird eine

zielgruppengenaue Qualitätsverbesserung für die

Wanderer bringen. Letztendlich honorieren das

dann Steigerungen bei den Besuchern.“ Sie werden

ferner zu einer Wandertour animiert, weil

künftig alle kurzen Qualitätswege auf dem Internetportal

„www.wanderbares-deutschland.de“

dargestellt werden.

Die Zertifizierungen sind ab sofort möglich. Die

Kosten orientieren sich an den Tourlängen. Für

Regionen, die bereits Qualitätswege „Wanderbares

Deutschland“ haben, ist es bei der neuen

Zertifizierung etwas leichter. Weitere Auskünfte zu

Details gibt es beim DWV (Liane Jordan) in Kassel.


www.sgv.de

Liebe Wanderfreunde zuhause,

wir sitzen gerade nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen

Frühstücksbuffet im Jugendhof beisammen und stimmen bei strahlendem

Sonnenschein die letzten Details unserer heutigen Tageswanderung ab.

Das Team des SGV hat uns gestern beim Abendessen weitere tolle Tipps gegeben.

Wir sind gespannt, was das Sauerland so alles zu bieten hat.

Nun schnappen wir uns unsere Lunchpakete und raus geht‘s in die Natur.

Frisch auf und liebe Grüße

Petra, Gabi, Willi und Horst

Ps: Wir haben noch gar nicht gewusst, dass die SGV-Wanderakademie hier im

Jugendhof viele interessante Seminare, wie die DWV-Wanderführerausbildung,

für Mitglieder aller deutscher Wandervereine zu tollen Konditionen anbietet.

Das sollten wir uns unbedingt überlegen !

Vorteil für SGV-

und DWV-Mitglieder!

Auf alle

Übernachtungen

mit Verpflegung:

10 %

Rabatt!

SGV-JUGENDHOF

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

www.sgv.de

Telefon (02931) 52 48-25

Telefax (02931) 52 48-27

jugendhof@sgv.de

www.sgv.de

SGV-JUGENDHOF AKTUELL: Zum 1.Juli 2014 hat der Jugendhof eine neue Preisliste gestaltet. Diese ermöglicht unseren Gästen eine individuelle

Planung ihres Aufenthaltes und nach Verfügbarkeit die Buchung von Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern – wahlweise mit eigener Dusche und WC

(sonst Sammelduschen/WC). Angebote für Familien während der Ferien sind ersichtlich, ebenso eine individuelle Seminarbuchung mit unterschiedlichen

Leistungen vom Haus. Eine genaue Übersicht finden Sie auf unserer Homepage sgv.de/preise.html bzw. sgv.de/tagungen-seminare/html.

SGV-Hütte Repetal “Auf der Ihle”

Heimstätte und Nachrichten-Station

HÜTTENBERICHT

Die SGV-Hütte „Auf der Ihle“ – ein Idyll im Repetal.

Wer das idyllische Repetal bei Attendorn per Pedes

erkundet, dem bleibt das schmucke, kleine Wanderheim

der SGV-Abteilung Repetal nicht verborgen.

Hier, mitten in der Natur, haben fleißige Helfer

1986 damit begonnen, den Mitgliedern des SGV

ein zweites Zuhause aufzubauen. Und so wurde

aus der Umkleide des ehemaligen Sportplatzes

eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. „Unser

Wanderheim ist nicht nur Heimstätte für unsere ca.

350 SGV-Mitglieder. Es ist offen für Wanderfreunde

aus Nah und Fern. Besonders gerne begrüßen

wir Wandergruppen aus anderen SGV-Abteilungen,

denn so ermöglicht unser Heim nicht nur die Pflege

zwischenmenschlicher Beziehungen, sondern

ist auch gleich Nachrichten-Station, denn dann

wird häufig das eine oder andere Geschehen im

großen SGV ausgetauscht und diskutiert“, betont

Doris Schäfer, die nunmehr seit 1997 als Hüttenwartin,

tatkräftig unterstützt von Ehemann

Günter, in ihrer selbstlosen Art die gute Seele des

Hauses ist. „Gerne übernehmen wir für unsere

Gäste Wanderführungen durch das Repetal und

die Wanderregion Attendorn.“

Da lohnt sich ein Besuch, vielleicht zu einem

Termin aus dem umfangreichen Programm der

Repetaler, das von der Kurz- bis zur Marathon-

Wanderung einiges zu bieten hat. Oder wie wär`s

mit einem Ausflug der Familien- und Jugendgruppe,

denn Jugend- und Familienarbeit wird

im Repetal groß geschrieben.

• 40 Sitzplätze mit Grill- und Spielplatz

• An fast allen Sonntagen geöffnet.

• Ansonsten auf Anfrage.

• Vermietung für private Feiern

Ansprechpartner: Doris Schäfer,

Tel: (02722) 85 82

www.sgv-repetal.de

INFO

kreuz&quer 4/14 11


GESAMTVEREIN

Mitgliederwerbung

durch Nutzung des

NatursportPlaners

Kassel - Als Partner des Deutschen Wanderverbandes

(DWV) stellt der Kartenhersteller KOM-

PASS für den NatursportPlaner seine Wanderkarten

für ganz Deutschland - also auch die für

das SGV-Vereinsgebiet - bereit und bietet den in

den Regionen tätigen Wandervereinen an, gegen

entsprechende Leistungen Fehler in seinen Karten

zu beheben. Konkret: Fünf Monate vor dem

Erscheinen einer neuen Wanderkarte erkundigt

sich KOMPASS bei den zuständigen Vereinen,

ob sie mitarbeiten wollen. Ist das der Fall, erhalten

die Vereine von dem Kartenspezialist ein

Starterpaket mit zehn gedruckten Karten und

50 Zugängen für eine App, über die dann die

Kartenkorrekturen gemeldet werden. Zur Belohnung

wird das Vereinslogo auf dem Kartentitel

sowie im Begleitheft der neuen Karte eine Seite

zur Selbstdarstellung erscheinen, ferner gibt es

50 gratis gedruckte Wanderkarten und Sonderkonditionen

beim Kauf weiterer Karten. Es gibt

ferner 200 Gutscheine für Karten-Apps. und: Es

können weitere gedruckte Karten für den eigenen

Verkauf zu vergünstigten Sonderkonditionen

bestellt werden. Das hilft bei der Mitgliederwerbung

und bringt über den Kartenverkauf zusätzliches

Geld in die Vereinskassen. „Unterm Strich

betragen die KOMPASS-Leistungen für engagierte

Vereine jeweils über 2.000 Euro, Effekte wie

die Mitgliederwerbung nicht mitgerechnet,“ so

der DWV und ergänzt: „Natürlich behalten alle

Vereine die absolute Kontrolle über ihre Daten.“

Weitere Infos: www.natursportplaner.de

Versunkene Schiffe zu

sehen im Schiffshebewerk

Waltrop - Das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk

Henrichenburg setzt das Themenjahr

„Unterwelten“ fort und zeigt bis zum 5. Juli die

Ausstellung „Versunkene Schiffe“. Fünf Beispiele

aus der Unterwasser-Archäologie führen zu

Wracks, versunkenen Schätzen und spektakulären

Bergungen und spiegeln die ganze Bandbreite

der Schifffahrt wider - vom Mittelalter bis

zum Ersten Weltkrieg, von der Weser bis zum

Südchinesischen Meer. Texte und Fotos geben

Aufschluss über die Geschichte der Schiffe, ihre

Bergung und Konservierung. Dazu sind rund

200 Originalteile zu sehen, darunter neben der

ältesten Schiffstoilette der Welt aus der „Bremer

Kogge“ von 1380, die 1963 geborgen wurde

(Foto) Geschirr aus einer 1822 gesunkenen chinesischen

Dschunke, ein Lederschuh und Teile

der Bordapotheke des Vorpostenbootes „Prangenhof“,

das im Ersten Weltkrieg vor der belgischen

Küste strandete, sowie die Steinladung

aus den Weserkähnen.

Medebach - Damit an sieben Wanderparkplätzen

des Naturparks Rothaargebirge in Medebach

noch kurz vor Winterbeginn neue Informationstafeln

aufgestellt werden konnten, haben SGVer

dieser Abteilung die Markierung der A-Wege in

den jeweiligen Einzugsbereichen neu markiert

wurden, besonders im Bereich des Weddels.

Die Wanderparkplätze bieten gute Einstiegsmöglichkeiten

in die Vielfalt des vielfältigen Medebacher

Wegnetz. Sie liegen meist an wichtigen

örtlichen, aber auch überörtlichen Wanderwegen

wie dem Medebacher Bergweg und

dem Sauerland-Höhenflug. Auch starten von

den Parkplätzen die mit einem A markierten

Naturpark-Rundwanderwege. Im Bereich des

Weddels wurden außerdem die A-Wege mit

Hilfe des SGV Medebach neu markiert. Damit

ist diese Region für die Winterwanderer ebenso

gut gerüstet, wie für die in Kürze kommenden

Frühjahrsgäste.

Zwei zentrale Anregungen

für SGV-Wanderplangestalter

12

kreuz&quer 4/14

A-Wege im

Naturpark vom

SGV markiert

Neues Info-Zentrum

GeoPark Ruhrgebiet

Witten/Metropole Ruhr - Zum zehnten Geburtstag

erhielt der GeoPark Ruhrgebiet ein Informationszentrum.

Am 16. Oktober) eröffnete

es in Witten im LWL-Industriemuseum Zeche

Nachtigall. Hier dreht sich alles um Rohstoffe,

ihre Herkunft, ihre Entstehungsgeschichte und

ihren Nutzen. So soll auch zur Versachlichung

der Diskussion um die nachhaltige Nutzung der

Rohstoffe beitragen. Der GeoPark Ruhrgebiet ist

eingebunden in ein weltweites Netzwerk von

GeoParks, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,

Geologie anschaulich und für alle verständlich

erlebbar zu machen, was von der UNESCO

unterstützt wird. Dazu der Regionalverbandes

Ruhr (RVR): „Das Informationszentrum ist hautnah

mit der Wiege des Bergbaus an der Ruhr

verbunden. Die Region wird erdgeschichtlich mit

attraktiven touristischen Angeboten vorgestellt.

Für des SGV und seine zahlreichen im Vereinsgebiet

aktiven Wandergruppen ein interessantes

Ziel zur Gestaltung von Wanderprogrammen.

Infos unter www.geopark-ruhrgebiet.de

Weshalb

Wanderparkplätze ?

INFO

Die Schaffung von Wanderparkplätzen mit

Rundwegen - den sog. A-Wegen, die hier Ausgang

und Ziel haben (also immer zum individuell

fahrbaren Untersatz zurück führen ),

basiert auf einer Vereinbarung von Deutschem

Wanderverband (DWV) und ADAC, wonach in

gemeinsamer Aktion Wanderparkplätze entstehen

sollen. Auch ein eigenes Verkehrszeichen

wurde geschaffen, das inzwischen diese Modernisierung

erfahren hat (Bild). Das wurde

1971 beim Deutschen Wandertag in Siegen

vereinbart. Hintergrund war die schon medizinisch

begründete Befürchtung, daß der infolge

aufkommender Auto-Mobilität von jedermann

zu erwartende allgemeine Bewegungsmangel

der Mitmenschen zu beträchtlichen gesundheitlichen

Auswirkungen führen werde - also

Gefahren für breite Bevölkerungskreise drohen.

Als „Medizin“ sollten beispielsweise von beiden

Partner gemeinsam und bundesweit eingerichtete

Wander-Parkplätze dienen, die Wanderrouten

mit unterschiedlich starken Leistungsanforderungen

bieten. Der Slogan „Wandern

ist die billigste Medizin“ war geprägt und wirbt

bis heute für Wandern in jeder Form. Wie berechtigt

die einstigen Befürchtungen waren,

hat sich inzwischen längst bestätigt und ist

wissenschaftlich belegt. Immer wieder gibt

es Initiativen, wie ganz aktuell die des DWV,

wobei in Kooperation mit über 80 Krankenkassen

Prävention unter dem Motto „Let‘s go“

zu Bewegung animieren soll, was im Erwerb

des Deutschen Wanderabzeichens gipfelt, das

ranggleich mit dem Deutschen Sportabzeichen

ist. Auch das Schulwandern gehört dazu, was

ein Mittel ist gegen den schon im Kindesalter

entstehenden Bewegungsmangel, verbunden

mit dem höchst nützlichen Zusatzeffekt, die

gleichermaßen in Stadt und Land wachsende

Naturferne der heranwachsenden Generation

einzudämmen. (jhs)

Seien Sie beim

5. Märkischen Wandertag

am 23. August 2015

in Hemer dabei.

Es erwartet Sie ein toller Wandertag,

der gemeinsam mit dem Märkischen

Kreis und den SGV-Abteilungen

rund um Hemer veranstaltet wird.

Hier erfahren Sie bald mehr!


geschlossen, der es Ihnen ermöglicht, die gesetzlichen Krankenversicherung zu

Ab November haben Sie gut lachen:

Exklusive Zusatzversicherungen für SGV-Mitglieder

Ab November haben Sie gut lachen:

Exklusive Zusatzversicherungen für SGV-Mitglieder

Alle wissen es: Wer gesetzlich versichert ist

und zum Zahnarzt geht, hat Zuzahlungen

zu

Alle

leisten

wissen

oder

es:

muss

Wer gesetzlich

manche Leistung

versichert

sogar

ist

und zum Zahnarzt geht, hat Zuzahlungen zu

selbst leisten zahlen. oder muss Besonders manche bei Leistung umfangreichen sogar

Zahnersatzmaßnahmen selbst zahlen. Besonders kann bei es umfangreichen

teuer werden.

So Zahnersatzmaßnahmen schmerzt schnell nicht kann nur der es marode teuer

Zahn,

werden.

sondern

So schmerzt

auch das

schnell

Portemonnaie.

nicht nur

Denn

der

marode Zahn, sondern auch das

die Portemonnaie. gesetzliche Krankenversicherung Denn die gesetzliche (GKV)

deckt Krankenversicherung nur die Grundversorgung (GKV) deckt ab. Wer nur mehr die

will, Grundversorgung braucht andere ab. Lösungen. Wer mehr will, braucht

andere Lösungen.

Eine interessante Lösung bietet Ihnen der SGV

ab Eine November interessante 2014: Lösung bietet Ihnen der

SGV ab November diesen Jahres:

Der SGV hat exklusiv für seine Mitglieder einen

Gruppenversicherungsvertrag Der SGV hat exklusiv für seine mit der Mitglieder Gothaer

Krankenversicherung einen Gruppenversicherungsvertrag AG geschlossen, mit der der es

Ihnen Gothaer ermöglicht, Krankenversicherung die Krankenzusatzversiche- AG

geschlossen, der es Ihnen ermöglicht, die

rungstarife MediGroup zu besonders günstigen

Konditionen abzuschließen:

Krankenzusatzversicherungstarife MediGroup

Die zu Tarife besonders bieten ein günstigen hervorragendes Konditionen Preis-

Leistungsverhältnis abzuschließen: mit teils deutlicher Beitragsersparnis

im Vergleich zu ähnlichen Tarifen

Leistungsverhältnis am Markt. Die versicherten mit teils Leistungen deutlicher

Die Tarife bieten ein hervorragendes Preisstehen

Beitragsersparnis ab Vertragsbeginn im Vergleich – also zu ohne ähnlichen Wartezeit

Tarifen – zur Verfügung. am Markt. Und auch Die Ihre versicherten Familienangehörigen

können mit abgesichert werden.

Leistungen stehen ab Vertragsbeginn – also

ohne Wartezeit – zur Verfügung. Und auch

Nutzen Ihre Familienangehörigen Sie diese Vorteile! können mit

abgesichert werden. Nutzen Sie diese

Gestartet Vorteile! wird mit zwei Zahnersatztarifen: MediGroup

Z Basis und MediGroup Z. Dabei bietet

Gestartet Ihnen Gothaer wird mit MediGroup zwei Zahnersatztarifen:

Z Basis die Möglichkeit,

MediGroup

die Grundversorgung

Z Basis und MediGroup

der gesetzlichen

Z. Dabei

bietet Ihnen Gothaer MediGroup Z Basis die

Krankenversicherung Möglichkeit, die zu Grundversorgung besonders günstigen der

gesetzlichen Krankenversicherung zu

Beiträgen aufzustocken. Durch MediGroup Z

kann ein stärkeres Leistungsniveau abgesichert

besonders

werden.

günstigen

Und beides

Beiträgen

zu überschaubaren

aufzustocken.

Durch MediGroup Z kann ein stärkeres

Beiträgen: Leistungsniveau So kostet abgesichert MediGroup werden. Z Basis Und für

eine beides 30-jährige zu überschaubaren Person monatlich Beiträgen: 2,89 EUR So

und kostet MediGroup Z Z liegt Basis im für gleichen eine 30-jährige Alter bei

4,24

Person

EUR.

monatlich 2,89 EUR und MediGroup

Z liegt im gleichen Alter bei 4,24 EUR.

Neben der Möglichkeit zur Absicherung der

Neben der Möglichkeit zur Absicherung der

Zahnersatzkosten werden Schritt für Schritt

Zahnersatzkosten werden Schritt für Schritt

weitere Bausteine folgen, z.B. für Behandlung

durch Heilpraktiker, Vorsorgeuntersuchungen

oder für Zusatzleistungen im Krankenhaus.

Beratung und und Information Information erteilt unser erteilt Partner, unser

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Partner,

Gothaer

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Bezirksdirektion

Gothaer Bezirksdirektion

HDS. Alle Daten

HDS.

Alle Daten zur Kontaktaufnahme finden Sie in

zur der Kontaktaufnahme folgenden Übersicht. finden Sie in der folgenden

Übersicht.

Hans-Dieter Schlinkmann

Versicherungsfachmann und

aktiver SGVer

kreuz&quer 4/14

13


VERANSTALTUNGEN

Gemke: „Das Erinnern tut gut.“

Hunderte SGV-Mitglieder gedachten beim Kohlbergtreffen der Verstorbenen

Von Ina Hornemann

Altena – „Erinnern tut gut!“ sagte Landrat Thomas

Gemke gestern beim traditionellen Kohlbergtreffen

am SGV-Ehrenmal.

Hunderte Mitglieder folgten der Tradition, am

zweiten Sonntag im Oktober zu der Gedenkstätte

zu wandern und in Gedanken bei den

Verstorbenen der Weltkriege zu sein. Auch die

Mitglieder, die im vergangenen Jahr heimgegangen

waren, wurden nicht vergessen.

„Ihnen verdanken wir schließlich unsere kulturellen

Wurzeln“, betonte Gemke. Er und die Bundestagsabgeordnete

Christel Voßbeck-Kayser

vertraten SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein,

der sich entschuldigen ließ.

Was die zum Teil schon vor vielen Jahren verstorbenen

SGV-Mitglieder mit ihrer Mitgliedschaft

verband, empfinden ihre Erben und Nachfolger

noch heute mit ihren Ortsvereinen: Freizeit, Geselligkeit,

Ehrenamt und die Freude, anderen

Menschen beim Erleben von Natur behilflich

zu sein. „Sie müssen dafür neue Wege gehen“,

brachte Christel Voßbeck-Kayser ein. Der Sauerländische

Gebirgsverein passt sich aktuell

dem veränderten Freizeitverhalten der beruflich

und schulisch stark eingespannten Bevölkerung

an und stellt sich

der Herausforderung, der

multimedialen Freizeit-

Konkurrenz die Stirn zu

bieten. „Sie tun das, indem

Sie Tradition im Stil

der Gegenwart pflegen“,

so Gemke. Basierend auf

christlich-abendländischen

Werten werde die

Natur vom SGV als kostbares

Gut gepflegt. „Sie

und viele andere Ehrenamtliche

im Land leisten

so Arbeit, die einen Gegenwert von 75 Milliarden

Euro hat“, hatte Christel Voßbeck-Kayser mal ausgerechnet.

Ein bedeutsamer Akt

Darin eingerechnet ist das Kohlbergtreffen ein

kleiner, aber sehr bedeutsamer Akt: Die SGV-Abteilung

Dahle hatte in Zusammenarbeit mit dem

CVJM-Posaunenchor, dem Ortsvorsteher Helmar

Roder und dem Kohlberghaus eine würdevolle

Veranstaltung auf die Beine gestellt. Der Kranzniederlegung

folgte die Einladung in das ehemalige

SGV Heim, wo Team und Bewohner der Einrichtung

die Wanderfreunde herzlich willkommen

hießen. Mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen wurde

das Wiedersehen mit alten Freunden gefeiert.

Die, die nicht mehr dabei sein können, leben im

Herzen weiter.

Ein herzliches Dankeschön für ihre Mitwirkung geht

an die SGV-Abteilung Dahle, die Mitarbeiter des

Kohlberghauses und die SGV-Hauptgeschäftsstelle.

VORANKÜNDIGUNG

Kohlbergtreffen und

90 Jahre Kohlberghaus

am 11. Oktober 2015

SGV-Wanderforum beschäftigt sich mit dem Jahresthema 2014/2016

„Denk mal an …“

Natur- und Kulturdenkmale am Wanderweg

Einst wurden hier Menschen gefangen und gefoltert.

Der Hexenturm in Frankenberg (Hessen)

erinnert an dieses dunkle Kapitel der Geschichte

ebenso wie der Hexenturm in Rüthen, in dem

auch Freund Happe gefoltert wurde. Er überstand

schwerste Folter und wurde freigesprochen.

An diese und andere Geschichten erinnern uns

Denkmäler, die uns auf vielfältige Weise auf unseren

Wanderungen begegnen.

Um auf diese Schätze aufmerksam zu machen,

lautet das Jahresthema des SGV 2014/2016

„Entdecken und Erleben: Natur- und Kulturdenkmale

am Wanderweg“.

Dazu schreibt Dr. Wolfgang Eckel, SGV-Hauptfachreferent

für Wandern und Freizeit:

„Beim Wandern erleben wir Wald, Feldflur und

Siedlungen als Zeugen vergangener und heutiger

14 kreuz&quer 4/14

Zeiten …Naturphänomene wie Berge, Felsen,

Wälder, Bäume und Gewässer wurden in vorchristlicher

Zeit zu heiligen Orten, über die uns

Mythen und Sagen, aber auch reale Forschungen

berichten. Auf den Höhen finden wir vorchristliche

Schutz- und Wohnplätze, die noch einen

bescheidenen Blick auf das damalige Leben ermöglichen….

In den Wanderkarten werden wir

mit den Zeichen „ND“ und „KD“ auf erhaltene

Natur- und Kulturdenkmale aufmerksam gemacht.

Wallburgen, Landwehren, Grenzbäume,

Handels- Pilger-, und Totenwege, Wegekreuze,

alte Friedhöfe, Kirchen und Klöster, Mühlengräben,

vorindustrielle Produktionsstätten bis hin zu

Industriedenkmälern unserer Zeit können wir auf

unseren Wanderungen entdecken und erleben –

spannende Themen für unsere Wanderungen.“

Das Wanderforum 2015

beschäftigt sich ebenfalls

mit Denkmälern. Fachvorträge

am ersten Tag

sowie eine Busexkursion am Sonntag zeigen,

wie lohnenswert die Auseinandersetzung mit

diesen Zeugnissen vergangener Zeiten oder Naturphänomenen

ist, immer verbunden mit den

Geschichten, die sie erzählen.

Das Wanderforum der SGV-Wanderakademie

findet statt am 28. Februar bis 1. März 2015

in SGV-Jugendhof in Arnsberg.

Anmeldung und Info bei der

SGV-Wanderakademie

Tel. (02931) 52 48-48


DER BUCHTIPP

von Peter Kracht

Abenteuer mit der

Wandermaus

Ferienwandern

bietet viele neue

Angebote

Tipps & Trends

Pip, die abenteuerlustige

Haselmaus,

steht im Mittelpunkt

eines originellen

Büchleins, das Sandra

Hamer, beim

Westfälischen Heimatbund

für den

Bereich Wandern

zuständig, für kleine

Wanderfreunde

verfasst: „50 Dinge, die ich auf einer Wanderung

machen kann“, lautet der Titel, der

von Lena Hesse liebevoll illustriert wurde.

Hier finden „Nachwuchs-Wanderer“ Tipps

und Aufgaben für alle Jahreszeiten und

Wetterlagen, für Regen und nächtliche Spaziergänge

– Pip, die Wandermaus mit grünen

Gummistiefeln und rotem Rucksack,

hat so manche schöne Idee zum Forschen

und Entdecken, zum Jagen und Sammeln,

zum Basteln und Bauen. Eine Seite mit

Trittspuren von Tieren macht deutlich, wer

sonst noch im Wald unterwegs ist. Natürlich

gibt es auf den 80 Seiten auch

genügend Platz, eigene Erlebnisse aufzuschreiben

und „Fundsachen“ oder Fotos

einzukleben. Ein schönes Buch für kleine

Wanderer!

Sandra Hamer, Lena Hesse: „50 Dinge,

die ich auf einer Wanderung machen

kann“, hrsg. V. Westfälischen Heimatbund,

Aschendorff-Verlag, Münster 2014,

80 Seiten, ISBN: 978-3-402-13074-2,

9,80 €

NRW-Wanderbahnhof 2014

Schladern im Windeckschen

Ein anheimelnder Ort darf sich über eine

neue Auszeichnung freuen. Nicht von ungefähr

hat NRW-Verkehrsminister Michael Gro-

Übergaben die Plakette „Wanderbahnhof 2014“: Michael Groschek,

NRW-Verkehrsminister, Hans-Christian Lehmann, Bürgermeister

Gemeinde Windeck, Birgit Strecker, stellv. Leiterin Kompetenzcenter

Marketing NRW, Manuel Andrack, Pate der Aktion

Kassel/SGV-Land – Das Wanderjahr 2014

neigt sich dem Ende zu – wie soll‘s weitergehen?

Auf diese Frage hat der Deutsche

Wanderverband (DWV) die passende Antwort:

Er hat gerade das Magazin „Ferienwandern“

vorbereitet, das 2015 ein breites

Spektrum an Wanderangeboten enthält. Die

überwiegend von den regionalen Gebietsvereinen

– auch vom SGV – bereitgestellten

Touren laden ein, in Gemeinsamkeit auf Tour

zu gehen. Um bei der stets großen Nachfrage

sicherzugehen, auch beim Vertrieb ab

Ende November 2014 berücksichtigt zu werden,

ist jetzt eine Vorbestellung nötig. Gegen

eine Kostenpauschale von 3,70 € wird

der Wunsch erfüllt, hier die Adresse: DWV,

Wilhelmshöher Allee 157-159, 34121 Kassel,

Tel. (0561) 938 73 - 0

E-Mail: info@wanderverband.de

Erstmals kann auch ein Fünf-Jahre-Abo bestellt

werden. Die Kostenpauschale beträgt

dann insgesamt 17 €. Unter Neuabonnenten

(bis 1.12.14) wird ein Garmin-GPS

eTrex 10 verlost.

schek den nach vollständiger Modernisierung

zum beliebten Treffpunkt für Einheimische

und Wandergäste votierten Bahnhof ausgezeichnet.

Über 100 Bahnhöfe

standen im Rahmen der

der Gemeinschaftskampagne

„Busse&Bahnen NRW“ zur

Auswahl. Schladern punktete

neben den nun modernen

Räumlichkeiten vor allen Dingen

als idealer Startort und

Wanderknotenpunkt für Ausflüge

in ein malerisches Umfeld

und die Jury, unterstützt

von “Wanderprofi“ Manuel Andrack,

gab so ihren Zuschlag

an einen Ort, den auch SGV-

Vize Jörg Haase auf seiner

Vorschlagsliste stehen hatte.

Landschaftspark DU-Nord

mit neuem Besucherbereich

Duisburg – Im 20. Jahr seines Bestehens

öffnet der Landschaftspark Duisburg-Nord einen

bisher verschlossenen Bereich: Über die

Schlackenschäumanlage erhält der begehbare

Hochofen 5 einen neuen und zentraleren Zugang

(Bild). Besuchern bietet sich eine weitere

Aussichtsplattform in luftigen zehn Metern

Höhe. In der Schlackenschäumanlage wurde

früher Schlacke für den Straßenbau direkt am

Hochofen erzeugt.

Infos: www.landschaftspark.de

Route der Industriekultur

Als Band 14 in der Reihe „Explorise Ferienstraßen“

ist ein Buch erschienen, das sich mit

dem Ruhrgebiet beschäftigt. Es beginnt mit

dem Satz: „Die Zeiten, in denen die Hausfrau

mit einem kritischen Blick aus dem Fenster

entscheidet, ob sie heute die Wäsche zum

Trocknen nach draußen hängen kann, sind

im Ruhrgebiet längst vorbei.“ Der Himmel ist

sauber geworden. Was einst die Verschmutzung

auslöste, steht heute in der Landschaft

als Denkmal und wartet darauf, entdeckt und

besucht zu werden. Doch nicht nur Stätten

und Bauten der Arbeit findet der Besucher,

auch Plätze, an denen einst Menschen wohnten

und arbeiteten: Zechen, Fabriken, Hütten,

Werkssiedlungen, Verkehrswege. Was wird aus

einer Landschaft, wenn sie ihren Charakter

ändert? Sie bekommt ein neues Gesicht, aber

sie darf das alte nicht gänzlich verlieren. Im

Revier sind Halden entstanden, Abraumberge,

die weithin sichtbare Landmarken sind. Der

Rundkurs der „Route der Industriekultur“ ist

400 km lang; die Geschichte, die sichtbar

wird, 150 Jahre alt. 24 Städte werden beschrieben,

vor den Augen entfaltet sich ein

faszinierendes Szenarium.

Das reich bebilderte Buch hat 233 Seiten und

eine Übersichtskarte.

Herausgeber: Grebennikov Verlag,

Berlin – Moskau

ISBN 978-3-941784-45-1

1. Auflage 2014

kreuz&quer 4/14

15


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Die Preise für Fahrten mit Bus & Bahn im Raum Tickets kann können auch Sie ein im Fahrrad ganzen Tarifraum mitgenommen Ruhr-Lippe fahren, werden Ausführliche Informationen zu Tickets und

BRS Busverkehr Ruhr-Sieg GmbH

einschließlich der Städte Dortmund und Hagen.

Ruhr-Lippe ändern sich zum 1. August 2014: – die 9 Uhr TagesTickets sind also auch ideal für Preisen erhalten Fahrgäste in den Kundencentern

Preisstufen der (Preise Verkehrsunternehmen, in Euro)

bei der

Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH

Regionalverkehr Gelegenheitsfahrer Ruhr-Lippe GmbH sind mit den 9 Uhr TagesTickets

Radausflüge. Beim 9 Uhr TagesTicket für 1 Per-

Hamm günstiger GmbHunterwegs, für andere Fahrgäste son können Tickets bis zu drei Kinder bis einschließlich "Schlauen Nummer für Bus & Bahn" unter Netz Stadt

Stadtwerke

Region

Verkehrsgesellschaft Breitenbach mbH & Co.KG

Ruhr-Lippe Hamm

wird es etwas teurer. Im Schnitt steigen die 14 Jahre Ruhr-Lippe-Tarif

kostenlos mitfahren. Es ist ab 3,20 €

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erhältlich. Das 9 Uhr TagesTicket 1 für 25 Personen

3 4 5 6 7 8 9 0

deutschen Festnetz, maximal 60 Cent/Anruf

Die Preise für Tickets des Ruhr-Lippe-Tarifs

Uhr TagesTicket rechnet sich 1 Person bereits für zwei 3,20 Personen. 4,20 Es 5,90 9

8,50 11,60 15,90 20,60 26,30 26,60

aus dem Mobilfunknetz) oder im Internet

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9 ist Uhr ab TagesTicket 6,10 € 5 erhältlich.

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DB Regio NRW

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Zweckverband Sparpotenziale SPNV Ruhr-Lippe nutzen (ZRL) konnten, erhöhen sich Foto: Ende Kreis Oktober Soest 2014 nutzen. Noch nicht genutzte

Tickets erstatten danach die Verkehrs-

Märkischer Kreis und Hochsauerlandkreis, die

Tarifraum umfasst die Kreise Unna, Soest,

EinzelTicket 1,90 2,90 3,60 5,10 6,90 9,50 12,20 16,00 17,70 2,50

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kreuz&quer 4/14

17


PROMINENTE IN DER FREIZEIT

ÖPNV-REPORT

„Ich habe eben damals

schon gerne die Menschen

auf meine Art unterhalten!“

Er schwärmt von der Liebe

zur Natur und vom Lustgewinn

beim Holzhacken.

Und man glaubt es ihm:

Thore Schölermann

Reden wir also darüber, dass die innere Ruhe und

stramme Körperkraft tatsächlich vom Holzhacken

kommt. „Besser als jede Muckibude!“ Oder eben

auch von endlosen Waldspaziergängen. Gerne

auch bei Regen und Kälte. Umso gemütlicher

kann es ja dann auch sein, am knisternden Kamin

(mit dem selbst gehauenen Holz natürlich) zu

sitzen, kuschelnd oder eben einfach nur mal chillend.

Und wo wir schon beim Thema sind: „Das

Laufen auf dem Laufband ist doch total beknackt,

weil man da ja gar nichts von der Landschaft um

einen herum sieht.“

Wer sich mit Thore Schölermann trifft und unterhält,

muss ganz schnell viele Dinge wieder in

die Vorurteils-Schublade legen. Der Mann mit

dem Körper, der die Damen schmachten und die

Männer (zumindest in Teilen) nachdenklich werden

lässt, ist zwar inzwischen fast täglich in der

bunten, schrillen Welt des TV-Geschäftes als Moderator,

Showmaster oder auch Soap-Darsteller

zu sehen, aber den ganzen Glamour und Glitter

und die gelegentliche Durchgeknalltheit des Jobsscheint

er abzulegen, wenn sich die Studiotüren

hinter ihm nach getaner Arbeit schließen.

Sauerländer und Naturbursche

Thore Schölermann gibt nicht den überzeugten

Sauerländer und Naturburschen. Er ist es. Seine

Kinderstube war ein Stück reinste Iserlohner

Landleben-Kultur auf den Höhen des Rüssenbergs,

immerhin kernige 493,4 Meter über Null.

„Ich habe meine ganze Kindheit fast nur draußen

18 kreuz&quer 4/14

im Wald, auf den Feldern und bei den Tieren

verbracht.“ Sein Vater ist Apotheker in Iserlohn,

die Mutter ist die Lehrerin. Offenbar also das,

was man landläufig ein intaktes Elternhaus

nennt, Thore Schölermann spricht mit Respekt

und Dankbarkeit über seine Jugend, hätte sogar

Forstwirtschaft studiert, wenn seine Eltern das

gewollt hätten. Aber die hatten wohl von Anfang

an das nicht unberechtigte Gefühl in der Magengegend,

dass es ihren Thore dann doch eher auf

die Bühne, vor Publikum und vor die Fernsehkameras

ziehen würde.

Der Schüler Thore – sein Engagement als Schülersprecher

verwundert nicht. Er erinnert sich an den

Zeugnis-Eintrag einer Lehrerin: „Thore hat eine

äußerst auffällige Art, mit der er den Unterricht

bereichert. Allerdings nicht immer nur positiv.“

Was die Dame des Lehrkörpers leicht verblümt

sagen wollte, war, dass die offensichtliche Extrovertiertheit

des jungen Mannes durchaus schon

früh bemerkenswerte und auffallende Züge hatte.

„Ja und? Ich habe eben damals bereits die Leute

gern unterhalten. „Mein Tun ist damals wie heute

getragen von der Freude, vor Menschen etwas

mit Menschen zu machen, mit ihnen und für sie

zu lachen.“

Nach der Schule kommt übrigens auch für ihn

die Bundeswehr. Panzerbataillon in Hemer. Thore

Schölermann wird schnell zum Lieblings-Fahrer

des Zugführers erkoren. „Ich habe mich im Panzer

um den Funk gekümmert. Und auf dem Wege

auch gleich ums Musikprogramm. Das ist insgesamt

wohl ganz gut angekommen.“

Mit der Unterstützung der Eltern („Probier es doch

ruhig einmal. Du hattest doch auf der Bühne

schon Erfolg und dir macht es doch Spaß.“) und

ersten kleineren Auftritten im Rücken, geht der

junge Mann tatsächlich hoch motiviert zur Schauspielschule,

nimmt aber eine Abkürzung und startet

bei „Verbotene Liebe“ sofort durch. „Von zu

Hause aus war ich es gewohnt, dass man eine

Ware anbietet und dafür dann Geld bekommt.

Plötzlich war ich das selbst, was angeboten wurde

– und dafür auch noch Geld bekam. Das war

schon krass.“

Strahlemann mit Kanten

Keine Frage, das Leben des Thore Schölermann

ist geradeaus und kurvig zugleich. Er lebt von

Herzen gern volle Pulle drauf los, liebt die Überraschung.

Allerdings ist das noch schöner, wenn

man dieses Leben auch ordentlich planen kann.

Dass er Fanpost bekommt, findet er auf der einen

Seite „ziemlich absurd“, auf der andere Seite aber

auch „wunderschön“. „Bei allem Spaß, den das

Ganze macht, nehme ich den Beruf und die Situation

eben doch auch überaus ernst“, sagt er. Und

eben weil Thore Schölermann so denkt, kommt

er vermutlich auch mit dem Begriff „Sonnyboy“

nicht so richtig zurecht. „Nee, ein Sonnyboy bin

nicht wirklich. Dazu habe ich zu viele Ecken

und Kanten. Vielleicht, weil meine Wurzeln hier

im Sauerland liegen. Da geht es schon etwas

kerniger zu.“ Vor allem solle man niemals über

ihn sagen: „Sieht gut aus, weiß aber nicht, was

Arbeit ist.“ Womit wir dann auch sofort wieder bei

der Holzhütte in einem Wald sind, bei dem alten

Trecker und beim Holz, das gespalten werden will.

Schölermann weiß auch, dass er das in nicht allzu

ferner Zukunft einmal ganz gemütlich-romantisch

ausbauen will. „Familie, Hund, Rasenmäher, Garage

– das ganze bürgerliche Programm eben.“

Aber eben im Sauerland.

Text: Thomas Reunert

Fotos: privat

>>>

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> 7 Outdoor-Fun-Disziplinen lösen

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oder aus 70m Höhe in die Tiefe – die Umgebung kann vollständig ins Spiel eingebunden werden.

Ob durch die Beine, hinterm Rücken oder mit der linken Hand – die Spieler bestimmen selbst,

wie extrem die Partie gespielt wird. Hier sind Fantasie und Geschick gefragt! So ist Crossboccia

der optimale Wanderbegleiter, der auch zulässt, dass während des Spielens die Natur und die

Umgebung auf eine völlig neue Weise wahrgenommen werden können.Und zwar für jedermann,

denn Alter- und Fitnessgrad spielen bei diesem Trendsport keine Rolle! Bei der Ausbildung zum

Crossboccia- Trainer werden alle Teilnehmer Schritt für Schritt in den Trendsport eingeführt

und erhalten einen breitgefächerten Einblick in den Funsport für jedermann. Neben dem offiziellen

Regelwerk wird gezeigt, wie interessante Challenges kreiert werden können, als auch

verschiedene Tipps, Tricks und Anregungen für den Einsatz von Crossboccia bei z.B. Schul- oder

Gesundheitswanderungen.

Zielgruppe:

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Preis p.P.

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19


FAMILIE

Wanderprojekt des Deuzer SGV

mit örtlichen Schulen begeisterte wieder

Deuz – Wie schon letztes Jahr organisierte der

Deuzer SGV auch in diesem Jahr wieder einen

gemeinsamen Wandertag der Grundschule und

der Förderschulen in Deuz. Teilnehmer waren

auch die Grundschule Hainchen mit ihrer 2. und

3. Klasse. Ziel war es, gemeinsam und wandernd

die Siegerländer Umgebung zu erkunden

und dabei neue Erfahrungen zu machen.

Barfuß waren mit Wanderführer André Dorn zwei

erste Klassen und einige Förderschüler unterwegs.

Nach kurzer Gewöhnungsphase bereitete

es allen großes Vergnügen, besonders als es mitten

durch den Matsch ging. Bei der anschließenden

Bachdurchquerung wurden die Füße dann

problemlos wieder sauber.

Kinder erlebten die Natur

bei den Ferienspielen

Feudingen – Diese SGV-Abteilung im Oberen

Lahntal ist seit Jahren bei den Ferienspielen der

Stadt Bad Laasphe aktiv. 2014 stand bei der Aktion

der praktische Naturschutz im Vordergrund.

22 Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 12

Jahren bauten zusammen mit vielen Helfern aus

den Reihen des SGV sowie unter der fachlichen

Anleitung von Heinz Stark kleine Insektenhotels.

Aber nicht nur das praktische Werkeln mit

Hammer und Akkuschrauber

konnten sie probieren, sondern

auch viele Details über Wildbienen

und andere nützliche

Insekten erfahren und warum

es so wichtig ist, den Lebensraum

der Insekten zu schützen

und ihnen eine Nisthilfe und

einen Überwinterungsplatz anzubieten.

Die beiden 2. Klassen aus Deuz und Hainchen

wanderten zusammen mit einer Gruppe Rollstuhlfahrer

barrierefrei auf einem gut ausgebauten

Weg von Deuz zum Nachbarort Salchendorf.

Wanderführerin Ursula Göbel sorgte mit Lehrkräften

und weiteren SGVern für einen reibungslosen

Verlauf.

Die beiden 3. Klassen aus Deuz und Hainchen

wanderten im oberen Siegtal unter der Leitung

des SGV-Vorsitzenden Udo Reik-Riedesel auf den

Spuren der Köhler und der rauchenden Meiler.

Das Köhlerquiz lud die Schüler am Startpunkt

zum Mitmachen ein und anhand der Informationstafeln

entlang des Wanderwegs war die

Lösung nicht zu schwierig. Interessantes und

Nachdem der Holzkasten mit den verschiedenen

Fächern gefertigt war, ging es daran, die „Zimmer“

mit Naturmaterialien zu füllen. So wurden

Tannenzapfen und Stroh für Marienkäfer und

Ohrenkneifer, gebohrte Hölzer und Stämme für

verschiedene Wildbienen eingefüllt. Ein Schmetterlingskasten,

in dem ein Zitronenfalter oder

Tagpfauenauge überwintern kann, fand ebenfalls

seinen Platz. Am Ende konnte jedes Kind sein

„Hotel“ mit nach Hause nehmen.

Abschluss des Aktionstages

war ein gemeinsames

Würstchen-grillen

und Stockbrotbacken am

Lagerfeuer. Parallel wurde

ein großes Insektenhotel

gebaut, das mitten im Ort

neben dem alten Backhaus

seinen Standort auf einer

Streuobstwiese bekam.

Informatives war von Köhler Reinhold Wagener

zu erfahren, der die Schüler an seinem Meilerplatz

im Siegtal erwartete.

Die Klasse 4 der Grundschule und eine Gruppe

Förderschüler wanderten mit Wanderführerin

Margarete Ott von Deuz aus durchs wunderschöne

Siegtal bis zur Nenkersdorfer Mühle.

Diese jahrhundertealte Wassermühle ist immer

noch voll betriebsfähig. Willi Schöler

aus Nenkersdorf hatte das große

Mühlrad bereits in Gang gesetzt und

erklärte den Schülern den Mahlvorgang.

Ein wunderschöner Tag für

alle Beteiligten, darin waren sich

alle einig!

Thema: Rote Waldameise

Medebach – Anni Kuhler, Leiterin des Schulwanderns

dieser SGV-Abteilung, erkundete bei einer

erneuten Schulwanderung mit der Klasse 2 der

Grundschule Medebach die Rote Waldameise.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es pünktlich

um 8 Uhr los. Die Tour führte durchs Gelängebachtal

zum Schnadestein Richtung Bocksberg.

Als alternativen Sonnenschutz hatten sich die

Kindern große Blätter des Pestwurz ausgesucht

(Foto). Bergan ging‘s zum „Ameisenweg“, auf

dem sich in großer Vielzahl über zwei Meter

hohe Ameisenhügel den staunenden Schulkindern

und dem Leitungsteam präsentierten. Ein

längeres Verweilen bei den Riesenameisenhügeln

war kaum möglich, denn die Krabbeltierchen

suchten sofort Kontakt zu den Kindern. Zur

Trinkpause gab es Kleebowle und zum Naschen

Holunderküchlein. Abwärts führte der Weg über

die Ehlmesse durch das Heimecketal, wo unter

anderem die Schachtelhalmpflanze (Zinnkraut)

untersucht wurde. Aus Klettenranken zauberten

sich die Schülerinnen tolle Haarkränze und Langeweile

gab es für niemanden. Die zehn Kilometer

lange Wanderstrecke endete in Medelon am

Spielplatz an der Orke. Mit einer Busfahrt zurück

nach Medebach ging für alle ein erlebnisreicher

Wandertag zu Ende.

20 kreuz&quer 4/14


80 Schüler und Eltern bei Walderlebnistagen

Herscheid – Fast 80 Eltern und Schüler der beiden

Herscheider Grundschulen waren der Einladung

der SGV-Abteilung gefolgt, Walderlebnistage

in Wiblingwerde zu verleben. Auf dem Programm

stand zunächst eine Wanderung auf dem Waldlehrpfad,

unter der sachkundigen Führung von

Karl-Heinz Tacke, Land- und Forstwirt im Unruhestand

(kleines Bild re.), der diesen Weg gemeinsam

mit dem Hegering Altena angelegt hat.

Mit seinen humorvollen Ausführungen wusste er

Kinder und Eltern zu begeistern. Er zeigte ihnen

den Wald nicht nur zum Anfassen, alle Sinne wurden

von ihm angesprochen. Für besonders pfiffige

Teilnehmer, die Antworten auf seine Fragen wussten,

hatte er eine Überraschung parat: Schlaue

Füchse erhielten ein Fuchsfell um den Hals.

„Nach der Wanderung traf man sich an beiden

Tagen zum Grillen und Spielen auf dem Hof Tacke,

wo die interessanten Stunden wie im Fluge zu

Ende gingen“, freute sich der Vorsitzende Ernst-

August Benfer (li.) über den Erfolg des Ereignisses

durch großen Zuspruch.

FAMILIE

Umfrage zur örtlichen

SGV-Familienarbeit

Thomas Kasperski, Verantwortlicher für

die Sparte „Familienarbeit im SGV“, hat

Interesse an dem, was als Familienarbeit

in den Abteilungen stattfindet. Ein

Erhebungsformular steht dafür auf der

SGV-Homepage „www.sgv.de“ unter

Familie & Jugend zur Verfügung.

Jahrestagung Familienarbeit

Die Jahrestagung 2014 für den SGV-Fachbereich

Familie ist auf den 17. Januar 2015

verschoben worden. Sie findet im Jugendhof

statt. Teilnehmerbeitrag inkl. Mittagessen,

Kaffee und Kuchen beträgt 15,- €/p.P.

Goldstücke im Wald

entdeckt

Elspe – Zu einer Familienwanderung mit dem Ziel

Ruine Peperburg und anschließendem Besuch

des Bowlingcenters Repetal startete die SGV-

Wanderjugend Elspe bei strahlendem Sonnenschein.

Vom Ausgangspunkt Bahnhof wanderten

sie zur Burgruine oberhalb von Grevenbrück. Hier

hörten die Kinder etwas zur Geschichte der Burg,

bevor sie sich auf Schatzsuche begaben. Dabei

fanden sie wertvolle „Goldstücke“ und entdeckten

eine „Schatztruhe aus der Vergangenheit“,

deren Inhalt die Kinder gleich unter sich aufteilten.

Danach ging‘s zu Fuß zum Bowlingcenter Repetal

in Borghausen, wo zwei Bowling-Bahnen auf sie

warteten. Kinder und Erwachsene versuchten, in

gut zwei Stunden möglichst viele Punkte zu erreichen

oder einen „Strike“ zu werfen. Nach kleiner

Stärkung ging es dann zurück nach Grevenbrück.

Die Kinder sowie die sie begleitenden Erwachsenen

waren rundum zufrieden mit Planung und

Organisation der Familien-Unternehmung und

freuen sich schon auf weitere Angebote des Elsper

SGV. Infos dazu: www.sgvelspe.de

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN UNSERES SGV IM ÜBERBLICK

Der Sauerländische

Gebirgsverein in Zahlen

(Stand: 02.2013)

gegründet

1891

38.000 km

markierte Wanderwege

21

Bezirke

21%

Kinder, Jugendliche und

Erwachsene unter 26 Jahren

16.500

Einzelveranstaltungen pro Jahr

9

242

Abteilungen

Regionen

ca. 38.000

Mitglieder

2.700

ehrenamtliche Wanderführer

84

SGV-eigene

Heime & Hütten

ehrenamtliche Wegemarkierer

1.000

Impressum

Herausgeber:

Sauerländischer Gebirgsverein

Gestaltung:

IDEENpool GmbH,

Steffi Hirt & Thomas Gebehenne

Fotos: SGV

© 8/2013 - Nachdruck, auch auszugsweise,

sowie Verwertung der Daten

nur mit Genehmigung des SGV

www.sgv.de

Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

kreuz&quer 4/14

21


DWV/EWV

114. Deutscher Wandertag in Bad Harzburg:

Großartiges Programm zwischen Badepark und Kaiserpfalz

Bad Harzburg – Als ein außerordentlich erfolgreicher

Deutscher Wandertag ist der 114. in die

Annalen des Deutschen Wanderverbandes und

des ausrichtenden Harzklubs eingegangen. Ob

es an dem Thema „Welterbe erwandern“ oder

dem zweiten Teil des Mottos „Mythen erleben“

liegt, mag jeder, der dabei war, für sich entscheiden:

Auf jeden Fall wurde er dem ihm zugedachten

Ausmaß, größtes Wandertreffen in Europa

zu sein, gerecht. Diese Bescheinigung kam aus

offiziellem Mund von der EWV-Präsidentin Lis

Nielsen.

Die Erwartung von allen Beteiligtern, was die

in Zahlen darzustellende Besucherfrequenzen

betrifft, ist mehr als erfüllt worden. Besonders

herauszustellen ist die Mitwirkung der rund 400

Harzklub-Mitglieder – des Vereins, der in Niedersachsen,

Sachsen-Anhalt und Thüringen für die

Wanderer aktiv war und weiterhin ist. Nicht verwunderlich,

dass es sich die Landesregierungen

nicht haben nehmen lassen, ihre Ministerpräsidenten

(Niedersachsen und Thüringen) oder

ein hochrangiges Regierungsmitglied (Sachsen-

Anhalt) zu entsenden. Das Wandervolk aus Ost

und West sieht das schon als Anerkennung und

Würdigung ihrer Arbeit für Gesundheit aller, Gemeinwohl

und als jährliche Leistung für die regionale

Wirtschaftsförderung - sind doch mit dem

Thema „Wandern“ mehr als 16 Mrd. Euro p.a.

verbunden (und das ist allgemein fachlich und

wissenschaftlich anerkannt ein unterer Wert).

Wandertag mit Bedeutung

Hohe politische Bedeutung hatte der Wandertag

angesichts des nahenden 25. Jahrestages des

Mauerfalls, was der Harzregion die Beseitigung

der bisher undurchdringlichen Grenzanlagen und

die Wiedererreichbarkeit des Brockengipfels zu

Fuß oder wenig später mit der berühmten Brockenbahn

bescherte. Das weltpolitisch bedeutsame

Jubiläum nutzte der Wanderverband mit

dem Harzklub für die Brocken-Erklärung, deren

Forderungskatalog an anderer Stelle dieser k&q

zu finden ist – der komplette Wortlaut im Netz

unter „www.wanderverband.de“.

Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV), angeführt

vom Präsidium unter Leitung von Dr.

Andreas Hollstein, war natürlich als einer der

großen Gebietsvereine unübersehbar vertreten,

wenn auch nicht in der bekannt großen Zahl von

Wanderfreunden, wie viele Festzug-Zuschauer

am Straßenrand anmerkten – und das bei guter

Erreichbarkeit und räumlicher Nähe. Das ist für

2015 unbedingt zu verbessern, wenn sich die

Wanderer Deutschlands vom 17. bis 22. Juni

in Paderborn (Festzug: Sonntag, 21. Juni, ab

14 Uhr) quasi vor der Haustür des SGV treffen.

Diese K&Q-Ausgabe dokumentiert die fröhliche

und ausgelassene Stimmung der SGV-Vertretung

aus so ziemlich dem gesamten Vereinsgebiet

zwischen Lippe und Sieg, Rhein und Diemel,

die sich durch die Auftritte der anderen Vereinsvertretungen

noch weiter steigert. Es ist

schon ein großartiges Erlebnis, die Begeisterung

und Lebensfreude sowie die Kreativität bei der

Vertretung ihrer Heimatregionen zu erleben: Ein

Wandertag ohne Festzug ist nun mal kein Wandertag

- das wurde schon vor Jahrzehnten festgestellt,

als mal leichtsinnigerweise jemand über

ein Ausfallenlassen des Festzuges (wegen großer

organisatorischer Probleme) laut nachdachte.

TourNatur 2014:

Helmut Winkler sagte ade

Stefan Koschke Nachfolger

Freiheit pur

Die Nr.1 Messe für Wandern und Trekking

22 kreuz&quer 4/14

Düsseldorf – Das wanderverbandliche Projekt

„Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Tourismusverbandes

(dtv) war 2002 der Schlüssel

zur TourNatur und Helmut Winkler (62, r.)

war damals bei der Messe Düsseldorf Projektinitiator

und Projektleiter für ein solches Outdoor-Ereignis,

das gut zum schon etablierten

Caravan-Salon passte. Er suchte den Kontakt

zum Deutschen Wanderverband, was dann zur

Messepartnerschaft und Logoeinbindung führte

und der Messe 2004 die erste Verleihung der

Qualitätswege „Wanderbares Deutschland“ bescherte

– eine ideale Grundlage der weiteren Entwicklung,

vor allem der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit.

Waren es bis 2007/08 noch

eine Mehrzahl von Partnern, so folgte 2009 die

Änderung des Konzeptes auf einen Medienpartner

(Wandermagazin) und einen Fachverband

(DWV). Auf Winkler folgte zur TourNatur 2014

Stefan Koschke, der eine Fortsetzung der guten

Zusammenarbeit zum Ausdruck brachte. DWV-

Geschäftsführerin Ute Dicks (li.) dankte Helmut

Winkler im Namen von Verbandspräsident Dr.

Rauchfuß für sein Engagement, die Messe für

alle Beteiligten (darunter von Anfang an auch

der SGV) zu einer positiven Entwicklung geführt

zu haben und ihr den Platz zu bieten, den sie

heute hat. Eine Mitgliedskarte verbindet nun den

Neu: Bei Online-Einlösung ist

das eTicket personengebunden

2 Tage gültig!

DWV mit Helmut Winkler, der das Dankeschön

sehr erfreut entgegennahm. Im Düsseldorfer

Messebetrieb verantwortet er jetzt den Bereich

‚Lifestyle-Messen‘ und wird hier mit seinem breiten

Wissen und Können Hotline: 0211/45 neue Erfolge 60-76 03 erreichen. _ www.tournatur.c

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DWV/EWV

2. Europäisches

Wandertreffen auf dem

Mittelmeerbogen E12

Ein Teil der EWV-Präsidiumsmitglieder (v.l.): Aloys Steppuhn (1. Vizepräsident), Rob Franssen

(Beisitzer, NL), Alison Mitchell (Schatzmeisterin, GB), Mimmo Pandolfo (3. Vizepräsident),

Armand Ducornet (2. Vizepräsident, F), vorn: Marcel Grandjean (CH) und Uroš Vidovič (SLO).

Nicht im Bild: Lis Nielsen (Präsidentin).

Wandern mit Qualität in ganz Europa

Schöneck/Vogtland – „Die Europäische Wandervereinigung

(EWV) ist nahezu auf dem gesamten

Kontinent eine anerkannte Expertenorganisation

für das Thema Wandern“, stellte deren Präsidentin

Lis Nielsen (Kopenhagen) bei der Eröffnung

der 45. EWV-Jahreskonferenz fest. Das Jahrestreffen

fand mit drei arbeitsreichen Tagen Ende

September im vogtländischen Schöneck statt.

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen

Wanderverbandes (DWV) und damit Gastgeber

der Konferenz, sagte dabei: „Das Wandern

und die Tätigkeit der EWV hat Europas Zusammenwachsen

in den Jahren

ihres Bestehens sehr erleichtert,

besonders in den vergangenen

25 Jahren nach dem

Fall des ‚Eisernen Vorhangs‘

in ganz Europa und der Mauer

in Deutschland. Damit hat

sie einen wichtigen Beitrag für

das gegenseitige Verständnis der Menschen geleistet

sowie das Voneinander Wissen und den

kulturellen Austausch befördert.“

Leading Quality Trails

Wichtiges Konferenzthema war die Transparenz

von Qualitätskriterien, „was bei der Zertifizierung

Europäischer Qualitätswege, den „Leading

Quality Trails – Best of Europe“ voll gegeben,“

so Rauchfuß. Die Konferenz war sich einig: Europaweit

nimmt die Wanderqualität stetig zu,

Erfahrungsaustausch ist wichtiges Element

der EWV-Tagung. Hier stellte Jörg

Haase als SGV-Vertreter das Projekt

„S‘ourland“ als Beitrag zur Mitgliederwerbung

vor und wurde dabei von

EWV-Vize Aloys Steppuhn unterstützt,

der bei der Entwicklung des Programms

an der Spitze des SGV stand.

Wanderer verlangen heute naturbelassene abwechslungsreiche

Wege, die perfekt markiert

sind. Das habe auch die Tourismuswirtschaft erkannt,

die nach dem etablierten nationalen Label

„Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ nun

verstärkt auf Europäische Qualitätswege setze.

Vertreter von bereits als „Leading Quality Trails –

Best of Europe (LQT)“ zertifizierten Weg stellten

in Schöneck ihre Angebote vor. Konferenz-Teilnehmer

aus vielen Ländern, darunter Dänemark,

Griechenland und Portugal, informierten sich

über das Zertifizierungsverfahren. Sie wollen mit

„LQT“ den Tourismus zu

Hause ankurbeln.

Einstimmig in die EWV-Familie

aufgenommen wurden aus

Deutschland der Harzklub und

der Westerwaldverein.

Aus den deutschen Qualitätskriterien

wurden die

für die LQT entwickelt.

So stellt die Deutsche

Zentrale für Tourismus

(DZT) diese Routen in

mehrsprachigen Broschüren dar, die mit weiteren

Informationen zum Reiseland Deutschland

verteilt wurden.

Gesundheitswandern in Europa

Auf großes europaweites Interesse stieß auch

das Gesundheitswandern, das in vielen Ländern

als Instrument gegen den Bewegungsmangel

gesehen wird. Hier gibt es in den Staaten unterschiedliche

Konzepte. Konferenzteilnehmer aus

acht Nationen verabredeten eine künftig noch

engere und stärkere Zusammenarbeit.

Rolf Ebert, Präsident des ausrichtenden Vogtländischen

Wanderverbandes, freute sich, dass über

100 Teilnehmer aus 22 Nationen ins Vogtland

gekommen waren und sehr intensiv zusammenarbeiteten.

Außerdem wuchs die Organisation

aktuell um drei Mitglieder: Neben dem Wanderverband

Andorras wurden der Harzklub und der

Westerwaldverein in den EWV aufgenommen.

Neben den Vertretern von Wandervereinen und

-verbänden waren mehrere Tourismusexperten

nach Schöneck gekommen. Zu den Unterstützern

der EWV-Tagung gehörten finanzielle Hilfen

des Freistaates Sachsen sowie der DWV. 2015

findet die 46. EWV-Tagung in Bratislava statt,

der slowakischen Hauptstadt.

Prag – Wandernd unterwegs mit Freunden in Europa,

so ist ein Angebot zu verstehen, das vom

1. bis 6. Juni 2015 in La Colle sur Loup-Alpes

Maritimes stattfindet. Nach Informationen der Europäischen

Wandervereinigung (EWV) kann täglich

aus einem zehn Touren umfassenden Wanderangebot

gewählt werden. Kulturelles steht

ebenso auf dem Programm wie das Erlernen von

Nordic Walking. Die ansprechende Unterkunft

ist umgeben von 100-jährigen Olivenbäumen.

Infos gibt‘s auch in deutscher Sprache unter

„http://paca.ffrandonnee.fr“.

Brocken-Erklärung

Forderungen des

Deutschen Wanderverbandes

• Ehrenamtliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit!

Und leider wird dieses Engagement

politisch immer noch nicht ausreichend

wertgeschätzt. Es ist an der Zeit, dass den Wandervereinen

wenigstens ein Teil der finanziellen

Aufwendungen, etwa im Rahmen der Wegearbeit,

durch die Länder, Landkreise oder Städte

erstattet wird.

• Der Deutsche Wanderverband fordert weiterhin,

dass die Interessen der Wanderer bei der

Planung von Wegen gebührend berücksichtigt

werden.

• Außerdem fordert der Deutsche Wanderverband

anlässlich des 114. Deutschen Wandertags

im Harz die Bundesregierung auf, im

„Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen

Engagements“ die vielseitige ehrenamtliche

Tätigkeit der Mitglieder der Wandervereine

endlich direkt (§ 52 Abgabenordnung) anzuerkennen.

• Weiterhin fordert der Deutsche Wanderverband

von allen Landesregierungen, die die Vereinigung

der Lottogesellschaften der Bundesländer

stellen, dass die Mitglieder im Deutschen

Wanderverband über ihre Landesorganisationen

dauerhaft an der Ausschüttung der Gelder beteiligt

werden.

Dies wäre ein deutliches Zeichen, das Ehrenamt

der Wanderbewegung als tragende Säule unserer

Gesellschaft zu stärken und seinen Stellenwert

deutlich zu machen und anzuerkennen.

Beschlossen durch die Mitgliederversammlung

anlässlich des 114. Deutschen Wandertages Bad

Harzburg, den 15. August 2014

Die Brocken-Erklärung des Deutschen Wanderverbandes

zum 25-jährigen Mauerfall-Jubiläum wurde

auf Norddeutschlands höchstem Gipfel mit dem

Forderungskatalog dem Minister für Landesentwicklung

und Verkehr in Sachsen-Anhalt, Thomas

Webel, als erstem Repräsentanten überreicht. Der

gesamte Wortlaut befindet sich auf der Homepage

„www.wanderverband.de/conpresso/_rubric/index.

php?rubric=Startseite“

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MENSCHEN IM SGV

Er hat schon alleine

die Alpen überquert:

Wolfgang Hilberath

Wie bist du zum Wandern gekommen?

Anfang der Neunziger Jahre wollte ich mit vier

Freunden eine Alpenwanderung unternehmen.

Bis dahin waren die Berge der Eifel (die Heimat

meiner Eltern) für mich die höchsten Erhebungen.

Ich habe mir einen Tourenrucksack gekauft und

Gerd Müller, Wanderführer der SGV-Abteilung

Düsseldorf, gefragt, ob ich bei seiner geführten

Wanderung mit dabei sein kann.

Ich, mit meinem gefüllten 60-Liter-Rucksack am

Bahnhof angekommen, hatte alle Lacher auf

meiner Seite. Die erste Alpentour war nicht so

toll, aber so bin ich zum SGV-Düsseldorf gekommen.

Mittlerweile habe ich eine Ausbildung

als Wanderführer und Gesundheitswanderführer

in Arnsberg absolviert und führe selber viele

Touren.

Was waren deine „schönsten“ Wandererlebnisse?

Es gibt sehr viele: die Naturerlebnisse, die Farben

der Bäume über das Jahr verteilt oder die

Gespräche mit Wanderfreunden.

Für mich als absoluter Höhepunkt war die alleinige

Alpenüberquerung 2012 von Oberstdorf

nach Meran und ein Jahr später Bozen – Verona,

über den E5. An die Grenzen seines Körpers zu

gehen, mit der Natur eins zu sein und Touren von

acht oder zehn Stunden in den Alpen zu laufen.

Einfach super.

Wie ist die Arbeit in der Abteilung vor Ort?

Vor vier Jahren bin ich zum ersten Vorsitzenden

der Abteilung Düsseldorf gewählt worden.

Trotz meiner Wechselschicht von Früh- auf Spätschicht

macht es Spaß, den Verein zu führen

und meine ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder

unterstützen mich, wo es geht.

Jeden Tag gibt es etwas für den Verein zu tun.

Ob ich Anfragen über Wanderungen beantworte

oder für die SGV-Abteilung Düsseldorf zu Gesprächen

mit dem Oberbürgermeister gehe oder

zu Versammlungen vom Hauptverein oder der

Region.

Was hat es mit dem D-Weg auf sich?

Wie bei vielen Vereinen gibt es einen Wanderweg

rund um die Stadt, in unserem Fall ist es der

Düsseldorfer Weg. Es ist zwar kein Rundweg,

aber mit einer Länge von 64 km, die man auf 6

Etappen von 10 bis 14 km durch unsere schönen

Wälder und Landschaften erwandern kann,

ein wunderschöner Weg. Es gibt eine Broschüre

des D-Weges, erhältlich bei der Düsseldorf Marketing

oder bei mir. Alle Touren sind auch mit

öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Wie seid ihr zur TourNatur gekommen?

Seit vier Jahren bin ich mit Wanderfreundinnen/

freunden aus Arnsberg auf der TourNatur. Dies

macht uns jedes Jahr sehr viel Spaß.

Die Messe findet immer mehr Zuspruch bei den

Wanderfreunden aus dem gesamten Vereinsgebiet.

Über Gespräche und Verteilung unserer Wanderhefte

habe schon den einen oder anderen

Messebesucher für den SGV gewinnen können.

Wolfgang Hilberath

Vorsitzender der SGV-

Abteilung Düsseldorf

Gehen Sie mit:

auf vorweggehen.de

14 SGV-Regionale besuchten

Berliner Regierungsviertel

Hochsauerland/Berlin – Der Vorstand der SGV-

Region Hochsauerland war mit Vertretern der

SGV-Bezirke Astenberg, Hunau-Wilzenberg und

Oberruhr auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten

Prof. Dr. Patrick Sensburg

(CDU - Mitte) für vier Tage zu Gast in der Bundeshauptstadt.

Ein umfangreiches Programm war

für die 14köpfige Gruppe vorbereitet und schuf

nach einer Stadtrundfahrt mit Schwerpunkt „Regierungsviertel“

Begegnungen mit viel Informationen

im Finanzministerium sowie natürlich mit

dem MdB persönlich. Hier nutzten

sie die Gelegenheit, den Politiker

über die Planung eines Deutschen

Wandertages 2019 in Winterberg

und Schmallenberg zu informieren

und sich um seine Unterstützung

zu bemühen.

Weitere Höhepunkte in der Hauptstadt

waren Besuche im Schloss

Bellevue, im Bundespräsidialamt

sowie im Deutschen Dom zu einer

Ausstellung über die Entwicklung

der Demokratie in Deutschland.

Bei der Besichtigung des Plenarsaals im Reichstagsgebäude

(mit Rundgang durch die Kuppel

mit Aussichten auf die Vielzahl und Vielfalt an

überwiegend historischen Sehenswürdigkeiten)

gab‘s Wissenswertes zu Aufgaben und Arbeiten

des Bundestages. Am Potsdamer Platz bot

sich abends das impulsive Leben und Treiben in

der Hauptstadt. Zu dem touristisch-informativen

Programm gehörte auch ein Besuch von Potsdam

und Schloss Sanssouci. Unser Bild zeigt im

Hintergrund das Bundeskanzleramt.

#vorweggehen

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Auf dem Hexenritt

auch stufenweise

Castrop-Rauxel – 12 SGV-Mitglieder

wanderten 4 Tage auf dem Hexenstieg

quer durch den Harz von Osterode nach

Thale. Höhepunkte der 80 Kilometer langen

Wandertour waren die historischen

Relikte des Harzer Bergbaus, heute

UNESCO-Weltkulturerbe, die Besteigung

des Brockens, der Abstieg durch die Steinerne

Renne nach Wernigerode und die

3-stündige Nostalgiefahrt mit den Dampfzügen

der Harzer Schmalspurbahnen von

Wernigerode nach Hasselfelde. Krönender

Abschluss war die Wanderung nach Thale

durch die Bodetalschlucht, der tiefsten

Schlucht nördlich der Alpen. Von hieraus

ging‘s mit der DB und vielen Erlebnissen

und Erinnerungen wieder heimwärts.

Mit der

SGV-Wanderakademie

auf den Spuren von

Königen, Dichtern,

Denkern

Neheim – „Könige, Dichter, Denker“

war das Motto einer Wanderwoche des

Neheimer SGV in der Mark Brandenburg.

Mit Fahrrädern begab sich die Gruppe

unter Leitung von Heidi und Hans Voß

auf die Spuren von Friedrich dem Großen,

Fontane und Schinkel. Vom Standquartier

in Alt-Ruppin (nördlich von Berlin)

erkundeten sie Naturschutzgebiete, Seen,

ausgedehnte Heideflächen, Moore, Wälder

und typisch brandenburgische Dörfer.

Höhepunkt der in Zusammenarbeit mit

der SGV-Wanderakademie veranstalteten

Wandertage war eine mehrstündige Führung

in der alten Garnisonsstadt Neuruppin,

bei der unter anderem Theodor Fontanes

Geburtshaus besucht wurde. Auch

der berühmte Baumeister Karl Friedrich

Schinkel kam hier zur Welt und Preußenkönig

Friedrich der Große befehligte dort

schon als Kronprinz ein Regiment.

Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet

Kreuz&Quer aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken, bearbeitet von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase, Winterberger Str. 15,

57392 Westfeld am Rothaarsteig

E-Mail: joerghaase@sgv.de

Erlebnis SGV

Sieben SGVer an vier Flüssen unterwegs

Düsseldorf/Bezirk Möhne – Hochinteressant

fanden die Teilnehmer einer SGV-

Tagesfahrt den Besuch in Düsseldorf.

Dort sahen sie sich zuerst den Landtag

an. Nach ausgiebiger Führung durch das

architektonisch interessante, direkt über

dem Rhein errichtete Gebäude mit den

Sitzungssälen und den Abgeordneten-

Büros folgte ein ausführliches Gespräch

mit der heimischen Landtagsabgeordneten

Marlies Stotz (SPD). So erfuhren sie

Wissenswertes und auch einige Interna

Zu Gast im Landtag

bei MdL Marlies Stotz

über deren tägliche Arbeit und hatten

anschließend Gelegenheit zur Diskussion.

Nach dem Beitrag zur persönlichen Weiterbildung

eines jeden und gemütlichem

Spaziergang war zur Entspannung die

Altstadt das Ziel – und hier durfte ein

Besuch im sehr bekannten „Uerigen“

nicht fehlen. Bei guter Stimmung wurde

der Besuch in der Altstadt so lange wie

eben möglich ausgedehnt. Aber: Der Bus

wurde pünktlich erreicht und die Heimfahrt

angetreten.

Oeventrop – Es ist schon seit vielen Jahren

eine lieb gewordene und praktizierte

Gewohnheit, einmal im Jahr auf dem

Fahrrad ein Stück Heimat zu erkunden

und zu erleben. Sechs Tage waren die

Radler 2014 unterwegs. Mit dem Zug

ging‘s nach Kassel und von dort entlang

an Fulda, Werra, Unstrut und Sächsischer

Saale bis nach Naumburg. Vom Ziel wurde

wieder mit dem Zug der Heimatbahnhof

Oeventrop erreicht. Eindruck hinterließen

die Kirschenstadt Witzenhausen,

die Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen

und das Himmelsscheiben-Museum bei

Nebra. Von besonderem Erlebnis war die

Übernachtung in der alten Wasserburg

(heute Jugendherberge) Heldrungen. Berauschend

schön die sommerliche Landschaft.

Und nächstes Jahr? „Da steigen

die Pedalritter vom Oeventroper SGV natürlich

erneut auf ihr Velo, um ein weiteres

schönes Stück Deutschland kennen -

zulernen“, schreibt Ingrid Dormann in

ihrem Tourbericht!

Ein Hochfest für Augen und Nase beim

Wandern und Speisen in Südtirol

Münster – In jeder Beziehung voll auf

den Geschmack kamen 17 Münsteraner,

die in Ratschings bei Sterzing für eine

Woche ihr ideales Wanderquartier gefunden

hatten.

Eine Augen- und Nasenweide: Wegen der

steilen Hanglagen mähen hier die Bauern

die bunten Wiesen noch per Hand mit

der Sense und harken die Mahd mit dem

hölzernen Rechen zusammen. Ein tolles

Geruchserlebnis!

Eine beeindruckende Alpenwelt: Es galt,

zwei abenteuerliche Klammen, die Gilfenklamm

und die Burkhardklamm,

sowie schwierige Auf- bzw. Abstiege zu

meistern. Alle Bergbahnen – zum Jaufen,

Rosskopf und Ladurn – liefen und

erschlossen so auch höhere Regionen.

Tosende Wasserfälle lagen am Weg, das

Ganze umrahmt von den hohen Gipfeln

im ewigen Schnee.

Ein kulinarischer Hochgenuss: Die Almen

waren alle geöffnet und boten unterwegs

ihre deftigen und leckeren Speisen an.

Abends kamen die Wanderer nicht mehr

aus dem Staunen und Genießen heraus:

Immer ein sechsgängiges Menu – breitangelegtes

Salat- und Delikatessenbuffet,

Köstliches aus der Suppenküche, zwei

Hauptspeisen (auf Wunsch auch für Vegetarier),

Süßspeise (auch mal als Pralinenbuffet)

und Käsebuffet (wirklich alles,

vom Weich- bis zum Hartkäse) – jeweils

ein Hochfest für Augen, Nase und Geschmack!

Eine Erlebniswoche vom Feinsten.

Wo der Mohn blüht – was macht man damit?

Gelsenkirchen – Diese Frage können nun

elf Wanderer dieser im Ruhrgebiet aktiven

SGV-Abteilung beantworten, denn:

Die Mohnblüte in Germerode war das

Ziel der diesjährigen Wanderwoche, die

in den hessischen Werra-Meißner-Kreis

führte. Da Starkregen die erste Mohnsaat

wegschwemmte, musste noch einmal

neu gesät werden, mit der Folge:

Die Blütezeit verschob sich nach hinten

und zu Beginn des Aufenthaltes waren

noch alle Mohnfelder grün. Jeder Sonnenstrahl

brachte Fortschritt und viele

neue rosa Blüten hervor. Am Ende der

Wanderwoche konnten bei einer Planwagenfahrt

durch die Mohnfelder alle nur

staunen: Leuchtendes Rosa, soweit das

Auge reichte (Bild). Zum Abschluss gab

es in der Mohnscheune natürlich Mohnprodukte:

Ein großes Stück Mohnkuchen

und einen Mohnlikör. „Echt lecker!“ so

das Urteil der SGV-Wanderfreunde.

Allgäuer Bergwelt faszinierte Medebacher

Medebach – In der malerischen Landschaft

des Allgäus in und um Bad Hindelang,

die nicht nur dem Auge eine große

Freude bereitet, war eine Wandergruppe

der SGV-Abteilung Medebach unterwegs.

Eindrucksvolle Berggipfel, beschauliche

Orte und wunderschöne Seen bildeten

einen schönen Dreiklang, als die Wandergruppe

die Allgäuer Bergwelt erkundete.

Bei sonnigem Bergwetter war ein Ziel der

romantische Wasserfall des Zipfelsbaches

in Hinterstein. Unser Foto vermittelt etwas

von der faszinierenden Gipfelkulisse

des Allgäus.

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25


Erlebnis SGV

Radeln und Wandern um den Dümmer See

Wickede-Asseln – Mitte Mai erradelte

und erwanderte diese Dortmunder

SGV-Abteilung mit insgesamt 16 Wanderfreunden

in Regie von Wanderwart

Volker Glogner (links als Wanderer) das

Gebiet rund um den Dümmer See. Vom

Standquartier in Lembruch führten die

Routen in die Dammer Berge, rund um

den Dümmer See und in Moor-Gebiete

hinein (Foto). Bei einer weiteren Tour war

das Schloss Diepholz Ziel.

„Die Unterkunft war ein Glücksgriff: Zimmer,

das Essen und der Service – alles

Klasse“, berichtet Pressewartin Ursel

Kunert. „Obwohl bestes Wanderwetter

herrschte, hätte man morgens gut und

gern Handschuhe gebrauchen können.“

Ohne Unfall wurde das Programm der

gelungenen Tour absolviert und bis zur

Heimreise 170 Rad- und Wander-Kilometer

für die Statistik verbucht.

Viermal ging‘s über die Wupper

Neheim – Gleich viermal ging eine Wandergruppe

dieser SGV-Abteilung buchstäblich

über die Wupper. An seiner

landschaftlich schönsten Stelle zwischen

den Städten Solingen und Remscheid

überquerte ein Dutzend SGVer den bergischen

Fluss, dreimal über Brücken und

einmal mit einer Seilbahn. Wanderführer

Helmutheinz Welke hatte einen Rundweg

ausgesucht, der zunächst über die Höhen

führte, um schließlich tief in das Tal der

Wupper einzutauchen. Neben wildromantischer

Natur und einigen überwältigenden

Panoramen erlebten die Mitwanderer

das trutzige Schloss Burg, einst Stammsitz

der Grafen von Berg, sowie die gewaltige

Müngstener Brücke, Deutschlands

höchste Eisenbahnbrücke. Diese Vielfalt

an Eindrücken wurde am Ende kulinarisch

ergänzt durch eine üppig ausgestattete

Bergische Kaffeetafel (Bild), womit

nochmals das letzte SGV-Jahresthema

„Wandern und Einkehren – genussvolles

Erleben der Region“ aufgegriffen wurde.

Der Diederichstempel, ein Aussichtspavillon

nahe der Müngstener Brücke, bietet

einen wunderbaren Blick über die Höhen

des Bergischen Landes und hinunter ins

Wuppertal.

Erkundungstour durchs Stubaital

Hüsten – 50 SGV-er verbrachten erlebnisreiche

Wandertage im Stubaital, den sog.

Dolomiten Österreichs. Ausgangspunkt

aller Wanderungen unter der Leitung von

Dagmar und Bernd Klasmeier war Neustift.

Vom Hotel aus wurden täglich Touren

mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden

und unterschiedlicher Länge angeboten,

so dass für alle ein passendes Angebot

dabei war. Anspruchsvolle Wanderungen,

die gute Kondition und ein wenig alpine

Erfahrungen erforderten, führten u. a.

vom Grawer Wasserfall zur Sulzenaualm

und zur Sulzenauhütte sowie bei einer

weiteren Tour von der Kreuzjochbahn

durch die Schlicker-Scharte (2.500 Meter

NN) zur Starkenbergerhütte. Herrliche

Aussichten auf die Stubaier Alpen, die

Zillertaler Alpen sowie das Massiv des

Karwandelgebirges ließen manche unausweichlichen

Mühen schnell vergessen.

Etwas gemütlicher ging es zu bei den

verschiedenen Almwanderungen, die zur

Auffangalm, Autenalm und zum Kloster

Maria Waldrast führten. Gemütlich war‘s

auch abends, was für bleibende Erinnerungen

an die Wanderfreizeit sorgte.

Tal der Almen im Nationalpark Hohe Tauern

SGV-Land – Den Bereich der Hohen

Tauern im Salzburger Land erlebte eine

Wandergruppe über zwölf herrliche Sommertage

unter der Wanderleitung von

Erna und Hans Bunk. Die erste Tour

führte zur Eingewöhnung auf die Kreuzkogelspitze

und erlaubte einen beeindruckenden

Blick auf die Bergwelt der Hohen

Tauern. Bei weiteren Wanderungen

über schöne Wald- und Panoramawege

in Kaiser Franz Josefs ehemaligem Jagd-

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gebiet, erkundeten die Wanderfreunde

das NSG „Nördliche Kalkalpen“ und die

Salzburger Schieferalpen. Höhepunkt

war der Aufstieg zum Schneebergkreuz

mit atemberaubendem Ausblick auf das

Hochkönig-Massiv. Krönender Abschluss

der Wandertage war die Exkursion nach

Salzburg mit Stadtführung und Einkehr

im Café Mozart. Alle waren begeistert von

der Wanderführung und haben bereits

großes Interesse für 2015 signalisiert.

Vom Niederrhein zum Neckar

Holpriger Start durch Wirbelsturm

Düsseldorf – Der Neckarsteig, ein neuer,

2012 eingeweihter Fernwanderweg,

führt über 126 Kilometer von Heidelberg

nach Bad Wimpfen. Er verläuft durch eine

abwechslungsreiche Landschaft, eine

Komposition aus Wald, Streuobstwiesen,

Bachauen, Weinbergen und idyllischen,

mittelalterlich geprägten Ortschaften.

Mitte Juni brach eine Gruppe dieser SGVrheinischen

Abteilung in das liebliche

Neckartal auf, um den neuen „Qualitätswanderweg

Wanderbares Deutschland“

zu erkunden. Der Start kurz nach dem

Wirbelsturm Ela war arg holprig: Wälder

und Parkanlagen in und um Düsseldorf

waren verwüstet, viele Züge der DB, so

auch der gebuchte, konnten den Hauptbahnhof

nicht anfahren. Trotz der Hindernisse

auf der Hinfahrt wurde der Startpunkt

erreicht – und das bei strahlendem

Sonnenschein. Die Wanderung folgte dem

Neckarsteig in die umgekehrte Richtung,

was dank vorbildlicher Wegemarkierung

problemlos möglich war.

In sieben Etappen ging es von Bad

Wimpfen mit der Kaiserpfalz durch malerische

Orte wie Mosbach, Eberbach

und Hirschhorn nach Neckarsteinach.

Von dort ging‘s mit der S-Bahn nach Heidelberg,

der prächtige Schlussakzent der

Tour. Nach Schloss- und Altstadtbesichtigung,

Bootsfahrt auf dem Neckar und

einem Gang über den Philosophenweg

hieß es Abschied nehmen von der alten

Universitätsstadt und dem Neckarsteig.

Zu den besonderen Erinnerungen wird

die ganz spezielle Hochzeitsgesellschaft

(Bild) gehören.

Wandern in Mecklenburg mit Lothar Brode

SGV-Land/Mecklenburg – Zu Fuß, per

Bus, per Schiff oder per Kremser erkundete

eine 20-köpfige Wandergruppe unter

Führung von SGV-Ferienwanderführer

Lothar Brode (Abteilung Lippstadt) im

Rahmen des Angebotes des SGV-Gesamtvereins

das „Land der 1.000 Seen“

im Herzen Mecklenburgs. Vom Standquartier

in der Seeluster Bucht am Plauer

See wurden bei Bilderbuchwetter die

schönsten Seen besucht. Dazu gehörten

Müritz-, Kölpin-, Fleesensee und Rheinsberger

See, um nur einige zu nennen.

Zu dem abwechslungsreichen Programm

gehörten neben romantischen Uferwegen

Schiffskreuzfahrten auf den Gewässern,

eine zünftige Planwagenfahrt durch die

hügelige Landschaft sowie Stadtbesichtigungen

in Plau, Waren und Rheinsberg.

Eine norddeutsche Wanderregion, die erwandert

und erlebt werden sollte.


Attendorner auf Spuren der Kelten

Attendorn – Fast 50 Attendorner SGVer

unternahmen bei der diesjährigen Busfahrt

eine Wanderung nach Bad Breisig

am Rhein. Nach Kurzbesuch der Rheinpromenade

machten sie sich bei steilem

Anstieg auf zum Bergrücken „Auf dem

Hahn“. Hier hausten vor 2.500 Jahren

die Kelten, die sich durch die Höhenlage

sicher vor Feinden fühlten. Die Mühsal

des Anstieges wurde durch herrliche Ausblicke

auf den Rhein, seine beiden Ufer

mit Bad Hönnigen und Schloss Arenfels

belohnt. Diese 1258 errichtete Burg wurde

nie zerstört und im 19. Jahrhundert

zu einer neugotischen Schlossanlage

umgebaut.

Nach kurzer Rast (Bild) führte die Route

zur Freifläche Mönchsheide, vorbei an einem

ehemaligen Weinberg, wo der Weinbau

1862 nach Reblausbefall eingestellt

wurde. Nach einem Wildgehege ging es

über Serpentinen hinab nach Niederbreisig,

zum Rheinufer und nach Bad Breisig.

Hier lernten die Sauerländer in Straßen

und Gässchen in den historischen „Zwiebelmaat“

kennen, deren Ursprung auf das

Jahr 1374 zurückgeht: Über 300 Stände

luden zum Stöbern und Verweilen ein.

Rast an Seilscheibe auf Halde 19

Wandermotto: Bottroper Entengang

Oberhausen – In Gladbeck-Ellinghorst

begann eine Sommer-Wandertour unter

dem Motto: Bottroper Entengang. Wanderführerin

(auch Vize-Abt.-Vorsitzende)

Beate Golland wies dabei auf die Tierpatenschaft

dieser SGV-Abteilung an Laufenten

im Tiergehege des Kaisergartens

hin und zeigte die Patentiere in Bildern.

Dann erhielt jeder der 16 Mitwanderer als

äußeres Zeichen der Themenwanderung

eine gelbe Ente angesteckt. Die Route

führte durch die Haldenlandschaft „Braucker

Alpen“, bei der die Mittagspause mit

Rucksackverpflegung auf Halde 19 mit einer

Seilscheibe vom Schacht 4 der Zeche

Matthias Stinnes stattfand. Zur Stärkung

gab‘s kleine (Schokoladen-)Enten und einige

spielerische Lockungsübungen mit

Plüschente „Laura“.

Auf dem Weg zum Bahnhof Boy wurde

im Biergarten Lippenshof eine Rast eingelegt.

Inhaber ist der frühere Profi-Fußballspieler

Willi „Ente“ Lippens (3.v.re.).

Er stellte sich am Ende der Wanderrast

einem Gruppenfoto. Beate Golland bedankte

sich mit den berühmten Lippens

Worten: „Ich danke Sie!“ (Das antwortete

Willi Lippens, als er von einem Schiedsrichter

mit den Worten: „Ich ermahne Ihnen“,

zur Ordnung gerufen wurde). Eine

für alle erlebnisreiche Zeitreise zu Fuß.

Erlebnis SGV

Hopfen-Erlebnistour durch

Hallenberger Gemarkung

Hallenberg – „Hopfenerlebnistour – lasst

euch überraschen“ hieß das Motto einer

Samstag-Wanderung der etwas anderen

Art. Das Brauen hatte, wie in vielen

anderen Orten des Sauerlandes, bereits

im 16. Jahrhundert auch in Hallenberg

große Bedeutung. Ein Hallenberger Notgeldschein

des Jahres 1921 stellt die

Magistratsbierprobe dar und zitiert den

alten Spruch „Das Hallenberger Bier is

kütt Bier, es drecket em die Ögen zü“,

womit zugleich auf die mitteldeutsche

Sprache der Hallenberger im Gegensatz

zum Plattdeutsch der übrigen Sauerländer

angespielt wurde.

Vor diesem Hintergrund hatte Klaus

Spinler für die Tour eine Strecke mit fünf

Jausenstationen durch die Hallenberger

Gemarkung ausgesucht, an denen jeweils

unterschiedlichste Biersorten, verbunden

mit Kulinarischem der Region, angeboten

wurden. So schmeckten ganz vorzüglich

Fleischwurst mit Bierbrot auf dem Langeloh,

Backhausbrot mit Schmalz auf

dem Kreuzberg und eine Biersuppe am

Hustättchen. Die 35 Erlebniswanderer

genossen den Tag, der SGV hat sich vor

allem über fünf junge Burschen gefreut,

die sich der Tour anschlossen. Ein guter

Beleg dafür, dass ein Wandertag sehr kreativ

gestaltet werden kann. Zuspruch von

Außenstehenden bleibt dann nicht aus.

Die Heide blüht am Ettelsberg

Düsseldorf – „Die Heide blüht am Ettelsberg“.

Unter diesem Motto lockten Rosa-

Maria und Heribert Ludigs 26 Senioren

und flotte Wanderer der rheinischen SGV-

Abteilung nach Willingen. Schon früh um

8 Uhr startete der Zug in der Landeshauptstadt.

In Willingen angekommen,

teilte sich die Gruppe: Heribert nahm die

flotten Wanderer über 15 Kilometer mit.

Die Tour führte sie über Strycktal, Alter

Hagen und Lütteke Feld, um den Ettelsberg

in der blühenden Pracht der Erika

zu erklimmen. Rosa-Maria nahm sich der

Senioren an, um mit ihnen in bequemen

acht Minuten mit der Kabinenseilbahn

die Spitze des Ettelberges zu erreichen

und die herrliche Bergwelt in 875 Meter

Höhe vom Hochheideturm zu genießen.

Nach anfänglichem Regen rissen aber

die Wolken bald auf und machten Platz

für herrlichsten Sonnenschein. Natürlich

besuchte man auch den Kyrillpfad, der

das schreckliche Sturmereignis von 2007

deutlich vor Augen führte.

Nach zwei Stunden ganz nah am Himmel

und umgeben von üppig blühender Erika

(kl. Bild) war das Willinger Brauhaus Ziel

der Schlusseinkehr, wo nicht nur alle wieder

zusammentrafen, sondern auch die

Rückfahrt vom anlässlich des 109. Deutschen

Wandertages 2009 neu angelegten

Bahnhofgebäudes pünktlich startete.

Landrat-Wandertour vom SGV organisiert

Lüdenscheid – Am 27. September gingen

Wanderer des Lüdenscheider SGV zusammen

mit dem Landrat des Märkischen

Kreises, Thomas Gemke, und weiteren

Wanderfreunden von Lüdenscheid-Ahelle

auf gemeinsame Tour. Der Weg der

50köpfigen Gruppe führte nach 14 Kilometern

zum Ziel „Schloss Neuenhof“.

Unterwegs gab‘s in der vereinseigenen

SGV-Schutzhütte am Homertturm eine

kurze Erfrischungspause und am Naturschutzgebiet

Stilleking eine Information

vom „Naturschutzzentrum des Märkischen

Kreises“.

Am Schloss Neuenhof freuten sich die

Wanderer auf dem „Künstlerboden“ über

Kaffee und Kuchen, heiße Bockwurst und

kalte Getränke, die von Lüdenscheider

SGVern kredenzt wurden. Landrat Thomas

Gemke begrüßte alle Mitwanderer

und bedankte sich beim SGV für die Organisation

„seines Wandertages“ und ebenso

beim Hausherrn, Graf von dem Bussche,

für die Gastfreundschaft auf seinem

Schloss Neuenhof. Der Gastgeber selbst

stellte nach dem Grußwort den „Künstlerboden“

sowie Schloss Neuenhof vor.

Zur Abrundung des Programms hatte der

SGV die Lüdenscheider Volkstanzgruppe

„Die Nussknacker“ eingeladen, die für

ihre tänzerischen Darbietungen kräftigen

Applaus ernteten. Ferner nahm Günter

Roß (siehe auch unter „Personalien“) seine

Gitarre zur Hand und ließ Wanderlieder

erklingen, zu denen gesungen wurde.

SGV Bochum aktiv bei „Bewegt älter werden“

Bochum – Am 28. September fand auf

dem Olympiastützpunkt in BO-Wattenscheid

der Abschluss der Sportwoche

Bochum „Bewegt älter werden“ statt.

Diesen Aktionstag nutzten Bochumer

Sportvereine und präsentierten ihre vielfältigen

Angebote, speziell in den Sparten

Wandern, Radfahren, Hockergymnastik,

Walking, Nordik-Walking.

Der Bochumer SGV-Bezirk nutzte die

Chance des öffentlichen Auftritts: Rund

50 Wanderer (einige Gäste hatten sich

angeschlossen) wanderten vom S-Bahnhof

Wattenscheid-Höntrop über Sevinghausen

zum Olympiastützpunkt am Lohrheidestadion.

Nach der offiziellen Eröffnung

durch Schirmherr Franz Müntefering

hatten die Musiker und Sänger des SGV-

Bezirkes ihren Auftritt und gestalteten die

Veranstaltung mit Musik und Gesang –

eine gute Visitenkarte.

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Erlebnis SGV

Rönsahl war Ziel der Bezirkswanderung

Volme – Der Bezirkswandertag des SGV-

Bezirks Volme fand im diesjährigen Golddorf

Rönsahl statt. An der unter Denkmalschutz

stehenden „Historischen Brennerei“

fanden sich rund 100 Wanderlustige

ein, die der Vorsitzende Gerd Schumann

begrüßen konnte.

Zwei Wanderungen waren im Angebot:

Eine lange, eine kurze. Sie führten rund

um Rönsahl, das die Grenze des Sauerlandes

zum Bergischen Land bildet. Bei

den Wandertouren wurde Wissenswertes

zur Rönsahler Geschichte vermittelt. Die

Routen führten durch das Ölmühltal und

an alten Pulvermühlen vorbei, die noch

im letzten Jahrhundert Bedeutung hatten.

Am Ende sorgten getreu dem Motto

„Wandern & Einkehr“ verschiedene Torten,

Bratwurst, Leberkäse und natürlich

Rönsahler Landbier nicht nur für das

leibliche Wohl aller, sondern auch für

hohen Erinnerungswert an den Bezirkswandertag

2014.

Die „Alte (Korn-)Brennerei“ wurde über

viele Jahre liebevoll restauriert und renoviert

zu einem urigen Ambiente für Veranstaltungen

und private Feste sowie einen

schönen Weihnachtsmarkt.

Sommer, Freizeit und gemeinsam sportlich aktiv

Mülheim a.d.R – Von Juni bis September

sollten die Parks und Grünflächen zu

Orten des Sports werden. Der Mülheimer

Sportbund (MSB) und der Mülheimer

SportService (MSS) starteten in Zusammenarbeit

mit Mülheimer Sportvereinen

und unter Mitwirkung der SGV-Abteilung

das Projekt „Sport im Park“. Es sollten so

möglichst viele Mülheimer in Bewegung

gebracht werden.

Die angebotenen Kurse waren nicht nur

kostenlos, man konnte sich auch ohne

Anmeldung daran beteiligen. Der SGV

plante im Witthausbusch ein Nordic-Walking-Angebot.

An acht Abenden von 18

bis 19:30 Uhr sollten der Witthausbusch,

der Kahlenberg sowie der Oppspring mit

angrenzendem Rumbachtal Trainingsareale

sein. Erster Trainingsabend war der

25. Juni 2014. Doch leider machte das

Unwetter „Ela“ am 9. Juni einen gewaltigen

Strich durch alle Planungen. Die Zerstörungen

in Parks und Wäldern waren so

stark, dass ein Betreten verboten wurde.

Die Veranstalter entschlossen sich spontan,

das Projekt dennoch – nur anders

– fortzusetzen. So wurde aus „Sport im

Park“ die Alternative „Sport bzw. Nordik-

Walking durch ruhige Wohngegenden“.

Ab 25. Juni bis zum 13. August gingen

an jedem Mittwochabend ab 18 Uhr

durchweg 12 - 18 Mitmacher bei guter

Stimmung 1½ Stunden auf gemeinsame

Walkingtour.

„Natürlich wäre es schöner gewesen, über

Waldwege statt Asphalt zu laufen – aber

die Natur nahm am 9. Juni darauf keine

Rücksicht. Wir vom SGV Mülheim sind

mit dem Verlauf des Projekts dennoch

sehr zufrieden und sind bei einer Wiederholung

im nächsten Jahr wieder dabei,“

resümierte Joachim Singendonk gegenüber

K&Q das attraktive SGV-Angebot,

Mitmenschen in Bewegung zu bringen.

Auf den Spuren der Kelten und Römer

Oberes Lahntal/Feudingen – Auf eine

ganz besondere Wandertour begab sich

diese SGV-Abteilung. Ziel der 43 Teilnehmer

war die Mosel. In Karden startete

eine Wanderung auf dem Lenus-Mars-

Weg Richtung Pommern. Erst ging‘s

durch Weinberge, dann auf schmalen

Pfaden (Bild) ziemlich steil bergan. Wunderschöne

Ausblicke waren der Lohn für

den anstrengenden Aufstieg. Erster Stopp

war der Martberg, wo sich vor über 2.000

Jahren eine bedeutende keltische Stadt

mit einer großen Tempelanlage befand.

Sie war dem Gott Lenus gewidmet. Nach

römischer Eroberung wurde sie deren Gott

Mars gewidmet. Die Christianisierung ließ

die Kultstätte bedeutungslos werden und

in Vergessenheit geraten. Bei zufälligen

Ausgrabungen auf dem Martberg wurden

vor gut zehn Jahren alte Münzen, Waffen,

Werkzeuge, Scherben und allerhand

mehr gefunden. Erstmalig konnte damit

Erlebnisse vor der Haustür:

Wunderschöne Wälder

Müsen – Warum in die Ferne schweifen?

Darauf hatte die Müsener SGV-Abteilung

eine Antwort, denn: Einen besonderen

Reiz fürs Wandern boten ihnen wunderschöne

Buchenwälder quasi vor der

Haustür, als sie sich auf eine Mehrtagestour

durch heimatliche Gefilde begaben.

Ab Bad Berleburg Dachsloch wanderten

28 kreuz&quer 4/14

in Deutschland ein keltischer Kultplatz

nachgewiesen werden, der ohne Unterbrechung

bis in die Spätantike über 500

Jahre von Pilgern aufgesucht wurde. Ein

Verein schuf den Archäologie-Park Martberg,

es wurden auch Tempelanlagen

rekonstruiert. Die fachkundige Führung

vermittelte den SGVern Einblicke in die

keltisch-römische Alltags- und Glaubenswelt.

Nach dem kulturellen Teil wurde in dem

kleinen Weinort Pommern ein Weingut

besucht. Bei der Weinprobe, begleitet von

deftiger Hausmannskost, gab‘s Informationen

über die Kunst des Weinbaus. Dabei

wurde deutlich, dass die Tradition des

Weinanbaus auf die Kelten und Römer

zurückgeht. Eine Kellerbesichtigung rundete

das Programm ab. Bei naturgemäß

bester Stimmung mit Musik und Gesang

kehrte die Gruppe mit vielen Eindrücken

in heimische Gefilde zurück.

sie auf dem neuen Rotmilan-Höhenweg

über die Kammlagen des Rothaargebirges

und weiter im hessischen Ederbergland

über Neuludwigsdorf, den Silbersee sowie

dem Hallenberger Grenzweg und durch

das romantische Linspher Bachtal. Dabei

bewältigten die elf Teilnehmer insgesamt

52 Kilometer Wegstrecke.

SGV schuf Sinnesgarten als Ort der Begegnung

Wandertour der Oberruhrer

auf Sauerland Höhenflug

Oberruhr – Mitte Oktober gingen 73

SGVer aus den Abteilungen des SGV-

Bezirks Oberruhr mal wieder auf Wandertour

– praktizierten also das, was zu

den Kernaufgaben des SGV gehört. Bei

herrlichstem Herbstwetter wanderten sie

21 Kilometer von Ostwig zur Bilsteinhöhle

in Warstein und folgten der Route des

Sauerland Höhenflugs. Dabei passierten

sie auf den Höhen des Arnsberger Waldes

auch den Lörmecketurm mit den

sich bietenden weiten Aussichten auf

Homburger Land/Drabenderhöhe – Schon

2013 wurde begonnen, einen Sinnesgarten

zu gestalten. Zwischen Altenheim und

Schule stand dafür eine große Fläche zur

Verfügung. Reiner Körner und Jürgen

Poschner kamen über seine Einrichtung

ins Gespräch und erörterten, was so geplant

sei. Mit Hilfe des Landesverbandes,

der SGV-Abteilung Homburger Land

und weiterer Vereine sollte er entstehen.

Heimleiter Friedrich-Michael Barth lud zu

einem Informationsgespräch ein und so

entstanden für die Rasenfläche erste Gestaltungspläne.

Der SGV pflanzte schon

tatkräftig eine Hecke, neue Nistkästen

wurden angebracht. Mit der Pflanzung

von heimischen Obstbäumen, die früher

auf jeder Obstwiese anzutreffen waren,

konnte der erste Abschnitt des Projektes

schon bald fertiggestellt und mit musikalischer

Begleitung des Blasorchesters

Drabenderhöhe eingeweiht werden. Ein

leckerer Gruß aus der Küche des Altenheims

wurde dankbar angenommen und

sogar ein Gläschen Sekt gab‘s als Dank

für das Engagement und die Arbeiten.

2014 wurde das Projekt durch eine Wandertafel

erweitert. Dieter Herberholz und

Manfred Nierstenhöfer sorgten für eine

schöne Pflasterung am Aufstellplatz. So

konnte auch der zweite Abschnitt ein

Erledigungshäkchen erhalten, wiederum

verbunden mit leckerem Gruß aus der

Altenheim-Küche. Die Wandertafel zeigt

wanderbare Rundwege um Drabenderhöhe,

sodass man stets auf SGV-markierten

Wanderwegen sicher wieder zum Ausgangspunkt

zurückkommt. Einige Wanderer

probierten das dann auch gleich

aus. Auch solche Aktionen fördern den

Naturschutz und dienen ihm. In seiner

kurzen Ansprache wies Reiner Körner

darauf hin, dass im Altenheim für Jakobspilger

und Wanderer auch einige Übernachtungsmöglichkeiten

bestehen. „Aber

bitte nur nach vorheriger Anmeldung.“

das Sauerländer Bergland – von dessen

Aussichtsplattform entstand das Foto. Es

macht deutlich: Der SGV wirft Schatten,

lange Schatten, was ein gutes Zeichen ist.

Den Abschluss der zweitägigen Tour bildete

eine Einkehr mit Darbietungen der

SGV-Musikanten aus Meschede und mit

Gesang – der rechte Rahmen für anregende

Gespräche sowie den Gedankenund

Erfahrungsaustausch bezüglich der

Gestaltung der Vereinsarbeit in den zahlreichen

Abteilungen.


Akribisch geplante

Wandertour auf dem Lahn-Dill-Bergland-Pfad

Kamen – Wunderbare Wandertage auf

dem Lahn-Dill-Bergland-Pfad erlebten

SGVer dieser Abteilung. Krankheitsbedingt

konnte Wanderführer Horst Friese

die Wandertour leider nicht durchführen

– aber es gab Rettung: Dieter Saremba

sprang ein und übernahm die Regie der

akribisch vorbereiteten Wandertage im

hessischen Bergland. Mit der DB gings

nach Herborn und auf die erste, rund

zwölf Kilometer lange Tour, die über die

Aussichtspunkte Homberg-Tempel sowie

Jahn-Tempel nach Mittenaar-Bicken führte.

Die Übernachtung erfolgte im Hotel

Thiemann. Die herzliche und zuvorkommende

Bewirtung muss hier erwähnt

werden.

Weitere Ziele waren Eisemroth mit dem

attraktiven Naturerlebnisbad, der 500

Meter NN hoch gelegene Aussichtsberg

Schönscheid mit Panoramablick bis zum

Vogelsberg, dem Großen Feldberg im Taunus

und den Höhen des Westerwaldes:

Eine gute Belohnung für die Aufstiege.

Über mit Wildkräutern, Korn - und Wiesenblumen

gesäumte Wege wurde die

Endbacher Platte erreicht.

Nach zwei Nächten in Gladenbach brachte

ein Taxi die Gruppe zu einem 21 Kilometer

entfernten Wanderer-Parkplatz, wo die

Rücktour startete. Über den 552 Meter

hohen Hünstein ging es zum Rachelhauserner

Steinbruch, wo eine Gewitterfront

aufzog und zu einer kurzen, aber feuchten

Rast zwang. Das Ende der Wandertage

war in Marburg, die Heimreise erfolgte

erneut per Bahn und der Festzustellung:

Eine Zugreise kann anstrengender sein als

eine Wanderung durch die Bergwelt an

der Lahn. Das Fazit der Tour war rundweg

begeisternd. Für eine Neuauflage gaben

alle ein zustimmendes Votum ab, auch

in der Hoffnung, dass Horst Friese eine

neue Wanderung plant und bis dahin

wieder so fit ist, um selbst mitwandern

zu können. Und noch etwas dokumentiert

als Erkenntnis Wilfried Rautert in

seinem Reisebericht: „Auf der Route war

keine weitere Wandergruppe angetroffen

worden. Das ist erstaunlich und zugleich

sehr schade, denn landschaftlich wie wegemäßig

ist der Lahn-Dill-Bergland-Land-

Pfad mit den sich oft weit öffnenden Panoramen,

den beschaulichen Ortschaften

sowie einer sehr guten Gastronomie und

der gut ausgearbeiteten Streckenführung

nur zu empfehlen.“

Wanderung für die biologische Vielfalt!

Erika-Blüte in der Wahner Heide erlebt

Oberhausen – Unter dem Motto „Gemeinsam

wandern, Vielfalt der Natur erleben“

finden auf Initiative des Bundesamtes für

Naturschutz (BfN) zahlreiche organisierte

Wanderungen statt. Die diesjährige

gemeinsame Tour des SGV-Oberhausen

mit der Unteren Landschaftsbehörde war

acht Kilometer lang und wurde fachkundig

von Gerhard Hüttner (re.) geleitet.

Sie führte über die renaturierte ehemalige

Mülldeponie und durch den Laubwald

Hühnerheide. Begleitet wurden die

37 Wanderer vom ehrenamtlich tätigen

Naturschutzranger Hans Dieter Gotthardt

(Mitte). „Diese für Juni geplante Wanderung

musste aufgrund der Sturmschäden

durch „Ela“ kurzfristig abgesagt werden

und wurde im August nachgeholt“, berichtet

K&Q-Korrespondentin Gerlinde

Meyer.

Langendfeld/Monheim – „Erikablüte in

der Heide“ war Motto einer Wandertour

in die Wahner Heide und begann in

dem Heidedorf Altenrath, das erstmals

urkundlich 1065 erwähnt wurde. Erstes

Ziel war das Gebiet der früheren Kannenbäcker,

wo deutlich Tongrube und

Weiher zu erkennen sind, aus denen die

Materialien der Töpfer gewonnen wurden.

Nahebei wurde dann zur Freude aller das

erste große Feld von Erikablüten entdeckt.

Weiter ging‘s zum Hühnerbruch,

wo in der Frühzeit Landwirte ansässig

waren. Durch Erikafelder ging es zu einem

1950 errichteten (inzwischen aber abgerissenen)

Kasernen-Gelände belgischer

Streitkräfte, das bis 2004 genutzt wurde.

Der 1.000-jährigen Eiche begegnete die

Wandergruppe im Herfelder Moor. Fazit

der Tour: Die Schäden an den Heideflächen

durch die militärische Nutzung hat

die „Kraft der Natur“ repariert und sich

zurückerobert.

Die Wahner Heide zwischen Köln und

Troisdorf ist gut 5.000 Hektar groß, inkl.

1.000 Hektar Flughafengelände. Sie gilt

als eine der artenreichsten Heide-, Moorund

Waldgebiete Mitteleuropas mit 700

Tier- und Pflanzenarten, die auf der „Roten

Liste“ stehen.

Erlebnis SGV

Hördes SGVer an längster

Käsetheke Deutschlands

Hörde/Nieheim – 50 Mitglieder der Hörder

SGV-Abteilung, verstärkt durch einige

Gäste, besuchten in Ostwestfalen den

Nieheimer Käsemarkt, der alle zwei Jahre

stattfindet und „den muss man einfach

mal besucht haben,“ schreibt Martin Belz

in seinem Bericht.

Vorsitzender Manfred Schaub nutzte die

gemeinsame Busanreise, um auf den Besuch

einzustimmen, in dem er viel Wissenswertes

über Tradition und Geschichte

der Käseherstellung vermittelte.

An „Deutschlands längster Käsetheke“

präsentierten sich nicht nur aus ganz

Deutschland die wichtigsten Käsehersteller,

sondern auch die Nachbarn: Holland,

Schweiz und Österreich waren vertreten.

An Schaukäsereiständen wurde über die

Techniken der Käseherstellung informiert.

Aber es gab nicht „nur Käse“: Regionale

Fleisch- und Wursthersteller sowie Senfmühlen

und natürlich Weinbauern waren

mit ihren Erzeugnissen vertreten und

dokumentierten, dass getreu dem Motto

„Qualität und Regionaltypisches statt

Quantität“ die jeweiligen Handwerke

nach wie vor praktiziert werden, Bedeutung

und Stellenwert haben.

Im Anschluss an das Lukullische standen

Besuche örtlicher Museen und Ausstellungen

auf dem Programm – dazu gehörte

natürlich das Käsemuseum, aber auch

ein Sackmuseum, was viel Erstaunen

auslöste.

Nach allerhand Bildung und Wissenswertem

rundete eine Wanderung die Fahrt

ab: In den Nieheimer Wäldern beeindruckte

der Naturlehrpfad „Heilklimatisches

Wandern“ mit vielen, informativ

gestalteten Schautafeln. Also, wer mit

dem leckeren Duft in der Nase auf den

Geschmack gekommen ist: Der nächste

Nieheimer Käsemarkt findet Anfang September

2016 statt…

Eine Woche Rosengarten in Südtirols Dolomiten

Voßwinkel – Eine Wanderwoche im sommerlichen

Rosengarten – nicht im heimischen

Zuhause, sondern in dem der

Dolomiten Südtirols – verbrachten diese

SGVer der in Arnsberg tätigen Abteilung.

Über 3.000 Höhenmeter konnte jeder

für die Woche auf seinem persönlichen

Leistungskonto verbuchen. Wandertouren

führten beispielsweise von Europas größter

Hochalm, der Seiser Alm, über den

Schlern und die Bärenfalle zum Urlaubsort

Tiers oder hinauf zur Kölner Hütte und

weiter zur Rotwandhütte.

Fantastische Ausblicke auf die Felsgebilde

von bis zu 2.700 Metern über NN waren

zu bewundern. Das helle Felsgestein gab

das Licht des Sonnenscheins traumhaft

wieder. Nicht umsonst ist die Gruppe des

Rosengartens ein Teil des „Weltnaturerbes

Dolomiten“ in Südtirol.

Tagsüber dienten die Angebote der Berghütten

zur Stärkung, abends war es italienisches

Essen. Ein Abstecher nach Bozen

fehlte natürlich nicht. Die einhellige

Meinung aller setzte Michael Rademacher

in Worte: „Eine gelungene Wanderwoche,

wie man sie selten erlebt.“

kreuz&quer 4/14 29


PERSONALIEN

NACHRUFE

Erlebnis SGV

Angela Braasch-Eggert

Detmold – Bei der vom 3. bis 6. August

2014 in Bangkok/Thailand stattgefundenen

50. Internationalen Konferenz des Internationalen

Jugendherbergsverbandes

IYHF wurde die Präsidentin des Deutschen

Jugendherbergswerkes (DJH), Angela

Braasch-Eggert, mit großer Mehrheit

der Delegierten aus 90 Ländern zur Präsidentin

des Jugendherbergs-Weltverbandes

gewählt. SGV und Wanderverband

haben ihr zu dieser Wahl gratuliert, sind

sie doch eng und von Anfang an mit dem

DJH verbunden. Die Wurzeln des heute

weltumspannenden Werkes befinden sich

in beiden Organisationen – in Altena. Vom

SGV wurde die Gründung 1909 damals

Helmutheinz Welke

Elke Lumpe

Bad Harzburg – „Das Schönste beim

Wandern sind die Pausen!“ Diese Erkenntnis

langjähriger Wanderpraxis war

für Elke Lumpe (3.v.li.) Anlass, beim

Deutschen Wandertag 2014 im Harz auf

den Auslöser drücken zu lassen und dieses

Bild als Gruß an alle K&Q-LeserInnen

zu senden: Es zeigt praktizierende „Pausenpfleger“

aus den SGV-Abteilungen

Lippstadt, Dortmund-Hörde und Haltern,

die bei Deutschlands (ja Europas) größtem

Wanderer-Treffen eine Woche lang

gemeinsam auf Tour waren. Auf dem Bad

30 kreuz&quer 4/14

tatkräftig mit der

Überlassung von

44 Quartiereinrichtungen

in seinem Vereinsgebiet unterstützt

und so gefördert. Heute werden

im IYHF in über 4.000 Jugendherbergen

35,3 Millionen Übernachtungen getätigt.

„Eine großartige Idee ging um die Welt“,

so Vizepräsident Jörg Haase, der dem

Deutschen Wanderverband als gewählter

Vertreter und dem DJH-Gremium „Körperschaftliche

Mitglieder“ angehört (er

vertritt auch die SGV-Interessen beim

DJH-Landesverband Westfalen-Lippe,

der kürzlich in Bielefeld seine Jahrestagung

abhielt).

Neheim – Der Vorsitzende dieser SGV-

Abteilung sinnierte bei der Eröffnung des

Sommerfestes: „Es ist eine erholsame

Rast auf der langen Wanderung durch das

Jahr“ – eine interessante Betrachtung für

das Draußen-Fest – und wünschte allen

Gästen eine erquickende Pause bei Kaffee

und Kuchen, Bratwürsten und Steaks

vom Grill sowie diversen, gut gekühlten

Getränken. Welke dankte den vielen fleißigen

Helfern, die bei der Vorbereitung

und Abwicklung der Veranstaltungen mitgeholfen

haben und auch aktuell helfen,

ferner der „Oldie-Band“ vom Senioren-

Musikkreis Arnsberg,

die neuerlich

für die musikalische

Unterhaltung

sorgte. Zugleich

richtete er den

Blick in die Zukunft und wies schon mal

darauf hin, dass das traditionelle Sommerfest

im nächsten Jahr leider ausfallen

werde – aus besonderem Grund: Ursache

sei das 125-jährige Jubiläum, das am 30.

Mai 2015 mit einer großen Sternwanderung

begangen werden soll. „Hierzu lade

ich schon heute alle Anwesenden ein.“

Reinhold Nietzke: 50 Jahre SGV-Treue

Bad Laasphe – 50 Jahre gehört Reinhold

Nietzke (re) dem SGV und dieser Wittgensteiner

Abteilung an. Grund genug für Dieter

Lütke (l.), als Vorsitzender die besonderen

Verdienste von Reinhold Nietzke

anlässlich der Jahreshauptversammlung

zu würdigen. Er erinnerte daran, dass die

Eröffnung des Naturparks Rothaargebirge

1964 durch den damaligen Bundespräsident

Heinrich Lübke Auslöser für seinen

Eintritt in den SGV war. 1965 übernahm

Nietzke den Vorsitz, den er bis 1978 ausfüllte.

Danach gestaltete er weiter und

ohne Unterbrechung als stellvertretender

Vorsitzender das Vereinsleben aktiv mit.

So lief die Feier zum 75-Jährigen unter

Hans Voss

Neheim – Barbara Geuecke, Vorsitzende

der SGV-Region Mittleres Sauerland

(re.), zeichnete Hans Voss,

der lange als Wander-und Wegewart

der Neheimer Abteilung tätig war,

namens des SGV-Präsidiums seiner

Verdienste mit dem SGV-Ehrenzeichen

in Silber aus. Voss ist nach 45

Jahren Mitgliedschaft auch weiterhin

als Wanderführer und Wegezeichner

aktiv tätig, ferner bei der Organisation

von Veranstaltungen in Kooperation mit

der SGV-Wanderakademie. Der Rahmen

für die Ehrung konnte nicht besser sein:

Bei idealen Wetterbedingungen feierte die

Abteilung im und an ihrem Wanderheim

ihr Sommerfest. Der Vorsitzende Helmut-

seiner Regie.

Seine herausragenden

Verdienste

würdigte

der SGV-Gesamtverein

mit

seiner Ehrennadel

in Silber.

Damals wie

heute gratulierte

Vorsitzender

Dieter Lütke

unter dem Beifall der Versammlung:

Diesmal mit Urkunde und Nadel für ein

halbes Jahrhundert Treue und Engagement

zum SGV.

heinz Welke freute sich über die vielen

Besucher und konnte zahlreiche auswärtige

Gäste begrüßen. Aus der Umgebung

waren Abordnungen der SGV-Abteilungen

Arnsberg, Bruchhausen, Echthausen, Endorf,

Herdringen, Hüsten, Müschede und

Voßwinkel gekommen.

Harzburger Burgberg nutzten sie eine gerade

neu aufgestellte „XXL-Baumelbank“

zur erholsamen Rast.

Hans-

Georg Roy

Aplerbeck – In

der letzten Hauptversammlung

des

SGV-Gesamtvereins

in Arnsberg

erhielt Hans Georg Roy von dieser in

Dortmund tätigen SGV-Abteilung für seine

außerordentlichen Verdienste das „Ehrenzeichen

in Gold“. SGV-Mitglied seit 1987,

ist er bereits seit 1998 als Wegezeichner

im Einsatz; von 2002 bis zum Frühjahr

2014 übte er das Amt des Wegewartes

aus. In all den Jahren sorgte der mittlerweile

80-jährige ehrenamtlich für tadellos

gekennzeichnete Wanderwege und

garantierte so für die Wandersicherheit

von jedermann. Neben der Wegearbeit

wirkt er auch als Wanderführer. Bei Aktionen

des von der Abteilung betreuten

Naturschutzgebietes Nathebachtal ist er

ein verlässlicher Mitarbeiter, wenn es beispielsweise

um die Betreuung der etwa

30 Nistkästen geht.

Erwin Stein

Herscheid – Auf der Hauptversammlung

dieser SGV-Abteilung wurde kurz vor Vollendung

seines 80. Lebensjahres Erwin

Stein zum Ehrenmitglied ernannt. Seit

fast sechzig Jahren SGV-Mitglied, wirkte

er 21 Jahre als Wanderwart und fast

dreißig Jahre als Vize-Vorsitzender. Dabei

erwarb er große Verdienste um den SGV.

Als Wanderwart hat er deutliche Akzente

gesetzt und die Grundlagen für das

heutige Wanderprogramm gelegt. Er war

maßgeblich an allen Vereinsaktivitäten

beteiligt. Untrennbar bleiben mit ihm verbunden

die Volkswanderung „Rund um

Herscheid“, für die er 25 Jahre die Wanderstrecken

ausarbeitete, und die seit

Beginn der Neunzigerjahre unter seiner

Führung durchgeführten Wanderfahrten.

Anfang 2014 trat er in den verdienten

Ruhestand, bleibt aber weiter als Wegewart

im Vorstand des Bezirks Unterlenne

aktiv tätig und somit dem SGV und seinen

Aufgaben verbunden.

Günter Roß

Schloss Neuenhof – Im Beisein von

Hausherr Alhard Graf von dem Bussche-

Kessell war die ausgesprochen schöne

Umgebung und gemütliche Atmosphäre

von Schloss Neuenhof Anlass für Lüdenscheids

Bürgermeister Dieter Dzewas

(li.), dem langjährigen Mitglied des SGV-

Lüdenscheid, Günter Roß (Mitte), im Beisein

seiner Ehefrau Renate, die „Goldene

Ehrennadel der Stadt“ zu überreichen.

Roß hat sich neben seinem beruflichen

Engagement beim Schulamt über Jahrzehnte

für den Umwelt- und Naturschutz

verdient gemacht. Seinem Wirken ist es

zu verdanken, dass viele schützenswerte

Landschaften erhalten geblieben sind.

Die Ehrung fand anlässlich der Landrat-

Wanderung statt (siehe Bericht in der

Rubrik „Erlebnis SGV“).

Herbert Schulte

Herscheid – Die

Herscheider SGVer

trauern um Herbert

Schulte, der mehr

als fünfzig Jahre Mitglied

der Abteilung

war. Als Presse- und

Werbewart hat er sich

besondere Verdienste

erworben. Mit seiner gewissenhaften

journalistischen Arbeit hat er über 40

Jahre das Bild des Vereins in der Öffentlichkeit

entscheidend geprägt. Bei allen

wichtigen Entscheidungen und Unternehmungen

war sein Rat gefragt, seine

Mitwirkung sehr erwünscht - in den SGV-

Medien „Sauerland Zeitung“ und Kreuz&

Quer (seit 2000) waren regelmäßig seine

Berichte über Vereinsaktivitäten zu lesen.

Unbestritten auch seine historische Kompetenz.

So war er verantwortlich für die

Festschrift zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

anno 1990. „Sein Tod hinterlässt

eine Lücke – sein unermüdliches Wirken

und sein tatkräftiger Einsatz für die

SGV-Gemeinschaft werden fehlen und

unvergessen bleiben“, heißt es in einem

Nachruf des SGV-Vorstandes.

Johannes Rudolf

Geseke – 1966 trat er

dem SGV bei und war

schon im nächsten

Jahr Vize-Vorsitzender

dieser SGV-Abteilung.

1968 übernahm er

dann den Vorsitz –

Johannes Rudolf, der

jetzt, 79-jährig, nach

schwerer Krankheit

kurz vor Drucklegung dieser K&Q-Ausgabe

seine letzte Wanderung antrat. Dazwischen

liegen mehr als 30 Jahre vielfältiges

Engagement für den SGV und seine

Anliegen auf Abteilungs- und Bezirksebene.

Von 1971 bis 1977 war er im Bezirk

Möhne Wanderwart und organisierte von

1977 bis 1985 als Vorsitzender gemeinsame

Aktionen der 15 Abteilungen im

Bezirk. Die Wiedervereinigung Deutschlands

war für den geborenen Erzgebirger

sehr bedeutsam: Bei Wanderungen in

den neuen Bundesländern zeigte Johannes

Rudolf den Vereinsfreunden seine

Heimat.

Seine Verdienste würdigte die Abteilung

2003 mit dem Ehrenvorsitz, der SGV-

Gesamtverein bereits 1986 mit dem Ehrenzeichen

in Silber und 1993 in der

Gold-Version. Krönung war schließlich

die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

für seinen Einsatz im Ehrenamt, aber

auch als langjähriger Ausbilder im Beruf.

„Der SGV, nicht nur in Geseke, hat einen

engagierten Wanderführer und guten

Freund verloren,“ heißt es im Nachruf.

Heinz-Dieter Neumann

Schmallenberg – Der Vorsitzende der

Aktionsgemeinschaft Schmallenberger

Woche (sie findet alle zwei Jahre statt),

Heinz-Dieter Neumann, gratulierte den

SGV-Abteilungen im Einzugsbereich. Seine

Reaktion auf die mediale Feststellung:

„Es sind auch einige Rekorde gebrochen

worden“ war: Das stimmt. Zum Beispiel

bei der SGV-Sternwanderung, die als

Familienwanderung mit 16 Abteilungen

und mehr als 300 Teilnehmern so gut

angenommen wurde noch nie. Gratulation

zu dem Rekord auch seitens der

K&Q-Redaktion, die gern über solche

Spitzenwerte informiert und anregt, sich

auch andernorts an vergleichbaren Aktionen

zu beteiligen.


Vorträge in Unna

SGVer organisierten die Bürgermeister-Sommertour

Castrop-Rauxel – Wie jedes Jahr seit Amtsantritt

2006 wanderte Castrop-Rauxels Bürgermeister

Johannes Beisenherz (vorne Mitte)

durch seine Stadt, die auch „Europastadt im

Grünen“ genannt wird. Die SGV-Abteilung hat

dafür die Wanderroute ausgearbeitet und die

Wanderführung übernommen. Sie dokumentiert

so die enge Verbundenheit und gute Zusammenarbeit

mit der Stadt. In diesem Jahr

gab‘s allerdings ein Problem bei der Routensuche:

Der Orkan „Ela“ hatte Parks und Wälder

verwüstet. Trotz größter Anstrengungen waren

viele Wege noch unpassierbar. Dennoch

gelang es Wanderwart Werner Laukel (l. kl.

Motiv), eine Route ausfindig zu machen, die

sowohl Sehenswürdigkeiten, wie den Hammerkopfturm

mit keltischem Baumkreis, als

auch die landschaftlich schönen Partien der

Stadt im Wanderprogramm hatte. Eine große

Wanderschar ging mit dem Stadtoberhaupt auf

Tour. Fröhliche Gesichter überall, besonders

bei der großen Rast. Dass in der Lokalzeitung

ein großer Bericht erschien, sei nur am Rande

vermerkt. „Auf ein Neues im wanderbaren

Castrop-Rauxel 2015. Ein entsprechender

Auftrag zur Routen-Suche liegt bereits vor“,

so der Vorsitzende Manfred Pietschmann (r.,

kl. Motiv.

Unna – Im nunmehr 16. Jahr gibt es eine

Vortragsreihe von SGV-Wanderakademie

und Geschichtswerkstatt Unna. Monatlich

an jedem 2. Donnerstag finden zehn historische

Vorträge statt. Die nächsten Termine:

8. Januar

Johannes Buxdorf, Professor für jüdische

Wissenshaften in Basel – vor 450 Jahren

in Kamen geboren

Referent: Horst Delkus, freier Autor

12. Februar

Ernst Wiechert, Dichter der inneren

Emigration

Referent: Dr. Dr. Bärbel Beutner, Vorsitzende

der Wiechert-Gesellschaft

12. März

Salzkrieg und Reformationskampf in Unna

Referent: Hartmut Hegeler, Pfarrer i.R.

Die Vorträge finden jeweils ab 19 Uhr im

Nicolai-Haus neben der Stadtkirche statt.

Eintritt: SGV-Mitglieder 2 €,

Nichtmitglieder 3 €.

Änderungen vorbehalten.

Aktuelle Auskunft: Klaus Thorwarth,

Tel. (02303) 1 53 87.

impressum

Herausgeber:

Kreuz&Quer Produktion

gefördert durch:

Sauerländischer

Gebirgsverein,

Hasenwinkel 4,

59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-13,

Telefax (02931) 5248-15

Internet: www.sgv.de, E-Mail: info@sgv.de

Verantwortlich:

Präsident: Dr. Andreas Hollstein

Vizepräsidenten: Jörg Haase, Harald Kahlert,

Edgar Rüther

Koordination:

SGV Marketing GmbH, Hasenwinkel 4,

59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-22,

Telefax (02931) 5248-15

E-Mail: marketing@sgv.de

Geschäftsführer: Christian Schmidt

Chefredakteur: Thomas Reunert

Redaktion:

Vanessa Gremm, Jörg Haase, Manfred Kipp,

Dr. Peter Kracht, Nadja Schulte, Heike Senger,

Christian Schmidt, Wilfried Schmidt

Arnsberger SGV bietet Gymnastik für Winter-Fitness

Anzeigenservice: MASAK,

Marketing-Service-Agentur Manfred Kipp,

Tel. (0157) 89 68 77 27,

E-Mail: m.kipp@sgv.de

Arnsberg - Die zwei Gymnastikkurse der SGV-

Abteilung Arnsberg, geleitet von den beiden

SGV-Sportwarten Eva und Willy Verbanc, halten/machen

fit und gelenkig. Der SGV-Kurs

„Fit für den Winter“ läuft bereits seit dem 1.

Oktober und geht noch bis zum Jahresende.

Im Rahmen der Platzkapazitäten (es gibt ein

‚natürliches Limit‘) kann man bei den sportlichen

Abenden (dienstags, 18:30-19:30 Uhr

in der Turnhalle Sauerstraße) vorbeischauen,

um zu sehen, was dort passiert und ob‘s für

einen selbst geeignet ist.

Die von Evamarie (r.) und Willy Verbanc geleiteten

Kurse sind locker, unverkrampft und

dem Alter angepasst. Das Mitmachen ist

für Mitglieder der Arnsberger SGV-Abteilung

kostenfrei, andere entrichten 5 € pro Person

und Kurs. Interessierte Nichtmitglieder sind

zu drei kostenfreien Probetrainings willkommen.

Danach ist zu entscheiden: Aufhören

und wieder aussteigen oder weitermachen

und SGV-Mitglied werden. Die Möglichkeit,

die gesamte SGV-Palette künftig kostenlos zu

nutzen, eröffnet sich damit ebenfalls. Seit Jahren

im Angebot ist als Fortsetzung auch „Fit

für den Sommer“.

Gestaltung & Druckvorstufe: IDEENpool GmbH,

Thomas Gebehenne, www.ideenpool.de

Der Bezugspreis dieses Magazins ist im

Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

4 Ausgaben 12 EUR inkl. Versandkosten

(2,25 EUR pro Ausgabe zzgl. Versandkosten)

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keinerlei Gewähr übernommen.

Bild- und Texthonorare werden nicht gewährt.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist

der 10. Januar 2015.


DWJ

Personalwechsel bei der

Deutschen Wanderjugend LV NRW

Geschäftsführer Siegfried (Sigi) Meereis

geht in den Ruhestand

Im 35. Dienstjahr bei der Deutschen Wanderjugend,

Landesverband Nordrhein-Westfalen, habe

ich mich zum 31.10. dieses Jahres, wie man

so schön sagt, in den Ruhestand begeben. Auch

wenn ich es manchmal nicht glauben kann – ein

Blick auf mein Geburtsdatum verrät: Es stimmt.

Im Sommer 1980 trat ich meinen Dienst als

Bildungsreferent an. Als frisch gebackener Diplom-Pädagoge,

den Kopf voller Ideen für die

praktische Arbeit in einem Jugendverband, bekam

ich bei der Wanderjugend die Möglichkeit, diese

Ideen umzusetzen. Zahlreiche Projekte, Seminare

und Großveranstaltungen sowie internationale

Begegnungen basierten auch auf meinen Ideen

und dem notwendigen theoretischen Hintergrund.

Die Arbeit in einem so lebendigen Kinder- und

Jugendverband wie der Wanderjugend noch lebendiger

zu gestalten war mein Ziel und nach

Meinung der immerhin sechs Landesvorstände

meiner Dienstzeit ist mir das auch gelungen – ein

schönes Gefühl.

Im Jahr 1992, als unsere ehemalige Geschäftsführerin

in den Ruhestand ging, hat mich der

damalige Landesvorstand unter Vorsitz der Landesvorsitzenden

Renate Möller gefragt, ob ich

nicht die Geschäftsführung übernehmen möchte.

Meine erste Ausbildung in einem steuerberatenden

Beruf sei doch für diese Position geradezu

prädestiniert. Gern übernahm ich dieses Amt,

was ich nun bis zu meinem Ausscheiden 22

Jahre innehatte.

Teamarbeit groß geschrieben

Selbstverständlich konnte ich als Geschäftsstellenleiter

die facettenreiche Arbeit der Landesgeschäftsstelle

nicht alleine erledigen. Mir stand in

diesen Jahren ein starkes Team von Bildungsreferenten

und Verwaltungskräften zur Seite, die mit

großer Einsatzfreude meine Arbeit unterstützten.

Wir alle trugen dazu bei, dass die Arbeit des

Landesverbandes den Ansprüchen unserer Untergliederungen

gerecht wurde.

Besonders hervorheben möchte ich die außerordentlich

gute Zusammenarbeit zwischen den

haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auf

Landesebene und der angegliederten Gebirgs- und

Wandervereine. Die Basis für diese hervorragende

Zusammenarbeit bildete ein überaus großes Vertrauensverhältnis

ebenso wie die freundschaftliche

Atmosphäre zwischen allen Beteiligten.

Ja, wie das beim Abschiednehmen so ist, möchte

ich mich bedanken. Bedanken für viele schöne

Stunden, die ich gemeinsam mit den Kindern

und Jugendlichen der drei aktiven Vereine des

Landesverbandes verbringen konnte. Bedanken

möchte ich mich auch für die kompetente und

freundschaftliche Zusammenarbeit mit allen

Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, bedanken

auch für die partnerschaftliche Zusammenarbeit

mit der Bundesebene und den anderen Landesverbänden

und Vereinen der Wanderjugend. Mein

Dank gilt auch den drei Hauptvereinen SGV, EV

32 kreuz&quer 4/14

und EGV, die mit viel Verständnis für ihre eigene

Jugendorganisation die Arbeit des Landesverbandes

unterstützt haben.

Zum Schluss möchte ich meine Freude darüber

zum Ausdruck bringen, dass unser Landesvorstand

mit Claudia Eisenstein eine Nachfolgerin

für mich eingestellt hat, die gemeinsam mit dem

jetzigen Landesvorstand Garant für die zukünftige,

erfolgreiche Arbeit des Landesverbandes sein

wird. Zusammen mit der seit dem 1. Oktober

angestellten Bildungsreferentin Katrin Reinhard

2014 wird sie das Schiff „Wanderjugend“ sicher

steuern.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr alle mit

diesem neuen Team ebenso vertrauensvoll und

freundschaftlich zusammenarbeitet wie mit mir.

Also dann tschüss – vielleicht sehen wir uns ja hier

und da mal wieder.

Claudia Eisenstein –

neue Geschäftsführerin

ab 1. November 2014

Im Rahmen meines Studiums

an der Universität Dortmund erlangte

ich erste tiefere Einblicke

in die Jugendverbandsarbeit. Ich begleitete einige

Ferienfreizeiten, nahm an JugendleiterInnen-Schulungen

teil und führte diese mit durch. Nach meinem

Studium verschlug es mich in das Saarland

zum Landesjugendring Saar, wo ich die Projektleitung

des Jugendserver-Saar übernahm. Für dieses

Projekt baute ich den praktischen Bildungsbereich

aus, entwickelte ein Projekt zur Medienbildung

für Jugendliche und Weiterbildungsangebote für

ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter aus den

Jugendverbänden.

Merkmale der Tätigkeit

· Projektleitung: Anträge, Berichte und Nachweise

zur Förderung des Projekts und weiterer

Maßnahmen bei den Zuschussgebern, Kommunikation

mit ehrenamtlichen Mitarbeiter-

Innen und Honorarkräften, Auftragsmanagement

mit Firmen, Kontakte zu jugendpolitischen

Entscheidungsträgern

· Büroorganisation: digitale und analoge Ablage,

Geräteverwaltung und EDV-Arbeiten

· Gremienarbeit: Betreuung des Jugendserver-

Beirats, regelmäßige Berichterstattung über

das Projekt an die LJR-Gremien sowie deren

Beratung, außerdem Vertretung des Trägers in

Fachgremien

· Fachtagungen, Fortbildungsangebote sowie

Vorträge für hauptberufliche Fachkräfte und

ehrenamtliche Leitungskräfte der Jugendarbeit

zu verschiedenen Themen

· Projekttage und Bildungsseminare für Jugendliche

in Kooperation mit Schulen und

Jugendverbänden. Inhaltliche Konzeptionierung,

Organisation und Durchführung

· Projektentwicklung und Projektmanagement:

Konzeptionierung von Beteiligungsprojekten

der Jugendarbeit sowie eines Educaching-

Projekts

· Medien- und Öffentlichkeitsarbeit: Pressemitteilungen,

regelmäßige Print-Veröffentlichungen

und ständige Betreuung der Internet-Portale,

Facebook- und Twitter-Accounts

In meiner Freizeit versuche ich, sooft wie möglich

draußen zu sein und gehe gerne Geocachen. Wenn

dann noch Zeit bleibt, lese ich gerne und nähe,

stricke oder bastle sinnvolle Dinge.

Ich freue mich auf meine Tätigkeit bei der Deutschen

Wanderjugend Landesverband NRW und

möchte gerne meine Kenntnisse und Erfahrungen

aus den verschiedenen Bereichen meiner bisherigen

Tätigkeit einbringen. Themen, die mich besonders

interessieren und die ich im Rahmen meiner

Tätigkeit einbringen möchte, sind u.a. Beteiligung

von Kindern und Jugendlichen, Umweltschutz und

Nachhaltigkeit, Bildung in Verbindung mit digitalen

Medien sowie Zivilcourage, Vielfalt und Toleranz.

Beim Landesjugendring Saar lernte ich viele Jugendverbände

kennen und freue mich sehr, nun

selbst bei einem Jugendverband tätig zu sein. Mir

liegt die Jugendverbandsarbeit sehr am Herzen

und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit

allen Beteiligten bei Projekten, Fortbildungen und

Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche.

Katrin Reinhard –

neue Bildungsreferentin

seit dem 1. Oktober 2014

Ab dem 1.10.14 bin ich die

neue Bildungsreferentin und ich

freue mich schon sehr auf diese

Aufgabe.

Ich selbst war ehrenamtlich als Leiterin und Betreuerin

auf Kinder- und Jugendfreizeiten im Inund

Ausland tätig und habe auch internationale

Begegnungen miterlebt und mitgestaltet. Meine

Erfahrungen durch das Ehrenamt haben mich sehr

geprägt und daher ist es mir wichtig, euch in eurem

Ehrenamt zu begleiten und zu unterstützen.

Solide Ausbildung – gute Voraussetzung

Anfang des Jahres habe ich meinen Master in

„Abenteuer- und Erlebnispädagogik“ abgeschlossen.

Auch privat bin ich gerne draußen unterwegs,

sei es bei mehrtägigen Wanderungen oder bei den

unterschiedlichsten Sportarten. Diesen Spaß am

Draußensein möchte ich gerne an euch Kinder

und Jugendliche weitergeben und Programme

anbieten, die euch begeistern und bei denen ihr

mitmischen dürft. Ich habe schon viele Ideen, die

ich mit euch gerne gemeinsam umsetzen möchte

und bin gespannt, welche Anregungen, Ideen und

Wünsche ihr habt. Themen und Programme, wie

zum Beispiel zum mehrtägigen Unterwegssein,

Zum Naturschutz und zur Bildung für nachhaltige

Entwicklung möchte ich gerne gemeinsam bearbeiten

und gestalten.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und

darauf, euch bald am Telefon oder persönlich kennenzulernen.


SGV-WANDERAKADEMIE

Veranstaltungen VON ENDE november 2014 bis Mitte februar 2015

Die jeweils angegebenen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Das Salz in der Stadt Unna

(Vortrag)

Von der Salzgewinnung zum

Kurbad Königsborn

30.11.2014, Unna-Königsborn

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81 10 1

Neues aus dem Landtag

(Exkursion)

Besuch des Landtags NRW, Diskussion

mit einem Landtagsabgeordneten

03.12.2014, Düsseldorf

Hans Voß, Tel. (02932) 25 69 4

Gasometer in Oberhausen

(Ausstellung)

Ausstellung: Der schöne Schein

17.12.2014, Oberhausen

Margret Völz u. Klaus Heinze,

Tel. (02173) 99 53 61

Tag der Weide in Mühlhausen

(Exkursion)

Weiden schneiteln, Hecken und

Pflanzen pflegen, Nisthilfen vorbereiten

03.01.2015, Mühlhausen (Kreis Unna)

Jürgen Palm, Tel. (02306) 83 07 7

Von der Kohle zum Colani-Ei

(Exkursion)

Stillgelegte Zechen in Brambauer,

Technologie Zentrum, Colani-Ei

10.01.2015, Lünen-Brambauer

Gerhard Grams, Tel. (02306) 83 14 3

Besichtigung der Biogasanlage in

Bergkamen-Heil (Exkursion)

Aufbau und Wirkungsweise der Anlage,

Strom und Wärme als Produkte

17.01.2015, Bergkamen-Heil

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81 10 1

Die SGV-Wanderakademie bietet in

Kooperation mit der Waldakademie

im Wildwald Vosswinkel

Veranstaltungen zu verschiedenen

Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der

Veranstaltungen informieren Sie

sich bitte im Wildwald Vosswinkel,

Tel. (02932) 9723-0 oder im

Internet www.wildwald.de

Info und Weiterbildung für

Vorstandsmitglieder SGV-Neheim

(Vortrag)

Neues aus dem SGV, Versicherung,

Haftung, Ehrenamt

29.01.2015, Neheim

Helmutheinz Welke,

Tel. (02932) 23 62 7

Phoenix-See – vom Stahlwerk zum

Naherholungsgebiet und Emschertal

Phoenix-See, Hörder Burg und

Emschertal

14.02.2015, Dortmund-Hörde

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81 10 1

Der Deutsche Alpenverein bietet in Zusammenarbeit

mit der SGV-Wanderakademie

im Rahmen des Monatstreffs

Arnsberg an jedem dritten Mittwoch

im Monat einen länderkundlichen

Lichtbildervortrag mit umweltrelevanten

und politischen Gesichtspunkten

an. Die Veranstaltung findet jeweils

um 20.00 Uhr im SGV-Jugendhof

„Wilhelm Münker“ in Arnsberg statt.

Nähere Informationen unter www.davhochsauerland.de

oder telefonisch

unter (02933) 7 93 03 (Reinhard

Camatta).

Bitte beachten Sie die

Veranstaltungen unseres

Kooperationspartners:

Westfälisches Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen

bekommen Sie unter der Anschrift:

Westfälisches Museum

für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke

Telefon (05453) 9 96 60

Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org

www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz

(AwbG)

anerkannt

Methoden der Taxonomie,

Phylogenetik & Nomenklatur am

Bsp. Laufkäfer

05.12. – 07.12.2014

Informationen zu den folgenden

Veranstaltungen bekommen Sie

bei der SGV-Wanderakademie,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41,

E-Mail wanderakademie@sgv.de.

Alle Veranstaltungen finden,

sofern nicht anders angegeben, im

SGV-Jugendhof in Arnsberg statt.

Verbandsoffener Wanderführer-

Lehrgang (kompakt)

21.11.-30.11.2014

Gesundheitswanderführer-Lehrgang

(2-teilig) Teil A

21.11.-23.11.2014

SGV-Wanderführer-Lehrgang Teil B

22.11.-23.11.2014,

Schmallenberg-Niedersorpe

SGV-Wanderführer-Lehrgang Teil B

06.12.-07.12.2014, Soest/Arnsberg

Gesundheitswanderführer-Lehrgang

(2-teilig) Teil B

12.12.-14.12.2014

Erste Hilfe bei Schulwanderungen

24.01.2015

Blasen, Brüche und Blessuren –

Erste Hilfe bei Wanderungen

07.02.2015

Vereinsweiterbildung: Allgemeine

Vereinsführung, Medien Sponsoring,

Mitgliederwerbung, Gewinnung von

Ehrenamtlern

20.02.2015

Gute Beispiele aus der Praxis

der Vereinsarbeit – Sport und

Gesundheit

21.02.2015

Verbandsoffener Wanderführer-

Lehrgang (kompakt)

20.03.-29.03.2015

DWV-

MITGLIEDER

10%

SPAREN

neu! neu! neu! neu! neu!

Ausbildung zum

Radtourenleiter

(Radwanderführer)

nach ADFC

In vielen SGV-Abteilungen werden

neben Fußwanderungen regelmäßig

Radwanderungen in den

Veranstaltungskalendern angeboten.

Mittlerweile beschränkt

sich das Radwanderangebot nicht

nur auf die SGV-Abteilungen in

der Nachbarschaft zum Münsterland,

sondern aufgrund der

in den letzten Jahren vielzählig

ausgewiesenen Radwege im

gesamten Vereinsgebiet. Die SGV-

Wanderakademie möchte ihnen

mit dieser Veranstaltung mehr

Sicherheit bei der Durchführung

von Radwanderungen und -touren

geben. SGV-Mitglieder bekommen

mit ihrer DWV-Karte 10%

Rabatt auf die Lehrgangsgebühr

und Übernachtungskosten. Alle

Teilnehmer bekommen das ADFC-

Radtourenleiter-Zertifikat.

16.-19.04. 2015

Teilnahmegebühr 160,- €

(zzgl. Ü/V im

SGV-Jugendhof 148,- €)

kreuz&quer 4/14

33


SGV RÄTSEL

Suchen, finden, gewinnen...

Finden Sie in diesem Magazin die Seiten mit den rechts abgebildeten

Bildern bzw. Bildausschnitten. Die richtige Lösung mit den Bildnummern

und den dazugehörigen Seitenzahlen bitte...

- auf einer Postkarte notieren und senden an:

SGV-Hauptgeschäftsstelle, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

- oder elektronisch senden ...per E-Mail: info@sgv.de

...per Fax: (0 2931) 52 48 15

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2014. Viel Glück!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

Die Gewinner werden in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

Abellio GmbH

DB Regio NRW

eurobahn

Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe (ZRL)

Ihre Infostellen

Bild 01

Weitere Informationen zu Fahrplänen,

Tickets und Preisen erhalten Sie

bei der Schlauen Nummer für

Bus & Bahn unter 0180 6 50 40 30

(Festnetz 20 ct/Verb., Mobil max. 60 ct/Verb.)

Seite: ___

unter www.ruhr-lippe-tarif.de

Bild 03

Seite: ___

www.werbeagentur.ms

Bild 02

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Bild 04

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9 Uhr TagesTicket 1 Person 3,20 4,20 5,90 8,50 11,60 15,90 20,60 26,30 26,60 4,20

9 Uhr TagesTicket 5 Personen 6,10 8,00 11,20 16,30 21,00 23,30 27,00 33,50 33,90 8,20

TagesTicket 5 Personen 7,20 11,00 13,70 19,40 24,60 27,90 31,90 37,90 38,10 12,50

Bei einer Hin- und Rückfahrt sind 9 Uhr TagesTickets immer die richtige Wahl!

4erTicket 6,70 10,30 12,90 18,30 24,80 34,20 43,80 57,60 63,60 9,20

EinzelTicket 1,90 2,90 3,60 5,10 6,90 9,50 12,20 16,00 17,70 2,50

www.ruhr-lippe-tarif.de

Genießen Sie ostwestfälische Gastfreundschaft...

Und zu gewinnen gibt es...

2 Gruppenausflüge à 25 Personen in die „Alte Brennerei“

SGV-Partner Kornbrennerei Schwarze

lädt nach Oelde ein

Entdecken Sie die Heimat des Korns!

Erleben Sie mit Ihren Freunden

einen interessanten, informellen

Ausflugsnachmittag

in das malerische Oelde,

mit Stadtrundgang oder Führung

durch den 4-Jahreszeitenpark

und Besuch der

Kornbrennerei Schwarze.

Lernen Sie die sprichwörtliche

westfälische Gastfreundschaft

und alles über den

„Ganz Alter Schneider“ kennen.

Das alles ist kostenlos,

und einen Fahrtkostenzuschuss

von 100,- EUR pro

Gruppe gibt es auch noch.

Ihren Besuchs-Termin stimmen

Sie individuell direkt

mit unserem Partner ab.

Auflösung Rätsel –

letzte K&Q-Ausgabe

03/2014

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der letzten K&Q-Ausgabe!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen

waren...

Bild 01:

Seite 08

Bild 02:

Seite 10

Bild 03:

Seite 05

Bild 04:

Seite 12

je 1 Reisegutschein der

DB – die Bahn haben

gewonnen:

Heidi Faubel,

Wermelskirchen

Wilhelm Gottmann,

Lüdenscheid

Kerstin Schulz,

Meschede

Die Gewinner werden bzw.

wurden benachrichtigt.

ei Ganz Alter Schneider handelt es sich um eine ausgesprochen hochwertige Spezialität,

die sich in ihrem Stammgebiet - dem Sauerland - traditioneller Beliebtheit erfreut.

ieser Edel-Kornbrand mit 38% vol. lagert mindestens 2 Jahre in kleinen Limousin-

Eichenholzfässern und bekommt so seinen besonderen bernsteinfarbenen Glanz und

die milde, feine und weiche Note.

Er wurde 4x mit dem Goldenen Preis der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG),

Frankfurt ausgezeichnet.

www.ganz-alter-schneider.de

34 kreuz&quer 4/14



SGV SHOP

Öffnungszeiten des SGV SHOP:

Montag/Mittwoch/Donnerstag 9.00-12.00 Uhr, Telefon (02931) 524813

Kalender 2015:

Schönes Sauerland

Mitglieder

Nichtmitglieder

13,95

14,95

Kalender 2015:

Schönes

Bergisches Land

Mitglieder 10,-

Nichtmitglieder 10,95

Art.-Nr. 340001

STÜCK

Art.-Nr. 340002

STÜCK

Viae Peregrini – Wege des Pilgers

durch

Südwestfalen zur Madonna von Werl

Seit über 350 Jahren wird das in Werl verehrte Marienbildnis von

Pilgergruppen besucht. Eine Vielzahl dieser Pilger kommt als Fußwallfahrer

aus Südwestfalen auf Wegen, die als überlieferte Wallfahrtswege

bekannt, jedoch bisher nie dokumentiert wurden. Mit dem Projekt

"Viae Peregrini - Wege des Pilgers" wurde im Rahmen der REGIONALE

2013 ein Projekt entwickelt, um das Thema Pilgern in der Öffentlichkeit

zu positionieren und die Wallfahrtswege durch Südwestfalen

kenntlich zu machen.

In Kooperation mit den Städten Arnsberg und Sundern, der Südwestfalen-Agentur, dem

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV),

dem Sauerländer Heimatbund und der Kur- und Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland

wurde nun ein Wanderführer "Viae Peregrini – Wege des Pilgers" erstellt, der ausführlich die

einzelnen Pilgerwege durch Südwestfalen zur Madonna von Werl beschreibt.

Hrsg. Michael Schmitt, J. P. Bachem Verlag

14,95

STÜCK

Für SGV-Mitglieder ist der Versand kostenlos!

Art.-Nr. 900004

Komperdell Wanderstock

HIGHLANDER CORK

Packmaß: 65 cm max. Länge: 140 cm

- Expedition Kork Griff

- Systemschlaufe

- 3-teilig: Ø 18/16/14 mm

- Alu, Alloy 7075-T6

- Vario Trekkingteller

- Wolfram/Carbid Flexspitze

Lieferumfang: paarweise

Mitglieder

Nichtmitglieder

Art.-Nr. 840199

44,95

49,95

STÜCK


Dr. Brumm geht wandern

Ab in die Berge mit Dr. Brumm!

Was macht Dr. Brumm jeden Mittwoch? Natürlich wandern gehen!

Mit seinen Freunden Pottwal und Dachs macht er sich auf den Weg.

Dachs beklagt sich schon mal gleich über die schweren Rucksäcke.

Was Dr. Brumm wohl alles eingepackt hat? Dann müssen sie

bestürzt feststellen: Sie haben sich verlaufen! Und nun zieht auch

noch ein Gewitter auf. Und was war das für ein Meckern?

Kinderbuch ab 4 Jahre, 32 Seiten

12,95

Für SGV-Mitglieder ist der Versand kostenlos!

Strickmütze

One Size

Mitglieder

Nichtmitglieder

STÜCK

Art.-Nr. 330077

12,-

14,-

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Art.-Nr. 900063 schwarz

Art.-Nr. 900065 creme

Komperdell Wanderstock

RIDGEHIKER CORK

POWER LOCK

Packmaß: 57 cm max. Länge: 120 cm

- Expedition Foam Griff

- Padded Strap

- 3-teilig: Ø 18/16/14 mm

- Alu, Alloy 7075-T6

- POWER LOCK II Verstellsystem

- Vario Trekkingteller

- Wolfram/Carbid Flexspitze

Lieferumfang: paarweise

Mitglieder

Nichtmitglieder

Art.-Nr. 840200

64,95

69,95

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oder ganz einfach im neuen Onlineshop

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> per Post: SGV-Shop,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

> per FAX: (02931) 52 48 15

> per E-Mail: shop@sgv.de

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